Freitag, 31. Januar 2014

my Secret 177 Confetti celebration

Heute habe ich mal wieder passend zum Blue friday auf HungryNails einen blauen Lack im Angebot. Dieses Schätzchen ist noch gar nicht so lange in meinem Besitz, ich habe ihn nämlich erst Anfang des Jahres von meiner Mama im Urlaub "geschenkt" bekommen. Großartig viel Zeit, mich umzusehen hatte ich in dem kleinen sowieso nicht, aber blaue Lacke ziehen mich ja immer magisch an...

Von my Secret hatte ich schonmal vor geraumer Zeit zwei Lacke gezeigt (*klick* und *klick*) und ich muss sagen, dass ich die Theke insgesamt auch nur mäßig spannend fand. Aber anscheinend gab es da gerade eine "Confetti"-LE und auch wenn mich die anderen Lacke (weiß, orange und ich glaube rot?) nicht angesprochen haben - der blaue Vertreter musste mit!
"Confetti celebration" habe ich mit zwei Schichten deckend bekommen - ehrlich gesagt hatte ich befürchtet, da mehr Schichten zu brauchen, weil der Lack nach dem ersten Auftrag doch eher sehr blasslblau ausgesehen hat... Die Trockenzeit war super, da der Lack mit recht viel Glitzer gespickt ist, zieht die blaue Base zügig an und trocknet auch schnell durch.  Auf den Bildern ist eine Schicht Topcoat noch drübergepinselt, da die Oberfläche doch durch die Partikelchen stellenweise ein bisschen rauh ist.
Auf den Bildern wirkt der Lack insgesamt doch ein wenig intensiver, als er auf meinen Nägeln war - das Blau ist eigentlich ein wenig blasser. Die blaue Base ist dann gespickt mit Glitter in einem sehr hellen Gelbgold und in Kupferrot. Ich würde behaupten, dass da mindestens drei unterschiedliche Größen von den Glitterpartikeln drin rumschwirren - kleine, mit etwa 1mm Durchmesser, kleinere (0,5mm) und winzigkleine... Das ist aber alles nicht so wirklich leicht auszumachen, weil es eben von diesen Partikeln nur so wuselt.
Das Ergebnis auf den Nägeln ist dann wirklich wie ein Mal mit der Konfettikanone auf die Nägel geschossen - irgendwie verteilt sich nämlich der Glitzer dann auf den Nägeln und bildet wilde, recht chaotische Muster, die mir aber erstaunlich gut gefallen. Beim Blick aufs Fläschchen würde ich eigentlich sagen, dass da mehr von dem goldenen Glitter drin ist, auf den Nägeln hält sich das aber so ziemlich die Waage. Der goldene Glitter fällt nur eher ins Auge, weil er einfach heller ist als der blaue Lack, die kupferroten Teilchen sind dafür deutlich dunkler und legen sich irgendwie eher "unter" den Lack.
So ein bisschen beißen sich die Farben ja - mittleres Blau, dazu ein helles Gold und ein dunkles, bräunliches Rot... Aber ich muss sagen, dass mir das Ergebnis doch ziemlich gut gefällt! Die Sprenkel sind in diesen Farben definitiv mal was anderes als die typischen Schwarz-Weiß-Glitter oder die ganz bunten Vertreter. Und hey, in diesem Lack sind alle Primärfarben enthalten!
Zwei kleine Ärgerlichkeiten hatte dieser Lack jedoch auch - nach zwei Tagen Tragezeit hatte ich schon die ersten Macken drin. Keine Tipwear, sondern richtig angedütschte Nagelspitzen und schnell hatte ich auch mehr Absplitterungen. Haltbarkeit also eher mittelprächtig und dass das Ablackieren jetzt durch die Glitterteilchen auch nicht das angenehmste war, ist wohl kaum überraschend... Trotzdem muss ich sagen, dass ich den Lack ziemlich cool finde und preislich lag er glaube ich bei umgerechnet etwa 2€, da kann ich mit der geringeren Haltbarkeit durchaus leben.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Blätterteig-Quark-Taschen

Melanie von Mops Modewelt hat Anfang des Jahres eine wirklich süße Kochaktion gestartet und auch wenn ich den ersten Buchstaben verpasst habe, hoffe ich, dass ich doch möglichst oft  beim ABC-Kochen teilnehmen kann: Beim Buchstaben B gab es die Auswahl zwischen Brokkoli, Buttermilch und Blätterteig, für den ich mich dann entschieden habe.
http://mops-modewelt.blogspot.de/2014/01/blogparade-abc-kochen.html
Schon seit geraumer Zeit schwirrte mir im Kopf rum, dass ich unbedingt mal Quarktaschen machen will und da war mir die Aktion doch ein dankbarer Grund. Nach ein bisschen Rezeptsucherei habe ich mir dann "mein" Rezept zusammengewurstelt und bin erst einmal ordentlich damit auf die Nase gefallen...

Zutaten:

Blätterteig (1,5 Packungen)
500g Quark
50g Vanillezucker (selbstgemacht, oder 1 Päckchen Vanillezucker und 35g Zucker)
1 Päckchen Puddingpulver (alternativ: 15g Maisstärke und Vanillearoma)
1 Ei
geriebene Zitronenschale

Den Quark mit Ei und Zucker ordentlich verrühren, dann das Puddingpulver (Vanillegeschmack) dazugeben und klümpchenfrei rühren. Dadurch wird der Quark ein wenig fester - wer's lieber noch fester mag, kann den Quark auch über Nacht abtropfen lassen. Nach Geschmack dann noch geriebene Zitronenschale dazugeben (oder wer drauf steht durchaus auch Rosinen).

Den Blätterteig in acht etwa gleich große Rechtecke schneiden, jeweils gut einen Esslöffel der Quarkmsse in die Mitte eines Rechtecks geben und taschenmäßig zusammenfalten. Die Ränder dabei leicht anfeuchten und gut zusammendrücken. Die Blätterteigtaschen dann in Dessertringe setzen und bei 200 Grad etwa 13 Minuten backen.
Bei meinem ersten Versuch habe ich meine Taschen ohne Dessertringe gebacken und das Ergebnis waren Quarkfladen, die zwar sehr lecker waren - aber eben ausgeschaut haben wie verunfallt (siehe Bild unten...). Die Dessertringe (man könnte auch Muffinformen nehmen) stellen sicher, dass der Blätterteig nicht vom Quark auseinandergedrückt wird, sondern in Form bleibt und die Quarktaschen zumindest halbwegs hübsch aussehen. Sie sind mir oben zwar trotzdem aufgegangen, aber das tut natürlich dem Geschmack keinen Abbruch und dank der festen Umrandung auch der Optik nicht.
Die 500g Quark haben bei mir für insgesamt 12 Quarktaschen gereicht - mit anderhalb Rollen frischen Blätterteig ist das natürlich etwas blöd, da wäre es schlauer gewesen, wenn ich TK-Blätterteig gehabt hätte (der ist im Übrigen auch quadratisch und nicht rechteckig wie der frische). Geschmacklich fand ich die Teilchen superlecker - man ist hier recht frei, ob man noch Zimt oder andere Aromen oder auch Obst mit dazu gibt.

Zugegeben, so ganz die perfekten Traumquarktaschen sind das noch nicht, aber der Aufwand ist erstaunlich gering und wenn man eine solide Umrandung hat, sind die Täschchen auch noch hübsch anzusehen. Falls aber jemand noch ein gelingsicheres Geheimrezept hat - immer her damit!

Mittwoch, 29. Januar 2014

essie "Sew psyched"

Endlich ist wieder Mittwoch und ich befürchte, heute werde ich nach einer tollen hellblauen Woche wieder viele schöne Lacke in der Galerie sehen und mir sagen müssen, dass ich sie alle nicht brauche... Eigentlich dachte ich, dass Oliv so mitten im Winter eine ungeschickte Wahl wäre, aber dann kam essie und hat verkündet, dass ein paar Lacke das Sortiment verlassen und unter diesen ist auch ein olivfarbener Lack!

In "Sew psyched" habe ich mich verliebt, als ich ihn das erste Mal gesehen habe - und trotzdem habe ich mir erst in den USA diese Matschigkeit gekauft, dementsprechend habe ich also ein schmales Pinselchen im Fläschchen. Zwei Schichten des doch eher dünnflüssigen Lackes reichen, um meine Nägel ordentlich und deckend in Oliv zu tauchen. Die Trocknungszeit ist recht kurz gewesen und der Lack selbst ist einfach klasse!
Ich weiß nicht, ob er durchs lange Rumstehen ein bisschen an Grün eingebüßt hat, oder ob der Lack einfach schon immer eher graustichig war - die Google Bildersuche fördert da doch ganz unterschiedliche Fotos zu Tage... Auf jeden Fall handelt es sich bei meinem "Sew psyched" um eine eher dunklere Olivversion mit einem deutlichen Graustich, allerdings hat der Lack eine kleine Besonderheit: Ganz feinen Schimmer, der aus "Sew psyched" eben keinen langweiligen Cremelack, sondern ein dezent schimmerndes Schätzchen macht.
Im Vergleich zum Fläschchen sieht man recht gut, dass der Lack auf den Nägeln doch einen anderen Farbstich hat - im Sonnenschein könnte man da sogar eine ganz leichte Tendenz ins Blaue reininterpretieren, wenn man wollte... Mir wäre eigentlich diese eher grünliche Matschigkeit aus dem Fläschchen lieber gewesen, aber auch so finde ich "Sew psyched" einfach toll - ich mag so matschige Farben einfach! Je nach Lichteinfall wirkt er ein kleines bisschen gräulicher oder doch eher einen Hauch dunkelgrüner - die Nuancen unterscheiden sich zwar nicht um Welten, aber doch ein kleines bisschen.
Witzigerweise wirkt der Lack im Sonnenschein deutlich dunkler, als er ohne direkte Sonneneinstrahlung wirkt - da hat er doch eher einen olivgrün-grauen Anschein und ist deutlich heller, als eben im Sonnenschein, wo doch eher ein dunklerer Ton durchkommt. Muss man nicht ganz verstehen - ich schiebe das einfach auf die Matschigkeit und freue mich daran, dass das Oliv ein paar unterschiedliche Nuancen zeigt (und jetzt soll noch einer sagen, oliv wäre hässlich - also wirklich!).
Da ich durch die Cartoon-Nails ein bisschen euphorisiert war, habe ich mit dem Olivgrün doch tatsächlich noch mal ein kleines Design versucht - und dabei kläglich versagt... Es ist ganz schön schwer, diese blöden Nieten irgendwie gerade auf den Nagel zu bringen! Vor allem, wenn man sowieso schon so seltsam gebogene Nägel hat wie ich... Irgendwie hatte ich beim Anbringen auch das Gefühl, sie wären gerade - aber bei genauerem hinsehen war das Kreuz einfach schief und ich habe es bei einem Finger belassen.
Dass die essies manchal Dinge tun, die man von ihnen nicht erwartet, habe ich schon bei "Bikini so teeny" erlebt, der bei einer Schicht Topcoat seine Farbe deutlich verändert. Das, was der blaue Bruder kann, kann "Sew psyched" ja wohl schon lange: Mit einer Schicht Topcoat wird das matschige Grün nämlich tatsächlich heller und oliviger - magic! Also falls jetzt jemand seine späte Begeisterung für "Sew psyched" entdeckt hat - krallt ihn euch, es gibt ihn nicht mehr lang: Rettet "Sew psyched", er hat es wirklich verdient!
Aufgrund meines Nietenfails habe ich "Sew psyched" leider nicht länger als zwei Tage getragen, aber ich tippe mal stark drauf, dass sich die Haltbarkeit in den gewohnt soliden Bereichen befindet. Das Ablackieren ging dafür total easy, da haben mich nur die Nieten ein wenig in den Wahnsinn getrieben.

Cyw und ich sind heute farblich mal wieder gar nicht so weit voneinander entfernt, obwohl der Kiko wahrscheinlich noch einen Hauch dunkler ist und wahnsinnig klasse und cremig aussieht...
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Natürlich bin ich megagespannt, welche olivfarbenen Lacke ihr heute so zeigt - die Lager sind ja durchaus gespalten, die Meinungen gehen weit auseinander und ich bin doch gespannt, ob wir auch wieder über 60 Teilnahmen kommen...?

Und damit die liebe Lotte endlich sagen kann, dass sie's ja gewusst hat (ist ja nicht schwierig, wenn man jede Woche die gleiche Farbe rät *hüstelchen*), läuten wir nächste Woche den Frühling ein und holen die Sonne raus - es wird nämlich gelb!

Dienstag, 28. Januar 2014

Make up Factory Dramatic Cream Eye Liner 05 "Drama Black"

Nachdem es Samstag erst ein AMU gab, habe ich heute trotz des Dienstags kein richtiges AMU, sondern nur einen Teil davon - sozusagen. Neben dem tollen roten Lack war in meinem Vorweihnachtspäckchen von Make up Factory habe ich nämlich auch noch einen Eyeliner bekommen. Meine große Liebe zu Gel-Eyelinern habe ich ja schon mal kundgetan, aber Creme-Eyeliner finde ich auch nicht übel. Da habe ich zwar nur einen, aber der wird regelmäßig genutzt (wenn in irgendeinem AMU was von dunkelgrau steht, war das mein Creme-Liner).

Irgendwie mag ich Liner lieber, die man mit einem Pinsel auftragen kann und der Cream Eye Liner von Make up Factory passt da perfekt dazu. Er kommt in einem feinen Tiegelchen mit 3g daher und wirkt auf den ersten Blick wie ein Gel-Eyeliner - und in der schwarzen Verpackung durchaus auch edel.

Wie man gut sehen kann, hat er einen glänzenden und vor allem spiegelnden Deckel, der dem Tiegel doch eine gewisse Eleganz verleiht. Im Vergleich zu den essence-Linern sieht dieser hier deutlich "ordentlicher" aus. Der silberne Deckel lässt sich aber sehr einfach aufdrehen und zum Vorschein kommt:

Ein Punkt, der mich wirklich begeistert hat: Der Creme-Liner ist nämlich noch einmal mit einem kleinen Plastik-Zwischendeckelchen geschützt (zuerst musste ich ein bisschen an die Siebe bei Pigmenten denken, aber dieser hier hat keine Löcher). Durch die Lacke kann man dieses Deckelchen problemfrei abheben und nach Benutzen auch einfach wieder auf den Tiegel stecken.
 
Somit ist der Liner dann noch einmal "luftdicht" verpackt und vor allem kann er sich beim Transport nicht aus Versehen mal an den Deckel kleben... Wie oft hatte ich den Spaß schon, dass mein Eyeliner in der Reisetasche anscheinend verkehrt herum lag und dann am Deckel klebte - nicht angenehm.
 
Was die Inhaltsstoffe bei Eyelinern angeht, bin ich ziemlich blank - aber auf jeden Fall sind da Silikone enthalten.
Interessant ist ja eher, wie sich der Eyeliner im Auftrag verhält und da war ich doch auf den ersten Blick ein bisschen erstaunt, hatte ich aufgrund des Erscheinungsbildes doch eben eher einen Gel-Eyeliner erwartet. Aber "Drama Black" ist eben ein Creme-Eyeliner und damit nicht so flüssig, wie die geligen Vertreter, sondern ein wenig trockener - eben eher cremig.

Aufgetragen habe ich ihn mit dem dazugehörigen Liner Brush von Make up factory, der aus Toray Fasern (also Kohlenstoffasern) und Marderhaar besteht.

Der Pinsel ist etwa 17cm lang, was mir beim Schminken doch manchmal ein bisschen zu lang ist (Kurzsichtigkeit lässt grüßen - Pinsel kollidiert dann ein bisschen mit Spiegel), sich aber durchaus machen lässt. Obwohl ich ansonsten eher schräge Eyelinerpinsel bevorzuge, gelang mir der Lidstrich mit dem Pinselchen doch wirklich gut. Der Pinsel hat für mich genau den richtigen Härtegrad, sodass ich sowohl feine Schwänzchen, als auch normale breite Linien ziehen kann - wir haben uns doch schon ein wenig angefreundet.

Wie schon erwähnt, ist der Liner ein wenig fester als meine Gel-Eyeliner, wodurch ich auch das Gefühl habe, mehr von dem Produkt zu brauchen. Während ich in meine Gel-Eyeliner nur ein Mal reinstippen muss, um (mehr als) genug Farbe auf dem Pinsel zu haben, musste ich hier doch öfters in die Creme-Masse gehen und für meinen Lidstrich auch mal "nachholen". Verteilen lässt sich der schwarze Liner auf dem Lid gut - allerdings ist mir dann bei den Fotos auch aufgefallen, dass er trotz des Namens "Drama Black" irgendwie so gar kein dramatisches Schwarz im Angebot hat.

Auf den Bildern sieht man recht gut, dass das Schwarz kein Tiefschwarz ist, sondern durchaus noch ein bisschen intensiver sein könnte. Hier und da scheint vor allem auf dem ersten Bild noch ein bisschen der darunterliegende Lidschatten durch. Beim Schminken selbst ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber auf den Bildern wird deutlich, dass auch die Deckkraft nicht perfekt ist - der Liner ist für mich eher ein sehr alltagstaugliches, weiches Schwarz (also um ehrlich zu sein für meine durchschnittlichen AMUs echt perfekt, weil mir dort der krass-schwarze Eyeliner doch ein bisschen zu heftig ist).

Vom Finish her würde ich sagen, dass er weder komplett matt, noch wirklich schimmernd ist - auf dem linken Bild sieht er eher matt aus, auf dem rechten (geblitzten) Bild sieht man doch einen leichten Schimmer; ich würde mal sagen, er ist irgendwie so ein Zwischending. Auch wenn er den Namen "Drama Black" nicht wirklich verdient hat, habe ich den Eyeliner in der letzten Zeit wirklich gern benutzt, er hält nämlich auch wirklich gut bei mir. 

Den Tag auf der Arbeit hält die Farbe ohne zu verblassen durch, insgesamt ist der Liner auch recht wischfest (ab und zu grabbelt man sich ja doch mal ins Auge). Das Schwänzchen, wenn ich es denn mal so hübsch hinkriege, ist auch abends noch da und gut erkennbar und gerade weil die Farbe nicht so intensiv ist, nutze ich "Drama Black" ganz ohne Drama bei meinen Standard-AMUs. Das sieht man aber auch am Produkt - ich brauche wirklich mehr von der Creme, als von meinem Gel-Liner. Mit meiner Mizellen-Lösung kriege ich den Liner auch gut abgeschminkt, er hinterlässt auch (Gott sei Dank!) keine Spuren auf dem Lid - Haltbarkeit und Abschminkverhalten also vollkommen in Ordnung!

Gesamtfazit ist gar nicht so einfach - für mich ist das ein tolles Produkt, aber ich weiß, dass viele Mädels wirklich das schwärzeste Schwarz auf den Lidern haben wollen. Die Menge, die man für einen Lidstrich benötigt ist doch mehr, als erwartet - aber dafür hält er auch gut... Momentan ist das mein perfekter Alltagsliner, aber der heilige Gral wird er wohl wegen der mittelprächtigen Deckkraft nicht werden. Hat denn noch jemand Erfahrungen mit den (Cream) Eye Linern von Make up Factory gemacht?

Beide Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von Make up Factory zur Verfügung gestellt.

Montag, 27. Januar 2014

Und wenn ich groß bin, werde ich mal ein Mecker-Rentner...

Mein Tagesziel wird es sein, so viel wie möglich zu meckern - egal, ob berechtigt oder nicht. Ich werde bei meinem Vormittagsspaziergang Ausschau halten nach potenziellen Opfern - wie zum Beispiel dieser Person da vorne, die ihr an der Straße geparktes Auto gerade vom Schnee befreit. Sie wedelt mit einem Handfeger vor sich hin und fegt die paar Millimeter Pulverschnee von den Seitenscheiben. Anscheinend hat sie mich noch nicht gesehen - sehr gut, mein Plan nimmt Gestalt an und ich nähere mich so langsam dem Ort des Geschehens!

Eine leichte Brise weht - perfekt! Gemütlich gehe ich auf dem Gehweg auf sie zu, natürlich möglichst nah an ihrem Fahrzeug  vorbei, damit... Ha! Da! Es ist geschehen! Ich bleibe plötzlich stehen und starre die Person entrüstet an - dummerweise bemerkt sie mich nicht, sondern wischt weiter an ihrem Auto herum. "Vielleicht noch ein bisschen mehr?" mache ich keifend auf mich aufmerksam. Die Person sieht mich verdutzt an: "Wie bitte?" Was für eine Unverschämtheit - diese dreiste Frau hat noch nicht einmal realisiert, welches Vergehen sie gerade gegen mich begangen hat!

Ich zeige ihr das Vergehen - dort, am Saum meiner schwarzen Hose ist die Schandtat doch klar erkennbar! Ein riesiger, etwa 2cm großer Schneefleck macht sich breit und hat mir mein komplettes Outfit verschandelt - die Hose muss ich wohl entsorgen, sobald ich wieder zu Hause bin! "Oh, Entschuldigung," versucht die Person ihre Straftat zu kommentieren. Ich starre sie an, als hätte sie mir eben ins Bein geschossen. "Das ist aber nicht genug!" keife ich sie an - was denkt sich diese unverfrorene Person eigentlich, wie kann sie so rücksichtslos sein und mit diesem hochgefährlichen Schnee so gedankenlos umgehen? "Es tut mir leid, das war sicher keine Absicht," sagt sie und wischt immer noch an ihrer Motorhaube rum.

Als ob es mit dieser armseligen Entschuldigung getan wäre - na warte, dir werd' ich's noch zeigen! Ich schüttele meine Hose kurz und der winzige Schneefleck verschwindet natürlich - aber darum geht es ja gar nicht mehr, hier müssen größere Geschütze aufgefahren werden. "Außerdem wurde der Gehweg gerade geräumt - und Sie werfen da schon wieder Schnee drauf!" keife ich sie an, ich bin gespannt, was sie zu ihrer Verteidigung zu sagen hat! "Wo soll ich den Schnee denn sonst hinfegen?" fragt sie micht in ihrer sanft-naiven Art und Weise, "wie ich mein Auto fege, bleibt ja wohl mir überlassen", wirft sie noch hinterher. Ich weiß natürlich, dass die Schneeflecken von den Seitenscheiben stammen, aber trotzdem:

"Na nach vorne!" kreische ich dieses unverschämte Weib an, das mich immer noch verdutzt ansieht und nicht zu verstehen scheint, welche Verbrechen es gegen die Menschheit gerade begeht. Jetzt lächelt die Frau auch noch, sie scheint mich nicht ernst zu nehmen! Ich schüttele den Kopf, starre sie entrüstet an. "Ich habe mich doch gerade eben entschuldigt, was soll ich denn noch tun?" fragt sie mich freundlich. Ha, jetzt hast du den entscheidenden Fehler begangen, du unwürdiges Wesen, ich kann endlich mein todbringendes Argument anbringen:

"DIE ARBEIT RICHTIG MACHEN!" schreie ich ihr abfällig entgegen und sehe noch ihren verwirrten Gesichtsausdruck. Dann drehe ich mich um und gehe angeschlagen und tief verwundet durch den Schandfleck an meiner Hose, den man nicht mehr sieht, aber stolz weiter meines Weges. "Ich wünsche Ihnen auch noch einen schönen Tag!" ruft mir dieses unverfrorene Wesen tatsächlich noch fröhlich hinterher, während ich mich kopfschüttelnd leise schimpfend entferne - mein Tagessoll an Meckerei habe ich definitiv erfüllt, auch wenn es bei dieser komischen Frau nicht ganz die erwünschte Wirkung hatte...

Die Frau mit dem Handfeger steht noch immer an ihrem Auto und wischt die letzten Flecken frei. Wenn wir in einem Comic wären, würde ihre Gedankenblase ein großes Fragezeichen zeigen, das sich so langsam zu einem Satz entwickelt: "Und wenn ich groß bin, werde ich mal ein Mecker-Rentner! Obwohl - so armselig bin ich nun auch wieder nicht..."

Sonntag, 26. Januar 2014

Manhattan "Community Colours" 12 Coffee cream

Die dezenten, unauffälligen Farben sind ja nicht gerade meine großen Lieblinge, deswegen stehen sie für gewöhnlich erst einmal eine gewisse Zeit bei mir rum, bevor sie meistens aus einem bestimmten Anlass (z.B. "Lacke in Farbe... und bunt!") lackiert werden - oder ich mich erbarme, weil ich gerade keinen anderen großartigen Plan habe, was ich lackieren will.

So war es auch mit "Coffee cream", den ich von maedchen in meiner letzten "Make me happy"-Box mit einigen seiner Geschwister aus der "Community Colors"-LE vom letzten Jahr bekam. Ich fand die LE als sie rauskam zwar ganz okay, aber so richtig das absolute "Habenwollen"-Gefühl kam da nicht auf. Trotzdem sind da doch ein paar hübsche Lacke dabei - wobei der heutige Kandidat für mich eher nicht zu dieser Kategorie zählt. Aber manchmal ist "Augen zu und durch" einfach die schmerzfreieste Variante, deswegen gibt es heute sozusagen den Loser meiner Lacke:
"Coffee cream" habe ich schon vor dem Lackieren ein bisschen skeptisch angeschaut und leider hat er voll und ganz meinen Erwartungen entsprochen... Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen cremeweißen oder auch leicht gelblich angehauchten Lack - eine gewisse Assoziation zu Kaffeesahne ist also nicht wirklich abzustreiten. Aber wie das so mit diesen hellen Lacken ist, ist der Auftrag nicht unbedingt der angenehmste - und bei diesem Manhattan-Lack waren die Probleme wirklich vielschichtig (hallo, Wortspiel....)!
Zuerst einmal muss ich sagen, dass es immer eine Qual ist, den Pinsel durch diese superdünne Öffnung zu bugsieren, um Lack nachzuholen - das nervt einfach. Da "Coffee cream" jetzt auch nicht unbedingt eine Deckkraftbombe ist, muss man das besonders oft tun - da nervt so ein enger Flaschenhals gleich doppelt... Ich musste mir tatsächlich drei Schichten von dem Lack auf die Nägel klatschen, bis ich eine halbwegs gleichmäßige Oberfläche hatte und dann mein Nagelweiß zumindest weitgehend versteckt war...
Was die Konsistenz angeht, werden wir beide einfach keine Freunde - der Lack ist ein bisschen wabbelig-klebrig, wie es häufiger bei hellen Lacken vorkommt. Dadurch macht das Lackieren aber auch keinen Spaß, sondern wird eher nervig, weil man sich einen abmüht, bis man ein gebenmäßiges Ergebnis hat. Nachdem ich das aber geschafft hatte, kam der Oberknüller hintennach: Der Lack hat eine katastrophale Trockenzeit! Ich habe mir sogar diese Trockentropfen auf den Lack gekippt (irgendwann muss man sie ja mal aubrauchen) und bin erst vier Stunden später ins Bett gegangen - nur um am nächsten Morgen mit einem wunderschönen Stoffmuster auf den Nägeln aufzuwachen (und das waren nicht nur oberflächliche Fleckchen, sondern deutlich erkennbare Muster!).
Zu dieser Problematik kam dann noch, dass mein "Coffee cream" sich irgendwelche kleinen dunklen Fussel eingefangen hat, die man auch gut auf dem Mittel- und Ringfinger sieht - die Teile waren einfach IM Lack drin, nicht auf meinen Nägeln und wenn gerade so ein heller Lack dann Schmutzflecken hat, finde ich das superärgerlich... Allerdings hatte ich wirklich auf jedem Nagel irgendwo so einen blöden Fussel, den ich auch nicht so richtig losgeworden bin!
Da hilft dann auch irgendwie nicht wirklich weiter, dass der Lack im Sonnenschein (SONNENSCHEIN!!! WIRKLICH!) einen feinen silbernen Schimmer zeigt - ohne Sonne glaubt man ja tatsächlich, hier einen Cremelack vorliegen zu haben... Aber auch da muss ich sagen: Unsichtbarer Schimmer reißt mich hier wirklich nicht vom Hocker.

Eigentlich tut mir der Lack ja schon ein bisschen leid - da komme ich mit einer negativen Voreinstellung schon an und er bestätigt die auch noch über alle Ausmaße hinaus... Nein, ich mag ihn nicht und ich werde ihn auch künftig nicht mögen. Wie war das nochmal mit dem nächsten Schrottwichteln *hust*...

Samstag, 25. Januar 2014

"AMUs in Farbe... und bunt!", die sechste

Hach je, jetzt sind die vier Wochen tatsächlich schon wieder rum und es ist Zeit für "AMUs in Farbe... und bunt!" - und ich bin echt froh, dass ich daran gedacht hbe und das nicht im ganzen Tohuwabohu hier untergegangen ist! In den letzten Tagen hat es tatsächlich ein bisschen angefangen zu schneien und ich finde die Farbkombination gar nicht so unpassend zu dem Wetter!

Wer sich die heutigen Lidschatten noch einmal genauer anschauen möchte, kann das gerne *hier* tun.

Ansonsten werfe ich mich mit der Zusammenstellung aus einem leicht schimmernden Rosa, einer Lila-Blau-Mischung und dem astreinen Silber gleich mal mitten ins Geschehen...

Ich habe wirklich nichts Außergewöhniches im Angebot - anfangs hatte ich ja Befürchtungen, dass das AMU grausam aussehen würde, aber dieser Lilaton steht mir dann doch unheimlich gut! Ich glaube, dazu könnte ich absolut alles kombinieren und es würde akzeptabel aussehen. Leider ist er ein bisschen krümelig im Auftrag, gibt aber doch akzeptabel Farbe ab (ganz im Gegensatz zu so manchem aktuellen Lidschatten von Catrice *hüstelchen*).
Fast schon "wie immer" (fast? Eigentlich wirklich wie immer...) habe ich den hellsten Ton im Innenwinkel untergebracht - der Silberton von BeYu ist eigentlich nur das schmückende Beiwerk. Von der Farbintensität her nicht grandios, um wirklich Silber aufs Auge zu bringen, muss man doch ein wenig schichten. Aber durch den intensiven Schimmer ist er als Highlight im Innenwinkel und (ungewollterweise) auch am unteren Wimpernkranz bzw. gleich im halben Gesicht gelandet. Der Rosaton ist aufs bewegliche Lid gewandert und im äußeren V sowie am unteren Wimpernkranz habe ich dann den Lilaton aufgepinselt.
Zwischen dem Rosa und dem Lila musste ich ganz schön viel blenden, denn dummerweise hatte ich mit dem deutlich besser pigmentierten Rosa angefangen und da musste sich der Lilaton erst einmal ordentlich drüberlegen. Mit dem Silber ließ sich das alles recht gut verblenden, allerdings sticht auf den Fotos doch der starke Schimmer deutlicher hervor, als es auf dem Auge der Fall ist.

Eigentlich wollte ich dann noch einen Lidstrich mit meinem glitzernden lila Eyeliner von Kiko ziehen, aber das war mir dann zu wenig Kontrast, also gab es erst einen schwarzen Lidstrich und dann das lilane Geglitzer drüber. Leider ist das in der Kombination nicht gar so perfekt gelungen, weil das Lila tota untergeht - aber so lange man nicht allzu genau hinschaut, passt das. Dazu noch die Wimpern schwarz getscht und - fertig!

Ich gestehe: Mir gefällt das AMU erstaunlich gut, der Lilaton ist einfach phänomenal - kein intensives dunkles Lila, sondern doch eher die Fliederrichtung mit Blaueinschlag, der aber leider auf den Fotos gar nicht mehr so deutlich wird. Auf jeden Fall mag ich den Lidschatten sehr und kann mich in dem Zusammenhang sogar mit dem Rosa abfinden!

Die Vorlage für die nächste Runde ist natürlich auch schon fertig - am 22.02.2014 um 15 Uhr gibt es zu diesen Lidschatten dann meine AMU-Version!

Ich habe versucht, eine zumindest ansatzweise frühlingshafte Kombiation zu finden und dabei nicht Farben zu verwenden, die wir schon hatten (was sich echt als gar nicht so einfach herausgestelt hat!)...


Aus der Sleek "Paraguaya"-Palette habe ich mir "Persimmon" geschnappt. Farblich würde ich das mal als Koralle bezeichnen, also eine nette Mischung aus Orange und Pink, wobei ich jetzt auch nicht sagen könnte, welcher Anteil hier dominanter ist. Vom Finish her ist dieser Lidschatten matt.

Dazu gibt es eines der alten essence-Pigmente und zwar "kiss the frog", ein helles Grün mit goldgelbem Schimmer. Beim Farbton würde ich zu einem Apfelgrün tendieren, durch den gelblichen Schimmer wirkt der Lidschatten aber doch recht warm - ein helles, schimmerndes Grün also hier.

Um dem Ganzen einen kleinen Kontrast zu bieten, habe ich wieder einen meiner ganz alten Catrice-Lidschatten dazugenommen: Dieses Mal ein mattes, mittleres Grau. Mein Lidschatten ist jetzt nicht so wirklich phänomenal pigmentiert, aber ich hoffe, dass sich da trotzdem was draus machen lässt.

Wie jedes Mal würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn einige von euch Lust haben, mitzuschminken - und ansonsten gebe ich jetzt einfach die Galerie für die heutige Farbkombination frei:

Freitag, 24. Januar 2014

Maybelline Superstay 7 days 862 "Violet temptation"

Normalerweise beschweren wir uns ja immer alle darüber, dass die Kamera beim Fotografieren von Lacken irgendwelche Effekte verschluckt oder abschwächt - heute ist genau das Gegenteil der Fall, meine Kamera hat Effekte fotografiert, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind! Heute gibt es also nicht zu wenig Effekt, sondern schlicht und ergreifend zu viel - ich befürchte, das liegt an der Kombination aus Farbe und Finish.

"Violet temptation" von Maybelline habe ich bekanntlich zu Weihnachten geschenkt bekommen und weil ich den Lila generell super finde und ja meine "neuen" Lacke zügig lackieren will, gibt es heute die Bilder dazu. Lackiert habe ich zwei Schichten, die erste war noch ein bisschen ungleichmäßig, die zweite dann wirklich perfekt. Der Pinsel ist sehr breit, die Flaschenöffnung schlauerweise auch, sodass man ohne Probleme und vor allem zügig nachholen kann. Die Trockenzeit der violetten Versuchung war angenehm kurz und die Farbe...
Die Farbe ist eindeutig lila und zwar ganz eindeutig ein sehr rotstichiges Lila, so wie es hier eher im oberen Bereich der Nägel zur Geltung kommt. "Violet temptation" ist ein klitzekleines bisschen streifig, aber das ist nicht übermäßig auffällig und liegt am leicht metallisch angehauchten Finish. Der Anschein eines stark duochromen Lackes basiert lediglich auf dem Foto - an und für sich ist der Lack nur ganz dezent duochrom und dann auch nicht in Richtung Blau, sondern eher ins Gelbliche. Verwirrung perfekt? Ich erklär' euch das gleich nochmal etwas genauer...
Auf den Nägeln ist "Violet temptation" sehr gleichmäßig rotstichig-lila. Warum die Kamera ihn so eindeutig duochrom macht, weiß ich beim besten Willen nicht und ich habe das auch nicht abgestellt bekommen. Der Farbton ist insgesamt doch sehr intensiv und gehört eher zu den knalligen Lilatönen, hat schon fast einen leichten Hang zu Magenta (wobei ich von den Fotos her eher in Richtung Blurple tendieren würde - ein Kreuz ist das!). Im Fläschchen erkennt man am ehesten die gleichmäßge Farbe - da ist nämlich die Tendenz zum Dunkelviolett gar nicht erkennbar.
Dass der Lack aber ganz leicht duochrom ist, sieht man auf den "Frontalbildern" ein bisschen (ich vermutte, der Anschein des Farbwechsels hat bei den anderen Bildern vorwiegend was mit der Perspektive, dem Schattenwurf und dem elendig grauen Wetter draußen zu tun) - da macht sich nämlich ein Hauch gelblichen Oranges im oberen Bereich des Nagels bemerkbar und das ist auch genau das, was man auch mit dem eigenen Auge erkennen kann: Eine Tendenz zu Gelb-Orange-Braun und nicht zu Dunkelblau.
Ich habe es natürlich auch im Kunstlicht probiert und mit Blitz - aber da wurde die Farbe nur noch krasser verfälscht und war entweder dunkellila oder aber pinnk; aber das Problem mit dem Lack scheine ich nicht alleine zu haben, denn andere Postings sind auch entweder zu hell oder zu dunkel geraten. Am ehesten kommt insgesamt einfach das letzte Bild farblich an den Lack ran. Da hat Maybelline ein sehr fotografierunwilliges Schätzchen geschaffen - wobei ich sagen muss, dass man beim Kauf durch den Eindruck im Drogerielicht ja auch böse getäuscht wird...
Sei es, wie es sei - mir gefällt "Violet temptation" sehr gut! Er hat sicherlich den "Schenk-Bonus" und ich finde ihn dadurch noch ein bisschen toller; aber er lässt sich auch gut auftragen, trocknet zügig und geht auch einfach wieder ab. Die Haltbarkeit ist solide, ich habe den Lack drei Tage lang problemfrei getragen - und die Farbe gefällt mir auch ausgesprochen gut!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Rucola-Röllchen mit Frischkäsefüllung

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich von meinem besten Freund die Mitgliedschaft im Dr. Oetker Backclub zu Weihnachten geschenkt bekommen habe - und vor zwei Wochen trudelte auch das erste Magazin mit wirklich vielen tollen Rezepten bei mir ein. Das erste, an dem ich mich versucht habe, ist allerdings keineswegs ein süßes, sondern ein herzhaftes Rezept, das ich aber aus Mangel an Zutaten ein bisschen abgewandelt habe: Rucola-Röllchen aus Biskuitteig mit einer Frischkäsefüllung!

Zutaten für den Teig:
 
125g Rucola
60g Schmand
60g Mehl
15g Speisestärke
3 Eier (getrennt)
1 TL Backpulver
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zutaten für die Füllung:
 
100g getrocknete Tomaten (in Öl)
200g Frischkäse
70g Schmand
Salz
Pfeffer
geriebene Zitronenschale
 
Eiweiß und Eigelb voneinander trennen. Für den Biskuitteig den Rucola waschen, trockentupfen und grob zerkleinern. Schmand und Eigelb zum Rucola geben und pürieren (das geht mit dem Zauberstab ganz einfach in einer höheren Schüssel), dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
 
Mehl mit Backpulver und Speisestärke (Maisstärke) mischen, die Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen. Erst den Eischnee unter die Rucolamasse heben, dann das Mehlgemisch dazugeben und vermischen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech glatt streichen und etwa 10 Minuten bei 180 Grad backen. Beim Herausnehmen die Biskuitplatte auf Backpapier stürzen und mit dem mitgebackenen Papier erkalten lassen.

Eigentlich war die Creme eine Ricotta-Creme mit Möhren, aber ich hatte weder noch zu Hause, also habe ich einfach getrocknete Tomaten kleingeschnitten und sie mit Frischkäse und Schmand vermischt. Dann nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und geriebener Zitronenschale würzen und auf die (abgekühlte) Biskuitplatte aufstreichen. Am Rand ein wenig Platz lassen (etwa 1cm), die Füllung möglichst gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dann die Platte vorsichtig aufrollen und am besten über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Zum Essen dann die Riesenrolle in etwa 2cm breite Stücke schneiden (wenn man schlau ist, wischt man vor jedem Schnitt das Messer ab und vermeidet somit "Frischkäseränder"), sie stehen erstaunlich gut! Ich habe vorher noch nie Biskuitteig mit "Geschmack" gemacht, muss aber sagen, dass dieser hier durchaus noch ein bisschen mehr Rucola vertrgen hätte - die Tomaten sind recht geschmacksintensiv und lassen dem Rucola nur wenig Geschmacksspielraum; man merkt jedoch die leicht bittere Note durchaus.
Wie man gut erkennen kann, ist mein grüner Teig nicht gar so regelmäßig und perfekt geworden - aber ich finde, er kann sich durchaus sehen lassen! Ich war ganz erstaunt, dass die Zubereitung so schnell ging, irgendwie hatte ich bisher immer etwas Bammel vor Biskuitteig, aber der ist vollkommen unbegründet und ich muss mich dringend auch mal an süße Rollen machen...

Bei meiner Nachbarin, die ich dann auch mit ein paar Stückchen der Rucola-Rolle versorgt habe (so Frischkäse ist irgendwie ganz schön mächtig, das sieht man ihm auf den ersten Blick nicht an!), kam der kleine Snack auch sehr gut an. Die Tomaten im Frischkäse machen das Ganze doch durchaus würzig und neben der tollen Farbe schmecken diese Teilchen auch noch; allerdings bin ich nach zwei Röllchen auch erstmal bedient - vielleicht reduziere ich beim nächsten Versuch die Creme ein bisschen, damit da eine dünnere Schicht auf dem Teig liegt.
 
Die Grundidee der Rolle finde ich super und vor allem auch lecker - auch als snackiges Mitbringsel ist das durchaus eine Möglichkeit. Der Aufwand hält sich in Grenzen, man kann viel variieren und sie macht echt was her! Sie hält sich auch einige Tage im Kühlschrank, ohne durchzusippen oder matschig zu werden - und dieser grüne Teig sieht einfach cool aus!

Mittwoch, 22. Januar 2014

Nicole by OPI "Blue lace"

Nach dem dunklen und von der Grundfarbe her doch ein bisschen tristen Anthrazit letzte Woche, wird es heute definitiv fröhlicher und heller. Hellblau - was würde ich darum geben, wenn der Himmel momentan auch nur ansatzweise diese Farbe hätte! Aber nein, hier ist eher Anthrazit oder auch Hellgrau angesagt - also muss es zumindest auf den Nägeln ein bisschen fröhlicher sein.

Auch wenn ich eine unglaublich große Auswahl habe, was Blautöne angeht, war recht schnell klar, welchen ich lackieren würde. In meiner "mehr oder minder kürzlich dazugekommene Lacke"-Kiste war nämlich nur ein richtig hellblauer Lack zu sehen, "Blue lace" von Nicole by OPI. In zwei Schichten waren meine Nägel dann auch in einem tollen Hellblau gewandet - mit so einer guten Deckkraft hätte ich gar nicht gerechnet!
Da der Lack auch sehr schnell getrocknet ist, habe ich mir einen Topcoat gespart - und voilà, keinerlei Bettdeckenabdrücke, sondern weiterhin ein ordentliches Finish, so muss das sein! Wenn jetzt das Fläschchen nicht wie ein Pferdehuf aussehen würde und mir damit so unglaubliche Probleme beim fotografieren machen würde, könnten wir tatsächlich beste Freunde werden. Die Farbe fine ich nämlich grandios - "Blue lace" hat kein Cremefinish, sondern einen feinen Schimmer über dem Hellblau!
Bei momentan normalem Licht (also bei bedecktem Himmel) wüsste ich gar nicht so eindeutig, welche Farbe der Schimmer hat - spontan würde ich ja sagen, das könnte einfach ein hellerer hellblauer Schimmer sein... Oder vielleicht silbern? Bei Kunstlicht scheint er dagegen eher golden zu sein und schimmert sogar ein bisschen grünlich-türkis - aber das führe ich einfach mal auf die doch eher gelblichen Deckenlampen zurück. Auf jeden Fall finde ich den Schimmer sehr hübsch, weil er dem Lack doch ein paar Besonderheiten verlangt.
Ansonsten muss ich sagen, dass mich "Blue lace" einfach aufgrund dieser klaren, hellblauen Farbe begeistert - ich muss da einfach gleich an Sommer, Sonne und Strand denken (was durchaus auch daran liegen mag, dass ich das jetzt echt gerne zumindest ein kleines bisschen hätte!) und wenn mir jetzt einer ein Plantschbecken vor die Nase stellen würde, würde ich auch direkt reinhopsen... Ja, ich bin da durchaus voreingenommen, weil ich Blau einfach generell grandios finde, aber mal ehrlich, "Blue lace" ist auch echt hübsch!
Wenn die Sonne sich mal hätte blicken lassen, hätte ich vielleicht noch ein bisschen was von dem Schimmer besser einfangen können, aber so müsst ihr euch einfach nur mit dem Farbspiel begnügen, was ich bei dem mometanen Licht einfangen konnte - wobei man da auch im Ansatz im oberen Bild den leicht türkisenen Schimmer erahnen kann. Wer sich den Lack im Sonnenschein ansehen kann, kann mal *hier* bei Lotte schauen.
Was die Haltbarkeit angeht, hatte ich trotz fehlendem Topcoat am dritten Tag nur ein kleines, abgesplittertes Eckchen - solide! Das Ablackieren ging dann auch total easy, wobei ich bei dem Hellblau durchaus ein paar Befürchtungen hatte, aber nein, keinerlei Verfärbungen oder sonstige Unannehmlichkeiten!

Cyw hat heute mal einen Lack, der meinem gar nicht so unähnlich ist - ungewöhnlich, wir sind doch oft recht weit auseinander, was unsere Beispiellacke angeht!
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Ich bin schon supergespannt, was ihr für hellblaue Lacke im Angebot habt - und ich befürchte, dass diese Woche für meine Selbstbeherrschung ganz schlimm wird, mit Blau kann mich doch so leicht begeistern! Bevor wir aber hier alle gleich unser blaues Wunder erleben, noch kurz die Farbe für nächste Woche: Wer mag, kann sich gerne *hier* in der Galerie der ersten Runde inspirieren und einen schönen OLIVFARBENEN Lack raussuchen!

Dienstag, 21. Januar 2014

BeYu-Look ein bisschen alltagstauglicher

Letzte Woche hatte ich mich ja am LE-Look von BeYu versucht, diese Woche gibt es die für mich tauglichere Variante, die ich in der letzten Woche auch öfters geschminkt habe. Dummerweise war mir der Fotografiergott leider nicht hold (und der Wettergott hat sich angeschlossen), deswegen gibt es nur Bilder mit Blitz - für ohne Blitz war es einfach nicht hell genug und mein Licht im Bad ist  eindeutig zu gelbstichig, sodass die Farben komplett verfälscht werden.
Ich habe für dieses AMU wieder das Trio "Blue sky shades" verwendet, allerdings nur den dunkelsten und den mittleren Ton. Dazu aus der Sleek "Au naturel"-Palette den Lidschatten "Cappuccino" kombiniert und den BeYu Color Biggie 401 "Dark night", sowie eine schwarze Mascara - also im Prinzip von der Anzahl der Produkte genau so wie beim LE-Look.
Im Innenwinkel ist der matte "Cappuccino" platziert, auf dem Lid habe ich den mittleren Ton aus dem BeYu-Trio aufgetragen und im Außenwinkel und der Lidfalte den dunkelsten Ton. Von der Form her habe ich mich eher an meiner Augenform orientiert und meine "übliche" Form geschminkt - das fühlt sich auch gleich viel passender und normaler an. Obwohl der Innenwinkel matt ist, ließen sich die Lidschatten gut verblenden und der Schimmer ist auch gar nicht so sehr "rübergeschwappt".
Am unteren Wimpernkranz habe ich nur im äußeren Bereich ein bisschen was von dem dunkelsten Lidschatten aufgetragen, ansonsten mit dem Color Biggie einen Lidstrich gezogen. Die Farbe des Lidschatten- /Kajalstiftes passte meiner Meinung nach einfach perfekt zu dem Trio, weil der Ton eben auch recht dunkel und eine superspannende Mischung aus Grau und Blau mit einem Hauch Lila ist. Mit einem Pinsel aufgetragen hält er auch als Lidstrich bombenfest. Dazu die Wimpern einfach mit schwarzer Mascara getuscht.


Durch das Geblitze wirkt das AMU insgesamt ein bisschen heller und blauer, als es tatsächlich ist - aber ich habe einfach keine "blitzfreie" Zone in meiner Wohnung gefunden. Wie schon gesagt, habe ich das so inzwischen mehr als ein Mal geschminkt und an diesem dunklen Blauton wirklich gefallen gefunden (und an dem Lidschattenstift als Kajal) - die Lidschatten lassen sich einfach und angenehm verarbeiten, auch wenn der hellere Ton hier ein bisschen untergeht.

Im Vergleich zum LE-Look doch eine ganz andere Sache, aber die Lidschatten gefallen mir und mit einem matten Beige kombiniert, lässt sich da wirklich was Hübsches draus machen - oder was meint ihr?

Die BeYu-Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.