Mittwoch, 30. November 2016

essie "Over the edge"

Die türkisene Woche ist rum - und ich hatte mal so gar keine Zeit, mir die tollen Postings dazu anzuschauen... Das ist nicht nur schade, weil ich Türkis so gerne mag, sondern auch, weil ich bei den aktuell bitterkalten Temperaturen durchaus ein bisschen sommerliche Wärme brauchen könnte - auch wenn sie nur eingebildet ist! Aber vielleicht schaffe ich das ja, die Tage mal ein bisschen mehr Zeit hier zu verbringen, wobei mein Terminplaner ein bisschen vollgepackt ist...

Heute gibt's aber natürlich einen passenden anthrazitfarbenen Lack - und ich musste gar nicht lange suchen, sondern nur zu einer Marke greifen, die ich nicht allzu oft in die Hand nehme: essie! Bei vielen ja extrem beliebt, fristen die essies bei mir eher ein stiefmütterliches Dasein, aber heute darf mal wieder einer im Mittelpunkt stehen und zwar "Over the edge".
Bei meiner Version von "Over the edge" handelt es sich um eine der deutschen Versionen, die einen schönen, breiten Biberschwanzpinsel haben, der wirklich toll auffächert und den Lack hervorragend aufnimmt. Die Konsistenz ist eher ein bisschen flüssig, aber noch nicht zu dünn , sodass sich "Over the edge" noch gut lackieren lässt. Allerdings deckt der Lack leider nicht mit einer Schicht, dafür ist die Konsistenz dann doch ein bisschen zu dünn und die erste Schicht ist doch ein wenig durchscheinend. Gerade an den Nagelspitzen muss man auch ein bisschen obacht geben, damit die ordentlich ummantelt sind und sich nicht gleich beim Antrocknen schon erste Tipwear bildet. Die Trockenzeit ist in Ordnung , sodass auch das Lackieren einer zweiten Schicht kein Thema ist. Einen Topcoat braucht's eigentlich nicht - aber da der Lack recht dünn ist, hilft ein Topcoat, Unebenheiten auszugleichen.
Meine Bilder sind noch ohne Topcoat entstanden und zeigen das hübsche Schimmerfinish des essies ganz deutlich. Farblich ist "Over the edge" ein ganz solides Anthrazit, das ich spontan weder als kühl noch als warm einstufen würde. Je nach Licht kommen mal eher die schwarzen Anteile deutlicher heraus und der Lack wirkt schon fast schwarz, zeigt nur einen ganz feinen, leicht metallischen und flüssig wirkenden Schimmer; und mal wirkt der Lack eher dunkelgrau mit einem feinen silbrigen Schleier und zeigt nur an den Seiten einen leichten Übergang ins Schwarze. Generell mag ich ja anthrazitfarbene Lacke sehr gerne, weil ich dieses tiefdunkle Grau einfach faszinierend finde. "Over the edge" hat aber auch noch den kleinen Bonus, dass das Finish richtig spannend und lebendig wirkt und das, ohne streifig zu werden. Ich weiß zwar nicht, ob ich in dieser Farbrange ernsthaft Lieblingslacke habe, aber der essie wird auf jeden Fall nicht aussortiert, sondern eher öfters rausgeholt.
Ich habe mal wieder gegrübelt, was ich denn aus dem Lack machen soll und hatte tatsächlich schon eine meiner SciFi-Platten von MoYou in der Hand - dann wurde es aber doch ein schnöder Topper. Wobei der namenlose Glittertopper von ColorClub alles andere als schnöde ist - in der klaren Nase schwimmen nämlich silberne, goldene, rote, hellblaue und grüne Minihexagons herum, die zusätzlich noch mit ganz großen hexagonalen Glitterteilchen in Flieder angereichert sind. Leider schwirren auch ein paar unvollständige Glitterstücke (vor allem von den großen fliedernen Partikeln) herum, die das Bild ein bisschen stören, aber ich finde die Zusammenstellung des Glitters richtig klasse! Mit einer ersten Schicht sind zwar eher nur die kleinen Partikel auf dem Nagel, die zweite fördert aber auch einige große Teilchen hervor, die sich zumindest halbwegs plan auf dem Nagel einfinden.
Um das Ergebnis wirklich wieder glatt zu machen, ist allerdings eine Schicht Topcoat nötig, die dann den bunten Glitter auch richtig glänzen und strahlen lässt. Die Farbkombination aus der anthrazitfarbenen Basis und dem regenbogenbunten Glitter finde ich ja mal so klasse, auch wenn die Bilder mit der Tageslichtlampe gerade bei Glitter echt ungeschickt sind. Darum gibt's noch eins, das leider etwas unscharf und einen Hauch zu warm ist, kommt die Intensität der Farben gut raus. Am besten gefallen mir ja tatsächlich die roten Teilchen, die auf dem Grau so richtig gut zur Geltung kommen - vielleicht entdecke ich gerade doch meine Liebe zu Toppern...? Die fliedernen Partikelchenhätte man sich dafür echt sparen können, die sind aus meiner Sicht obsolet.
Ich habe "Over the edge" tatsächlich schon öfters getragen - nur irgendwie nie fotografiert, darum weiß ich, dass die Haltbarkeit zumindest in Ordnung ist (logischerweise fällt Tipwear bei dem Lack schneller auf als bei anderen Lacken, aber sie entwickelt sich nicht übermäßig schnell). Auch das Ablackieren ist hier kein Problem, der Lack selbst geht natürlich ratzfatz von den Nägeln, bei dem Glitter ist dafür ein bisschen Arbeit angesagt - aber bei zwei Nägeln nehme ich das durchaus in Kauf!

Für die nächste Woche wird es irgendwie so gar nicht winterlich, aber zumindest so ein bisschen passt ja auch Kupfer noch in die Vorweihnachtszeit - zumindest hoffe ich das und bin mal wieder sehr gespannt, welche Farbvielfalt und (inzwischen klassischen) Lacke wir kommenden Mittwoch zu sehen bekommen!

Freitag, 25. November 2016

Takko Lacquer "Star crossed"

Ausnahmsweise habe ich es tatsächlich geschafft, mal einen blauen Lack pünktlich zum Freitag zu lackieren, zu knipsen und vor allem auch, ein entsprechendes Posting zu schreiben. Das liegt allerdings nicht an mir, sondern an der Tatsache, dass Lotte mir einen Lack mitgebracht hat, dem ich absolut nicht widerstehen konnte! Passenderweise ist der Lack auch noch von Takko Lacquer, sodass ich diesen Monat tatsächlich noch einmal bei "Wir lackieren..." teilnehmen kann.

"Star crossed" gibt es aber heute nicht nur bei mir zum "Blue Friday", sondern im Rahmen von "Gemeinsam lackiert" auch bei Lotte zu sehen - doppelt gemoppelt hält nicht nur besser, sondern ist bei diesem Lack auch absolut empfehlenswert, weil man den einfach nicht oft genug sehen kann.
Beim Lackieren von "Star crossed" hatte ich zugegebenerweise ein paar kleine Problemchen - zwar hat der Lack eine tolle Konsistenz und eine phänomenale Deckraft, aber irgendwie war mir der Pinsel ein bisschen zu borstig, sodass ich den Takko Lacquer nicht wirklich schön und gleichmäßig auf die Nägel bringen konnte. Gerade durch diese Borstigkeit hatte ich dann auch leichte Rillen im Lack und die Oberfläche hat sich nicht komplett ausgeglichen, sodass ich statt einer Schicht (die rein farblich sicherlich gereicht hätte), tatsächlich noch eine zweite auftragen musste. Dank der angenehm kurzen Trockenzeit war das zwar kein Problem, aber ein bisschen geärgert hat mich das doch, zumal ich auch festgestellt habe, dass sich anscheinend die enthaltenen Holopartikelchen gerne auch mal quer stellen und damit aus dem schönen Finish herausstechen... Da hilft dann nur eine weitere Schicht - oder eben ein Topcoat, der den Lack auch noch ein bisschen mehr zum Glänzen bringt.
Rein farblich dürfte bei "Star crossed" schon sehr deutlich sein, in welchem Bereich wir uns bewegen - ein absolut traumhaftes Königsblau ist hier die Basis. An und für sich würde ich sogar behaupten, dass dieser Blauton ein leicht metallisches Schimmerfinish hat, aber das wird natürlich komplett überstrahlt von den enthaltenen Holofakiestückchen, die in allen erdenklichen Regenbogenfarben auf dem Blau funkeln. So traumhaft ich ja diesen Blauton finde - wenn ich ganz ehrlich bin, müsste ich sagen, dass der Blauton den Lack keineswegs besonders macht, denn solche Töne gibt es doch häufiger. Allerdings sind die dann eben tatsächlich schimmernd, metallisch oder gar sandig - aber "Star crossed" flasht mich mit seinem scattered Holoeffekt, diesem zarten Hologefunkel, das sich über den Nagel zieht und das man mit jeder Handbewegung aus einer anderen Perspektive in anderen Farbaspekten betrachten kann. Definitiv ein Lack für Liebhaber, da er nicht so schreiend-laut ist, aber für mich ein absoluter Hingucker, der mir vor allem auf Lottes Nägeln hervorragend gefallen hat.
Obwohl ich den Lack solo schon grandios fand, wollte ich zumindest beim Blue Friday Special teilnehmen - und das Motto "Winter" für diese Woche bot sich einfach hervorragend an. Auch wenn es hier in Köln gerade nicht wirklich winterlich ist (und ich finde es durchaus positiv, dass es draußen nicht eklig-kalt ist - aber über so ein bisschen Schnee hätte ich mich auch durchaus gefreut!), habe ich mir ein paar Schneeflocken auf die Nägel gepackt. Wie in letzter Zeit so gerne, habe ich auch dieses Mal mit "White knight" von MoYou gestempelt und mir auf den Mittel- und Ringfinger ein paar weiße Schneeflocken gepackt. Ich war mir anfangs ein bisschen unsicher, ob ich mit dem Stamping nicht "Star crossed" ein bisschen überladen würde - aber ich finde, dass auch auf den bestampten Nägeln die Besonderheiten des Lacks gut herauskommen. Zwischen den klaren, weißen Flocken funkeln die Holosplitterchen doch noch gut erkennbar und bilden den perfekten Hintergrund für das Stamping.
Die Stampingplatte ist übrigens die BPL-032, die eine wilde Mischung aus winterlichen und weihnachtlichen Einzelmotiven, Fullcovers und einer Schneeflockenseite beinhaltet. Obwohl ich sonst mit so großen Motiven hadere, weil ich nie weiß, welchen Teil ich mir nun auf die Nägel packen soll, fand ich das hier wirklich gut, denn so konnte ich mir für meine Nägel auch einfach die größeren Flocken aussuchen und obwohl die teilweise doch recht kleinteilig gestanzt sind, ließen sie sich wirklich gut auf die Nägel bringen. Die kleinen Frickelflocken an der Nagelspitze beim Mittelfinger ließen sich zwar nicht ganz perfekt übertragen, aber das fällt auch nicht wirklich großartig auf. Das Motiv ist ziemlich cool, aber für alle Nägel wäre mir das wohl etwas zu viel gewesen.
Haltbarkeitstechnisch kann ich mich über "Star crossed" wirklich nicht beschweren, natürlich nutzen sich die Nagelspitzen nach einer gewissen Zeit ein bisschen ab, aber nicht mehr als bei anderen Lacken. Das Ablackieren ging problemfrei und die Holopartikelchen haben mir zu meiner großen Überraschung keinerlei Probleme bereitet. Das spricht ja durchaus dafür, sich noch ein bisschen genauer bei Takko umzusehen - der eine oder andere wirklich zauberhafte Lack ist mir da schon begegnet...

Mittwoch, 23. November 2016

Absolute New York "Nail lacquer with hardener" NFB16 Turquoise

Schon ist wieder Mitte der Woche und ich freue mich wie Bolle, dass endlich Türkis dran ist - bekannterweise ist das eine meiner Lieblingsfarben, auch wenn gerade Türkis gar nicht so leicht zu definieren ist. Eigentlich bin ich ja Anhängerin der blauen Türkistöne, heute gibt es aber mal wieder einen grünen Vertreter.

"Turquoise" von Absolute New York ist durch Lotte bei mir gelandet und wurde sofort für "Lacke in Farbe... und bunt!" zurückgelegt - so unendlich ist mein Vorrat an türkisenen Lacken nämlich nicht... Und vor allem hatte ich heute mal wieder die große Freude mit meiner Kamera, die mit dem Lack nicht so richtig wollte - aber erstmal von vorne!
Meinen ersten Absolute New York-Lack hatte ich ja *hier* schon gezeigt und was den Pinsel angeht, kann ich bei "Turquoise" nur das gleiche sagen: Er fächert hervorragend auf, ist schön buschig und nimmt einfach den Hauch zu viel Lack auf, der sich dann unschön in den Nagelrändern verteilt. Gut abstreifen ist hier also ein absolutes Muss. Der Lack selbst hat aber eine gute Konsistenz und lässt sich problemfrei auftragen, allerdings gleicht er sich nicht wirklich gut aus und hat vor allem eine recht lange Trockenzeit. Da die erste Schicht bei mir noch lange nicht deckend war, musste natürlich eine zweite her und auch die hat leider die Unebenheiten im Finish nicht ausgeglichen und sich auch was die Trocknung angeht nicht mit Ruhm bekleckert. Ein Topcoat für Trockengeschwindigkeit und Glanz ist absolute Pflicht - auch wenn mir der erstmal den kompletten Lack wieder aufgeweicht hat... Aber immerhin ist das Ergebnis dann schön gleichmäßig und zumindest ansehnlich!
Der Lack heißt schon "Turquoise" und ist natürlich auch Türkis - aber eindeutig anders Türkis, als er hier auf meinem Bildschirm erscheint. Der Absolute New York ist eigentlich ein richtig knalliges, grünstichiges und etwas dunkler angehauchtes Türkisgrün. Am ehesten passt die Farbe auf den Designbildern, ansonsten kommt er definitiv zu hell rüber, ist aber auch mit dem Glitter nicht so farbintensiv , wie er live erscheint. Obwohl der Lack im Fläschchen deutlich blaustichiger ist, als er dann auf den Nägeln erscheint, ist er insgesamt doch nicht so grün wie abgebildet - aber das Problem mit der (halbwegs) realitätsnahen Darstellung ist bei Mischfarben ja auch nichts Neues. Leider hatte ich keine Zeit , noch länger an irgendwelchen Abgleichen rumzuspielen, aber zumindest halbwegs Türkis sieht der Lack ja aus.
Um nicht schon wieder in die "langweilige" Stampingfalle zu tappen, habe ich beschlossen, mal was anderes zu machen und mich endlich mal wieder meinen Toppern zu widmen! Aus unerfindlichen Gründen habe ich da einen ganzen Haufen von - benutze sie aber kaum... Also durfte heute ein kleines Glitzergradient auf die Nägel, die ich vorher sorgsam mit Latexmilch eingepinselt. Beim Stampen spare ich mir das meistens, aber da ich meinen "Edward" von den essence Twin-Glittertoppern (oh ja, der hat auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel) mit dem Schwämmchen aufgetragen habe, hätte ich mir die Nagelhäute einfach komplett eingesaut. Zu meinem Erstaunen ist der Topper noch immer recht flüssig , sodass das Spongen ein bisschen gedauert hat.
Der Topper passt farblich wirklich perfekt zu "Turquoise", der silberne (Holo)Glitter ist klein gehalten, dann gibt's noch hellen türkis- oder mintfarbenen Glitter in etwas größerer Ausführung und dazu tolle grasgrüne Quadrate. Von denen gibt es angenehm viele , sodass auch die grünen Anteile wirklich gut rauskommen. Überhaupt finde ich ja den Topper sehr cool und mag auch das Ergebnis mit dem auslaufenden Glitter zur Nagelspitze. Überhaupt ist Glitter eine tolle Sache und macht die Welt einfach ein bisschen besser . Zumindest heute brauche ich das auch ganz dringend!
Zur Haltbarkeit von "Turquoise" kann ich nicht so wirklich viel sagen , da ich den Lack noch nicht lange auf den Nägeln habe. Aber so ein bisschen Tipwear ist leider schon zu sehen. Das Ablackieren mit dem Glitter wird ein bisschen anstrengend, aber beim ersten Versuch hat der Lack zumindest nicht gestained.

Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die heutige Galerie und freue mich auf viele tolle (und hoffentlich auch blaustichige) Türkistöne - in der nächsten Woche machen wir dann wieder ein bisschen mehr auf Herbst und pinseln uns Anthrazit auf die Nägel.

Dienstag, 22. November 2016

Hot oder Schrott 6 - Santa's little helper

Lang, lang ist's inzwischen her, seit hier das letzte Mal gewichtelt wurde - und ich gestehe: Es ist allein meine Schuld! Mit dem neuen Job Anfang des Jahres und dem Umzug im Mai hatte ich einfach mehr als genug andere Sachen im Kopf, als noch ein Wichteln zu organisieren.

Aber in der Vorweihnachtszeit ist das ja schon fast Pflicht und so bin ich mehr als dankbar, dass Lotte sich wieder bereit erklärt hat, in der Orga zu unterstützen (oder wahrscheinlich mal wieder die Hauptarbeit zu machen *hüstelchen*), um die Aktion wieder an den Start zu bringen. 
 
Für diejenigen, die (noch) nicht (mehr) wissen, worum es geht, ein paar einführende Worte: Wie oft ist es wohl jeder von uns schon passiert, dass sie einen Lack gekauft hat, ihn dann auf den eigenen Nägeln hatte und dachte: "Warum zur Hölle habe ich dieses hässliche Teil gekauft?" Dann trifft man eine Freundin, die einen ganz verklärt ansieht und einem gesteht, dass das wohl einer der schönsten Lacke ist, die sie je gesehen hat - was für den einen Schrott ist, ist für den anderen eben Hot!

Und da Päckchen bekommen und verschicken generell grandios ist, gibt es eine kleine Aktion mit Bezug zur Tradition des Schrott-Wichtelns, bei dem man ungeliebte Gegenstände loszuwerden versucht (aber logischerweise im Gegenzug die ungeliebten Gegenstände anderer zurückbekommt...). Ein Lack-Schrott-Wichteln also!

Wie soll das Ganze ablaufen? 

Jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland hat und teilnehmen möchte, schickt bis zum 30.11.2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an lackschrottwichteln@gmail.com mit dem Betreff "Hot oder Schrott 6"dem eigenen Namen und der Anschrift (wer mag, kann natürlich auch seinen Blog dazuschreiben) und einem Nick, der in der Teilnehmerliste veröffentlicht werden darf. Minderjährige benötigen die Erlaubnis ihrer Eltern. [Mädels aus Österreich oder der Schweiz - wenn ihr mitmachen wollt, schreibt bitte in eure Email euer Herkunftsland, dann verpaaren wir euch "inländisch", falls sich genug Teilnehmerinnen melden]

Ihr bekommt spätestens nach Ablauf des Anmeldezeitraums eine Bestätigungsmail von uns, dass ihr für "Hot oder Schrott 6" angemeldet seid. Wir behalten uns vor, nicht alle Anmeldungen für die Teilnahme an der Aktion zu berücksichtigen.

Die Päckchen: 

5 Lacke passen in eine Versandtasche (maximal 35,3cm * 25cm * 5cm) und kosten per Maxibrief 2,60€ (bitte versendet als Maxibrief, nicht als Warensendung!).Die 5 Lacke sind nur aus eurer Sicht SCHROTT, d.h. sie sind nicht eingetrocknet oder irgendwie anders unbrauchbar, sie sind auch nicht schon halb leer (sie dürfen natürlich benutzt sein!), sondern einfach nur "hässlich" (und hoffentlich für euer Wichtelkind HOT!).

Einen Preisrahmen gibt es nicht - ob ihr also 5 essence-Lacke loswerden wollt oder 5 OPIs bleibt euch überlassen; schließlich kann man ab und an auch mal sehr teure Lacke günstig bekommen, einige Lacke gibt es gar nicht mehr und wenn man einen Lack nicht leiden kann, ist die Marke auch nebensächlich! 

Die Zeitplanung:  

Spätestens am 04.12.2016 habt ihr eine Teilnahmebestätigung und am 09.12.2016 wisst ihr, wer euer Wichtelkind ist, sodass die Lacke hoffentlich noch vor Weihnachten bei den Wichtelkindern ankommen. Wir würden dann wieder gerne eine kleine Übersicht machen - welche Schrott-Lacke so verschickt wurden und wer den Schrott vielleicht tatsächlich für Hot gehalten hat. 

Wir möchten euch bitten, nur dann mitzumachen, wenn ihr ein paar Lacke zum Verwichteln zu Hause habt (bitte das VOR Verschicken der Mail checken!) und es auch zeitlich hinbekommt, die Päckchen vor Weihnachten loszuschicken. 

Lotte und ich machen gerne die Organisation und teilen allen ihre Wichtelkinder mit - alles Weitere liegt dann in den Händen der Wichteleltern, wir können keine Gewähr dafür übernehmen, dass alle Päckchen zeitnah losgeschickt werden und angemessen befüllt sind.
Auf geht's - wer hat zu Hause Lacke, die Schrott sind und hätte im Austausch dafür gerne Lacke, die hot sind?

Bestätigte Wichtelconnection: Lotte - Lena - Nadine - Ida - Frau Ausverkauft - Nelaa - Sandra - Lackverliebt - Andrea - sabschmittsche - Simone - Lack'n'Roll - Caline - Chrissi - Zuckerpuppe - Lackverrueckt - Anja-Leila - Irma - Sorriso - ms_kensignton - Lackliebelei - vivigaw - anni__lou - Linda - icewalker2008 - Tinesuchtnachmehr - Verena - Jez_1103 - Herbert Hut - Svenja - Hanuta - Steffi - Caljesa - farben_meer - Julia - MyQuietscheenten - isi_nails - Vicky - Erdi - YviTam - Eilindi - Faye - 19cupcake84 - Eva - katinkahierundjetzt - Mina.Who - Juli - Jana - Kunterdunkle - Alice D. - Melanie - youdid__ - Nria - Frauke - Jessy testet - Anni - Cosi - Maike - Ashley - Lioba - Aufwolkennagellack - Ines - Firstamira - Alina

Sonntag, 20. November 2016

China Glaze "Lubu manicure" 601 Lubu heels

Eigentlich gab es ja erst gestern Abend einen Lack - aber der war ja verspätet und außerdem ist der Sonntag ja sowieso mein dritter Lacktag der Woche... Ganz davon abgesehen, habe ich hier noch einen Lack im Petto, den ich schon letzte Woche zeigen wollte, dann aber vor lauter Chaos außenrum nicht dazu gekommen bin.

Ich weiß gar nicht, wie lange ich "Lubu heels" von China Glaze schon zeigen wollte (tendenziell, seit ich sein reinrotes Geschwisterchen gezeigt habe) - aber ich habe es bisher irgendwie nie geschafft, weil mir immer ein anderer Lack noch in die Quere kam. Jetzt ist es aber endlich so weit und ich präsentiere ihn ganz normal ohne die dazugehörigen roten unteren Nagelseiten.
Vor dem Lackieren war ich mir gar nicht so sicher, wie viele Schichten mich der Lack nun kosten würde - am Pinsel sieht das Schwarz nämlich doch recht sheer aus, aber eine erste Schicht ließ mich etwas aufatmen. Zwar ist der Lack da noch keineswegs deckend, aber da die roten Partikelchen durchaus ordentlich dicht gepackt sind, lässt sich mit einer zweiten Schicht ein deckendes Ergebnis erzielen. Mit dem schmalen, für China Glaze typischen Pinsel lässt sich der Lack dank einer tollen Konsistenz problemfrei auftragen und auch trotz der roten Schimmerpartikel angenehm auf dem Nagel verteilen. "Lubu heels" trocknet durchaus zügig an und auch in einer angemessenen Zeit durch, allerdings gleicht sich das Finish nicht komplett aus, sodass sich der Lack über einen Topcoat für etwas mehr Glanz freut. 
Dann ist "Lubu heels" aber auch eine wahre Augenweide - dieses Zusammenspiel aus Rot und Schwarz begeistert mich ja immer wieder, aber hier bin ich wirklich begeistert davon, wie deutlich sich die roten Partikel aus der tiefschwarz scheinenden Base abheben und tatsächlich aus dem Lack herausstrahlen. Obwohl die Base tatsächlich wirklich eher in anthrazitfarbene geht, liegen die roten Partikelchen nicht nur obenauf, sondern in unterschiedlichen Tiefen (oder Höhen) und dadurch ergibt sich hier auch ein vielfältiges Bild, das man tatsächlich am besten als Glühen bezeichnen kann. Teilweise funkeln die Partikelchen so richtig aus dem Schwarz heraus - das ist aber doch so ein bisschen abhängig vom entsprechenden Lichteinfallswinkel. "Lubu heels" ist für mich der perfekte Beweis dafür, dass man auch einen deckend (erscheinenden) schwarzen Lack mit Glitter produzieren kann - was bei vielen anderen Lacken als "gut gedacht, schlecht gemacht" bezeichnet wird, ist hier einfach perfekt gelungen!
Und eben weil das so grandios funktioniert hat, sollte man "Lubu heels" auch einfach solo genießen - oder eher: Ich hätte ihn solo genießen und mich nicht an einem Stamping zur Verzierung probieren sollen. Eigentlich wollte ich ein rotes Motiv auf den Lack stempeln, hatte dann aber keinen passenden roten Lack zur Hand, der auch ordentlich gedeckt hätte... Aber Versuch macht bekanntlich erst kluch - und ich dachte mir, dass ich mit Anny's "Models darling" und der Fashionista 07 von MoYou hier doch ein stimmiges Ergebnis auf die Nägel hätte zaubern können. Das Stampen hat auch weitgehend funktioniert (wobei die Motive teilweise ein kleines bisschen verschliert sind, was aber glaube ich am Stempel lag), aber so richtig stimmig ist die Kombination einfach nicht geworden. Ich habe zwei Motive kombiniert, weil ich nicht alles gleich haben wollte - aber so das wirklich Wahre ist das nicht.
Mit dem Stamping geht einfach die Besonderheit von "Lubu heels" ganz schön unter - die roten Schimmerpartikelchen kommen eigentlich nur da zum Tragen, wo kein Stampingmotiv zu finden ist und schimmern auf dem Mittel- und Ringfinger nur im Ansatz durch. Das ist natürlich total ungeschickt und wird dem Lack nicht gerecht, aber als ich das dann alles auf den Nägeln hatte, war es natürlich auch zu spät, um noch etwas zu ändern. Beim nächsten Mal "Lubu heels" werde ich auf jeden Fall mal schauen, ob ich nicht doch einen passenden roten Lack finde, oder vielleicht sogar mit Schwarz stampe, um dieses tolle Farbspiel nicht noch komplett untergehen zu lassen.
An der Haltbarkeit von "Lubu heels" kann ich absolut nicht meckern - mit Topcoat hat er sich drei Tage gehalten, bevor ich das missglückte Stamping ausprobiert habe. Auch das Ablackieren hat sich angenehmer gestaltet als erwartet - die Schimmerpartikelchen gehen tatsächlich ganz gut mit ab und man saut sich auch die Nagelhäute nicht übermäßig ein. "Lubu heels" ist und bleibt für mich mit Recht einer der Lacke, die doch irgendwie immer wieder irgendwo auftauchen!

Samstag, 19. November 2016

Vapid Lacquer "Distressed"

Da ich gestern Abend Besuch von der allerbesten Lotte bekommen habe, kam ich irgendwie nicht mehr so ganz dazu, einen Lack für den "Blue Friday" zu lackieren. Eigentlich hatte ich auch einen ganz anderen Lack auf dem Plan, aber als Lotte dann ihre Lackierkiste auf den Tisch gestellt hat, war schnell klar, dass der Plan über den Haufen geworfen wird.

"Distressed" von Vapid Lacquer hatte ich schon bei Lotte wahrlich angeschmachtet und darum war schnell klar, dass ich den unbedingt auf den Nägeln haben wollte. Zwar passt der Lack heute damit in keine Aktion, aber so ein Schätzchen kann man sich ja nicht durch die Finger gehen lassen - oder eben nicht auf die Nägel packen.
"Distressed" kommt in einem schönen, quadratischen Fläschchen daher und hat einen schönen Pinsel, der toll auffächert und den Lack auch hervorragend auf den Nagel bringt. Bei Lotte war der Vapid Lacquer eindeutig ein Onecoater - und ich muss sagen, dass ich bis auf den Ringfinger, der ja momentan so mein Problemkind ist, auch mit einer Schicht ausgekommen wäre. Der Lack deckt auch mit einer dünnen Schicht wirklich hervorragend, konnte aber eben nicht alle Unebenheiten kaschieren, also habe ich dann noch eine zweite Schicht lackiert und das Ganze für ein bisschen mehr Glanz mit einer Schicht Topcoat garniert - hätte ich hier noch Tageslicht zum Knipsen gehabt, wäre sich das vielleicht auch anders ausgegangen, aber mit meiner Lampe sah das ohne Topcoat einfach nicht aus. Von der Trockenzeit her kommt "Distressed" aber eindeutig auch ohne Topcoat aus, der Lack trocknet nämlich zügig an und durch und lässt wirklich keine Wünsche offen.
Farblich ist "Distressed" gar nicht so leicht zuzuordnen, aber ich stimme Lotte auf jeden Fall zu, dass wir hier bei einem leicht angegrauten Blau sind, das vor allem auch durch die die Holosplitter in Silber eindeutig in einen taubenblauen Ton abdriftet. Das wäre an und für sich ja schon eine tolle Sache, dieses gesprenkelte Blau mit den silbrig-weißen Akzenten - aber was den Lack noch so richtig spannend macht, ist der kupfrige Schimmer auf dem Blau. Im Fläschchen macht er sich natürlich viel deutlicher bemerkbar als auf den Nägeln - dank der eckigen Flaschenform sieht man den Schimmer großflächig auf dem Blau liegen! -, aber auch auf dem Nagel ist er gut sichtbar, wenn man mal an der Reflexion der Lampe vorbeischaut. Natürlich ist der Schimmer gerade dort gut erkennbar, wo das Licht ihm die Möglichkeit gibt, sich zu zeigen - aber er geht trotz Lampe nicht komplett unter.
Das Kupfer geht eindeutig in Richtung Orange und auch wenn ich die Kombination aus Blau und Orange nicht immer gelungen finde, muss ich sagen, dass mir er Kontrast hier wirklich gut gefällt und auch mit den silbrig-weißen Holosplittern mehr als hervorragend passt. Der Lack ist schon solo eine Augenweide, aber es sollte noch ein Design drauf, also hat sich Lotte ein bisschen durch meine Stampingplatten gewühlt und nach einem passenden Muster Ausschau gehalten. Wir waren uns durchaus einig, dass es kein allzu dominantes Motiv sein sollte und letztlich blieben wir bei MoYou's Gothic 05 und dem Netz- oder Maschendrahtzaunmotiv hängen. Auch wenn das bei der kleinen Platte nicht ganz auf meine Nägel passt, ließ sich mit ein bisschen Dazugestampe Abhilfe schaffen, obwohl ich gestehen muss, dass mir das nicht optimal gelungen ist und man die Übergänge an der Nagelspitze sicherlich geschickter hätte gestalten können.
Die Suche nach dem passenden Stampinglack stellte sich auch nicht gerade als einfach heraus - natürlich sollte es ein Kupfer sein, aber bitte keines, das zu intensiv oder zu zart ist... Nach einem Fehlversuch bin ich dann doch bei meinem kupferroséfarbenen Lacura gelandet, der sich zumindest weitgehend problemfrei auf die Nägel bringen ließ. Zwar fehlt dem hellen Ton eindeutig der Orangestich und er harmoniert nicht perfekt mit dem Schimmer - aber zumindest kommen so auch noch die Besonderheiten von "Distressed" raus und lassen den Schimmer auch durch das maschige Muster noch gut hervortreten. Ich hatte kurz überlegt, noch eines der anderen Motive von der Platte dazuzustampen, um ein wenig Abwechslung zu bekommen - mich dann aber doch für ein bisschen Einheitlichkeit entschieden und finde das Ergebnis doch sehr gelungen!
Auch wenn ich "Distressed" nicht allzu lange tragen werden (morgen früh steht hier noch eine kleine Lackiersession an), bin ich von dem Lack wirklich ganz begeistert - nicht nur die Farbe ist klasse, er ist auch wunderbar raffiniert und lässt sich toll auftragen. Wenn ich ihn morgen auch noch ohne Probleme von den Nägeln kriege, bin ich vollends hin und weg und werde mich mal ein bisschen genauer im Shop umschauen müssen...

Mittwoch, 16. November 2016

Maybelline "Vinyl" 403 Record red

Schneller als gedacht (oder gehofft) ist dann doch wieder Mittwoch und ich bin mal wieder zu nichts gekommen... Auf Hellrot hatte ich mich sehr gefreut, einen Lack zurückgestellt und mit dem Lackieren bin ich auch hervorragend hingekommen - nur das Bebildern war dann doch mal wieder eine Herausforderung; und das, obwohl ich ja inzwischen eine Tageslichtlampe habe, die zumindest halbwegs gut funktioniert...

Meine Wahl für heute fiel auf "Record red" aus der "Vinyl"-Kollektion von Maybelline - natürlich passend, um auch bei "Wir lackieren..." von Lotte und Steffi diesen Monat nochmal teilzunehmen. Ich hätte zwar durchaus noch den einen oder anderen hellroten Lack gehabt (die letzte Runde Hellrot war übrigens im Dezember 2015!), aber wenn ich schon mal zwei Aktionen kombinieren kann, dann versuche ich das auch.
Beim Lackieren hat sich "Record red" eigentlich ganz gut angestellt - die Konsistenz des Lacks ist klasse, er ist schön flüssig und lässt sich auch mit dem breit auffächernden Pinsel gut auf dem Nagel verteilen. Auch was die Deckkraft angeht, kann man sich bei dem roten Lack kaum beschweren - allerdings gehört der Lack ja zur Vinyl-Serie und die betont bekanntlich absolut jede Unebenheit auf  ddem Nagel... Obwohl ich also eigentlich schon mit der ersten Schicht genug Rot au dem Nagel gehabt hätte, musste eine zweite Schicht her, um das Ergebnis im Finish ein bisschen gleichmäßiger erscheinen zu lassen. Auch wenn die Farbe mit einer weiteren Schicht nicht farbintensiver wird (das Rot knallt einfach so schon ordentlich), tut sich doch am Finish ein bisschen was und für meinen hubbeligen Ringfinger habe ich letztlich noch eine dritte Schicht lackiert. Von der Trockenzeit her ist das alles kein Problem, da der Lack schnell anzieht und auch fix durchtrocknet - nur bin ich ehrlich gesagt mit dem Finish nicht ganz glücklich.
Auch wenn "Vinyl" ja schon deutlich macht, dass das Finish nicht gerade Hochglanz ist, muss ich sagen, dass dieses leicht gummierte nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Finish mir in dem Rot nicht wirklich zusagt. Der Farbton ist grandios, ein tolles, knalliges und für Nikolaus perfektes Rot - allerdings hätte ich mir dann entweder eine ordentlich mattes Finish oder eine fette Portion Glanz gewünscht, dieses komische Zwischending mit etwas Glanz, aber eben nicht Highgloss, passt mir nur bedingt. Der Lack sieht einfach schon kurz nach dem Lackieren aus, als ob er ein bisschen abgetragen und ranzig wäre und das finde ich schade, da die Farbe eben schon richtig toll ist - und gerade bei so intensiven Lackfarben finde ich das passende Finish auch wichtig. Aber sei's drum - ich war so matt trotzdem zwei Tage unterwegs und es ist außer mir natürlich niemandem aufgefallen, dass der Lack irgendwie komisch aussieht.
Solo musste "Record red" natürlich nicht bleiben und auch wenn ich mal wieder länger gegrübelt habe (Schwarz? Holo? Oder doch ein ganz buntes Design?), bin ich letztlich bei einem ganz profanen Rot-Weiß gelandet, das nicht nur zu Nikolaus passen würde (auch wenn es da noch ein bisschen hin ist), sonder tatsächlich auch zu Köln... Gestempelt habe ich mal wieder mit MoYou's "White knight" und als Platte habe ich mir die Enchanted 16 ausgesucht, die als einzige aus der Serie bei der letzten MoYou-Bestellung mitdurfte. Die Platte hat so einige nicht gar so kitschige Motive und nachdem gestern ja der Supermond war (den ich gar nicht gesehen habe, weil er sich hier anscheinend ordentlich hinter ein paar Wolken versteckt hat) und es hier außerdem saukalt ist, habe ich mich für die zwei Motive entschieden, die mich ein bisschen an einen Sternenhimmel über einem frostigen Feld und dazu passend einem eiskristallartigen Muster erinnert haben.
Das Stampen ging bei dem Muster auf dem Mittel- und Ringfinger ganz einfach, nur das Netzmuster wollte irgendwie nicht gar so recht, wie ich das gedacht hatte. Zwar ließen sich die meisten Linien problemfrei übertragen, ein paar sind mir allerdings auch abgebrochen - das tut zwar bei der Gesamtbetrachtung nicht wirklich viel, nervt aber natürlich die kleine Perfektionistin in mir... Dafür bin ich von dem gemischten Motiv wirklich hellauf begeistert und kann mir das auch auf einem dunklen Blauton ganz hervorragend vorstellen - oder wahrscheinlich auf jeder anderen Farbe auch, da ich die Kombi aus den Sternchen einfach klasse finde. Dummerweise habe ich mir mit dem Topcoat natürlich wieder ein paar Schlieren auf die Nägel gezaubert (und das, obwohl ich eigentlich ziemlich lange gewartet habe!), aber irgendwie passt das auch ein bisschen zum Motiv und ich ärgere mich nur noch bedingt darüber.
Mit Blick auf die Haltbarkeit ist "Record red" ohne Topcoat natürlich sowohl an der Oberfläche als auch an den Nagelspitzen ein bisschen angreifbar - aber mit einer Schicht schützenden Topcoats hält der auch bombig. Das Ablackieren geht hier ohne Schlieren und Schmierereien von sich und das finde ich auch wirklich gut - für mich wird das definitiv ein Lack, der künftig mit Topcoat getragen wird.

Ich bin sehr gespannt, welche Lacke sich heute so in der Galerie einfinden - ein paar Klassiker habe ich ja schon im Kopf, allerdings haben auch die neuen LEs zur Weihnachtszeit ein paar tolle rote Lacke im Angebot... In der nächsten Woche wird es nicht ganz so winterlich und vielleicht können wir auch mit Türkis einfach den Sommer ein bisschen aufleben lassen!


Freitag, 11. November 2016

Ciaté 066 Cream tea

Anstatt des blauen Freitags gibt es bei mir heute sozusagen den beigen Mittwoch - nachdem Lotte ja pünktlichst und vor allem extrem kurzfristig für mich eingesprungen ist (du weißt gar nicht, wie dankbar ich dir dafür bin!), musste ich erstmal wieder aus der WLAN-freien Zone raus, um mein Posting fertig zu tippen. Zwar hatte ich die Fotos schon am Dienstag fertig - aber ohne Internetverbindung habe ich die einfach nicht auf den Blog bekommen...

Darum gibt es erst heute "Cream tea" von Ciaté, den ich vor einiger Zeit für sagenhafte 99 Cent bei Kaufhof mitgenommen hatte - und zwar lediglich, um ihn für Beige bei "Lacke in Farbe... und bunt!" parat zu haben. Ansonsten hätte ich den Lack eindeutig links liegen lassen, denn meine Farbe ist das nun wirklich nicht.
"Cream tea" von Ciaté lässt sich wie auch meine übrigen Lacke der Marke angenehm und einfach auftragen, der Pinsel fächert gut auf, der Lack hat eine schöne Konsistenz und wenn das Fläschchen nicht so unhandlich wäre (aber fesch sieht es ja schon aus), wäre das wohl auch mit dem unterwegs lackieren kein Problem. Nach der ersten Schicht ist der Lack zwar noch nicht so wirklich deckend, aber die zweite Schicht reicht schon vollkommen aus, um das Nagelweiß ordentlich mit Farbe zu versehen und nichts mehr durchscheinen zu lassen. Die Trockenzeit der einzelnen Schichten ist auch vollkommen in Ordnung, sodass die Lackiererei schnell vonstatten geht. Der Lack gleicht sich ein bisschen aus, hat aber von Haus aus kein hochglänzendes Finish, sodass man hier durchaus mit einem Topcoat nachhelfen kann. Allerdings führt das auch dazu, dass die enthaltenen silbernen Schimmerpartikelchen deutlicher in den Hintergrund rücken und ein bisschen untergehen.
Dabei sind es ja gerade diese Partikel, die "Cream tea" zumindest im Ansatz interessant machen und dem Lack ein bisschen mehr Charme verleihen als ein profanes Cremefinish. Die silbernen Partikelchen machen sich beim Lackieren keineswegs negativ bemerkbar, legen sich aber dann doch schön oben auf den Lack und machen das Beige deutlich attraktiver. Die Farbe von "Cream tea" ist eindeutig im Bereich des braunstichigen Beige einzuordnen, der Lack ist nicht unbedingt so zart, wie er teilweise unter den Tageslichtlampe wirkt - aber von einem ordentlichen Braun doch noch recht weit entfernt. Zugegebenerweise passt dieser Beigeton nicht wirklich richtig gut zu meinem Hautton, aber wenn man denn mal seriös unterwegs sein will und einem nicht ständig jemand auf die Nägel starren soll, wenn man ihm was erklärt, dann ist so ein Lack doch mal ok. Für mich ist das sicher nicht die Farbe, mit der ich mich am besten fühle, aber ab und an geht das.
Die feinen silbernen Schimmerpartikelchen sind nicht sonderlich dominant, also war klar, dass irgendwas auf den beigen Lack drauf musste. Um farblich zumindest ein bisschen im seriösen Rahmen zu bleiben und nicht noch einen komischen Kontrast auf den Lack zu pinseln, habe ich mich für Kleancolor "Metallic black" entschieden - der Lack ist zumindest nicht Cremeschwarz, sondern hat einen leichten Schimmer und könnte damit schon fast als sehr dunkles Anthrazit durchgehen. Als Platte, mit der ich stempeln wollte, war mir sofort die Fashionista 07 in den Sinn gekommen - irgendwann musste ich mir die Platte halt auch noch bestellen, auch wenn sie wohl wirklich jeder hat. Ich finde aber auch, dass die Muster darauf durchaus fesch anzusehen sind und momentan sind meine Nägel auch lang genug, um die XL-Motive entsprechend auf den Nägeln abzubilden.
Wie schon gesagt, wollte ich mit dem Design nicht zu dick auftragen, also habe ich das Muster nur auf den Ring- und Mittelfinger gestempelt und mich auch für eines der spitz zulaufenden entschieden. Aktuell passen sogar diese Motive ziemlich genau auf meine Nägel - man sieht es ein kleines bisschen, am Ringfinger wäre noch ein Millimeterchen (oder vielleicht auch zwei) gewesen, dann hätte ich das Motiv inklusive Spitze komplett auf dem Nagel gehabt. Zwar habe ich es nicht ganz symmetrisch geschafft (das schiebe ich aber auch einfach mal wieder auf die Tatsache, dass meine Finger nicht ganz gerade gewachsen sind und damit die Nägel auch ein bisschen schief aussehen) und das Muster auf dem Ringfinger nicht ganz mittig platziert (*grummelgrummel*), aber insgesamt sieht das doch ganz fein aus und gefällt mir gut.  
An der Haltbarkeit von "Cream tea" kann ich nicht groß meckern - an der rechten Hand fehlte mir zwar nach zwei Tagen ein kleines Stück Lack an der Spitze, das kann aber durchaus auch an der vielen Räumerei und Packerei gelegen haben. Ansonsten hält sich der Lack wirklich gut und wenn ich nicht so eine Abneigung gegen Beige hätte, könnten wir vielleicht Freunde werden...

Mittwoch, 9. November 2016

KBShimmer Acetone It Down

Hallo ihr Lieben - Lotte von Marzipany hier. Ich springe heute offiziell für Lena ein. Die hat es nämlich auf Grund von scheußlichem WLAN- Empfang nicht geschafft, das heutige Posting von unterwegs aus vorzubereiten. Und was tut man dann als Lackschwester? Genau - das Superheldenkostüm entstauben *totherescue*.

So gibt es heute für BEIGE zur "Lacke in Farbe... und bunt!" Aktion erstmal meinen Lack zu sehen und Lena zeigt dann nach ihrer Rückkehr aus der internetfreien Zone ihren Kandidaten. ;)

KBShimmer Acetone It Down



Dieser Lack stammt aus der Misfits Collection aus diesem Jahr - KBShimmer verkauft dann für eine kurze Zeit bestimmte Lacke, die es nicht in Kollektionen geschafft haben oder kleine Fehler im 'Mix' hatten oder etwas in der Art. Die Namen der Lacke stehen den normalen Kollektionen aber in nichts nach. 



Farblich liegen wir selbstverständlich bei einem Beige/Nude mit einem silbrig schimmernden Holoeffekt. Da während des Lackierens natürlich die Sonne verschwunden ist - hallooo diesiger Herbst - war dann nix mit dem Fotografieren des Effekts. Man kann es ein wenig erkennen und auf den Bildern ganz gut am Fläschchen sehen.



Zwei Schichten von Acetone It Down reichen aus für komplette Deckung und trocknen sehr fix und glänzend durch. Ich bin farblich jetzt nicht hundertprozentig zufrieden, weil die Farbe meine Fingerchen so rot wirken lässt, aber vielleicht muss ich damit einfach mal bis in den Frühling warten. 

Nächste Woche wünscht sich die liebe Lena übrigens HELLROT von uns! Da geh ich am Besten gleich mal stöbern, ob ich was Passendes finde. Wie sieht's bei euch aus?



Dienstag, 8. November 2016

Casting - Spiel ums Leben - Yvonne Richter

Während ich bis vor einer Woche nicht so wirklich viel Zeit zum Lesen hatte, tun sich jetzt immer wieder ein paar freie Zeitslots auf. Man muss eben Prioritäten setzen - oder auch damit leben, dass andere andere Prioritäten setzen. Ich habe aber mal wieder festgestellt, wie schön es ist, ein paar Stunden auf dem Sofa zu sitzen und sich in ein Stück Literatur zu vertiefen - und heute gibt es mal wieder aus aus dem Bereich der Jugendromane.
"Casting - Spiel ums Leben" von Yvonne Richter wird vom Fabulus-Verlag dem Genre "Zukunftsroman" zugeordnet und ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Ich habe mich ein bisschen vom Klappentext blenden lassen und hatte diese Altersangabe glatt übersehen - und war sehr gespannt auf die leicht dystopische Welt, die sich nur um Erfolge in Castings dreht. So sieht es nämlich in der - nicht allzu fernen Zukunft - von Lovis und Jo aus, die in einer Gesellschaft aufwachsen, die nicht nur Formate wie "DSDS", "The Voice" oder "Das Supertalent" zum Vergnügen kennen, sondern in der man sich in diversen Wettbewerben sein Essen, eine Wohnung, Kleidung und auch sonst alle Produkte erspielen muss.

Vom Grundkonzept her finde ich die Idee von Richters "Casting" wirklich gut gelungen - allerdings sind die Hintergründe bis Ende des Buches nicht ganz klar: Es kann noch nicht allzu lange her sein, dass die Welt noch "normal" war, denn es gibt alte Menschen, die noch einen üblichen Handwerksberuf erlernt haben - Lovis' Mutter scheint auch noch klassisch gelernt zu haben, allerdings steht die Welt inzwischen Kopf und ab dem Alter von 10 Jahren sind Kinder auf sich alleine gestellt und müssen sich um ihren Lebensunterhalt selbst kümmern. Den Castingteilnehmern gegenübergestellt ist die Schicht der Juroren und Geldgeber der unterschiedlichsten Castingshows und es scheint auch noch eine Gruppe von Zuschauern zu geben - wie die aber zu ihrem Status kommen (und was sie überhaupt sonst so tun), wird leider nicht ganz klar.

Wir folgen unseren zwei jugendlichen Protagonisten Lovis und Jo durch erste Castings, die sie (aus nicht ganz so klaren Gründen) zusammenbringen und natürlich auf einen Weg führen, der letztlich in einem Widerstand gegen die aktuellen Verhältnisse in der Castingwelt mündet und das System zu stürzen sucht - soviel zur Kurzfassung. Der Weg, den die beiden dabei beschreiten, ist durchaus interessant nachzuverfolgen, wird allerdings auch ein bisschen oberflächlich und doch zu einfach dargestellt (wie überzeugt man Erwachsene davon, ein lebensbedrohliches Risiko einzugehen? Richtig, man führt einfach zwei Argumente an...), was sich leider insgesamt ein bisschen durch das Buch zieht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Story auch für ein jüngeres Publikum durchaus ansprechend ist, mir war der Verlauf einfach ein bisschen zu flach und pauschal dargestellt - gute Ansätze, aber die Umsetzung ist nicht optimal gelungen.

Die Einfachheit spiegelt sich dann leider auch in der Charaktergestaltung (eine richtig klare Vorstellung von den Protagonisten habe ich auch nach dem Buch nicht so wirklich - dafür fehlt es einfach an Möglichkeiten, die Besonderheiten der einzelnen Charaktere richtig herauszustellen) und vor allem in der Sprache wieder - und das war für mich doch ein Störfaktor hier. Es ist völlig in Ordnung, wenn gerade Fantasybücher auch eigene Bezeichnungen haben - aber ob der Kühlschrank nun Kühlfrisch und die Wohnung Flatt heißen müssen, weiß ich nicht... Man muss erst einmal herausfinden, was mit den Begriffen gemeint ist und das finde ich einfach unnötig - auch die teilweise doch ostentativen Name (z.B. Herr Kon To, Frau Kami Katze) sind nur bedingt kinderfreundlich. Die Dialoge und Darstellungen sind sprachlich auch einfach gehalten und das mindert zumindest mein Lesevergnügen deutlich.

Ich bin so ein bisschen hin- und hergerissen, was ich von "Casting" nun halten soll - das Buch liest sich schnell weg, die Story plätschert auch vor sich hin ohne zu stocken und entwickelt sich weiter... Aber so richtig mitgenommen haben mich weder das Schicksal von Lovis, Jo und ihren Freunden noch der gesellschaftliche Aspekt, der hier angesprochen wird. Das "Spiel ums Leben" ist nicht wirklich eines, da die Charaktere nicht tatsächlich in Lebensgefahr sind (im schlimmsten Falle gibt es tatsächlich Arbeitslager, in denen nur die Grundbedürfnisse sichergestellt sind) und so fehlt es dem Buch auch ein wenig an Dramatik. Keineswegs will ich "Casting" schlechtreden - aber ich habe doch schon so einige bessere Bücher gelesen, die auf einem ähnlichen Konzept beruhen und die Idee doch besser verkaufen.

"Casting - Spiel ums Leben" wurde mir freundlicherweise vom Fabulus-Verlag zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 6. November 2016

Maybelline "Suit style" 445 Style network

Nachdem ich es tatsächlich geschafft habe, die Glitzerbombe vom Freitag halbwegs rückstandsfrei abzulackieren (vielleicht sollte ich mir doch noch einen Peel-Off-Basecoat zulegen), wollte ich natürlich mal gucken, was ich sonst noch so für "Wir lackieren..." von Lotte und Steffi diesen Monat im Petto hat. Mich strahlten da ein paar Geschwisterchen von "Skyline blue" an - und auf die hatte ich absolut keine Lust.

Also blieb nur eine sehr geringe Auswahl an Optionen und ich entschied mich für "Style network" aus der "Suit style"-LE, die auch schon ein paar Tage alt ist und mir von Marina beschert wurde. "Red reaction" habe ich schon gezeigt, die anderen Lacke stehen noch aus und das könnte sich zumindest teilweise diesen Monat ändern.
Auf das Lackieren von "Style network" hatte ich mich schon sehr gefreut - cremiges Schwarz mit dem breiten, gut auffächernden Biberschwanz war in meinem Kopf ein angenehmes Lackieren. Das zeigte sich dann auch in der Realität so und es war wirklich eine Freude, einfach nur mit ein paar Pinselstrichen ein glänzendes und deckendes Ergebnis auf dem Nagel zu haben. "Style network" ist von der Deckkraft her tatsächlich schon nach einer Schicht deckend genug und bringt ein sattes Schwarz auf den Nagel. Um meine Unebenheiten auszugleichen, habe ich aber noch eine zweite Schicht drübergepinselt, die dank der recht kurzen Trockenzeit kein Problem ist. Vom Finish her braucht der Maybelline nicht unbedingt einen Topcoat, da er einen wirklich tollen Glanz mitbringt - ich habe aber für meinen blöden Ringfinger noch eine Schicht drübergepinselt.
Zur Farbe von "Style network" gibt es nun nicht so wirklich viel zu sagen - das ist halt einfach ein cremiges Schwarz. Ohne Schnickschnack, ohne Gedöns, einfach nur Schwarz. Im Prinzip könnte das so schon das Ende des Postings sein - aber das wäre ja langweilig, also muss ich mir jetzt wohl oder übel noch ein bisschen was aus den Fingern saugen... Ich frage mich ja gerade bei schwarzen Lacken, wo eigentlich diese Diskussion her kommt, dass man dunkle (oder eben schwarze) Lacke nur mit kurzen oder langen Nägeln tragen kann - irgendwie scheiden sich ja sogar da die Geister, die einen sagen, es geht nur kurz; die anderen finden, an kurzen Nägeln sieht Schwarz emomäßig aus... Ich finde ja grundsätzlich, dass man immer tragen kann, was man will - aber ich mag auch einfaches Schwarz auf meinen langen Nägeln sehr gerne und finde das weder emomäßig noch irgendwie anders hässlich.
Obwohl ich das Cremefinish ja wirklich toll finde, wollte ich "Style network" nicht dauerhaft so pur lassen und bevor ich wieder zu meinem Klassiker Silber greifen konnte, habe ich mich endlich mal für ein klassisches Schwarz-Weiß-Design entschieden. Ich hatte eigentlich erst die MoYou Fashionista im Kopf, mich dann aber für die BP-99 entschieden, die eine Handvoll an Rosenmotiven im Angebot hat und die ich von Nurbesten im Bundle mit *dieser Platte* bekommen habe. Als Stampinglack habe ich MoYou's "White knight" genommen, der mir dummerweise ein kleines bisschen eingedickt ist, weil ich ihn habe offen stehen lassen... Ich habe mich ein Mal quer durch die Platte gestempelt und dabei die unterschiedlichen Rosenmotive einfach kombiniert. Auf dem Mittelfinger gab es zusätzlich noch ein paar Blättchen im unteren Bereich, weil mir der Nagel sonst ein bisschen zu leer gewesen wäre.
Die Motive ließen sich alles problemfrei aufnehmen, allerdings sind sie nicht alle gleichmäßig fein gefräst, sodass es hier teilweise doch ein paar Unterschiede gibt. Die Rosenblüte auf dem Mittelfinger ist z.B. deutlich zarter als die übrigen Motive, was nun keinen Beinbruch darstellt, aber zumindest mir beim Betrachten meiner Nägel doch ein bisschen auffällt (jaja, da melden sich die Perfektionisten schon wieder...). Ansonsten bin ich mit der Platte wirklich sehr zufrieden, obwohl Rosen ja sonst nicht mein präferiertes Motiv sind. Ursprünglich hatte ich überlegt, das Ganze noch mit einem Holotopper zu überziehen - aber ich muss ehrlich sagen, dass mir der Kontrast zwischen der schwarzen Basisfarbe und dem weißen Stamping schon so auch gut genug gefällt und ich wirklich zufrieden mit der Mani bin.
Tjaha, manchmal machen einen halt auch die einfachen Cremelacke glücklich - ich kann mich über "Style network" auf jeden Fall nicht beschweren! Da ich den Lack erst zwei Tage trage, gibt's noch keine Infos über die Haltbarkeit - aber ich glaube nicht, dass er noch irgendwelche Probleme machen wird... Ich bin auf jeden Fall ein bisschen verliebt in den Lack und zugegebenerweise auch in meine Mani dazu!

Die Stampingplatte wurde mir freundlicherweise von Nurbesten zur Verfügung gestellt, mit JAL10 gibt es 10% Rabatt auf nichtreduzierte Produkte.

Samstag, 5. November 2016

Schön für mich Box Oktober

Auch wenn der November schon angebrochen ist, möchte ich hier noch meine "Schön für mich"-Box von Oktober zeigen - leider war mir die Glücksfee bei Facebook nicht hold, aber dafür durfte ich mich über eine der Bloggerboxen freuen! Und ich muss auch wirklich sagen, dass ich mich jedes Mal über die Box freue und auf den Inhalt auch immer wieder sehr gespannt bin.
Dieses Mal stand die Box unter dem Motto "Der goldene Oktober" und sollte Produkte enthalten, die einem die Zeit auf dem Sofa nach einem langen Tag versüßen... Das ist nun wirklich eine Ansage und ich muss gestehen, dass zumindest dieses Motto nicht ganz perfekt umgesetzt wurde, auch wenn ich die Zusammenstellung der Box insgesamt gut gelungen finde.

Die Tuchmaske mit Teebaumöl von Montagne Jeunesse gehört eindeutig zu den Dingen, die man sich auch abends auf dem Sofa ins Gesicht klatschen kann - wobei ich dann nicht unbedingt zu Teebaumöl greifen würde, sondern etwas leckererem... Bisher habe ich nur eine der Masken von Montagne Jeunesse mal ausprobiert und fand sie damals ganz okay - bei Tuchmasken habe ich oft das Problem, dass die Größe nicht so ganz passt...

Für diese hier muss ich definitiv mal in Teebaumöl-Stinkestimmung sein, damit ich sie mir gönne - aber sie wird definitiv noch getestet!

Auch Handcreme kann man sich abends noch gönnen - sei es zum Umlackieren oder auch einfach so, weil die Hände gerade im Herbst auch ein bisschen strapaziert werden. Die Neutrogena mit Nordic Berry habe ich schon zu Hause und mag die gesamte Serie sehr gern - die Moltebeere hat mich ja in Finnland auch total begeistert, dort allerdings vorwiegend als Marmelade, da finde ich sie nämlich sehr lecker!

Was die Inhaltsstoffe angeht, kann man hier durchaus unterschiedlicher Ansicht sein - Silikonöl (Dimethicone) und Tenside (PEG-100 Stearate) reihen sich hier auch mit Mikroplastik (Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer), palmölhaltigen Produkten und Paraffinöl ein. Per se nicht immer schlecht, aber eben doch für viele ein Ausschlussgrund für Produkte.

Zwar nicht mehr auf der Couch, aber eben danach braucht man auch einen DER Klassiker sämtlicher Beautyboxen: Die Zahnpasta! Hier vertreten in Form der meridol "Sanftes Weiß", die bei mir erst einmal ins Vorratsschränkchen wandert, da ich fleißig mit meinen Denttabs putze und inzwischen nur selten zur Zahnpasta greife.

Die Meridol enthält insgesamt 1.440 ppm Fluorid, über den Abrasionskoeffizient habe ich leider keine Informationen gefunden - das ist für mich mit eher empfindlichen Zähnen immer ein wichtiger Aspekt, aber bei nur gelegentlicher Nutzung auch nicht übermäßig wichtig.

Tja, jetzt wird es ein bisschen schwierig mit dem gemütlichen Gammeln auf der Couch - aber vielleicht nehmen wir einfach einen Abend her, an dem nach der Couchpause noch ein Freizeittermin ansteht... Mit geputzten Zähnen kommt man wohl gerade frisch aus der Dusche und da schadet natürlich auch ein Deo nicht - hier gibt es das Dove Original Anti-Transpirant mit 75ml Inhalt in der compressed Version.

Ich hatte schonmal eines der compressed-Deos und finde die handliche Form ganz gut, allerdings das Deo auch nicht so großartig, dass ich es unbedingt noch einmal kaufen müsste. Für Reisen finde ich diese kleineren Dosen ganz gut, da sie auch bei längerdauernden Reisen noch genügend Inhalt haben (ganz im Gegensatz zu so manchem Mini-Deo). Die Dove-Variante enthält ein Viertel Pflegecreme und als Anti-Transpirant auch Aluminium Chlorohydrate. Es kommt zwar ohne Alkohol aus, aber wer hier auf Aluminium verzichten möchte, sollte zu einem anderen Deo greifen.

Nach Dusche und Deo ist dann Eincremen dran - und dafür gibt's von Isana "Mademoiselle Raspberry". Die Bodylotion kommt mit 350ml im Pumpspender daher und ich muss gestehen, dass ich inzwischen Spender viel lieber zum Cremen mag als Dosen oder Tuben. Allerdings ist diese Variante thematisch ein bisschen zu spät, rühmt sich der Spender doch mit "... sinnlich wie der Sommer verzaubert dich dieser Duft und lässt die Schmetterlinge in deinem Bauch tanzen!"

Der süße und nicht zu künstliche Himbeerduft gefällt mir - ist aber eben auch nicht so wirklich herbstlich. Ein Blick auf die INCIs verrät wie immer Gutes und weniger Tolles, aber immerhin ist die Bodylotion vegan!

Damit auch die Haare für das Date - oder was auch immer eben ansteht - dann fesch genug sind, gibt's von Isana das Style2Create Voluminöse Haarspray Glamour Star. Ich gehöre ja eher zu der Sorte, die recht selten Haarspray verwendet, aber ab und an kommt das doch vor, darum wird auch dieses sicherlich irgendwann mal dran glauben dürfen. 

Ich habe es zwar einmal kurz probegesprüht, aber dabei konnte ich ehrlicherweise keine übermäßigen Besonderheiten erkennen - aber angeblich soll es einen mega Push-up Effekt haben, üppigen Halt und extra Frische geben... Ganz bestimmt kann man sich damit auch die Haare komplett einbetonieren (stark genug ist es ja), aber da ich tendenziell eher vorsichtig sprühe und keinen Wert auf unbeweglich-starre Konstruktionen lege, könnte es sein, dass ich diese Besonderheiten eben nicht erlebe.

Um es dann auch im Gesicht noch ein wenig dekorativ zu gestalten, hat die Box einen Concealer von RdeL Young im Angebot, der in der Nuance 01 Natural recht hell ist, allerdings nicht die beste Deckkraft aufweist.

Die ExcEyeTing Lashes Ultra Black Mascara von RdeL hat eine leicht strubbelige Bürstenform, mir der es sich aber ganz ordentlich tuschen lässt. Für mich jetzt kein heiliger Gral, aber doch eine solide Mascara, die die Wimpern gut schwärzt.

Für ein paar Highlights, z.B. im Innenwinkel, kann der RdeL Young Eyeshadow Mono 02 Snow White sorgen, den man mit dem For Your Beauty Professional Augen-Styling-Pinsel auftragen kann.

Der Pinsel ist aus Kunsthaar und obwohl Doppelpinsel ja den Vorteil haben, dass sie vielfältig einsetzbar sind, muss ich ehrlich gestehen, dass ich die Teile maximal auf Reisen mitnehme, da mir die Aufbewahrung liegend einfach nicht zusagt.

Und last but not least gibt es noch einen Duft und zwar Michalsky Berlin II, der auf dem Papier eine tolle Duftkombination verspricht (Kopfnote: Bergamotte, Pinker Pfeffer, Pfirsich, Birne; Herznote: Iris, Jasmin, Tuberose, Orangenblüte, Ylang-Ylang; Basisnote: Patschuli, Tonkabohne, Vanille, Moschus) und mir mit seinen Zitrusnoten auch sehr entgegenkommen sollte - aber aufgetragen ist der Duft für meine Nase ziemlich gewöhnlich.

Ich habe ihn noch nicht wirklich häufig getragen, da er mir insgesamt einfach zu orientalisch-blumig ist (und nicht fruchtig wie ich gehofft hatte). Ich werde ihn definitiv noch genauer unter die Lupe nehmen, aber bisher ist er mir ein bisschen zu altbacken und zu schwer... Wobei er damit eigentlich gut in die Herbst- und Winterzeit passt.

Insgesamt ist die Box mal wieder ein schönes Potpourri an bekannten und auch Eigenmarken, die Produktvielfalt ist toll und ich denke, dass für jeden hier ein Highlight dabei ist. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über die Maske, die Bodylotion, die Handcreme und das Deo, aber auch die restlichen Produkte werden bei mir ihre Verwendung finden...

Die "Schön für mich"-Box Oktober wurde mir kosten- und bedingungslos von Rossmann zur Verfügung gestellt.