Mittwoch, 31. Januar 2018

Kia-Charlotta "Pretty awesome"

Zu unserem Mädelstreffen im Januar gab es natürlich mehr als nur zwei Lacke und nach und nach werde ich euch hoffentlich alle meine neuen Schätzchen hier auch vorstellen. Heute geht es mit einem Lack weiter, den Anne von Kia-Charlotta für unser kleines Cometogether bekommen hatte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich von der Marke bisher noch nicht sonderlich viel gehört hatte, darum war ich sehr gespannt, wie sich der Lack so machen würde.

"Pretty awesome" ist schonmal eine gute Ankündigung, die meine Erwartungen an den veganen Lack doch auch ein bisschen nach oben geschraubt hat. Das Fläschchen mit 5ml Inhalt liegt gut in der Hand und kommt mit seiner schlichten Form durchaus fesch daher - aber aufs Äußere kommt es ja bei einem Lack nicht wirklich an.
Viel spannender war ja, was mich im Fläschchen so erwartete - und dort zeigte sich zu meiner großen Freude ein ausgewachsener, breiter und gerade geschnittener Pinsel. Häufig hat man in kleinen Fläschchen ja auch entsprechend kurze Pinsel, aber dieser hier ist wirklich schön "normalgroß". Der Lack an sich hat eine cremige, vielleicht ein wenig dickflüssigere Konsistenz, lässt sich aber hervorragend auftragen und verteilen. Der absolute Hammer ist die Deckkraft - auch ich mit meinen dünnen Schichten hatte nach einer Schicht schon ein Ergebnis auf den Nägeln, das von der Abdeckung her genügt hätte. Da ich aber ein paar Unebenheiten in den Nägeln habe, habe ich eine zweite Schicht lackiert, um ein ebenmäßigeres Ergebnis zu haben - allerdings braucht "Pretty awesome" das wirklich nicht. Der Lack trocknet zügig an, braucht aber einen etwas längeren Moment zum Durchtrocknen, das bewegt sich allerdings alles im üblichen Rahmen. 
Farblich sind wir hier eindeutig bei einem tiefdunklen Lila, das je nach Licht mal ein wenig wärmer und rötlicher, mal kühler und blauer wirkt. Insgesamt würde ich den Lack eher den kühleren Nuancen zuordnen, auch wenn er sich hier und da mit seinen roten Anteilen auch hervortut - für mich eindeutig ein edler Lilaton, der sich sehen lassen kann. Auf den Bildern seht ihr "Pretty awesome" mit einer Schicht Topcoat, da mir das originäre Finish des Kia-Charlotta-Lacks nicht glänzend genug war. Zwar trocknet der Lack keineswegs matt ab, aber hochglänzend wird das schöne Cremefinish eben auch nicht - und das war mir für den Lilaton einfach nicht genug. Bei den aktuellen Lichtverhältnissen zeigt sich der Lack wunderbar elegant und edel und diese dunkle Nuance hat aus meiner Sicht einfach auch die Extraportion Glanz verdient.
Cremige Lacke sind natürlich prädestiniert für diverse Nailartversuche - aber ich war bei "Pretty awesome" echt ganz schön aufgeschmissen. Dieses Mal wollte ich mal nicht stempeln und habe darum in meinem Kistchen gewühlt, das ich von Lotte mitgebracht hatte. Von Bornpretty hatten wir ein paar Nailartutensilien zur Verfügung bestellt bekommen, unter anderem auch Vinyls. Einen der Bögen habe ich mir dann geschnappt und habe ein Blitzmotiv mal auf einen Stamper geklebt (meine bisherigen Erfahrungen mit Vinyls direkt auf den Nägeln waren einfach nicht so glorreich) und dann mit einem der Minilacke von misslyn bepinselt (das könnte "Ice cubes" gewesen sein - bedenklich, dass ich die Namen der Lacke teilweise noch weiß...). Zwar hatte ich dann den Blitz spiegelverkehrt auf dem Nagel, aber das tut der Sache ja keinen Abbruch. Die übrigen Nägel wollte ich dann aber auch nicht so pur lassen, also habe ich mir dann meinen Sandeffekt-Topper von essence geschappt und drübergepinselt.
Während ich den Blitz ja richtig klasse finde, war ich mir nicht so sicher, ob mir das strukturierte Ergebnis auf den Nägeln so gefallen würde. Zwar sind die hellen Highlights durchaus nett anzusehen, aber so wirklich "Pretty awesome" fand ich das nicht, also gab es noch eine Schicht Topcoat drüber. Dadurch versinken die Sandpartikelchen ja wieder im Lack und verleihen dem Kia-Charlotta doch ein bisschen mitternächtlichen Charme. Das wäre sicherlich auch eine tolle Basis für Galaxy nails, allerdings hatte ich dafür weder Zeit noch Lust - und eigentlich reicht dieses feine Gefunkel ja auch vollkommen aus. Auch wenn der Lack solo wirklich eine gute Figur macht, hat ihm dieses kleine Upgrade wirklich nicht geschadet.
Mit Topcoat weist "Pretty awesome" auch eine gute Haltbarkeit auf - Tipwear entwickelt sich ohne Schutzschicht doch ein bisschen schneller. Allerdings kann ich zumindest behaupten, dass sich der Lack trotz der Farbintensität absolut problemfrei ablackieren lässt und weder Stains noch sonstige Probleme hinterlässt. Ich bin wirklich positiv überrascht von diesem Lack - wer Freude an Cremelacken hat, kann hier tatsächlich ein paar hübsche Vertreter entdecken.

Sonntag, 28. Januar 2018

Lacquester "Dragon shield"

Ich könnte dieses Posting schon wieder mit einem "Eigentlich..." anfangen, aber so langsam habe ich keine Lust mehr auf meine eigenen "eigentlichs". Ich wollte diesen Lack am Freitag zeigen, habe mich dann aber doch für Qualitytime und etwas Ruhe entschieden, also wurde er auf Sonntag verschoben. Schlicht und ergreifend, Prioritäten setzen gehört zum Leben und manchmal liegen sie nicht auf Fotos machen und Postings schreiben (jawohl Lena, schreib dir das mal hinter die Ohren!).

Dennoch ist das heute auch ein richtiges Schätzchen, das ich euch dank Lotte zu "Wir lackieren..." zeigen darf und ich habe mich sehr gefreut, den Lack ein paar Tage länger tragen zu dürfen. Hat halt doch so alles seine Vor- und Nachteile, nicht wahr? Ansonsten hätte ich den ja schon wieder ablackieren müssen und könnte mich nicht so lange an ihm erfreuen.
Die Rede ist von "Dragon shield" von Lacquester, den Lotte in dieser Version schon letzten April gezeigt hat. Das Lackieren ging auch hier leicht von der Hand - schon bei der ersten Schicht hat man einen guten Eindruck davon, welches Farbspiel man bei dem Lack erwarten darf. Eine zweite ist allerdings Pflicht, um auch den Basislack deckend auf die Nägel zu bringen und ich habe festgestellt, dass meine Nagelspitzen sich über eine kleine Sonderbehandlung freuen, da sich sonst doch zügig Tipwear zeigt, wenn sich nicht gerade größere Flakies über den Nagel legen. Da die Konsistenz des Lacks aber wirklich toll ist  und er zügig trocknet, ist das zeitlich kein großer Aufwand. An und für sich kann man sich einen Topcoat bei dem Lack sparen, allerdings hat sich meine Kamera ein wenig geweigert, ihn angemessen darzustellen. An und für sich trocknet "Dragon shield" zwar glänzend, aber durch die enthaltenen Partikelchen nicht perfekt eben - das gleicht ein Topper eben aus und lässt den Lack vor allem vor dem Kameraauge so richtig strahlen.
Farblich kann ich bei "Dragon shield" nur ins Schwärmen kommen - die Basis des Lacks ist ein sheerer Blauton mit leichtem Grünstich, den ich ja schon als Türkis bezeichnen würde. Vielleicht ist das Blau auch einen Hauch angegraut, aber das wirklich nur minimal. In dieser Base befinden sich dann lauter Flakiestückchen, die wild vor sich hinschillern und von gelbstichigem Grün über Gold, Orange, Rot bis hin zu einem kühlen Pink jeden Farbton im Angebot haben. Teilweise natürlich ein bisschen durch das Blau gedeckt, teils in seiner vollen Pracht - ein grandioses Feuerwerk auf den Nägeln. Als wäre das noch nicht genug, bringt der Lacquester auch noch eine ordentliche Portion Holopigment mit, die neben den multichromen Flakies auch noch einen Regenbogen auf die Nägel zaubert. Das aber alles entsprechend auf den Nägeln einzufangen, ist schier ein Ding der Unmöglichkeit, aber im Ansatz kann man die Farbvielfalt in "Dragon shield" doch erkennen.
Je nachdem, wie man die Nägel dreht oder wendet, zeigt sich mal die Farbbasis deutlich, mal stehen die Flakies mit ihrem flüssigen Farbspiel im Vordergrund und mal zeigt sich der Holo in voller Pracht. Egal ob Tageslicht oder Dämmerung - "Dragon shield" kommt wirklich in absolut allen Lichtverhältnissen richtig gut zur Geltung. Dass ich bei einem blauen Lack begeistert bin, ist klar - aber dieser hier hat auch noch ganz andere Qualitäten und kann sich wirklich sehen lassen. Hätte es den letztes im Shop gegeben, hätte ich mir definitiv ein Fläschchen geholt, aber man kann ja nicht immer alles haben... Auch hier muss ich sagen, dass der Lacquester absolut alleine stehen kann und keinerlei Verzierung braucht, die ihn noch irgendwie hervorhebt, aber ich habe mich inzwischen so daran gewöhnt, noch irgendein Nailart auf die Nägel zu packen, dass ich einfach nicht drumherum kam (außerdem werde ich auch regelmäßig darauf hingewiesen per "Du musst da noch was draufstempeln, nicht?").
Da ich bekanntlich selten unkreativ bin, habe ich mich hier mal wieder vom Namen des Lacks inspirieren lassen - zwar hatte ich kein Schild an der Hand, aber einen Drachen habe ich in meiner BundleMonster-Sammlung gefunden und beschlossen, dass er sich in Weiß (essence "Wild white ways") gut auf den Nägeln machen würde. Den Drachen von der BM-XL 14 hatte ich *hier* schon einmal genutzt, da allerdings vertikal. Dieses Mal dachte ich, dass er sich ja auch einfach über zwei Nägel schlängeln könnte und finde, dass das auch ganz fein aussieht. Passend dazu (finde ich zumindest) gab es noch ein bisschen Feuerwerk von der BM-XL 23, wodurch auch der chinesische Hauch des Motivs durchaus aufgenommen wurde. Dass "Dragon shield" nicht ganz eben trocknet, sieht man auf dem obigen Bild noch ein bisschen - darum dachte ich, dass ich es mal mattiert probieren könnte. Das Ergebnis sah aber alles andere als grandios aus, ich finde, dass der Lack dadurch seinen Charme deutlich verliert, darum gibt es zum Abschluss noch einmal eine glänzende Version des Stampings.
Die Haltbarkeit des Lacks ist durchaus klasse, wenn man die Nagelspitzen nicht vergisst - und ich habe ihn wirklich ein bisschen "totgetragen" und mir durch eigenes Verschulden ein paar Eckchen und Spitzen abgewetzt. Dennoch bin ich von dem Lack wirklich begeistert und habe mich so lange wie möglich vor dem Ablackieren (erschreckend einfach und unproblematisch!) gedrückt. Für mich definitiv einer der Lacke, die auf die geheime Wunschliste wandern und noch organisiert werden müssen...

Mittwoch, 24. Januar 2018

Lacquester "Bluetitude"

Nachdem ich die Mittwoche ja inzwischen "aktionsfrei" habe, bin ich irgendwie komplett aus meinem Postingrhythmus geflogen... Momentan ist sowieso mal wieder Land unter bei mir und das Lackieren steht ein bisschen hintenan. Das finde ich sehr schade, vor allem, weil ich hier noch ein paar traumhafte Lacke von Lotte zu "Wir lackieren..." stehen habe!

Ein Lack, auf den ich mich wirklich sehr gefreut habe ist "Bluetitude" von Lacquester. Mit blauen Lacken kriegt man mich ja immer und dieses Schätzchen hat mich bei Lotte und auch Tine schon begeistert. Dass ich mir den Lack dann ausleihen durfte, hat mich natürlich richtig begeistert, auch wenn ich beim Fotografieren auch das eine oder andere Problem hatte.
Da Lotte den Lack schon ein bisschen länger hat, ist "Bluetitude" natürlich noch in einem alten Fläschchen zu sehen. Der Pinsel ist aber hier ganz ordentlich und das Lackieren geht einfach von der Hand. Die Konsistenz des Lacks ist grandios, er lässt sich schön verteilen, ohne zu zerfließen. Was die Deckkraft angeht, erhält man ein sattes Ergebnis mit mindestens zwei Schichten - auf dem einen oder anderen Nagel habe ich auch eine dritte gebraucht, da dank meiner doch dünnen Lackiererei hier und da noch eine leicht durchscheinende Stelle erkennbar war. Wenn man ein bisschen großzügiger lackiert, geht sich das auch mit zwei Schichten aus und da der Lack auch zügig trocknet, kann man auf einen schnelltrocknenden Topcoat verzichten. Auch der Glanz, den "Bluetitude" von sich aus mitbringt, ist für mich mehr als genug, sodass ihr den Lack hier auch ohne Topcoat seht.
Was die Farbe angeht, sind wir hier ja sehr eindeutig bei einem Blauton - allerdings einem, der es durchaus in sich hat. Neben diesem tollen, leicht kühl angehauchten Mittelblau, wartet der Lacquester nämlich noch mit Holopartikelchen in zwei unterschiedlichen Größen auf. Einmal ist da dieser tolle, feine Holoschimmer, der auf den Bildern leider nicht so gut zur Geltung kommt - an und für sich zeigt sich da auf den Nägeln nämlich durchaus ein linearer Holoeffekt, der zwar nicht heftig-krass, aber doch erkennbar ist. Das hat leider meine Kamera bei den Lichtverhältnissen nicht so richtig einfangen können, aber mit bloßem Auge ist das mehr als deutlich erkennbar. Zu dem feinen Schimmer kommen noch kleine Holopartikelchen, die allerdings nicht gar so dicht gepackt sind, sondern sich eher vereinzelt auf den Nägeln einfinden. Die funkeln allerdings auch in allen Regenbogenfarben und sorgen somit für das gewisse Etwas auf den Nägeln - einfachen Holo kann ja jeder!
"Bluetitude" ist einer dieser traumhaften Lacke, die ich nicht nur stundenlang anstarren könnte, sondern eigentlich auch gar nicht ablackieren wollte. Gerade, wenn sich der Holoeffekt ein bisschen deutlicher zeigt, macht der Lack einfach riesig Spaß - aber bei dem Gefunkel wusste ich anfangs auch nicht, was ich designtechnisch aus ihm machen könnte. Ich war aufgrund der Farbe schon schnell bei einem maritim angehauchten Motiv, aber die ersten Ideen erwiesen sich als katastrophale Fehleinschätzungen, bei denen von "Bluetitude" gar nichts mehr sichtbar gewesen wäre. Dann bin ich umgeschwenkt und bei Stampinglacken gelandet, die auf dem Blau total untergegangen wären und gar kein Muster hätten erkennen lassen, bis ich ein bisschen frustriert schließlich wieder beim Standard gelandet bin: Dann stampe ich eben stumpf mit einem silbernen Holo ("Holo manolo" von Catrice) und als Motiv habe ich mich mal wieder bei der Sailor 07 von MoYou bedient.
Der Kontrast zum Silber ist zwar deutlich, aber nicht zu krass und die beiden (oder eher drei) Holoeffekte harmonieren sehr gut miteinander. Der Catrice hat ebenfalls einen eher zarten Effekt, der sich nicht übermäßig vom Lacquester abhebt, wodurch auch das Wellenmuster gut zur Geltung kommt. Natürlich hätte es auch die eine oder andere Alternative gegeben, aber ich wollte nicht mit einem Cremelack den krassen Kontrast produzieren. So kommt trotzdem noch das tolle Mittelblau von "Bluetitude" durch, der Lack kann sein feines Holo-V zeigen und lässt hier und da die Glitzerpartikel durchblitzen - und dennoch fügt sich das maritime Wellenmuster harmonisch in das Gesamtbild ein. Ich bin sowieso total verknallt in den Lacquester, also ist es schon fast egal, was da als Design drauf ist - aber dieses hier macht den Lack tatsächlich noch spannender.
Natürlich habe ich das Stamping mit Topcoat versiegelt - sonst würde es auch nicht so schön glänzen. Aber auch ohne Topcoat hat "Bluetitude" eine wirklich solide Haltbarkeit und Tipwear ist nicht übermäßig auffällig. Leider musste der Lack irgendwann auch wieder ab und ich war angenehm überrascht, dass er sich auch so problemfrei ablackieren ließ wie er auch im Auftrag war. Definitiv ein blaues Schätzchen und ich hadere schon ein wenig mit mir, dass ich den nicht auch für mich bestellt habe...

Sonntag, 21. Januar 2018

Lacquester "Lampyridae"

Also manchmal muss ich wirklich sagen, dass mich mein Zeitgefühl ganz böse trügt - war das wirklich erst letztes Wochenende, dass wir fünf Mädels gemütlich vor dem Kamin saßen, quatschten und lackierten? Irgendwie kommt mir das so viel länger her vor, obwohl ja erst eine Woche vergangen ist, die noch nichtmal sonderlich aufregend war. Aber nach "ABELT" gibt es heute das zweite Schätzchen, das (die meisten von uns) am letzten Wochenende vollkommen überraschend erreicht hat.

Lotte hat nämlich zusammen mit Caroline von Lacquester einen absoluten Traumlack nur für uns kreiert - "Lampyridae", das Glühwürmchen, gibt es nämlich tatsächlich nur eine Handvoll Male und die könnt ihr euch heute auch zu "Wir lackieren" und natürlich auch "Gemeinsam lackiert" bei Anne, Lotte, Eliane, Tine und mir angucken.
"Lampyridae" kommt schon im neuen, eckigeren Fläschchen daher und hat auch schon diesen tollen Biberschwanzpinsel, der den Auftrag so wunderbar angenehm macht. Mit der ersten Schicht ist schon ordentlich Schimmer auf dem Nagel und man kann erahnen, was da auf einen zukommt - die Base braucht aber noch eine zweite Schicht, um auch satt das Nagelweiß zu bedecken. Die Trockenzeit des Lacks ist angenehm kurz, sodass man sich den Topcoat sparen kann - außer, es soll ganz besonders viel glänzen, denn "Lampyridae" trocknet nicht hochglänzend ab, sondern hat aufgrund seiner Zusammensetzung ein leicht samtiges (aber keineswegs mattes, sondern einfach kein superglossy) Finish. Das steht dem Lack aber wirklich hervorragend, sodass ich hier auf den Topcoat verzichtet und mich so schon ganz schön an dem Lack erfreut habe.
Egal, wie viel Bilder man in das Posting machen würde - ich bin mir nicht sicher, ob man es wirkich schafft, dem Lack gerecht zu werden. Auf den ersten Blick sieht "Lampyridae" vielleicht gar nicht so spannend aus, denn im Fläschchen erscheint der Lack wie ein dunkles Blau mit feinem roten Schimmer. Hat man allerdings erst einmal eine Schicht auf dem Nagel (oder wirft einen genaueren Blick auf die Flaschenränder), wird schnell deutlich, was da los ist: Die Basisfarbe ist durchaus ein Blau, aber eher ein rauchiges Taubenblau, und was da so als profaner Schimmer erscheint, ist in Wahrheit das grandios changierende Pigment, das auch in Max Factor's "Fantasy fire" und Clarins 230 enthalten ist und sich liebevoll "Unicorn pee" schimpft. Je nach Licht, kommt hier alles von einem tiefen Rot bis zu einem grünstichigen Gold hervor - und das in so einer feinen Körnung, dass es eine wahre Freude ist, dem Verlauf zuzusehen. Im Kunstlicht ist der Rotton deutlich vordergründig, wodurch allerdings auch dieser schöne Basiston auch hervorragend zum Tragen kommt
Hat man allerdings ein bisschen Glück und kann entweder Tageslicht oder gar Sonnenschein erhaschen, dann zeigt das Glühwürmchen, was es so alles drauf hat: Es schillert von Rot zu Gold, teils mit kupfrigen und olivigen Zwischentönen und lässt das grundlegende Rauchblau ganz schön in den Hintergrund treten. Dieser feine Farbshift ist wirklich grandios anzusehen und macht einfach Laune (und so bleiben dann auch mal fünf Mädels einfach irgendwo in der Fußgängerzone stehen, um sich wild um ihre Nägel zu drehen und unterschiedliche Lichteinfälle zu testen... Gott sei Dank hatten wir unsere Kameras nicht dabei, das hätte nämlich ein wahrlich albernes Bild abgegeben!)! "Lampyridae" ist eindeutig einer der Lacke, die in schummrigen Zwischenlichtverhältnissen deutlich besser zur Geltung kommen als im einheitlichen Kunstlicht, denn gerade durch die unterschiedlichen Lichteinfälle, -winkel und -arten kommt heraus, was der Lack so wirklich kann - das krasseste Ergebnis kann man natürlich nicht mit der Kamera festhalten...
Eigentlich ist das Glühwürmchen solo schon ein Hingucker und ich war mir nicht sicher, ob ich hier nicht einfach noch ein paar weitere Bilder aus unterschiedlichen Winkeln zeigen soll - aber dann dachte ich mir, dass "Lampyridae" auch der perfekte Kandidat für so ein paar wilde Nailart-Ideen ist. Diese veränderliche Basis ist einfach absolut grandios und ich wollte mal schauen, ob ich nicht ein dezentes, farbnahes Stamping hinkriegen würde - und damit meinte ich die Farbbasis. Also habe ich meine ganzen Kistchen durchwühlt und bin letztlich bei "Stuck on you" von essence hängengeblieben, weil mir der Blauton ähnlich rauchig aussah wie die Basis vom Lacquester. Als Motiv habe ich mir ein, äh, vielleicht teils tribalartiges Muster von der Explorer 19 von MoYou herausgesucht, das zumindest nach oben und unten nicht komplett abgeschlossen ist, sodass es trotz der kleineren Größe auch noch auf meinen Nägeln akzeptabel aussieht. Im Tageslicht ist das Blau durchaus gut zu erkennen, da es auf dem Farbshift liegt, aber im Kunstlicht  finde ich das Ergebnis so richtig cool, da glüht nämlich das Würmchen so richtig schön rot von unten durch und das finde ich wirklich grandios (und zumindest auf dem Ring- und Mittelfinger kann man den Unterschied mit Topcoat erkennen)!
Ich könnte jetzt noch weiter Lobeshymnen auf den Lack singen - ich mag solche Farbwechselspielchen einfach sehr! Aber schaut euch lieber noch die anderen Postings bei den Mädels an, denn dort gibt es auch noch so einige traumhafte Bilder von "Lampyridae". Auch wenn es den Lack nicht zu kaufen gibt, hat Caroline von Lacquester noch das eine oder andere Schätzchen im Angebot (und ein paar davon sind zu mir unterwegs - ich bin schwach geworden!).

Freitag, 19. Januar 2018

Polish Alcoholic "ABELT"

Dass ich nach dem ersten Lack von Polish Alcoholic hier so schnell einen zweiten zeigen würde, hätte ich ja nicht wirklich gedacht - und das liegt keineswegs daran, dass es nicht noch so einige grandiose Lacke der Marke gibt! Allerdings hatte ich mir "Rainy days" ja nur von Lotte geliehen und absolut nicht damit gerechnet, dass Anne für unser Mädels-Lackier-Wochenende so ein grandioses Mitbringsel dabei hat...

"ABELT" von Polish Alcoholic ist nämlich kein normaler Lack, sondern einer, den Anne extra für uns fünf (Lotte, Tine, Eliane, sie selbst und mich) hat machen lassen - und damit hat sie uns nicht nur alle riesig überrascht, sondern auch noch voll und ganz meinen Geschmack getroffen.
Der Auftrag des Lacks ging mit dem tollen Pinsel vollkommen unproblematisch - schnell hatte ich Farbe auf dem Nagel (und was für eine!) und auch absolut keine Probleme damit, meine Nagelhäute sauber zu lassen. Die Konsistenz des Lacks ist schön cremig, sodass man keine Angst haben muss, dass der Lack verläuft oder verklumpt und das Lackieren wirklich einfach von der Hand geht. Weil ich einfach so dünn lackiere, habe ich noch eine zweite Schicht gebraucht, um wirklich alles blickdicht zu bekommen (und ich glaube, wir haben einfach alle standardmäßig zwei Schichten lackiert) und auch die Nagelspitzen einmal ordentlich zu ummanteln. Das hat aber der Trockenzeit keinen Abbruch getan, der Lack ist wirklich im Nu durchgetrocknet und tragebereit - ob man hier einen Topcoat braucht oder nicht, ist sicher Geschmackssache. Mit glänzt er eindeutig ein bisschen mehr, aber auch ohne ist "ABELT" wirklich hübsch anzusehen.
Was die Farbe angeht, ist es mit der Beschreibung gar nicht so einfach - ich als absoluter Blaufan könnte eigentlich schon bei "schön!" aufhören, aber ich will mal probieren, diesen Lack ein bisschen auseinanderzupflücken (auch wenn es ihn nicht zu kaufen gibt). Die Base ist sheer und ich bin mir nicht ganz sicher, ob es ein reiner Grünton ist oder ein Mischton aus Grün und Blau (das ist ja auch immer ein bisschen Ansichtssache). Auf jeden Fall ist diese Base vollgepackt mit feinen blauen Schimmerpartikelchen, die auch für den Grundton des Lacks verantwortlich sind. Dazu gibt es dann noch feingeshredderte Fleckspartikel in Gold - und ob die da nicht auch noch in Grün enthalten sind, habe ich nicht mehr so richtig erkennen können. Das sind zumindest die Teilchen, die ich klar erkennbaren, größeren Mengen enthalten sind; weiterhin sind hier und da noch ein paar Holopartikelchen und größere, lilafarbene Glasflecks enthalten, die sich mit dem ganzen Rest zu einem traumhaften Ergebnis verbinden.
Solche satten Blautöne mit einer leichten Grünnote lassen mich ja sehr schnell ins Schwärmen kommen, ich kann mich einfach nicht satt sehen. Und falls sich jetzt jemand fragt, warum der Lack denn so einen komischen Namen hat - das hat Anne ganz schlau gemacht, da es sich ja um eine Sonderabfüllung nur für uns handelt. Damit das auch an der Bezeichnung erkennbar wird, hat sie die Anfangsbuchstaben unserer Namen genutzt und das ist nicht nur geschickt, sondern klingt auch noch nach einer gangbaren Bezeichnung. Zwar könnte man da auch auf den ersten Blick ein wenig an biblische Zusammenhänge denken, aber das wäre dann doch zu viel des Guten... Genau diese Sorge hatte ich auch, als es um ein Design ging, also habe ich mich da zurückgehalten.
Auf der Origami 08 von MoYou gibt es ein dezentes Sternenmotiv, das ich mit essie "No place like chrome" auf den Ring- und Mittelfinger gestempelt habe. Diese feinen Sternenumrisse passen ganz gut zu den funkelnden Flecksteilchen, die in "ABELT" rumschwirren und obwohl ich etwas Sorge hatte, dass Silber der falsche Kontrast wäre, sieht das ganz fesch aus. Noch besser gefällt mir die Mani allerdings mattiert, auch wenn die funkelnden Teilchen im Lack dann ein wenig in den Hintergrund treten... Wobei ich ja sagen muss, dass mir der Polish Alcoholic auch in matt sehr gut gefallen würde, das lässt nämlich diesen vielschichtigen Blauton ein bisschen deutlicher hervortreten, da man nicht so sehr vom Gefunkel der einzelnen Teilchen abgelenkt wird.
Egal, wie man es dreht und wendet - "ABELT" ist definitiv einer der Lacke in meiner Sammlung, die mit einer tollen Geschichte verbunden sind und definitiv bleiben müssen. Auch wenn ich mich beim Ablackieren teils mit dem Blau rumgeärgert habe (wie immer hat aber die Nagelbürste Abhilfe verschafft!), der Lack hat seinen Platz sicher und wird auch definitiv noch öfters lackiert!

Mittwoch, 17. Januar 2018

Lacquester "Dear prudence"

Neben der Tatsache, dass das Wochenende bei Lotte ein riesiger Spaß war, hatte ich auch noch die Gelegenheit, mal wieder ein bisschen in Lottes Lacksammlung zu kruschen. Nachdem ich so einige Exil-Lacke wieder in die Hände ihrer Besitzerin übergeben habe, durfte ich mir für die nächste Zeit noch ein paar weitere Schätzchen aussuchen - sicherlich nicht, weil ich einen Mangel an Lacken habe, sondern weil ich die gemeine Vermutung habe, dass Lotte mich anfixen will mit ihren ganzen Indiemarken!

Bei einer ist das auch durchaus von Erfolg gekrönt, denn die Lacke von Lacquester könnte ich wirklich die ganze Zeit ansabbern. Damit ich das nicht auf Lottes Couch tun muss, hat sie mir für diesen Monat "Wir lackieren..." auch ein paar Schätzchen mitgegeben, eines davon gibt es heute zu sehen: "Dear prudence"!
So richtig begeistert an dem Lack hat mich ja gleich der Pinsel - im Vergleich zu "Mortail coil" ist der nämlich überarbeitet worden und ist jetzt nicht nur perfekt geschnitten, sondern auch noch ein traumhafter Biberschwanz, der den Lack hervorragend aufnimmt und auf den Nägeln verteilt. Die erste Schicht bringt schon gut Farbe auf den Nagel, die zweite macht dann alles perfekt und dank angenehm kurzer Trockenzeit ist die Mani schnell fertig. Ich würde behaupten, dass der Lack nicht perfekt hochglänzend abtrocknet, aber das tut bei diesem Schmuckstück wirklich nichts zur Sache - wer darauf aber großen Wert legt, kann natürlich mit einer Schicht Topcoat Abhilfe verschaffen und "Dear prudence" so richtig zum Glänzen bringen. Allerdings führt das unter Umständen auch dazu, dass der eine oder andere Aspekt, den der Lacquester zu bieten hat, dann doch ein wenig untergeht...
Wenn man sich den Lack so auf den ersten Blick anschaut, würde man wohl bei etwas landen, das "Oh, Braun mit Schimmer" lautet. Dabei ist "Dear prudence" viel komplexer - und eigentlich auch gar nicht braun. Die Base des Lacks ist eher ein sheeres Schwarz, das dann aber vollgepackt ist mit lauter spannenden Partikelchen: Neben bräunlich-kupfernen Schimmerpartikelchen, sind da auch noch kleine Flakieteilchen enthalten, die (zumindest würde ich das so sehen) zwischen Pink und Gold changieren. Und um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, ist da eine ordentliche Portion an Holopartikelchen enthalten, die je nach Lichteinfall zu wahnsinnig spannenden Effekten führen: Mal schillert es ganz sanft hier und da ein bisschen regenbogenfarben und lässt dem bräunlichen Ton noch Platz und mal funkelt es ganz wild über den ganzen Nagel verteilt und lässt die Basisfarbe ganz schön in den Hintergrund treten. Hier und da zeigen sich dann noch die etwas größeren Flakies (die wohl auch dafür verantwortlich sind, dass der Lack nicht so eben abtrocknet) und blitzen in Pink oder Gold deutlich aus der Base hervor.
Egal wie viele Bilder man von dem Lack macht - man wird ihm einfach nicht in allen Lagen gerecht und vor allem zeigen sich manche Effekte einfach auch in Winkeln, die die Kamera nicht eingefangen bekommt... Aber so oder so - der Lack ist der absolute Knaller, wenn man Freude an Lacken hat, die mehr als nur Standard bieten und sich je nach Licht und Winkel in ganz unterschiedlichen Verhältnissen zeigen. Das macht es dann aber auch nicht unbedingt leichter, ein stimmiges Design zu finden, ich hatte allerdings sehr schnell etwas im Kopf, das ich auf "Dear prudence" stampen wollte. Rosa sollte es sein, da ich den pinken Einschlag der geshredderten Flakies aufnehmen wollte - und dafür einen passenden Lack zu finden, war wohl für mich die größte Herausforderung. "Shocking pink" von China Glaze ist es dann geworden und als Muster hatte ich mir etwas zärteres, florales von der ÜberChic 1-02 herausgesucht. Ich wollte etwas Feines, das den Lack nicht überlädt, aber trotzdem ein bisschen was Neues reinbringt.
Die Ranken habe ich tatsächlich recht gut auf die Nägel gebracht und zu meiner großen Begeisterung sind sie auch nicht zu fad vom Farbton her, sondern heben sich durchaus von "Dear prudence" ab. Das Stamping habe ich mit einem Topcoat versiegelt, der auch den Basislack noch ein bisschen mehr zum Glänzen bringt - und aus meiner Sicht die Holopartikelchen deutlicher in den Vordergrund rückt. Die Base zeigt sich hier deutlich mit den unterschiedlichen Farbanteilen, die sich allerdings sehr harmonisch ineinanderfügen und obwohl so viel in dem Lack zu Gange ist, wirkt es nicht, also würden sich hier die Effekte gegenseitig ausstechen, sondern sich vielmehr stimmig ergänzen. Egal ob es ein leicht duochromer Eindruck ist oder doch der feine Holoschimmer im Vordergrund steht, ich bin von "Dear prudence" wirklich begeistert und kann ihn mir nicht nur in der kühlen Jahreszeit, sondern auch im Sommer sehr gut vorstellen. Zu gerne hätte ich ein paar Bilder im Sonnenschein gemacht - aber da war mir das Wetter leider nicht gewogen. 
Über die Haltbarkeit des Lacks kann ich mich absolut nicht beschweren - wenn man die Nägel ordentlich ummantelt, ist auch Tipwear nicht übermäßig schnell erkennbar. Ans Ablackieren werde ich mich frühestens morgen machen, da ich das Ergebnis auf den Nägeln einfach grandios finde und mich auch gar nicht von dem Lack trennen möchte... Wer noch weitere Bilder sucht, findet bei Lotte noch weitere traumhafte Eindrücke!

Sonntag, 14. Januar 2018

Polish Alcoholic "Rainy days"

Zum Ende eines tollen Wochenendes bei Lotte haben wir beide es tatsächlich auch wieder mal geschafft, einen Lack für "Gemeinsam lackiert" zu timen. Heute gibt es endlich einen Lack, den ich viel zu lange in Gefangenschaft gehalten und somit Lotte vorenthalten habe, der aber noch immer ganz hervorragend in die Jahreszeit passt, auch wenn ich ihn mit viel schönerem Wetter fotografiert habe. Viel tollere Bilder gibt es übrigens bei Lotte, meine werden dem Lack so gar nicht gerecht.

"Rainy days" von Polish Alcoholic passt vom Namen her ja doch recht gut in die letzten Wochen und ich war sehr gespannt, was der Lack so auf den Nägeln machen würde, da er im Fläschchen schon absolut grandios anzusehen war. Lotte und ich haben allerdings schon festgestellt, dass sich der Lack bei uns beiden durchaus unterschiedlich verhalten hat und wir uns nicht so ganz einig sind, wie wir ihn finden.
Das Lackieren ging bei "Rainy days" einfach von der Hand, der Lack hat schon ordentlich Wumms, deckte bei mir mit der zweiten Schicht dann auch wirklich perfekt und richtig gut. Mit der ersten hatte ich, da ich doch recht dünn lackiere, hier und da doch noch das eine oder andere durchscheinende Fleckchen. Auch wenn die Deckkraft nach zwei Schichten in Ordnung war und der Lack auch in einer angemessenen Geschwindigkeit trocknete, kam für mich dann doch ein kleiner Negativpunkt: Der Lack trocknete nämlich bei mir nicht schön eben und glänzend ab, sondern doch recht ungleichmäßig und uneben. Dort, wo sich die Partikelchen im Lack befanden, gab es kleinere Krater und Unregelmäßigkeiten, sodass ich eine Schicht Topcoat lackieren musste, um ein ansehnliches Finish zu erhalten. So gefiel mir "Rainy days" doch schon ganz gut - allerdings ließ er sich nicht wirklich einfach fotografieren...
Die Grundfarbe des Lacks ist recht klar zu erkennen, dabei handelt es sich nämlich um einen Grauton. Da hört es allerdings mit einfach auch schon auf, denn je nach Licht wirkt das Grau mal dunkler bis ins Anthrazit hinein und zeigt einen leichten Grünstich, mal ist es aber auch eher ein wenig heller, ein klassischer mittelgrauer Ton, der eher kühl angehaucht eine leichte Tendenz in Richtung Blau hat. Und als würde dieser Shift in der Grundfarbe nicht ausreichen, tummeln sich in diesem schönen Cremegrau noch ganz schön viele kleine Partikelchen in Kupfer und Silber. Die kleinen Flecksteilchen sind auch daran "schuld", dass ich mit dem Finish so meine Probleme hatte. Die Partikel liegen nämlich unterschiedlich tief im Lack, darum war der Lack dann doch uneben, hubbelig und einfach nicht schön. Mit Topcoat zeigt der Lack dann aber tatsächlich, was er wirklich kann: Mit diesen feinen Highlights hat der Lack dann wirklich auch nichts mehr mit verregneten Tagen zu tun.
Diese tolle Mischung aus Grau, Kupfer und Silber finde ich ja absolut grandios und auch wenn ich auf diese Kombination sicher nicht von selbst gekommen wäre, hat das wirklich was. Dieses feine Gefunkel, das je nach Winkel mal die warmen, mal eher die kühlen Highlights in den Vordergrund stellt, macht einfach wahnsinnig viel Freude und wird nicht langweilig. Natürlich sollte dann noch ein passendes Design auf den Lack - und daran hätte ich mir fast die Zähne ausgerissen.  Da der Lack so komplex ist, wollte ich ihn nicht überfrachtet,  also fielen Decals und sonstige Klebereien weg. Bei Stamping war ich auch skeptisch, ein stimmiges Muster zu finden, das nicht zu viel vom Lack verdeckt und auch einfach dazu passt. Trotz einer wirklich großen Auswahl an Platten, bin ich nicht so recht fündig geworden, also habe ich mich ausnahmsweise mal wieder an Pünktchen versucht.
Um farblich stimmig zu bleiben, habe ich mich an den Partikelchen im Lack orientiert und mir drei Lacke geschnappt. Mit "Hardy water lily" von Priti NYC, "Bronze" von Lacura Beauty und "we no speak orange" von uma habe ich im unteren Bereich der Nägel einfach wild durcheinander unterschiedlich große Punkte gesetzt. Zwar sind die Dose natürlich mal wieder nicht perfekt geworden und der eine oder andere ist nicht richtig rund, aber fesch sieht das trotzdem aus. Durch die unterschiedlichen Finishes passen die Punkte auch gut zum Lack und bringen noch etwas Abwechslung rein. Sicherlich nicht die beste Wahl, aber recht fesch.
Insgesamt hat mir "Rainy days" doch gut gefallen, auch wenn er vom Finish her ein wenig anstrengend war. Aber da Lotte ja andere Erfahrungen mit genau diesem Lack gemacht hat, wird das nur ein blöder Zufall gewesen sein.

Freitag, 12. Januar 2018

Nicole by OPI "Kardashian Kolor" Smile for the glam-era

Während ich heute mal wieder ein bisschen Zeit damit verbringe, mir die Rücklichter anderer Autos anzuschauen (eine hervorragende Methode, sich nach einem neuen Modell umzusehen!), soll es hier natürlich trotzdem einen Lack geben. Die Auswahl fiel mir enorm schwer, denn es geht heute Nachmittag endlich mal wieder in Richtung Lotte!

Zu so einem Anlass sollte es natürlich kein 08/15-Lack sein, sondern schon einer, der ein bisschen was kann - aber auch keiner, der allzu viel auf dem Kasten hat, denn lange wird er ja eh nicht überstehen... Also suchte ich in meinem Bestand nach einem Kandidaten, der mir würdig genug erschien und blieb bei "Smile for the glam-era" aus der "Kardashian Kolor"-Kollektion von Nicole by OPI hängen. Der passt doch (auch vom Namen her) wie Arsch auf Eimer!
Was das Lackieren selbst angeht, sind die Nicole by OPI-Lacke eigentlich Selbstläufer. Mit dem schön breit auffächernden Pinsel lässt sich der Lack hervorragend auf den Nagel bringen und dank der tollen Konsistenz auch gut verteilen. Im Nu hatte ich eine schöne Farbschicht aufgebracht und mich für einen Moment gefragt, ob sie nicht einen Hauch dicker hätte sein können, um schon auszureichen. Wenn ich aber eines nicht kann, dann ist es dicker lackieren, also gab es einfach eine zweite Schicht drüber und ich war zufrieden. Der Lack trocknet in angenehm kurzer Zeit an und ab, sodass man keinen schnelltrocknenden Topcoat benötigt und auch eine extra Glanzschicht kann man sich eigentlich sparen (zumindest konnte ich keinen großen Unterschied zwischen dem Ergebnis mit und ohne Topcoat erkennen).
Farblich gehört "Smile for the glam-era" natürlich in die dunkle, vampy Ecke - und ich muss gestehen, dass ich ihn tatsächlich noch einen Hauch tiefvioletter in Erinnerung habe als er sich dann dieses Mal beim Lackieren gezeigt hat. Der Lack lungert schon ein paar Jahre bei mir herum, ich habe ihn nämlich damals im USA-Urlaub mitgenommen, wenn ich mich nicht komplett irre. In dieser Zeit habe ich ihn allerdings auch schon das eine oder andere Mal in die Hand genommen und auch lackiert, aber irgendwie nie Fotos davon gemacht. In der rotstichigen, dunkellilanen Basis, die man durchaus als helle Aubergine oder dunkle Pflaume beschreiben könnte, schwirren so einige winzige goldene Partikelchen herum - ob das nun Schimmer oder Mikroglitter ist, kann ich gar nicht so recht erkennen. Dadurch, dass die Partikel nicht obenauf liegen (tendenziell ist es also Glitter), sondern im Lack eingebettet sind, sind sie nicht nur golden, sondern wirken teils auch pink oder lilafarben. Das hängt natürlich davon ab, wie viel Lack da noch obendrüber liegt, allerdings verleiht der Mikroglitter dem Lack dadurch einen edlen Anstrich.
Dazu kommt dann tatsächlich noch ein feiner, blauer Schimmer, der zugegebenerweise aber nur zu erkennen ist, wenn man wirklich ganz genau hinschaut. Auf normale Entfernung ist der dunkellilane, teils von kleinen goldigen Highlights unterbrochene, Eindruck vorherrschend. Diese Zusammenstellung hat es mir nicht unbedingt leicht gemacht, ein halbwegs passendes Design zu finden - also habe ich es mir leicht gemacht und einfach anderweitig entscheiden lassen. "Ich hab' dir da mal eine Platte rausgelegt," schallte es irgendwann aus dem Flur, "das Motiv rechts oben, wenn du sie aufmachst." Wenn das mal nicht Service ist, jetzt musste ich nämlich nur noch entscheiden, welcher Lack zum Stampen es sein sollte. Das ging allerdings recht schnell, ich wollte "Smile for the glam-era" nämlich ein bisschen entgegenkomen und keinen einfachen Cremelack nehmen, sondern etwas Feineres. Anny "Wild at heart" schien mir da perfekt geeignet mit seinem Shift zwischen Pink und Orangegold, also habe ich das Motiv von der MoYou Time traveller - Back to the 60's 05 ganz brav mit diesem Schätzchen auf den Mittel- und Ringfinger gestampt.
Die Platte hat einige sehr coole 60's Muster (logisch, oder?), die teils ein bisschen altbacken wirken, aber durchaus auch schon wieder hip sind. Natürlich habe ich es bei dem geometrischen Muster nicht geschafft, es wirklich gerade und damit perfekt auf die Nägel zu bringen - irgendwo macht mir die Krümmung dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung... Aber die Kreise (bzw. deren Umrandungen) sind erstaunlich gut auf "Smile for the glam-era" zu erkennen. Durch die dunkle, rotstichige Basis kommen von "Wild at heart" eher die pinken Anteile durch, im richtigen Winkel ist allerdings auch der Shift ins orangestichige Gold gut zu erkennen und auch wenn das Motiv eher schlicht gehalten ist, ist es einfach eine angenehme und nicht überzogene Abwechslung auf den Nägeln. Ich wäre selbst wohl nicht an dieser Platte hängengeblieben (dabei sind die Motive so cool!), muss aber mal zusehen, dass ich demnächst bei ein paar anderen Farben auch zu den Mustern greife. Ich habe da ein paar typische Farbkombinationen im Kopf, die sich gut machen könnten...
Zur Haltbarkeit von "Smile for the glam-era" kann ich nichts Negatives berichten - für einen dunklen Lack hält sich der Nicole by OPI recht solide. Tipwear gibt es natürlich ein bisschen schneller als bei hellen Lacken (vor allem ohne Topcoat), aber dafür ist das Ablackieren absolut kein Problem und das weiß ich bei so dunklen Lacken sehr zu schätzen!

Mittwoch, 10. Januar 2018

Isadora 733 Paradise green

Neues Jahr - altes Spiel, denn irgendwann (in sehr, sehr, sehr ferner Zukunft) hoffe ich ja, dass ich meine unlackierten Lacke mal alle lackiert habe und hier zeigen konnte. Damit es an der Front vorwärts geht, habe ich mir heute mal wieder einen der Lacke geschnappt, die noch als letzte von ihren Markenkollegen einsam und alleine in meinem Regal stehen. Dann habe ich zumindest auf meiner Liste den Eindruck, dass ich wieder ein bisschen vorwärts gekommen bin.

Die Rede ist von "Paradise green" von Isadora, einem hübschen Cremelack, den mir (wenn ich mich nicht falsch erinnere) Lotte mal aus dem Schwedenurlaub mitgebracht hat. Ich mag die Lacke von Isadora sehr gerne, allerdings finde ich sie preislich durchaus statthaft und bin dann doch eher bei den spezielleren Lacken bereit, das Geld dafür hinzulegen.
"Paradise green" lässt sich mit dem breiten Pinsel der Isadora-Lacke angenehm lackieren (am Anfang braucht man vielleicht ein bisschen, um mit diesen Pinseln zurecht zu kommen, aber inzwischen finde ich die absolut grandios!), gut verteilen und schön auftragen. Der Lack selbst hat eine tolle, cremige Konsistenz und deckt auch sehr schnell. Nach einer dünnen Schicht ist schon ordentlich Farbe auf dem Nagel, allerdings scheint der Nagel dann noch an der einen oder anderen Stelle durch. Mit einer zweiten Schicht ist dann allerdings alles blickdicht und da der Lack auch mit einem schönen Glanz trocknet, kann man auf einen Topcoat hier durchaus verzichten. Das Finish ist schön glatt und lässt keine Wünsche offen - allerdings ist der Lack was das Fotografieren angeht alles andere als einfach!
Farblich ist "Paradise green" nämlich kein reinrassiger Grünton, sondern eigentlich ein toller türkisfarbener Lack, der eher in Richtung Grün als ins Blaue tendiert. Meine Kamera hat beschlossen, ihn weder so richtig knallig, noch mit dem entsprechenden Blaustich zu zeigen - also musste ich meine nicht vorhandenen Fotobearbeitungskünste bemühen und habe versucht, zumindest ein bisschen was in Richtung einer halbwegs adäquaten Darstellung zu verbessern. Der Lack wirkt jetzt im Ansatz so knallig und intensiv wie er tatsächlich ist, allerdings fehlt ihm noch der Blaustich, den der Isadora eigentlich hat. Den habe ich aber partout nicht mehr hinbekommen, ohne gleichzeitig auch ein unangenehmes Rauschen auf die Fotos zu bringen, also habe ich beschlossen, es einfach so zu belassen. Stellt euch den Lack einfach nur noch etwas intensiver und bläulicher vor!
Als es um das Design passend zum Lack ging, hatte ich schnell essence's "Edward" in der Hand - mit den grünen und in allen Farben glitzernden Holopartikeln schien der mir nämlich sehr stimmig und zur Basisfarbe passend. Also habe ich einfach alle Nägel damit bepinselt - und hätte es eigentlich auch dabei belassen können, aber ich wollte dann doch noch ein bisschen mehr als nur das hübsche Gefunkel und Geglitzer haben (ich bin aber schon extrem stolz auf mich, dass ich mal wieder daran gedacht habe, einen meiner Topper zu nutzen!). Ich hatte schnell ein Stampingmotiv ein Kopf, das ich über meinen Glitzertopper stempeln wollte. Auf der MoYou Pro XL 04 sind einige Animalprints zu finden und ich habe mir eines der Streifenmuster geschnappt (den Tiger sozusagen) und habe den  mit einem dunkleren Lack ("Trendsetter" von essence) auf den Ring- und Mittelfinger gestampt.
Das Ganze habe ich dann noch mit einem Topcoat versehen und auch wenn ich den Glitzertopper vor dem Stamping aufgebracht habe, sieht es doch ein bisschen so aus, als würde der Glitzer über dem dunkleren Grünton liegen. Ich mag das Endergebnis sehr gern - so erkennt man das Tiermuster gar nicht so schnell (und es ist auch nicht so typisch schlimm Animalprint) und es bietet trotzdem ein bisschen Abwechslung auf den Nägeln. Wirklich begeistert bin ich tatsächlich vom Topper auf dem Türkiston, da der den Lack doch noch ordentlich aufwertet. Natürlich sieht die Kombination auch ohne Stamping schon bombastisch aus, aber so ist er doch ein bisschen raffinierter - auch wenn gerade das Stamping auf die Entfernung so gar nicht zu erkennen ist.
Obwohl der Lack recht farbintensiv ist, ist er beim Ablackieren absolut unkompliziert. Ohne Topcoat sieht man Tipwear tatsächlich ein bisschen schneller und sie fällt auch auf - aber das kann ich diesem Lack verzeihen und bin viel mehr von der Farbe begeistert. Grundsätzlich ist es ja so, dass ich mich von geschenkten Lacken ungern trenne - aber bei diesem hier gibt es dazu auch überhaupt keinen Grund!

Montag, 8. Januar 2018

p2 last forever nail polish 170 french kiss

Heute ging es für mich wieder auf die Arbeit und leider steht mir eine ziemlich stressige Woche bevor... Darum brauchte ich für den Start in die Woche definitiv etwas auf den Nägeln, das gute Laune macht und ein bisschen Pepp hat - auch wenn ich sehr gerne dunkle und düstere Lacke trage, jetzt war es mal Zeit für etwas Knalliges. Mein Lackschränkchen gibt in der Richtung gar nicht mehr so viel her (zumindest, was die unlackierten Lacke angeht), aber ein paar Vertreter haben sich doch noch gefunden.

Bei "french kiss" von p2 bin ich ein bisschen schuldbewusst hängengeblieben - den Lack habe ich nämlich wirklich schon ganz schön lange in meiner Sammlung und habe ihn bisher noch nicht lackiert. Dabei ist das so ein hübscher Kandidat aus der "last forever nail polish"-Reihe!
Der Auftrag ging hier wirklich leicht von der Hand, die Konsistenz des Lacks ist toll und der Pinsel fächert super auf - schnell hatte ich also Farbe auf dem Nagel und auch erste Bedenken, ob das mit der Deckkraft so funktionieren würde. Ein bisschen machte der Lack auf mich nämlich den Eindruck von Jelly-Durchsichtigkeit und das machte mir doch Sorgen - aber auch nur bis zur zweiten Schicht, die dann wieder einen ordentlichen Schwung Farbe und Knalligkeit auf die Nägel brachte und mein Nagelweiß auch fast perfekt abdeckte. Wenn man genau hinschaut, kann man in (un)günstigen Winkeln tatsächlich noch den Übergang erkennen, aber mal ganz ehrlich: Der Lack ist blickdicht! Er trocknet zwar nicht übermäßig schnell, aber doch in akzeptabler Zeit und weitestgehend gleichmäßig und hübsch deckend, sodass man sich einen Topcoat sparen kann. Die kleine Macke, die ich mir in den Ringfinger lackiert habe, ist meine eigene Schusseligkeit gewesen und nicht dem Lack zuzuschreiben.
Farblich ist "french kiss" eigentlich ein schöner, knalliger Magentaton an der Grenze zur Beere - aber meine Kamera hat sich so ein klitzekleines bisschen geweigert, das entsprechend einzufangen. Auf den Fotos wirkt der Lack noch ein bisschen zu rotstichig-warm (dafür ist meine Haut zu gelbstichig-kühl), aber egal wie ich es gedreht und gewendet habe, den richtigen Ton habe ich nicht erwischt. Von der Farbintensität passt das durchaus, der Lack hat doch eine ordentliche Portion wumms und würde vielleicht auch als Dunkelpink durchgehen - aber mir ist er ausreichend dunkel, um nicht mehr in das ungeliebte rosa-pink Farbschema zu fallen. Sicherlich wäre das eher ein Ton, der klassisch in den Herbst passt - aber auch jetzt geht der Lack mit seinem schlichten Cremefinish ganz hervorragend und kann sich wirklich sehen lassen. Für mich eindeutig ein Gute-Laune-Lack, der mir den Tag durchaus versüßt hat.
Was ein passendes Design angeht, habe ich bei "french kiss" tatsächlich erst daran gedacht, es nur mit einem Topper zu probieren - aber dann war mir das doch ein bisschen zu fad und ich habe meine Stampingplatten nach einem Doppelstamping durchforstet. Der schöne, intensive Magentaton schien mir dafür perfekt geeignet, allerdings musste ich tatsächlich ein bisschen suchen, um ein Motiv zu finden, das mir stimmig schien. Gelandet bin ich letztlich bei der ÜberChic 14-03, die ein Rautenmuster im Angebot hat, in das man dann kleine Dreiecke stampen kann - zumindest theoretisch... Angefangen habe ich mit den blauen Rauten, die ich mit MoYou's "Beach house" auf Ring- und Mittelfinger gestempelt habe und um ehrlich zu sein, fand ich diesen hellblauen Kontrast schon so fesch, dass ich es beinahe dabei belassen hätte. Aber dann hatte mich doch der Ehrgeiz gepackt und ich wollte auch noch die kleinen Dreiecke entsprechend in ihr Ziel bringen - und das wurde dann doch ein wenig zum Problem...
Obwohl sich essence "Wild white ways" an und für sich als Stampinglack sehr gut macht, wollte er hier die Dreieckchen nicht komplett ausfüllen und so hatte ich dann... naja, löchrige Dreiecke. Die musste ich noch entsprechend in den Rauten platzieren und das ist mir zugegebenerweise nicht immer optimal gelungen - ganz dreist schiebe ich die Schuld dafür auch auf meine gebogenen Nägel, bei denen mir teils schon bei den Rauten die Umrandung ein bisschen verwischt war. Jetzt in leicht verschobene Rauten noch die leicht verschobenen Dreiecke zu bringen, war nun wirklich nicht einfach... Das Motiv ist somit zwar nicht perfekt gelungen, gefällt mir aber wirklich richtig gut - mit Topcoat versiegelt sieht das Ganze dann auch gleichmäßiger aus und passt zum Basislack. Die Kombination von Weiß, Hellblau und dem intensiven Magenta ist klasse - noch schöner wäre es noch gewesen, wenn die Dreiecke ein bisschen satter wären, aber man kann halt eben nicht alles haben.
Zur Haltbarkeit kann ich momentan noch keine Infos geben - der Lack schlägt sich aber seit gestern ganz solide. Tipwear ist noch keine in Sicht, allerdings habe ich heute auch nicht sonderlich viel am PC gearbeitet, sodass die Belastung auch nicht groß war. Bis morgen darf er auf jeden Fall noch bleiben - vielleicht gibt es dann wieder etwas Neues...