Freitag, 29. Juni 2018

OPI "Hello Kitty" Starry-eyed for Dear Daniel

Bevor am Ende des Monats noch mehr Lack da ist, als ich sowieso schon über habe, kommt heute noch ein Beitrag zu "Wir lackieren..." und zwar wieder mit einem Lack von OPI. Da ich kein Fan von Hello Kitty bin und auch sonst nicht wirklich auf Pink stehe, darf man sich durchaus fragen, warum ich jetzt so einen Lack zeige. Die Antwort ist erschreckend einfach - ich wollte nicht schon wieder einen dunklen Lack hier haben und so kann ich endlich den Lack zeigen, der aus dem Bundle, das ich mal für Lotte gekauft hatte, über geblieben ist, weil sie ihn schon hatte...

Ich würde mich ja schon sehr überwinden müssen, um für mich einen Lack mit Hello Kitty drauf zu kaufen - auch wenn ich die Farbe toll finden würde (dafür müsste sie also schon ziemlich, zielich toll sein!). Da ich auch in der Kitty-Welt nicht so ganz firm bin, kann ich mit dem Namen des Lacks nicht so viel anfangen - irgendwer findet auf jeden Fall Daniel wohl toll.
"Starry-eyed for Dear Daniel" wollte natürlich erst einmal lackiert werden und ich war positiv überrascht, dass das so angenehm ging. Der Lack hat eine schöne, flüssige Konsistenz und obwohl er mit Glitterpartikelchen gespickt ist, geht der Auftrag gleichmäßig und leicht von der Hand. Das einzige Problem, das sich für mich ergeben hat, war die Deckkraft - nach einer Schicht war nämlich klar, dass ich mit zweien nicht auskommen würde. Die zweite Schicht, die sich nach einer sehr kurzen Trockenzeit auftragen ließ, bestätigte meine Befürchtung, also habe ich noch eine dritte Schicht lackiert, die dann aus meiner Sicht ausreichend deckend war. Da der Lack mit einem leicht rauen Finish antrocknet (nicht wirklich mit Sandlacken zu vergleichen, sondern eher durch die enthaltenen Partikelchen eben nicht glatt, sondern leicht schurbbelig), habe ich noch eine Schicht Topcoat drüberlackiert, um auf den Fotos zumindest einen halbwegs akzeptablen Glanz zu haben. Das verlängert auch die Haltbarkeit des Lacks ungemein und ist somit sehr zu empfehlen.
Farblich sind wir bei "Starry-eyed for Dear Daniel" bei einem kühlen Pinkton, der aus einer sheeren, pinkfarbenen Base und den darin enthaltenen Glitzerpartikelchen entsteht. Ich bin mir nicht ganz sicher, würde aber behaupten, dass pinke und silberfarbene Glitzerpartikelchen und Schimmerteilchen in der Basis rumschwirren. Die Partikel legen sich auf dem Nagel schön übereinander, ohne quer zu stehen, sodass man eben eine nur leicht raue Oberfläche hat. Der kühle Einschlag im Pinkton ist auf den Bildern ein bisschen deutlicher als er mit bloßem Auge auf den Nägeln zu erkennen ist - aber natürlich hängt das auch sehr vom Lichteinfall ab. Im Sonnenschein zeit sich der Lack deutlich wärmer, sodass ich ihn insgesamt fast in der Mitte mit einer leichten Tendenz zum Blaustich verorten würde. Definitiv nicht mein Farbton, aber von der Zusammenstellung her durchaus hübsch abzusehen! Beim Versuch, den Lack ein bisschen genauer zu betrachten, wird man irgendwann ganz schön dösig, da es wirklich schwer fällt, einzelne Partikelchen auseinanderzuklamysern und sich nicht von den vielen Spiegelungen ablenken zu lassen.
Sicherlich wird der OPI nicht in meine absoluten Favoriten aufgenommen werden, aber für ein Pink ist er doch ganz ok. Bei der #31D2018weekly ist diese Woche Glitter dran und das lässt sich mit dem Lack ja hervorragend realisieren - aber natürlich wollte ich noch ein kleines Design auf Daniel packen. Erste Ideen gingen zu einem Striping-Tape, aber das war mir dann doch zu plump, sodass ich einfach ein bisschen wildes Chaos auf meine Nägel gebracht habe. Mit der Drybrush-Technik geht das ja immer ganz hervorragend, also habe ich mir drei unterschiedliche Lacke geschnappt und sie hier und da punktuell auf meine pinke Ausgangsfarbe gestrichen. Los ging es mit einem zarten Hellblau (OPI "Check out the old geysirs"), das ich mal quer, mal längs, mal schräg, einfach so, wie ich lustig war, auf die Nägel gepackt habe. Dazu kam dann "Manicurist of Seville", ein hübscher Beerenton, der deutlich intensiver ist als "Starry-eyed for Dear Daniel". Beide Lacke sind von ihrem Ansatz her ein bisschen flüssiger, sodass sich  nicht der typische Pinselstrich zeigt, aber so sieht das auch ganz fesch aus.
Um das Ganze dann noch ein bisschen zu toppen kam wieder Glitzer ins Spiel und zwar "Azure gloss glitter" von Orly ins Spiel. Der Lack ist im Prinzip so aufgebaut wie "Starry-eyed for Dear Daniel", nur eben mit einer anderen Basisfarbe. In Blau gehalten zeigen sich auf den Nägeln nun hier und da kleinere Glitzerhäufchen und obwohl die Mai wirklich sehr einfach gestaltet ist, finde ich sie auch richtig, richtig gut! Die blauen Glitzerpartikel des Orly sind wirklich für mich die Highlights hier und ich bin ganz überrascht, dass die Kombination der Lacke so gut gelungen ist. An und für sich habe ich ja immer so meine Probleme mit "wilden" Designs, die nicht einem bestimmten Schema folgen, aber hier finde ich das richtig klasse und bin fast schon ein bisschen stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Ab und an sind es halt doch die einfachen Dinge, die richtig toll aussehen und das gilt durchaus auch für meine heutige Mani.
Zur Haltbarkeit des Lacks würde ich ja am liebsten nichts sagen, denn ohne Topcoat bröckelte mir der Lack förmlich von den Nägeln. Aufgrund der rauen Oberfläche ist der OPI sehr empfindlich und ich hatte schon am ersten Tag einige Eckchen bzw. Spitzen verloren und auch Macken im Finish. Mit Topcoat sieht das gleich ganz anders aus, da hält der Lack solide. Das Ablackieren ist mit dem Glitter ein bisschen nervig, aber tatsächlich nicht gar so schlimm wie erwartet...

1 Kommentar:

  1. Boah, hat der Platz zum Leuchten und Funkeln auf deinen Nägeln! Gorgeous! :)

    LG Lotte

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