Dienstag, 31. Dezember 2013

Dezember Review

Heute silvestert es tatsächlich schon - das heißt wohl, dass der Monat rum ist und ich mir ernsthaft überlegen muss, was mir diesen Monat so besonders in  Erinnerung geblieben ist. Gar nicht so einfach, denn irgendwie ist der Dezember an mir vorbeigerauscht und ich weiß gar nicht mehr so richtig, was alles passiert ist...

Top:
- "Hot oder Schrott": Irgendwie hat sich die Aktion als kleiner Geniestreich herausgestellt und auch wenn ich doch viel Arbeit damit hatte, hat es riesig viel Spaß gemacht und ich freue mich, dass so viele schöne Päckchen zusammengekommen sind. Es ist einfach wahnsinnig toll, so viele Leute in ein Boot zu holen und gemeinsam sowas auf die Beine zu stellen!

- zu Hause: Witzigerweise habe ich zwei "Zuhause"s, eines "bei mir" in Hamburg und eines bei meinen Eltern - und ich bezeichne sie auch beide als "daheim". Ich fahre also von Zuhause nach Zuhause, egal wo ich bin (was manchmal ein bisschen verwirrend ist, wenn man in dem einen Zuhause ist und von dem anderen spricht) - aber es tut so unglaublich gut, von lieben Menschen umgeben zu sein, die sich kümmern und sich freuen, endlich mehr Zeit miteinander verbringen zu können. Das ganze Generve von der Arbeit ist mir dann ziemlich egal und ich freue mich immer wieder, hier eine kleine Auszeit nehmen zu können.

- wenn Geschenke gut ankommen: Hach, was habe ich mich darüber diesen Monat gefreut! Anderen eine Freude machen ist einfach grandios und macht so viel mehr Spaß, als selber etwas geschenkt zu bekommen! Und es macht mir auch viel mehr Freude, Geschenke für andere zu kaufen, als für mich selbst - bescheuert, oder?

- selbst grandiose Geschenke bekommen: Ja, zugegeben - das ist schon auch echt cool! VOr allem, wenn es sich um Dinge handelt, die man sich sonst nicht gegönnt hätte - und wenn sie von Menschen kommen, von denen man es nicht erwartet hätte. Das ist einfach das Schönste, wenn eine Überraschung auch wirklich positiv ausfällt und da hatte ich zwei sehr feine Erlebnisse diesen Monat.

Flops:
- Arbeit im Urlaub: Wenn der Chef anruft und meint, dass man mit etwas ganz dringend möglichst schnell anfangen sollte, ist einem klar, was das heißt. Wenn das allerdings im Weihnachtsurlaub passiert, finde ich das wirklich ein bisschen zu dreist. Termindruck hin oder her - ich habe Urlaub, basta. Da hilft ein "Denk aber dran, dass ich im Januar nicht so viel Zeit habe." vom Chef herzlich wenig, ich nehme doch nicht Urlaub, um noch mehr zu malochen!

- die Unzuverlässigkeit anderer Leute: Man bekommt eine Zusage, leitet diese weiter und auf einmal heißt es, dass das ja keine direkte Zusage gewesen wäre und das wohl falsch rübergekommen wäre... Und dann steht man da und ist irgendwie verantwortlich - ich hasse sowas! Entweder man steht zu dem, was man gesagt hat oder man sagt nicht zu! Das Ganze ist dann noch glimpflig ausgegangen, aber ich kann es nicht leiden, für die Unfähigkeit anderer geradestehen zu müssen!

Insgesamt war der Dezember glaube ich ganz akzeptabel, ich hatte nur sehr viel Zeitstress in alle Richtungen - Dinge, die auf der Arbeit fertig werden mussten, bevor ich in Urlaub fahre; Dinge, die im Urlaub fertig werden mussten, bevor ich wirklich abschalten kann und der übliche "Freizeitstress", wenn man viele Dinge vereinbaren will, aber insgesamt - ganz okay.

2013 war dafür ein Jahr voller Höhen und Tiefen - ein grandioser USA-Urlaub, ein nettes Bloggerevent, nette Leute, die ich kennengelernt habe - und einige weitere im ersten Moment gut klingende Ansätze, die sich dann aber als totale Nieten herausgestellt haben. Besonders ein paar Menschen haben mich enttäuscht, weil sie sich total daneben verhalten haben - ein bisschen zu oft war an dem Satz "Verlass dich auf andere und du bist verlassen." zu viel Wahrheit dran. Sei's drum - ich sehe es nicht ein, "Deppen" hinterherzulaufen!

Es ging wirklich (aus meiner Sicht ein bisschen zu) viel auf und ab und ich fände es doch gut, wenn das 2014 alles etwas "seichter" wäre... Auf dass 2014 besser wird - ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Montag, 30. Dezember 2013

Vipurel Moisturizing Serie

Als mich die Anfrage erreichte, ob ich denn nicht Pflegeprodukte einer Marke testen wollte, die mir bis dahin so gar nichts sagte, musste ich mich erst einmal auf der Vipurel-Seite umsehen, was man denn da so fabrizieren würde. Der Ansatz, nicht nur von Außen mit Cremes zu pflegen, sondern auch auf "innere" Wirkstoffe zu achten, sagt mir generell sehr zu - schließlich gibt es ja genug Nahrungsergänzungsmittel, die sich viele Menschen zuführen, um sich etwas Gutes zu tun.

Meistens kombiniert man da unterschiedliche Präparate und hat letztlich von allem zu viel, es sind ja auch überall die unterschiedlichsten Kombinationen drin! Vipurel bringt also Pflegelinien gleich mit einer abgestimmten Nahrungsergänzung heraus, bei der "Moisturizing"-Serie gibt es ein Gesichtsserum, eine Gesichtspflege und eben Moisturizing-Kapseln. Zu beziehen gibt es die Produkte z.B. über QVC (kein Affiliatelink!), aber ich habe sie auch bei Müller im Kombipack gesehen.

Vorstellen kann ich euch heute die komplette Serie, die für trockene, gestresste und feuchtigkeitsarme Haut gedacht ist - auch wenn jetzt nicht tiefster Winter herrscht, merke ich doch an meiner Haut, dass sie ein bisschen mehr Pflege braucht als im Sommer bei lauen Temperaturen. Die Moisturizing Serie besteht aus einem Gesichtsserum, einer Gesichtscreme und Nahrungsergänzungskapseln.
Das "Aqua Pure Serum" hat eigentlich noch ein durchsichtiges Deckelchen, das ist mir aber irgendwie abhanden gekommen *hust*. 30ml sind in diesem praktischen Pumpspender enthalten und auch wenn ich bisher eher selten Seren benutzt habe und irgendwie einem zusätzlichen Schritt bei der Gesichtspflege gegenüber eher skeptisch eingestellt war, habe ich dieses Serum inzwischen sehr zu schätzen gelernt.

Das Serum selbst hat eine leicht milchig-weißliche Konsistenz- woran mich das erinnert, erspare ich euch jetzt lieber. Ich brauche für mein Gesicht etwa drei Pumpstöße, die dann drei so kleine Tröpfchen ergeben. Ich bilde mir ein, dass das Serum ein bisschen nach Aloe Vera riecht, aber da ist definitiv kein Aloe drin - es hat nur einen ganz feinen Duft, der keinesfalls aufdringlich ist.

Da das Serum sehr dünnflüssig ist, lässt es sich einfach auf die Haut auftragen und zieht auch superschnell ein - dabei hinterlässt es ein leicht kühles Gefühl auf dem Gesicht und erfrischt die Haut. Kein klebriges Gefühl, sondern eine leichte Frische, auf die man nach etwa einer Minute schon die Gesichtscreme auftragen kann.

INCIs "Aqua Pure Serum"
Wer sich für die Inhaltsstoffe interessiert, findet neben Sonnenblumenöl auch Rosmarin-,  Gersten- und Silberhaargrasextrakt, sowie Hyaluron - also durchaus ein paar Klassiker, die hier auch das Gefühl vermitteln, dass man sich nicht nur künstliche Laborprodukte ins Gesicht schmiert. Meine Haut hat das Serum sehr gut vertragen und ich habe mich an diese "Zusatzcremerei" schnell gewöhnt.

Nach dem Serum kommt wie gesagt die "Intensive Skin Care" Gesichtscreme, die in einer 50ml Tube daherkommt. Die Öffnung ist nach Innen hin eingedellt und anfangs hielt ich das für eine grandiose Konstruktion, um die Creme gut zu dosieren - allerdings lagern sich nach einiger Zeit Cremereste in genau dieser Mulde ab und anstatt in einem etwa 2mm dünnen "Strahl" (der supergut zu dosieren ist), kommt die Creme dann in einem etwa dem inneren Durchmesser dieser Erhebung entsprechenden Umfang aus der Tube. So ganz optimal finde ich also diese Dosierungsmöglichkeit nicht, aber sie ist jetzt auch nicht katastrophal.

Die Creme selbst hat eine deutlich festere Konsistenz und ich brauche hier auch ein wenig mehr, um mein Gesicht ordentlich einzucremen (wobei das auf dem Bild schon fast ein bisschen viel ist). Der Duft der "Intensive Skin Care" erinnert mich eindeutig an Nivea-Creme, wobei er bei Weitem nicht so intensiv ist. Die Creme ist sehr geschmeidig und verteilt sich gut auf der Haut und auch hier habe ich das Gefühl, dass sie sehr schnell einzieht. Hier gibt es allerdings keinen Kühl-, sondern eher einen Kuscheleffekt: Meine Haut fühlt sich nach dem Eincremen angenehm weich an (ich würde schon glatt "kuschelig" schreiben), das hält dann auch mehrere Stunden vor (wenn man nichts drüberklatscht).

INCIs "Intensive Skin Care"
Auch in der Gesichtscreme finden sich Sonnenblumenöl, Rosmarin, Silberhaargras und Hyaluron, allerdings sind hier auch Argan- und Mandelöl enthalten. Sicherlich kann man die Dimethicone auch ein bisschen kritisch sehen, aber ich finde, im Vergleich zu so manch anderer Pflege, sind hier immerhin auch ein paar "natürliche" Inhaltsstoffe enthalten. Sehr gut finde ich übrigens, dass man auf der Homepage von Vipurell alle Inhaltsstoffe findet und auch die wichtigsten Wirkstoffe der Produkte herausgestellt werden.

Beide Produkte sind frei von Parabenen, Mineralölen und enthalten auch keine allergenen Duftstoffe, das Serum ist weiterhin frei von Silikonen. Da sich beide Gesichtspflegeprodukte in undurchsichtigen Behältern befinden, kann ich nicht wirklich etwas zur Ergiebigkeit sagen - ich habe bei dem Serum jedoch das Gefühl, dass ich recht wenig Produkt brauche, wohingegen ich bei der Creme eher glaube, mehr als von anderen Gesichtscremes zu benutzen. Das kann aber auch an der etwas unglücklichen Dosierung liegen - insgesamt finde ich aber die Kombination der beiden Produkte wirklich gelungen, meine Haut fühlt sich weich und geschmeidig an und ich bilde mir auch ein, dass meine trockenen Stellen sich ein wenig erholt haben.

INCIs Kapseln
Zu den Kapseln habe ich bisher wenige Worte verloren, aber kurz möchte ich doch was dazu sagen: Ich kann die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln immer ganz schlecht einschätzen. Inwiefern diese Kapseln wirklich etwas bringen, ist aus meiner Sicht sehr schwer zu beurteilen.
Fakt ist, dass da "klassische" Inhaltsstoffe wie Kieselerde und Biotin enthalten sind, die ich sowieso für Haare und Nägel nehme. Auch Nachtkerzenöl und Coenzym Q10 werden häufig ergänzt, also muss man bei diesem Produkt wohl selbst wissen, inwiefern man es nutzen möchte. Ich habe natürlich keine objektive Vergleichsstudie, ob die Moisturizing Serie mit bzw. ohne die Nahrungsergänzung deutlich besser wirkt - ich glaube, hier kommt es auch darauf an, ob man nicht schon andere Produkte nutzt und so weiter.

Die Kapseln an sich finde ich erstaunlich groß und ich hätte sie jetzt nicht unbedingt in dieser deutlich blauen Färbung gebraucht, aber mit einem Schluck Wasser sind sie auch schnell geschluckt. Wer also eher auf ein Gesamtpaket aus ist, findet mit den Kapseln, die es immer im 30er Pack gibt (man soll eine pro Tag nehmen), sicherlich ein akzeptables Produkt.

Ich gebe zu, dass ich anfangs sehr skeptisch war - aber ich muss sagen, dass mich die Vipurel Moisturizing Serie durchaus überzeugt hat: Meine Haut verträgt sie gut, ich habe keinerlei Unreinheiten feststellen können und vor allem fühlt sich meine Haut schön weich an. Sicherlich ist gerade nicht der allertiefste Winter und meine Haut auch nich so beansprucht, wie sie ansonsten zu dieser Zeit wäre - aber auch die momentanen Verhältnisse sind schon durchaus strapazierend. Der Preis von etwa 30€ pro Produkt ist sicherlich nicht gerade ein Schnäppchen, aber man kann bekanntlich auch deutlich mehr für Gesichtspflege zahlen.

Die Produkte wurden mir freundlicherweise von QVC zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Juvena 62 "Jacky"

Da ich momentan nicht meine ganzen Lacke hier habe (bzw. nicht bei meinen ganzen Lacken bin), hat es sich angeboten, gleich mal einen Lack aus meinem Schrott-Wichtelpäckchen auszuprobieren. Die Wahl fiel mir hier nicht schwer, fand ich doch den Juvena-Lack von vornherein ganz spannend und momentan laufe ich auch lieber mit wenig farbkräftigen Nägeln herum.

Also schnell "Jacky" geschnappt (immerhin hat diese Marke Namen für ihre Lacke, auch wenn ich immer noch keinen Plan habe, was die sonst so machen...) und draufgepinselt. Recht schnell habe ich festgestellt, dass "Jacky" wie schon nach dem ersten Swatch vermutet, keine Deckkraftbombe ist. Aber nach einer dritten Schicht war alles gleichmäßig in dem hellen Roséton angepinselt und ich konnte mit meinem Topcoat den Lack versiegeln.
Die Trockenzeit würde ich als eher mittelprächtig bezeichnen, die erste Schicht hatte nach über einer Stunde Trockenzeit am nächsten Morgen Spuren von der Bettdecke - hier ist also ein Topcoat doch dringend zu empfehlen. Auftragen ließ sich der Lack insgesamt angenehm und das Ergebni ist auch durchaus hübsch, wenn man auf nude, unauffällige Lacke steht. Die Farbe hat was von einer blassen Leberwurst - irgendetwas Roséfarbenes eben und mit einem Topcoat ist das Ergebnis auch schön glänzend (ohne durchaus auch, aber eben ein bisschen weniger).
Falls sich jemand fragt, wo denn dieser feine Goldschimmer hin verschwunden ist, der im Fläschchen zumindest im Ansatz erkennbar ist? Tja, der versteckt sich auf den Nägeln wirklich sehr gut, zumindest, wenn man sich den Lack bei normalem Licht (also ohne Sonnenschein) ansieht. Das Adlerauge kann bei einem ganz genauen Blick darauf tatsächlich einen ganz feinen, güldenen Schimmer erkennen - aber dafür muss man sich die Nägel auch schon fast ins Auge pieksen. Ansonsten bleibt "Jacky" einfach fein, dezent, leicht rosig und voll und ganz unauffällig!
Erst im Blitzlicht (oder vielleicht auch im Sonnenschein, aber der hat sich mal wieder nicht blicken lassen) kommt ein bisschen was von dem goldenen Schimmer raus, aber auch da ist er nicht wirklich aufdringlich und steht im Vordergrund, sondern unterstreicht den Rosaton einfach nur. Auf dem Bild sieht man auch ganz gut, dass die Deckkraft auch mit drei Schichten noch nicht so berauschend ist, dass die Nägel auch im Blitzlicht komplett blickdicht wären - aber das ist auch so eine Anforderung, die bei hellen Nudelacken wohl unangemessen ist.
Die Haltbarkeit von "Jacky" war in Ordnung - ich bin gute drei Tage mit diesen nackigen Nägeln unterwegs gewesen und hatte lediglich ein bisschen Tipwear. Das Ablackieren war hier gar kein Problem, mit zwei Mal wischen waren meine Nägel wieder komplett sauber. Wenn ich jetzt also "HOT" oder "SCHROTT" sagen müsste, wüsste ich ehrlich gesagt nicht, was mein Ergebnis wäre - der Lack ist qualitativ durchaus in Ordnung, allerdings ist das nicht meine favorisierte Farbe... Mal sehen, vielleicht reiht sich "Jacky" in die Reihe der Lacke ein, die ich als Basecoat aufbrauchen werde...?

Samstag, 28. Dezember 2013

"AMUs in Farbe... und bunt!", die fünfte

Seit Runde vier sind mal wieder vier Wochen vergangen und dementsprechend gibt es heute die fünfte Runde "AMUs in Farbe... und bunt!". Mehr oder minder passend zur Weihnachtszeit hatte ich dieses Mal ja ein wenig festliche Lidschatten herausgesucht:

Wie immer gibt es genauere Infos zu den Lidschatten *hier*.

Grob zusammengefasst haben wir einen gelblichen, schimmernden Goldton, dazu ein schimmerndes Bordeauxrot und letztlich einen schimmernden dunkelbraunen Lidschatten; also eigentlich alles ganz gut machbar, keine übermäßigen Besonderheiten und ich hatte mir eingebildet, ratzfatz ein AMU damit hinzukriegen... Aber erstens läuft es bekanntlich anders und zweitens als man denkt...

Eigentlich wollte ich nämlich den Rotton deutlich in den Vordergrund stellen, aber bei einem ersten Versuch ist da nur totaler Matsch rausgekommen und ich musste mich ein zweites Mal ans Schminken machen. Wie üblich der hellste Ton im Innenwinkel, da hat sich "Goldiva" sehr brav angestellt und ich hatte schnell Gold auf dem Auge. Auf dem beweglichen Lid habe ich dann den Rotton verteilt und im Außenwinkel und der Lidfalte alles mit dem Braun abgedunkelt.
Der Goldton ließ sich supereinfach in "Cool jazz" verblenden, ich war wirklich erstaunt, dass das so flott und auch ohne Farbverlust ging! Dazu nur recht dezent ein dünner, schwarzer Lidstrich (was hätte ich geflucht, wenn das nicht hingehauen hätte!) und die Wimpern getuscht. Am unteren Wimpernkranz habe ich versucht, alle drei Farben wieder aufzunehmen - aber bis auf den Goldanteil im Innenwinkel erkennt man kaum, dass das da wirklich Rot und Braun sind...
So ein bisschen musste ich da ja fast an die Deutschlandflagge denken... Irgendwie ist mir der Rotton beim Schminken ein wenig abhanden gekommen - ich hatte den doch deutlich intensiver in Erinnerung, habe ihn aber aufs Auge nicht so wirklich richtig satt bekommen. Im Vergleich zu den beiden anderen Tönen wirkt das Rot auf mich auch eher ein wenig kühl - trotzdem finde ich die Farbe wirklich hübsch und bin auch mit dem AMU einigermaßen zufrieden (vor allem mit dem Lidstrich, yay!)

Das Braun und das Gold harmonieren hier wirklich perfekt und zumindest mit offenen Augen finde ich den Rotton auch ganz gut, nur eben ein bisschen zu dezent... Das Licht hat hier natürlich auch seinen Teil beigetragen - aber ich muss 2014 dringend mal mehr mit diesem roten Lidschatten rumspielen!

Natürlich gibt es auch schon eine Vorlage für Runde 6, die am 25.01. 2014 um 15 Uhr fällig wird!

Ich musste ein bisschen grübeln, bis ich eine Kombination hatte, die ein bisschen zur Jahreszeit passt und bei der nicht schon verwendete Lidschatten drankommen - gar nicht so einfach, muss ich sagen! Vielleicht haben ja wieder ein paar von euch Lust?

Aus der Nyx "Supermodel"-Palette, die ich von maedchen geschenkt bekommen habe, habe ich mir den leicht schimmernden Rosaton herausgesucht. Ja, Rosa - ich weiß jetzt schon, dass ich damit riesige Probleme haben werde, aber ich kann ja nicht immer nur Kombis raussuchen, die ich total einfach finde, oder? Einen schimmernden Rosaton dürften außer mir ja wohl alle in Massen zu Hause haben...

Dazu gibt es einen uralter Catrice-Lidschatten in einer Mischung aus Lila und Blau... Das ist noch einer von denen mit dieser blümchenartigen Prägung und die Farbe ist wirklich seltsam, im Pfännchen würde ich sagen, handelt es sich um ein blasses, leicht schimmerndes Lila - aber auf dem Bild finde ich ihn durchaus deutlich blaustichiger... Jedenfalls soll das ein heller Lilaton sein - er darf ruhig einen deutlichen Blaustich haben, aber wenn er eindeutig Lila ist, ist das auch okay!

Dazu zuletzt von BeYu ein silberner Lidschatten - und zwar einer mit deutlich mehr Schimmer als Farbe, wie man auf meinem Bild wohl auch gut erkennen kann. Hauptsache, da ist ordentlich Schimmer auf dem Silber (ansonsten wäre es wohl auch eher Grau, oder?), ansonsten gibt es hier keine großartigen Ansprüche an den Kandidaten...

Ich glaube, dass sich aus diesen drei Farben doch ein winterlich angehauchtes AMU zaubern lässt, das vielleicht schon den ersten Hauch Frühling zeigt - oder was meint ihr?

Und jetzt bin ich gespannt, was ihr aus diesem Gold-Rot-Braun gemacht habt - und ob sich überhaupt ein paar Mädels gefunden haben, die um die Weihnachtszeit Lust zum Schminken hatten...

Freitag, 27. Dezember 2013

agnes b. "Flocon" Snow rose

Als mir Mitte Dezember eine Mail ins Postfach flatterte, dass ich tatsächlich ein Trio der agnes b.-Lacke im Flockenlook gewonnen hatte, war ich supergespannt, was denn dieser komische Flockenlook sein sollte. Als ich die Lacke dann zu Hause hatte, war ich immer noch nicht wirklich viel schlauer - spontan habe ich ja an Sandlacke gedacht, aber sobald ich die erste Schicht lackiert hatte, war klar, was das für ein Finish ist: Mein heißgeliebtes Suede-Finish!

Frei nach dem Motto "Augen zu und durch!" habe ich mir zuerst "Snow rose" geschnappt, den rosanen Lack aus dem Trio. Rosa und ich sind ja bekanntlich nicht gerade Freunde und ich dachte mir, dass es danach ja nur besser werden könnte. Aufgetragen habe ich insgesamt zwei Schichten und wenn man sich nicht supergeschickt anstellt, braucht man die auch. "Snow rose" trocknet nämlich superschnell an - und zwar unangenehm schnell. Kaum dass man den Pinsel ein Mal drübergestriffen hat, trocknet der Lack auch schon an und wehe, man geht ein zweites Mal über die Stelle!
Wenn man Glück hat, zieht man dann nämlih die bisherige Schichte einfach vom Nagel und hinterlässt sozusagen Bremsstreifen. Wenn man Pech hat, bilden sich nämlich kleine Lackhäufchen oder -knubbelchen, wie es hier auf dem kleinen Finger zu sehen ist (zugegeben, das ist jetzt nicht übermäßig auffällig, aber dieser kleine Knubbel nervt mich einfach). Diese sehr schnelle Trockenzeit ist ja typisch für die Suede-Lacke, aber ich finde, dass man das hier auch ein bisschen ungeschickt umgesetzt hat, ich vermute, dass hier viele "Normallackierer" doch ein paar Probleme haben könnten.
Dabei ist das Ergebnis wirklich ein bisschen Mühe und Vorsicht wert - ich komme bei den Suede-Finishes einfach immer wieder ins Schwärmen, ich finde diese samtig-weiche Oberfläche einfach klasse! Wie viele dieser Lacke ist auch "Snow rose" mit einer silbernen Basis gesegnet und das macht sich auch am Farbergebnis bemerkbar - "Snow rose" reagiert recht deutlich auf unterschiedliche Lichtverhältnisse! In den Sonnenbildern steht eher der rosane Anteil im Vordergrund und der Lack wirkt fast ein bisschen beerig-lila (witzig ist, dass er im Fläschchen so gar nicht silbrig daherkommt!).
Macht sich die Sonne aber rar, kommen die silbernen Anteile deutlicher heraus und der Lack scheint nur noch einen Hauch von Farbe zu haben - auch im Fläschchen sin die silbernen Teilchen auf einmal gut sichtbar. Insgesamt wirkt der Lack deutlich kühler und ich finde auch ein bisschen edler... Wenn ich mir meine Nägel jetzt mal so anschaue (hier wird es gerade schon dunkel), dann sind sie noch ein bisschen silberner und nur noch ganz dezent rosa - ich weiß schon, warum ich dieses Finish so gern habe!
Zur Haltbarkeit kann ich momentan nur eine Vermutung abgeben, die auf den bisherigen Erfahrungen mit dem Finish beruht: Es ist keine Haltbarkeitsbombe, da ich hier natürlich auch keinen Topcoat benutzt habe, um eben dieses tolle Finish zu erhalten. Auch wenn ich ja dachte, dass ich diesen rosanen Lack ganz ätzend finden würde, muss ich doch sagen, dass er gar nicht mal so übel aussieht - dezent, edel und wandelbar! Mein Lieblingslack wird das sicher nicht, aber gerade fühle ich mich doch recht wohl mit ihm.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Balea Dusch-Bodymilk trockene Haut

Während ihr hoffentlich alle tolle und gemütliche Weihnachtsfeiertage verbringt (was ich auch tue und nur selten den PC anmache), habe ich es endlich geschafft, mich mal etwas intensiver mit der Dusch-Bodymilk von Balea auseinanderzusetzen. Sie war schon in der dm-Lieblinge-Box von November enthalten - aber der Einsatz der Dusch-Bodymilk von Balea hat sich bei mir ein bisschen hingezogen. Das liegt daran, dass ich in meiner Wohnung keine Dusche habe und die Badewanne aufgrund der Dachschräge auch nicht zum normalen Duschen taugt. Dementsprechend ist so eine Dusch-Bodymilk für mich nicht übermäßig alltagstauglich.

Aber da ich über die Feiertage nicht in meiner Wohnung rumgammele, habe ich deutlich weniger Zeit, mich zu schminken oder mir die Nägel zu machen (*hust*, das fällt momentan ziemlich platt, um ehrlich zu sein), aber ich habe endlich eine Dusche und damit die Gelegenheit, die Dusch-Bodymilk ausgiebig zu testen (oh wie ich Duschen liebe!). Inzwischen hat ja glaube ich so ziemlich jeder Hersteller eines dieser Produkte herausgebracht, die beim Duschen aufgetragen und wieder abgeduscht werden sollen und eine Pflegewirkung wie eine normale Bodylotion versprechen. Ich hatte über den Sommerurlaub mal die Nivea-Variante ausprobiert und war nur mäßig begeistert.

Die 400ml von Balea gibt es für 2,95€ - wenn man das mit sonstigen Hautpflegeprodukten vergleicht, ist das zumindest für Balea doch ein stolzer Preis (z.B. wenn man das mit der Leichten Bodylotion für 1,19€ vergleicht). Die Creme selbst ist recht dickflüssig und duftet (zumindest unter der Dusche) nur sehr dezent - insgesamt finde ich, dass sie so einen typischen Cremeduft hat, der weich und nicht aufdringlich ist. Auf der Haut merke ich nach dem Abspülen der Bodymilk hingegen gar nichts mehr von einem Duft, das ist natürlich super, wenn man gerne Parfüm tragen will, aber doof für diejenigen, die gerne lecker duftende Lotions verwenden.

Was die Inhaltsstoffe angeht, haben wir da Sonnenblumenöl, Sheabutter und auch Macadamianussöl; die sonstigen Inhaltsstoffe sind weitgehend unbedenklich (lediglich bei potenziell palmölhaltigen Inhaltsstoffen springt Codecheck an). Ich habe so das Gefühl, dass Macadamia in letzter Zeit immer häufiger irgendwo auftaucht - und wer Probleme mit Shea hat, sollte hier also auch bei trockener Haut eher Vorsicht walten lassen.

Mein Kernproblem bei diesen Duschlotionen: Ich weiß einfach nicht, wie viel ich davon nehmen soll! Bei normaler Creme merkt man recht schnell, wann die Haut genug eingecremt ist, bei der Dusch-Bodymilk klatsche ich mir erst einmal einen ordentlichen Haufen der weißen Creme auf die Hand (also so in etwa drei Walnüsse) und verteile sie fröhlich - allerdings bilde ich mir eben ein, dass ich eine dünne Schicht brauche, damit ich überhaupt eingecremt bin. Ob das so richtig ist oder nicht, weiß ich nicht - auf jeden Fall verbrauche ich damit recht viel von dem Produkt, wodurch der Preis gleich noch einmal eine andere Bedeutung bekommt... Mit einer normalen Bodylotion komme ich irgendwie zwei Monate aus, diese hier reicht gerade mal für einen.

Die Dosierung ist also nicht das einfachste - aber wie sieht es mit der Wirkung aus? Auch da muss ich sagen, dass ich das schlecht einschätzen kann. Nach dem Abduschen der Creme ist natürlich kein Film mehr auf der Haut, sie ist zwar weich und geschmeidig, aber wirklich eingecremt fühle ich mich nicht. Es ist zwar ein bisschen mehr Pflege da als nur mit Duschgel, aber an eine Bodylotion, -creme oder gar -butter kommt diese Dusch-Variante aus meiner Sicht nicht ran. Da ich ja sowieso so ein kleines Cremefauli bin und meine Haut netterweise nicht sonderlich anspruchsvoll, ist das Ergebnis für mich völlig in Ordnung - aber wer hier eine wirkliche Pflege für trockene Haut erwartet, dürfte enttäuscht werden. Ich habe schon mehrfach gelesen, dass viele sich trotz eines solchen Produktes noch mit Bodylotion eincremen und das ist ja nun wirklich nicht Sinn der Sache.

Fazit für mich? Durchwachsen. Ich werde die Dusch-Bodymilk definitiv aufbrauchen, aber sicherlich nicht nachkaufen: Einerseits passt sie nicht in mein Pflegeprogramm, weil ich einfach keine Dusche habe; andererseits ist sie mir zu unergiebig, da bekomme ich doch von Balea auch günstigere Produkte, die ich länger nutzen kann; und der wichtigste Punkt ist der, dass ich hier kaum einen Effekt wahrnehme - so nett die Zeitersparnis vom anschließenden Eincremen sein mag, wenn ich danach nicht eingecremt bin, hat das Produkt für mich seinen Zweck verfehlt...

Wie sieht es bei euch so aus? Versteckt sich da draußen irgendwo ein Fan dieser Dusch-Creme-Teilchen? Oder seid ihr da auch eher skeptisch?

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Orly "'Tis the season" Meet me under the mistletoe

Nachdem uns die letzte Woche hammermäßige 62 Lacke in wahnsinnig tollen Lilatönen bescherte (ich glaube, ich muss nicht noch einmal extra dazuschreiben, wie krass ich das finde - vor allem, dass sich jede Woche so viele Mädels finden, die ihre Nägel in "unserer" Farbe bepinseln, wow!), werden wir heute hoffentlich noch einmal ein bisschen besinnlich...

Tannengrün ist angesagt und ich wusste recht schnell, welchen Lack ich lackieren wollte - passend zum Anlass habe ich mir "Meet me under the mistletoe" von Orly aus der "'Tis the season"-LE geschnappt. Wenn schon weihnachtlich, dann aber ordentlich, oder? Die LE passt, der Name des Lackes passt auch und Weihnachten haben wir sowieso gerade - wie gut, dass es sich hier tatsächlich auch noch um einen dunklen Grünton handelt!
"Meet me under the misteltoe" hat mich im Fläschchen schon sehr begeistert - die erste Schicht auf den Nägeln war dann ein bisschen enttäuschend. Die wunderschöne tiefgrüne Basis ist nämlich sehr sheer, es ist zwar schon Grün auf den Nägeln zu erkennen, aber die Deckkraft ist wahrlich bescheiden - die ersten goldigen Glasflecks finden sich schon in der ersten Schicht ein, aber es braucht zumindest eine zweite, um einen halbwegs deckenden Grünton auf den Nägeln zu haben. Da ich da noch mit einem leicht ungleichmäßigen Ergebnis zu kämpfen hatte, habe ich letztlich noch eine dritte Schicht lackiert.
Die Trockenzeit ist allerdings sehr angenehm - wie von Orly gewohnt trocknen die einzelnen Schichten recht zügig, sodass sich auch drei davon gut hintereinanderweg lackieren lassen. Ein wenig Zeit sollte man dem Lack aber zum Antrocknen geben (ich habe etwa noch eine Minute gewartet, nachdem ich mit beiden Händen durch war), ansonsten läuft man ein wenig Gefahr, sich die Farbschicht mit der nächsten Schicht ein wenig von den Nägeln zu schieben (witzigerweise wirklich eher das Grün, denn die Glasflecks).
Das Ergebnis kann sich dafür echt sehen lassen - die grüne Basis entwickelt sich mit der zweiten und dritten Schicht auf den Nägeln zu einem wunderschönen Dunkelgrün, das mich so richtig an eine Tanne im Wald erinnert. Je nachdem, ob Licht auf die Nägel fällt oder eben nicht, scheint der Lack an manchen Stellen (hier also vor allem an den Nagelrändern) schon fast ins Schwarze zu tendieren, während er an den "erhellten" Stellen sogar einen Hauch ins Mittelgrüne hat. Stellenweise bilde ich mir sogar ein, da einen leichten Blaustich zu erahnen - aber ich glaube, das kommt hauptsächlich durh die Glasflecks.
Die sind nämlich das Tolle und faszinierende an "Meet me under the mistletoe" - die goldenen Glasflecks, die in Massen in der sheeren grünen Base herumschwimmen und sich ebenmäßig auf die Nägel legen (eigentlich würde der Lack wohl auch ohne einen Topcoat auskommen, aber da ich es eilig hatte, ist mal wieder eine Schicht Schnelltrockner auf die Nägel gewanert). Diese Glasflecks sind auch für das grandiose Farbspiel zuständig, das sich recht schnell auf den Nägeln entwickelt.
Je nachdem, in welcher Schicht die Flecks liegen, sind sie wirklich golden, eher in einem satten Grün gehalten oder gar dunkelgrün, wenn sie in der untersten Lackschicht zu finden sind. Dadurch ergibt sich ein sehr lebendiges und abwechslungsreiches Finish, das natürlich besonders im Sonnenschein (jahaaa, zumindest beim letzten Bild habe ich die 5 Minuten Sonnenschein mal mit Kamera in der Nähe erwischt!) gut herauskommen und den Lack aus meiner Sicht einfach zauberhaft machen! Da kommt der Lack einem Tannenbaum mit Kerzenschein doch recht nahe, oder?
"Meet me under the mistletoe" ist wie so viele Orly-Lacke wirklich ein ganz Hübscher - ich mag sowohl diesen tollen Grünton als auch die Glasflecks, die vor allem sehr gut erkennbar sind und dem Lack dieses tolle und spannende Finish verleihen! Die Haltbarkeit des Lacks war sehr gut - nach drei Tagen kaum Tipwear und er musste nur ab, weil ich nicht mit dunkelgrünen Nägeln beim Weihnachtsessen sitzen wollte... Ein Traum von Dukelgrün, oder?

Als ich Cyws Bild gesehen habe, dachte ich ja erst, wir hätten den gleichen Lack lackiert - da ist doch wahrlich eine gewisse Ähnlichkeit sichtbar, aber es handelt sich hier um ein Geschwisterchen von einer anderen Marke:
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Ich bin ja gespannt, ob wir diese beiden Lacke heute noch öfters sehen - wirklich wundern würde es mich nicht, da sie beide doch Klassiker sind... Ansonsten bin ich supergespannt, was ihr noch für tannengrüne Schätze in euren Lackkisten versteckt habt - her damit!

Und für nächste Woche haben wir uns etwas Feines ausgesucht, nachdem es ja jetzt doch lange Zeit besinnlich genug war, gehen wir mit dem saisonalen Trend und wollen sehen, ob ihr Silvester auch mit Blingbling aufwarten könnt - silbern soll es nämlich werden! Ich weiß schon, was ich lackieren werde und ich freue mich schon total!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Liebster Blog Award

Nachdem es heute Abend Geschenke gibt, beschere ich mich vorher schonmal selbst. Wobei, eigentlich kommt dieses "Geschenk" gar nicht von mir! Von Pupskuh habe ich den "Liebster Blog"-Award verliehen bekommen - vielen lieben Dank dafür! Und da sie sich die Mühe gemacht und ein paar nette Fragen ausgedacht hat, gibt es meine Antworten hierzu auch heute. (Das Weitergeben verkneife ich mir einfach mal - keine Zeit mehr dafür heute...)
1. Stell dir vor, du könntest einem neuen Nagellack einen Namen geben, wie würde der lauten... und wie vorallem sieht er aus? 
Puh, das wäre wahrscheinlich eine eierlegende Wollmilchsau, die eine multichrome Basis mit Hologlitzer hat und im Optimalfall noch einen Thermoeffekt mitbringt, der aber nicht linear ist... Und dann noch Sandfinish - geht das überhaupt? Ich glaube nicht... Also so richtig abgefahren und er würde heißen... Multiverse's conversion?

2. Der Klassiker: einsame Insel und du ... und welche 3 Dinge wären noch mit dabei?
Pragmatisch wohl ein Hut gegen den Hitzeschlag, Wasser und was zum Lesen (das ist die einzige Situation, in der ich potenziell auf einen E-Reader zurückgreifen würde, der sich mittels Solarzellen wieder auflädt)... Aber sind einsame Inseln immer in der Hitze? Irgendwie denke ich bei dieser Frage immer pauschal an so eine Miniinsel, auf der außer einer Palme nichts drauf ist (ja, ich weiß, dass das nicht logisch ist!)... Wenn's da kalt ist, tausche ich den Hut gegen eine Decke!

3. Welcher Film rührt dich immer wieder zu Tränen?
Forrest Gump! Auch wenn ich den Film schon total oft gesehen habe - das ist einfach so eine herzzerreißende Geschichte, bei der man aus unglaublich vielen Gründen heulen kann...

4. Du hast alles Geld der Welt: für welchen guten Zweck würdest du spenden... und würdest du überhaupt etwas spenden?
Na, wenn ich alles Geld der Welt habe, kann ich ja problemlos so einiges abgeben - was soll ich denn mit der ganzen Kohle? Bei der großen Auswahl würde ich wohl einen Batzen in den Forschungsbereich investieren - also alles, was sich mit der Behandlung und / oder Prävention von schwerwiegenden Krankheiten befasst (z.B. HIV, Krebsforschung, genetisch bedingte Krankheitsbilder, etc.), und dann auch in die direkte Intervention, wobei ich da besonders Einrichtungen wie Frauenhäuser, Kinder- und Jugendheime, bzw. -programme, Obdachlosenunterstützung etc. wichtig finde. Auf jeden Fall würde ich was direkte Hilfe angeht erstmal "lokal" anfangen.

5. Welcher Sänger / welche Band wird völlig überbewertet?
Ach, da gibt es so viele! Ein Großteil der aktuellen "Sänger" ist ja nur aufgrund der technischen Möglichkeiten so gut - Gott bewahre, wenn man die mal live singen hört (Playback scheint ja inzwischen der große Standard zu sein)... Aber besonders sowas wie Justin Bieber kann ich so gar nicht nachvollziehen - das ist für mich nur Nervgedüdel ohne irgendetwas Interessantes an der Musik selbst. Generell alle Künstler, bei denen das Image oder die Person mehr Trubel hervorruft als das Gesinge, das sie produziert...

6. Wenn du nicht den Beruf ausüben würdest, den du aktuell hast... was würdest du gerne tun wollen?
Puh, was würde ich gerne tun? Ich glaube, ich würde gerne in der Gegend herumreisen und ein bisschen die Welt erkunden... Anthropologie studieren wäre wohl auch ganz cool - dann wäre das herumreisen und die Welt erkunden bestimmt auch noch ein bisschen spannender!

7. Gibt es ein Leben nach dem Blog?
Nach dem Blog? Es gibt ein Leben neben dem Blog - oder eher einen Blog neben dem Leben...

8. Weihnachten steht vor der Tür... yay oder neeee... ?
Yay, definitiv! Ich freue mich schon riesig darauf, den Weihnachtsbaum zu schmücken und einfach den Tag mit meiner Familie zu genießen... Den ganzen Kommerz um Weihnachten herum finde ich aber nervig - vollgepackte Innenstädte, schlecht beparkte Parkplätze, Einkaufswagenrempler... Ich kann auch mit diesem ganzen Dekokrams nichts anfangen (also in meiner Wohnung nicht).

9. Ohne welchen Beauty-Artikel kannst du nicht mehr leben und bist froh, ihn zu besitzen / kaufen zu können?
Naja, leben kann ich natürlich auch ohne - aber ich würde meinen Nagellack schon erstmal sehr vermissen!

10. Stell dir vor, du könntest einen Tag lang ein Mann sein: was wäre wohl das Erste, was du als Mann tun würdest?
Herausfinden, wie diese zwei Gehirnzellen funktionieren, mit denen Männer anscheinend durch die Welt laufen *hust*? Ansonsten.... Ehm, im Stehen pinkeln fand ich noch nie so sonderlich spannend und ich glaube nicht, dass es großartige Dinge gibt, die ich als Mann unbedingt machen wollen würde - außer wieder eine Frau zu werden...

So und jetzt... Wünsche ich mal allen, die tatsächlich heute noch hier vorbeischauen ein frohes Fest, hoffentlich ein paar Leckereien (ich freue mich schon wahnsinnig auf unser Weihnachtsessen!) und ein paar besinnliche und angenehme Stunden im Kreis eurer Lieben!

Montag, 23. Dezember 2013

The magicians - Lev Grossman

Ähnlich wie mit dem gestrigen Lack, den ich ewig vor mir hergeschoben haben, ging es mir mit "The magicians" von Lev Grossman (auf Deutsch "Fillory - Die Zauberer"). Geschenkt bekommen hatte ich das Buch schon mit den Worten "Ehm, naja, das ist ein bisschen komisch - aber vielleicht gefällt es dir ja besser als mir!" - nicht gerade die besten Voraussetzungen, oder? Und während ich ansonsten Bücher nie parallel lese, war ich von "The magicians" nach kurzer Zeit so genervt, dass ich es einfach weglegen musste... Und das nicht nur ein Mal!
Worum geht es in der Geschichte? Eigentlich ist die Grundidee ganz cool, es ist so ein bisschen eine Mischung aus Harry Potter und Narnia - unser Protagonist Quentin darf auf eine Zauberschule gehen und lernt dort, mit seinen magischen Fähigkeiten umzugehen. Dort stellt er im Laufe des Buches fest, dass seine Lieblingsgeschichte um die Fantasiewelt Fillory gar nicht so fantastisch ist, wie gedacht, sondern durchaus real.

Grundsätzlich klingt das ja gar nicht so übel, oder? Tja, wäre es vielleicht auch nicht, wenn Quentin nicht ein so unsympathischer, nerviger, unzufriedener, leicht depressiver und einfach nur ätzender Charakter wäre - ich kann mit ihm einfach nichts anfangen, seine Gedankengänge finde ich stellenweise einfach nur langweilig und seine nicht vorhandene Einstellungsänderung im Lauf des Buches total bescheuert. Auch wenn der Ansatz ist, dass eigentlich nur unglückliche Menschen sehr gute Zauberer sein können, habe ich wegen Quentin schon nach kurzer Zeit wenig Lust gehabt, mir die Geschichte weiter anzutun...

Dummerweise kommt dann zu diesem Personenproblem dazu, dass die weiteren Charaktere einfach nur Randfiguren bleiben - man erfährt nur kleine Bröckchen von anderen Personen, ihre Handlungen werden häufig nicht wirklich erläutert und ich habe mich doch an so einigen Stellen gefragt, was das denn alles soll und ob sie nicht alle in bisschen zu viel gesoffen haben (was stellenweise durchaus der Fall ist..). Als Krönchen obendrauf kommen dann noch zahlreiche Handlungsstränge, die zwar hier und da miteinander in Verbindung gebracht werden - aber insgesamt einfach viel zu viele sind und vor allem dann nur oberflächlich abgehandelt werden.

Da ist zum Beispiels Quentins Freundin aus "Vorzauberertagen", die später im Buch auf einmal auftaucht und irgendwie von dieser Magiesache Wind bekommen hat (Quentins Eltern, die ihm auch ziemlich egal sind, glauben wissen von alledem natürlich nichts). Man bekommt einen kleinen Einblick, wie es ihr in den letzten Jahren ergangen ist (nicht gut!), aber das war's dann auch wieder - und so verschwindet die Frau, in die Quentin wohl jahrelang heimlich verknallt war, wieder aus der Geschichte. Wozu das Ganze gedient hat? Man weiß es nicht.

Ich habe mich stellenweise echt über das Buch geärgert - da hatte ich mir eine fantastische, magische, bezaubernde Geschichte gewünscht und bekommen habe ich ein nerviges Stück, dessen Hauptcharakter ich nichtmal leiden konnte... Ich würde es ja gerne darauf schieben, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe - aber ich befürchte, ich würde Quentin auch auf Deutsch nicht einen Hauch sympathischer oder die Geschichte spannender finden!

Kennt jemand von euch die Geschichte und findet sie vielleicht sogar gut?

Sonntag, 22. Dezember 2013

essence "Into the wild" Bongo drums

Es gibt so Lacke, die schiebe ich ewig vor mich her, weil ich sie einfach echt nervig finde - einer davon ist "Bongo drums" von essence und damit ich ihn endlich loswerde, gibt es heute ein paar schlechte Bilder und böse Worte zu diesem komischen Lack, von dem ich echt nicht weiß, warum ich ihn damals gekauft habe!

"Bongo drums" weckt ja eigentlich Assoziationen zu Farben - aber Pustekuchen, das ist ein milchiger Lack, der nicht wirklich deckend wird. Egal, wie viele Schichten man aufträgt. Auf den Bildern habe ich so in etwa zweieinhalb Schichten aufgetragen und man erkennt die wunderschöne Fleckigkeit und nicht komplett vorhandene Deckkraft des Lacks sehr gut. Die Trockenzeit ist bei einer Schicht (nach der man dann aber wirklich nichts außer einem leichten Hauch von Glanz sieht) in Ordnung, bei mehr Schichten verlängert sie sich unangenehm lang.
Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass ich einen halbwegs gleichmäßigen, milchigen Lack erwarten könnte - aber damit ist es nicht wirklich weit her. Wenn man nicht mit dem Adlerauge auf diesen Lack sieht, fällt das auch nicht so übermäßig auf, das Ergebnis ist recht natürlich, ein bisschen aufgehellt eben - aber sobald man genauer hinsieht, wird deutlich, dass da zwar durchaus ein milchiger Lack auf den Nägeln ist, aber von Gleichmäßigkeit ist nicht allzu viel zu sehen. Bisher habe ich meistens nur eine Schicht "Bongo drums" getragen, um eben zumindest irgendwas auf den Nägeln zu haben und dieser Versuch, ihn komplett zu lackieren wird auch der letzte bleiben.
Ich hab's ja sowieso nicht so wirklich mit so nuden, hellen Lacken, aber wenn sie dann noch so rumzicken wie "Bongo drums", dann verliere ich ja sämtliche Motivation, mich ernsthaft mit ihnen anzufreunden... Aber im Gegensatz zu bunten, schlecht deckenden Lacken, habe ich für diesen Hauch von Nichts eine sinnvolle Verwendung gefunden: Er wird künftig einfach als Basecoat zweckentfremdet und so aufgebraucht. Eine Schicht bietet nämlich (aus meiner Sicht) eine akzeptable Basis für andere Lacke, schützt auch halbwegs vor Verfärbungen und trocknet recht zügig durch. Bevor ich das Ding wegschmeiße, hat es so zumindest noch einen Nutzen!
Wirklich viel Positives kann ich zu "Bongo drums" also nicht berichten - die Haltbarkeit ist eigentlich in Ordnung, denn Tipwear fällt da ja eh nicht auf. Dafür erkennt man auf dem kleinen Finger eine Macke, die ich mir beim Topcoatauftrag (!) zugezogen habe - Gott sei Dank bei so einem Lack nicht auffälig, aber trotzdem nervtötend (und das am 4. Advent - oh weh!).

Bye, bye, "Bongo drums" - das war dein erster und letzter großer Auftritt hier auf dem Blog, ab jetzt wirst du einfach nur leer gemacht! Ich finde ja, das ist gar keine so miese Verwendung für einen ungeliebten Lack, oder?

Samstag, 21. Dezember 2013

dm Lieblinge Box Dezember

Bevor es in den (wohlverdienten) Weihnachtsurlaub ging, durfte ich noch einen Abstecher zu dm machen und mir dort meine Lieblinge-Box für den Dezember abholen. Ich war schon supergespannt - im November hat dm ja mit einer Hammerbox wirklich die Latte sehr hoch gelegt, ob sie das in der Weihnachtsausgabe halten können würden?
"Ihre Dezember Box macht die Nacht zum Tag!  Wenn die Tage kürzer werden, bleibt mehr Zeit für lange, stimmungsvolle Abende. Entdecken Sie am besten gleich Ihre neuen Dezember-Lieblinge: So gut vorbereitet, kann der Winter ja kommen!" Hach, ich war wirklich gespannt - leckerer Tee, irgendwas Zimtiges, Kuscheliges, Adventiges... Und die Realität? Nun ja.

Die sebamed Bodymilk "mehr Feuchtigkeit" kostet 3,25€ für 200 ml. Ich mag sebamed-Produkte und im Winter ist ja eine solide Feuchtigkeitsversorgung wichtig. Allerdings war im letzten Monat schon die Dusch-Bodymilk in der Box, da hätte ich mir durchaus ein bisschen Abwechslung gewünscht. Schließlich gibt es die Boxen ja im Dreimonats-Abo und zwei Mal hintereinander ein Cremeprodukt für den Körper finde ich nicht sonderlich geschickt.

Allerdings finde ich die handliche 200ml-Version von sebamed ganz gut, um sie irgendwohin mitzunehmen; von den Inhaltsstoffen her gehen bei sebamed (wie so oft) viele Däumchen hoch, Mandelöl und Sheabutter mag ich sehr gerne in Hautpflegeprodukten, allerdings weiß ich auch, dass das nicht unbedingt alle vertragen... Wäre das also nicht eine "Doppelung", wäre ich doch deutlich begeisterter.

Von alverde gibt es eine "Intensiv Handcreme Granatapfel Karitébutter", 75ml für 1,95. Ich mag Granatapfelduft bei Pflegeprodukten nicht immer gern (die Weleda-Handcreme mit Granatapfel finde ich z.B. zu penetrant-süß), aber grundsätzlich ist eine Handcreme nicht übel - wenn wir jetzt auch tatsächlich Winter hätten, käme sie wohl deutlich eher zum Einsatz, aber meine Hände kommen momentan noch mit leichteren Pflegeprodukten gut zurecht.

Auch hier ist wieder Sheabutter drin (deswegen heißt das ja Karitébutter), ansonsten Sonnenblumenöl und Granatapfelkernöl. Auch wenn mein Handcremevorrat noch für geraume Zeit reicht - von alverde hatte ich bisher noch gar keine Handcreme und freue mich darauf, sie zu benutzen. Das wird allerdings noch bis nächstes Jahr warten müssen, ich bin nicht so die Handcremerin irgendwie. Thematisch ist Granatapfel jetzt zwar nicht das, was ich so mit Weihnachten verbinden würde, aber okay...


Ein kleines Highlight ist der p2 lost in glitter polish "be divine!", der ansonsten 2,45€ kostet. Aus der "lost in glitter"-Serie habe ich bisher noch gar keinen der Lacke ausprobiert, obwohl sie mich durchaus angesprochen haben - aber dann hat doch immer die Vernunft gesiegt, die Ablackiererei ist ja nicht unbedingt die angenehmste bei diesen Glitterlacken...

"be divine!" ist die lilane Variante, in einer recht dunklen Basis schwimmen pinkreflektierende und violette Glitterteilchen rum und Glitzer geht zu Weihnachten ja immer! Ob ich es allerdings noch schaffe, den Lack um die Feiertage herum zu lackieren, weiß ich nicht - da habe ich eigentlich nichtlilane Pläne... Aber definitiv ein Produkt, das ich klasse finde und das auch thematisch gut in die Box passt!

Das Produkt, was wohl in dieser Box am ehesten polarisieren dürfte ist die Limited Edition (!) von Billy Boy, die für 5,95€ mit 15 Kondomen aufwartet.

Ich muss ehrlich sagen: Ich habe erstmal nachgeschaut, ab welchem Alter man sich denn für die dm Lieblinge anmelden kann - ich war ein bisschen irritiert, dass da Gummis in meiner Lieblinge Box waren. In einem gewissen Rahmen kann ich das zwar nachvollziehen - schließlich ist Verhütung ein wichtiges Thema und dm verkauft ja auch Verhütungsmittel, aber so richtig stimmig und passend finde ich das vor allem zum "Thema" nicht. 

Sicherlich ein hochwertiges, wichtiges und ordentliches Produkt, das bestimmt hier und da an Weihnachten und Silvester zum Einsatz kommt... Aber so richtig stimmungsvoll (Wahnsinn, wie hier die Wortwitze fallen!) finde ich das ehrlich gesagt nicht.

Das fünfte und letzte Produkt ist die MaxFactor Excess Volume Mascra für 13,35€. Moment - war nicht letzten Monat schon eine Mascara in der Box? Doch, war sie - also auch hier haben wir eine Doppelung, was das Produkt angeht... Sie mag zwar wirklich neu sein, aber zwei Monate hintereinander?

Da es sich hier um ein Doppelprodukt handelt - die eine Seite für Volumen, die andere für tiefe Schwärze, gibt es auch zwei Bürstchen:
 Einmal ein Gummibürstchen und einmal ein "normales", ich muss sagen, dass ich von diesen Zweifachmascaras nicht so wirklich viel halte, meistens kommt man nur mit einer Seite gut klar (weil man z.B. das Bürstchen nicht mag) und die andere ist dann verschenkt. Mal sehen, wie ich das mit dieser hier mache - neugierig bin ich ja durchaus, aber große Hoffnungen hege ich nicht.

Obwohl die Box einen Warenwert von 26,95€ hat, bin ich ganz schön enttäuscht: Zwei Produkte, die sich mit der letzten Box doppeln, so wirklich weihnachtlich finde ich das auch nicht... Ich hätte mir einen Tee, eine Kerze, wegen mir ein Päckchen Feuchttücher mit Zimtduft gewünscht! Die Zusammenstellung ist hier nicht wirklich gelungen, obwohl die Produkte für sich betrachtet natürlich alle wertig sind.

Im Januar gibt es dann die letzte Box von diesem Abo - und für mich wird es wohl auch die letzte Box für geraume Zeit werden, denn ich muss mich erstmal ans Aufbrauchen machen, sonst gehe ich noch in Pflegeprodukten und sonstigem Krams unter!

Freitag, 20. Dezember 2013

KBShimmer "Rollin' with the chromies"

Eigentlich wollte ich mit diesem Lack ja warten, bis sich endlich auch mal die Sonne ein bisschen häufiger blicken lässt - aber dann hatte ich doch nicht so die rechte Geduld dazu und außerdem ist Freitag und ich hoffe, dass es bei Hungrynails wieder einen "Blue friday" gibt und ich das als Ausrede nutzen kann...
 
Es geht nämlich um dieses wunderschöne Läckchen, das mir aus meinem Geburtstagspaket von Lotte entgegenkullerte und mich zu einer SMS verleitete, die mit "Lotte, du bist doch bekloppt!" anfing (und witzigerweise war das nicht das erste Mal an diesem Tag, dass ich jemandem diesen Satz an den Kopf warf - beide Male war das definitiv positiv gemeint!)... Da blinkte mich tatsächlich "Rollin' with the chromies" von KBShimmer an! Ihr seht hier zwei Schichten auf einem milchigen Basecoat - eine dritte Schicht hätte den Blauton vielleicht einen Hauch dunkler gemacht, aber ganz ehrlich: Das braucht "Rollin' with the chromies" nicht wirklich!
Auftrag und Trockenzeit waren durcaus in Ordnung, aber das ist alles nicht halb so interessant wie der Effekt, den man mit "Rollin' with the chromies" erzielt - eine vorwiegend lila-blau duochrome Basis ist ja schnmal nicht schlecht. Wenn sie so gut umgesetzt ist, wie hier bei KBShimmer, ist das natürlich schon grandios - auch bei normalem Tageslicht sieht man nämlich auf den Nägeln den Übergang von Blau zu Lila sehr deutlich. Was dem ganzen aber die Krone aufsetzt, ist der Holoschimmer, der sich "über" diesen duochromen Farbübergang legt.
Auf den, Bildern im Tageslicht kann man es schon erahnen - da machen sich an den Rändern im Blaubereich so kleine grünlich-gelblih-rote Streifen breit, an denen man die Holopartikelchen gut erkennt. Mit bloßem Auge ist dieser Effekt schon deutlicher, da machen sich auch bei nur mittelprächtigem Licht (was hier ja momentan der Standard is) die Holo-Vs bemerkbar: Zusätzlich zu diesem coolen dochromen Effekt ist da also noch ein ordentlicher Holo drin, in diesem "Rollin' with the chromies"!
Eigentlich wäre ja schon dieser Duochromeffekt ein Grund, sabbernd vor dem Lack zu sitzen - vom einem Mittelblau changiert der Lack nämlich wunderschön und stufenfrei in einen Violettton hinein und geht sogar ins Pinke über... Wenn man die Nägel ganz besonders schräg vor die Nase hält, reicht das Farbspektrum sogar über Orange bis hin zu einem Goldton, das habe ich aber mit der Kamera winkeltechnisch nicht eingefangen gekriegt. Und über dem Ganzen liegt dieser feine Holoschimmer, der teilweise ein wenig silbrig erscheint - aber nur, bis er das Licht im richtigen Winkel abbekommt.
Eigentlich könnte ich von dem Lack zig Fotos zeigen - aber ich habe versucht, mich auf die deutlichsten Farbübergänge und Besonderheiten zu beschränken (was ganz schön schwer war!). Nur an den Spitzen ein Hauch Blau, ansonsten Lila-Pink mit eher silbernem Schimmer - ja, das ist immernoch der gleiche Lack! Auf dem unteren Bild viel mehr Pink, vielleicht ein Hauch Orange, aber dafür so gut wie kein Blau mehr, alles ohne viel Aufwand.
Im Gegensatz zu "Grey illusion" von BeYu ist der Holoeffekt von dem Schimmer bei "Rollin' with the chromies" viel deutlicher. Gerne hätte ich ein Sonnenbild gezeigt - aber so muss halt der Blitz herhalten. Egal, ob im FLäschchen oder auf den Nägeln - da macht sich einfach das Holofeuerwerk breit! Aufgrund des Winkels sieht man es wohl am Ringfinger am besten, das (in diesem Fall umgekehrte) Holo-V oder hier eher Holo-U, das diese feinen Partikelchen auf dem Lack bilden. Die Basis erscheint bei Blitz eher hellblau bis türkis, der duochrome Effekt wird hier einfach "weggeblitzt".
Stellt euch jetzt einfach genau diesen Effekt über dem changierenden Blau-Lila von oben vor, dann wisst ihr in etwa, wie meine Nägel gerade auch ohne Sonne aussehen... Ich glaube, ich muss nicht extra sagen, dass dieser Lack ein hammermäßiges Wahnsinns-Geschenk war, das dürfte inzwischen klar geworden sein - Danke, Danke, Danke Lotte! Fühl dich dolle geknutscht, der KBShimmer ist einfach ein Wahnsinnslack!