Donnerstag, 31. März 2016

101 im März, die Dritte

Tja, so schnell kann's gehen - und schon ist wieder ein Monat um. Mein zweiter Monat im neuen Job und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich schon viel länger da bin. Inzwischen sind die Abläufe vertraut, ich kenne so ziemlich alle Leute, mit denen ich häufiger zu tun habe, und fühle mich einfach sauwohl. Wenn jetzt noch in den nächsten Monaten alles mit dem Umzug und so weiter klappt, wird es auch an den Wochenenden deutlich weniger hektisch und darauf freue ich mich schon wahnsinnig!

14. Nagellacke maximal (57 / 100)
Bei der einzigen Gelegenheit, die sich diesen Monat geboten hat, habe ich tatsächlich auch ein paar Lacke gekauft. Bei tkmaxx gab es noch einen der Illamasqua-Lacke ("Fragile") und zwar in Blau - da war ja klar, dass er mitmusste! Außerdem lachte mich da noch das Duftlack-Set von Revlon an und zum Preis von 18€ für sechs Lacke konnte ich nicht widerstehen. Von den Finishes her sind die Lacke nicht so wirklich spannend und von "Spun sugar" war ich ja nicht so begeistert, als ich ihn mal bekommen habe, und habe ihn darum auch gleich weiterverschenkt - aber vielleicht wird es ja beim zweiten Mal besser *hust*

15. Duschgels aufbrauchen (13 / 15)

Endlich wieder Fortschritt an der Duschgelfront - mein M.Asam Vinogold Duschgel ist leer. Eigentlich schade, weil ich den frischen, zitrischen Duft gerne mochte, aber immerhin auch wieder eines aus dem Vorratsschrank weg! Ich bin mal gespannt, ob ich die 15 noch bis Ablauf des Projekts schaffe - irgendwie wage ich das ja zu bezweifeln, denn was Duschgel angeht, bin ich noch immer eine totale Niete!

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (108 / 142)

Auch das läuft momentan nur halbwegs akzeptabel - unter der Woche kriege ich es momentan gar nicht hin, mir eine kleine Pflegeauszeit zu gönnen. Besonders doof ist das, wenn man ab und an einfach mal nicht abgeschminkt einschläft *hüstelchen* und der Haut öfters mal was Gutes tun sollte. Noch ärgert sie mich zwar nicht, aber ich bin auch bemüht, hier wieder etwas mehr Konstanz einkehren zu lassen.

21. Lippenpflegestifte aufbrauchen (9 / 12)

Anscheinend pendelt sich das mit meinen Lippen gerade auch wieder ein bisschen ein, denn mein heißgeliebtes Carmex ist schon Anfang des Monats leer gegangen und ich hatte bisher keinen Notfall, der mich veranlasst hat, sofort eine neue Tube bzw. einen neuen Stift zu organisieren. Natürlich werde ich mir bei Gelegenheit wieder einen Carmex holen (ich bilde mir einfach ein, dass das bei so ziemlich allen Sachen wirklich hilft!), momentan geht es aber auch gut mit einem einfachen Pflegestift.

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10) 

http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/02/essie-dive-bar-sexy-divide.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/catrice-glamazona-c04-lime-heart-is.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/butter-london-scouse.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/backup-catrice-luxury-lacquers.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/sally-hansen-complete-salon-manicure.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/misslyn-sweet-summer-320-sparkling-ocean.html
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http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/essence-color-go-quick-drying-nail.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/dr-pierre-ricaud-cerise-noire.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/bourjois-fashion-show-new-york-89.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/catrice-oceana-blue-out-to-sea.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/dr-pierre-ricaud-beige-nacre.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2016/03/manhattan-community-colours-03-dream-on.html
Nailartmäßig war diesen Monat (erstaunlicherweise) so einiges dabei - und sogar recht viel Abwechslung mit Stampings, Decals, Toppern und sogar Stickern. Es gab so einige Manis, die mir wirklich gut gefallen haben, allerdings glaube ich tatsächlich, dass mein Liebling der essie ist. Irgendwie gefällt mir die Kombination unheimlich gut.

51. Bücher lesen (64 / 60)

Lesetechnisch war der Monat echt mau - und wäre Ostern nicht gewesen, ich hätte wohl kein einziges Buch durchbekommen. So bin ich immerhin mit "Die Herren der grünen Insel" fertig geworden und hatte da auch viel Freude dran. Ich befürchte allerdings, dass es bis zum Umzug auch weiterhin mit der Leserei eher schwierig wird, weil die Zeit einfach momentan recht knapp ist und ich auch viel zu viel Zeit verfahre.

60. Sport machen (405 / 514)

Wirklich gloreich ist es mit der Sportelei nicht gelaufen - und ich war auch das eine oder andere Mal sehr versucht, die ganze Sache komplett zu knicken... Diese Woche habe ich mich dann doch ein bisschen berappelt und es geschafft, seit Sonntag jeden Tag eine kleine Session einzulegen, aber da ich dieses Wochenende mal wieder unterwegs bin, wird es da wieder nichts. So richtig zufrieden bin ich mit meinem Sport momentan einfach nicht und ich weiß gerade nicht, ob und was ich ändern will.

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (27 / 32)

Dank Ostern war es überhaupt kein Problem, einen Tag mal alle Fünfe gerade sein zu lassen - ansonsten war er März bei mir eher hektisch und vollgeplant. Gerade die Wochenenden in Hamburg sind alles andere als entspannend und unter der Woche komme ich dank Arbeit auch eher nicht dazu, nichts zu tun. Wann ich mir im April eine Auszeit gönnen kann, weiß ich auch noch nicht - da steht mal wieder so einiges an, das erledigt werden will...

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (27 / 32)

Leider aufgrund einer unangenehmen Geschichte, aber definitiv mehrfach diesen Monat angerufen. Ich würde glatt behaupten, dass ich ohne Festnetz tatsächlich mehr telefoniere als noch mit Festnetz...

94. Rhabarber kaufen und verarbeiten (0 / 1)

Ich habe zwar noch keinen gekauft, aber dafür gestern bei Aldi gesehen und das heißt, dass der Rhabarber demnächst fällig ist! Ich weiß nur noch nicht ganz, was ich mit ihm anstellen will... Kuchen? Oder doch nur so Nachtisch? Mal überlegen und Rezepte suchen...

96. auf dem Wochenmarkt einkaufen (13 / 25)

Ich habe mir mal wieder Kartoffelnachschub bei meinem Marktstand geholt - die haben einfach die leckersten Kartoffeln! Kleines Problem ist nur, dass der Marktstand in Hamburg steht und ich mir demnächst wohl hier einen neuen Kartoffellieferanten suchen muss... Außerdem gab es mal wieder eine Frischkäsecreme, denen kann ich einfach nicht widerstehen!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (27 / 32)

Ich habe mal wieder Lachs gemacht, dieses Mal allerdings mit einer fertigen Teriyaki-Soße und ich muss sagen, dass die deutlich schlechter ist als eine selbstgemachte... Außerdem gab es dann auch noch Pangasius-Filet, also fischtechnisch alles im grünen Bereich!

Erkenntnis des Monats: Ich bin und bleibe einfach ein Chaoskind. Obwohl ich in meinem Appartement in Köln nicht wirklich viel Krams habe, fliegt da alles kreuz und quer durch die Gegend, bleibt liegen - und stört mich auch nicht. Dummerweise gibt es nicht wirklich viele Ablageflächen (und keinen Schrank), also ist das auch ein bisschen dadurch bedingt, aber ich fühle mich schlicht und ergreifend auch wohler, wenn es nicht ganz so clean ist um mich herum. Ich brauche einfach etwas Chaos und Unordnung, damit es gemütlich ist.

Mittwoch, 30. März 2016

Manhattan Community Colours 03 "Dream on"

Irgendwie dachte ich ja bis Montag Abend noch, dass die heutige schwarze Runde schon im April stattfinden würde und ich dazu kommen würde, den ersten Orly-Lack zu zeigen - aber Pustekuchen, es ist ja erst der 30. März! Und das hieß, dass ich dann doch wieder auf meinen ursprünglichen schwarzen Lack zurückgreifen musste und heute mal wieder einen Manhattan zeige.

"Dream on" stammt aus der Community Colours-Kollektion, ist aber danach glaube ich auch ins Standardsortiment übergegangen - und es könnte auch sein, dass es den noch immer in den neuen Fläschchen gibt, aber da bin ich mir absolut nicht sicher. Auf jeden Fall wäre er es durchaus wert, denn hübsch anzuschauen ist dieser Lack definitiv!
Noch habe ich zwar keines der neuen Manhattan-Fläschchen ausprobiert - aber nachdem der Flaschenhals irgendwann mal verengt wurde, können die eigentlich nur besser sein als diese schrägen mit der sehr schmalen Öffnung! Das ist allerdings auch das einzige Problem, das ich mit "Dream on" hatte, denn im Auftrag ist der Lack recht einfach und angenehm. Die Konsistenz ist gut, die Deckkraft zumindest in Ordnung - nach zwei Schichten ist genug Farbe auf den Nägeln, um das Nagelweiß abzudecken. Die Trockenzeit könnte etwas kürzer sein, geht sich aber eben auch noch aus; ein Topcoat für mehr Glanz hilft dann auch noch gleich beim schnelleren Trocknen, also schlägt man da zwei Fliegen mit einer Klatsche.
Was die Farbe angeht, sind wir hier logischerweise bei einem klassischen Schwarz - allerdings einem, dass ein spannendes Innenleben hat. Damit die enthaltenen Glitzerpartikelchen (winzige silberne und kleine holografische) auch gut erkennbar sind, darf der Lack eben nicht zu deckend sein; allerdings habe ich auch bei schwarzen Lacken schon sheerere erlebt und bin mit diesem hier recht zufrieden. Wie so einige Lacke mit Glitter trocknet er etwas uneben ab, da die einzelnen Partikelchen hie und da ein bisschen herausstehen, aber mit einer Schicht Topcoat lässt sich schnell ein schönes, an den Sternenhimmel erinnerndes, Finish herstellen. Auch wenn die Kamera das Gefunkel der Hologlitzerteilchen nicht gar so gut einzufangen vermag und auch die Lichtverhältnisse nicht optimal waren - mit diesem fein gesprenkelten Finish finde ich "Dream on" schon sehr sehenswert!
Die etwas größeren (aber noch immer kleinen) Glitzerpartikelchen sind nicht gar so häufig wie die winzigen silbernen, die im Lack die Basis des Sternenhimmels bilden und sie sind auch nicht superauffällig holografisch - aber es blinkt und blinzelt eben durchaus bunt auf den Nägeln. So wird aus einem einfachen Schwarz mit silbernem Glitter schnell ein vielfältiger und spannender Lack, für den ich noch nach dem perfekten Design gesucht habe. Galaxy nails wären hier natürlich perfekt gewesen - aber ohne Schwämmchen funktioniert das ganz schlecht, also musste ich mir eine Alternative überlegen. Und die führte mich schnurstracks zurück zu  meinem Orly "Vinyl" und der BM-XL 16. Ich war mir nicht so ganz sicher, ob das mit dem Stampen so funktionierten würde, aber ein Testnagel erwies sich als erfolgreich und so wurde fleißig gestempelt...
Mit dem matten, schwarzen Lack auf den glänzenden und glitzernden Schwarzen - und das Ergebnis gefällt mir sehr gut! Die Platte von Bundlemonster hat das Netzmuster in zwei Varianten - einmal normal und einmal invertiert und ich habe beides mal ausprobiert. "Vinyl" deckt nicht wirklich sehr stark, sodass es hier fast ein bisschen wie mattiert aussieht (wobei ich Stamping mit einem matten Topcoat bisher nie so richtig hinbekommen habe). Dieses Spiel zwischen einer glänzenden und matten Oberfläche gefällt mir hier so richtig gut, auch wenn man schon etwas genauer hinschauen muss, um das Stamping zu erkennen. Wirklich lange hält die Mani so auch nicht, da sich die dünne Schicht von "Vinyl" recht schnell abnutzt und auch zu glänzen anfängt - aber anderthalb Tage konnte ich mich an diesem Ergebnis doch erfreuen.
Leider gehört "Dream on" zu den Lacken, bei denen man Tipwear ganz besonders schnell sieht - und er lässt sich aufgrund der eher mäßigen Deckkraft schlecht an den Spitzen ausgleichen. Aber immerhin entwickelt sich die Tipwear mit einem Topcoat nicht zu schnell, sodass ich doch ein bisschen Freude an dem dunklen Gefunkel auf den Nägeln hatte. Weniger Spaß macht dafür das Ablackieren durch den Glitzer, aber auch das könnte schlimmer sein.

Bei Fraue gibt es heute auch einen Manhattan-Lack, sogar einen mit silbrigem Einschlag - allerdings kommt der dann doch mit einem ganz anderen Finish daher!
https://www.facebook.com/Nagellack-der-Woche-464823790264357/
Ich bin schon sehr gespannt auf die heutige Galerie und hoffe ja sehr, dass ich am Wochenende endlich dazu komme, mal alle Postings nachzukommentieren, die ich noch so offen habe - aber natürlich brauchen wir auch für die kommende Woche noch eine Vorgabe! Ich weiß, dass ich mir mit der nächsten Farben auch keine Freunde machen werde - aber ich habe schon den perfekten Lack parat und freue mich riesig auf Orange!


Montag, 28. März 2016

Die Herren der grünen Insel - Kiera Brennan

Da ich momentan einen gewissen Teil meiner Freizeit auf der Autobahn zubringe, bleibt entsprechend wenig Zeit zum Lesen über - das finde ich ziemlich blöd, kann aber nicht wirklich etwas dran ändern. Besonders ungeschickt ist es aber, wenn man sich dann ein Buch schnappt, das recht komplex ist und nicht nur Aufmerksamkeit erfordert, sondern im besten Fall auch noch zusammenhängende Lesezeit, damit man nicht alle Dinge gleich wieder vergisst und durcheinander bringt.

Genau so eines habe ich mir aber im letzten Monat geschnappt, weil mich die Geschichte sehr reizte - aber eben auch schnell festgestellt, dass es sich bei "Die Herren der grünen Insel" von Kiera Brennan so gar nicht um leichte Kost handelt. Bei einem Historienepos auf 946 Seiten ist es auch wenig verwunderlich, also war ich froh, dass ich an den Ostertagen etwas mehr Zeit hatte, um das Buch endlich am Stück fertigzulesen.
Historische Romane sind nicht unbedingt mein Standardgenre, allerdings mag ich sie im richtigen Setting auch recht gern (die Medicus-Reihe fand ich z.B. echt gut!). "Die Herren der grünen Insel" dreht sich um die anglonormannische Eroberung Irlands ab 1166 und ist für mich historisch gesehen komplettes Neuland gewesen, allerdings finde ich Irland mit seiner Geschichte sehr spannend und habe mich darum auf diesen Wälzer eingelassen. Natürlich sehe ich das keineswegs als 100%ig korrekte Wiedergabe der Geschichte an (was bei mittelalterlichen Geschehnissen aufgrund der Quellenlage auch nicht so richtig gut möglich ist), aber ich habe zumindest ein bisschen das Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben.

"Die Herren der grünen Insel" stellt die Abläufe der damaligen Zeit aus den Blickwinkeln mehrerer Personen dar, die über kurz oder lang auch alle miteinander in Bezug gesetzt werden, aber durch entsprechende Kapitelüberschriften auch gut zuzuordnen sind. Anfangs noch getrennte Stränge, z.B. um den Krieger Ascall oder um die Händlertochter Róisín, laufen im Verlauf der Entwicklungen zusammen, Wege bisherigen Lebens- oder Kampfesgefährten trennen sich und nähern sich wieder einander an und irgendwie vermittelt dieses Beziehungs- und Wissenschaos ein gutes Bild von den wilden, wirren und intrigengeleiteten Umständen im umkämpften Irland. Eine so komplexe Geschichte auf einfache Art darzustellen, ist schier unmöglich - und das ist Brennan auch nicht wirklich gelungen.

Zu Beginn habe ich auch ein bisschen mit den vielen Namen, korrekten Aussprachen (die entsprechend in einem anhängenden Verzeichnis genannt werden) und familiären Beziehungen, Abstammungen oder sonstigen Verpflichtungen zu kämpfen gehabt - aber mit der Zeit und dem einen oder anderen Blick in die entsprechenden Erläuterungen wurde das besser. Allerdings muss man sich da auch einfach etwas dahinterklemmen - einfach so weglesen lässt sich die Story nicht, ohne etwas zu verpassen. Die Protagonisten und auch Nebencharaktere sind gut herausgearbeitet und keine der handelnden Personen wird verklärt dargestellt - sie haben alle ihre Schwächen, Kreuze zu tragen oder tragischen Erlebnisse, die sie zu markanten und teilweise auch tragischen Figuren machen. Wirkliche Sympathie kam bei mir nur stellenweise und situationsbezogen auf und einen Lieblingscharakter könnte ich nicht benennen - aber das ist bei einer solchen Geschichte auch eher selten der Fall; die puren Gutmenschen überleben widrige Kriegsbedingungen eher selten.

Die bildreiche, teilweise rohen und auch recht drastischen Darstellungen verleihen dem Buch auch einen gewissen Hauch von Authentizität, indem dem Leser die Sichtweisen der Charaktere und auch deren Umgangsweises somit deutlich gemacht werden. Rein sprachlichen hätte ich mir an mancher Stelle eher gewünscht, dass man sich weniger altertümlicher Wörter bedient hätte (noch nie habe ich so oft "darob" oder "indes" gelesen und fand es nur bedingt angemessen), vor allem nicht in den beschreibenden Elementen. Das wirkte für mich teilweise einfach etwas gestelzt, war aber nicht so tragisch, dass es das Lesevergnügen gemindert hätte. Insgesamt ist die Geschichte nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich nicht unanspruchsvoll gestaltet und macht beim Lesen schlicht und ergreifend Freude.

Die Irrungen und Wirrungen um Machtansprüche, Intrigen, Siege und Niederlagen, Bünde und Fehden haben mit Abschluss des Buches noch keineswegs ein Ende gefunden und ich hoffe ja, dass es in einem zweiten Band auch mit einigen der bekannten Charaktere weitergeht. Obwohl ich natürlich inzwischen fleißig recherchiert habe, wie es mit Irland weiter ging, bin ich doch gespannt, was Brennan weiterhin aus der Geschichte gemacht hat...

"Die Herren der grünen Insel" wurde mir kosten- und bedingungslos von blanvalet zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 27. März 2016

Dr. Pierre Ricaud "Beige nacré"

Zu Ostern geht's bei mir heuer sehr gemütlich zu - daheim bei der Familie wird ohne großes Programm einfach nur ein bisschen zusammengesessen. Gerade nach der vielen Fahrerei tut das auch mal sehr gut, allerdings heißt das für mich auch, dass ich beim Nägellackieren eher langsam mache und da tendenziell faul bin. Hauptsache, ich breche mir nichts ab - alles weitere ist mir da herzlich egal!

Da bietet es sich einfach auch an, einen dezenten Lack auf die Nägel zu packen, der wenig aufwändig ist, aber trotzdem ein bisschen was her macht. So bin ich dann bei meinem letzten unlackierten Lack Dr. Pierre Ricaud gelandet - der stand im Display auch schon lange genug einsam und alleine rum ohne seine bereits gezeigten Geschwisterchen.
"Beige nacré" ist von meiner Handvoll Lacke der Marke definitiv der, der am wenigsten nach meinem Geschmack ist - dachte ich zumindest, bis ich ihn auf den Nägeln hatte. Das Lackieren war gewohnt unproblematisch, wenn man sich mal mit dem schmalen Fläschchen abgefunden hat. Der Pinsel fächert dafür toll auf, die Konsistenz des Lacks ist klasse, die Deckkraft auch vollkommen in Ordnung. Insgesamt habe ich zwei Schichten lackiert, die auch zügig getrocknet sind und durchaus ohne Topcoat mit einem schönen Glanz daherkommen. Ein klitzekleines bisschen kommt "Beige nacré" streifig daher, aber das ist wirklich nicht sonderlich auffällig und eher bei genauem Hinsehen und natürlich durch das Kameraauge erkennbar.
Was die Farbe angeht, verrät ja schon der Name, dass der Lack ein beigefarbener ist - vielleicht würde man ihm auch einen leichten Bronzeton zusprechen, wenn man das Fläschchen ansieht. Im richtigen Licht kommt auf den Nägeln auch noch ein leichter Hauch Roségold durch - der verschwindet allerdings im Sonnenschein ganz schnell wieder und im Lack macht sich vorwiegend ein deutlich brauner Einschlag breit. Das schimmernde Finish, das anfangs noch eher langweilig erscheint, besticht gerade in der Sonne auch mit einem feinen Gefunkel, in dem man durchaus auch alle Regenbogenfarben ausmachen kann, wenn man denn genau genug hinsieht. Ohne Sonneneinstrahlung steht eher das glatte, minimal streifige Finish ohne Gefunkel da - hat aber auch seinen Reiz!
Eigentlich wäre das auch die perfekte Farbe für den Sommer, denn zu etwas gebräunter Haut stelle ich mir diesen bronzenen Beigeton auch echt toll vor - wobei er mir in der roséstichigen, kühlen Variante ohne Sonne auch hervorragend gefällt und damit auch in das momentane Wetter passt. Da die Farbe nicht so superspeziell ist, wurde sie mir zugegebenerweise auch irgendwann etwas zu langweilig, also habe ich mal wieder meine blauen Nagelsticker von Bornpretty rausgeholt - die kamen schon *hier* und *hier* zum Einsatz. Den Farbkontrast zwischen dem metallischen Hellblau und dem eher zärteren Beigeton habe ich mir sehr interessant vorgestellt und ich muss sagen, dass mir diese Kombination auch wirklich hervorragend gefällt.
Sicherlich sind die Sticker nicht gerade die mit der allerbesten Haltbarkeit, aber egal ob mit oder ohne Topcoat, zwei Tage kann man mit ihnen zubringen. Den Hauptteil der Sticker habe ich auf dem Mittel- und Ringfinger angebracht, die Reste jeweils an den Tips von Zeige- und kleinem Finger platziert. Geht eigentlich ganz gut, wobei gerade die beiden Spitzen dann ein bisschen schneller abgehen als die komplett beklebten Nägel. Das Ranken-Blumenmuster finde ich auch sehr hübsch und es passt gerade eben gut ins Frühjahr. Nicht zu verspielt mit einem gewissen Kontrast zum Basislack - definitiv mein Fall! Wenn die Haltbarkeit der Sticker jetzt noch ein bisschen besser wäre, wäre ich sehr zufrieden, aber man kann halt nicht alles haben...
Die Haltbarkeit von "Beige nacré" ist vollkommen in Ordnung, Tipwear aufgrund der zurückhaltenden Farbe nicht sonderlich auffällig. Dass das Ablackieren überhaupt kein Problem ist, ist bei der Farbe wenig verwunderlich und ich muss tatsächlich sagen, dass ich den Lack nachdem ich ihn getragen habe durchaus interessant finde. Mal sehen, ob er sich vielleicht auch zum Stampen eignet oder irgendwie für Nailart herangezogen wird...

"Beige nacré" wurde mir kosten- und bedingungslos von Dr. Pierre Ricaud zur Verfügung gestellt.

Freitag, 25. März 2016

Catrice "Oceana" Blue out to sea

Feiertag hin oder her - heute ist Freitag und damit wird es hier für den "Blue Friday" auch wieder blau! Allerdings ein wenig angemessen eher Dunkelblau, was allerdings auch einfach daran liegt, dass ich in dem Bereich noch deutlich mehr Auswahl habe als bei hellen Tönen und auch daran, dass ich wahnsinnig gerne Dunkelblau trage.

Der heutige Lack hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, auch wenn ich nicht mehr genau weiß, wann genau die "Oceana"-LE rauskam (ich würde allerdings auf 2010 oder so tippen). Er durfte in der Zwischenzeit tatsächlich auch schon das eine oder andere Mal auf die Nägel, aber irgendwie hat es bisher noch nicht für ordentliche Bilder gereicht.
"Blue out to sea" hat noch einen der alten, ordentlich geschnittenen, aber geraden Pinsel, mit dem sich der Lack angenehm auftragen lässt. Von der Konsistenz her ist der Lack eher auf der leicht flüssigeren Seite und verläuft sich ein kleines bisschen an den Nagelrändern, aber nicht wirklich schlimm. Wenn man die Spitzen gut ummantelt, hat man am Ende auch ein hübsches Ergebnis. Lackiert habe ich insgesamt zwei Schichten, die auch für eine gute Deckkraft vollkommen ausreichen - eine ist bei mir allerdings doch zu wenig, weil dann hier und da noch ein paar lichte Stellen durchscheinen und das Finish nicht gar so gleichmäßig ist. Einen Topcoat braucht "Blue out to sea" nicht unbedingt, aber er verleiht dem Lack dann doch noch ein bisschen mehr Glanz.
"Blue out to sea" ist vom Farbton her ein traumhaftes, tiefes Dunkelblau, eigentlich der typische Marineton, mit einem eben so schönen wie feinen Finish: Es schimmert da nämlich ganz ordentlich in dem dunklen Blau! Der Schimmer hat einen etwas helleren Blauton, fällt aber auf normale Betrachtungsentfernung nicht wirklich auf, sodass man den Lack fast für einen Cremelack halten könnte - aber ein genauerer Blick beweist das Gegenteil. Der Schimmer verrät zwar ein klitzekleines bisschen die Auftragsrichtung des Lacks, ist aber weit genug von streifig entfernt, als dass man sich da wirklich drüber ärgern könnte. Ich finde die Kombination aus Farbe und Finish auf jeden Fall sehr gelungen und habe mich mal wieder sehr gefreut, den Lack zu tragen!
So sehr mir der Lack pur gefällt, irgendwann wurde ich auch dieser schönen Farbe ein bisschen überdrüssig und habe ein bisschen auf ihm rumgepantscht. Diese Bezeichnung trifft den ersten "Designversuch" ganz gut, sodass hier nur durch vollformatige Vertuschung geholfen werden konnte und ich letztlich den Lack komplett mit "Fantasy fire" von Max Factor bepinselt und dann mit einer ordentlichen Schicht Flakies mit dem essence "Pop topcoat" (jaja, Anno dazumal!) versehen habe. Eigentlich wollte ich die beiden Lacke ja abwechselnd in einer Art Fleckenmuster auftragen, aber das sah einfach nur total bescheuert und missraten aus, darum wurden die Nägel einfach komplett bepinselt.
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn ich anfangs ja was anderes im Kopf hatte. Aber der feine, rötliche Schimmer von "Fantasy fire" bildet die perfekte Basis für die Flakies, die von grün bis in ein tiefes Rot changieren und mir immer wieder Freude machen. Zwar geht der schöne blaue Schimmer von "Blue out to sea" komplett unter und kommt gar nicht mehr zum Tragen, aber dafür gibt es ja einen doch mehr als angemessenen Ersatz. Und ich bin ein kleines bisschen begeistert, dass man mit einfachen Drogeriemitteln (auch wenn der Max Factor jetzt nicht aus der deutschen Drogerie kommt...) durchaus auch ein Ergebnis zusammenpinseln kann, dass sich vor dem einen oder anderen Indielack nicht verstecken muss. Der große Vorteil ist, dass man das Spielchen mit beliebigen Grundfarben spielen kann und ich glaube, ich sollte nach dem Umzug den Topper mal wieder etwas weiter vorne platzieren...
Natürlich gehört "Blue out to sea" mit der dunklen Farben eher zu der Sorte Lack, bei der man Tipwear recht zügig sieht - und das kann man auch auf den Bildern mit Flakies ein bisschen erkennen. Allerdings entwickelt sich die Tipwear hier nicht übermäßig schnell, sodass ich damit gut leben kann. Außerdem lässt sich der Lack absolut problemfrei ablackieren und das weiß ich bei so einer Farbe sehr zu schätzen!

Donnerstag, 24. März 2016

Von wegen "SAUER!!"

So lange ich mich erinnern kann, hatte ich ein Faible für die sauren Varianten von Gummibärchen. Die Originale sind zwar ganz ok, aber ich fand saure Apfelringe z.B. schon immer besser. Als mich vor ein paar Jahren ein Freund mit den "Sauren Zungen" der holländischen Marke "Red Band" bekannt machte, hatte ich meine Gummibärchen-Marke gefunden und war den sauren Teilen verfallen. Dummerweise gibt's die sauren Zungen aber nur in der großen Packung mit über einem Kilo - also bin ich auf die sauren Stäbchen im 500g Pack ausgewichen.
Ab und an habe ich auch andere Gummibärchen ausprobiert, aber wirklich gute saure habe ich nicht gefunden und bin darum immer wieder bei Red Band gelandet. Seit Kurzem gibt es aber auch von Haribo saure Gummibären, die mit einem "SAUER!!" in der Gummibären-Sprechblase werben und als ich sie bei Aldi gesehen habe, mussten gleich zwei Tüten mit - kann ja nur gut sein, wenn es sauer ist! Zumindest dachte ich das, bis ich die ersten, vermeintlich sauren Gummibärchen probiert habe...

In sechs Geschmacksrichtungen (also wie die klassischen Goldbärchen in Ananas, Zitrone, Orange, Erdbeere, Himbeere und Apfel) kommen die Bärchen allerdings nicht glatt und durchscheinend daher, sondern sozusagen mit Sandfinish - irgendwo muss die Säure ja herkommen. Der erste Biss ins Bärchen bringt aber schon die große Enttäuschung - statt einer zusammengekniffenen "SAUER!!"-Miene konnte mir das Bärchen nur ein müdes Lächeln entlocken. Ja, sie sind ein bisschen sauer, aber weder die Großschreibung noch die Ausrufezeichen haben sich diese dezent angesäuerten Bärchen verdient. Natürlich sind sie innen schön weich und fruchtig, wie die guten Goldbären auch sein sollen - aber ernsthaft sauer sind sie nicht. Man kann sich problemlos eine Handvoll der Goldbären in den Mund schieben, ohne ein Zitronengesicht zu machen.
Mit den Red Band-Stäbchen geht das definitiv nicht. Die kommen zwar "nur" in fünf Sorten (Gelb, Orange, Grün, Hellrot, Dunkelrot - genau Geschmacksrichtungen stehen nicht dabei, ich würde aber auf Zitrone, Orange, Apfel, Himbeere und schwarze Johannisbeere tippen) und sind auch von der Konsistenz her fester (da klebt einem gerne auch mal was zwischen den Zähnen), sind aber eben auch deutlich saurer! Ein Blick in die Tüte zeigt, dass bei Haribo kaum was von der ummantelnden Zucker-Säure-Mischung über ist - bei Red Band sammelt sich das eindeutig am Tütenboden. Und das Zeug ist sauer! Allerdings auch lecker, darum schmeiße ich das nie weg, sondern lutsche es am Schluss dann noch in angemessenen Dosen vom Finger *hüstelchen*.

Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass die Haribos zumindest ein bisschen in die "richtige" Richtung von sauer gehen, aber nein... Jetzt habe ich da noch eine komplette Tüte mit nicht wirklich sauren Gummibärchen und ärgere mich. Mir kommen die jedenfalls nicht mehr ins Haus!

Mittwoch, 23. März 2016

Bourjois "Fashion Show à New York" 89

Nach dem Korall in der letzten Woche geht es heute eigentlich auch ganz frühlingshaft weiter mit Mint - allerdings hat der Frühling irgendwie beschlossen, eine kurze Pause einzulegen, denn das Wetter ist irgendwie alles andere als passend. Bei grauem Himmel, einer dichtgeschlossenen Wolkendecke und auch ab und zu mal ein paar Regentropfen, kommt bei mir nicht wirklich gute Laune auf, da helfen irgendwie auch die mintigen Nägel nicht!

Für heute habe ich mir schon vor langer Zeit einen Lack zurückgelegt - nicht, weil er so schön ist, sondern eher, weil ich mich möglichst lange davor drücken wollte, schon wieder eines dieser winzigen Minifläschchen benutzen zu müssen. Aber irgendwann ist ja auch genug mit der Drückebergerei, also durfte heute der letzte Bourjois-Lack meiner Sammlung ran!
Die 89 aus der "Fashion Show à New York"- Reihe der Minifläschchen von Bourjois ließ sich aber - sehr zu meinem Erstaunen - doch ganz gut lackieren. Wenn man denn mal genug Lack am Pinsel hat, reicht das auch für einen Nagel, allerdings muss man dafür das Fläschchen schon auch zuschrauben und nicht nur reinstippen... Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass ich mir nicht mehr von diesen winzigen Fläschchen gekauft habe, denn so wirklich praktikabel finde ich die einfach nicht. Der Lack selbst hat eine gute Konsistenz und auch die Deckkraft ist in Ordnung - ich hätte nicht gedacht, dass er mit zwei Schichten perfekt deckt, das ist aber trotz dünner Schichten tatsächlich der Fall! Die Trockenzeit ist nicht berauschend, aber ganz okay - allerdings braucht die 89 unbedingt einen Topcoat, denn der Lack gleicht sich auf den Nägeln nicht wirklich aus.
Vom Glanz her würde es reichen, aber eine wellige, unebene Oberfläche wollte ich nicht haben, also kam eine Schicht Überlack drüber - dann wird das Mint auch so präsentiert, wie es das verdient hat! Die Farbe ist nämlich ein toller, grünstichiger, Mintton, der je nach Licht eher zart bis durchaus etwas kräftiger (im Sonnenschein, den ich leider nicht knipsen konnte) daherkommt und sogar mich ein bisschen davon abbringt, pastellige Töne doof zu finden. Zwar lässt sich bei der 89 aus der "Fashion Show à New York"-Reihe durchaus ein ganz leichter bläulicher Einschlag feststellen, aber insgesamt gehört der Lack doch eher zur grünlichen Sorte von Mint - und damit definitiv zu den typischeren Minttönen. Erstaunlicherweise passt er trotz seiner eher zart angehauchten Farben ganz gut zu meinem Hautton, sodass ich wirklich Spaß damit hatte, ihn zu tragen.
Da das Cremefinish nun nicht wirklich das allerspannendste ist, stellte sich schnell die Frage, was ich den aus dem Bourjois machen will. Seit Ewigkeiten hatte ich schon Waterdecals von Ladyqueen zu Hause rumliegen und wusste nie so recht, auf welcher Basisfarbe ich sie nun nutzen sollte, damit die Farben auch gut rauskommen. Zugegebenerweise war das Blumenmotiv im Winter auch nicht so richtig passend, aber da es jetzt doch so langsam Frühling wird, durften die Lilien auf den Mintton - und ich finde, da passen sie auch eigentlich wirklich gut hin. Das Motiv gefällt mir nach wie vor sehr gut, ich habe doch festgestellt, dass ich kleinere Motive ein bisschen lieber mag als Ganznageldecals - aber leider waren die Blümchen nicht ganz so einfach anzubringen, wie ich mir das gedacht hatte und die Zickereien gingen dann auch noch ein bisschen weiter...
Beim Versuch, die Decals auf die Nägel zu bringen, wurde schon schnell klar, dass die Blümchen nicht so richtig gerne an der Stelle bleiben wollen, an der ich sie gerne gehabt hätte. Trotz vorsichtigem Hantieren mit Wattestäbchen und Kosmetiktuch sind sie doch recht viel umhergerutscht. Irgendwann hatte ich sie im Griff und habe mich gleich in das nächste Problem manövriert: Ohne Topcoat sieht man die Ränder mehr als deutlich - mit Topcoat wird allerdings das Decal an der Nagelspitze ganz krisselig. Das fällt bei normaler Entfernung nicht wirklich auf, hat mich aber sehr geärgert, da man das vor allem auch auf den Fotos sehr gut sieht. Das Motiv finde ich nach wie vor toll, aber wirklich gut zu handhaben ist es eben nicht.
Was die Haltbarkeit angeht, ist der Bourjois ganz gut unterwegs gewesen, Tipwear ist bei der Farbe nicht sonderlich auffällig und auch nicht besonders schnell aufgetreten. Weil mich aber die etwas angeditschten Decals geärgert haben, war der Lack auch nur drei Tage auf meinen Nägeln. Ablackieren ging cremetypisch einfach.

Lotte zeigt heute einen Vertreter, der eher in die bläuliche Richtung geht, aber mit dem Finish auch deutlich spannender ist als mein popeliger Cremelack.
http://marzipany.blogspot.com/2016/03/lacke-in-farbe-und-bunt-enchanted.html
Nachdem wir jetzt die letzten beiden Wochen doch eher frühlingshaft und farbenfroh unterwegs waren, ist am kommenden Mittwoch wieder Kontrastprogramm angesagt. Auch wenn es nicht so wirklich österlich ist und ich ja eigentlich auf gutes Wetter hoffe - meine Liste sagt, dass Schwarz dran ist!

Die Waterdecals wurden mir freundlicherweise von Ladyqueen zur Verfügung gestellt und mit dem Code LRLC15 gibt es 15% Rabatt.

Dienstag, 22. März 2016

Von fehlgeschlagenem Mint zu einer unpassenden Farbkombination...

Für ein AMU passend zum morgigen Mint dachte ich mir, dass ich doch das perfekte Pigment zu Hause habe: "Whipped mint" von Coastal Scents, das die Farbe schon im Namen trägt. Ich hatte es *hier* schonmal gezeigt und wollte eben nicht schon wieder mit Taupe ankommen (wobei mich das durchaus gereizt hätte!), darum griff ich zur Sleek "Monaco" mit drei weiteren mintigen Tönen - das stellte sich letztlich als fataler Fehler heraus.
Neben "Whipped mint" kamen aus der Sleek "Monaco" wild durcheinander die beiden matten Töne "Summer breeze" und "Aquamarin" aufs Lid, "Hummingbird" mit seinem tollen Schimmer eher im äußeren V zum Einsatz und als mir das Ganze letztlich immer noch viel zu hell war, habe ich in der Lidfalte mit dem dunkelblauen "Midnight garden" gearbeitet.

Als Lidstrich in schwarz mal wieder der "Flashing star"-Eyeliner von alverde, wobei hier vielleicht eine matte Variante auch schlauer gewesen wäre (aber im Nachhinein weiß man halt immer alles besser) und auch ansonsten nur noch der übliche schwarze Kajal am oberen Wimpernkranz und Mascara.

Eigentlich dachte ich ja, dass ich "Whipped mint" auf dem Lid tragen würde - aber auf der großen Fläche wollte mir der nicht so richtig decken, also habe ich es mit "Summer breeze" und "Aquamarin" als Basis versucht, wobei der helle "Summer breeze" eher ein bisschen im Innenwinkel und "Aquamarin" eher auf dem Lid aufgetragen wurde - einen Unterschied erkennt man da aber nicht wirklich. Darüber habe ich dann fleißig "Whipped mint" getupft, damit es doch noch ein bisschen schimmert, aber auch das wollte nicht gar so recht klappen...
Nur "Hummingbird" im äußeren V war mir insgesamt zu pastellig und zart und das ist ja nicht so wirklich meins. Also habe ich noch zu dem dunklen Blau gegriffen (nachdem ich ernsthaft eine Zeit überlegt hatte, einfach alles wieder abzuschminken und ganz was anderes zu machen) und das im äußeren V und in der Lidfalte platziert. Gibt zumindest einen gewissen Kontrast und definiert das Auge ein bisschen, auch wenn es das AMU nun nicht wirklich retten kann und ich vom Gesamtergebnis noch immer nur mäßig begeistert bin. Da hat dann auch der schwarze Lidstrich nicht mehr geholfen... Obwohl ich am unteren Wimpernkranz noch etwas mit "Summer breeze" gearbeitet habe, sieht man davon nicht wirklich was und das nervt mich auch.
Bei den Einzelbildern sieht das gar nicht mal so schlimm aus und gefällt mir sogar recht gut - aber im Gesamtbild wurde ich mit diesen zarten Farben auf dem Auge nicht so recht glücklich. Irgendwie ist das einfach zu hell, mir fehlt es an definierenden Elementen und insgesamt ist mir das einfach zu blau-mintfarben ohne irgendwelche Akzente. Da hilft auch das Dunkelblau in der Lidfalte nur bedingt, wahrscheinlich wäre da wirklich ein Taupe oder Dunkelbraun besser gewesen. 

Leider geht auch der Schimmer von "Whipped mint" hier eher unter und funkelt nicht so schön, wie er es könnte. Aber was soll's, ich kann ja mit meiner Farbwahl nicht immer richtig liegen, das war eben mal wieder ein Versuch für die Tonne!