Montag, 8. September 2014

Luvos Heilerde Feuchtigkeitsmaske

In meinem 101 hatte (bzw. habe) ich mir vorgenommen, regelmäßig Gesichtsmasken zu nutzen. Lange Zeit wollte ich von Masken gar nichts wissen und habe sie doch eher in die Kategorie "für die reifere Frau" geschoben (na, wer sieht jetzt auch eine schrullige alte Oma, mit lila-silbernen Locken und einer grünen Gurkenmaske im Gesicht vor seinem inneren Auge?). Aber natürlich ist so ein kleines Wellness-Programm auch gut für jüngere Haut, also habe ich mich fleißig durch meine Maskensammlung... gemaskt.

Inzwischen muss ich sagen, dass ich die Viertelstunde Speed-Wellness einfach toll finde! Entweder am Wochenende oder auch mal unter der Woche vor der Arbeit, Pampe ins Gesicht und mit einem Buch auf die Couch kuscheln - ein wirklich guter Start in den Tag! Nach so einigen Tests habe ich auch festgestellt, dass ich trotz anfänglicher Skepsis inzwischen Masken zum Selbstanrühren lieber mag, als diese Einmalpackungen.

"Schuld daran", wenn man das so sagen will, ist die Feuchtigkeits-Maske von Luvos. Die Maske gibt es sowohl im Fertigsachet mit 2 Anwendungen à 7,5ml, als auch im Pöttchen. Die 90g Heilerdepulver sollen für 10 bis 12 Anwendungen reichen, allerdings habe ich nicht gezählt, würde aber fast sagen, es könnten sogar noch mehr sein.

Das Pulver (bei mir hat sich so etwa 1 TL als passende Menge bewährt) rührt man einfach mit etwas Leitungswasser an (auch etwa 1 TL, aber ich dosiere das tröpfchenweise) und klatscht es sich dann nach Bedarf ins Gesicht und / oder auf den Hals, das Dekolleté. Nach einer Einwirkzeit von etwa 10 bis 15 Minuten spült man die Maske dann ab - wie bei so vielen anderen Produkten auch.

In meinem Standardschälchen (von Ikea) geht die Rührerei mit dem Ende eines Teelöffels ganz angenehm. Die Menge da links entspricht wirklich einem leicht gehäuften Teelöffel Pulver (das Zeug sieht immer nach wahnsinnig viel aus!), verrührt reicht die Maske problemfrei für mein Gesicht.
Bis auf das Anrühren unterscheidet sich die Pulvermaske also nicht von den schon fertig angerührten, für mich liegen allerdings die Vorteile des Pulvers ziemlich klar auf der Hand: (1) Ich muss mich nicht mit diesen blöden Verpackungen rumärgern, die man nie so aufkriegt, dass man ohne Sauerei an Maskencreme rankommt. (2) Ich muss mich auch nicht darüber ärgern, dass ich nicht an die letzten Reste der Maske rankomme, die sich irgendwo in einem Eckchen verstecken. (3) Ich kann die Menge der Maske selbst bestimmen und ärgere mich nicht, dass zu viel oder zu wenig Produkt im Sachet enthalten ist (beides schon erlebt, nervig!). Wenn ich mal zu wenig angerührt habe, kann ich einfach noch ein bisschen Pulver neu anrühren. (4) Das Pulver kann man mit kaltem oder warmen Wasser anrühren, wie man eben gerade mal will, - das Zeug aus der Packung ist immer kalt! (5) Ein Tiegel mit Pulver verursacht deutlich weniger Müll als die ganzen Plastikverpackungen der Einmalmasken!





Von der Wirkung her muss ich sagen, dass ich beide Versionen der Maske sehr gut finde - meine Haut fühlt sich schön weich und glatt an, nachdem ich die Maske abgewaschen habe. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich logischerweise ein kleines bisschen (schließlich ist die eine Maske ja auch pastig!), aber an Kernbestandteilen finden sich in beiden Loess und Jojobaöl. Während die fertige Maske noch mit Mandel- und Sonnenblumenöl sowie Tocopherol daherkommt, beinhaltet die Pulverform Aloe Vera - so ein bisschen was anderes ist da also doch drin.

Ein Hauptunterschied zwischen den beiden Formen ist allerdings für mich die Konsistenz der Maske - während die fertige ein bisschen pastös und zäh ist, kann man die Pulvermaske schön fluffig und luftig-weich rühren. Man kann die Konsistenz der Maske einfach selbst bestimmen, ob man nun eine festere oder lieber eine weichere mag, das ist einfach klasse! Und mit so einer luftig-flauschigen Konsistenz macht schon der Auftrag viel mehr Spaß. Während der Einwirkzeit trocknet die Maske auf der Haut ab und man sieht wirklich ein bisschen aus wie eine Mumie (Gott sei Dank hat bisher noch nie jemand an meiner Tür geklingelt, als ich das Zeug im Gesicht hatte!), allerdings lässt sich die leicht angetrocknete Heilerde problemfrei mit warmen Wasser abspülen.

Mit dem Luvos-Shampoo war ich ja nicht so wirklich glücklich, aber die Maske hat mich richtig überzeugt! Es gibt ja noch ein paar andere Heilerdemasken zum Anrühren, gibt es da vielleicht eine, die mir jemand empfehlen kann?

Die Feuchtigkeitsmaske wurde mir kosten- und bedingungslos von Luvos zur Verfügung gestellt.

Kommentare:

  1. Ich hab ja immer die pure Heilerde von Bullrich hier stehen und mache damit so Verschiedenes. Von trinken bis ins Gesicht schmieren ist alles dabei. :) Das aber nicht zu oft, denn das trocknet so pur die Haut manchmal ganz schön aus.

    LG Lotte

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    1. Bullrich? Den Namen hab' ich schonmal gehört und es könnte sogar sein, dass ich die bei dm (?) schonmal in der Hand hatte. Trinken will ich das Zeug irgendwie nicht so wirklich, aber ins Gesicht schmieren funktioniert bei mir gut :P Meistens ja nur ein Mal die Woche, da ist das alles noch sehr verträglich.

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  2. Ich hab den Artikel grad an der Seite wiederentdeckt!^^
    Mittlerweile benutze ich oft die Luvos Heilerde, die man als Maske auch bei Akne anwenden kann und seitdem ist meine Haut sooo viel besser geworden! Trocknet aber wirklich ganz schön aus, ich mache das aber so jeden zweiten Tag und meine Haut wird immer besser. Ich hab da echt den heiligen Gral für meine Hautprobleme gefunden! :D

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    1. Na das ist doch super, wenn das Zeug so gut hilft :) Meine Haut fühlt sich danach gar nicht trocken an - aber meine Haut ist generell auch echt harmlos... Und eigentlich creme ich mich danach auch immer ein (entweder früh oder eben abends), d.h. da merke ich auch gar nichts von der Trockenheit...

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