Samstag, 31. Januar 2015

101 im Januar, die Zweite

Puh und schon ist der erste Monat des neuen Jahres rum - ging irgendwie schneller als erwartet! Und, um ehrlich zu sein, nicht halb so entspannt, wie ich mir das eigentlich gedacht hatte, sondern chaotisch und anstrengend und am liebsten wäre mir eigentlich, wenn der Januar noch zwei Wochen mehr hätte. Aber hat er nunmal nicht, also muss ich mich vielleicht doch mit meinem Listchen auseinandersetzen - wobei ich mir relativ sicher bin, dass da nicht so superviel zusammengekommen ist, weil ich nicht wirklich aus dem Haus gekommen bin...

1. Hut (1 / 1)

Relativ ungeplant bin ich aber zu einem Hut gekommen, den ich auch gleich zu meinem Denkhut auserkoren habe. Man ist sich weitgehend einig, dass mir der Hut gut steht - darum, liebe vivian, ist er bei mir definitiv in den richtigen Händen!
Viel wichtiger als der rein ästhetische ist aber der symbolische Nutzen des Hutes. Auch wenn ich weiß, dass er nicht wirklich beim Denken hilft, kann ich mir doch zumindest einbilden, dass mir die guten Gedanken so nicht aus dem Kopf fliegen, sondern schön da bleiben, wo sie bleiben sollen oder? (Ja, man könnte das durchaus als Galgenhumor bezeichnen!)
 
14. Nagellacke maximal (20 / 100)

Man könnte ja schon fast sagen, dass ich eine echt miese Nagellackbloggerin bin, wenn ich ohne Neuzugänge leben kann - aber das einzige, was bei mir nagellacktechnisch diesen Monat gegen Geld über den Tresen ging, war ein Topper, von dem ich noch nicht weiß, ob ich ihn behalte. Bei den Colour alike Lacken war ich sehr versucht - habe dann aber doch widerstanden. Aber natürlich gab es trotzdem Zuwachs, z.b. von Marina oder auch vivian und auch einen Anny, den ich euch morgen zeigen werde.

16. Bodybutter /-lotion aufbrauchen (11 / 12)

Dieser Monat war ein richtiges Aufbrauchmonster - also zumindest für meine Verhältnisse! Neben einigen Gesichtspflegeprodukten habe ich auch wieder eine Körperpflege leer gemacht und zwar die Kakao Bodybutter von Balea, die ich einfach vom Duft her für die Weihnachts- und Winterzeit einfach perfekt finde (und so gar nicht muffig!)! Sie ist zwar ein bisschen fest und nötigt mir darum doch ein bisschen intensiveres Cremen ab - aber das ist ja auch gar nicht so schlimm. Eine Dose habe ich noch - aber die kommt wohl erst wieder im Herbst zum Einsatz.

Jetzt habe ich mich erstmal an einen Halbliterpott Creme gewagt, der mich wohl geraume Zeit in Anspruch nehmen wird... Aber von der Statistik her sieht das ja auch gut aus bisher.

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (54 / 142)

Außer der Schoko-Gesichtsmaske von Schaebens, die ich nicht wirklich grandios fand, war ich diesen Monat jede Woche brav und habe mir eine kleine Auszeit gegönnt. Allerdings mit Masken, bei denen ich danach auch tatsächlich das Gefühl hatte, das meine Haut ein bisschen Pflege abbekommen hat.

25. Haare rot färben / tönen (0 / 1)

Also rot sind meine Haare noch nicht - aber zumindest habe ich es geschafft, zum Frisör zu gehen und sie mir abschneiden zu lassen. Auch wenn die nette Frisörin am Anfang etwas skeptisch geguckt hat, als ich meinte, sie könnte ruhig ordentlich abschneiden (warum scheuen sich eigentlich so viele Frisöre davor, Leuten die Haare abzuschneiden??? Ich dachte, dazu wären die da!), konnte sie sich im Nachhinein ein "Sie hatten recht - das sieht richtig klasse aus so kurz! Viel besser als vorher!" nicht verkneifen. Ich mag meine Haare kurz gerade sehr (vor allem kann ich damit auch einen Hut tragen!).

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10) 

Diesen Monat war ich erstaunlich fleißig - fast jeder Lack hat ein bisschen Spielerei abbekommen und mein Striping-Tape hat ernsthafte Konkurrenz von dem MoYou-Stamper bekommen. Allerdings muss ich auch noch immer sagen, dass ich Waterdecals richtig klasse finde und nicht ganz sicher bin, ob nicht das pinke Design mit den Rosen trotz der pinken Farbe nicht mein Lieblingsdesign dieses Monats ist... Auf jeden Fall macht mir diese Spielerei sehr viel Spaß und wenn man mal was Einfacheres macht, nimmt es nicht viel Zeit in Anspruch und sieht trotzdem gut aus.
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/dr-pierre-ricaud-rose-eclatant.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/color-club-back-to-boho-for-modern.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/2b-colours-leather-effect-620-azure-blue.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/dance-legend-neonic-821-my-wave.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/dr-pierre-ricaud-vert-promenade.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/catrice-luxury-lacquers-chameleon-c08.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/gina-tricot-76-brilliant-blue.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/anny-204-dragon-lady.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/essence-hidden-stories-04-where-did-i.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2015/01/gabriella-salvete-112.html

30. Auto waschen (1 / 4)

Nachdem ich nach Weihnachten wieder hier war, wollte ich eigentlich nur noch den richtigen Moment abpassen (also einen Tag, an dem ich nicht in der Finsternis nach Hause komme), um mit meinem schrecklich schmutzigen Auto in die Waschstraße zu fahren - aber dann hat es dauernd geregnet, geschneit oder gehagelt oder ich hatte partout keine Zeit. Jetzt steht mein armes, kleines Auto also noch immer vor Schmutz strotzend auf dem Parkplatz - ich verspreche hoch und heilig, dass ich Ende Februar in die Waschstraße fahre...

39. Projekt Codename "DvD" abschließen (0 / 1)

Es gibt so Dinge, derer wird man irgendwann überdrüssig, findet sie nur noch nervig, anstrengend, ätzend und einfach nur überflüssig. So geht es mir mit diesem nervigen Ding, das ich in den nächsten zwei Wochen zwingend zu Ende bringen muss. Es läuft alles nicht so ganz, wie ich es mir gewünscht hätte, zu viele Änderungen, die mir nicht gefallen - und vor allem weiß ich, dass meine Mühe letztlich nicht gewertschätzt wird. Ärgerlich, da das eigentlich wirklich gute Arbeit ist - aber sie hängt mir einfach zum Hals raus, nimmt Zeit in Anspruch und ich will es einfach nur noch los sein!

51. Bücher lesen (29 / 60)

Sonderlich viel Zeit zum Lesen hatte ich ehrlich gesagt nach dem 5. Januar nicht - aber immerhin habe ich vorher "Der Seidenspinner" von Robert Galbraith gelesen und "Verblendung" von Stieg Larsson auf dem Flug nach Hamburg (ja, ich gestehe, die Millennium-Trilogie vorher noch nicht gelesen zu haben!). Ich stecke gerade im zweiten Band, der mir als Badewannenlektüre dient und somit völlig zu Unrecht nur kapitelweise gelesen wird - dabei ist das Buch auch so spannend...

60. Sport machen (204 / 514)

Wenn ich eigentlich was anders zu tun habe, neige ich durchaus dazu, besonders an Ablenkung interessiert zu sein - und da kam mir das Sporteln durchaus recht. Ein bisschen von meinem Urlaubsminus habe ich schon wett gemacht, der Rest folgt hoffentlich im Februar - allerdings sehe ich dem inzwischen gelassen entgegen. Zeitweilig war ich doch arg am Grübeln, ob ich diesen Sportplan nicht einfach aufgeben soll - aber nachdem ich das seit April 2010 durchziehe, wäre das jetzt echt ärgerlich.

68. ins Kino gehen (4 / 5)

Ab und an braucht man ja eine kleine Auszeit - und darum geht es dann heute Abend ins Kino; auch wenn ich eigentlich besonders zu späterer Stunde gut arbeiten kann (fragt mich nicht, wieso - das war irgendwie schon immer so). Aber heute gibt es einfach eine kleine Auszeit, auf die ich mich schon sehr freue!

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (13 / 32)

Gott sei Dank habe ich das Anfang des Monats gleich im Urlaub "erledigt" - denn seitdem hatte ich nicht wirklich einen freien Tag, sondern ständig irgendwas auf dem Plan, das erledigt werden musste. Ich freue mich schon so auf Ende Februar, wenn ich mir einfach ein komplettes Wochenende zum absoluten Rumgammeln sichern kann...

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (13 / 32)

79. neue Rezepte ausprobieren (21 / 50)
 
Puh, da ich nicht wirklich zum Kochen komme momentan (Gemüse in die Pfanne oder den Ofen werfen zählt ja wohl nicht wirklich!) ist hier totale Ebbe. Finde ich zwar sehr schade, aber andererseits habe ich momentan auch einfach absolut keine Zeit für Experimente in der Küche... Aber Ende Februar, da gibt es dann irgendwelche Leckereien, ich muss nur noch ein passendes Rezept finden!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (13 / 32)

Wenn es auf der Arbeit Fisch gibt und der nicht ausverkauft ist, ist mein Monatsfisch für gewöhnlich gebongt, auch wenn das meistens irgendein Backfisch ist und somit nicht unbedingt die gesündeste Zubereitungsart (diesen Monat gab es Seelachsfilet).

Aber diesen Monat gab es mal wieder Lachs in Teriyakisauce, wobei ich mir dieses Mal einen faulen Lenz gemacht und das Lachsfilet vor dem Marinieren in Würfel geschnitten habe. Superlecker, superzart - supereinfach und absolut wiederholungswürdig!

100. Marmeladengläser leeren (3 / 5)

Also manchmal frage ich mich ja selbst, ob ich nicht ein bisschen bekloppt bin - da lasse ich tatsächlich ein Marmeladenglas im Kühlschrank stehen, das noch etwa für genau ein Brot genug Marmelade enthält. Und warum? Weil ich einfach keine Lust mehr auf diese Marmelade habe... Auf jeden Fall ist das Glas jetzt leer und so langsam mache ich da Fortschritte!

Erkenntnis des Monats: Egal, wie ich es probiere - Vollkorntoast ist einfach nicht so lecker knusprig-weich-perfekt zu kriegen wie normaler Weizentoast. Ich bin jetzt kein Toastfreak, aber alle paar Monate überkommt es mich und ich habe Lust auf Toast - und egal, was drauf kommt (Salami, Käse oder doch Marmelade), er muss knusprig, aber nicht zu trocken, sondern schön sabschig sein. Und das funktioniert einfach nicht mit Vollkorntoast, egal, wie ich meinen Toaster einstelle. Darum gebe ich es hiermit einfach auf und konsumiere künftig nur noch ungesunden Weizentoast, der aber einfach wahnsinnig perfekt von der Konsistenz ist!

Freitag, 30. Januar 2015

2B Colours "Leather effect" 620 Azure blue

Hach, endlich wieder Freitag - wobei ich ja sagen muss, dass mir Wochentage momentan ziemlich egal sind und mein Wochenende einfach fürs Arbeiten verplant ist... Aber Freitag heißt auch "Blue Friday" und heute freue ich mich sehr über den Lack, den ich euch zeige! Post bekommen ist ja tendenziell schon eine feine Sache, aber wenn sie dann noch von lieben Menschen kommt und spannende Lacke enthält, ist das noch viel schöner. Den heutigen Lack hat mir nämlich Marina zukommen lassen und mit Farbe und Finish in die Vollen gegriffen!

2B Colours sagte mir als Marke so gar nichts - aber eine kurze Recherche brachte Licht ins Dunkel, es handelt sich nämlich um eine Marke, die in Belgien, den Niederlanden und Frankreich verfügbar ist. Mit ausländischen Lacken kann man mir ja immer eine Freude machen. Mit Sandlacken ja eigentlich auch. Und mit blauen Lacken sowieso - also ist das sogar in dreifacher Hinsicht ein absoluter Volltreffer! "Azure blue" stammt aus der "Leather effect"-Serie und ist einfach ein Sandlack - oder hat schonmal jemand so ein Leder gesehen? Ich auf jeden Fall nicht...
Das quadratische Fläschchen mit 9,5ml Inhalt hat einen recht kurzen und breiten Pinsel, den man ein kleines bisschen durch den Flaschenhals bugsieren muss, um sich die Nägel zu lackieren. "Azure blue" selbst ist einer der Strukturlacke, die schon im Lack selbst kleine Körnchen beinhalten und nicht erst durchs Trocknen so hubbelig werden. Der Auftrag an sich ist relativ leicht, der Lack ist eher ein bisschen auf der flüssigen Seite, aber noch nicht zu flüssig. Wie bei Strukturlacken üblich ist die Trockenzeit angenehm kurz, allerdings trocknet "Azure blue" eben nicht matt, sondern bleibt leicht glänzend. Eine Schicht ist noch nicht komplett deckend und vor allem sind auch die Körnchen dann noch eher klein und sehr unregelmäßig verteilt.
Eine zweite Schicht macht aber sowohl die Deckkraft als auch das Finish aus meiner Sicht perfekt. Die Farbe ist ein solides Mittelblau - so in etwa das mittelblauste Mittelblau, das ich mir nur denken kann. Auch wenn der Lack nicht die größte Strahlkraft hat, ist die Farbe intensiv und nicht sonderlich zurückhaltend - allerdings auch noch nicht superknallig und schreiend, sodass ich "Azure blue" eigentlich auch als recht erwachsen finde. Auf jeden Fall mag ich die Farbe - und natürlich das Finish! Wie man auf den Bildern recht gut sehen kann, ist die Oberfläche ziemlich strukturiert und sie fühlt sich auch recht schrubbelig an. Für mich hat der Lack genau die richtige Körnung und ist nicht zu fein, sodass man die Struktur auch richtig gut spürt - wer das nicht mag, wird natürlich mit so einem Lack nicht glücklich werden.
Bei genauem Hinsehen erkennt man ganz gut, dass die Körnchen nicht perfekt auf den Nägeln verteilt sind, aber das macht bei einem Sandlack ja nichts. An manchen Stellen scheinen sie auch ein bisschen weiß zu schimmern, aber da bin ich mir trotz mehrfachem Hinsehen nicht so wirklich sicher. Auf jeden Fall hat mich dieser doch dauerhafte leichte Glanz ein bisschen irritiert, mag ich doch eigentlich die matten Sandlacke noch lieber. Aber selbst ist die Frau und macht sich auf die Suche nach Abhilfe, die hier in Form eines Stampings kam. Zugegeben, ich wollte einfach nur mal probieren, ob ich ernsthaft auch auf Sand stampen kann und ich darf verkünden: Ja, ich kann! Oder vielmehr, der MoYou-Stamper kann das!
Mit essie's "Blue rhapsody" und noch immer der "Time traveller - Back to the 70's"-Palette Nr. 3, patschte ich mir also ein leicht psychedelisch angehauchtes Muster auf die Nägel, das dann letztlich doch eher silbern und gar nicht mehr bläulich wirkt. Aber egal, es ist komplett und gleichmäßig auf meinen Nägeln und ich bin mal wieder hin und weg! Da mir aber in der Kombination dann der Strukturlack doch ein bisschen seltsam vorkam, habe ich noch eine Schicht Topcoat drübergeklatscht, was dem Effekt doch noch einen ganz anderen Touch gibt: Mit nahezu glatter Oberfläche aber einem Stamping, das rau aussieht, gefällt mir "Azure blue" eigentlich auch ganz gut! (Ja, ich könnte momentan so ziemlich jedes Stamping anhimmeln, sorry!)
Das einzige Manko an Sandlacken ist bekannterweise ihre Haltbarkeit - und da macht "Azure blue" auch keine Ausnahme. Ohne Stamping und Topcoat sind nach zwei Tagen schon deutliche Spuren von Tipwear zu sehen und der Lack sieht einfach nicht mehr schön aus. Das lässt sich zwar dank der Struktur nahezu unsichtbar wieder ausbessern, ist aber natürlich trotzdem ein bisschen ärgerlich. Dafür lässt sich aber "Azure blue" für eine blauen Sandlack erstaunlich einfach ablackieren, er schmiert nämlich kaum und stained auch nicht. Insgesamt muss ich ja doch sagen, dass ich den Lack ganz schön gut finde - aber er hat auch einen besonderen Herkunftsbonus!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Schaebens Schokomaske

Momentan komme ich zu Hause so gar nicht dazu, irgendetwas Essbares zuzubereiten, das sich irgendwie herzeigen lässt - aber hier wird es heute trotzdem Schokoladig! Als ich letztens bei Rossmann war, konnte ich nämlich nicht widerstehen, die Schokomaske von Schaebens mitzunehmen - einfach mal als kleines Goodie für mich. Ich glaube, sie kostet 95 Cent - auf jeden Fall unter einem Euro. Im Gegensatz zu den anderen Schaebens-Masken ist hier aber nur eine Anwendung enthalten und ich hatte zu Anfang doch die Befürchtung, dass die 15ml ein bisschen zu viel wären - das waren sie aber keineswegs!

Das "schmeckt lecker" hat mich ja anfangs ein bisschen verwirrt - eigentlich wollte ich mir die Maske ja ins Gesicht schmieren und sie nicht essen... Aber gut, wenn man sie nach der Pflege auch noch essen kann *hust*, ist das sozusagen ein 2 in 1-Produkt... Als Sorte ist "Vollmilchschokolade" angegeben, die für alle Hauttypen geeignet sein soll (ja, ich gestehe - ich habe auf der Homepage von Schaebens dann schon nach Zartbitter und Weißer Schokolade gesucht - die gibt es aber nicht!).

Wie bei solchen Masken eigentlich üblich, trägt man sie auf das gereinigte Gesicht auf, lässt sie etwa 10 Minuten einwirken und wäscht sie dann mit warmem Wasser ab. Da die Maske nicht zu flüssig ist, lässt sie sich einfach auftragen - allerdings muss ich ja sagen, dass ich aufgrund der Verpackung doch eher eine "mattere" Masse erwartet hätte und nicht eine fettig-glänzende, leicht pastöse Maskenmasse. Mit den 15ml kommt man gut hin, wenn man sich nur das Gesicht eincremt - da die Maske eben nicht zu dünn ist, ist sie auch nicht übermäßig ergiebig, außer man trägt sie wirklich hauchdünn auf (und dann geht wohl ein wenig der Sinn verloren).

Vom Duft her merkt man die Schokolade ziemlich eindeutig, allerdings ist es auch ein sehr süßer, "billiger" Schokoladenduft und nicht dieser sinnliche, weiche, warme und leckere Kakaoduft, den ich mir eigentlich erhofft hatte. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät dann auch, warum auf der Packung "schmeckt lecker" steht - neben einer Menge Zucker in Form von Glukosesirup und zusätzlichem Zucker, ist da noch Vollmilchschoki drin und lediglich ein paar weitere Stoffe, die allesamt für Lebensmittel zugelassen sind. Nach typischen pflegenden Inhaltsstoffen sucht man hier dementsprechend vergeblich - außer den Schokiinhalten (Kakaobutter und Kakao) ist da nichts drin.
Wenn man die Maske aufträgt, sollte man tunlichst vermeiden, dem Postboten oder sonstigen Fremden die Tür aufzumachen - denn die Assoziationen, die man bei der doch eindeutig braunen Farbe im Gesicht bekommen kann, sind nicht unbedingt immer mit Schokolade verbunden. Nach einer Einwirkzeit von etwas mehr als 10 Minuten hat sich die Maske auf meinem Gesicht nicht verändert - glänzend, leicht klebrig, wirklich eingezogen ist auch nichts. Vor dem Abspülen kann man wirklich mal einen oder zwei Finger von der Maske nehmen (oder mehr...) - meiner Ansicht nach schmeckt die Maske ziemlich eindeutig wie Schokoglasur.

Was die Pflegewirkung angeht kann ich sagen, dass sich meine Haut nach dem Abspülen der Maske zwar weich anfühlt, aber auch dringend Creme braucht. Ein leichtes Spannungsgefühl ist jetzt nicht unbedingt das, was ich  nach so einer Maske haben möchte - darum ist die Maske für mich auch definitiv kein Nachkaufprodukt, zumindest nicht, wenn es um ein Pflegeprodukt geht... (Sehr interessant finde ich auch, dass man die Maske ausdrücklich nicht zur Pflege von Kindern anwenden soll...?!)

Man könnte sich durchaus überlegen, ob man die Maske, vor allem aufgrund der Konsistenz, als Alternative zu Schokosoße oder ähnlichem kauft, wenn man leckere Stunden zu zweit verbringen will - vorausgesetzt, man mag Schokoglasur...

Für mich war die Schokomaske von Schaebens also definitiv ein Satz mit x - nämlich gar nix. Außer ein paar Minuten mit einer braunen Pampe im Gesicht, habe ich absolut keinen Effekt wahrgenommen - dass man die Masse essen kann ist zwar nett, allerdings wäre mir eine Pflegewirkung dann doch lieber gewesen. Der allerleckerste Schokoladengeschmack ist das nämlich auch nicht, da ist man also mit einem Schokoaufstrich oder ordentlicher Schokolade auch besser bedient... Damit würde ich also sagen, dass weder meine Haut noch meine Sinne wirklich verwöhnt wurden - und das dürfte Grund genug sein, dieses Produkt als Fehltritt einzuordnen.

Ist noch jemand der Versuchung erlegen und hat die Maske aufgrund des Schokoversprechens gekauft? Und fand sie vielleicht auch noch gut?

Mittwoch, 28. Januar 2015

Gabriella Salvete 112

Es mittwocht mal wieder und das heißt heute, dass es eine ordentliche Ladung türkisene Knalligkeit gibt! Ich freue mich ja schon wahnsinnig auf die Galerie und hoffe ja auch so ein kleines bisschen, dass sich so langsam auch mal das Wetter ein bisschen in diese Richtung ändert (gestern habe ich zwar für ein paar Minuten ein bisschen blauen Himmel gesehen - aber heute ist wieder alles Grau in Grau), aber wenn nicht, gibt es eben viele Nagellacke, um gute Laune zu bekommen!

Ich habe heute passend zu meiner Logenbesetzung einen Lack rausgesucht (okay, eigentlich war das doch eher ein kleiner Zufall, weil ich den Lack für Türkis vorgesehen hatte), der seinen weg in einem kleinen Päckchen von Melanie zu mir gefunden hat und vorher eine weite Reise aus dem Ausland zu Melanie unternehmen musste... Klingt alles ein bisschen kompliziert, aber ich finde, die 112 von Gabriella Salvete war es durchaus wert! Lackiert habe ich zwei Schichten, die für eine gute Deckkraft und eine tolle Farbe auch wirklich ausreichend sind. Der Lack kommt durchaus auch ohne Topcoat klar, ich hatte es aber eilig und eine Schicht drüberlackiert.
Weil ich in den letzten Runden ja doch eher grünstichige Türkistöne gezeigt hatte, obwohl für mich ja eigentlich Türkis doch eher blaulastiger ist, ist die 112 definitiv die perfekte, blaustichige Wahl für heute! Der Lack hat kein Cremefinish, sondern kommt mit einer ansatzweise leicht metallisch wirkenden Oberfläche daher die auch ein winziges bisschen streifig wirkt - allerdings wird das auch auf den Fotos viel deutlicher als beim Blick auf die Nägel. Auf jeden Fall ist die 112 ein toller, strahlender Türkiston, der auch ohne Sonnenschein eine gute Figur macht. Der leichte Grünstich im hellen Blau macht die Farbe noch ein bisschen lebendiger und gefällt mir wahnsinnig gut - wobei er auch im Fläschchen ein bisschen besser rauskommt als auf den Nägeln (das liegt aber wohl auch an dem flüssigen Übergang der Partikelchen in der Flasche). 
Auf jeden Fall muss ich sagen, dass ich die Farbe so richtig klasse finde und dieses intensive Blau auch mit den leichten Schimmerstreifen durchaus hinnehmen kann - wenn eine Farbe so toll strahlt, sind auch kleine Macken erlaubt und ich befürchte ja, dass der Lack ohne diese winzigen Schimmerpartikelchen gar nicht so toll wäre! Denn eigentlich ist gerade die "hellere" Seite ja so richtig spannend und lässt mich an Urlaub, Meer und Strand denken - aber ich gestehe auch, dass ich momentan sehr empfänglich für sämtliche Urlaubsassoziationen bin. Aber so ein tolles Türkis ist doch wirklich ganz eindeutig mit einem Strandurlaub in Verbindung zu bringen, oder?
Da ich am Sonntag schon "nur" einen puren Lack gezeigt habe, wollte ich für heute mal wieder ein bisschen was aus diesem zauberhaften Türkis machen und da ich schon ewig nicht mehr mit Tesa gearbeitet habe, war schnell klar, dass ich ein Tapedesign à la Flamingo machen wollte. Da das Vorgehen ja recht klar ist, war nur die Frage, welche Farben ich nehmen wollte und aus einem irren Grund entschied ich mich zuerst einmal für Gelb. Also mit Tesa die Tips abgeklebt und eine ordentliche Schicht Gelb mit Nicka K New York 114 "Lust" drübergepinselt. Vivian hat mir dann geraten, doch einfach alles abzulackieren, weil das Gelb zu dem Türkis einfach echt grauselig aussah.
Aber so einfach gebe ich mich ja nicht geschlagen - ich war mir ziemlich sicher, dass ein schmaler gelber Trennstreifen sich eigentlich ganz gut machen müsste, also gab es als dritte Farbe einfach ein sehr dunkles Blau ("After party" von Orly) und das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Der gelbe Streifen wirkt gar nicht so fehl am Platz, wie es den Anschein hatte, als das Gelb wirklich großflächiger auf den Nägeln war und mit dem dunklen Abschluss finde ich das ja sowieso ganz cool. Ich gestehe aber, dass ich kurz wirklich überlegt habe, ob das mit dem Gelb nicht doch eine total bescheuerte Idee war, aber ab und zu muss man ja auch mal ein klitzekleines Risiko eingehen.
Mit dem Design war ich letztlich dann noch zwei Tage unterwegs und wurde auch mehrfach darauf angesprochen - dabei ist das echt nicht so kompliziert, man muss nur eben ein bisschen warten, bis die Lackschichten trocken sind. Bei dem dunklen Lack an den Tips war mir dann aber die Tipwear auch ein bisschen zu viel, also wurde ablackiert - und das ging (Gott sei Dank!) ziemlich problemfrei vor sich. Keine eingefärbten Nägel, keine übermäßige Sauerei - das ist definitiv nochmal ein Pluspunkt für den Gabriella Salvete.

Auf dem Logenplatz findet sich heute, wie schon angedeutet, Melanie, die einen zauberhaften Lack von Colour Alike zeigt (NOCH kann ich der Marke ja widerstehen - aber wer weiß, wie lange noch!):
http://hungrynails.blogspot.de/2015/01/colour-alike-512.html
Bevor jetzt hier gleich ein kleines türkisenes Feuerwerk startet und ich gar nicht mehr weiß, wo ich zuerst hinschauen soll, gibt es noch die Vorgabe für die nächste Woche - und die fällt sehr passend zum momentanen Wetter aus! Die Farbanzahl für die aktuelle Runde neigt sich ja so langsam dem Ende zu und da ist es vielleicht auch nicht zu verwunderlich, dass jetzt mal Grau (nicht Anthrazit!) an der Reihe ist!


Dienstag, 27. Januar 2015

Pigmentomania mit Wimperntopper in der ersten Reihe

Pünktlich zum Dienstag möchte ich heute mal wieder ein AMU für "Pigmentomania" einreichen, auch wenn da irgendwie das Pigment gar nicht so sehr im Vordergrund steht... Aber das liegt definitiv am Pigment und nicht an meiner Bereitschaft, es reichlich in meinem Gesicht zu verteilen (ja, Gesicht, nicht nur am Auge! Das Zeug ist aber auch fisselig!) - aber vielleicht heißt es ja auch nicht umsonst "Trixie's PIXIE DUST"? Feenstaub ist ja tendenziell dafür bekannt, dass er sich überall und gerne verteilt...
Okay, genug philisophiert, wenden wir uns lieber den "harten Fakten" zu! Bei "Carrie's fairy dust" aus der "Hidden stories"-LE von essence hatte ich ja schon festgestellt, dass die Deckkraft nicht so wirklich bombig ist, darum dachte ich mir, dass ich mir für das zweite Pigment gleich eine entsprechende Base raussuche und irgendwie wurde es dann ein doch ziemlich dezentes AMU, für das ich mal wieder die "Au naturel" von Sleek rausgeholt habe. Insgesamt ist das Ganze ziemlich unauffällig gehalten, weil ich eigentlich dachte, dass dann der absolute Glitzerbäm kommt - aber da habe ich mich doch ein bisschen geirrt und letztlich dann zum Mascara-Topper gegriffen, um doch noch ein bisschen ein Highlight zu haben...
Aus der "Au naturel" von Sleek habe ich "Nubuck" auf dem Lid verwendet, um eine matte Basis zu haben, die farblich auch nicht zu auffällig ist und in der Lidfalte habe ich mit "Regal" gearbeitet. Das Ganze ist wirklich recht dezent, aber betont trotzdem ein bisschen die Augenpartie - und eigentlich wollte ich ja mit "Trixie's pixie dust" Akzente setzen. Das habe ich dann auch über "Nubuck" getupft - aber wirklich viel war nicht zu sehen. Also weitergetupft und getupft, dabei nicht nur Wimpern und Wangen eingeglitzert, sondern auch noch meinen halben Tisch - und von den Klamotten brauche ich gar nicht reden. Im Ergebnissieht man trotzdem nicht übermäßig viel Geglitzer, aber wenn man ein bisschen genauer hinschaut, tut sich da schon was.
Da ich dann doch noch ein bisschen was Glitteriges haben wollte, habe ich nach dem Lidstrich (jap, noch immer / schon wieder der Calligraphic Eyeliner von Make up Factory) und einer Schicht Mascara einfach noch den Mascara Topper "Where did I park my unicorn?" ein bisschen über die Wimpernspitzen gepinselt. Wie man gut erkennen kann, ist das der blaue Mascara Topper und das Auftragen gestaltet sich recht einfach: Mit der langen, schmalen "Bürste" (eigentlich ist das ja keine Bürste...) kann man gut auswählen, wo genau die Akzente gesetzt werden. Aus der Entfernung sieht der Topper dann auch gar nicht mehr wirklich blau aus, sondern glitzert einfach - was mir auch ein paar Komplimente eingebracht hat.

Den Glitzer von "Trixie's pixie dust" muss man dafür schon ein bisschen genauer suchen - aber auf dem Lid ist er durchaus vorhanden, sticht nur eben nicht so deutlich heraus, wie ich es mir auch gewünscht hätte. Durch die sehr feine Struktur sind da eben keine klar erkennbaren Glitzerplättchen, sondern eher kleine Stellen, die ein bisschen heller sind. So wirklich überzeugt bin ich von den Pigmenten aus der "Hidden stories"-LE also nicht - aber mal sehen, wie sie sich noch so verwenden lassen...

"Trixie's pixie dust" und "Where did I park my unicorn?" wurden mir kosten- und bedingungslos von cosnova zur Verfügung gestellt.

Montag, 26. Januar 2015

Lovemore "Domino Dancing"

In meinem Badezimmer hat sich inzwischen eine doch beachtliche Sammlung an Düften eingefunden, trotzdem bin ich aber bei jedem Duft, der mit Zitrusnoten in der Kopfnote daherkommt, Feuer und Flamme. Man kann ja schließlich nie genug lecker riechende Wässerchen zu Hause haben - oder andersrum: Sie werden ja nicht schlecht! Als der Rossmann-Newsletter dann mit "spritziger Orange" und "fruchtiger Mandarine" lockte, war es (aller Vernunft zum trotz) um mich geschehen. Die Glücksfee war mir dann auch tatsächlich hold und ich durfte schon letztes Jahr an "Domino Dancing" von lovemore schnuppern.

Die lovemore-Düfte, von denen ich tatsächlich schon den einen oder anderen in der Hand hatte, aber mich letztlich doch immer für einen anderen Hersteller entschieden - dabei sind die 3,49€ UVP für 25ml EdP (!) wirklich gnädig.

Das einzige Manko - aus meiner Sicht! - ist diese leicht kitschige Herzchen-Form, die sicherlich anderen Mädels gerade besonders gefällt, aber eben nicht mein Fall ist. Wobei man sich hier zumindest noch ein paar Gedanken um die Handhabbarkeit gemacht hat und das Herzchen trotzdem noch stehend aufbewahren kann. Aber viel wichtiger als das Aussehen ist bekanntlich der Inhalt!

Und bei einer Kopfnote aus Orange, Pfirsich und Mandarine war ich mir so sicher, einen frischen, süß-sauren Duft in die Nase zu bekommen - bis ich dann tatsächlich ein Mal gesprüht habe. Eigentlich hätte es der lila angehauchte Flakon schon vermuten lassen können, dass der Duft nicht unbedingt der spritzigste ist - aber da habe ich dann einfach erst später dran gedacht. Für mich ist nämlich beim ersten Sprühen von der Kopfnote maximal der Pfirsich zu spüren und vielleicht eine orangige Süße - aber kein zitrischer Auftakt, keine Säure. Eigentlich würde ich behaupten, dass ich vorwiegend die Herznote rieche, die aus Flieder, Orchidee und weißer Freesie besteht, denn mein erster Dufteindruck ist eindeutig blumig-süß. Nicht aufdringlich blumig (also nicht gerade Blumenstrauß ins Gesicht), sondern recht weich und rund, ein wenig süßlich, aber eindeutig floral. Welche der drei Duftnoten da dominant ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen.

Die zitrischen Noten kommen auch später so gar nicht mehr durch, was ich richtig schade finde - für mein Näschen fällt also die Kopfnote aus. Trotzdem finde ich den Duft insgesamt wirklich ganz angenehm, auch wenn er einfach nicht dem entspricht, was ich erwartet hätte.

In die blumige Duftnote mischt sich recht zügig die Basisnote, die aus Sandelholz (jap, den Duft kriege ich mit!), Moschus (Gott sei Dank nicht sonderlich dominant, sondern angenehm dosiert) und Bernstein-Holz besteht. Warum auf der Homepage von lovemore "Berstein-Holz" als Komponente steht, ist mir nicht so ganz aufgegangen (ich kaufe ein N?). Ehrlich gesagt genau so wenig, was denn genau Bernstein-Holz sein soll - ich habe zahlreiche Ausführungen zum Thema "Ambra ist nicht gleich Amber" gefunden, aber was nun die Besonderheit der Bernstein-Holz-Duftnote sein soll, blieb mir leider verborgen.

Auf jeden bekommt der Duft etwas würzig-orientalisches, ohne dabei zu schwer und dicht zu werden.

Als wirklich "frisch" würde ich "Domino Dancing" nicht beschreiben - dafür fehlt mir doch ein wenig die Spritzigkeit, aber ein schöner, floral-würziger Duft ist das durchaus. Nicht für die jüngsten Mädels, aber auch nichts für die gesetzte Dame - eher was für junge erwachsene Frauen, die ihren Duft nicht zu sportlich, aber auch nicht zu verspielt wollen. Und vor allem was für Frauen, die gerne im Laufe des Tages mal nachsprühen - denn obwohl die erste Duftwolke recht intensiv ist, dünnt sich der Duft recht schnell aus und aus ein, zwei Sprühstößen werden schnell vier oder fünf, damit der Duft sich auch den Vormittag über hält. Ab Mittag ist dann bei mir in Schluss, dann merke ich nichts mehr von "Domino Dance".

Für mich ist das einer der Düfte, die perfekt in den Alltag passen - sie sind nicht übermäßig aufdringlich oder auffällig, lassen einen aber doch ein bisschen lecker duften und machen gute Laune. Ein gelungener Mix aus floraten Noten und ein wenig Würze, der aus meiner Sicht zwar noch ein bisschen frische Spritzigkeit vertragen würde, aber so durchaus auch stimmig ist. Die Haltbarkeit ist nicht sonderlich lang, aber damit kann ich bei dieser Duftnuance auch leben - und wer gerne mal was Neues ausprobiert, kann in der Drogerie mal an dem kleinen lilanen Herzchen schnuppern, für den Preis kann man das durchaus mal testen (übrigens duften einige seiner Mitherzchen ganz köstlich!) und die "Billigmarken" machen sich gar nicht so schlecht.

"Domino Dance" wurde mir kosten- und bedingungslos von Rossmann zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 25. Januar 2015

China Glaze 182 Ruby pumps

Wie schon letzte Woche gibt es heute wieder einen Lack auf zwei Blogs zu bewundern - zwar den gleichen, aber nicht denselben tollen, roten Klassiker seht ihr heute auch bei Lotte. Irgendwie ist der letzte rote Lack schon wieder ein ganzes Stückchen her und irgendwie hatte ich Lust auf Rot. Beim Abgleichen unserer Sammlungen haben Lotte und ich erschrocken festgestellt, dass wir gar nicht so wirklich viele gemeinsame Lacke haben - aber dieses rote Schätzchen dürfen wir beide unser Eigen nennen.

"Ruby pumps" von China Glaze habe ich mir beim USA-Urlaub gegönnt (und denke in letzter Zeit doch immer wehmütiger daran zurück), seitdem immer mal wieder rausgeholt und begutachtet, aber letztlich erst jetzt lackiert. Dabei handelt es sich doch wirklich um einen bezaubernden Lack! Mit dem dünnen Pinsel von China Glaze gelingt der Auftrag supereinfach, "Ruby pumps" hat eine sehr angenehme Konsistenz und nach zwei Schichten war ich mit der Deckkraft zufrieden. Die erste Schicht wirkte noch ein bisschen pinkstichig, aber mit der zweiten wurde er richtig intensiv rot!
Von der Trockenzeit her braucht "Ruby pumps" eigentlich keinen Topcoat, allerdings ist das Finish ohne nicht gar so schön - davon könnt ihr euch mit dem letzte Bild überzeugen. Eine Schicht Topcoat garantiert aber eine wunderschöne, ebene Oberfläche, die die roten Schühchen wirklich perfekt zur Geltung bringt! In der roten Jellybase sind nämlich ganz viele kleine rote Glitterpartikel enthalten, die "Ruby pumps" eine tolle Tiefe und ein gewisses Funkeln verleihen, das den Lack einfach besonders macht. Beim Lackieren sollte man aufgrund der Jellybase nur aufpassen, dass man auch die Tips ein bisschen ummantelt, sonst hat man doch sehr schnell weiße Spitzen.
"Ruby pumps" ist vom Farbton her am ehesten ein klassisches Rot, vielleicht einen Hauch dunkler als der typische rote Cremelack - von einer richtigen Kirsche aber doch noch entfernt. Ganz hell ist das Rot auch nicht, aber dafür ist der leichte Pinkstich, den die erste Schicht auf meinen Nägeln noch hatte, definitiv weg - nur an den Tips erkennt man das noch ein wenig (jap, da hätte ich wohl noch mehr drüberpinseln sollen!). Die Glitzerpartikel sind so richtig klasse und machen den Lack definitiv zu etwas Besonderem und ich finde auch, dass sie ihn gar nicht peppig machen, sondern noch immer edel und erwachsen wirken lassen. Ein Traum in Rot ist das auf jeden Fall!
Eigentlich dachte ich ja, dass "Ruby pumps" im Sonnenschein, den ich hier für einen Tag tatsächlich vor die Linse bekommen habe, noch viel toller machen müsste - aber das ist so gar nicht der Fall! Mit seinen Glitzerpartikeln ist "Ruby pumps" nämlich eigentlich der perfekte Lack für indirekten Lichteinfall, der nicht der Jellybase, sondern eben ihrem Inhalt schmeichelt und die glitzernden Partikelchen so richtig gut zur Geltung kommen lässt. Die werden nämlich bei zu viel Licht richtiggehend verschreckt und anstatt dann zu blinken und zu blitzen, verstecken sie sich komplett in der Base, wodurch der Lack recht flach wirkt und gar nicht mehr so toll, wie er eigentlich ist.
Das sieht man glaube ich auf dem folgenden Bild recht gut: Während oben der Lack rot glitzert, und die kleinen Partikelchen eindeutig herausstechen, wirken sie auf dem unteren Bild deutlich dunkler und platter. Der Glitzereffekt geht verloren, die Teilchen stechen nicht mehr heraus, dafür wird die Basis dominanter... Allerdings ist - zu meiner Überraschung - hier dann auch nichts mehr von dem Pink zu sehen, wenn man von dem klitzekleinen Hauch ins Beerige absieht. Trotzdem finde ich den Lack so gar nicht mehr so spannend und besonders - die Tiefe ist komplett weg, irgendwie wirkt der Glitzer so draufgeklatscht. Neee, da mag ich "Ruby pumps" ohne direkte Sonneneinstrahlung viel lieber!
Der Glitzer ist auch der Grund dafür, dass "Ruby pumps"sich über einen Topcoat freut - denn dieses schöne, glatte Ergebnis, das den roten Glitzer so richtig schön funkeln und den Lack damit auch glühen lässt, gibt es in der Basisversion nicht. Da bildet sich aufgrund der Glitzerpartikel eine doch unebene Oberfläche, die Partikelchen liegen einfach ein wenig tiefer und damit ist keine schöne, glatte Spiegelung möglich. Die Oberfläche fühlt sich zwar durchaus glatt an (also definitiv kein Vergleich mit Sand- oder reinen Glitzerlacken!), aber man sieht doch recht deutlich, dass sich das Bild unterscheidet. Darum würde ich bei "Ruby pumps" immer zu einem Topcoat greifen!
Was die Haltbarkeit angeht, gibt es bei "Ruby pumps" eigentlich nur das Tipwear-Problem, wenn man da aber ordentlich arbeitet, hält der Lack zwei bis drei Tage, bis sich die normale Tipwear deutlich abzeichnet. Ohne Topcoat geht das wahrscheinlich noch ein bisschen schneller. Beim Ablackieren muss man damit rechnen, dass die Glitzerpartikel ein bisschen störrischer sind, aber bei Weitem nicht so nervig wie bei einem Glitterlack. Die Partikelchen verlieren beim Ablackieren auch sehr schnell ihre Farbe und wirken silbern - was aber trotzdem nichts daran ändert, dass sie eigentlich rot sind - ganz ehrlich, Lotte! Und wer noch mehr Bilder sehen will, sollte unbedingt *hier* klicken.

Samstag, 24. Januar 2015

ikoo Brush home

Solange ich zurückdenken kann, war meine Familie nie sonderlich wählerisch, wenn es um Haarbürsten ging - meistens lag eben irgendein Plastikdingens bei uns zu Hause rum und da ich mit meiner Naturwelle eh selten wirklich Stiche gegen meine widerwilligen Haare (die ich liebevoll auch "das Gemüse auf meinem Kopf" nenne) machen konnte, habe ich auch wenig darüber nachgedacht, was sie nun wohl für eine Bürste bräuchten.

In den letzten Jahren habe ich dann aber doch festgestellt, dass es Bürsten gibt, mit denen mein Gemüse besser zurecht kommt und welche, mit denen es nicht ganz glücklich wird. Darum auch im 101 schon festgehalten, der Wunsch nach einer Rundbürste, dem ich schon länger nachgekommen bin. Mit der Rundbürste bin ich auch sehr zufrieden - aber irgendwie zog es mich dann doch immer wieder ein bisschen in Richtung der ach so tollen Tangleteezer-Bürstchen (dem armen D. habe ich in Helsinki eine gute Stunde dazu ein Ohr abgekaut, weil es dort gerade ein Angebot gab), vor allem, seit ich auf silikonfreies Shampoo umgestiegen bin, das meine Haare nach dem Waschen nicht ganz geordnet zurück lässt.

Da ich aber doch mit dem Rundbürstchen gerade so zufrieden war, konnte ich mich nicht so recht überwinden, eines dieser Entwirrbürstchen zu kaufen - das Testangebot von ikoo konnte ich dann aber doch nicht ablehnen, dafür war ich zu neugierig!

Es zog also die ikoo home-Variante bei mir ein, in einem unschuldigen Weiß (Shoppreis 19,95€), mit der ich mich und das Gemüse auch gleich vertraut machte.

Diese stiellose (aber keineswegs stillose!) Bürste fand ich schon in der ersten Anwendung sehr angenehm - zwar ein wenig ungewohnt, aber gerade für die Kopfhaut klasse. Die Borsten in zwei Längen an sich sind recht schmal und trotz der Rundung am Ende doch ein wenig spitz, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass man bei empfindlicher Kopfhaut eher vorsichtig zu Werke gehen muss.

Da allerdings die Borsten ziemlich sauber gearbeitet sind, läuft man beim normalen Bürsten nicht Gefahr, dass sich Haare in den Borsten verfangen, man sie sich ausreißt und die Haarstruktur kaputt macht.

Gerade bei Plastikbürsten finde ich das immer sehr wichtig, oft stehen da ja noch Grate ab, die scharf sind - das ist bei der ikoo nicht der Fall. Davon abgesehen, dass ich die Bürste einfach in ihrem Aufbau sehr faszinierend finde (man sollte allerdings nicht ZU lange in das Borstenmuster schauen, sonst wird man ein bisschen gaga davon - hat irgendwie was von diesen 3D-Bildern), fand ich sie auch in der Wirkung wirklich toll.

Zugegebenermaßen, nicht als Styling-Bürste - dafür ist dann die Rundbürste bei meinen gut schulterlangen Haaren doch besser geeignet gewesen, aber eindeutig zum Entwirren.

Das gelingt nämlich sowohl bei trockenem als auch bei nassem Haar mit der ikoo deutlich besser, schneller und schmerzfreier als mit jeder anderen Bürste - oder auch mit jedem anderen Kamm (zumindest bei mir!).

Gerade bei feuchtem Haar merke ich da den Unterschied - während ich mit normalen Bürsten einfach hängengeblieben und den "Knoten" mitgezogen habe, gleitet die ikoo da irgendwie drüber hinweg. Der Knoten löst sich vielleicht nicht sofort, aber ich rupfe mir auch nicht (gefühlt) die Hälfte meiner Haare vom Kopf, sondern kann beim zweiten oder dritten Bürstenstrich alles auflösen. Definitiv schneller als sonst!

Nachdem ich anfangs nach der Haarwäsche zur ikoo gegriffen habe, habe ich sie irgendwann einfach mit in die Badewanne genommen und meine Haare nach dem Ausspülen des Shampoos ausgebürstet - das geht aus meiner Sicht noch schneller und leichter als nach dem ersten Trockenwischen (und lässt meine Haare dann auch schöner aussehen). Die ikoo trockne ich dann kopfüber am Badewannenrand und am nächsten Morgen ist sie wieder für den normalen Gebrauch zu verwenden.

Bei meinen längeren Haaren hat mich die ikoo eindeutig mit ihrer Entwirrfunktion überzeugt - bei den kurzen (inzwischen geht mein Gemüse nur noch an einigen Stellen knapp über die Ohren) ist es vielmehr die Massagefunktion, die ich morgens (und auch mal zwischendurch) einfach bombastisch finde. Das mag sicher auch daran liegen, dass ich momentan auf ein bisschen Hirnstimulation angewiesen bin und das Gefühl habe, dass mir diese Minimassage gut tut. Bei Stress wird die Kopfhaut ja eher starr, fest und unbeweglich, da hilft so eine kleine Massage, um alles etwas aufzulockern. Neben dem angenehmen Kribbeln auf der Kopfhaut, die dann auch kurzzeitig warm wird (Durchblutung lässt grüßen!), jagt mir die ikoo auch noch einen sehr angenehmen, kleinen Schauer bis in den Nacken runter, was ich definitiv entspannend finde!

Der Erstkontakt mit so einem Acryl-Edelharz-Bürstchen ist bei mir definitiv gut gelaufen, ich nutze meine ikoo täglich und gestehe, dass ich sie vermisst habe, als ich über Weihnachten bei meiner Familie war (da musste sie nämlich aus Platz- und Verpackungsgründen zu Hause bleiben)! Weitere Meinungen zu ikoo, auch von Mädels mit richtig langen Haaren, findet ihr z.B. bei Ina, Laura oder Finja.

Die ikoo Brush home wurde mir freundlicherweise von ikoo zur Verfügung gestellt.

Freitag, 23. Januar 2015

essence "Hidden stories" 04 Where did I park my unicorn?

Die "Hidden stories"-LE von essence ist vor kurzer Zeit nicht nur in den Läden eingetroffen, sondern in Form eines kleinen Päckchens mit einer Auswahl an Produkten auch hier bei mir! Und weil heute bekanntlich Freitag ist und ich einen blauen Lack in meinem Päckchen hatte, darf dieser seinen Auftritt auch gleich beim "Blue Friday" haben.

Zugegebenermaßen ist das farblich nicht unbedingt ein Lack, der mich im Laden angesprochen hätte (da finde ich doch zwei andere deutlich spannender), aber er dürfte wohl den coolsten Namen abbekommen haben mit "Where did I park my unicorn?". Leider aber nicht das coolste Finish, denn das "The metallic" auf dem Käppchen rief bei mir schon erste Befürchtungen herbei (mal ganz davon abgesehen, dass diese Bezeichnungen noch immer nicht so ganz nachvollziehbar sind und ständig wechseln): Ich ahnte Streifen und Zickigkeit, aber damit lag ich zumindest nicht ganz richtig.
"Where did I park my unicorn?" brauchte bei mir letztlich drei Schichten auf den Nägeln, um wirklich komplett zu decken; bei kürzeren dürften allerdings zwei auch gemütlich reichen. Der Auftrag geht eigentlich gut von der Hand, vielleicht ist der Lack ein bisschen flüssiger als es für mich optimal wäre (das erklärt auch die Rumsauerei, die mir erst nach den Fotos so wirklich aufgefallen ist...). Lediglich was das Ausgleichen von Unebenheiten angeht, fand ich den Lack ein bisschen problematisch (das sieht man am Zeigefinger recht gut) und habe darum einen Topcoat drübergepackt. Von der befürchteten Streifigkeit sieht man eigentlich nur bei ganz besonders genauem Hinsehen was, denn der superfeine, hellere Schimmer verteilt sich eigentlich ganz gut auf den Nägeln.
Ein leichtes metallisches Finish hat "Where did I park my unicorn?" also durchaus - aber generell ist das nicht unbedingt das, was ich darunter verstehen würde. Farblich ist der Lack ein heller, pastelliger Blauton mit einem leichten Graueinschlag und silbrigen Schimmerpartikelchen. Der Hinweis auf das leicht pastellige Blau dürfte schon erklären, warum das nicht mein Lack ist und wird - der ist mir nämlich einfach zu hell, obwohl ich ihn lackiert eigentlich durchaus hübsch an meinen Händen fand. Geblitzt kommt sogar der Blauanteil noch ein bisschen stärker raus (da sieht man dann aber auch, dass der Lack definitiv deckt!) und das verschwundene Einhorn wirkt gar nicht mehr gräulich.
Da ich mit der Farbe nicht gar so glücklich war, dachte ich mir, dass endlich mal die Zeit reif ist für die schwarzen Spitzen-Water-Decals aus meiner Überraschungsbestellung (leider habe ich die bei Bornpretty nicht mehr gefunden). Da sie mir aber einzeln doch ein bisschen zu lang waren, habe ich einfach jeweils zwei relativ in der Mitte (mit Betonung auf relativ, weil das wohl nicht gar so gut geklappt hat wie man sieht) auseinandergeschnitten und mir dann auf die Finger gepeppt. Angedacht war das so ein bisschen als Spitzendesign und wenn ich ein bisschen besser geschnitten hätte, hätte das wohl noch ein kleines bisschen besser ausgesehen.
Mit der Platzierung von Decals genau am Nagelrand habe ich irgendwie immer so ein bisschen meine Probleme - manchmal gelingt das eben nicht ganz perfekt (z.B. am kleinen Finger oder am Zeigefinger), und um das zu kaschieren, habe ich mit einem schwarzen Lack einfach nochmal als Abschluss eine Linie gezogen. Das passt eigentlich zu dem Muster doch ganz gut und wenn ich noch ein bisschen länger gewartet hätte, bevor ich mit dem Topcoat über das Design bin, hätte ich sicherlich nicht auch noch schwarze Schlieren auf "Where did I park my unicorn" gepinselt - aber man kann bekanntlich nicht alles haben! Insgesamt finde ich das Ergebnis aber doch ganz süß und das Schwarz als Kontrast sehr stimmig.
Zur Haltbarkeit kann ich dieses Mal nichts sagen, da ich "Where did I park my unicorn?" nur einen Tag lang getragen habe - ist mir einfach ein bisschen zu hell und farblos, dieses Blau. Aber dafür kann ich sagen, dass das Ablackieren so gar kein problem war und sich das vermisste Einhorn problemfrei von den Nägeln entfernen ließ.

"Where did I park my unicorn?" wurde mir kosten- und bedingungslos von cosnova zur Verfügung gestellt.