Samstag, 30. November 2013

"AMUs in Farbe... und bunt!", die vierte

Und *flupps* sind die vier Wochen schon wieder rum, "AMUs in Farbe... und bunt!" geht in die vierte Runde und ich habe mir mit der ausgesuchten Kombination mal wieder ziemlich schwer getan! Der erste Versuch, aus diesen drei Lidschatten etwas Herzeigbares zu basteln, ging ganz böse in die Hose, also musste ich ein zweites Mal ran und das hat zumindest halbwegs hingehauen!

Die Protagonisten des heutigen Tages noch einmal im Kurzdurchlauf:

Ein stark schimmerndes, nicht gar so gut deckendes Weiß; dazu ein schimmerndes, türkisstichiges Hellblau und letztlich ein eigentlich matter, schwarzer Lidschatten mit Glitzerpartikeln.

Die Swatches in Groß gibt es *hier* zu sehen, falls noch jemand ein bisschen genauer nachsehen möchte.

Mit Blau auf den Augen tue ich mir ja generell schwer - aber wenn schon eine knallige Farbe dabei ist, sollte man sie ja irgendwie sehen, dachte ich mir und packte mir den Manhattan-Lidschatten aufs bewegliche Lid und an den unteren Wimpernkranz. Ganz klassisch habe ich in den Innenwinkel den hellen Ton gepackt, der mir dann ein bisschen das ganze Gesicht beschimmert hat (was ein nerviger Fallout!).
In die Lidfalte bis runter zum Außenwinkel habe ich dann den schwarzen Lidschatten aufgetupft, in der Hoffnung, den Glitzer ein bisschen sichtbar zu lassen. Aber kaum habe ich angefangen, den hellblauen Lidschatten mit dem Schwarz zu verblenden, hat sich der Glitzer verteilt und ich musste wieder nachtupfen - ich weiß gar nicht, wie oft ich das letztlich gemacht habe, bis ich endlich nicht mit einem Wisch wieder allen Glitzer entfernt hatte!
Dazu am oberen Wimpernkranz ein schwarzer Lidstrich, die untere Wasserlinie habe ich mit einem türkisfarbenen Geleyeliner bunt bemalt - meistens finde ich ja, dass das bei mir total bekloppt aussieht, aber in diesem Fall fand ich das ganz okay (auch wenn es nicht ewig gehalten hat). Dazu dann noch eine Runde Wimperntusche und fertig ist das Hexenwerk - zugegeben, nachdem ich eine ganze Menge vor mich hingeblendet hatte!

Auf den Bildern muss ich ja auch sagen, dass ich das AMU gar nicht so schlecht finde - aber so an mir "in echt" muss ich sagen, dass ich mit so einem hellen Blau irgendwie nicht so ganz zurecht komme. Es sieht nicht schlecht aus, aber ziemlich ungewohnt und einfach ein bisschen seltsam. Die untere Wasserlinie ist leider im Laufe des Tages auch deutlich "schmutzig" geworden und sah nicht wirklich lange toll aus - aber immerhin finde ich so eine blaue Wasserlinie gar nicht so schlecht - vielleicht sollte ich einfach nur am unteren Wimpernkranz blau tragen und es oben weglassen?

Für die nächste Runde (ich veröffentliche meinen Post am 28.12.2013 um 15 Uhr) habe ich mir - aus meiner Sicht - deutlich "leichtere" Farben ausgesucht, die auch schön in die Weihnachtszeit passen.

Ich hoffe, es finden sich wieder ein paar schminkbegeisterte Mädels, die in ihren Sammlungen kruschen und ähnliche (oder vielleicht sogar die gleichen?) Lidschatten da haben und ein AMU schminken wollen:

Als erstes habe ich von Zoeva das Pigment "Goldiva" rausgesucht - ein eindeutig gelber Goldton (auf den Augen geht das übrigens - nur auf den Nägeln nicht!), der schon fast einen Hauch ins Orangene geht und einen tollen, hellgelb glitzernden Schimmer hat. Also mal ganz banal runtergebrochen: Ein goldener, schimmernder Lidschatten.

Dazu von Kosmetik Kosmo "Bordeauxgold", das ja deutlich eher bordeauxfarben denn golden ist: Ein fein schimmernder, dunkelroter Ton, der aber auch einen ganz leichten Einschlag ins Dunkelorangene hat und man beim Schimmer schon leicht pinke Reflexionen zu sehen bekommt. Dunkelrot mit Schimmer als bitte!

Als letztes gibt es wieder ein Pigment von Zoeva, nämlich "Cool Jazz" (den ich bisher noch nicht ein Mal benutzt habe!), einen wunderschönen dunklen Braunton, der feinen bronzen-goldenen Schimmer beinhaltet, bei dem man auch noch einen Hauch Olive erahnen kann. Ein schimmerndes Dunkelbraun aus eurer Sammlung tut es hier also voll und ganz!

Ich glaube, mit dieser Farbauswahl lässt sich so richtig viel anstellen und die Farben dürften ja auch in die nächsten vier Wochen sehr gut reinpassen... Ich bin auch schon sehr gespannt, welche der drei Farben im Mittelpunkt stehen wird (für mein eigenes AMU weiß ich das nämlich auch noch überhaupt nicht!)...

Und jetzt: Galerie freu für eure Kreationen aus dem heutigen Weiß-Blau-Schwarz-Gemisch, ich bin schon superneugierig!

Freitag, 29. November 2013

essence "Dark romance" 01 Dark night starlight

Also erstmal muss ich sagen, dass ihr mich mit eurer Begeisterung für "Hot oder Schrott" ganz schön aus den Latschen gehauen habt - ich hätte nicht gedacht, dass das SO viel Anklang findet! Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen... ne, ehrlich gesagt: Ganz schön überrascht! Ihr bekommt alle von mir noch eine "Bestätigung", dass ihr dabei seid - aber das kann ich erst nächste Woche machen, weil mein Zeitplan für dieses Wochenende einfach megavoll ist...

Deswegen gibt es heute auch nur kurz "Dark night starlight" von essence aus der aktuellen "Dark romance"-LE, aus der mir ein paar Produkte (leider nur ein Lack *schnief*) zugeschickt wurden. Auch in dieser LE hat sich essence dazu hinreißen lassen, die Lacke jeweils einem Finish zuzuordnen und "Dark night starlight" wird als "The Sparkling" bezeichnet. Lackiert habe ich zwei Schichten, die für eine gute Deckkraft ausreichend bzw. auch nötig waren. Der Auftrag des Lackes ging sehr leicht und angenehm, die Trockenzeit war nicht sonderlich kurz, aber auch nicht übermäßig lang und zum Schluss kam noch ein Topcoat drüber.
Es tut mir ja echt richtig leid - aber so wirklich sparklet da nichts, kein wildes Gefunkel, sondern eher ein sanftes Glänzen macht sich da breit ("sparkling water" ist aber das mit VIEL Geblubber drin, nicht die stille Variante)... Unter "The Sparkling" hätte ich mir zumindest etwas anderes vorgestellt, eine Glitzerbombe, ein Lack, der deutlich herausstechende Glitzerpartikel, ein Funkeln, mehr Pepp und das gewisse Etwas hat. "Dark night starlight" ist zwar sehr schön - aber wenn man das Sternenlicht in dieser dunklen Nacht wirklich finden möchte, muss man schon sehr genau hinsehen.
Was die Farbe angeht, so ist "Dark night starlight" ein blaustichiger Lilaton, der bei den gegebenen Lichtverhältnissen (grauer, wolkenbedeckter Himmel, der von Sonne glaube ich noch nie etwas gehört hat) deutlich blaustichiger darherkommt (d.h. er ist eigentlich viel lilaner). Da ich ja generell ein Faible für blaue und lilane Lacke habe, finde ich "Dark night starlight" auch sehr schön - die Farbe ist toll, die kleinen Glasflecks, die man auf den Bildern besser sieht als auf den Nägeln, verleihen dem Lack ein feines Finish und changieren durchaus. Allerdings nur sehr leicht, von einem helleren Lilablau bis zu einem leichten Pink oder rotstichigen Violett - aber nicht als "Glitzer Bling BÄM", sondern eher als feine Nuance im Finish.
Am ehesten sieht man das noch im Blitz - da kann man im Ansatz die winzigen pinkigen und blauen Reflexionen auf den Nägeln erkennen. Deutlicher wird das insgesamt nicht und wenn man sich nicht allzu genau auf die Hände stiert, denkt man glatt, man hat einen Cremelack lackiert (wogegen auch überhaupt nichts spricht - aber hat bei "The Sparkling" nicht noch jemand außer mir etwas anderes erwartet?). Dafür geht das Ablackieren aber auch deutlich einfacher als bei einer Glitzerbombe - Verfärbungen konnte ich Gott sei Dank auch keine feststellen.

Aber das Gesamtfazit ist so ein bisschen durchwachsen - an und für sich finde ich "Dark night starlight" wirklich hübsch, aber unter der Erwartung eines funkelnden Glitzerfinishes bin ich ein bisschen enttäuscht... (Übrigens erinnert mich das Fläschchen ganz stark an die Catrice-Lacke!)

"Dark night starlight" wurde mir freundlicherweise von cosnova zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 28. November 2013

Lack-Schrott-Wichteln - wer hat Lust?

Manchmal kommen einem die besten (oder dümmsten?) Ideen ja rein zufällig, an total irren Orten und völlig ohne Zusammenhang - dieses Mal war das ganz anders. Auslöser waren eigentlich eure Kommentare zu meinem Apricot-Posting mit dem Rival de Loop High Gloss 42 - aus meiner Sicht hat der Lack nämlich außer einer coolen Nummer nicht so wirklich viel zu bieten... Aber erstaunlich viele sahen das ganz anders, z.B. auch Tine!
Wie oft ist es wohl jeder von uns schon passiert, dass sie einen Lack gekauft hat, ihn dann auf den eigenen Nägeln hatte und dachte: "Warum zur Hölle habe ich dieses hässliche Teil gekauft?" Dann trifft man eine Freundin, die einen ganz verklärt ansieht und einem gesteht, dass das wohl einer der schönsten Lacke ist, die sie je gesehen hat - was für den einen Schrott ist, ist für den anderen eben Hot!

Und da gerade Weihnachten im Anmarsch ist und ich Päckchen ganz besonders heute, aber auch generell grandios finde, kam mir die Idee eines kleinen Lack-Wichtelns - allerdings eben eher in der Tradition des Schrott-Wichtelns, bei dem man ungeliebte Gegenstände loszuwerden versucht (aber logischerweise im Gegenzug die ungeliebten Gegenstände anderer zurückbekommt...). Ein Lack-Schrott-Wichteln also!

Wie soll das Ganze ablaufen?

Jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland hat und teilnehmen möchte, schickt mir bis zum 12.12.2013, 23:59Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Hot oder Schrott", eurem Namen und eurer Anschrift (wer mag, kann natürlich auch seinen Blog dazuschreiben) und einen Nick, den ich auf dem Blog veröffentlichen darf. EDITH sagt, dass Minderjährige die Erlaubnis ihrer Eltern brauchen...

Die Päckchen:

5 Lacke passen in eine Versandtasche (maximal 35,3cm * 25cm * 5cm) und kosten per Maxibrief 2,40€.

Die 5 Lacke sind nur aus eurer Sicht SCHROTT, d.h. sie sind nicht eingetrocknet oder irgendwie anders unbrauchbar, sie sind auch nicht schon halb leer (sie dürfen natürlich benutzt sein!), sondern einfach nur "hässlich" (und hoffentlich für euer Wichtelkind HOT!).
Einen Preisrahmen gibt es nicht - ob ihr also 5 essence-Lacke loswerden wollt oder 5 OPIs bleibt euch überlassen; schließlich kann man ab und an auch mal sehr teure Lacke günstig bekommen, einige Lacke gibt es gar nicht mehr und wenn man einen Lack nicht leiden kann, ist die Marke auch nebensächlich - und außerdem ist Weihnachten!

Die Zeitplanung:

Spätestens am 15.12.2013 wisst ihr, wer euer Wichtelkind ist, sodass die Lacke hoffentlich noch vor Weihnachten bei den Wichtelkindern ankommen. Ich würde dann gerne eine kleine Sammlung machen - welche Schrott-Lacke so verschickt wurden und wer den Schrott vielleicht tatsächlich für Hot gehalten hat.

Ich möchte euch bitten, nur dann mitzumachen, wenn ihr ein paar Lacke zum Verwichteln zu Hause habt (bitte das VOR Verschicken der Mail checken!) und es auch zeitlich hinbekommt, die Päckchen vor Weihnachten loszuschicken. Ich mache gerne die Organisation und teile allen ihre Wichtelkinder mit - aber alles Weitere liegt dann in den Händen der Wichteleltern, ich kann keine Gewähr dafür übernehmen, dass alle Päckchen zeitnah losgeschickt werden und angemessen befüllt sind.
Und wenn keiner von euch Lust hat - dann schicken Lotte und ich uns einfach ein paar Lacke, denn sie war so lieb und hat nicht nur das tolle Banner gebastelt (♥lichen Dank dafür, das ist so toll geworden!), sondern auch gleich begeistert ihre Teilnahme zugesagt (wenn ich mir das so überlege... macht nicht mit, ich will Lottes Lacke *hust*)! Auf geht's - wer hat zu Hause Lacke, die Schrott sind und hätte im Austausch dafür gerne Lacke, die hot sind?

Willige "Hot oder Schrott"-Wichtler:

Lena - Lotte - MsLinguini - Lackverliebt - nakura - My - Jana - Miriam - Eliane - Jacqueline - Melanie - Andrea - Kasta - Maja - Nela - Sarah - Jule - shiwaua - Nicky - Tina - Myrchen - Steffi H. - TanaAmbrosia - Flitterkram - Wiebke - Jessie - Chester - Lilly - Helena - Dolled'Dori - Danni - Ina - Tine - StuffAndNails - Rainbow colorato - Mrs. Fliegenpilz - Juli - Allie - Lackliebe - Angi - Ida - Anni - Paisley - Wellnessw - Alex - Jasmin - Margit Koala - Ines - Svenja - Fräulein Pompidou - Cynthia - Ines S.

Mittwoch, 27. November 2013

Butter London "The full monty"

Und weiter geht es schon mit der zweiten Runde "Lacke in Farbe... und bunt!". Ziemlich nahtlos - aber wir lackieren uns sozusagen wieder von vorne durch die Farbpalette! Wer sich die ersten Goldbeiträge anschauen und sich nochmal inspirieren lassen mag, kann das gerne hier tun.

Ich habe mir für diese Runde einen Butter London Lack geschnappt, der schon seit der letzten b4f-Aktion bei mir wohnt. Er stammt aus dem Medaillen Set zu den Olympischen Spielen 2012, das ich eigentlich nur wegen des kupfernen Lackes gekauft habe und in der letzten Runde hatte Kathrin schon "The full monty" gezeigt. Dass ich nicht so sonderlich auf die grellgelben Goldlacke stehe, habe ich ja schon bei "Wonder wow! Man!" geschrieben - und daran hat sich nicht wirklich etwas geändert; dementsprechend ist "The full monty" jetzt auch eher ein sanfterer und zurückhaltender Goldlack.
Die Butter London Lacke mit ihrem eher schmalen Pinsel lassen sich gut auftragen, von "The full monty" musste ich für eine gleichmäßige Deckkraft trotzdem drei Schichten lackieren. In einer (ich vermute mal) klaren Base schwirren ganz viele winzige Schimmerpartikelchen rum, die dem Lack seine goldene Farbe verleihen. Die Trockenzeit ist recht kurz und der Lack kommt auch ganz gut ohne Topcoat aus - das Finish ist nämlich ziemlich gleichmäßig, keinerlei Streifen oder sonstiges, sondern wirklich ein gleichmäßig hübsches goldenes Ergebnis.
Dieses Mal hatte ich Glück mit der Sonne und habe die paar Minuten ausgenutzt und schnell ein paar Fotos geknipst - da sieht man auch sehr gut, dass "The full monty" wirklich ein tolles Finish hat und sich die kleinen goldenen Partikelchen eng aneinander kuscheln und perfekt zusammenpassen - da stehen keine Hubbelchen über, das Ergebnis fühlt sich auch sehr gleichmäßig an - nicht samtig, wie ein Suede-Finish, aber auch nicht komplett glatt. Mit einem Topcoat könnte man natürlich dem Ganzen natürlich noch ein Glanzkrönchen aufsetzen, aber das fand ich wirklich nicht nötig.
Dass der Goldton ein bisschen anders ist, als die üblichen, sieht man glaube ich auf diesem Sonnenbild besonders gut - da scheint nämlich "The full monty" sogar einen leicht silbrigen oder platinfarbenen Schimmer im oberen Bereich aufzuweisen. Insgesamt ist der Goldton einfach gedeckter und weniger auffällig gelb und das ist genau die Art von Goldtönen, die mir an mir selbst besser gefallen als die "typischen" gelben Goldtöne.
"The full monty" hätte ich mir für den Originalpreis eher nicht gekauft, dafür rage ich Goldtöne einfach viel zu selten, aber im Set fand ich ihn durchaus akzeptabel und lackiert ist er auch durchaus hübsch. Erstaunlich, in wie kurzer Zeit ich gerade unterschiedliche Goldtöne getragen habe - da merkt man halt, dass es so langsam Weihnachten wird und man sich auch die Nägel entsprechend ein bisschen festlich anpinseln möchte!
Was die Haltbarkeit angeht, war "The full monty" jetzt ohne Topcoat nicht gerade die Erleuchtung, aber er hat zwei Tage lang ohne größere Probleme gehalten. Ein bisschen Tipwear fällt bei dem recht hellen Ton auch gar nicht so wirklich auf - das Ablackieren ging erstaunlich gut, die kleinen Schimmerpartikelchen lösen sich nämlich ziemlich schnell ab und verschlieren dann auch nicht, so muss das!

Mein Gold kennt ihr - und Cyw hat einen ganz feinen Kandidaten herausgesucht, der dem Ganzen wirklich die Krone aufsetzt, Glitzer-Glitzer-Bling-Bling lässt grüßen!
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Ich bin schon ganz gespannt, welche Lacke ihr herauskramt und was wir noch an Gold heute sehen - Cyw und ich sind ja beide eher auf der weniger gelblichen Seite gelandet, haben aber immerhin im Finish schon mal deutliche Unterschiede gezeigt. In der nächsten Woche wird es nicht ganz so weihnachtlich, aber dafür hatten wir diese Farbe beim letzten Mal noch nicht so differenziert gefragt - wir hätten gerne den dunklen Vertreter der Blaufamilie, Marineblau gesehen!

Und jetzt seid ihr gefragt! Welche tollen Goldtöne habt ihr noch im Schrank stehen? Welche davon haben wir vielleicht schon in Runde 1 gesehen - welche sind neu? 

Dienstag, 26. November 2013

Silber-blau-lilaner Matsch am Auge

Eigentlich dachte ich ja, dass dieses AMU, eben weil es ein "MatschAMU" geworden ist, so gar nichts Besonderes wäre - aber dann habe ich doch tatsächlich auf der Arbeit ein Riesenkompliment dafür bekommen, also landet es doch auf dem Blog (leider ein wenig schlecht belichtet - blödes Wetter!).

Die Idee war eigentlich, mit einem silbergrauen BeYu-Lidschatten was zu machen - aber der war mir dann in der Lidfate zu hell und zu glänzend. Also wollte ich ihm ein bisschen Farbe an die Seite stellen und habe mir einen lilanen Lidschatten von Catrice ("Dance in Gion") geschnappt und drübergepinselt - sah auch nicht so recht aus. Um das Ganze abzudunkeln, landete letztlich Kosmeik Kosmos Meersschlund noch in der Lidfalte und alles wurde mit dem dunkelsten Ton aus dem Misslyn-Trio auf dem beweglichen Lid verblendet.
Das Ergebnis? Ein Haufen Matsch, der im unteren Bereich ein bisschen heller ist und in der Lidfalte einfach nur gräulich-dunkel...Und bei dem nichtvorhandenen Licht gleich doppelt dunkel, möp! Garniert habe ich das matschige Etwas in der Lidfalte mit einem dunkelgrauen Lidstrich - eigentlich sah das alles echt nicht schlecht aus und ich wurde darauf angesprochen, ob ich denn farbige Linsen hätte, weil eine Augen so herausstechen würden...
Eigentlich wäre das ja ein super Kompliment - aber ich bin mir absolut sicher, dass ich es nicht schaffe, noch einmal diese Kombination und das wilde Rumgewische dieser Lidschatten noch einmal so hinzubekommen. Der "Matsch" bringt aber wirklich meine Augenfarbe richtig gut raus - wobei da eigentlich so ein bisschen der Blaustich fehlt, der am lebenden Objekt (also an mir!) besser erkennbar ist...

Ich gebe zu - mal wieder kein übermäßig spezielles AMU, aber doch ein hübsches... Schade eigentlich, dass der lilane Einschlag so ganz verschollen ist - durch das Blau, das da noch dazu kam, wurde wirklich ein reiner Einheitsbrei draus. Aber ich habe mal wieder festgestellt, dass das Rumexperimentieren früh morgens vor der Arbeit nicht die allerschlechtesten Ergebnisse liefert - wenn es jetzt noch um die Zeit ein bisschen heller wäre, wäre das wirklich phänomenal!

Montag, 25. November 2013

Triple Dry Antitranspirant

Bei meinem Posting zum L'axelle Antitranspirant hatte ich ja schon angedeutet, dass mir das Deo nicht "leistungsfähig" genug ist, um bei sportlichen Aktivitäten oder generell stärkerer Anstrengung für trockene Achseln zu sorgen. Genau für solche "Extremsituationen" habe ich mir testweise schon im Sommer (zeitgleich zu den Balea Deos) bei dm einen Deoroller mitgenommen.

Das "Triple Dry"-Antitranspirant war damals ein reiner Impulskauf - wenn ich eh schon zwei Deos mitnehme, kann ich ja noch ein drittes einpacken (oder so - wirklich logisch war der Gedankengang schon damals nicht...)! Ich glaube, ich habe 4,45€ oder auch 4,95€ für den Deoroller mit 50 ml bezahlt - irgendwas um den Dreh auf jeden Fall.

Es gibt auch noch ein Spray (den Preis dafür habe ich leider gar nicht mehr im Kopf), aber ich bin generell eher ein Fan von Deorollern, also habe ich mich auch für diese Variante entschieden. 

Triple Dry verspricht einen leistungsstarken Anti-Transpirant-Schutz, dessen Wirksamkeit bis zu 72 Stunden nachgewiesen sein soll - solche Versprechen klingen ja immer Klasse, aber: Bei Triple Dry kann ich sagen, dass sie (bei mir zumindest)zutreffen.

So eine Leistung geht, wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, nicht ohne entsprechende Inhaltsstoffe und Triple Dry ist nicht für Leute geeignet, die keine aluminiumhaltigen Deoprodukte benutzen wollen.

Die Wirkformel besteht nämlich aus drei unterschiedlichen aluminiumhaltigen Bestandteilen. Die Anwendung ist ein bisschen anders als bei normalen Deos - es wird nämlich empfohlen, Triple Dry vor dem Schlafengehen aufzutragen, damit es sein volles Potenzial entfalten kann. Wenn ich das nicht gerade verpenne, mache ich das auch, aber die jahrelange Gewöhnung an das Deo am frühen Morgen schlägt mir da manchmal ein Schnippchen. Ansonsten nehme ich den Deoroller auch einfach morgens, das Deo selbst ist nicht parfümiert ist und man kann fröhlich Parfüm sprühen.

"Sobald die Transpiration unter Kontrolle ist, kann die Anwendung auf 3-mal wöchentlich reduziert werden." sagt die Anwendungsempfehlung - ich war da ja anfangs skeptisch, normales Deo benutzt man ja täglich... Aber tatsächlich hat sich nach etwa drei Tagen bei mir die Wirkung von Triple Dry eingestellt - von Schweiß weit und breit keine Spur. Ich konnte (im Sommer!) problemfrei mit meinem Rad auf die Arbeit strampeln, mein Shirt war danach zumindest unter den Achseln trocken (an so manchen anderen Stellen dafür nicht - aber Ganzkörperdeo brauche ich nicht!). Auch nach vier Stunden tanzen war mein Shirt zwar am Rücken durchaus feucht, aber die Achseln sahen taufrisch aus, auch von unangenehmem Geruch keine Spur!

Seitdem ist für mich Triple Dry immer angesagt, wenn ich weiß, dass es aktiver wird: Zum Tanzen oder zum Diskobesuch oder auch zum Radeln bei kühlerem Wetter (wobei ich das schon eingestellt habe, so langsam wird es mir ZU kalt), weil man sich da ja doch warm einpacken muss und damit leichter schwitzt. Wenn ich vor dem Schlafengehen den Deoroller benutze, kann ich am nächsten Abend sicher sein, dass ich schweißfleckenfrei in der Gegend rumhopsen kann - ein Wundermittel mit einer perfekten Sofortwirkung (also vor dem Sport auftragen) ist Triple Dry aber nicht. Da wirkt es bei mir besser als viele andere Deos, aber führt eben nicht zu komplett trockenen Achseln - ein bisschen Zeit braucht das ganze Zeug eben schon zum Wirken.

Das einzig Dumme an der guten Wirkung ist, dass ich einfach vergesse, regelmäßig "nachzudeodorieren" - ich muss nicht einmal jeden zweiten Tag zum Deoroller greifen, um wirklich trockene Achseln zu behalten, sondern könnte das nur jeden dritten Tag tun - da neige ich aber eben dazu, das irgendwie aus dem Blick zu verlieren. Ich habe den Deoroller schon neben meinem Bett stehen, aber irgendwie... steht er da wohl zu gut... Für mich ist Triple Dry auf jeden Fall eine sichere Bank, wenn ich weiß, dass es anstrengend wird, ich aber nicht mit Schweißflecken herumlaufen will - da hat sich der Impulskauf sowas von gelohnt!

Sonntag, 24. November 2013

Orly "Cosmic FX" It's not rocket science

Es gibt so Lacke, bei denen weiß man genau, dass sie einem absolut nicht stehen, weil sie sich mit der Hautfarbe beißen - aber man findet sie sooo toll, dass einem das vollkommen egal ist. Genau so geht es mir mit "It's nor rocket science" aus der "Cosmic FX"-LE von Orly. Auf Swatches im Netz fand ich den Lack imemr wahnsinnig spannend, bei Elena hatte ich ihn dann das erste Mal in den Händen und auf den Nägeln und es war schnell klar: Wir zwei sind absolut nicht füreinander gemacht.

Aber weil ich die Farbe und vor allem das Finish so toll fand, war mir das ziemlich wumpe und ich habe ihn mir letztendlich doch zugelegt. Lange stand er nur rum, weil ich eben wusste, dass er mir nicht steht - aber jetzt durfte er doch mal Spazierengetragen werden. Lackiert habe ich zwei Schichten, die auch für eine Deckkraft ausreichen - manchmal scheint es zwar, als würde der Nagel noch sichtbar sein, das liegt aber an den Reflektionen der Glasflecks. Der Lack trocknet superflott, deswegen habe ich mir auch einen Topcoat gespart.
So, was ist "It's not rocket science" nun für einer? Die Lackbasis ist ein recht sheerer, gelbstichiger, Olivton - oder sowas in der Richtung. In dieser sheeren Base schwirren ganz viele Glasflecks rum und die machen diesen Lack erst so richtig spannend: Sie changieren wie man recht gut erkennen kann insgesamt zwischen einem goldgelb und einem leicht blaustichigen, hellen Grünton, was dem Lack den besonderen Reiz verleiht. "It's not rocket science" ist nämlich kein einfacher olivgrüner Lack, sondern bringt mit jeder Handbewegung eine andere Farbnuance ans Licht (irgendwie stehe ich momentan ziemlich auf diese duo- bzw. multichromen Lacke).

Auf den ersten Blick denkt man ja einfach, dass da ein bisschen Glitzer in dem Olivgrün rumschwirren würde, aber dann macht sich eben nicht nur ein grüner Schimmer bemerkbar, sondern die Flecks leichten einen auch in Gelbgold an, blitzen Hellgrün hervor oder haben sogar einen leicht türkisfarbenen Einschlag. Insgesamt bekommt der Lack trotz weniger Schichten optisch gesehen eine ganz schöne Tiefe - wieso gibt es eigentlich nicht mehr Lacke mit Glasflecks?
Beim Versuch, ganz genau rauszukriegen, was da auf den Nägeln so los ist, läuft man ein bisschen Gefahr, sich einen Knick in die Optik zu gucken - der Lack ist unglaublich dicht gepackt mit diesen Glasfleckteilchen, die einfach wild vor sich hinfunkeln. Erleichtert einem natürlich das Fotografieren nicht unbedingt, weil die Kamera auf jede Änderung gleich anspringt. Aber zum Betrachten ist das eine wahre Freude - da ich leider keine Sonne abbekommen habe, gibt es leider nur Bilder bei bewölktem Himmel, aber auch da wird schon deutlich, dass sich der Lack wirklich nicht verstecken muss.
Ich finde ja alleine die Farbbasis von "It's not rocket science" ziemlich ungewöhnlich - aber ich vermute auch, dass gerade darum der Lack so gar nicht zu meiner Hautfarbe passen möchte: Das Grün ist nämlich wirklich so ein richtig schön matschiges Olivgrün mit einem ordentlichen Gelbeinschlag (wer jetzt unschöne Assoziationen bekommt, ist bestimmt nicht allein). Aber für diese Glasflecks, die im Blitzlicht ganz deutlich goldgelb erscheinen, nehme ich wohl so ziemlich alles in Kauf...
Ich gebe zu: Der Lack war keine Vernunftsentscheidung, denn übermäßig oft werde ich ihn nicht tragen, weil er sich eben so sehr mit meiner Hautfarbe beißt. Aber ab und an darf man ja auch mal unvernünftig sein und bei Orly ist man da meistens gut beraten, die Lacke sind nämlich wirklich gut und auch "It's not rocket science" hat sich ohne Topcoat zweieinhalb Tage wacker geschlagen. Dann ging's ans Ablackieren, das bei den Flecks jetzt nicht das angenehmste ist (ein bisschen saut man sich die Nagelhaut ein, aber das lässt sich ratzfatz abwaschen), aber doch ziemlich zügig geht...

Hach ja, jetzt wandert er erstmal wieder in den Schrank - habt ihr auch so Lacke, die ihr wahnsinnig toll findet, die euch aber nicht wirklich stehen wollen?

Samstag, 23. November 2013

Superheroes suchen ein Zuhause!

Ich hatte ja schon angedeutet, dass es etwas geben würde - cosnova ist nämlich beim Verschicken der Testpakete für die Superheroes-LE ein kleiner Fehler unterlaufen und ich hatte gleich zwei Päckchen in meinem Briefkasten. Nach einer kurzen Nachfrage beim cosnova-Team war klar: Das doppelte Päckchen wird verlost!

Da ich auch schon eine Menge Lacke habe und Gold und Pink nicht meine Lieblingsfarben sind, dachte ich mir, dass ich meine beiden geswatchten Lacke (mit einem * gekennzeichnet, in Set 2) auch verlose... Und als ich dann bei Budni unterwegs war und mich zwei Fläschchen "Power girl" anlachten (manchmal ist es von Vorteil, Drogerien zu haben, die LEs sehr spät aufbauen), wurden die auch für euch eingepackt.

Es gibt insgesamt also 3 Sets zu gewinnen, die jeweils ein Fläschchen des duochromen "Power girl" enthalten - wer also bisher keins ergattern konnte, hat jetzt noch einmal die Chance!

SET 1
  • Cosmetic bag "The incredible"
  • Effect nail brush "Super, man!"
  • Nail polish like liquid gold "Wonder wow! Man!"
  • Nail polish galaxy flakes "The awesome"
  • Nail polish oil slick effect "Power girl"
  • Nail art sticker "Rescue me"
  • Effect nails "Super, man!"
SET 2 (die Lacke mit * sind geswatcht)
SET 3
Zugegeben, Set 3 ist nicht wirklich ein Set - aber immerhin der hübscheste Lack aus der ganzen LE!
Wie immer ein paar Teilnahmebedingungen:
  1. 18 Jahre alt solltet ihr sein, ansonsten eine Einverständniserklärung der Eltern zur Herausgabe der Adresse im Gewinnfall haben.
  2. Schickt mir eine Email mit dem Betreff "Superheroes-Gewinnspiel" an diese Adresse (alternativ im Impressum nachgucken) und verratet mir, was ihr zu Weihnachten verschenkt (ja, ich bin noch auf der Suche nach Ideen!).
  3. Schreibt eure Wunschreihenfolge der Sets in die Email. (Achtung! Zwei der Lacke aus Set 2 sind schon benutzt, wer damit Probleme hat, sollte das entsprechend anmerken!)
  4. Wenn ihr im Zeitraum vom 01.11.2013 bis 22.11.2013 einen Kommentar unter einem meiner Posts hinterlassen habt, schickt mir dazu bitte in der Email den Link - das gibt ein Extralos.
  5. Bitte nur eine Teilnahme pro Person; ich würde mich freuen, wenn ihr Leser meines Blogs seid - aber da es auch einige anonyme und nicht nachverfolgbare Leser gibt, möchte ich hier niemanden ausschließen. 
  6. Teilnehmen dürfen alle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  7. Dauer des Gewinnspiels: ab sofort bis 23:59 Uhr am 06.12.2013.
  8. Keine Gewähr, keine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden zeitnah nach Ende des Gewinnspiels nur hier auf dem Blog bekannt gegeben (gebt dazu bitte auch einen Nick an, den ich hier veröffentlichen kann) und sollten sich innerhalb von 5 Tagen melden, ansonsten wird neu ausgelost. Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen!

Freitag, 22. November 2013

essence "Superheroes" 06 The awesome

Soo, damit morgen alles seine Richtigkeit hat, gibt es heute noch den letzten Lack aus meinem "Superheroes"-Testpaket von essence. Nach "Power girl" hätte mich (logischerweise) am ehesten noch der Sandlack interessiert, aber mit dem goldenen "Wonder wow! Man" war ich eigentlich auch recht zufrieden - aber der Dritte im Bunde war, wie sollte es anders sein, die pinke Awesomeness.... Gnarf, das ist doch so gar nicht mein Fall!

Mit "The awesome" hat essence auch mal wieder für zentrale Verwirrung gesorgt, denn der Lack wird als "Galaxy Flakes" angekündit - allerdings sind nicht überall wo Flakes draufsteht auch Flakes drin. Ich habe von "The awesome" zwei Schichten lackiert, die ratzfatz trocknen und eigentlich auch ohne Topcoat auskommen - aber für eine ebenmäßigere Oberfläche empfiehlt sich doch einer. Auftragen ließ sich das ganze Geglitter erstaunlich gut, die Teilchen blieben weitgehend auf dem Nagel, bei manch anderem Glitzerlack schiebt man ja schnell die Partikelchen wieder runter - aber "The awesome" ist da wirklich awesome.
Der Lack hat wie man gut sehen kann eine pinke Jellybase, die aber gar nicht so übel pigmentiert ist - eine dritte Schicht hätte auf meinen Nägeln zwar nicht geschadet, aber "normal" sahen zwei auch schon ausreichend aus. In dieser Farbbase schwimmen hexagonale silberne Glitzerpartikel in sehr groß und in sehr klein. Je nach Licht scheinen diese silbernen Teilchen mal ein wenig grünlich oder reflektieren vereinzelt auch mal in Blau oder rötlichen Farbtönen - aber das Farbspiel, das man eigentlich bei Flakes erwarten würde, stellt sich hier nicht ein.
Von "Galaxy" sehe ich hier auch nicht so übermäßig viel - außer, dass eben unterschiedlich großer Glitter in dem Pink rumschwimmt, aber wir wissen ja, dass man diesen Finish-Beschreibungen nicht immer so trauen sollte. Fakt ist, dass "The awesome" ein hübscher, pinker Glitzerlack ist, der auf den Nägeln ein durchaus ungewöhnliches Ergebnis liefert. Die silbernen Teilchen wirken im Fläschchen (hier kommt die Wölbung des Glases mal wieder ins Spiel) deutlich bunter als sie dann auf den Nägeln rauskommen, aber das tut dem Lack an und für sich eiegentlich keinen Abbruch.
Pink ist ja bekanntlich nicht meine Lieblingsfarbe, aber bei diesem Farbton hier bin ich zumindest nicht schreiend weggelaufen (was ja durchaus erstaunlich ist!), denn durch den Glitter hat der Lack einfach etwas Besonderes, das mich über die suboptimale Grundfarbe hinwegsehen lässt. Für viele Mädels dürfte das ein wahrer Traumlack sein: Ein pinker Lack, der mit Glitzer vollgestopft ist - was will man da eigentlich mehr? Dass er sich gut lackieren lässt vielleicht noch, aber das ist bei "The awesome" ja auch gegeben!
Zugegeben - einen Wehrmutstropfen hat die ganze Sache und der liegt im Ablackieren... Nachdem sich die Haltbarkeit als erstaunlich gut herausgestellt hat (nach drei Tagen sah der Lack immer noch sehr frisch aus - nur am rechten Daumen hatte ich mir ein Stückchen Lack beim Preisschilder-Abknibbeln herausgebrochen), ging es dem vielen Glitter an den Kragen. Die großen Teilchen sind da gar nicht so problematisch, aber diese Minifitzel verteilen sich mit Vorliebe überall da, wo sie nur können... Mit der Alufolien-Methode oder einfach nur einem bisschen Geduld lässt sich das aber auch gut überstehen.

"The awesome" wurde mir kosten- und bedingungslos von cosnova zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 21. November 2013

Champignon-Tarteletts

Nachdem die Pesto-Schnecken letzte Woche so lecker waren, musste natürlich gleich Blätterteig-Nachschube her. Aber ständig nur Pesto-Teilchen sind ja auch nicht so das Wahre und nachdem mich beim Einkaufen auch noch ein paar Champignons angelacht haben, mussten Champignon-Tarteletts her. Da es irgendwie kein tolles Rezept im Netz gab, habe ich frei Schnauze ein paar Zutaten zusammengeworfen.

Zutaten:

Blätterteig
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
60g Speckstreifen
4 Champignons
1 Ei
2 EL saure Sahne
geriebener Käse
Salz, Pfeffer
Oregano, Thymian

Sechs Tartelett-Förmchen (meine haben 10cm Durchmesser) mit Blätterteig auslegen, Backpapier darüberlegen und mit Reis (oder Kichererbsen, Bohnen oder was auch immer man sonst so zum Blindbacken verwendet) beschweren, bei 230 Grad etwa 10 Minuten blindbacken. In der Zwischenzeit eine halbe Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Die Speckstreifen dazugeben, Champignons in Scheiben schneiden und ebenfalls mit anbraten.
Ein Ei in eine kleine Schüssel schlagen und mit etwa 2 EL sauerer Sahne (oder Schmand, Creme Fraîche, Frischkäse) klumpenfrei verrühren, mit Oregano und Thymian sowie Salz und Pfeffer würzen.

Die Förmchen aus dem Ofen holen, Backpapier und Blindbackfüllung entfernen, etwa 1 EL der Pilz-Speck-Zwiebel-Mischung und etwa 2 EL der Ei-Sahnemischung auf den Teig geben. Wer so wie ich ein kleiner Käsefreak ist, setzt noch ein kleines Häufchen aus geriebenem Käse obendrauf (Käse macht doch einfach alles besser!).













Die Tarteletts wandern dann noch einmal für etwa 10 bis 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen - bis die Eimasse stockt und der Käse goldgelb geworden ist. Beim Rausholen sollte man sich dann nicht die Pfoten verbrennen - der Blätterteig lässt sich ganz leicht aus den Förmchen lösen.
Ich muss sagen, dass das für einen ersten Versuch erstaunlich gut gelungen ist - die Füllung hat gerade so gereicht (beim nächsten Mal gibt es definitiv mehr Speck!), aber geschmacklich war das ziemlich rund. Die Pilze kamen gut durch nur ein Hauch zu wenig Pfeffer. Bis auf die "Vorbackzeit" brauchen die Tarteletts auch relativ wenig Aufwand - Blätterteig sei dank!

Ich glaube, ich habe mich gerade ein bisschen auf Blätterteigteilchen eingeschossen - auf so eine Tomatentarte hätte ich ja jetzt auch Lust *yumm*...

Mittwoch, 20. November 2013

SNC Effektlack "Cyanglide"

Zugegeben, Apricot letzte Woche war nicht gerade der Renner - aber es haben sich doch 37 tapfere Recken bereit erklärt, es mit dieser Farbe aufzunehmen. Immerhin haben wir damit so ziemlich alle Farben einmal abgeklappert und schließen heute mit hoffentlich vielen tollen bunten Lacken die erste Runde von "Lacke in Farbe...  und bunt!"!

Bevor ich euch jetzt meinen bunten Lack zeige, ein paar kleine Zahlen vorneweg... Insgesamt ist das die 30. Woche unserer Lackieraktion, 118 verschiedene Bloggerinnen und Leserinnen haben uns in dieser Zeit mit ihren Lacken zu unseren Vorgaben beglückt, es wurden 1163 Postings / Bilder für "Lacke in Farbe... und bunt!" veröffentlicht und außer Cyw und mir haben sich auch Lotte und Lackliebe bisher an jeder Aktionswoche beteiligt. Viele, viele, viele von euch waren fast jede Woche dabei und gehören inzwischen auch zur "Stammbesatzung" - Dankeschön für eure Mühe, jede Woche aufs Neue unsere teilweise seltsamen Farbvorgaben mit wunderschönen Lacken zu beleben!
So, genug geschwafelt - ich hoffe, diese Woche lassen wir es alle so richtig krachen und ich musste eigentlich gar nicht lange überlegen, welcher Lack perfekt geeignet wäre, ich hatte nur die Befürchtung, dass mir die Lichtverhältnisse und meine Kamera einen Strich durch die Rechnung machen würden... "Cyanglide" von SNC habe ich von Lotte geschenkt bekommen und ich fand ihn im Fläschchen schon so geil, dass mir klar war: Der Lack braucht einen besonderen Anlass, um entsprechend gewürdigt zu werden - und was wäre besser geeignet als das Finale von "Lacke in Farbe... und bunt!"?
"Cyanglide" habe ich auf einer Schicht schwarzen Basislack lackiert, an und für sich ist der Lack nämlich eher sheer, gräulich-matschig mit dem Schimmereffekt. So "pur" wäre er also wahrscheinlich erst nach vielen, vielen Schichten ein Hingucker aber auf einer schwarzen Base kommt schon nach einer Schicht ein hübscher Effekt zustanden. Wenn das nicht ein bunter Lack ist, weiß ich auch nicht - die Farben changieren je nach Licht von Türkisblau zu einem Dunkelblau über Violett zu Pink, bei ganz krassem Winkel kann man auch ein tiefes Orange oder ein helleres Grün wahrnehmen.
Das ist mal wieder einer der Lacke, bei denen man zigtausende Bilder machen kann, um immer wieder andere Nuancen und Schattierungen herauszubringen. Diese Farbwechsel, die fließenden Übergänge und auch die deutlichen Kontraste und Formen, die man spielend leicht erzeugen kann, sind einfach so faszinierend, dass es kaum verwunderlich ist, dass man bei diesem Lack ins Schwärmen gerät. Dass hier auch noch Blautöne vorherrschend sind, macht mir den Lack natürlich noch ein bisschen sympathischer - aber ohne die deutlichen Einschläge auch ins Rotpinke und Grünliche hinein, wäre der Lack nicht so vielfältig und spannend.
Im Blitzlicht ist der Lack von der Basis her eher ein blaustichiges Grün und die feinen Schimmerpartikel kommen richtig gut heraus - ein ganz feiner Schleier macht sich bemerkbar, aber wie man auf dem Bild auch gut erkennen kann, führt der Blitz nicht dazu, dass der "Cyanglide" platt grün ist, auch hier ergeben sich noch Möglichkeiten zum Farbwechsel und ein dunkler Magenta- oder vielleicht auch Bordeauxton kommen hier auf den Nägeln durch. Hammermäßig, wie unterschiedlich die Farben auf dem Nagel sind und wie hart auch die Grenzen sein können (zumindest auf dem Bild).
Bei ganz flachem Betrachtungswinkel ist sogar der blaue Anteil komplett verschwunden und der Lack präsentiert sich in einem rotstichigen Lila, das über ein blaustichiges Pink sogar bis zu einem Orangeton und "ganz hinten" auch in Richtung Gelbgold geht... Dass diese Farbvielfalt wirklich von nur einem Lack kommt, mag man selber fast nicht glauben - und liebe Kamera, ich danke dir, dass du so brav warst und diese unterschiedlichen Farbnuancen trotz widriger Wetterbedingungen festgehalten hast!
Ihr merkt schon - ich bin über beide Ohren in diesen Effektlack verknallt und es hat mir echt weh getan, ihn ablackieren zu müssen... Aber auf den Fotos sieht man ja auch ganz gut, dass die Mani nicht mehr die frischeste war und sich schon Tipwear gebildet hatte - am zweiten Tag leider schon, aber am ersten gab es einfach überhaupt kein Licht, als ich noch bzw. endlich wieder zu Hause war. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Lack demnächst mal wieder tragen werde!

Natürlich hat Cyw heute auch einen wahnsinnig tollen, bunten Lack im Angebot - und auch wenn das eine Stinkbombe ist, finde ich den Effekt einfach nur wunderschön und bin ein kleines bisschen neifisch, dass ich den Lack nicht habe...
jahreszeitenhaus.blogspot.de
Wie schon angedroht ist das natürlich nicht das Ende von "Lacke in Farbe... und bunt!" - wir pinseln uns weiterhin die Nägel an und deswegen startet auch schon nächsten Mittwoch die zweite Runde unserer wöchentlichen Lackieraktion. Wir bemühen uns, dieses Mal ein bisschen saisonaler zu sein - das haut zwar nicht immer hin, aber nächste Woche könnt ihr euch schon mal ein bisschen auf Weihnachten einstellen und einen goldenen Lack rausholen!

Und jetzt seid ihr dran - haut rein und zeigt uns, warum die Aktion "Lacke in Farbe... und bunt!" heißt!