Freitag, 30. August 2013

Catrice "Expect the unexpected" Purposely purple

Mir ist aufgefallen, dass ich für meine Verhältnisse ja schon echt lange keinen lilanen Nagellack mehr getragen habe (irgendwie hab ich momentan anscheinend eine Rotphase) und mir dann einfach einen meiner vielzähligen lilanen Lacke geschnappt - wobei das "einfach" gar nicht so einfach war, sondern so einiges an Entscheidungsfähigkeit gebraucht hat. Letztlich ist es "Purposely purple" von Catrice geworden - der schon geraume Zeit in meinem Regal gewartet hat (weiß noch jemand, wann die "Expect the unexpected" in den Läden war???).

Da der Lack schon so einige Tage auf dem Buckel hat, hat er noch einen der alten, dünnen Pinsel - mit denen man ihn aber sehr gut lackieren kann. Die Konsistenz ist einen Hauch flüssig, wodurch er mir doch ein wenig an den Seiten ausgelaufen ist, aber ansonsten ging das alles ganz gut (ist ja nicht immer der Fall, wenn Lacke so lange rumstehen). Die Trocknungszeit war so lala, einen Topcoat habe ich auf jeden Fall drüberlackiert und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Dass meine Lila-Wahl einen "langweiligen" Cremelack getroffen hat, hat einen wohlbedachten Grund, den ihr im letzten Bild sehen könnt. Aber auch von der Farbe her finde ich "Purposely purple" sehr schön - wie jeder lilane Nagellack hat auch dieser hier seine zwei Gesichter: Im Sonnenschein oder eben bei gutem Licht ist der Rotstich deutlicher, im Schatten oder gegen Abend wirkt das Lila hingegen eher blaustichig. Ich würde sagen, dass aber insgesamt ein bisschen mehr Rot im Lack ist - das kann aber auch nur schlecht geschätzt sein.
Was man auf den Bildern leider ein bisschen sieht, ist Tipwear - und die Fotos stammen vom Tag nach dem Auftrag (also abends Nägel lackiert, am nächsten Morgen fotografiert)... Da gab es wohl leider eine kleine Unverträglichkeit zwischen Nagellack und Topcoat, denn ich habe das Lila doch ordentlich genug lackiert, um nicht gleich so eindeutige Ränder an den Spitzen zu produzieren. Gerade bei so einem intensiven Farbton ist das natürlich nicht das angenehmste, aber das ließ sich dann doch recht einfach beheben...
Und zwar mit dem "Rosé" von Shiny Nails, den ich euch ja am letzten Sonntag gezeigt hatte. Da kam doch ein wenig Neugier auf, wie er denn als Topper wirken würde und voilà, hier ist er auf dem Lila von "Purposely purple". Obwohl der "Rosé" ja ein ganz klein wenig milchig ist, macht sich das bei einer Schicht als Topper kaum bemerkbar - zumindest nicht auffällig. Ansonsten ergeben die Flakies ein hübsches Bild und werten den ansonsten so einfachen lilanen Lack durchaus auf. Insgesamt bilde ich mir ein, dass das Lila dadurch auch ein wenig blaustichiger wird - aber ich habe jetzt auch kein Vergleichsbild bei Sonnenschein (weil die Sonne sich einfach versteckt hat).
Der Lack hält eigentlich (immer noch) ganz gut - und das seit Dienstag. Hätte ich mir nicht vorhin einen Nagel abgebrochen (beim Brot in die Brotschneidemaschine einlegen im Lidl, da die armen Leute kein Wort Deutsch verstanden haben und ein wenig ratlos vor dem Automaten standen), hätte ich bis auf die Tipwear von Anfang an, keinerlei Verluste zu beklagen... Aber so muss ich morgen erst mal wieder meine Feile zur Hand nehmen und meine Krallen kürzen, bevor ein neuer Lack draufdarf.

Donnerstag, 29. August 2013

Balea "Leichte Bodylotion"

Nachdem ich mich jetzt die letzten zwei Wochen fleißig mit der Bodylotion eingecremt habe, bilde ich mir ein, jetzt auch mal ein Urteil dazu abgeben zu können. Wie so einige Blogger habe auch ich von dm ein Päckchen mit den Pflegeprodukten bekommtn und werde sie mir nach und nach zu Gemüte führen. Angefangen habe ich mit dem für mich persönlich am wenigsten interessanten Produkt, der "Leichten Bodylotion" in hellblau.

Ziemlich klassisch kommt sie in einer gute 20 cm hohen Verpackung daher - gewinnt jetzt sicher nicht den Designpreis, ist aber durchaus praktisch, da man sie oben gut halten und tragen kann. Ich war erst ein bisschen erstaunt, dass da 500ml drin sind - ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass da doch meistens 400ml drin waren... Aber vielleicht habe ich mich da auch geirrt.

Für den halben Liter Bodylotion muss man im Laden wirklich nur läppisches Geld hinlegen - bei meinem Budni 1,19€, also bei dm wahrscheinlich 1,15€. Dafür erhält man eine als "sanfte Feuchtigkeitspflege" ausgeschriebene Lotion für normale, die schnell einziehen soll und 24 Stunden Feuchtigkeitspflege verspricht.

Ich kann mit den meisten Aussagen auf Cremeprodukten nicht viel anfangen - habe ich "normale" Haut? Und 24 Stunden Feuchtigkeitspflege - wie soll ich das denn überprüfen? Also Theorie und Versprechen hin oder her - das Zeug muss ausprobiert werden (und für den günstigen Preis ist das etwas, das man wirklich sehr schmerzfrei mal tun kann).
Ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe ließ mich staunen - da war auf den ersten Blick nichts dabei, was ich sonst so kritisch beäugen würde. Eine genauere Recherche auf Codecheck bestätigt den ersten Eindruck: Bis auf die grundlegende Palmöl-Problematik sind keine Stoffe drin, die negativ auffallen; bis auf 2 Inhaltsstoffe sind sogar alle Ingredienzien für Naturkosmetika geeignet!

Was ich an der Bodylotion richtig positiv finde, ist der Deckel: Der lässt sich nämlich problemfrei auch mit langen Nägeln öffnen, ohne dass man Gefahr läuft, sich etwas abzubrechen! Der Spalt ist  groß genug, dass man einfach mit dem Daumen ohne Zuhilfenahme des Nagels den Deckel anheben kann - ich weiß nicht, an wie vielen Duschgelen ich mir z.B. schon die Nägel abgebrochen habe und nach dem Duschen bzw. Baden sind die Nägel ja auch noch weicher und genau dann cremt man sich ein...

Von der Tatsache abgesehen, dass ich generell eher auf festere Konsistenzen stehe, hat die "Leichte Bodylotion" also schon einmal Pluspunkte gesammelt. Die Lotion an sich ist weiß (überraschend, was?), hat eine cremig-flüssige Konsistenz (sie fließt nicht sofort von selbst weg) und einen leicht süßlichen Cremeduft, bei dem ich zuerst immer an Sonnenmilch denken muss. Der Duft ist allerdings sehr zart und verfliegt nach dem Cremen sofort - man duftet also nicht wirklich nach der Lotion.

Durch die Öffnung im Deckel (ganz normales, leicht erhobenes Löchlein mit vielleicht 4mm Durchmesser?) kann man die Lotion ganz gut dosieren. Total motiviert habe ich mir also einen ordentlichen Klacks aufs Bein gepatscht und angefangen zu cremen - und dabei festgestellt, dass ich einen fatalen Fehler gemacht habe: Während sich die Lotion bei niedriger Dosierung sehr gut verteilen lässt und ratzfatz einzieht, hinterlässt sie bei "Überdosierung" erstmal einen unschönen (sonnenmilchigen) Film, an dem man echt lange rumrubbeln muss, bis man ihn vercremt hat.

Aber Versuch macht bekanntlich kluch - also beim nächsten Mal geringer dosiert, nur einen kleinen Klacks genommen und erstmal den Unterarm eingeschmiert, dann "nachgeholt" und den Oberarm gemacht. So funktionierte das wirklich sehr gut und das Hautgefühl war auch keineswegs klebrig, sondern sehr zart. (Stellenweise habe ich gelesen, dass einige die Creme klebrig finden - ich würde mal vermuten, dass das daran liegt, dass man einfach zu viel erwischt - denn dann pappt sie wirklich ein bisschen und braucht auch, um einzuziehen.) Ob die Pflege jetzt 24 Stunden lang anhält und meine Haut mit Feuchtigkeit versorgt, kann ich beim besten Willen nicht sagen - aber ich habe nicht schon nach kurzer Zeit das Gefühl, dringend nachcremen zu müssen oder sonstiges.

Insgesamt ist die "Leichte Bodylotion" jetzt nicht mein allerliebstes Lieblingsprodukt (da hat Balea deutlich tollere Bodybutter-Produkte!!!), aber das ist auf jeden Fall eine solide und ordentliche Bodylotion. Wenn man beim Dosieren ein bisschen aufpasst und keine besonders intensiv parfümierte Pflege möchte, kann man für den wirklich günstigen Preis durchaus zugreifen. Ich werde sie jetzt erstmal leer machen (was auch ein bisschen dauern kann, da sie recht ergiebig ist) und mir dann die anderen Pflegeprodukte von Balea vornehmen - ich liebäugele ja am ehesten mit der dunkelblauen Pflegecreme...

Mittwoch, 28. August 2013

Kleancolor 158 Metallic pink

Es mittwocht endlich wieder und das heißt, unsere fröhliche Farbwelle geht weiter - heute gibt es eine Menge pinker Lacke bei "Lacke in Farbe... und bunt!". Hei nun - irgendwann musste ja auch mal Pink dran sein und auch wenn mir das Herz bei dieser Farbe nicht auf geht, bin ich doch sehr gespannt, welche Lacke wir heute so zu sehen bekommen!

Ich habe mich für eines meiner USA-Mitbringsel entschieden, "Metallic pink" von Kleancolor. Warum ich mir einen pinken Lack kaufe, wenn ich kein Pink mag? Er war in einem Mini-Set enhalten und ich fand die anderen Lacke so toll! Allerdings ist auch "Metallic pink" nicht zu verachten - denn der Lack deckt mit einer Schicht. Jawohl, eine einzige pinke, schnelltrocknende, perfekte Schicht! Leider stinkt der Lack bestialisch (etwa gute zwei Stunden lang) - da hat dann auch ein Topcoat nichts geholfen.
Zur Farbe würde ich mal sagen, dass das Pink ist. Und zwar ein metallisches - da hat der Name also durchaus vollends ins Schwarze (oder eher Pinke) getroffen! Auf dem ersten Bild ist der Lack am "farbechtesten" - er ist nämlich eigentlich gar nicht so blaustichig, wie er auf den weiteren teilweise Bildern daherkommt. Ich wollte ja anfangs gar nicht wahrhaben, das ernsthaft eine Schicht reichen sollte - aber da der Lack doch leicht dickflüssig ist, sind meine Nägel wirklich rumdum blickdicht!
Auch die bei dem Wort "metallic" erwartete Streifigkeit ist hier kaum zu sehen - oder zumindest nicht wirklich eindeutig in Form von Streifen. Ich gebe zu, auch das hat mich überrascht und wäre dieser Gestank nicht gewesen, hätte ich auch auf den Topcoat verzichtet (wobei die ersten beiden Bilder auch ohne Topcoat sind), aber ich hatte gehofft, mit einer weiteren Schicht Lack die Stinkerei einzudämmen - leider nicht gelungen. Aber ist der Lack nicht einfach schön? Das Finish gefällt mir richtig gut, die winzigen silbernen Partikelchen, die man auch in der Flache gut sieht, ergeben auf dem Nagel ein schönes Farbspiel.
Je nach Licht ist hier mal ein bisschen mehr Blau- mal ein bisschen mehr Rotanteil im Vordergrund - im Sonnenschein glitzert und glänzt der Lack wirklich wunderschön! Er bringt mich zwar nicht wirklich dazu, ein begeisterter Pinkfan zu werden - aber zumindest hatte ich nicht gleich das dringende Bedürfnis, den Lack von den Nägeln zu kriegen (wobei das vielleicht schlauer gewesen wäre). Allerdings bin ich momentan nicht gar so scharf drauf, mir weitere, stinkende Kleancolors auf die Nägel zu patschen...
Da ich bekanntlich in Sachen Naildesign nur eine einzige Kompetenz habe - nämlich Spongen -, habe ich beschlossen, mir noch den orangenen Bruder von "Metallic pink" zu schnappen (also "Metallic orange") und mir den auf die Spitzen zu spongen. Allein war mir das dann aber auch noch nicht genug, also kam der Konfetti-Topper oder korrekterweise "Chalk dust" noch drüber und das Ergebnis fand ich dann richtig hübsch (und für mich deutlich tragbarer als pures Pink).
Das große Manko an "Metallic pink" (natürlich neben der fiesen Stinkerei am Anfang) ist, dass er beim Ablackieren ganz schön hartnäckig ist... Der Lack an sich geht zwar gut ab, allerdings verteilt sich das Pink schön auf sämtliche Haut- und Nagelfitzelchen, mit denen es in Berührung kommt. Dummerweise verfärbt der Lack auch leicht die Nägel (und das, obwohl ich einen Basecoat getragen habe!) - was sich aber nach einer kleinen Schrubbelei mit Natron weitgehend beheben ließ. Zwei Handwäschen später waren auch meine Nagelhäute und Hände nicht mehr rosa - aber ich gestehe, dass ich das für die Deckkraft durchaus noch einmal in Kauf nehmen würde!

Bei Cyw geht es heute logischerweise auch Pink zu - allerdings kommt da ein ganz anderer Vertreter zu seinem wohlverdienten Ruhm: Andere Marke, anderes Finish, anderer Pinkton - schnell rüberschauen!
Und wie gewohnt gibt es ab heute Abend eure Bilder wieder in der Übersicht zu sehen - und wenn ich die Begeisterung von der letzten Woche richtig interpretiere, könnte es eventuell sogar tatsächlich sein, dass wir am Thron von Rot kratzen?

Auf jeden Fall seid ihr bestimmt gespannt, welche Farbe nächste Woche dran ist - und da wir bekanntlich Kontraste gerne mögen, wird es das nächste Mal gar nicht so knallig, sondern ein wenig unauffälliger. Wir machen hier nämlich dem Himmel über Hamburg Konkurrenz (zumindest, was den momentanen Blick aus meinem Fenster angeht) und hätten gerne GRAU!

Dienstag, 27. August 2013

Ein spätes Dienstags-AMU

Der Dienstag hat sich in meinem Kopf schon so als AMU-Dienstag festgesetzt, dass ich desöfteren aufs Neue leicht panisch überlege, ob ich denn mein AMU für die Aktion schon geschminkt habe - bis mir auffällt, dass wir ja gerade Pause machen. Trotzdem möchte ich zumindest für mich ein bisschen an dieser "Tradition" festhalten und euch auch heute ein AMU zeigen.

Heute Morgen wollte ich "irgendwas mit Lila" auf den Lidern tragen, also habe ich mir erstmal drei Lidschatten ("flirty venus" von p2, "moonlight" von Rival de Loop Young und "Lovestoned" von Zoeva)  rausgesucht - und irgendwie wurden es dann doch fünf, die man aber nicht wirklich auseinanderhalten kann. Prinzipiell reichen hier also drei Lidschatten!

Weil mir das Rosarot von dem p2 zu sanft und zu glitzerig war, habe ich aus der Sleek "Chaos" noch ein bisschen nachgelegt und das Lila in der Lidfalte noch ein bisschen mit dem alverde-Lidschatten "Cassis" (die LE hab ich verdrängt) abgedunkelt.

Herausgekommen ist eigentlich ein sehr tragbares (und sogar zu meinem Shirt passendes!) Augen-Make-Up, das mir zwar immernoch einen Hauch zu schimmernd ist, aber von den Farben sehr gut gefällt. (Wenn ich nicht gar so verschlafen aussehen würde, wäre das AMU sogar noch schöner! Und warum Picasa aus meinen Sommersprossen so dunkelbraune Flecken gemacht hat, weiß ich auch nicht - die sind auf meinen "normalen Bildern nicht so dunkel und ich hab diesen "Farbfehler" gerade absolut nicht mehr wegbekommen...)
Den Innenwinkel habe ich ein bisschen mit "Lovestoned" betupft, dann auf dem beweglichen Lid "flirty venus" von p2 aufgetragen. In die Lidfalte und das äußere V kam dann "moonlight" von Rival de Loop Young (alles alter Krams, wobei es "Lovestoned" glaube ich noch gibt). Eigentlich hatte ich gehoft, damit fertig zu sein - aber mir war alles zu hell und vor allem zu viel Schimmer überal - also mit dem Sleek-Chaos-Lidschatten noch etwas rötliches Pink nachgelegt und mit "Cassis" von alverde die Lidfalte abgedunkelt (was man allerdings kaum erkennt).
Dazu der essence Gel-Eyeliner "Berlin rocks" in Dunkellila, Wimpern getuscht und mit schwarzem Kajal noch die obere Wasserlinie geschwärzt (eigentlich wollte ich das ja vorher machen, aber irgendwie hab ich das verpennt...). Am unteren Wimpernkranz ist eigentlich ein bisschen "moonlight" zu finden - aber das ist hier nicht so wirklich gut sichtbar.


















Etwas ärgerlich war, dass mir der grobe Glitzer von dem p2-Lidschatten so ziemlich überall im Gesicht herumgeflogen ist - das war eigentlich so nicht geplant! Sieht man teilweise ja auch in der Braue und auch sonst an diversen anderen Stellen... Aber gehalten hat das AMU den ganzen Tag -und auch wenn es nicht ganz so geworden ist, wie ich das eigentlich im Kopf hatte, hat's mir am Schluss doch ganz gut gefallen.

Was sagt ihr dazu? Irgendwie schieße ich mich momentan mal wieder ein bisschen auf Lila ein - aber damit kann ich auch so einfach arbeiten und die Farbe passt einfach supergut zu meinen Augen...

Und nicht ganz uneigennützig: Wer Lust hat, sich an "AMUs in Farbe... und bunt!" zu beteiligen, findet beim Klick auf das unglaublich kreative Logo (*hust* nein, ich triefe nicht vor Selbstironie!) alle wichtigen Infos.

Ich würde mich über ein paar spannende Umsetzungen der Farbzusammenstellung freuen - aus der groben Vorgabe lässt sich doch so einiges machen!

Montag, 26. August 2013

dm Lieblinge August

Am Samstag Vormittag klingelte es bei mir an der Tür, der arme DHL-Mann stapfte tapfer die Treppen in den dritten Stock hoch und ich konnte schon ein dm-Päckchen erkennen - jippo, irgendwas hatte ich wohl gewonnen! Also fix reingeflitzt, ausgepackt und begeistert gequieckt - die dm-Lieblinge! Mit einem neuen Infokärtchen, das ich zuckersüß finde, ist die momentane Runde lila gehalten - allerdings rotstichiger, als das Lila, das es schon mal gab.
Geilomat - die einzige Box, die ich jemals abonniert hatte (mal von der grandiosen und einzigartigen "make me happy"-Box abgesehen!) und für sinnvoll erachte. Da ich letzte Runde dabei war, musste ich dieses Mal allerdings aussetzen, hatte aber anscheinend beim Bloggergewinnspiel Glück - vielen Dank liebe Glücksfee, fühl dich gedrückt und geknutscht!

Was ich an der Box besonders mag, ist dass nicht nur Beautyprodukte enthalten sind, sondern auch ein bisschen über den Tellerrand geguckt wird und man auch anderen Haushaltskrams bekommt. Spüli kann man immer brauchen, ich greife sonst ja eher zur dm-Eigenmarke, aber das Pril "Mittsommer-Traum" duftet schon mal ganz gut, leicht süßlich und angenehm; spontan hätte ich den Duft aber eher mit Duschgel in Verbindung gebracht.

Für 1,95€ bekommt man hier 450ml Spüli, die zwar auch in einem nett gestalteten und handlichen Spender untergebracht sind - allerdings in meinen Pumpspender (von der Pitaya & Wassermelone-Version von Denk mit) umziehen werden - den finde ich einfach zum Dosieren viel angenehmer, vor allem, da ich das Spüli stehenlassen kann und nicht noch mit nassen Händen mit der Flasche rumhantieren und überall Spüli und Wasser verteilen muss...

Okay, die nächste Zahnpasta hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht, aber diese Whitening-Zahncremes sind glaube ich momentan einfach "in". Mit 2,65€ liegt die "Max white one luminous" von Colgate durchaus im Rahmen, allerdings nicht meine bevorzugte Marke - die Zahnpasta wird aufgrund meiner eher empfindlichen Zähne nur parallel zu einer anderen eingesetzt (leider gibt es keine RDA-Angabe auf der Packung).

Duschprodukte kommen in der Box auch häufiger vor - vielleicht ein bisschen zu häufig, aber das Zeug hält sich ja (genau wie die Zahnpasta) doch auch ein bisschen länger. Die sebamed Sportdusche (2,95€ für 200 ml) zeichnet sich durch einen ph-Wert von 5,5 aus - für empfindliche Haut mag das von Vorteil sein, meiner ist es ziemlich wurst. Was die Inhaltsstoffe angeht, ist das Produkt angenehm unauffällig, auch wenn ich jetzt auf den blauen Farbstoff hätte verzichten können. Die Verpackungsgröße und -form ist aus meiner Sicht perfekt geeignet zum Mitnehmen, das wird also wahrscheinlich meine Reisedusche werden!

Das Produkt, bei dem mein Hirn erstmal nur mit Fragezeichen versehen war, ist die Pantene Pro V "1 Minute Wunder-Ampulle", die angeblich Haarschäden reparieren soll... Mit 1,95€ für eine Einmalanwendung nicht unbedingt supergünstig, aber wenn sie tut, was sie verspricht - man wird sehen! Ich vermute mal, dass ich sie in etwa anderthalb Monaten mal ausprobieren werde - noch sind meine Haare nämlich ganz fit.

Ein weiteres "Standardprodukt", das man schon in so einigen Boxen vorgefunden hat, ist Mascara. Dieses Mal die "Wild mega volume" von MaxFactor, die für 7,85€ im Laden zu haben ist. Das Bürstchen finde ich schonmal megaspannend - leider habe ich noch kein wildes Megavolumen damit zaubern können, aber vielleicht im zweiten Anlauf...

Das Männerprodukt dieser Box (finde ich übrigens Klasse, dass auch die Herren mal was abkriegen! Wobei das glaube ich auch nicht der erste Rasierer ist *grübel* - ich habe da schonmal was verschenkt, wenn ich mich recht erinnere) ist der Balea Men "precision 5", der gleich mit 4 Ersatzklingen ankommt und im Laden 5,95€ kostet.

Ich oute mich jetzt mal als weibliches Wesen, das sich die Beine auch mit einem Männerrasierer rasiert - irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Teile besser und schärfer sind als die Varianten für Frauen (mag aber auch Einbildung sein). Mein Wilkinson Hydro 5 ist allerdings noch recht frisch - also wird der hier wohl an den besten Freund oder einen anderen Willigen abgegeben.

Okay, mein Highlight-Produkt dieser Box ist ernsthaft die Haarbürste! Für 1,95€ von ebelin zu haben, werde ich jetzt endlich meine uralte Bürste entsorgen, denn diese hier ist perfekt! Nicht zu hart, nicht zu weich und vor allem angenehm klein und handlich - ich mag irgendwie keine großen Bürsten, mit den kleinen komme ich deutlich besser zurecht.

Insgesamt kommt die Box auf einen Warenwert von 25,25€ - und das zu einem Abo-Preis von 5€. Alle sieben Produkte kann ich sinnvoll einsetzen, wobei Zahnpasta und Mascara jetzt für mich nicht (schon wieder) hätten sein müssen (aber natürlich bin ich neugierig und probiere sie trotzdem aus - ich Opfer!). 

Was haltet ihr denn so von der Box? Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich von allen Boxen auf dem Markt die dm-Lieblinge als einzige überzeugt haben - das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt einfach: Man bekommt für 5€ immer Produkte, die deutlich über dem Preis liegen (ich glaube, die "günstigste" Box lag mal um irgendwelche 15€ rum?) und gefühlt sind in der Box (für mich!) deutlich mehr sinnvolle Produkte, als bei anderen Anbietern.

Sonntag, 25. August 2013

Shiny Nails "Rosé"

Heute gibt es den einzigen Nagellack, den ich im Urlaub drauf hatte - natürlich habe ich noch ein paar mehr mitgenommen, aber die durften nur eine kleine Rundreise machen (ab und an darf ich ja auch mal lackierfaul sein!). Für Urlaub nehme ich meistens Lacke mit, die mich sonst nicht so wirklich reizen, vorzugsweise nude und unauffällige Vertreter - weil ich mich dann auch nicht so übermäßig über Chips oder Tipwear ärgere.

Dieses Mal durfte also endlich der "Rosé" von Shiny Nails ran - nachdem er geschätzte zweieinhalb Jahre nur dumm in der Gegend rumstand. Lackiert habe ich drei Schichten - wobei zwei auch reichen würden und es mit vieren nicht besser wird. Die Trockenzeit ist durchschnittlich, obendrüber kam für eine bessere Haltbarkeit noch der Topsealer und fertig war meine Wochenmaniküre für den Urlaub (warum nicht ganz auf Nagellack verzichten? Weil ich dann mit mehr abgebrochenen als ganzen Nägeln wieder nach Hause gekommen wäre!).
Auch wenn der Lack "Rosé" heißt, ist da nicht wirklich viel Rosé zu sehen - die Lackbasis ist leicht milchig, aber nicht ernsthaft eingefärbt und von einem rosanen Hauch meiner Ansicht nach auch weit entfernt. Dafür schwirren ganz, ganz viele Glasflecks in dem Lack rum, die irgendwie so leicht champagnerfarben sind - also ernsthaft eingefärbt sind die auch nicht. Die Reflektionen halten sich auch weitgehend im Rahmen - zumeist wirkt der Lack leicht silbernschimmernd, je nach Licht mal ein bisschen gelblich-goldener oder silbern-bläulich. Insgesamt aber eher Kategorie unauffällig - darf ja auch mal sein!
Da der Lack nicht wirklich deckt, vermute ich mal stark, dass er sich als Topper wahrscheinlich besser eignen würde, um den einen oder anderen Cremelack etwas zu pimpen - aber ich war im Urlaub mit dem bisschen Schimmer auf den Nägeln glücklich. Im Sonnenschein habe ich auf meinen Nägeln sogar hier und da ein kleines pinkes Glitzern entdecken können - aber die Kamera war nicht willens, das entsprechend aufs Bild zu bringen - seis drum, dass der Lack keine Discokugel ist, sieht man auch so!
Und da ich letztens mal wieder auf French angesprochen wurde: An diesen Bildern seht ihr wahrscheinlich ganz gut, warum sich meine Nägel nicht wirklich für ein French mit nicht-deckenden Basislacken eignen: Meine Nagelbetten sind recht kurz und mein Nagelweiß ist ziemlich unregelmäßig. Nicht nur "zwischen" den einzelnen Fingern, sondern auch noch auf jedem Finger - am Mittelfinger sieht man das auf dem unteren Bild z.B. ganz gut: Da geht das Nagelweiß links weiter hoch als rechts - wenn ich dann einen gleichmäßigen Bogen ziehen will, bleibt muss ich sehr weit hochgehen, wodurch das French sehr breit wird und unförmig aussieht...
Da ich nicht wirklich viel gemacht habe, das meine Nägel beansprucht hätte, hat der Lack sehr gut gehalten - nach einer Woche hatte ich nur ein paar kleine Eckchen in Mitleidenschaft gezogen (und an einem Nagel ein Stück nachlackieren müssen, da ich mir in einer direkten Konfrontation mit der Tischkante Gott sei Dank nur den Nagellack, nicht den Nagel "abgebrochen" hatte!). Aber generell fällt Tipwear bei so einem Lack natürlich weniger auf. Dass das Ablackieren recht flott ging, dürfte jetzt auch nicht überraschend sein...

Wenn ich's nicht vergesse, stelle ich den jetzt einfach mal zu den Toppern - solo werde ich ihn in der nächsten Zeit sicherlich nicht tragen... Am Mittwoch geht es ja eh erstmal mit einem knalligpinken Lack weiter!

Samstag, 24. August 2013

essence crystal eyeliner "01 twinkly starlight" & "02 black star"

Neben dem gestern gezeigten Sandlack, waren in meinem Testpäckchen auch noch die beiden "crystal eyeliner" enthalten. Flüssigliner sind nicht meine bevorzugte Eyelinersorte, da ich die Gelvarianten lieber habe - aber als Glittertopper sind sie perfekt und da nutze ich auch meine Holovariante häufig. Dementsprechend war ich auf diese beiden schon sehr gespannt - mit dem Silber konnte ich gleich was anfangen, das Schwarz finde ich deutlich schwieriger.
 Jedes Fläschchen beinhaltet 4 ml Eyeliner (langt also für ewig und drei Tage) - und beim ersten Blick erhofft man sich bei dem schwarzen ja einen schwarzen Eyeliner, der ein paar Glitterpartikel beinhaltet - dem ist aber nicht so! Ich finde, bei der silbernen Version kann man schon erahnen, dass es sich lediglich um einen Topper und nicht um einen volldeckenden silbernen Eyeliner handelt. Preislich liegen die Produkte um 2,25€ rum, also durchaus vertretbar.

Das Pinselchen ist mir bei Flüssiglinern deutlich lieber als eine Filzspitze (zumindest momentan), irgendwie bilde ich mir ein, dass ich damit besser zurecht komme. Der Pinsel ist etwa 1 cm lang und auch hinreichend stabil - ich finde, man kann damit ganz gut arbeiten.

Die silbernen Partikelchen sind auf dem Pinsel gut erkennbar, sie sind sehr unregelmäßig (wäre das Lack, würde ich jetzt von Flecks sprechen) und lassen sich auch gut aufnehmen. Bei der schwarzen Version bilde ich mir ein, dass die Partikel gleichmäßiger sind.















Die Swatches ein Mal im Schatten und auf der rechten Seite im Sonnenschein - da sieht man vielleicht die kleinen silbernen Teilchen, die auch im "black star" drin sind, einen Hauch besser. Ansonsten wirkt der Liner doch eher nach schwarzen Pünktchenen ohne Highlights. Die zwei Striche jeweils links sind ein Strich mit den Linern - auf der rechten Seite habe ich es dann deckender versucht - mit "black star" sind das gute 5 Schichten, bei "twinkly starlight" habe ich bei 3 aufgehört.

Die Liner trocknen recht flott, allerdings kann man bei zu viel Rumgepinsele mit der zweiten Schicht auch die Partikel von der ersten wieder anlösen und mitschieben - deswegen ist da eher Tupfen angesagt (allerdings wurde bei mir der darunterliegende Geleyeliner beim AMU nicht wieder flüssig!). Wie man doch gut erkennen kann, ist es mit einer ordentlichen Deckkraft sehr schwer - aber dafür sind sie ja auch nicht wirklich gedacht.

Auf dem Auge habe ich dann einfach mal probiert, wie sich das ausgeht, wenn man die Liner solo aufträgt - und einmal auf einem schwarzen Geleyeliner als Basis (auf schwarz nutze ich auch meinen Hologlitterliner am liebsten).
"black star" sieht gar nicht so schlecht aus - das gibt halt eher einen dezenten Lidstrich ab, der nicht so sehr auffällt. Allerdings muss man dafür auch mehrere Male über die gewünschte Stelle gehen und aufpassen, dass man die Partikelchen auch gut an den oberen Rand kriegt - ansonsten sieht das einfach nur sehr fransig aus. Insgesamt ist das Ergebnis eher unregelmäßig, das fällt aber vorwiegend bei einem sehr genauen Blick aufs Auge auf - aus der Ferne ginge das sogar.

Auf Schwarz aufgetragen sieht man von "black star" dann... eigentlich kaum noch was. Da sind  die Glitzerteilchen, eben weil sie eher matt sind, gar nicht mehr so auffällig und nur die wenigen silbernen Partikel glitzern hier und da - der auffälligste Effekt ist, dass mein matter, schwarzer Geleyeliner jetzt ein bisschen glänzender ist.

Ich glaube, auf anderen Eyelinerfarben kann man mit "black star" wohl eher was anfangen - allerdings ist da immernoch das Manko der Gleichmäßigkeit, die bei matten Partikeln eben besonders auffällt.

"twinkly starlight" kann man meiner Ansicht nach sogar solo tragen - bzw. würde ich ihn einfach auch durchaus solo tragen. Es reichen eigentlich zwei Schichten, damit der Eyeliner halbwegs durchgängig und gleichmäßig aussieht. Da hier sehr viel glitzert und schimmert fällt es nicht wirklich auf, dass es kein komplett deckendes Silber ist. Und wenn man ein kleines, helles Highlight haben möchte, geht der silberne Lidstrich wirklich gut auch ohne weiteres AMU.

Auf schwarz sieht man sehr deutlich, wie stark der Effekt durch "twinkly starlight" ist - das matte Schwarz schimmert nur an wenigen Stellen durch, man kann hier auch einfach eine klare Grenze ziehen, da die Partikelchen deutlich kleiner sind. Für ein (Abend-)Make-Up, das mit ein bisschen Glitzer im Lidstrich noch den letzten Pfiff oder einen weiteren Kontrast bekommt, ist der Eyeliner für mich absolut die richtige Wahl; gerade durch diese kleinen silbernen Partikelchen kann man den Auftrag gut kontrollieren und ein schönes Ergebnis erhalten.

Entfernt (jetzt wollte ich schon "ablackiert" schreiben...) kriegt man beide Liner problemlos mit Wasser oder jedem beliebigen AMU-Entferner - hier und da schwirren dann zwar ein paar kleine Glitterpartikelchen rum, aber insgesamt lässt sich alles ziemlich einfach abschminken. 

Tja, Gesamtfazit? Der silberne "twinkly starlight" gefällt mir ausgesprochen gut - da habe ich schon ein, zwei Gelegenheiten im Hinterkopf, zu denen ich mir den vorstellen kann. Den würde ich also durchaus weiterempfehlen, wenn jemand nach ein bisschen silbernem Glitzer fürs Auge sucht. Bei dem schwarzen "black star" bin ich noch ein bisschen ratlos - ich weiß nicht so recht, was ich mit schwarzem, matten Glitter anstellen soll und wie er sich schlau in ein AMU integrieren lässt (auf dem ganzen Lid verteilt sieht das nämlich einfach nur nach vielen schwarzen Punkten aus.).

Einen weiteren Beitrag zu "black star" könnt ihr euch bei Bonny anschauen - sie scheint mir irgendwie mehr silberne Partikel im Liner zu haben (ich habe geschüttelt! Aber es wurde nicht mehr...).

Vielen Dank an cosnova für das Bereitstellen der Produkte!

Freitag, 23. August 2013

essence color & go quick drying nail polish 165 here's my number

Als ich aus dem Urlaub wieder kam, durfte ich mir bei der Post einen kleinen Umschlag abholen, der ein paar Produkte der "New in town"-LE enthielt (die Sachen sind aber nicht wirklich eine LE, da die Produkte auch ins Standardsortiment kommen). Natürlich habe ich mich gleich auf einen der zwei Lacke gestürzt und nerve euch heute mal wieder mit einem Sandlack - tut mir leid (noch dazu einen, den man in der letzten Zeit schon zig Mal gesehen hat)!

Mit "here's my numer" hat sich also auch essence an das neue Finish gewagt, das hier "Sparkle sand" heißt. Ich habe den Lack in zwei Schichten aufgetragen, die ausreichend deckend waren - eine dritte hätte dann vielleicht alles perfekt und ein bisschen dunkler gemacht, die habe ich aber nicht wirklich für notig erachtet. Im Gegensatz zu den bisherigen Sandlacken scheint mir die Variante von essence länger zu brauchen, bis sie trocken ist. Nicht so lange wie ein normaler Lack, aber deutlich länger als die Strukturlacke von der Konkurrenz. Die Oberfläche ist auch nicht so rauh wie bei den Sally Hansen Lacken - man findet bei essence keinen Rauhfaserputz vor, das geht eher in die Richtung eines Lackes mit einem feinen Glitzertopcoat. Was man hier bevorzugt, ist aber bekanntlich Geschmackssache.
"here's my number" ist ein anthrazitfarbener Lack, der mit kleinen Glitzerpartikeln versetzt ist. Ich habe jetzt schon öfters was von "Hologlitzer" gelesen, möchte mich da aber nicht so ganz anschließen. Wenn ich nicht komplett daneben liege (was nicht ausgeschlossen ist) sind in der grauen Base winzige silberne Flecks, kleiner matter Glitzer in Schwarz und "normale" kleine Glitzerpartikel in Orange, Lila, Dunkelblau, Türkis und Grün. Ich hab echt versucht, ganz genau hinzuschauen - aber mir scheint, dass keiner der Partikel in mehreren Farben changiert (was ja holo wäre). 
Aber eigentlich ist es ja ziemlich egal, was da "genau" drin ist - es kommt ja drauf an, wie es aussieht und da muss ich sagen: Der Lack braucht keine Sonne. Auf dem ersten Bild kommt recht gut raus, wie der Lack im normalen Tageslicht aussieht: In der grauen Base sieht man besonders die blauen, türkisenen, grünen und lilanen Partikel (das Silber sowieso) hier und da kleine Highlights in der Basisfarbe setzen. Diese bunten Puntkte sind auch dafür zuständig, dass die Oberfläche strukturierter wirkt. Im Sonnenschein werden die bunten Reflektionen jedoch ein wenig erschlagen - der silberne Schimmer ist da doch dominanter und nur noch an wenigen Stellen blinkt es hier und da.
Was man in der Sonne aber besser erkennt: Die kleinen mattschwarzen Teilchen! Ansonsten eigentlich unsichtbar kann man sie hier vor allem an den Rändern gut in der grauen Base ausmachen, aber auch hier und da auf der Lackoberfläche der Nägel erkennen. Auch vorwiegend im Sonnenschein aktiv: Die orangfarbenen Glitzerteilchen, die bei "normalem" Licht stark im Hintergrund stehen. Dass der Lack eigentlich eher matt ist, fällt bei Sonnenschein auch kaum auf, da hier eben die silbernen Flecks dominieren und für einen subtilen Glanz sorgen.
Der deutlichste Kontrast dazu: Früh morgens vor Sonnenaufgang mit bewölktem Himmel. Alles eher blaustichig gehalten, das Silber ist hier bei weitem nicht so dominant, allerdings ist auch das Farbspiel nicht so herausstechend. Ich hatte mir ja (wie wahrscheinlich ganz viele andere Mädels auch) einen Sandlack mit buntem Glitzer gewünscht und es freut mich, dass sich essence da rangewagt hat. Die Umsetzung ist vielleicht nicht perfekt gelungen - das bunte dürfte ruhig noch dominanter (und holo!!!) sein, aber der Lack hebt sich doch ein bisschen von den Versionen anderer Marken ab.
Das unterschiedliche Geglitzer gut aufs Bild zu kriegen, war mir nur unscharf möglich - aber auf diesem Bild seht ihr zumindest ein bisschen, dass das Finish nicht zu Unrecht "Sparkle"sand heißt: Überall auf den Nägeln (und auch in der Flasche) funkelt und glitzert es in unterschiedlichen Farben.

Zur Haltbarkeit - nun ja, wir reden von einem Sandlack, der ohne Topcoat getragen wird. Zwei Tage hat das Finish bei mir perfekt gehalten, am dritten Tag sind mir an den Tips ein paar Eckchen abgesplittert, am Nachmittag hatte ich mir dann irgendwie einen Streifen quer über den Nagel abgerubbelt und ablackiert. Hier würde ich also sagen, dass der Lack in dem Rahmen liegt, den andere Sandlacke auch vorzuweisen haben.

Gesamtfazit? Ich würde sagen, essence ist hier recht erfolgreich auf den Trendzug der Strukturlacke aufgesprungen und hat ein solides Produkt abgeliefert! Die etwas längere Trockenzeit ist ein kleineres Manko und sicherlich ist der Lack kein absolutes "must have", aber man kann, wenn man denn das strukturierte Finish mag, sicherlich nicht viel falsch machen. Ich fand ihn in der Preview schon interessant und hätte ich es vor der Post noch zu Budni geschafft, hätte ich ihn mir auch so gekauft - und es definitiv nicht bereut!

Vielen Dank an cosnova für das Bereitstellen des Produktes!

Donnerstag, 22. August 2013

Essbare Mitbringsel aus dem Urlaub: Pierogi oder zu Deutsch dann eher Piroggen

Eines der Highlights jedes Urlaubs in Polen ist die Suche nach gutem Essen - wobei hier für mich der eindeutige Fokus auf "Pierogi" liegt. Im Prinzip sind das profane Teigtaschen, aber wer schon mehr als ein Mal Maultaschen gegessen hat, weiß, dass es da himmelweite Unterschiede zwischen den einzelnen Gerichten gibt! Und mindestens genau so viele Rezepte wie Esser...

Der große Streit geht schon bei der Frage los, ob Ei in den Teig kommt oder nicht (bei uns gibt's kein Ei!)... Dann natürlich, ob NUR Eigelb oder das komplette Ei - von den Variationen der Füllung ganz zu schweigen. Ganz "klassisch" gibt es natürlich "Pierogi z mięsem", also mit einer Fleischfüllung (die natürlich auch variiert - von durch den Fleischwolf gedrehtem hochwertigen Suppenfleisch (yummi!) bis zu profanem gebratenen Hackfleisch (weniger yummi) findet man da alles), die mit angebratenem Speck serviert werden - und da dürfte die größte Ähnlichkeit zu unseren Maultaschen zu finden sein. Für mich nur mäßig interessant, da man die auch recht gut selbst machen (lassen *hust*) kann.

Sehr häufig gibt es auch "Pierogi z kapustą i grzybami" - also mit Sauerkraut und Pilzen. Ist jetzt ehrlich gesagt eher meine letzte Wahl, da ich die Kombination nicht so herausragend finde und man auch diese Füllung recht gut selbst machen kann, aber man kann sie zumindest essen. Inzwischen gibt es auch ein paar "neuere" Füllungen wie Brokkoli oder Spargel - allerdings habe ich die bisher nur im Kühlregal oder Tiefkühlfach gesehen. Beim Essengehen in Polen ist mir das noch nie untergekommen.

Mein Highlight sind "Pierogi ruskie", eine sogenannte "russische Füllung", die aus Kartoffeln und Twaróg besteht, einer Art Schichtkäse (sehr schwierig zu beschreiben, da es hier in Deutschland kein vergleichbares Produkt gibt - aber geschmacklich ist das wie Quark und kann sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden.), Salz und Pfeffer. Dazu gibt es dann angebrutzelte Zwiebeln und / oder Grieben bzw. Speck. Klingt zwar popelig einfach, ist aber gar nicht so einfach schmackhaft hinzukriegen - leider landen oft Würzmischungen in der Masse und sie schmeckt dann unangenehm künstlich und überwürzt oder das Verhältnis von Kartoffeln zu Twaróg passt nicht. Wenn's die (hausgemacht!) in einem Restaurant gibt, wird immer probiert - häufig sind sie auch sehr gut.

Leider war sämtliche abgepackte Ware, die man entweder im Kühl- oder Gefrierfach in diversen Läden kaufen kann, bisher enttäuschend - da ist also nichts mit nach Hause bringen! Aber die süße Variante kann man gut aus dem Kühlregal mitnehmen und das habe ich dieses Mal auch getan - im Supermarkt (der netterweise "Marienkäfer" heißt) einfach zwei Päckchen auf gut Glück zum Testen gekauft (die russischen von dieser Marke hatten wir probiert, waren essbar, die mit Sauerkraut waren sogar recht gut). Preislich ist das auch keine große Investition - ich glaube ein Päckchen kostet um einen Euro rum.
Es gibt eine reine Twaróg-Füllung (also Quark, rechts in Blau im Bild) und saisonbedingt auch reine Fruchtfüllungen oder Frucht-Quark-Füllungen (links mit Blaubeeren). Im Restaurant bekommt man die Pierogi dann häufig mit flüssiger Schlagsahne und ein paar Früchten bestreut serviert; zu Hause mag ich die Variante mit geschmolzener Butter mit Semmelbröseln und Zucker deutlich lieber! An Früchten gibt es z.B. Blaubeeren oder Erdbeeren, auch Himbeeren sind mir schon untergekommen - am häufigsten sind jedoch wohl Blaubeerfüllungen.

Die Pierogi kommen einfach für ein paar Minuten in gesalzenes, aufgekochtes Wasser und ziehen dann, bis der Teig durch ist - die Füllung muss ja nur warm werden. Auch wenn das jetzt optisch nicht unbedingt ein Sterneessen ist - es schmeckt (wenn die Teigtaschen gut sind!) richtig lecker und meine waren hinreichend blaubeerig und dementsprechend lila.
Wer also mal in Polen ist - oder auch nur kurz durchfährt -, der sollte unbedingt in einer Bar oder einem Restaurant vorbeischauen und sich Pierogi (in welcher Geschmacksrichtung auch immer) zu Gemüte führen, wenn sie denn selbstgemacht sind! Für kleines Geld (je nach Ort habe ich bisher Preise zwischen 1,50€ und 3€ für eine Portion gesehen) kann man ja ruhig mal probieren. Bei den Tiefkühl- und Kühlprodukten ist dagegen eher Vorsicht geboten, bzw. der eigene Geschmack gefragt - allerdings habe ich die hier auch noch nirgendwo gesehen (aber ich muss mal in einen polnischen Spezialitätenladen schauen, vielleicht gibt's die ja dort.).

Na, Hände hoch, wer von euch hat schon Mal Pierogi welcher Art auch immer gegessen?

Mittwoch, 21. August 2013

SpaRitual "Twinkle Collection" Solstice

Nach zwei Wochen Urlaub bin ich wieder anwesend (und die Übersichten auch auf dem aktuellen Stand - was ne Arbeit!) und mittwochs heißt das wie gewohnt: "Lacke in Farbe... und bunt!" - inzwischen in der 17. Runde! Den vierten Monaten rollt unsere Farbewelle schon durch die Blogosphäre und ich bin immer wieder begeistert von euren tollen Beiträgen und den unterschiedlichen Lacken, die wir zu sehen bekommen! Heute gibt es von mir ein kleines Goodie, das ich beim Swap mit Elena bekommen habe - "Solstice" von SpaRitual.

Wenn es schon golden wird, dann bitte ordentlich und ich habe einen Wahnsinnslack im Angebot. "Solstice" deckt bei mir mit zwei Schichten und ist - auch wenn der Lack eigentlich so absolut gar nicht zu mir passt - für mich wohl der Inbegriff von Gold. Wie meine bisherigen SpaRitual-Lacke ließ sich "Solstice" total einfach auftragen, trocknete superschnell und das Ergebnis - naja, ich glaube, das spricht für sich!
"Solstice", die Sonnenwende, besteht aus einer klaren Base die mit goldenen Flecks so gespickt ist, dass man schon gar nicht mehr glaubt, dass der Lack farblos ist. Ist er aber! Auf dieser unglaublichen Dichte an goldenen Teilchen basiert auch die gute Deckkraft - schon die erste Lackschicht ist mit ganz viel Gold gespickt, die zweite Schicht macht dann alles perfekt deckend und ich hatte beim Blick auf meine Nägel ein bisschen das Gefühl, als hätte ich mir Goldfolie aufgeklebt...
Der Goldton ist ganz schön gelb - und das ist so gar nicht mein Fall! Ich fand Goldschmuck noch nie toll, war schon immer eher das Silbermädchen (sehr zur Verzweiflung meiner Mutter, die sich dann aber bald darüber freute, dass sie meinen Goldschmuck tragen kann) und so ähnlich geht es mir auch mit Gold auf den Nägeln: Das passt einfach nicht zu mir, das bin nicht ich und das beißt sich auch noch ordentlich mit meinem Hautton - aber holla die Waldfee ist das ein krasses Gold!
Diese Glasflecks sind der blanke Wahnsinn - ohne Topcoat glitzern und schillern die wahnsinnig vor sich hin! Im Sonnenschein kommt der gelbgoldene Unterton ganz deutlich raus, an den Rändern könnte man hingegen schon fast denken, dass der Lack einen leichten Touch in Richtung Bronze kriegt - aber mal ehrlich, im Sonnenschein strahlen kann wohl so ziemlich jeder Lack! "Solstice" kann das aber auch im Schatten!
Auch ohne direkte Sonneneinstrahlung haben die Goldflecks doch noch ordentlich was zu bieten, das Gold wirkt zwar etwas kühler, der leicht orangene Unterton geht verloren und dafür ist der gelbliche Anteil deutlicher - ich finde den Lack einfach ganz schön krass, auch wenn er mir als Solist nicht so wirklich steht...

Und natürlich gibt es auch schon den ersten Ausblick auf Cyws goldenen Lack - na, wenn das mal nicht ein Schätzchen ist, das man sich genauer ansehen muss!
Wie immer gibt es eure Einsendungen bei mir tendenziell wohl erst ab morgen, da ich heute Abend unterwegs bin, in der Hall of Fame zu begutachten - ich bin megamäßig gespannt, was für unterschiedliche Goldtöne wir heute zu sehen kriegen!

Die spannendste Info ist aber wohl die für die kommende Farbe: In der nächsten Woche wollen wir eure krassesten PINKtöne sehen! Dieses Mal also bitte kein harmloses, pastelligen Rosa, sondern die knalligere, farbintensive Variante bitte!