Freitag, 29. September 2017

Absolute New York "Nail lacquer with hardener" NFB47 Old jazz

Hach, was ist das schön, wenn man am Freitag schon früh Feierabend machen und sich noch dazu auf ein langes Wochenende freuen kann! Auch wenn es danach ziemlich stressig für mich weiter geht (ich bin bisher allerdings zuversichtlich, dass das keinen Einfluss auf die nächsten freien Tage haben wird), freue mich mich sehr auf ein paar freie Tage und ruhige Minuten - und heute gibt's das Lackposting auch ein bisschen früher als die letzten Male.

Auch wenn das Wetter hier gerade wieder ein bisschen besser wird, ist mir sehr herbstlich zumute und ich habe mich bei der Wahl meines heutigen Lacks definitiv von ein bisschen Matschigkeit leiten lassen. Lila habe ich auch gefühlt schon lange nicht mehr lackiert, darum durfte heute "Old jazz" von Absolute New York auf die Nägel.
Bei den Absolute New York-Lacken bin ich ja ein bisschen zwiegespalten - es gibt wirklich tolle Farben im Angebot, einen gut geschnittenen Pinsel, der schön auffächert und eine gute Konsistenz... Aber auch eine subptimale Deckkraft, lange Trockenzeiten und ein absolut unschönes Trockenergebnis ohne Topcoat. "Old jazz" wirkt im Fläschchen wie ein solider Cremelack, der bei der Farbintensität eigentlich nach spätestens zwei Schichten decken sollte. Allerdings zeigt er sich am Pinsel als eher mäßig pigmentiert und bringt in der ersten Schicht alles außer einem gleichmäßigen Ergebnis auf die Nägel. Schicht zwei macht das Ganze dann zwar farblich intensiver, allerdings scheint an so einigen Stellen noch der Nagel durch, sodass eine dritte Schicht wirklich Pflicht ist. Die ist aber was die Trockenzeit und vor allem auch das Finish auf dem Nagel angeht, schon gar keine gute Idee mehr. Ein Topcoat hilft auch nur bedingt, das Ergebnis auszugleichen - das stumpfe Finish glänzt dann zwar, aber die Bläschenparty geht auch dann noch weiter... Wirklich glücklich bin ich also beim Auftrag nicht geworden.
Farblich finde ich "Old jazz" ja ziemlich spannend, der Ton könnte wohl als Pflaume durchgehen, da das Lila ein bisschen gedämpft und angegraut ist. Von der Intensität her wirkt der Lack natürlich im Sonnenlicht deutlich heller, ohne direkten Lichteinfall dafür perfekt herbstlich lilagrau und ein wenig dunkler als das durchschnittliche Lila. An und für sich würde diesem doch etwas speziellen Farbton das Cremefinish hervorragend stehen, aber ich finde, so ein Ton braucht dann auch einfach etwas Glanz und wenn der dann durch blöde Bläschen und Hubbel getrübt wird, ist das maximal ungeschickt. Ich weiß, dass ich diese Probleme auch schon mit anderen Lacken der Marke hatte, darum bin ich mir nicht sicher, was ich nun mit "Old jazz" machen soll. Farblich ist das eindeutig eine kleine Besonderheit in meiner Sammlung, aber da er sich so zickig anstellt und aufgrund der Deckkraft auch zum Stempeln nicht taugt, sitzt er auf einem recht wackeligen Stuhl...
Ich wusste nicht so recht, was ich designmäßig mit "Old jazz" machen sollte, also habe ich mich zunächst an einem der essence-Pigmente probiert... Bei einer unebenen Oberfläche ist das allerdings nicht wirklich sinnvoll, also kam das auch schnell wieder ab - und "Fantasy fire" von Max Factor durfte dem Lila einen schimmrigen Anstrich verpassen. Auf den Bildern sieht man zwar vorwiegend den roten Schimmereffekt, mit bloßem Auge ist allerdings der tolle Shift ins Grüne hervorragend zu erkennen und es macht einfach Spaß, die Nägel zu drehen und sich an diesem Farbspiel zu erfreuen. Was da stellenweise noch als blauer Schimmer durchscheint, sind die Reste von meinem Pigmentversuch - das muss ich definitiv demnächst nochmal auf einem anderen Lack ordentlich testen... Aber den Effekt von "Fantasy fire" finde ich auch auf dem Lila echt klasse, der könnte sich auch so kombiniert gut sehen lassen, aber ich wollte unbedingt noch ein Stamping dazupacken!
Als Farbkontrast zu dem Lila kam mir schnell ein heller Kupferton in den Sinn und dieses Mal habe ich zu meinem Lacura-Dupe zu "Penny talk" gegriffen. Mit dem Mirror Shine "Bronze" und meiner 17-01 von ÜberChic ist auch schnell ein kleines Karomuster auf die Nägel gewandert, nachdem mir das Schachbrettmuster von der gleichen Platte doch ein bisschen zu viel vom Basislack verdeckt hat. So kommt der schöne Schimmer von "Fantasy fire" auf "Old jazz" noch gut durch, während sich auch das hellkupferne Stamping deutlich zeigt. Das Ganze ist zwar nicht sonderlich komplex oder raffiniert, gefällt mir aber wirklich sehr gut. Der Lacura stampt sich zwar nicht so perfekt wie sein Brüderchen von essie, tut aber trotzdem seinen Dienst und ich mag den Kontrast im Finish hier mal wieder sehr! Zwar hätte ich sicher auch auf den Topper verzichten können und das Kupfer gleich auf das Lila stampen können, aber da kam mir ja das kleine Pigmentexperiment in die Quere...
Was die Haltbarkeit angeht, kann sich "Old jazz" auch noch ein bisschen was abgucken - die Nagelspitzen leiden recht schnell und das finde ich bei der vielen Schichterei ziemlich schade. Da der Lack ein cremiges Finish hat, ist aber immerhin das Ablackieren kein Problem. Farbe hui, Rest eher pfui - mal gucken, wie es mit dem Lack weitergeht, vielleicht wird er ja auch einfach mal verwichtelt...

Mittwoch, 27. September 2017

Butter London "Wallis"

Manchmal schaffe ich es ja ganz hervorragend, mich selbst zu verwirren - dass diesen Mittwoch Oliv dran ist, dürfte aus dem letzten Posting ja klar hervorgehen. Trotzdem hat mein Hirn gemeint, eine andere Farbe lackieren zu wollen und so saß ich dann gemütlich auf der Arbeit, bis mir aus dem Nichts durch den Kopf schoss, dass ich ja den falschen Lack auf den Nägeln habe... Zu Hause hieß es dann also umlackieren, damit ich ein passendes Posting im Angebot habe.

Für Oliv habe ich tatsächlich noch ein bisschen Auswahl und nach unendlich langer Wartezeit darf heute endlich Butter London's "Wallis" hier aufs Parkett. Ich weiß nicht, wie oft ich den Lack schon lackieren wollte, es aber dann doch zugunsten eines anderen Olivs nicht getan habe, dabei gehört "Wallis" eindeutig zu meinen absoluten Schmachtlacken!
Die Butter Londons haben ja alle einen schmalen und gerade geschnittenen Pinsel, damit gelingt der Auftrag aber trotzdem sehr gut. Der Pinsel fächert schön auf, sodass sich der komplette Nagel problemfrei erreichen lässt und da die Konsistenz des Lacks sehr angenehm flüssig ist, ohne zu flüssig zu sein, ist das Verteilen angenehm. "Wallis" zieht nicht zu schnell an, sodass man gut auch ein paar Mal über den Nagel streichen kann, um wirklich überall ein schön gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen. Für eine gute Deckkraft braucht der Lack allerdings zwei Schichten und man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass er beim Lackieren selbst ein wenig streifig erscheint - das gibt sich nach dem Trocknen vollkommen und es bleibt eine traumhafte, schimmrig-abwechslungsreiche, ebene Fläche. Vielleicht nicht mit Hochglanz - aber ganz ehrlich, das braucht dieses Schmuckstück auch gar nicht. Und wer doch nicht ohne kann, kann mit einer Schicht Topcoat schnell Abhilfe schaffen.
Farblich ist "Wallis" wirklich ein ganz schön komplexer Lack, dem man aber das Olivgrün nicht abstreiten kann. Grundsätzlich würde ich mal behaupten, dass in der dunkel eingefärbten Base dicht gepackt Schimmerpartikel rumschwirren, die eben für das spannende Ergebnis auf den Nägeln sorgen. Ich weiß wirklich nicht, ob das unterschiedliche winzige Teilchen sind, oder ob sie wild changieren - Fakt ist, dass der Lack zwischen Gold und Braun so ziemlich alles im Angebot hat. Ihn als goldstichiges Oliv zu bezeichnen, trifft zumindest den Ansatz - aber der Olivton an sich ist schon recht komplex. Von einem kühlen Grün bis zu einem deutlich braunstichigen, warmen und dunklen Oliv kann man jetzt nach Licht so ziemlich alle Facetten abgreifen und kann sich wirklich an der Farbvarianz erfreuen. Ein warmer Grundton ist dem Lack aber in allen Verhältnissen gemein, was "Wallis" besonders macht - aber auch dazu führt, dass er nicht jedem steht und sich manchmal mit dem Hautton beißt. 
Die große Frage war nun, was sich designtechnisch bei dem Lack anbieten würde. Natürlich ist das ein grandioser Herbstlack, der sich für ein Blätterdesign oder sonstige herbstlich angehauchte Ergüsse anbieten würde, allerdings hatte ich dann Sorge, dass "Wallis" mit seinem hübschen und vielfältigen Finish untergehen würde. Komplett zukleistern fiel also raus und bei einem einfachen Stamping war ich mir nicht sicher, welche Farbe passen würde, um sich genug abzuheben, aber kein zu krasser Kontrast ist... Beim Motiv war ich mir auch nicht klar, welches stimmig wäre und ein Blick durch meine Stampingplatten brachte leider auch keine Erleuchtung. Das Risiko, die Mani zu versauen, wollte ich aber aufgrund der knappen Zeit (so ist das eben, wenn man sich bei der Farbe vergreift...) auch nicht eingehen, also habe ich nochmal mein Hirn bemüht und bin bei einem einfachen Freihand-Design gelandet.
Man hätte das sicherlich auch mit Tape und ordentlich als Doublestamping machen, die Variante für Faulis ist aber, einfach mit einemschwarzen Lack die Nagelspitzen halbwegs gerade zu bepinseln und dann mit einem Nailartpinsel und einem goldenen Lack (bei mir war das Anny "Kiss the winner") einen ebenfalls annähernd geraden Strich drüberzuziehen. Perfekt ist das Ergebnis natürlich nicht, aber ich finde, dass sowohl das Design als auch die Farben "Wallis" durchaus schmeicheln und seine Vorzüge hervorheben. Der kühlen Golston ist ein deutlicher, aber auch zarter Kontrast zum warmen, gelbgoldenen Schimmer des Basislacks. Das Schwarz ist schön satt und bildet mit dem Cremefinish einen guten Gegenpart zum wilden Geschimmere. Klassischer Fall von einfach, aber effektvoll - ich mag das Ergebnis jedenfalls.
An und für sich kann der Butter London mit einer guten Haltbarkeit überzeugen, wenn man ein bisschen auf die Tips achtet. Ich Schusselchen habe mir aber ins frische Design zwei dicke Macken gehauen und musste schon nach zwei Tagen wieder ablackieren. Das ging recht flott und ohne übermäßigen Ärger mit dem Schimmer  - und eindeutig einem weinenden Auge, da ich den Lack so toll finde!

Für die nächste Woche gibt es wieder ein bisschen Kontrastprogramm und ich darf mich mit euch zusammen sehr auf Hellblau zum für mich dann verspäteten Wochenstart freuen (Feiertage haben dann doch so ihre Vorteile!).

Sonntag, 24. September 2017

Ciaté 036 Silhouette

Der September geht langsam aber sicher auf sein Ende zu - und ich habe das Gefühl, dass mir die Zeit in etwa genau so schnell wegläuft... Das Wochenende war irgendwie kürzer als gedacht und die letzte Woche auf der Arbeit hat mich dermaßen geschlaucht, dass ich am Freitag nichtmal mehr die Kraft hatte, meine Kamera in die Hand zu nehmen und Nägel zu knipsen. Aber lackiert hatte ich, darum gibt es die Mani eben heute!

Meine Auswahl an unlackierten Lacken ist zwar noch immer durchaus beachtlich, aber farblich gibt es da doch gewisse Einschränkungen - allerdings ist vieles sehr herbsttauglich! Um mal wieder ein bisschen voran zu kommen (zumindest gefühlt), habe ich mir einen meiner letzten unlackierten Ciatés geschnappt und den als Basis für das vorletzte Design zur #31DC2017weekly genutzt.
Die Rede ist von "Silhouette", den ich mit erschreckenden drei Schichten auf die Nägel bringen musste. Eigentlich dachte ich ja, dass so ein dunkler Ton locker mit zwei Schichten decken würde - aber da der Ciaté keine wirklich deckende Base hat, waren die ersten beiden noch zu ungleichmäßig und durchscheinend. Mit dem gerade geschnittenen Pinsel ist der Auftrag dank der tollen, flüssigen Konsistenz kein Problem und auch die Trockenzeit ist angenehm kurz. Die dritte Schicht ist trotzdem ein kleiner Minuspunkt, da ich von einem so dunklen Lack doch ein bisschen was anderes erwarte. Wer es gerne besonders glänzend mag, sollte eine Schicht Topcoat lackieren, "Silhouette" gleicht sich zwar schön aus und ist ebenmäßig, aber dank der enthaltenen Partikelchen eben kein superglatter Spiegelglanzlack.
Im Fläschchen scheint der Lack ein dunkler Rotton mit goldenem Schimmer zu sein - ein genauerer Blick an den Flaschenhals zeigt aber schon recht deutlich, dass das Rot einen ordentlichen Blaustich hat und vielleicht sogar als als rotstichiges Lila durchgehen würde. Gespickt ist der sheere Lack mit ganz viele Schimmerflecks, die ich tatsächlich als golden bezeichnen würde, die sich allerdings in einem Farbspektrum von Gold bis Lila auf den Nägeln zeigen. Je nachdem, wie tief die Schimmerpartikelchen im Lack liegen, zeigen sie sich mal heller gelblichgold und mal eher zurückhaltender rötlicher oder lilafarben. Der Farbton geht definitiv als vampy durch und scheint mal eher braunstichig zu sein oder auch lilalich-auberginig. Der Schimmer zeigt sich nicht übermäßig dominant, sondern ist eher fein gehalten und drängt sich nicht übermäßig in den Vordergrund - schade, da das den Lack ja doch ein bisschen von farbähnlichen Kollegen abhebt.
Wenn man dann doch mal ein bisschen Sonne erwischt, zeigt sich "Silhouette" tatsächlich in seinen roten Nuancen - aber dafür verschwinden auch komplett die Tiefe und die Komplexität des Lacks, anstatt eines feinen Farbspiels zwischen dunklem Lila, Rot und feinen Schimmerpartikeln, ist da nur noch roter Schimmer in dunklem Rot zu sehen und das ist einfach nicht mehr so richtig spannend. Für die #31DC2017weekly soll diese Woche ein Tutorial die Inspiration sein - und das hat mich so richtig vor Probleme gestellt. Ich bin keine große Tutorialguckerin, da mir die meisten Dinge schlicht und ergreifend zu kompliziert sind, wenn ich den Lack eh nur zwei Tage mit Design trage, aber die eine oder andere Nailarttechnik ist in meinem Hinterkopf doch hängengeblieben. Und so habe ich mich auf die Suche nach einem Tutorial für "Sugar spun"-nails gemacht und bin bei The Nailsaurus hängen geblieben (DER Beweis, dass kurze Nägel absolut bombastisch aussehen, so lange es nicht meine Stummelchen sind...).
Als Opferlacke habe ich mir "Make fast at Tiffany's" von Catrice und "Envy me" von LCN geschnappt, da ich doch einen Kontrast zu dem dunklen Basislack wollte. Ich habe mich zwar ganz brav an die "Antrockenzeit" der Lackblobbs gehalten, aber irgendwie hat das mit den beiden Lacken nicht so ganz geklappt - entweder ich habe zu wenig Lack auf meine Nailartmatte getropft oder ich habe einfach nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt, aber so richtig zähflüssig sind sie beide nicht geworden. Bzw. nicht so zähflüssig, dass ich sie mit einem Zahnstocher hätte problemfrei über die Nägel ziehen können. Auf dem Ringfinger ist mir das Ganze dann doch ein bisschen besser gelungen, wobei da kein großer Zeitunterschied vorliegt - ich glaube, da hatte ich einfach nur etwas mehr Übung. Allerdings hätte ich mir doch gewünscht, dass ich meine Zuckerwatte über die ganze Nagelbreite hätte ziehen können, das ist mir leider nicht überall gelungen, da einfach die Lacke vorher aufgegeben haben. Das Ergebnis finde ich aber ziemlich cool und muss das definitiv nochmal mit anderen Lacken testen.
"Silhouette" gefällt mir trotz der kleinen Einschränkung in der Deckkraft sehr gut - allerdings entwickelt der dunkle Lack ohne Topcoat auch an den Nagelspitzen recht zügig Tipwear. Das ist dann natürlich gut erkennbar, lässt sich aber auch gut mit dem Lack noch nachkaschieren. Auf jeden Fal werde ich den Ciaté in meiner Sammlung behalten, weiß aber noch nicht so ganz, was künftig sein Haupteinsatzgebiet sein wird...

Mittwoch, 20. September 2017

uma "Colourful summer" Sweet love

Heieiei, immer diese pinken Runden, die mich an den Rand der Verzweiflung bringen - an pinken Lacke habe ich nämlich alles andere als einen Vorrat und so richtig begeistert bin ich bekannterweise von Pink ja generell nicht... Vor heute hatte ich tatsächlich ein bisschen Bammel, denn hätte sich der Lack nicht zumindest als halbwegs pink herausgestellt, hätte ich ein gravierendes Problem gehabt!

Den Lack für heute hatte ich mir schon vor langem zurückgestellt, auch wenn die Gefahr, dass ich Pink einfach so weglackiere, doch eher gering ist. "Sweet love" von uma stammt aus der "Colourful summer"-Edition aus dem Sommer von 2015 (glaube ich), hat also schon ein paar Monate auf dem Buckel und musste aufgrund der Farbe einfach auf seinen Auftritt hier warten.
Das eckige Fläschchen mit 8ml Inhalt sieht durchaus fesch aus, ist beim Lackieren mit der eckigen Kappe aber nicht übermäßig angenehm. Der Pinsel an sich ist breit und gut geschnitten, fühlt sich allerdings beim Lackieren ein bisschen borstig an - ich hatte tatsächlich das Problem, dass ich nicht wie gewohnt lackieren konnte, da ich sonst sehr erkennbare Pinselstriche auf den Nägeln hatte. Die Konsistenz des Lacks ist gut, er ist angenehm flüssig, ohne zu flüssig zu sein, deckt allerdings nicht herausragend gut, sondern eher akzeptabel. Obwohl die Farbe im Fläschchen intensiv aussieht, braucht es auf jeden Fall eine zweite Schicht, um das Nagelweiß abzudecken und gleichmäßig zu sein. Der Lack gleicht sich beim Abtrocknen weitgehend gut aus, sodass man sich einen Topcoat sparen kann, wenn man nicht unbedingt Hochglanz will. An und für sich habe ich ja gedacht, dass "Sweet love" ein Cremelack ist - aber das ist gar nicht wirklich der Fall!
Der Lack beinhaltet nämlich ganz feinen, pinken Schimmer - allerdings versteckt der sich ganz hervorragend in der pinkfarbenen Basis und ist auf den Nägeln nur mit der Lupe (oder einer ordentlichen Portion Blitz) zu sehen. Das ist tatsächlich ziemlich schade, da ein bisschen Schimmer "Sweet love" noch ein wenig aufpeppen würde - aber auch so ist der Lack durchaus fein anzusehen, wenn man denn auf pinke Töne steht. Ich würde den Lack eher im Bereich des etwas angedunkelten Pink ansiedeln, der sich recht gut die Waage zwischen Rot- und Blaustich hält. Man könnte den Lack sicher auch als helleren Magentaton bezeichnen, aber ich finde, dass die süße Liebe auch als Pink gut durchgeht. Definitiv ein intensives und teils auch knalliges Pink, das aber nicht zu schreiend ist, sodass man ihn schon fast ein bisschen als alltagstauglich bezeichnen könnte (für mich heißt das aber noch immer, dass mich der Lack absolut nicht glücklich macht, weil die Farbe einfach nicht meins ist).
Um das Pink möglichst gut zu kaschieren und auf den Nägeln für mich nicht mehr gar so deutlich zu machen, musste natürlich ein Stampingmotiv her, das verhältnismäßig viel der Farbe schluckt, ohne aber zu flächenfüllend zu sein - so ganz wollte ich das Pink ja auch nicht platt machen. Da ich gerade eine ganz schöne Menge an Platten rumstehen habe, war es nicht unbedingt einfach, die passende zu finden - aber letztlich bin ich bei meinen "neuen" ÜberChics gelandet und habe mir die 17-01 geschnappt, die ja schon ein paar Mal hier zum Einsatz gekommen ist. Die Platte hat auch ein geometrisch angehauchtes Muster in zwei Versionen im Angebot: Ein Mal gibt es den "Rahmen" der Form, die irgendwie aus Sternen und Dreiecken mit ein paar Schlenkern zusammengesetzt ist, das Motiv habe ich auf den Daumen, Zeige- und den kleinen Finger gestampt. Die Form gibt es dann auch noch einmal "befüllt", also sozusagen schraffiert, und das Motiv habe ich dann auf den Mittel- und Ringfinger aufgebracht.
Da ich nicht schon wieder stumpf mit Schwarz oder Weiß stempeln wollte, habe ich nach kurzer Suche "No place like chrome" von essie wiedergefunden und den als Akzentfarbe genutzt. Ich muss ja sagen, dass Pink und Silber durchaus hervorragend zusammenpassen und ich auch hier die Kombination der Muster im Zusammenspiel mit den Farben sehr mag. Der essie zeigt sich deutlich in seinem metallischen Glanz und ich finde, dass gar nicht die beiden Nägel im Vordergrund stehen, die mit dem kompletten Muster bestampt sind, sondern vielmehr die Nägel, die noch mehr Pink durchlassen. Aus meiner Sicht habe ich definitiv das beste aus dieser wenig geliebten Farbe gemacht und finde das Ganze auch für mich Pinkhasserin durchaus tragbar (und da will tatsächlich schon was heißen!) - mal ganz davon ab, dass ich die ÜberChic Platten absolut grandios finde!
Zur Haltbarkeit bei Pink gibt es ja sonst immer recht wenig zu sagen - aber "Sweet love" darf auch heute noch auf meinen Nägeln bleiben, weil ich ihn so hübsch bestempelt finde. Die Haltbarkeit würde ich insgesamt als durchschnittlich bezeichnen, er hat es zumindest länger als einen Tag auf meinen Nägeln aushalten dürfen. Zum Ablackieren weiß ich noch nichts, vermute aber, dass er sich weitgehend brav geben wird, wenn es nach dem Cleanup geht.

In der nächsten Woche kann ich zumindest aufatmen, es wird deutlich herbstlicher und matschiger, als farblicher Kontrast ist nämlich Oliv dran!

Sonntag, 17. September 2017

Make up Factory 530 Neptune green

So langsam aber sicher neigt sich auch die #31DC2017weekly dem Ende zu - und ich muss ehrlich sagen, dass ich das ganz schön schade finde. Zwar waren die Themen für mich nicht immer einfach umzusetzen, aber es gab doch jede Woche schon eine grobe Orientierung, was denn so auf den Nägeln landen sollte und das fand ich gar nicht so übel. Für diese Woche gab es das Thema "inspired by the supernatural", also vom Übersinnlichen inspiriert, und ich habe dafür echt ganz schön grübeln müssen.
 
Nach einigem Abwägen ist meine Wahl auf einen Lack gefallen, den ich glaube ich mal aus der Müllerbox gezogen habe (so ganz sicher bin ich mir da aber nicht mehr). Von Make up Factory habe ich nicht übermäßig viele Lacke - und auch "Neptun green" hat bewiesen, dass es dafür doch den einen oder anderen Grund gibt...
Die eckigen Make up Factory Fläschchen finde ich ja immer sehr schön und vor allem praktisch zu verstauen - der Pinsel hängt aber an diesem eckigen Deckel und der macht allein die Handhabung nicht immer so wirklich angenehm. Der Pinsel an sich ist eher schmal und durchschnittlich lang, das Lackieren geht damit aber recht gut von der Hand. Allerdings ist "Neptune green" von der Konsistenz her etwas flüssig, das macht sich leider auch in der Deckkraft bemerkbar. Zwei Schichten sind absolute Pflicht, um ein deckendes Ergebnis auf den Nägeln zu haben, da ich mir aber auf nahezu jedem Nagel irgendwelche Fussel einlackiert habe, musste eine dritte Schicht her. Leider gleicht sich der Lack nicht wirklich aus, sodass ein Topcoat Pflicht ist - auch um ein bisschen mehr Glanz auf die Nägel zu kriegen. Die Trockenzeit ist nicht zu kurz, sodass der Topcoat auch hier noch nützlich ist - insgesamt ist einfach die Qualität des Lacks nicht so wirklich grandios und das finde ich vor allem beim Preis recht schade.
Die Farbe von "Neptune green" ist dafür ein richtiges Schmuckstück - zumindest, wenn man auf diese angegrauten, matschigen Töne steht. Da der Lack schon Grün im Namen trägt, könnte man ihm diese Grundfarbe tatsächlich zuschreiben, ich würde ihn wohl als angegrautes Mint bezeichnen - allerdings nur in bestimmten Lichtverhältnissen. Teilweise sieht er nämlich auch wie ein helleres Taubenblau aus oder zeigt sich als kühler Olivton, der ein bisschen den Gelbstich vermissen lässt. Auf jeden Fall ein toller, durchaus schmutziger Ton, der in diesem Cremefinish ganz hervorragend zur Geltung kommt und mich auch einfach begeistert - ich mag diese gedämpften Mischtöne einfach sehr, aus denen kann man ganz viel machen und vor allem passen sie auch hervorragend in den Herbst! Ein bisschen schade finde ich, dass auch der Topcoat die Unregelmäßigkeiten nicht ganz beseitigen konnte, aber sooo genau muss man ja auch nicht hinschauen.
Für das Design hatte ich allerlei unterschiedliche Optionen im Kopf - bei der Vorgabe "Übersinnliches" ist ja so ziemlich alles möglich und ich habe mit Vampiren, Geistern, Werwölfen oder auch Symbolen, nordischen Göttern und Helden jongliert. Am Schluss ist es dann einfach eine Hexe auf ihrem fliegenden Besen geworden, ein Stampingmotiv, das ich auf der kleinen BP-81 gefunden habe und das durchaus auch zu Halloween passt - aber ich wollte eben nicht klassisch bei einer eindeutigen Halloweenmani landen (darum habe ich auch auf Zombies und anderes gruseliges Getier verzichtet), sondern es noch ein bisschen "normal" machen. Die Hexe habe ich mit einem schwarzen Lack von Maybelline auf den Ringfinger gestempelt und wollte es an und für sich auch dabei belassen - so auf dem cremigen Grüngrau sah das schon recht fesch aus. Allerdings fiel dann mein Blick auf meine Topperreihe und ich habe mich mal wieder an meine Vorsätze erinnert...
Thematisch passend (ok, es lag tatsächlich nur am Farbton, aber ist doch schön, wenn auch der Name dazu stimmig ist) landete ich bei Orly "Twilight", den ich auf alle Nägel lackierte und mir damit ausnahmsweise nicht das Stamping verschmierte. Der Lack ist wirklich dezent und zeigt lediglich einen silbrigen Flecksschimmer auf den Nägeln, das fand ich aber gerade zu dem grüngrauen "Neptune green" wirklich schön. So wird das schlichte Cremefinish ein bisschen aufgewertet und die Hexe bekommt noch ein bisschen mehr "Übersinnlichkeit", da sie auch noch ein wenig von magischem Schimmer umgeben ist - oder sowas ähnliches. Ich mag die Kombination sehr, auch wenn ich mir eigentlich noch ein bisschen was um die Hexe herum gewünscht hätte, aber ich hatte kein passendes Stampingmotiv, das ich für mich stimmig dazustempeln wollte. Aber manchmal ist auch weniger mehr und ich kann durchaus sehr gut mit dem Design leben!
Mit Topcoat ist die Haltbarkeit von "Neptune green" recht solide, ansonsten entwickelt sich sehr zügig Tipwear bei de Lack. Ablackieren ist dank Cremefinish wirklich kein Problem, sodass ich sagen muss, dass der Lack nach dem Lackieren tatsächlich Spaß macht. Ich weiß allerdings nicht, ob ich den Make up Factory-Lack behalten möchte, da ich zwar die Farbe toll finde, aber mit Auftrag und Deckkraft eben nicht so wirklich zufrieden bin...

Samstag, 16. September 2017

Ciaté 097 Beach hut

Manchmal bin ich ja tatsächlich gut vorbereitet - und dann macht mir die nicht vorhandene Internetverbindung einen Strich durch die Rechnung, was das Posting angeht... Eigentlich sollte nämlich mein Freitagsposting ganz brav am Freitag erscheinen, aber ohne Internet ist das mit dem Bilderhochladen und Posten gar nicht so einfach! Dabei hätte der Lack gestern zum Herbstabend so schön gepasst...

Heute ist es zumindest so früh am Morgen draußen fast sommerlich - wenn man mal von den einstelligen Temperaturen absieht. Die Sonne strahlt vom blauen, wolkenfreien Himmel und ich bin gar nicht traurig drum, schon seit sieben Uhr morgens wach zu sein - vielleicht schaffe ich ja ein bisschen mehr, als nur vom heutigen Lack zu schwärmen.
Nach den dunklen Lacken der letzten Postings hatte ich mal wieder Lust auf was Fröhlicheres und die dezente Frage nach Orange von der Seite kam mir da durchaus gelegen. "Beach hut" von Ciaté wartete nämlich noch brav  im Regal darauf, endlich lackiert zu werden - ich bilde mir ein, den auch im Ausverkauf bei Douglas mal mitgenommen zu haben. Der Pinsel von Ciaté gefällt mir ja immer gut und die Konsistenz des Lacks ist hier auch noch immer klasse. Die erste Schicht bringt zwar schon ordentlich Schimmer auf die Nägel, aber wirklich deckend ist das noch nicht - dazu braucht es mindestens eine zweite Schicht. Wenn man besonders dünn lackiert, muss noch eine dritte Schicht her, da das Ergebnis sonst ein bisschen unregelmäßig ist, aber das ist ja immer so mein besonderes Problemchen. Ein bisschen Acht geben sollte man auf die Nagelspitzen, da sich der Schimmer da nicht gar so dicht anlagert und ansonsten schnell Tipwear entsteht. Die Trockenzeit ist in Ordnung, wenn auch nicht übermäßig kurz, sodass man sich einen Topcoat auch dank des gleichmäßigen Ergebnisses sparen kann.
Farblich ist glaube ich recht deutlich, dass "Beach hut" ein Orangeton ist - zwar kein übermäßig knalliges, aber doch eindeutig Orange. Durch den schönen goldenen Schimmer, der sich in den orangenen Schimmer mischt, hat der Lack kein langweiliges Finish, sondern funkelt schön vor sich hin. Im Sonnenschein gehen die goldenen Anteile im Lack ziemlich unter und der Ciaté wirkt ein bisschen dunkler, ein wenig ins Bräunliche gehend, und irgendwie flacher als er ansonsten scheint - das macht ihn auch zum perfekten Herbstlack. In normalem Tageslicht kommen nämlich sowohl die goldenen als auch die orangenen Anteile gut heraus und zeigen ein schönes Farbspiel auf dem Nagel. Ich muss gestehen, dass ich den Lack schon ein bisschen aus den Augen verloren hatte - an und für sich ist so ein warmer, leicht gedeckter Ton aber wirklich toll für die aktuelle Jahreszeit und macht auch Orange an sich deutlich tragbarer und alltagstauglich.
Nachdem wir ja doch schon mit großen Schritten in den Herbst gestartet sind, wollte ich für "Beach hut" auch ein passend herbstliches Design und zu allererst fielen mir da diverse Halloween-Motive in die Hände. So ganz ist aber noch nicht Oktober, also habe ich mich auf einen Kürbis beschränkt, der von ein paar Ästen umgeben ist - das ist noch nicht so wirklich gruselig und passt auch in den ganz normalen Herbst. Vor allem, da ich letztens endlich wieder Kürbis gemacht habe und mich auch kulinarisch so langsam auf den Herbst eingeschossen habe (wo passt Ofenkäse denn auch sonst besser hin?). Das Motiv stammt von der BundleMonster XL-28, die auch ein paar weitere jahreszeitentypische Muster enthält und somit ein Allrounder fürs ganze Jahr ist. Gestampt habe ich mit einem schwarzen Lack von Maybelline, nachdem mir zunächst ein dunkles Braun doch etwas zu hell und kontrastarm war. Auf einen Topcoat habe ich verzichtet, um das Stamping nicht zu verschmieren und auch, da ich den leicht matten Eindruck des Stampings ganz gelungen fand.
Dass ich "Beach hut" ohne Topcoat getragen habe erkennt man auf dem Sonnen-Designbild wohl ganz gut - da sieht man an den Nagelspitze nämlich auch schon erste Tipwear, die keineswegs durch übermäßig große Abnutzung entstanden ist (ein Tag ohne großartige Tipperei kann ja nicht viel kaputt machen), sondern einfach nur durch normales Tragen. Mit einem Topcoat kann man hier sicherlich ein bisschen Abhilfe schaffen, aber bei Schimmerlacken ist das ja immer die große Gefahr, dass sich die Partikelchen an den Nagelspitzen abnutzen. Das letzte Bild zeigt dafür nochmal ganz gut, wie schön der Basislack zwischen Gold und Orange changieren kann - da ist es auch nicht zu tragisch, dass das Stamping nicht tiefschwarz ist sondern schon fast ein bisschen ätherisch und durchscheinend wirkt. Für die erste Herbstmani ist das doch eine solide Sache - ich muss mal so langsam nach den passenden Platten Ausschau halten!
Zur Haltbarkeit von "Beach hut" habe ich ja schon angedeutet, dass sie nicht die allerbeste ist - aber übermäßig dramatisch ist die Tipwear ehrlicherweise auch nicht. Das Ablackieren geht weitestgehend einfach von der Hand, nur an wenigen Stellen machen sich die Schimmerpartikel ein bisschen hartnäckiger bemerkbar - die Nagelbetten freuen sich auf jeden Fall über ein bisschen Kontakt mit der Nagelbürste! Insgesamt finde ich den Lack aber wirklich klasse und werde ich ihn sicher behalten.

Donnerstag, 14. September 2017

101 im Juli und August, Klappe die Erste

Eigentlich wollte ich dieses Posting schon vor einem Monat getippt haben, aber dann kam mir ständig etwas dazwischen, ich hatte viel zu tun und mir fehlte die Motivation für ein doch kleinteiliges Posting... Und dann hatte ich den Kopf mit lauter anderen Dingen voll und wollte mich nicht mit meinen nicht funktionierenden Planungen auseinandersetzen, sondern mich auf Sachen konzentrieren, die Spaß machen und zu besserer Laune führen.

Es gibt jetzt also zum ersten Mal tatsächlich zwei Monate zusammengefasst - und beinahe hätte ich den September noch dazupacken können, aber dann hätte sich diese Reviewerei wohl komplett im Sande verlaufen, ich kenne mich doch! Trotzdem gibt's jetzt zu dem einen oder anderen Punkt ein paar Worte, auch wenn ich mit den letzten beiden Monaten nicht wirklich zufrieden bin. Dafür gibt es leider auch gute Gründe, aber an manchen Stellen ist auch schlicht und ergreifend mein Hang zur Gemütlichkeit schuld.

012. Klamotten (Jeans, Shirts, etc. - "Alltagskrams") (14)

Die letzten zwei Monate gab es tatsächlich das eine oder andere Kleidungsstück, das ich als Basic mitgenommen habe... Drei Leggins, die für den Herbst eindeutig gut geeignet sind, wenn es mal ein Kleidchen oder Röckchen sein darf; dazu drei Shirts, von denen ich allerdings nicht so genau weiß, ob sie für mehr als nur zum Rumgammeln zu Hause taugen und ein Cardigan in Grau durften es sein. Tendenziell alles Wohlfühlklamotten, aber die braucht man ja auch mal!

022. Nagellacke (19)

An der Nagellackfront ist nur kleiner Fortschritt feststellbar - ein OPI durfte bei Müller mit, als es da anscheinend einen Ausverkauf gab. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Komplettausverkauf war oder ob es nur ein Sortimentswechsel war, aber mein Müller wollte anscheinend die Lacke loswerden. "Lucerne-tainly look marvelous" aus der Swiss-Collection von 2010 durfte mich für sagenhafte 4€ begleiten - bei dem Preis konnte ich einfach nicht widerstehen und der dunkelgraue Ton könnte mir auch für die nächste Runde "Lacke in Farbe... und bunt!" durchaus gelegen kommen.

Leider gab es ansonsten keine spannenden Lacke und auch für den Preis werde ich mir keine OPIs kaufen, nur um sie dann zu haben und mich doch über nicht gar so spannende Cremefinishes zu ärgern.

023. Stampingplatten (56)

Ähem... Ganz anders sieht es dann bei Stampingplatten aus, da musste ich nämlich irgendwie bei Nailland bestellen - der Preis von 3,25€ pro Platte hat mich dann doch zu einer kleinen Bestellung gereizt, die ein wenig ausgeufert ist... Aus ein, zwei Platten wurden schnell mehr und irgendwie ist das Ganze dann ein klitzekleines bisschen eskaliert.

Zu meiner Verteidigung kann ich zumindest sagen, dass Platten ja nicht schlecht werden und auch wenn ich sie sicher nicht alle sofort benutzen werde - sie sind einfach zu schön anzuschauen und ich mag die Muster gern!

026. an Blogparaden teilnehmen (5)

Neben der #31DC2017weekly, an der ich ja immernoch ganz fleißig teilnehme (ja ich gestehe, ein wenig verwundert mich das selbst, dass das bisher geklappt hat!), gab es auch von Jenny die #5yearyplentyofcolors Challenge, an der ich mitgepinselt habe. Mir machen solche Aktionen immer wahnsinnig viel Spaß, auch wenn ich es nicht immer hinbekomme, komplett mitzumachen - ich hoffe aber, dass sich für den Herbst auch wieder eine schöne Aktion findet, vielleicht wird es ja die #Frischlackiertchallenge...
 
027. Nailarts posten (90)

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Huiuiui, das sind dann doch ganz schön viele Manis geworden - sind ja aber auch zwei Monate... Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich davon als Lieblinge bezeichnen soll, denn es gibt wirklich viele Manis, die mir in diesen Wochen gut gefallen haben.

Die Galaxynails natürlich, aber auch das Rosenstamping auf dem Gradient ist klasse - vom Doppelstamping auf dem hellgrünen Orly bin ich richtig begeistert, finde aber auch den zarten Korallton von Dr. Pierre Ricaud sehr hübsch oder den Roségoldton von Catrice...

Insgesamt mal wieder sehr viel gestempelt, aber auch tatsächlich mal Reverse-Stamping ausprobiert und auch das hat mir nicht so schlecht gefallen. Über das Watermarble muss ich glaube ich nicht weiter sprechen, das war katastrophal, aber zumindest habe ich es hinter mich gebracht!

028. Topper benutzen (12)

Topper kamen dieses Mal auch zum Einsatz - allerdings tatsächlich nur in zwei Manis. In den Galaxynails geht das Gefunkel zwar ein bisschen unter, aber da habe ich definitiv getoppert und auf dem Lack von LCN ist das glaube ich recht deutlich erkennbar. Noch immer denke ich einfach kaum daran, einen Topper zu nutzen, auch wenn das sicherlich die einfachste Möglichkeit für ein Nailart wäre...

029. Watermarble ausprobieren (1)

Es hat ja niemand gesagt, dass mein Watermarbleversuch auch erfolgreich und grandios sein muss - aber für die #31DC2017weekly habe ich mich tatsächlich drangewagt. Die Blöße, bei diesem Thema nicht dabei zu sein, wollte ich mir dann doch nicht geben.

Obwohl das in vielen Tutorials wirklich easy aussieht, schaffe ich es immer wieder, das nicht hinzubekommen. Entweder ich nehme die falschen Lacke oder ich bin zu doof, meine Finger richtig in das Glas zu tauchen - und um ganz ehrlich zu sein, ist mir die Probiererei auch zu doof, wenn es nicht so richtig toll funktioniert. Vielleicht mal wieder in einer ruhigen Minute, aber momentan hab' ich da keine so rechte Lust drauf.

032. Duschgels aufbrauchen (3)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder - auch ich schaffe es irgendwann einmal, ein Duschgel aufzubrauchen! Dieses Mal war es (sogar recht passend zum Ende des Sommers!) das Dusch- und Badegel  mit Mango- und Papaya-Extrakt von Wellness & Beauty. 

Ich hätte anfangs gar nicht gedacht, dass ich dieses Fläschchen so gerne mag, aber durch die Kippöffnung lässt sich das Duschgel wirklich hervorragend dosieren und läuft vor allem auch nicht mit Wasser zu, wenn man es in der Dusche stehen hat. Den Duft fand ich sehr angenehm fruchtig-lecker, allerdings verfliegt er auch beim Duschen schon recht schnell. Eine besondere Wirkung des Duschgels konnte ich jetzt nicht feststellen, aber es hat mich sauber gemacht und somit seinen Zweck erfüllt. Ein Nachkauf des Duschgels (oder eines seiner Geschwisterchen) ist nicht auszuschließen, aber erstmal muss hier noch so einiges geleert werden...

033. Peelings aufbrauchen (1)

Auch an der Peelingfront ist in den letzten beiden Monaten etwas passiert und ich habe mein "White Hibiscus" Peeling von M. Asam geleert. Da ich das Peeling nicht jeden Tag verwende, sondern eher so 2-3 Mal die Woche (oder auch mal seltener *hüstelchen*) hält der große Tiegel wirklich lange.

Egal welches der Asam-Peelings ich nutze, ich finde sie einfach alle vom Hautgefühl her richtig klasse! Der Duft ist hier tatsächlich ziemlich dezent gewesen, leicht floral, aber eben nicht zu süß - ich würde sagen, dass "unaufdringlich" hier wohl die richtige Bezeichnung ist. Diese Sorte ist zwar für mich kein Nachkaufprodukt - die Asam-Peelings an sich aber auf jeden Fall!

034. Shampoo aufbrauchen (4)

Die letzten beiden Monate waren tatsächlich "Aufbrauchmonate" - es sind nämlich tatsächlich auch zwei Shampoos leer geworden... Natürlich nicht, weil ich auf einmal so viel Haare gewaschen habe, sondern weil meine Haare bei beiden Shampoos irgendwann einfach die Nase voll hatten und ich auf ein anderes Produkt gewechselt bin. Dann standen da also drei angebrochene Flaschen in der Dusche, die weitgehend parallel genutzt wurden...

Den "Prachtauffüller" gibt es ja nicht mehr in der Bezeichnung, aber mal sehen, ob mir der Nachfolger auch zusagt. Das "Diamond Volume" von Nivea war für meine Haare okay, allerdings konnte ich das maximal zwei Mal hintereinander nutzen, dann wollte mein Gestrüpp es nicht mehr haben und hing nur noch lasch nach unten.


036. Gesichtscreme aufbrauchen (2)

Bei der Gesichtscreme dürfte das wohl die letzte leere Dose für die nächste Zeit sein, ich habe von meiner Hautärztin nämlich ein kleines Cremeverbot auferlegt bekommen... Nicht, dass ich vorher wild gecremt hätte (sonst hätte ich sicher mehr Cremes in diesem Jahr aufgebraucht), aber anscheinend hat meine Haut gerade etwas zu viel Feuchtigkeit und soll sich erstmal regulieren. Also gibt's jetzt noch weniger als bisher - und das war für gewöhnlich nur morgens eine Pflege...

Die "Green Tea Tagescreme" von Rival de Loop hat mir aber sehr gut gefallen, angenehm kühlend, ergiebig und schnell einziehend. Sicherlich keine herausragenden Effekte, aber meine Haut hat sich auch recht wohl gefühlt mit der Creme - und es liegt eindeutig nicht an der Creme, dass ich momentan erstmal ein Päuschen machen muss.

041. Gesichtsmasken benutzen (29)

Auch an der Maskenfront dürfte ein bisschen Ruhe einkehren demnächst, was ich ehrlich gesagt viel doofer finde, da ich mir gerade einen halbwegs akzeptablen Rhythmus für die Pflegerituale angewöhnt hatte. Außerdem habe ich mir gerade ein paar spannende neue Masken zugelegt und brenne eigentlich darauf, die mal auszuprobieren - aber Geduld ist bekanntlich auch eine Tugend!

049. Ramsch ausmisten (gesamte Wohnung)  

Da ich letztens eine Woche Urlaub hatte, habe ich tatsächlich angefangen, meine Wohnung ein bisschen auszumisten - und habe zumindest mein Schlafzimmer und die Regale im Flur gerichtet. Allerdings dauert das auch erschreckend lang und man findet immer wieder ein paar spannende Dinge, die die Aufmerksamkeit vom Räumen zum Staunen verschieben - und eigentlich geht's ja auch nur ums sinnvolle Umsortieren, aber kommt Zeit, kommt Ordnung...

051. Küchenwaage anbringen (1)

Eigentlich wollte ich ja nur meine alte Küchenwaage an die Wand bringen - das war so eine tolle mit Uhr- und Temperaturanzeige und einer ausklappbaren Wiegescheibe... Allerdings hat mich das Ding trotz Batterieaustausch wahnsinnig gemacht, weil die Tara-Funktion nicht mehr richtig ging und ich teils mehrfach wiegen musste, um dann doch nur zu schätzen, weil das Gewicht nach oben oder unten sprang.

Als ich bei Aldi dann Küchenwaagen entdeckt habe, habe ich nicht lange gegrübelt und eine in der Bambusausführung mitgenommen. Mit einem einfachen Nagel ist das Teil schnell an der Wand gewesen und auch wenn es weder Uhr noch Temperatur anzeigt, es wiegt zumindest ordentlich und ich kann mich auf die Ergebnisse dann auch wirklich verlassen!

052. Terminplaner auch wirklich nutzen
053. positive Dinge im Kalender festhalten

Tja... Das sind die beiden Dinge, die in den letzten zwei Monaten nicht wirklich gut geklappt haben. Einerseits war ich natürlich krank, andererseits dann auch einfach mit anderen Dingen beschäftigt und hatte keinen Kopf für meinen Terminplaner. Witzigerweise hatte ich meine Termine aber trotzdem im Kopf - nur sind die letzten zwei Monate ziemlich leer. Ich hoffe sehr, dass das demnächst wieder besser wird, ich habe nur noch nicht wieder den richtigen Einstieg gefunden.

062. Star Wars komplett schauen

Von komplett bin ich zwar noch ein bisschen entfernt, aber zumindest kam wieder ein Teil dazu und so langsam aber sicher ist ein Ende hier in Sicht. Ich muss noch immer sagen, dass mich die "neuen" Folgen weniger begeistern als die alten Episoden IV, V und VI - aber das ist auch ein bisschen einer romantischen Verklärung zuzuschreiben, da ich seit Kindesbeinen großer Fan der Filme war.

064. Sport machen (43)

Ja nun, Fortschritte sehen wohl anders aus... Krankgeschrieben, dann wieder fit - nur, um sich im Anschluss eine weitere Erkältung zuzuziehen, die mich zwei Wochen mit einer Schniefnase und Husten genervt hat. Wirklich viel ging da also nicht, um den Popo mal wieder zu bewegen und um ganz ehrlich zu sein, hatte ich dann auch einfach keinen Bock... Auch das muss aber wieder besser werden.

079. einen Tag ohne Verpflichtungen vertrödeln (12)

Manche Dinge gehen ganz hervorragend, wenn man sowieso schlecht drauf ist - da läuft rumgammeln ganz hervorragend! Wobei das dann auf der anderen Seite auch dazu führt, dass sich an anderen Tagen wieder Sachen auftürmen und abgearbeitet werden wollen... Aber die eine oder andere Auszeit war eindeutig dabei!
080. mit Oma telefonieren (10)

Nachdem meine arme kleine Oma angefahren wurde und sich das Bein gebrochen hat, wurde natürlich viel und fleißig telefoniert... Insgesamt läuft das also hervorragend!

086. neue Restaurants ausprobieren (6)

Einen ganz grandiosen Spanier haben wir ausprobiert und ich bin mal wieder in Aioli ertrunken... Ich liebe liebe liebe Aioli und es gab wirklich leckere Tapas, auch wenn die Datteln im Speckmantel mal verbrutzelt und mal nicht komplett durchfrittiert waren - aber insgesamt ein leckerer Laden, der sicher mal wieder besucht werden möchte.

098. Fisch essen (11)

Fischtechnisch gab es in der Zeit tatsächlich einen total leckeren Lachs aus dem Ofen und zwei Mal Fischstäbchen - und auch wenn Fischstäbchen ja eigentlich ein Kinderessen sind, liebe ich Fischstäbchen einfach! 

100. Obst essen (28)

Obst läuft tatsächlich auch halbwegs - es gab Smoothies mit Bananen, Äpfeln, Orangen und Himbeeren, aber auch Mango und Orange im Salat und das Ganze mehrfach. Sicherlich noch optimierbar, aber Smoothies schleichen sich langsam aber sicher wieder konstant auf den Plan.
Insgesamt eindeutig zwei turbulente Monate, in denen vieles passiert ist - das eine oder andere wird mir noch geraume Zeit nachhängen, ich hoffe aber, dass der Herbst und Winter ein bisschen schöner und ruhiger werden.