Montag, 31. März 2014

101 im März

Woran merkt man, dass der März rum ist? Richtig, an dieser bekloppten Zeitumstellung und der Tatsache, dass man morgens einfach wieder total matschig ist, weil es gefühlt einfach eine Stunde früher ist... Aber obwohl der Monat gefühlt vorbeigeflogen ist, war ich meiner Liste zufolge doch erstaunlich fleißig (das ist der große Vorteil von so einer Liste - da weiß man dann tatsächlich, was man getan hat!).

2. Rundbürste (1 / 1)

Der komische Wischmop auf meinem Kopf, der sich stellenweise "Haare" nennen lässt, geht mir seit geraumer Zeit ein bisschen auf den Keks und ich hatte das Gefühl, dass ich mir mit normalen Haarbürsten die Haare eher plattbürste, als sie wirklich hübsch zu machen. Ich hatte schon längere Zeit vor (naja, zumindest seit Januar), mir eine Rundbürste zu kaufen und auszuprobieren, ob meine Haare auch beim normalen Bürsten irgendwie besser werden...

Nachdem ich es in der Zwischenzeit mehrfach geschafft hatte, bei dm zu sein und zu vergessen, eine Bürste zu kaufen, ist beim letzten Mal doch die mittlere "Volumen- & Stylingbürste" von ebelin für 6,95€ bei mir eingezogen. Die Antistatik wirkt aber anscheinend nicht gar so gut bei trockenen Haaren, aber immerhin ist mein Wischmop ein bisschen fluffiger!

13. Glühbirne für die Dunstabzugshaube (1 / 1)

Man will ja fast nicht glauben, wie lange es dauert, bis man eine popelige Sache gekauft hat... In meiner Dunstabzugshaube ist glaube ich im November eine der Birnen durchgebrannt und ich habe es erst jetzt geschafft, Nachschub zu besorgen - das liegt aber auch daran, dass es diese Teilchen nicht überall gibt. Mein real z.B. hat keine (aber dafür Kühlschrankbirnchen) und mit 5€ ist dieses kleine Teil auch unverschämt teuer! Aber immerhin hab' ich jetzt wieder ordentliches Licht über dem Herd.

14. Nagellacke maximal (3 / 100)
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/sally-hansen-sugar-coat-210-royal-icing.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/beyu-ultra-shine-nail-lacquer-138.html
Eigentlich habe ich ja diesen Monat zwei Lacke gekauft - zumindest zwei Fläschchen, aber da der Bourjois Python Topcoat ein Topcoat ist und ich Topper ja nicht so oft nutze, zählt der nicht! Ich zähle nur normale Lacke, die ich mir selbst kaufe, basta! Aber der "Royal icing" war definitiv ein richtig guter Kauf!

15. Duschgels aufbrauchen (2 / 15)

Irgendwie habe ich momentan eine klare Präferenz für Naturkosmetik-Duschgele! Vor Ewigkeiten habe ich mal von Lavera ein Orangenduschgel geschenkt bekommen, das jetzt endlich mal leer gemacht wurde. Der Duft war klasse, orangig-frisch, lediglich die Verpackung war inzwischen spröde und ich musste es umfüllen. Auch wenn's jetzt leer ist und ich noch einiges aufzubrauchen habe, ich glaube, künftig werde ich mich bei Duschgel eher in Richtung Naturkosmetik orientieren.

16. Bodybutter /-lotion aufbrauchen (3 / 12)

http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/balea-pflegecreme-mit-sheabutter.html
Ha, wieder eine Körperpflegecreme leer! Bisher hatte ich immer das Gefühl, dass es ewig dauert, bis ich da mal was leer kriege - das sieht jetzt mit der Liste aber doch anders aus. Immerhin ist jeden Monat etwas leer geworden, vielleicht kann ich da also auch die Vorgabe mal anpassen, mal sehen.

Die Balea Pflegecreme war 250 ml nicht gerade die größte Dose, aber Kleinvieh macht ja auch Mist und will aufgebraucht werden. Ich habe allerdings noch ein paar größere Lotions (400ml bzw. 500ml), die auch entsprechend flüssiger sind und deswegen wohl länger dauern werden... Momentan habe ich eine Pflegelotion von weleda in Benutzung und bin von der auch sehr angetan; mal sehen, wann die leer geht.

17. Handcremes aufbrauchen (2 / 6)

Es war diesen Monat zwar nur eine kleine Handcreme (30 ml) von Balea, aber die zählt jetzt einfach und die nächste Kleingröße wird nicht gezählt! Auf der Arbeit geht so langsam meine große Balea-Handcreme (300 ml) alle, also gibt es da auch mengenmäßig einen Ausgleich. Mit dem Handpflegeöl von alverde ist jetzt aber auch eine harte Konkurrenz eingezogen...

19. Lipglosse / Lippenstifte aufbrauchen (1 / 3)

Lipglosse oder Lippenstifte sind bei mir eigentlich total verschwendet, weil ich meistens meine Lippenpflege benutze und auf den Lippen nicht so bunt unterwegs bin. Aber yay, der uralte essence-Lipgloss ist endlich leer!

20. eine Gesichtsmaske pro Woche benutzen (12 / 142)

Ich muss mich da zwar ständig daran erinnern (bzw. übernimmt das mein Kalender für mich), aber das funktioniert und wenn ich nicht noch irgendwo Masken versteckt habe, müssen nur noch zwei Einzelsachets aufgebraucht werden!

21. Lippenpflegestifte aufbrauchen (2 / 12)

Die letzten Reste von meinem eos-Lipbalm sind jetzt auch auch endlich alle und mein "zu Hause"-Lipsmacker macht es auch nicht mehr lange. Yay, Fortschritt! Allerdings habe ich auch einen dritten Pflegestift aufgemacht (einer im Wohnzimmer, einer in der Hosentasche), der jetzt im Flur steht... Aber vielleicht sollte ich mich auch mal daran machen, mein Blistexdöschen komplett leer zu machen?

29. an 10 Blogparaden teilnehmen (4 / 10)

Beim ABC-Kochen von Mellie bin ich fleißig dabei, das macht riesig Spaß; ebenso der "Blue friday" von MsLinguini. Inzwischen zwei Mal habe ich auch bei Lackverliebts "Mädchenzeit" mitgemacht. Momentan gibt es aber so viele (vielleicht ein bisschen zu viele) Aktionen, die hier und da aus der Blogosphäre aufploppen, dass ich auch ein bisschen den Überblick verliere.

30. Auto waschen (1 / 4)

Ganz liebevoll habe ich mein Aut in der letzten Zeit "schmutzigstes Auto der Welt" genannt. Jetzt waren wir tatsächlich in der Waschanlage (irgendwie mag ich es nicht, alleine zur Waschanlage zu fahren und drücke mich fleißig davor) - und mein Auto ist immer noch schmutzig... Vielleicht hätte ich mal früher da durchschrubbeln sollen, mal schauen, ob ich den Mist noch irgendwie runterkriege *hust*.

31. Bewerbungsfotos machen (1 / 1)

Puh, das war zwar eher Zufall, aber ich hab' jetzt neue Fotos... Mein Wischmop hat mich genervt, also habe ich recht spontan beschlossen zum Friseur zu gehen und hatte auch Glück, dass gerade Platz für mich war. Nachdem mir meine Haare danach auch gefallen haben (ich mache nur dann Fotos, wenn ich meine Haare nicht absolut nervig finde!), bin ich noch fix zum Fotografen und der hat dann am PC auch noch alle anderen Unzulänglichkeiten übertüncht. Irgendwie bedenklich, aber schließlich heutzutage auch Usus, wenn es um hübsche Fotos geht.

43. E-Mails archivieren (1 / 1)

Das war so ein bisschne erzwungen, weil mein PC auf der Arbeit ein paar Probleme hatte und ich mein Mailkonto umstrukturieren musste - sich zumindest grob durch gut 3000 Mails zu wühlen, hat so seine Zeit in Anspruch genommen, aber die meisten alten Mails muss ich auch nicht dauernd verfügbar haben!

45. neuen Laptop komplett betriebstüchtig machen (1 / 1)

Hach ja, dieser Kleinkrams, wenn hier noch ein Passwort und da noch eine Einstellung für das Mailkonto fehlen... Jetzt ist alles erledigt und meine "neue" Kiste (die ich seit November habe!) ist voll einsatzfähig und perfekt eingestellt.

46. alle Arbeitsdaten auf die mobile Festplatte kopieren (1 / 1)

Auch so eine Sache, die nicht unbedingt lang gedauert hat, ich aber immer wieder aufgeschoben habe. Also habe ich mich mal eine Stunde lang hingesetzt und alle wichtigen Sachen auf meine kleine Platte geschoben und muss mir jetzt nicht ständig irgendwelche Mails mit Artikeln und so weiter schicken... Die Festplatte ist deutlich schneller als meine Sticks und auch echt eine Erleichterung - wieso hab' ich das nicht schon früher gemacht?

51. Bücher lesen (6 / 60)

Läuft! "Der Ruf des Kuckucks" hat mir sehr gut gefallen und vivian hatte mir nach "Fünf" auch noch den Nachfolger, "Blinde Vögel" geschickt. Musste ich natürlich auch gleich lesen, eine Rezension dazu wird es definitiv auch noch geben!

52. "Malen nach Zahlen"-Bilder fertig machen (0 / 4)

Eigentlich dachte ich, dass ich die Sonnenblume im März fertig kriege, aber an einem Wochenende hatte ich einfach keine Lust aufs Malen und deswegen fehlen noch sechs Farben... Eigentlich sollte ich das im April schaffen, aber da bin ich auch viel unterwegs und an den Wochenenden nicht zu Hause.

57. Städtereisen (0 / 3)

Ursprünglich hatte ich ja geplant, einen kleinen Trip nach Wien zu machen, aber das ist jetzt aus diversen Gründen nur eine Dienstreise und ich werde kaum Zeit haben, mir irgendwas anzuschauen... Aber dafür stehen die Chancen für einen Trip nach Helsinki im Mai momentan ausgesprochen gut (falls jemand Tipps hat, immer her damit!)!

60. Sport machen (60 / 514)

Eigentlich könnte ich ja happy sein, ich habe nämlich mein Minus aufgearbeitet und bin jetzt wieder voll im Soll, bzw. sogar eine Einheit voraus... Aber das wird sich im April wohl wieder geben, weil ich da ein paar Tage nicht zu Hause bin. Allerdings wird ab Mitte April auch wieder das Rad rausgeholt und ich strampel' fleißig zur Arbeit!

65. Musicals ansehen (1 / 2)

Heieiei, das war zwar eine schwere Geburt, aber letztlich haben wir es doch geschafft und uns das Phantom der Oper angesehen. Wir hatten zwar die Erstbesetzung auf der Bühne, aber so richtig geflasht war ich nicht - das Musical unterhält auf jeden Fall und ist gut gemacht, aber man könnte doch noch ein bisschen mehr rausholen. Wir hatten gute Plätze, aber aus der Akustik hätte man ein bisschen mehr machen können (das Orchester war dafür echt klasse!).

76. auf den Flohmarkt gehen (1 / 2)

In "meinem" Standardeinkaufscenter war Anfang März ein Flohmarkt und ich war mit meiner Nachbarin ein bisschen stöbern. Gekauft habe ich zwar nichts, weil ich nicht direkt gesucht habe, mir die Chanel Nagellacke zu langweilig waren und es auch sonst keine spannende Kosmetik gab, aber das war zumindest ein netter Vormittag und wir konnten gemütlich zu Fuß hingehen (es hätte auch nirgendwo weit und breit Parkplätze gegeben!). Mal schauen, wann es da den nächsten Flohmarkt gibt...

77. ein Tag pro Monat chillen ohne Verpflichtungen (3 / 32)

Ich bin immer wieder erstaunt, wie entspannend so ein Tag sein kann und wie produktiv ich dann doch bin! Meistens mache ich, obwohl ich nicht muss, meine Wäsche und räume ein bisschen auf. Diesen Monat habe ich meine Wäsche sortiert, lecker gekocht und gemütlich ein Buch gelesen... Aber es ist echt nicht einfach alle to dos im Vorfeld zu erledigen (dazu gehört für mich auch das Sonntagsposting...).

78. mindestens ein Mal pro Monat Oma anrufen (3 / 32)

Eigentlich sollte ich mich schämen, dass ich es wirklich nur ein Mal geschafft habe, meine Oma anzurufen - aber dafür haben wir dann auch eine Dreiviertelstunde gequatscht...

79. neue Rezepte ausprobieren (7 / 50)
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/knusprige-kasewaffeln.htmlhttp://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/fenchel-tomaten-gemuse.html

Da habe ich zumindest drei Erfolge zu berichten - die Käsewaffen und das Fenchel-Tomaten-Gemüse habe ich schon verbloggt. Dann habe ich noch einen Gemüse-Fisch-Auflauf gemacht, der sehr lecker war (Bild unten). Diesen Monat habe ich erfreulich viel gekocht - das wird im April wohl auch weniger, weil ich nicht so viel zu Hause bin.

86. neue Restaurants probieren (1 / 5)
Vor dem Musical waren wir noch essen und die Wahl fiel auf ein skri-lankisches Restaurant. Was daran nun so speziell für Sri Lanka war, ist uns nicht ganz aufgegangen, die Gerichte hatten doch so einige Ähnlichkeit mit pakistanischer und indischer Küche - aber wir haben gut gegessen. Nicht so herausragend, dass man noch einmal hinmüsste, aber auch kein totaler Reinfall.

91. das Waffeleisen benutzen (1 / 5)

Die Käsewaffeln habe ich ja schon weiter oben erwähnt - und als ich dann bei Lidl auf der Suche nach dem Grill-Sandwich-Waffeleisen war, musste ich feststellen, dass es das nur online gab... Also kein neues Waffeleisen für Lena, zumindest noch nicht - aber falls mir ein solides Multifunktionsgerät über den Weg läuft, weiß ich schonmal, wem ich meinen Sandwichtoaster und das Waffeleisen vererbe.

96. auf dem Wochenmarkt einkaufen (2/ 25) 

Ich habe auf unserem Stadtteilwochenmarkt einen tollen Stand von deinem Ziegenhof entdeckt und da wahnsinnig leckeren Ziegengouda gekauft. Der Ziegenfrischkäse war auch sehr lecker, aber beides doch nicht gerade günstig... Aber der Gouda steht für den nächsten Monat schon wieder auf der Einkaufsliste - ab und zu darf man sich ja was gönnen!

97. Hafer- / Reis- / Sojamilch probieren (3 / 3) 

Inzwischen habe ich auch mal die Haselnussmilch gefunden, aber so wirklich vom Hocker hat die mich nicht gehauen... Aber als es letztens alpro-Produkte im Angebot gab, habe ich fast die komplette Produktrange mitgenommen. Da probiere ich mich gerade durch und muss sagen, dass ich diese Milchersatzprodukte gar nicht so übel finde!

98. mindestens ein Mal pro Monat Fisch essen (3 / 32)
Diesen Monat gab es sogar drei Mal Fisch - ich bin ganz stolz auf mich! Seit ich mir vorgenommen habe, mehr Fisch zu essen, gucke ich auch überall fleißig, ob es schönen Fisch gibt und was man damit so anstellen könnte. Neben dem Kabeljau zum Fenchel-Tomaten-Gemüse gab es, wie oben schon erwähnt, einen Gemüse-Fisch-Auflauf mit Pangasius und letztes Wochenende auch noch Lachs mit Bärlauchpesto. So langsam könnte ich fast behaupten, mich annäherungsweise gesund zu ernähren!

99. Fleisch zubereiten (1 / 5)
http://lenas-sofa.blogspot.de/2014/03/chili-esker-hackfleischtopf.html
Ich bin zwar keineswegs Vegetarierin, aber ich mache selten selbst Gerichte mit Fleisch. Wenn ich unterwegs bin, gibt es durchaus häufiger mal was Fleischiges, aber zu Hause kommt mir eher mal Wurst oder Schinken aufs Brot und ich koche doch eher vegetarisch. Mein chiliartiges Etwas habe ich euch ja gezeigt und das war dieses Jahr wirklich das erste Mal, dass ich Fleisch gekauft habe (und seitdem auch nicht wieder...).

Erkenntnis des Monats: Es sind definitiv die kleinen Dinge, die mich glücklich machen und von diesen gab es im März so einige: Ein unerwartetes Päckchen mit tollen Lacken (Danke nochmal, Marina!); eine Postkarte, die ich überraschend aus meinem Briefkasten gefischt habe und mit der mir Ella, nicht nur des Motivs wegen, eine riesige Freude gemacht; mit meinem Fotografen hatte ich auch eine sehr nette und ausführliche Unterhaltung und habe viele Tipps bekommen, über die ich mich auch riesig gefreut habe - wer nimmt sich heute schon noch Zeit, "einfach so" mal mit den Kunden zu quatschen?

Sonntag, 30. März 2014

OPI "Hong Kong" Meet me on the star ferry

Endlich darf "Meet me on the star ferry" mal auf den Blog - die Bilder habe ich schon seit einiger Zeit auf der Platte, aber irgendwie kam mir ständig ein anderer Lack dazwischen. Heute passt er aber ganz gut in mein Programm und außerdem auch schön in die Mädchenzeit-Aktion von Lackverliebt. "Meet me on the star ferry" ist aus den Lotteschen Gefielden zu mir gewandert und ich kann mich der Begeisterung über diesen Lack durchaus anschließen!

Zwei Schichten haben auch bei mir für eine gute Deckkraft gereicht und wie von OPI gewohnt, war der Lack total brav und ließ sich gut auftracken. Trockenzeit im üblichen Rahmen, mit einem Schnelltrockner ein wenig beschleunigt und glücklich ist die kleine Lena mit ihren lilanen Pfötchen.
"Meet me on the star ferry" stammt aus der Hong Kong-Kollektion von OPI und stammt somit aus dem Jahr 2010... Also auch schon nicht mehr der allerneuste Lack, aber trotz (oder vielleicht wegen?) seines Alters ein echter Hingucker. Ich tue mir, ähnlich wie Lotte, echt schwer mit der Farbbeschreibung. Auf jeden Fall sind wir da bei einem dunkleren (aber auch nicht zu dunklen) Lila und das hat eher eine Tendenz in Richtung Rot als dass es in Richtung Blau geht. Damit wären aber auch schon alle Klarheiten beseitigt - denn das Finish ist schon eine ganz andere Geschichte...
Man sieht es im Fläschchen schon ein bisschen blitzen und je nachdem, aus welcher Perspektive man "Meet me on the star ferry" so anschaut, stehen andere Finishaspekte im Vordergrund. Generell würde man wohl dazu neigen wollen, den Lack als Schimmerlack zu bezeichnen - da macht sich nämlich eindeutig Schimmer auf dem Lack bemerkbar, ich würde den aber eigentlich eher als kühl und silbrig beschreiben...Zumindest, wenn man sich die Bilder aus dieser Perspektive ansieht. Allerdings kommen zu diesem Schimmer noch ein paar güldene Glasflecks dazu, die dem ganzen wieder einen warmen Anstrich verpassen.
Stellenweise sieht man die Flecks auf den Nägeln nicht wirklich und der Schimmer steht klar im Vordergrund - dann kommen aber doch wieder die Fleckchen durch, die von dem Flecks stammen... Ganz schön kompliziert, wenn man da zu lange draufschaut und vor allem: Aus einer anderen Perspektive sieht alles schon ganz anders aus und der Schimmer bekommt einen ordentlichen warmen Astich und könnte schon fast ein wenig ins Rötliche gehen... "Meet me on the star ferry" hat also so einiges im Angebot, das man ihm vielleicht nicht auf den ersten Blik ansieht.
Mit Blitz gibt es dann wieder einen ganz anderen Eindruck, der Schimmer kommt da dann nämlich deutlich kühl-silbrig daher und zeigt auch ganz deutlich blaue Reflexe (neben diversen anderen bunten Einschlägen...). So ganz einfach lässt sich "Meet me on the star ferry" also nicht beschreiben, aber ich bin da mit Lotte einer Meinung: Der Lack ist wahnsinnig toll und auch wenn er nicht auf meiner bisherigen Wunschliste stand, würde ich ihn jetzt auf keinen Fall wieder hergeben wollen!
Haltbarkeitstechnisch wie immer bei dunkleren Lacken: Tipwear fällt halt schnell auf, aber ansonsten war der Lack ganz brav und hat seine üblichen drei Tage problemfrei durchgehalten. Das Ablackieren war auch kein Problem, keine Verfärbungen und da keine großen Partikel drin sind, ging das alles einfach ab. Hach ja, wenn doch nur alle Lacke so solide wären wie die OPIs...

Samstag, 29. März 2014

M. Asam Erdbeer Margarita Peeling

Vom Erdbeer Margarita Peeling von M. Asam hat man ja letztes Jahr so einiges gelesen und inzwischen hat das gute Stück es tatsächlich auch bis zu meinem Badewannenrand geschafft (ja, ich bin manchmal nicht so die allerschnellste...) und ich bin ihm hoffnungslos verfallen. Bei "M. Asam" klingelt bei mir im Kopf sofort "Shoppingsender" - und bisher dachte ich, dass das irgendso eine USA-Marke wäre, die eben ihre Produkte bei uns im Teleshopping vertreibt.

Aber weit gefehlt - M. Asam ist ein deutsches, (sogar ein bayrisches!) Unternehmen, das 2003 gegründet wurde, die Produkte hier in Deutschland produziert und auch Forschungslabore im eigenen Land betreibt. Allerdings ist man nicht nur in Deutschland erfolgreich, sondern vertreibt die Produkte auch international, insofern haben die USA also doch was mit M. Asam zu tun!

Während andere Marken sich z.B. auf Olivenöl als Kernelement beziehen, steht bei M. Asam die Traube im Vordergrund und wird mit ihren unterschiedlichen Wirkstoffen (genauere Infos gibt es *hier*) in allen Produkten verwendet. Im Erdbeer Margarita Peeling ist Traubenkernöl enthalten, das reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E ist.

Das Peeling basiert nicht wie viele andere Peelingprodukte auf Salz, sondern auf Zucker (Sucrose). Codecheck weist darauf hin, dass Stoffe enthalten sind, die aus Palmöl gewonnen werden und ist ansonsten nur über den roten Farbstoff nicht so ganz glücklich.

Auf den Farbstoff könnte man natürlich verzichten - aber wenn das Peeling schon ERDBEER heißt, erwartet man doch auch was rotes, oder?

Das Peeling kommt in einer dicken roten Dose daher, die 600g fasst und im Shop 23,50€ kostet (bzw. ab Sommer wieder verfügbar sein wird). Klingt im ersten Moment nicht gerade günstig, aber wenn man den Preis runterrechnet sind 3,92€ für 100g gar nicht so viel.

Die 600g sind (aus meiner Sicht) auch ziemlich ergiebig; ich muss mich beherrschen, nur etwa zwei Mal die Woche zu peelen (und nicht jedes Mal, wenn ich in der Wanne bin) und habe das Pöttchen jetzt seit anderthalb Monaten in Benutzung. Ich würde schätzen, dass ich gerade mal 20% aufgebraucht habe - so ein Pott reicht also problemlos für ein halbes Jahr.

Dass da ordentlich Öl enthalten ist, sieht man ganz gut, da sich dieses ein bisschen absetzt. Das ist beim Auftrag aber kein Problem, da man beim Entnehmen einfach mit dem Zucker noch ein bisschen durchs Öl fahren oder vorher mal umrühren kann. Ich grabbele da übrigens immer einfach mit der Hand rein - das geht aus meiner Sicht problemlos. So eine Zucker-Walnuss reicht dann in etwa auch aus, um Arme, Beine und alles, was da so zwischendrin ist, ordentlich abzuschrubben.

Auf der Haut fühlen sich die Zuckerkristalle sehr angenehm an. Ich bilde mir ein, dass das Peeling eine etwas gröbere Struktur hat als viele Salzpeelings, aber auch an empfindlichen Stellen ist mir das keinesfalls zu rauh, sondern eigentlich gerade richtig. Nach dem Abspülen fühlt sich meine Haut dann weich an, braucht aber trotz enthaltenem Traubenkernöl noch eine Creme zur Pflege (das Peeling verspricht aber auch keine Wirkung, die anschließende Pflege ersetzt!).

Bis hierhin könnte man also sagen, dass das ein ordentliches Peeling ist. Was das Erdbeer Margarita Peeling allerdings so wahnsinnig toll macht, dass ich manchmal in meiner Wanne liege und nur daran schnuppere (zu viel Peeling ist ja auch nicht so gut), ist der Duft: Es riecht wahnsinnig intensiv und wunderbar künstlich nach Erdbeere. Nein, das ist kein perfekter echter Erdbeerduft, sondern ein leckerer, süßlicher Erdbeer Margarita-Duft - aber der lässt mir einfach das Wasser im Mund zusammenlaufen und macht mich glücklich!

Leider ist der Duft beim Peelen schon deutlich schwächer und nach dem Abwaschen schon gar nicht mehr erkennbar - aber dafür kann man auch ohne Duftkonflikte parfümierte Bodylotions oder - cremes verweden (und öfters das Näschen in die Dose stecken... Ja, ich mache das wirklich und fühle mich dabei nicht bekloppt!). Bei dem intensiven Duft wird auch auf der Dose angemerkt, dass das Produkt nicht zum Verzehr geeignet ist - und ich kann euch sagen, dass man bei dem süßlich-seifigen Geschmack auch nicht so wirklich auf die Idee kommen würde, den ganzen Pott zu futtern (aber mal so am Arm schlecken geht *hust*).

Ich bin auf jeden Fall von diesem Peeling begeistert und schiele schon fleißig auf die Nachbestückung, allerdings hat das Erdbeer Margarita Peeling bei mir auch die Neugier geweckt - wundert euch also nicht, wenn es hier demnächst ein paar weitere Postings zu unterschiedlichen Peelings gibt!

Das Erdbeer Margarita Peeling wurde mir kosten- und bedingungslos von M. Asam zur Verfügung gestellt.

Freitag, 28. März 2014

BeYu "Ultra shine nail lacquer" 189 Blue splash

Wie versprochen gibt es heute keinen Sandlack, aber da heute Freitag ist, wundert es hoffentlich keinen, dass wieder blau wird zum "Blue friday". BeYu hatte mir neben der wundervollen roten Variante auch ein blaues Schätzchen geschickt - allerdings muss ich sagen, dass mich "Blue splash" ganz schön Nerven gekostet hat...

So toll ich die Farbe finde - der Lack und ich sind anscheinend nicht füreinander bestimmt. Ich habe ihn zwei Mal lackiert, um halbwegs gescheite Bilder zu machen - aber nachdem jedes Mal nur in Chaos ausgeartet ist, gibt es einfach die Ergebnisse, die ich in der Knipse habe und dann überlege ich mir, was ich mit "Blue splash" machen soll...
Auf dem ersten Bild seht ihr meinen zweiten Lackierversuch mit zwei Schichten "Blue splash" und einer Schicht Topcoat. Der Auftrag des Lacks ist nicht sonderlich angenehm - irgendwie hat das Blau eine leicht schleimige Konsistenz, die in Kombination mit der kurzen Trockenzeit das Lackieren schwierig macht. So richtig gleichmäßig habe ich weder die erste, noch die zweite Schicht lackiert bekommen und man kann leider den Übergang zu meinem Nagelweiß noch recht gut erkennen... Ohne Topcoat hatte ich da dann auch eine Bläschenparty im Angebot und das, obwohl ich keinen Basecoat lackiert hatte...
Lackiervorhaben zwei war nötig, weil Versuch Nummer irgendwie auch ein bisschen in die Hose gegangen ist. Auf den Bildern seht ihr drei Schichten "Blue splash" mit Topcoat, obwohl ich eigentlich Abends nur zwei Schichten lackiert hatte. Ich hatte nach der ersten Schicht gute 25 Minuten mit dem Auftrag der zweiten gewartet und nach der zweiten noch eine gute Stunde, bevor ich ins Bett gegangen bin. Na, kann schon jemand erraten, was trotzdem passiert ist? Richtig - ich hatte ein wunderschönes Bettdeckenmuster auf den Nägeln und musste erstmal eine dritte Schicht "Blue splash" drüberlackieren, die dann auch nur mit Topcoat glatt wurde...
Irgendwie hatten wir also wirklich keinen guten Start - auf eine dritte Runde hatte ich dann (verständlicherweise?) nämlich keine Lust mehr... Ich weiß nicht, ob ich mich einfach nur dumm angestellt habe oder der Lack einfach zickig und beleidigt war - bisher haben ja die meisten doch eher vo diesem Lack geschwärmt. Und wenn ich die Farbe ansehe, muss ich auch sagen: Völlig zu recht! "Blue splash" ist ein wundervolles, klares, knalliges, mittleres Blau, das in der Sonne nur so vor sich hinstrahlt. In etwa diesen Farbton hat auch das Kobaltpigment, während Kobaltblau selbst ein wenig dunkler ist - aber egal, wie die Farbe nun heißen mag: Hammermäßig ist sie auf jeden Fall!
So eine knallige Farbe kann mir auch mit einem schnöden Cremefinish daherkommen, die braucht weder Schimmer noch Glitzer oder sonstige Effekte, um aufzufallen und herauszustechen! Das Blau hat einfach eine wahnsinnige Strahlkraft, hat aber noch nicht diesen Neonstich, der dann so ein bisschen zu Augenkrebs führt, sondern ist aus meiner Sicht immer noch ziemlich stimmig. Dass man mit so einem Blau auf den Nägeln zwangsweise auffällt, ist wohl klar - aber trotzdem finde ich "Blue splash" noch nicht zu übertrieben (aber gut, ich geh' ja auch mit solchen Nägeln auf die Arbeit...).
Zur Haltbarkeit kann ich dieses Mal so gar nichts sagen, weil ich den Lack jeweils nicht sonderlich lange auf den Nägeln hatte... Aber mir ist positiv aufgefallen, dass er sich ziemlich leicht ablackieren lässt (klar, konnte ich auch zwei Mal ausprobieren!) - mit einem Wisch ist das meiste schon weg, meine Nagelhäute bleiben sauber und auch die Nägel waren nicht verfärbt (bei Blau sieht das ja immer ganz besonders gesund aus...).

Irgendwie lässt mich "Blue splash" mit so sehr gemischten Gefühlen stehen - die Farbe ist der absolute Hammer, aber die Zickereien (die ich übrigens bei "Bloody red" so gar nicht erlebt habe!) trüben das Gesamtergebnis doch deutlich...

"Blue splash" wurde mir kosten- und bedingungslos von BeYu zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 27. März 2014

Fenchel-Tomaten-Gemüse

Was bin ich momentan stolz auf mich, dass ich es zu Hause schaffe, so viel zu kochen! Einen eindeutigen Beitrag dazu leistet auch das ABC-Kochen von Mellie, wobei sie mir mit F schon fast das Leben ein bisschen schwer gemacht hat... Fenchel, Fanta oder Frischkäse - da musste ich erstmal ordentlich grübeln! Mit Fanta hätte man bestimmt Muffins machen können, aber ich trinke eigentlich nie Fanta...

Zu Frischkäse hätte ich ein phänomenales Rezept: Man nehme den (Ziegen-)Frischkäse und schmiere ihn aufs Brot. Schmeckt lecker! Also blieb nur der Fenchel und mit diesem Gemüse bin ich noch gar nicht so gut bekannt. Irgendwie stand Fenchel bei uns kaum auf dem Speiseplan, bis meine Mama im letzten Jahr ein grandios einfaches, aber auch leckeres Rezept ausprobiert hat. Fenchel ist mit seiner Anisnote für mich immer so ein bisschen eine Gratwanderung gewesen - aber warm ist der Aniseinschlag gar nicht mehr so vordergründig.

Zutaten:

1 Fenchelknolle (~ 250g)
1/2 Zwiebel
10 Cherrytomaten
1 TL Apfelessig
Olivenöl
Salz, Pfeffer

In einem kleine Topf etwas Ölivenöl (oder auch anderes Öl) erhitzen, in der Zwischenzeit eine halbe Zwiebel in Würfel schneiden. Die Zwiebel im Öl glasig anschwitzen, den Fenchel dabei in mundgerechte Stücke schneiden (ich habe da einfach kreuz und quer geschnitten) und dann zu den Zwiebeln geben. Falls viel Grün am Fenchel ist, das beiseite stellen und erst am Schluss dazugeben. 

Den Fenchel etwas brutzeln lassen und nach Geschmack salzen und pfeffern, die Cherrytomaten halbieren und zum Fenchel geben. Mit etwa 1 TL Apfelessig "ablöschen" und kurz einköcheln lassen, dann bei Bedarf nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Fenchel-Tomaten-Gemüse ist insgesamt recht mild, der Anisgeschmack geht da komplett unter und stört gar nicht mehr (bei rohem Fenchel ist das für mich einfach schoon zu anisig). Durch den Apfelessig kommt einfach noch ein wenig Säure und ein Hauch Süße dazu, das kann man aber auch weglassen. Der Fenchel ist angenehm weich und die Tomaten bilden da einen guten, etwas knackig-frischeren Kontrast; die Kombination schmeckt einfach sehr lecker und stimmig.

Die kleine Fenchelknolle reicht mit den Tomaten für mich zwei Mal als Beilage aus (dieses Mal zu Kabeljau und Kartoffeln), wenn man allerdings einen größeren Fenchel nimmt, kommt man damit auch durchaus als Hauptbestandteil der Mahlzeit aus. Ganz im Gegensatz zu Fencheltees oder Hustensirup schmeckt der Fenchel so erwärmt eher fein - wer hier die volle Fencheldröhnung haben will, kann natürlich noch mit Fenchelsamen nachwürzen, aber für mich ist das vollkommen unnötig.

Falls übrigens jemand gute Fenchelrezepte hat - immer her damit, ich muss mich mit der Knolle noch ein bisschen beschäftigen!

Mittwoch, 26. März 2014

essence "Sun delicious" On holiday...

Hach je, was bin ich froh, dass wieder Mittwoch ist und eine neue Farbe dran ist... Auch wenn wir letzte Woche eine Menge an rosanen Lacken hatten und das doch darauf hindeutet, dass ihr die Farbe nicht so schrecklich fandet - mir ist es wahnsinnig schwer gefallen, nette Dinge zu schreiben - Rosa ist einfach nicht mein Fall!

Dafür finde ich Braun in ganz vielen unterschiedlichen Abstufungen wirklich klasse und bin heute schon megagespannt auf die Galerie! Und bevor jetzt irgendjemand sagt, dass Braun doch gar keine Farbe für das Frühjahr oder den Sommer ist: Absolut jedes Jahr ist in den Sommerkollektionen diverser Lackhersteller Braun vertreten - das passt also wohl in die Saison! (Außerdem geht Braun auch eigentlich immer, kommt eben nur darauf an, was für ein Braun man sich schnappt!)
Ich habe mir für heute mal wieder einen ganz alten Lack geschnappt - die "Sun delicious"-LE von essence stammt nämlich aus dem Jahr 2010 und genau so lange ist "On holiday..." auch schon in meinem Besitz. Ich habe den Lack früher doch öfters lackiert, dann ist er aber irgendwie ins Abseits gerutscht und ich habe ihn extra für "Lacke in Farbe... und bunt!" mal wieder entstaubt. Ich hatte ja befürchtet, dass er zäh geworden sein könnte oder die Trockenzeit katastrophal wäre - aber nein, alles in Butter! Die Konsistenz ist eher flüssig, läuft aber nicht zu sehr weg und "On holiday..." ließ sich problemfrei lackieren.
Zwei Schichten brauche ich schon für eine ordentliche Deckung, aber bei der kurzen Trockenzeit (hey, das konnte man also doch schon vor Jahren in der Drogerie realisieren!) war das überhaupt kein Thema. Der Lack wird zwar ein kleines bisschen streifig, das lässt sich aber mit einem Topcoat gut kompensieren. Das Gimmick an dem Lack ist, dass es sich hier um einen Duftlack handelt - ich bilde mir ein, das sollte Kokosduft sein, der sich nach dem Trocknen auf den Nägeln bemerkbar macht. So wirklich kann ich da zwar keine eindeutige Note rausschnuppern, aber es riecht (trotz Topcoat) zumindest die ersten zwei Tage eindeutig süßlich-künstlich, wenn man die Hände ans Näschen hält.
Zur Farbe würde ich mal sagen, dass wir hier eine helle Vollmilchschokolade in der Basis haben, die mit einem feinen Schimmer versehen ist. Ich weiß gar nicht, ob der Schimmer im normalen Licht eher silbrig oder eher golden ist - im Sonnenschein wirkt er auf jeden Fall eher warm. Im Sonnenschein werden aber auch die feinen Reflektionen im Schimmer deutlich: Hier und da sieht man dann ein rotes, grünes oder gelbes Pünktchen, das einen anstrahlt. Raffiniert, aber nicht aufdringlich und sicherlich muss man dafür schon ein bisschen genauer hinsehen - aber das macht ja manchmal auch den Reiz aus!
Ohne Sonne fügt sich der Schimmer dafür sehr klar in den Lack und zeigt die Streifigkeit eher noch einmal deutlicher - in der Sonne fällt das eigentlich gar nicht mehr auf. Interessanterweise bekommt der Lack fern allen Lichts aber auch farblich einen leicht anderen Einschlag und kommt dann eher karamellig-gelbsichtig daher, ansonsten könnte man ihm fast eine leichte Tendenz ins Brozene unterstellen - da hält sich der gelbliche Einschlag definitiv weit im Hintergrund!
Manchmal hat es ja doch was für sich, im eigenen Lackschränkchen zu kruschen und die alten Lacke auch mal rauszuholen - ich erinnere mich, dass ich früher "On holiday..." wahnsinnig toll fand und gerne mochte. Inzwischen löst er bei mir nicht mehr solche Begeisterungsstürme aus, ist und bleibt aber dennoch ein hübscher und vor allem einfach zu handhabender, brauner Lack!

Cyw hat heute ein Geschwisterchen zu meinem essence-Lack rausgesucht - und nein, wir haben uns da nicht abgesprochen, aber eine gewisse Ähnlichkeit ist glaube ich nicht zu verleugnen:
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Und bevor ich mich jetzt auf eure tollen braunen Lacke stürze (so einige Postings habe ich schon erspäht und weiß, dass wir heute wieder einiges an Bandbreite im Angebot haben - ich habe schon was rotstichiges und auch was gelbstichiges entdeckt!), gibt es noch die Vorgabe für die nächste Woche! Da spielen wir nämlich wieder Frühling und wollen hellgrüne Lacke sehen - egal ob gelbstichig oder pastellig, auf jeden Fall soll es ein helles Grün sein! Nicht Tannenbaum, nicht sattes Wiesengrün, sondern die helleren Varianten bitte!

Dienstag, 25. März 2014

ebelin: Pinsel und neue Tools

Nachdem es erst am Samstag ein AMU gab, gibt es heute trotz Dienstag keines - ich will euch ja nicht langweilen (okay und ich habe es einfach nicht geschafft, noch eins zu schminken...). Aber dafür gibt es meinen Senf zu ein paar Pinselchen von ebelin - und die kann man ja durchaus auch für das eine oder andere AMU benutzen.

Anfang des Jahres hat ebelin ja einige neue Produkte in die Theke gepackt und ich hatte inzwischen ein bisschen Zeit, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Pinsel sind alle vegan, enthalten somit also keinerlei Tierhaar, sondern hochwertiges Synthetikhaar.

Den Lidschatten- und Concealerpinsel gibt es schon länger in der Theke, weil er aber bei mir rumfliegt, gibt es ihn eben der Vollständigkeit halber dazu. Mit 2,95€ ist er durchaus erschwinglich, kommt bei mir aber trotzdem nicht so oft zum Einsatz. Durch die recht breite Pinselfläche (am Schaft 1,2 cm, vorne am bauschigen Ende 1,4 cm) ist er nicht sonderlich gut für präzises Arbeiten geeignet. Die Pinselhaare sind auch nicht sonderlich weich, sodass ich mit vielen Lidschatten eher mehr Fallout produziere.

Wenn ich aber nur großflächlich nuden Lidschatten auftragen möchte, nehme ich den Pinsel recht gerne. Der lange Pinselstiel (17,2 cm insgesamt) ist für mich ohne Kontaktlinsen auch nicht immer einfach - aber da die meisten Pinsel eher lang sind, gewöhnt man sich dran. Muss man also nicht unbedingt haben - kann man aber.

Mit Spannung erwartet wurde ja der Blenderpinsel (2,95€), der mit 17 cm insgesamt auch eher lang ist. Der Pinselkopf ist 1,9 cm lang und 1,1 cm breit und hat für mich die perfekte Blendefestigkeit: nicht zu weich, aber auch nicht zu störrisch, ich komme mit ihm sehr gut klar. Insgesamt gibt es doch unterschiedliche Meinungen zum Blender - die einen finden ihn zu weich, die anderen zu struppig; ich mag ihn sehr gern und verwende ihn fleißig.

Total gespannt war ich auf den 4in1 Lidschattenpinsel, der mit austauschbaren Köpfen perfekt für Reisen geeignet ist (3,45€). Den Applikator brauche ich gar nicht, die beiden runden Aufsätze (0,7cm und 0,6cm) nutze ich sehr gerne, weil man mit ihnen auch recht präzise arbeiten kann. Der schräge Pinsel ist mir mit seinen 0,8cm als Eyelinerpinsel zu breit, um allerdings gezielt ein paar Kanten zu setzen, geht er ganz gut.

Der Pinselschaft hat mit 8,5cm (+ etwa 2cm Pinselaufsatz) für mich eine sehr angenehme Arbeitslänge und beim ersten Benutzen dachte ich schon, ich hätte meinen heiligen Pinselgral gefunden!

Dummerweise stellte sich aber nach mehrfacher Nutzung heraus, dass die Pinselköpfe nicht gar so perfekt im Schaft halten - und wenn einem beim Schminken einfach mal der Pinsel aus dem Schaft fällt, ist das nicht nur eine kleine Sauerei, sondern auch ziemlich nervig. Besonders bei dem längeren Pinsel (also dem zweiten von links auf dem Bild) ist mir das häufiger passiert, der kleinere scheint fester zu sitzen. Schade, dass dieses Wechselsystem nicht so stabil ist, wie ich es mir gewünscht hätte - dennoch kann man die Pinsel gut verwenden.  

Der 3in1 Augenbrauen + Wimpernstyler kostet 2,45€ und enthält neben einem Kamm und einer Bürste auch einen Augenbrauenpinsel, der sich unter dem Duoaufsatz versteckt. Ich habe so ein Teil ohne Pinsel schon von Zoeva zu Hause und finde es ganz nett, aber nicht unbeding überlebensnotwendig.

Der integrierte Pinsel ist als Augenbrauenpinsel zwar gut geeignet, allerdings habe ich immer so meine Probleme damit, den Aufsatz draufzupacken ohne die Pinselhaare (0,6cm breit) einzuklemmen... Auch von diesem Problem habe ich schon bei mehreren Reviews gelesen, da scheint man einfach eher sehr knapp gearbeitet zu haben. Das Bürstchen finde ich insgesamt ganz nett, es ist nicht zu störrisch und man kann die Brauen damit gut in Form bringen. 

Um einen kleinen Vergleich herzustellen, habe ich mal den Augenbrauenpinsel im Vergleich zu dem schrägen Pinsel aus dem 4in1-Set geknipst: Da wird doch deutlich, dass der Augenbrauenpinsel deutlich schmaler, aber dafür doch ein wenig voluminöser.

Auf die Farbunterschiede will ich mich jetzt nicht einschießen, aber der Vergleich wirft bei mir die Frage auf, ob denn der Pinsel aus dem 4in1-Set nicht wirklich als Eyelinerpinsel genutzt werden sollte... Aber wie schon erwähnt, ich kriege damit keinen Eyelinerstrich hin, der nicht wie ein Amy Winehouse Gedächtnisbalken aussieht. Als Akzentpinsel finde ich ihn dafür recht tauglich, da ich den Pinsel auch noch nicht so oft benutzt habe, hält dieser auch noch recht gut; aber ich befürchte, auch das wird sich geben.

Die Applikatoren kosten 1,95€ für 10 Stück und ich muss sagen, dass ich mir die definitiv nie im Leben selber gekauft hätte. Für ein AMU kann ich mit diesen Teilchen absolut gar nichts anfangen - ich schminke mich mit meinen Pinseln und habe bisher auch noch keinen Applikator gefunden, der sich für mich sinnig einsetzen lässt.

Aber die Teilchen kann man wunderbar zum Spongen nehmen und damit wild mit Nagellack rumspielen. Ich schnippsel mir sowieso immer die Schwämmchen in kleine Stücke und kann mir das mit den Applikatoren sparen. Mit der feinen Spitze kann man auch mal präzise spongen und auf einen Applikator durchaus auch einen Farbverlauf packen. Ein bisschen umfunktioniert - aber für Nageldesigns finde ich die Teilchen gut!

Zwei Schminkhilfen mit Cooling-Effekt gibt es für 1,95€. Diese Silikonteilchen kann man sich wohl wie auf dem Bild zu sehen unter das Auge peppen, wenn man Fallout verringern möchte - ich gestehe aber mal an dieser Stelle, dass ich zu dem Zweck überhaupt nicht mit ihnen klarkomme. Sie halten zwar problemfrei unter dem Auge, allerdings ist mir diese aufgeklebte Unterlage doch irgendwie nicht sonderlich angenehm. Ich muss mein Auge beim Schminken einfach bewegen und wenn dann ständig irgendwas am Unterlid zieht, fühlt sich das seltsam an.

Allerdings finde ich die Teilchen so als kleines Wellness-Programm für den Abend ganz nett: Frisch aus dem Kühlschrank sind sie wirklich angenehm kühl und sorgen nach einem anstrengenden Tag auch für ein bisschen Erfrischung. Für mich kein Produkt, das man unbedingt braucht, ich nutze sie aber inzwischen vor allem Montags nach meinem langen Arbeitstag sehr gern.

Der Kabuki-Pinsel kostet 4,95€ und ich weiß noch nicht so ganz recht, wie ich ihn finden soll. Mit seinen insgesamt 6,8 cm Höhe hat er eine für mich noch handliche Größe, allerdings ist der Durchmesser von 6 cm im oberen Bereich für das eine oder andere Puder, das ich habe schon ein bisschen zu groß.

Er ist aus meiner Sicht recht weich, wodurch sich zwar sehr fluffig und angenehm im Gesicht arbeiten lässt, allerdings habe ich auch das Gefühl, dass er nicht wirklich viel Produkt aufnimmt und abgibt, sodass ich doch öfters ins Puder stippen muss. Die Haare sind auch recht flauschig und weich, was mich mit meinem "Restpuder", das ich momentan leer mache, so ein bisschen vor eine Herausforderung stellt: Auf Druck gibt der Pinsel nämlich ziemlich stark nach und ich bilde mir ein, doch recht viel Druck ausüben zu müssen, um überhaupt an meine Puderreste ranzukommen.

Aufgrund der Größe des Pinselkopfs und des geringen Widerstands kann man damit auch nicht wirklich präzise arbeiten; ich weiß also ehrlich noch nicht so ganz, ob er sich künftig bewähren wird, oder ob ich nicht doch wieder zu meinem kleineren, handlichen Puderpinsel (von essence) zurückgreifen werde.

Der letzte Pinsel im Angebot ist der Fächerpinsel, der mit 3,95€ zu Buche schlägt. Ich habe mal versucht, damit mein Blush aufzutragen, bin damit aber kläglich gescheitert. Der äußerste Radius des Fächers beträgt 5,8 cm und durch den wirklich sehr geringen Widerstand taugt das Ding für mich absolut nicht, um Blush oder andere Pudertexturen im Gesicht aufzutragen.

Auch als Maskenpinsel ist mir der Fächerpinsel jetzt nicht fest genug - da bevorzuge ich doch ein bisschen starrere Fächerpinsel, die nicht gleich unter einer Creme wegklappen. Um Fallout wegzuwischen, ist er gar nicht so übel - aber dafür brauche ich nicht extra einen Fächerpinsel.

Heiei, das waren echt ganz schön viele Pinsel auf einen Schlag! Mein Liebling ist definitiv der Blenderpinsel, ich hoffe aber auch, dass sich das 4in1-Set noch auf Reisen zu einem kleinen Favoriten entwickeln wird (ehrlich gesagt habe ich nämlich keine Lust, ständig alle Pinsel in Groß rumschleppen zu müssen); ein bisschen skeptisch bin ich allerdings, was die Haltkraft des Schafts angeht... Habt ihr denn schon einige der neuen Pinsel ausprobiert?

Die Meinungen im Netz sind ja doch sehr unterschiedlich - einige weitere Ansichten zu den neuen Pinseln gibt es unter anderem bei Ina, Dani oder Oli.

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von ebelin zur Verfügung gestellt.

Montag, 24. März 2014

Achtsamkeit statt Multitasking - Madame Missou

Ende letzten Jahres erreiche mich eine überaus nette Anfrage von Madame Missou, ob ich nicht Lust hätte, einen genaueren Blick auf einen ihrer Ratgeber zu werfen. Einem Blick auf die Homepage folge die Feststellung, dass da viele nette Themen sind - und ich absolut keine Zeit habe (nun ja, vor Weihnachten nicht verwunderlich, oder?). Also dauerte es bis ins neue Jahr, bis ich mich auch endlich für einen Titel entschieden hatte und mich an die kurzweilige Lektüre machte.
Ich bin eigentlich so gar kein Ratgeber-Leser, die meisten Bücher in diesem Bereich sind fachlich eher flach gehalten und recht plakativ ("Zeitmanagementprobleme? - Machen Sie sich eine Liste!" Ja danke, so schlau bin ich auch ohne überteuerten Ratgeber...) und behandeln die üblichen Themen wie Zeitmanagement, Prioritäten, Kommunikation in unterschiedlichsten Kontexten. Wie das alles mit positiver Verstärkung funktioniert, warum der innere Schweinehund ein Problem ist - da kenne ich mehr als genug empirisch belegte Theorien, da kann man mir nur wenig Neues erzählen.

"Achtsamkeit statt Multitasking" war aber ein Titel, der für mich einen interessanten Blickwinkel darstellte und dem allseits bekannten Multitaskingproblem ein wirklich wundervolles, nützliches und sehr praktisches Konzept (obwohl die Theorie dahinter gar nicht mal so einfach ist) gegenüberstellte, die Achtsamkeit. Im ersten Moment stolpert man über dieses Wort, das so eine seltsame Bedeutung hat - habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was "achtsam sein" überhaupt heißt? Achtsamkeit ist ein Konzept, das vor allem in der Psychotherapie immer wieder thematisiert und als zentraler Grundpfeiler angesehen wird, jedoch im Alltag eines jeden (gesunden) Menschen enorm hohe Bedeutung haben sollte.

Einen Einblick in dieses Thema bietet dieser kleine "Ratgeber", der für mich eigentlich mehr ein Spotlight ist, ein Impuls, eine Anregung - und das Schöne ist, genau das ist es auch, was dieses Buch (lediglich) verspricht. Hut ab vor der Ehrlichkeit, die Madame Missou hier an den Tag legt und auch auf weitere, ausführlichere Werke verweist (wir wissen: auch das macht nicht jeder!). Das kleine Büchlein, das man in 45 Minuten wirklich problemlos durchlesen kann, stellt anhand einiger praktischer Beispiele sehr anschaulich dar, was die Multitasking-Falle ist, welche Vor- und Nachteile das "Gleichzeitigmachen" vieler Aufgaben hat und warum Achtsamkeit, also banal gesagt: eine gewisse Aufmerksamkeit und Bewusstheit für die eigene Person, auf lange Sicht das sinnvollere Konzept ist.

Beide Themen werden sehr lebensnah anhand konkreter Situationen dargestellt, was für so einen knappen Umfang aus meiner Sicht wichtiger ist als eine theoretische Erklärung und Auseinandersetzung. Konzeptionell ist die Umsetzung der thereotischen Ansätze vielleicht nicht ganz perfekt, aber das macht das Büchlein mit einem unübersehbaren Praxisbezug und der Verständlichkeit wieder wett. Auf jeden Fall regt das kleine Werk zum Nachdenken über das eigene Verhalten an - wie ist das so mit dem Multitasking im eigenen Job oder auch in der Familie, in Freundschaften? Kennt man die angesprochenen Konsequenzen? Was "macht" Multitasking so mit einem? Auch die kleinen Übungen zur Achtsamkeit, die im Buch angesprochen werden sind sehr nett beschrieben, leicht umsetzbar und vermitteln einen guten ersten Eindruck von Achtsamkeit.

Für diejenigen, die einen ersten Einblick in das Konzept erhalten wollen, ist das Buch definitiv zu empfehlen - wer sich schon ein bisschen auskennt, wird sicherlich nichts Neues lernen. Und wer jetzt neugierig geworden ist, der solle fix zu Amazon huschen, dort gibt es nämlich gerade noch einige Titel als eBooks kostenfrei!

Sonntag, 23. März 2014

BeYu Ultra shine nail lacquer 138 "Bloody red"

Die Lacke der neuen "Ultra Shine Nail Collection" von BeYu sind euch ja sicherlich schon auf einigen Blogs begegnet und ich habe auch zwei der Lacke zugeschickt bekommen. "Bloody red" habe ich jetzt noch gar nicht auf Blogs gesehen (im Gegensatz zu dem blauen "Blue splash": 1, 2, 3, 4 - den habe ich übrigens auch bekommen, und dem mintfarbenen 1, 2), deswegen gibt's den heute bei mir!

Die 138, deren Namen man der Homepage von BeYu entnehme muss, weil der Namen nicht auf dem Lack aufgedruckt ist, heißt "Bloddy red". Wirklich blutig finde ich das Rot nicht, für mich ist das eher ein klassischer, heller Rotton, aber immerhin hat man Namen verteilt! Bei Douglas habe ich auch schon das Display mit allen Lacken (jeweils 5,95€) entdeckt und fand die Farben durchaus hübsch, aber nicht außergewöhnlich.
Auf den ersten beiden Bildern ist eine Schicht (!) "Bloody red" zu sehen, die für eine Deckkraft auch schon reicht. Nur mit viel Mühe kann man da mein Nagelweiß im Sonnenschein erahnen, "Bloody red" ist also wirklich gut pigmentiert! Der Auftrag ging leicht, der Lack ist von der Konsistenz her etwas dickflüssiger als gewohnt, lässt sich aber trotzdem gut verteilen. Die Antrockenzeit ist sehr kurz, da muss man beim Lackieren ein bisschen aufpassen, bis der Lack aber durchtrocknet, braucht er meiner Ansicht nach "durchschnittlich" lang. Das Finish ist meiner Ansicht nach auch eher durchschnittlich und wird nicht wirklich spiegelglatt (spiegelglatt ist für mich das hier und da kommt "Bloody red" nach dem Durchtrocknen nicht ran).
Ob das nun wirklich der Optik eines Gellacks entspricht, kann ich nicht so ganz einschätzen, aber das Cremefinish von "Bloody red" gefällt mir gut. Im Sonnenschein zeigt der Lack ein leichte Tendenz in Richtung Orange, in würde da doch so ein bisschen zu Tomatenrot tendieren und nicht unbedingt zu Blutrot - aber auf jeden Fall ist das ein toller Rotton! Was mich wirklich begeistert hat, ist die gute Deckkraft mit einer Schicht (und das, obwohl ich ja eher dünn lackiere!). Mit einer zweiten Schicht, wie auf dem nächsten Bild zu sehen, wird der Lack ein wenig intensiver, das Rot satter und der Orangestich reduziert sich ein bisschen.
"Bloody red" ist für mich ein wirklich guter Standardlack, trotzdem würde ich ihn eher mit Topcoat tragen, um auch die Trockenzeit zu reduzieren. Ich hatte allerdings vor, meinen Python Topcoat von Bourjois auszuprobieren und dafür konnte ich keinen normalen Topcoat brauchen. Im Gegensatz zu allen anderen Crackling-Toppern, die ich kenne, ist der Bourjois nämlich eine kleine Zicke und funktioniert auf komplett durchgetrockneten Nägeln nicht (bzw. so schlecht, dass man den Crackling-Effekt nur mit der Lupe erkennen kann).

Aber wenn der Basislack noch nicht ganz trocken ist, ergibt sich nach einer (gefühlt ewigen!) Wartezeit doch ein interessantes Muster - was die Feinheiten angeht, muss ich noch ein bisschen rumprobieren, aber der Python-Topcoat gefällt mir vom Ergebnis her sehr gut. Da er dunkelrot ist (das wäre für mich schon eher ein Blutrot!), ist der Kontrast zu "Bloody red" zwar nicht riesig, kommt aber passend raus. Das könnte ja eigentlich eine passende Mani für nächstes Halloween sein, oder?
Die Mani habe ich so zwei Tage getragen und konnte nur ein bisschen Tipwear im üblichen Rahmen feststellen. Man sieht ja auf den letzten beiden Bildern gut, dass der Python-Topcoat sich ein bisschen von den Nagelspitzen zurückgezogen hat - da war "Bloody red" also den ganz normalen Strapazen ausgesetzt. Das Ablackieren war - typisch Rot - nicht das allereinfachste, da sich die Farbe doch gerne an den Rändern und der Nagelhaut festsetzt, das ließ sich aber mit einem zusätzlichen Wattepad problemlos beheben und ich hatte auch keine verfärbten Nägel.

Wie schon gesagt, "Bloody red" ist ein solider, cremeroter Lack mit guten Eigenschaften - ich hätte mir in der Kollektion nur ein paar mehr besondere Lacke gewünscht... Ich glaube, bis auf drei Lacke ist da nur Cremefinish unterwegs.

"Bloody red" wurde mir kosten- und bedingungslos von BeYu zur Verfügung gestellt.