Dienstag, 30. Juni 2015

Pigmentomania mit Coastal Scents "Breathless"

Pünktlich zum Dienstag ist es natürlich wieder Zeit für "Pigmentomania" und "Purple my week", da ich unbedingt den lilanen Lidschatten von essence aus der "¡Arriba!"-LE ausprobieren wollte. Eigentlich dachte ich ja, dass ich für heute supergemütlich und vollmotiviert was Schminken würde - aber irgendwie wurde es dann doch eher ein AMU auf den letzten Drücker... Aber dafür sieht es fesch aus und passt auch gut zum tollen Wetter draußen!

"La voda loca" von essence aus der "¡Arriba!"-LE war mir ja ehrlich gesagt ein bisschen suspekt - solche gemusterten Lidschatten sehen zwar oft im Pfännchen hübsch aus, aber sind dann auf dem Auge nicht so wirklich prall... Und auch dieser hier krümelt ein winziges bisschen, allerdings ist der Farbton (natürlich gemischt!) sehr hübsch und lässt sich gut aufs Auge bringen.

Kombiniert habe ich ihn mit dem Pigment "Breathless" von Coastal Scents auf dem Lid und am unteren Wimpernkranz dem Kajal "Türkis" von alverde. Dazu passend dann der Lidstrich mit "Shopping @ Portobello Road" aus der "Vintage district"-LE.

Insgesamt also eine recht bunte, sommerliche Sache, ach wenn "Breathless" auf dem Lid doch ein bisschen untergeht. Aufgetragen hab ich das Pigment nämlich über dem Lila von "La vida loca", ansonsten hinterlässt "Breathless" einen wunderschönen, rosanen Schimmer auf dem Lid - allerdings sonst eben keinerlei Farbe und das sieht dann doch ein bisschen arg nackig und etwas seltsam aus. Über "La vida loca" kommt der feine Schimmer dann leider nicht mehr so gut raus, aber dass das Lid heller ist als die Lidfalte, ist dennoch erkennbar.
In der Lidfalte habe ich mit "La vida loca" gearbeitet, der sich wirklich einfach auftragen ließ und auch eine gute Farbintensität hat. Der Schimmer ist zwar nicht übermäßig aufdringlich, aber gut zu sehen und auch wenn der Ton eher heller ist und fast ins Fliederne geht, finde ich den Lidschatten wirklich gut! Am unteren Wimpernkranz habe ich dann mit dem alverde-Kajal "Türkis" einen kleinen farblichen Kontrast gesetzt und da mir das eigentlich ganz gut gefallen hat, habe ich beschlossen, die Farbe auch im Lidstrich aufzunehmen. Eigentlich wollte ich einen klassischen schwarzen Lidstrich ziehen, aber so mit dem Türkisblau wirkt das doch noch ein bisschen sommerlicher und knalliger, ohne zu viel zu sein (finde ich zumindest). Durch den schwarzen Kajal zum Tightlinen wird mit der Zeit auch die untere Wasserlinie dunkler - bleibt aber noch immer recht eindeutig türkis.
Auch wenn der untere Wimpernkranz schimmert und der Lidstrich matt ist, sind sich die Farben doch erstaunlich ähnlich und ich muss mal wieder verwundert feststellen, dass mir das durchaus steht! Ich habe zwar ein bisschen gegrübelt, ob ich die Lidfalte nicht doch noch ein bisschen dunkler haben möchte, aber dann wäre wohl der frische Charme der Kombination ein bisschen verloren gegangen, also habe ich es einfach so gelassen. Ist zwar für mich auch ein bisschen ungewohnt - ich packe mir ja gerne was in die Lidfalte, damit es ein bisschen mehr nach smokey aussieht -, hat aber durchaus was! Für den Sommer auf jeden Fall eine gute Idee und so ein bisschen habe ich wohl momentan den Trend zu bunten Eyelinern für mich entdeckt!

Vielleicht sähe das AMU mit einem ganz schmalen schwarzen Lidstrich am Wimpernkranz à la Double-liner auch noch ein bisschen eleganter aus - aber da wollte ich dann auch nicht riskieren, mir das ganze AMU zu versauen... Ich mag's so, wie es ist! Klammheimlich nähere ich mich wohl doch ein bisschen dem Blau auch auf dem Auge an - wird ja auch so langsam Zeit!

"La vida loca" wurde mir kosten- und bedingungslos von cosnova zur Verfügung gestellt.

Montag, 29. Juni 2015

Blood on snow - Jo Nesbø

Als ich bei BdB den Namen "Jo Nesbø" sah, musste ich schon fast nicht groß nachdenken, ob ich mich bewerben sollte oder nicht. Der Hinweis "The brand new thriller" tat sein übriges und auch die kurze Inhaltsangabe fand ich interessant - es ist zwar kein Harry Hole-Buch (ja, ich habe mich ein bisschen in die Reihe verguckt - nach und nach werden sie definitiv alle bei mir einziehen!), aber sicher kann der Nesbø auch was anderes. Leider hatte DHL eigenmächtig beschlossen, nach einem angeblich nicht erfolgreichen Zustellversuch (von dem ich natürlich nichts mitbekommen habe) eine Terminzustellung (!) zwei Wochen später festzulegen. So ganz ohne Absprache und Information - darum kam das englische Büchlein, das im April bei Harvill Secker aus der Randomhouse-Gruppe erschienen ist, erst recht spät bei mir an.
Die Geschichte mit 198 Seiten in wirklich sehr großer Schrift erscheint Ende September als "Blood on snow. Der Auftrag" auch auf Deutsch bei ullstein - aber wer zumindest ein kleines bisschen Englisch kann, dürfte auch mit dieser Version wenige Probleme haben. "Blood on snow" handelt, wie es schon das Cover verrät von einem Hitman, also einem Auftragskiller mit zwei großen Problemen. Olav, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt wird, soll für seinen Boss einen Auftrag ausführen, der eigentlich gar nicht so kompliziert klingt: Eine Frau ermorden, schließlich ist das Olavs Job.

Und Olav gehört jetzt nicht unbedingt zu den Leuten, die großartig ihren Auftrag hinterfragen - zumal unser Protagonist sonst leider nicht zu vielen Dingen taugt (sagt er schließlich von sich selbst!): Mit einer Leseschwäche und Schwierigkeiten in Mathe ist er nicht unbedingt der große Denker - allerdings taugt er auch nicht als Zuhälter, weil ihm Gewalt gegen Frauen widerstrebt... Und als Fluchtwagenfahrer hat er seine Kumpane und sich in den Knast gebracht, weil er irgendwie seltsam fuhr. Als Auftragskiller ist er aber erfolgreich und diese Frau beiseite zu schaffen, sollte eigentlich kein Problem sein - allerdings ist sie die Frau seines Bosses und, was natürlich viel schlimmer ist, unser einsamer Wolf verguckt sich in sie...

Perfekte Voraussetzungen für ein kleines Drama, das sich natürlich ereignet und das Jo Nesbø auch geschickt, kurzweilig und spannend umsetzt. In der doch ziemlich kurzen Geschichte, die im Jahr 1977 in Oslo spielt, stecken allerdings außer dem reinen Handlungsverlauf doch noch so einige weitere Informationen: Von Olav bekommt man einen sehr guten Eindruck, sowohl was seine Ansichten und Persönlichkeit, als auch seine Geschichte und Beweggründe angeht - sicherlich ist der Charakter nicht so ausführlich dargestellt, wie es in einem Wälzer möglich wäre, aber als Leser entwickelt man sehr schnell Sympathie für Olav (wirklich! Obwohl er ein Auftragskiller ist, ist der Kerl irgendwie sympathisch!) - und eigentlich auch sehr schnell Mitleid mit seinem Schicksal.

Denn Olav, der nicht der Schlauste ist, bringt nicht sein eigentliches Opfer um, sondern versucht, das Problem auf eine andere Art und Weise zu lösen - und bringt sich damit natürlich in nur noch größere Schwierigkeiten... Dennoch würde ich die Story nicht wirklich als "Thriller" bezeichnen - denn der ultimative, spannungsgeladene Pageturner ist sie nicht. Sie liest sich wirklich sehr gut weg, wird an keiner Stelle langweilig, ist bildhaft und gut nachvollziehbar (vielleicht an einigen Stellen ein wenig zu vorhersehbar?), wartet auch mit einigen Action-Szenen auf - aber die Geschwindigkeit, die einen Thriller ausmacht, fehlt hier ein wenig.

Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass "Blood on snow" ein nettes Buch für zwischendurch ist - als schmaler Band eigentlich das perfekte Handtaschenbuch, das man gut mitnehmen und unterwegs lesen kann. Denn man kommt schnell wieder in die Story rein, die Anzahl der relevanten Charaktere ist überschaubar und auch sprachlich ist es keine allzu große Herausforderung (wobei ich mir nicht sicher bin, wie das dann mit der deutschen Übersetzung aussieht...). Obwohl ich ja eher ein Freund von dicken Wälzern bin, finde ich auch diese kurze Geschichte gelungen - und bin schon gespannt, wie es weiter geht, denn das Ganze soll ebenfalls eine Serie werden!

Sonntag, 28. Juni 2015

wet n wild "Megalast" Under your spell

Am Freitag habe ich es schon erwähnt - nach Aubergine am Mittwoch und dem dunklen Blau zum "Blue Friday" gibt es heute noch einen weiteren dunklen Lack. Sommer hin oder her - hier ist das Wetter alles andere als hochsommerlich, sondern eher herbstlich und darum passt auch ein dunkler Lack wunderbar. Grund für den nächsten Vampy-Lack ist die von Steffi initiierte Blogparade zum Thema "wet n wild". Ich hatte eigentlich gehofft, auch noch ein AMU beisteuern zu können - aber das ging sich dann mit der Zeitplanung nicht so recht aus...

Also gibt es heute eben "nur" einen Lack - aber dafür einen hübschen! "Under your spell" dürfte in der Blogosphäre keine Unbekannte mehr sein, ich bilde mir sogar ein, ihn erst kürzlich irgendwo gesehen zu haben... Auf jeden Fall ist das eine der spannenderen Lacke aus dem sonst gefühlt sehr cremelastigen Sortiment der "Megalast"-Lacke. Ich bilde mir weiter ein, ihn mir aus den USA mitgebracht zu haben - aber so ganz sicher bin ich da irgendwie nicht.
"Under your spell" hat allerdings ein kleines Manko - und das liegt weder im guten Pinsel noch in der tollen Konsistenz oder angemessen kurzen Trockenzeit. Vielmehr ist hier das Kernproblem die Deckkraft - das würde man dem Lack nach einem Blick aufs Fläschchen gar nicht zutrauen, aber "Under your spell" ist ein ziemlich sheerer schwarzer Lack ("Schwarz ist nicht gleich schwarz!") mit vielen roten Schimmerpartikeln. Im normalen Tageslicht sahen zwar zwei Schichten schon ausreichend deckend aus - aber dann kam hier kurz die Sonne raus und offenbarte eine noch immer ungleichmäßige Oberfläche und so einige lichte Stellen. Also gab es noch eine dritte Schicht, die dann auch im prallen Sonnenschein überall gleichmäßig deckend ist. Kein Drama - aber bei so einem dunklen Lack eben nicht gerade zu erwarten.
Wichtig ist auch, dass man mit "Under your spell" die Tips sorgfältig ummantelt - z.B. einfach kurz vor Auftrag der zweiten Schicht mit dem Pinsel quer über die Nagelspitzen fährt und damit sicherstellt, dass sich nicht sofort Shrinkage bildet. Ansonsten hat man trotz des wahnsinnig tollen, schimmernden Finishs recht schnell weiße Nagelspitzen und das sieht bekanntlich doof aus. Aber wenn man es mal geschafft hat, dann ist das Ergebnis ein richtiger Hingucker - ohne Sonneneinstrahlung hat "Under your spell" ein zartes, tiefes Glühen aus rotem Schimmer und wirkt edel, geheimnisvoll und ein bisschen düster. Im Sonnenschein wird dann der feine Schimmer deutlicher, der Lack dadurch ein wenig heller - aber insgesamt nicht weniger zauberhaft.
Definitiv einer der Lacke, die ich vom Ergebnis her richtig klasse finde! Aber das schützt ihn natürlich nicht davor, wild verziert zu werden und dieses Mal habe ich mir die BP-L020 geschnappt und wollte eines der hübschen Spitzenmuster auf mein Rot stempeln. Nach einigem Hin und Her ist es dann der mintfarbene Bourjois geworden, der auf "Under your spell" allerdings eher grau aussieht... Und dummerweise habe ich ein bisschen gepatzt (auf meinem weißen Stempel sieht man halt einen hellen Lack nicht so wirklich gut und der Bourjois ist wirklich ganz schön hell!) und habe das Muster nicht ganz auf alle Nägel bekommen - aber egal. So oder so ist das Muster ziemlich cool!
Als Gimmick obendrauf gab es natürlich noch ein bisschen Gliter (jaja, mal wieder der silberne Glitterlack von W7) auf die Knotenpunkte, was mir ja doch noch ein bisschen besser gefällt als das pure Stampint - Glitter macht halt alles besser! Während die Mani ohne Topcoat ein bisschen das Stampingmuster in den Vordergrund stellt, ist mit Topcoat wieder "Under your spell" mit seinem wahnsinnig tollen roten Schimmer dominanter. Ich weiß nur nicht, ob es so daneben gesetzt nicht ein bisschen nach Maschendrahtzaun aussieht... Auf jeden Fall mag ich das Muster und werde mich das nächste Mal bemühen, es nicht schon wieder zu verpatzen.
Die Haltbarkeit von "Under your spell" war ganz ok - allerdings bleiben bei so einem dunklen Lack schnell sichtbare Nagelspitzen natürlich nicht aus... Dafür lässt er sich aber ganz einfach wieder ablackieren und ich sollte mir den einfach mal für die nächsten schwarzen Lacke merken - auf einer entsprechenden Base stelle ich mir den nämlich auch ganz nett vor!

So, wer jetzt noch mehr wet n wild sehen will, sollte sich mal bei den Mädels hier vorbeiklicken - es gibt viele tolle AMUs zu sehen und ansonsten auch einige spannende Einblicke in das wet n wild Sortiment!


Die Stampingplatte BP-L020 wurde mir freundlicherweise von Bornpretty zur Verfügung gestellt und mit dem Code JAAX31 gibt es 10% Rabatt.

Samstag, 27. Juni 2015

101 im Juni, die Zweite

So ganz ist der Juni zwar noch nicht rum, aber sonderlich viel Besonderes wird bei mir bis Dienstag eh nicht passieren und die nächsten drei Tage sind mit Postings verplant - also gibt es das 101 für den Monat schon heute. Und ich muss sagen, dass ich ganz froh bin, dass der Monat rum ist, mein Akku ist nämlich ziemlich leer und auch wenn für die nächste Woche schon wieder so einige Dinge auf meiner to-do-Liste stehen - immerhin muss ich mich nicht mit Arbeitskram rumärgern!

2. Rundbürste (1 / 1)

Tja, die im März letzten Jahres gekaufte Rundbürste (lieber Blog, danke, dass ich so vieles in dir nachschauen kann!) hat wohl so langsam ihren Zenit überschritten - zumindest kriege ich sie nicht mehr richtig sauber und die Fusselchen, die sich in den Borsten verfangen, will ich mir eigentlich nicht wieder in die Haare bürsten... Also musste Nachschub her und dank Steffi (♥) kann ich wieder rundbürsten - nicht, dass das irgendeinen Unterschied macht.

13. Glühbirne für die Dunstabzugshaube (1 / 1)

Memo an mich: Die Glühbirne, die es bei Rewe Center für 4,99€ gibt, gibt es auch bei Budni im AEZ für 2,49€. Eigentlich eine Frechheit, weil es wirklich das identische Produkt ist, das die Hälfte kostet - aber da ich kaum im AEZ unterwegs bin und in keinem anderen Budni, dm oder Rossmann passende Birnen gesehen habe, kommt die Erkenntnis reichlich spät... Aber besser spät als nie!

14. Nagellacke maximal (21 / 100)

Ich hoffe ja, dass mit dem Sortimentswechsel mal wieder ein paar spannende Lacke in die Regale kommen - aber momentan macht mich so gar nichts an... Auch bei Kiko gab es irgendwie nichts Spannendes, tkmaxx hatte nur langweilige Cremelacke - also war diesen Monat auch wieder Einkaufsflaute. Eigentlich ja gar nicht so schlecht, da ich so endlich mal zum Lackieren einiger älterer Lacke, vom Wichteln oder auch von Andreas Gewinnspiel komme - aber trotzdem! Wenn ich schon was kaufen will, dann sollte auch was da sein!

15. Duschgels aufbrauchen (9 / 15)

Mein Überraschungstütchenversuch aus dem letzten Jahr ist bisher der einzige geblieben - obwohl mir hier und da bei der einen oder anderen Parfümerie tatsächlich mal wieder so ein Tütchen untergekommen ist, bin ich glaube ich von diesem ersten Fehlversuch noch immer geschädigt...

Aber dafür habe ich inzwischen diesen Frootie leer bekommen und er hat wirklich sehr, sehr lecker nach Mango geduftet! Ansonsten muss ich sagen, dass das halt einfach ein stinknormales Duschgel ohne Zauberwirkung war - also weder großartige Pflege noch sonstige Besonderheiten, die es irgendwie attraktiver machen würden. Und nur für den Duft würde ich mir das Ding sicher nicht nachkaufen, da kann man auch bei den günstigen Drogeriemarken leckere Duschgels finden.

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (74 / 142)

Läuft zwar nicht ganz so einwandfrei, wie ich mir das wünschen würde (dafür penne ich momentan abends einfach zu oft auf der Couch weg und schleppe mich dann nur noch ins Bett), aber immerhin klappt es ein Mal die Woche! Meistens am Wochenende und ich warte ja nur noch darauf, dass genau dann jemand an der Tür klingelt, wenn ich mir gerade was ins Gesicht gepatscht habe...

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10) 

http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/astor-mikado.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/manhattan-lotus-effect-69r.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/yves-rocher-63-bleu-pensee.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/essence-arriba-04-red-corazon.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/p2-color-victim-nail-polish-010-glamour.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/essence-surfer-babe-worlds-coolest.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/yves-rocher-105-pivoine-nacre.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/just-cosmetics-colorazzi-nail-polish.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/china-glaze-vintage-vixen-939-midnight.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/essence-arriba-02-macarena-mint.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/kiko-nail-lacquer-255-violet.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/06/essence-twilight-saga-breaking-dawn.html
An der Nageldesign-Front gibt es mal wieder so einiges zu vermelden - viel Stamping dabei, aber auch die Ganznageldecals, die ich wirklich famos finde! Ein bisschen Geglittere, Sticker und Tattoos - das taugt! Mal sehen, was mir für den nächsten Monat für Spielereien einfallen - ich liebäugele ja sehr mit meinen Stampingplatten *hust*...

32. einen neuen Job suchen (0 / 1)

Also das Suchen ist ja nicht wirklich das Problem - aber das Finden! Das ist echt nicht einfach... Es gibt zwar hier und da ein paar interessante Sachen, aber wenn man nicht so haargenau weiß, was man machen will, vergrößert das den Suchradius enorm. So langsam wäre es aber mal angebracht, in die Pötte zu kommen - auch wenn natürlich der Sommer theoretisch ganz andere Highlights hätte, wenn er denn mal da wäre...

51. Bücher lesen (42 / 60)

Die Leserei ging diesen Monat erstaunlich gut - "Dunkelsprung", von Leonie Swann hat mich zwar nicht so ganz vom Hocker gehauen, dafür waren dann "Blood on Snow" von Jo Nesbø und "Ich vermisse dich" von Harlan Coben ganz nett. Hoffentlich geht das so gut weiter mit der Zeit...

60. Sport machen (277 / 514)

Eigentlich kann ich mich auch hier nicht beschweren, denn ein bisschen was von meinem Minus habe ich aufgeholt - nicht so viel, wie ich gerne wollte, aber das Leben ist halt auch kein Wunschkonzert! Es läuft, langsam und schleppend, aber es läuft...

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (18 / 32)

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (18 / 32)

Das war so ein Telefonat, das ich mir ja am liebsten gespart hätte - die Oma im Krankenhaus anrufen ist immer unschön. Aber es war nur ein kurzer Besuch ohne Eingriff und auch sonst ohne Konsequenzen - aber so einen kleinen Schreck bekommt man davon ja schon irgendwie... Fleißig Oma anrufen ist also weiterhin eine sehr gute Idee.

79. neue Rezepte ausprobieren (27 / 50)

In meiner Küche geht es momentan eher mau zu - aber das ist im Sommer ja nicht so ungewöhnlich. Diesen Monat gab es aber zumindest einen tollen Zupfkuchen, der eher ein Schokostreuselkuchen war, und den Versuch von Zucchinichips, die noch optimiert werden müssen... Ansonsten eher das gute alte Butterbrot, aber das taugt ja auch!

86. neue Restaurants probieren (4 / 5)

Tjaha, ich glaube Steffi, Sandy und ich hatten alle drei große Hoffnungen auf den Rodizio-Besuch in Wandsbek gesetzt - und wir waren im Anschluss doch alle ein bisschen enttäuscht. Es war jetzt nicht wirklich katastrophal (nur ein bisschen arg fettig und langweilig), aber leider auch nicht so gut, dass wir da unbedingt nochmal hinwollen würden... Groupon-Gutschein hin oder her - so macht man auf jeden Fall keine Werbung für einen Laden!

94. Rhabarber kaufen und verarbeiten (0 / 1)

Ich war eigentlich SO willig - und dann verkündete man auf der Arbeit, dass jemand Kuchen mitbringen würde. Da konnte ich schlecht einen Konkurrenzkuchen backen, also wurde der Rhabarber verschoben und ward dann nicht mehr gesehen... Ärgerlich! Aber dann eben nächstes Jahr, außer mir läuft nächste Woche noch einer vor die Füße...

92. den Sandwichtoaster benutzen (2 / 5)

Im Zuge meiner Gefrierfach-Leerräum-Aktion kam da noch ein Toast zum Vorschein... Und ich habe mal wieder festgestellt, wie genial so ein Sandwichtoaster doch ist! Große Liebe, vielleicht reiße ich mich diese Woche auch noch zu Waffeln hin...

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (18 / 32)

Dieser Monat war ein wahrer Fischmonat... Es gab Tilapia-Filet natur, dann ein Schlemmerfilet Bordelaise (das wird dann also Seelachs gewesen sein), ein paniertes Rotbarschfilet und noch eine leider nicht ganz so leckere Scholle in Panade auf der Arbeit (wobei man durch die Panade wohl so ziemlich alles Gesunde am Fisch übertüncht)...

Und zu Hause dann noch einen Lachs in Chilibutter - und ich glaube, das war sogar der beste Fisch des Monats!
 
101. das Gefrierfach leeren (0 / 1)

Es ist zwar noch nicht leer - aber auf dem besten Wege dahin. Das Eis ist schonmal raus (also das Speiseeis - nicht das angefrorene), das meiste Brot auch... Der restliche Kleinkram folgt nächste Woche und was einfach mal uralt ist, wird rausgeschmissen, dann kann ich den Kühlschrank endlich mal abtauen...

Erkenntnis des Monats: Es ist einfach zu faszinierend, wie viel Zeit man (also ich) mit dödeligen kleinen Computerspielen zubringen kann - momentan sind es irgendwelche Wimmelbildspiele auf die ich total abfahre, auch wenn ich eigentlich keine Zeit dafür habe... Aber das bringt mich einfach nach einem total nervigen Arbeitstag (derer es leider in der letzten Zeit zu viele gab) wieder ein bisschen runter und es ist einfach entspannend. Ja, ich könnte meine Zeit sinnvoller nutzen - aber bevor ich an die Decke gehe, bin ich lieber faul und daddele am PC!

Freitag, 26. Juni 2015

essence "The twilight saga - Breaking dawn part 2" 01 Jacob's protection

Beim letzten "Blue Friday" hatte ich ja "Midnight mission" von China Glaze lackiert - und prompt kam von Eva die Frage, ob der Lack denn was mit "Jacob's protection" von essence gemeinsam hätte. Wie der Zufall es so wollte, war genau dieser Lack nämlich durch das Gewinnspiel bei Andrea bei mir eingezogen - also war klar, dass es diesen Freitag wieder düster werden würde auf meinen Nägeln (es ist einfach eine düstere Woche - am Sonntag wird's nämlich auch nicht heller!).

Eigentlich hätte ich ja auch gerne beim Special mit Waterdecals mitgemacht - aber ich hatte partout keine, die auf einem so dunklen Lack was hermachen würden. Und, um dem Vergleich gleich allen Wind aus den Segeln zu nehmen: "Midnight mission" und "Jacob's protection" sind zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe - der essence Lack ist nämlich viel dunkler und hat andersfarbigen Schimmer oder eher Flecks!
"Jacob's protection" ist vom Auftrag her sehr unproblematisch - obwohl da viele Flecks in der sheeren schwarzen Base rumschwirren (und darum passt der Lack auch perfekt zu "Schwarz ist nicht gleich schwarz"), ist die Konsistenz sehr angenehm und der Lack lässt sich mit dem (zugegebenermaßen etwas breiten) Pinsel problemfrei auftragen. Auch an den Nagelspitzen ist der Lack brav und zieht sich nicht gleich nach dem lackieren zurück, wie ich es von so manch anderem ähnlichen Lack kenne. Zwei Schichten reichen hier auch aus, um eine perfekte Deckkraft zu erreichen - nach einer sind einfach auch noch zu wenige Flecks auf dem Nagel, um dieses wunderschöne Ergebnis zu Tage zu fördern. Wie auch bei dem China Glaze von letzter Woche empfiehlt sich hier aber ein Topcoat, um eine glatte Oberfläche zu erhalten und in den Genuss der tollen Flecks zu kommen.
Die Unterschiede zu "Midnight mission" sind recht deutlich - "Jacob's protection" ist mit seiner schwarzen Base deutlich dunkler und gleichzeitig durch die unterschiedlichfarbigen Flecks bunter als der China Glaze mit seinen silbernen Partikelchen. Das Finish würde ich auch als ein bisschen grobkörniger beschreiben, weil die Glasflecks einfach ein bisschen größer sind - aber nichtsdestotrotz wunderschön! Auf den ersten Blick sieht man im Fläschchen und auch auf den Nägeln "nur" blauen Schimmer - aber bei genauerem Hinsehen werden im Fläschchen auch grüne, lilane und hellgoldene Reflexe sichtbar, während auf den Nägeln am ehesten das Grün noch ins Auge sticht.
Wenn man ganz besonders gut hinsieht, scheinen auch einige der Partikelchen kupferfarben zu blinken - aber der Haupteindruck bleibt doch dunkelblau (und das ist auch ganz gut so, sonst wäre ich am blauen Freitag ja nicht ganz richtig). Auch hier muss ich doch sagen, dass die Assoziation eines Nachthimmels doch nahe liegt - und da ich Steffi letztens ein paar ihrer Nailtattoos von essence gemopst habe, wurde auch einfach ein Sternenhimmel auf die Nägel gepappt. Dabei geht zwar der ganze Charme von "Jacob's protection" unter dem Design total unter, aber dafür gibt es ein paar blinkende Sternchen! Eigentlich blinken sie auch wirklich - und zwar alle unterschiedlich, aber das wollte die Kamera dann irgendwie nicht so ganz einfangen...
Auf dem Mittel- und Ringfinger habe ich zuerst die Nail art tattoos in 01 "All about me" aufgerubbelt - das sind die weißen Sternchen "außenrum". Eigentlich haben die auch einen perlmuttigen Schimmer, aber der ist wirklich so fein, dass man ihn auch auf dem Nagel normalerweise nicht wahrnimmt. Auf den Zeige- und den kleinen Finger habe ich dann ein kleines Sternenmuster mit essie "Blue rhapsody" gestempelt und dann auf allen Nägeln in den mehr oder weniger freien Flächen holografischen Sternenglitter in den Topcoat gedrückt. Da die Sternchen wirklich ganz bunt glitzern, ist das vor allem im Sonnenschein ein tolles Gefunkel - bei dem dann aber die Kamera komplett streikt. Aber im Ansatz kann man es vielleicht erahnen...
"Jacob's protection" gefällt mir ja wirklich sehr gut - aber als dunkelblauer Lack hat er's bei mir auch wirklich leicht! Auch was die Haltbarkeit angeht, kann ich mich kaum beschweren - dass es nach drei Tagen etwas Tipwear gibt, die gerade bei einem dunklen Lack sehr auffällig ist, ist ja nichts Neues... Aber immerhin lässt sie sich hier auch gut kaschieren - also falls der Lack bei euch auch noch irgendwo rumsteht: Dringend rausholen und lackieren!

Donnerstag, 25. Juni 2015

Zucchinichips - oder zumindest der Versuch...

Ich weiß leider gar nicht mehr, auf welchen Blogs (ja, es waren definitiv mehrere!) ich in den letzten Wochen schon überall Zucchinichips gesehen habe - aber irgendwie haben sie mich gefühlt überall angesprungen. Da ich auch noch zwei Zucchinis im Kühlschrank hatte (und so langsam auch die Befürchtung aufkam, dass sie nicht mehr allzu lange dort in essbarem Zustand verweilen könnten), aber keine Lust auf Zucchinigemüse oder ähnliches hatte, war schnell klar: Chips sollen es werden!

Nach zwei Versuchen muss ich allerdings sagen, dass ich zu der Weisheit letztem Schluss leider noch nicht gelangt bin... So schön wie auf diversen Seiten zu sehen, habe ich sie einfach nicht hinbekommen und irgendwie sind sie auch schlicht und ergreifend viel zu schnell weg, um sie ernsthaft als alternative Knabberei in Betracht zu ziehen. Falls also jemand Geheimtipps hat, bin ich sehr dankbar!

Zutaten:

Zucchini (Überraschung!)
Salz
Olivenöl

Der schwierigste Teil ist wohl, die Zucchini in einer angemessenen Breite in Scheiben zu schneiden - nicht zu dick, weil sie dann matschig bleiben und nicht kross werden, aber auch nicht zu dünn, weil sie dann zu schnell verbrennen. Ich habe mich an so etwa 2mm dünnen Scheiben probiert - was ich wohl auch als passende Dicke bezeichnen würde. Wenn man sie hobelt, sind sie natürlich alle schön gleichmäßig dünn - aber auch mit dem Messer klappt das ganz gut.

An dieser Stelle scheiden sich dann wohl die ersten Geister: Ich habe meine Zucchinis einfach auf meine Silikonbackmatte gelegt, allerdings habe ich auch in einigen Rezepten gelesen, dass man sie vorher salzen und ein wenig auswässern lassen soll... Auf meine Zucchinischeiben kamen dann ein paar Spritzer Olivenöl und etwas Kräutersalz (weil ich das endlich mal aufbrauchen will) und dann kam das Blech in den Backofen. Da meine Zucchini nicht wirklich riesig war, passte sie auch problemfrei auf nur eine Backmatte (oder sonst eben auf Backpapier). Beim Würzen sollte man etwas aufpassen - ich hatte hier und da durchaus ein bisschen zu viel von dem Salz erwischt, was dann beim Knuspern eine doch etwas überwürzte Angelegenheit war.
Was Temperatur und Backzeit angeht, gibt es dann wieder so einige Unterschiede - ich habe es beim ersten Mal mit einer guten Stunde bei 110 Grad probiert, da fand ich die Chips auch weitgehend in Ordnung. Die Zucchinischeibchen schrumpfen halt ungemein - das sieht man an dem unteren Bild glaube ich ganz gut, das ist nämlich die selbe Matte... Was die Knabberei angeht, ist man da also definitiv schon nach wenigen Minuten fertig, weil einfach alles alle ist. Von der Menge her passte das bei mir zu etwa drei Vierteln in ein kleines Dessertschüsselchen - da müsste ich also so einiges an Zucchini in den Ofen packen, um auch nur einen kleinen Knabbervorrat zu produzieren.
Beim zweiten Versuch habe ich es mit mehr Hitze (150 Grad) und weniger Zeit probiert - aber schon nach etwa 40 Minuten war ein Großteil meiner Scheibchen ein bisschen mehr als nur goldbraun... Aber dafür auch etwas knuspriger - nur werde ich beim nächsten Mal wohl doch wieder bei geringerer Temperatur landen. Und vor allem mal überlegen, ob ich die Zucchini nicht lieber schräg schneiden will, um zumindest ein bisschen mehr Oberfläche zu haben - von der Größe her bin ich mit meinen beiden Zucchinis nämlich eher so bei einem Stückchen Schokolade gelandet und das ist für Chips doch nicht ganz meine präferierte Größe. Geschmacklich mag ich die Zucchinichips aber - sie sind eben je nach Würzung eher kräuterig oder scharf und ein kleines bisschen kommt auch noch die Zucchini durch, aber die hat ja eh nicht so viel Eigengeschmack...
Im Laden gibt es ja schon die unterschiedlichsten Gemüsechips - Auberginen kann ich mir spontan noch gut vorstellen, aber erstmal muss ich glaube ich die Zucchinis irgendwie ein bisschen besser hinkriegen. Die lange Wartezeit ist gerade für Knabberkrams ja ein bisschen ungeschickt, aber es ist halt doch mal was anderes als nur Kartoffelchips (jaja, so ein bisschen gesundheitsbewusst kann man ja auch mal versuchen zu knabbern...). Falls also jemand irgendwelche heißen Tipps hat, bin ich mehr als dankbar, wenn ihr sie mir verratet! Oder Erfahrungen mit Gemüsechips jeglicher Art - ansonsten verbrenne ich eben noch ein paar Zucchinis in meinem Ofen!

Mittwoch, 24. Juni 2015

Kiko Nail lacquer 255 Violet microglitter

Nach der doch ziemlich knalligen hellroten Woche, wird es diese Woche (leider wirklich passend zum matschigen Wetter draußen) wieder ein bisschen düsterer und dunkler. Meinen heutigen Lack habe ich schon vor Ewigkeiten für Aubergine vorgemerkt - denn bisher habe ich mir in so ziemlich jeder Runde vor den Kopf geschlagen, dass ich ihn nicht endlich mal lackiert habe. Mit seinem Gefunkel im Fläschchen steht er nämlich auch schon geraume Zeit in meinem Regal, dabei ist er doch lackiert so zauberhaft!

Die Rede ist natürlich von Kikos 255 "Violet microglitter" - ich würde ja spontan (zumindest ohne es auch nur im Ansatz kontrolliert zu haben) behaupten, dass das doch der Lack sein könnte, der bisher bei Aubergine am häufigsten gezeigt wurde... Und falls das nicht der Fall ist, dann sollte er das auf jeden Fall, den "Violet microglitter" ist wahrlich eine Augenweide! Und da der Lack eindeutig Lila ist, ist das diese Woche dreisterweise einfach mein zweiter Beitrag zu "Purple my week".
Wie bei Kiko eigentlich üblich, ging der Auftrag problemfrei - Pinsel perfekt, Lackkonsistenz perfekt, Deckkraft auch in Ordnung. Die erste Schicht noch nicht ganz eben, die zweite dann komplett deckend und ein wunderschönes, auberginefarbenes Ergebnis. Das einzige Manko bei diesem Lack: Aufgrund des Mikroglitters, der sich schon im Namen findet, trocknet er nicht hochglänzend ab, sondern hat eine durch den Glitter minimal strukturierte, unebene Oberfläche. Das Licht bricht sich dann ein bisschen weniger schön und der Glitter scheint vorwiegend silbrig hervor - darum empfiehlt sich da einfach eine Schicht Topcoat. Denn dann kann "Violet microglitter" seine Pracht erst vollständig entfalten. Dieses Geglitzere ist nämlich definitiv den einen oder anderen Blick wert!
Und ich hatte tatsächlich das große Glück, ein paar der wenigen Sonnenminuten zu Hause zu erwischen, um ihn auch im Sonnenschein zu zeigen und zumindest im Ansatz die Farbpracht darzustellen. Wie schon kurz erwähnt, ist da an Mikroglitter ganz viel kleiner silberner Staub drin - allerdings auch kleiner holografischer Glitter und ebenso einige größere Holopartikelchen, die sich auf dem Nagel in allen Regenbogenfarben zeigen. Am deutlichsten erkennt man das Farbspiel hier im Fläschchen, weil sich die Farbe der Glitzerpartikelchen einfach je nach Winkel auf dem Nagel schnell verändert - aber mir sind da vorwiegend die roten und dunkelblauen Reflexe ins Auge gestochen, weil die sich am häufigsten gezeigt haben und als einzelne Teilchen am deutlichsten hervorstechen. Aber auch die kleineren Partikel changieren wunderschön und verleihen dem Lack damit seine Besonderheit.
Gerade in dieser dunkellilanen Base, die im Sonnenschein oder bei viel Licht eher einen rötlichen Touch bekommt, bei bewölktem Himmel eher blaustichig und sehr edel wirkt, kommen diese kleinen Glitzerpartikelchen wunderbar raus. Mit Topcoat liegen sie schön im Lack - ansonsten ist eher der silbrig-helle Anteil im Vordergrund - und machen "Violet microglitter" für mich so ein bisschen magisch. Ich finde den Lack einfach grandios und könnte mich in den Allerwertesten beißen, dass ich ihn erst jetzt lackiert habe - dieses feine, aber doch so variable Finish ist einfach bombastisch! Um jetzt aber nicht nur reine Lackbilder zu zeigen, wollte ich da natürlich auch noch ein Design draufpacken - Stamping fiel schnell flach (nicht schon wieder...), Sticker auf der dunklen Base wären auch nicht ganz optimal... Aber ich hatte ja in meinem Schrottwichtelpaket ein paar "French nail tip guides", Kleberchen oder wie auch immer man sie nun nennen mag - und die wollten auch ausprobiert werden!
Also dieses wellenförmige Dings aufgeklebt und mit wet n wild "Disturbia" aus der letzten Runde (übrigens läuft auch gerade eine wet n wild Blogparade, falls noch jemand mitmachen möchte!) abwechselnd die Tips oder oben das Nagelbett bepinselt. Sah so pur aber noch nicht ganz grandios aus, der Übergang war zwar sauber, aber irgendwie noch nicht so ganz das Wahre - also habe ich mir einen silbernen Glittertopper von W7 geschnappt (wenn ich mich nicht irre, hatte mir den Marina geschickt) und damit den Übergang mit einem Zahnstocher beglittert - ja, ich war zu faul, aufzustehen und ein Dottingtool oder einen Pinsel zu holen, aber ging sich alles gut aus! Darbüer kam noch eine Schicht Topcoat und ich muss ja sagen, dass ich das für so eine Schnapsidee ganz schön cool finde!
"Violet microglitter" hat mich neben seinem tollen Farbspiel auch mit der Haltbarkeit überzeugt - nach zwei Tagen mit ganz normalem Bürowahnsinn war von Tipwear nämlich noch nicht wirklich was zu sehen (darum auch der Wechsel zwischen Tips und Nagelbett). Das Design hätte ich auch gerne noch zwei weitere Tage getragen - aber dann habe ich irgendwie mit der rechten Hand senkrecht die Wand geküsst und mir so einiges an Lack abgeschlagen... Immerhin ließ sich "Violet microglitter" recht einfach entfernen und ich bin mir sicher, dass der demnächst mal wieder irgendwo auftauchen wird!

Die liebe Lotte hat für heute auch ein kleines Schmankerl rausgeholt - so ein zauberhafter Holo könnte ja meinem Kiko fast Konkurrenz machen, wenn ich nicht meinem Gefunkel komplett verfallen wäre...
http://marzipany.blogspot.de/2015/06/lacke-in-farbe-und-bunt-colors-by.html
Ich freue mich schon sehr auf die heutige Galerie und habe schon ein paar spannende Postings entdeckt - sogar einen Zwillingspost zu meinem zauberhaften Kiko (und er hat ihn mehr als verdient!!!). Damit es nicht langweilig wird, machen wir nächsten Mittwoch natürlich wieder ein bisschen Kontrastprogramm und zwar ist hellgrün dran!

Dienstag, 23. Juni 2015

Pigmentomania mit My Pretty Zombie "Tenderloin"

Nachdem letzte Woche bunte Eyeliner das Thema waren und ich am Wochenende fleißig meine Hände mit meinen bunten Stiftchen bemalt habe (ab und zu sollte man sich ja doch mal einen Überblick verschaffen, was man da so in den Kisten und Kartons rumfliegen hat), musste zum heutigen AMU nochmal der essence crystal eyeliner ran. Natürlich passend zu "Pigmentomania" - und wie mir nach dem Schminken aufgefallen ist, auch zu "Purple my week" (ja, manchmal fallen mir solche Dinge nicht sofort auf!).

Nach dem Schminken habe ich mich dann gefragt, ob ich nicht (vom Liner abgesehen) erst ein ähnliches AMU geschminkt hatte - aber auch wenn das mit "Violet bites" im Ansatz eine ähnliche Farbkombination hat, so ganz haut das doch nicht hin...

Der heutige Protagonist ist "Tenderloin" von My Pretty Zombie, der eigentlich einen zarten, bläulichen Schimmer hat. Leider kann man den auf den Bildern nicht wirklich sehen, obwohl ich mir auch mit häufigem Nachgetupfe viel Mühe gegeben habe. Aber irgendwie blendet und blinzelt sich das alles sehr schnell weg und ist zugegebenerweise auch live nicht wirklich auffällig, sondern schimmert eher fein und dezent.

Kombiniert habe ich das Pigment mit dem matten Make up Factory Quad "Plum party", bzw. dem dunkelsten Ton rechts oben; dazu am unteren Wimpernkranz den Annemarie Börlind Kajalstift "Violet black" und als Lidstrich eine schwarze Calligraphic-Base und dann natürlich "Blue heaven" drübergepinselt. Erst hatte ich ja überlegt, es nur bei einem schwarzen Lidstrich zu belassen - aber das sah mir dann doch ein bisschen arg dunkel für den Wochenstart aus. Der lilane Liner von essence wäre sicherlich auch ein bisschen stimmiger gewesen - aber den habe ich nicht und außerdem ist so der Kontrast eigentlich auch ganz nett.
Schon im Tütchen sieht man bei "Tenderloin" nicht wirklich viel Schimmer (und ich bin ein bisschen irritiert, was die Farbe genau mit einem Filetstück zu tun hat) - da ist vorwiegend der dunkle Magentaton auffällig. Wenn man aber ganz, ganz, ganz genau hinsieht, kann man die winzigen bläulichen Schimmerpartikelchen schon erkennen - aber dafür braucht man tendenziell doch eine Lupe und der Eindruck wird auch ein bisschen von dem blauen Liner überstrahlt. Was das Verblenden anging, ließ sich "Tenderloin" erstaunlich einfach in das dunkle Lila in der Lidfalte überführen und der Kontrast zwischen dem eher rotstichigen Pigment und der blaustichigeren Lidfalte finde ich ja sehr cool!
Durch den hellen, blauen Lidstrich hat das AMU noch ein bisschen Pepp bekommen und ist insgesamt nicht gar so dunkel und düster. Mal davon ab, dass ich diesen Liner sehr cool finde, bin ich doch auch ein bisschen erstaunt, wie gut mir ein heller Lidstrich gefällt - sonst kann ich ja nicht ohne einen dunklen Liner, aber mit dem eher doch dunklen AMU finde ich das durchaus in Ordnung. Ein bisschen mehr Schimmer von "Tenderloin" wäre toll gewesen - aber vielleicht kriege ich das ja beim nächsten Mal etwas deutlicher hin, denn das Pigment gefällt mir wirklich sehr gut und irgendwie finde ich auch, dass mir das so durchaus steht.

Übrigens kann ich auch zur Haltbarkeit der verwendeten Produkte nur Positives sagen - die Mascara mal ausgenommen (hallo, Pandaaugen deluxe!) haben die Lidschatten es tatsächlich unbeschadet überstanden, 20 Minuten lang durch den Regen geradelt zu werden. Obwohl ich so einige Tropfen im Gesicht abbekommen habe, sah das bei meiner Ankunft zu Hause sogar fast noch akzeptabel aus... Der untere Wimpernkranz war natürlich total hinüber, aber "obenrum" sah noch alles fesch aus - ein Hoch auf gute Qualität!

Montag, 22. Juni 2015

Schaebens Himbeer Maske Anti Stress

Als ich am Wochenende mit der Maske im Gesicht da saß und in meinem Buch geschmökert habe, habe ich mich ja glatt ein bisschen geärgert, dass ich sie nicht zeitnah verbloggen kann - ich war nämlich felsenfest davon überzeugt, dass ich "gerade erst" eine Maske vorgestellt hatte. Nach ein bisschen Recherche auf meinem eigenen Blog stellte ich aber fest, dass das gar nicht erst so kürzlich, sondern schon ganz schön lange her war.

Von meiner letzten Schaebensmaske war ich von der Pflegewirkung her ja nicht wirklich begeistert (auch wenn sie lecker geschmeckt hat), darum war ich auf die nächste Food-Maske sehr gespannt. Beschert hat sie mir die liebe Lotte und ich muss sagen, dass ich selbst diese LE im Laden gar nicht gesehen hatte (und das, obwohl ich ja letztens so ein paar Masken gekauft habe!) - ich weiß also auch gar nicht, ob die noch aktuell ist oder nicht...

Auf jeden Fall ist ja Himbeere total mein Fall und "Anti-Stress" kann momentan auch nicht schaden... Wie gewohnt sind hier zwei Sachets mit jeweils 5ml vorhanden und wer eine Sheabutter-Allergie hat, wird gleich auf der Vorderseite auf den Inhaltsstoff hingewiesen und muss sich nicht erst durch das Kleingedruckte hintendrauf wühlen.

Die Maske selbst hat in etwa die Konsistenz (nur ohne Stückchen) und auch den Duft von Himbeerjoghurt. Allerdings ist das kein Himbeerjoghurt, denn man sich zu Hause anrührt, sondern definitiv der aus der Fabrik - mit diesem wunderbar künstlichen, süß-klebrigen Einschlag, den auch Wackelpudding hat. Diesen Duft muss man definitiv mögen, bevor man sich an diese Maske macht, denn so schnell verfliegt er auch nicht.

Bei den enthaltenen 5ml bin ich mal wieder an dem Punkt, an dem ich eigentlich gerne ein bisschen mehr hätte - denn so dick rosa wie die nette Dame auf dem Bild bekommt man die cremige Maske nie und nimmer ins eigene Gesicht. Da findet sich dann eher eine dünne Joghurtschicht, die die Haut erst einmal angenehm kühlt und sich wirklich angenehm anfühlt. Der kühlende Effekt hält sich erstaunlicherweise auch ziemlich lang und hat zumindest bei mir eindeutig zu einem "Anti-Stress"-Gefühl beigetragen. Die Maske selbst trocknet nicht an, sondern lässt sich nach der Einwirkzeit von 10 bis 15 Minuten problemfrei mit einem Kosmetiktuch abnehmen (wobei übermäßig viel bei mir gar nicht über blieb) oder in die Haut einmassieren.

Danach fühlt sich meine Haut auch wirklich schön weich, samtig und gepflegt an und ich kann mir das anschließende Eincremen definitiv sparen. Auch nach ein paar Stunden hatte ich nicht das Gefühl, unbedingt nachcremen zu müssen, sondern habe erst abends nach der Reinigung meine Nachtcreme aufgetragen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät auch ganz schnell, woher die Pflegewirkung kommt - auf der Packung angepriesen findet sich hier das Mandelöl (Prunus amygdalus dulcis oil) nach Wasser und Glyzerin an dritter Stelle. Die Sheabutter (Butyrospermum parkii butter) und das Sonnenblumenöl (helianthus anuus seed oil) tragen ebenfalls zur Pflegewirkung bei und erklären dieses gesättigte Gefühl nach der Maske.
Weiterhin sind noch Bisabolol, Koffein und der ebenfalls schon angepriesene Mate-Extrakt (Ilex paraguariensis leaf extract) sowie Panthenol und natürlich die Namensgeberin Himbeere (Rubus idaeus fruit extract) enthalten, ebenso Rutin, das eine antioxidative Wirkung hat, Vitamin E und Vanilleextrakt. Natürlich kann ich auch nach zweimaliger Anwendung keine Wundereffekte berichten (also was genau regeneriert wird, kann ich nicht sagen), aber die Maske ist sehr angenehm, duftet für mich zumindest lecker und ist von der Pflegewirkung her für mich absolut ausreichend.

Ich war anfangs echt sehr skeptisch bei dieser Maske (ok, ein Punkt ist natürlich auch, dass sie ausgerechnet pink ist!) - aber wenn ich sie jetzt irgendwo im Laden sehen würde, ich würde mir definitiv noch ein paar der Sachets besorgen! Ich liebe Fooddüfte ja generell - aber wenn sie auch tatsächlich noch eine entsprechende Pflegewirkung haben, bin ich gleich noch ein bisschen lieber dabei.

Sonntag, 21. Juni 2015

essence "¡Arriba!" 02 Macarena mint

Eigentlich ist ja heute kalendarischer Sommeranfang - aber irgendwie hat das Wetter das hier noch nicht so ganz mitbekommen, denn der Himmel ist mal wieder eher grau und wirklich muckelig warm ist es draußen auch nicht. Aber kein Grund, es nicht auf den Nägeln ein bisschen knallen zu lassen, oder? Den roten Schimmerlack aus der "¡Arriba!"-LE von essence hatte ich euch ja schon gezeigt - heute kommt der zweite Lack aus meinem Testpäckchen zum Zuge.

Die Ankündigung von matten Lacken fand ich klasse und "Macarena mint" hat auch noch eine tolle Farbe, die perfekt in den Sommer passt. Also, falls der sich mal blicken lassen würde, wäre die Farbe perfekt für einen sonnigen Tag - aber auch so lässt sich ja mit dem Lack was anfangen. Auch wenn ich mit meinem Farbempfinden hier nicht mehr unbedingt bei Mint wäre, sondern eher zu Türkis tendieren würde, finde ich den Lack farblich richtig klasse!
Ich hatte ja ein wenig befürchtet, dass der Lack im Auftrag schwierig wäre - aber "Macarena mint" ist wunderbar flüssig-cremig, lässt sich ohne Probleme auftragen und trocknet zwar zügig, aber eben nicht so schnell, dass man sich den Lack gleich mit dem zweiten Pinselstrich wieder vom Nagel wischen würde. Die Deckkraft ist auch recht gut, wer dicker lackiert, mag mit einer Schicht auskommen (und so langsam frage ich mich, wie oft ich das eigentlich schreibe...), aber ich habe dann doch zwei gebraucht. Wie man erkennen kann, ist das Finish zwar eindeutig matt, aber leider nicht ganz gleichmäßig - obwohl ich gehofft hatte, das mit einer zweiten Schicht ausgleichen zu können. Natürlich fällt das nur bei sehr genauem Hinsehen und ist auch nicht so tragisch wie bei anderen matten Lacken - und darum sehe ich das diesem zauberhaften Ton nach.
Die tatsächliche Farbe von "Macarena mint" verträgt sich nicht so ganz mit meiner Kamera - ich würde sagen, dass er auf den Bildern, wie sie bei mir auf dem Screen angezeigt werden, ein bisschen zu hell ist (und auf dem Handy auf Insta definitiv zu knallig). Auf jeden Fall ist "Macarena mint" recht grünstichig und trocknet ohne einen Hauch von Schimmer zu einem matten, grünstichigen (für mich eben) Türkis. An und für sich schon ein toller Ton, aber gerade das matte Finish macht den Lack für mich besonders - mit Cremefinish hätte ich ihn wohl nicht so spannend gefunden. Überhaupt hat mich der Lack gerade mal wieder daran erinnert, wie cool doch matte Lacke sind - und was für eine perfekte Basis sie auch für Nailart liefern.

Ich habe schon wieder gestempelt, weil ich den Lack nicht mit Decals komplett verstecken wollte und ansonsten keine passenden Sticker zur Hand (oder eher im Kopf) hatte. Mit Isadora 733 "Paradise green", den mir Lotte aus dem Urlaub mitgebraucht hatte, und der BP-21 kam leider nicht ganz perfekt das hübsche Kreismuster der Schablone auf die Nägel. Der Isadora ist einen Hauch dunkler und grüner als "Macarena mint" und passt als Cremelack einfach perfekt! Beim Stempeln ist mir mal wieder aufgefallen, dass sich meine Muster teilweise noch immer ein bisschen verziehen - aber korrigieren ging mit der matten Lackbasis nun nicht wirklich... Außerdem finde ich ja das Muster auch so cool, dass ich mit kleinen Verschiebungen leben kann.
Da ich ja aus dem "Hot oder Schrott"-Wichteln noch ein paar Miniperlchen auf dem Tisch stehen hatte, sah ich in dem Kreismuster die perfekte Gelegenheit, sie mal auszuprobieren... Also wurden mit Topcoat und Rosenholzstäbchen ein paar der Perlchen in die freien Kreise gesetzt - aber das ist eine reine Fotogeschichte gewesen, da die Dinger einfach beim kleinsten Kontakt wieder abgefallen sind. Den Versuch, mit einem Sandlack (Sally Hansen 250 "Spare-a-mint?") ein etwas weniger kugeliges, aber doch strukturiertes Ergebnis zu erzielen, hake ich hier mit mal als totalen Fail ab - Zeigefinger und kleiner Finger sehen absolut bekloppt aus! Aber die Mikroperlchen haben was - sie sind nur absolut alltags-, ach was, bewegungsuntauglich!
Wie bei matten Lacken ja üblich, fängt sich auch "Macarena mint" mit der Zeit ein bisschen Glanz ein - aber er wird nicht wirklich cremig-glänzend, sondern nach drei Tagen eher ein bisschen samtig. Auch die Tipwear hält sich in Grenzen und ich muss gestehen, dass ich ja doch gerne ein paar mehr dieser sommerlichen Farben mit mattem Finish hätte! Vor allem, wenn sie sich so leicht handhaben lassen wie dieser hier...

"Macarena mint" wurde mir kosten- und bedingungslos von cosnova zur Verfügung gestellt. Die Stampingplatte BP-21 wurde mir freundlicherweise von Bornpretty zur Verfügung gestellt und mit dem Code JAAX31 gibt es 10% Rabatt.