Mittwoch, 30. April 2014

L'Oréal Color riche 102 Macaron noisette

Die 53. Runde von "Lacke in Farbe... und bunt!" steht an, damit jährt sich unsere Aktion zum ersten Mal! Seit dem 01.05.2013 posten jede Woche eine ganze Menge Mädels ihre Lacke zu unserer Farbvorgabe - dass diese Aktion, die als keines Gemeinschaftsprojekt zweier Bloggerinnen gedaht war, solche Ausmaße und so ein begeistertes und aktives Publikum erreicht, hätten wir niemals gedacht!

Umso mehr freuen wir uns natürlich, dass der Mittwoch in "Einheitsfarbe" für viele von euch schon zu einer festen Tradition geworden ist und nicht nur wir immer wieder auf den Mittwoch hinfiebern. Zum Jahrestag haben wir uns tatsächlich für Beige als "Jahrestagsfarbe" entschieden... Was wir uns dabei gedacht haben (nichts, das Datum ist uns nichtmal aufgefallen), sei dahingestellt - aber schließlich findet so jede Farbe ihre Fans und auch Gegner!
Ich habe mir für heute mal wieder einen Lack von L'Oréal rausgesucht - witzigerweise wie schon bei Runde 1, allerdings bin ich heute viel, viel heller! Meine anderen L'Oréal-Lacke (*hier* und *hier* - ich erkenne da übrigens ein farbliches Muster!) haben mich bisher qualitativ überzeugt und das gleiche gilt auch für "Macaron noisette". Lackiert habe ich zwei Schichten, wobei im Sonnenschein deutlich wird, dass vielleicht auch eine dritte nicht übel gewesen wäre. Die Trockenzeit war angenehm kurz und so sind die Bilder ohne Topcoat entstanden.
Was die Farbe angeht, kann man sich hier wohl definitiv streiten, denn wie schon der Lack aus Runde 1, ist "Macaron noisette" recht vielschichtig. Im normalen Tageslicht ist das für mich ein solides, helles Beige - ein leicht bräunlich angehauchter Ton, der im Schatten auf dem zweiten Bild schon fast einen leicht gräulichen Hauch hat und damit schon ein wenig in Richtung Leberwurst geht. Nach RAL könnten das glatt Beigerot und Elfenbein sein - aber grundlegend würde ich sagen, dass hier das Kriterium der warmen, bräunlichen Farbe durchaus erfüllt wird.
Während man vielleicht im Fläschchen auf den ersten Blick ein wenig spannendes Cremefinish vermute, wird auf den Nägeln schnell klar, dass da feiner, silberner Schimmer auf dem Beige schwimmt - das sich übrigens so hervorrangend an meine Hautfarbe anpasst, dass ich bei nur einem kurzen Blick auf meine Nägel den Eindruck hatte, so gar keine Fingernägel mehr zu haben... Der Eindruck wird vielleicht am deutlichsten, wenn man sich das zweite Bild ansieht... Im Sonnenschein kommt dieser feine Schimmerschleier ein bisschen deutlicher raus und blitzt ein wenig auf den Nägeln.
Im Sonnenschein bekommt der Lack einen leichten Touch in Richtung Apricot und der feine Schimmer zeigt, dass er gar nicht nur silbern ist, sondern diese Mikropartikelchen auch in Orange und Pink, vereinzelt sogar Grün und Blau schimmern. Aber das kriegt man wirklich am ehesten unter der Linse raus, mit dem bloßen Auge bleibt das ein silberner Schimmer mit kleinen Highlights. Und da ich diesen Schimmer dann doch nicht spannend genug fand, habe ich einfach einen Topper mit silbern-holografischen Glitterteilchen drübergepinselt:
So sieht der Lack dann gleich ein bisschen spannender aus, oder? Über die Haltbarkeit kann ich mich übrigens - typisch auch für einen eher hellen Lack - so gar nicht beklagen! Nach zwei Tagen kam der Topper drauf, der dann noch einen Tag bleiben durfte, dann war mir der Lack einfach zu nude.

Bei Cyw gibt es heute eineneher gräulich-beigen Lack, ich vermute mal, dass da ein gut bekannter Klassiker dahintersteckt:
http://jahreszeitenhaus.blogspot.de/2014/04/nagellack-p2stormy.html
Und bevor jetzt die beige "Jahrestagsgalerie" startet (mal ehrlich Cyw - das war doch echt keine geschickte Wahl, oder?), noch schnell die Farbe fürs nächste Mal: Es wird wieder ein bisschen intensiver, es gibt mehr Farbe und wir wollen kupferne Lacke sehen!

"Macaron noisette" wurde mir im Rahmen eines Bloggerevents von dm zur Verfügung gestellt.


Dienstag, 29. April 2014

101 im April

Pünktlich zum Ende des Monats und zu den anstehenden Deadlines hat mich eine fiese Erkältung erwischt und ich muss mich Ende April mit Fieber und Halsschmerzen rumplagen - na super! Trotzdem gibt es heute mein aktualisierte 101-Liste, Vorbereitung ist halt manchmal doch alles und ansonsten würde ich bestimmt so einige Dinge vergessen.

11. Ersatzakkus für die Kamera (1 / 1)

Erst jetzt fällt mir auf, dass ich ErsatzakkuS geschrieben habe, dabei braucht das Teil ja nur einen Akku - und den habe ich mir endlich bestellt! Die "bessere" Version, die hoffentlich auch ein bisschen länger hält, denn eigentlich wollte ich ja in den Zoo gehen...

Aber gut, spätestens im Mai hätte ich eh einen gebraucht, weil es da nach Helsinki geht. Über 40€ für einen Originalakku sind zwar nicht wenig - aber da bin ich zumindest zuversichtlich, dass er wirklich hochwertig ist. Bei den nachgemachten liest man doch immer mal wieder unterschiedliches...

12. ein neues Objektiv  für die Knipse (1 / 1)

Eigentlich hatte ich sogar zwei bestellt - allerdings habe ich dann nur eines behalten, weil das andere für mich einfach nicht sinnig gewesen wären. Jetzt habe ich also ein Makroobjektiv und muss noch vor dem Urlaub ganz drigend ein Teleobjektiv besorgen, ansonsten wird das mit den hübschen Tierbildern schwierig!

14. Nagellacke maximal (5 / 100)

Eigentlich könnte ich sogar einen Lack abziehen, weil ich "Bongo drums" inzwischen als Basecoat leer gemacht habe... Aber da ich in Wien war, sind auch zwei Lacke in meinen Besitz gewandert, weil ich die Gelegenheit genutzt habe, um mal einen Blick in die österreichische Drogerie zu werfen. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit und die Auswahl war nicht spektakulär (aber die haben die schöneren Theken in Österreich!), also wurden es nur zwei der "Special effect"-Lacke. Die anderen fand ich zwar auch nicht uninteressant, aber irgendwie waren es vorwiegend die beiden, die mich angelacht haben - bei dem blauen dürfte recht klar sein, warum, oder?

17. Handcremes aufbrauchen (3 / 6)

Eine Handcreme, die schon ewig bei mir rumstand, ist endlich leer geworden! Obwohl ich die alessandro-Handcremes immer noch supergerne mag, hat sich in der letzten Zeit ein neuer Favorit herauskristallisiert - mal schauen, ob ich dazu bald ein Posting hinkriege. Und meine Balea-Lotion auf der Arbeit ist immer noch nicht leer...

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (16 / 142)

Das war irgendwie ein Krampf diesen Monat, da ich einfach zu viel unterwegs war - aber trotzdem geschafft!

21. Lippenpflegestifte aufbrauchen (4 / 12)

Mein Hosentaschen-Lipsmacker und mein Wohnzimmer-Lipsmacker sind alle geworden! Und ich habe festgestellt, dass ich unbedingt drei Lippenpflegestifte zur gleichen Zeit (Hosentasche, Wohnzimmer, Flur) brauche, damit ich nicht verzweifelt und verirrt in der Gegend rumlaufe...

26. Nailarts bzw. -designs posten (3 / 10) 

http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/04/sinful-colors-946-happy-ending.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2014/04/inglot-824.html
Ha, das war ja mal ein erfolgreicher Monat in dieser Hinsicht! Gleich zwei Manis, die für ich in diese Kategorie passen - und beide gefallen sie mir außerordentlich gut. Ich glaube, ich bin dann doch eher fürs "Sachen draufpeppen" als fürs eigenhändig malen.

29. an 10 Blogparaden teilnehmen (5 / 10) 

Mit meinem blauen OPI-Sandlack bei Paddys "My look - your look" zum Thema Frühlingslack mitgemacht, ansonsten koche ich fleißig und auch beim Blue Friday und der Mädchenzeit war ich wieder dabei.

30. Auto waschen (1 / 4)

Nachdem mein Auto durch die Waschanlage nicht so ganz sauber geworden ist, war ich dann mit meinem Paps noch selber waschen - aber das zählt eigentlich nicht so richtig... Aber immerhin ist mein Auto jetzt wieder halbwegs sauber!

33. Nebenjob kündigen (0 / 1) 

Naja, noch habe ich nicht gekündigt - aber nachdem da in der letzten Zeit mal wieder einige echt bescheuerte Sachen vorgefallen sind, fasse ich das gerade sehr konkret ins Auge... Wenn ich mich nur ärgere, macht mich das zusätzliche Geld auch nicht wirklich glücklich...

42. USB-Sticks entmüllen (1 / 1)

Der große Vorteil von langweiligen Tagungen: Man hat Zeit, sich mit anderem Kram zu befassen und so habe ich tatsächlich alle meine USB-Sticks genauer unter die Lupe genommen, ausgemistet und neu formatiert.

51. Bücher lesen (8 / 60)

Von Elizabeth Heiter "Kalte Gräber",das ich ganz gut fand und auf dem Hin- und Rückflug zu meiner Konferenz habe ich dann auch noch "Ein plötzlicher Todesfall" von J.K. Rowling fertiggelesen. Definitiv keine Empfehlung von mir - mal schauen, ob ich mich da noch zu einer Rezension überwinden kann...

52. "Malen nach Zahlen"-Bilder fertig machen (0 / 4)

Unglaublich, wie lang sich die letzten Farben ziehen... Zugegeben, ich war recht viel unterwegs diesen Monat und dementsprechend wenig zu Hause, um zu malen. Aber als sich das Farbtöpfchen mit der Nummer 6 auch so nervig gemalt hat, habe ich dann keine Lust mehr gehabt. Es fehlen also noch 5 Farben, das muss im Mai jetzt mal gehen!

57. Städtereisen (0 / 3)

Eigentlich hatte ich ja gehofft, an meine Tagung in Wien noch ein bisschen Urlaub dranzuhängen - aber leider hat das nicht funktioniert und einen zweistündigen Mini-Stadtrundgang zähle ich jetzt nicht als Städtereise... Aber das hat mir erneut gezeigt, dass ich dringend noch einmal ausführlicher nach Wien muss, die Stadt hat so viel zu bieten! Aber erst einmal kommt jetzt Helsinki dran...

60. Sport machen (69 / 514)

Leider bin ich - aufgrund fast zweiwöchiger Abwesenheit und anschließender Krankheit - schon wieder ein bisschen im Minus... Aber das kriege ich hoffentlich vor Helsinki ausgeglichen. Außerdem habe ich mein Rad wieder rausgeholt und fahre bei gutem Wetter fleißig mit dem Fahrrad zur Arbeit - so ein bisschen tut sich da sportlich also durchaus.

68. ins Kino gehen (1 / 5)

Irgendwie haben der beste Freund und ich kein so richtiges Glück mit der Sneak-Preview: Schon beim letzten Mal haben wir einen leicht seltsamen französischen Film erwischt und auch dieses Mal gab es eine französische Produktion: Wobei "Super-Hypochonder" eigentlich ganz okay war und wir viel gelacht haben. Mal sehen, ob wir es beim nächsten Mal, wenn ich meine Eltern besuche, auch wieder in die Sneak schaffen... Wenn dann wieder was französisches läuft, ist das eine Verschwörung!

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (4 / 32)

Ach, das war diesen Monat total einfach - beim Familienbesuch wurde viel gechillt und nur weniges verpflichtend erledigt... Gemütlich auf der Couch rumgammeln hat definitiv was!

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (4 / 32)

Dafür war es gar nicht so einfach, meine Oma anzurufen - wenn man direkt vor Ort ist, fährt man sowieso vorbei und mit Wien war das dann auch ein bisschen tricky, aber trotzdem erledigt!

79. neue Rezepte ausprobieren (8 / 50)
 
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/04/nudeln-selbstgemacht.html
Also an wirklich neuen Rezepten habe ich wohl nur die Nudeln im Angebot, die ich vorher noch nicht gemacht hatte. Allerdings fand ich sie gar nicht so schlecht und einer anderen Version (vielen Dank für die Vorschläge!) steht außer einem Zeitproblem nichts im Wege! Ansonsten habe ich diesen Monat nicht so wirklich viel gekocht - aber das schiebe ich einfach darauf, dass ich auch nicht so viel zu Hause war.

Aber Eis habe ich fleißig produziert - Himbeer, Himbeer und noch mehr Himbeer und es war jedes Mal wahnsinnig lecker! Und an Ostern habe ich mir Pfannkuchen mit einer Erdbeer-Apfel-Soße gegönnt... Das war ein kleines Träumchen bei der ganzen Arbeit!
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/04/himbeereis.html

80. Kräuter pflanzen (1 / 1)

Ich habe ja absolut keinen grünen Daumen - aber letztes Jahr habe ich Samen gekauft und einen kleinen Blumenkasten gekauft. Tatsächlich sind damals auch der Dill und die Melisse ganz gut gewachsen, also habe ich mir für dieses Jahr gedacht, dass ich ein bisschen variaber sein könnte: Basilikum und Oregano, Majoran, Petersilie, Melisse und Salbei, Petersilie und Dill haben es dieses Mal ins Kästchen geschafft.
Als ich von meinem Wien-Trip wieder da war, waren tatsächlich ein paar kleine Kräuterchen in meinem Kästchen zu sehen - ich glaube, das Zeug wächst in meiner Abwesenheit besser! Wenn ich nicht komplett falsch liege, haben sich da Oregano und Basilikum schon an die Oberfläche gekämpft.

Ich bin ja gespannt, ob die anderen Kräuterchen sich auch noch trauen und muss mich jetzt echt mal darum bemühen, die kleinen Pflänzchen regelmäßig zu gießen und sie nicht vertrocknen zu lassen - auf meinem Küchenfensterbrett bekommen sie nämlich auch recht viel Sonne.

86. neue Restaurants probieren (1 / 5)

Wenn man auf Dienstreise ist, kommt man ja in einer unbekannten Stadt zwangsläufig in neue Restaurants, deswegen zählt das nicht wirklich - aber die Pizza war superlecker!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (4 / 32)

Puh, Gott sei Dank gab es bei meinen Eltern Seelachs (in Form des grandiosen Fisch-Gemüse-Auflaufs, dieses Mal mit Limettensoße!), ansonsten wäre ich diesen Monat doch arg in die Bredouille gekommen... Aber wenn man viel unterwegs ist, ist das auch nicht so einfach!

Erkenntnis des Monats: Wenn man vorher auf die Olivenöl-Flasche schaut und liest, dass sich das Öl ab einer bestimmten Temperatur (also im Kühlschrank) verfestigt und ein bisschen ausflockt, bekommt man nicht einen halben Herzinfarkt, wenn die Oberfläche des frischen Pestos am nächsten Tag leicht seltsam aussieht... Ich habe ja schon oft Pesto gemacht, aber so ein Gefrickel hatte ich noch nie obendrauf - lecker war's aber trotzdem und wurde dann auch wieder klar...

Eigentlich dachte ich ja, dass ich diesen Monat nicht so wirklich was geschafft hätte, weil ich viel unterwegs war... Vor allem das mit dem Bild ärgert mich doch ziemlich - aber insgesamt sind da doch einige Sachen zusammengekommen, die ich jetzt abhaken kann! Mal schauen, was der Mai - außer einem Helsinkiausflug - so im Angebot hat!

Montag, 28. April 2014

Annemarie Börlind "Bodylind fresh" Duschgel

In der letzten Zeit entdecke ich ständig neue Marken, die mich neugierig machen - großteils ist das der Umstellung der Budni-Produktrange geschuldet (dort wurden ja bisher dm-Eigenmarken vertrieben, jetzt gibt es budnieigene "neue" Marken), teilweise natürlich auch der Tatsache, dass man als Blogger auch einige Samples zugesteckt bekommt.

Von Annemarie Börlind hatte ich durchaus schon gehört, allerdings habe ich die Marke (zu meiner Schande) eher in die Kategorie "Naturkosmetik für die reife Frau" gesteckt. Nun könnte man sagen, dass ich mit meinen 30 Jährchen definitiv schon in diesen Altersbereich passe - aber trotzdem habe ich mich mit Börlind noch gar nicht auseinandergesetzt.

Das änderte sich dann im Februar, als ich in Hamburg wahnsinnig nette und aufschlussreiche Gespräch mit den Damen von Annemarie Börlind führen durfte und so einen Einblick in die Produktrange und auch die aktuellen Produktneuheiten erhalten habe. Aktuell auf den Markt kamen da die Bodylind-Produkte und ich durfte mir das Duschgel zum Testen mitnehmen. Duschgels haben es bei mir nicht leicht, weil ich eigentlich keine großartige Wirkung von ihnen erwarte und dann eigentlich nur doch Konsistenz und Duft punkten können - aber auch das schaffen ja nicht alle!

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist bei Codecheck verwirrend, da dort andere Inhaltsstoffe vermerkt sind als auf der Seite von Börlind (dort gibt es übrigens auch jeweils eine kurze Erklärung zu den einzelnen Stoffen, was ich super finde!).

Da das Duschgel vegan ist und EcoControl zertifiziert - auch hierzu kann man sich auf der Seite viele Informationen holen. An der Transparenz kann man wirklich nicht meckern!

Aber neben aller Theorie ist ja das Spannende, was das Duschgel nun zu bieten hat - und da kam für mich die erste Überraschung. Aufgrund der Verpackung hätte ich ja eine cremige, weiße Konsistenz erwartet - wurde allerdings von gelig-flüssigem orange-transparentem Duschgel überrascht.

Es schäumt ganz gut auf (Schaumberge muss man nun nicht erwarten, aber ein bisschen weißlicher Schaum macht sich schon bemerkbar) und man braucht wirklich nur eine geringe Menge, um sich vollständig einzuseifen - aber was für mich wirklich der Hammer war, war derDuft!

Bei "fresh" im Namen kann man ja durchaus einen frischen Duft erwarten, aber auf diese Fruchtigkeit war ich im ersten Moment (weiße Verpackung - Cremeassoziation) gar nicht vorbereitet. Eine wundervolle Mischung aus süß-saueren, zitrischen Düften - ich war sofort hin und weg, weil ich einfach Zitrusdüfte sehr gerne mag. Beim Einseifen ist der Duft auch gut wahrnehmbar, allerdings verfliegt er nach dem Abspülen dann auch komplett und man kann durchaus eine parfümierte Körperpflege auftragen. Die ist definitiv wichtig, da ich beim Bodylind Duschgel leider keine pflegende Wirkung festgestellt habe.

Auch wenn der Preis mit 9,90€ nicht wirklich gering ist, muss man dem glaube ich die hohe Qualität der Inhaltsstoffe und das Ansinnen der Firma entgegenhalten. Leider habe ich die Bodylind Fresh Produkte noch gar nicht bei und gesehen - andere Pflegelinien und Shampoos durchaus, aber dieses Duschgel ist mir noch nicht wieder über den Weg gelaufen; das würde ich mir nämlich trotz des Preises (und zahlreicher weiterer Duschgels im Vorrat *hust*) definitiv noch einmal holen! Irgendwie bin ich bei Duschgels gerade sehr auf dem Naturkosmetik-Trip...

Das Duschgel wurde mir kosten- und bedingungslos von Annemarie Börlind zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 27. April 2014

Inglot 824

Die beste Cousine von allen (ich habe tatsächlich noch eine weitere, also gibt es wirklich Konkurrenz!) hat an mich gedacht und mir meine ersten Inglot-Lacke beschert - sie kamen nach einer wilden Postreise heil bei mir an und natürlich musste ich sie auch gleich ausprobieren. Ein bisschen schade finde ich ja, dass die Schätzchen nur Nummern und keine Namen haben - aber das ändert ja nichts an den Lacken selbst.
Die 824 hätte ich mir selbst wohl eher nicht gekauft, da es sich um einen rotpinken Cremeton handelt (und genau deswegen habe ich den Lack auch zuerst lackiert) - aber inzwischen finde ich die Farbe doch ganz hübsch. Der Lack hat eine cremige Konsistenz und lässt sich gut auftragen, die Inglotlacke haben zwar einen schmalen Pinsel, der fächert aber gut auf und macht keinerlei Probleme beim Auftrag.
Die Trockenzeit war insgesamt in Ordnung, die 824 zieht nicht superschnell an, braucht aber auch nicht übermäßig lange zum Trocknen. Mit zwei Schichten ist die Deckung auf meinen Nägeln perfekt, wer ein wenig dicker lackiert oder kürzere Nägel hat, könnte auch mit einer auskommen. Auf den Nägeln kommt der Lack insgesamt ein wenig roter rüber, als er im Fläschchen wirkt - das hat ihn mir doch sehr sympathisch gemacht. Farblich könnte das schon fast ein Himbeerrot sein, da der pinke Anteil auch noch recht gut erkennbar ist - zumindest, wenn die Sonne nicht die roten Anteile so besonders herauskitzelt.
Je nach Licht ist der Lack tatsächlich mal ein wenig pinker, mal roter - aber insgesamt ist er auf den Nägeln immer ein wenig dunkler als er im Fläschchen wirkt. Was den Lack doch spannend macht, ist eben diese Mischung aus Rot und Pink, die die 824 auch deutlich peppiger als klassische, reinrote Lacke macht. Ich glaube, so einen leicht beerig angehauchten, aber eben nicht wirklich beerigen Rotton habe ich auch noch gar nicht in meinem Repertoire (und das kennt meine Cousine definitiv nicht, die weiß nur, dass ich Nagellack mag...).
Außer drei Lacken hat mir meine Cousine auch noch ein Döschen mit Hologlitter von Inglot beschert - und zwar nicht den typischen hexagonalen Glitter, auch keine Rauten, nein! Da war tatsächlich kugelrunder Bommelchen-Glitter in dem Döschen enthalten und ich konnte es mir nicht verkneifen, den Cremelack noch ein wenig aufzupeppen. Ich finde ja Doticures wahnsinnig cool - kriege sie aber selbst irgendwie nicht so richtig hin, da ist doch runder Glitter der perfekte Ausweg!
Normalerweise schaffe ich es ja, mich auf ein paar Bilder zu beschränken - aber bei dem Hologlitter war das einfach nicht möglich, deswegen gibt es halt heute mal ein paar mehr Bilder, damit ihr auch einen guten Eindruck von den Effekten der Glitterteilchen bekommt. Sie sind in sich nicht plan, sondern haben unterschiedliche Facetten, die dann auch für das Farbspiel innerhalb eines Glitterteilchens verantwortlich sind. Ich war hellauf begeistert von den wild glitzernden Pünktchen auf meinen Nägeln, das ist eine perfekte Mani für eine Party, es blitzt und blinkt wirklich die ganze Zeit: silbern, gelb, golden, orange, pink, lila, blau in unterschiedlichen Nuancen und grün... Einfach ein tolles Farbspiel!
Die Fotos sind noch ohne Topcoat, weil ich immer ein bisschen Bammel habe, mit dem Topcoat Bläschen zwischen den Gliterteilchen zu kriegen... Aber in diesem Fall war es auch einfach so, dass die Abendsonne die letzte Möglichkeit zu Sonnenbildern war. Mit Topcoat haben die Glitterteilchen dann auch zwei Tage problemlos gehalten, am dritten Tag sind mir beim Spülen an der rechten Hand dann ein paar Pünktchen abgefallen, also wurde ablackiert: Der blanke Horror! Der Lack geht ja supereinfach und ohne Verfärbungen runter - aber wenn man dann endlich den Glitter runterhat, verteilt er sich absolut überall (ich habe tatsächlich zwei Tage später in meinem Bett Hologlitter gefunden, keine Ahnung, wie der da hin kam)!

Die besten Geschenke sind doch die, die einen unvorbereitet total umhauen - und das ist sowohl mit dem Lack als auch mit dem Hologlitzer hier perfekt gelungen. 100 Punkte für das Cousinchen und auch für Inglot!

Samstag, 26. April 2014

Weleda Granatapfel Regenerierende Pflegelotion

Als ich aus dem Weihnachtspäckchen von dm die Weleda Pflegelotion rausgezogen habe, war mein erster Gedanke: "Och nööööö, musste das ausgerechnet Granatapfel sein?" vivian hatte mir nämlich mal zwei Handcremepröbchen geschickt und während ich die Sanddornvariante himmlisch fand, war mir die Granatapfelversion zu pappig-süß-schwer. Wäre die Pflegelotion also aus der Sanddornserie gewesen - ich wäre im siebten Himmel!

So stand also die Pflegelotion aber geraume Zeit in meinem Schränkchen vor sich hin, bis ich mich doch mal durchgerungen und beschlossen habe, sie jetzt aufzubrauchen. Bei den 200ml (die im Übrigen stolze 16,95€ kosten und damit auch teurer sind als die anderen Pflegelotionen von weleda), dachte ich mir, könnte das ja gar nicht so lange dauern und machte mich mit dem Gedanken "Augen zu und durch!" ans Cremen.

Manchmal hat man aber das Glück, von vermeintlich ungeliebten Produkten positiv überrascht zu werden und so ging es mir mit der Granatapfel Pflegelotion, denn erstaunlicherweise fand ich den Duft gar nicht mehr so aufdringlich und schon gar nicht mehr nervig! Entweder die Pflegelotion riecht ein bisschen anders - eher süßsäuerlich, frischer und nicht schwer, oder meine Duftpräferenz hat sich einfach verändert.

Da es sich bei Weleda um Naturkosmetik handelt, sind die Inhaltsstoffe auch wirklich ansehnlich: Mit Sesam-, Aprikosenkern- und Sonnenblumenöl stehen natürliche Öle sehr weit vorne, es folgen Sheabutter (die irgendwie in so ziemlich allem drin ist, oder irre ich mich da?) und Olivenöl. Das Granatapfelsamenöl versteckt sich ein bisschen weiter hinten (Punica Granatum Seed Oil - und jetzt wissen wir wohl auch alle, warum Punica Punica heißt!) und wird noch von Hirseextrakt abgerundet. Bis man also das prominente Produkt, das durch die Verpackung suggeriert wird, findet, muss man schon ein bisschen suchen - aber da der Granatapfel mit seiner zellerneuernden und dynamisierenden Wirkung hier im Vordergrund steht und die Lotion auch granatapfelig riecht, kann ich damit durchaus leben.

Was ich sehr schön finde, ist die Aufführung der Inhaltsstoffe auch in deutscher Sprache - so kann man auch ohne tiefere Kenntnis der Fachbegriffe die wichtigsten Bestandteile identifizieren und hat auch schnell im Blick, ob vielleicht Stoffe enthalten sind, die man nicht so gut verträgt. So ganz verstehe ich aber nicht, warum die letzten Inhaltsstoffe nicht mit angegeben werden - wie man sieht, ist nämlich die deutsche Liste ein wenig kürzer (nach Cetearyl Alkohol als Fettalkohol hört die deutsche Variante auf).

Den Pumpspender, mit dem die Lotion versehen ist, finde ich irgendwie nur mäßig gelungen - er sieht zwar hübsch aus und lässt sich einfach bedienen (auch mit cremigen Händen), die Dosierung funktioniert eigentlich auch ganz gut... Aber irgendwie saue ich damit ziemlich rum, weil die Creme einfach aus der Öffnung fließt und damit auch an dem Spender hängen bleibt, wenn man die Flasche nicht senkrecht hält, damit alles vom Spender nach unten auf die Haut tropfen kann.

Das mag jetzt Meckern auf hohem Niveau sein, aber bei einer solchen Entnahmemöglichkeit hätte ich gerne eine "saubere" Lösung und nicht eine, bei der ich die Flasche dann noch von der Creme befreien muss - damit geht für mich der Vorteil einer solchen Dosierung verloren.

Was die Lotion selbst angeht, handelt es sich um eine weiße Creme, die für eine Bodylotion eine recht kompakte Konsistenz hat und nicht sofort zerfließt. Sie lässt sich gut verteilen und zieht ohne eine schmierige Schicht zu hinterlassen zügig ein, das Hautgefühl danach ist sehr angenehm weich - also vom Auftrag her ein tolles Produkt! Auch was die Menge angibt, die ich zum Eincremen brauche, ist mir nichts Negatives aufgefallen, die Lotion ist vielleicht nicht die allerergiebigste, liegt aber (gefühlt) im soliden Durchschnitt.

Mir passiert es ingesamt sehr selten, dass ich ein Produkt benutze und dann noch einmal auf die Verpackung schaue, weil ich von der Wirkung überrascht bin. "Für eine spürbar festere Haut" verspricht die Pflegelotion und ich war ein bisschen irritiert, als ich wirklich nach dem Eincremen das Gefühl hatte, dass sich meine Haut irgendwie (kurzfristig!) fester anfühlte. Sie hat nicht gespannt, sondern sich so angefühlt, als wäre sie ander Oberfläche ein bisschen "angetrocknet" und wäre wirklich fester geworden.

Der Effekt hält nicht bis zum nächsten Tag an, allerdings ist ja auch eine kurzfristige Wirkung schon mehr, als andere Cremeprodukte zu bieten haben. Der Duft ist beim Cremen und auch auf der Haut danach noch wahrnehmbar, aber eben nicht aufdringlich - am nächsten Morgen riecht meine Haut allerdings gar nicht mehr; sie ist aber noch schön weich und fühlt sich ausreichend gepflegt an.

Mich hat die Pflegelotion von Weleda definitiv positiv überrascht und was ich auch toll finde ist, dass es bei dm von jeder Lotion jeweils einen Tester gibt, sodass man sich von der Konsistenz und vom Duft im Laden einen ersten Eindruck verschaffen kann, bevor man 13 bis 16 € für diese Pflege investiert.

Ich werde jetzt zwar nicht gleich in den Laden rennen und mir die nächste Flasche Pflegelotion kaufen (wobei es wahrscheinlich eh erstmal die Sanddorn-Variante werden würde), weil ich noch einige Cremes zu Hause habe; aber Weleda ist durch dieses Produkt ein bisschen mehr in meinen Aufmerksamkeitsbereich gerückt und ich kann mir gut vorstellen, mir künftig mal weder eine Lotion zu kaufen oder auch schenken zu lassen. Wie sieht das bei euch aus - habt ihr die Weleda Pflegelotions schon probiert? Oder gibt es andere Weleda-Produkte, die ihr empfehlen könnt?

Das Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos von dm zur Verfügung gestellt.

Freitag, 25. April 2014

Anny 514 "Hot to handle"

Am Ostersamstag erhielt ich ein zuckersüßes Ostergeschenk - meine Postbotin stapfte extra in den dritten Stock hoch und überreichte mir einen dicken Brief, der zwei Lacke von Anny aus der "Golden roller girls" enthielt. Ein kleiner Trost an einem arbeitsreichen Wochenende und natürlich musste gleich einer der Lacke ausprobiert werden - man kann ja auch an den Feiertagen mal kurz eine Arbeitspause machen.

"Hot to handle" fand ich im Fläschchen schon sehr spannend, einen besseren Blick könnt ihr auch bei Lotte auf dieses flüssige Gold in der Flasche werfen - heute gibt es nämlich bei uns beiden den gleichen Lack! Bei einem Blick auf das Fläschchen könnte man vermuten, dass dort eine duochrome Schönheit wartet, allerdings ist das leider nur ein Effekt, der an den Ecken deutlich wird und somit auf den Nägeln (mangels selbiger Ecken) nicht wirklich auftritt.
Das auf dem Lack angekündigte Chrome-Finish trifft dafür wie die Faust aufs Auge: Der Lack ist dicht gepackt mit kleinen Schimmerpartikelchen, die "Hot to handle" zu einem wunderschönen, lebendigen Goldlack machen - und das sage ich, obwohl ich eigentlich Gold gar nicht so mag! Lackiert habe ich zwei Schichten, die sich angenehm einfach auftragen ließen und auch ziemlich schnell getrocknet sind. In der ersten Schicht erkennt man noch leichte Lücken auf dem Nagel, mit der zweiten Schicht verdichten sich aber die Schimmerteilchen perfekt und das Finish ist auch ziemlich streifenfrei.
Bei der Farbe wird es jetzt ein bisschen schwieriger, denn auch wenn "Hot to handle" nicht wirklich duochrom ist, hat er doch ein subtiles Farbspiel zu bieten, das mich begeistert hat. Der Goldton selbst ist leicht orangestichig, ein weicher und warmer Ton, der sich zugegebenermaßen ein wenig mit meinem Hautton beißt - aber bei diesem Lack sehe ich darüber hinweg! Vor allem im Sonnenschein wird dieser warme Hauch gut deutlich, da könnte man dem Lack auch auf den Nägeln (aber gebt euch mal die Effekte im Fläschchen - das ist für mich flüssiges Gold!) eine gewisse Tendenz ins Kupferne attestieren.
Aber was "Hot to handle" so richtig faszinierend macht, ist der feine grüne Schimmer, der sich vor allem im Schatten auf dem Lack bemerkbar macht und auf den Nägeln verdammt schwer einzufangen ist. Manchmal funktionieren die menschlichen Äuglein halt doch besser als eine Kameralinse, aber ich habe mich redlich bemüht, diesen Hauch Grün einzufangen, der vor allem "am Rand" der Nägel erkennbar wird und sich als sehr interessanter Kontrast zu dem ansonsten warmen Goldlack darstellt. Im Sonnenschein wird dieser Schimmer aber von den blinkenden Partikelchen total platt gemacht, da muss man wirklich das Licht zurückschrauben und dann genau hinsehen.
So ein kleines bisschen erkennt man hier schon einen leichten Touch ins Grünliche an der oberen Biegung der Nägel - dieser kühle, platinsilberne Hauch, der sich da direkt neben der gelbgoldenen Fläche bemerkbar macht, die dann seitlich auch bis in ein sattes Orangegold übergeht... Witzigerweise reflektieren die Nägel an der Seite auch das Gold des angrenzenden Nagels - dieser helle "Strich" da kommt nicht von der Sonne, sondern wirklich vom Nachbarnagel! "Hot to handle" ist auch einer dieser Lacke, bei denen man in jeder Position einen anderen Eindruck von der Farbe erhält... Nur dieser grüne Schimmer weigert sich hartnäckig, sich der Kamera zu offenbaren.
Vereinzelte grüne Reflexe hat der Lack auch in der Sonne auf den Nägeln zu bieten - aber ich möchte hier mal auf den eindeutig grünen Schimmer im Lackfläschchen hinweisen, der sich auf der Oberfläche der goldenen Schimmerpartikel bemerkbar macht! Ich finde diesen Kontrast zwischen dem warmen Grundton und dem kühlen Schimmer einfach wahnsinnig cool und wenn ihr euch hier z.B. mal den linken Rand vom Ring- oder Zeigefinger anschaut, wirkt der Lack schon fast komplett kupfern...
Ganz im Schatten, wo es so richtig duster ist (naja, nicht ganz duster, weil sonst der Blitz anspringt), kommt der grüne Schimmer dann besser raus - allerdings wirkt da das Gold auch deutlich kühler... Anders habe ich diesen Effekt aber partout nicht mit der Kamera erwischt... Und da sieht man auch gut, dass dieser Schimmer oberflächlich ist und irgendwie noch einmal obenauf liegt - zumindest wirkt das auf mich so. Wäre dieser grüne Schimmer, ich würde "Hot to handle" wohl nicht so faszinierend und spannend finden - aber genau dieser kleine Hauch an Besonderheit ist es, der mich an diesem Lack so begeistert.
Dass ich mal von einem goldenen Lack so fasziniert sein würde, hätte ich nicht gedacht... Aber "Hot to handle" hat definitiv was! Zur Haltbarkeit kann ich nicht so viel sagen, da ich den Lack nur anderthalb Tage getragen und dann aufgrund einer Veranstaltung was anderes lackiert habe (mit einem Lack, der nicht gar so gut zu meiner Haut passt, muss ich mich dann nicht auch noch offiziell irgendwo rumtreiben...). Aber ablackieren ließ sich alles ganz einfach, der ganze Schimmer ging problemfrei ab und hat sich nirgendwo festgesetzt.

Und wer sich noch nich sattgesehen hat, sollte sich bei Lotte noch eine zweite Meinung zu "Hot to handle" abholen und weitere, wunderschön güldene Bilder ansehen!

"Hot to handle" wurde mir kosten- und bedingungslos von Anny zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 24. April 2014

Nudeln selbstgemacht!

Ich versuche ja fleißig, beim ABC-Kochen von Mellie mitzumachen, aber bei G kam mir einfach mein Familienbesuch in den Weg, deswegen wird der Buchstabe jetzt nachgeholt! Schon als ich Grieß bei den Zutaten gesehen habe, war mir klar: Es muss einen zweiten Nudelversuch geben! Ich hatte schonmal probiert, Nudeln zu machen, bin dann aber aber kläglich gescheitert, weil die Füllung für die Tortellini dann ekelhaft war...
Aber eigentlich finde ich selbstgemacht Nudeln total cool und nachdem ich zig Rezepte recherchiert hatte, wurde es letztlich doch ein zusammengewürfeltes gemixtes mit ein bisschen Freestyle...

Zutaten:

100g Hartweizengrieß
25g Mehl
1 Ei 
1 TL Olivenöl
1 TL Löwenzahnpulver
Salz
Wasser

Den Hartweizengrieß in eine Schüssel geben, Salz und Löwenzahnpulver (ich wollte bunte Nudeln und mein Löwenzahnpuler aufbrauchen, weil es mir im Smoothie nicht so wirklich schmeckt) dazugeben und alles vermischen. Das Ei in eine andere Schüssel schlagen und mit dem Olivenöl verquirlen. Die Eimasse zum Grieß geben und ordentlich verkneten. Je nach Größe des Eis ergibt das schon einen geschmeidigen Teig - wenn nicht mit etwas Mehl nachhelfen, wenn es dann zu fest wird, mit ein wenig Wasser wieder geschmeidig machen. Alles ordentlich kneten, dann in Frischhaltefolie rollen und etwa 30 Minuten stehen lassen.
Mein kleiner Knubbel war nicht gar so perfekt geschmeidig, also habe ich ihn vor dem Ausrollen (bei dem mir dann mein Nudelholz hops gegangen ist und ich festgestellt habe, dass das ohne richtige Arbeitsfläche eine blöde Idee war; und nein, ich habe keine Nudelmaschine!) nochmal ordentlich durchgeknetet. Dann ein wenig ausgerollt und in vier Teile geteilt, damit ich ihn auf meinem Holzbrett auf dem Boden flach rollen kann. Danach habe ich schrecklich unsymmetrische Streifen geschnitten - aber so hatten meine Nudeln Flair!
Die Kochzeit betrug hier etwa 4 Minuten - das hängt natürlich davon ab, wie dick man den Teig ausrollt, aber wenn die Nudeln an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. Die Farbe vom Löwenzahnpulver ist durch das Kochen ein wenig heller geworden, geschmacklich war recht wenig löwenzahniges zu merken (was ich nun nicht so tragisch finde). Dazu gab es dann selbstgemachtes Bärlauchpesto (Bärlauch, Olivenöl, Pfeffer, Mandeln und Parmesan mit dem Stabmixer kleinhäckseln) und ich muss sagen: Das könnte man öfters machen!
Sicherlich war das jetzt geschmacklich keine Erleuchtung (Nudeln halt!), aber ich war doch beruhigt, dass ich das irgendwie hinbekommen habe! Die Menge da auf dem Teller entspricht übrigens 1/4 meines Teigs, also der Menge, die da auf dem Schneidebrett liegt. Insgesamt waren das Nudel für zwei Mal essen, wobei ich alles hintereinander weg gekocht und dann die zweite Portion nochmal aufgewärmt habe.

Beim nächsten Mal (und es wird definitiv eins geben!), packe ich wohl ein bisschen mehr von dem Löwenzahn in den Teig, damit die Farbe noch etwas intensiver wird und die Nudeln vielleicht auch ein bisschen Geschmack bekommen... Oder ich probiere mich mal an getrockneten Nudeln - da kam mir nämlich kurz die irre Idee, dass sich Nudelnester auch ganz gut als Geschenk machen könnten. Normalerweise kaufe ich ja ganz faul meine Nudeln, aber selbstgemacht hat ja auch was!

Mittwoch, 23. April 2014

Kiko Nail lacquer 336 Electric blue

Heieiei, was bin ich gespannt auf die heutige "Lacke in Farbe... und bunt!"-Runde! Bekanntlich liebe ich Blau und finde die komoplette Farbrange wirklich spannend, umso schöner ist es, dass wir neben Hellblau und Marine auch die mittlere Blaukategorie abbilden wollen. Einige von euch hatten sich ja gefragt, was denn genau MIttelblau ist und ich hoffe, dass wir das heute ein bisschen genauer erörtern können.

Obwohl ich wirklich viele Blautöne zu Hause habe, habe ich festgestellt, dass dieses mittlere Farbspektrum gar nicht so gut vertreten ist, obwohl da eigentlich die strahlendsten Lacke zu finden sind! Für heute habe ich mir "Electric blue" von Kiko herausgesucht, der für mich wohl einen der prototypischsten Lacke in dieser Kategorie darstellt.
"Electric blue" ist im Prinzip ein sehr einfacher Lack, da er ein Cremefinish hat - aber die Farbe knallt ordentlich! Lackiert habe ich zwei Schichten, wobei mir die erste ein wenig schlierig vorkam. Die zweite ging dann deutlich besser, aber ganz perfekt hat sich der Lack nicht auf den Nagel gelegt, da hilft dann ein Topcoat aus. Konsistenz und Trockenzeit waren wie von Kiko gewohnt angenehm und recht kurz. Und was das Farbergebnis angeht: Na, ich würde mal sagen das ist ein sehr solides, strahlendes Mittelblau!
Während der Lack auf meinen Nägeln mit diesen zwei Schichten perfekt deckend ausgesehen hat, erkenne ich bei den Sonnenbildern da doch noch ganz schwach den Übergang zu meinem Nagelweiß - aber ich würde nun nicht sagen, dass der Lack drei Schichten bräuchte (wer schaut schon so genau hin? Richtig, nur ich!). Der klare Blauton wrkt auf den Nägeln einen winzig kleinen Hauch dunkler, als er im Fläschchen scheint, ist aber eindeutig kein wirkliches Dunkelblau. Irgendwie muss ich auch sagen, dass ich bei dieser mittleren Blaukategorie vorwiegend in Cremetönen denke, wärend gerade dunkelblau für mich eher schimmerig ist (aber ich habe schon ein paar feine schimmernde mittelblaue Lacke heute gesehen!).
Da mir aber - zugegebenermaßen - dieses Cremefinish dann nicht gar so herausragend vorkam (wobei man mit der Farbintensität auch solo diverse Blicke auf sich zieht), habe ich mir dann eines meiner neuen Spielzeuge geschnappt, das  - wie könnte es auch ander sein? - die liebe Lotte mir beschert hat: Den "Dance Legend" Sahara Topcoat! "Mach dir deinen eigenen Sandlack" ist gerade für mich ein grandioses Prinzip und da der Topcoat auch noch einen leicht bläulich wirkenden Schimmer hat, war die Paarung eigentlich perfekt!
Weniger perfekt war meine Schusseligkeit, denn der Sahara Topcoat heißt wahrscheinlich so, weil der Basislack vorher furztrocken sein muss, damit der Sandeffekt auch wirklich gut herauskommt. Das war jetzt bei meinem Kiko anscheinend nicht ganz der Fall, weil ich noch den hübschen Sonnenschein nutzen wollte, sodass der haptische Effekt nicht gar so rauh geworden ist (allerdings habe ich den Sahara Topcoat inzwischen schon öfters genutzt und er wird auch wirklich sandig! Nicht so rauh wie einige Sandlacke, aber eindeutig sandig-strukturiert). Der Optik tut dieser kleine Fauxpas allerdings so gar keinen Abbruch!
Auf den Bildern seht ihr zwei Schichten des Sahara-Topcoats, mit einer hat man einfach ein bisschen weniger von dem hübschen Schimmer drauf. Auch wenn der Topper gar nicht so viel an der Grundfarbe macht, ist das Ergebnis mit dem feinen Schimmer doch gleich ein komplett anderes, "Electric blue" wirkt gar nicht mehr so richtig knallig-intensiv, sondern bekommt einen leicht frostigen, silbrig-blauen Überzug sieht gleich ein bisschen erwachsener aus. Grandioser Effekt, der als Goodie noch eine strukturierte Haptik hat!
Trotzdem muss ich sagen, dass mir "Electric blue" solo ein bisschen zu langweilig war (ich glaube, ich bin momentan ein bisschen arg kritisch mit meinen Lacken) - so aufgepeppt hat er definitiv mehr Charme! Übrigens ist das Ablackieren des Sahara-Topcoats ähnlich wie bei normalen Sandlacken - der Vorteil ist nur, dass der Lack drunter einfacher abgeht und man sozusagen nur die oberste Schicht wirklich entsanden muss.

Ich weiß, dass Cyw bei der heutigen Farbe sehr gestöhnt hat - aber mein lieber Schieber, was hat sie da nicht für ein Schätzchen rausgekramt! Ich weiß, dass ich bei dem Lack auch mehrfach überlegt habe, weil ich diese Farb-Finish-Kombiation damals so toll fand... (Und jetzt überlegen wir uns mal alle, warum Cyw einen so alten blauen Lack hat!)
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Und bevor sich jetzt hoffentlich eine grandiose blaue Galerie öffnet (die ich mir erst heute gegen Abend angucken kann, weil ich den ganzen Tag im Meeting bin *gnarf*!), gibt es natürlich noch die Farbe für die nächste Woche: Alle Nudeliebhaberinnen werden begeistert sein, wir wollen es nach dem knalligen Blau nämlich dezente BEIGE (und ich gehe still und leise weinen und suche einen ungeliebten Nudelack)!