Sonntag, 30. September 2018

Manhattan Quick Dry 410T

Bevor der September komplett rum ist und ich es schon wieder nicht hinbekommen habe, meine Manhattan-Lacke alle zu lackieren (das liegt aber auch daran, dass die restlichen Farben nicht so wirklich grandios sind), gibt es zu "Wir lackieren..." noch einen letzten Lack zu sehen. Immerhin habe ich es geschafft, von meinen aktuellen Manhattans alle zu zeigen, aber von den alten fehlen noch ein paar - ist ja nicht so, dass die nicht schon lange genug herumstehen mussten...

Heute soll es also noch ein Lack aus der alten Quick Dry-Serie sein, der leider auch keinen ordentlichen Namen abbekommen hat. "410T" ist die Typenbeschreibung, die dieser kleine Lack abbekommen hat und da ich mich mit der Bedeutung dieser ganzen Zahlen- und Ziffernkombinationen nicht befasst habe, kann ich auch keine schöne Erklärung dafür geben...
Wie bei diesen Lacken so üblich, musste ich mich beim Lackieren anstrengen - schmale Flaschenöffnung und so weiter. Allerdings kam bei "410T" noch ein weiterer Punkt dazu und der liegt in der (zugegebenerweise traumhaften) Farbe: Es war gar nicht so leicht, ein gleichmäßiges Ergebnis auf die Nägel zu bringen. Schon mit der ersten Schicht kam zwar deutlich Farbe auf die Nägel, allerdings war die erste Schicht alles andere als deckend. Die zweite Schicht ließ den Lack ein wenig dunkler, aber auch schon deutlich gleichmäßiger werden, allerdings hatte ich vor allem an den Aufsatzstellen, also ziemlich mittig auf dem Nagel im oberen Bereich des Nagelbetts, lichte Stellen. Dementsprechend musste eine dritte Schicht her, die dann alles schön ebenmäßig hinterlassen hat. Leider trocknen aber die Manhattan-Cremelacke bei mir selten schön glänzend ab, sodass ich hier noch eine Schicht Topcoat drübergepinselt habe - vor allem so ein dunkler Farbton profitiert doch ungemein von einem schönen Glanz.
Farblich ist der Ton ein schönes Rouge Noir, das je nach Lichteinfall und Schichten mal den roten Einschlag deutlicher zeigt und mal wie ein tiefdunkles, leicht rotstichiges Braun wirkt. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde diese Farbfamilie wahnsinnig spannend, da die Töne einerseits sehr klassisch sind und andererseits etwas Verruchtes haben. In der Dämmerung zeigt der Lack sein düsteres, vampy Gesicht und wirkt auf den Nägeln schon fast schwarz, im Sonnenschein (der sich leider für die Fotos mal wieder nicht zeigen wollte) zeigt sich hingegen ganz deutlich das Rot und "410T" wirkt wie ein satter Bordeauxton. In manchen Lichtverhältnissen schwanke ich tatsächlich, ob ich den Lack absolut grandios oder schon einen Hauch daneben finde - letztlich lande ich dann aber doch wieder bei der Begeisterung für solche Nuancen. Rouge Noir gehört eindeutig zu den Klassikern und ich muss sagen, dass Manhattan das in diesem Fall auch ganz hervorragend hinbekommen hat und sich qualitativ auch nicht von anderen Rouge Noirs unterscheidet - für den Ton kann man durchaus auch mehr Geld hinlegen!
Was ein passendes Design angeht, war ich hier total überfordert - standardmäßig hatte ich irgendetwas Goldenes im Kopf, da Gold und Rot (so dunkel es auch sein mag) einfach gut zusammenpassen. Dann habe ich über ein Halloween-Design nachgedacht (jaja, so spät ist es schon - bzw. bald), mich dann aber beim Durchschauen meiner Stampingplatten umentschieden. Die Fashionista 05 hatte es mir angetan und ich hatte mir schnell ein Motiv herausgesucht - obwohl ich die Platte absolut grandios finde, weiß ich auch hier so selten, wie ich sie einsetzen soll. Dieses Mal war es ganz einfach und ich wollte das pfeilartige Muster in zwei ähnlichen Farben auf die Nägel bringen. Schnell hatte ich meine Protagonisten im Blick - als Highlight wollte ich essie's "Penny talk" und als cremige Alternative "Skin silk" von MoYou London. Auf dem Zeigefinger ist mir der Lack beim Stampen irgendwie ein bisschen abgeschmiert und insgesamt ist es mir mal wieder nicht gelungen, die Motive gerade auf die Nägel zu bringen - aber das fällt auf normale Betrachtungsentfernung nicht auf.
Auf dem Ringfinger habe ich das Muster andersherum aufgebracht, weil ich dachte, dass das den Kontrast zum cremigen Abwärtspfeil noch etwas vergrößern würde - allerdings ist das gar nicht so auffällig wie ich anfangs dachte. Der Unterschied zwischen dem metallischen Lack und dem hellen Cremelack wird irgendwie deutlicher als die Orientierungsrichtung des Motivs, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit der Mani. Der Rotanteil in "410T" tritt zwar deutlich zurück und es steht eher die Dunkelheit des Lacks als Kontrast zum Stamping, dennoch mag ich das Muster und die Gesamtkonstellation. Anstatt eines harten Weißtons kommt dieses peachige Creme gut zur Geltung und passt auch hervorragend zu "Penny talk" - diese Kombination muss ich mir dringend merken und auch mal auf einer anderen Farbbasis ausprobieren!
Leider ist es bei so dunklen Lacken ja üblich, dass Tipwear sehr auffällig ist und schnell deutlich wird - das ist auch bei diesem Manhattan so. Auch wenn der Lack sich nicht schnell abnutzt, fallen die abgewetzten Nagelspitzen doch sehr auf und somit ist die Haltbarkeit des Lacks deutlich eingeschränkt. Auch das Ablackieren ist ein wenig aufwändiger - der Rotton setzt sich ein bisschen in den Nagelhäuten fest und braucht dann eine ordentliche Schrubberei mit der Nagelbürste. Dennoch hat mich der Lack durchaus begeistert und darf definitiv bleiben!

Freitag, 28. September 2018

Manhattan Community Colours 18 "Emerald Green"

Nachdem ich mich das letzte Mal so an dem neuen Fläschchen (und natürlich auch dem Lack selbst) erfreut habe, musste ich feststellen, dass mein Manhattan-Vorrat zu "Wir lackieren..." noch ein paar weitere Farben aufweist - allerdings keine mehr, die die einfach zu lackierenden Flaschen haben. Also muss ich jetzt noch ein paar Mal in den sauren Apfel beißen und mich mit den alten Fläschchen rumplagen, wobei das natürlich den Lacken an sich keinen Abbruch tut.

Für heute habe ich mir "Emerald Green" aus der "Community Colours"-Kollektion geschnappt (der hat also auch schon mehr als nur ein paar Monate im Schrank gestanden) und diesen hübschen Kerl endlich lackiert. Schon im Fläschchen fand ich die Farbe ja sehr ansprechend und war mir nur bezüglich der Deckkraft ein bisschen unsicher, sodass ich ihn doch immer wieder aus der Hand gelegt habe.
Auch hier musste ich mich wieder mit dem tendenziell eher engen Flaschenhals rumärgern, und auch wenn ich tatsächlich recht vorsichtig lackiere, schaffe ich es doch regelmäßig, den ganzen Flaschenhals einzusauen... Der Pinsel fächert auf dem Nagel schön auf und verteilt den Lack sehr leicht, allerdings zeigt sich genau dieses Auffächern dann entsprechend beim Versuch, den Pinsel unfallfrei wieder ins Fläschchen zu bugsieren. Das macht den Auftrag tatsächlich ein wenig mühsam und vor allem nervig, wenn man mehr als nur zwei Schichten lackieren muss. Leider ist das bei dem Lack (mal wieder) der Fall, denn der dichtgepackte Schimmer ist eben wirklich nicht so deckend, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Dank der recht kurzen Trockenzeit ist es allerdings recht einfach, die Mani mit einer dritten Schicht blickdicht zu kriegen und das Nagelweiß komplett abzudecken. Da der Lack eine ziemlich ebene Oberfläche hat und tatsächlich auch fix durchtrocknet, kann man sich einen Topcoat in diesem Fall sparen.
Farblich ist "Emerald Green" tatsächlich einer der Lacke, die schon durch die Bezeichnung für sich sprechen - einen Grüneinschlag kann man nämlich eindeutig erkennen. Allerdings wäre meine spontane Einschätzung der Farbe eher im Bereich Eisblau zu finden, das mit einer guten Portion Grün angereichert ist. Sicherlich lässt sich der Farbton auch als Meeresgrün bezeichnen und irgendwie muss ich auch an Urlaub und ein schäumendes Meer denken, wenn ich den Lack trage - und das ist sicherlich nicht nur darauf zurückzuführen, dass ich gedanklich schon im Flieger in Richtung Griechenland sitze... Durch das Schimmerfinish - der Lack besteht ja nur aus Schimmerpartikeln in einer leicht eingefärbten Base - ist die Farbnuance auch tatsächlich nicht einfach einzuordnen und schwankt je nach Lichteinfall mal eher ins kühle Blau, mal ins wärmere Grün. Für so einen Ton bin ich bekanntlich leicht zu begeistern, ich hätte mir nur noch einen etwas intensiveren Goldschimmer gewünscht, der hätte "Emerald Green" für mich tatsächlih perfekt gemacht.
Anstatt allerdings hier wieder ein maritimes Stamping zu probieren (und vermutlich kläglich zu scheitern, weil mir mal wieder irgendwas nicht symmetrisch genug ist), habe ich mir meine metallischen Artdeco geschnappt, der sich als Solist ja so gar nicht eignet. Mit einem Nailartpinsel habe ich auf Ring- und Mittelfinger ein kleines geometrisches Design gezogen - ansatzweise gerade Striche bekomme ich ja noch hin. Allerdings musste ich feststellen, dass der Artdeco und der Manhattan vom Farbton her schon ziemlich ähnlich sind und sich fast nur durch das Finish voneinander unterscheiden. Den Metalliclack konnte man auf dem Schimmerfinish gar nicht so deutlich erkennen (einen Hauch heller ist der Artdeco, aber eben nicht übermäßig), also habe ich beschlossen, den Kontrast ein bisschen größer zu machen. Auf der linken Seite der Linien habe ich also einfach mit einem schwarzen Lack noch eine Umrandung gezogen und auf der rechten Seite habe ich das Ganze aufgehellt und mit Weiß akzentuiert.
Die cremigen Akzente sind vom Finish her tatsächlich noch einmal was anderes und ich war mit dieser Farbkombination ziemlich zufrieden. Man kann das Schimmern von "Emerald Green" noch gut erkennen, allerdings auch das kleine Design noch zuordnen. Was mir sonst bei Schimmerlacken immer durch die Lappen geht, ist das mattierte Ergebnis und dieses Mal habe ich mich mal daran erinnert, den matten Topcoat herauszuholen. Ich bilde mir ja ein bisschen ein, dass der Manhattan dadurch vielleicht einen Hauch goldener geworden ist - oder vielleicht sind einfach nur die helleren Partikel ein bisschen mehr im Vordergrund? Auf jeden Fall mag ich dieses Ergebnis sehr, auh wenn der Kontrast zu dem Metalliclack dadurch eher noch geringer wird. Dafür treten dann das Weiß und das Schwarz wieder mehr heraus, sodass es tatsächlich eine reine Geschmacksfrage ist.
Über die Haltbarkeit kann ich mich hier mal wieder nicht beklagen, denn "Emerald Green" hat nur kleine Macken an den Nagelspitzen abbekommen und das, nachdem ich den Lack schon mehrere Tage getragen hatte. Beim Ablackieren ging der Schimmer auch ausgesprochen einfach ab, was mich doch beruhigt hat - vielleicht kann ich den auch mal hier und da als Topper und für kleine Highlights nutzen, abgeben möchte ich den Manhattan nämlich nicht!

Mittwoch, 26. September 2018

Manhattan "Last & Shine" 640 Bring it on!

Auch wenn ich es ganz sicher nicht mehr schaffen werde, alle meine Manhattan-Lacke in diesem Monat "Wir lackieren..." unterzubringen, soll es zumindest noch ein paar Beiträge zu dem Thema hier geben - sofern ich es denn jetzt noch vor dem Urlaub schaffe! Vor allem gibt es da noch ein paar Lacke, die seit dem letzten Weihnachten darauf warten, lackiert zu werden - und einen davon kann ich heute endlich wieder zeigen.

"Bring it on!" war tatsächlich einer der Lacke, die mir im (damals) neuen Sortiment von Manhattan sehr schnell aufgefallen sind und so habe ich mich sehr gefreut, als ich ihn aus meinem Adventskalender ziehen durfte. An und für sich wäre das wohl auch der perfekte Weihnachtslack gewesen, aber da hatte ich letztes Jahr anderes im Kopf - vielleicht darf der Lack in diesem Jahr nochmal ran um die Zeit...
Los geht es natürlich auch hier erstmal mit dem Lackieren und ich war schon wieder von den eckigen Fläschchen begeistert. Weniger begeistert war ich allerdings von der ersten Lackschicht auf den Nägeln, die versprach nämlich noch einige weitere... Es war zwar schon eindeutiges Rot auf dem Nagel zu erkennen, allerdings war klar, dass da nicht genug Glitter war, um alles entsprechend abzudecken. Also musste eine zweite Schicht her, die mehr Rot und mehr Glitzerpartikelchen brachte, mir allerdings noch immer das Nagelweiß ein wenig zu deutlich hervortreten ließ. Also habe ich mich an eine dritte Schicht gewagt, die letztlich mit bloßem Auge deckend aussah, auch wenn die Kameralinse mich dann vom Gegenteil überzeugte. Allerdings befürchte ich, dass auch weitere Schichten "Bring it on!" nicht wirklich blickdichter gemacht hätten und wenn man den Lack nicht mit der Lupe untersucht, fällt das auch gar nicht weiter auf. Da der Lack in angemessener Zeit trocknet, war ein Topcoat hier nur für etwas mehr Glanz nötig, der natürlich ob des enthaltenen Glitters fehlte.
Die Glitzerteilchen, die da in diesem tollen rote Lack enthalten sind, zeigen sich einerseits in klein in roter Farbe, andererseits gibt es auch etwas größere Partikelchen, die in einem kühlen Pinkton gehalten sind. Durch die rote Jellybase kommen die Partikelchen hervorragend zur  Geltung und machen den roten Lack zu etwas Besonderem - je nachdem, in welchem Winkel man den Lack betrachtet, kommen die Teilchen nämlich mal heller, mal dunkler, mal tiefrot, mal doch eher hellrot durch. Im Tageslicht bzw. im Sonnenschein kommt das noch deutlicher zur Geltung als hier auf den Bildern unter der Tageslichtlampe - ich kam nämlich nicht dazu, den Lack mal draußen zu knipsen, da das Wetter nicht mehr gar so sonnig war. An und für sich liegen die Glitzerpartikel nämlich gar nicht so tief im Lack wie es hier scheint, sondern glitzern und funkeln schön an der Oberfläche und geben dem Lack so richtig Pepp. Wie schon erwähnt, stelle ich mir den Manhattan unter dem Weihnachtsbaum richtig passend vor, aber auch jetzt hat der Lack definitiv seinen Charme.
Ich bin ja durchaus gerne skeptisch, was Glitzerlacke angeht, aber "Bring it on!" hat mich tatsächlich irgendwie erwischt - und zwar so sehr, dass ich den Lack eine Woche lang ohne irgendein Design getragen habe. Mit den Glitzerpartikelchen wurde es mir einfach nicht langweilig und inzwischen habe ich mich ja auch ganz klar mit Rot angefreundet. Dennoch durfte dann ein kleines Design drauf, allerdings habe ich mich wirklich sehr zurückgehalten. Eigentlich dachte ich, dass ich da ein hübsches pinkes Metallicstamping draufpacken könnte - der erste Versuch auf dem Daumen zeigte aber, dass das nicht ausreichend Kontrast brachte und man das Motiv gar nicht erkennen konnte, also habe ich mir stattdessen einen hellblauen Metalliclack von Artdeco geschnappt und mit der Princess 09 von MoYou London den Ring- und Mittelfinger bestempelt.
Das Motiv finde ich sehr knuffig und hatte es schon öfters im Blick, allerdings tue ich mir mit Herzchen und Sternchen doch ein bisschen schwer. Hier muss ich aber sagen, dass ich das Ergebnis sehr stimmig finde und die kleinen Akzente einfach mag, die das Stamping auf dem Nagel setzt. Zwar ist das farblich doch ein deutlicher Kontrast, da sich nirgendwo in "Bring it on!" auch nur ein Hauch von Eisblau erkennen lässt, aber so hebt sich das Muster immerhin schön von dem Rot ab. Dort, wo das Motiv aufgebracht ist, kommt der Manhattan zwar kaum noch durch, aber dafür zeigen sich die Glitzerhexagons im übrigen Bereich um so deutlicher. Mir ist leider keine bessere Variante für ein Design eingefallen, die irgendwie diese hübschen Partikelchen deutlicher in den Vordergrund gerückt hätte - dafür fehlt mir dann doch noch der rosane Metalliclack, den ich in solchen Situationen nutzen und ansonsten schlicht und ergreifend verschmähen würde. Damit das Stamping nicht zu stumpf ist, gab es auch hier noch eine Schicht Topcoat , die den Glanz wieder etwas hervorhob.
Als Solist hat sich "Bring it on!" tatsächlich gut gehalten - auch wenn nach ein paar Tagen durchaus hier und da mal ein Eckchen flöten ging und ich Tipwear hatte. Allerdings sah der Lack nach einer Woche noch erstaunlich ordentlich aus, sodass sich auch kleinere Macken problemfrei flicken ließen. Das Ablackieren war ebenfalls recht angenehm und bei Weitem nicht so anstrengend wie bei vielen anderen Glitzerlacken - der Manhattan hat also tatsächlich gute Chancen auf einen winterlichen Auftritt!

Sonntag, 23. September 2018

Starrily "Miss Scarlett in the ballroom"

Herrje - manchmal kommt es halt auch schlimmer als gedacht: Montags schon deutlich erkältet in die zweite Auswärts-Woche gestartet - und Freitags nahezu ohne Stimme zurückgekommen... Immerhin hat es mich nicht komplett zerlegt (das hätte mir jetzt wahrlich noch gefehlt!), aber erstmal erholungsbedürftig von einer Dienstreise zurückkommen ist auch nicht so das Wahre. Das nicht vorhandene WLAN hatte auch den Blog lahm gelegt und Freitag war mir mehr nach Schlafen als nach allem anderen, darum geht es erst heute mit einem "Gemeinsam lackiert" mit Lotte weiter.

"Miss Scarlett in the ballroom" von Starrily sollte es heute sein, ebenfalls ein Leihlack, den mir Lotte mal mitgegeben hatte. Tatsächlich haben wir nämlich für den aktuellen Monat "Wir lackieren..." keine gemeinsamen Lacke im Angebot, die keine von uns schon gezeigt hat (von bereits lackierten und bebilderten Lacken gäbe es durchaus einige, aber dafür haben wir beide noch zu viele Schätzchen im Petto, die es noch nicht auf den Blogs zu sehen gab).
Der tolle Lack von Starrily stammt aus der Holo Hookup Box aus dem Oktober 2016, die sich am Spiel Cluedo orientierte. Jetzt gehöre ich zu der Sorte Mensch, der dieses Spiel in der Kindheit verschlossen blieb (ich habe zwar diverse andere Spiele gespielt, aber irgendwie war Cluedo nie dabei), sodass sich mir das schöne Wortspiel auch nur durch Recherche erschließt. Aber um den Namen des Lacks soll es ja gar nicht in erster Linie gehen, sondern vielmehr um alles andere, das er zu bieten hat. Starten können wir hier eindeutig mit dem angenehmen Auftrag, den "Miss Scarlett in the ballroom" mit sich bringt. Der Lack lässt sich toll auf dem Nagel verteilen und bringt auch schnell eine ordentliche Portion Farbe mit. Eine Schicht war mir aufgrund eher dünner Lackierweise allerdings nicht genug, sodass eine zweite her musste. An und für sich trocknet der Lack zügig und schön eben und gleichmäßig, sodass man auf einen Topcoat verzichten kann - allerdings enthält die hübsche Miss Scarlett ein paar vereinzelte Glitzerpartikelchen, die das Finish dann doch ein wenig unterbrechen. Für eine richtig ebene Oberfläche braucht es also doch eine Schicht zur Versiegelung, die tut allerdings optisch nicht wirklich viel am Ergebnis.
Farblich ist "Miss Scarlett in the ballroom" ihrem Namen definitiv treu - ein traumhafter Rotton, der sich im Tageslicht eher ein wenig wärmer zeigt und unter der Tageslichtlampe (die dann doch den Holoeffekt noch etwas deutlicher herauskitzelt) ein paar kühlere Einschläge zeigt und eher in Richtung Bordeaux tendiert. Da ich zum Zeitpunkt der Fotos leider keinen Sonnenschein im Angebot hatte, gibt es eben nur die Bilder des Effekts unter der Lampe - aber ich tippe ganz stark darauf, dass sie sich im Sonnenlicht noch etwas deutlicher zeigen und der Starrily dann wieder eher rotstichig wirkt. Das Fläschchen macht mit dem Regenbogengefunkel schon richtig Appetit auf den Lack und ich war nicht wirklich enttäuscht, dass sich der Effekt auf den Nägeln nicht gar so dominant gezeigt hat. Durch den tollen Rotton hat der Starrily definitiv bei mir schon einen Stein im Brett gehabt und der feine Holoschimmer, teilweise durchbrochen von den Glitterhexagons, passt aus meiner Sicht wirklich hervorragend zur Basisfarbe. Sicherlich ist das kein Augenkrebs-Holo, aber das muss ja auch nicht immer sein - rote Nägel sind ja schon Blickfänger genug, da muss der Effekt die Farbe ja nicht zwingend auch noch überstrahlen.
So ein schöner, intensiver Rotton kann hervorragend für sich alleine stehen und ist mit dem feinen bläulichen Schimmer, der bei dem Holo unter der Lampe ein bisschen dominanter scheint, wirklich hübsch anzusehen. Ich hatte schon pur meine helle Freude mit "Miss Scarlett in the ballroom" und war mir gar nicht so sicher, ob der Lack noch ein Stamping verträgt.  Letztlich habe ich mich aber doch an meine Platten gewagt und mich für die Arabesque 08 von MoYou entschieden, von der ich zwei Motive mit einem silbernen Holo von Catrice auf den Starrily gestampt habe. Auf den Ringfinger habe ich das "ausgefülltere" Motiv aufgetragen, das in der Mitte (und dieses Mal ist es mir tatsächlich halbwegs gelungen, das Muster mittig auf dem Nagel zu platzieren) einen Stein hat, auf die restlichen Nägel eines der lockereren Motive, das ich noch immer nicht so recht einordnen kann. Irgendwie kann man da sicher auch Sternchen drin sehen, was es aber genau ist, kann ich partout nicht sagen. Auf jeden Fall finde ich beide Motive für sich genommen recht hübsch und bin auch mit der Kombination ziemlich zufrieden - vielleicht ist es nicht perfekt, da mir die Linien auf Zeige-, Mittel- und kleinem Finger ein bisschen dicker erscheinen, aber schon ziemlich fesch!
Obwohl der Stampinglack ja eigentlich auch ein Holo ist, ist der Effekt auch hier eher dezent und so passen der Starrily und sein Motiv durchaus auch auf diese Weise zueinander: Ich wüsste gar nicht, was hier so deutlich im Vordergrund stehen sollte, da sich die Mani einfach stimmig ergänzt. Der Holoeffekt im Hintergrund ist zwar mit dem drübergestempelten Motiv nicht mehr so deutlich erkennbar, allerdings glüht "Miss Scarlett in the ballroom" dafür irgendwie ein bisschen mehr von hinten nach vorne. Ich war ganz erstaunt, dass ich die Mani doch so gelungen fand, und habe mich dann dafür entschieden, nicht noch einmal mehr Gloss ins Spiel zu bringen - zwar war dadurch mein Stamping ein bisschen angreifbarer, aber im Ergebnis gefiel mir das ein bisschen besser. Sicherlich hätte das Fräulein Scarlett auch anderweitig aufgehübscht werden können (vor allem, wenn man mit Cluedo ein bisschen vertrauter gewesen wäre), aber ab und zu entziehen sich auch mir so einige Dinge. Im Nachhinein sind mir natürlich noch diverse spannende Ideen gekommen (z.B. einige abstrakte Stampings, die sich mit dem Holo gut vertragen hätten), aber vielleicht kommen die dann beim nächsten tollen roten Lack!
Über Haltbarkeit und Ablackieren kann ich mich hier mal wieder nicht beschweren - einerseits hatte ich natürlich einen Topcoat auf dem Lack und ihn andererseits auch nicht übermäßig lange getragen, sodass sich kaum Abnutzungen ergeben haben. Obwohl da vereinzelte Glitterteilchen enthalten sind, haben die sich beim Ablackieren nicht gesperrt und ich hatte zügig und unfallfrei wieder saubere Nägel. Eigentlich ist es schon schade, dass ich dieses Schätzchen wieder abgeben musste - aber so laufe ich auch nicht Gefahr, immer nur einen Lack zu lackieren!

Mittwoch, 12. September 2018

Manhattan Community Colours 10 "Sparkly nude"

Meine erste Woche in Mannheim ist zumindest halb rum - und ich muss gestehen, dass mich diese Nichtverfügbarkeit von Internet schon ein wenig stört. Hauptsächlich, weil es so recht schwer ist, mit anderen in Kontakt zu bleiben und sich mal schnell über die aktuellsten Geschehnisse auszutauschen. Ein bisschen habe ich das Gefühl, dass ich vieles verspätet mitbekomme, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich ziemlich viel zu tun habe.

"Wir lackieren..." geht aber trotzdem weiter und ich habe es geschafft, noch einen Manhattan Lack zu bebildert. Allerdings handelt es sich hier noch um einen der alten Lacke - und ich habe beim Lackieren sehr deutlich festgestellt, welche Nachteile die alten Fläschchen haben...
Die letzten beiden Male habe ich ja so von den neuen Lacken geschwärmt, mit "Sparkly nude" gibt es heute einen Vertreter der alten Variante (und ich frage mich gerade, warum ich das Design als dreieckig bezeichnen will). Der Pinsel ist zwar gut geschnittenen, ich habe aber hier beim Lackieren immer ein kleines Problem mit der schmalen Öffnung, an der mir der Pinsel ab und an hängenbleibt und sich aufspreizt... Ansonsten kann der Manhattan aber mit einer angenehm flüssigen Konsistenz aufwarten, die sich problemfrei auftragen und verteilen lässt. Allerdings zeigte sich schon mit der ersten Schicht, dass es mit der Deckkraft nicht allzu weit her ist - ich hatte zwar schon deutlichen Schimmer auf dem Nagel, mein Nagelweiß war aber noch mehr als gut erkennbar. Schicht zwei half da nicht allzu sehr weiter, sodass noch eine dritte hermusste. Leider war das Ergebnis an manchen Stellen noch immer durchscheinend, also habe ich ernsthaft noch eine vierte Lage aufgetragen... Um noch die letzten Unebenheiten auszugleichen gab es eine Schicht Topcoat, die auch für etwas mehr Glanz sorgte.
Was die Farbe angeht, ist "Sparkly nude" sicherlich nicht ganz in meinem Standard-Farbkoridor, der Lack ist nämlich ganz schön hell. Die Farbbasis des Manhattan würde ich als schmutziges oder Off-White bezeichnen, das durch den enthaltenen goldenen Schimmer teilweise wie ein Pastellgelb wirkt. Ich war mir nach dem Auftrag tatsächlich nicht sicher, ob der Lack durch die vielen Schichten gelblich geworden ist oder ob das nur ein Eindruck ist, der von dem schönen, warmgoldenen Schimmer kommt. Auf jeden Fall lässt der Lack aber meine Hände irgendwie blässlich wirken und sagt mir einfach nicht so hundertprozentig zu. Die Kombination von Weiß und Gold mag ich zwar durchaus gern, allerdings ist mir der Weißton hier tatsächlich schon zu schmutzig und wirkt durch die enthaltenen Partikelchen sogar noch dreckiger. Einen strahlend-hellen, kühlen Weißton hätte ich als Base deutlich besser gefunden. Im Sonnenschein sieht das Ganze nicht so extrem, da der Schimmer deutlich im Vordergrund steht - im normalen Tageslicht ist der Schimmer zurückhaltender und die Grundfarbe tritt mehr in den Vordergrund. Egal welche Variante man nimmt, ich muss gestehen, dass mich der Lack farblich nicht richtig mitgerissen hat.
Eigentlich sind helle Lacke ja sehr dankbar, was Designs angeht - ich habe mir mit "Sparkly nude" ein bisschen schwer getan, da der angegraute Basiston mir ein Dorn im Auge war. Mir war zwar schnell klar, dass ich ein goldenes Design haben wollte, beim Motiv war ich mir aber lange unsicher. Mit essie's "Good as gold" wollte ich stempeln und habe mich für eine meiner Mexico-Platten entschieden. Ich finde ja, dass die so viele tolle Motive haben, die ich aber irgendwie nicht so richtig einzusetzen weiß. Also habe ich einfach zwei der Ganznagelmuster auf Ring- und Mittelfinger gestampft und das Ganze dann mit einer Schicht Topcoat versiegelt. Der Goldton des essie ist zwar eine gute Spur kühler als der im Manhattan enthaltene Schimmer, passt aber dennochgut zu dem leicht angeschmutzten Weiß. Das Stamping tritt zwar nicht übermäßig in den Vordergrund, ist aber sehr gut zu erkennen und wie mein Freund so schön sagte, macht das Design den Lack "gar nicht mehr so schlimm"...
Eine Sache hat mich allerdings geärgert und die hat nichts mit dem Basislack zu tun: Ich weiß nicht, warum - aber beim Aufbringen des Stampings ist "Good as gold" anscheinend ein bisschen gebrochen, es zeigen sich nämlich viele kleine Risse in den zarten Linien der Muster auf beiden Nägeln. Es ist keineswegs so, dass das Muster nicht gut übertragen worden wäre, das hat nämlich gut funktioniert, aber wenn man genau hinsieht scheint es, als wäre das Stamping ein bisschen abgeplatzt. Natürlich muss man dafür schon genau hinsehen, aber das ist mir bisher bei dem Lack einfach noch nicht so aufgefallen- vielleicht habe ich mich also einfach nur doof angestellt... Ich bin aber ziemlich stolz, dass ich diesen für mich schwierigen Lack mit dem Stamping tatsächlich ein bisschen aufgewertet und nicht komplett versemmelt habe!
Zur Haltbarkeit kann ich nicht so viel sagen, da ich mich mit dem Lack nicht sonderlich wohl gefühlt und ihn darum nach anderthalb Tagen ablackiert habe. Das ging immerhin ohne Probleme, aber "Sparkly nude" und ich werden keine Freunde... Ich könnte ja über die schmale Pinselöffnung hinwegsehen, die Farbe ist aber absolut nicht meins.

Sonntag, 9. September 2018

Crows Toes "Season of the witch"

Meine erste kleine Exkursion diesen Monat ist vorbei und ich ahne schon Schlimmes, was die nächsten beiden Wochen angeht - inwiefern ich den Blog hier am Laufen halten kann, weiß ich für unter der Woche auch noch nicht... So ist das eben, wenn man zwar vermeintlich in zivilisierten Gegenden unterwegs ist, die allerdings eine absolut katastrophale Versorgung mit Internetzugängen haben. Aber sei's drum - heute haben ich mit Lotte noch einmal einen Lack "Gemeinsam lackiert" im Angebot!

Man könnte fast meinen, wir hätten das absichtlich so getimed, dass zum nahenden Herbst auch ein dunklerer Lack dran ist - aber ich befürchte gestehen zu müssen, dass wir das gar nicht so recht auf dem Schirm hatten. Vielmehr ist der heutige Lack einer aus der Kategorie, die sonst nirgendwo dazupassen, als musste "Season of the witch" ganz schön lange warten, bis er gezeigt wird.
Von Crows Toes hatte ich bisher nur mal hier und da Swatches im Netz gesehen - allerdings könnte ich euch jetzt gar nichts über die Marke erzählen, mich hat nur beim damaligen Besuch bei Lotte dieses dunkle Gefunkel im Fläschchen angemacht, also wurde der Lack eingesteckt. Vor dem Lackieren hatte ich eigentlich mit einer Deckkraftbombe gerechnet, allerdings wurde ich da doch enttäuscht - damit die Partikelchen, die da enthalten sind, auch schön funkeln können, muss es natürlich ein bisschen sheer zugehen! Also eigentlich nicht verwunderlich, dass die erste Schicht einen grauen Schleier mit einigen schimmrigen Akzenten hatte. Die zweite Schicht hat schon einiges dunkler gemacht, allerdings war mir das noch nicht deckend genug, da hier und da noch ein bisschen was vom Nagel durchschimmerte. Es musste also eine dritte Schicht her, wobei ich hier auch einen genaueren Blick auf die Nagelspitzen geworden und diese zusätzlich ummantelt habe. Auch wenn die Trockenzeit des Lacks vollkommen in Ordnung ist, muss ich im Nachhinein sagen, dass ich wohl besser einen Topcoat lackiert hätte, dann wäre da noch ein bisschen mehr Ganz zu sehen gewesen.
Farblich muss ich gestehen, dass ich "Season of the witch" nicht ganz adäquat abbilden konnte - leider ist der Lack unter der Tageslichtlampe ein bisschen einseitig dargestellt. An und für sich ist der Lack nämlich recht komplex - in der sheeren schwarzen (oder eben dunkelgrauen) Basis schwirren viele tolle duochrome Flakies herum, die sich in einem Farbspektrum von sattem Tannengrün bis hin zu einem leichten Lilaton zeigen - letzteren konnte ich aber leider partout nicht fotografisch festhalten. Unter meiner Tageslichtlampe kommt der Lack vorwiegend mit dem dunklen Grün daher, mit Blitz zeigt sich zumindest der Shift in Richtung Türkisblau, der in Anteilen auch sonst im Fläschchen zu erkennen ist. Die lilane Version ist ein Eindruck, der in wirklich krassen Winkeln durchkommt, da hat leider die Kamera bei mir gar keine Chance gehabt... Aber trotzdem - "Season of the witch" ist ein spannender Vertreter, der mich gerade jetzt in der Herbstzeit ja absolut an der richtigen Stelle trifft. Auch wenn der Lack an sich nahezu schwarz wirkt, durch die toll schimmernden Flakies ergibt sich ein sehr dominanter Farbeindruck, der eben zumeist im grünen Bereich liegt.
Für ein passendes Design habe ich mich dieses Mal vom Markennamen inspirieren lassen - weil ich schlicht und ergreifend kein wirklich fesches Hexenmotiv gefunden habe. Außerdem wusste ich nicht, wann genau wir den Lack zeigen würden und hatte keine Lust, mitten im Sommer mit einem eindeutigen Halloween-Stamping aufzuschlagen - aber für den September hätte das ja durchaus gut gepasst. Entschieden habe ich mich für ein Motiv, das auf der Gothic 05 von MoYou London zu finden ist - einen Zaun mit Krähe. Das Motiv habe ich mit essies "No place like chrome" auf die Nägel gebracht, wobei ich für den Zeige-, Mittel- und kleinen Finger die Krähe vom Stamper entfernt habe (oder es zumindest versucht habe - leider ist das nicht überall unfallfrei gelungen, sodass die Latten an den anderen Zäunen etwas kürzer sind...). Die Idee war eigentlich ein durchlaufender Zaun über alle Nägel, auf dem eine Krähe sitzt; im weitesten Sinne ist das ja auch ganz gut gelungen. Damit das Stamping sich noch schön in den Basislack fügt, habe ich alles mit einer Schicht Topcoat versiegelt, die die Mani auch schön zum Glänzen bringt.
Ich bin insgesamt aber doch recht zufrieden mit dem Ergebnis - mit einem grünen Metalliclack wäre das sicherlich ein bisschen fescher gewesen, aber den hatte ich nicht zur Hand und war mir bezüglich andere Akzente auch unsicher. So kommt noch genügen grünes Hintergrundgefunkel auch zwischen den einzelnen Zaunlatten durch und auch das Vögelchen ist recht gut erkennbar. Mir wäre zwar noch eine kleine fliegende Hexe sehr lieb gewesen, aber ohne passende Vorlage ist das für so einen künstlerisch unbegabten Menschen wie mich echt schwer... Ich hätte mir ja sehr gewünscht, euch hier die Vielfalt dieses Lacks ein bisschen deutlicher zeigen zu können, aber "Season of the witch" war einfach ein bisschen verhext und schüchtern bei mir. Vielleicht sieht das ja bei Lotte anders aus und ihr bekommt einen weiteren Eindruck vom Lack, dazu ist ja die Aktion auch da!
Über die Haltbarkeit kann ich mich absolut nicht beschweren - nur beim Ablackieren musste ich mich ein wenig mit den doch etwas anhänglichen Partikelchen rumschlagen. Das allerdings auch im akzeptablen Rahmen, sodass ich mich hier nur wieder über eine dunkle Schönheit freuen kann, die ich mir gerade für die nächste Zeit durchaus vorstellen könnte.

Freitag, 7. September 2018

Manhattan "Last & Shine" 350 Meow-tyful

Zum Ende der Woche gibt es hier noch einen Lack von Manhattan zu "Wir lackieren...". Ich bin zwar heute bis in den späten Nachmittag noch fleißig in Mannheim und muss dann erstmal wieder nach Hause tingeln (wobei ich wahrscheinlich im Stau stehen und mich grün und blau ärgern werde), nur um mich dann totmüde in mein Bettchen zu schmeißen... Das wirklich Blöde ist allerdings, dass ich am Sonntag mein Köfferchen schon wieder packen muss, um nächste Woche schon wieder nach Mannheim zu fahren...

Aber heute soll es erst einmal um den Lack gehen, der mich seit ein paar Tagen begleitet und logischerweise auch aus meinem Adventskalender stammt - wenn, dann müssen ja gleich mehrere Lacke auf ihren Auftritt warten und nicht nur einer! Tatsächlich ist "Meow-tyful" kein Lack, den mir mein Freund einfach so geschenkt hat, sondern einer, den ich mir ausgesucht habe, weil ich die Farbe einfach toll fand.
Ich muss ja wirklich sagen, dass mich diese neuen Fläschchen von Manhattan schon ein bisschen begeistern - der Auftrag geht damit so schön von der Hand! Ich muss nicht verzweifelt zusehen, dass ich irgendwie den Pinsel ordentlich in den Flaschenhals kriege und kann sehr einfach lackieren - denn auch "Meow-tyful" hat eine wirklich tolle Konsistenz und der breite Pinsel tut seinen Dienst wirklich gut. Mit der ersten Lackschicht ist schon schnell ordentlich Farbe auf dem Nagel, allerdings ist das Ergebnis bei meiner dünnen Lackiererei einfach nicht deckend. Da der Manhattan aber in durchaus kurzer Zeit trocknet, ist der Auftrag einer zweiten Schicht kein Problem. Auch wenn man beim Lackieren ein bisschen den Eindruck bekommt, dass der Lack streifig wird - ich finde, auf einen Topcoat kann man hier durchaus verzichten, da "Meow-tyful" schon gleichmäßig und auch mit ausreichend Glanz trocknet. Der leicht streifige Eindruck ergibt sich aus der Zusammensetzung des Lacks und vor allem durch das fiese Kameraauge - eigentlich ist er nämlich gar nicht so streifig.
Bei der Farbe könnte man ja zunächst denken, dass das so absolut nichts für mich sein sollte - allerdings hat meine Kamera den Lack mal wieder ein bisschen heller dargestellt als er tatsächlich ist. "Meow-tyful" ist nämlich ein toller, intensiver Magentaton, der eine ausgewogene Mischung zwischen kühlen blaustichigen und warmen rötlichen Nuancen zeigt. Ohne direkten Lichteinfall zeigt sich der Schimmer, der hier so deutlich zu sehen ist, gar nicht so prominent, sondern liegt eher in der Basisfarbe versteckt und zeigt sich nur als ganz feiner Akzent. Der Lack wirkt trotz des peppigen Namens gar nicht übermäßig knallig, sondern durchaus erwachsen und sehr tragbar - und da er auch gar nicht so quietschig pink ist, gefällt mir der Ton auch sehr! Mit einem solchen Magenta, das man vielleicht auch schon als Beere bezeichnen könnte (ja, der Lack sieht auf den Bildern nicht beerig aus - aber er ist wirklich eher beerig!), kann ich mich ja sehr gut anfreunden und bin darum auch von diesem Lack durchaus begeistert.
Ich weiß gar nicht so recht, warum - aber bei Magenta habe ich immer das dringende Bedürfnis nach schwarz-weißen Kontrasten und dieses Mal habe ich mich wieder dazu hinreißen lassen, meiner ersten Idee zu folgen und mir einen Topcoat zu schnappen. Auf diese Idee komme ich ja selten genug, darum war ich ganz erstaunt - sonst denke ich ja immer eher in Richtung eines Stampings, aber das war dieses Mal einfach anders. Also habe ich mir meinen schwarz-weißen Topper von Maybelline geschnappt und damit auf Ring- und Mittelfinger den Glitter gepinselt. Ich mag ja die Zusammensetzung des Glitters mit den unterschiedlich großen Partikeln sehr und fand das auch auf meinen Nägeln richtig klasse. Natürlich gab es hier eine Schicht Topcoat drüber, ansonsten wäre das Finish alles andere als so schön glänzend gewesen (die Glitzerpartikelchen trocknen tendenziell matt an und natürlich ergibt sich dann eine eher unebene Oberfläche, da die Partikelchen vom Lack abstehen). Der Versuchung, das Ganze zu mattieren, habe ich dann lieber widerstanden - wer wei, wie das dann ausgesehen hätte...
Sicherlich hätte sich hier auch ein Katzenstamping sehr gut gemacht - aber das war mir dann tatsächlich zu riskant und außerdem muss ich ja auch mal wieder ein paar meiner Topcoats benutzen. Ich mag hier den Kontrast zwischen dem schimmrigen Basislack und den doch sehr einfach gehaltenen Glitzerpartikelchen, die sich trotzdem sehr schön abheben. Obwohl das ja nicht der raffinierteste Lack ist, bin ich immer wieder erstaunt, welche Wirkung man mit einfachem Schwarz-Weiß erzielen kann. Das Ganze wäre tatsächlich noch etwas eindrucksvoller, wenn die Kamera den Lack nicht etwas abgeschwächt hätte in seiner Farbe - aber egal, was ich versucht habe, ich konnte "Meow-tyful" einfach nicht richtig realitätsgetreu abbilden. Leider - oder eben Gott sei Dank - bin ich mit dem Problem nicht die Einzige, sodass ich kein besonders schlechtes Gewissen habe.
Zur Haltbarkeit dieses Lacks kann ich sagen, dass er sich wirklich gut hält - bis auf ein paar kleine Absplitterungen am Daumen, die ich nachvollziehen kann (Klebchen abziehen muss halt sein!), gibt es keine negativen Dinge zu berichten. Das Ablackieren steht mir heute Abend oder vielleicht auch morgen früh (je nach Müdigkeit) bevor, aber meinen bisherigen Erfahrungen zufolge wird auch das kein Thema sein.

Mittwoch, 5. September 2018

Manhattan "Last & Shine" 760 Moscow night

"Wir lackieren..." startet in einen neuen Monat - und damit auch in zwei neue Marken, die ihren Auftritt haben dürfen. Während ich bei Femme Fatale so gar nichts im Angebot habe, kann ich bei Manhattan mit so einigen Vertretern aufwarten und muss eher schauen, dass ich die Lacke diesen Monat überhaupt unterkriege, denn ab heute bin ich mal wieder wild unterwegs. Leider nicht zum Spaß, sondern um zu arbeiten - und das wird durch die viele Fahrerei ganz schön stressig.

Heute soll es aber endlich einen der Lacke aus meinem Adventskalender geben (jaja, der Adventskalender vom letzten Jahr - ihr wisst schon, aus dem Dezember...) - mein armer Freund hat sich so viel Mühe gegeben und ich habe mich über die Lacke auch sehr gefreut, aber irgendwie kam dann ständig etwas anderes dazwischen, sodass schon beinahe das nächste Weihnachtsfest ansteht...
"Moscow night" hat mich nicht nur angelacht, weil ich die neuen Fläschchen von Manhattan ziemlich fesch finde (und vor allem lassen sie sich besser lagern als die alten!), sondern vor allem, weil mich der Lack aus der Theke heraus schon angefunkelt hat. Das kann man auch im Fläschchen gut erkennen - und auf den Nägeln genauso! Sehr zu meiner Freude hat auch diese Marke die Pinsel auf eine breite Variante umgestellt, sodass das Lackieren jetzt angenehmer von der Hand geht. Der Lack hat eine tolle, flüssige Konsistenz und auch schon mit der ersten Schicht ordentlich Farbe auf den Nagel gebracht. Wer es nicht gar so genau mit der Deckkraft nimmt, kann hier durchaus schon zufrieden sein - mir war der Lack an einigen Stellen noch ein bisschen zu durchscheinend, sodass ich eine zweite Schicht lackiert habe. Da der Lack recht zügig trocknet, ging das ohne Probleme von der Hand und auch das Finish ist durchaus schön glänzend. Der letzte Kick hat mir aber noch gefehlt, sodass ich eine Schicht Topcoat aufgetragen habe.
Durch den Topcoat passiert mit "Moscow night" allerdings noch ein bisschen mehr als nur zusätzlicher Glanz - denn der Lack hat es ganz schön in sich! Was die Grundfarbe angeht, bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher, wie die genau zu bezeichnen ist - im Fläschchen sieht es eher wie ein dunkles Braun aus, auf den Nägeln kommt der Lack doch eher aus der Richtung einer sehr dunklen Aubergine, die mit vielen kleinen Schimmerpartikelchen gespickt ist. Diese Partikelchen zeigen im Fläschchen einen tollen Schimmerteppich, der von Olivgrün über Gold bis Orange und einem warmen Pinkton reicht - absolut grandios! Auf den Nägeln ist das Ergebnis dann leider nicht mehr so dominant, vielmehr zeigen sich die Teilchen da eher im Bereich von Gold bis Orange als Highlights über den Nagel verteilt. Lackiert man allerdings einen Topcoat, versinken die Partikelchen deutlicher im Basislack, sodass die dunkle, vampy Farbbase wieder mehr im Vordergrund steht. Das finde ich zwar generell nicht schlimm, aber doch ein bisschen schade, da ich gehofft hatte, dass sich der Manhattan auf den Nägeln ähnlich funkelig zeigt.
Ich muss aber auch sagen, dass ich an solchen Lacken einen Narren gefressen habe - eine tiefdunkle Basis, die noch dazu mystisch schimmert... Damit kriegt man mich ja sofort! Und auch wenn sich der Effekt mit Topcoat ein wenig reduziert, ist das für mich so ein Lack, der sich nicht nur im Herbst absolut grandios tragen lässt, sondern generell als Solist für mich perfekt im Raum steht. Als es also an ein Design gehen sollte, habe ich mich schnell für eine dezente Version entschieden - ich wollte ja schließlich, dass diese moskauische Nacht auch weiterhin schön zur Geltung kommt. Also habe ich mich mal wieder an eine ganz einfache Sache gewagt, die ich für passend hielt: Ich habe mir einfach drei Lacke geschnappt, die mir farblich passend schienen und mit meinem Dottingtool ein paar Pünktchen in Rot, Gold und goldenem Glitter auf den Nagel gepackt. Das Ganze habe ich nur auf den unteren Bereich des Nagels begrenzt, um so im oberen Teil noch ein bisschen was von dem originären Schimmer zu lassen - und ich finde, dass sich das doch ganz stimmig ergeben hat.
Sicherlich ist das mal wieder keines der besonders auffälligen Designs, sondern eher eines, das klein, dezent und harmlos aussieht - aber ich finde auch, dass es dem Lack steht und ihn nicht unterbuttert, sondern den feinen Schimmer vielleicht noch etwas herausstellt. Beim Glitterlack muss ich gestehen, dass ich mir wohl einen mit etwas größeren Partikeln hätte suchen sollen - aber diese Erkenntnis kam mir mal wieder, als es schon zu spät war. Und auch wenn ich sonst ja kein großer Freund von Dots bin (zumindest, wenn es darum geht, sie selbst auf die Nägel zu bringen), war ich ganz erstaunt, wie gut das hier funktioniert hat. Zwar könnte das Rot durchaus ein wenig strahlender sein und der Goldton wohl etwas gelbstichiger -  aber im großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Bei einem Stamping hätte ich weder gewusst, in welcher Farbe, noch welches Motiv ich realisieren will, darum ist das doch ganz in Ordnung so unauffällig, wie es ist.
Zur Haltbarkeit kann ich sagen, dass "Moscow night" ohne Topcoat durchaus dazu neigt, zügig Tipwear zu entwickeln - mit einer Schutzschicht darüber, ist der Lack allerdings genau so widerstandsfähig wie alle anderen Lacke auch. Auch das Ablackieren ging hier angenehm und einfach von der Hand, sodass ich mich wirklich über absolut nichts hier beschweren kann.

Sonntag, 2. September 2018

Cupcake Polish "Berry good looking"

Ein neuer Monat, also eigentlich heißt das auch, dass es neue Marken für "Wir lackieren..." gibt - allerdings ist es dieses Mal so, dass Lotte ein paar Lacke von Femme Fatale hat, ich einige von Manhattan, da allerdings keinerlei Überschneidungen zu finden sind, sodass es einen Lack "Gemeinsam lackiert" mit Lotte, der außerhalb der Reihe ist. Das heutige Schätzchen gehört auch zu den Lacken, die ich schon vor geraumer Zeit lackiert habe, sodass die Bilder lange auf der Platte lagen...

"Berry good looking" soll es heute also sein, ein Cupcake Polish, der nicht nur eine treffende Bezeichnung im Namen hat, sondern auch farblich mehr als hervorragend in den Herbst passt: Beere gehört für mich ja auch zu den Rottönen, die sich wirklich absolut grandios in das bunte Blättergewusel fügen, das uns demnächst hoffentlich noch erwartet - sofern nicht schon alles verdorrt von den Bäumen gefallen ist...
"Berry good looking" hatte mir Lotte mal nahezu kommentarlos in die Hand gedrückt - an dem Lack führte kein Weg vorbei, der musste mit! Im Fläschchen versprach der Lack schon so einiges an wildem, traumhaften Geschimmer und Holopartikelchen und ich war sehr gespannt, wie er sich denn so beim Lackieren anstellen würde. Zu meiner großen Freude war das tatsächlich unproblematisch, der Lack kann mit einer tollen Konsistenz aufwarten und lässt sich einfach und angenehm lackieren. Sehr schnell ist auf dem Nagel schon ein Effekt zu erkennen - nur richtig deckend ist die erste Schicht eben noch nicht. Das Problem lässt sich mit einer zweiten Schicht zügig beheben. Die Trockenzeit ist angenehm kurz, sodass ich mich darüber nicht beschweren kann - allerdings trocknet der Lack nicht perfekt eben, sondern lässt einige kleine Unebenheiten bestehen. Ich fand das in diesem Fall nicht sonderlich kritisch, sodass ich auf einen Topcoat verzichtet habe - allerdings lässt sich damit auch noch so einiges herausholen.
Farblich beschreibt Cupcake Polish den Lack als den bestverkaufen und am höchsten bewerteten linearen lilanen Hololack mit einem super-holografischen Finish und ich bin durchaus geneigt, da in großen Teilen zuzustimmen. Tatsächlich wird auf der Markenseite auch ein Topcoat empfohlen, der "Berry good looking" noch  mehr zum Glänzen bringt. Was den Lilaton angeht, so habe ich bei dem Cupcake Polish auch einen guten Schuss Pink gesehen - also tendenziell einen eher rotstichigen Lilaton, der dafür aber mit kühleren Reflexen im Holoschimmer aufwartet. Klingt kompliziert - und ist es irgendwie auch, wenn es um die korrekte Zuordnung der Farbe geht. Auf jeden Fall ist der Lack ein absoluter Knaller, der Holoeffekt ist sehr schnell und wirklich hervorragend erkennbar und  macht riesigen Spaß. Die Bilder sind zwar alle unter der Tageslichtlampe entstanden, aber auch im normalen Tageslicht ohne expliziten Lichteinfall zeigt sich ein kleiner Regenbogen auf dem Lila - sicherlich nicht so deutlich wie mit Licht, aber doch gut erkennbar.
Für mich ist "Berry good looking" ja so ein Lack, mit dem ich mich stundenlang befassen könnte - hier die Hand ein bisschen hindrehen, da die Hand ein bisschen hindrehen und es gibt jedes Mal einen neuen Farbverlauf, ein neues Farbspiel und ein absolut himmlisches Ergebnis. Der Cupcake Polish gehört eindeutig zu der Sorte Lack, die absolut keine Verzierungen brauchen, allerdings wollte ich doch auch ein kleines Stamping auf diese Holobombe bringen. Um es nicht zu kompliziert zu machen, habe ich mich für silberne Akzente mit "No place like chrome" von essie entscieden. Als Motiv durfte es dann eines von der MoYou Illusion 16 sein - oder besser gesagt zwei der Motive, die ich entsprechend kombiniert habe. Auf dem Ringfinger ist die große Singleversion des verschlungenen Hexagons zu sehen, auf die übrigen Nägel habe ich das kleinere Motiv, das zwei Ketten der Hexagons zeigt, aufgebracht. Als kleinen Kontrast habe ich zusätzlich das Einzelmotiv im oberen Bereich platziert, die Ketten eher im unteren Bereich. Das Silber hebt sich schön vom Hololila ab, allerdings ist durch die Spiegelung das Motiv nicht gar so gut erkennbar.
Obwohl ich die Motive der Illusion-Platte alle richtig spannend finde, weiß ich oft nicht, wie ich sie gut einsetzen soll - und "Berry good looking" war mein erster Testballon, bei dem ich das weitgehend gelungen fand. Auch wenn das Motiv sich nicht perfekt erkennen lässt (ich war ja generell sehr erstaunt, dass sich die feinen Linien so gut voneinander unterscheiden ließen und sie auf dem Stamper so gut voneinander getrennt sind), mag ich den metallischen Kontrast auf der Holobase und auch die deutlichen Kanten, die die Hexagons von dem schön fließenden Holofinish abheben. Ich habe zwar darüber nachgedacht, das Ganze noch mit einer Schicht Topcoat zu versiegeln, allerdings war mir die Gefahr zu groß, das Stamping wieder zu verschmieren, also habe ich mir das Ganze gespart. Obwohl das natürlich jetzt kein Hochglanzergebnis ist, finde ich die Mani trotzdem recht fesch und wirklich gelungen.
Was die Haltbarkeit angeht, muss ich gestehen, dass der Lack natürlich ohne Topcoat ein bisschen anfälliger ist als das mit einer Versiegelung der Fall ist. Hier ist mir das vorwiegend an den Nagelspitzen aufgefallen, die sich dann doch nicht gar so gut gehalten haben. Allerdings war dafür das Ablackieren unproblematisch - da hatte ich mir bei der Farbe doch auch ein paar Sorgen gemacht, ob sich das nicht auf meinen Nägeln nachhaltiger abbilden würde. Das war aber nicht der Fall, sodass ich mal wieder sagen muss, dass Lotte hier den absolut richtigen Riecher hatte!