Donnerstag, 31. Oktober 2013

Oktober Review

Die letzten Tage gingen mal wieder superschnell vorbei - aber insgesamt kam mir der Oktober doch deutlich länger vor als die vorangehenden Monate... Vielleicht liegt das auch daran, dass es so schnell dunkel wird und einem dann bewusster wird, dass der Tag noch gar nicht vorbei ist, sondern man trotzdem noch ein paar Stunden "über" hat? Keine Ahnung - jedenfalls war der Oktober gar nicht mal so übel!

Tops:

- Dokumente ordnen - ich habe es endlich, endlich, endlich geschafft, ein paar sehr wichtige Sachen zusammenzusuchen, fertigzumachen und abzuschicken. Ich hatte das ewig vor mir hergeschoben und dadurch wurde es natürlich nicht besser, sondern die Abneigung hat sich zusätzlich noch erhöht. Oktober war meine persönliche Deadline dafür und ich habe an den ersten zwei Wochenenden tatsächlich alles fertigbekommen - so riesig war der Aufwand gar nicht und mir ist da schon ein kleiner (aber sehr schwerer) Stein vom Herzen gefallen, als endlich alles fertig war! 

- Tanzen! Da hat sich tatsächlich ein potenzieller Tanzmann gefunden; potenziell einfach nur deshalb, weil ich noch nicht so ganz weiß, ob wir wirklich die gleichen Ansprüche und Ziele haben und ob das sich so ausgeht, wie man sich das gerne wünschen würde. Aber zumindest war ich ein paar Mal unterwegs und hatte doch Spaß, wobei ich festgestellt habe, wie sehr ich mich an meinen besten Freund gewöhnt habe - aber der will partout nicht umziehen!

- meine tägliche Portion Obst, die ich mir inzwischen (auch wenn es peinlich klingt) aus dem Gläschen zu Gemüte führe. Anders funktioniert das bei mir irgendwie nicht, dann liegt das Obst nur rum und wartet vor sich hin, bis es schließlich kaputt geht. Irgendwie verdränge ich frisches Obst gerne oder habe einfach "keine Lust", obwohl es mich lecker aus meiner Schale heraus anblinzelt. Dann doch lieber die diese Variante, das ist zwar kein frisches Obst in dem Sinne, aber immerhin nehme ich regelmäßig Obst zu mir!

- viele nette Worte; auch wenn Lotte mit ihrem Award den Anstoß gegeben hat, haben sich doch auch viele andere Mädels sehr positiv über "Lacke in Farbe... und bunt!" geäußert und das hat einfach wahnsinnig gut getan!  Auch möchte ich mich bei Jürgen bedanken, der mir eine zauberhafte Mail geschrieben hat - so ein positives Feedback tut einfach wahnsinnig gut!

Flops:

- diese dämliche Erkältung! Es gibt nichts Nervigeres, als eine verstopfte Nase, die dazu führt, dass man nicht ordentlich atmen kann und ständig das Gefühl hat, einen dicken Kopf zu haben! Angefangen hat das mit fiesen Halsschmerzen, die ich in den Griff bekommen habe, die dann aber von einem nervtötenden Schnupfen abgelöst wurden, der jetzt noch zu Husten geführt hat. Ich höre mich so etwa ab Mittags an wie eine 80jährige Oma!

- mein nerviger Laptop, der mich an den Rand des Wahnsinns gebracht hat, als auf einmal das Ladegerät den Geist aufgegeben hat und der Akku anscheinend auch nicht länger als 3 Minuten funktionierte... Da das Teil nicht das jüngste ist, habe ich mich zu einer Neuanschaffung entschlossen, aber die war eigentlich nicht eingeplant. Jetzt muss ich mich erstmal wieder damit rumärgern, auf dem neuen Laptop alle Sachen zu installieren und so hinzubiegen, dass ich damit arbeiten kann... Da hätte ich wirklich drauf verzichten können, vor allem, weil anscheinend das LAN-Kabel so langsam auch keine Lust mehr hat...

- mein blödes Telefon, das anscheinend auch beschlossen hat, das Zeitliche zu segnen. Meistens gibt der Akku nach einem Telefonat auf, allerdings ohne Vorwarnung - es klingelt und *flupp* ist das Teil tot. In letzter Zeit weigert es sich teilweise auch noch, eine Verbindung aufzubauen und behauptet, es wäre am anderen Ende besetzt - der Angerufene hört es aber klingeln, hebt ab und hört dann nur Stille... Und dummerweise funktioniert das Ding nicht mit meinen Ersatzakkus, die ich hier habe, d.h. ich muss entweder spezielle Akkus oder einfach ein neues Telefon kaufen, da habe ich auch megaviel Lust zu!

Was die Flops angeht, war der Laptop wirklich mein Schock des Monats, weil ich natürlich nicht jede Woche meine Daten sichere - da war dann Sonntag morgens stundenlange Kopiererei angesagt. Ansonsten ist der Oktober irgendwie der Monat der Technik-Fails, Laptop, Telefon, auf der Arbeit hatten wir teilweise Tage kein Internet und lauter so nerviger Kleinkrams. Aber insgesamt ist für mich der Oktober der Monat, in dem ich endlich dieses "Du musst deinen offiziellen Kram noch fertigmachen!" aus dem Kopf hatte und deutlich ruhiger wurde und meine freie Zeit (auch wenn sie knapp bemessen war) mehr genießen konnte.

Auf den November bin ich schon richtig gespannt - da stehen eigentlich ein paar tolle Sachen an, auf die ich mich schon freue!

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Revlon 430 Whimsical

Ich habe letzte Woche bei Bordeaux (das übrigens Rot nicht einmal im Ansatz nahe gekommen ist und noch nicht einmal einen Sandlack im Angebot hatte - was ist nur passiert?) in den Kommentaren schon angemerkt, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob mein geplanter Mintlack tatsächlich für Mint taugen würde... Die gute Nachricht ist: Er hat getaugt! Wäre ja noch schöner, wenn ich schon wieder auf einen Alternativlack ausweichen müsste - das war mir bei Altrosa und Flieder schon anstrengend genug!

Dementsprechend präsentiere ich euch heute "Whimsical" von Revlon, den ich mir im März aus dem Urlaub mitgebracht hatte und der seitdem brav in meiner Lackierkiste darauf wartete, bei "Lacke in Farbe... und bunt!" zu Mint lackiert zu werden... Ich habe den Lack damals bei "bed bath & beyond" mitgenommen, wo einige wenige Revlonlacke reduziert waren - und im Fläschchen fand ich "Whimsical" einfach nur wansinnig toll!
Wenn man allerdings ein bisschen nach Swatches googlet, wird das Grauen an diesem Lack schon deutlich - er ist nämlich unglaublich sheer. Auf den Bildern hier habe ich keine farbige Base benutzt (beim nächsten Mal werde ich das aber definitiv und auf jeden Fall tun!) und je nach Finger sind da so vier bis fünf Schichten Lack (plus Topcoat) zu sehen. Wenn man jetzt noch ganz genau hinschaut, stellt man fest, dass er eigentlich noch immer nicht perfekt deckend ist, sondern das Nagelweiß immernoch durchscheint... Die mintiggrüne Base ist tatsächlich nur minimal eingefärbt und erfordert somit für ein farblich erkennbares Mintergebnis so einiges an Schichterei.
Die einzelnen Schichten trocknen zwar recht zügig, aber obwohl ich ein paar Stunden gewartet habe, hatte ich dann doch noch leichte Bettdeckenspuren auf den Nägeln - also kam auf die vielen Schichten "Whimsical" dann doch noch eine Schicht Topcoat. Ich muss allerdings sagen, dass sich diese viele Lackiererei für das Ergebnis durchaus lohnt - "Whimsical" ist ganz, ganz, ganz toll! Die Basis ist ein hellen, eindeutig grünstichiger, Mintton und beinhaltet allerleich Glitzerteilchen: Neben großen hellblauen und altrosanen Hexagons, sind da kleinere hexagonale silberne und altrosane Glitzerpartikel und nochmal kleinere ebenfalls hellblaue Glitzerteilchen.
Es glitzert also ganz ordentlich in dieser mintfarbenen Base - und diese Glitzerpartikel erklären auch, warum der Lack so milchig-sheer ist: Ansonsten würde man sie nämlich gar nicht mehr erkennen. In einer deckenderen Base würden die Teilchen definitiv ertrinken, so aber hat man auf den Nägeln mit jeder Schicht mehr Glitzerpartikel und kann sehr gut beobachten, wie der glänzende Glitter mit einer neuen Schicht Lack ein wenig von dem milchigen Mint überlagert wird und seine Farbe verändert. Die Kombination aus hellblauen, rosanen und den kleineren silbernen Partikeln finde ich klasse - ja, da trage sogar ich vollkommen widerstandslos Rosa!
Im Fläschchen strahlen die Glitterteilchen noch ein bisschen mehr - auf den Nägeln wird hingegen deutlich, dass der Glitzer eben nicht auf dem Lack aufschwimmt, sondern "in" den Lack integriert ist und sich auch mal unter einigen Lackschichten befinden kann. Da auch ein bisschen die Sonne herausgekommen ist, sieht man auch, dass sich besonders die silbernen Partikel auch ein paar Schichten tiefer noch gut bemerkbar machen. Zwei Schichten "Whimsical" sollte man also so oder so lackieren, um die Tiefe des Lackes zu erhalten - aber wie schon gesagt, das nächste Mal gibt es definitiv eine farblich passende Basis dazu!
Die Haltbarkeit des Lacks hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht - normalerweise neigen so helle, flüssige Lacke ja gerne zu Shrinkage, davon war hier nichts zu sehen. Auch Tipwear habe ich nach fünf (!) Tagen kaum bemerkt - den Lack hätte ich problemfrei noch weiter tragen können, auch die weißen Partikelchen, die sich am Ringfinger genau am Rand befinden, waren nach dieser Zeit von da. Bombastische Haltbarkeit also! Da ich aber unglaublich viele Schichten Lack auf den Nägeln hatte, war das Ablackieren nicht unbedingt sonderlich angenehm - die Farbe ging problemlos ab, aber der Glitzer nervte natürlich ein bisschen.

Bei Cyw gibt es heute einen definitiv deckenderen Vertreter zu sehen - und ich würde sogar sagen, der hat eher einen leicht bläulichen Einschlag, oder? Muss ich mir gleich genauer ansehen!
Wie jede Woche sind wir total gespannt auf eure mintfarbenen Lacke - werden wir heute wirklich so oft "Mint candy apple" sehen? Oder kommen, wie bei Cyw, doch mehr Kikos auf eure Nägel? Ich bin zwar heute den Tag über erstmal unterwegs - aber heute Abend umso gespannter darauf, wie sich die Galerie entwickelt hat (ich mag dieses Tool!)!

Für die nächste Woche wird wieder ein bisschen in der Farbkiste gekramt, ich vermute, dass die eine oder andere wieder Tante Google befragen wird, um den richtigen Farbton zu eruieren: Wir würden gerne mit Magenta weitermachen, auch Fuchsia genannt - dieses Gemisch aus Rot und Blau, dunkler als Pink, roter als Lila...

Dienstag, 29. Oktober 2013

Ein Zufallsamu mit Kosmetik Kosmo

Auch wenn ich momentan aufgrund der Erkältung häufiger nur zu Mascara greife (da ist nämlich die Gefahr nicht so groß, alles zu ruinieren, wenn man mal wieder niesen muss...), habe ich letzte Woche doch ein AMU geschminkt, das ich euch zeigen möchte. Es war wirklich ein Zufallsprodukt, da ich eigentlich "nur fix ein bisschen Farbe" wollte - und meine Kosmetik Kosmo Lidschatten lagen gerade in Greifweite.

Ich dachte zwar, dass ich das AMU schon einmal so hier gezeigt hätte, aber dann stellte sich heraus, dass *dieses* AMU vom AMU-Dienstag zwar ähnlich, aber immerhin nicht identisch ist. Benutzt habe ich für dieses trotzdem recht dezente AMU die Lidschatten "Apfel", "Utaupia" und "Koboldgelüste", wobei man letzteren kaum erkennt.
Nachdem ich "Apfel",  einen grünstichigen Gelbton, im Innenwinkel verteilt hatte, wollte ich mit "Utaupia" eigentlich das restliche Lid schminken. Als ich den hübschen Taupeton aber überall verteilt hatte, kam mir das ein bisschen zu unscheinbar vor - der "Apfel" im Innenwinkel war zwar nicht sonderlich intensiv (sieht man ja auch so ganz gut, da ist ein leichter Hauch gelblichen Goldes, aber nicht allzu viel), aber mir fehlte trotzdem noch der Akzent im Außenwinkel.
Eigentlich dachte ich, ich könnte den schönen grünlichen Schimmer von "Koboldgelüste" ein bisschen in der Lidfalte herauslocken - aber das hat nicht so ganz funktioniert. Die Lidfalte ist zwar ein bisschen dunkler geworden, aber auf "Utaupia" ist der grünliche Schimmer leider komplett untergegangen und einen zu krassen Unterschied wollte ich dann auch nicht produzieren...

Am unteren Wimpernkranz habe ich übrigens ein bisschen "Apfel" aufgetragen - aber irgendwie ist das weitgehend untergegangen. Ein Lidstrich in dunklem Braun fand ich sehr stimmig zu diesem AMU und obwohl es - mal wieder - keine großartige Besonderheit ist, mag ich diese taupiggelbe Zusammenstellung. Schließlich muss man ja auch mal die ganzen Lidschatten rauskramen, die man rumliegen hat, oder?

Und falls jemand noch nicht weiß, was er die nächsten Tage schminken soll: Am Samstag gibt es wieder "AMUs in Farbe... und bunt!" und ihr findet *hier* die Swatches für diese Runde. Es ist ein bisschen halloweenig mit Grün und Orange, also vielleicht hat ja die eine oder andere noch spontan Lust, mitzumachen?

Montag, 28. Oktober 2013

Lancôme DreamTone

"Für den Hautton Ihrer Träume. Sogar ungeschminkt." So wirbt Lancôme für seine neueste Innovation, die ich dank Flaconi testen durfte. Ist das nicht ein schöner Werbespruch? Die Haut meiner Träume und das ohne etwas dafür tun zu müssen - okay, ohne mich dafür schminken zu müssen (ich wusste ja nicht einmal, dass ich die Haut meiner Träume herbeischminken kann!), mit DreamTone cremen muss ich dafür wohl schon...

Für 40ml des Wundermittelchens zahlt man nach Bezugsquelle zwischen 83€ und 89€, ein ganz schöner Happen! Aber wenn es tatsächlich so wirksam ist, wie die wissenschaftlichen Studien behaupten (gleich mehr dazu), wäre das durchaus ein Betrag, den zu investieren ich bereit wäre.

DreamTone gibt es in für drei unterschiedliche Pigmentierungsprofile, die sich interessanterweise je nach Bezugsquelle unterschiedlich darstellen. Ich habe das Pigmentierungsprofil 1 für hellen Hautton gewählt, laut Verpackung mindert es Pigmentflecken, einen fahl wirkenden Teint und Rötungen. Auf der HP von Lancôme wird angegeben, dass der Hauttyp 1 zu schnellem Sonnenbrand neigt und Rötungen aufweist - von dem fahl wirkenden Teint steht hier nichts.

Teilweise wird DreamTone als Serum bezeichnet, jedoch ist es eine vollwertige Tagespflege, d.h. man sollte es eigentlich nicht wie ein Serum unter einer Tagespflege, sondern statt einer Tagespflege nutzen... Allerdings findet man auch hier bei unterschiedlichen Bezugsquellen verschiedene Informationen. Ich habe mein Wundermittelchen auf jeden Fall statt einer Creme genutzt und es morgens und abends jeweils im Gesicht aufgetragen.

Wie eigentlich so ziemlich alle Lancôme-Produkte ist auch DreamTone in einem hochwertigen Spender untergebracht - ob man jetzt auf rosarote Töne steht oder nicht, sei ja jedem selbst überlassen. Eigentlich dachte ich, dass der Zylinder, den man besonders im unteren Bereich sieht, den Füllstand anzeigen würde - aber entweder, ich habe in den letzten drei Wochen nicht einen Millimeter verbraucht oder der Zylinder ist komplett undurchsichtig (ich tendiere zu letzterer Ansicht).

Sehr cool finde ich das Design des Pumpspenders - dreht man die silberne Kappe, kommt das Spender zum Vorschein; das scheint momentan modern zu sein, oder? Ich finde das Konzept gut durchdacht, man muss nicht in einen Tiegel grabbeln, kann das Produkt aber gut dosieren und hat den Stylefaktor, da man den Spender geschlossen nicht sieht und somit auch eine stimmige Silhouette hat.

Mit zwei Pumpstößen habe ich genug DreamTone, um mir das Gesicht komplett einzucremen - das Produkt ist also sehr ergiebig. Die Creme ist leicht apricotfarben mit ganz feinem, silbernen Schimmer und riecht ein bisschen blumig-seifig. Nicht mein favorisierter Duft, aber auch nicht übermäßig aufdringlich. Auf der Haut fühlt sich die Creme sehr zart und weich an und lässt sich gut verteilen.

Beim Eincremen ist das Produkt im ersten Moment ein wenig kühl, aber nicht unangenehm kalt, von der leichten Färbung der Creme ist auf dem Gesicht aber nichts mehr zu sehen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie deutlich länger zum Einziehen braucht, als normale Tagescremes - gute fünf Minuten lang habe ich noch deutlich angefeuchtete Haut, sie ist aber nicht klebrig oder ähnliches, mit dem Einpudern muss ich aber länger warten als gewohnt.

Was die Inhaltsstoffe angeht, schrillen bei Codecheck nur wenige Alarmglocken - aber ein Blick verrät, dass da Silikone, ein ordentlicher Schuss Alkohol und auch der eine oder andere Farbstoff enthalten sind. Allerdings soll DreamTone auch für empfindliche Haut geeignet sein...

Bei so hochpreisigen Produkten hege ich eigentlich immer die Hoffnung, dass da auch viele "gute" oder eben hochwertige Inhaltsstoffe enthalten sind - aber irgendwie trifft das nicht immer so ganz zu, vorallem auf Farbstoffe könnte ich da definitiv verzichten.

Das Spannende ist jetzt natürlich, ob DreamTone hält, was es verspricht. Die "wissenschaftlichen" Untersuchungen geben an, dass 66% der Pigmentflecken innerhalb von 8 Wochen gemildert werden - okay, ich habe die Creme jetzt erst gute drei Wochen ausprobiert... Aber die Stichprobengröße von 53 teilnehmenden Frauen besticht jetzt nicht nur Repräsentativität, zumindest nicht aus Sicht einer statistisch bewanderten Person. Laut Aussagen von 51 Frauen empfinden 72% ihren Teint nach einer Woche strahlender und geben an, dass Rötungen nach vier Wochen sichtbar gemildert werden.

Ich habe mal - ob der Lichtverhältnisse nur semiprofesionell - versucht, euch Vergleichsbilder zu knipsen. Mit der Belichtung ist das nicht gar so gut gelungen, aber ich denke, man bekommt schon einen guten Eindruck (das Drama kann man sich auch noch einmal vergrößert ansehen, wenn man genauere Details erkennen möchte). Wie Sie sehen, sehen Sie nämlich... Nicht wirklich etwas.
Ich links, vor dem ersten DreamTone-Einsatz und gute 3 Wochen danach rechts, mit zweimaligem täglichen Eincremen. Links leider mit Blitz, rechts ohne -  aber ich denke, was ich zeigen möchte, wird deutlich. 

Eingekringelt habe ich mal meine Sommersprossen direkt neben dem Auge - ja, es sind nur 3 Wochen und nicht 8, aber ich erkenne hier kaum einen Unterschied (der nicht durch das unterschiedliche Licht zu erkennen ist). Im Spiegel sehe ich meine Sommersprossen einfach genau so, wie sie bisher auch immer waren - auf jeden Fall vorhanden. Wenn man am unteren rechten Bildrand die Sommersprossen dazunimmt, erkennt man im Vergleich zum linken Bild, dass sich absolut nichts getan hat, aber vielleicht sind das ja auch die 34%, die auch nach dem angegebenen Zeitraum nicht besser werden...?

Wie sieht es mit den Rötungen aus? Paradebeispiel rechts: Genau so sehen meine Bäckchen immer aus, da ist einfach eine leichte Rötung im Wangenbereich. Im linken Bild ist sie durch den Blitz ein wenig schwächer, aber besser geworden ist hier leider aus meiner Sicht auch nichts - meine rötlichen Flecken sind an genau den Stellen in ziemlich genau der Intensität, die sie sonst immer haben (mal von den üblichen täglichen Schwankungen abgesehen). Als sichtbar gemildert würde ich das jetzt auch nicht wirklich bezeichnen (die rote Nase kommt vom Schnupfen, die zählt nicht!) - und auch wenn noch eine Woche fehlt, glaube ich kaum, dass es da noch drastische Änderungen geben wird.

Bleibt die Frage, ob mein Teint jetzt mehr strahlt... Ehem. Natürlich nicht. Was soll denn da strahlen? Der feine Schimmer, der in der Creme enthalten ist, ist auf der Haut nicht mehr merkbar und ich oute mich: Ich packe da noch Puder drüber, um nicht wie ein kleines glänzendes Schweinchen in der Gegend rumzulaufen. Meine Haut strahlt an keiner Stelle, wirkt nicht ebenmäßiger, meine Rötungen sind noch da, meine Poren sind genauso groß wie vorher und meine Sommersprossen kann ich auch noch einzeln nachzählen.
 
"Für den Hautton Ihrer Träume. Sogar ungeschminkt." und "So wirksam, dass 68% der Frauen nach 4 Wochen ihre Haut ungeschminkt zeigen würden." Mir scheint, ich habe schon den Hautton meiner Träume und zeige ihn auch ungeschminkt (ja, da steckt Ironie drin!) - aber auf DreamTone kann ich das leider nicht zurückführen. So gerne hätte ich von bombastischen Ergebnissen, makelloser Haut und dem perfekten Teint geschrieben - aber das sehe ich an mir einfach nicht.

80€ für eine Creme, die bei mir genau so gut wirkt, wie eine Creme, die nur einen Bruchteil des Preises kostet - für mich ein ziemlich enttäuschendes Fazit. Hätte ich das Produkt selbst gekauft, wäre ich wahrscheinlich bitter enttäuscht oder hätte mir eine Wirkung eingeredet. Aber vielleicht bin ich auch nur einer der Fälle, bei denen das Produkt eben nicht so toll wirkt, wie es auch so einige Rezensionen im Netz vermuten lassen. So kann ich ganz ehrlich sagen: Für mich ist DreamTone ein momentan gehyptes Produkt, das sich eine wissenschaftliche Basis zuschreibt, aber in der Wirksamkeit bei mir absolut nicht punkten kann.

Vielen Dank an Flaconi für das kosten- und bedingungslose Zurverfügungstellen des Produkts und vor allem für den netten Kontakt!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Kosmetik Kosmo "Brombadour"

Als vor inzwischen gefühlten Ewigkeiten (die sich dann doch nur als dreieinhalb Wochen herausstellen) Altrosa bei "Lacke in Farbe... und bunt!" dran war, hatte ich ja geschrieben, dass ich eigentlich einen anderen lack eingeplant hatte und den gibt es heute zu sehen! Schon vor geraumer Zeit hatte ich mir "Brombadour" von Komsetik Kosmo für Altrosa rausgepickt und mir auch lange Zeit lang eingebildet, dass der Lack passen würde. Bis ich anfing, zu lackieren...
Es war, wie so oft, spätabends, die erste Schicht war sowieso sheer, die zweite Schicht schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, was Deckkraft angeht - aber sie sah auch mit meiner eingeschalteten Deckenlampe nicht so wirklich altrosa aus... Am nächsten Morgen ereilten mich zwei Gewissheiten: Ich brauche dringend noch eine dritte Schicht, um den Lack komplett deckend auf meine Nägel zu kriegen - und er ist sicherlich nicht altrosa (zumindest bei mir nicht - oder vielleicht fehlt mir nur die rosarote Brille).
Drei Schichten "Brombadour", eine Schicht Topcoat im Sonnenschein und ihr versteht vielleicht, warum ich für Altrosa dann doch auf einen anderen Lack zurückgegriffen habe. Ich finde "Brombadour" wunderschön - aber dieser Violettstich ist doch viel zu eindeutig, um das noch im Ansatz als Altrosa zu bezeichnen. Der Lack würde durchaus als Mauve durchgehen, als graustichiges Violett oder auch als dunkles, rotstichiges Flieder - aber bei aller Liebe nicht mehr als Altrosa... Das hat mich damals ein bisschen in Zeitnot gebracht, aber dafür hatte ich auch einen Lack als Backup für, äh, schlechte Zeiten oder so?
Auf dem Bild könnte man ja schon fast meinen, dass er sich dem Altrosa ein bisschen annähert - aber mir ist ist er partout zu wenig rosa und zu sehr lila... Da hat kein Licht der Welt geholfen (und glaubt mir, ich habe alles Mögliche ausprobiert!). Insgesamt muss ich aberagen, dass ich "Brombadour" sehr hübsch finde - es ist zwar nur ein gewöhnlicher Cremelack, aber der Farbton sagt mir sehr zu... Ich mag ja so leicht angegraute oder generell matschige Farbtöne wirklich unheimlich, da macht auch dieser hier keine Ausnahme. Er könnte ein bisschen besser (also mit zwei Schichten) decken und ich frage mich, was mit dem Altrosa passiert ist (ich bin mir so sicher, dass der mal rosaner war!), aber hübsch ist er auch so!
Auch ohne die Sonne, die direkt auf den Lack knallt, ist da einfach kein Altrosa mehr zu sehen, sondern immer noch ein hübsches, leicht graustichiges Lila... Ich kann mir nicht helfen! Ich weiß echt nicht, was mich zu der irrigen Annahme verleitet hat, dass das ein Altrosa hätte sein können - irgendwie muss ich da einen ganz üblen Knick in der Optik gehabt haben... Zumindest kam aber "Brombadour" so endlich zu seinem Einsatz, nachdem er geraume Zeit ein einsames Warteleben in meinem Display fristen musste.
Zur Haltbarkeit kann ich nicht allzu viel sagen - schließlich musste ich mir einen altrosanen Ersatz besorgen... Aber eigentlich waren die Kosmetik Kosmo Lacke bisher ganz in Ordnung. Das Ablackieren ging auf jeden Fall einfach - zumindest hat er es mir nicht schwer gemacht, doch noch ein Altrosa draufzupinseln, aber dafür musste ich mir für Flieder dann ja schon wieder einen neuen Lack suchen (ich erkenne ein System - es hat was mit Lila zu tun!), aber den gibt es dann wohl nächste Woche...

Samstag, 26. Oktober 2013

USA-Urlaub: National Air and Space Museum in Washington, D.C., Teil 1

Das letzte USA-Posting ist schon wieder viel zu lange her - irgendwie kommt mir ständig irgendwas dazwischen, dabei habe ich gar nicht mehr so viel zu erzählen! Aber nachdem ich mir schon die Fotos rausgesucht und meine Notizen dazu gemacht habe, will ich die letzten paar auch noch loswerden - auch wenn der Urlaub schon ewig her ist!
Da ich nicht alleine unterwegs war, war klar, dass ich auch das eine oder andere Zugeständnis würde machen müssen und so verschlug es uns ins National Air and Space Museum, das ebenfalls von der Smithsonian Institution betrieben wird und somit keinen Eintritt kostet.  Im Air and Space gibt es, wie der Name schon vermuten lässt, massenweise Flugzeuge und allerhand Zeugs, das im Weltraum herumschwirrt(e) - nicht gerade das typische Zeug für Mädchen, aber doch historisch teilweise sehr interessant und das eine oder andere Exponat (wie die "Dark Star"-Aufklärungsdrohne von Lockheed) war auch ganz schön beeindruckend.

Das Air and Space ist in zwei Anlagen aufgeteilt, die heutige befindet sich in der National Mall, die andere in der Nähe des Flughafens - deswegen haben wir kurz vor unserem Heimflug da noch einen Abstecher hin gemacht. Das Nervige am Air and Space ist, dass es dort keinerlei Schließfächer gibt, in denen man seine Klamotten oder Taschen ablegen könnte - man muss also alles mit sich herumschleppen, was gerade bei Regen nicht wirklich angenehm ist (aber hey, dafür gibt es da mal wieder ein IMAXX und anderen unnützen Krimskrams, für den man dann natürlich Geld verlangt - das ist irgendwie was, das ich nicht so ganz verstanden habe; da hätte ich lieber für ein Schließfach ein paar Dollar gezahlt...).

Sehr empfehlenswert sind die kostenfreien Führungen, die das Air and Space anbietet und in denen man zu unterschiedlichen Themen durch ausgewählte Bereiche der Ausstellungen geführt wird. Wir hatten gerade Glück und mussten nur 10 Minuten warten, bis eine "Highlights"-Tour startete und uns ein netter älterer Herr (dem man durchaus abgekauft hat, dass er absolut alles, was er uns gezeigt hat, persönlich miterlebt hat - sogar den ersten Flug der Brüder Wright!) knappe 90 Minuten lang die spannendsten Ausstellungsstücke zeigte, nette Anekdoten erzählte und auch Fragen beantwortete.

Danach sind wir zwar noch deutlich länger durch den Rest der Ausstellung gewandert und haben uns vieles noch einmal genauer angesehen - aber die Tour würde ich jederzeit wieder machen, weil es einfach noch ein paar weitere Einsichten gab und man auf Dinge aufmerksam gemacht wurde, die einem ansonsten vielleicht entgangen wären. Insgesamt ist das Air and Space aber auch sehr besucherfreundlich, mit vielen Infotafeln und entsprechenden Erläuterungen - man kann da also sehr viel Zeit zubringen.

Die unterschiedlichsten historisch relevanten Ereignisse werden im Air and Space thematisiert, es gibt das erste Post- und das erste Werbeflugzeug, zahlreiche Maschinen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg... Ein netter Raum befasst sich mit dem roten Baron und auch einer Frau wird besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet: Die Geschichte um Amelia Earhart, die durch dem Film wohl auch bekannteste Flugpionierin und ihr tragisches Schicksal (oder vermeintlich tragisches Schicksal, da sie im Pazifischen Ozean verschollen ist) werden recht ausführlich dargestellt. Auch wenn man mit dem Frauenthema nicht so viel am Hut an - es ist doch erschreckend, welche "Rechte" sich Frauen erst sehr spät erkämpft haben.

Auch ein paar Protoypen bzw. Experimentalflugzeuge findet man in der Halle - allerdings hängen die meisten in sicherer Entfernung zum Besucher in luftiger Höhe... Das ist zwar teilweise nachvollziehbar, aber ab und an hätte ich mir doch auch gewünscht, einen genaueren Blick auf die einzelnen Maschinen werfen zu können.

Sehr genau konnte man sich dafür den Wright Flyer ansehen, der wahnsinnig instabil und flatterig aussieht, aber tatsächlich in der Lage war zu "fliegen" - also zumindest, wenn man die bis zu knapp 300 m Fortbewegung ohne Bodenkontakt schon als "fliegen" bezeichnen möchte.
In der Ausstellung gibt es allerhand Informationen und noch weitere Entwürfe der Brüder Wright zu sehen und ich war schon ganz schön erstaunt, wie irre man sein muss, um sich so schutzlos auf diesen Doppeldecker zu legen und dann mehr oder minder zufällig durch die Luft zu düsen.... Das Ding hat es zwar nur auf knapp 50km/h gebracht - aber trotzdem, wenn man das mal mit den heutigen Flugzeugen vergleicht, glaubt man kaum, dass zwischen dieser Wackelkonstruktion und unseren Jumbojets nur etwas mehr als 100 Jahre liegen...

Es gäbe natürlich noch mehr als genug Fotos aus dem "Air"-Bereich zu zeigen - aber dann würde ich hier wohl nie zum Ende kommen, deswegen mache ich jetzt mal einen kleinen Schlenker zum "Space". Denn gleich in der großen Halle hinter dem Eingang sind ein paar wahre Schätze ausgestellt, die mir gleich einen höllischen Respekt vor den Astronauten eingebracht haben. Neben einer Mercury-Kapsel ist auch eine Gemini IV-Kapsel zu sehen, mit der White den ersten Weltraumausstieg der Amerikaner durchgeführt hat. Und die ist verdammt winzig - ich möchte da nicht wirklich mehrere Stunden drin zubringen... Beeindruckend waren auch die Hitzeschilde der Kapseln, die man sich auch mit den entsprechenden Abnutzungsspuren genau ansehen konnte.

Da es im Air and Space schon bei den Flugzeugen auch "ausländische" Flieger gab (wobei ich das schon krass fand, wie viele deutsche Flugzeuge die da ausgestellt hatten!), war man auch nicht so vermessen, die Leistungen der sowjetischen Kosmonauten bzw. der dortigen Raumfahrtprogramme zu unterschlagen. So baumelt irgendwo an der Decke ein kleiner Sputnik (der ganz schön unauffällig ist) und man kann sich auch das Dockingmodul mit den beiden Kapseln des Apollo-Sojus-Projekts genauer ansehen.

Beeindruckend fand ich dann auch die schiere Größe so einer Pershing-Rakete, bzw. generell die Größe so einiger Waffensysteme im Vergleich zu sehr klein wirkenden Transportkapseln wie z.B. der Gemini, Apollo oder auch Mercury. Wenn man sich dann noch überlegt, welche Probleme Astronauten nach so einem Weltraumflug haben, muss ich ja ehrlich sagen, dass ich den Job gar nicht mehr so attraktiv finde - auf engstem Raum eingepfercht sein, dann die ganze Zeit Tütenfutter und am Ende noch Muskelprobleme? Ne, danke, dann wäre ich doch lieber ein Sprengkörper, der kriegt nämlich ordentlich Platz in seinem Raketchen...

Richtig interessant wurde es dann aber, als es an die wirklich großen Geschütze, wie z.B. das Skylab, in das man auch reinschauen bzw. durch das man durchgehen durfte. Was da steht, ist natürlich nicht das ursprüngliche Skylab - das ist nämlich beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre großteils verglüht, ein paar Stücke sind zwar irgendwo runtergekommen, aber heil kam das Ding nicht wieder auf der Erde an (und schon gar nicht so auf Hochglanz poliert!). 

Das Skylab war die erste bzw. einzige US-Weltraumstation und auch da muss ich sagen: Ganz schön klein für so eine Station! Okay, ich mag ein bisschen von Star Trek und dem ganzen Schmu beeinflusst sein - aber wenn man bedenkt, dass in diesem Zylinder noch eine ganze Menge an Instrumenten und anderem Kram untergebracht ist, ist da drinnen nicht wirklich noch übermäßig viel Platz für Menschen! Und ich wage zu bezweifeln, dass sich in den letzten 40 Jahren diese Dinger so extrem weiterentwickelt haben, dass sie jetzt Ausmaße erreichen, die übermäßig viel größer sind (irgendwie muss das ganze Zeug ja auch erstmal nach oben geschossen werden!)... Schon erstaunlich, wie sehr man sich da doch verschätzen kann...

Noch ein bisschen spannender als das Skylab fand ich ja das Hubble-Weltraumteleskop, dessen wirklich riesige Solarsegel (bzw. die eine Hälfte dieses Segels - oben drauf müsste man sich noch einmal genau die gleiche Länge denken) direkt neben ihm aufgefaltet von der Decke hingen - mein lieber Schieber!

Witzig ist natürlich, dass einige der Bilder, die Hubble gemacht hat, für z.B. Star Trek tatsächlich genutzt wurden - so schließt sich als der Kreis aus Fakt und Fiktion. Generell ist Hubble ja immer mal wieder in den Medien und auch da hätte ich gedacht, dass das Teil deutlich größer ist - aber da hat mich das Air and Space doch in so einigen Belangen eines besseren belehrt. Wobei das bei Betrachtung einzelner Teile wieder ganz anders ist - z.B. wird an einer anderen Stelle auch einer der Ersatzspiegel von Hubble gezeigt und der wirkt dann trotz seiner "nur" 2,4m Durchmesser auf einmal ganz schön riesig. Wenn man sich die Mühe macht, sämtliche Täfelchen durchzulesen, ist man wahrscheinlich eine halbe Ewigkeit in dem Museum unterwegs - das aber auch wie die meisten um 17:30 Uhr seine Pforten schließt.

Richtig cool fand ich ja noch Apollo 11 - was (angeblich) das identische Geschwisterchen der Kapsel ist, die tatsächlich auf dem Mond gelandet ist (zumindest behauptete das unser netter Guide - das Teil, das da im Museum steht ist also komplett aus dengleichen Materialien gefertigt und zumindest theoretisch "weltallfähig"). Die Szenerie ist natürlich an die Mondlandung vom 21.07.1969 angelegt, als Armstrong und Aldrin mit dem Spruch "The eagle has landed." die Landung auf dem Mond an Houston, Texas, gemeldet haben und dann der arme Armstrong wohl einen grandiosesten Versprecher der Geschichte geliefert hat (was so ein kleiner Buchstabe alles ausmachen kann, tse, tse, tse).

Wie so viele andere Exponate ist auch die Mondlandung mit vielen Details versehen - so hat man natürlich auch die entsprechenden Namen auf die Raumanzüge gepackt und sich wirklich auch mit den Kleinigkeiten viel Mühe gegeben (mal davon abgesehen, dass über dem Modul diverse Satelitten hängen, die auf dem Mond sicherlich nicht sind...).

Das Museum ist also auch für kleine Geschichtsmuffel einen Blick wert - man kann ein bisschen Geschichte "schnuppern", sich aber auch über die wissenschaftlichen Aspekte informieren und bekommt durchaus so einiges geboten. Da kann es dann auch passieren, dass man gar keine Zeit mehr hat, sich noch einen der Filme im Kino anzusehen - wobei wir das auch gar nicht eingeplant hatten... Ich muss allerdings auch sagen, dass ich die zweite Ausstellung des Air and Space ein bisschen spannender fand, als das Museum in der Stadt - aber dazu mehr, sobald ich wieder Zeit hatte, alles zusammen zu basteln...

Freitag, 25. Oktober 2013

Catrice 900 Steel my heart

Es gibt so Lacke, mit denen steht man irgendwie nicht auf gutem Fuß, die "Brushed Metal"-Lacke von Catrice gehören bei mir dazu. Ich weiß nicht warum, aber jedes Mal, wenn ich einen davon lackieren will, passiert irgendwas Nerviges und Ätzendes - abgebrochene Nägel, Lackpatzer, wenn man es eilig hat, nicht durchgetrocknete Manis, von Lack verschmierte Klamotten und so weiter und so fort.
Eigentlich gab es nach den Erfahrungen der letzten Zeit keinen wirklich guten Grund, wieder einen der Lacke in die Hand zu nehmen - aber seit letzter Woche gibt es bei Allie und Nana eine nette Lackaktion, die sich um Finishes dreht. Diese Woche ist als Finish "Brushed metal" dran, also dachte ich, ich wage mich noch einmal an diese Chaotenlacke ran.
Lackiert habe ich also letzendlich "Steel my heart", der mit zwei Schichten schön gleichmäßig und deckend ist. Der Auftrag an sich war auch echt unproblematisch, kein Verlaufen in die Nagelhäute, eine gut verteilbare Konsistenz und eine zumindest akzeptable Trockenzeit. Der Lack zieht nicht so schnell an, wie ein Matt- oder Sandlack, aber deutlich schneller als ein normaler Cremelack. Warum das Finish aber "Brushed metal" heißt, ist mir ehrlich gesagt noch nicht so ganz klar geworden...
"Steel my heart" trocknet definitiv semimatt an - durch die enthaltenen Schimmerpartikelchen ist er nicht komplett matt, aber der dunkelgraue Basiston ist alles andere als hochglänzend. Allerdings hätte ich das Finish spontan als "matt mit Schimmer" bezeichnet und nicht als gebürstetes Metall - aber wenn Catrice das so bezeichnen möchte, dann hoffe ich mal, dass das auch für die Aktion so durchgeht! Wobei ich auch generell Probleme damit hätte, ein Finish passend als "Brushed metal" zu bezeichnen.
Grundsätzlich finde ich "Steel my heart" nämlich wirklich sehr schön - im Fläschchen weist er zwar teilweise einen leichten Rotstich auf, auf den Nägeln ist davon aber nichts mehr zu sehen. Da gibt er sich als reinrassiger Anthrazitton mit vielen, tollen Schimmerpartikelchen, die das Ergebnis so abwechslungsreich gestalten: Wenn man genau hinschaut, erkennt man die einzelnen Partikelchen in Blau, Grün oder auch Silber vor sich hinblinken - im Gesamtbild fügen sie sich eigentlich sehr harmonisch in den dunkelgrauen Basislack ein.
So richtig spannend wird der Lack aber im Sonnenschein - da wirkt er auch gar nicht mehr so matt, die Schimmerpartikel treten deutlich in den Vordergrund und strahlen aus der Basis heraus. Da könnte man fast denken, man hat einen ganz normalen Cremelack mit Schimmer vor sich - und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das nicht sogar teilweise Holopartikelchen sind, denn auf einmal machen sich da nicht nur blaue und grüne Reflexe breit, sondern hier und da erhascht man auch mal ein orangenes oder rotes Partikelchen und kann auch goldene Anteile erkennen.
Aber was da jetzt genau drin ist - ich weiß es nicht. Fakt ist, dass der Lack wirklich spannend ist und vom Ergebnis her auch zauberhaft aussieht. Er ist im Gegensatz zu anderen so dunklen Lacken nicht so drückend und feierlich-traurig, sondern wird durch die Reflektionen ein bisschen aufgelockert und zwar nicht knallebunt, aber doch einen Hauch fröhlicher.
Aber - wie sollte es auch anders sein, so ganz ohne Verluste ging auch dieser Auftrag der "Brushed metal"-Lacke nicht ohne Opfer vor sich: Erst habe ich mir einen Nagel abgebrochen, dann mehrere Stunden nach dem Auftrag beim Versuch, eine Nagellackverpackung zu öffnen, mit der Pappe (!) den halben Lack vom Daumennagel gekratzt. So erklärt sich auch die nur kurze Tragezeit von anderthalb Tagen, aber dafür ging das Ablackieren einfach!

Irgendwie werden wir wohl niemals Freunde werden - ich will jetzt nicht sagen, dass die Lacke schuld sind, aber es passiert wirklich immer etwas Blödes, wenn ich einen von ihnen lackieren will...

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Ein Award für "Lacke in Farbe... und bunt!" und ein dickes Dankeschön an euch!

Die liebe Lotte hat sich was Nettes überlegt und mir und Cyw gestern wohl das dickste Grinsen (und die schönsten Tränchen der Rührung) der letzten Zeit ins Gesicht gezaubert: Sie hat nämlich beschlossen, uns für "Lacke in Farbe... und bunt!" einen Award zu verleihen (den sie auch noch selbst zusammengezaubert hat!) und zwar den Award der
Laut Lottes Aussage sind die Bedingungen für diesen Award besondere Hingabe in der Verbindung von vielen lieben Bloggern. Und natürlich möchte ich ein dickes DANKESCHÖN an Lotte für diese Ehre loswerden! Ich behalte mir mal vor, den Award zu einem späteren Zeitpunkt weiterzugeben - jetzt möchte ich erstmal ein paar Worte dazu loswerden...

Denn eigentlich gebührt dieses Lob nicht wirklich Cyw und mir - zugegeben, wir haben die Grundidee geliefert (wobei einen Lack posten nicht gerade neuartig ist...) und im letzten halben Jahr richtig viel Zeit für das Zusammenstellen der Galerien aufgebracht, aber im Prinzip ist diese Aktion erst durch euch so erfolgreich geworden. Wir koordinieren zwar - basteln uns einen Plan für die Farben zusammen und eine Übersicht über die Teilnehmerinnen (was jetzt mit dem Inlinkz-Tool einfacher wird, es gibt sofort eine schöne Galerie und ihr seht schneller, wer teilgenommen hat) und kommentieren fleißig eure Beiträge.

Aber ohne euch, ohne die vielen Bloggerinen und die vielen Leserinnen ohne Blog, die wöchentlich Posts schreiben oder Mails mit ihren Bildern schicken - wäre "Lacke in Farbe... und bunt!" nicht das, was es jetzt ist: Ein Heidenspaß, der Post in der Woche, auf den ich am meisten gespannt bin und die Beiträge, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Es ist einfach wahnsinnig schön, so viele von euch "gemeinsam" zu einem Thema posten zu sehen und auch mitzukriegen, dass ihr Spaß daran habt. Der große Nachteil (neben dem Zeitaufwand) ist wohl die Anfixgefahr, die sich durch so viele tolle Lacke ergibt.

Insgesamt haben bisher 111 unterschiedliche Personen an "Lacke in Farbe... und bunt!" teilgenommen und sich durch 26 Farben gepinselt. Im Schnitt hatten wir knapp 39 Teilnehmerinnen pro Farbe, wobei wir in den letzten Wochen (oder eher Monaten) jeweils im Bereich von 40 bis 50 Teilnahmen lagen - das sind Ausmaße von denen wir niemals zu träumen gewagt haben (ich habe zu Beginn zu Cyw gesagt, dass so 10 regelmäßige Teilnehmerinnen in Ordnung und 20 schon toll wären - was war ich naiv!). Viele von euch sind nahezu jede Woche dabei, kramen in ihren Sammlungen und fördern teilweise schon lange vergessene Schätze hervor; andere steigen je nach Farbe, Lust und Lack im Hause ein - und diese Vielfalt ist es, die die Aktion so schön, spannend und vielfältig macht.

Was uns immer wichtig war und wichtig ist, ist der Punkt, dass es sich hier keinesfalls um einen Wettbewerb handelt, man sich nicht gegenseitig übertreffen will, sondern "miteinander spielt" und schaut, was eine Farbe zu bieten hat. Und an euren Kommentaren (auch unter den Postings der anderen Teilnehmerinnen) wird genau das deutlich: Ihr gebt Feedback, lobt Lacke und Designs, merkt aber hier und da auch mal etwas kritisch an, gebt Verbesserungshinweise oder teilt eure Geheimtipps mit anderen Mädels, die mal Probleme haben oder Hilfe suchen.

Deswegen ist Lottes Award eigentlich das Lob an euch alle, an jede Einzelne von euch, die sich die Mühe gemacht hat, einen Beitrag zu "Lacke in Farbe... und bunt!" einzureichen. Ihr macht diese Aktion zu dem, was sie ist: Eine Farbwelle, die jeden Mittwoch (und ein paar Tage danach) durch die Blogosphäre rollt und einfach riesigen Spaß macht. Dafür ein wirklich dickes DANKESCHÖN - ich hoffe, ihr habt noch lange Spaß an der Aktion, denn auch wenn uns so langsam die Farben ausgehen, ein Ende ist eigentlich nicht geplant!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Color Club "Back to boho: For the modern bohemian" Red-ical gypsy

Es ist wieder "Lacke in Farbe... und bunt!"-Zeit und heute sind wir noch einmal so richtig schön herbstlich unterwegs! Die Bäume vor meinem Fenster haben zwar inzwischen die allermeisten ihrer Blätter verloren, aber hier und da entdecke ich in dem einen oder anderen Laubhaufen doch noch ein paar hübsche rote Blätter...

Als bordeauxfarbenen Lack habe ich mir "Red-ical gypsy" von Color Club herausgesucht, der auch schon eine geraume Zeit in meinem Display vor sich hinwartete. Der Lack ist perfekt geeignet für blutige Halloween-Sauereien, weil er recht flüssig ist und dabei nicht gerade phänomenal deckt. Ich musste für ein gleichmäßiges, deckendes Ergebnis drei Schichten lackieren - also eine mehr, als mir lieb gewesen wäre. Die Trockenzeit des Lackes ist dafür sehr gut - nur dummerweise hatte mein Fläschchen ein paar kleine Bröckchen intus, die ihren Weg dann auch auf die Nägel gefunden haben.
Aber auch hier hat sich - mal von irgendwelchen blöden einlackierten Partikelchen abgesehen - die Mühe durchaus gelohnt, ich finde den Farbton von "Red-ical gypsy" einfach grandios! Ein wunderschöner dunkler Rotton - der zugegeben noch einen Hauch mehr Blauanteil für ein Bordeaux brauchen könnte... Aber auch so kommt er schon sehr gut an den Rotwein ran, den ich letztens zum Kochen verwendet habe (ich gebe aber zu, nicht zu wissen, ob das ein Bordeaux war...).
Etwas ärgerlich ist, dass man hier besonders an den Rändern gut sieht, wo die einzelnen Lackschichten angesetzt wurden - aber mir ist ein "eingeplantes" Cleanup im Nachhinein immer zu blöd. Dann laufe ich lieber mit diesen Rändern rum, die außer mir und euch eh niemand sieht (ja, ich arbeite da nach dem Minimax-Prinzip - minimaler Aufwand und irgendwann hoffentlich maximales Ergebnis, bei dem ich einfach nicht nachkorrigieren muss!). Im Sonnenlicht (ja, ernsthaft - gestern hat die Sonne geschienen! Da musste ich die Kamera nochmal rausholen, um schnell ein paar Bilder zu knipsen.) wirkt der Lack deutlich roter und heller - zeigt aber mit drei Schichten doch einen deutlich dunklen Grundton.
"Red-ical gypsy" hat jetzt nicht wirklich ein außergewöhnliches Finish - da schwirren keine faszinierenden Flakies oder Glitterteilchen herum, sondern wir sind sehr eindeutig bei einem profanen Finish. Allerdings ist das nicht so richtig Creme, dafür fehlt es dem Rot an Sättigung - ernsthaft jellylike ist das aber auch nicht; einigen wir uns also einfach auf so ein Mittelding, das wahnsinnig hübsch aussieht und sehr gut zu diesem Farbton passt. Der Color Club ist auf jeden Fall ein schöner Vampylack und die gehen ja nicht nur im Herbst gut, sondern eigentlich immer!
Eigentlich hatte ich mich auch noch an einer Verzierung des Lacks mit einem Sponging probiert - aber das ist irgendwie schief gegangen, weil ich mir vor dem Fotografieren das Schwämmchen quer durch den Topcoat gezogen habe und da nichts mehr zu retten war (selten doof, ich weiß!)... Aber so bin ich immerhin recht schnell (nach zwei Tagen) in den Genuss des Ablackierens gekommen und ich muss sagen - es geht durchaus schlimmer! Eine Freude ist das nicht, da der rote Lack ein bisschen schliert, aber das kriegt man mit einem weiteren Pad schnell weg, keine Verfärbungen oder ähnliches.

Einen ganz anderen Lack gibt es heute bei Cyw - ich sehe es da schon ganz toll schimmern und bin auch schon ganz gespannt, was für einen Manhattan-Lack wir da heute zu sehen kriegen:
Eigentlich sollte hier stehen "Und alle eure Beiträge seht ihr dann wieder ab heute Abend in der Übersicht" - aber ab heute läuft das alles ein bisschen anders... Wir sind nämlich faul geworden und haben beschlossen, die Arbeit einfach auf euch abzuwälen (naja, so ähnlich zumindest...): Bitte tragt eure Postings im Linktool selber ein - da könnt ihr auch das jeweilige Foto selbst auswählen und entsprechend verlinken. Natürlich können auch weiterhin Leser ohne Blog teilnehmen - auch da einfach das Bild entsprechend hochladen!

Ihr dürft aber natürlich trotzdem auch gerne euren Senf zu unseren Lacken in Kommentarform dalassen!

Das Tool funktioniert wirklich sehr einfach - falls es dennoch Fragen gibt, einfach raus damit! Irgendwann im Laufe des morgigen Tages wandert das Tool dann wieder auf die Übersichtsseite und ist dann unter dem Reiter "Bordeaux" wie gewohnt zu finden.

Die spannende Frage, was in der nächsten Woche dran ist, dürfte euch mal wieder unter den Fingern brennen - und nachdem es schon so oft die Hoffnung danach aufkeimte: Nächsten Mittwoch ist tatsächlich endlich MINT dran! Wir tun einfach nochmal so, als ob Frühling wäre, vielleicht zieht das Wetter ja mit...

Dienstag, 22. Oktober 2013

Schau mir in die Scheinwerfer, Kleines...

Bekanntlich ist ja heute Dienstag, ich war die Tage aber sehr schminkfaul, deswegen gibt es... sagen wir, ein zu AMUs entfernt verwandtes Thema? Ich bin momentan wieder viel mit dem Fahrrad unterwegs, da das Wetter noch gut ist und zwangsweise fahre ich zur Arbeit nicht nur einen Weg geradeaus, sondern muss auch mal die Straße überqueren oder irgendwo abbiegen... Desöfteren kommt man dabei auch in Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern, vorwiegend den größeren und besser motorisierten.

Da die aber in Hamburg nicht sonderlich rücksichtsvoll sind und einen auch gerne mal an einer grünen Ampel beim Rechtsabbiegen über den Haufen fahren würden, fahre ich immer recht vorausschauend, habe die Hände immer an den Bremsen und schmeiße mich nicht einfach über meine grüne Ampel, wenn ich sowieso schon irgendetwas auf die Kreuzung zudüsen sehe. Dabei ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, wo ich denn genau bei so einem Auto hinschaue, wenn es auf mich zukommt - mitten in die... Scheinwerfer.
Zugegeben, die Scheinwerfer sind einfach das am Auto, was Augen am nähesten kommt. Sie sind an einer recht prominenten Stelle angebracht, zumeist auch mehr oder minder groß und irgendwie - vor allem, wenn es dunkel ist - ziehen sie grundsätzlich den Blick auf sich, wie eben Augen das bei Menschen oder auch Tieren tun. Mir ist auch vollkommen bewusst, dass ein Auto kein lebendes Wesen mit Augen ist, sondern von den Menschen, die da drin sitzen, gesteuert wird - aber trotzdem starre ich jedes Mal mit einem "Halt bloß an, du Arsch, ich hab GRÜN!" im Hinterkopf auf diese verdammten Scheinwerfer.

Mal ehrlich - wie dämlich ist das denn? Als ob es irgendwas helfen würde, wenn ich die Scheinwerfer hypnotisiere! Sicher, den Fahrer oder die Fahrerin kann ich bestimmt auch nicht hypnotisieren oder irgendwie dazu bringen, mich nicht über den Haufen zu fahren - aber die können zumindest irgendwie reagieren (ja, manche versuchen es auch mit dem Stinkefinger, weil man es wagt, tatsächlich bei Grün die Straße zu überqueren!). Aber die Scheinwerfer scheinwerfern vor sich hin, egal, ob ich sie angucke oder nicht...
Wobei man ja sagen muss, dass es durchaus Autos gibt, die "nett" gucken und welche, die "böse" gucken - oder so ausschauen, als ob sie ihre Verträge alle nur mit einem X unterschreiben, weil sie einfach den Anschein von grenzdebilen Fahrzeugen entdecken... Wobei ich glaube, dass ein LKW ja noch so "nett" und harmlos gucken kann (weil große, recht breite Scheinwerfer), wenn der meint, mich von Nahem kennenlernen zu wollen, hat das definitiv recht drastische Konsequenzen. Vielleicht schlimmere, als bei einem "böse" guckenden Porsche oder Audi (die gucken übrigens in letzter Zeit mit diesen schmalen Lichtstreifen megafies!).

Und obwohl mir dieses "Phänomen" schon vor einigen Tagen aufgefallen ist, stelle ich trotzdem jedes Mal fest, dass ich letztlich doch wieder auf die Scheinwerfer gucke und nicht hinter die Windschutzscheibe sehe - und habe beschlossen, mich hier als Scheinwerfergucker zu outen... Wobei mich natürlich brennend interessieren würde, wie das bei euch ist - guckt ihr Autos auch in die Augen oder seid ihr vernünftiger und schaut den verantwortlichen Fahrern ins Gesicht?

Montag, 21. Oktober 2013

Berühre meine Seele (Soul screamers 5) - Rachel Vincent

Als es bei Bloggdeinbuch wieder ein Buch von DARKISS gab, konnte ich nicht wiederstehen - den Vorgänger hatte ich in wenigen Tagen weggelesen, also habe ich mir selbst die Daumen gedrückt, dass es mit Teil 5 auch klappen würde (die Teile 1 bis 3 sind schon auf meinem Wunschzettelchen gespeichert - ich weiß nur noch nicht, wen ich mit dieser einfachen Geschenkmöglichkeit beglücken soll). Für 9,99€ gibt es auch dieses Mal wieder 400 Seiten über Kaylee zu lesen.
Dieses Mal ist der Aufhänger aber nicht irgendeine Exfreundin von Nash, die Kaylee das Leben schwer macht, sondern der Tod selbst. Ihr Name taucht nämlich auf der Liste derjenigen auf, die demnächst aus dem Leben scheiden werden und bringt mächtig Chaos in ihre Lebensplanung (wenn man als Banshee eine im Vergleich zu Menschen deutlich längere Lebensspanne hat, ist so ein Ableben im Teenageralter sicherlich nicht gerade angenehm). Ihr ganzes Umfeld reagiert auf die unterschiedlichsten Arten und natürlich spielt gerade die Beziehung zu Nash eine zentrale Rolle in Kaylees Plänen für ihre letzten Tage.

Während im letzten Buch Kaylees Verhalten noch sehr sprunghaft war und sie eben wie ein typischer Teenie daherkam, ist sie in "Berühre meine Seele" stellenweise deutlich erwachsener - man bekommt richtig mit, wie sich der Charakter weiterentwickelt, wie sie reflektiert und auch ihr eigenes Verhalten rückwirkend bewertet (seien wir mal ehrlich - das ist eine Situation, die man nur all zu gut kennt! Manchmal fragt man sich im Nachhinein doch wirklich, was bitte einen dazu veranlasst hat, dieses oder jenes zu tun, das mit ein bisschen Zeit dazwischen total bekloppt erscheint...). Und vor allem, wie sie sehr "erwachsen" versucht, mit der gegebenen Situation umzugehen: Sie verdrängt einen Großteil und ist sich dessen durchaus bewusst.

Neben dieser Rahmenhandlung gibt es natürlich auch ein konkretes Problem zu lösen, denn in der Schule treibt mal wieder ein Bösewicht sein Unwesen (und unweigerlich musste ich einfach an Sunnydale denken und den Höllenschlund, denn in diesem Buch taucht tatsächlich irgendwo die Frage auf, ob nicht irgendjemandem mal auffallen müsste, dass auf einmal in dieser kleinen Schule eine groteske Häufung von Todesfällen und anderen Abnormitäten zu verzeichnen ist) - und dem will Kaylee das Handwerk legen, bevor sie das zeitliche segnen muss. Ich fand diese Storyline ganz nett gemacht, sicherlich nicht herausragend, aber wenn man ein bisschen hinter die Fassade blickt, kann man da durchaus auch mehrere ernste Themen sehen.

Rachel Vincent versteht es auf sehr geschickte Weise, hier wieder eine Vielzahl von Saiten anklingen zu lassen, ohne sie zu plakativ in den Vordergrund zu stellen und mit dem moralischen Zeigefinger auf sie zu zeigen. Das wird auch deutlich, wenn man Kaylees Entwicklung in diesem Buch verfolgt. Auch hier war es so, dass ich den Band kaum aus der Hand legen wollte, weil ich neugierig war und wissen wollte, wie es ausging (dummerweise ist unter der Woche lesen, wenn man arbeiten muss, nicht die beste Idee...) - auch wenn das Buch sicherlich kein literarisches Meisterwerk ist. Aber es ist einfach sehr nett geschrieben und die Story ist unglaublich süß und man neigt teilweise schon zum Kopfschütteln und würde ab und an gerne "Nu denk doch mal kurz 10cm weiter!!!" rufen - aber das macht diese Charaktere auch so sympathisch!

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Band - auch wenn man als Leser irgendwann die kleinen Hinweise, die die Autorin streut, erkennt und sich grob denken kann, wie sich die Geschichte entwickelt, ist es doch schön, der Entwicklung der Figuren zu folgen und am Ende doch noch eine kleine Überraschung zu erleben (wenn man weiß, dass es einen weiteren Band geben soll, ist es ja recht unwahrscheinlich, dass die Protagonistin gekillt wird - aber es gibt noch eine andere süße Wendung). Ich fand das Buch auf jeden Fall richtig gut, auch wenn ich von meiner Teeniezeit doch schon ganz schön weit entfernt bin...

Sonntag, 20. Oktober 2013

Depend 361

Nachdem am Freitag ein Lack dran war, den ich beim Einkauf für Lotte mitgenommen hatte, kommt heute ein Lack, den Lotte für mich besorgt hat - so ist das mit diesen Lackmitbringseln aus Urlauben und anderen Auslandsaufenthalten... Einen Depend-Lack hatte ich schon einmal von einer Arbeitskollegin aus dem Urlaub mitgebracht bekommen (*klick*) und der wäre eigentlich die perfekte Basis für die 361 gewesen - aber von vorne...

Im Fläschchen ist der Lack ein wahrer Traum - ein türkisstichiger Grünton mit grandiosem, hellblauen Schimmer und ich gebe zu: Ich weiß nicht, warum ich ihn mir nicht sofort auf die Nägel gepackt habe, als ich ihn bekommen habe... Aber endlich war es so weit - und die erste Schicht machte aus meinen Nägeln leicht grünliche Schimmelfinger mit blauem Schimmer. Meeh. Also eine zweite Schicht draufgepackt, immernoch war mein Nagelweiß gut sichtbar. Die Dritte Schicht - definitiv besser! Nach einem Foto war allerdings Schluss, denn da klingelte die Post bei mir und nachdem ich diverse Packete in Empfang nehmen musste, war meine frische Maniküre hinüber...
Man sieht bei diesem Foto z.B. am Zeigefinger noch ganz gut, dass die Deckung nicht perfekt ist, also habe ich erst einmal eine Schicht grünen Lack daruntergepackt und dann zwei Schichten des Depend 361 drauf. Sah schon deutlich besser aus, hätte ich einen deckenderen Basislack erwischt, wäre das Ergebnis perfekt gewesen! Der Depend 361 trocknet eigentlich ganz gut, nicht superschnell, aber akzeptabel - allerdings dauert es dann bei mehreren Schichten logischerweise etwas länger. Auf den nächsten Bildern ist er aber auch mit einem Topcoat zu sehen, da ging es mit der Trockenzeit dann deutlich besser.
Tja, was soll man zu diesem Lack noch sagen? Ich finde ihn einfach wahnsinnig toll - der Schimmer ist so präsent und geht dank der Jellybasis auch gar nicht unter. Die Base ist grün mit einem ordentlichen Blaustich, der durch den feinen Schimmer auch noch ein wenig bläulicher wirkt und wie so viele Blaugrün-Töne entsprechend der Lichtverhältnisse recht variabel. Auf den oberen Bildern war nirgendwo Sonne zu sehen, da wirkt der Lack eher grünlich und der helle blaue Schimmer strahlt nur so.
Als die Sonne schien, habe ich auch ein paar Bilder im Schatten gemacht - da kommt der 361 deutlich türkisener daher und der blaue Schimmer sticht nicht mehr so deutlich heraus. Dafür wirkt der Lack dann deutlich knalliger und farbintensiver, nicht so erwachsen wie im Schatten. Der blaue Schimmer ist zwar auch hier noch gut sichtbar, aber ich finde, er liegt nicht mehr so eindeutig auf der grünen Basis drauf und poppt nicht mehr so aus dem Lack heraus (falls jemand versteht, was ich damit meine...).
Im Sonnenschein reflektiert der Schimmer natürlich wie blöde und geht dadurch noch ein bisschen mehr unter - hier und da ist zwar ein feines blaues Glimmen zu sehen, aber großteils tritt auch hier die Basisfarbe in den Vordergrund. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, in welchen Verhältnissen mir der Lack am besten gefällt, weil er einfach total faszinierend und wunderschön ist! Ich stehe ja generell auf Blau und gerade dieser Schimmer, der teilweise sogar ein wenig Lila wirkt (was ich aber leider nicht fotografieren konnte), ist einfach ein Traum!
Der große Nachteil bei diesem Lack ist, dass man beim Ablackieren überall diese blauen Schimmerpartikel hat - die verteilen sich absolut überall auf den Händen und brauchen erstmal eine ordentliche Schrubbaktion mit einer Handbürste. Ansonsten liebe ich diesen Lack einfach! Etwas schade ist, dass diese kleinen Fläschchen von Depend so unauffällig sind und auch in meiner Sammlung ein bisschen untergehen - und ich immer tierisch aufpassen muss, damit ich sie beim Lackieren nicht aus Versehen umhaue...

Aber für dieses Ergebnis nehme ich so ein bisschen mehr Vorsicht beim Lackieren durchaus hin - also Lotte, das war mal wieder ein Volltreffer par excellance!