Donnerstag, 14. Januar 2016

Kürbis-Möhren-Cremesuppe

Eigentlich ist die Kürbissaison ja schon rum, aber an so einigen Marktständen und in vielen Geschäften gibt es noch immer Hokkaidos und Butternut-Kürbisse zu kaufen. Das hat mich zwar ein bisschen skeptisch gemacht, aber da ich Riesenlust auf Kürbissuppe hatte, habe ich vor anderthalb Wochen einfach mal einen gekauft - und der war lecker! Kaum war die erste Suppe aber aufgemampft, musste noch ein zweiter Kürbis her - denn bei dem matschigen Wetter gibt es nichts besseres als sich mit einer Tasse Suppe unter die Decke auf die Couch zu fläzen.

Eigentlich ist es schon fast vermessen, das als Rezept zu bezeichnen, aber ich fand die Kombination aus Kürbis und Möhre extremst lecker!

Zutaten:

1 Butternutkürbis
2 Möhren
1 Zwiebel
Kräutersalz
Pfeffer
gemahlener Ingwer
Zitronensaft
ca. 1 l Gemüsebrühe
Öl

Etwa 1 EL Öl (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl was auch immer) in einen großen Topf geben, eine Zwiebel in grobe Würfel schneiden und darin anschwitzen. In der Zwischenzeit den Butternut schälen, würfeln und mit zu den Zwiebeln geben. Das Ganze kann man ein bisschen Farbe nehmen lassen (Röststoffe!), während man die Möhrchen schält (oder eher die Monstermöhren in meinem Fall), kleinschneidet und dazu gibt. Mit etwa einem Liter Gemüsebrühe auffüllen (hängt natürlich sehr von der Größe des Kürbisses ab - also lieber mit weniger anfangen, sonst ist das keine Cremesuppe mehr am schluss) und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Wenn die Möhren- und Kürbisstückchen weich sind, geht es ans Pürieren - und vorher natürlich würzen. Salz und Pfeffer sind bei mir ein Muss, momentan ein Kräutersalz, das ich noch leeren möchte - darum sind auch keine weiteren Kräuter in der Suppe. Ich liebe eine leichte Ingwernote bei Kürbisgerichten, allerdings sollte man vor allem mit dem gemahlenen Ingwer sparsam sein, sonst ist der sehr dominant. Ich nehme anfangs immer einen halben Teelöffel voll, gegebenenfalls kann man dann noch nachwürzen. Ein Eßlöffel Zitronensaft gibt noch ein bisschen Säure dazu, was ich vor allen bei dem recht süßen Butternut klasse finde.

Mit dem Pürierstab ordentlich kleinhäckseln, dann braucht es auch keine Sahne, was mich selbst ein bisschen überrascht hat (wobei z.B. Kokosmilch der Suppe durchaus noch einen leichten asiatischen Einschlag gibt, den man mit Cumin oder Zitronengras auch noch entsprechend untermalen kann) und bei Bedarf nachwürzen. Wenig Aufwand, aber ein leckeres Ergebnis, das sich mit etwas Kürbiskernöl in der Tasse hervorragend macht und mit etwas Schärfe auch eindeutig von Innen wärmt. Aus so einem mittelgroßen Butternut hatte ich genug Suppe für sechs Tassen, was also in etwa auch sechs großen Suppentellern entspricht. Der Vorteil an der Tasse ist nicht nur, dass man mit ihr gemütlich auf der Couch sitzen kann, nein, sie bleibt auch noch länger warm als im Teller (logisch, weniger Oberfläche und so)! Nur, falls noch jemand ein logisches Argument brauchte...

Kommentare:

  1. Ich finde, es sieht ein minibisschen nach Babybrei aus ;) Ist aber eigentlich eine Sache, die ich schon länger mal ausprobieren wollte. Der Tipp mit der Kokosmilch ist gut!

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    1. Hihi, ja du hast recht - das Zipfelchen da oben sieht breiig aus, aber eigentlich ist die Suppe gut löffelbar und mit ein bisschen Wasser bekommt man sie a auch wieder flüssiger.

      Kokosmilch ist immer eine gute Alternative zu Sahne, wenn man denn den Kokosgeschmack mag und zu Kürbis passt das eigentlich auch gut (oder zu Möhren).

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  2. Und jetzt krieg ich Hunger. :) Ich esse Kürbissuppe ja auch sehr gern, aber halte mich meistens an Hokkaidos, da die mir besser schmecken. Möhrchen und Ingwer sind natürlich ein Muss dazu.

    LG Lotte

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    1. Hokkaido mag ich auch sehr gern, aber Suppe geht aus Butternut auch gut. Den Hokkaido lasse ich dann lieber ganz... Aber ist ja auch egal, womit man die Suppe macht, Hauptsache Kürbis :P

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  3. Ich liebe Kürbissuppe! Bei mirs gabs erst vor zwei Tagen auch welche. Als ich im Supermarkt den kleinen Hokkaidokürbis hab liegen sehen, konnte ich nicht nein sagen. Ich mag Kürbissuppe am liebsten mit Kartoffeln und Chili, aber Dein Rezept hört sich auch toll an. Karotte kann ich mir sehr gut in der Suppe vorstellen.

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    1. Kartoffeln und Chili sind natürlich auch eine gute Kombi - macht die Suppe sämiger :) Und ich finde ja, dass der Ingwer auch eine schöne Schärfe reinbringt, da verzichte ich dann lieber auf die Chilies :)

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