Sonntag, 18. Februar 2018

Cirque "Speckled & sparkled" Himalayan pink

Sonntag heißt heute wieder, dass es einen weiteren Beitrag zu "Gemeinsam lackiert" mit Lotte gibt und natürlich haben wir für "Wir lackieren..." mal wieder einen Lack von Cirque im Angebot. Das war zugegebenerweise von den Lacken, die mir Lotte mitgegeben hat, derjenige, mit dem ich am wenigsten anfangen konnte - keineswegs, weil ich ihn nicht hübsch finde, aber weil solch dezenten Töne an mir doch immer etwas schwierig sind.

Dennoch bekommt "Himalayan pink" hier natürlich auch seinen Auftritt, allerdings aufgrund der Lichtverhältnisse sicher nicht so, wie er es sich verdient hätte. Der Lack gehört nämlich leider auch z zu der Sorte, die sich je nach Licht ganz unterschiedlich zeigen und somit schwer einzufangen sind. Bei Lotte gibt es den Lack natürlich auch noch einmal aus anderen Perspektiven, also unbedingt hinklicken!
Am Auftrag gibt es mal wieder nichts zu meckern - der Pinsel fächert schön auf, die Lackkonsistenz ist sehr angenehm und alles lässt sich problemfrei auf dem Nagel verteilen. Die erste Schicht reicht noch nicht, um mein Nagelweiß abzudecken, mit der zweiten sieht es schon deutlich besser aus und die dritte Schicht macht alles perfekt blickdicht. Wer ein wenig dicker lackiert, es mit dem Übergang zum Nagelweiß nicht gar so genau nimmt wie ich oder einfach kürzere Nägel hat, wird schon mit zwei Schichten zufrieden sein. Der Lack trocknet zügig an und durch, sodass man keinen Topcoat braucht und auch das Finish ist eben genug, dass man sich eine ausgleichende Schicht sparen kann. Wer es superglossy mag, kann natürlich nochmal nachglänzen, allerdings ist das aus meiner Sicht bei "Himalayan pink" absolut unnötig. Qualitativ mal wieder grandios - und das verringert meine Begeiisterung nicht gerade. Pluspunkt für den Lack: Er hat noch ein altes Label!
Farblich ist der Lack dafür umso schwerer zu beschreiben - Cirque bleibt bei einem funkelnden Roségold mit Holo und das stimmt durchaus, wird dem Lack allerdings nicht vollends gerecht. Ohne direkten Lichteinfall wirkt "Himalayan pink" (übrigens muss ich bei dem Namen die ganze Zeit an Himalaya-Salz denken, das ist aber deutlich rosaner und weniger beige als der Cirque) nämlich ganz schön langweilig, da zeigen sich nur die roségoldenen und silbrigen Schimmerpartikelchen, aus denen der Lack besteht. Das Finish ist dann recht foilartig, reflektiert viel und zeigt doch nichts von den Besonderheiten des Lacks. Die kommen nämlich erst zur Geltung, wenn irgendwoher Licht auf den Cirque fällt - und das mit der Kamera einzufangen, hat sich ganz schön schwierig dargestellt. Zunächst einmal gibt es da nämlich das Problem, dass "Himalayan pink" wie wild vor sich hinfunkelt und es ständig irgendwo Lichtreflexionen gibt. Der Holoeffekt hält sich eher ein bisschen bedeckt und ist vorwiegend an den Rändern erkennbar - außer, man blitzt ihn direkt an.
Auch im Fläschchen hält sich der Holoschimmer sehr im Hintergrund - ich habe mich tatsächlich gewundert, als ich auf den Nägeln bunte Reflexionen sah und war mir erst nicht sicher, ob sie denn wirklich da waren... Insgesamt ist "Himalayan pink" für mich ein hübscher Vertreter aus der dezenten Holonude-Sparte, aber dadurch auch ein Lack, der es an mir immer sehr schwer hat. Tendenziell also keiner, den ich mir selbst kaufen würde - aber trotzdem qualitativ ein toller Lack, der edel ist und dennoch seine kleinen Besonderheiten hat. Was das Design angeht, habe ich absolut keine Entschuldigung - aber irgendwie kam mir zu dem Cirque sofort die BP-X 55 von Bornpretty in den Kopf, die unter anderem einen knuffigen Origami-Kuhkopf im Angebot hat. Jetzt gibt es gewiss Salzlecksteine aus Himalaya-Salz und Yaks sind im Himalaya beheimatete Rinder - aber so wirklich will mir keine sinnvolle Verbindung einfallen, dennoch wollte ich aus dem hübschen Lack eine Kuhmani machen.
Als Basis dienten mir die Kuhflecken von der MoYou Pro XL 04, die ich eigentlich in einem Fleckenmuster aus Schwarz und einem taupigen Dunkelbraun ("I break for manicures" von OPI) auf die Nägel bringen wollte - aber dann ist es doch eher nur fleckiges Braun geworden. Dazu kam dann auf dem Ringfinger ein kleines Stampingdecal, da ich den Umriss der Kuh in schwarz auf den Stamper genommen und dann den Hintergrund einfach weiß befüllt habe, damit sich das Motiv auch genügend vom Untergrund abhebt. Mir ist schon klar, dass es gefleckte Kühe mit weißem Kopf eher sehr selten gibt, aber ansonsten wäre das Motiv wohl untergegangen. Natürlich wird das dem Lack absolut nicht gerecht, aber irgendwie finde ich die Zusammenstellung durchaus knuffig. Allerdings ärgert mich die Schlierigkeit des Stampings doch sehr, hätte ich da mal lieber auf einen Lack zurückgegriffen, dann hätte das dichter ausgesehen...
Mal von dem kleinen Ausrutscher mit dem Design abgesehen, ist "Himalayan pink" ein klasse Lack, der mich einfach farblich nicht ganz begeistert (Sorry, Lotte!). Das tut aber auch der Tatsache keinen Abbruch, dass er eine solide Haltbarkeit aufweist und sich problemfrei ablackieren lässt.

Die Stampingplatte wurde mir freundlicherweise von Bornpretty zur Verfügung gestellt, mit dem Code JAAX31 gibt es 10% Rabatt.

Kommentare:

  1. Ich hätte ihn doch erst noch mal frisch lackieren sollen... :) Er ist wirklich klasse! Und die Kuh ist so niedlich. :D

    LG Lotte

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  2. Mir gefällt er leider farblich auch nicht soooooooo doll, aber Geschmäcker sind eben verschieden :)
    Die Kuh ist super niedlich!

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  3. Ich finde den Lack eigentlich ganz schön. :)

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