Sonntag, 31. Mai 2015

Astor "Mikado"

Während ich mich heute bei hoffentlich halbwegs akzeptablem Wetter mal wieder auf den deutschen Schnellstraßen rumtreibe, habe ich es tatsächlich noch geschafft, einen Lack für den Sonntag zu lackieren - und vor allem zu knipsen. Das stellt sich nämlich immer wieder als Herausforderung raus, wenn man nicht am gewohnten heimischen Fensterchen steht, sondern sich andernorts überhaupt erstmal einen halbwegs tauglichen Platz aussuchen muss...

So ganz glücklich bin ich mit den Bildern zwar nicht - aber da das Wetter hier nicht so toll war und ich einfach auch nicht die ganze Zeit mit der Kamera auf meine Nägel halten konnte, ist das akzeptabel. Lackiert habe ich "Mikado" von Astor, einen Lack, den ich allen Ernstes meiner Mutter aus dem Vorratsschränkchen entwendet habe - natürlich mit ihrem Einverständnis. Warum und wieso sie ihn als Nichtlackiererin überhaupt gekauft hat (nein, es war nicht, um ihn mir zu schenken!), weiß ich nicht - aber augenscheinlich hing sie auch nicht sonderlich an ihm...
"Mikado" hätte bei mir farblich zwar eindeutig andere Assoziationen als Rot hervorgerufen, aber irgendwas wird man sich bei der Namensgebung wohl gedacht haben. Ob es den Lack aktuell noch gibt, weiß ich nicht - ich habe ihn mir wohl schon vor einem Jahr aus dem Schränkchen hier stibitzt. Beim Lackieren hat mich der Astor aber sehr überrascht: Die Konsistenz ist nicht nur sehr angenehm, der Lack lässt sich auch mit dem Pinsel leicht auftragen, zieht schnell an und trocknet zügig durch - und deckt vor allem auch wirklich gut. Meine dünne erste Schicht war schon ziemlich deckend und vor allem gleichmäßig, es war nur noch ein Hauch Nagelweiß sichtbar - aber wer da nicht gar so pingelig ist wie ich, der kommt sicherlich auch mit nur einer Schicht durch. Ich habe dann einfach noch eine zweite lackiert.
Farblich ist "Mikado2 ein schönes, mittleres und strahlendes Rot - allerdings keines mit einem Cremefinish, sondern mit zartem, goldenen Schimmer. Im Fläschchen sieht der Schimmer mal wieder sehr dicht, geballt und auffällig aus - und auf den Nägeln ist er dann doch eher ein nur feiner Schleier, der auch zunächst vorwiegend Rot wirkt. Die Partikelchen liegen eben nicht komplett obenauf, sondern versinken teilweise auch in ihrer eigenen Lackschicht und wirken dadurch teilweise wie rote Reflexe - aber ein Blick aufs Fläschchen zeigt deutlich, dass sie eigentlich golden sind. Ob nun aber golden oder rot ist eigentlich egal, denn sie verleihen "Mikado" ein wirklich schönes Finish. Glänzend und vor allem nicht streifig, aber doch deutlich von einem profanen Cremefinish zu unterscheiden - so wirkt der Lack auch gleich ein bisschen lebendiger.
Während "Mikado" im normalen Tageslicht eher ein bisschen glüht und sich der Schimmer nicht sonderlich in den Vordergrund drängt, sieht das bei Sonnenschein ein bisschen anders aus: Da kommen die Schimmerpartikelchen auf den Nägeln nämlich ein bisschen deutlicher raus, man erkennt sie auch schon eher als golden und nicht nur als rot - aber witzigerweise sind sie im Fläschchen nicht mehr so gut zu erkennen wie im Schatten. Der Farbton bleibt allerdings ein sattes, fast in Richtung Kirsche gehendes Rot und wird durch den goldenen Schimmer keineswegs orangestichig, was mich auch ein bisschen überrascht hat. Überhaupt hat mich der Lack an und für sich einfach positiv überrascht - hübsch ist er nämlich, auch wenn er mir sicherlich im Regal nicht aufgefallen wäre.
Da ich eigentlich felsenfest davon überzeugt war, auch ein Dottingtool eingepackt zu haben, wollte ich meine roten Nägel noch mit ein paar passenden goldenen Pünktchen verzieren - aber irgendwie habe ich mir das Dottingtool entweder nur eingebildet oder irgendwo verschlampt, darum musste neben dem goldenen Make up Factory Lack ein alter Pinselstiel herhalten (ein Hoch auf unaufgeräumte Schreibtische aus der Jugend!) - und die Dots sind dadurch nicht so wirklich gleichmäßig geworden... Okay, eigentlich wollte ich eine Blobbicure machen, aber das hat so absolut nicht funktioniert, weil ich "Mikado" einfach nicht dick genug lackiert hatte, also wurden es nur ein paar ziemlich ungleichmäßige Dots (und ich mag doch keine ungleichmäßigen Dots!).
Haltbarkeitstechnisch hat mich "Mikado" übrigens auch überrascht - ohne Topcoat hält er sich bis heute seit drei Tagen recht gut. Mir ist zwar am Daumen ein Stück Lack abgeplatzt - allerdings lag das auch daran, dass mein Nagel da ein bisschen brüchig ist, ansonsten habe ich nur wenig Tipwear bemerkt. Zum Ablackieren kann ich noch nichts sagen, das ist erst heute Abend dran - aber ich befürchte, dass ich jetzt im Astor-Regal doch mal wieder ein bisschen genauer hinschauen muss... Gerade gibt es auch irgendeine LE, die ich allerdings farblich nicht gar so spannend fand, aber qualitativ kann ich nicht meckern!

Samstag, 30. Mai 2015

101 im Mai, die Zweite

So schnell kann es gehen und *flupps* ist der Mai auch schon wieder rum - obwohl er sich irgendwie eher wie ein zweiter April angefühlt hat, wenn es ums Wetter geht. So langsam glaube ich wirklich, dass ich alt werde, denn die Zeit rennt und rennt und rennt - und ich komme nicht so recht hinterher und kriege nicht alles erledigt, was ich gerne erledigt haben wollte. Ein paar Sachen sind aber hoffentlich trotzdem diesen Monat zusammengekommen...

13. Glühbirne für die Dunstabzugshaube (1 / 1)

Tja, eigentlich war das Thema ja erledigt - aber mir ist dann Mitte des Monats einfach die zweite Birne in meiner Dunstabzugshaube abgeraucht und ich mache mich mal wieder auf die Suche nach Ersatz. Mal sehen, ob ich vielleicht eine LED finde, die irgendwie da oben reinpasst...

14. Nagellacke maximal (21 / 100)

Ganz ehrlich - wenn es bei tkmaxx nur blöde Lacke gibt, wenn ich mal da bin, da kann ich einfach nichts kaufen! Ich war willig, ich war vor Ort, aber es gab einfach keine Beute! Und auch bei Claire's haben mich nur ein paar Topper angelacht (zwei Stück, um genau zu sein) und die zählen bekanntlich nicht als echte Lacke.

15. Duschgels aufbrauchen (8 / 15)

Tjaha, das ist bekanntlich das Fiese, wenn man einige Zeit mal nicht zu Hause ist - dann wird das Duschgel auch nicht leer. Aber im Juni klappt's wohl - leider, denn ich mag den leckeren Duft momentan sehr gerne, freue mich allerdings auch schon auf's nächste, das wird nämlich das Weleda Mandelduschgel!

16. Bodybutter /-lotion aufbrauchen (12 / 12)

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich mir die Bernstein Körperbutter gekauft habe - oder hab' ich die geschenkt bekommen? Keine Ahnung, auf jeden Fall wurde es so langsam Zeit, dass sie mal vercremt wird und ich fand sie gar nicht schlecht. Nicht herausragend, was den Duft angeht (der war mir fast ein bisschen zu würzig), die Pflegewirkung war aber klasse. 

Außerdem habe ich inzwischen auch eine Minigröße von alverde leer gemacht und bin auf dem besten Weg, die Moringa Body Butter von The Body Shop zu leeren (wahnsinnig geiler Duft!), aber Minigrößen zählen eh nicht... Mal sehen, was mir als nächstes in die Finger fällt - vielleicht packe ich mal wieder einen der Riesentöpfe von Asam an!

17. Handcremes aufbrauchen (6 / 6)

Wow, wirklich schon die sechste Handcreme, die ich im Laufe der Aktion leer gemacht habe? Ich bin richtig stolz auf mich! Auch wenn ich zugegebenerweise ein bisschen nachgeholfen habe und auf die Arbeit einfach mal eine Normalgröße und nicht einen riesigen 300ml-Pott gestellt habe. Und die "Ice cream bar"-Handcreme von alessandro war auch schon ordentlich angeknaspert - hat sich aber dennoch recht lang gehalten. Wenn ich allerdings Handcremes leer kriege, dann doch am ehesten auf der Arbeit - zu Hause bin ich irgendwie viel zu cremefaul.

Ich  mochte den Duft und die Pflegewirkung wirklich gern - kein schwerer Vanilleduft, sondern ein angenehmer, leichter und meine Hände waren nach der kalten Wäsche (auf der Arbeit gibt's halt kein warmes Wasser zum Händewaschen...) angenehm weich und gepflegt.

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (70 / 142)

Diesen Monat ist mir das echt nicht leicht gefallen, mich an meine kurzen Auszeiten zu erinnern - irgendwie war ständig was los und aus dem "Ok, dann mache ich mir heute Abend eben eine Maske!" wurde schnell ein "Ach, ich bin so müde... Ich gehe lieber gleich ins Bett!". Dafür habe ich mich jetzt mit so einigen neuen und spannenden Produkten eingedeckt und hoffe, dass es im Juni besser klappt, wieder regelmäßiger was zu tun!

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10) 

http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/opi-touring-america-uh-oh-roll-down.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/beyu-holographic-nail-lacquer-994-mauve.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/essence-whoom-boooomm-andy-youre-star.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/gosh-612-galaxy.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/kleancolor-218-shining-sea.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/alessandro-adore-me-luscious-brocade.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/kiko-denim-nail-lacquer-464-essential.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/golden-rose-holographic-color-119.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/05/models-own-beetlejuice-118-aqua-violet.html
Irgendwie war dieser Monat nailarttechnisch eher mau - oder zumindest nicht übermäßig spektakulär, wenn man mal von dem Glitterplacement-Design absieht (und ich glaube, das ist auch tatsächlich mein Lieblinngsdesign diesen Monat). Sicherlich war auch einfach der eine oder andere Lack dabei, der solo sehr gut aussieht, aber ich war nicht sonderlich motiviert scheint mir.

Bis auf die olivfarbenen Federn habe ich auch nicht wirklich dran gedacht, mal wieder ein paar Decals rauszuholen (was aber auch daran liegt, dass ich eigentlich auf ein paar Waterdecals von Bornpretty warte, die seit geraumer Zeit irgendwo in der Post verschollen sind), aber dafür viel gestempelt... Lag sicherlich auch daran, dass das nunmal am einfachsten geht, wenn man es gerade eilig hat - aber ich würde gerne im Juni mal wieder ein bisschen mehr machen...

29. an 10 Blogparaden teilnehmen (10 / 10)

Bei "Stamp your nails" war ich wieder dabei und ich hoffe, dass es bald wieder eine neue Runde gibt, "Pigmentomania" und der "Blue Friday" gehören ja schon zu den großen Standards. Außerdem gab es diesen Monat eine Gosh-Blogparade und ich habe es auch mal wieder geschafft, bei "Purple my week", der "Mädchenzeit" und den "Lila Laune Lacken" mitzumachen.

34. Blutspenden (2 / 5)

Tja, da war ich willig und "mein" Blutspendedienst sagt mir, dass er mein Blut nicht will. Ein bisschen ungeschickt, weil das für mich bisher einfach die perfekte Möglichkeit zum Blutspenden war, da ich nicht extra noch irgendwo hinfahren muss... Allerdings muss ich jetzt wohl erstmal rausfinden, ob denn überhaupt ein anderer Blutspendedienst mein Blut will oder ob ich nicht ganz raus bin (was ich albern finde, weil es vorher einfach keinen gestört hat - Unwissenheit ist halt manchmal eine feine Sache).

51. Bücher lesen (39/ 60)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - aber immerhin habe ich Zeit gefunden, "The Rosie Effect" zu lesen und auch einen kleinen Wälzer zu Ende zu bringen, die Rezi dazu gibt es am Montag!

52. "Malen nach Zahlen"-Bilder fertig machen (0 / 4)

Ehem, wenn das mal nicht ein Totalausfall war - eigentlich ist die Sonnenblume schon so gut wie fertig, nur der letzte Schliff fehlt noch... Aber der wollte sich partout nicht zeitlich einbinden lassen. Das muss unbedingt jetzt mal im Juno was werden - da sollte sich auch wieder ein bisschen Zeit finden lassen (wenn man weg fährt, ist das halt doch auch im Vorfeld immer stressig!).

60. Sport machen (256 / 514)

So langsam habe ich das Gefühl, dass ich standardmäßig im Minus bin - aber immerhin lief die Sportelei ganz gut, lediglich die letzte Woche (die ich ja nicht in Hamburg war) war ich total faul. Ob das im Juno alles aufgeholt werden kann, weiß ich noch nicht - aber da ich jetzt auch wieder fleißig mit dem Rad zur Arbeit fahre, sehe ich das ein bisschen gelassener.

68. ins Kino gehen (5 / 5)

Hach, ich hatte ganz vergessen, wie gern ich die Marvel-Filme mag - Avengers 2 war einfach klasse! Zwar war es mal wieder nicht so einfach, einen passenden Termin zu finden, aber Kino war super!

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (17 / 32)

Der große Vorteil, wenn man nicht zu Hause ist - da funktioniert das mit dem Nichtstun wunderbar, weil einfach jemand anderes zuständig ist *hust*. Pfingsten ist eine feine Sache und ich ärgere mich immer wieder, dass es in Hamburg so wenige Feiertage gibt!

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (17 / 32)

Im Mai steht so oder so immer ein Pflichtanruf außer dem Muttertag an (den ich dieses Mal tatsächlich vergessen, bzw. einfach nicht auf Oma ausgeweitet habe) - aber da ich sowieso zu Besuch war, habe ich auch mehrfach angerufen.

79. neue Rezepte ausprobieren (25 / 50)

Tja, irgendwie bin ich momentan noch immer ziemlich kochmuffelig - einmal gab es zumindest Muffins nach einem bisher unbekannten Rezept... Sie sind wirklich gut geworden, aber ich ärgere mich schon, dass ich kaum noch was in der Küche mache - aber ich kann einfach auch nicht so viel essen, wie ich gerne kochen würde!

82. Vodka-Wackelpudding machen und essen (1 / 1) 

Ja nun, gemacht und gegessen habe ich ihn - aber irgendwie wurde das nicht so ganz wie ich es geplant hatte. Den Wackelpudding in Pralinenförmchen kippen ist nämlich nicht die allerschlauste Idee, weil er sich da nicht so wirklich wieder draus entfernen lässt - außer eben mit einem Löffel, das war aber nicht so ganz der Sinn der Sache... Dafür war er eigentlich ganz lecker!

92. den Sandwichtoaster benutzen (1 / 5)

Man glaubt es kaum, aber ich habe es geschafft, meinen Sandwichtoaster zu entstauben - und mal wieder festgestellt, wie lecker doch Sandwiches sind und vor allem: Wie einfach und schnell sie gemacht sind!

94. Rhabarber kaufen und verarbeiten (0 / 1)

Ich habe ihn schon entdeckt und beschlossen, dass ich nächste Woche dringend Rhabarber kaufen muss - und dann Kuchen damit machen werde!

96. auf dem Wochenmarkt einkaufen (9 / 25) 

Da kauft man schon auf dem Wochenmarkt ein, nimmt die teureren Preise in Kauf, gibt dem armen Jungen sogar noch 5Cent zusätzlich - und bekommt auf 1,95€ Kaufpreis und 20€ und 5 Cent, die man ihm in die Hand drückt, 18€ raus. Wer auch nur ein bisschen rechnen kann, wird schnell feststellen, dass man damit 2,05€ gezahlt hat... So viel zum Thema "Ich gebe dir Kleingeld, damit du's leichter hast..."

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (17 / 32)

Der Monat war relativ fischreich und das, obwohl ich zu Hause gar keinen Fisch gemacht habe. Einmal gab es einen phänomenalen Zander im Speckmantel (eigentlich wollte ich Lachs haben, der war allerdings ausverkauft... Überhaupt war dieser Restaurantbesuch echt ein kleines Drama, aber immerhin war das Essen dann lecker!), dann auf der Arbeit eher durchschnittlichen Seelachs im Backteig (in viel zu viel Backteig) und ein weiteres Mal hatten wir Rotbarsch.

Immerhin ein bisschen Abwechslung und nicht nur der standardmäßige Lachs in Teriyaki-Soße - aber ich befürchte, den wird es dann im Juno wieder geben, der ist nämlich lecker!

Erkenntnis des Monats: Eigentlich war die größte Erkenntnis diesen Monat "AU WEH!" und zwar in Bezug auf so unglaublich viele Sachen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll... Oder vielleicht war die Erkenntnis eher, dass man am besten nur den Kopf schüttelt und sich über alles Weitere nicht wundert - z.B. über die Kollegin, die geschockt ausruft, dass sich ihr Tee blau verfärbt (ja, bei Früchtetee anfangs kein Wunder); den Kollegen der voller Stolz reinweißes Papier ergattert hat und das unbedingt aufbrauchen will, weil es bald keines mehr gibt (ja, die Logik mit aufbrauchen, weil es keinen Nachschub gibt, ist sicherlich eine sonderbare!) oder auch die Dame, die annimmt, dass man die Reisekosten für einen Vortrag komplett selber trägt... Kopfschütteln und weitermachen, alles andere ist nutzlos!

Freitag, 29. Mai 2015

Models Own "Beetlejuice" 118 Aqua violet

Ja ist denn schon wieder Freitag? Diese Woche ging irgendwie besonders schnell rum - aber das mag auch daran gelegen haben, dass Montag Feiertag und ich dann Mittwoch den ganzen Tag unterwegs war... Eigentlich hätte ich auch sehr gerne bei der Special-Ausgabe des "Blue Friday" heute mitgemacht - aber da ich nicht zu Hause bin, habe ich nur einen Lack für heute mitgenommen und das ist ausgerechnet kein Sandlack (und ja, ich habe es bereut, nur einen blauen Lack eingepackt zu haben!)!

Aber dafür ist er nicht minder schön und vor allem mein erster (und bis dato einziger) Lack von Models Own. "Aqua violet" hat mir - wie sollte es auch anders sein? - die liebe Lotte vermacht. Der Grund dafür dürfte schon beim Namen klar werden, wenn man mir einen Lack schenken will, ist man mit einem blauen für gewöhnlich gut bedient! Allerdings beschleicht mich so langsam das Gefühl, dass das Lottchen mich manchmal mit blauen Lacken quälen will, um meine Begeisterung für die Farbe zu schmälern, denn so ganz einfach hat sich "Aqua violet" nicht auf die Nägel bringen lassen...
Eigentlich könnte man ja meinen, dass ich mit der Zeit lerne, nicht nur auf das Äußere des Lacks, also das Fläschchen zu vertrauen - aber meistens kommt die Ernüchterung halt erst, wenn es schon zu spät ist und man als einzigen blauen Lack für den blauen Freitag "Aqua violet" von Models Own eingepackt hat (und vergesse hat, dass der Lack bei Lotte schon deutlich mit "Bad nail day" gekennzeichnet war!). Aber gut, da hieß es eben "Augen zu und durch!", weil "Aqua violet" so gar nicht gut deckt. Die erste Schicht förderte einen zarten Hauch von blauem Schimmer auf meinen Nägeln zu tage, was sicherlich an der sheeren grauen Base liegt, die eben nicht vollgestopft ist mit den blauen, bis ins lilane changierenden Partikelchen. Auftrag und Trockenzeit sind zwar ganz ok aber bei der Farbe hätte ich einfach nicht gedacht, dass sie erst mit drei Schichten deckt.
Und auch dann deckt sie nicht perfekt - vor allem an der Nagelhaut sieht man doch noch die eine oder andere lichte Stelle und wenn die Sonne scheint, gibt es definitiv auch ein paar unvorteilhafte Winkel... Aber zumindest ist das Bild mit drei Schichten halbwegs gleichmäßig - obwohl der Lack auch hier nicht so schön wirkt wie im Fläschchen. Eigentlich sollte das ja ein richtiger, duochromer Lack sein, aber um den Farbwechsel wirklich gut sehen zu können, musste ich meine Nägel schon in einem sehr spitzen Winkel halten und das ging sich dann mit der Kamera nicht wirklich aus. So erkennt man das Farbspiel von einem Türkis über ein dunkles Blau bis hin zu einem Violett nur ansatzweise an den Nagelrändern und dann aber bitte auch nur vom Licht abgewandt oder gleich im Halbdunkel.
Im Sonnenschein zeigt sich "Aqua violet" nämlich so gar nicht als violett, sondern lediglich als aqua - da strahlen die Schimmerpartikelchen in der grauen Base nämlich eindeutig türkisfarben (und verdeutlichen auch gleich nocheinmal sämtliche lichten Stellen vom Lackieren). Egal, wie man dann die Fingerchen dreht und wendet - da kommt einfach kein changierender Effekt zustande. Ich finde den Lack zwar dennoch hübsch und mag durchaus auch die zarten Übergänge - aber irgendwie hätte ich mir hier doch einen deutlicheren Effekt erwartet, den teilweise die anderen Lacke aus der Kollektion ja sehr schön zeigen. Die Deckkraft hat mich auch ein wenig enttäuscht - aber zumindest ließ sich aus dieser Tatsache dann noch was machen, als ich den Lack bestempelt habe.
Da meine Auswahl an Lacken doch sehr begrenzt war, musste "Gold shimmer" von Make up Factory herhalten, um die Muster von der Dream Girl 14 auf die Nägel zu bringen, die mir Steffi überlassen hat. Die Muster auf der Platte finde ich ja alle superniedlich, aber irgendwie gar nicht so leicht zu kombinieren, bzw. vor allem einzeln auf die Nägel zu bringen. Aber mit dem Bäumchen und den Blüten auf Mittel- und Ringfinger sowie der Laterne auf dem Zeigefinger ging das ganz gut! Der kleine Finger hat nur ein paar Blümchenreste abbekommen, die sich auch halbwegs akzeptabel auf die Nägel bringen ließen - ich muss da definitiv nochmal mit einem anderen Lack rumprobieren. Damit das Gold nicht so arg hell wirkt, habe ich einfach nach dem Stampen nochmal eine Schicht "Aqua violet" aufgetragen, was das Stamping deutlich gedämpft hat und es zum Grundlack stimmiger wirken lässt (und da sieht man wohl auch ganz gut, wie sheer der Lack tatsächlich ist!).
Auch wenn "Aqua violet" nun sicher nicht das ganz große Los ist - mit dem leichten, changierenden Effekt finde ich den Lack durchaus hübsch und ich vermute mal, dass man mit einer passenden Base (schwarz, blau oder grau) auch hübsche Ergebnisse erzielen kann. Als Solokünstler finde ich den Lack nur bedingt geeignet, auch wenn er mit Blick auf die Haltbarkeit (zweieinhalb Tage bis zum Nagelbruch ohne Probleme) und das Ablackieren (supereasy!) keinen Grund zu Meckereien liefert.

Donnerstag, 28. Mai 2015

tetesept Kinder Badespaß Blubbersalz Vulkan Land

Für gewöhnlich ist Baden ja eher was für den Herbst und Winter - aber wenn man wie ich ein duscheloser Haushalt ist (ja, sowas gibt's - das sind die Leute mit Dachschrägen und Fenstern über der Badewanne, die das Stehen in der Wanne unmöglich und das Duschen zu einer unsäglichen Sauerei machen!), wird auch im Frühjahr und Sommer gebadet. Zugegebenerweise bade ich aber auch generell gerne - am liebsten mit einem Buch in der Hand, irgendwo muss man ja mal in Ruhe lesen können!

Während ich meistens nur einen stinknormalen Badezusatz in die Wanne schmeiße, gab es dieses Mal das Blubbersalz Vulkan Land von tetesept. Zum ersten Mal hatte ich den Vulkan bei Chrissi gesehen und dann gefühlte Ewigkeiten gesucht - den hatte nämlich irgendwie keine meiner Stammdrogerien. Irgendwann wurde ich dann endlich bei dm fündig (meine Rossmannfilialen weigern sich weiterhin standhaft, das Blubberzeug zu haben, auch nicht in der Kinderabteilung!) und habe glaube ich 1,49€ oder so für den Badespaß hingelegt.

Einen Badevulkan hatte ich ja schonmal von Lüttes Welt ausprobiert (und auch wenn ich mir gerne die Jungsvariante davon geholt hätte - aber den muss man ja auch erstmal finden irgendwo!), darum war ich sehr gespannt, was tetesept hier wohl zu bieten hätte. Und überhaupt bin ich ja für so Kinderkram immer zu haben - Schaum, Geblubber und dann noch Farbe, da bin ich definitiv dabei!

Die Inhaltsstoffe sind recht überschaubar - Meeressalz als Basis, als pflegende Komponente die angepriesene Kakaobutter (Theobroma cacao seed butter), keine Silikone, Parafine und Minderalöle. Aber dafür Duft- und Farbstoffe (Cochenillerot A als CI 16255 und Chinolingelb als CI 47005), damit es ein bisschen spannend für die Kids und die kleine Lena wird.

Den Vulkan schneidet man auf und stellt ihn dann zum Blubbern ins eingelaufene Badewasser - aber ich war natürlich neugierig, wie der Inhalt aussieht. Im Gegensatz zu dem Badevulkan von Lüttes Welt sind hier keine Tabs drin, sondern hellgelbes Badesalz und orangene Kristalle, die mich irgendwie an diese Brause-Knisterperlen erinnern. Vom Duft her bin ich nicht wirklich bei den versprochenen süßen Früchten, sondern eher bei Kaugummi - aber der Duft ist auch nicht sonderlich aufdringlich. Direkt am Salz oder auch Schaum bemerkt man ihn, kaum dass sich das aber im Wasser verteilt hat, ist der Duft aber weg (wobei ich natürlich mehr Wasser nehme als ein kleiner Zwerg!).

Nachdem ich es weitgehend geschafft habe, das Salz wieder durch die Öffnung in den Vulkan zu kippen, wurde der natürlich ins Wasser bugsiert - und muss anfangs unter Wasser gehalten werden, weil er sonst nach oben schwimmt (das Salz ist halt nicht übermäßig schwer bei 50g Inhalt). 

Aber schon nach wenigen Sekunden fängt der Vulkan an, orangenen Rauch zu spucken, der nicht übermäßig dicht aussieht - wenn man ihn aber an die Wasseroberfläche hält, schäumt es durchaus ordentlich. Nach etwa zwei Minuten wird aber der Lavaausstoß deutlich schwächer und der Vulkan raucht nur noch ganz zart vor sich hin, bis auch das letzte Knisterkörnchen sich aufgelöst hat. Während der Schaum eine orangene Farbe hat, wird das Badewasser am Schluss eher gelblich und da könnte man durchaus ein paar unangenehme Assoziationen kriegen, allerdings hat der Farbton durchaus noch einen leichten Orangestich und ist damit nicht gar so schlimm.
Die enthaltene Kakaobutter merkt man durchaus an der Wasseroberfläche, da schwimmt nämlich gut sichtbar ein leichter Fettfilm. Ich würde zwar nicht sagen, dass dadurch meine Haut nach dem Bad übermäßig gepflegt war, aber so ein kleines bisschen bilde ich mir ein, etwas gemerkt zu haben - einen Hauch weicher fand ich meine Haut schon. Nichtsdestotrotz musste danach natürlich noch eine Creme ran - aber so einen pflegenden Effekt erwarte ich von einem Badezusatz auch nicht (vor allem nicht, wenn er blubbern kann!).

Leider habe ich bisher keine andere Sorte von dem Vulkan entdeckt, also wird wohl der irgendwann mal wieder in meinem Einkaufswagen landen - ab und an kann man sich ja so einen Spaß gönnen und sich mit ein bisschen Geblubber bespaßen!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Maybelline "Acid wash effect" 247 Ripped-tide

Meinen ersten "Acid wash effect"-Lack habe ich vor geraumer Zeit schon gezeigt (*klick*) - den zweiten habe ich mir extra für die hellblaue Runde von "Lacke in Farbe... und bunt!" aufgehoben, denn da passt er perfekt dazu (und ich konnte mich so noch ein bisschen davor drücken, den Lack zu lackieren, denn mir graute vor dem Ablackieren...). Auch wenn ich bei der Namensgebung der LE noch so meine Probleme habe - "Ripped-tide" passt zumindest ziemlich eindeutig zu Blau!

Eigentlich hatte ich ja gehofft, bei "Ripped-tide" was die Deckkraft angeht ein bisschen besser wegzukommen als bei dem definitiv nicht lilanen "Lilac rebel" - aber irgendwie war diese Hoffnung umsonst. "Ripped-tide" ist nämlich, obwohl er schon im Fläschchen recht knallig und farbintensiv aussieht, im Basislack ganz schön sheer, sodass auch hier drei Schichten nötig waren, um mein Nagelweiß ordentlich abzudecken.
Im Gegensatz zu meinem ersten "Acid Wash effect"-Lack hatte ich hier aber mit diesen Riesenhexagons so gar keine Probleme - eigentlich waren mir hier schon fast ein bisschen zu viele davon auf den Nägeln. Fischen musste ich nach den Oschis gar nicht, die kamen ganz von selbst auf den Pinsel und von da auch auf die Nägel und das meistens gleich im Zweier- oder Dreierpack und zwar durch alle drei Schichten hindurch. Ein bisschen ist mir das ja doch zu viel, wobei es bei meinen längeren Nägeln sicher noch besser geht als auf kurzen. Insgesamt fand ich "Ripped-tide" auch vom lackieren her deutlich angenehmer und hatte viel weniger das Gefühl, die Partikelchen dauernd vom Nagel zu schieben oder irgendwie am Pinsel kleben zu haben.
Das einzig nervige war hier, dass das Finish am Schluss so schrecklich uneben ist. Da ich auch in den unteren Schichten einige der größeren Partikel hatte, hat sich teilweise eine regelrechte Hügellandschaft ergeben (das sieht man z.B. am Ringfinger rechts am Rand noch ganz gut), sodass ein Topcoat wirklich Pflicht ist. Auch wenn der Lack an und für sich schon schön glänzt, wird er mit einer Schicht Topcoat deutlich ebener und auch ein bisschen ruhiger, falls das bei so einem chaotischen Muster überhaupt möglich ist. Ganz glatt ist er mit einer Schicht Topcoat zwar noch nicht - aber das reicht, um nicht an sämtlichen Klamotten hängen zu bleiben. Ob ich den Lack mit einer weiteren Schicht (oder vielleicht zweien) wirklich glatt bekommen hätte, weiß ich auch nicht so ganz. 
Was die Farbe angeht, finde ich "Ripped-tide" ja einfach grandios: Ein intensives, strahlendes Hellblau, das mir sofort gute Laune macht (und zum heutigen Wetter in ganz schön krassem Gegensatz steht - es ist doch nicht April, sondern schon fast Juni, kann das mal jemand nach oben melden?) und sogar einen Hauch ins Türkisene tendiert. Da komme ich doch ein bisschen ins Schwärmen und Träumen, bin bei Stränden, Sonnenschirmen und Cocktails (ja, ich brauche wohl ganz dringend Urlaub) und eigentlich passen auch die Hexagons in Weiß als Kontrast ganz gut dazu. Vor allem, wenn sie ein bisschen von den Lackschichten verdeckt werden und dann ebenfalls ins helle Blau tendieren - aber die Größenverhältnisse machen mir da ein bisschen einen Strich durch die Rechnung. Das Ganze sieht mir ein bisschen zu hubbelig aus irgendwie!
Ein bisschen würde ich mir ja glatt wünschen, dass auch dieses strahlende Hellblau eher so ein bisschen wie "Lilac rebel" aussehen würde, ohne die großen Teilchen so aufdringlich auf den Nägeln. Aber auf der anderen Seite hat das ja doch auch wieder was Spannendes - so ganz weiß ich also auch bei diesem Lack nicht, was ich von dem Finish halten soll... Auf jeden Fall hat es mich schon ahnen lassen, dass das mit dem Ablackieren eine wahre Tortur werden würde und darum habe ich das fleißig vor mir hergeschoben - und zwar mit beachtlichem Erfolg! Letztlich hatte ich den Lack ganze vier Tage auf den Nägeln und mir ist lediglich am Daumen an der Ecke ein bisschen was abgesplittert (was allerdings auch darauf zurückzuführen war, dass ich mal wieder ein paar Kleberchen abpulen musste...). Der Rest sah wirklich noch ordentlich aus - musste dann aber doch mal ab.
Und aus lauter Faulheit habe ich mich gleich an die Alufolie gemacht, weil ich wirklich auf die Schrubbelei absolut keine Lust hatte. Bis auf ein paar widerspenstige Hexagons ging das auch problemfrei - allerdings hat der Lack doch ein kleines bisschen gestained. Mit Hilfe eines Nagelbürstchens und einer ordentlichen Portion Seife ließ sich das auch weitgehend (aber nicht komplett) beheben. Ich glaube, ich muss einfach noch ein bisschen darüber nachdenken, was ich von diesen Lacken halte - die Farbe ist auf jeden Fall cool!

Auf dem Logenplatz (jaja, hellblau war anscheinend um einiges attraktiver als das Anthrazit letzte Woche) zeigt Ella heute einen ganz ähnlichen Lack, was den Farbton angeht. Von den neuen RdL-Lacken habe ich ja noch keinen ausprobiert - aber vielleicht wird das ja demnächst doch was, sie sehen gar nicht so übel aus!
http://sternelandzauber.blogspot.de/2015/05/lacke-in-farbe-und-bunt-hellblau.html
Auf die Galerie bin ich ja heute mal wieder supergespannt - blaue Galerien gehen ja immer, auch wenn ich befürchte, dass sich doch so einige dieser ganz besonders hellblauen Lacke einschleichen werden... Nicht dass ich was gegen sie hätte - aber sie sind halt nicht so schön hellblau wie andere hellblaue Lacke, falls ihr versteht, was ich meine. Auf jeden Fall werde ich mich geraume Zeit an diesen tollen Lacken ergötzen und mich schon ein bisschen für nächste Woche wappnen - da wird es nämlich Braun und ich habe noch keinen Schimmer, was ich lackieren soll!


Dienstag, 26. Mai 2015

Pigmentomania mit My Pretty Zombie "Violet bites"

Manchmal gibt es ja so AMUs, die man am liebsten in die Tonne treten würde - aber da ich einfach keine Zeit hatte, noch eines zu schminken und eigentlich nur ein Problemlidschatten an dem ganzen Drama schuld ist, gibt es heute trotzdem einen Beitrag zu "Pigmentomania" und weil es farblich so gut passt auch gleich zu "Purple my week" (jeah! Zwei Wochen in Folge dabei!).

Im Fokus steht eigentlich "Violet bites" von My Pretty Zombie, das hat sich auch problemfrei auftragen lassen und gefällt mir auch sehr gut - mein Problemkind ist eher "Kitty's Favourite" von Ponyhütchen, das sich in der Lidfalte gar nicht gut angestellt hat. 

Beim ersten Versuch wurde einfach alles wieder abgeschminkt - ich war mir sicher, mit der Base gepennt zu haben und sie nur auf dem beweglichen Lid aufgetragen zu haben. Aber auch beim zweiten Versuch hatte ich in der Lidfalte nur einen Fleckenteppich, der sich auch nicht mit anderen Lidschatten irgendwie gleichmäßiger machen ließ - also gibt es eben den Unfall zu sehen, basta. So lange ich die Augen offen habe, ist auch alles ok - aber wehe, man besieht sich mal die Lidfalte genauer...

Aber zuerst doch lieber zu dem hübschen Bild! "Violet bites" kommt auf dem Lid nämlich richtig gut raus, auch wenn das mal wieder eines der Pigmente ist, die ihren superfeinen Glitzer überall verteilen - denn auf dieser rotstichigen violetten Base ist noch superzarter goldener Glitzer, eigentlich. Der blendet sich natürlich hervorragend weg und verteilt sich gerne überall, wo er eigentlich nicht hingehört (z.B. im Innenwinkel oder unter dem Auge auf den Sommersprossen). Aber an und für sich gefällt mir das Pigment sehr gut, vor allem die Grundfarbe - den Glitter kann man mit ein bisschen Tupferei wieder draufkriegen, allerdings hält er eben nicht so wirklich stundenlang.
Weil ich ein bisschen im lilanen Farbspektrum bleiben wollte, habe ich mich für "Kitty's Favourite" in der Lidfalte entschieden. Ebenfalls mit einem tollen Schimmer wirkt das Pigment im Döschen grandios, ein erster Swatch auf der Hand sah auch ok aus - nur aufs Auge wollte es nicht so recht. Egal ob ich getupft oder gestrichen habe - ständig wurde das unregelmäßig und zwar vorallem dort, wo ich es mit "Violet bites" verblenden wollte. Egal, was ich gemacht habe - ein gleichmäßiges Ergebnis habe ich partout nicht hinbekommen, darum sieht das auch schlicht und ergreifend nach Unfall aus. Die Devise war hier also: Bloß die Augen nicht zumachen oder auf den Boden sehen - dann schaut das ganz ok aus (und für die meisten Tage funktioniert das auch ganz gut).
Am unteren Wimpernkranz wollte ich dann nicht mit diesem Katzendrama rumhantieren, darum kam "Hypnotic" von den Zoeva Graphic Eyes Stiften zum Einsatz - der ist zwar nochmal deutlich blaustichiger, passt aber gut dazu. Den Lidstrich habe ich mit dem Zoeva Liquid Eyeliner "The king and I" gezogen und der passt wieder vielleicht ein kleines bisschen zu gut zu dem AMU, denn eigentlich könnte er sich ein bisschen deutlicher absetzen und dunkler sein - aber so ist es eben eher ein lilanes Ton-in-Ton-AMU. Darf ja auch mal sein! Den oberen Wimpernkranz habe ich noch mit einem schwarzen Kajal verdichtet und dann noch die Wimpern getuscht - und eigentlich sieht das ja auch nicht so übel aus, wenn man nicht gerade in die Lidfalte schaut...

Insgesamt gefallen mir ja bis auf das Ponyhütchen-Pigment wirklich alle Bestandteile des AMUs gut: "Violet bites" hat eine spannende Farbe, "Hypnotic" mag ich auch sehr gern und "The king and I" muss definitiv noch in irgendeiner anderen Kombination getragen werden, weil ich das metallische Ergebnis des Liners wirklich toll finde. Das große Manko ist einfach diese zickige Lidfalte gewesen und die hat mir ehrlich gesagt die Freude an dem AMU doch ganz schön versaut...

Montag, 25. Mai 2015

Prai Praissential Oxygen Infusion Treatment

Mein erstes Prai Produkt, das Lift & Firm Serum fand ich ja durchaus okay - nicht berauschend grandios, aber akzeptabel. Auf den Pflegeschaum, den ich ebenso testen durfte, hatte ich ja keine großen Erwartungen gesetzt - aber schon nach dem ersten Ausprobieren fand ich dieses Zeug wahnsinnig cool! Da man den Schaum so oder so nur drei Mal die Woche anwenden soll, funktioniert er perfekt neben dem RdL Waschgel (inzwischen umgefüllt und damit besser zu dosieren!) und ist für mich so eine Mini-Wellness-Anwendung.

Während ich freundlicherweise die Maxiversion des Schaums (oder, wenn man es ganz genau machen will - der Sauerstoff-Infusions-Behandlung) bekommen habe, gibt es die kleine Version mit 40ml bei QVC zum Preis von 24,75€. Für ein Reinigungsprodukt sicherlich eine Hausnummer, allerdings sieht sich die Marke ja durchaus auch als hochqualitativ und innovativ an, wodurch sich der Preis erklärt. 

Wie schon beim Serum würde ich hier ein bisschen an der Verpackung meckern - zwar ist sie clean weiß, aber eben auch nur aus Kunststoff, was sich vor allem an der Spenderöffnung deutlich bemerkbar macht. Sie funktioniert zwar sehr gut, das Gel lässt sich sehr gut dosieren - aber ich finde das Erscheinungsbild schreit sicherlich nicht nach Luxusprodukt, sondern weckt in mir ganz andere Assoziationen. Der Spender an sich sieht allerdings durchaus fesch aus und ich weiß die Kunststoffverpackung durchaus auf Reisen zu schätzen!

Wie schon erwähnt, ist das auch kein Produkt für die tägliche Anwendung, sondern eines, das man alle zwei Tage nutzt - ich habe das immer abends anstatt meines normalen Waschgels genutzt und habe dann auch wie üblich mit meinem Gesichtsbürstchen herumgefuhrwerkt. Bei der abendlichen Reinigung ist das Sauerstoff-Treatment auch deutlich besser aufgehoben, weil man sich da auch die eine oder andere Minute mehr nehmen kann, um es zu genießen.

Der Spender haut mich wie gesagt nicht so wirklich um - aber er funktioniert und dosiert das Gel sehr gut. Jap, das Sauerstoff-Infusions-Treatment kommt als pfirsichfarbenes Gel aus dem Spender, was mich zunächst auch sehr überrascht hat (die Skeptikerin in mir meldete sich schnell zu Wort - das Zeug sollte nun was Besonderes sein?).

Der Duft ist leicht süßlich-blumig, geht auch ein wenig ins Fruchtige und würde spontan auch zu Pfirsich als Duft tendieren - das kann allerdings deutlich von der Farbe beeinflusst sein. Es riecht auf jeden Fall nicht aufdringlich und schon gar nicht lang.

Das Gel, das von der Konsistenz her eher ein wenig weicher, aber dennoch recht formfest ist, trägt man ganz normal wie jedes andere Reinigungsprodukt aufs Gesicht auf und innerhalb einer Minute entwickelt es sich zu einem fuffig-weichen Schaum. Rein optisch ist das schon für ein Spielkind wie mich eine große Freude und funktioniert im feuchten Gesicht sogar noch besser als auf der Hand - aber das Gefühl, das sich dabei auf der Haut entwickelt, ist einfach nur der pure Wahnsinn und der Grund, aus dem das für mich Mini-Wellness ist.
Die Bilder hier auf meinem Handrücken sind alle innerhalb einer Minute entstanden und meine Hand war noch nichtmal feucht - aber genauso läuft es auch im Gesicht ab. Kurz nach dem Auftrag macht sich ein ganz sanftes Kribbeln und Bitzeln breit, während sich das Gel verschäumt (ohne weiteres Zutun, nachdem man es einmal aufgetragen hat) - keineswegs unangenehm, sondern eben so, als würden ganz viele winzige Bläschen Platzen (was sie wahrscheinlich auch tun). Teilweise kitzelt das natürlich ein bisschen, aber die gesamte Prozedur macht mir wahnsinnig viel Spaß und ich muss zwangsweise irgendwann dabei grinsen, weil es sich einfach klasse anfühlt. Vor allem auch an Stellen, an denen man sonst gar nicht so viel besondere Hautpflege spürt.
Der Schaum hat am Schluss etwa die Höhe von einem halben Zentimeter, ist recht feinporig, fluffig und weich. Mit meiner Gesichtsbürste schiebe ich ihn eher auf dem Gesicht herum, als dass ich ihn platt mache - dafür muss man den Schaum schon direkt andrücken, dann wird er ein wenig komprimiert und verdichtet sich logischerweise. So oder so - ich freue mich regelrecht auf meine drei "Oxygen-Infusion"-Tage, weil sich dieses Bitzeln einfach klasse anfühlt. Nach etwa anderthalb Minuten hat es sich aber ausgebitzelt und der Schaum hat sein maximales Volumen erreicht - er ist dann zwar noch einige Minuten standfest, aber da der Spaß dann vorbei ist, kann man mit der Reinigung normal weitermachen.
 
Was die Waschleistung angeht, hat der Schaum bei mir im Gesicht ja nur mit Puder und Blush zu kämpfen und das schafft er mühelos. Nach dem Bürsten und Abwaschen ist meine Haut eindeutig sauber, fühlt sich aber auch schön weich und sanft an und sieht auch frisch aus. Ob das nun wirklich die Folge der verbesserten Sauerstoffversorgung ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen - aber ich mag dieses Schaumzeugs ungemein!

Und vor allem ist es ziemlich ergiebig - mit zwei Pumpstößen habe ich genug Gel, um mein ganzes Gesicht schön bitzelig aufzuschäumen. D.h. die 80ml werden bei drei Mal Nutzung die Woche nicht nur gefühlte Ewigkeiten halten!

Bei den INCIs ist es natürlich wieder so, dass der Gelbe Zitwer, der Namensgeber der Marke, wieder enthalten ist und zwar erneut in Form des Wurzelöls (Zingiber cassumunar root oil) - ansonsten hält man sich hier mit natürlichen Inhaltsstoffen sehr zurück...

Sowohl Farbgebung als auch Duft kommen von entsprechend zugesetzten Stoffen, was ich besonders bei der Farbe nicht wirklich für nötig erachte (ein weißes oder auch farbloses Gel hätte es ja ebenso getan). 

Ich muss wirklich sagen, dass ich dieses Sauerstoff-Schaum-Dingens wahnsinnig gerne mag - aber es ist wohl mehr eine kleine Luxusspielerei als wirklich notwendige Pflege. Auch wenn sich meine Haut sehr angenehm anfühlt, kann ich nun keine Veränderungen feststellen, die ich auf diesen Schaum zurückführen würde - aber ich muss auch sagen, dass mir bisher noch kein Reinigungsprodukt untergekommen ist, das mir so viel Spaß gemacht hat!

Das Prai Praissential Oxygen Infusion Treatment wurde mir kosten- und bedingungslos von QVC zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 24. Mai 2015

El Corazón "Confetti" N512a

Zum Pfingstsonntag gibt es heute bei mir einen ganz zauberhaften Lack und zwar meinen allerersten El Corazón mit der leider wenig aussagekräftigen Nummer N512a. In meinen Besitz gelangt ist dieses Schätzchen, weil ich es bei Steffi angeschmachtet habe und sie den Lack so gar nicht spannend fand. Zu meiner Überraschung landete er dann in meinem Postfach und hat mich nicht nur übers ganze Gesicht strahlen lassen, sondern mir auf den Nägeln auch ganz hervorragend gefallen.

Passenderweise gibt es bei der Farbe heute auch einen regelrechten Rundumschlag, denn der N512a passt nicht nur hervorragend "LilaLauneLacken" von gepunkteter.nagellackblog, Lack n Roll und Susi Kinkerlitzchen, sondern auch zur "Mädchenzeit" und zu Sallys "Purple my week", denn der Lack ist sehr eindeutig Lila!
Dass es sich bei N512a um einen strukturierten Lack handelt, wusste ich schon von Steffi und da ich auf Strukturlacke stehe, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Lackiert habe ich erst einmal zwei Schichten, die auf den ersten Blick eigentlich deckend aussahen - aber mit einer dritten wurde alles doch noch ein bisschen satter und vor allem auch komplett deckend, sodass nicht hier und da noch ein bisschen was durchschien (vor allem im Sonnenschein war das doch auffällig). Die Trockenzeit würde ich als eher kurz bezeichnen, was bei solchen Lacken ja doch dem Standard entspricht. Das Ergebnis ist leider mit der Kamera nicht im Ansatz einzufangen - denn eigentlich funkelt der Lack ganz wild durch die enthaltenen Holopartikel, was die Kamera beim Scharfstellen ganz schön schluckt (wer sich also daran ergötzen will, sollte sich die Bilder großklicken)!
Zugegeben - der Lack braucht wirklich Sonnenschein oder anderen direkten Lichteinfall, denn im Schatten oder im dusigen Tageslicht kommt seine wahre Schönheit nun wirklich nicht raus und vom Holo erkennt man eigentlich gar nichts. Da wirkt der Lack wie ein kühlerer Fliederton, scheint insgesamt eher blaustichig zu sein und silberne Partikelchen zu enthalten. Kommt aber irgendwoher ein kleiner Lichtstrahl (dazu reicht natürlich auch Kunstlicht aus!), fangen die winzigen Partikelchen an in allen Regenbogenfarben zu blinken: Von Gelb über Orange und Rot zu Pink, Violett, Blau und sogar grün - da ist definitiv alles dabei! Die Partikelchen sind in ausreichender Menge zu finden und machen sich zwischen den lilanen Teilchen sehr gut bemerkbar, allerdings ist das hier ein scattered Holo, von einem typischen Holo-V ist nichts zu sehen.
Das macht aber gar nichts (und ich frage mich, ob es bei einem Strukturlack überhaupt machbar ist, einen linearen Holoeffekt einzubauen?), denn das Ergebnis ist wirklich ein funkelnder Hingucker, der mich natürlich noch durch das leicht schrubbelige Finish begeistert. Das ist definitiv kein typischer Sandlack, sondern eher eine Ansammlung vieler winzigkleiner Glitzerpartikel, die dann eben ein strukturiertes, unregelmäßiges Finish ergeben und keine glatte Oberfläche. Der Lack ist aus meiner Sicht somit eher als feinkörning zu bezeichnen und kommt nicht an die "echten" Sandlacke heran, die sich mit einem deutlich raueren Finish auszeichnen. Aber ich finde, dass auch mal ein feinerer Sandlack durchaus geht, vor allem, wenn es ein so zauberhafter ist, wie dieser hier!
Dieses bunte Gefunkel kann man ansatzweise erkennen, wenn die Kamera mal nicht richtig fokussiert - da blinkt wirklich in jeder Rille eine andere Farbe und der Confetti-Lack macht wirklich gute Laune! Ich habe gar nicht versucht, ihn mit irgendeinem Design aufzupeppen oder gar einen Topcoat drüberzugeben (vermutlich hätte das endlos viele Schichten benötigt, da das Finish sich zwar sehr fein anfühlt, aber doch sehr viele dieser winzigen Glitterpartikelchen in unterschiedlicher Höhe liegen). Ich bin mit dem Lack in seiner Ursprungsversion wahnsinnig glücklich und habe mich sehr an ihm erfreut, obwohl der Lilaton nicht der knalligste ist (Flieder ist ja nicht unbedingt mein Lieblingslila - aber mit Holo und Sand geht das ganz eindeutig!).
Was die Haltbarkeit angeht, war ich doch positiv überrascht - nach drei Tagen hatte ich nur minimal Tipwear, das Finish war nur einen Hauch matter geworden und wenn es mich nicht nach ein bisschen Abwechslung gedürstet hätte, ich hätte den Lack noch ein, zwei weitere Tage tragen können. Aber er musste dann doch mal ab - und das war nun nicht wirklich eine Freude... Allerdings war es auch nicht so schlimm wie befürchtet, da es sich hier um eine recht feine Strukturierung handelt. So oder so - für diesen Lack nehme ich allemal ein paar Minuten mehr beim Ablackieren auf mich, denn dieses Hologefunkel auf lilanem Grund ist einfach wunderschön!

Samstag, 23. Mai 2015

Make up Factory "MATWanted" Mat Eye Shadow 45 "Dark Olive" & 48 "Khaki Green"

Eigentlich wollte ich ja heute aus Abwechslungsgründen was anderes posten - aber dann hat mir mein AMU so gut gefallen und ich hatte keine Zeit, das andere Posting fertigzumachen... Darum gibt es heute nochmal was von Make up Factory - das lilane Quad aus der "MATWanted"-LE habe ich euch ja schon letzte Woche gezeigt, heute geht es um zwei der matten Sololidschatten. Auch wenn Oliv jetzt nicht unbedingt was für jeden ist (das haben wir ja schon bei der letzte Olivrunde zu "Lacke in Farbe... und bunt!" festgestellt), ich liebe den Farbton!

Auch wenn ist nicht überaus frühlingshaft ist, sind in der "MATWanted" zwei olivfarbene Lidschatten enthalten - "Dark Olive" ist der hellere von beiden, "Khaki green" tendiert schon eher ins Bräunliche, ist aber noch eindeutig als Grünton zu erkennen (vor allem auf dem Auge).

Kombiniert habe ich die beiden Lidschatten mit dem Automatic Eyeliner in "Dark Chocolate", dem Calligraphic Eyeliner in Braun und der "Dream Eyes"-Mascara - und um den One Brand Look komplett zu machen, habe ich noch die Sensitive Eyeshadow Base von Make up Factory genutzt (der erste Eindruck ist schonmal sehr positiv - aber das muss definitiv noch genauer getestet werden). Farblich ist das eher ein Herbstlook geworden - aber einer, der mir echt zusagt!

Eigentlich wollte ich die beiden Lidschatten noch swatchen, aber das ist dann ein bisschen in den Reisevorbereitungen untergegangen - ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen; aber am Auge wirken die Farben ja doch auch nochmal ein bisschen anders als auf dem Arm... Da es sich um matte Lidschatten handelt, hatte ich anfangs ein paar Bedenken ob der Deckkraft - aber mein lieber Schieber, die beiden haben mich positiv überrascht!
Man sieht es am Pfännchenfoto im Ansatz - ein winziges kleines bisschen sind die Lidschatten eher auf der bröseligen Seite, aber keinesfalls übermäßig! Beide lassen sich einfach und vor allem schnell mit dem Pinsel aufs Auge bringen und sind deckend sowie gleichmäßig. Ich hatte mich ja schon auf langwieriges Schichten eingestellt - aber Pustekuchen, mit wenigen Pinselstrichen und -tupfern hatte ich "Dark Olive" auf dem Lid und war ganz begeistert von dem Olivchen, das natürlich am Auge ein wenig dunkler wirkt als auf weißem Hintergrund. In der Lidfalte habe ich dann mit "Khaki Green" gearbeitet, der dunkler ist als die dunkle Olive, aber eben auch nicht so auffällig unterschiedlich. Die Lidschatten ließen sich problemlos miteinander verblenden - bei der Farbähnlichkeit kein Wunder, und auch ganz gut nach oben hin ausblenden.
Am unteren Wimpernkranz habe ich noch ein bisschen "Khaki Green" aufgetragen, mit dem Automatic Eyeliner den oberen Wimpernkranz verdichtet und mit dem braunen Calligraphic Liner einen Lidstrich gezogen. Irgendwie ist der nicht gar so perfekt deckend geworden, wie die Bilder zeigen - aber mit bloßem Auge fällt er keineswegs als fleckig auf (d.h. mir ist das einfach erst aufgefallen, als ich mir die Bilder angesehen habe). Dazu noch die Wimpern getuscht und die kleine Lena war mit dem zauberhaften Oliv glücklich! Ich mag die Farbe nicht nur sehr gern, sie passt auch ganz gut zu meinen Augen und lässt das Grün darin doch noch ein bisschen deutlicher hervorkommen.

Bei matten Lidschatten habe ich ja immer so ein bisschen die Befürchtung, dass sie den Tag über nicht halten, an Farbe verlieren und fleckig werden - und außerdem hatte vivian mich vor geraumer Zeit gefragt, wie denn ein AMU nach einem Arbeitstag bei mir aussieht. Die folgenden Bilder sind nach ziemlich genau 10 Stunden entstanden (die oberen um 7:35 Uhr morgens, die unteren um 17:30 Uhr abends) und auch als ich dann gegen 23 Uhr abgeschminkt habe, war ich erstaunt, wie gut das AMU aussah. Davon abgesehen, dass meine Fältchen tiefer sind und das Licht etwas kühler ist, sitzt noch alles an Ort und Stelle. Sogar meine Wimpern haben noch den gleichen Schwung und nein, ich habe nicht nachgetuscht! Der "Knick" auf dem dritten Bild kommt übrigens von meinem Auge und nicht von den Lidschatten, die sich irgendwo abgelagert haben...

Ich kann jetzt natürlich nicht sagen, ob es an der Base, den Lidschatten oder einfach der perfekten Kombination von beidem liegt - aber selten hatte ich nach einem Arbeitstag (noch dazu einem, an dem ich mit dem Fahrrad unterwegs war!) ein so perfektes mattes AMU. Ich war ja sowieso schon hin und weg von der Farbe der Lidschatten, aber diese Haltbarkeit hat mich gleich noch ein bisschen mehr begeistert - die beiden kommen bei mir definitiv noch viele Male zum Einsatz, die Qualität ist wirklich bombastisch und ich finde es schade, dass in der LE doch eher herbstliche Töne enthalten sind.

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von Make up Factory zur Verfügung gestellt.