Freitag, 18. Dezember 2015

Blogzwangspause

Tja, irgendwann rächt es sich, wenn man übermüdet und unter Zeitdruck versucht, alles mögliche zeitgleich zu machen... Dann vergisst man nämlich einfach den Laptop im Security-Check am Flughafen. Mit allen Bildern drauf, die für so einige Postings die nächsten Tage bzw. Wochen geplant waren.

Ihr hört also frühestens am 04.01. wieder von mir, wenn ich das Teil wieder in die Hände kriege. Dass ich gerade ein bisschen angeknuspert bin, ist glaube ich nachvollziehbar... Was mit "Lacke in Farbe... und bunt!" ist, weiß ich gerade noch nicht - ich tendiere dazu, das bis Januar auszusetzen, weil ich einfach komplett frustriert bin...

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Von "Pfui!" zu "Hui!" - mein kleines Etikettiermaschinchen

Als mich meine Mutter mal fragte, ob ich denn nicht auch so ein Etikettiergerät haben wollte, habe ich sie glaube ich für bekloppt gehalten. Selten war mir so etwas spießiges untergekommen wie dieses kleine Maschinchen, das einfach nur Buchstaben auf einen selbstklebenden Streifen druckt - aber inzwischen muss ich sagen, dass ich ohne meinen kleinen Dymo eigentlich gar nicht mehr mag!

Momentan gibt es bei Lidl nämlich ein ähnliches (wahrscheinlich besseres) Gerät von brother und als ich das in der Werbung gesehen habe, dachte ich, dass ich mal ein paar Worte zu diesem praktischen Alltagshelfer verlieren könnte. Mein Dymo Letra Tag XR ist inzwischen schon ein paar Jahre alt und von der Discounter-Konkurrenz von Aldi, wenn ich nicht irre.

Er gehört jetzt nicht unbedingt zu der allerhübschesten Sorte, kann aber zumindest verschiedene Schriftbreiten und ein paar Stile drucken - auch wenn ich meistens eigentlich bei einer Einstellung bleibe. Und da er den Großteil des Jahres doch eher im Schrank wohnt, ist es auch nicht schlimm, dass er keine Schönheit ist!

Ein entsprechendes (aktuelleres) Maschinchen gibt es in (un)regelmäßigen Abständen immer wieder bei Aldi - und das ist für mich auch immer die perfekte Gelegenheit, mich mit neuen Bändern auszustatten. Theoretisch kann man die wohl auch bei Amazon nachbestellen - aber bisher bin ich immer problemfrei damit ausgekommen, wenn ich bei Gelegenheit wieder welche bei Aldi nachgekauft habe (ich bilde mir ein, sie kosten um die 5€). Es gibt sie zumindest in zwei Farben (weiß und gelb) und unterschiedlichen Materialien (Plastik und Papier habe ich zu Hause), sodass man je nach Bedarf auch ein passendes Band hat.

Ich nutze meistens immer ein Band bis zum Ende, aber man kann sie auch problemlos tauschen, wenn man gerade eine Beschriftung für eine besondere Verwendung braucht.
Anfangs dachte ich ja, dass ich absolut keine Verwendung für so ein Ding hätte - aber mit der Zeit kamen immer mehr Dinge dazu, für die ich das kleine graue Ding ausgepackt habe. Momentan habe ich es häufig wieder in der Hand, weil ich meine kleinen Boxen in den Umzugskartons damit belabele (die Umzugskartons selber bekommen dann doch eine handschriftliche Markierung mit Edding). Aber auch so habe ich ein paar Aufbewahrungsboxen beschriftet, damit ich schneller weiß, wo ich denn nun hingreifen muss, wenn ich z.B. einen Lidschatten oder ein Blush suche. Man könnte zwar auch einfach immer eine Farbe für eine Produktgruppe nehmen - aber mit einem kleinen Label ist das doch ein bisschen einfacher.

Meine alten Sleek-Paletten habe ich auch einfach mal beklebt, als ich es leid war, sie ständig umdrehen zu müssen, um zu wissen, welche ich in der Hand habe. Sicherlich ist das auch nicht die kreativste Schriftart, die zumindest ich aus meinem kleinen Etikettierer kriege - aber das ist mir auch nicht so wichtig. Hauptsache, ich weiß gleich, welche Palette ich da in der Hand habe!

Ähnlich ist es auch mit meinem Kleinteilemagazin, das allerlei Nailartzeugs und auch ein paar Augenprodukte enthält. Früher habe ich da fleißig die Schubladen erstmal aufziehen müssen, um zum richtigen Produkt zu kommen - jetzt steht das einfach vorne drauf und ich habe mit einem Handgriff, wonach ich suche.

Der klassischere Einsatzort von einem Etikettiergerät dürfte ja aber in der Küche sein - meistens bastelt man sich ja damit die Etiketten für Eingemachtes oder die Schüsselchen, die dann ins Gefrierfach wandern (da dann eher kein normales Papierband nehmen!).

Bei mir sind es vorwiegend Gewürze, die fleißig belabelt wurden (wie man gut erkennen kann irgendwann als eines der Bänder zu Ende gegangen ist), inzwischen auch diverse andere Plastikschüsselchen, die zur Aufbewahrung genutzt werden.  Es ist jetzt zwar keinesfalls so, dass ich auf alles und jeden eine entsprechende Etikette klebe - aber wenn etwas länger lagert, kommt definitiv ein Klebchen drauf.

Zugegebenerweise sind die Etiketten nicht unbedingt für Geschenke geeignet - sie sind halt doch recht schlicht und eher technisch, aber für alles andere im Eigengebrauch für mich perfekt geeignet. Nie hätte ich gedacht, dass sich dieses kleine Ding zu so einer Allzweckwaffe entwickeln würde, aber gerade wenn man Dinge umfüllt (egal ob Waschmittel, Spüli, Hülsenfrüchte oder Mehl), um sie in ein hübscheres oder praktischeres Gefäß zu geben - im Notfall kommt eben das Klebchen auf den Boden und ich weiß, was genau das ist oder wie lange es noch haltbar ist. Ein bisschen spießig ist das zwar schon - aber halt auch so unglaublich nützlich!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

China Glaze "Holiday joy" 1115 Winter holly

Eigentlich dachte ich ja, dass Tannengrün eine easy Sache sein müsste - welchen Lack ich lackieren wollte, stand schon lange fest, der ist auch definitiv farblich passend und in meinem Kopf ging das alles ohne Probleme. Dummerweise sah meine Kamera das mal wieder anders und nachdem die ersten Bilder so gar nichts wurden, wurde die Zeit so langsam knapp und ich habe ernsthaft überlegt, ob ich das Posting verschieben muss...

Dabei ist "Winter holly" von China Glaze tatsächlich ein zauberhafter Lack, den ich mir im USA-Urlaub bei Sally Beauty Supply mitgenommen hatte (ein Laden, zu dem wir extra mit der Bahn hingegurkt sind, um dann durch die vorstädtische Wohnidylle Virginias zu irren und letztlich doch zum Ziel zu kommen) - also im Frühjahr, und es war klar, dass er nicht nur des Namens wegen auf seinen großen Auftritt ein bisschen länger würde warten müssen. 
Zu Tannengrün passt er dann jetzt aber in Runde 5 ganz hervorragend, also durfte er endlich mal raus - und kaum hatte ich die erste Schicht auf den Nägeln, war ich schon etwas skeptisch. "Winter holly" ist nämlich, wie man schon im Fläschchen erahnen kann, ein Lack der eigentlich nur aus winzigen Glitterpartikelchen besteht. Die sind eigentlich auch gar nicht so rar gesät in der klaren Base - aber irgendwie ist es mit der Deckkraft nicht gar so weit. Vor allem die Nagelspitzen sind da so ein kleines Problem, da muss man nicht nur sorgfältig sein, sondern auch noch extra eine Schicht drüberpinseln, damit man nicht die Tipwear sofort hat (was auf den ersten Bildern übrigens der Fall war). Die Trockenzeit ist recht kurz, sodass es auch nicht schlimm ist, wenn man die eine oder andere Schicht lackieren muss - und ich bin am Ende bei vier gelandet. Eigentlich ist mit dreien alles soweit abgedeckt, dass man den Nagel nicht mehr durchsieht, aber die vierte macht alles noch etwas satter.
Was die Zusammensetzung des Lacks angeht, würde ich sagen, dass da eine ganze Menge dunkelgrüner winziger Partikelchen drin rumschwirrt, aber zwischendrin sind auch goldene und silberne - und ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht auch das eine oder andere schwarze Teilchen im Lack zu finden ist. Auf jeden Fall ist "Winter holly" eine sehr schöne, weihnachtlich anmutende Zusammenstellung und kommt einem (vielleicht eher klassisch geschmückten) Christbaum doch nahe. Allerdings ist das Finish ein bisschen gewöhnungsbedürftig, der Lack trocknet nämlich nicht glänzend ab, sondern eher matt. Das fand ich vor allem beim Blick ins Fläschchen doch ein bisschen schade, weil ich mir einen funkelnden Baum vorgestellt hatte - aber ärgerlicher war eher, dass der Lack dadurch sehr fragil ist. Mal ein bisschen zu fest irgendwo drübergewischt und schon hatte ich ein Loch im Lack - das hat mich dann doch eher an die Suede-Lacke erinnert, wobei das Finish hier keineswegs so zart und samtig, sondern eher ein bisschen rau (wie getrockneter Glitter eben) war.
Damit war ich dann ehrlich gesagt nicht so ganz glücklich, also kam eine Schicht Topcoat auf "Winter holly" - und damit zwigt der China Glaze wirklich, wie ein Tannenbaum so vor sich hinfunkeln, strahlen und glitzern kann: Besonders die goldenen Teilchen kommen da deutlicher hervor, aber auch die hellen silbernen Partikelchen machen sich bemerkbar. Das Grün bekommt viel mehr Tiefe und auch die helleren grünen Partikelchen werden auf einmal deutlicher. Mit Topcoat gefällt mir "Winter holly" sehr viel besser, weil er einfach lebendiger wirkt und ehrlich gesagt auch nicht gar so stumpf. Allerdings braucht es auch mehr als nur eine Schicht eines dickflüssigen Topcoats, wenn man diese ebene glänzende Fläche dauerhaft haben will - der Glitter säuft nämlich so einiges von dem Lack weg, das sieht man auch auf dem letzten Bild noch ganz gut.
Da ich leider keinen Sonnenschein erwischt habe, um "Winter holly" in seiner vollen Pracht auch glänzend abzubilden, gibt es ausnahmsweise mal ein Bild mit Blitz - und da machen sich auf einmal auch noch andere Lichtreflexionen im Lack bemerkbar: Orange, Rot und sogar Blau kann ich da erkennen und frage mich doch, ob sich da nicht vielleicht auch ein paar Holoteilchen eingeschlichen haben? Auf jeden Fall gefällt mir der satte Ton hier auch sehr gut - und man kann auch hervorragend sehen, dass der Lack sowas von Blickdicht ist, dass nichtmal das fiese Blitzlicht noch Lücken ausfindig macht. Um ein bisschen weihnachtlich zu bleiben, habe ich dann unter extremem Zeitdruck noch fix zwei goldenen Tannenbäumchen auf die Nägel gepackt - zur Weihnachtszeit sind das nämlich keine profanen Dreiecke sondern goldbehangene Christbäume, so!
Das Design ist jetzt nicht wirklich grandios und eher aus der Not entstanden, weil ich einfach keine Zeit und kein Licht hatte, um irgendwas hübscheres zu machen, aber es sieht doch ganz knuffig aus, was der goldene Orly da auf das Grün gezaubert hat. Mit Topcoat ist die Haltbarkeit von "Winter holly" übrigens hervorragend - ohne bröselt einem doch recht schnell der Lack von den Nägeln (damit kann man aber auch das nervige Ablackieren etwas umgehen).

Gleich noch eine ordentliche Schippe dunkler wird es bei Hanuta, die ebenfalls mit einem zauberhaften bunt-schimmernden Finish einen tollen Lack zeigt:
Um dem allgemeinen Wunsch natürlich zu entsprechen, wird es auch nächste Woche nochmal ordentlich weihnachtlich - und ich glaube, ich habe meinen Lack heute hier schon anklingen lassen (obwohl ich mir da noch nicht ganz sicher bin, was die Auswahl angeht). Auf jeden Fall ist getreu dem Motto "Zum Feste nur das Beste" Gold dran! Kleines, unerfreuliches Edit: Die nächste Runde startet leider erst am 06.01.2015!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Grün mit einem Hauch von Gold mit Sleek

Das morgige Tannengrün bei "Lacke in Farbe... und bunt!" stellt nach erster Durchsicht der Fotos eine große Herausforderung für mich dar - leider. Eigentlich dachte ich ja, dass das easy sein müsste, aber der Lack sieht das wohl anders! Und ähnlich zickig hat sich auch der erste Lidschatten herausgestellt, denn ich eigentlich für das heutige grüne AMU nutzen wollte - irgendwie nicht so meine Farbe momentan.
Eigentlich wollte ich nämlich "Tree of life" aus der Sleek "Garden of Eden" nehmen, um ein schön tiefgrünes AMU zu pinseln, aber nach dem ersten Versuch, Farbe aufs Auge zu bringen, hatte ich irgendwie nicht den satten Ton, den ich mir erhofft hatte. Also musste wieder "Fern" aus der "Ultra mattes v2" ran, der problemlos seinen traumhaften, matten dunkelgrünen Ton aufs Auge brachte.

Damit es nicht allzu matt und ein bisschen weihnachtlich wird, habe ich dann mit "Gates of Eden", dem golden schimmernden Lidschatten ganz links aus der oberen Reihe noch ein bisschen Goldschimmer auf dem Grün verteilt. Am unteren Wimpernkranz habe ich mit "Flora" gearbeitet und ausnahmsweise mal keinen schwarzen Lidstrich gezogen, sondern den Eyeliner in einem Bronzeton gehalten - der alverde-Liner 20 "Wattenmeer" hat mir hierbei gute Dienste geleistet.

Eigentlich dachte ich ja, dass "Tree of life" genau so satt und von der Farbe her nur noch ein bisschen dunkler sein müsste als "Fern" - aber irgendwie ist der Lidschatten eher fest gepresst und nicht so buttrig wie sein grüner Kollege aus der "Ultra mattes v2". Schade, denn noch einen Hauch mehr Dunkelgrün hätte das AMU vertragen, so habe ich aber vorwiegend in der Lidfalte noch ein bisschen mit "Tree of life" gearbeitet, um das traumhafte Grün von "Fern" etwas auszublenden.
Nachdem alles auf dem Lid ordentlich begrünt war, sah mir das doch ein bisschen zu heftig-grün aus - sehr auffällig und nicht sonderlich weihnachtstauglich. Bei "Gates of Eden" war ich mir nicht sicher, ob man den nicht als goldenen Topper missbrauchen könnte und habe das einfach mal ausprobiert. Im Innenwinkel war es mit der Deckkraft nicht allzu weit, also habe ich einfach mit einem fluffigen Pinsel auf dem ganzen Lid was von dem Schimmer verteilt - nur um dann doch nochmal mit "Fern" drüberzugehen und wieder ein bisschen mehr Grün reinzubringen. Nach ein bisschen Blenderei war ich aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden - der Innenwinkel ist einen Hauch heller, das Lid schön golden beschimmert und mit dem passenden Liner sieht das Ganze so aus, wie ich mir das gedacht hatte.
Am liebsten hätte ich ja einen richtigen goldenen Eyeliner genommen - aber da Gold nicht so wirklich meine Farbe ist, habe ich auch gar keinen goldenen Liner und so musste "Wattenmeer" eben ran. Den Liner habe ich schon recht lang, aber noch nicht so wirklich oft genutzt, er gefällt mir aber zu dem Grün mit dem goldenen Schimmer sehr gut und passt auch ohne eine schwarze Base zum AMU - und zu meinen Augen! Obwohl er nicht superdeckend ist, bekommt man doch schnell ein Ergebnis, das auf normale Entfernung gleichmäßig aussieht - die Kamera entlarvt das natürlich als Fehlschluss genauso wie meine Einbildung, dass ich an beiden Augen einen ähnlichen, gleichmäßigen Lidstrich gezogen hätte... Fieses Kameraauge!

Aber sei's drum - das Grün auf dem Lid gefällt mir hervorragend und um keinen allzu großen Kontrast dazu zu pinseln, habe ich den unteren Wimpernkranz einfach einem dunklen Braun gehalten und mir auch die Wasserlinie mit einem braunen Kajal von Rival de Loop Young angemalt. Dazu noch die Wimpern getuscht und ich finde das Ergebnis durchaus festlich und weihnachtsfeiertauglich! Wenn mein Lack für morgen sich jetzt auch noch so brav anstellen würde, wäre das eine wirklich tolle Sache...

Montag, 14. Dezember 2015

Beauty made easy-Gewinnspiel: Auslosung, die Zweite

Eigentlich hatte ich ja heute ein ganz anderes Posting geplant - aber manchmal sind zweite Chancen ja doch die schönsten. Nicht unbedingt für mich, aber vielleicht für euch, denn wenn sich nicht alle Gewinnerinnen vom Gewinnspiel für die zuckersüßen Lippenprodukte von Beauty made easy melden, bekommen eben andere die Leckereien! Es geht noch immer um die Lippenpflegeprodukte und drei "freie" Päckchen.
In alphabetischer Reihenfolge hat die zweite Ziehung folgende Kommentare ergeben: Binara, Frukdiduk und Ida. Bitte schickt mir möglichst bald (aber spätestens bis zum 19.12.15) per E-Mail eure Adresse, damit ich diese an Beauty made easy weiterleiten kann. Ob es allerdings noch vor Weihnachten klappt, weiß ich nicht - aber ich hoffe, ihr freut euch auch über ein gegebenenfalls etwas verspätetes Plegepäckchen!. Bitte benutzt die Mailadresse, die in eurem Profil hinterlegt ist, damit ich sie entsprechend auch zu eurem Kommentar zuordnen kann.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Sally Hansen "Complete salon manicure" 660 Pat on the black

Obwohl die letzten Tage tatsächlich ab und zu mal (also eher so für ein paar Minuten, nicht gerade für Stunden) die Sonne rausgekommen ist, greife ich momentan intuitiv doch recht häufig zu dunklen Lacken. Wobei ich das wohl auch das übrige Jahr schreiben könnte, denn ich mag dunklere Lacke nunmal unheimlich gern. Heute stand ich jedoch noch vor der Herausforderung, einen passenden Lack für das letzte Thema der Nailsreloadedchallenge zum Thema "frostig" zu finden.

Nach elendig langer Grübelei bin ich letztlich bei "Pat on the black" gelandet, weil ich mir dachte, dass man auf einen dunklen Lack ziemlich problemfrei was Frostiges pinseln könnte - und außerdem Stand der Lack sowieso in meinem "to do"-Display (aber um jetzt ganz ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung mehr, wieso - das kommt davon, wenn man doch mal umsortiert).
"Pat on the black" lässt sich mit dem breiten Biberschwanzpinsel gut lackieren und zeigt in der ersten eher unregelmäßigen Schicht auch noch recht deutlich, dass es sich um einen rotstichigen dunkellilanen Lack handelt - und gar nicht um schwarz. Und an dieser Stelle vermeldet mir mein Hirn, dass der Lack sich ja auch hervorragend für "Schwarz ist nicht gleich schwarz" eignet - denn Bilder herauszusuchen, auf denen man im Ansatz ein bisschen was von der Farbe erahnen kann, war gar nicht so leicht. Mit der zweiten Schicht wird auf den Nägeln alles definitiv blickdicht und schön einheitlich tiefdunkellila - und zwar so tiefdunkel, dass es in den allermeisten Lichtverhältnissen (vor allem zu dieser Jahreszeit) wie Schwarz aussieht.
"Pat on the black" hat eine schöne, glänzende Oberfläche und kommt aufgrund der kurzen Trockenzeit auch ohne Topcoat aus - aber wenn man sich beim Knipsen ein paar Macken in den noch halbfeuchten Lack haut, macht eine Schicht Überlack alles wieder schön glatt und glänzend. Mich kann man ja mit so dunklen vampy Lacken sehr begeistern, ich finde das ja durchaus edel und elegant - aber sonderlich abwechslungsreich ist der Lack mit seinem Cremefinish halt nicht. Darum gibt's auch nur zwei Bilder vom Lack solo, die ihn aber doch eigentlich in der Farbe hervorragend widerspiegeln. Dafür gibt es gleich drei Design-Bilder, auf die ich durchaus stolz in - und zwar vor allem deshalb, weil ich weder Decals noch eine Stampingplatte mit irgendwas Winterlichem habe und darum erstmal wieder Ochs vorm Berg stand, was das Motto "frostig" anging.
Nachdem ich mir das Hirn zermartert hatte, wie ich denn nun was Frostiges hinbekomme, fiel mir mein Kiko Crackle mit der Nummer 615 und dem Namen "Light gold" ein... Obwohl er viel Gold im Namen hat, ist das doch eher ein cremig-weißer Cracklelack mit goldenem Schimmer und damit (in meinem Kopf) der perfekte Lack für ein passendes Design! Da ich nun den normalen Auftrag von den Cracklinglacken nicht gar so spannend finde, habe ich mir ein Schwämmchen geschnappt und am Nagelbett angefangen, den Crackle aufzutupfen (mit den Tips anzufangen hat sich auf der rechten Hand nämlich als weniger hübsche Variante herausgestellt) Dadurch ergibt sich vor allem am Nagelbett ein hübscher Effekt, der das Weiß deutlich in den Vordergrund stellt und weiter unten kommt eher der goldene Schimmer durch.
Wenn man das Ganze nun irgendwie als aufbrechende Schneedecke oder so sieht, passt das ja durchaus zum Thema, für weitere Freihandmalereien bin ich einfach zu unfähig - und ich wollte es lieber nicht probieren und mir damit das Design komplett versauen (um ganz ehrlich zu sein). Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Ergebnis ziemlich cool finde, weil es eben auch ein bisschen strukturiert ist und doch so Schneespray durchaus nahe kommt. Aus Neugierde habe ich dann noch mit einem matten Topcoat gearbeitet - der macht die Oberfläche schön eben, stellt aber auch den goldenen Schimmer im unteren Bereich nochmal ein bisschen raus und macht aus "Pat on the black" tendenziell ein echtes Schwarz.
So genial ich die Mani ja auf den Bildern finde - live sah das fast ein bisschen seltsam aus mit dem weißen Nagelbett... Der Kontrast zu dem dunklen Lack ist schon sehr deutlich, aber zur Hautfarbe hin gibt es da auch noch ein bisschen was und irgendwie fand ich das dann auf Dauer seltsam. Und das, obwohl sich "Pat on the black" eigentlich ganz gut geschlagen hatte. Aber immerhin ließ er sich auch ohne Schlieren oder andere Schweinereien gut ablackieren - und wird demnächst wohl mal als Stampinglack ausprobiert!

Samstag, 12. Dezember 2015

Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Seelentröster

Eigentlich wollte ich ja meine Badezusätze zu Hause aufbrauchen und hatte nicht vor, mir kurz vor dem Umzug noch neue zu kaufen - wer weiß, ob ich in der neuen Wohnung überhaupt eine Badewanne haben werde? Aber irgendwie sprang mich dann der Kneipp "Seelentröster" doch so an, dass ich mal schnuppern musste - und kaum hatte ich das getan, hatte ich gar keine andere Chance, als das Schaumbad mit nach Hause zu nehmen.

Die 400ml-Flasche gibt es für 2,99€ im Angebot oder sonst 3,99€ in der Drogerie und der Dosierungsanleitung zufolge reicht sie für acht Schaumbäder. Macht also 50 Cent pro Bad, womit die Flasche günstiger ist als ein Einzelsachet. Seltsamerweise neige ich aber trotzdem dazu, eher einzelne Tütchen zu kaufen anstatt größerer Verpackungen, wobei ich mir das nach meinen ersten Wannenerlebnissen mit dem "Seelentröster" definitiv nochmal durch den Kopf gehen lassen werde, denn ich bin ganz hin und weg!

Nachdem ich mir "Abschalten." inzwischen öfters nachgekauft (und verbadet) hatte, "Entspannung pur" inzwischen als flüssige Version auf meinem Wannenrand steht und gerne genutzt wird, darf der "Seelentröster" als perfektes Winterbad jetzt auch dazukommen. Es kneippt ganz schön an meiner Wanne, habe ich festgestellt und tetesept kann sich nur mit dem "Muskel Vital" behaupten, das erfreulicherweise in letzter Zeit nicht so oft zum Einsatz kommen muss.

Gerade jetzt im Winter - naja oder im Herbst, je nachdem, nach welchen Kriterien man geht - bin ich ja ein großer Freund von schokoladigen, weichen, reichhaltigen und cremigen Düften und da trifft der "Seelentröster" einfach voll ins Schwarze.

Eine Verschlusskappe der fast schwarzen Flüssigkeit soll für ein Vollbad reichen - und dem kann ich nur zustimmen, obwohl ich durchaus auch gerne mehr dieses süßlich-weichen, cremigen Schokoduftes in meine Wanne kippen könnte. Beim Schnuppern an der Flasche denke ich sofort an Kuvertüre - und zwar definitiv die dunklere, obwohl der Duft vordergründig sehr süß und ein bisschen würzig ist. Allerdings ist er wunderbar rund, weich und trifft bei mir einfach voll ins Schwarze - Schokowellness pur!

Im Wasser ist der Duft dann allerdings nicht mehr so dominant - zwar merkt man beim Einlaufen des Badewassers die schokoladig-süße Note deutlich, beim Baden selbst haben Schaum und Wasser aber nur noch einen dezenten Duft, der auch nicht auf der Haut haftet.

Was die INCIs angeht, sind neben Kakaoextrakt (Theobroma cacao seed extract), der auch als Namensgeber fungiert, noch Mandel- (Prunus amygdalus dulcis oil), Orangen- (Citrus aurantium dulcis peel oil), Wacholder - (Juniperus mexicana oil) und Zitronenöl (Citrus limon peel loil) sowie Tocopherol enthalten, die für ein bisschen Pflege sorgen. Ein bisschen merkt man das auch, allerdings creme ich nach dem Bad trotzdem nochmal ein. 

Damit die Wanne auch wirklich nach Schokolade aussieht, wird hier mit Farbstoffen nachgeholfen und zwar Gelborange S (CI 15985), Brilliantschwarz (CI 28440) und Naphtolgrün (CI 10020). Das ergibt dann, passend zur Schokolade, zusammen braun!

Obwohl auf dem Deckel und Fläschchen "Nicht zum Verzehr geeignet!" vermerkt ist, ist es bei dem leckeren Duft schon sehr verführerisch, doch mal zu probieren -  und um gerade die kleinen Schokofans vor Unheil zu bewahren, ist im "Seelentröster" Denatonium Benzoate enthalten, auch als Bitrex bekannt. Dieser Bitterstoff soll verhindern, dass vor allem Kinder "aus Versehen" das lecker duftende Bad schlucken - und ich habe mal vorsichtig an meiner Fingerspitze geleckt, als ich den Deckel wieder zugeschraubt habe... Ich kann euch sagen, das Zeug wirkt unglaublich gut, denn alleine von dieser minimalen Menge musste ich mir ordentlich den Mund ausspülen!
Wenn man nun einen Deckel voll "Seelentröster" ins Badewasser gibt, machen sich schon die ersten Bedenken breit - will ich wirklich in braunes Badewasser steigen? Natürlich passt das perfekt zur Schokolade und zu diesem Zeitpunkt duftet es auch lecker, aber... Braun? Schon nach wenigen Sekunden hat sich dieses Problem aber verflüchtigt, denn von dem rotstichigen, braunen Badewasser ist gar nichts mehr zu sehen - es bildet sich nämlich zügig eine weiße, anfangs noch ein klitzekleines bisschen rosane, Schaumdecke. Der Schaum ist nicht superfeinporig, sondern schön ordentlich und wächst vor allem mit Einlaufendem Badewasser ganz ordentlich an. Während also andere Badezusätze nur Schaum versprechen, liefert der "Seelentröster" auch welchen - und zwar ordentlich!
Auch wenn man sich dann in diesen Schaum reinwagt, verschwindet der nicht, sondern schließt sich nach dem Eintauchen wieder - so stelle ich mir ein Schaumbad vor! "Mit langanhaltendem Schaum" wirbt die Verpackung und ich muss ihr da tatsächlich recht geben. Die empfohlenen 15 - 20 Minuten Badezeit überschreite ich mit einem Buch in der Hand regelmäßig und wenn ich mir mein Shampoo schnappe, ist der Schaum definitiv nicht weniger geworden. Auch das Haarewaschen und Duschgel überlebt der Schaum - zwar nicht mehr komplett, aber nach der Zeit sei es ihm auch zugestanden, ein wenig zu schwächeln. Andere Zusätze haben sich zu diesem Zeitpunkt schon längst verabschiedet, aber beim "Seelentröster" spüle ich am Schluss sogar noch einen kleinen Schaumberg in den Abfluss - und das, obwohl ich vorher noch einiges an Schaum zerpatscht habe (jaja, ein bisschen Kind muss man ja bleiben!)...

Ganz ehrlich - ich hätte nicht gedacht, dass ich vom "Seelentröster" auch als Schaumbad so angetan wäre. Auch wenn der Duft während des Badens deutlich schwächer ist, diese Schaummenge ist grandios und die Dauer, die er anhält auch - ich bin im siebten Badezusatzhimmel! Am liebsten wäre ich ja losgerannt und hätte mir gleich Nachschub besorgt (und alle anderen Kneippbäder gleich mit), aber das macht im Moment ja nicht wirklich Sinn, zumal ich ab Ende nächster Woche dann auch in den Weihnachtsurlaub zu meiner Familie aufbreche. Auf jeden Fall werde ich diese Flasche noch mit Genuss leeren und dann hoffentlich noch ein paar weitere kaufen und nutzen können - dicke Empfehlung von meiner Seite!

Freitag, 11. Dezember 2015

Catrice 890 How I matt your mother

Huch, schon wieder ist eine Woche rum, es ist Freitag und somit Zeit für einen blauen Lack zum "Blue Friday"! Irgendwie rennt die Zeit momentan nur so vor sich hin, was zum Jahresende ja nicht wirklich überraschend ist, weil ja doch noch immer irgendwas erledigt werden muss - aber irgendwie fällt mir das dieses Jahr ganz besonders auf.

Für den blauen Freitag habe ich mir heute einen Lack herausgesucht, der farblich an der Grenze ist - und der mich bisher immer auf die Palme gebracht hat (und das, obwohl ich den Namen ja richtig gut finde!). "How I matt your mother" von Catrice hatte ich inzwischen schon bestimmt drei Mal lackiert, aber nie wirklich gute Bilder hinbekommen und heute bin ich mir sicher: das lag nicht an mir, das liegt an diesem Lack!
"How I matt your mother" hat leider ein etwas verhunztes Pinselchen, lässt sich aber durchaus akzeptabel lackieren, wenn man vorsichtig ist. Der Lack selbst hat eine tolle, flüssige Konsistenz und lässt sich gut auf den Nägeln verteilen, trocknet auch in einem angemessen kurzen Zeitraum an - und hat leider dieses bekloppte "Brushed metal"-Finish, mit dem ich absolut nicht warm werde. Der Lack trocknet mit einer Mischung aus einem matten und einem Vinyl-(oder Rubber-)Finish - nur eben nicht glatt, sondern irgendwie schrunzelig. Ich finde, das sieht einfach so aus, als ob ich mir die Nägel schon ein paar mal angehauen oder eine Nacht mit feuchtem Lack geschlafen hätte, weil sich eine leicht krisselige Oberfläche ergibt. Es ist nicht wirklich strukturiert, aber auch nicht glatt - mit viel Liebe könnte man das vielleicht "vintage" nennen, für mich ist das einfach Mist.
Was aber grandios ist, ist die Farbe von "How I matt your mother", das ist nämlich ein dunkler, leicht angegrauter Blauton, der in einigen Lichtverhältnissen auch eine ordentliche Portion Lila zeigt. Auf den Nägeln wirkt der Lack deutlich dunkler als im Fläschchen  (dort ist er aus meiner Sicht auch ein ganz eindeutiges Blau!), was ich aber nicht wirklich schlimm finde. Schlimmer finde ich ja dieses seltsame Finish, darum habe ich einfach eine Schicht Topcoat drübergepinselt - und glänzend gefällt mir die Farbe ja gleich noch ein bisschen besser! Leider ist es aber so, dass eine Schicht wohl nicht so ganz ausreicht, denn kaum war der Topcoat so richtig trocken, habe ich auch schon die ersten Krisselanzeichen gesehen... Es war zwar ein eher dünner Topcoat, aber trotzdem nervig!
Dafür allerdings die perfekte Gelegenheit, um ein Design zur Nailsreloadedchallenge zum Thema "metallisch" daraufzupacken! Nachdem ich gesehen hatte, dass Leni einfach mit einem metallischen Lack gestempelt hat, waren sämtliche Befürchtungen verflogen, ich müsste dieses Mal aussetzen. Ich habe zwar nicht so ein cooles Puzzle-Motiv im petto, aber dafür endlich mal wieder die Gelegenheit gesehen, mit der Geek 04 von MoYou zu stampen. Ich liebe die Muster darauf - finde sie aber irgendwie selten so wirklich passend. Heute dachte ich aber, dass das Pfeilmotiv ja wohl problemfrei auf "How I matt your mother" passen würde und habe mit China Glaze "Metallic muse" (womit dann auch der metallische Anteil geklärt sein dürfte) einfach wieder den Mittel- und Ringfinger bestempelt. Wobei der Mittelfinger irgendwie ein bisschen verwischt ist, aber da war es dann doch zu spät...
Weil mich dann aber dieses leicht krisselige Ergebnis auf den übrigen beiden Nägeln geärgert hat, habe ich kurzerhand den Zeige- und kleinen Finger auch noch mit dem hellen Chinaglaze bepinselt. Macht die Mani nicht nur ein ganz schönes Stück heller, sondern sieht auch deutlich metallischer und cooler aus - vielleicht sollte ich das Ganze dann doch mal andersrum probieren und mit "How I matt your mother" auf "Metallic muse" stampen... Wobei ich ja eigentlich dieses dunkle Blau schon auch ziemlich klasse finde - aber ich glaube, da schwingt insgesamt der Unmut über dieses komische Finish ein bisschen mit und vergrämt mir den Lack. Ich weiß ehrlich gesagt noch immer nicht, was ich mit ihm machen soll - behalten oder weggeben?
Auf jeden Fall werde ich ihn kaum noch ein weiteres Mal als Sololack nutzen, denn mit dieser seltsamen Oberfläche kriege ich die Krise. Die Haltbarkeit ist ohne Topcoat auch nicht so sonderlich gut, der Lack fängt schnell an zu glänzen und entwickelt gut sichtbare Tipwear. Immerhin lässt er sich auch einfach ablackieren - aber ich glaube, ich kann sehr gut nachvollziehen, warum die "Brushed metal"-Lacke es nicht sonderlich lange im Sortiment ausgehalten haben..

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Nudeln in Sahnesoße - Soul-Food par excellance

Manchmal braucht es ja ein bisschen, bis man auf die wirklich genialen Rezepte kommt - und meistens sind sie dann so einfach, dass man sich wundert, warum man nicht gleich drauf gekommen ist. Während ich die letzten Jahre immer wieder mit mäßigem Erfolg Nudeln aglio olio zubereitet habe und mir der Knoblauch entweder verbrutzelt ist oder alles zu wenig knoblauchig war, habe ich diesen Herbst meine perfekte Sahnesoße mit Knobi gefunden. Natürlich durch einen Zufall, weil ich irgendwas nicht mehr im Haus hatte Hauptsache glücklich!
Wenn es um Nudeln geht, bin ich nicht wirklich anspruchsvoll - alleine mit einem guten Pesto (also tendenziell selbstgemachtem) oder einer einfachen Soße kann man mich glücklich machen, ich brauche da kein Schischi. Wenn noch Knoblauch oder Parmesan im Spiel sind, ist die Chance sehr groß, dass ich begeistert bin und wenn das Ganze dann noch flott geht, ist die Sache perfekt! "Meine" Sahnesoße enthält logischerweise beides und schmeckt hervorragend zu Fusilli longi (meine Lieblingsnudeln!), aber auch zu allen anderen Nudelsorten, die ein bisschen Soße vertragen.

Zutaten:

1/3 Becher Schlagsahne
1 Handvoll Parmesan
1-2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Muskatnuss
1 TL Mehl
etwas Nudelwasser

Nachdem man die Nudeln bis zur gewünschten Bissfestigkeit gekocht hat, sollte man beim beim Abgießen ein bisschen was von dem Wasser aufheben. In den Nudeltopf dann die Schlagsahne geben (ich brauche für eine Portion etwa 1/3 Becher Schlagsahne, das ist aber auch abhängig von der präferierten Konsistenz der Soße), mit frisch gemahlenem Pfeffer und Muskatnuss würzen und aufkochen lassen. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse geben und kurz mitköcheln lassen. Nach und nach den geriebenen Parmesan dazugeben und unterrühren. Natürlich könnte man jetzt noch mit anderen Gewürzen (z.B. Paprika, Cayenne oder was man sonst so will) oder Kräutern (z.B. Basilikum, Oreganno, Rosmarin, Thymian, etc.) würzen oder z.B. auch vorher ausgelassenen Speck dazugeben - aber ich mag es doch so einfach am liebsten.
Wenn man die Soße ganz flüssig mag, ist man dann schon fertig - ich mag es doch ein wenig sämiger, darum mische ich etwas von dem Nudelwasser (etwa 1,5cm im Glas) mit einem Teelöffel Mehl und rühre das dann in die Soße (wenn man das nicht tut, einfach mal abschmecken, ob genug Salz durch den Parmesan drin ist).  Die dickt dann ein bisschen an und ist perfekt für meine Nudeln. Hier könnte man natürlich auch mit Brühe oder Wein als Geschmacksträger arbeiten - braucht es aber nicht. In die Soße kommen dann die gekochten Nudeln und dürfen noch ein bisschen darin geschwenkt werden, damit wirklich überall was von der leckeren Soße hinkommt und ab auf den Teller!
Wenn man es besonders käsig mag, kommt dann noch ein bisschen Parmesan drüber, aber der macht dann den Knobigeschmack ein bisschen kaputt und ich finde, es ist genug in der Soße drin. Und vor allem schmeckt die endlich mal richtig nach Knoblauch, ohne zu aufdringlich zu sein - ich bin definitiv im siebten Nudelhimmel: Cremig, lecker, haftet an der Nudel, ohne komplett runterzulaufen, hier und da ein Hauch Pfeffer und Muskat, ein bisschen Würze durch den Parmesan - und das alles in 15 Minuten, nachdem die Nudeln ins Wasser gewandert sind, fertig. Bei größeren Portionen muss man etwas aufpassen, dass man sich mit der Soße nicht zu sehr vertut, aber gerade für einen ist das absolut perfekt!

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Manhattan Quick Dry 44S "Red Hot"

Nach der letzten, doch sehr düstern Woche, habe ich mich auf Hellrot heute wirklich besonders gefreut - dabei war das vor ein paar Jahren noch eine Farbe, die ich auf meinen Nägeln absolut schrecklich fand und ungern getragen habe. Nicht, weil ich Rot nicht mag, sondern irgendwie, weil mir ein helles, knalliges Rot nicht so recht in den Kram gepasst hat (und das, obwohl ich knalliges Blau mit großer Freude getragen habe - logisch ist das nicht wirklich).

Inzwischen haben wir uns aber doch angefreundet und ich greife auch gerne Mal zu einem klassischen Rotton, von denen sich doch zu meinem Erstaunen inzwischen so einige angesammelt haben. So auch der Manhatten 44S, der noch in einem der alten Fläschchen daherkommt (die neuen rechteckigen Flaschen finde ich ja um einiges schöner!) und irgendwann letztes Jahr im Rahmen einer Box oder eines Gewinnspiels bei mir eingezogen ist.
Bei den jetzt alten Fläschchen habe ich mit dem Pinsel ja immer so ein bisschen das Problem, dass er sich gerne am engen Flaschenhals aufspießt - in der ganz alten Generation war der irgendwie breiter. Bei "Red Hot" war das dieses Mal nicht so schlimm, weil ich auch fleißig immer auf das Fläschchen gestiert habe, als ich den Pinsel eintauchen wollte. Der Lack ist von der Konsistenz her eher von der etwas flüssigeren Sorte, ohne aber zu sehr zu verlaufen. Der Pinsel fächert gut auf, sodass man das Rot problemfrei auf die Nägel bekommt, ohne dass man ständig Lack in den Nagelhäuten hängen hat (gerade bei Rot ist das ja immer eine besonders fiese Angelegenheit). Beim Lackieren sollte man allerdings recht flott sein, denn "Red Hot" trocknet recht zügig an und wenn man zu oft über den Nagel pinselt, nimmt man durchaus die untere Lackschicht mal wieder mit. Die kurze Trockenzeit hat aber natürlich so ihre Vorteile, denn "Red Hot" ist einer der Lacke, die man auch auf die Schnelle lackieren kann.
Was die Deckkraft angeht, kommt man mit kürzeren Nägeln oder dickeren Schichten eindeutig mit nur einer aus - für mich war da noch zu viel Nagelweiß zu sehen, also musste eine zweite Schicht her. Das reicht dann aber auch, denn der Lack ist weitestgehend blickdicht. Nur weitestgehend, da "Red Hot" kein dichter Cremelack mit hohem Weißanteil ist, sondern eher auf der durchschneinenderen Seite ist. So richtig richtig richtig blickdicht ist das also nicht - aber schon so blickdicht, dass ich nicht ständig darüber stolpere. Der Glanz, den "Red Hot" mit sich bringt, reicht auch vollkommen aus, sodass ich mir den Topcoat gespart habe - gerade für eine schnelle Mani am Morgen ist das perfekt (und da sich der gute Lack mit den Wetterverhältnissen und meiner Kamera nicht so recht verstanden hat, musste ich heute früh tatsächlich noch schnell die Bilder für das Posting knipsen und dann auf die Arbeit zischen).
Was die Farbe angeht, sind wir hier bei einem traumhaften, strahlenden und intensiven Rot - definitiv ein Klassiker, der mich auf ganzer Linie überzeugt. Irgendwie ist da auch die genau richtige Mischung aus einem bläulichen Unterton und trotzdem Knalligkeit drin, dass er sich so gar nicht mit meiner Hautfarbe beißt und mir schlicht und ergreifend sehr gut gefällt. Nachdem ich dann fast drei Tage mit dem puren Rot unterwegs war, wollte ich noch irgendwas draufpappen - war aber komplett ideenfrei und hatte keinen Schimmer, was für ein Design passen könnte. Zu viel sollte es nicht sein, zu wenig auch nicht, Stampen wollte ich irgendwie nicht, weil ich kein passendes Muster im Kopf (oder eher auf einer der Platten). Am Schluss ist es dann ein einfaches Striping-Design geworden, das ich mit Maybelline's "Blackout" auf dem Mittel- und Ringfinger noch mit zwei weiteren Streifen abgesetzt habe.
Zugegebenerweise ist das Design durchaus an Kreativität und Neuigkeitswert problemfrei zu überbieten, aber die Kombination aus Rot und Schwarz mag ich sehr. Davon abgesehen kann man mit so einem Design sehr gut die nach drei Tagen doch bestehende Tipwear überdecken, die ich bei rotem Nagellack irgendwie immer noch besonders nervig finde... Irgendwie habe ich allerdings das seltsame Gefühl, dass meine Nägel mit dem Design deutlich kürzer wirken als ohne und das liegt jetzt nicht nur daran, dass am Zeige- und Mittelfinger das Schwarz vom Deckel genau an das Schwarz an der Nagelspitze anschließt. Besonders krass finde ich das ja irgendwie am Ringfinger, aber der ist in der Zwischenzeit eindeutig nicht kürzer und schon gar nicht länger geworden (die Bilder ohne Design sind einen halben Tag jünger als die Bilder mit).
Auf jeden Fall finde ich "Red Hot" definitiv hot und werde dieses Fläschchen definitiv behalten, auch wenn ich noch diverse andere Lacke in der Farbe habe. Sowohl was den Auftrag, als auch die Trockenzeit und Haltbarkeit angeht, bin ich mehr als zufrieden!

Bei Hellrot haben sich einige Interessentinnen für den Logenplatz gefunden (und das kann ich ja durchaus nachvollziehen!) und am liebsten hätte ich alle hier gefeatured - aber am Schluss hat dann doch die Lostrommel Ida ausgewählt und ich finde den Kiko auch richtig richtig toll!
Während es heute also nochmal knallig Rot wird und wir schon ein bisschen auf Weihnachten eingestimmt haben, geht es nächste Woche auch passend weiter. Es wird zwar farblich gesehen ein eindeutiger Kontrast (also tendenziell der Kontrast schlechthin zu Rot) und aus hell machen wir dunkel - aber ich wette, dass sich zu Tannengrün auch so einige weihnachtlich-stimmungsvolle Manis einfinden werden!

Dienstag, 8. Dezember 2015

Tu nichts Gutes, dann widerfährt dir auch nichts Böses.

Aus den Kategorien "Geschichten, die das Leben lieber nicht geschrieben hätte", "Wenn ich mir das nicht von der Seele schreibe, wird für die nächsten 48 Stunden jeder Satz nur aus weggepiepsten Wörtern bestehen" und "Wo die Fassungslosigkeit aufhört". 

"Tu nichts Gutes, dann widerfährt dir auch nichts Böses!" sagte ein Kollege heute, triefte dabei vor Selbstironie und klagte mir dann sein Leid, das ich staunend und kopfschüttelnd, überrascht und erschrocken zur Kenntnis nahm - nur um ihm ein paar Stunden später eine Email zu schreiben, weil es mich nun auch erwischt hatte. Und das sogar zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit - Gott sei dank von zwei unterschiedlichen Stellen (wobei das nicht wirklich dankenswert ist, sondern noch immer tragisch und nervig) und nicht zwei Mal von der selben (dann hätte ich so langsam an meiner geistigen Gesundheit gezweifelt).

Aber diese Leute, die über Leichen gehen, keinen Anstand haben und Begriffe wie "Absprache", "Fairness", "Gerechtigkeit" und "Zuverlässigkeit" im Duden nachschlagen müssen, gehen mir so langsam so richtig auf den Senkel. Ich habe ja schon fast Verständnis für diese egozentrischen Narzissten, die die ganze Zeit nur an sich selbst denken, nie anderen helfen, aber natürlich erwarten, dass man sofort und mit voller Kraft für sie da ist, wenn sie mal ein Problem haben - die können einfach nicht anders, sind sozial inkompetent und wissen einfach nicht, wie es richtig geht. Denen kann man auf die Nase binden, dass sie sich vielleicht mal revanchieren könnten - aber dann schauen sie einen nur mit großen Augen an und fragen, wie man das denn nun meinen würde... Die Reaktion, wenn man dann absagt, ist zwar immer wieder amüsant ("Wie? Du hast in zwei Tagen keine Zeit? Aber warum? Ich brauche das bis zu dem Termin!!!"), aber auch nur beim ersten Mal so richtig witzig.

Viel schlimmer finde ich diese hinterhältigen Duckmäuser, die einer Absprache zustimmen, sich gemütlich alle Vorteile sichern, einen dann ohne die entsprechend ausgemachte Gegenleistung hängen lassen - und sich auf irgendwelche generellen Regelungen beziehen, die man eigentlich bei der Absprache ausgeschlossen hat (und zwar vor allem zum Vorteil des Duckmäusers!). Natürlich kommt das erst dann, wenn schon fast alles erledigt ist - bis auf den fehlenden Part natürlich! -, man selbst schon seinen Teil erfüllt hat und außer dem moralischen Zeigefinger keinerlei Druckmittel mehr hat. Dann steht man da - nicht unbedingt alleine, sondern als Team - und schaut blöd aus der Wäsche, wurde nach Strich und Faden ausgenutzt und hat nur eine Möglichkeit: Sich ab diesem Moment auch an die (harten) Regeln zu halten, kurzfristig alles umzuwerfen und damit auch unbeteiligten Leuten mehr Arbeit zu machen.

Stress für alle - nur, weil einer meint, aus der Reihe tanzen zu müssen. Kurz vor Weihnachten, wenn es sowieso eng ist, man noch zig andere Dinge zu tun hat und sich eigentlich auf etwas anderes eingestellt hatte. Aber der penetrante Störenfried lässt einem keine Wahl (wenn man bei den abgesprochenen Dingen bleibt, könnten die ja beanstandet werden) und wenn man ihn nicht alleine leiden lassen kann, müssen die anderen (und man selbst) eben auch. Ich finde das absolut ätzend, unterirdisch, unfair, dämlich, nervtötend, anstrengend, unnötig und überflüssig - habe aber nach diversen Gesprächen feststellen müssen, dass es keine andere Lösung gibt. Wie schnell ein Querulant aus guter Stimmung und Spaß an der Sache zusätzliche Arbeit und Frust machen kann, ist erstaunlich - und alles nur, weil man es für alle einfacher machen wollte...

Montag, 7. Dezember 2015

Beauty made easy-Gewinnspiel: Auslosung

Pünktlich um 18 Uhr am Nikolausabend ist das Gewinnspiel für die zuckersüßen Lippenprodukte von Beauty made easy ausgelaufen und ich habe mich sehr über eure rege Teilnahme gefreut! Es gab erfreulicherweise (weil ihr die Produkte genau so spannend fandet wie ich) und leider (weil darum nicht jede gewinnen kann) mehr Teilnehmerinnen als Gewinne also habe ich die Fruitmachine bemüht und die fünf Gewinnerinnen ausgelost, die sich über folgendes Produktpäckchen freuen dürfen:
In alphabetischer Reihenfolge sind es die Kommentare von Alice, Emm.A, Fr.Ausverkauft, Janna und Willow. Bitte schickt mir möglichst bald (aber spätestens bis zum 12.12.15) per E-Mail eure Adresse, damit ich diese an Beauty made easy weiterleiten kann und ihr euer zuckersüßes Weihnachtspäckchen optimalerweise noch vor den Feiertagen bekommt. Bitte benutzt dazu die Mailadresse, die in eurem Profil hinterlegt ist, damit ich sie entsprechend auch zu eurem Kommentar zuordnen kann.



Bei allen, die nicht gewonnen habe, möchte ich mich nochmal sehr für eure Lippenpflege-Tipps bedanken - ewig wird nämlich mein "Sugar shock" auch nicht halten und ich muss mich nach Alternativen umsehen.