Sonntag, 29. April 2018

Masura "Golden collection" 1045 Cosmic lavender

Ich hatte ja gehofft, dass es diese Woche ein wenig ruhiger würde - aber so leicht kann man sich irren. So ein kleiner Urlaub ist eine hervorragende Auszeit von der Arbeit, wenn es danach aber umso chaotischer ist, kann das Ganze seinen Sinn und Zweck nicht so recht erfüllen. Immerhin habe ich morgen frei, sodass ich hoffentlich am Mittwoch wieder ein bisschen entspannter in den Arbeitsalltag starten kann - das größte Chaos sollte sich nach dem letzten (viel zu langen) Freitag dann auch erledigt haben...

Die lange Arbeitszeit zum Ende der Woche erklärt auch, warum es hier kein Posting gab - ich war nämlich schlicht und ergreifend zu platt dazu. Dafür gibt es dann heute den Lack vom letzten Wochenende, denn "Cosmic lavender" habe ich zum Mädelswochenende getragen, allerdings das Bebildern nicht zum letzten Sonntag geschafft. Heute gibt es also mal wieder eine Kombi aus "Wir lackieren..." und "Gemeinsam lackiert" mit Lotte!
"Cosmic lavender" war der Lack, auf den Lotte und ich uns geeinigt hatten und lustigerweise haben wir durchaus unterschiedliche Ansichten zu diesem Masura. Ich fand den Lack vom Auftrag her wieder sehr angenehm, zwar ein dünner Pinsel, aber der fächert gut auf und somit lässt sich der Lack toll verteilen. Die Konsistenz ist auch hier wirklich klasse, sodass der Auftrag schnell und einfach von der Hand geht. Auch die Trockenzeit ist relativ kurz und der Masura trocknet schön gleichmäßig und glännzend ab. Die erste Schicht hat nur einen Hauch des sowieso schon zarten Tons auf die Nägel gebracht, sodass ich Sorge hatte, hier wieder fröhlich schichten zu müssen - allerdings hatte ich mit der zweiten Schicht mein Nagelweiß schon abgedeckt und habe mich so auch auf den Weg zu Lotte gemacht. Die war tatsächlich ein wenig erstaunt, denn bei ihr hatte sich "Cosmic lavender" wohl nicht so gut geschlagen - aber alle weiteren Infos dazu findet ihr *hier*. Wer es natürlich noch glossiger mag, kann einen Topcoat lackieren, aber der Lack kann ja so schon einiges...
Zartes Flieder ist ja nicht so wirklich mein großer Favorit, aber da "Cosmic lavender" mit einem schönen Holofinish aufwarten kann, macht das die Farbe für mich deutlich attraktiver. Es ist aber natürlich ein feiner, heller Lilaton, dem ich eher einen Hang zum kühlen Blau denn zu einem wärmeren Rot unterstellen würde. An und für sich eben ein klassischer Fliederton, für das im Namen enthaltene Lavendel fehlt mir doch noch so einiges an Wumms. Der Holoeffekt ist hier sicherlich auch nicht so präsent wie bei manch anderem Lack, aber gerade im Sonnenschein zeigen sich alle Regenbogenfarben und wenn man sich ein bisschen anstrengt, kann man auch so etwas wie ein V im Farbverlauf erahnen. Ich mag den Effekt, der sich allerdings ohne direkten Lichteinfall so gar nicht zeigt und aus "Cosmic lavender" einen fast langweiligen hellen Lilaton macht - allerdings enthält er auch wie sein türkisfarbenes Geschwisterchen "Mint breeze" diese kleinen Bröckelchen, die im Sonnenschein komplett untergehen.
Auf jeden Fall ist das ein süßer Frühlingslack, den ich mir aber doch ein wenig... besonderer vorgestellt hätte. Ich bilde mir ein, dass er "Plum me up Scotty" doch sehr ähnlich sieht und weiß darum nicht so recht, ob ich den Masura behalten werde. So feine Hololacke sind ja immer eine perfekte Ausgangsbasis für ein Design, ich war allerdings mal wieder ein bisschen aufgeschmissen und hatte gar keine Ahnung, was es werden soll. Also wurden fleißig Stampingplatten durchwühlt, bis ich bei der 6-01 von ÜberChic und einem geometrisch angehauchten Kreismotiv hängen geblieben will. Kennt noch jemand diese Lineal-Schablonen von früher, mit denen man die unterschiedlichsten Kreismuster machen konnte? Daran erinnert mich diese kleine Zirkelkette ein bisschen. Gestampt habe ich mit Masura "Precious gem", da ich im gleichen Farbspektrum bleiben wollte. Der Lack kommt für mich deutlich näher an Lavendel ran und passt zu dem feinen Lila aus meiner Sicht sehr gut. Dass ich das Motiv auf dem Mittelfinger nicht so ganz zentral aufbringen konnte, fällt gar nicht so sehr auf, da ja eh der Holoeffekt den Eindruck des Lacks dominiert.
Das Design irgendwie erkennbar auf Fotos zu bannen war gar nicht so leicht, da "Cosmic lavender" mit seinem Holoeffekt einfach vieles überstrahlt. In der prallen Sonne schimmert und funkelt es so sehr vor sich hin, dass die Kreise komplett untergehen, also habe ich mich auf etwas weniger intensive Lichtverhältnisse konzentriert. Vor allem auf dem letzten Bild ist dann auch deutlich zu sehen, dass der Holoeffekt kaum noch vorhanden ist - das ist allerdings nicht die "schwächste" Version, die von "Cosmic lavender" zu erhalten ist. Vielleicht werde ich auch mal schauen, ob sich der Lack auf einer etwas farbintensiveren Basis besser macht oder gar zum Stampen eignet. Da ich es diesen Monat wohl nicht mehr schaffen werde, meine restlichen Masuras zu zeigen, kommt zumindest im Design hier noch einer zum Einsatz.
Die Haltbarkeit des Lacks ist durchaus okay, ich habe "Cosmic lavender" ohne Topcoat getragen und da hat sich dann doch nach zwei Tagen etwas Tipwear eingestellt. Mit einer Extraschicht geht das sicher noch ein bisschen besser, ich finde das so aber vollkommen ausreichend. Auch wenn mich der Lack farblich nicht komplett überzeugt hat, der positive Eindruck der Marke verfestigt sich bei mir zunehmend und ich finde es schade, dass der Monat schon vorbei ist...

Mittwoch, 25. April 2018

Masura "Glare on the water" Sunrise together

Heieiei, der Urlaub hat mich ganz schön aus dem Rhythmus gebracht - sowohl, was die Arbeit angeht, als auch in Bezug auf den Blog. Dann kam noch das Wochenende bei Lotte dazu, was mich mal wieder quer durch die Republik gehetzt hat (und trotzdem absolut grandios war!); gefolgt von einer nervigen Erkältung und mehr Terminen als mir lieb ist. Natürlich habe ich mir weiterhin die Nägel lackiert, aber Zeit zum Posten hatte ich nicht.

Dabei habe ich doch noch ein paar hübsche Lacke, vor allem von Masura, die ich zu "Wir lackieren..." gerne zeigen möchte. Heute gibt es einen Lack, der eigentlich so gar nicht meiner Präferenz entspricht, denn mit goldenen Tönen habe ich es nicht so wirklich - aber irgendwie hatte er mich trotzdem angesprochen und durfte bei mir einziehen.
"Sunrise together" ließ sich toll lackieren, auch wenn ich mich inzwischen doch eher an die breiten Pinsel gewöhnt habe. Die Konsistenz des Lacks ist schön cremig, sodass der Auftrag problemfrei vonstatten geht, allerdings hat mich die erste Schicht bezüglich der Deckkraft noch nicht so recht überzeugt. Da schimmerte noch viel Nagel durch, sodass ich mich an eine zweite Schicht gemacht habe, die mich dann schon eher überzeugt hat. Auf den Bildern seht ihr allerdings drei Schichten, da sich der Lack in der Sonne mit zwei Schichten auch noch nicht komplett deckend dargestellt hat und die Farbe dann doch noch ein wenig fleckig war. Dank der angenehmen Trockenzeit ist das allerdings kein Problem, ich muss auch ehrlich gestehen, dass die dritte Schicht nur für die Fotos war - mit bloßem Auge erkennt man gar nichts mehr vom Nagel. Auf einen Topcoat habe ich verzichtet, da sich "Sunrise together" selbst schon gut ausgleicht und aus meiner Sicht auch ausreichend Glanz mitbringt.
Farblich ist der Lack gar nicht so leicht zu beschreiben, ich würde ihn ja spontan in die goldene Ecke schieben, aber wenn man ein bisschen genauer hinschaut, erkennt man, dass da deutlich mehr los ist: Die Farbbasis ist tatsächlich eher ein Beigeton (wer mag, kann das natürlich auch als nude bezeichnen), in dem feine goldene Schimmerpartikelchen eingebettet sind und außerdem auch noch rötliche Partikel, die ich spontan in die Richtung Flecksteilchen schieben würde. Auf jeden Fall sind die rötlichen (kupfernen?) Partikel ein bisschen größer als der Goldschimmer und zeigen sich auch auf den Nägeln nicht gar so dominant wie das Gold. Durch den goldenen Schimmer ergibt sich dann auch das deutlich goldgelbe Gesamtbild, das leider mit einer leichten Streifigkeit aufwartet. Das finde ich aber gar nicht tragisch, da es sich im Rahmen bewegt - allerdings sollte man beim Korrigieren natürlich ein bisschen vorsichtig sein, sonst findet sich da schnell ein Querstreifen auf den Nägeln ein.
An und für sich ist der Lack mit dieser warmen Farbe natürlich die perfekte Basis für diverse Designs, allerdings handelt es sich bei "Sunrise together" um einen Magnetlack, also musste ich mich daran probieren. Einen Magneten habe ich einfach mal beim Onlinehändler meines Vertrauens erstanden, da mir die Nailartmagneten bisher einfach immer ein bisschen zu schwach waren. Natürlich musste ich für das Design noch eine Schicht "Sunrise together" lackieren, die ich dann Nagel für Nagel magnetisiert habe. Mit dem kleinen Neodymmagneten ging das doch erstaunlich gut und auf dem Masura zeigte sich schnell eine hellgoldene Linie, da es die goldenen Schimmerpartikelchen sind, die hier magnetisch sind. In diesem Zustand erkennt man auch viel besser die beige Basisfarbe, die von kleinen rötlichen Partikeln durchzogen ist - ich muss ja ehrlich gestehen, dass mir der Lack so doch deutlich besser gefällt! Auch wenn es vielleicht nicht ganz sauber ist, würde mich mit dem Lack gerne bei der  #31DC2018weekly teilnehmen, diese Woche sind nämlich metallische Nägel dran und Gold geht ja durchaus als Metall durch, oder?
Im Sonnenscheinzeigt sich die Basis des Lacks noch ein wenig braunstichiger und die goldenen Schimmerpartikelchen strahlen so richtig - und spätestens an dieser Stelle war ich vollkommen davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, diesen Lack zu kaufen. Ich bin zwar kein großer Nudefan und auch kein Goldfan, aber diese Kombination mit dem magnetisierten Finish gefällt mir unglaublich gut! Je nachdem, wie man die Hand so dreht und wendet, steht mal der goldene Schimmer (teils noch über den ganzen Nagel, da natürlich nicht alle goldenen Partikelchen an den Magneten gewandert sind - ein ganz feiner Schleier liegt noch immer über dem kompletten Nagel und sieht einfach grandios aus) im Vordergrund, mal sind die rötlichen Partikel in der beigen Base dominanter. Das Ganze macht einfach richtig Freude und ich hätte gar nicht gedacht, dass mich doch ein Magnetlack nochmal so begeistern würde!
An der Haltbarkeit des Lacks kann ich nicht viel meckern - ohne Topcoat sind die Nagelspitzen natürlich ein bisschen anfällig, aber nicht übermäßig empfindlich. Da der Lack farblich nicht übermäßig intensiv ist, ist das Ablackieren kein Problem. Gott sei Dank habe ich noch ein paar magnetische Masuras hier, aber ich befürchte, dass sich da bei mir eine neue heimliche Liebe eingestellt hat - allerdings muss ich das noch mit ein paar weiteren Lacken verifizieren...

Dienstag, 17. April 2018

Pink Gellac 182 "Dynamic Pink"

Vor einiger Zeit bekam ich von Pink Gellac die Anfrage, ob ich denn nicht Interesse hätte, mal die Gellacke der Marke zu testen - und da der Urlaub anstand, war das für mich die perfekte Gelegenheit, einen der Lacke mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Meine Erfahrungen mit Gellacken lassen sich an einer Hand abzählen (um genau zu sein, an genau *dieser* Hand) und liegen schon ein bisschen zurück. Von Pink Gellac hatte ich tatsächlich schon hier und da gelesen und war sehr gespannt, ob mich die Lacke überzeugen könnten.

In meinem Starterset waren zwar vier unterschiedliche Lacke enthalten, allerdings konnte ich mir die Farben leider nicht aussuchen und habe eher herbstlich angehauchte, gedeckte Töne erhalten. Von diesen schien mir leider keiner der perfekte Urlaubslack zu sein, also habe ich mich tatsächlich überwunden, für den Urlaub Pink zu tragen und zeige euch heute den Signature-Lack der Marke, "Dynamic Pink". Mit dem Inhalt des Startersets (neben den Farblacken ist auch eine LED-Lampe enthalten, dazu ein Primer, Base und Topcoat sowie Cleaner- und Removerpockets und Rosenholzstäbchen) ist man tatsächlich schnell lackierbereit und nach einem kurzen Blick in die Anleitung habe ich mich gespannt ans Pinseln gemacht.
Ich war mir anfangs unsicher, wie ich meine Nägel vorbereiten sollte und habe beschlossen, eine Hand anzurauen und die andere "normal" zu lassen - im Endergebnis hat es für mich keinen Unterschied gemacht, also kann ich mir mit meinen Nägeln wohl die Feilerei sparen. Nach einer Schicht Base, die für 15 Sekunden unter der Lampe ausgehärtet wurde, ging es also an den Farblack. Der Auftrag des Pink Gellac geht erstaunlich leicht, die Konsistenz ist wie die eines normalen Cremelacks und mit dem Biberschwanzpinsel lässt sich der Lack gut auf dem Nagel verteilen. Das Schöne bei Gellacken ist ja, dass sie nicht einfach so antrocknen, sodass man hier korrigieren kann, wie man möchte. Das sollte man ja auch, da man nach dem Aushärten nichts mehr am Lack tun kann, also habe ich mich auch ganz besonders bemüht, ordentlich zu lackieren. Die erste Schicht ist unter die Lampe gewandert - und da wurde dann deutlich, dass ich meine Nagelspitzen ein bisschen besser behandeln und versiegeln muss. Ein kleines bisschen hatte sich der Lack nämlich zurückgezogen, also gab es einen feinen Streifen über die Nagelspitze und dann eine zweite Schicht, die ich wieder eine Minute unter der Lampe ausgehärtet habe.
Ich war ganz erstaunt, dass sich der Auftrag des Lacks so einfach gestaltet hat - irgendwie hatte ich da mit mehr Problemen gerechnet. Nach zwei Schichten (und dem kleinen Zwischenspiel für die Nagelspitzen) ist die Mani fertig - ich vermute mal, dass die eine oder andere auch schon mit einer Schicht zufrieden ist, farbintensiv und deckend ist der Lack da nämlich schon. Die zweite Schicht habe ich nochmals ein wenig sorgfältiger auch über die Nagelspitzen hinaus gezogen und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Über den Farblack kommt dann noch eine Schicht des Ultra Shine-Topcoats, da der Farblack ansonsten eine klebrige Schicht hat - die hat der Topcoat nach dem Aushärten nicht. Im Prinzip funktioniert das also wie bei jedem normalen Lack mit Basecoat, zwei Schichten Farbe und Topcoat - nur, dass hier die Trockenzeit mit jeweils einer Minute (bzw. 15 Sekunden beim Basecoat) festgelegt ist. Ich habe für das Lackieren ein bisschen länger gebraucht als normal, da ich vorsichtig und möglichst genau gearbeitet habe - einfach so mit Nagellackentferner noch etwas Korrigieren geht eben nicht. Insgesamt ist das aber vom Aufwand her aus meiner Sicht durchaus mit normalem Lack vergleichbar und gefällt mir wirklich gut!
Was die Farbauswahl angeht, hat Pink Gellac so einige tolle Töne im Angebot - ich habe halt leider keine für mich grandiose Auswahl erhalten, war dann aber doch von "Dynamic Pink" positiv überrascht. Auch wenn er als "klassischer Rosaton" beschrieben ist, würde ich ihn eher irgendwo in die Kategorie zwischen Magenta und Beere einordnen - je nach Licht zeigt er sich mal ein bisschen wärmer (ich würde sogar sagen, dass er häufiger warm ist als kalt) und rotstichiger, mal ein bisschen kühler und blaustichiger. Anfangs dachte ich ja, dass es sich um einen Cremelack handelt, aber das erste Foto zeigt den Lack im Sonnenschein, wo er doch ein wenig zu kühl wirkt, aber auch den enthaltenen feinen Schimmer hervorragend zeigt. Die winzigen Partikelchen zeigen sich in kühlen Reflexen, die leider wirklich nur im Sonnenschein und bei genauem Hinsehen zu erkennen sind - ansonsten ist "Dynamic Pink" tatsächlich eher ein eher erwachsener Pinkton, mit dem ich mich durchaus anfreunden kann. Er ist zwar knallig, sodass ich ihn im Urlaub auch gerne getragen habe, aber eben nicht so kitschig-barbiemäßig, dass ich mich unwohl gefühlt hätte.
Natürlich wollte ich den Lack im Urlaub nicht solo tragen, sondern auch ein kleines Design haben - also habe ich mir wieder die Chameleon-Flakes geschnappt, die ich *hier* schon genutzt habe. Diese Flakes und Puder sind ja grundsätzlich auch für Gellacke ausgelegt und der Farblack bildet mit seiner klebrigen Schicht ja auch die perfekte Basis dafür, also habe ich fleißig gepudert. Wer schlau ist, versiegelt die übrigen Nägel vorher mit Topcoat und wer noch schlauer ist, nimmt für die bepuderten Nägel einen anderen Pinsel - ansonsten landen natürlich irgendwelche Partikelchen im Topcoat oder beim Aufbringen auch auf anderen Nägeln... Das Schöne an diesen Chameleon-Flakes ist ja, dass sie je nach Farbbasis unterschiedlich wirken und auf diesem Pinkton konnte man hervorragend das Farbspiel von Grün bis Rosa betrachten - und das die liebe lange Woche lang. Ich war ja wirklich erstaunt, wie stabil meine Nägel nach dem Lackieren waren und habe mich nicht nur dafür, sondern tatsächlich auch für die Farbe begeistern können. Aus "hast du etwa Pink für den Urlaub?" wurde schnell "oh, das ist ja beerig! Und ich hab noch gar nicht gehört, dass du dir einen Nagel abgebrochen hast- der Lack ist gut!" und ich habe mich über das hübsche Farbspiel gefreut. Sicherlich nicht die typischste Lenafarbe, aber eine, die mir doch erstaunlich gut gefallen hat.
Was die Haltbarkeit angeht, verspricht Pink Gellac ja 14 Tage - das habe ich nicht bis zum bitteren Ende getestet, aber das letzte Bild ist gestern Abend entstanden, also nach 10 Tagen Tragezeit. Bis auf zwei angemackte Daumen ist die Mani tatsächlich noch perfekt und ich wollte sie fast noch dran lassen- aber irgendwann hat man dann doch genug von einer Farbe.

Leider hat mich das Entfernen des Lacks ganz schön Nerven gekostet - und Zeit. Ich saß gestern Abend zwei Stunden lang auf meiner Couch und habe mehr oder minder verzweifelt versucht, diesen Lack von den Nägeln zu bekommen. Nachdem ich wie eine Irre gefeilt habe (bis auf den Nagel runter wollte ich dann aber auch nicht ganz), habe ich meine Nägel in die Removerpockets verpackt und dann die vorgegebene Viertelstunde gewartet. Leider musste ich dem Lack dann trotzdem mit einem Rosenholzstäbchen und mehr als nur gutem Willen zu Leibe rücken und alles von meinen Nägeln zu schrubben (bzw. schrubben zu lassen...). Das Ganze natürlich im Ansatz vorsichtig, um mir die Nägel nicht komplett zu ruinieren, aber ein bisschen mitgenommen sind sie schon.

Ich bin ein bisschen zwiegespalten, vom Auftrag und der Haltbarkeit bin ich absolut begeistert und könnte mir durchaus vorstellen, die Lacke öfter zu tragen. Allerdings muss ich wohl erst einmal eine akzeptable Methode zum Ablackieren finden - noch einmal möchte ich nämlich nicht dermaßen genervt mit diversen Entfernern sitzen und versuchen, den bombenfesten Lack wieder von den Nägeln zu kriegen...

"Dynamic Pink" wurde mir freundlicherweise von Pink Gellac zur Verfügung gestellt.

Freitag, 13. April 2018

Zoya "Blake"

Während meine Woche auf Teneriffa schon ganz drastisch dem Ende zugeht, gibt es hier auch meinen letzten Zoya-Leihlack. Beides finde ich ziemlich schade, wobei sich das mit den Lacken schneller wiederholen lässt als sich in den Flieger zu setzen - vor allem, weil es gar nicht mehr so lange dauert, bis Lotte und ich uns wiedersehen!

Für heute habe ich mir "Blake" zurechtgelegt, wobei der Lack auch schon beinahe letzte Woche zur Nailartchallenge zu Blau gezeigt hätte, aber dann war er mir doch ein bisschen zu dunkel... Dennoch ist das ein richtiges Schätzchen, über das ich mich sehr gefreut habe; hat Lotte mal wieder hervorragend rausgesucht!
Der Auftrag ging dank einer tollen Konsistenz mal wieder einfach von der Hand und auch die Trockenzeit ist angenehm kurz. Die Nagelspitzen sollte man gut im Auge behalten, sonst zeigt sich unerwünscht schnell ein weißer Rand. Da der Lack recht dunkel ist, war ich fest davon überzeugt, dass zwei Schichten mehr als ausreichend sein müssten, die Kamera hat mich dann aber doch eines Besseren belehrt. Auf den Bildern war nämlich tatsächlich noch nicht alles einheitlich,  vor allem im Sonnenschein zeigten sich so einige Unregelmäßigkeiten, sodass noch eine dritte Schicht sein musste. Das hat "Blake" zwar ein ordentliches Stück dunkler gemacht, aber zumindest ein einheitliches und gleichmäßiges Finish hinterlassen. Der Zoya glänzt schon von Haus auch ganz toll, sodass es hier keinen Topcoat braucht, ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass da noch mehr Gloss geht.
Was die Farbe angeht, habe ich ja schon Blau ins Spiel gebracht. Das ist jetzt bei drei Schichten nicht mehr so auf den ersten Blick erkennbar, aber die Grundfarbe ist eindeutig ein satter Blauton. Zoya beschreibt ihn zwar als Saphirblau, das würde ich aber als heller einordnen... In der blauen Basis ist allerdings ein toller Schimmer enthalten, der "Blake" so faszinierend und spannend macht. Ich würde dazu tendieren, den Schimmer in die goldene Richtung zu schieben, allerdings möchte ich mich da nicht so ganz festlegen. Auf jeden Fall liegt dieser Schimmer ganz toll auf dem Lack und zeigt sich ganz toll, sobald auch nur ein bisschen Licht auf ihn fällt. Ohne Lichteinfall zeigt sich "Blake" fast schwarz und ich gestehe, dass es auch bei drei Schichten schwer ist, das Blau zu erkennen. Der Schimmer zeigt sich dafür in einer Mischung aus Gold und Orange, teils sogar grün. Im Sonnenschein kommt der Schimmer aber nicht so deutlich durch, da einfach zu viel Licht auf den Lack fällt, unter der Tageslichtlampe zeigt er sich schön über den ganzen Nagel verteilt - ein traumhafter tiefdunkler Lack, der mich schwärmen lässt.
Obwohl "Blake" mit diesem grandiosen Schimmer auch hervorragend alleine stehen und sich vor allem sehen lassen kann, wollte ich noch ein kleines Design dazu haben. Bei einem Stamping wäre mir wahrscheinlich der Basislack ein bisschen zu sehr untergegangen. Also musste eine Alternative her, was bei dunklen Lacken gar nicht so leicht ist. Letztendlich bin ich bei Glitterpartikeln gelandet, die ich irgendwie hübsch auf den Nägeln anrichten wollte. Mit den "Holo laser flake square stripe nail glitter"-Teilchen, die ich mir bei BeautyBigbang aussuchen durfte, war nicht nur meine Kamera ein bisschen überfordert, sondern auch ich mit dem Anordnen. Letztlich bin ich bei einer ganz einfachen Version gelandet und habe auf dem Ringfinger eine Reihe gebildet, während die übrigen Nägel nur ein Teilchen abbekommen haben. Das Ganze hat dann einen Topcoat abbekommen, damit die Teilchen nicht zu sehr vom Lack anstehen. Die rechteckigen Glitterpartikel haben leicht abgerundete Ecken und sind absolute Hingucker - sie schillern nämlich in allen Regenbogenfarben! 
In der Darstellung der grandiosen Farbeffekte hat mich meine Kamera mal wieder verlassen: Im Sonnenschein war zu viel Licht da, sodass die Teilchen nur Silber wirkten, aber immerhin kann man auf dem Ringfinger unterschiedliche Farbverläufe erkennen. Die Glitterpartikel zeigen einen leicht streifigen Farbverlauf, schillern dafür toll in allen Regenbogenfarben: ob Rot, Pink, Gelb oder Grün, Blau und Lila - wie man die Hand dreht und wendet, es zeigen sich immer wieder neue Nuancen. Dadurch kann "Blake" im Hintergrund trotzdem noch schön vor sich hinschimmern und hat zudem noch ein paar zusätzliche kleine Highlights im Angebot. Ich bin schon am Grübeln, wie sich diese Glitzerteilchen noch gut einsetzen lassen - ich glaube, beim nächsten Mal landen sie näher am Nagelbett...
Bei so dunklen Lacken ist das Ablackieren ja häufig ein wenig nervig - bei "Blake" war das dafür total unproblematisch und einfach. Der dunkle Ton ging ohne Schlieren und Stains ab, was ich doch sehr angenehm fand. Aufgrund der Farbe ist Tipwear natürlich deutlicher erkennbar, entwickelt sich aber nicht übermäßig schnell, wenn man die Spitzen gut versiegelt. Durchaus ein krönender Abschluss für meine Zoyas diesen Monat; jetzt stehen noch ein paar Masuras an!

Der Glitter wurden mir freundlicherweise von BeautyBigbang zur Verfügung gestellt, mit dem Code LENA010 gibt es dort 10% Rabatt.

Mittwoch, 11. April 2018

Zoya "Pixie dust" Carter

Um mal wieder ein bisschen Abwechslung in den Monat zu bringen, geht es heute mit einem Lack von Zoya weiter. "Carter" hatte mir Lotte ausgeliehen und das, obwohl ich damals noch gar nicht wusste, dass mir der Lack nicht nur zu "Wir lackieren..." gelegen kommen würde, sondern auch noch perfekt zu #31DC2018weekly! Ich habe zwar noch einen (naja, eigentlich zwei...) lilane Lacke für diesen Monat, aber dieser hier ist ein besonderes Schätzchen.

Die "Pixie dust"-Lacke von Zoya wurden ja durchaus kontrovers diskutiert als sie herauskamen - die einen liebten sie, die anderen hassten sie aufgrund ihres speziellen Finishes. Als bekennender Strukturfan bin ich natürlich eher auf der Pro-Seite zu finden, fand allerdings farblich nicht alle Lacke spannend.
Dieses Schmuckstück fand ich aber schon immer klasse und so habe ich mich sehr auf das Lackieren von "Carter" gefreut. Zumindest bis zur ersten Schicht, denn die hat mich doch ein wenig desillusioniert. Es waren zwar viele kleine Partikelchen auf dem Nagel, sie waren aber nicht so dicht, dass ich davon ausgehen konnte, dass zwei Schichten genügen würden. Da der Pixie Dust aber schnell trocknet, war auch die dritte Schicht kein Problem und hat mich dann bezüglich der Deckkraft zufriedengestellt. Zwar kann man an den Nagelbetten vereinzelt noch einige verlorene bzw. "ausgelaufene" Partikelchen erkennen, die fallen aber tatsächlich nur bei ganz genauem Hinsehen auf. Um genau dieses Problem nicht auch noch an den Tips zu haben, habe ich diese ganz besonders sorgfältig lackiert - beim Trocknen schon Tipwear braucht ja wirklich niemand! Vom haptischen Eindruck her ist der Lack nicht so rau wie die richtig krassen Sandlacke, aber er ist ja auch aus Feenstaub, da darf er etwas zarter sein. Trotzdem sollte man natürlich ein Freund dieses unebenen Finishes sein, wenn man "Carter" solo tragen will.
Farblich sind wir ganz passend zur Vorlage natürlich bei einem Lilaton - und zwar einem, der mir das Fotografieren doppelt schwer gemacht hat: Einerseits, da Mischtöne gerne ein bisschen verfälscht werden und andererseits, da diese wahnsinnig vielen Glitterpartikelchen auch schwer zu fokussieren sind. "Carter" kommt mit einem schön satten, mittleren Lilaton daher, der eher eine Tendenz zum Rötlichen, denn zum Bläulichen hat.  Zusammengesetzt ist der Lack aus einer sheeren schwarzen (oder eben grauen) Base, in der dann die Irgendwie muss ich bei diesem Lack an den dunklen Flieder im Garten meiner Eltern denken, der kommt nämlich an die Farbe ganz gut ran! Je nachdem, welche Partikel gerade in der Überzahl sind und wie tief sie in der dunklen Base liegen, zeigen sich teilweise auch magentafarbene Einschläge. Insgesamt ist der Lack aber eindeutig ein solider Lilaton, der mich mit dem leicht matten und strukturierten Originalfinish schon ein bisschen ins Schwärmen bringt... Die Pixie Dusts waren aber auch schnell bekannt dafür, dass sie mit Topcoat absolut grandios aussehen würden,  also habe ich mich dieses Mal überwunden und das traumhafte Ursprungsfinish geopfert.
Das war aber gar nicht so einfach wie gedacht - "Carter" säuft den Topcoat nämlich weg wie nichts! Die erste Schicht war ratzfatz eingezogen und hinterließ statt einer scharfkantigen Schrubbelei sanfte und glänzende Hügel. Eine zweiteSchicht war also Pflicht, als die aber abgetrocknet war, zeigten sich noch immer Unregelmäßigkeiten... Für dieses Traumergebnis einer wunderschön glänzenden Galaxie in Lila musste ich also so einiges investieren, das hat sich aber meiner Ansicht nach absolut gelohnt. Wer also mit dem rauen Finish nichts anfangen kann, der wird sicher mit diesem Gefunkel glücklich! Hier kann man auch gut erkennen, dass sich das Lila in unterschiedlichen Farbnuancen zeigt. An und für sich muss ich gestehen, dass mich der Lack so noch deutlich mehr begeistert. Eigentlich hätte ich ihn auch so belassen können, das geht ja schon fast als Nailart durch - aber dann musste doch noch ein kleines Stamping drauf. Für ein Galaxy-Design hatte ich keine Zeit, aber das wäre ja auch zu einfach gewesen.
Ich habe mir stattdessen einfach meine ÜberChic 1-01 geschnappt und mit "Alpine plum" von CND Vinylux fleißig gestempelt. Beim Motiv habe ich mich für ein einfaches, aber doch nicht langweiles Muster entschieden. Ob man es nun als eckige Wellen, schindelartige Dreiecke oder was auch immer bezeichnen will, es gibt jedenfalls zwei Ausführungen: ein Ganznagelmuster, das ich auf vier Finger gestempelt habe und einen einzelnen Streifen, der als Akzent auf dem Ringfinger gelandet ist. Darüber noch eine Schicht Topcoat, damit auch der zarte Fliederton noch schön glänzt. Zwar kommt Zoya "Carter" unter dem Ganznagelmuster nicht mehr so gut zur Geltung, funkelt dennoch schön zwischendurch heraus. Das Motiv hat einen gewissen Charme, ich wusste nur bisher nicht, wie ich es stimmig einsetzen soll. In dieser Kombination gefällt mir das doch recht gut, mal sehen, was sich aus dem Motiv sonst noch machen lässt...
Hach ja, zu "Carter" kann ich in Summe eigentlich nichts Negatives sagen. Die Deckkraft ist zwar nicht optimal, aber das Ergebnis kann sich sowohl rau als auch glänzend wirklich mehr als sehen lassen! Auch das Ablackieren ging gut von der Hand, der Feenstaub ist einfach toll.

Sonntag, 8. April 2018

Masura "Golden collection" 1049 Mint breeze

Nach dem ersten Masura folgt der zweite gleich auf dem Fuße - und zwar heute in einer "Gemeinsam lackiert"-Version zusammen mit Lotte! Auch wenn ich hoffentlich gerade am Pool oder Strand liege (naja, vielleicht stapfe ich am Strand entlang - so richtiges Strandbrat-Wetter ist ja noch nicht auf Teneriffa), soll hier nicht zu lange Pause sein, darum habe ich mich bemüht, ein paar Lacke für den Urlaub vorzubereiten.

So auch "Mint breeze", den Lotte und ich beide bestellt haben - das ist also kein Leihlack, sondern ein astreiner Doppelgänger und dass er uns beide begeistert hat, liegt eindeutig am Holofinish in Kombination mit der interessanten Farbe. Wie der Name nämlich schon sagt, handelt es sich hier um einen Mintton und zwar einen vom Feinsten - darum bin ich auch gespannt, was Lotte so mit ihrem Lack angestellt hat.
Ich habe mich hier auf jeden Fall sehr auf das Lackieren gefreut, nachdem das bei meinem ersten Lack der Marke so easy war. Und auch "Mint breeze" ließ sich sehr angenehm auftragen, der Lack hat eine tolle Konsistenz und lässt sich wunderbar auf dem Nagel verteilen, aber auch hier war mir die erste Schicht doch ein bisschen sehr durchscheinend. Die zweite Schicht machte so einiges deutlich besser, allerdings hatte ich an so einigen Stellen den Eindruck, dass immernoch der Nagel durchschien (wobei ich gestehen muss, dass das teilweise auch ein Effekt sein könnte, der durch das Holofinish des Lacks zustande kommt), darum habe ich noch eine dritte Schicht drübergepinselt. Dank angenehm kurzer Trockenzeit war das überhaupt kein Problem und ich war danach auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Da "Mint breeze" von Haus aus einen tollen Glanz mitbringt und wirklich spiegelglatt abtrocknet, habe ich auf einen Topcoat verzichtet, wobei der eine Verbesserung der Haltbarkeit sicherlich zuträglich sein könnte.
Farblich ist bei dem Lack ziemlich klar, dass "Mint breeze" hier wie Arsch auf Eimer passt - der Lack hat einen zarten, leicht gelbstichigen Blauton (der sicherlich auch als hellblau durchgehen könnte, wenn man das denn partout wollte), der mit einem zarten Holoeffekt daherkommt. So richtig zart ist der Effekt gar nicht, er zeigt sich nur beim Licht der Tageslichtlampe nicht so deutlich wie er kann. Allerdings haben sämtliche anderen Versuche, den Effekt auf die SD-Karte zu bannen (hach, analoge Fotografie hatte doch die schöneren Sprachbilder - "auf Film bannen" klingt doch ganz anders!) zu gemeinen Blitzeffekten oder zu Unschärfe geführt. Gar so dezent und harmlos funkelt der Masura nämlich nicht, man kann die Regenbögen durchaus gut erkennen. Das Spannende an dem Lack ist allerdings, dass er kein klassischer feiner Hololack ist, sondern sich neben diese winzigen Holopartikelchen auch größere Holosplitter im Lack finden, die das Finish deutlich spannender und lebendiger macht. Man kann das auch ganz gut erkennen, hier und da scheinen größere Bröckchen im Lack zu sein, die sich allerdings harmonisch in das Effektfinish fügen.
Obwohl ich es ja eigentlich nicht so mit diesen superzarten und feinen Lacken habe, bin ich von "Mint breeze" wirklich begeistert. Er ist zwar nicht eindeutig grün, aber doch grünlich genug, um bei mir aus der klassischen blauen Linie herauszufallen und ist vom Farbton her zumindest in meiner Sammlung einzigartig. Ich habe bläulichere und grünlichere Holos - aber so ein hübsches Gemisch hatte ich bisher noch nicht. Da ich den Lack mit seinem Finish so spannend fand, fiel es mir alles andere als leicht, ihm ein passendes Design zuzuschreiben. Zu der heutigen Zusammenstellung bin ich auch eher gekommen wie die Jungfrau zum Kind - ich habe nämlich meine Lackkistchen ein bisschen umsortiert und bin dabei über "Metallic green" von Artdeco gestolpert (eieiei, ist das Posting alt...). Der schien mir nahezu perfekt, um mit ihm auf "Mint breeze" zu stempeln, allerdings hatte ich mir doch einen etwas größeren Kontrast zwischen den beiden Lacken erhofft. So ist das Ganze dann doch eher ein Ton-in-Ton-Stamping geworden, bei dem man in machen Lichtverhältnissen nach dem Muster suchen muss...
Als Motive habe ich mir auf der 14-03 von ÜberChic zwei Muster ausgesucht, die aus Hexagons aufgebaut sind. Auf dem Ringfinger ist das konzentrische Hexagonmuster gelandet (also "das Große"), auf die übrigen Nägel habe ich "das Kleine" gestempelt, das aus mehreren konzentrischen Sechsecken aufgebaut ist. Quer von der Seite hier hieß es gerade, dass das durchaus auch "ein bisschen wie ein digitalisierter Fingerabdruck" aussieht und ich muss sagen, dass das durchaus stimmt. Ich finde glaube ich insgesamt tatsächlich die kleinere Variante des Motivs ein bisschen spannender, allerdings mag ich auch die Abwechslung, die der Ringfinger in das Design bringt. Obwohl es nicht so einfach ist, das Motiv immer klar zu erkennen, zeigt sich doch ein Unterschied zwischen dem metallischen Artdeco-Lack (und ja, zum Stampen taugt er deutlich besser als als Solist!) und dem hübschen Holo von "Mint breeze". Könnte mehr sein, aber auch so dezent hat das was - passt zumindest zu einem pastellig angehauchten zarten Mint!
Ohne Topcoat ist der Lack natürlich an den Nagelspitzen ein bisschen empfindlich - aber das auch im Rahmen. Ich würde nicht sagen, dass "Mint breeze" so zickig ist wie die ganz alten Holos, hier ist die Haltbarkeit eher im Rahmen aller anderen normalen Creme- oder Schimmerlacke. Auch das Ablackieren geht angenehm von der Hand und wenn das mit den Masuras so weitergeht, entwickele ich hier noch eine ausgeprägte Liebe zu den Lacken aus dem Osten!

Freitag, 6. April 2018

Masura "Golden collection" 1152 Sceptre

Damit es bei "Wir lackieren..." nicht langweilig wird, unterbreche ich heute mal meine Zoya-Reihe (keine Sorge, zwei Lacke von Zoya habe ich diesen Monat noch im Angebot!) und zeige euch heute einen Lack von Masura. Im Januar konnte ich bei Lotte nämlich meine Masura-Bestellung abholen, zu der ich eindeutig angestiftet wurde - auch wenn das nur eine kleine Auswahl ist, war ich doch sehr gespannt auf die russischen Schätzchen.

Für mich war Masura vor allem zu Beginn mit Magnetlacken verbunden - irgendwie haben die einfach besonders viel Aufsehen erregt, da die Effekte so schön zu sehen waren. Bei meiner Bestellung habe ich allerdings einfach nach Augenmaß bestellt und mich von den hübschen Fläschchen leiten lassen. So ist auch "Sceptre" in meinen Besitz gekommen, er eigentlich so gar kein Lenalack ist...
Der Auftrag des Lacks ging dank toller Konsistenz und gut geschnittenem Pinsel (nicht sonderlich schmal, nicht zu breit, gerade - also kein grandioser Biberschwanz, sondern ein solider, ordentlicher Pinsel) problemfrei, allerdings schwante mir nach der ersten Schicht schon Böses. Von Deckkraft war da nichts zu erkennen, "Sceptre" ist was das Fläschchen angeht ein wahrer Blender! Die Trockenzeit ist allerdings angenehm kurz, sodass das Schichten kein Problem darstellt. Nach der zweiten Schicht sah das Ganze schon deutlich besser aus - ich hatte für einen kurzen Moment den Eindruck, dass der Lack schon deckend sein könnte, dann habe ich aber meine Hand ein bisschen gedreht und das ganze Drama war wieder sichtbar. Also gab es eine dritte Schicht und auch wenn die nicht zu absoluter Deckkraft führte (wenn man mal ganz genau hinschaut, kann man erkennen, dass zwischen dem ganzen goldenen Gefunkel doch noch ein bisschen Nagel durchscheint), aber für mich doch ausreichend war.
Einen Topcoat braucht "Sceptre" nicht, da der Lack aus meiner Sicht mehr als genug eigenen Glanz mitbringt. Farblich finde ich den Masura gar nicht so leicht zu beschreiben - die Grundtendenz ist eindeutig golden und das heißt ja schonmal, dass das absolut nicht mein Geschmack ist, aber irgendwie mag ich die Kombination. Bei Masura wird "Sceptre" als golden-holografisch mit lilanen duochromen Flakes bezeichnet und das kommt durchaus weitestgehend hin. Ich würde zwar diesen Holoaspekt ganz klein schreiben, aber ein reiner Goldlack ist das auch nicht. In der sheeren Base schwirren allerdings vorwiegend winzige goldene Partikelchen herum, die den Farbeindruck des Lacks dominieren. Diese kleinen Goldteilchen sind auch vorwiegend für die Deckkraft des Lacks verantwortlich oder eher für den Eindruck einer Abdeckung des Übergangs zum Nagelweiß. Der entsteht nämlich in Teilen auch schlicht und ergreifend dadurch, dass es irgendwann so wild schimmert, leuchtet und reflektiert, dass man gar nicht mehr so recht zuordnen kann, ob das durchblitzender Nagel oder nicht doch ein goldenes Partikelchen ist.
Auf dieser goldenen Grundlage, die tatsächlich hier und da mal ein paar bunte kleine Highlights hat, finden sich einige Flakies in unterschiedlicher Größe ein, die vorwiegend im Farbspektrum zwischen Blau und Lila changieren. Allerdings findet sich hier und da auch ein roter oder pinker Farbaspekt, der sich auf der güldenen Basis zeigt. Ich dachte, dass "Sceptre" im Tageslicht noch ein bisschen spektakulärer wäre, aber da war es deutlich schwerer, die unterschiedlichen Aspekte des Lacks einzufangen. Der goldene Schimmer zeigt sich da nicht so deutlich, dafür treten eher die lilablauen Flakes in den Vordergrund und von der Grundtendenz her zeigt sich "Sceptre" eher als kühlerer Ton, während unter der Tageslichtlampe das Gold deutlich gelbstichiger wirkt und sich wärmer zeigt. Auf jeden Fall ist das ein Lack, der großen Spaß macht und je nach Lichteinfall unterschiedliche Nuancen zeigt - für mich wohl das schönste Gold in meiner Sammlung (und diese Aussage will was heißen, da ich Gold ja eher selten toll finde).
Über ein passendes Nailart habe ich bei diesem Lack tatsächlich ein bisschen grübeln müsse und bin letztlich bei einer ganz einfachen Version gelandet. Mit Stripingtape habe ich ein paar Streifen auf allen Nägeln abgeklebt und dann mit Priti NYC "Climbing blueberry" drübergepinselt. Ich dachte, dass der cremige Lilaton die Flakies ein bisschen besser treffen würde, aber er ist doch einen Hauch heller. Trotzdem finde ich das einfach Design durchaus passend, denn so kommt "Sceptre" noch entsprechend zur Geltung und kann sowohl sein Gold als auch die farblichen Akzente der Fleks gut zeigen. Auf dem Ringfinger habe ich meine Streifen einfach ein bisschen höher gezogen, weil... ich dachte, dass das fesch aussehen würde, aber so ganz gelungen ist das irgendwie nicht; der Nagel sieht tendenziell ein bisschen nach halbfertig aus...
"Sceptre" war ja tatsächlich mein erster Masuralack und ich muss sagen, dass er mir einen sehr positiven Eindruck von der Marke vermittelt hat. Die Haltbarkeit des Lacks ist vollkommen in Ordnung, das Ablackieren ging zu meinem Erstaunen auch recht einfach, die Flakes haben sich nicht in den Nagelhäuten verkrochen, sondern sich schön ablackieren lassen. Vom Finish her dürfte das tatsächlich der speziellste Lack in meinem Besitz sein, aber auch die anderen können sich durchaus sehen lassen.

Mittwoch, 4. April 2018

Zoya "Remy"

Zum Mittwoch geht es weiter mit einem weiteren Lack von Zoya zu "Wir lackieren..." und natürlich auch zur #31DC2018weekly, die es mir wirklich nicht immer einfach macht. Auch wenn wir momentan noch bei den leichten Vorgaben sind, funktioniert es ja nicht immer, zwei Aktionen miteinander zu kombinieren und im April habe ich noch als zusätzliche Erschwernis einen Urlaub, der mir ein bisschen Zeit "raubt".

Eigentlich hatte ich für Blau sogar zwei Lacke zur Auswahl, aber der erste ist dann doch ein bisschen arg dunkel geworden, darum musste sozusagen die "zweite Wahl" dran. Dabei ist das keinesfalls eine schlechtere Wahl, sondern vielmehr eine, die sich perfekt an "Logan" anschließt, denn "Remy" ist vom Aussehen her tatsächlich die blaue Schwester.
Der Pinsel ist bei "Remy" genau der gleiche wie beim vorherigen Zoyalack, sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ich komme durchaus gut mit ihm klar. Die Konsistenz des Lacks ist klasse und obwohl ich die Befürchtung hatte, dass es mit der Deckkraft ähnlich suboptimal sein könnte wie bei dem grünen Schwesterchen, wurde ich hier sehr positiv überrascht. "Remy" könnte tatsächlich ein Onecoater sein, wenn man ein bisschen dicker lackiert und / oder kürzere Nägel hat. Von der Farbintensität her hatte ich tatsächlich nach einer Schicht schon genug Farbe und hätte mir gegen das Licht gehalten nicht hier und da noch ein bisschen der Nagel durchgeschimmert, hätte ich mir wohl die zweite Schicht gespart. Die Trockenzeit ist vollkommen in Ordnung, sodass der Zoya eigentlich auch ohne Topcoat auskommt, allerdings bekommt mir mit einer Glanzschicht doch noch deutlich mehr Tiefe.
Farblich gehört "Remy" eindeutig in die Oberkategorie Blau - Zoya selbst beschreibt ihn als Indigo mit einem ordentlichen Schuss Grün und dazu goldenem Metallicglitter; ich neige da eher ein bisschen zu Lotte, die den Lack in die Petrolschiene steckt. Auch wenn die leicht sheere Base eigentlich blau ist, ergibt sich durch die enthaltenen goldenen Schimmerflecksteilchen sehr schnell ein deutlicher Grünstich und "Remy" zeigt sich eher als Mischfarbe. Abhängig von den aktuellen Lichtverhältnissen tendiert der Lack mal eher ins Blaue, mal eher in Richtung Grün, wobei ich finde, dass der Topcoat ihn blauer erscheinen lässt, da die Partikelchen dann ein bisschen mehr einsinken und sich nicht mehr so plan auf die Oberfläche legen. Auch wenn ich das Finish sehr mag, bin ich bei dieser Variante tatsächlich vom Ergebnis mit Topcoat noch ein bisschen mehr begeistert, da die goldenen Schimmerteilchen so ein bisschen präsenter werden und sich auch deutlicher zeigen. Generell mag ich Blautöne ja und ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen in "Remy" verliebt habe.
Ich hätte den Lack ja gerne im Sonnenschein begutachtet, allerdings zeigt sich die Sonne in den letzten Tagen nur sehr sporadisch, sodass die Tageslichtlampe herhalten musste. Für die #31DC2018weekly war die Vorgabe ja ganz klar, Blau sollte es sein - also habe ich mir "Beach house" von MoYou London geschnappt und mich auf die Suche nach einem passenden Stampingmuster gemacht. Leider sind die Zoyas ja namenstechnisch nicht gar so inspirierend, also habe ich mich fleißig durch meine Sammlung gewühlt. Ein paar unbenutzte Platten von MoYou habe ich zu meiner Schande noch immer, also habe ich mir für das Design eine geschnappt und sie von ihrer blauen Folie befreit. Die Scandi 07 hat einige tolle Muster, ich habe mich allerdings für nur eines entschieden und das auf Ring- und Mittelfinger gestempelt. Mit dem hellen Cremeblau funktioniert das ganz einfach und ich mag auch den Kontrast zwischen dem petroligen Basislack und dem hellen Stampinglack mit seinem einfachen, cremigen Finish.
Die Motive der Scandi finde ich allesamt sehr hübsch und dieses mandalaartige Etwas mit Herzchen in der Mitte (vielleicht ist das auch eine Lebkuchenprägung, wer weiß?) hat mich am meisten angesprochen. Zwar ist es mir mal wieder nicht perfekt gelungen, das Motiv mittig zu platzieren und gar gerade aufzubringen, aber zumindest weitgehend akzeptabel ist das schon geworden. Ich hatte kurz überlegt, die Mani noch zu mattieren, aber dann wäre "Remy" sicher wieder ein bisschen untergegangen. So zeigt sich im Hintergrund noch sehr schön das schimmrige Petrol, auf dem in dem hellen, leicht türkis angehauchten Blauton das niedliche Muster zu sehen ist. An eine Kombination der unterschiedlichen Scandi-Motive habe ich mich nicht so recht gewagt, da sie mir zu wenige klar zuordenbare Gemeinsamkeiten (also Motivteile) haben, aber ich kann mir generell auch sehr gut vorstellen, dass sie kombiniert klasse wirken. Auf jeden Fall wird die Scandi jetzt nicht mehr nach hinten geschoben, wo sie schon mal offen ist.
Zur Haltbarkeit muss ich leider sagen, dass auch "Remy" an den Nagelspitzen durchaus recht empfindlich ist und doch ein bisschen schneller Tipwear entwickelt als gehofft. Insgesamt hält sich der Lack aber recht solide und gut, nur beim Ablackieren hatte ich ein bisschen mit Schmierereien zu kämpfen - da bot sich dann doch die gute alte Nagelbürste an, die nach dem ersten Entfernen die Nagelhäute sauber geschrubbt hat.

Sonntag, 1. April 2018

Zoya "Logan"

Bei "Wir lackieren..." von Lotte und Tine startet heute ein neuer Monat, der gleich mit zwei Marken aufwartet: Zoya und Masura geben sich im April die Ehre und ich habe tatsächlich zu beiden etwas beizutragen. Meine Zoya-Sammlung beschränkt sich zwar auf sechs Lacke aus der "True"-Kollektion aus dem Jahre 2012, die ich mal bei Marina gewonnen habe - aber die liebe Lotte hat mir ein paar Schätzchen ausgeliehen.

Auch wenn es erst am Donnerstag Grün gab, geht es heute mit einem weiteren grünen Schätzchen weiter - "Logan" von Zoya, den Lotte vor über einem Jahr bei sich auf dem Blog gezeigt hat. Dass ich in der letzten Zeit doch eine gewisse Begeisterung für grüne Lacke entwickelt habe, dürfte nichts Neues sein, darum musste ich auch nicht lange überlegen, ob ich denn gleich zwei hintereinander zeigen kann. Vor allem ist "Logan" doch ein bisschen anders als der letzte Anny.
Das Lackieren geht bei den Zoyas recht angenehm, auch wenn die Pinsel noch klassisch gehalten sind: Ein bisschen kürzer und etwas schmaler, nicht zu vergleichen mit den Biberschwänzen, die so langsam aber sicher überall Einzug halten. Der Pinsel fächert schön auf, sodass sich der Lack hervorragend auf den Nägeln verteilen lässt. Die Konsistenz ist klasse, allerdings habe ich ein kleines bisschen mit der Deckkraft gehadert. Aufgrund des Aufbaus ist "Logan" doch ein bisschen sheer und nachdem ich zwei Schichten auf den Nägeln hatte, hat mir ein Blick durch die Kameralinse doch noch zu einer dritten geraten, denn wirklich gleichmäßig sah das Finish für das Kameraauge nicht aus. Bei so einem farbintensiven Lack hätte ich nicht gedacht, dass es eine dritte Schicht braucht, aber so sieht der Lack sehr hübsch und vor allem auch gleichmäßig aus. Die Trockenzeit ist ebenfalls vollkommen in Ordnung und aus meiner Sicht kommt "Logan" durchaus ohne Topcoat aus.
Zoya beschreibt "Logan" als ein gelbstichiges Waldgrün mit goldenem und blau-grünem duochromen Schimmer und spricht ihm eine eher kühle Färbung zu. Für die Grundfarbe würde ich das mit der kühlen Tendenz unterschreiben, durch die goldenen Glasflecks bekommt der Lack aber einen eindeutig warmen Stich, sodass es sehr auf die Lichtverhältnisse ankommt, ob er nun kühler oder wärmer wirkt. Die sheere Base, die die Glasflecks so wunderschön zur Geltung kommen lässt, ist wohl auch der Grund für die Unregelmäßigkeit im Ergebnis nach zwei Schichten - aber das kann auch an meiner dünnen Lackiererei sowie den verhältnismäßig langen Nägeln liegen. Farblich ist "Logan" für mich ein Lack, der hervorragend zu Weihnachten geht, aber auch perfekt in das Frühjahr passt und durch den satten Grünton auch ein ganz grandioser Osterlack ist. "Logan" ist herrlich frisch und durch die Flecks auch lebendig, sodass er die perfekte Basis für meine Ostermani bildet.
Grundsätzlich kann man den Lack natürlich auch solo tragen - das Farbspiel zwischen Grün und Gold macht Spaß und kann sich wirklich sehen lassen. Da heute aber Ostersonntag ist, musste natürlich eine passende Mani her; schließlich habe ich auch die eine oder andere Stampingplatte, die sich dafür anbietet. Nach einiger Grübelei bin ich farblich ganz einfach bei Weiß gelandet - Silber kam mir aufgrund der enthaltenen Goldpartikelchen nicht ganz stimmig vor, Gold wäre wohl nicht deutlich genug von der Basis abgehoben, also wurde es klischeehaft und klassisch Weiß ("Wild white ways" von essence). Auf der Princess 09 von MoYou London hat sich das erste Motiv gefunden: Der Hase, den ich mit einem schwarzen Lack von Maybelline von der Platte aufgenommen habe und dann noch mit dem weißen Lack auf dem Stamper entsprechend ausgemalt habe - ansonsten wäre da nichts zu sehen gewesen. Den Hasen ganz in weiß zu machen hatte ich überlegt, allerdings war mir die Gefahr zu groß, dass er dann untergeht.
Der "Happy Easter"-Schriftzug ist auf der Festive 23 zu finden, die Eier auf den Zeige- und kleinen Finger stammen von der Festive 10. Die Mani ist somit zwar ein bisschen zusammengestückelt, aber trotzdem stimmig und vor allem mag ich die Kombination wirklich gerne. Das Häschen ist zwar ein bisschen verwackelt und guckt darum skeptisch, das fällt aber auch nur auf den Bildern so auf. Die ganze Maniküre habe ich mit einem matten Topcoat versehen - ansonsten schimmert nämlich "Logan" zu sehr durch und es ist wirklich schwer, die einzelnen Motive auf einem Foto zu erkennen. Dadurch kommt auch der schöne goldene Schimmer des Zoyalacks durch und verleiht dem Lack noch etwas mehr frühlingshaften Flair. Ich bin ja insgesamt sehr erstaunt, wie gut mir die Kombination gefällt - ich bin ja (an mir) nicht immer der Fan von Mottomanis, aber das mag ich sehr.
Ich muss ja sagen, dass ich gerade die besonderen Zoyas (also die, die keine reinen Cremelacke sind) sehr hübsch finde. "Logan" hatte ich bisher gar nicht so sehr auf dem Schirm, allerdings ist das schon auch ein Schätzchen. Zur Haltbarkeit kann ich nicht sonderlich viel sagen, da ich den Lack nur kurz getragen habe, aber das Ablackieren ging angenehm und ohne Schmierereien von der Hand. Ich bin gespannt, was für Zoyas es diesen Monat so zu sehen gibt - auch in Deutschland legt die Marke gerade ja ordentlich zu.