Samstag, 31. März 2018

101 im Februar, Klappe, die Zweite

Bevor der März jetzt auch noch vorbei ist, muss noch das 101 für den Februar ran - aber wie heißt es so schön? Besser spät als nie und immerhin habe ich eine wirklich gute Ausrede, denn Ende Februar war ich dienstlich unterwegs und das hat dann irgendwie ein bisschen Staub aufgewirbelt, der sehr viel (unnötige) Arbeit gemacht und damit meine Freizeit drastisch reduziert hat. Und irgendwie war mir dann mehr nach Nägel lackieren als nach Monatsposting schreiben, darum hat das doch ein bisschen länger gedauert.

Außerdem muss ich gestehen, dass ich doch befürchte, im Februar nicht so sonderlich erfolgreich gewesen zu sein, was unter anderem auch daran liegt, dass ich ein paar Tage unterwegs war. Aber vielleicht ist auch alles gar nicht so schlimm - mal sehen.

003. Fernseher

Einen neuen Fernseher (zumindest so einen, wie ich ihn gerne hätte), habe ich tatsächlich nicht gekauft, aber meine Oma hat mir ihren vermacht, da er ihr zu groß war (nein, man suche nicht nach Logik..). Leider ist der nicht wirklich größer als meiner, aber dafür ein bisschen aktueller, also gab's nach etwas Grübelei dann doch endlich mal ein bisschen was Smartes, nämlich den Fire TV-Stick. Ob ich also noch einen neuen Fernseher brauche, ist gerade ein bisschen fraglich...

022. Nagellacke (33)

Damit mein einziger "echter" Lack, den ich gekauft habe ("Love is in the air" von essence) nicht alleine dasteht, habe ich ihm einfach noch die Base- und Topcoats zur Seite gestellt, die ich mir im Sale noch gekauft habe. Wenn es mir nämlich an irgendwas mangelt, das sind es irgendwie Basecoats und ich weiß gar nicht so recht, warum. Bei Topcoats habe ich auch so meine Lieblinge, die gerne mal leer werden, aber bei Basecoats laufe ich regelmäßig leer. Als es dann Nagelhärter gab, dachte ich, dass meine weichen Nägelchen sich bestimmt mal wieder über einen Versuch freuen würde, also wurde gleich ein kleiner Vorrat gekauft.

023. Stampingplatten (63)

Bei MoYou gibt es ja immer mal wieder 20% Rabatt - so wie jetzt gerade auch... Und im Februar gab es noch ein paar nette Platten im Angebot, die ich mir dann nicht verkneifen konnte. An und für sich kann ich ja behaupten, dass Lotte Schuld war, aber für die habe ich nur zwei Platten mitbestellt.

Auch wenn ich noch so einige nichtgenutzte Stampingplatten habe - ich finde die Dinger einfach klasse und freue mich jedes Mal über die Motive, wenn ich durch meine Sammlung gucke und auf der Suche nach dem einen bestimmten Muster bin, das ich dann doch nicht habe...

027. Nailarts posten (158)

https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-vice-2017-game-over.htmlhttps://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/butter-london-no-more-waity-kaite.html
https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-kawaii-vaporwave.htmlhttps://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/butter-london-british-racing-green.html
https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/butter-london-branwens-feather.htmlhttps://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-holiday-winter-bloom.html
https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-speckled-sparkled-himalayan-pink.htmlhttps://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-kawaii-memedom.html
https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-maison-lapis-lazuli.htmlhttps://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-speckled-sparkled-mint-chip.html
https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cnd-vinylux-158-wildfire.html
Was Nailarts angeht, war der Monat ziemlich stempelig und ich bin noch immer ganz hin und weg von dem brailleartigen Motiv auf "Memedom" - irgendwie hat das Muster in dieser Farbkombination einfach was!

Allerdings bin ich auch durchaus ein bisschen stolz auf mich, dass ich  mal wieder ein Paar (jaja, hier kann ich das tatsächlich groß schreiben!) Steinchen benutzt habe und zumindest ein Mal auch das Dottingtool zum Einsatz gekommen ist. Bei der Anzahl an vorhandenen Stampingplatten ist das allerdings auch kein Wunder und ich befürchte, dass es auch im weiteren Verlauf des Jahres ähnlich weitergehen wird.

Ich habe zwar so einige Sticker, Decals und Glitter - aber irgendwie geht der erste Griff doch zum Stamper...

028. Topper benutzen (22)

https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cirque-vice-2017-game-over.html https://lenas-sofa.blogspot.de/2018/02/cnd-vinylux-158-wildfire.html
Topper sind ja immer so eine Sache bei mir - im Februar habe ich immerhin zwei Mal daran gedacht, mir einen meiner vielen bunten Topcoats zu schnappen und über den aktuellen Lack zu pinseln. Ich muss gestehen, dass es im März auch nicht besser wurde...

034. Shampoo aufbrauchen (7)

Ich habe diesen Monat mein Tiefenreinigungsshampoo von Balea mal leer gemacht. Meistens habe ich es bisher vor dem Haarefärben genutzt oder eben wenn ich das Gefühl hatte, dass meine Haare besonders wenig aufnahmefähig waren - aber da die Tube schon ein bisschen älter ist (würde man ja kaum erahnen, so ausgeblichen wie sie ist...), wollte ich es einfach aufbrauchen.

Zu meiner Verwunderung tut es meinen Haaren auch bei häufigerer Benutzung recht gut, ich hatte ein bisschen befürchtet, dass da zu wenig pflegende Inhaltsstoffe drin wären, aber meine Fussel auf dem Kopf fanden das vollkommen ausreichend. Ich habe tatsächlich auch schon eine zweite Tube hier, weil ich mir nicht sicher war, ob das Shampoo noch seinen Dienst tut - aber das tat es. Die neue Tube wird also tatsächlich erstmal nur bei Bedarf genutzt.
 
035. Spülung aufbrauchen (8)

An und für sich bin ich ja jemand, der diese klassischen Haarspülungen benutzt, die man unter der Dusche aufträgt und dann abspült. Als ich von GlissKur allerdings mit frisch gefärbten Haaren so eine Sprühkur entdeckt habe, wollte ich die unbedingt mal ausprobieren und bin ein bisschen dabei hängengeblieben. Vor allem, wenn ich merke, dass meine Haare keine Spülung nach dem Shampoo brauchen, weil sie sonst überpflegt sind und schnell hängen und fettig werden, kommt mir diese Sprühgeschichte sehr gelegen.

Ich nutze sie entweder noch im nassen Haar, wenn alles sehr strubbelig ist, oder am nächsten Morgen vor dem Bürsten, um meine Wuschel unter Kontrolle zu bringen. Einen wirklichen Schutzeffekt für die Farbe konnte ich zwar nicht feststellen, aber mir reicht die enthaltene Pflege häufig aus, um meine Haare bei Laune zu halten. Grundsätzlich durchaus ein Nachkaufprodukt für mich.

041. Gesichtsmasken benutzen (38)

Ich war im Februar tatsächlich ein bisschen unterwegs und habe es immerhin drei Mal geschafft, mir eine Maske zu gönnen. 

052. Terminplaner auch wirklich nutzen
053. positive Dinge im Kalender festhalten

Das hat im Februar wieder ein bisschen besser geklappt, ich mag keinen Kalender auch sehr und nutze ihn gerne, um alles im Blick zu behalten. So als klassisches BuJo taugt das natürlich nicht, aber das war auch nie meine Absicht.

063. Harry Potter komplett schauen

Der Weg ist nicht mehr weit, auch im Februar ging es ein bisschen voran - und ich bin erstaunt, dass es mit Harry Potter so viel schneller geht als mit Star Wars. Mit dem fünften Film sind wir nun durch und es ist immer wieder erstaunlich, was man noch so von der Geschichte behalten hat, was in den Büchern viel ausführlicher ist und was mir immer wieder fehlt... 
 
064. Sport machen (69)

Die Sportfront hat diesen Monat ein bisschen Pause gemacht - hauptsächlich, weil der Herr ein paar Problemchen mit einer Muskelfaser und damit Sportverbot hatte. Ich war teils auch angeschlagen und schlicht und ergreifend auch viel unterwegs. Im März wird das aber besser!

079. einen Tag ohne Verpflichtungen vertrödeln (20)

Wenn man zwei Tage lang im Auto sitzt und außer Gequassel mit dem Fahrer nichts zu tun hat, geht das definitiv als vertrödeln durch, oder? Davon ab gibt es natürlich immer wieder einen Tag am Wochenende, der komplett freigehalten wird - muss ja schließlich auch mal sein!

080. mit Oma telefonieren (17)


095. Sandwichtoaster benutzen (2)

Auch wenn wir wirklich sehr bemüht sind, uns gesund zu ernähren, wenn es auf Reisen geht, ist das nicht immer einfach. So kam es dann auch dazu, dass als Wegverpflegung ein paar Sandwiches in den Toaster wanderten und damit es sich lohnt, gab es am Abend davor einen Vortest. So wird das Teil zumindest ab und an mal entstaubt.

098. Fisch essen (20)

Fisch kam im Februar gleich zwei Mal auf den Tisch - ein Mal unterwegs in Form eines panierten Seelachses (also in Form von Panierung mit Fischfüllung) und zu Hause natürlich auch ganz brav nach Plan.

100. Obst essen (40)

Der wöchentliche Smoothie hat sich gut etabliert, das läuft! Ansonsten gibt es immer mal wieder nach Lust und Laune Obst - der Februar war aber nicht so obstlustig, wenn man mal von Kuchen absieht.

Im Februar habe ich tatsächlich einiges erlebt, das viel in meinem Kopf in Gang gesetzt hat - nicht ganz unerwartet, aber doch mit erstaunlichen Erkenntnissen. Manche Menschen können einfach nicht aus ihrer Haut, auch wenn sie sich selbst durch ihr Verhalten schaden; viel schlimmer ist das noch, wenn man das beobachtet, anspricht und sich dennoch nichts ändert. Es geht hierbei gar nichtmal um tatsächlich lebensbedrohliches Fehlverhalten, sondern einfach um sozial unangemessene Verhaltensweisen, die auch ein gemeinsames Arbeiten deutlich erschweren. Mal sehen, was die Zukunft in diesem Punkt bringt.

Donnerstag, 29. März 2018

Anny 369 Green racing drag

Aus irgendeinem Grund hatte ich verpeilt, dass der März ja nicht nur 28 Tage hat - darum habe ich mich irgendwie ein bisschen verrechnet und tatsächlich nur noch einen Anny offen, den ich hier zeigen will. Also einen Anny, den ich noch nicht lackiert und hier gezeigt habe; wobei der heutige Vertreter tatsächlich schon das eine oder andere Mal bei einem Nailart zum Einsatz gekommen ist.

"Green racing drag" ist tatsächlich der erste Lack, der mir in den Sinn kommt, wenn es um dunkelgrüne Akzente auf den Nägeln geht, aber solo habe ich ihn bisher noch nicht lackiert. Dabei mag ich ja grüne Lacke sehr, aber irgendwie ist mir dieser hier immer durchgegangen. Das ist ja das Schöne an "Wir lackieren...", da kommen auch die ewigen Schrankleichen mal zum Vorschein!
Bei "Green racing drag" ging das mit dem Auftrag eigentlich ganz leicht - aber schon bei der ersten Schicht wusste ich, warum ich  mich immer ein bisschen davor gedrückt habe, den Anny zu lackieren: Auf den ersten Blick wirkt diese dunkelgrüne Schönheit nämlich ein bisschen sheer und wird auch in der ersten Schicht ein bisschen fleckig, allerdings war (sehr zu meiner Überraschung!) die zweite Schicht dann tatsächlich schon deckend. Auf die Nagelspitzen muss man auch bei diesem Lack ein bisschen aufpassen, denn meinem Eindruck nach neigt "Green racing drag" doch ein bisschen dazu, sich von den Tips zurückzuziehen, darum habe ich nach der ersten Lackschicht ein bisschen nachgepinselt. Beim Fotografieren hatte ich eigentlich den Eindruck, dass der Lack ohne Topcoat auskommt, da ich den Glanz recht hübsch fand - aber bei näherer Betrachtung hätte ihm wohl ein bisschen zusätzlicher Gloss nicht geschadet.
Bei der Farbe sind wir klassisch bei einem grundsoliden Dunkelgrün, das mit dem cremigen Finish hervorragend zur Geltung kommt. Im Sonnenschein zeigt sich "Green racing drag" noch eine gute Nuance heller, vielleicht auch ein wenig wärmer, aber leider hatte ich nicht konstant Sonne, sodass ich mich auch an meiner Tageslichtlampe bedienen musste. Bei etwas kühlerem Licht wirkt der Anny deutlich gesetzter, dunkler und eher wie eine wirklich satte Weihnachtstanne - ein edler und durchaus erwachsener Farbeindruck, den man bei Grün ja nicht unbedingt erwarten könnte. Bei dem Namen muss ich ja immer an das britische Renngrün denken, mit dem ich (aus mir absolut nicht nachvollziehbaren Gründen) vor allem Jaguar verbinde - und zwar die älteren, langgezogenen Modelle, die noch die richtige Figur vorne drauf hatten... "Green racing drag" ist aber tatsächlich auch ein grandioser Lack für die Weihnachtszeit, wobei ich ja sagen muss, dass er auch momentan mehr als gut passt und sich in unterschiedlichen Lichtverhältnissen präsentieren kann.
Ein Cremelack ist für Nailarts ja immer eine sehr dankbare Grundlage, sodass ich mich eigentlich hätte austoben können. Die #31DC2018weekly hatte ich ja schon mit der dunkelgrünen Basis in der Tasche, aber ich wollte farblich gar nicht so große Schritte machen im Design. Von BeautyBigbang hatte ich noch ein weiteres Puder rumliegen - dieses Mal eine gemischte Version aus Flakes und winzigen Schimmerpartikelchen, die sich "Chameleon flakes shimmer galaxy nail glitter dust powder" schimpft. Ernstzunehmende Glitterteilchen sind da allerdings nicht drin, aber dafür changierende Flakieteilchen und natürlich feiner Schimmer. Da "Green racing drag" zügig trocknet, musste ich vor dem Puder noch eine dünne Schicht Klarlack als haftende Grundlage auf Ring- und Mittelfinger lackieren, dann habe ich mich mit meinem Applikator und dem Döschen vergnügt und fleißig Puder auf die beiden Nägel aufgebracht. Ich war ganz erstaunt, dass das auch mit den größeren Partikeln vollkommen unproblematisch war und habe mich dann ans Knipsen gemacht.
Das Fiese an der Sache war dann die Uhrzeit, die mich das tolle Farbspiel auf dem Nagel nicht hat richtig einfangen lassen. Das Puder changiert nämlich auf dieser Farbbasis sehr deutlich zwischen Grün und Rosa - im Ansatz kann man das auch im oberen Bereich des Mittelfingers erkennen. Durch das abwechslungsreiche Finish ist es immer wieder spannend, die Hand zu drehen und die Flakes in unterschiedlichen Farbnuancen schimmern zu sehen. Anfangs war ich mir unsicher, ob dieses Puder einen Topcoat vertragen würde, aber das saß bombenfest und ließ sich mit einem stinknormalen Klarlack gut versiegeln. Die Partikelchen sinken dadurch ein bisschen tiefer und bekommen natürlich mehr Glanz, verlieren aber nichts von ihrem Farbspiel. Auf Hochglanz poliert finde ich den Akzent sogar noch schöner und unter der Tageslichtlampe zeigen sich sogar goldengelbe Reflektionen, die einfach nur wahnsinnig viel Spaß machen. Vielleicht werde ich doch noch zum Puderfan, wenn das so weitergeht...
Die Haltbarkeit des Lacks ist vor allem an den Nagelspitzen nicht wirklich grandios, aber mit Topcoat geht das schon deutlich besser. Vielleicht werde ich künftig tatsächlich wieder standardmäßig einen Topcoat lackieren, ich muss aber sagen, dass mir das im März auch ohne alles recht gut gefallen hat. "Green racing drag" ist durchaus ein würdiger Anny-Abschluss für den Monat, ich bin mir aber auch sehr sicher, dass der Lack mir weiterhin für Nailarts häufiger in die Hände fallen wird.

Die Chameleon Flakes wurden mir freundlicherweise von BeautyBigbang zur Verfügung gestellt, mit dem Code LENA010 gibt es dort 10% Rabatt.

Dienstag, 27. März 2018

Anny 063 Red beach chair

Hach je, kennt ihr das? Wenn man ein Mal aus dem gewohnten Posting- und Vorbereiterhythmus raus ist, ist es ganz schön schwierig, wieder reinzukommen... Das Wochenende war irgendwie ein bisschen voll gepackt - an und für sich dachte ich, dass ich am Freitag und Samstag ein bisschen mehr Zeit hätte, aber daraus wurde dann irgendwie nichts. Darts am Sonntag war toll - allerdings hatte ich dann keine Luft mehr, um hier etwas zu posten und gestern ging es auf der Arbeit drunter und drüber.

Heute darf es aber wieder ein Anny sein - und ich Schussel habe festgestellt, dass ich mich ein kleines bisschen verzählt habe und eigentlich noch Luft für einen Lack gehabt hätte... Heute gibt es meinen vorletzten Lack zu "Wir lackieren..." und ich hätte eigentlich gar nicht gedacht, dass mir "Red beach chair" so zusagt, darum musste er ja auch so lange im Schrank warten.
Der Auftrag war bei "Red beach chair" gewohnt angenehm - der gerade Pinsel nimmt den Lack mit der angenehmen Konsistenz gut auf und verteilt ihn gut auf den Nägeln. Die erste Schicht bringt schon eine satte Farbe auf den Nagel, da ich aber wie immer ziemlich dünn lackiert habe, war die eine Lage noch nicht blickdicht. Wer dicker lackiert, könnte hier schon zufrieden sein, ich habe einfach noch eine zweite Schicht auf den Nagel gebracht. Wenn man die Nagelspitzen ordentlich ummantelt, hält sich der Anny auch ein bisschen besser - ansonsten ist es bei dem Schimmerlack wie bei vielen so, dass sich die Spitzen durchaus zügig abnutzen. Dank der durchaus kurzen Trockenzeit habe ich bei dem Lack auf einen Topcoat verzichtet und auch wenn er nicht superglänzend abtrocknet, bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden und habe mir weitere Schichten gespart.
Farblich würde "Red beach chair" vom Namen her ja klassisch ein Rotton sein - ich muss aber ehrlich sagen, dass ich ihn doch fast eher in Richtung Braun schieben würde. Definitiv hat der Lack einen Rotstich, aber vom Grundton her würde ich doch eher ins Bräunliche tendieren - allerdings ein deutlich warmer und satter Braunton mit einem tollen Schimmer. Im Fläschchen erscheint der Schimmer teilweise fast golden, auf den Nägeln zeigt er sich aber kein klarer güldener Einschlag, sondern eher einfach ein rotstichiger, leicht rostiger  Schimmer. Dadurch ist das Ergebnis vielleicht minimal streifig, allerdings muss ich sagen, dass das bei diesem Lack keineswegs drastisch oder gar auffällig ist. Der Schimmer ist auch nicht übermäßig präsent oder sticht heraus, er zeigt aber doch, dass es sich hier keineswegs um einen einfachen Cremelack handelt.
"Red beach chair" ist für mich trotz des Namens (ja, ich gestehe, gedanklich bin ich da recht schnell bei Urlaub) kein Lack für den Sommer - ich wäre ja ganz eindeutig eher beim Herbst und herabfallenden Blättern... Der schöne, satte Farbton wirkt durchaus edel und kann sich zu allerlei Anlässen sehen lassen. Gerade für ein Design bildet er auch eine wirklich dankbare Grundlage, da man aus dem Ton so einiges machen kann. Ich habe mich mal wieder für ein Stamping entschieden und dabei endlich mal wieder eine der ÜberChic-Platten genutzt, die bisher noch jungfräulich verpackt war, die 14-01. Diese enthält unter anderem das heutige Motiv, das mich auf den ersten Blick an Globen erinnert - man könnte natürlich auch einfach karierte Kreise sagen, aber das klingt nicht gar so spannend. Als Kontrastfarbe habe ich "Penny talk" von essie gewählt, da mir der helle Kupferton zu dem dunklen Rotbraun als stimmige Abwechslung erschien.
Das Motiv habe ich dieses Mal wieder nur auf Ring- und Mittelfinger gestempelt und hatte kurz teilweise den Eindruck, dass das eigentlich auch Netzstrümpfe sein könnten - allerdings wären die deutlich gleichmäßiger geraten. Der helle Metalliclack hebt sich deutlich von der dunkelrotbraunen Basis ab und lässt den schönen Schimmer von "Red beach chair" aufgrund der Dichte des Motivs doch ganz schön in den Hintergrund treten. Auch wenn ich sagen muss, dass mir die Kombination sehr zusagt, geht der schöne Basislack doch ein bisschen unter und kann eben nicht mehr seine Besonderheiten zur Geltung bringen. Das ist eigentlich ein bisschen schade, denn der Farbton ist eben nicht so gewöhnlich, aber mir ist einfach keine bessere Kombination eingefallen.
 Wie schon erwähnt, tut es "Red beach chair" durchaus gut, wenn die Nagelspitzen ummantelt sind, dann ist auch die Haltbarkeit in Ordnung. Ansonsten ist der Lack teils ein wenig anfällig und neigt zu sehr deutlich erkennbarer Tipwear und das finde ich bei so dunklen Lacken sehr schade. Immerhin lässt sich der Anny angenehm und problemfrei ablackieren, das hat man bei solch dunklen Lacken ja auch eher selten.

Samstag, 24. März 2018

Anny 526 Love & live

Hach je, jetzt muss ich mich aber sputen, um meine Annys noch diesen Monat unterzubringen! Beinahe hätte ich mir ja selbst noch einen Stein in den Weg geworfen (ich finde nämlich die aktuelle Holokollektion von Anny durchaus fesch!), aber der Douglas hatte die Lacke noch gar nicht, also bleibt es bei drei noch verbleibenden Vertretern der Marke, die noch für "Wir lackieren..." auf die Nägel kommen sollen.

Um farblich zumindest für ein klitzekleines Bisschen Abwechslung zu sorgen, habe ich mir heute "Love & live" geschnappt und nicht das nächste dunkel angehauchte Rot... Der Lack ist soweit ich weiß auch über die Nailartaktion bei mir eingezogen und fristete seitdem ein etwas trauriges Dasein, da ich den Farbton einfach nicht so richtig attraktiv fand - zumindest bisher.
Lackieren ließ sich "Love & live" ganz hervorragend - der gerade Pinsel nimmt genug Lack auf, der Lack selbst lässt sich gut verteilen und ist ein bisschen auf der flüssigeren Seite. Das war es auch, was mir ein paar Sorgen gemacht hat, da ich mir wirklich nicht sicher war, ob die Deckkraft so berauschend sein würde. Mit der ersten Schicht hatte ich so einiges an Schimmer auf dem Nagel, aber zu meinem Erstaunen auch tatsächlich schon gut Farbe, sodass eine zweite Schicht tatsächlich schon für eine perfekte Abdeckung meines Nagelweißes gereicht hat - allerdings habe ich meine Nagelspitzen mit einer zusätzlichen Zwischenschicht versehen, da es doch ein bisschen den Anschein hatte, der Lack würde sich von den Tips zurückziehen. Die Trockenzeit von "Love & live" ist vollkommen in Ordnung und da sich der Lack auch schön ausgleicht, habe ich hier auf einen Topcoat verzichtet.
Farblich ist dieser Anny tatsächlich eine große Herausforderung - ich weiß wirklich nicht, wo ich ihn korrekt einordnen soll. Ich schwanke zwischen Grau, Taupe und Lila - denn er zeigt je nach Licht und auch Winkel durchaus unterschiedliche Farbeinschläge. Die Farbbasis ist grundlegend wohl tatsächlich irgendwo zwischen Grau und Lila anzusiedeln, wobei der Grauton eher zu den warm angehauchten gehört und sich auch im kühleren Licht nicht blaustichig, sondern teilweise leicht bräunlich zeigt. Matsch wäre hier vielleicht wieder ein guter Ansatzpunkt, aber definitiv die Sorte Matsch, die komplett ohne gelbliche und bräunliche Einschläge auskommt (und ob das dann wirklich Matsch ist, darf man sich ja durchaus fragen...). Auf jeden Fall kommen zu diesem Grundton so einige Schimmerpartikelchen dazu, die sich in allen Regenbogenfarben auf den Nägeln zeigen - ich würde das allerdings keinesfalls als Holoeffekt bezeichnen.
Die Schimmerpartikelchen führen auch dazu, dass "Love & live" vom Finish her ein bisschen streifig erscheint - allerdings aus meiner Sichtweise gar nicht schlimm und scheint auf den Bildern auch dominanter zu sein, als es mit bloßem Auge betrachtet tatsächlich ist. Dieses schimmrige Finish passt sehr gut zu dem teils recht edel wirkenden Grau-Taupe-Lila-Gemisch und macht den Anny definitiv zu etwas besonderem. Im Fläschchen wirkte er für mich eigentlich immer eher langweilig, aber auf den Nägeln fand ich das dann gar nicht mehr, darum bin ich auch sehr froh, "Love & live" endlich lackiert zu haben. Was das Design angeht, war schnell klar, in welche Richtung es gehen sollte - bei der #31DC2018weekly sind nämlich gelbe Nägel diese Woche dran, also musste zumindest ein gelbes Stamping her! An gelben Lacken bin ich nicht sonderlich reich, aber "love is in the air" von essence ist hier kürzlich eingezogen, also musste der Lack ran.
Da ja so langsam aber sicher der Frühling hier Einzug hält, habe ich mich für ein florares Stamping entschieden und mir auf meinen MoYou Platten die passenden Motive zusammengesucht. Die Pro XL 13 und die 22 sind es geworden, da ich gerne ein etwas größflächigeres Motiv wollte (das ist dann deutlich erkennbar auf dem Ringfinger gelandet) und dazu als Wunschmotiv noch die Sonnenblumen kamen. Ich war mir anfangs unsicher, ob der essence denn deckend genug wäre, um auf "Love & live" zu bestehen, aber das ging sich dann doch alles ganz gut aus. Um das Stamping zu settlen habe ich dann noch eine Schicht Topcoat lackiert und wenn man die Bilder mit den Solofotos vergleicht, erkennt man was den Glanz angeht, tatsächlich nur wenige Unterschiede. Vielleicht wird die Streifigkeit im Finish ein kleines bisschen kaschiert, aber das ist für mich nun wirklich nicht kriegsentscheidend.
Obwohl ich die Nagelspitzen noch einmal separat ummantelt hatte, zeigte sich bei "Love & live" durchaus recht schnell Tipwear - das kennt man ja von solchen Tönen und Finishes schon, trotzdem fand ich das schade. Immerhin kann man dem Lack zu Gute halten, dass er sich beim Ablackieren sehr unproblematisch zeigt, aber ich hätte mir hier doch noch ein wenig mehr Durchhaltekraft gewünscht, denn ich mag die Farbe!

Mittwoch, 21. März 2018

Anny 046 Private party

Zum Mittwochabend gibt es inzwischen schon fast "wie gewohnt" mein Lackposting - eigentlich wollte ich mich da gestern Abend schon dransetzen, aber dann kam mir doch mal wieder dieses ominöse echte Leben in die Quere. Ich muss aber zusehen, dass ich meine restlichen Annys noch lackiert bekomme - sonst ist der Monat "Wir lackieren..." vorbei, bevor meine Liste leer ist!

Heute gibt es "Private party" zu sehen, der auch schon ein paar Tage in meinem Regal stand und das, obwohl ich das Satin-Finish ja absolut grandios finde und diese Lacke sehr gerne mag. Tatsächlich habe ich den Lack auch schon getragen, allerdings nicht fotografiert, darum durfte er jetzt noch einmal ordentlich ausgeführt werden.
Der Auftrag ging hier gewohnt unproblematisch von der Hand, da der Pinsel gut auffächert und der Lack eine tolle Konsistenz hat. Eine Schicht war mir noch nicht deckend genug - aber ich lackiere ja auch sehr dünn und hatte somit teilweise noch ein paar lichte Stellen. Da "Private party" recht zügig trocknet (bei dem Finish ja kein Wunder), ist es allerdings kein Problem, eine zweite Schicht zu lackieren. Sehr spannend finde ich ja bei den Lacken mit Satinfinish, dass man beim Trocknen so schön zusehen kann: Aus dem glänzenden Finish wird mit der Zeit ein immer matteres Ergebnis und der Schimmer tritt ganz anders hervor - nicht wirklich weniger deutlich, sondern einfach nur anders. Wer das Ganze natürlich lieber in einem glänzenden Finish mag, muss auf einen Topcoat zurückgreifen - oder sich einfach überlegen, ob "The answer is love" nicht eine Alternative wäre...
Die beiden Lacke sind nämlich sehr ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich (würde ich zumindest sagen) nur im Finish. Beide haben sie nämlich eine tiefblaue, sheere Base, die mit roten Schimmerpartikelchen angefüllt ist. Gerade bei diesem satinierten Finish kann man die hervorragend erkennen, sie legen sich nämlich schön auf die Nageloberfläche, sodass der Lack spannend und lebendig wirkt. Die feinen Partikelchen verteilen sich sehr schön auf dem Nagel und knubbeln nirgendwo, sodass sich dennoch ein gleichmäßiges Ergebnis zeigt - und ich muss sagen, dass ich ganz erstaunt bin, dass der Lack so eben auf meinen Nägeln geworden ist, obwohl ich doch die eine oder andere Macke in den Nägeln habe. Ansonsten ist es ja gar nicht so leicht, bei diesen speziellen Finishes ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, aber "Private party" ist da wirklich ein Schätzchen, das einem das Leben leicht macht. 
Wenn man auf das satinierte Finish steht, ist der Lack auch haptisch wirklich eine Freude, die Oberfläche fühlt sich nämlich weich an und macht mir einfach Freude. Allerdings ist sie auch ein bisschen empfindlicher und vermackt ziemlich schnell. Darum bietet es sich natürlich an, "Private party" mit einem hübschen Design zu versehen. Ich hatte schnell etwas Geometrisches im Kopf, war mir aber nicht so richtig sicher, wie das genau passen würde. Auf der BP-L054  gibt es einige schöne Motive, entschieden habe ich mich für eine Kombination aus Kreisen und Dreiecken. Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass ich genau dieses Muster schonmal gezeigt hatte - aber anscheinend ist das nicht der Fall. Da ich ja immer so besonders erfolgreich damit bin, Motive zentral auf meinen Nägeln zu platzieren, habe ich einfach beschlossen, es dieses Mal anders zu machen und das Motiv gleich schräg auf den Nagel zu bringen.
Auf dem Ring- und Mittelfinger habe ich also mit "No place like chrome" von essie angesetzt und schräg nach unten gestempelt. Das hat erschreckenderweise deutlich besser funktioniert und auch wenn ich die beiden Nägel nicht perfekt symmetrisch bestempelt habe, finde ich das Motiv so doch richtig cool! Der Kontrast zwischen dem metallischen Silber und dem matt angehauchten Basislack gefällt mir richtig gut, allerdings habe ich auch das Gefühl, dass der essie den Anny ein bisschen (sehr) überstrahlt und damit auch der feine rote Schimmer ganz schön unter geht. Das Ganze habe ich logischerweise nicht mit einem Topcoat versiegelt, aber trotzdem scheint es mir, dass "Private party" wirklich eine sehr private Party feiert und sich in sich selbst zurückgezogen hat. Dennoch ist die Kombination durchaus gelungen und gefällt mir.
Was die Haltbarkeit des Lacks angeht, ist "Private party" dank des Satinfinishes eine absolute Katastrophe. Nach einem Tag ist die Tipwear schon ziemlich deutlich, an Tag zwei sehen die Nägel richtig abgewetzt und schranzig aus und das lässt sich natürlich auch nicht wirklich mit einem Topcoat kaschieren, da dann das matte Finish hops ist. Der Lack ist also eher was für die schnelle und kurzlebige Mani, hat aber aus meiner Sicht durchaus auch seine Daseinsberechtigung.

Sonntag, 18. März 2018

Orly "Breathable treatment + color" Detox my socks off

Nach dem ersten Goodie-Lack von der Slumberparty "Aloe, goodbye!" musste der zweite doch ein bisschen warten - aus mir nahezu unerklärbaren Gründen habe ich tatsächlich nur zwei Hände und beschränkte Zeit, diese zu lackieren! Dann kommen mir noch ständig irgendwelche Aktionen in die Quere und wagen es auch noch, sich nicht perfekt miteinander kombinieren zu lassen - und schon muss ich Lotte immer wieder mit den "Gemeinsam lackiert"-Beiträgen vertrösten.

Aber nicht heute, denn "Detox m socks off" könnt ihr heute bei Lotte und hier bestaunen - wobei ich ja sagen muss, dass Lotte den Lack irgendwie besser eingefangen hat als ich. Dabei ist das doch definitiv ein Kandidat, der mein kleines Herzchen höher schlagen lässt - warum, dürfte beim ersten Blick auf die Farbe klar werden!
Wie schon der erste Lack aus der Reihe, kommt auch "Deto my socks off" mit einem tollen, breiten Biberschwanzpinsel daher, der den Auftrag des angenehm flüssigen Lacks sehr leicht macht. Ich hatte in der ersten Schicht ein bisschen den Eindruck, dass ich beim Abmachen der Kappe zu viel am Lack geschüttelt und darum teilweise Bläschen beim Auftrag hatte - aber als Lotte das auch erwähnt hat, bin ich ein bisschen stutzig geworden. In der zweiten Schicht war das schon deutlich weniger der Fall, aber da habe ich auch  mehr darauf geachtet und die Bläschen dann ausgestrichen - ich möchte das aber keineswegs dem Lack zuschreiben, denn wie man auf den Bildern sieht, lässt er sich schön eben und gleichmäßig auftragen und zeigt auch ein durchaus makelloses Finish. Die erste Schicht bringt schon ordentlich Farbe auf den Nagel, das wird der einen oder anderen auch schon reiche, ich habe noch eine zweite lackiert und war dann vollends zufrieden.
Einen schnelltrocknenden oder glanzbringenden Topcoat braucht "Detox my socks off" nicht, der Lack glänzt wirklich schon von selbst ausreichend und auch die Trockenzeit ist vollkommen in Ordnung. Das ist sicher kein Superschnelltrockner, aber der Lack zieht zügig an und trocknet auch angemessen zeitig durch. Farblich ist der Orly mal wieder alles andere als leicht zu beschreiben und noch schwerer mit der Kamera einzufangen. Wir sind hier definitiv bei Türkis, allerdings einem leicht angegrauten Ton, der noch dazu ein bisschen mehr Grün als Blau hat. Meine Bilder sind wahrscheinlich einen Hauch zu dunkel geraten, aber bei Mischtönen muss ich ja nicht wirklich noch was zum Thema zickige Kameras sagen, oder? Auf jeden Fall ist das einer der Töne, bei denen ich eher im Bereich Meeresgrün wäre, auch wenn das noch kein richtiges Grün ist. Bei Türkistönen bin ich ja immer Feuer und Flamme und das gilt auch für diesen Vertreter, dem das cremige Finish wirklich hervorragend steht.
Lotte hat aus ihrer Base ja ein tolles Stamping gemacht - ich wollte mich mal wieder an etwas anderem probieren und habe darum meine Sticker von BeautyBigbang hergenommen. Bei Stickern bin ich inzwischen wirklich sehr skeptisch, da sie meistens deutlich vom Nagel abstehen, aber hier hat mich einfach der Farbshift (ich wollte eigentlich die Version, die von Rosa zu Blau changiert, bin mir aber nicht sicher, ob ich nicht Rosa zu Gelb bekommen habe - das Blau kann ich nämlich bei meinem Sheet nicht erkennen. Ich war neugierig, ob sich die Sticker überhaupt gut auftragen lassen würden und habe darum nicht lange genug gewartet, was mir "Detox my socks off" doch ein bisschen übelgenommen hat. Die Sticker kleben verdammt gut und haben meinen Basislack doch ein bisschen in Mitleidenschaft genommen, machen sich aber aus meiner Sicht hervorragend. Ich habe mir mit einer Nagelschere einen kleinen Doppelstreifen abgeschnitten (was für eine Frickelei!) und auf dem Ringfinger aufgebracht. Die übrigen Nägel habe ich mit "Ice cubes" von Misslyn bepinselt, einem feinen Schimmertopper, der von hellem Blau bis zu kühlem Rosa changiert.
Das Streifenmuster auf dem Ringfinger habe ich noch mit einer Schicht Topcoat bepinselt - vorwiegend, um die kleinen Macken zu kaschieren, die in "Detox my sock off" entstanden sind. Die Sticker sind angenehm dünn und ließen sich problemlos auf dem Nagel anbringen, auch die Krümmung stellte hier (erstaunlicherweise) kein Problem dar. Mit leichtem Andrücken hatte ich sie auf dem Nagel und von der Trägerfolie gelöst. Nächstes Mal warte ich einfach, bis der Nagel sicher bombentrocken ist, aber das Posting wollte ja irgendwann auch geschrieben werden! Der Farbeffekt der Sticker ist je nach Licht ganz unterschiedlich - man kann es im Ansatz erkennen, dass sie auf der türkisfarbenen Base zwischen einem gelblichen Grün und dem blaustichigen Lila changieren. Unter der Tageslichtlampe ist das Lila dominanter, bei normalem Tageslicht (das momentan mal wieder die Sonne vermissen lässt) ist der Einfallwinkel natürlich anders, da erscheinen mir die Streifen häufiger grün und nur in bestimmten Winkeln lila - aber cool sieht das Ganze definitiv aus!
Ohne Topcoat ist auch "Detox my socks off" durchaus anfällig für Tipwear, aber wenn man den Lack nicht unbedingt eine Woche tragen will, geht sich das durchaus aus. Ansonsten hilft eine schützende Schicht vor allem um die Nagelspitzen, um Gebrauchsspuren zu verlangsamen - also würde ich wohl hier auch generell zum Topcoat greifen, wenn ich kein Nailart drüberpinsele. Dennoch ist das ein sehr hübscher Lack, der mir in meiner Sammlung hervorragend gefällt und als Cremelack natürlich vielseitig verwendbar ist.

"Detox my socks off" wurde mir kosten- und bedingungslos von Orly zur Verfügung gestellt. Die Sticker wurden mir freundlicherweise von BeautyBigbang zur Verfügung gestellt, mit dem Code LENA010 gibt es dort 10% Rabatt.

Freitag, 16. März 2018

Anny 361 Midnight run

Mann, Mann, Mann, war das ein Freitag... Es schien zwar erst alles gemütlich zu sein, aber wenn Termine sich so lange hinziehen, dass man fast den Folgetermin verpasst, spontan Besprechungen angesetzt werden und man dann noch sein Handy auf der Arbeit liegen lässt (ich hoffe zumindest, dass ich es da habe liegen lassen und morgen abholen kann!) - dann ist definitiv Zeit fürs Wochenende!

Ich starte heute wieder mit einem Anny ins Wochenende und zwar "Midnight run", der über die Nailartaktion von gefühlten Ewigkeiten in meinen Besitz gelangt ist. Dank "Wir lackieren..." kommen tatsächlich auch ganz alte Lacke mal zum Vorschein hier und ich frage mich wirklich, warum ich ausgerechnet dieses gute Stück habe stehen lassen...
"Midnight run" ließ sich sehr angenehm und einfach lackieren, trotz der doch längeren Stehzeit hat der Lack eine grandiose, eher flüssig angehauchte Konsistenz. Mit der ersten Schicht ist sehr viel Schimmer auf den Nägeln und ich hatte schon ein bisschen Sorge, dass das eine wilde Lackiererei werden würde, aber nach der zweiten Schicht war schon alles erledigt. Auf die Nagelspitzen sollte man ein bisschen Acht geben (ich habe nach der ersten Schicht einfach die Tips separat einmal ummantelt), sonst zieht sich der Lack schon kurz nach dem Lackieren deutlich erkennbar zurück. Die Trockenzeit ist hier nicht die kürzeste, aber der Lack trocknet schön gleichmäßig und vor allem mit einem schönen Glanz, sodass ich auf einen Topcoat verzichtet habe. Wer es eilig hat, sollte allerdings auf einen Schnelltrockner zurückgreifen, sonst läuft man doch Gefahr, sich schnell Macken in den Lack zu hauen und das hat er nun wirklich nicht verdient.
Farblich ist "Midnight run" gar nicht so leicht einzuordnen - wie der Lack genau wirkt, ist tatsächlich sehr von den Lichtverhältnissen abhängig, in denen man ihn etwas genauer unter die Lupe nimmt. Ich würde ihm mal eine sheere, grau-olivfarbene Base zuschreiben, die mit feinem, goldenen Schimmer gefüllt ist. Der Schimmer ist allerdings nicht reingelbgolden, sondern kann teilweise auch silbrige Nuancen zeigen, wodurch sich die Kombination durchaus vielfältig zeigt. Wenn man es ganz einfach haben möchte, könnte man auch einfach "Matsch mit güldenem Schimmer" sagen, aber das trifft dann eben doch nicht alles, was der Lack drauf hat. Teilweise wirkt er eindeutig wie ein kühler Grauton, teils kommt doch ein leichter, warmer Grünstich rüber, der unter dem goldenen Schimmer liegt. Wie bei so vielen Schimmerlacken wirkt das Finish hier leicht streifig, allerdings ist das aus meiner Sicht nicht so richtig schlimm und lässt sich durchaus aushalten - man sollte nur beim Auftrag darauf achten, nicht kreuz und quer zu lackieren. 
Ich bin bei solchen Tönen ja immer hin und weg, darum habe ich mich auch ein bisschen in den Popo gebissen, dass ich "Midnight run" so lange habe stehen lassen. Natürlich ist das doch sehr geschmacksabhängig, ob man mit diesem schmutzigen Mischtönen kann oder nicht - und vor allem machen sie einem das Design nicht wirklich einfacher... Eigentlich wollte ich ja schon am Mittwoch ein Posting für die #31DC2018weekly machen, aber dann stellte sich mein Anny doch als roter heraus als gehofft - darum muss der heutige Lack für ein passendes Design herhalten. Ich war mir sehr unsicher, ob sich Orange überhaupt mit "Midnight run" kombinieren ließe, habe mir aber einfach Inglot 949 geschnappt und mich auf die Suche nach einem passenden Stamping begeben. Als Inspiration kam mir da ein Arbeitskollege sehr gelegen, der in letzter Zeit von seinem neuen Motorrad geschwärmt hat - irgendwo musste ich doch ein passendes Motiv haben! Fündig wurde ich auf der Biker 06 von MoYou und musste mich nur noch entscheiden, welches Reifenprofil denn passen könnte.
Auf den Ringfinger habe ich das Motorrad selbst gestempelt (und ich gestehe, dass ich tatsächlich ein bisschen überrascht war, dass es so gut auf den Nagel passte - auf der Platte sah das Motiv nämlich doch ein bisschen größer aus), die restlichen Nägel habe ich mit einem der Reifenmuster versehen. Das Ganze habe ich dann noch mit einer Schicht Topcoat versehen, da mir das Orange ansonsten etwas zu stumpf war. Ich muss ehrlich sagen, dass mir sowohl die Motive als auch die Kombination der beiden Lacke gut gefällt, auch wenn ich das zu Beginn gar nicht gedacht hätte. Zwar könnte sich "Midnight run" mit seinem schönen Schimmer noch ein bisschen deutlicher zeigen, das liegt aber auch ein bisschen am Lichteinfall und der Tageslichtlampe. Ich bin ganz erstaunt, dass mir die Mani gut gefällt - ohne die Nailartaktion wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, diese beiden Lacke miteinander in Verbindung zu bringen!
Ohne Topcoat ist "Midnight run" wie so viele Annys ein bisschen anfällig (vor allem an den Nagelspitzen), aber mit Topcoat hält sich der Lack solide. Vor allem das Ablackieren ist hier angenehm einfach und unproblematisch, wobei das bei so hellen Matschlacken eigentlich auch der Standard ist. Ich muss mal zusehen, dass ich den Lack nicht aus den Augen verliere, denn ich mag das Finish von "Midnight run" wirklich sehr gern!

Mittwoch, 14. März 2018

Anny 092 Ready to go

Zum heutigen Bergfest (irgendwie habe ich diese Woche das dringende Bedürfnis nach Wochenende) gibt es noch einen Lack, von dem ich eigentlich gehofft hätte, dass er farblich doch ein My orangener wäre, dann hätte er nämlich für die #31DC2018weekly gepasst - aber so gibt es "Ready to go" von Anny eben nur zu "Wir lackieren..." und ich muss mir überlegen, wie ich das mit dem Orange noch hinbekomme.

Ich weiß gerade gar nicht mehr, wie der Lack in meinen Besitz kam - ich vermute mal, dass es Anno dazumal zur Nailartaktion von Anny war, bin mir aber ehrlich gesagt gar nicht mehr sicher. Das soll jetzt aber auch nicht wirklich relevant sein, denn der Lack hat so einiges zu bieten:
Der Lack hat eine tolle Konsistenz und lässt sich mit dem gerade geschnittenen Pinsel super auftragen. Auf den Bildern kann man allerdings schon ganz gut erkennen, dass die Deckkraft bei diesem Lack durchaus ein Problem ist - zumindest für jemanden wie mich, der es absolut nicht ausstehen kann, wenn der Übergang zum Nagelweiß noch erkennbar ist. Von "Ready to go" habe ich für die Bilder drei Schichten lackiert und wäre bei einer vierten sicherlich auch nicht glücklicher gewesen, denn der Lack hat einfach einen sehr geringen (oder gar keinen...) Weißanteil, sodass sich auch dann das Nagelweiß noch gezeigt hätte. Die erste Schicht bringt schon ordentlich Farbe auf die Nägel - das reicht eigentlich auch schon aus, wenn man mit einer leichten Durchsichtigkeit leben kann. Die zweite Schicht machte den Lack ein wenig intensiver und verdeckte den Übergang ein bisschen besser, aber auch die dritte hat nicht das geschafft, was ich mir gewünscht hätte.
Allerdings muss ich sagen, dass die Kamera diesen Übergang auch besonders betont - mit bloßem Auge ist der alles andere als so auffällig! Der Lack trocknet angenehm zügig an und auch durch, sodass man sich hier einen Topcoat sparen kann; vor allem, da der Anny auch schön glatt und gleichmäßig trocknet - da kann man auch mit einer Schicht glossy Topcoat nicht wirklich viel mehr Glanz herausholen. (Irgendwie habe ich wirklich das Gefühl, dass die Schimmerlacke der Marke deutlich besser sind als die Cremes, was das Finish angeht!) Farblich ist "Ready to go" gar nicht so leicht zu beschreiben - ich würde ihn nämlich tatsächlich irgendwo zwischen Rot und Orange ansiedeln, vielleicht am ehesten bei einem intensiven Tomatenrot, das eben einen hohen Orangeanteil hat. Für ein reines Orange ist mir der Lack doch zu dunkel und intensivrot - was wahrscheinlich auch an dem tollen Schimmer liegt, der den Anny richtig lebendig und spannend wirken lässt. 
Für mich ist das definitiv ein Lack, der gute Laune macht und natürlich auch die Aufmerksamkeit auf sich zieht - da es sich aber um einen Rotton handelt, ist das auch alles nicht so tragisch. Wäre der Lack blau oder grün, wäre ich wohl öfters seltsam angesehen worden, so hat sich aber keiner über quietschige Nägel beschwert. Beim Design habe ich ein bisschen grübeln müssen, was mir denn da passend erscheinen würde - ein Stamping sollte es mal wieder werden, allerdings wusste ich weder, was für ein Motiv, noch welche Kontrastfarbe ich haben wollte. Der erste Versuch  mit einem silbernen Hololack zeigte mir schnell, dass das ein bisschen zu viel wäre, also habe ich als Alternative "No place like chrome" von essie gewählt. Bei der toll schimmernden Basis braucht der Akzentlack ja nicht auch noch wild funkeln, zumindest nicht, wenn das Motiv noch ein bisschen Unruhe mit hinein bringt...
Ich habe mich dieses Mal für meine ÜberChic 17-02 entschieden, die auch ein paar tolle Pfleilmuster im Angebot hat. Die Fullcovers gibt es ein Mal als "Positivmotiv" und ein Mal als Negativversion - ich habe auf dem Ringfinger die Negativvariante aufgebracht (also die, bei der eigentlich der Rahmen um die leicht verwischten Pfeile auf den Nagel gestempelt wird) und auf die übrigen Nägel die andere Version. Den Unterschied sieht man tatsächlich eher dann, wenn man ganz genau hinschaut - ansonsten zeigt sich da einfach einiges an Silber auf den Nägeln, das sich deutlich von dem Rot abhebt. Leider ist es aber so, dass durch das Motiv die Besonderheiten von "Ready to go", vor allem der schöne Schimmer, doch ein bisschen untergehen. Ich muss aber sagen, dass ich die Mani so sehr gerne mag und sie mir doch ziemlich gut gefällt.
Zur Haltbarkeit von "Ready to go" muss ich sagen, dass sich der Lack ohne Topcoat nicht wirklich gut schägt - recht schnell entwickelt sich hier Tipwear, die natürlich aufgrund der Intensität der Farbe sehr ins Auge fällt. Das finde ich ziemlich schade, da der Lack dadurch schnell abgewetzt aussieht, also werde ich künftig wohl doch einen Topcoat lackieren. Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich "Ready to go" ziemlich fesch finde und mich ärgere, ihn so lange stehen gelassen zu haben.