Montag, 31. August 2015

101 im August, die Zweite

Tja, da sehen meine müden Äuglein tatsächlich, dass schon wieder der 31. August ist. Im Ernst? Jetzt schon? Ich hatte im August so viel vor... Und fühle mich irgendwie schrecklich unproduktiv, wenn ich an den Monat zurück denke (habe ich überhaupt irgendwas getan *grübel*?)... Eigentlich hat der August ganz ruhig angefangen, aber irgendwie kam dann viel Ärger auf der Arbeit dazu und zu Hause habe ich doch lieber auf der Couch gegammelt, anstatt superproduktiv zu sein. Glaube ich. Mal sehen, was die Statistik sagt.

14. Nagellacke maximal (21 / 100)

Ich fühle mich ja schon fast wie ein schlechter Beautyblogger, weil ich echt keine Lacke kaufe. Aber dafür werden meine Displays mit unlackierten Lacken ganz langsam ein bisschen leerer - was eigentlich auch ganz schön ist! Ich muss definitiv mal ordentlich ausmisten und schauen, ob ich mich nicht doch noch von dem einen oder anderen Lack trennen will - inzwischen kommen nämlich meine dm-Boxen mit bereits lackierten Lacken so langsam an ihre Kapazitätsgrenzen... Da schadet es eben auch nicht, dass nicht viel dazu kommt!

15. Duschgels aufbrauchen (9 / 15)

Noch ist es nicht ganz leer - aber auf dem besten Wege dahin! Im September wird also definitiv eine Duschgelflasche leer, yay! Ich wundere mich ja immer wieder, wie langsam ich im Aufbrauchen von Duschgel bin und dass so eine blöde Flasche bei mir so lange hält - aber wirklich ändern lässt sich daran ja nichts. Irgendwann werde ich sie bestimmt alle noch los - so in 10 oder 20 Jahren...

17. Handcremes aufbrauchen (6 / 6)

Dafür gibt es bei den Handcremes Positives zu berichten - also was das Aufbrauchen angeht. Eigentlich ist es ja schade, dass die Weleda Mandel Sensitive Handcreme leer ist, denn ich fand sie wirklich klasse! Die leichte Konsistenz war auch für die wärmeren Tage angenehm, wobei mein Büro doch ganz gut klimatisiert ist.

Nachdem ich sie in einen Pumpspender umgefüllt hatte, lief es wie geflutscht mit uns beiden und inzwischen steht bei mir auf der Arbeit auch schon eine neue Handcreme - dieses Mal aber mit festerer Konsistenz, sodass sich das Umfüllen in den Pumpspender schwieriger wäre.

Allerdings werde ich wohl jetzt alle Handcremes einfach in den kleinen Spender füllen und mir den dann auf die Arbeit stellen - da geht das Benutzen nämlich einfacher. Vielleicht sollte ich mir zu Hause auch mal einen hinstellen, damit ich da mal eher eine Handcreme hernehme...

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (82 / 142)

Zur Incredible Face Mask habe ich ja schon meinen Senf abgegeben und ich finde noch immer, dass sie die perfekte Grundlage für den gemütlichen Start in den Sonntag ist. Unter der Woche klappt es einfach nicht so recht mit den Masken - und ich glaube, dass ich beim Zählen auch irgendwo eine unterschlagen habe... Aber da ich die Tütchen alle weggeworfen habe, kann ich das nicht nachprüfen - im September muss also mehr gepflegt werden!

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10)

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http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/08/look-by-bipa-special-effect-nr-3.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/08/flormar-nail-enamel-411.html
Was Nailart anging, war ich diesen Monat wirklich fleißig (was tut man nicht alles, um sich vor irgendwelchen anderen Sachen zu drücken, was *hust*) und habe mal wieder viel gestampt, aber auch mal wieder Waterdecals rausgeholt, mein Stripingtape und sogar den Nailartpinsel und Topper! Am Coolsten finde ich ja noch immer das gelbe Augenkrebs-Design, obwohl Gelb ja sonst so gar nicht meine Farbe ist.

51. Bücher lesen (46 / 60)

Dieser Monat hat es auch wieder nur auf zwei Bücher gebracht - "Ich finde dich" von Harlan Coben und "Im Namen der Toten" von Ian Rankin. Ich habe zwar noch ein drittes Buch angefangen am letzten Wochenende (mal wieder ein Coben - weil der sich so schön wegliest), aber durch bin ich damit noch nicht. Es steht zwar der Herbst vor der Tür, aber momentan schaue ich ganz gerne Anime-Serien am PC und das geht natürlich von der Lesezeit ab...

60. Sport machen (312 / 514)

Ich war SO gut dabei!!! Laut Plan hätte ich eigentlich bis Ende des Monats wieder auf 0 sein müssen - aber dann kamen zwei fiese Tage mit Kopfschmerzen und zentrale Unlust und ich bin noch immer 5 Einheiten hinterher. So langsam gewöhne ich mich dran, dass ich meinem Plan immer hinterherlaufe und finde das auch gar nicht mehr so schlimm - viel mehr ärgert mich eher, dass ich ein bisschen ins Grübeln komme, ob die ganze Chose so überhaupt sinnvoll ist oder ob ich das nicht einfach abblasen will...

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (20 / 32)

Ja nun, das lief hervorragend diesen Monat, da ich in der Post zwei DvDs mit netten Animes hatte (und kurz darüber nachgedacht habe, ob man anhand der Teile nicht vielleicht Japanisch lernen kann - aber außer "Arigato", "Demo" und "Mahô tsukai" war ich bisher sehr erfolglos) und mir somit die Zeit auf der Couch sehr sinnvoll vertreiben konnte. Aber ab und zu muss man ja auch einfach mal fünfe gerade sein lassen und wenn es nicht läuft, läuft es eben nicht. Rede ich mir zumindest ein.

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (20 / 32)

79. neue Rezepte ausprobieren (29 / 50)

Es gab diesen Monat Pizza. Viel Pizza und vor allem sauleckere Pizza! Mehr Pizza als wohl im ganzen Jahr bisher zusammengerechnet (was auch daran liegt, dass ich normalerweise nicht so wirklich viel Pizza bestelle oder kaufe) - aber dieser Pizzastein war definitiv der Kauf des Monats. Ich hätte es zwar nicht gedacht, aber das Ding rockt!

Der eigentliche Auslöser war ja, dass ich fleißig Baguette und Brot gebacken habe - allerdings war ich mit den Rezepten nicht ganz so zufrieden, da muss also nächsten Monat noch ein bisschen rumexperimentiert werden!

86. neue Restaurants probieren (5 / 5)


Ich war mit einem Freund im Chicaco Meatpackers in Hamburg - und irgendwie scheine ich das Pech gepachtet zu haben, was Restaurants angeht... Irgendwie kam nämlich unsere Bestellung in der Küche nicht an und wir mussten eine Dreiviertelstunde warten - dafür gab es aber auch Nachos aufs Haus, die genau so lecker waren wie der anschließende Burger!

Vielleicht nicht der allerleckerste Burger der Welt, aber durchaus eine Wiederholung wert.

96. auf dem Wochenmarkt einkaufen (10 / 25)

Die Krux am Wochenmarkt ist ja irgendwie, dass der immer nur samstags ist - und ich glaube, ich habe es diesen Monat nur ein Mal geschafft, Samstags Vormittags aus dem Haus zu gehen (weil ich zur Post musste, glaube ich). Allerdings war da mein Kühlschrank noch voll genug, dass ich nichts eingekauft habe und darum war ich gar nicht auf dem Markt... Ich war aber generell diesen Monat wenig einkaufen - bis auf den Pizzastein!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (20 / 32)
 

Ja, ich bin wieder rückfällig geworden und habe den Teriyaki-Lachs gemacht... Dieses Mal aber nicht komplett als Gulasch, sondern mit Haut und dafür die Würfel bis runter geschnitten und eingelegt. Ist beim Anbraten deutlich einfacher und auch was das Essen angeht klasse - sieht nur nicht gar so hübsch aus wie lauter kleine Würfelchen...

Nächsten Monat nehme ich mir ganz fest vor, mal was anderes als nur Lachs zu machen - der ist zwar sehr lecker (sonst würde ich ihn ja nicht dauernd machen), aber so ein bisschen Abwechslung wäre ja auch nicht schlecht.

Erkenntnis des Monats: Ich liebe Roiboos-Tee! Abgöttisch! Während ich mir in der letzten Zeit mit dem Früchetee ein bisschen schwer getan und war froh, wenn meine Tasse leer war - kaum hatte ich den Roiboos aufgemacht, stand ich öfters in der Küche und im Bad als mir lieb war... Kann auch dran liegen, dass ich einfach viel Früchtetee getrunken habe und den einfach satt habe - oder daran, dass ich ganz vergessen hatte, wie lecker Roiboos ist. 

Sonntag, 30. August 2015

Flormar Nail Enamel 411

Obwohl ich echt viele Lacke habe, weiß ich bei den meisten eigentlich zumindest so halbwegs, wo ich sie her habe (oder zumindest, ob ich sie mir selbst gekauft oder geschenkt bekommen habe) - aber bei diesem hier bin ich absolut blank und habe keinen Schimmer, wo er her ist... Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ihn nicht mit meinen anderen Flormars gekauft habe - also muss er wohl irgendwie anders seinen Weg zu mir gefunden haben.

Eigentlich ist es ja aber egal, auf welchem Wege ich dieses kleine Träumchen in die Finger bekommen habe - Fakt ist, dass er jetzt auf die Nägel durfte! Knalliges Lila hatte ich gefühlt schon lange nicht mehr lackiert, dabei mag ich eigentlich lila auch ganz gern und da ich auch endlich ein bisschen Sonne hatte, bot es sich mit diesem Schimmerlack gleich doppelt an!
Die Flormar-Lacke haben ja einen schmalen Pinsel, mit dem lackiert es sich aber hervorragend! Die 411 ist von der Konsistenz her eher von der flüssigen Sorte, läuft aber nicht weg. Die erst Schicht war bei mir noch sehr fleckig und ungleichmäßig, was aber bei solchen Schimmerlacken nicht ungewöhnlich ist - die zweite Schicht hat dann alles ziemlich gut ausgeglichen und für ein deckendes Ergebnis gereicht. Während es beim Pinseln noch ein bisschen streifig aussah, war da auf den Nägeln nichts mehr von zu sehen - Gott sei Dank! Die Trockenzeit ist angenehm kurz und auch das Finish kommt wunderbar ohne Topcoat aus, da alles schön glatt und glänzend wird. So mag ich das ja!
Was die Farbe angeht, ist das ziemlich eindeutig ein rotstichiges Lila - aber das so richtig auf den Punkt zu kriegen, ist echt nicht einfach. Im Fläschchen sieht's so aus, als wären da in dem dichtgepackten lilanen Schimmer ein paar winzige pinke Glitterpartikelchen. Auf den Nägeln muss man schon sehr genau hinschauen, um die kleinen pinken Reflexionen zu erkennen - aber sie sind eindeutig da! Hier und da blinkt da aber auch mal was Blaues hervor und das habe ich im Fläschchen nicht so wirklich gesehen. Auf jeden Fall ist das ein ganz tolles, feines Schimmerfinish und im Sonnenschein natürlich deutlich spannender als ohne - da schimmert es nämlich kaum.
Je nachdem, wie das Licht so drauf ist, wirkt die 411 mal ein bisschen heller und mal auch ein bisschen dunkler und sogar blaustichiger - aber eigentlich ist da der rote Unterton deutlich dominanter als der blaue. Ein sehr schöner Lack, allerdings durfte er nicht allzu lange solo bleiben, da ich, wie so viele andere auch, von Ladyqueen angeschrieben wurde und mir ein paar Produkte dort aussuchen durfte. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es sich bei der hēhē-Platte 006 um ein Original handelt, aber hübsch sind die Muster auf jeden Fall. Im Shop ist sie unter #NA0538 zu finden und die Blumen-/Rankenmuster haben mich gleich angesprochen - davon habe ich nämlich irgendwie nicht wirklich viele!
Gestempelt habe ich mit essie "No mirror like chrome", da ich einfach einen deutlichen Kontrast haben wollte - allerdings ist der wohl ein bisschen zu deutlich ausgefallen und der Flormar geht komplett unter... Das Muster rechts oben auf der Platte ließ sich gut aufnehmen und auch auf die Nägel bringen, ich habe nur beim Platzieren teilweise etwas versagt. Im Nachhinein hätte ich wohl eher ein kleineres Muster nehmen sollen, um den Lack nicht zu überladen, aber da war es natürlich schon zu spät! Qualitativ finde ich die Platte aber sehr in Ordnung und freue mich auch drauf, mit den anderen Muster noch was zu basteln.
Die Haltbarkeit von dem Flormar 411 war ganz gut, Tipwear hatte ich nach einem Tag solo noch nicht und auch am zweiten Tag hat er mit Stamping gut gehalten - da ist mir nur ein bisschen des Musters direkt an der Nagelspitze hops gegangen (aber gut, ohne Topcoat kein Wunder!). An Tag drei machte sich dann so langsam ein weißer Nagelrand bemerkbar - aber auch das finde ich im Rahmen. Das Ablackieren ging dann ganz einfach und ohne Schmiererei und ich habe mir mal wieder einen kleinen Lilaspleen eingefangen...

Die hēhē-Stampingplatte wurde mir freundlicherweise von Ladyqueen zur Verfügung gestellt und mit dem Code LRLC15 gibt es 15% Rabatt.

Samstag, 29. August 2015

Bandelettes - dann macht auch das Kleidchen im Sommer wieder Spaß!

So lange ich mich erinnern kann, war ich immer ein Hosenkind - sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die mich gerne in Prinzessinenkleidchen gekleidet hätte. Aber Röcke und Kleider fand ich einfach schon immer doof - hauptsächlich, weil man sich damit immer ordentlich ("mädchenhaft") hinsetzen musste und nicht so richtig lümmeln konnte. In Jeans funktioniert das alles doch viel angenehmer und man kann auch mal gemütlich ein Bein unterschlagen, ohne sich einen Kopf drum machen zu müssen, ob jetzt irgendwo was rausschaut oder man druntergucken kann (ja, ich bin da eher von der praktischen Sorte!).

Allerdings  gehöre ich auch zu der Sorte Mensch, in deren genetischem Bauplan schmale Oberschenkel nicht vorgesehen sind. Das hat (leider) nichts mit dem Gewicht zu tun, sondern ist einfach so (ok, vielleicht wenn ich nur noch Haut und Knochen wäre, hätte ich das Problem nicht!). Auch das schon seit der frühen Jugend, denn auf dem Volleyball-Feld habe ich schon immer an meiner Shorts rumgezippelt und die Hosenbeinchen immer wieder nach unten gezogen, weil sie selbstständig hochgerutscht sind; im Sommer war ich immer in Radlerhosen (Kind der 90er!) unterwegs...

Und auch heute greife ich noch eher zur Shorts als zum Röckchen - außer es ist Winter und ich muss so der so eine Strumpfhose drunterziehen. Auf wundgeriebene Oberschenkel habe ich nämlich genauso wenig Lust wie auf eine Shorts oder Strumpfhose unter dem Rock. Da es diesen Sommer dann aber doch ein paar heiße Tage gab, musste Abhilfe her und ich habe beschlossen, endlich mal Bandelettes auszuprobieren.

Von den "Antichafing thigh bands" hatte ich das erste Mal vor etwa zwei Jahren gelesen (glaube ich) und war, wie es eben so meine Natur ist, skeptisch. Im Prinzip sind das nämlich Strumpfbänder, die verhindern sollen, dass die Oberschenkel aneinanderreiben und sich somit wundscheuern.

Nachdem ich aber festgestellt hatte, dass weder Babypuder noch Vaseline oder sonstige Tricks wirklich helfen, zückte ich meine Kreditkarte und bestellte mir zunächst mal ein paar rote Bandelettes - wenn schon, denn schon! Für 16$ plus 5$ Versand ist die Auswahl zwar nicht riesig, aber ausreichend. Und eigentlich sieht man die Teilchen unter dem Rock oder Kleid ja eh nicht... Inzwischen habe ich mir auch ein paar glatte nude Bandelettes geholt - die sind aus einem ähnlichen Stoff wie seamless-Unterwäsche und auch sehr angenehm. Die Versanddauer war mit nur einer Woche von Bestellung bis Lieferung beim ersten Mal superkurz, bei der zweiten Bestellung musste ich zwei Wochen warten - aber auch das finde ich total in Ordnung.

Eigentlich sind das ja "nur" Strumpfbänder, dachte ich - aber im Vergleich zu einem normalen Strumpfband von einem halterlosen Strumpf sind sie doch deutlich höher (meine Spitzenvariante hat fast 14cm, die glatten Unisex-Bandelettes 14,5cm) und man kann sie vor allem in der passenden Größe bestellen.

Mit einem Maßband oder einem Geschenkband plus Metermaß ist das Ausmessen eine Sache von Sekunden (eek, meine Oberschenkel sind unterschiedlich dick!) und der Shop bietet auch eine Umrechnungstabelle an, sodass man sich nicht mit den Inch-Angaben rumärgern muss.

Wie auch halterlose Strümpfe werden Bandelettes von Silikonbändern am Bein gehalten (bei der Spitzenvariante habe ich eine Breite von 1,3cm gemessen, bei der Unisexvariante 1,5cm) - allerdings nicht nur oben, sondern sowohl oben als auch unten.

Wer schonmal probiert hat, ein Strumpfband eines halterlosen Strumpfes ohne den Strumpf zu tragen, wird schnell festgestellt haben, dass sich das ratzfatz hochrollt - das wird durch das zweite Silikonband am unteren Ende bei den Bandelettes verhindert. Die rollen also definitiv nirgendwohin - da klappt sich höchstens mal der Rand der Spitze unter (oder über) dem Silikonband um.

Anfangs hatte ich ja befürchtet, dass sich diese Strumpfbänder irgendwie komisch anfühlen würden - aber schon beim ersten Tragen hatte ich sie nach wenigen Minuten komplett vergessen. Für den normalen Alltag - und auch das Rumgammeln oder Sporteln zu Hause - sind sie wirklich perfekt!

Und sie taugen auch zum Radfahren und halten auch das aus, ohne zu verrutschen. Da hatte ich ja doch ein paar Befürchtungen, weil beim Radeln ja ganz andere Reibung und auch mehr Druck herrschen - aber auch das haben die Bandelettes gut ausgehalten (wobei ich natürlich für eine ernsthafte Radtour wohl trotzdem eine Hose vorziehen würde).

Diese Teilchen sind sehr angenehm zu tragen und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass ich mehr schwitze als sonst (aber bei manchen Temperaturen schwitzt man ja auch einfach schon, wenn man sich nicht beweg), was ich auch sehr positiv fand. Wenn man sonst eine Shorts ähnliches unter dem Rock oder Kleid an hat, ist das ja doch nochmal eine Runde wärmer - bei den Bandelettes fällt dieser Nachteil auch flach. Auch wenn der Sommer sich ja nach diesem Wochenende wohl weitgehend verabschiedet - ich bin mir sicher, dass die Bandelettes bei mir noch den einen oder anderen Einsatz finden werden. Obwohl ich die Sommerkleidchen wohl dieses Jahr nicht mehr allzu oft trage werden - der nächste Sommer kommt bestimmt und ich bin jetzt mit meinen Bandelettes definitiv gewappnet!

Freitag, 28. August 2015

Look by BIPA "Special effect" Nr. 3 Metallic hologram

Nachdem ich in der letzten Zeit schon das eine oder andere Posting zu den "Holo"-Lacken von trend it up gesehen habe, kam mir die Vermutung, dass ich doch in meinem Schränkchen einen ganz ähnlichen Lack zu dem "nuden" Lack haben muss. Nach ein bisschen Sucherei fand er sich dann auch ganz schnell - einer der Special effect-Lacke von Look by BIPA, die es natürlich nicht in Deutschland gab, die dann aber doch einen kleinen Hype hier ausgelöst haben.

Obwohl ich den Lack live und in Farbe vor Ort gesehen hatte, habe ich ihn damals stehen lassen (weil eben nude!), aber Marina hat ihn mir mal in einem Päckchen zukommen lassen und geschenkte Lacke genießen bei mir immer Sonderrechte! Allerdings muss ich auch gestehen, dass der Lack jetzt doch eine geraume Zeit darauf warten musste, hier vorgestellt zu werden - wofür ich mich ja glatt ein bisschen schäme (ich habe ein Nagellackproblem!)...
"Metallic hologram" heißt die BIPA-Variante, wobei ich da weder metallic noch hologram so wirklich drin sehe - aber sei's drum. Auf jeden Fall ist der Lack ein wahres Deckkraftdrama, denn ich musste für diese Bilder vier Schichten lackieren, die beim geringsten Hauch von Gegenlicht aber auch gar nicht mehr deckend sind... Obwohl der Lack ganz akzeptabel trocknet, gab es nach der vierten Schicht einen Topcoat - sicher ist bekanntlich sicher und ich wollte nicht mit Bettdeckenabdrücken am nächsten Morgen Bilder machen! Der Auftrag ist supereinfach und zu meinem Erstaunen hält sich der Lack auch gut an den Tips - und das, obwohl er keine wirkliche Farbbasis hat.
In der klaren Base schwirren nämlich ganz viele Schimmerpartikelchen rum - und zwar großteils winzige kupferne, die sozusagen die "Grundfarbe" des Lacks bilden und dann noch die multichromen Teilchen, die für das spannende Farbergebnis verantwortlich sind. Die kupfernen Teilchen tendieren eher ins Bräunliche als ins Rote, was sich auch auf den Nägeln zeigt - besonders, wo das Licht ein bisschen durchscheint, wirkt der Lack eher braun denn irgendwas anderes. Die viel spannenderen Partikelchen, die dann dieses bunte Finish verursachen, changieren von Gold über ein helles Grün zu einem Hellblau über Pink bis ins Rote hinein - allerdings sind auf den Nägeln am ehesten das Hellgrün, das Blau und das Pink zu erkennen.
Je nach Lichteinfall erkennt man das Farbspiel ein bisschen deutlicher oder weniger gut - für die Kamera war es zumindest ein kleines Problem, dass das Finish doch recht glänzend ist und die Schimmerteilchen sehr viel Licht reflektieren (darum wohl metallic, was?). Da meine Nägel recht gebogen sind, ist der Effekt auch von links nach rechts gut zu sehen - aber nicht wirklich gut mit der Kamera einzufangen. Einfacher wird es, wenn ich die Nägel nach hinten kippe - dann macht sich da recht schnell ein Übergang von den grünlich-blauen Spitzen bis zum pinken Nagelbett bemerkbar. Natürlich funktioniert das live deutlich besser und imposanter (doofe Kamera!), aber ich muss sagen, dass mir der Lack so sehr gut gefällt. Im Sonnenschein wird er dann eher langweilig, weil einfach nur noch alles glitzert und eigentlich kein eindeutiger Effekt mehr zu sehen ist - also eigentlich der perfekte Herbstlack!
Obwohl die Effekte von dem BIPA wirklich zauberhaft sind, wollte ich da noch was drüberstempeln - und dachte eigentlich an einen traumhaften, tiefschwarzen Kontrast... Der sich allerdings mit Maybellines "Blackout" nicht so ganz herstellen ließ. Außerdem ist das Muster mit den vielen Schmetterlingen von der BP-34, die ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe, nicht ganz optimal - sieht irgendwie einfach nur fleckig-schmutzig aus und nicht so schön schmetterlingshaft, wie ich mir das gewünscht hätte. Der Schmetterling auf dem Blümchen von der gleichen Palette gefällt mir da definitiv besser - aber den auf jeden Nagel zu packen wäre wohl auch ein bisschen viel gewesen... Für die Muster muss ich mir also definitiv noch was besseres ausdenken!
Ich bin ja ganz froh, dass ich den Lack in meinem Inventar entdeckt habe, bevor ich mich genauer mit einer trend it up-Theke befassen konnte (irgendwie gab es die letzte Woche in meinem dm noch nicht...), sonst wäre ich vielleicht doch noch bei dem Lack schwach geworden... Solo wird er wohl nicht mehr zum Einsatz kommen, aber auf einer entsprechenden Farbbase kann ich mir den gut vorstellen, der Effekt ist nämlich hübsch!

Donnerstag, 27. August 2015

Pizza vom Pizzastein

In der letzten Zeit habe ich es tatsächlich mal wieder geschafft, ein bisschen was in der Küche zu werkeln - auch wenn ich nicht wirklich viel Zeit in der Küche zugebracht habe, habe ich das eine oder andere Brot bzw. Baguette gebacken (oder eher: mich daran versucht). So ein bisschen hat mich der Hefeteig-Wahn gepackt und als ich dann in der Werbung entdeckt habe, dass es bei Penny einen Pizzastein gibt (den man natürlich auch zum Brotbacken verwenden kann!), bin ich losgeflitzt und wollte mir unbedingt einen holen.

Gleich Montagmorgen (ich glaube, es war vor zwei Wochen) bin ich vor der Arbeit noch bei Penny vorbei - nur um festzustellen, dass es da den Pizzastein (noch) gar nicht gab. Ende der Woche habe ich ihn dann aber noch ergattern können und sogar heil auf dem Rad nach Hause gebracht!

Für knappe 10€ fand ich das Schamottesteinchen recht erschwinglich und war schon ganz gespannt auf die ersten Backergebnisse. Schlau wie ich war, hatte ich vorher die Größe meines Backofens gar nicht abgecheckt - aber der Stein passt perfekt auf meinen Grillrost, ohne irgendwo anzustoßen. Einem pizzalastigen Wochenende stand also nichts im Weg!

Die größte Herausforderung war wohl erstmal, den Teig zu machen (das dauert ja bekannterweise ein bisschen) und zur Sicherheit habe ich mich erst einmal an *dieses Rezept* gehalten - das hatte bisher zumindest gut funktioniert. Der Pizzastein an sich ist übrigens sehr unkompliziert - man muss ihn nur vorher ordentlich aufheizen, damit er die Wärme gut an die Pizza abgeben kann. Da man den Ofen ja so oder so vorheizen muss, lässt sich das wunderbar mit dem Pizzastein verbinden - und dann muss man nur noch irgendwie die Pizza auf den Stein kriegen... Das ist der Punkt, an dem ich auch nach mehreren Versuchen schier verzweifelt bin, weil ich einfach keine Pizzaschaufel habe - und auch sonst nichts, an dem der Teig nicht festklebt.
Ein paar Recherchen im Netz haben dann aber ergeben, dass man die Pizza auch einfach mit Backpapier für zwei Minuten auf den Stein legen kann, dann geht sie nämlich ganz einfach ab und der Stein kann trotzdem seine Wirkung entfalten. Das nächste Mal werde ich wohl versuchen, meine Pizza einfach direkt auf dem Stein zu belegen, auch wenn dadurch der Ofen ein kleines bisschen auskühlt... Ansonsten fällt mir nämlich absolut keine gute Methode ein, die Pizza heil und ohne Sauerei auf den Stein zu kriegen.

So richtig glücklich hat mich aber der Teig dann doch nicht gemacht - er war zwar knusprig, aber ließ sich nicht gar so einfach kneten und gleichmäßig ausrollen. Außerdem hat er mir ein kleines bisschen zu viel nach Hefe geschmeckt - also habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Rezept gemacht und bin dann auf *dieser Seite* gelandet. Großer Vorteil: Er braucht kein Ei! Also nur noch die Menge an Zutaten auf meine Bedürfnisse angepasst und losgelegt mit dem Teig.

Zutaten Teig:

180g Mehl
80ml Wasser
3g Hefe
1 EL Ölivenöl
eine Prise Salz

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Kuhle machen und darein die Hefe bröseln. 10ml warmen Wassers dazugeben und leicht mit Mehl bedecken, 15 Minuten stehen lassen, bis die Hefe leicht blubbert. Dann Salz, Öl und das restliche Wasser (lieber nicht alles auf einmal) dazugeben und alles ordentlich durchkneten. Zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Der Teig lässt sich wunderbar einfach kneten, wird homogen und einfach hübsch - bei meinem Teig mit Ei war ich immer ein bisschen enttäuscht, dass der sich einfach nicht perfekt glatt kneten ließ, bei diesem hier war das überhaupt kein Problem. Mit dem Wasser sollte man ein bisschen vorsichtig sein, da man sonst schnell eine matschige Pampe hat und zügig wieder Mehl nachkippen muss. An und für sich lässt sich aber ein toller, geschmeidiger Teig kneten, der auch nach der Gehzeit wunderbar fluffig und weich ist. Beim Ausrollen reißt er auch nicht, zieht sich aber immer wieder ein bisschen zusammen - und wird wirklich sehr dünn, wenn man sich mühe gibt.
Belegt habe ich meine Pizza mit einer supereinfachen Tomatensoße (Tomaten, eine Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer und Salz im Standmixer pürieren - und auf die Pizza geben!), die ich dann noch mit Oregane gewürzt und mit Schinken, Salami, einer ordentlichen Portion Käse und noch frischem Knobolauch belegt habe. Nach knappen 10 Minuten im Ofen (bei etwa 220 Grad) ist die Pizza auch schon fertig - und schmeckt wirklich bombastisch!

Der Boden ist knusprig, bröselt und bricht aber nicht und hält erstaunlich gut! Mal von der Vorbereitungszeit für den Teig abgesehen (die schnelle Feierabendpizza ist da eher nicht drin - außer man möchte um 22Uhr noch schnell eine Pizza verdrücken), bin ich vom Pizzastein absolut begeistert und werde künftig wohl meinen Pizzakonsum drastisch erhöhen. Auch wenn der Pizzastein inzwischen ganz schön eingesaut (hier und da verbrennt dann doch mal was - und das zieht dann eben in den Stein ein) ist und sicherlich nicht mehr so hübsch aussieht - ich habe ihn heiß und innig lieben gelernt und überlege gerade, ob bzw. wo ich mir jetzt so eine Pizzaschaufel besorge...

Mittwoch, 26. August 2015

Orly "Once upon a time" Enchanted forest

Eigentlich hab' ich mir ja das Wasser für Tannengrün selbst letzte Woche schon abgegraben, wenn ich nämlich schlau gewesen wäre, hätte ich "Saint George" bis heute aufgehoben und diesen Traum von einem Grün jetzt gezeigt... Aber erstens hatte ich den heiligen Georg schon so lange auf meiner Liste stehen und wollte ihn unbedingt lackieren und zweitens hatte ich mir extra für Tannengrün auch schon länger einen passenden Lack zur Seite gelegt und wollte den nun auch zeigen.

"Enchanted forest" von Orly sollte es werden - da passt ja wohl auch der Name perfekt zur Farbe! Auch dieser Lack steht schon geraume Zeit in meinem Display und hat es nun endlich verdient, mal gezeigt zu werden - auch wenn mir klar ist, dass der Hochsommer (auch wenn er sich gerade hervorragend als Herbst tarnt) nun nicht unbedingt die allerbeliebteste Zeit für dunkelgrüne Lacke ist... Aber die Anzahl der Logeneinsendungen spricht für sich - Tannengrün ist gar nicht so eine ungeliebte Farbe!
Zum Auftrag muss ich eigentlich nicht viel sagen - der geht bei Orly ja eigentlich immer supereinfach und angenehm mit perfekt auffächerndem Pinsel und guter Konsistenz. Deckkrafttechnisch ist "Enchanted forest" bei mir kein Onecoater, dafür ist der Lack zu wenig cremig (also auch was den Weißanteil angeht), ist aber mit zwei Schichten wunderbar gleichmäßig-dunkelgrün und deckt auch das Nagelweiß ab. Die Tips lassen sich ebenfalls problemlos begrünen, auch sie nochmal separat zu bepinseln und das finde ich gerade bei so dunklen Lacken mit dünnflüssigerer Konsistenz wirklich klasse! "Enchanted forest" verzaubert also durchaus schon beim Auftrag, auch weil die Trockenzeit im üblichen kurzen Rahmen liegt. Der Glanz lässt sich allerdings mit einem Topcoat noch ein bisschen pimpen - aber auch ohne sieht der Lack sehr hübsch aus.
Was die Farbe angeht, ist das ziemlich eindeutig ein dunkles, tanniges Grün, das auf den Nägeln sogar einen Hauch dunkler wirkt als das Fläschchen es vermuten ließe - das liegt aber natürlich auch daran, dass da zwei Schichten zu sehen sind und nicht nur eine (die definitiv ein wenig heller war, aber eben auch fleckig). Im Sonnenschein kommt das satte Grün sehr gut durch - steht man allerdings im Schatten oder guckt abends mal auf die Nägel, fragt man sich durchaus, ob das wirklich noch grün ist oder nicht doch schon schwarz... Sehr dunkel, das Bäumchen - aber wie schon letztens erwähnt, irgendwie zieht es mich momentan doch ein bisschen zu den dunkleren Nuancen, darum finde ich "Enchanted forest" auch so toll!
Wenn schon Dunkelgrün, dann kann es auch designtechnisch ein bisschen in Richtung Weihnachten gehen, dachte ich mir - und packte zwei meiner goldenen Topper aus. Eigentlich dachte ich an ein Waterfall-Design (diesmal richtig von oben nach unten) in Gold - aber irgendwie funktionierte das mit dem L'Oréal Topper "Gold lurex" dann doch nicht ganz so, wie ich das geplant hatte... Da ließ sich nämlich nicht wirklich was Waterfallen - also wurde kurzfristig umgeschwenkt auf "Hauptsache irgendwie golden glitterig und oben mehr als unten". Neben dem kühlen, goldgelben Glitter habe ich dann noch p2 "So gold" ordentlich aufgeschüttelt und drübergepinselt, um das Gold noch etwas dichter zu machen. 
Ein paar einzelne Strähnchen hat der Schimmertopper auch abbekommen und ich mag das Ergebnis doch ganz gern - wobei es mir mit Topcoat drüber (oberes Bild) noch ein bisschen besser gefällt als ohne Topcoat (unteres Bild). So unterschiedlich die beiden goldenen Topper sind, so schön finde ich das Gesamtergebnis - da mischt sich nämlich das kühlere Gold von L'Oréal mit dem wärmeren, fast orangestichigen Schimmer von p2... Und ja, es ist wohl eine Weihnachtsmani deluxe, aber schließlich ist es ja auch schon in vier Monaten so weit *hust* und man kann nie früh genug anfangen, sich Gedanken zu machen (oder so)! Wenn ich einen feinschimmrigen silbernen Topper gehabt hätte, hätte ich auch eher Silber benommen, aber man kann ja nicht alles zu Hause horten!
Haltbarkeitstechnisch ist es bei "Enchanted forest" wie bei vielen dunklen Lacken, Tipwear fällt schnell auf. Hier war es bei mir nach zwei Tagen soweit, aber das liegt eigentlich noch im guten (und üblichen) Rahmen. Ansonsten ließ sich der Lack problemfrei ablackieren - Orlyqualität eben!

Bei Caline gibt es heute dafür einen traumhaften Hololack - und ich kann nur nochmal auf den lieben Schorsch verweisen, den wir heute hoffentlich an der einen oder anderen Stelle auch zu sehen bekommen!
http://calinail.blogspot.de/2015/08/hologrun-mit-goldkette-review.html
Auf die Galerie bin ich heute supergespannt - ein paar Postings habe ich schon entdeckt und bin über die Vielfalt an Finishes sehr erfreut! Mal sehen, ob sich da der eine oder andere Lack findet, den ich für die nächste Runde schonmal zurücklegen kann...

Und da wird schon weihnachtlich unterwegs sind, geht es nächste Woche auch gleich so weiter (und ich war selber überrascht, als ich heute früh nach der nächsten Farbe gesehen habe) - da Gelb schon dran war und es aber hell werden soll, bleibt ja keine andere Wahl als Gold! (Oh weh, was habe ich mir dabei nur gedacht...)


Dienstag, 25. August 2015

Pigmentomania mit p2 "Sun city be electric! loose eyeshadow" 020 Rio

Irgendwie bin ich momentan schon so richtig herbstlich drauf - bei Lacken greife ich tendenziell zu dunkleren Nuancen und bei AMUs tendiere ich gerade auch ein bisschen zu Brauntönen... Eigentlich wollte ich für heute auch was Schminken, das einen tannengrünen Lidschatten enthält, aber irgendwie ist es dann doch ein olivfarbenes Pigment (für "Pigmentomania") geworden...
Mir kam nämlich "Rio" in die Quere, der in der "Sun city"-LE von p2 rauskam und ein wirklich hübscher olivfarbener Ton ist (und ich liebe ja Oliv!). Eigentlich wollte ich den mit "Who is Kermit?" von Catrice kombinieren, aber das sah dann nicht ganz so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte... Darum durfte auch die "Garden of Eden" von Sleek noch ran, wobei ich da nur "Python" benutzt habe.

Als Lidstrich gibt es dieses Mal "Chocolate noir" von Make up Factory, weil ich das AMU insgesamt ein bisschen weicher halten wollte und mir das Dunkelbraun da doch passender schien und der Automatic Eyeliner auch nicht so ein hartes Ergebnis liefert. Dazu nur noch Mascara und eine geschwärzte obere Wasserlinie - fertig ist der Herbstmatsch!

Und ein bisschen matschig ist das AMU dann tatsächlich geworden, was allerdings bei der Kombination von Oliv und Braun nicht so wirklich ungewöhnlich ist. "Rio" habe ich auf dem gesamten Lid aufgetragen und eigentlich dachte ich, dass sich "Who is Kermit?" im Innenwinkel gut machen würde - aber der Übergang von dem weichen, goldigen Oliv zu dem hellen, matten Grün war doch ein bisschen zu krass. Also habe ich auch im Innenwinkel nochmal ordentlich "Rio" über den Frosch gepinselt - so sieht man zwar keinen großen Unterschied, aber es wirkt halbwegs harmonisch. Und ein bisschen grüner ist der Innenwinkel dann doch!
In die Lidfalte kam dann "Python" aus der Sleek-Palette, denn so ganz in Grün wolle ich das AMU dann auch nicht halten. Im Pfännchen wirkt der Lidschatten fast einen Hauch dunkler als er letztlich dann am Auge rauskommt, aber dieser schimmernde, kühle Braunton (oder ist es dann doch schon Taupe?) gefällt mir ausgesprochen gut - überhaupt ist die ganze "Garden of Eden"-Palette sehr toll, die sollte ich mir mal ein bisschen genauer zu Gemüte führen, bisher habe ich doch nur in einzelne Lidschatten mal reingestippt.
Am unteren Wimpernkranz ist auch nochmal ein kleiner Akzent mit "Python" gesetzt - eigentlich hatte ich da erst ein hellgrün angedacht, aber das sah dann zu seltsam aus... So ist der untere Wimpernkranz zumindest ein bisschen betont, fällt aber nicht sonderlich auf. Den Automatic Eyeliner von Make up Factory nutze ich sehr gerne für einen eher dezenten Lidstrich - der lässt sich nämlich ein bisschen ausblenden und ist dann nicht gar so krass wie mit dem Calligraphic Eyeliner (hält aber trotzdem bombenfest den ganzen Tag!). Das Gesamtbild hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, auch wenn das AMU sicherlich nicht das farbkräftigste und auffälligste ist.

Aber so langsam wird es ja doch herbstlich (und ich freue mich schon wirklich sehr auf den Herbst!) und mir ist nicht mehr unbedingt nach den ganz knalligen Farben - eigentlich schade, aber vielleicht packt es mich ja doch nochmal außerhalb der Saison! "Rio" hat mich auf jeden Fall begeistert - Olivtöne am Auge mag ich sehr gern und dieser leichte goldene Schimmer ist wirklich toll. Für meine Augenfarbe könnte es wohl insgesamt noch ein bisschen kräftiger sein - aber gut, man kann nicht alles haben!