Mittwoch, 30. September 2015

Sephora by OPI "Don't be eggnog-ious"

Nach den vielen Sandlacken im Urlaub (naja... dreien, aber egal), hatte ich mir eigentlich vorgenommen - und das auch schriftlich festgehalten!-, dass es jetzt wieder ein bisschen glatter auf den Nägeln zugehen soll. Damit auch das Ablackieren dann nicht mehr so anstrengend ist... Und dann kam ich am Sonntag nach Hamburg und schnappte mir schon im Halbschlaf den Lack, den ich mir für den kupfernen Mittwoch herausgelegt hatte.
 
Und das war, bzw. ist noch immer, "Don't be eggnog-ious" von Sephora by OPI, den ich mir bei einem der Sephora-Besuche in den USA gekauft hatte. Dummerweise ist das aber ein Glitterlack, der also alles andere als leicht zu entfernen ist - aber da es schon spät war und ich ins Bett wollte, habe ich einfach angefangen zu lackieren und mich meinem Schicksal ergeben. Glatt wird es dann eben danach!
Es war auch gar keine schlechte Entscheidung, den Lack zu nehmen, denn "Don't be eggnog-ious" ist ein wirklich schöner und vor allem vielfältiger Kupferton - aber es ist und bleibt halt ein reiner Glitzerlack. Die klare Basis ist mit vielen winzigen Hexagons gespickt und weist deutlich weniger der normalgroßen auf, aber mit drei Schichten scheinen die Nägel eigentlich flächendeckend bekupfert zu sein. Zummindest, wenn man nicht mit der Lupe oder der Kamera auf die Nägel schaut, denn da erkennt man die kleinen Abstände natürlich trotzdem noch. Die Trockenzeit des Lacks war gut und auch die Oberfläche recht glatt - von der Warte gibt es also gar nichts zu meckern an dieser Glitzerbombe.
Und die Farbe finde ich auch toll - vor allem auf dem ersten Bild, das ist die Schattenseite bei Sonnenschein, also sozusagen die warme Seite des Lacks. Da macht sich ein solider, leicht orangener Kupferton bemerkbar, der mir wahnsinnig gut gefällt, aber leider nicht optimal zu meiner minimal gebräunten Haut passt. Der Ton ist aber schön herbstlich und strahlt da so richtig! Ganz anders sieht es aus, wenn man "Don't be eggnog-ious" bei Tageslicht ohne Sonnenschein betrachtet - da zeigt er nämlich eher seine kühle Seite, wirkt gar nicht mehr so orangestichig, sondern hat schon fast einen leicht roséfarbenen Touch und geht eher in Richtung eines hellen Kupfertons (passt aber noch immer nicht zu meinem Hautton - der Lack und ich sind wohl nicht richtig kompatibel).
IIn der prallen Sonne glitzert es dann sehr wild und die Lücken zwischen den einzelnen Partikeln werden überdeutlich - aber "Don't be eggnog-ious" zeigt hier noch eine andere Farbnuance, die schon viel deutlicher ins Braune geht und weder Orange noch Rosé zeigt. Diesen Farbton mag ich auch sehr, ein bisschen stört es mich nur, dass die Lücken so gut sichtbar sind - allerdings werden die eigentlich auch wieder von dem vielen Geglitzer überstrahlt und werden nur auf dem Foto so deutlich... Das wollte ich dann beheben und noch ein kleines Design auf den Glitter packen - also habe ich mir essie "Penny talk", essence "Be optimistic!" und Kleancolor "Metallic brown" geschnappt und damit V-förmig meine Nagelspitzen bepinselt. Auf dem Ringfinger sieht das fast ein bisschen nach Fishtailbraid aus, das ist es aber bei genauem Hinsehen gar nicht.
Eigentlich hatte ich darüber nachgedacht, das im Waterfall-Stil zu machen, aber das ging sich dann absolut nicht aus, da die überlappenden Enden in der Mitte eher schlampig ausgesehen hat... Also wurden es dann doch eher einfache Streifen, aber sie sind alles andere als gleichmäßig und irgendwie bin ich nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ich kann aber auch nicht so genau sagen, was mich da spezifisch stört, denn an und für sich sieht das ganz okay aus - vielleicht ist nur einfach der Glitter nicht so die optimale Basis, da er das Gesamtbild ein bisschen unruhig macht... Aber immerhin sind da drei unterschiedliche Kupfertöne zu sehen und ich würde ja fast wetten, dass sie beide auch heute in der Galerie auftauchen werden!
Mit "Don't be eggnog-ious" war ich von Sonntag bis Dienstag unterwegs und wenn ich den Glitter nicht satt gehabt hätte, hätte er sicherlich noch zwei weitere Tage ohne sichtbare Tipwear ausgehalten. Aber so habe ich mich durch die Ablackiererei gequält und mich doch ein bisschen dafür verflucht, ausgerechnet diesen Lack herausgesucht zu haben - im Nachhinein ist man doch immer schlauer.

Und während sich die Einreichungen zu Lila fast überschlagen haben (dabei war ich da doch noch im Urlaub!) sah es zu Kupfer eher mau aus, aber Lotte rettet mich mit einem hübschen Sally Hansen Lack, der sicherlich noch ein paar andere Nuancen zeigen wird...
http://marzipany.blogspot.de/2015/09/lacke-in-farbe-und-bunt-sally-hansen.html
Ich bin schon sehr gespannt, wie die Galerie heute aussehen wird und ich freue mich sehr darauf, heute Abend in den Beiträgen zu stöbern - Kupfer ist eine tolle Herbstfarbe und so wahnsinnig vielfältig! Für die nächste Woche habe ich Grau auf meinem Zettel stehen und muss selber erstmal schauen, was ich da lackieren will... Es soll nicht zu dunkel werden, Anthrazit hatten wir ja schon, sondern eher so mittig oder hellgrau!
 

Dienstag, 29. September 2015

Herbstlich für Pigmentomania - mal wieder mit Zoeva

Ehem, wenn man sich nach fast drei Wochen das erste Mal wieder Farbe ins Gesicht klatscht, kann das doch auch zu einem Erlebnis ausarten... Mal ganz davon zu schweigen, dass in drei Wochen meine Augenbrauen gewuchert sind (mein lieber Schieber, wo wachsen mir denn Augenbrauen?!) und ich zupfen musste, bis mir die Tränen kamen - das mit dem Lidstrich ist nach der Pause eine fiese Sache! 

Ich habe es aber tatsächlich geschafft, nichts Grünes zu schminken - obwohl die "Garden of Eden" von Sleek wieder dabei ist. Aber daraus habe ich nur den matten braunen "Flora" ganz rechts oben für die Lidfalte genutzt. Eigentlich hatte ich an ein Schwarz gedacht, aber dann kam mir das matte Braun doch etwas stimmiger vor.

Eigentlich steht nämlich "Terra di Siena" von Zoeva im Mittelpunkt, ein wunderschöner Kupferton (weil morgen zu "Lacke in Farbe... und bunt!" ja Kupfer dran ist und das zu "Pigmentomania" passt), den ich im Innenwinkel noch mit "Cannella" kombiniert habe. Am unteren Wimpernkranz ist dann der p2 Smokey eye stylist 050 "Dance the night away!", ein Braunton zu finden.

Und erst bei den Bildern ist mir aufgefallen, dass ja meine linke Augenbraue viel dicker ist als die rechte - wie irritierend! Nach näherer Inspektion vor dem Spiegel stellte sich dann aber raus, dass ich nicht zu viel (oder zu wenig) gezupft habe, sondern einfach nur mit dem Pinsel ein bisschen zu großzügig (oder eben zu vorsichtig) gepinselt habe - und die linke Braue ist Schuld! Da hat sich nämlich irgendwie ein doofes Loch gebildet, das sich partout nicht mit dem Brauenpuder füllen lassen wollte... Aber irgendwie irritiert mich das noch immer ein bisschen.
Das AMU ist dafür an sich ganz einfach gehalten - auf den äußeren zwei Dritteln des Lids habe ich "Terra di Siena" aufgetragen, der sich ganz einfach und wunderbar metallisch-strahlend aufs Auge bringen lässt. Im Innenwinkel habe ich dann "Cannella" benutzt, weil ich den ein bisschen heller haben wollte. Der Kontrast war am Anfang relativ groß und der Übergang sehr sichtbar, das ließ sich aber mit ein bisschen Blenderei ganz gut beheben. Kurz hatte ich überlegt, "Terra di Siena" einfach nur nach oben zur Braue hin ein bisschen auszublenden, dann aber doch in "Flora" aus der Sleek-Palette gedippt und die Lidfalte ein bisschen verdunkelt. Wirklich deutlich erkennt man den Braunton im Gesamtbild zwar nicht, aber so ist das AMU doch etwas runder.
Beim Lidstrich habe ich mich für Schwarz entschieden (kurz über Braun nachgedacht, dann aber vermutet, dass das auf dem Kupfer eher untergehen würde und mir Schwarz geschnappt) und mal wieder festgestellt, dass ich am rechten Auge viel einfacher einen hübschen Wing hinbekomme als am linken - vielleicht sollte ich künftig einfach das rechte zuerst machen? Den unteren Wimpernkranz habe ich dann kurzerhand einfach Braun gehalten - nochmal Kupfer wäre mir zu viel gewesen und ganz nackig wollte ich den dann auch nicht lassen. "Dance the night away!" macht sich da eigentlich ganz gut - eher unauffällig, aber sehr stimmig im Gesamtbild.

Und am Schluss ist da doch ein hübsches und vor allem herbstliches AMU rausgekommen, das mir recht gut gefällt - wenn man davon absieht, dass ich das drei Mal nachkorrigieren musste, bevor ich aus dem Haus bin... Beim ersten Mal waren die Lidstriche irgendwie ungleichmäßig, dann ist mir aufgefallen, dass ich mir den linken Innenwinkel total vertränt hatte und am Schluss sind noch irgendwelche Löcher auf dem rechten Lid aufgetaucht, die ich wegblenden musste. Fast so, als wollte das AMU gar nicht draußen rumgetragen werden! Aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen - und am Schluss hat es auch problemfrei gehalten... Waren wohl nur Anlaufschwierigkeiten, die sich da nach dem Urlaub eingeschlichen hatten.

Montag, 28. September 2015

101 im September, die Zweite

Nunja... Eigentlich befürchte ich, dass ich mir dieses Posting, was den tatsächlichen Fortschritt angeht, eigentlich sparen könnte. Mein September verlief ganz anders, als er eigentlich geplant war - definitiv deutlich besser, was die Gesamtqualität angeht! Aber für das 101 war das wohl kein guter Monat - nicht verwunderlich, wenn man fast drei Wochen anderweitig unterwegs und davon zwei Wochen im Urlaub ist!

Der Monat war supertoll und ich würde ihn nicht gegen den ursprünglich geplanten eintauschen wollen, aber wirklich viel vorwärts gegangen ist natürlich nicht. Ich hoffe, dass ich im Lauf der Woche dazu komme, mich euren ganzen Kommentaren zu widmen und meine Leseliste zumindest zu überfliegen, aber auf der Arbeit stapelt sich auch so einiges, das erledigt werden will (ein Kreuz ist das, mit diesem Urlaub...). Aber sei's drum - ein Rückblick auf den letzten Monat muss nun einmal sein, auch wenn ich nicht viel an Fortschritt zu vermelden habe.

9. schwarze Sneaker (1 / 1)

Im Juni letzten Jahres habe ich mir neue Sneaker zugelegt - und die Jungs sind inzwischen schon ganz schön abgelaufen! Bzw. ist das Obermaterial (das eben kein Leder ist) schon ein bisschen abgeschranzt, darum habe ich mich in der letzten Zeit auch ein bisschen nach Ersatz umgesehen - und wurde bei Aldi Süd fündig. So ein Heimatbesuch hat auch seine Vorteile! Es sind jetzt zwar nicht meine Traumlatschen, aber solide schwarze Schühchen, die mich hoffentlich die nächste Zeit begleiten werden. Irgendwie dachte ich ja, dass die Riekers länger halten würden, aber ein gutes Jahr, wenn man sie wirklich sehr häufig trägt, ist ja eigentlich okay...

14. Nagellacke maximal (21 / 100)

Ich war SO willig, im Urlaub Nagellacke zu kaufen - ehrlich! Aber die einzigen Nagellacke, die ich im Urlaub zu Gesicht bekommen habe, standen bei uns im Hotel-Shop und waren cremig-nude. Ja, ne, sowas muss ich mir dann nicht zulegen, nur um mir als ordentlicher Beautyblogger einen Lackzuwachs zuschreiben zu können... Zwar bin ich im Urlaub an einem Sephora vorbeigekommen - aber der hatte gerade Mittagspause (die haben da wirklich und ernsthaft Mittagspause!!!) und ansonsten sind die kleinen Dörfchen auf Kreta nun nicht wirklich ein Beauty-Paradies. Es ist ja aber auch nicht so, dass mir die Lacke ausgehen!

15. Duschgels aufbrauchen (9 / 15)

Hätte ich mein Duschgel mit in den Urlaub genommen, dann wäre es definitiv leer geworden - aber natürlich schleppe ich in den Urlaub kein fast leeres Duschgel mit, sondern... Ein volles. Weil man Duschgel ja so schnell aufbraucht, vor allem, wenn man Lena heißt! Also manchmal frage ich mich wirklich, was da so in meinem Hirn vorgeht - ab und an würde ich eindeutig sagen: Gar nichts! Jetzt habe ich aber am Wannenrand ein nahezu geleertes Duschgel stehen, das im Oktober eindeutig leer wird und bei meinen Eltern eines, das ich sicher beim nächsten Besuch leeren werde... Es könnte also auch an dieser Front vorwärts gehen!

16. Bodybutter /-lotion aufbrauchen (12 / 12)

Was den Urlaub angeht, war ich doch ein bisschen, äh... Sagen wir einfach blauäugig. Meinen dicken Asam-Pott wollte ich (nachvollziehbarerweise) nicht mitschleppen, also kam eine frische Dose mit "nur" 250ml mit - und ich würde mal sagen, sie beinhaltet trotz fleißiger Cremerei noch etwa 170ml. Und ich stehe zu Hause jetzt mit drei offenen Cremes da - nicht schlau!

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (83 / 142)

Bekanntlich kommt es ja erstens anders und zweitens als man denkt. Ich dachte ja, dass ich im Urlaub mehr als genug Zeit hätte, mir jeden zweiten oder dritten Abend eine Maske ins Gesicht zu klatschen - aber wenn man nach dem Essen schon eindöst, kaum dass man das Zimmer erreicht hat, ist nichts mit großartiger Masken-Wellness... Da wurde nur noch gecremt und dann die Hälfte wohl wieder in den Kissen abgewischt - aber so ein Urlaub soll ja Entspannung sein! Im Herbst freut sich meine Haut sicherlich auch noch ein bisschen mehr über zusätzliche Pflege und ich hoffe, dass ich im Oktober dann ein bisschen was aufholen kann.

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10)


Trotz Urlaub ging es nailartmäßig doch ganz gut - und vor allem ist auch wieder ein bisschen mehr Abwechslung dabei. Klar bleibt Stamping nach wie vor eine schnelle und einfache Sache, aber ein bisschen Abwechslung muss ja auch sein! Das Panda-Stamping-Decal finde ich klasse, aber ich glaube, dass die blaue Waterdecal-Resterampe mein liebstes Design diesen Monat ist... Oder vielleicht die lilanen Galaxynails? Auf jeden Fall ein Monat, der mir designmäßig viel Spaß gemacht hat!

48. Handbuch der Kamera durcharbeiten und verstehen (1 / 1)

Ha! ENDLICH! Ist ja nicht so, dass ich die Kamera nicht schon ewig hätte - aber sich einfach mal die Zeit nehmen und ein paar Stündchen mit dem Handbuch verbringen, das war bisher nicht drin. Aber im Urlaub hatte ich, gemütlich auf einer Strandliege gammelnd, endlich Zeit und Muße! Das heißt jetzt übrigens nicht, dass ich alles sofort umsetzen kann oder die Bilder besser werden... Aber ich fühle mich ein bisschen schlauer!

51. Bücher lesen (54 / 60)

Das Schönste am Urlaub ist, dass das für mich eigentlich immer Lesezeit bedeutet - vor allem im Sommer. Gemütlich irgendwo rumgammeln und in einem Buch schmökern, das ist für mich definitiv entspannend! Vor dem Urlaub habe ich "Engelskalt" von Samuel Bjørk gelesen und unter Kretas Sonne ging es dann mit Harlan Coben und "Keine zweite Chance" weiter. Fand ich gut, werde ich wahrscheinlich noch ausführlicher rezensieren. Leider war die restliche Bücherwahl eher so lala... 

Bei "Wie die Tiere" von Wolf Haas war mir das fast klar, mit Haas' Schreibe werde ich einfach nicht warm. Ich stehe einfach mehr auf korrekte deutsche Sätze und nicht auf abgehacktes Geschreibsel. "Scream" von Chris Mooney gäbe sicherlich einen akzeptablen Action-Film ab, war mir aber einfach zu aufgesetzt und übertrieben, wobei der Ansatz nicht schlecht war. "Blutrivalen" von Declan Hughes hat mich irgendwann einfach nur genervt, wobei ich gar nicht mehr sagen kann, warum eigentlich - auf jeden Fall waren wir uns einig, dass das Buch doof war. "Mania" von Marcos M. Villator war der zweite Teil einer Serie und in Ordnung, wenn man sich mal reingefuchst hatte - aber da gefiel mir das Szenario einfach nicht so recht und blieb auch bis zum Ende ein bisschen wirr und seltsam.

Das absolute Grauen war Einzig "Früher war mehr Strand" aus dem Diogenes-Verlag, eine Sammlung von Reisegeschichten einiger bekannter Autoren. Ja, nein, nur weil jemand ein oder mehrere gute Bücher geschrieben hat, ist nicht alles, was aus seiner Feder fließt, toll. Das Buch hatten uns unsere Poolliegen-Nachbarinnen überlassen und ich habe mich durchgequält, um es dann im Hotel anderen armen Seelen zu hinterlassen. Einzig "Eindeutig Mord - Zwölf Fälle für John Rebus" von Ian Rankin, das aus zwölf kurzen Stories besteht, fand ich wirklich unterhaltsam - aber eben nur, weil ich Rebus gerne mag.

60. Sport machen (314 / 514)

Da hatte ich mich im August so gut an mein Soll herangerobbt - und dann kam der Urlaub. Natürlich mache ich im Urlaub nicht meinen Sport, irgendwann darf man ja wohl auch mal faul sein! Und jetzt darf ich mich wieder mit diesem gähnenden Loch herumplagen, das wurmt mich ein bisschen... Aber, ganz ehrlich - ich freue mich auf meinen Sport und meine urlaubsverwöhnten Pölsterchen dürften auch die eine oder andere Sporteinheit vertragen...

73. einen großen Urlaub planen (0 / 1)

Hmmm, also im Urlaub war ich - aber geplant hab' ich vorher nicht viel. Das war eher die Entscheidung zwischen "Fährste mit?" und "Oder fährste nicht mit?". Das Hotel stand, der Zeitraum stand - aber die Unternehmungen vor Ort haben ein bisschen Organisation gebraucht, also zählt das vielleicht doch als planen? Ich überlege mir das mal noch...

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (21 / 32)

Wenn man im Ausland ist, ohne halbwegs ordentlichen WLAN-Empfang - dann kann man nichts anderes tun als chillen. Und was war wahnsinnig entspannend und angenehm, sich keinen Kopf um Postings oder Kommentare zu machen, sondern die Tage einfach nur so vor sich hinplätschern zu lassen!

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (21 / 32)

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (21 / 32)

Ha, diesen Monat gab es allerlei Fisch - so ein Hotelbuffet hat halt so seine Vorteile! Aber zu Hause gab es vorher schon Lachs beim Asiaten, den hatte ich im Urlaub dann auch. Dazu Pangasius und, zum ersten Mal in meinem Leben, Hundshai. Kann man essen, ist jetzt aber vom Eigengeschmack her keine Erleuchtung. Ich glaube, im Oktober ist es wieder Zeit für Teriyaki-Lachs *hust*.

Erkenntnis des Monats: Die Zeit rennt! Vor allem am Tag vier des Urlaubs - irgendwie fliegen die Tage dann nur so dahin und am Ende habe ich mich gefragt, ob ich nun ernsthaft vierzehn Tage weg war. Es kam mir deutlich kürzer vor - aber der Blick auf den Kalender zeugte vom Gegenteil. Zwei Wochen echtes Ausspannen taten unglaublich gut und haben so einige Akkus wieder aufgeladen. Sollte ich öfters machen. Mal sehen, was sich nächstes Jahr so ergibt...

Sonntag, 27. September 2015

Sally Hansen "Sugar shimmer" 05 Mint tint

Obwohl ich mir für den Urlaub (natürlich!) mehr als nur eine Handvoll Lacke eingepackt und sogar ein bisschen was an Nailartzeugs mitgenommen habe, habe ich es tatsächlich geschafft, mir in fast drei Wochen nur ein einziges Mal die Nägel neu zu lackieren. Spricht also sehr dafür, dass das ein ziemlich entspannter Urlaub voller Nichtstun war!

Vor dem Urlaub hatte ich ja schon Anny "She's amazing" lackiert und bin dann auch bei den Sandlacken geblieben. Von meinem Haupt-Urlaubslack muss ich mal noch ordentliche Fotos machen, aber den Lack, mit dem ich aus dem Urlaub wiedergekommen bin, den gibt es heute! Und auch "Mint tint" gehört zu den Lacken, die schon lange auf ihren Einsatz warten - denn den hatte mir Marina aus ihrem USA-Urlaub mitgebracht, der inzwischen auch schon einige Zeit her ist.
Die Standardlacke von Sally Hansen finde ich ja nicht so bombastisch (da ist mir einfach ein bisschen zu viel Gewöhnliches dabei) - aber wenn die Marke eines richtig gut kann, dann sind es Sandlacke! Diese feinkörnige Struktur finde ich absolut genial und eigentlich ist auch die "Sugar shimmer"-Serie grandios - wenn man nur den Schimmer ein bisschen deutlicher sehen könnte! Und natürlich gab es diese Lacke nicht bei uns im regulären Handel, aber dafür fand bzw. findet man sie teilweise noch immer bei tkmaxx. So habe ich ja auch meinen "Taffy tart" erhalten, die dunkelblaue Variante zum heutigen Lack. Und man könnte durchaus sagen, dass "Mint tint" die schimmrige Variante zu "Sour apple" ist, wobei der Grundton durchaus ein bisschen abweicht und der Schimmer leider nicht so auffällig ist.
Aber von vorne - lackiert habe ich von "Mint tint" zwei Schichten, eine reicht mir bei der Farbe nicht so ganz (denn der Lack ist eher dünnflüssig und ich bilde mir ein, nicht so dicht wie die schimmerfreien Varianten). Der Auftrag ist supereinfach und man hat schon in der ersten Schicht ein durchaus hübsches, strukturiertes Finish - aber mit der zweiten wird einfach alles besser! Die Trockenzeit ist kurz, aber nicht superkurz, sodass man durchaus auch ein bisschen korrigieren kann. Mit nur einer Schicht sind bei mir noch immer ein paar kahle Stellen zu sehen, bei zweien ist das putzartige Finish schön gleichmäßig (naja, so gleichmäßig es bei Sand eben geht!) und auch die Farbe deutlich satter.
Und die Farbe ist eigentlich der Clou - auch wenn Sally Hansen den Lack als Mint bezeichnet, würde ich eher zu einem zarten Lindgrün tendieren, das sieht man auf den unteren Bildern mit Blitz auch ein bisschen deutlicher. Ihm fehlt aus meiner Sicht einfach eindeutig ein bläulicher, kühler Einschlag, um als richtiger Mintton durchzugehen - aber das sind wirklich nur Nuancen, um die man sich sicherlich streiten kann. Da die Reihe "Sugar shimmer" heißt, schwirren in der hellgrünen Base entsprechend Schimmerpartikelchen rum, in diesem Fall sind sie gelbgolden und im Fläschchen auch recht gut sichtbar (und dieser gelbe "Fleck" auf dem Label stammt nicht von mir, der ist so geplant!). Daher finde ich auch Mint nicht gar so passend, denn der Farbton hat schon einen eindeutigen Gelbstich drin.
Dummerweise versteckt sich aber dieser Schimmer recht gut - im normalen Tageslicht fällt kaum auf, dass sich da eigentlich goldene Fleckchen im Lack verstecken, da muss man schon sehr genau hinsehen. Es dominiert eigentlich der matte Eindruck des zarten Grüntons. Auch im Sonnenschein oder im Blitzlicht hält sich der Schimmer sehr bedeckt - hier und da reflektiert zwar das eine oder andere goldene Partikelchen das Licht, aber um das wirklich gut zu erkennen, muss man die Bilder schon ordentlich vergrößern. Und mit bloßem Auge ist das leider gar nicht erkennbar - da wirken diese Lichtreflexe einfach eher wie glänzende (oder feuchte) Stellen. Trotzdem finde ich den Lack sehr hübsch und die Farbe hat mir auch in den letzten Urlaubstagen sehr gut gefallen.
Haltbarkeitstechnisch hatte es "Mint tint" bei mir nicht leicht - Kofferpacken, Flug und die Fahrt über musste er doch ein bisschen leiden, hat sich aber trotzdem ganz gut geschlagen. Vier Tage hat er ohne Tipwear überstanden und auch nach der Rückreise nur kleinere Blessuren gezeigt - darum mag ich Sandlacke ja auch so! Nur das Ablackieren, das ist logischerweise nicht gar so erfreulich, geht aber ohne größere Schmierereien vonstatten. Ich habe zwar noch ein paar Sandlacke hier, aber ich glaube, jetzt wird es erstmal wieder Zeit für glatte Texturen!

Samstag, 26. September 2015

Cretan Catcontent

... weil "Kretischer Catcontent" sich genau so doof liest wie "Kretischer Katzeninhalt". Als Teilzeitkatzenbetüdlerin (wobei die Bezeichnung Teilzeit nicht so ganz zutreffend ist, tendenziell wäre das wohl eher ein Minijob, da ich ja doch nicht so oft daheim bin... Dann ist das aber definitiv eine Vollzeitaufgabe!) komme ich natürlich nicht darum herum, auch im Urlaub auf die eine oder andere Miezekatze aufmerksam zu werden. Während wir also auch mit lauter "Aaaah" und "Ooooh" durch die Gegend staunten, schlich sich auch ab und an mal ein "Uh - Katze!" ein, das die Augen der ganzen Familie zu dem Fellviech zog (und ab und an auch die Kameralinse). Ja, auch wenn man älter als sechs ist, ist das erlaubt!
Jetzt sind natürlich die Katzen auf Kreta nicht so wirklich viel anders als bei uns - zumindest, wenn man ihre Tätigkeiten betrachtet. Die pennen nämlich auch die ganze Zeit. Bei uns vor dem Hotel gab es eine Bande von sechs Miezen, die sich die meiste Zeit gemütlich im Schatten zusammengekuschelt hatten (ja, trotz 30 Grad und mehr lagen die auf einem Knäuel!) und auch das meiste andere Katzenvolk, das mir vor die Linse kam, hat einfach gedöst. Die Tigerkatze vom ersten Bild (übrigens das einzige von zwei "echten" Tigerexemplaren, das uns untergekommen ist) übrigens in einem Kloster und die könnte man fast mit einer unserer Miezen verwechseln, nur dass die kretischen Exemplare irgendwie alle sehr viel längere Beine haben...
Auf einem kleinen Treppenvorsprung im Dörfchen nebenan habe ich die einzige Mieze entdeckt, die sich durch das Halsband mit Glöckchen (ok und wohl auch durch den wohlgenährten Körperbau) als echtes Haustier bezeichnen lässt - die meisten anderen Katzen schienen mir eher Streuner bzw. geduldete Nutztiere zu sein. Kaum eine war wirklich wohl genährt, bei den allermeisten Tieren konnte man gut die Rippen erkennen und sonderlich zutraulich waren sie auch nicht. Gerade in Restaurants sieht man mal hier und da einen Schatten vorbeihuschen, der mit Argusaugen die Kinderstühle beobachtet - da fällt ja am ehesten was ab! - aber wirkliche Streichelkatzen sind uns nicht untergekommen.
Das typischste Katzenbild ist wohl dieses - irgendwo in ein Eckchen gekauert saßen die vorwiegend weißlastigen Miezen, beobachteten das Tagesgeschehen und fragten sich wohl, was diese komischen Zweibeiner eigentlich wollen. Die längliche Schnauze finde ich ja ganz klasse, die macht sogar einen Straßenstreuner gleich eine runde edler - und lässt unsere kleine Mieze, die ein eher rundes, kurzes Gesicht hat, doch sehr "einfach" aussehen (und trotzdem würde ich sie um kein Geld der Welt eintaushen!). Am meisten hat mich aber doch überrascht, was für lange Beine die alle haben - auch da ist natürlich Frau Katze mit ihren kleinen Stummelchen nicht gerade der Prototyp für ein Katzenmodel.
Als wir am vorletzten Tag noch bei schlechtem Wetter (Wolken, teilweise sogar Regen!) noch eine kleine Fotorunde durch unsere Anlage drehten, entdeckte ich auf unserem Hotelstrand dann noch eine ganz besondere Madame, die es sich unter einem der Schirme auf einer Liege breit gemacht hatte. Normalerweise waren die Liegen schon von früh morgens besetzt, aber da eben das Wetter nicht gar so gut war, hat auch die Mieze Platz gefunden. Das ist übrigens eine von der Sechserbande, die sonst immer vor einem der Tore draußen lag! Ansonsten hat man eigentlich kaum eine der Katzen im Hotel herumstreunen sehen, was wohl auch daran lag, dass sie eine extra Futterstelle hatten, um eben auch Betteleien beim Essen zu verhindern.
Apropos lange Beine - die sieht man auf diesem Bild doch ganz gut. Im Gegensatz zu den zauberhaften, intensivgrünen Augen, die die Mieze noch im Angebot hatte - aber partout nicht in die Kamera halten wollte... Ich tauge wohl nicht so ganz zur Tierfotografin, aber mit fiesen Futtertricks (wie so manch andere Touristen) wollte ich dann auch nicht arbeiten, "nur" um ein Bild von einer Mieze zu kriegen... Viel zu viele traumhaft schöne Tiere sind sowieso nur kurz an uns vorbeigehuscht - aber um ehrlich zu sein, kommt natürlich so oder so niemand an Frau Katze ran!

Weitere Eindrücke von Kreta folgen ganz bestimmt - allerdings muss ich mich und meinen Kram auch erstmal wieder nach Hamburg bringen, dann Bilder sortieren und überlegen, was ich denn alles so verposten will...

Freitag, 25. September 2015

Manhattan 78K

Wenn der erste Satz beim Lackieren eines Lacks "Ach du Scheiße..." ist, stehen die Chancen bekanntlich nicht so wirklich gut. Immerhin muss ich aber sagen, dass mich vivian bei dem Lack auch vorgewärmten hat - eine Ausgeburt an fantastischer Deckkraft würde er nicht sein. Darum stand er auch (wie so viele Lacke) erst einmal ein bisschen bei mir rum - aber irgendwann reduzierten sich die blauen to-do-Lacke für den "Blue Friday" drastisch...

Und so kam es, dass ich mich mit dem Manhattan 78K dann doch ein bisschen herumärgerte - denn neben der schon erwähnten suboptimalen Deckkraft (letztendlich habe ich sagenhafte vier Schichten lackiert, um ein wirklich deckendes Ergebnis zu erhalten!) hat der Lack noch ein paar weitere kleine Mankos... Einer davon ist schonmal der nicht vorhandene Name - aber das kennt man ja von den älteren Manhattans schon! Dann heißt er eben 78K, bitteschön.
Ein weiteres Problemchen ist, dass der Lack (meiner Ansicht nach) ganz seltsam müffelt. Eben nicht so, wie viele andere Lacke leicht chemisch, sondern ein bisschen muffiger, älter - jedenfalls nicht angenehm. Und wenn man sich das dann auch noch vier Mal pro Nagel antun muss, ist das nicht sonderlich angenehm. Noch immer kein Vergleich mit den Stinkern von Kleancolor, aber eben auch nicht wirklich schön. Dazu kommt dann noch, dass die Trockenzeit auch alles andere als kurz ist - die erste Schicht (die meine Nägel in einen leicht schimmligen hellblauen Ton getaucht hat), ist zwar noch halbwegs zügig getrocknet, aber schon bei der zweiten Schicht war es damit vorbei und ich musste sehr darauf achten, die darunterliegenden Schichten nicht wieder abzuziehen.
Dass der Lack nun auch nicht gerade streifenlos trocknet, dürfte auch gut erkennbar sein - und auch mit einem Topcoat ließ sich das nicht wirklich  kaschieren. An und für sich finde ich das bei dem leicht metallischen Glanz auch nicht schlimm und es passt auch gut zu Farbe - aber so ganz das Wahre ist es eben nicht, wenn man jeden einzelnen Pinselstrich sieht... Vor allem, wenn man sich dumm und dämlich schichtet. Aber sei's drum - die 78K hat nämlich auch noch einen dicken positiven Punkt und der liegt eindeutig in der Farbe! Und die ist ganz schön variabel, je nachdem, wie das Licht gerade auf den Lack fällt. An und für sich ist das ein heller Türkiston, der schon im Fläschchen ganz deutlich einen leichten gelblichen Einschlag zeigt (aber keinen Schimmer), aber je nach Belieben wirkt er eher mal bläulich oder teilweise doch auch mit einem gewissen Grautouch.
Auf jeden Fall finde ich die Farbe wirklich toll - wobei er ohne direktes Sonnenlicht spannender, tiefer und türkisener aussieht. Im Sonnenschein erkennt man trotz der vielen Schichten auch noch ein kleines bisschen, dass es mit der Deckkraft nicht gar so weit her ist und das finde ich schon schade... Aber immerhin ließen sich auch die Nagelspitzen gut bepinseln, das ist bei so sheeren Lacken ja doch häufiger ein Problem, fällt hier aber auch mit Sonneneinstrahlung nicht groß auf. Eigentlich hatte ich geplant, auf diesen variablen Blauton noch irgendeinen dunkleren Lack drüberzupinseln und dann das Stripingtape wieder abzuziehen, um ein hübsches hellblaues Muster in dem dunkleren Lack zu haben - aber nachdem ich mir die Mühe mit dem Tape gemacht hatte, blieb es einfach drauf.
Sieht ja eigentlich auch so ganz gut aus und weil die Kleberei so ein Aufwand war (also nun nicht wirklich zeitlich, denn das geht eigentlich; aber die Frickelei, damit alles so halbwegs parallel ist...) und ich mir vor allem das schwarze Holotape geschnappt hatte, fand ich auch die dunklen Akzente auf dem hellblauen Lack ganz hübsch. An den Nagelrändern musste ich nur noch mit der Nagelschere alles plan schneiden und dann eine ordentliche Schicht Topcoat drübergeben (sonst hält das einfach keine zwanzig Minuten) und ich war eigentlich recht zufrieden! Auch wenn ich das Gefunkel des Tapes mit der Kamera nicht mehr so richtig gut eingefangen bekommen habe. Eigentlich ganz einfache Mani, aber durchaus eindrucksvoll, finde ich.
Auch wenn ich die 78K vom Ergebnis ganz hübsch finde (wobei er doch so einiges an Reiz verliert, wenn die Sonne direkt drauf scheint, oder nicht?), ist mir der Aufwand bei der Lackiererei doch ein Dorn im Auge... SO besonders ist die Farbe letztlich doch nicht und die beste Haltbarkeit weist er vor allem an den Nagelspitzen ja auch nicht auf... Mal sehen, wie es mit dem Freundchen weitergeht... Immerhin ließ er sich anstandslos von den Nägeln entfernen - wenn er nämlich da auch noch gezickt hätte, wäre er sofort im Müll gelandet!

Donnerstag, 24. September 2015

Tetesept Meeressalz Muskel Vital

Eigentlich halte ich ja nicht so wirklich viel von den Werbeversprechen bei Badezusätzen - solange die Dinger ein bisschen gut riechen, das Wasser bunt neben oder Schaum produzieren, bin ich eigentlich zufrieden. Ob da nun "entspannend", "vitalisierend" oder "schlaffördernd" drauf steht, ist mir ziemlich egal, denn meistens funktioniert das (bei mir) einfach nicht so, wie sich das die Hersteller gedacht haben.

War zumindest bisher meine Ansicht - und ich habe nicht gerade wenige Badeblubbs In meine Wanne geworfen. Als mir allerdings meine Physiotherapeutin den Tipp gegeben hat, es mal mit einem der Muskelbäder zu probieren, um meiner verspannten Schulter was Gutes zu tun und ich dann am folgenden Tag bei tkmaxx über das "Muskel Vital" von tetesept gestolpert bin (sie hatte mir eigentlich Kneipp empfohlen, aber...), musste das dann doch mal mit.

600g sind in der großen Dose, die ich ein paar Wochen danach in verändertem Design auch bei Rossmann gefunden habe (zum Preis von etwa 5€, wenn ich nicht irre). Und nachdem ich das Badesalz inzwischen doch ein paar Mal ausprobiert habe, muss ich wirklich sagen, dass es meiner verspannten Schulter erstaunlich gut tut - und vor allem besser, als ein einfaches warmes Bad oder auch ein anderer Badezusatz. Das ist nun eine Sache, die mich ganz besonders erstaunt hat, aber dieses Zeug scheint zu wirken! Natürlich ist meine Schulter danach nicht so butterweich wie ich sie gerne hätte, aber die Verspannung ist deutlich gemildert und es zwickt einfach nicht mehr so wie zuvor.

Diese Wirkung hat aber auch ihren Preis und der ist im Duft zu finden, den dieses rote Badesalz (das das Wasser auch ordentlich rot färbt) hat. Der ist nämlich alles andere als wirklich lecker, sondern eher medizinisch-scharf, mit einem ordentlichen Schuss Eukalyptus und damit auch einer kühlen Frische und nur einem winzigen süßen Einschlag.

Beim ersten Schnuppern am Salz selbst hatte ich sofort das Bild eines OP-Saals im Kopf, da ich diesen Duft einfach sehr spezifisch finde. Er ist nicht unbedingt unangenehm und hält sich auch beim Baden recht intensiv - aber es ist halt kein süßlich-klebriger bunter Duft, sondern einer, bei dem man auch gleich vermuten kann, dass er wirklich was tut.

Und das erkennt man auch in den Inhaltsstoffen: Neben Meeressalz als Basis ist z.B. Campher (Camphor) enthalten, der auch in Salben gegen Verspannungen eingesetzt wird. Öl aus der Süßorange (Citrus auranthium dulcis peel oil) und der Zitrone (Citrus medica limonum peel oil) werden von Eukalyptus (Eucalyptus globulus leaf oil), Wintergrün (gaultheria procumbens leaf oil) sowie Minze (Menthea arvensis leaf oil) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis oil) begleitet, die den scharfen, kräutrig-gesunden Duft auch ein bisschen erklären dürften.

Auch Sonnenblumen- (Hydrogenated sunflower seed oil), Palm- (Hydrogenated palm oil) und Färberdistelöl (Carthamus tinctorius oil) sind enthalten, wobei letzteres hohe Anteile an Linolsäure sowie Vitamin E hat. Auch pflegetechnisch ist da also ein bisschen was dabei - auch wenn mir natürlich doch der entspannende Aspekt für die Schulter der wichtigste ist. Das Wasser weist keinen Fettfilm auf, aber meine Haut ist nach dem Bad schön weich (braucht aber trotzdem noch eine Pflege hinterher) und zufrieden. Sicherlich ist so ein Bad kein Allheilmittel, aber zumindest hilft es mir ein kleines bisschen - und das ist schon mehr als ich vorher erwartet hätte.

Da nehme ich auch den nicht allzu lieblichen Duft in Kauf (zwischendrin kann man sich ja auch einen netteren Badezusatz gönnen!), vor allem, da ich das "Muskel Vital" nur im Bedarfsfall nutze, wenn mich meine Schulter mal wieder ganz besonders geärgert hat. Ich bin heilfroh, dass ich den Zusatz dann auch noch bei Rossmann entdeckt habe und somit problemfrei nachkaufen kann - er ist zwar sehr ergiebig (600g sind ja doch eine ganz schöne Menge!), aber da ich nicht glaube, dass meine Schulterprobleme sich so schnell in Wohlgefallen auflösen werden, werden wohl noch mehrere der Dosen bei mir einziehen. Falls jemand noch einen heißen Tipp gegen eine nervtötende Muskelverspannung hat - immer her damit!

Mittwoch, 23. September 2015

Orly "Plastix" Purple pleather

Tja, heute heißt es schon, die Heimreise anzutreten und sich ab morgen wieder in den fiesen Alltag zu stürzen - mit zig Dingen, die dann wieder dringend erledigt werden müssen... Aber auch endlich wieder mit der Möglichkeit, einen Blick auf die Galerien zu werfen und ich bin schon sehr gespannt, was hier in den letzten Wochen so alles eingereicht wurde!

Für das heutige Lila habe ich einen Lack herausgesucht, den inzwischen schon öfters mal lackiert, aber nie wirklich gut fotografiert hatte, weil er gar nicht so einfach ist... Die Rede ist von "Purple pleather" von Orly, der mit dem "Plastix"-Finish daherkommt, das inzwischen wohl auch als Rubberfinish bekannt sein dürfte. Auf jeden Fall handelt es sich hier um einen schnelltrocknenden Lack mit einem semimatten, gummiartigen Ergebnis.
Wer richtig perfekt glatte und ebene Nägel hat und beim Lackieren supersorgfältig ist, kommt hier wohl mit nur einer Schicht aus. Ich habe zwei lackiert und die sind bei genauem Hinsehen noch immer nicht im Ansatz so, wie ich sie eigentlich gerne gehabt hätte... Aber bei dem Lack könnte ich wahrscheinlich ewig weiterlackieren und würde doch immer wieder irgendwo ein Mako finden. Obwohl sich "Purple pleather" mit seiner cremigen Konsistenz schön auftragen und verteilen lässt, machen sich beim Trocknen schon kleinste Unebenheiten (sei es auf dem Nagel oder auch in der Dicke der aufgetragenen Lackschicht) bemerkbar - ein Topcoat würde da zwar Abhilfe schaffen, aber auch das besondere Finish zerstören.
Darum habe ich doch in den sauren Apfel gebissen und mich mit den Unebenheiten angefreundet, denn dieses semimatte, leicht satinierte Ergebnis finde ich bei dem tollen, blaustichigen Lilaton einfach nur grandios. Im normalen Tageslicht macht "Purple pleather" eher den Eindruck, ein Cremelack zu sein, denn da zeigen sich die Spiegelungen im Finish ja nicht so deutlich. Aber im Sonnenschein zeigt er dann seine volle, mattierte Pracht und funkelt eben nicht so wie man es von einem Cremelack erwarten würde. Leider zeigt der Sonnenschein auch sämtliche Unzulänglichkeiten, die ich da reingepinselt habe - aber nunja, so ist das eben!
Ich habe lang gegrübelt, was für ein Design ich mit dem Lack pinseln sollte - denn eigentlich wollte ich diesen blaustichigen Lilatraum nicht komplett begraben, aber auch Stampen oder Decals hätte ich mit einem Topcoat versiegeln und damit das Finish zunichte machen müssen. Also gibt es heute mal wieder Galaxy-Nails, weil ich die einfach schon ewig nicht mehr lackiert hatte und das Ergebnis einfach immer wieder bombig ist. Natürlich geht damit auch das semimatte Finish von "Purple pleather" total unter, aber ich war vom Ergebnis selbst so hin und weg, dass es sich definitiv gelohnt hat, das zu opfern (und ich mich gleichzeitig in den Arsch beißen hätte können, dass ich die Tragezeit hier nicht voll ausnutzen konnte).
Da die Base Lila ist, habe ich mich auch bei den anderen Lacken im entsprechenden Farbbereich aufgehalten - bis auf den Bourjois 67, der eben einen kleinen farblichen Kontrast setzen soll und den ich eigentlich einfach nur leer kriegen wollte. Ansonsten haben hier Weiß (Flormar M 103), diverse Lilatöne (No7 "Vivid violet" als schimmriger Lilaton, BeYu 997 "Violet illusion" für ein bisschen Holo und Nyx 151 "Fame" sind die Glitterpartikelchen) und essie "No place like chrome" mitgespielt. Mit dem Weiß und den Lilatönen habe ich einfach wild in der Gegend herumgespongt und am Schluss ein bisschen von dem Orange platziert. Ein paar Glitterhaufen kann man gut erkennen, mit dem silbernen essie habe ich dann nur noch Sterne gemalt.
Mit Topcoat versiegelt glänzt die Galaxie ganz toll, aber von "Purple pleather" ist leider nichts mehr groß zu sehen (außer der Farbbase eben). Leider hatte ich nur anderthalb Tage für diesen Lack - aber dafür ist meine Begeisterung für Galaxy Nails wieder erwacht. Nach dem Urlaub muss ich definitiv nochmal welche lackieren...

Heute ist ja hoffentlich die letzte Woche ohne Logenplatz (für die nächste Farbe darf sich also wieder fleißig beworben werden), aber ich bin schon sehr gespannt, was für Lacke in der Galerie zu sehen sein werden! Nächste Woche wird es dann so richtig herbstlich, ich hätte nämlich gerne Kupfer!

Dienstag, 22. September 2015

Pigmentomania mit Zoeva "Zen"

Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt eine Teilnahme zur Zoeva-Blogparade kommen, die Steffi initiiert hat. Wenn man aber im Urlaub ist und nicht weiß, ob man überhaupt eine Internetverbindung hat, macht es natürlich nicht so wirklich viel Sinn, bei einer Blogparade mitzumachen, weil man niemanden verlinken kann. Dabei hatte ich mich so auf diese Parade gefreut, weil ich doch sehr gerne mit meinen Zoeva-Pigmenten ("Pigmentomania"!) schminke!
Darum gibt es jetzt aber trotzdem ein AMU mit Zoeva "Zen", weil ich das noch fix gepinselt hatte und zumindest auf die Blogparade hinweisen wollte. Kombiniert habe ich "Zen" mal wieder mit der "Garden of Eden"-Palette von Sleek und nunja, es ist halt doch mal wieder Grün geworden!

Ich hatte zwar noch ein paar andere Pigmente in der Hand, aber da ich eben doch momentan so ein Faible für Grüntöne habe, wurde es eben der dunkelgrüne "Zen" (ich verspreche aber, dass sich das mit den grünen AMUs in Zukunft wieder ändert! Wahrscheinlich in Richtung Braun *hust*).

"Zen" durfte dann auf das komplette bewegliche Lid und hat sich sehr zu meinem Missfallen auch ein bisschen krümelig auf meinem Gesicht verteilt. Das schiebe ich jetzt aber auch mal darauf, dass ich nicht wie sonst an meinem Tischchen saß, sondern mich andernorts im Stehen schminken musste. Im Innenwinkel habe ich mit "Fig" aus der Palette gearbeitet, um das AMU zumindest im Innenwinkel ein kleines bisschen aufzuhellen. Ich war zwar versucht, es komplett dunkel zu gestalten, aber das wäre mir dann doch einen Hauch zu düster gewesen für den Tag (also eher für diesen speziellen Tag).
Um zumindest einen klitzekleinen, nicht-grünen Farbakzent im AMU zu haben habe ich dann in der Lidfalte mit "Python" gearbeitet, der das Grün dann ein bisschen rauchig zur Augenbraue hin auslaufen lässt. Irgendwie sind meine Augenbrauen auch ein bisschen dunkel geraten (das kommt davon, wenn man mal ein anderes Augenbrauenpuder nimmt und in Eile ist), sodass der dunkelbraune Farbton im oberen Bereich des AMUs auch wieder ganz gut passt. Am unteren Wimpernkranz habe ich auch mit "Zen" gearbeitet und das Pigment dann noch ein bisschen abgepudert, damit es nicht gar so dunkel und krass wirkt.
Dazu ein Lidstrich in Schwarz, getuschte Wimpern und ein bisschen schwarzer Kajal auf der unteren Wasserlinie (das mache ich ja sonst nicht, aber hier passte es irgendwie besser als eine strahlend helle Wasserlinie). Und irgendwie muss ich sagen, dass diese grünen Lidschatten das Braun in meiner Augenfarbe ganz besonders rauskitzeln (und irgendwie den äußersten Ring der Iris dann doch auf einmal ein bisschen bläulich wirken lassen? Oder bilde ich mir das gerade nur ein?) - und bei Braun wirken sie immer grüner... Mal sehen, ob ich jemals die perfekte Kombination finde, die so richtig, richtig, richtig gut zu meinen Augen passt!

"Zen" wirkt erstaunlicherweise am unteren Wimpernkranz viel dunkler als auf dem Lid - was natürlich auch daran liegen mag, dass ich ihn auf dem Lid noch ein bisschen mehr verblendet habe... Aber insgesamt finde ich das Pigment noch immer richtig toll und werde mich wohl im Herbst ein bisschen beherrschen müssen, mich farblich nicht zu sehr einzuschränken. Nächste Woche werde ich mich auf jeden Fall bemühen, eine andere Farbe zu zeigen!