Mittwoch, 31. Juli 2013

Nyx Girls Nail Polish 137 Sandals

Und *flupp* wieder ist eine Woche rum und es ist Mittwoch, das heißt, es gibt in gewohnter Manier eine neue Runde "Lacke in Farbe... und bunt!". Heute wohl mit einer der Sommer- und Trendfarben, die irgendwie immer gehen und dauernd in sind: Koralle!

Erstaunlicherweise habe ich wirklich einige Koralltöne in meiner Sammlung, heute gibt es aber einen von einer Marke, die es hier schon lange nicht mehr zu sehen gab: Nyx "Sandals" habe ich vor über einem Jahr gekauft und ihn seitdem zwar öfters in der Hand gehabt und mal ein bisschen mit ihm rumgespielt, aber nie komplett lackiert. Für die Deckkraft auf den Bildern habe ich - Achtung festhalten - sagenhafte vier Schichten benötigt. Der Lack ist nämlich sehr dünnflüssig und hat kaum deckende Weißanteile, sondern geht eher in Richtung eines Jellylackes (dafür fehlt ihm allerdings ein bisschen die Tiefe - seltsam).
Die Trockenzeit ist eher so mittelprächtig, mit einem Topcoat lässt sich das aber in den Griff kriegen. Die Farbeist - welche Überraschung! - ein ganz toller Korallton, der mal eher rötlichpink und mal wieder orangener wirkt. Aber auf jeden Fall hat der Lack ordentlich Bumms - ich habe mich zwischendrin gefragt, ob das nicht schon in Richtung Neon geht, aber dafür fehlt dann doch noch das Leuchten, das die Neonlacke alle mit sich bringen.
Die eher mäßige Deckkraft habe ich ja schon erwähnt - und dummerweise sind die vier Schichten, die ihr hier seht, auch nicht komplett blickdicht - wenn man ganz genau hinschaut, kann man teilweise wirklich noch die Grenze zu meinem Nagelweiß sehen... Das dürfte wohl ein eindeutiger Hinweis darauf sein, dass "Sandals" nicht so übermäßig gesättigt ist. Bei dieser Farbe finde ich das allerdings auch gar nicht so tragisch bzw. fällt das wirklich nur auf, wenn man sehr genau hinschaut - bei einem "normalen" Blick auf die Nägel sieht man einfach nur diese intensive pinkorangene Farbe.
Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht doch einen weißen Lack als Basis für "Sandals" ausprobieren will - aber das war mir dann doch ein bisschen zu blöd und schließlich hatte ich die vier Schichten schon lackiert... Und so tragisch ist die leichte Deckschwäche jetzt auch nicht - die Farbe ist einfach toll, da kann ich auch über sowas hinwegsehen und mich darüber freuen, dass meine Nägel ein bisschen strahlen. (Aber irgendwie neige ich momentan dazu, zu behaupten, dass die Nyx-Lacke jetzt nicht so wirklich die allerbeste Deckkraft haben - zumindest ist das meine weit zurückliegende Erinnerung an andere Lacke.)
Obwohl ich die Farbe überraschend schön finde und gern getragen hab (immerhin zwei Tage), habe ich mir trotzdem noch ein Schwämmchen geschnappt und einen kleinen Gradienten gespongt (immerhin kann ich das so halbwegs!). Dummerweise hat sich teilweise mein blödes Schwämmchen zerlegt und kleinere Bröckelchen auf den Nägeln hinterlassen (besonders auf dem Mittelfinger), sodass ich das nicht mehr allzu lang getrage haben. Übrigens war das sauschwer zu fotografieren, fragt mich nicht, wieso! Auf den Nägeln war der Verlauf deutlich sichtbar, aber auf Fotos kam das so gut wie gar nicht raus...
Tja, Fazit zu "Sandals"? Die Farbe gefällt mir sehr gut - der Lack an sich ist eher mittelprächtig, die Deckkraft ist gerade für den Preis von 5€ nicht wirklich toll, wer hat denn bitte Lust, ernsthaft vier Schichten zu lackieren und dabei noch immer brav abzuwarten, damit man nicht Gefahr läuft, Bläschen oder ähnliches zu riskieren? Muss ja nicht wirklich sein, da gibt es besser deckende Lacke für weniger Geld...

Cyw zeigt uns heute auch einen richtigen Schatz von Catrice- manchmal muss man halt gar nicht so weit gucken, um hübsche Lacke zu finden! Ein bisschen heller als meine Sandalen, aber nicht weniger schön!
Und hier folgt wieder der Standardsatz: Ab heute Abend findet ihr *HIER* eure Beiträge und somit eine ganz tolle Übersicht zu korallfarbenen Lacken - ich hoffe, ihr habt euch nicht gar so anstrengende Vertreter herausgesucht, wie ich...

Nachdem wir diese Woche durchaus knallig und auffällig waren, wird es nächste Woche wieder etwas gedeckter - so langsam steuern wir ja auch auf den Herbst zu (*hust* naja, nicht so gar wirklich, aber ewig ist es nicht mehr hin!), deswegen wollen wir eure schönsten BRAUNTÖNE sehen!

Dienstag, 30. Juli 2013

AMU-Dienstag: Sleek-Crossover "Acid au naturel", Teil 6

Mit der sechsten Runde des Crossovers der "Acid" und der "Au naturel" schicken wir den AMU-Dienstag erst einmal in die wohlverdiente Sommerpause! Wie lange die Pause dauern wird, ist momentan noch nicht so ganz klar - das wird mehr oder minder spontan entschieden, je nachdem, wie fit die baldige Mama so ist, sobald sich der Nachwuchs denn angekündigt hat.
Dementsprechend bitte einen aufsehenheischenden Trommelwirbel für das vorerst letzte Dreiergespann im AMU-Dienstag! Für den krönenden Abschluss habe ich ja die perfekte Kombination ausgesucht - mit Blau, au weh!
Der Pfeil im Bild soll auf "Cappuccino" hindeuten, den man wunderbar nicht sieht - der perfekte matte Nudeton also! Dazu gibt es einen guten Bekannten namens "Noir", mattes Schwarz wie eh und je und aus der "Acid" gibt es die Farbbombe des Trios, den schimmernden, hellblauen Lidschatten (kommen da noch jemandem schreckliche Assoziationen zu?). Der Blauton strahlt zwar schön, ist jetzt aber nicht das Wunder an Deckkraft, aber handhabbar - mit ein bisschen Schichten ist da schon was rauszuholen.

Tja, was wollte ich also als vorläufigen würdigen Abschluss aus diesen dreien machen? Angefangen habe ich mit dem nahezu unsichtbaren "Cappuccino" und den auf dem Lid verteilt - im Innenwinkel sowieso, da wollte ich die Farbe auch sichtbar lassen. Dann gab es das Blau auf den Rest und auch ein bisschen in die Lidfalte, nach Innen hin mit "Cappuccino" verblendet, nach "unten" hin nicht bis ganz an den Wimpernkranz aufgetragen. Zum Schluss mit "Noir" im Außenwinkel alles ordentlich eingeschwärzt. Zwischen dem Blau und dem Schwarz ging das Verblenden recht gut, wobei sich hier die Schimmerpartikel aus dem Blau doch recht schnell in "Noir" gemischt haben.
Am unteren Wimpernkranz habe ich ein bisschen "Noir" aufgetragen und nach innen hin mit dem Blau verblendet, beide Wasserlinien noch mit einem schwarzen Kajal bepinselt und mit "Noir" noch einen soften Lidstrich am oberen Wimpernkranz gezogen. Mit Mascara die Wimpern getuscht und fertig war der Spaß!
Das Verblenden zwischen "Cappuccino" und "Noir" hat sich als gar nicht so einfach herausgestellt, wirkt jetzt jedoch auf den Bildern krasser, als es tatsächlich ist - "Cappuccino" legt sich recht dominant auf den schwarzen Ton und man läuft schnell gefahr, alles sehr deutlich abzusoften, das wollte ich aber gar nicht. Auf dem unteren Bild sieht man dafür recht gut, dass der Verlauf zwischen den beiden Lidschatten im Innenwinkel eigentlich recht harmonisch ist. Den Blauton habe ich absichtlich doch recht eindeutig von "Cappuccino" abgesetzt und finde das in der Gesamtwirkung eigentlich ganz nett, besonders mit dem schwarzen, aber gar nicht so auffälligen, Lidstrich.
Trotz anfänglicher Befürchtungen muss ich ja doch sagen, dass mir das AMU so ganz gut gefiel - ein "Eh, das schaut ja echt gar nicht so übel aus" rutscht mir selbst gar nicht so oft raus, wenn ich in den Spiegel schaue (und nein, das hat jetzt nichts mit Eigenlob zu tun)... Aber trotz der eindeutigen Kontraste hat mir dieses Gepinsel einfach zugesagt und ich finde, dass es doch einen durchaus akzeptablen Pausengong darstellt, oder?

Ich bin allerdings auch riesig gespannt, was maedchen aus diesen drei Lidschatten gemacht hat - und so recht traue ich mich ja nicht, rüberzugucken, weil das dann wirklich heißt, dass der AMU-Dienstag in Sommerbabypause geht...

Montag, 29. Juli 2013

Getagged - Get your freak on

Von Marisol kam der Tag geflogen - und ich mag solche Sachen ja grundsätzlich ganz gerne, wenn es nicht nur um profane Ja / Nein-Antworten geht. Ich glaube, ich habe sie jetzt auch lang genug warten lassen *hüstelchen*, sorry dafür... Also gut, Fragen los!

1. Bei welchem Spitznamen nennt dich nur deine Familie?
Ich glaube, der einzige "Spitzname", den nur meine Eltern benutzen ist "Kind" (als Einzelkind ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand anders angesprochen fühlt, auch sehr gering...). Wäre ja seltsam, wenn das andere Leute zu mir sagen würden... Freunde, die mich schon seit der Schulzeit kennen, nennen mich allerdings anders als diejenigen Menschen, die mich erst nach meinem Studium kennen gelernt haben - aber den Namen behalte ich lieber für mich.

2. Hast du eine komische Angewohnheit?
Mh, von der Tatsache abgesehen, mein Hüggli-Kissen immer gleich in den Nacken zu packen, sobald ich mich auf meine Couch setze abgesehen? Ich glaube, nichts so wirklich Seltsames... Okay, vielleicht doch - ich brauche zum Schlafen immer eine Decke, egal wie heiß es ist. Zumindest einen Zipfel zum unter den Arm packen oder ähnliches, ganz ohne Decke mag ich nicht; auch nicht, wenn ich auf einer Couch einschlafe - das ist definitiv seltsam!

3. Hast du irgendwelche ungewöhnlichen Phobien?
Ne, zumindest wüsste ich keine. Ich bin da ziemlich schmerzbefreit. Klar, wenn irgendwo eine dicke Spinne rumkrabbelt, habe ich nicht unbedingt das Bedürfnis mit ihr zu kuscheln, aber in Panik verfalle ich da noch lange nicht... Auch nicht bei Mäusen oder Gewitter (uh, ich LIEBE Gewitter!) oder wackelnden Flugzeugen. Ich glaube, ich bin ziemlich un-phobisch. Bei Zombies à la "I am legend" könnte ich ein wenig phobisch werden - aber gott sei Dank ist die Wahrscheinlichkeit für sowas ja eher gering...

4. Zu welchem Lied gehst du heimlich total ab?
Heimlich? Ich glaube, zu gar keinem - ich hüpfe auch auf offener Straße zu irgendwelcher Musik rum, da kenne ich keine Gnade! Das Fliegerlied ist für sowas ja prädestiniert, auch wenn das so gar nicht meine Musikrichtung ist - aber wie gesagt, nicht heimlich.

5. Gibt es Dinge, die du überhaupt nicht leiden kannst?
Hach, wo soll ich nur anfangen? Unhöflichkeit, Unehrlichkeit, Respektlosigkeit? Das Ganze noch gepaart mit gnadenloser Dummheit - da könnte ich die Krise kriegen! Die Bedienung, die einem in einem dreisten Tonfall sagt, dass Bestellen schon schwer ist, weil sie nicht auf die Idee kommt, dass man bei "2 für 1" doch mal nachfragen könnte, ob die Leute tatsächlich 8 Cocktails wollen oder nicht nur 4? Der Depp, der sich mit "Ich bin nicht in der Stadt." entschuldigt, am gleichen Tag aber noch jemandem über den Weg läuft, mit dem man dann Abends zusammensitzt? Oder auch Leute, die einfach mal untertauchen, obwohl sie noch Verpflichtungen haben... Da fällt mir echt unglaublich viel ein!

6. Hast du eine nervöse Angewohnheit?
Nervös? Ne... Wenn mir langweilig ist, kritzele ich auf irgendwelchen Blättern rum, aber so das typische nervöse Beinwackeln oder sowas habe ich nicht. Nervös sein ist ja auch wenig hilfreich - durchatmen und chillen hilft da deutlich mehr.

7. Auf welcher Bettseite schläfst du?
Wenn man direkt auf das Bett schaut, erstmal auf der rechten. Bis ich irgendwann in der Nacht beschließe, dass ich lieber schräg oder quer liege... Oder manchmal auf der linken, wenn mir die rechte nicht zusagt - ich bin da nicht so wählerisch, Hauptsache bequem! (Und ja, ich neige auch mit einer anderen Person im Bett durchaus dazu, nachts spontan die Seite zu wechseln, bisher hat sich da noch keiner beschwert!)

8. Was war dein erstes Stofftier und wie hieß es?
Mein erstes Stofftier war bzw. ist immer noch ein Stoffhund. Man munkelt, dass er mir von meinem Opa mitgebracht wurde, irgendwann, als ich noch ein kleines Zwergal war. Benannt wurde er nach einem Fernsehhund aus einer Serie (der witzigerweise ein Deutscher Schäferhund war, mit dem mein Plüschhund natürlich überhaupt nichts gemein hat) und heißt "Scharik". In meinem kindlichen Leichtsinn habe ich dem armen Kerl mindestens ein Ohr abgerissen, ein Bein und ein Arm sind auch schon neu angenäht, die Augen weisen diverse Kratzspuren auf und überhaupt ist der arme Kerl wirklich schon ganz schon abgeliebt... Aber gut, er hat auch schon gute zwei Jahrzehnte auf dem Buckel - da darf er ja in seinem Ruhestand ein bisschen benutzt aussehen!

9. Welches Getränk bestellst du immer bei Starbucks?
Ehem, ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal bei Starbucks war und etwas gekauft habe... Oh, vielleicht doch, das könnte Weihnachten 2011 gewesen sein und da gab es irgendwas mit Karamell? Ich bin einfach keine Kaffeetrinkerin und finde Starbucks total überteuert. Falls ich da was bestellen müsste, wäre es auf jeden Fall irgendwas mit viel Milch und Geschmack!

10. Welche Regel predigst du immer, betreibst sie aber selbst nie?
Ich vermute mal "Nicht aufregen, das ist schlecht für den Blutdruck!"? Wobei ich durchaus versuche, mich nicht aufzuregen, aber wenn ich mit abgrundtiefer Dummheit oder Dreistigkeit konfrontiert werde, geht das einfach nicht anders. Dann rege ich mich auf! Aber ich glaube, der Satz kommt mir anderen Gegenüber häufiger über die Lippen, als dass ich mich selbst dran halte - shame on me!

11. Wie stehst du unter dem Duschkopf?
Tendenziell so, dass der Wasserstrahl nicht direkt auf die Tür spritzt. In meiner Wohnung stehe ich eh nicht unter dem Duschkopf, weil ich nur eine Wanne habe, in der man nicht im Stehen duschen kann *seufz*.

12. Hast du irgendwelche ungewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten?
So richtig ernsthaft ungewöhnlich? Ne... An meinem linken Fuß knackt irgendeine Sehne, wenn ich meine große Zehe bewege und ich kann meine Hand um 180° drehen, ohne den Ellenbogen zu bewegen - aber das sind keine Besonderheiten. Zungerollen und Schielen können auch die meisten - ich glaube, ich bin da ziemlich langweilig!

13. Was ist dein liebstes Essen, auch wenn du eigentlich weißt, dass es schlecht ist?
Was heißt hier schlecht? Per se ist ja nix schlecht! Also salzige Chips sollte man jetzt nicht in rauhen Mengen essen, genauso wenig wie Käsebrötchen und Ciabatta - aber so richtig ernsthafte Gelüste auf "schlechtes" Essen habe ich wohl nicht.

14. Welche Sätze oder Wörter sagst du ständig?
"Sach ma, geht's noch?" ist wohl eine Sache, die mir in letzter Zeit häufiger über die Lippen kommt, vorwiegend in Kombination mit "ALTER", wenn ich auf Personen aus Frage 5 Treffe. Ansonsten benutze ich gerne "suboptimal" und in letzter Zeit durch diverse Fernsehserien "Gee", aber das doch nur im Privaten.

15. Zeit schlafen zu gehen, was trägst du?
Na irgendeinen zweiteiligen Schlafanzug! Mit Nachthemden kann ich absolut nichts anfangen, ich strampel mich dann immer frei - ich brauch zum Schlafen eine Hose! Im Winter auch Socken, aber nur, wenns kalt ist, im Sommer geht das auch ohne wunderbar.

Sooo, wer will noch mal, wer hat noch nicht? Wie sieht es mit Eliane, KaTi und Alice D. aus - habt ihr Lust?

Sonntag, 28. Juli 2013

Rival de loop young "Aroma nails" Blaubeere

Selten hat mich ein Nagellack so geärgert, wie diese Blaubeere - unglaublich! Freundlicherweise wanderte er aus nakuras Händen in meinen Besitz, nachdem sie sich im Rahmen von "Lacke in Farbe... und bunt!" bei Türkis mit dem Lack auseinandergesetzt hatte - wobe ich das "freundlicherweise" eigentlich revidieren muss, weil der Lack mich echt in den Wahnsinn getrieben hat (aber trotzdem Danke - der gute Wille zählt ja!)!

Ich habe jedes Mal drei Schichten gebraucht, um die Farbe deckend auf meine Nägel zu kriegen - da ich den Lack inzwischen vier Mal (!) lackiert habe, behaupte ich einfach mal, dass er vorher zu durchscheinend und ungleichmäßig ist! Die Trockenzeit war irgendwie katastrophal - auch mit Topsealer drüber konnte ich noch nach einer Stunde den Lack "herumschieben". Ganz komische Sache, aber ich konnte Falten produzieren, die sich dann auch mehr oder minder wieder ausgleichen ließen - aber trocken war der Lack zu der Zeit definitiv noch nicht! Die Konsistenz ist auch irgenwdie schwierig - ein gleichmäßiges (oder halbwegs gleichmäßiges) Ergebnis gibt es erst mit einem Topcoat...
Die Farbe ist natürlich sehr toll - ein wunderschöner, intensiver, heller Blauton mit einem Cremefinish. Joa, jetzt gerade vom Finish her nichts Besonderes, aber der Clou ist ja auch, dass es sich um einen Duft-Nagellack handelt und da muss ich sagen, dass ich sehr überrascht war und bin! Auch wenn ich jetzt nicht wirklich eine Blaubeere rausriechen kann, duftet der Lack sehr intensiv nach etwas Süßem, Künstlichen... Ich finde je auch, dass das noch vom künstlichen Blaubeerduft recht weit weg ist, aber gut. Auf jeden Fall hält sich der Duft sehr lange und wird auch von einem Topcoat nicht unterdrückt - wenn ich also meine Hände beim Essen Richtung Gesicht geführt habe, kam mir jedes Mal eine kleine Duftwolke süßlich-künstlich-blauen Duftes entgegen.
Duften kann der Lack also - die Farbe ist auch hübsch, aber ansonsten ist der Lack für mich eine einzige Katastrophe gewesen. Beim ersten Lackieren hatte ich überall irgendwelche Fusselchen auf den Nägeln - und zwar auf allen. Dummheit beim Lackieren? Mag sein, also alles runter, nachdem sich das mit einem Topcoat nicht überdecken lies. Beim zweiten Mal gesellten sich zu den Fusselchen (die definitiv nicht auf meinen Nägeln waren, sondern sich augescheinlich in den Lack geschummelt hatten) auch noch dumme Bläschen, weil drei Schichten nunmal nicht wirklich wenig sind. Also auch wieder ablackiert... Dummerweise hat sich der Lack bei den Versuchen drei und vier auch nach kurzer Zeit als besonders zickig herausgestellt - die Unebenheiten und ominöse Bläschen unter dem Topcoat (die vorher nicht da waren) kamen nach einiger Zeit durch.
Ich habe wirklich keinen Schimmer, ob nakura da einfach einen Montagslack erwischt hat, Marina hatte (bis auf die seltsame Konsistenz) zumindest keine Fusselprobleme und hat die Trockenzeit auch durchaus gelobt.Ich würde aufgrund meiner vier Lackierversuche (!!!) den Lack auf keinen Fall weiterempfehlen - die Versuche, irgendwelche Fusselchen wieder aus dem Lack zu kriegen waren einfach zu nervig und auch wenn der Duft ganz nett ist, ist mir die Farbe den Aufwand nicht wert... Da kann man sich auch für das gleiche Geld bei einer anderen Drogeriemarke bedienen.

Immerhin ließ sich der Lack recht gut ablackieren - auch wenn Blau ja gerne die Nägel verfärbt, konnte ich davon hier nichts merken, alles ließ sich einfach entfernen. Das ändert zwar nicht viel am Gesamtfazit, aber tröstet zumindest ein kleines bisschen über die anderen Schwächen hinweg - schwer drauf, dafür leicht wieder runter? Ne, das wird definitiv keiner meiner Lieblingslacke!

Samstag, 27. Juli 2013

USA-Urlaub: National Gallery of Art in Washington, D.C.

Das letzte "Bilderposting" aus den USA ist ja schon eine Weile her, wir haben uns natürlich auch ein bisschen Ruhe von dem ganzen Kunstkrams gegönnt, aber natürlich hatte auch Washington, D.C. ein bisschen Bildung in diesem Bereich zu bieten: Die National Gallery of Art befindet sich ebenfalls in der National Mall, ist jedoch in zwei Gebäude unterteilt - es gibt einen West- und einen Ostflügel.

Beide Gebäude sind museumstypisch Riesenklötze - aber manchmal kann man auch vor solchen Riesen nette Bilder knipsen. Dieses kleine weiße Gefährt rechts der Fontäne ist nämlich ein Polizeiauto! Ernsthaft, ich habe da auch einen Polizisten draus aussteigen sehen und musste mich sehr zusammenreißen - denn dieser kleine Miniflitzer ist weder respekteinflößend noch auch nur im Ansatz ernst zu  nehmen!

Wie schon gesagt, gibt es zwei Flügel des Museums, die oberirdisch getrennt sind - allerdings gibt es  einen "unterirdischen" Lichttunnel, der die beiden Gebäude verbindet und den man mittels eines Transportbandes gemütlich befahren und sich dabei an dem Lichtspiel erfreuen kann - da laufen nämlich irgendwelche Muster durch, die einem teilweise auch ein bisschen ein seltsames Gefühl vermitteln, wenn man zu lange auf eine Stelle schaut...

Im Westflügel sind eher die gestandenen Kunstwerke aus dem 18. bis 20. Jahrhunder zu finden, im Ostflügel gibt es eine Menge zeitgenössischer Kunst (wenn denn nicht irgendwelche Ausstellungen gerade umgebaut werden oder komplett geschlossen sind *grmpft* - eigentlich hätte ich mir gerne die Dürer-Ausstellung angesehen, aber die wurde natürlich gerade erst aufgebaut...). Sehr auffällig war der große Anteil an "Vergnügungsmöglichkeiten" - es gab ein riesengroßes Café und mehrere ebenso ausschweifende Shops, in denen man von Fachliteratur über kunstorientierte Spielsachen bis hin zu den üblichen Minbringseln wirklich alles hätte erstehen können.

Alexander Calder war mir bis dato vollkommen unbekannt (kein Wunder, mit Bildhauern hatte ich ja nichts am Hut), hat mich vor Ort jedoch begeistert - es waren einige Mobiles ausgestellt, die sehr geschickt beleuchtet wurden. Man konnte auch aus dem 1. Stock in den Ausstellungsraum schauen und dadurch die Schattenwürfe auch noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Außerdem gab es einige sehr coole Drahtfiguren, z.B. eine Kuh, die auch einen eigenen Haufen aus Draht bekommen hat. Da waren für mich so einige Dinge dabei, die ich mir theoretisch auch in einem normalen Haushalt vorstellen könnte und die einfach hübsch und nett anzusehen waren.

Überhaupt fand ich so einige der ausgestellten, moderneren Skulpturen wirklich nett, wobei die natürlich schnell Ausmaße hatten, mit denen man ohne eine übergroße Villa nichts anfangen kann.

Dass ich eigentlich ganz scharf auf die amerikanischen Pop Art Künstler war, habe ich schon mehrfach gesagt - leider waren sie auch in der National Gallery of Art eher nur spärlich vertreten und mir sind nur noch eine Handvoll Lichtensteins über den Weg gelaufen. Immerhin gab es noch eine von Warhols Marilyns, aber ansonsten kam ich hier auch nicht wirklich auf meine Kosten.

Natürlich gab es dafür wieder bekannte Künstler wie van Gogh, Cézanne, Picasso, Mondrian oder Pissaro (u.v.m.) in Massen - aber die hatten wir ja schon zur Genüge in Boston und New York gesehen, ich hatte mir ja ernsthaft Hoffnungen auf etwas Neues (bzw. das, was bisher gefehlt hat) gemacht.

Bei Max Beckmanns Triptychon "Argonauten" blinkte irgendetwas in meinem Hinterkopf auf - aber außer dem Infoschild, das mir verriet, dass Beckmann Deutscher gewesen war, gab es keine hilfreichen Informationen. Das war wohl das letzte vollendete Triptychon Beckmanns, aber von der Tatsache abgesehen, dass ich in meiner Schulzeit so einiges von Jason und seinem goldenen Vlies gehört und gelesen habe, weiß ich nicht, woher mir dieses Bild bekannt sein könnte. Auf jeden Fall war es eine nette Unterbrechung im üblichen "kennen wir alles schon"-Vorbeigehen.

An Magrittes "La condition humaine" erinnerte ich mich aber sehr gut aus dem Kunstunterricht - das Bild im Bild dürfte ja einer der Klassiker sein, mit denen man sich zwangsweise irgendwann mal auseinandersetzen musste.

Hier durften wir mal wieder eine Kinderführung lauschen und ich musste schon sehr schmunzeln, wie diese kleinen Zwerge (altersmäßig von 4-7 würde ich sagen) mit ihren nicht weniger staunenden Eltern das Bild "analysierten" und die Museumsangestellte die Besonderheiten erklärte. Etwas gemein fand ich ja, dass der aktive Teil im Anschluss (die Kinder bekamen Mappen, in denen sie das Bild "nachmalen" sollten und die ganz geschickt mit Folien zum umblättern versehen waren) nur was für die Kinder mit rotem Punkt war - die anderen Zwerge mussten sich da auch das eine oder andere Tränchen verdrücken... Und weinende kleine Kinder im Museum sind wirklich eine fiese Geschichte - da haben mir die Eltern auch ganz schön leid getan.

Auch wenn die Dürer-Ausstellung noch nicht eröffnet war, habe ich zumindest einen Dürer entdeckt - der allerdings nicht besonders spannend war. Zugegeben, wenn man für einen Nürnberger erst nach Washington, D.C. fahren müsste, wäre das besonders tragisch - aber mit Wasserfarben hatte ich bisher von Dürer gar nichts gesehen und hätte die Bilder und Holzschnitte durchaus interessant gefunden.

Den Hasen (von dem gibt es ja in Nürnberg auch eine Skulptur in groß, die wir zwangsweise aufgrund der räumlichen Nähe natürlich besucht haben!) und das Rhinozeros hatten wir in der Schule nicht nur ausgiebig behandelt, sondern auch noch (mindestens genauso ausgiebig) nachmalen müssen... Ich erinnere mich da an Stunden kleinteiliger Arbeit mit Feder und Tusche *hust*... Jaja, manchmal wird man auch fernab der Heimat ganz nostalgisch und freut sich über Bekanntes!

Ein bisschen düsterer wurde es, als uns Cupido mit dem Schicksalsrad von Tizian über den Weg lief. Tizian, Tizian - ständig hört man da irgendwas von, aber nie habe ich bisher ein Werk von ihm präsent gehabt und ich muss sagen, dieses hier führt nicht unbedingt dazu, dass Tizian mein Lieblingsmaler wird... Da mag er in der italienischen Hochrennaissance noch so bedeutsam gewesen sein - mein Fall ist das nicht wirklich. Ist ja durchaus auch eine wichtige Erkenntnis, die man bei so einem Museumbesuch mitnehmen kann!

Insgesamt gab es natürlich mal wieder unglaublich viel zu sehen (obwohl die eine oder andere Ausstellung noch nicht eröffnet war oder generell gerade mwl eider einige Sachen instand gesetzt wurden) und wir haben in beiden Flügeln eigentlich den kompletten Tag zugebracht. Neben wirklich interessanten Kunstwerken gab es aber natürlich mal wieder spannende Menschen zu beobachten!


Bei diesem Napoleon-Porträt von Jacques-Louis David (muss man glaube ich nicht kennen) stand mal wieder eine Altdamen-Gruppe und die unheimlich begeisterte Führerin (die vom Alter her perfekt zu den Damen passte, die ihr förmlich an den Lippen hingen) hat es ernsthaft geschafft, 20 Minuten über dieses Bild zu reden - wie er so mit eingesteckter Hand dargestellt ist, was die Perspektive und damit die Verschleierung seiner Größe angeht; welche Zeit die Uhr zeigt und was es sonst noch so Phänomenales an diesem Bildchen zu geben scheint. Ich wäre ja nach geschätzten 15 Sekunden mit dem Bild fertig gewesen: Napoleon, aha. Aber wenn da so eine ältere Dame mit besonders lauter Stimme spricht, stellt man sich halt auch mal daneben und grinst an vielen Stellen nicht nur in sich hinein, sondern auch mal zwangsweise ganz gut ersichtlich nach außen hin - aber da kann man dann geschickt woanders hinschauen.

Ich weiß gar nicht so recht, was ich an den Museen spannender fand - die gezeigten Werke oder teilweise die aberwitzigen Reaktionen der Menschen auf die Kunst?

Witzig fand ich auch, was mich selbst immer wieder zu irgendwelchen Bildern gezogen hat - bzw. wie schnell man Künstler wiederkerkennt oder meint, die Bilder irgendwie zu kennen. Das letzte Bild für heute ist nämlich ein Caspar David Friedrich - da in der Mitte sind nämlich zwei winzige Striche zu sehen, die Menschen darstellen sollen *hust*. Ich weiß echt nicht, warum - aber ich stand in einem recht großen Raum, sah mich um - und blieb an dem Caspar David Friedrich hängen... 

Ja, den hatten wir auch bis zum Erbrechen in der Schule, in Kunst und auch in Deutsch - aber anscheinend ist da auch was von hängen geblieben!

Erstaunlicherweise war das nicht das letzte Kunstmuseum, das wir uns in Washington, D.C. zu Gemüte geführt haben - einfach, weil man hier so auf die Schnelle in ein Museum reinstiefeln kann, ohne sich um Eintritt Gedanken zu machen und auch genauso schnell wieder den Weg nach draußen antritt, wenn einem die Ausstellungen nicht zusagen... Aber dazu ein ander Mal mehr!

Freitag, 26. Juli 2013

Sally Hansen "Sugar coat" 300 Cherry drop

Bei "Sour apple" hatte ich ja geschrieben, dass der mintfarbene Lack wohl das einzige Sugar-coat-Kind in meiner Obhut bleiben würde - tja, so kann man sich irren! Inzwischen wohnen nämlich noch weitere Sugarcoatgeschwister bei mir und ich habe mich inzwischen ein bisschen mehr an das matte Finish gewöhnt (ich bin immernoch nicht der totale Mattfan bei dem Sandfinish geworden, aber ich finde es gar nicht mehr so schlimm - so ist das mit der Gewöhnung!).

"Cherry drop" ist die rote Variante, deckt mit zwei Schichten sehr gut (eine könnt ihr im letzten Bild sehen) und trocknet auch ratzfatz. Bei diesem Lack fiel mir das Lackieren auch deutlich einfacher als bei dem sauren Apfel - ich habe nicht wirklich das Gefühl gehabt, die Partikelchen rumzuschieben, aber vielleicht liegt das auch einfach an der Gewöhnung an den Pinsel (der einfach super ist und sich einfach handhaben lässt!).
Tja, die Farbe - die Farbe ist so ein bisschen vom Lichteinfall abhängig, aber es ist definitiv ein eher klassisches Rot. So tendenziell eher in Richtung Süßkirschen, nicht Sauerkirschen - also ein helleres Rot, wobei ich bei manchen Bildern auch in Richtung Tomate tendieren würde, da eben ein leichter Stich ins Orangene auch sichtbar wird. Im prallen Sonnenschein ist "Cherry drop" allerdings nicht so ganz matt, sondern der rote Basislack zeigt sich da von seiner cremigen Seite und glänzt eindeutig zwischen den matten Zuckerteilchen hindurch.
Da ich bei "Sour apple" keinen so intensiven Sonnenschein hatte, kann ich gar nicht sagen, ob das bei dem auch so ist - aber bei der roten Kirsche ist mir das eben besonders aufgefallen und das ist definitiv etwas, das ich an diesem Finish interessant finde. Es sind zwar keine Glitzerpartikel, aber dennoch wirkt der Lack durch den Basislack nicht komplett matt und stumpft, sondern glänzt durchaus ein bisschen, wodurch auch die zuckrigen Hubbelchen noch ein bisschen deutlicher sichtbar werden (ist ja logisch, die glänzen nämlich nicht!).
Das Schöne an "Cherry drop" ist, dass er wie so einige "normale" Rottöne sehr auf das Licht anspricht, das ihn trifft - man sieht es hier im Fläschchen besonders krass, da ist der Lack am Rand richtiggehend Orange (jaja, ich weiß - Glas, Brechung und so, aber ein bisschen erkennt man das ja auch auf den Bildern!). Auf den Nägeln macht sich aber ein schönes, intensives Tomatenrot breit und man sieht auch hier die leichten "Glanzflecken" ganz gut (die übrigens nicht durch vermehrte Rubbelei kommen! Die Erhebungen bleiben immer matt, da kann man an den Hubbeln rubbeln, so viel man will - ja, ich habe das getestet, ich mag das Finish einfach!).
Fällt allerdings weniger direktes Sonnenlicht auf den Lack, wird er von der Grundfarbe her ein bisschen dunkler, tendiert schon in Richtung Erdbeere und ist einfach intensivrot. Hier sieht man dann auch, dass der herausstechende Glanz des Grundlackes deutlich weniger wird und das Ganze eher ein bisschen so aussieht, als ob der Lack noch feucht wäre (was er aber nicht ist!).  Deutlich matt scheint der Lack dann zu sein, wenn die Sonne komplett weg ist und nur noch das "normale" Tageslicht vorhanden ist - da wirkt auch alles ein bisschen blaustichiger. Ich muss sagen, dass ich "Cherry drop" durchaus faszinierend finde und so langsam auch mit dieser glitzerlosen Struktur warm werde - bei Sandlacken ist das bei mir definitiv Liebe auf den zweiten Blick und zwar in allen Belangen!
Warum auch auf dem Fläschchen die Empfehlung steht, in zwei dünnen Schichten zu lackieren, zeigt das letzte Bild recht gut: Zumindest wenn man dünn lackiert, ist die erste Schicht eben noch nicht überall strukturiert, man sieht an einigen Stellen noch deutlich "kahle" nur belackte und nicht bezuckerte Stellen - die zweite Schicht stellt dann wirklich sicher, dass alles entsprechend bedeckt ist und mehr oder minder gleichmäßig ungleichmäßig aussieht.
Kleinere Bedenken, dass das Ablackieren bei dem roten Lack besondere Probleme bereiten würde, erwiesen sich letztlich (Gott sei Dank!) als völlig ungerechtfertig. Die Zuckerteilchen nerven zwar ein bisschen, aber immerhin färbt der Lack selbst nicht übermäßig. Ein kleines bisschen schliert das Rot zwar, allerdings geht mit einem zusätzlichen Pad alles ab und Nägel, Nagelhäute und Hände sind wieder sauber.


Der Lack wurde mir kosten- und bedingungslos von Sally Hansen zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Lecker Essen & Wasserlichtspiele im Planten un Blomen

Manchmal - okay, viel zu oft! - vergesse ich total, dass ich wirklich und ernsthaft in Hamburg wohne, einer Stadt, die so unglaublich viel zu bieten hat! Meistens bin ich einfach in meinem Alltag "gefangen", freue mich zwar an Kleinigkeiten wie einer netten Aussicht beim Weg zur Arbeit und ärgere mich darüber, dass mich Autofahrer regelmäßig fast über den Haufen fahren (oder es tun würden, wenn ich nicht sehr vorsichtig wäre)...

Aber dass mir hier für die Freizeitgestaltung "alle Möglichkeiten" offen stehen und man manchmal nicht wirklich weit fahren oder viel Geld investieren muss - das geht mir oft durch. Leztens war ich mit einem Freund superlecker asiatisch essen; und zwar in einem Restaurant, das im Einkaufszentrum (eigentlich kein gutes Anzeichen für Qualität!) an der U-Bahn (und gleich das zweite Anzeichen!) liegt. Ich war in dem Laden jetzt zum zweiten Mal und bin von dem Essen einfach begeistert!

Meine anfänglich skeptische Einstellung beruhte auf der Tatsache, dass man dort neben dem Restaurant auch einen Lieferservice betreibt (Anzeichen Nummer 3 für Besorgnis), den ich auch ein Mal getestet und für schlecht befunden hatte (sehr lange Lieferzeit, Essen nur mäßig). Aber manchmal muss man sich halt überwinden und als ich vor geraumer Zeit Besuch hatte, fiel die Wahl (aufgrund der räumlichen Nähe) auf diesen Laden und wir waren dort alle sehr zufrieden.


















Dieses Mal war ich mit einem armen Opfer da, das von meinem Blog weiß - also konnte ich ungehindert Fotos machen (okay und es waren ansonsten keine Leute da, die dämlich geguckt hätten, wenn ich mit meiner kleinen Knipse das Essen fotografiere!). Ich hatte einen vietnamesischen Fischeintopf, der mit Glasnudeln und einem Salat serviert wurde. Zwar war ich anfangs etwas skeptisch, aber der Fisch war wunderbar zart und gar nicht trocken, die Soße (oder Brühe?) super lecker gewürzt und da alles auch noch in einem Stövchen warm gehalten wurde auch die ganze Zeit perfekt temperiert.















Gegenüber gab es eine knusprige Ente, die mit frittierten Glasnudeln garniert war (schmecken nach nix, schauen aber spannend aus!), und zu der neben dem üblichen Reis noch eine wahnsinnig geniale Erdnusssoße gehörte - ich hätte das Zeug als Suppe löffeln können! Mal von dem grandiosen Topping, das natürlich aus gehackten Erdnüssen besteht, abgesehen, war die Soße supercremig, schmeckte richtig erdnussig und hatte auch noch eine kleine Gemüseeinlage - die beste Erdnusssoße, die ich jemals gegessen habe (und ja, ich durfte ausgiebig probieren *hust*)!

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, machten wir uns dann auf zu unserem eigentlichen Ziel: Wir waren nämlich im Planten un Blomen, einer großen Parkanlage nahe St. Pauli, zu den Wasserlichtspielen verabredet. Auch wenn an diesem Abend anscheinend ein bisschen Chaos herrschte ("Meine Damen und Herren, das geplante Programm kann leider aufgrund technischer Probleme nicht stattfinden. Deswegen spielen wir ein Notfallprogramm.") und es unglaublich voll war, war das doch ein nettes Erlebnis, das wir in Bälde noch einmal wiederholen müssen - aber dieses Mal mit besseren Plätzen.

Ich würde mal sagen etwa 25 Minuten lang wird da zu klassisch anmutender Musik (zumindest in unserem Notfallprogramm) die Wasserorgel bedient und auch wenn wir einen blöden Platz hatten und natürlich irgendwelche Leute meinten, sich unbedingt ganz vorne hinstellen zu müssen, damit sie möglichst gut sehen, war das wirklich eine nette Sache. Auch wenn meine Kamera für solche Aktionen nicht gar so gut geeignet ist (ganz im Gegensatz zu so einigen anderen dicken DSLRs, die da auf Stativen aufgestellt wurden), gibt es ein paar Eindrücke:

Auch wenn die Wasserlichtspiele jetzt keine bombastisch aufregende Veranstaltung waren (es passiert nicht wirklich irgendetwas Herausragendes - da wird einfach zu Musik ein bisschen mit Wasser gespritzt, Musik dazu gedüdelt und nett beleuchtet), hatten wir alle Freude daran, der Choreographie zuzusehen. Uns allen war allerdings die Vorstellung ein bisschen zu kurz - eigentlich hätten wir nach der knappen halben Stunde gerne noch eine weitere Aufführung gesehen.

Noch ein bisschen toller wäre es bestimmt gewesen, wenn es richtig dunkel gewesen wäre - aber um 22 Uhr wird es hier im Sommer eben gerade erst dunkel. Tagsüber gibt es auch Wassergespritze, allerdings ohne musikalische Untermalung (ich vermute auch ohne Licht?) und ich muss sagen, dass mich das nicht wirklich reizt. Aber abends ist das eine nette Veranstaltung, die man sich (da kostenfrei!) durchaus mal genehmigen kann, wenn man gerade auf dem Weg vom oder zum Essen, einer Bar oder in Richtung Reeperbahn ist - oder auch vor der Spätvorstellung im Kino!

Mittwoch, 24. Juli 2013

L'Oréal Color riche 104 Beige countess

Ich muss wirklich sagen, das Mittwochsposting ist das Posting in der Woche, auf das ich mich jedes Mal am meisten freue - denn es ist Zeit für "Lacke in Farbe... und bunt!"! Letzte Woche hatten wir 44 tolle schwarze Einsendungen und dabei eine wahnsinnige Bandbreite dieser Farbe abgedeckt (so viel also zu "Schwarz ist doch total langweilig und schaut immer gleich aus!") - von Holo über Glitzer zu Schimmer und matt war alles dabei!

Ich hoffe ja, dass es mit Beige heute mindestens genauso abwechslungsreich wird und das sage ich, die ich ja eigentlich so gar kein Fan von Nudelacken bin! Ich habe mir für heute einen Lack von L'Oréal rausgepickt, der die Farbe schon im Namen trägt: "Beige countess", von dem ich allerdings auch drei Schichten gebraucht habe, um ihn deckend auf meine Nägel zu bringen. Das liegt allerdings auch daran, dass ich sehr dünn lackiere - bei kürzeren Nägeln und mit etwas großzügigerer Lackiererei kommt man also durchaus auch mit zwei Schichten hin.
Die Trockenzeit von "Beige countess" ist in Ordnung, ich habe dann trotzdem noch einen Topcoat aufgetragen und mir somit unschöne Patzer auf den Nägeln erspart. Jedes Mal, wenn ich einen der L'Oréal-Lacke lackiere, bin ich so hin- und hergerissen zwischen dem tollen breiten Pinsel und dem nervigen dünnen Fläschchen, das ich desöfteren fast umschmeiße... Aber an "Beige countess" gibt es nicht übermäßig viel zu meckern - ich mag den Farbton, der je nach Lichtverhältnissen immer mal wieder unterschiedlich wirkt.
Der Lack hat zwar "nur" ein Cremefinish, aber ich finde, er braucht auch nicht wirklich mehr - die Farbe ist interessant genug. Je nach Lichteinfall wirkt "Beige countess" mal eher gelblich-bräunlicher, mal eher mit einem leicht taupigen Einschlag oder sogar einem leichen Touch von Rosé. Egal in welchen Verhältnissen aber - der Lack ist und bleibt ein recht dezenter, unauffälliger Vertreter und eignet sich somit wunderbar für den Büroalltag oder sonstige Gelegenheiten, in denen eben nur wenig Farbe auf die Nägel darf.
Ich hatte zwar befürchtet, dass er sich mit meiner Hautfarbe beißen würde, aber das ist hier gar nicht der Fall und auch wenn der Lack jetzt nicht so aussieht, als wäre er für mich gemacht worden, mag ich diese leichten Farbunterschiede und die doch elegante Wirkung von "Beige countess". Aber, auch das gebe ich gerne zu - ich hatte mich dann am zweiten Tag doch satt gesehen an diesem "Hauch von nichts" und beschlossen, meine Nägel ein bisschen weniger unauffällig zu gestalten - und da kam mir "Chalk dust" von Maybelline, den ich erst kürzlich bei dm gekauft habe, ganz recht.
Mein erster Konfetti-Topper musste ja ausprobiert werden und auf "Beige countess" erinnert mich das Ergebnis doch sehr stark an Eierschalen - die matten schwarzen und weißen Hexagons in unterschiedlichen Größen passen doch wirklich perfekt zu dieser unauffälligen Base! Ich kann einfach nicht allzu lang mit nuden Nägeln rumlaufen - da muss dann irgendein Farbklecks ran und ich finde da ist so ein Topper doch eine ganz gute Wahl und peppt jeden vermeintlich langweiligen Lack auf!
An "Beige countess" kann ich wirklich nicht großartig rummeckern - von der mittelprächtigen Deckkraft abgesehen verhält sich der Lack wirklich gut, gibt ein ebenmäßiges Ergebnis und bleibt insgesamt recht dezent. Tipwear hatte ich nach insgesamt drei Tagen Tragezeit nur wenig - aufgefallen ist sie auch eher durch den Topper, kaum durch den Basislack. "Beige countess" ließ sich auch gut entfernen - die Probleme hat hier eher "Chalk dust" gemacht, aber das ist ja nichts Neues...

Da Cyw ja in letzter Zeit auch eher auf dezente Lacke gesetzt hat, um ihren tollen Nagellackschmuck angemessen in Szene zu setzen, bin ich schon gespannt, was sie heute mit ihrem beigen Lack angestellt hat! Auf jeden Fall zeigt sie eine andere Seite von Beige!
Wie immer gibt es eure Einsendungen ab heute Abend in der "Hall of fame" unter dem Titel Beige zu sehen - ich hoffe, dass wir ein paar tolle Lacke zusammenkriegen, die auch zeigen, dass Beige durchaus auch ein paar spannende und interessante Seiten hat!

Nächste Woche wird es dafür wieder schön sommerlich und knallig: Kramt aus euren Lackbeständen die Mischungen aus Pink und Orange raus, wir wollen KORALLE sehen!

Der L'Oréal-Lack wurde mir von dm im Rahmen eines Bloggerevents zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 23. Juli 2013

AMU-Dienstag: Sleek-Crossover "Acid au naturel", Teil 5

Die Zeit rast und es ist wieder Dienstag, die "Acid" und die "Au naturel" werden inzwischen auch wieder weniger (also zumindest, was zur Verfügung stehende Lidschatten angeht - wobei auch die Lidschatten an sich weniger werden...) und ich darf mich heute mal wieder fragen, ob ich nicht eine total blöde Kombination gewählt habe...
Zugegeben, die Auswahl wird ja immer kleiner, aber nachdem beim letzten AMU schon der dunkle Kontrast gefehlt hat, ist mir aufgefallen, dass ich daran diese Woche wohl auch gespart habe...

Im Swatch nahezu unsichtbar ist der weiße Lidschatten aus der "Acid" - ja, der gibt nicht so übermäßig viel Farbe ab! Dazu gibt es den Lilaton aus der gleichen Palette, der auf dem Auge deutlich rotstichiger wirkt, als man anhand des Bilds im Pfännchen vermuten würde. Aus der "Au naturel" gibt es dazu noch eine der Farben, die ich sehr gerne mag, die aber auch nur mäßig auffällig ist - "Nubuck" ist ein heller Grauton, der ebenfalls matt ist und sich ganz toll für NudeAMUs eignet.

Tja, da saß ich mal wieder und guckte ein wenig doof aus der Wäsche - wobei diese Kombination eigentlich perfekt zu meiner momentanen Schminkeinstellung passt: So übermäßig dolle auffällig muss es bei mir gerade nicht sein. Dafür ist das Wetter viel zu warm, man schwitzt zu schnell und dann geht doch alles kaputt, wenn man sich eine Runde Wasser ins Gesicht klatscht!

Also habe ich die ganze Sache recht einfach gehalten - das Weiß landete im Innenwinkel, da man davon sowieso nicht so wirklich viel sehen konnte: Hauptsache hell innen! Der Lilaton wurde auf dem Lid verteilt und mit "Nubuck" habe ich nach oben und außen hin ausgeblendet. Dass der weiße Lidschatten schwach auf der Brust ist, sieht man ganz gut, das Lila war ganz in Ordnung, hat sich nur beim Verblenden schnell verdünnisiert, sodass ich am Schluss noch ein bisschen nachtupfen musste. "Nubuck" ließ sich gut auftragen, ist nur auch nicht der farbkräftigste Lidschatten.
Am unteren Wimpernkranz habe ich im äußeren Bereich noch ein bisschen was von dem Lila verteilt, ansonsten unr mit einem dunkellilanen Eyeliner einen Lidstrich gezogen, meine Wimpern getuscht und am oberen Wimpernkranz noch mit schwarzem Kajal ein bisschen verdichtet. Keine große Magie also, aber ich finde für den Aufwand ist das Ergebnis eigentlich akzeptabel.
Durch "Nubuck" am oberen und äußeren Rand wirkt der lilane Lidschatten gar nicht so aufdringlich und knallig, sondern setzt einfach nur einen netten Farbakzent - gefällt mir! Auf das Weiß hätte man hier durchaus verzichten können - der Lidschatten ist ja quasi unsichtbar, aber dass sich "Nubuck" auch farblich so gut anpasst, hätte ich gar nicht gedacht; teilweise wirkt das Grau dann wirklich ein bisschen mauvig, obwohl ich eigentich versucht habe, nicht allzu viel Mischmasch zu produzieren und nur vorsichtig zu verblenden.
Tja, man kann aus einer knalligen Palette also durchaus auch ein nicht-knalliges AMU machen, das sogar ein bisschen in die Kategorie "dezent" fällt! Den Lilaton sollte ich definitiv öfters nutzen, der gefällt mir wirklich ganz gut! Mal rüberhuschen und schauen, ob maedchen aus dieser Kombination irgendwas Spannenderes gemacht hat als ich diese Woche!