Freitag, 31. Oktober 2014

essence color & go quick drying nail polish 135 I'm bluetiful

Das Beste am "BlueFriday" ist eindeutig, dass er an einem Freitag stattfindet und das bedeutet, dass morgen endlich Wochenende ist! Momentan hangele ich mich irgendwie von Wochenende zu Wochenende und Mitte der Woche hatte ich noch befürchtet, dass es mit dem blauen Freitag bei mir ein bisschen sehr oder sogar zu knapp werden könnte - aber dann ist sich das doch noch ausgegangen!

Für heute habe ich "I'm bluetiful" von essence rausgekruscht und ich vermute mal, dass der Lack irgendwann aus dem Sortiment gegangen ist (sicher bin ich mir da aber nicht). Ich bin ja bei den essence-Lacken immer wieder erstaunt, dass da so ein perfekter Pinsel im Fläschchen steckt, während die Schwestermarke so extreme Probleme damit hat, einen auch nur halbwegs akzeptablen Pinsel in die Lacke zu schrauben. Der Lack selbst ist angenehm flüssig, ohne wegzulaufen und deckt auch gar nicht schlecht - zwei dünne Schichten reichen bei mir aus, um das Nagelweiß ordentlich abzudecken.
Die Trockenzeit von "I'm bluetiful" ist angenehm kurz und im Prinzip kommt der Lack ohne Topcoat aus (und wie auf den Bildern gut zu sehen ist, habe ich ihn auch ohne Topcoat getragen). Wenn man allerdings Wert auf eine perfekte Spiegelung legt, sollte man eine Schicht Topcoat drüberlackieren, denn durch die Glitterpartikelchen wird die Oberfläche nicht absolut perfekt eben. Sie fühlt sich zwar "normalglatt" an, aber auf den Bildern sieht man doch, dass sich klitzekleine Grübchen bilden, die das Licht ein bisschen brechen. Fällt natürlich nur auf, wenn man genau hinschaut und auf die übliche Entfernung sieht das keiner...
Die Farbbasis von "I'm bluetiful" ist ein angegrautes, helles Blau, das beim Trocknen auf den Nägeln sogar noch ein bisschen nachdunkelt. Auf den Bildern kommt der Lack ein bisschen blauer rüber, als er tatsächlich ist - eigentlich finde ich ihn nämlich für die Herbsttage wirklich perfekt. Leicht angeschmutzt ist der Blauton nicht so aufdringlich, sondern eher ein bisschen edel und zurückhaltend. Den besonderen Touch bekommt der Lack aber durch die kleinen Partikelchen, die drin rumschwirren und auch auf der Kappe zu sehen sind (übrigens finde ich das ja eine sehr süße Idee!). Ich bin mir trotz sehr genauem Hingucken nicht so ganz sicher, ob sie nun silbern oder golden sind - aberdas ist ja eigentlich nicht so wichtig.
Wichtig ist, dass diese Teilchen auf den Nägeln gut durchkommen und das Finish ein bisschen aufpeppen. Es handelt sich hier nicht um lauter gleichgroße Glitzerteilchen, sondern um unregelmäßig geformte kleine Stückchen - die aber auch keine so richtigen Flecks sind, glaube ich. Auf jeden Fall verteilen sie sich schön auf dem gesamten Nagel; manche sind ein bisschen mehr an der Oberfläche, andere sitzen ein wenig tiefer im Lack, aber sie sind doch gut sichtbar. Und diese Teilchen sind auch dafür verantwortlich, dass die Oberfläche eben nicht so perfekt spiegelt. Teilweise wirken sie weißlich, stellenweise silbern und eigentlich würde ich sie vorwiegend als kühl-gold bezeichnen, aber ich lasse mich da gerne berichtigen. 
Auch wenn "I'm bluetiful" eigentlich solo schon für sich spricht, wollte ich nach zwei Tagen zumindest eine kleine Veränderung haben und habe mich für ein paar Blümchenaufkleber entschieden. Leider sind die Dinger nicht so wirklich perfekt designt und die Steinchen, die eigentlich in der Mitte der Blüte sitzen sollten, sind ein bisschen verschoben - nunja. Aber so in zartem Lila und hellem Blau gehalten fand ich die kleinen Blümchen recht stimmig und passend, sie stören nicht wirklich auf dem Lack, peppen ihn aber doch ein bisschen auf (und ich habe sie endlich mal benutzt - keine Ahnung, wie lange die schon bei mir rumlagen und wo ich sie überhaupt her habe...).
An der Haltbarkeit von "I'm bluetiful" kann ich wenig meckern - nach zwei Tagen hatte ich kaum Tipwear, nach dem dritten dann doch ein bisschen was, aber alles noch im überschaubaren Rahmen. Ablackieren ließ sich der Lack ziemlich gut, wobei die Glitterteilchen am Schluss natürlich noch ein bisschen Aufmerksamkeit verlangen und aus sämtlichen Rändern und von unter den Nägeln (!) entfernt werden wollen. Aber insgesamt ist das echt ein schöner Lack, der mir gerade für den Herbst gut gefällt - mal sehen, ob sich damit noch was Feines machen lässt demnächst...

Donnerstag, 30. Oktober 2014

101 im Oktober

Gerade weiß ich nicht, ob ich es gut finde, dass der Oktober vorbei ist oder ob ich nicht doch ein bisschen erschrocken bin... Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, den halben Monat verpasst zu haben und mehr als unproduktiv gewesen zu sein. Davon ab habe ich so ein bisschen zentral schlechte Laune, was wohl auch die Unproduktivität erklärt (oder andersrum - ich bin mir nicht ganz sicher, was die Henne und was das Ei ist!).

Inzwischen ist allerdings schon fast ein Drittel der "Laufzeit" von 101 rum und der monatliche Rückblick darf für mich einfach nicht fehlen... Ich glaube, ich liege insgesamt ganz gut, bei einigen Dingen bin ich positiv überrascht, bei anderen könnte ich mich doch ein bisschen in den Hintern treten, dass sie so lange liegen geblieben sind.

14. Nagellacke maximal (20 / 100)

Hmm, also ich habe zwar diesen Monat einen Lack gekauft - der ist aber nicht für mich. Ein anderer Lack wurde für mich gekauft - kommt aber erst demnächst bei mir an. Also bleibt es offiziell wohl vorerst bei 0 Neuzugängen, aber dafür kommt nächsten Monat ein ganz toller Lack dazu - und vielleicht auch noch ein paar mehr, mal sehen!Aber insgesamt ist das für das Jahr bisher gar keine so schlechte Bilanz, finde ich.

15. Duschgels aufbrauchen (6 / 15)

Dass ich im Duschgel-Aufbrauchen nicht so wirklich schnell bin, ist ja inzwischen klar geworden. Aber ich habe tatsächlich das sechste Duschgel in diesem Jahr leer gemacht und zwar eines, das schon seit geraumer Zeit bei mir rumstand (ich vermute, dass es 2010 oder 2011 in einem Set mit dem Duft bei mir eingezogen ist - das habe ich mir nämlich damals von meiner Oma schenken lassen).

Aber irgendwie hebe ich mir solche Duft-Duschgels immer auf, weil ich sie besonders finde und nicht für "jeden Tag" benutzen will. Was natürlich totaler Quatsch ist, also habe ich mich endlich überwunden und mich auch in der Wanne ein bisschen an dem Duft von "Tommy Girl" erfreut. Lecker, hält aber nicht wirklich an - und ich finde, dass es den Preis, den man für diese bedufteten Duschgele hinlegen muss, einfach nicht wert ist.

16. Bodybutter /-lotion aufbrauchen (9 / 12)

Auch bei Bodylotions gab es Fortschritte - allerdings liegt das auch ein bisschen daran, dass ich mich momentan eher mit "kleinen" Pflegeprodukten befasst und nicht die großen Pötte aufgebraucht habe (ja, das kann man "Statistikpflege" nennen!).

Die sebamed Body-Milk stammt aus der Lieblinge-Box vom letzten Dezember (!), war von der Pflege her für mich ok. Sie ist zwar ein bisschen dünflüssig, lässt sich aber gut verteilen und zieht schnell und ohne ein klebriges Gefühl zu hinterlassen ein - aber ein bisschen hat mir ein leckerer Duft gefehlt. Da meine Haut ziemlich anspruchslos ist und ich bisher keinerlei Unverträglichkeiten bei Duftstoffen festgestellt habe, mag ein Produkte, die ich toll duften einfach lieber.

Das Gleiche gilt auch für das Balea Med-Produkt, das aus der Juni-Box stammt, also gar nicht SO alt ist. Vom Cremegefühl her toll, Pflege ausreichend, zügiges Einziehen (gefällt mir im Vergleich besser als die Lotion von sebamed), aber da eher für empfindliche Haut gedacht, eben ohne Duftstoffe...

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (42 / 142)

Eine bin ich hinterher - aber das liegt einfach daran, dass ich momentan viel zu oft viel zu früh auf der Couch wegpenne und das geplante Wellness-Programm dann einfach verschlafe... Ich bin immer noch sehr begeistert von den Luvos-Masken zum Anrühren, habe aber von Talasia letztens den zweiten Teil ihrer Luxus-Maske von Schaebens bekommen, da sie sie nicht vertragen hat.

Ich muss auch sagen, dass ich sie mir nicht nachkaufen würde - brennt anfangs ein bisschen, was bei mir aber schnell aufhört. Allerdings brauche ich genau so lange für das Abwaschen der Maske wie fürs Einwirkenlassen - das Glibberzeug ist nämlich irgendwie sehr hartnäckig. Meine Haut war danach zwar schön weich, aber der Aufwand und da anfängliche Brennen brauche ich nicht nochmal.

24. mich mit Fake lashes anfreunden (0 / 1)

Ich habe ja tatsächlich einen ernsthaften Versuch unternommen, aber irgendwie bin ich kläglich gescheitert. Entweder ich bin zu doof, den Kleber auf die Wimpern zu packen, oder ich bin zu doof, die Wimpern ans Auge zu kleben - oder etwas von beidem. Ich gestehe, ich habe nach kurzer Zeit frustriert aufgegeben und den nächsten Versuch auf unbestimmte Zeit verschoben. Vorzugsweise auf einen Tag, an dem ich in mir ruhe und gelassen bin und nicht gleich das Bedürfnis habe, diese Fitzeldinger hochkant aus dem Fenster zu donnern...

26. Nailarts bzw. -designs posten (10 / 10)

So gehen Erinnerung und Wirklichkeit auseinander - eigentlich dachte ich ja, dass ich diesen Monat kaum was auf meinen Nägeln gemacht hätte - aber Pustekuchen! Da ist doch ein bisschen was zusammengekommen, obwohl nicht so wirklich was superaufwändiges Dabei war... Ich mag aber den Camouflage-Look sehr gerne und die kleinen Totenköpfe (es sind Totenköpfe mit gekreuzten Knochen drunter!) sind zuckersüß!
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/china-glaze-let-it-snow-blue-years-eve.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/flormar-supershine-50.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/kosmetik-kosmo-bundeswehr.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/isadora-758-aquatic.html
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/spoiled-by-wetnwild-s063-are-mermaids.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/inglot-949.html

27. die "Lacke in Farbe... und bunt!"-Galerien ordnen (1 / 1)

Das war zwar ein ganz schönes Stück Arbeit und viel Frickelei mit den ganzen Verlinkungen (ich hoffe, ich habe keine übersehen und sie funktionieren jetzt alle... Falls doch jemand einen kaputten Link findet, möge er einfach Bescheid sagen!), aber jetzt ist das alles ein bisschen aufgeräumt. Die aktuelle Runde gibt es wie gewohnt *hier*, die Galerien zu Runde 1 und Runde 2 sind separat ausgelagert auf eigene Seiten. Damit sollten sich auch die Ladezeiten bei langsameren Rechnern jetzt in Grenzen halten. Dass die jeweiligen Tools aber noch immer einzeln laden, kann ich nicht weiter beeinflussen.

29. an 10 Blogparaden teilnehmen (8 / 10) 

Bei Talasia gibt es seit kurzer Zeit eine neue Schminkaktion, bei der Pigmente gefragt sind. Ich habe derer eine Handvoll (oder zwei *hust*) und habe die Aktion als willkommenen Anlass genommen, sie mal wieder rauszukramen. Es sind zwar nicht unbedingt superbesondere und spannende Pigmente, sondern eher "Standards", aber trotzdem nutze ich sie selten. Darum gab es diesen Monat ein paar pigmentlastige AMUs.
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/pigmentomania-mit-opera-von-zoeva.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/pigmentomania-mit-cool-jazz-von-zoeva.html http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/nude-in-matt-und-matt-mit-matt.html
Dann war ich einfach mal so dreist, endlich mal bei Cyws Mottomonat teilzunehmen, auch wenn mein Beitrag vielleicht nicht der prototypisch herbstlichste war - aber irgendwie konnte man da doch Blätter in dem blauen Nageldesign erkennen (zumindest wurde mir das auch aus mehreren Quellen attestiert, also glaube ich das einfach mal!).

http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/10/solo-fur-koboldgeluste.htmlIrgendwie ist dieser Monat aktionstechnisch wohl ein bisschen AMU-lastig geworden, denn Alice hatte wieder eine Runde "Solo für 3" gestartet! Ich möchte die Aktion wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, gerade weil es da nicht darum geht, möglichst aufwändige AMUs zu pinseln, sondern eben mit wenigen Produkten einen Look zu zeigen.

Ein Lidschatten, ein Eyeliner (oder Kajal) und eine Mascara - mehr braucht es eigentlich nicht, um ein wirklich ansehnliches Augen Make up zu zaubern! Von den Ergebnissen könnt ihr euch in den entsprechenden Sammelpostings überzeugen und euch dort auch von ganz unterschiedlichen Lidschatten-Liner-Kombinationen inspirieren lassen. Wo bleibt eigentlich die nächste Runde *hust*?

51. Bücher lesen (23 / 60)

Hmmm, büchertechnisch gab es diesen Monat gar nicht so viel zu vermelden, insgesamt liege ich aber ganz gut. Zu beiden Oktober-Büchern gab es schon eine Rezension: "Bittere Wunden" von Karin Slaughter fand ich ganz okay, von "The Rosie Project" bin ich noch immer ganz angetan und möchte es fröhlich weiterempfehlen, weil ich die Geschichte einfach zu süß finde.

54. Fotokalender erstellen (1 / 1) 

Eigentlich schon letzten Monat gemacht, weil es ein Geburtstagsgeschenk für D. war (mit ganz vielen Tierchenbildern von unseren Zoobesuchen), allerdings habe ich diesen Monat noch einen zweiten gemacht. Beide Male habe ich bei Budni "bestellt", allerdings sind die Kalender von Cewe. So ein kleiner Tischkalender ist mit 9,99€ (plus ein bisschen Versand in die Filiale, ich glaube, um die 70 Cent) noch eine finanzierbare Angelegenheit und braucht einfach nicht so viel Platz wie ein Wandkalender.

Mit der Qualität war ich sehr zufrieden, auch die Handhabung des Programms (ich hab's online gemacht, weil es noch keine Downloadversion für den kleinen Tischkalender gab) war okay. Die Lieferzeiten werden mit 5-6 Arbeitstagen angegeben und auch eingehalten - bei der ersten Bestellung war der Kalender sogar schon am übernächsten Tag fertig! Die Beschenkten waren jedenfalls hin und weg und ich überlege, ob ich nicht zu Weihnachten noch für meine Familie einen Kalender zusammenstellen will...














60. Sport machen (151 / 514)

Mühsam ernährt sich - noch immer - das gerade gezeigte Eichhörnchen. Meine generelle schlechte Laune wirkt sich auch auf meine Sportmotivation aus (die ist nämlich kaum vorhanden) und so wird jeder kleine Fortschritt auch gleich wieder durch eine folgende Faulheitsphase wett gemacht. Meeh!

61. DvD-Abend mit Freunden (3 / 5)

Huch, da hat sich ja diesen Monat auch was getan - Pizzamampfen bei "Super size me" ist vielleicht nicht die geschickteste Idee, aber es hat geschmeckt! Und inzwischen bin ich auch auf dem aktuellen Stand, was die Panem-Filme angeht (ich Banause hatte tatsächlich nur den ersten Mal gesehen, der zweite war total an mir vorbeigegangen... *hust*).

68. ins Kino gehen (4 / 5)

Nach "Guardians of the galaxy", den ich echt grandios und gespickt mit zahlreichen, köstlichen Andeutungen fand, wollten wir eigentlich noch in "Dracula" gehen... Aber irgendwie stellte sich dann heraus, dass das Kino bei der Veröffentlichung des Kinoprogramms Mist gebaut hatte und der Film gar nicht lief (also zumindest nicht in dem Kino, in dem wir dann standen...). Als Alternative waren wir dann in "The Equalizer" und der Film war auch gar nicht so übel. Aber gut, wenn Denzel Washington mitspielt, ist das ja auch nicht schwer!

69. in die Disko gehen (3 / 4)

Nach einigen köstlichen Erlebnissen die letzten Male, ging es diesen Monat doch ein bisschen gesitterter zu - allerdings trotzdem mit viel Spaß und einigen witzigen Kleinigkeiten. Allerdings ist es bei dem momentanen Wetter auch nicht so wirklich das allerangenehmste, mitten in der Nacht in der Gegend rumzugurken - also verlegen wir weitere Besuche wohl in wärmere Zeiten. Demnächst sind ja auch eher Glühweinstände angesagt!

76. auf den Flohmarkt gehen (2 / 2) 

Per Zufall Mitte des Monats einen Flohmarkt in der Nähe entdeckt, hingestapft - und festgestellt, dass es (obwohl das eindeutig ein allgemeiner Flohmarkt war!) fast nur Kinderkrams gab. Massenweise Klamotten für Kinder, noch mehr Spielzeug für Kinder und dann noch in etwa gleichen Anteilen irgendwelche uralten DvDs und Porzellan. Absolut nichts, was man sich ernsthaft ein bisschen näher hätte angucken können und so sind wir nach einer Runde durch das Parkaus ziemlich unverrichteter Dinge wieder nach Hause gewandert - immerhin bei guten Wetter.

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (10 / 32)

Es gibt ja nichts Schöneres, als einen Tag komplett zu vergammeln und nur das zu tun, worauf man gerade so Lust hat. Eigentlich bräuchte man ja mehr solcher Tage - aber ich erwische mich immer wieder dabei, dass sich für mein Wochenende so eine ellenlange to-do-Liste ansammelt... Zumindest ein Mal im Monat ignoriere ich sie aber! 

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (10 / 32)

96. auf dem Wochenmarkt einkaufen (6 / 25) 

Einer meiner Standardeinkäufe auf dem Markt: Kartoffeln. Die ich, glaube ich, bis heute noch nicht angerührt habe *hüstelchen*, vielleicht sollte ich dieses Wochenende mal was mit Kartoffeln machen... Aber ich komme momentan nicht so wirklich zum Kochen! Was mich ein bisschen geärgert hat: Ich habe extra Äpfelvom Marktstand geholt und dann sind mir zwei davon innerhalb von fünf Tagen weggefault - irgendwie vergeht einem da ein bisschen der Spaß: Teureres Obst, das geschmacklich nicht wirklich anders ist, aber schneller kaputt geht? Möp!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (10 / 32)

Puh, immerhin gab es auf der Arbeit ein paar Mal Fisch: Zwar nur panierten Seelachs und panierte Scholle, aber dafür auch ein Mal gedünstetes Hokifilet, das lecker war. Aufgrund von akuter Kochunlust gab es zu Hause keinen Fisch, sondern nur Kürbissuppe... Muss sich nächsten Monat ändern!

Erkenntnis des Monats: Dass manche Leute ihre Klappe nicht halten können, ist ja schon ärgerlich genug. Aber wenn sie auch noch Sachen erzählen, die gar nicht stimmen und man dann von dritter Seite mit diesen total überzogenen Interpretationen konfrontiert wird - das ist so richtig nervig... Man kann ja denken, was man will - aber muss man das denn bitte weitertratschen und dann auch noch jemanden auffordern, das (eigentlich fiktive) Problem zu klären???

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Inglot 949

Während hier gestern tatsächlich noch ein bisschen die Sonne schien und man fast noch den Eindruck hätte kriegen können, das Spätsommer ist, habe ich mir heute früh fast den Hintern abgefroren. Es ist total verhangen, grau, leicht neblig - bäh! Eigentlich das perfekte Wetter für Halloween, aber zu quietschig-orangefarbenen Nägeln passt es nicht so wirklich... Ich hoffe ja, dass wir heute mit "Lacke in Farbe... und bunt!" einen kleinen Kontrast zu setzen und ein paar tolle Halloween-Manis sehen, die gleich zu besserer Laune beitragen!

Für Orange hatte ich schon länger einen bestimmten Lack im Kopf und - oh Wunder! - es hat dieses Mal auch tatsächlich geklappt! Die 949 von Inglot habe ich wie schon die Geschwisterchen (*hier* und *hier* schon gezeigt) von meinem Cousinchen bekommen. Lackiert habe ich zwei Schichten, damit das Orange auch schön deckend war. Die Trockenzeit ist in Ordnung - jetzt nicht übermäßig kurz, aber akzeptabel und rein vom Glanz und der Trocknung her würde der Lack auch ohne Topcoat auskommen - aber leider gleicht er sich nicht so wirklich aus und die Oberfläche sieht ein bisschen fleickig-ungleichmäßig aus.
Die Bilder habe ich ohne Topcoat gemacht und mich dann doch sehr gewundert, dass zwar die Spiegelung glatt ist, aber der Lack an sich trotzdem leicht fleckig - seltsame Sache. Mit Topcoat wird das übrigens nicht wirklich viel besser... Im Fläschchen erkennt man noch einen feinen, goldenen Schimmer - auf den Nägeln muss man den schon mit der Lupe suchen. Ich würde eigentlich sagen, dass die 949 ein orangefarbener Cremelack ist - wenn man aber ganz genau mit der Lupe hinschaut, erkennt man an einigen Stellen einen ganz feinen Schimmer, der sich aber auf dem Nagel so verteilt, dass er nicht wirklich mehr erkennbar ist.
Rein farblich dürften keine Zweifel bestehen, dass das sehr eindeutig Orange ist - ich würde sagen, eher noch von der kräftigeren Sorte, die so ein bisschen in Richtung Rot geht. Die durchschnittlichen Orange sieht auf jeden Fall nicht gar so kräftig aus und für den Kürbis fehlt so ein bisschen der leicht schmutzige Unterton - zumindest, wenn ich mir so meinen Hokkaido in der Küche ansehe. Auf jeden Fall ist Inglots 949 ein toller, kräftiger Farbton, der eigentlich automatisch ein bisschen gute Laune macht - ich finde es nur schade, dass sich der goldgelbe Schimmer so gar nicht mehr auf dem Nagel zeigt und dass der Lack trotz einfachen Auftrags nicht so wirklich eben auf den Nägeln ist.
Da am Freitag Halloween ist, wollte ich natürlich eine zumindest im Ansatz passende Mani dazu zeigen - und nachdem ich mir schon Gedanken gemacht hatte, was ich so Tolles aus dem Orange machen könnte, hat mir Marina mit ihrem Mitbringsel die Entscheidung sehr leicht gemacht. Der "Skull deco nail color" kommt in einer coolen Kürbisflasche daher und beinhaltet neben schwarzen und weißen Skelettköpfen auch kleine, irisierende Glitterpartikelchen. In meinem Kopf war es eigentlich ganz einfach, diese Totenkopf-Teilchen auf die Nägel zu bringen - leider sah der Kürbislack das alles ein bisschen anders und ich habe mit dem Pinsel eigentlich nur den irisierenden Glitter auf die Nägel gebracht. Nein, das ist eine Lüge - genau EINEN weißen Totenkopf hatte ich auch zufällig mal auf dem Pinsel und der ist natürlich gleich auf die Nägel gewandert.
Da ich aber irgendwie ein paar mehr draufhaben wollte, habe ich mir einen Schaschlickspieß aus Holz geschnappt und gefühlte Stunden in diesem Kürbiskopflack rumgestochert, bis ich Stück für Stück die Totenköpfe einzeln rausfischen konnte. Aus mir nicht erklärbaren Gründen waren das vorwiegend weiße Glitterteile und ich musste mir echt viel Mühe geben, um zumindest ein paar schwarze aus dem Fläschchen rausgeknibbelt zu kriegen. Der Klarlack an sich ist zwar recht dickflüssig, aber irgendwie sind die Teilchen trotzdem zu schwer, um am Pinsel hängenzubleiben. Und wie man auf den Nägeln sieht, sind auch die irisierenden Glitterteilchen nicht in Unmengen vorhanden, sondern fast ein bisschen spärlich gesät.
Nachdem ich dann aber die Totenköpfchen rausgefischt und auf meinen Nägeln platziert habe, war ich doch ganz hin und weg von dem Ergebnis, auch wenn die Glitterteilchen an einigen Stellen ein bisschen abstehen. Sie sind aber nicht kratzig, da sie eigentlich gut in der eher dickflüssigen Glitterlackschicht liegen. Zugegeben, es ist sicherlich nicht die Crème de la Crème, die wir heute sehen werden -  aber ich finde den Topper (mal von dem Aufwand abgesehen) echt richtig toll! Übrigens war die Haltbarkeit von Inglots 949 ansonsten okay und der Lack ließ sich problem- und schmierfrei ablackieren.

Heute gibt es von Fräulein Pompidou in der Galerie einen hübschen Kontrast: Sie zeigt euch nämlich einen hübschen, hellen Orangeton (Respekt übrigens für das Foto mit dem Minifläschchen - ich kriege das partout nicht hin!), aus dem sie dann auch noch ein zauberhaftes Design gezaubert hat:
http://fraeuleinpompidou.blogspot.de/2014/10/lacke-in-farbeund-bunt-orange.html
Für alle, die Orange nicht so wirklich toll finden: Ihr habt es jetzt hinter euch! Für nächste Woche gibt es natürlich - wieder - ein kleines Kontrastprogramm, wobei ich dieses Mal gar nicht weiß, ob wir tatsächlich in der Helligkeit Unterschiede haben... Auf jeden Fall wird es farblich ganz anders und zwar VIOLETT - und ich möchte bitte weder Flieder noch Aubergine haben, sondern wirklich die lilane Mitte!


Dienstag, 28. Oktober 2014

Nude in matt und matt mit matt!

Momentan kann ich mich gar nicht so recht entscheiden, was ich nun schminken will - gestern Abend hatte ich noch irgendein rotes AMU im Kopf, heute Morgen war mir dann aber doch irgendwie mehr nach etwas weniger farbintensivem. Und am liebsten noch matt - ich liebe ja matte Lidschatten, benutze sie aber irgendwie tendenziell nicht so oft oder meistens eben in Kombination mit irgendwas Schimmerndem und dann werden sie gleich mitbeschimmert...
Keine Ahnung, warum - aber so matt in matt bin ich eher selten unterwegs, heute Morgen hatte ich mir das aber in den Kopf gesetzt. Da kam mir "Paper beige" von Zoeva eigentlich ganz recht (zwei Fliegen mit einer Klappe - Pigmentomania ich komme!)- ein matter, hellbrauner Ton, der die perfekte Basis für ein nudes AMU bildet. Kaum hatte ich mir "Paper beige" aufs Lid gepinselt, war ich auch schon aufgeschmissen - was denn nun dazu? Nach ein bisschen Gekrusche fiel mir dann ein altes Quad von alverde ("Taupe harmony") in die Hände, das einen hübschen dunklen Braunton enthielt und damit war die Entscheidung gefallen.
Obwohl sie von der Pigmentierung her doch eigentlich sehr unterschiedlich aussehen, muss man auf dem Auge schon etwas genauer hinsehen, um "Paper beige" auf dem Lid von dem namenlosen dunklen Braunton von alverde in der Lidfalte wirklich gut zu unterscheiden. Ich hatte eigentlich gedacht, dass das dunkle Braun ein wenig farbintensiver wäre, aber so dunkel wie erwartet war es dann nicht. Trotzdem (oder vielleicht deswegen) finde ich die Kombination sehr stimmig und auch wenn sie nicht übermäßig auffällig, sondern eben eher natürlich ist. Betont trotzdem gut die Augenpartie!
Im Innenwinkel und unter der Braue habe ich mit dem hellen Cremeton aus dem Quad gearbeitet und ansonsten nur noch mit meinem schwarzen essence-Liner einen Lidstrich gezogen. Ich hatte erst an einem Braun überlegt, wollte dann aber doch zumindest ein bisschen Kontrast reinbringen und da kam mir das Schwarz sehr gelegen. Den unteren Wimpernkranz habe ich ein bisschen mit dem alverde-Braun betont, da kann man auch den tatsächlichen Unterschied zu "Paper beige" ein bisschen besser erahnen. Wimpern getuscht und beschlossen, dass das so durchaus tragbar ist und mir gefällt!

Besonders "Paper beige" hat es mir ja so ein bisschen angetan - so einen matten, hellbraunen Lidschatten kann man doch eigentlich für alles möglich hernehmen und er tendiert einfach noch ein bisschen mehr ins Braune als "Cappuccino" (eher gelblicher) und "Nubuck" (eindeutig gräulich) von Sleek, die ich ja sehr gerne und häufig als "Grundlidschatten" nutze. Ich muss auch mal schauen, was ich noch so Mattes in meinen Schränkchen habe - was Pigmente angeht, dürfte "Paper beige" zwar der einzige sein, aber an gepressten Lidschatten sollte sich da noch der eine oder andere finden lassen...

Montag, 27. Oktober 2014

The Rosie Project - Graeme Simsion

Eigentlich passt "The Rosie Project" so gar nicht in mein Leseschema - weder Fantasy, noch Krimi oder Thriller. Anderes kommt mir eher selten ins Haus, vor allem, wenn ich es selbst kaufe - aber als mir auf der Arbeit mal langweilig war (was natürlich sonst nie vorkommt) und mich auf Facebook die Weltbild-Empfehlung für dieses Buch anlachte (was ich sonst definitiv übersehen hätte), habe ich kurzentschlossen mal draufgeklickt. Vom Klappentext klang das Buch nicht uninteressant, aber erst die Leseprobe hat mich komplett für Graeme Simsion und seine Charaktere eingenommen.
Nach einer kurzen Überlegung (auf deutsch oder im englischen Original?), klickte es am Abend dann recht zügig beim Onlinebuchhändler meines Vertrauens und für damals noch schlanke 6,60€ konnte ich schon wenige Tage später meine Sendung aus der Packstation fischen. Obwohl ich das erste Kapitel schon kannte, habe ich es genüsslich nochmal gelesen, logischerweise gefolgt vom restlichen Buch und seitdem renne ich durch die Gegend und empfehle dieses Buch jedem, der es hören will - oder auch nicht (kauft es euch trotzdem!).

Worum es geht, kann man eigentlich überall nachlesen. Kurzum handelt "The Rosie Project" von Don Tillman, der sich eigentlich vorgenommen hat, mit einem Fragebogen eine passende Frau zu finden - und dann auf Rosie trifft. Alleine die Grundidee ist aus wissenschaftlicher Perspektive einfach köstlich, passt aber natürlich perfekt zum Charakter unseres Protagonisten. Sehr schnell wird dem Leser klar, dass Don und Rosie zusammengehören - das Buch ist also sehr vorhersehbar, allerdings tut das der Geschichte absolut keinen Abbruch. Don, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, braucht nämlich für diese Erkenntnis ein klitzekleines bisschen länger und es gibt nichts Schöneres, als ihn auf diesem Weg zu begleiten.

Don ist zwar höchstintelligent und hat so einige weitere Qualitäten (sportlich ist er, kochen kann er auch!), ist aber was emotionale und soziale Belange angeht, leider eine totale Niete. Ich weiß gar nicht, welche der kleinen Anekdoten oder Zwischenszenen mir am besten gefällt, sind sie wirklich alle einfach nur grandios gelungen und bringen einen zum Schmunzeln, Grübeln oder Kopfschütteln über Dons bestechende Logik, die leider meilenweit von der sozialen Realität entfernt ist. Allerdings nähert sich Don ein bisschen an "unsere" Welt an, weil er - völlig zu seinem Erstaunen - feststellt, dass vielleicht Effizienz doch nicht das höchste Gut ist, wenn man - vollkommen irrational - an ineffizienten und vollkommen nutzlosen Dingen Spaß haben kann.

Es ist wirklich herzerwärmend, wie Dons und Rosies Reise (auf vielen unterschiedlichen Ebenen mit ganz unterschiedlichen Zielen) beschrieben wird, welche Hindernisse die beiden (nicht) überwinden und wie sich Don so (weiter oder doch eher zurück?) entwickelt. Wo andere ihre Midlife-Crisis haben, kommt bei Don eigentlich sowas wie die Pubertät - dass das dann eine unfreiwillig komische Seite hat, ist glaube ich wenig überraschend. Die ganze Geschichte ist, so fernab der Realität sie an manchen Stellen scheint (Kann jemand wie Don wirklich in unserer Gesellschaft überleben? Ja, kann er!), so glaubwürdig, liebevoll, ehrlich, wirklich, verrückt, kompliziert, grandios, hinreißend und einfach nur unglaublich lesenswert.

Man könnte durchaus sagen, dass die Message eigentlich sehr platt ist und man sie auf "für jeden Topf gibt es den passenden Deckel" reduzieren könnte, aber das würde dem Charme des Buchs einfach nicht gerecht werden. Auch wenn man stellenweise mit ein bisschen wissenschaftlichem Fachjargon konfrontiert wird, ist das Buch nicht wirklich schwer zu lesen. Vor allem ist die "Berichterstattung" unglaublich authentisch, da sie eben so sehr Dons Charakter entspricht. Kurzum: Ich glaube, für mich ist das das Buch des Jahres und ich warte nur darauf, dass es den zweiten Teil auch als Taschenbuch gibt (zwecks Transportfähigkeit). Dicke Leseempfehlung für eigentlich alle, die ein bisschen Sinn für zwischenmenschliche Feinheiten haben - man kommt bei diesem Buch wirklich auf seine Kosten. Ansonsten einfach mal die Leseprobe beschnuppern und erst dann kaufen.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Spoiled by wet'n'wild S063 Are mermaids real?

Irgendwie greife ich in letzter Zeit häufiger zu Lacken mit goldenen Flecks, auch wenn ich Gold ja eigentlich gar nicht so toll finde... Nach "Rock the world" von Orly habe ich mir nämlich einen meiner USA-Lacke (ja, der stand hier wirklich über ein Jahr rum!) geschnappt und endlich lackiert - "Are mermaids real?" von Spoiled by wet'n'wild. Schuld an dem Lack ist Marina, der ich einen mitbringen sollte und irgendwie fand ich ihn dann selber gar nicht so uninteressant und habe mir auch einen eingepackt.

Jetzt durfte er dann endlich raus und landete mit drei Schichten auf meinen Nägeln. Der Auftrag war zwar einfach, aber da ich den Lack recht dünnflüssig fand, war es auch mit der Deckkraft nicht so weit bestellt. Mit kürzeren Nägeln dürften auch zwei Schichten ausreichen, aber da hat hier und da noch mein Nagelweiß durchgeschienen, also gab es eine dritte Schicht. Die Trockenzeit ist angenehm kurz, auf einen Topcoat habe ich darum verzichtet.
"Are mermaids real?" hatte ich eigentlich für die letzte Fliederrunde eingeplant gehabt, aber dafür ist das Lila dann doch viel zu intensiv. Irgendwie wird der Lack auf den Nägeln auch noch ein bisschen lilaner als er im Fläschchen auf den ersten Blick wirkt. Der Farbton ist tendenziell eher Violett, also blaustichig-kühl, als wirklich Lila im Sinne einer rotstichigeren Mischung. In dem Lila sind, wie schon am Anfang erwähnt, ganz viele kleine goldene Glasflecks unterwegs, die sich über das Lila legen und nicht übermäßig tief in den Lack einsacken, wodurch auch hier ein schönes, goldschimmerndes Finish entsteht.
Durch diese winzigen, goldenen Schimmerpartikelchen bekommt der kühle Grundton einen warmen Gegenpol und die vielen Sprenkel, die von einem warmen, leicht orangestichigen Goldton bis zu einem fast silbringen Gold reichen (je nachdem, wie sie so im Lack liegen), und unterschiedlich groß sind, machen die Oberfläche hier auch sehr lebendig. Und je nachdem, wie das Licht auf den Lack fällt, sind die Glasflecks mal wärmer, orangiger, mal kühler, silbriger und lassen den Lack auch gleich ganz anders wirken: Mal kommt die Grundfarbe deutlicher durch und das Lila wird von den Goldsprenkeln schön unterstrichen, mal steht die golden schimmernde Oberfläche eher im Mittelpunkt.
Da ich die letzte Zeit eher mit dem puren Lack unterwegs war, wollte ich dieses Mal zumindest ein kleines bisschen was aus "Are mermaids real?" machen und habe mich für einen kleinen Gradienten entschieden. Kikos 293 "Pansy" schien mir von der Grundfarbe her gut geeignet, also wurden die Tips einfach mit dem lilanen Cremelack bespongt, bis ich mit dem Übergang halbwegs zufrieden war. Auch wenn "Pansy" noch ein wenig blaustichiger ist, als die Grundfarbe von "Are mermaids real?", passen sie doch gar nicht so schlecht zueinander... Auch wenn ich im Nachhinein doch überlegt habe, ob der Gradient nicht andersherum (also cremige Basis, schimmernde Tips) noch ein bisschen hübscher gewesen wäre.
Den Gradient habe ich dann noch mit einem Topcoat bepinselt, weil ansonsten "Pansy" doch ein bisschen matt geworden ist (durch das Gesponge) und in Hochglanz sieht das doch alles ein bisschen fescher aus... Ich war ganz erstaunt, wie oft ich über die Tops spongen musste, um auch wirklich die Glasflecks ordentlich zu überdecken - die kleinen Dinger scheinen wirklich auch durch eine dünne Schicht Cremelack noch ordentlich durch! Auf dem oberen Bild lässt "Pansy" den Blaustich insgesamt deutlicher hervortreten, auf dem unteren Bild, bei dem das Licht auch ein wenig anders ist (da waren die zwei Minuten Sonne wieder weg), wirkt das doch alles wieder deutlich lilaner.
Zwei Tage war ich mit "Are mermaids real?" pur unterwegs, am dritten Tag kam dann der Gradient drüber - allerdings nicht, weil die Tips schon so abgeschranzt waren, sondern einfach nur aus Spaß an der Freude. Einen dritten Tag hätte der Spoiled-Lack sicher noch problemfrei überlebt, auch ansonsten konnte ich keine Macken feststellen. Das Ablackieren war ein bisschen aufwändiger, weil diese zauberhaften Flecks sich doch gerne überall verteilen - aber das kennt man ja schon.

Samstag, 25. Oktober 2014

LR Health & Beauty - Anna Frost

Wer das Bild auf Instagram gesehen hat, dürfte inzwischen wissen, dass ich außer meinen heißgeliebten Düften (z.B. "Tommy girl", "Mexx woman" und "Pussy deluxe") inzwischen doch auch ein paar andere Parfümchen in meinem Regal stehen habe. Gerade in den letzten zwei Jahren sind viele Düfte dazugekommen, weil sie einfach lecker duften und ich irgendwie gerade bei meinen Lieblingsdüften ein bisschen davor zurückschrecke, sie täglich zu benutzen (und das finde ich übrigens selbst auch seltsam!).

Obwohl es mir immer wahnsinnig schwer fällt, Düfte zu beschreiben und "auseinanderzunehmen", versuche ich, in (un)regelmäßigen Abständen (vermutlich so ein Mal im Monat) mal mein Näschen zu Papier zu bringen und die Düfte zu verbloggen, die mich so begleiten. Seit September ist das unter anderem das EdP von "Anna Frost", die in der Blogosphäre auch als Fashionpuppe bekannt ist und bei LR Health & Beauty (das sind die mit diesem Quad hier) ihren eigenen Duft kreieren durfte.

Als ich das erste Mal beim Beautypress Infotag in Hamburg an Anna Frost (dem Parfüm!  - nicht der Schöpferin selbst, die auch zugegen war) schnuppern durfte, war ich recht angetan - warum wurde recht schnell klar, als ich einen Blick auf die Kopfnote war: Bergamotte, Birne und Freesie - Zitrus macht mich einfach glücklich!

Auch wenn ich sagen muss, dass der zitrische Einschlag wirklich nur im ersten Moment zu riechen ist und auch gar nicht aufdringlich-scharf ist, sondern nur ein wenig spritzig-frisch. Dann kommt gleich ein wohliger, runder Blumenakkord - ich würde behaupten, dass da eher die Freesie durchkommt und von der Birne eher hintergründig begleitet wird. Die Bergamotte geht da in meiner Nase doch weitgehend unter.

Nach kurzer Zeit kommt die Herznote gut durch und ich finde, dass hier besonders die Iris tragend ist - aber auch das nicht aufdringlich-scharf-müffelnd, sondern gut abgestimmt durch den leicht süßlichen Hauch von Jasmin und Orangenblüte. Sozusagen ein gut merkbarer Hauch Iris, umschmeichelt von Jasmin und Orangenblüte. Für mich ist der Duft eindeutig eher blumig-süß und kaum zitrisch, aber da die Komposition wirklich rund und gelungen ist, stört mich das nicht. Gerade bei Iris habe ich sonst sofort diesen stechenden "gelben" Duft in der Nase, als ob man die Staubblüten direkt im Gesicht hätte, das ist bei "Anna Frost" aber keineswegs der Fall - sehr zu meinem Gefallen!

In der Basisnote kommt das Patchouli eindeutig raus - aber auch hier bilden Vanille und Karamell den perfekten Ausgleich zu dem (für mich) oft muffigen, staubigen, erdig-holzigen Einschlag. Bei Düften mit Patchouli-Basis bin ich eigentlich immer sehr vorsichtig, weil ich diese orientalische Schwere, die oft mit so einer klebrig-süßen Muffigkeit einhergeht, eigentlich gar nicht mag. Hier rundet aber die leichte Süße von Vanille (nicht künstlich, sondern wirklich fein, rund und weich) und Karamell den würzigen Eindruck in der Basisnote wirklich geschickt ab und macht den Duft damit eindeutig verführerisch und sinnlich, ohne ihn schwer und alt wirken zu lassen.

Insgesamt entwickelt sich "Anna Frost" für mein Näschen wirklich sehr gut - ein erster Hauch blumig-verspielter Frische geht für mich über einen blumig-warmen, süßen Ton in einen würzig-verführerischen Eindruck von Sinnlichkeit über... Der Duft ist wirklich gar nicht so einfach, sondern eher vielschichtig und komplex - und auch wenn ich nicht immer alle Nuancen perfekt rausgeschnuppert und zugeordnet kriege, finde ich die einzelnen Eindrücke doch gut erkennbar.
Für die Fans von kleinen Gimmicks ist im eher klassisch-cleanen Flakon (in einer perfekt darauf abgestimmten und ehrlichen Umverpackung! Hat sich mal jemand den neuen Duft von Helene Fischer angeschaut? Riesenkarton - winziger Flakon...), der wirklich angenehm in der Hand liegt und sich auch gut lagern lässt, ein kleiner Swarovski-Kristall enthalten, der die Verspieltheit des Duftes unterstreicht (und ich frage mich, wie man den da jemals rauskriegen soll).

Insgesamt ist "Anna Frost" kein Duft, der mich mit einer Parfümwolke umgibt, sondern eher nah am Körper bleibt - aber so mag ich das eigentlich auch lieber. Die Haltbarkeit finde ich ziemlich gut, wenn ich morgens sprühe kann ich nachmittags noch immer die würzig-weiche Basisnote an mir erschnuppern, auch wenn sie nicht mehr so intensiv ist wie zu Beginn (aber irgendwie ist das ja auch logisch). Gott sei Dank liege ich voll in der Zielgruppe von 13 bis 39, würde aber eher vermuten, dass der Duft aufgrund seiner Komplexität eher nicht für die ganz jungen Mädels geeignet ist - aber das ist ja Geschmackssache. Mit 24,95€ für 50ml EdP (!) liegt der Duft auch preislich in einem Bereich, der für mich auf jeden Fall einem Nachkauf nicht entgegen sprechen würde - aber die 50ml wollen auch erst einmal leer werden...

"Anna Frost" wurde mir kosten- und bedingungslos von LR Health & Beauty zur Verfügung gestellt.

Freitag, 24. Oktober 2014

Nubar "Prisms" Absolute

Gott sei Dank ist endlich Freitag - die Woche war irgendwie ziemlich für die Tonne. Umso schöner, dass sie traditionell mit dem "BlueFriday" endet - Blau macht mir irgendwie immer gute Laune! Und noch ein bisschen mehr steigt die Laune, wenn der Lack eine milde Gabe ist, dieses Mal von Marina, die mir ein paar zauberhafte Schätzchen aus dem Urlaub mitgebracht hat. Unter anderem auch meinen insgesamt dritten Lack von Nubar, "Absolute" aus der Prisms-Kollektion.

Besonders schön finde ich ja, dass "Absolute" auch ein heller Blauton ist, sonst neige ich doch sehr eindeutig zu dunkleren Farbnuancen. Im Fläschchen war ich von "Absolute" gleich begeistert - sah mir doch sehr nach einem feinen Holoschätzchen aus! Also neugierig aufgeschraubt, erste Schicht lackiert und erstmal geschluckt - das war dann doch ein bisschen sehr bedenklich sheer. Sogar so sheer, dass ich überlegt habe, eine hellblaue Base zu lackieren - aber da "Absolute" wirklich schnell trocknet, habe ich es doch mal pur probiert.
Der Auftrag geht an und für sich problemfrei, aber da der Lack an sich wirklich nur minimal bläulich pigmentiert ist und die winzigen Partikelchen zwar dich, aber auch hell sind, braucht man so einige Schichten, um "Absolute" deckend auf die Nägel zu kriegen. In meinem Fall waren es dann tatsächlich vier Schichten... Nach den ersten beiden waren meine Nägel schon eindeutig hellblau, das Nagelweiß aber noch zu gut erkennbar, die dritte war fast genug und die vierte hat mich dann am ehesten zufriedengestellt. Lediglich mit Blitz kann man noch den Übergang zum Nagelweiß wirklich gut erkennen, ansonsten ist der Lack doch blickdicht.
Auch wenn vier Schichten echt viel sind - ich bin immer wieder begeistert von der Oberfläche, die sich bei solchen Hololacken ergibt: Ohne Topcoat ein toller Glanz, perfekte Spiegelungen und das Oberflächengefühl ist irgendwie leicht glitschig - und das mit wirklich kurzer Trockenzeit (sodass ich die vier Schichten wirklich verschmerzen kann). Der Holoeffekt ist bei "Absolute" insgesamt eher dezent, es handelt sich hier auch um einen scattered Holo und nicht um die klassische lineare Variante. Bei normalem Tageslicht kommt von dem Holo leider kaum was rüber (und das wird dann auch noch von der Kamera geschluckt), es ist eher so der Eindruck von einem bunten Hauch, der sich da leicht über die Nägel zieht. Allerdings ist dieses feine, hellblau-silbrige Finish auch so schon zauberhaft.
Da sich die Sonne leider bedeckt gehalten hat hier (arghs, eigentlich mag ich den Herbst, aber dieses triste, matschige Wetter ist doch ein bisschen anstrengend!), kann ich  nur vermuten, dass "Absolute" auch im Sonnenschein seine bunte Seite zeigen würde - aber ich habe sie nur mit Blitz im Angebot. Bei Kunstlicht erkennt man den Holoeffekt auch schon deutlich besser, aber da bekommt der Lack (zumindest bei meinen Lampen) einen ordentlichen Gelbstich. Geblitzt fällt, wie schon gesagt, doch noch ein bisschen deutlicher auf, dass "Absolute" keine Deckkraftbombe ist - aber dafür blinken die feinen Holopartikelchen auch schön vor sich hin!
Das richtige Holo-V sucht man da wirklich vergebens - aber so ein verstreuter kleiner Holo ist ja auch mal hübsch! Es blinkt in allen erdenkbaren Farben: Rot, Gelb, Orange, Pink, Blau, Grün und Lila sieht man bei einem genaueren Blick - und wenn man ganz viel Fantasie hat, kann man sogar einen Hauch eines Ansatzes vom Holo-V erahnen... Also, wenn man sich jetzt mal vorstellt,dass man die Hand gaaaanz weit weg halten würde, könnte das so in etwa die Form eines Vs haben *hust*... Mich haut "Absolute" hauptsächlich wegen der faszinierenden Oberfläche ja wirklich von den Socken - wieso können nicht alle Lacke so ein schönes, ebenes Finish haben?
Ich war mit "Absolute" zwar ohne Topcoat unterwegs, hatte aber (zu meinem Erstaunen) gar keine Haltbarkeitsprobleme. Drei Tage hat der Lack durchgehalten, ohne irgendwelche Chips oder außerordentlich viel Tipwear. Zwar ist der Glanz im Laufe der Tage ein bisschen verblasst, die Oberfläche teilweise ein bisschen zerkratzt gewesen, aber das ist ja normal. Ich mag "Absolute" wirklich sehr gern und finde dieses zarte Finish traumhaft (Danke, Marina ♥) - aber das nächste Mal bekommt er glaube ich eine hellblaue Base drunter!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Käse aus dem Ofen

Donnerstags ist ja eigentlich mein "Rezeptetag", aber in letzter Zeit koche ich vorwiegend aus Mangel an selbiger kaum. Das heißt aber nicht, dass ich nichts esse (schön wär's!), sondern eben eher weniger aufwändige Sachen futtere, die man nicht unbedingt "kochen" muss. D. hat letztens die Bemerkung fallen lassen, dass ich mich momentan sehr einseitig ernähren würde - und zumindest was das Essen zu Hause angeht, hat er durchaus recht: Es gibt bei mir abends vorwiegend Knoblauchbaguette, Kürbissuppe und Käse aus dem Ofen (hallo, Alliteration!).
Als Kind wäre ich vollkommen glücklich gewesen, wenn ich mich die ganze Zeit von Kartoffeln, Eiern, Gurken und Käse hätte ernähren können - und irgendwie kommt das ab und zu einfach mal wieder durch. Momentan in Form einer ganz extremen Ofenkäsephase - der passt auch einfach perfekt in den Herbst, zu einem gemütlichen Abend auf der Couch. Ganz erschrocken musste ich aber feststellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die noch nie Käse aus dem Ofen gegessen haben (Rougette hats ich übrigens "Ofenkäse" als Marke eintragen lassen)! Dabei gibt es den inzwischen sogar recht günstig auch im Discounter...
In meinem Kühlschrank wohnen momentan die drei Alpenstern-Käse, die ich für 1,59€ bei Lidl gekauft habe - da gibt es nämlich die 180g Packung, die für eine Lena reicht, obwohl behauptet wird, dass sie für zwei Personen gedacht ist. Die große Variante (z.B. von Rougette) mit 320 g (und ich glaube 3,79€, im Angebot für 2,99€) ist für mich tatsächlich zu viel und wird dann an zwei Abenden gegessen - aber eigentlich mag ich die kleinen Packungen lieber. Bei uns gibt es den Käse aus dem Ofen auch bei Aldi (untere zwei Schachteln), allerdings sind die Käse trotz unterschiedlicher Umverpackung identisch (stammen aus der gleichen Molkerei). Die Kräutervariante habe ich noch nicht probiert, "mild" und "würzig" mag ich beide sehr gerne. Rougette hat noch Knoblauch im Sortiment (geile Sache!), Chili (muss ich irgendwann auch probieren) und Röstzwiebel (ist mir irgendwie suspekt) - bei den Sorten gibt es also doch kleine Unterschiede zwischen dem Premiumprodukt und den günstigeren Varianten.

Was da so in den Ofen wandert ist übrigens ein profaner Weichkäse - er hat als Ofenkäse nur den Vorteil, dass er schon in einem kleinen Holschälchen daherkommt. Aber grundsätzlich kann man auch seinen Lieblingsweichkäse in den Ofen schieben und backen - man sollte nur irgendeine Umrandung basteln oder eine kleine Backform nutzen, sonst zerläuft der Käse einfach komplett. Und die meisten Weichkäse, die man sich sonst aufs Brot packt, sind auch ein wenig flacher - da blubbert es nicht so schön...

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich bei Käse generell nicht auf die Kalorien achte - und ich habe zum ersten Mal auf die Nährwerte geschaut, als ich dieses Foto gemacht habe (dass Käse fettig ist, ist ja nun nichts Neues - der muss aber auch fettig sein!). Da die Milch nicht zusätzlich bearbeitet wird, gelten die Ofenkäse übrigens als laktosefrei...

So ein "kleiner" Käse haut mit knapp 640 Kalorien dann schon ordentlich rein - und ich kann einfach nicht verstehen, wie man ernsthaft behauptet, dass 90g für eine Person ausreichen würden. Ich bin jetzt eigentlich nicht so die Riesenesserin, aber von einem halben Käselaibchen würde ich nicht satt werden...

Bei mir gibt's den Ofenkäse eigentlich immer ganz profan mit Baguette, Ciabatta oder Weltmeisterbrötchen (mein Versuch, da etwas "Gesundes" an den Käse zu bringen) - ich finde, dass Brot sich einfach am allerbesten eignet, um in den Käse zu dippen. Man könnte zwar auch irgendwelche Gemüsesticks schnippeln, aber das wäre mir dann ein bisschen ZU gesund und außerdem zieht der Käse auch nicht so schön in Gemüsesticks ein, wie er in so ein fluffiges Baguette oder Ciabatta einzieht... Wer Gemüse zu seinem Käse will, kann auch einfach Raclette machen - immerhin gibt es jetzt auch wieder zuverlässig Raclettekäse zu kaufen!
Wenn man nicht der absolute Käsehasser ist (soll es ja geben, auch wenn ich mir nicht erklären kann, warum!), ist Ofenkäse wirklich mal einen Versuch wert. In 20 Minuten ist der Käse im Ofen schön warmgeblubbert und essfertig, man hat weniger Aufwand als mit einem Raclette (vor allem das Putzen der Pfännchen fällt weg) und eigentlich kann man auch alle "üblichen" Beilagen (Kartoffeln, Gemüse, Schinken, Obst) dazu machen. Bei mir gibt's jedenfalls heute Abend die kleine Kräutervariante, auf die bin ich schon richtig gespannt!