Donnerstag, 28. Februar 2013

Februar-Review

Irgendwie kam mir der Februar sehr kurz vor - was sicherlich auch daran liegen mag, dass ich im Großen und Ganzen nur den Urlaub im Kopf hatte und mich darauf konzentriert habe, alle Sachen auf der Arbeit zu erledigen, die unbedingt noch fertig werden mussten. Hat nicht so ganz geklappt, aber momentan überwiegt bei mir definitiv die Vorfreude auf den Urlaub - auch wenn ich dafür erstmal 9 Stunden in einem Flugzeug sitzen muss... Trotzdem kurz eine kleine Review des Monats

Top:
Sport - Ich habe es tatsächlich endlich geschafft, mein Sportprogramm wieder auf + - 0 zu kriegen! Dauert halt doch ganz schön lang, die Trainigseinheiten aufzuholen, die sich im Weihnachtsurlaub angesammelt haben. Wobei ich doch ziemlich stolz auf mich bin - das Programm ziehe ich jetzt seit fast 3 Jahren durch und mache jeden zweiten Tag meine Übungen... Klar sammelt sich da schnell was an, wenn man mal einen Tag nicht kann oder im Urlaub ist - aber bisher habe ich das immer wieder aufgesportelt. Logischerweise wartet dann nach dem Urlaub erneut eine Minusliste auf mich, aber die kriege ich dann auch wieder weg!

Frühjahrsputz - Endlich! Mein Wohnzimmer wurde von sämtlichen in irgendwelchen Schränken und Schubfächern verstauten Müll befreit. Die ultimativen "das kann man ja vielleicht noch mal brauchen"-Gegenstände wurden einfach gnadenlos entsorgt; wenn sie monatelang in irgendeiner Schrankecke gelegen haben, werde ich sie ja wohl nicht gerade jetzt in der nächsten Zeit brauchen. Erstaunlich, wie gechillt ich geworden bin, seit ich das (wenn auch versteckte) Chaos beseitigt habe.

Tee - Ich habe sowohl auf der Arbeit als auch zu Hause ein Päckchen losen Tee geleert. Klingt jetzt zwar ein bisschen dämlich, dass man sich darüber freut, aber obwohl der Tee gut war (Weißer Tee mit Litschi von Rossmann - erstaunlich lecker!), ist es ganz gut, dass ich mal meine Vorräte ein wenig aufbrauche... Gerade weil ich bei losem Tee auch so schlecht abschätzen kann, wie viele Tassen das sind - bei Beuteln ist klar, dass da eben nur 20 Stück drin sind, aber 250g loser Tee sind schon eine Menge. Jedenfalls habe ich jetzt zwei weniger, jippo!


Flop:
Arbeit - Eigentlich wollte ich ja vor dem Urlaub eines der größeren Projekte abgearbeitet haben; eigentlich war das auch gut machbar - allerdings kamen dann doch wieder Sachen dazwischen, die schneller fertig werden mussten oder die erledigt werden mussten, bevor ich wegfliege, weil andere Leute ansonsten ihre Fristen nicht einhalten können. Nervig ist das vor allem deswegen, weil ich endlich einen konkreten Plan hatte und genau wusste, was ich hätte tun wollen - wenn ich denn nur die Zeit gefunden hätte... Aber immerhin hat mein Chef da auch eingelenkt und Entwarnung gegeben, dass es überhaupt kein Thema ist, wenn das erst nach dem urlaub fertig wird.

Nahrungs-Müll produziert - Das hängt wohl auch mit dem Urlaub zusammen, ein paar Sachen musste ich heute einfach entsorgen, da sie in den nächsten Tagen bzw. Wochen schlecht werden würden, ich sie nicht einfrieren kann und auch niemandem einfach so in die Hand drücken kann. Ärgerlich, weil ich es einfach blöd finde, wenn Nahrungsmittel kaputt gehen oder entsorgt werden, weil ich sie "vergessen" habe. Es waren jetzt nicht Eimer voll, sondern eher ein halbes Schälchen Karotten, ein halber Liter Milch, eine halbe Packung Speckwürfel (immer diese halben Sachen....) - aber vor einer Woche habe ich eine halbe Packung Champignons rausgeworfen und meine Kräuter werden wohl auch eingen... Etwas ungeschickt einfach.

Ansonsten habe ich an diesem Monat gar keine allzu konkreten Dinge mehr auszusetzen oder zu feiern - erstaunt hat mich auf jeden Fall, wie verletztend sich manche Menschen anderen gegenüber (nicht mir, Gott sei Dank) verhalten können, ohne dabei auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu entwickeln... Aber definitiv überwiegt momentan die Vorfreude auf die USA-Reise!

Morgen früh um 4:30 Uhr geht es los - wir müssen ja schließlich den Bus erwischen, der uns zum Flughafen bringt... Wenn ich es neben den letzten Packaktionen und ein bisschen Wohungsaufräumerei noch schaffe, blogge ich ein paar weitere Posts vor - ansonsten wundert euch bitte nicht, dass es hier ruhiger zugehen wird. Einige AMUs (naja, eher mittelprächtige *seufz*) und Lacke habe ich vorgebloggt, da ich nicht davon ausgehe, dass ich im Urlaub großartig Zeit und Netz finden werde. Eure Kommentare werde ich dementsprechend erst wieder beantworten können, wenn ich wieder da bin - ich wünsch euch auf jeden Fall ne schöne Zeit und komme mit ganz vielen tollen Eindrücken und Bildern wieder!

Mittwoch, 27. Februar 2013

alessandro "Adore me" Midnight rebel

Auch wenn es schon ein bisschen her ist, seit die "Adore me"-LE von alessandro auf den Markt gekommen ist, bin ich erst vor Kurzem über die Lacke gestolpert - irgendwie gibts die hier in der Nähe nirgendwo... Ich fand zwar nicht alle Lacke toll, aber einen musste ich doch mitnehmen und zwar "Midnight rebel", weil ich dieses Lila mit dem Schimmer einfach nur spannend fand und da wir ja am Sonntag schon bei Lila waren, passt der hier perfekt in die Reihe (obwohl er zeitlich gesehen vorher lackiert wurde).

"Midnight rebel" ist relativ flüssig, lässt sich jedoch gut auftragen und braucht zwei Schichten für eine ordentliche Deckkraft - allerdings zwei dünne Lenaschichten, dann ist das Ergebnis wirklich perfekt. Die Trockenzeit ist recht kurz, einen Topcoat habe ich erst benutzt, als ich in mein Bettchen gestiefelt bin. Das Ergebnis finde ich zumindest richtig klasse.
An und für sich ist "Midnight rebel" ein deutlich rotstichiges Violett (eine helle Aubergine vielleicht?), die Schimmerpartikelchen, die drin rumschwirren, sind dafür eher ins Silberblaue gehen und bilden einen tollen Kontrast zu dem eher auberginefarbenen Lack. Vor allem bei Tageslicht sieht es so aus, als ob über dem Lack ein silberblauer Schleier liegen würde und das finde ich einfach nur wahnsinnig toll! Natürlich hängtder Effekt stark vom Licht ab - manchmal scheinen die Partikelchen ein bischen blauer, manchmal doch eher silber - im Blitzlicht gehen sie sogar ein bisschen unter und scheinen eher helllila zu sein.
Ich hätte dem Lack im Fläschchen eigentlich das Ergebnis auf den Nägeln gar nicht zugetraut - normalerweise ist es ja eher so, dass der Effekt auf den Nägeln deutlich schwächer ist als im Fläschchen. Aber in diesem Fall würde ich behaupten, dass das Gegenteil der Fall ist: Auf den Nägeln kommt der Schimmer sogar noch besser zur Geltung als im Fläschchen und begeistert mich richtig!
Wie eigentlich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit alessandro-Lacken zu erwarten, gibt es auch was die Haltbarkeit und das Ablackieren angeht, wenig zu meckern: Ich bin dreieinhalb Tage mit dem Lack unterwegs gewesen und hätte ihn auch noch länger tragen können - es gab nur ein bisschen Tipwear, ansonsten keinerlei Macken. Allerdings wollte ich dann doch irgendwann eine andere Farbe auf den Nägeln haben und habe "Midnight rebel" ablackiert, problemfrei und schnell! Falls also noch jemand irgendwo einen Aufsteller mit den "Adore me"-Lacken sieht (meistens sind sie irgendwo versteckt...): Einfach mal einen Blick draufwerfen und vielleicht bezaubern lassen!

(Und falls jemand noch ein paar Bilder von dem Lack sehen möchte, der kann auch zu maedchen rübergucken.)

Dienstag, 26. Februar 2013

AMU-Dienstag: MUA "Glamour nights", Teil 3

Es dienstagt und dementsprechend geht es mit der "Glamour nights"-Palette von MUA weiter. Heute in mit drei Lidschatten, die vom ersten Eindruck her so ganz und gar absolut nicht meins sind.
So sehr ich Blau bekanntlich auf den Nägeln liebe (und irgendwie auch nicht müde werde, das immer wieder zu erwähnen), so große Probleme habe ich mit blauen Lidschatten. Dazu gesellt sich heute ein helles Grau und ein metallischer Grünton.

Beim Swatchen stellte ich schon fest, dass der Blauton gar nicht reinblau ist, sondern eher ein dunkles Petrol - recht gut pigmentiert. Der Grauton ist dafür eher schwach auf der Brust und braucht ordentlich Schichterei, damit die Farbe gut sichtbar bleibt. Der Grünton ist irgendwie so ein Mischding aus Gras und Tannenbaum - auf jeden Fall mit ordentlich Schimmer und von der Pigmentierung her okay; braucht auf jeden Fall auch ein bisschen Mühe, um die Farbe intensiv hinzukriegen.

Und da saß ich nun, mit dieser Farbkombination, bei der ich an dem Petrol eigentlich schon verzweifeln könnte... Also pinselte ich erstmal mit dem Grau drauf los, das sich gar nicht so wirklich gut aufs Auge bringen ließ, ein bisschen Grün hier, ein bisschen Petrol da - und fertig war... es.
Ganz klassisch ist der hellste Ton im Augeninnenwinkel und auf dem inneren Drittel des Lides, wobei das Grau wie gesagt nicht gar so einfach im Auftrag war und ich hier auch ein bisschen geschichtet habe. Im Außenwinkel und in die Lidfalte gezogen kam der Petrolton zum Einsatz - der ist mit wenigen Pinselstrichen wirklich ziemlich dunkel und lässt sich auch gar nicht so einfach runterblenden. Auf dem Lid habe ich dann noch den Grünton verteilt und fleißig geblendet - zumindest halbwegs...
Das Ganze dann noch gekrönt mit einem dunkelgrünen Lidstrich, der einfach nur dunkel aussieht und mit Mascara gepimpt, fertig! Wenn der Grauton nicht so zickig wäre, hätte mir das AMU insgesamt wohl auch noch einen Hauch besser gefallen, aber auch so fand ich es doch ganz in Ordnung. Der Grünton geht ein bisschen durch den intensiven Petrolton unter - dabei ist er eigentlich ganz hübsch und dürfte mit anderen Lidschatten kombiniert sierhlich ein wenig auffälliger sein.
Die heutige Kombination gehört sicherlich nicht zu meinen Favoriten - dafür ist das Grau doch zu fleckig, wie man gerade auf dem letzten Bild gut sieht... Der Grünton gefällt mir aber ganz gut und wird bestimmt noch öfters eingesetzt - bei dem Petrol bin ich immernoch ein bisschen unsicher... Aber dafür umso gespannter, was maedchen heute aus diesen drei Lidschatten gezaubert hat!

Montag, 25. Februar 2013

Die Alpha-Bitch zähmen - Rebecca Grado und Christy Whitman

Noch nie habe ich ein Buch in der Hand gehabt, das mich so sehr geärgert hat wie dieses hier - ganz ehrlich, ich hatte schon nach der ersten halben Seite absolut keine Lust mehr, weiterzulesen... Tapfer habe ich mich aber trotzdem durch diesen unsinnigen Schmock gequält und wenn ich das Buch nicht über Blogg dein Buch bekommen hätte, würde ich auch nicht ein einziges Wort darüber verlieren, weil es mich so unfassbar wütend gemacht hat und ich es so unglaubliche Verschwendung von Papier, Tinte und allem anderen halte.

Wer sich diesen pinken Schmock vom Kreuz-Verlag für unverschämte 16,99€ holen möchte, kann das gerne hier tun - aber ehrlich gesagt kann ich das niemandem empfehlen... Außer, jemand hat niedrigen Blutdruck und möchte ihn mit diesem Quatsch in die Höhe treiben.
Ausgesucht habe ich mir "Die Alpha Bitch zähmen", weil ich irrtümlich dachte, dass der angebliche Bestseller aus den USA (ja, spätestens hier hätte ich stutzig werden sollen, im Nachhinein ist mir das auch klar!) von einer Psychologin / Therapeutin und einem Coach geschrieben wurde - ich dachte wirklich, da könnte Wissenschaft und Praxis zusammenkommen. Und da ich beruflich viel mit dem Thema zu tun habe, fand ich das Buch fachlich interessant - eigentlich bin ich so Pseudo-Selbsthilfe-Büchern eher kritisch gegenüber.

Was genau regt mich an diesem 236igen Buch so auf? Ich könnte jetzt Seiten füllen und würde dabei wahrscheinlich so viele Schimpfwörter benutzen, dass ich alles wieder löschen müsste (das ist gerade auch nur der fünfte Versuch, eine "Rezension" zu verfassen)...Aber versuchen wir das Ganze ein wenig objektiv zu gestalten: Was mich rein optisch stört ist, dass es "Merkkästchen" gibt, die schlicht und ergreifend 1:1 Kopien von Sätzen aus dem Fließtext enthalten. Ohne irgendwelche Veränderungen - und man kommt sich als Leser ein bisschen veräppelt vor, wenn man zwei Mal den gleichen Satz liest.

Der Begriff "Alpha Bitch" wird verwendet, ohne ihn wirklich zu definieren - wir kennen sie ja alle und ihr typisches Verhalten (z.B. ist Miranda aus Sex and the City eine; und Monica aus Friends auch - sehr anschauliche Beispiele, wenn es halt nicht total überzogene fiktive Figuren wären...). Es wird einfach davon ausgegangen, dass es vier Typen gibt (worin sie sich jetzt genau unterscheiden wird auch nicht so ganz klar...) - wo die genau herkommen und warum es fünf sind, wird nirgendwo erläutert... Aber jeder ist ein eigenes Kapitel gewidmet!

Dazu kommen die durchschaubaren Selbst-Tests mit willkürlicher Punkteverteilung (was rein testtheoretisch total daneben ist) zu den Themen "Wie viel der 5 Alpha-Typen steckt in Ihnen?" - die Teile sind unglaublich schlecht konstruiert, inhaltlich wild zusammengewürfelt und einfach nur idiotisch. Der gesamte Schreibstil des Buches entspricht eher dem Ton, den man von (typisch amerikanischen) Werbereden kennt - das Ganze ist einfach auf Merchandise ausgelegt, nicht auf den Inhalt des Buches, denn bei ein wenig kritischem Überlegen fallen einem die unglaublich vielen Widersprüche, Gegensätze und Banalitäten schnell auf.

Das Ganze wird mit "realistischen" Beispielen - vorzugsweise aus dem Leben der Autorinnen - gespickt, bei denen man sich teilweise ob der darin enthaltenen Dummheit nur an den Kopf fassen kann. Der wissenschaftliche Anspruch dieses Buches ist unter 0, auch wenn es teilweise mit "Zitaten" (die nichtmal im Ansatz nachvollziehbar sind) und "Gesetzen" den Anschein erweckt, sich auf irgendwelche Theorien zu beziehen. Das ist allerdings nur Schaumschlägerei, da an anderen Stellen alles wieder abgesoftet wird und gesagt wird, dass man an manchen (nicht näher definierten) Stellen doch nicht alles dem Universum überlassen sollte, sondern selbst aktiv werden muss. Alles sehr kryptisch, leicht mystisch und

Was mich am meisten an diesem Buch stört, ist dass es ein veraltetes und stereotypes Frauenbild propagiert - Frauen sind ja bekanntlich die sanften Wesen, die nicht aggressiv und durchsetzungsstark sein sollen, sondern weich, lieb, passiv und nett und nur so (!) finden sie in Job, Partnerschaft und Familie die Erfüllung. Und im Übrigen basiert Kontrolle und Wettbewerb ja sowieso auf dem Gefühl von Unzulänglichkeit und Minderwertigkeit (ich frage mich ja, ob dann alle erfolgreichen Männer auch an Minderwertigkeitskomplexen leiden?). Ich könnte jetzt noch stundenlang so weitermachen und mich über einzelne Inhalte, falsche Aussagen (ja klar, Frauen haben die totale Gleichberechtigung erreicht - zeigt mir mal bitte eine einzige Statistik, die das ernsthaft behauptet), Widersprüchlichkeiten, Stereotype und Sexismus aufregen... Aber das würde diesem Schund mehr Aufmerksamkeit geben, als er verdient hat.

Das Teil mag in den USA ein Bestseller sein - ich finde es einfach nur schlecht und peinlich. Auf unendlich vielen Ebenen.

Sonntag, 24. Februar 2013

essence "Lavender blossom" mit "Lady bird"

Sooo, wie am Freitag schon erwähnt, gibt es heute die beiden Lacke, die im "like a first day in spring"-Duftset enthalten sind. Sie sind zwar in den ganz normalen essence-Fläschchen gefüllt, haben aber wie man sieht keine Nummer vornedran, sondern lediglich einen Namen. Die Lacke gibt es auch nur im Set - allerdings weiß ich nicht, ob es die nicht unter anderem Namen auch im Standardsortiment gibt, das kenne ich leider nicht auswendig (Killah hat hier festgestellt, dass zumindest der pinke Topper einen Zwilling im Standardsortiment hat).


"Lavender blossom" habe ich in insgesamt drei Schichten lackiert - eigentlich hätten zwei gereicht, allerdings war die zweite Schicht doch ein bisschen uneben, also habe ich noch eine dritte drübergepinselt. Die Trockenzeit war ganz okay, teilweise trocknete mir der Lack ein bisschen zu schnell auf den Nägeln an - die Konsistenz fand ich ein wenig seltsan, ein Zwischending zwischen flüssig und klebrig; könnte insgesamt aber definitiv schlimmer sein. Obendrüber wie so oft eine Schicht Topsealer.
"Lavender blossom" spricht als Name schon Bände - der Lack hat wirklich die Farbe von Lavendelblüten. Auch wenn er (vielen Dank an dieser Stelle an meine lila-zickige Kamera! Die Farbe auf dem Sonnenschein-Bild kommt am ehesten an die Realität ran.) ein bisschen wie Milka-Lila wirkt, ist er tatsächlich eher ein wenig rotstichig und hat einen tollen, hellen (und ja, auch eindeutig pastelligen!) Lilaton.
Da Frühling ja irgendwie generell eher pastellig ist, passt auch der Grundton des Lackes wunderbar; die Abstimmung im Duftset ist auch gut erkennbar, da der Duft eine kleine lilane Schleife um den Falschenhals hat. Sicherlich ist der Lack durch das Cremefinish jetzt nichts übermäßig außergewöhnliches, aber es ist einfach eine fröhliche, helle Farbe, die auch im Sonnenschein toll aussieht und mit der man auch relativ viel anstellen kann - denn dazu gibt es ja auch noch den Marienkäfer-Topper!
Warum der Topper jetzt tatsächlich "Lady bird" heißt, leuchtet mir zwar nicht komplett ein - aber gut (er macht zwar "Punkte" auf die Nägel, aber marienkäferig sieht das für mich nicht aus). Es handelt sich hier um einen Klarlack, in dem winzige lila-metallic Hexagons rumschwirren und etwas größere in der gleichen Farbe. Die Abstimmung der beiden Lacke ist gut gelungen - "Ton in Ton" geht die Kombination sehr gut, aber natürlich lässt sich "Lady bird" auch gut auf anderen Lacken verwenden. Das einzige Manko aus meiner Sicht ist, dass es relativ schwer ist, die größeren Hexagons auf den Nagel zu kriegen.
Die kleinen Partikel (auf den Bildern habe ich eine Schicht lackiert) kommen problemlos "aus dem Lack", die größeren musste ich schon explizit abstreifen, um sie tatsächlich auf den Finger zu kriegen. Teilweise kleben sie auch sehr stark aneinander und überlappen sich - das sieht man auch auf dem kleinen Finger gut. Also nicht ganz einfach zu handhaben, der lilane Marienkäfer, aber das Ergebnis finde ich sehr hübsch! Ohne Topcoat bekommt man trotzdem eine recht glatte Oberfläche, lediglich an wenigen Stellen liegen die größeren Hexagons nicht plan auf dem Nagel auf (was aber an der Biegung meines Nagels liegt - die Hexagons sind nämlich gerade...).
Eine kleine Spielerei zum Schluss - mattiert wird der Lack deutlich heller und "weißer", gefällt mir aber auch wirklich gut! Zur Haltbarkeit kann ich nicht gar so viel sagen - der Lack wurde extrem mit Spülen und wildem Gekrusche geärgert, hat aber zuvor zwei Tage ohne nennenswerte Tipwear oder sonstige Probleme durchgehalten. Wem also die Farbe zum Duft zusagt, der sollte sich definitiv das Osterset zu "like a first day in spring" ansehen - extra wegen der Lacke würde ich es allerdings nicht kaufen.

Samstag, 23. Februar 2013

Scholl Express Pedi

Als ich letzte Woche ein Paket-Zettelchen im Briefkasten hatte, dass bei meiner Nachbarin etwas für mich abgegeben wurde, war ich ein bisschen verwundert - nix bestellt, nix erwartet... Als ich dann ein Megapaket in die Hand gedrückt bekam, war ich noch verwirrter - als das Paket auch noch ziemlich leicht war, wusste ich gar nicht mehr, was Sache ist. Also fix die Treppen hochgesprintet und Paket ausgepackt - ach, ich darf  dank dm (oder eher der Glücksfee dort) den Scholl Express Pedi testen, super! (An dieser Stelle ein dickes *DANKE!* an Lars und das dm-Team für den Test.)
Verpackt war das handliche Teil in einer der Standard-"Warum zur Hölle brauche ich eine Schere und tue mir trotzdem weh, um an das Produkt zu kommen?"-Verpackung und die steckte in einem großen, dreieckigen Promo-Karton, der den elektrischen Hornhautentferner durchaus hübsch in Szene setzt. Unter "Express Pedi" kann man sich ja vieles vorstellen, es handelt sich hier aber um ein Gerät zur Hornhautentfernung. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich Füße doof finde. Generell, alle, auch meine - oder vielleicht besonders meine. Auch wenn sie nur Größe 37 sind, haben mich meine Kindheits-Senk-Spreizfuß-Quadratlatschen noch nie so richtig begeistern können und zumeist ignoriere ich sie einfach... Man kann drauf laufen, das taugt! Hübsch sind Füße nicht - aber nützlich.

Da jetzt ein paar längere Ausflüge im Urlaub anstehen, habe ich mir doch ein Herz gefasst und öfters mal gecremt und mich um meine Füße gekümmert und mich deswegen auch bei diesem Produkttest beworben. Ich habe zwar keine extremen Probleme mit Hornhaut, allerdings ist gerade an den Fersen meine Haut gerne ein wenig rauh - und da ich keine Lust habe, einen dieser hässlichen schmutzigweißen Bimssteine zu verwenden, kam mir der Express Pedi gerade recht! Betrieben wird das Gerät mit 2 AA Baterien (im Lieferumfang enthalten), die man auch preisgünstig nachkaufen kann. Unter der durchsichtigen Schutzhülle befindet sich die Rolle mit Mikrogranulaten, die drehend dann die Hornhaut entfernt - profanes, aber effizientes Schleifprinzip also.
Der Pedi ist sehr gut zu Handhaben - den Einschalter in der Mitte hochdrücken, die Rolle dreht sich und man kann loslegen. Intelligenterweise ist ein Sicherheitsstopp eingebaut, der die Rolle verlangsamt und anhält, wenn zu viel Druck eingesetzt wird. Funktioniert auch gut - wobei ich auch grundsätzlich eher nicht auf die Idee kommen würde, mit dem Gerät so fest aufzudrücken. Die Rolle ist auch ganz einfach auszuwechseln - dafür schiebt man einfach den Schalter an der Seite nach unten und sie ploppt an der Seite raus (dadurch kann man auch den Pedi innen mal mit einem Pinsel durchwischen).
Das Tolle ist, dass die Anwendung wirklich easy ist - nur nicht unbedingt für besonders kitzlige Leute tauglich. Durch die Bewegung des Pedis (man sollte logischerweise nicht allzulang an einer einzelnen Stelle rumschrubben, sondern das Gerät hin- und herbewegen) kann das durchaus an der einen oder anderen Stelle kitzeln - aber auch da gewöhnt man sich dran. Das einzige Manko, das ich feststellen konnte ist, dass man beim gemütlichen Fernsehschauen die Lautstärke ein bisschen aufdrehen muss, da der Pedi nicht lautlos arbeitet, sondern vor sich hinsurrt. Allerdings ist der Platz auf der Couch vielleicht sowieso nicht der beste Anwendungsort, denn verständlicherweise produziert der Express Pedi ein bisschen "Müll".
Da man jetzt an meinen Füßen keine großartigen Unterschiede sieht, gibt es nur ein Foto vom Pedi nach getaner Arbeit - Hautschüppchen erfolgreich entfernt, feiner Staub, der das rote Sofa einsaut erfolgreich überall verstreut *hust*... Auch wenn ich die Erfolge nicht sehe, so spüre ich aber, dass meine Fersen deutlich weicher sind, als vor dem Einsatz des Pedi - und das ist ja auch das Ziel, das mit diesem Teil verfolgt werden soll. Man kann den Pedi so oft anwenden, wie man möchte (oder muss, um die Hornhaut loszuwerden), sollte ihn nur nicht länger als 20 Minuten am Stück laufen lassen (laut Packungsaufdruck ist das Gerät auch nicht für Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen geeignet). Zur Haltbarkeit der Rolle kann ich leider auch noch nichts sagen - ich habe das Gerät jetzt drei Mal benutzt und sie ist noch genauso körnig wie zu Beginn.
 
Insgesamt muss ich sagen, dass mich der Pedi wirklich überzeugt hat - das Gerät ist handlich und unkompliziert zu bedienen, hat einen Schutzdeckel für die Rolle und ist auch in der Anwendung einfach und angenehm. Knopf drücken und losschrubben - simpler geht es fast nicht. Die Reinigung mit einem Pinsel oder einer Bürste (nicht enthalten) ist einfach und geht flott, auch die Rolle kann man mit einem Handgriff entfernen und säubern. Das einzige, was mir jetzt noch die Freude an dem Teil vermiesen könnte, wäre ein horrender Preis - allerdings habe ich keine Infos bekommen, wie viel man ab März für den Pedi hinlegen darf...

Freitag, 22. Februar 2013

essence fragrance spring set "like a first day in spring"

Ich durfte letzte Woche bei meiner Postfiliale vorbeischauen und ein kleines Päckchen von cosnova abholen, in dem sich das "like a first day in spring"-Duftset befand (jippo, Dusel gehabt beim Losen UND auch noch nicht das pinke Set bekommen!). Die Duftsets gibt es offiziell ab März in drei Ausführungen (neben diesem hier gibt es noch ein pinkes "like a day in a candy shop" und ein blaues "like a walk in the summer rain"), die neben dem EdT noch zwei limitierte Lacke zum Preis von 6,99 €. Die Lacke sind somit also ein kostenloses Goodie obendrauf, da die 50ml Eau de toilettes ja zum gleichen Preis zu haben sind.
Die beiden Lacke, die in diesem Set enthalten sind sind "Lavender blossom", der Cremeton und ein Glitzertopper namens "Lady bird" - wenn ich es hinkriege, gibts die beiden am Sonntag dann lackiert zu sehen. Sie unterscheiden sich von den essence-Lacken aus dem Standardsortiment durch einen kleinen Schmetterling, der neben dem Logo auf dem Fläschchen zu sehen ist. Die Farbe ist ein wenig rotstichiger, als sie auf dem Foto scheint (Lila und meine Kamera sind einfach keine Freunde), es ist also kein Milka-Lila.

Aber erstmal ein paar Worte zum dem EdT - bisher habe ich eigentlich nur mal an den limitierten Düften von essence geschnuppert und fand die nicht so toll, dass ich sie hätte haben wollen... An den Standard-Fläschchen bin ich irgendwie immer vorbeigelaufen, was auch daran liegen mag, dass sie mir nicht so wirklich im Regal aufgefallen sind (bei meinem Standardbudni gibt es die glaube ich auch gar nicht, bei Rossmann habe ich sie auch erst diese Woche entdeckt). Aber nach dem ersten Probeschnuppern an "like a first day in spring" war ich wirklich begeistert - der Duft trifft meinen Geschmack!

Weil ich was Düfte angeht, eine totale Beschreibungsniete bin, gibt es erst einmal die "offizielle" Zusammensetzung:
 
In der Kopfnote finden sich Ananas, Mandarine und Orangensaft (und ich frage mich, ob Orangensaft anders riecht als Orange? Warum ist da also spezifisch der Saft drin und nicht die Frucht?).
 
Die Herznote besteht aus Praline (hä? Praline? Haben Pralinen einen eigenen Duft? Da riecht doch jede anders...), Brombeere und Rose.

Die Basisnote setzt sich aus Sandelholz, Moschus und Vanille zusammen.

Auf die Kombination wäre ich NIE nur vom Schnuppern her gekommen - aber gut, ich bin ja auch kein Profi!

Für mich riecht "like a first day in spring", dessen Flüssigkeit übrigens einen Hauch grünlich eingefärbt ist, im ersten Moment ein wenig nach süßlicher Zitrusfrucht. Wenn der leicht scharfe Zug nach Alkohol dann verflogen ist, kommt wohl die Praline ein bisschen durch - der Duft wird etwas schwerer, runder und weicher; insgesamt ein bisschen "erwachsener" und bekommt am Schluss noch einmal einen etwas süßlicheren Einschlag (wahrscheinlich auch durch die Brombeere und Vanille?). Aber das ist gerade nur sehr deduktiv geraten... Insgesamt ist der Duft auf jeden Fall recht leicht, ein bisschen fruchtig und süßlich-blumig, ohne dabei omamäßig alt zu riechen.
 
Ich habe zumindest in den letzten beiden Tagen auch nach acht Stunden noch deutlich leckeren, leicht süßlichen Duft in der Nase gehabt, wenn ich an meinem Handgelenk geschnuppert habe; obwohl es sich hier um ein EdT handelt ist also die "Haltbarkeit" des Duftes (zumindest bei mir) recht gut - viele andere EdTs sind bei mir schon nach wenigen Stunden (wenn überhaupt) verflogen. Wenn man jetzt noch den Preis einbezieht, gibt es also wirklich gute Gründe, sich die Düfte mal genauer anzuschauen...

Letzte Woche habe ich auch bei Rossmann mal etwas genauer in das Duftregal geschaut und dort ein paar der Düfte auch reduziert vorgefunden (nicht die Frühlingspacks, sondern nur die EdTs) - warum und wieso, weiß ich zwar nicht, aber ich habe ein bisschen geschnuppert und noch zwei weitere Sorten eingepackt, die ich mir aber nach dem Urlaub erst genauer anschauen bzw. anschnuppern werde.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Müslistyle-Muffins

Letztens hatte ich noch Äpfel über, die inzwischen schon ein bisschen an Festigkeit eingebüßt hatten, aber immernoch lecker waren und wusste nicht so recht, was ich mit ihnen anfangen soll. Einen Apfelkuchen wollte ich nicht backen, weil ich den ganz alleine hätte futtern müssen oder mir einen abbrechen, um ihn irgendwie auf die Arbeit zu transportieren. Also gab es nach einem abgewandelten Rezept ein paar Muffins im Müslistyle - sozusagen ein bisschen gesund!

Zutaten:

310g Mehl
300ml Milch
100ml Sonnenblumenöl
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
2TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Äpfel
100g getrocknete Cranberries
50g Haferflocken

Das Mehl mit dem Zucker und Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel die Eier leicht anschlagen, dann Milch und Sonnenblumenöl dazugeben und alles mit dem Mehlgemisch vermengen. Äpfel kleinschneiden und mit Cranberries und Haferflocken unter den Teig mischen - und dann in Muffinförmchen füllen. Bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen, dann sind die vermeintlich gesunden Muffins fertig!
Sie sehen zwar nicht übermäßig besonders aus und ich hatte auch kurz überlegt, ob ich sie noch mit einem schokoladigen Topping wieder ungesund machen möchte, aber dann blieben sie doch "gesund" und auch frühstückstauglich (also als zweites Frühstück auf der Arbeit). Da ich die Äpfel recht klein geschnipselt habe, waren sie auch überall mi Teil verteilt und sind nicht nach unten gesunken - großer Pluspunkt aus meiner Sicht! Geschmacklich sind die Teilchen durch die Cranberries auch ein bisschen süß, allerdings nicht so süß wie klassische Muffins (wobei man das durch mehr Zucker sicherlich auch ändern könnte).
Meine Jungs auf der Arbeit haben mich fast ein bisschen beleidigt angesehen, als sie die ersten Bissen genommen hatten: "Lena, die Muffins sind zwar lecker, aber... Da ist keine Schokolade drin! Man erwartet da sowas süßes, pappiges ungesundes - und die Muffins schmecken so gesund!" Ja, tut mir leid, ich hab auch mal "gesunde" Muffins gemacht - sie sind trotzdem lecker! Und ich habe sie auch gerne zum Frühstück gegessen, bzw. Vormittags auf der Arbeit weggemampft, weil sie eben nicht so süß sind und als kleiner Snack zwischendurch auch mal taugen... Aber gut, das nächste Mal gibt es wieder was für die Zuckerschnuten auf der Arbeit *seufz*...

Mittwoch, 20. Februar 2013

Orly "Viva" Fiesta

Okay, ich gebe es zu - Barbie ist wieder da! Aber nachdem wir gestern ja schon quietschiges Rotpink auf den Augen hatten, gibt es heute Pink auf den Nägeln und zwar von Orly! "Fiesta" aus der Viva Kollektion aus dem Sommer von 2010 habe ich als Goodie zu einer Bestellung dazubekommen (und hätte mir den Lack logischerweise nicht selbst gekauft...) und letztens beschlossen, ihn zu lackieren. Mir war nach frühlingshaften Farben und irgendwie verschlug es mich dann zu Pink, weil ich kein Blau, Grün oder Rot wollte und Orange doof fand..

Orly "Fiesta" also, im Mini-Format mit 5,4 ml und einem entsprechend kleinen Pinsel - aber trotzdem supereinfach aufzutragen mit einer tollen Formulierung und eine soliden Deckkraft bei der zweiten dünnen Lena-Schicht. Trockenzeit sehr kurz, einen Topcoat habe ich dann dennoch drübergegeben (auf den Bildern 3 und 4) - allerdings wird das Finish dadurch leicht verändern und deutlich hochglänzender.
"Fiesta" ist, wie man wohl sehr gut sehen kann, ein intensivpinker Lack - und beim ersten Blick auf das Fläschchen dachte ich, es wäre ein Cremefinish, beim Lackieren wurde ich jedoch eines besseren belehrt: Da schwirren nämlich kleine pinke Schimmerteilchen rum, die dem Lack ein sehr hübsches und spannendes Finish verleihen! Ohne Topcoat sieht man auch, dass die Partikelchen heller und eher blaustichig geraden sind. Allerdings sind sie nicht so übermäßig auffällig, sondern machen sich eher ein bisschen im Hintergrund breit und werten das Finish irgendwie auf - so recht weiß ich nicht, wie ich das beschreiben soll.
Obwohl (!) "Fiesta" also pink ist, finde ich den Lack recht hübsch und musste auch selber irgendwann sagen, dass der mir gar nicht mal so übel steht und ich sogar problemlos ernsthaft damit rumlaufen kann. Allerdings wollte ich mir das pinke Teil doch auch mal mit Topcoat anschauen und habe dabei festgestellt, dass gerade bei diesem Lack der Topcoat unglaublich viel ausmacht! Während ohne Topcoat die Oberfläche ein bisschen durch den Schimmer strukturiert erscheint, gibt es mit Topcoat eine total glatte Variante, bei der der Schimmer auch noch ein bisschen mehr in den Hintergrund tritt.
Gefühl ist der Lack ohne Topcoat zwar auch glatt, aber eben nicht so spiegelglatt wie mit einem Topcoat drüber - allerdings zeigt sich gerade durch die Spiegelungen (Hallo, Wolkenhimmel!) auf den Bildern mit vs. ohne wohl auch deutlich, was der Topcoat noch vollbringt: Er macht den anfangs vielleicht ein bisschen stumpf scheinenden Lack zu einem Glanzstück, das (mehr oder minder) gestochen scharfe Reflektionen liefert. Dafür tauscht man eben diese Spiegelungen gegen den hübschen Schimmer - ich bilde mir ein, dass der Blaustich doch ein bisschen zurückgeht und der Lack insgesamt etwas roter erscheint...
Und zu meiner eigenen Überraschung habe ich sogar ein paar Minuten mit Sonnenstrahlen erwischt - die im Fläschchen den Schimmer ein bisschen deutlicher zeigen, dafür aber auf den Nägeln den Schimmer verschwinden lassen, möp... Zu guter letzt - so ein Pinkfan bin ich dann doch nicht geworden, obwohl "Fiesta" ein echt hübscher Lack ist, habe ich dann noch mein Striping-Tape mal wieder hervorgekramt und mir mit schwarzem und weißem Lack ein bisschen Abwechslung auf die Nägel gepinselt. Blöderweise war ich mit dem Topcoat ein bisschen zu schnell und habe kleinere Schlieren produziert - aber insgesamt finde ich das eine durchaus gelungene Verwendung für einen pinken Lack!
Zur Haltbarkein von "Fiesta" kann ich nur sagen, dass er zwei Tage ohne schwarz-weiß drüber ohne Probleme, Chips und Tipwear überstanden hat. Aber von den Orlys bin ich auch eine gute Qualität gewohnt - genauso wie ein angenehmes Ablackieren, keine pinken Schlieren und keine Zickereien... Wer weiß, wenn das noch so weiter geht, werde ich vielleicht doch noch eine pinke Barbie...

(Nein, natürlich werde ich das nicht - dafür sind blaue Lacke vieeel zu hübsch!)

Dienstag, 19. Februar 2013

AMU-Dienstag: MUA "Glamour nights", Teil 2

Es dienstagt heute mal wieder und dementsprechend gibt es auch das zweite AMU mit der "Glamour nights"von MUA. Heute eine Kombination, die zeigt, dass die Palette definitiv sehr vielfältig ist und man definitiv auch AMUs mit ihr schminken kann, die doch ein kleines bisschen auffälliger sind.
Die heutige Kombi hat mich erstmal ein bisschen schlucken lassen - ob ich das irgendwie halbwegs für mich passend aufs Auge kriege, ohne dass es total langweilig aussieht und innen der helle, außen der dunkelste Farbton ist? Meine Triefnase hat dabei nicht wirklich geholfen, sondern auch noch dazu geführt, dass ich nur einen einzigen Versuch hatte, bei dem ich mir nicht die sowieso schon roten Augen noch mit Make-Up zuspachteln musste...
Wir haben im Angebot einen dunklen, leicht graustichigen Lilaton (der auf dem Palettenbild blau wirkt), der wunderschön ist, aber ein paar Pinselstriche braucht, um so intensiv lila zu werden. Dazu einen hellen Goldton, der sich erstaunlich einfach verarbeiten ließ und auch ordentlich deckt und für mich den Überraschungs-Bombenton, dieser krasse und quietschige rotpinke Lidschatten. Alle drei Lidschatten sind schimmerig, wobei das bei dem Rotpink nicht ganz so deutlich auffällt.

Da mich der Lilaton ein bisschen überrascht hat (im ersten Wisch mit dem Pinsel hatte ich eigentlich nur ein bisschen graumatschige Farbe auf dem Auge - da musste also fleißig nachgetupft und intensiviert werden) und dieses Rotpink einfach nur total krass und toll (und das sage ich als nicht-pink-und-rot-Fan!) ist, wollte ich die beiden nicht dermaßen miteinander verpantschen, dass man gar nichts sieht, sondern vor allem den rotpinken Lidschatten gut sichtbar halten...

Also kam der dieses Mal in den Außenwinkel (Überraschung!) - in den Innenwinkel dafür ganz klassisch der Goldton und auf das bewegliche Lid wurde dann fleißig das Lila getupft, verblendet und wieder drübergetupft und wieder verblendet... Und dann wieder getupft, damit es Lila und nicht nur grau aussieht. Am unteren Wimpernkranz gibt es außen ein bisschen Rotpink und Innen das Gold ein wenig reingezogen.
Dazu wollte ich eigentlich dann noch meinen pinken Kiko-Eyeliner nehmen, das sah dann aber so blöd aus, dass ich doch mit einem grauen Eyeliner drübergegangen bin und das Ergebnis so ganz okay fand (und dann doch wieder zig Fotos gemacht habe, die ich blöd fand...). Dazu noch Mascara und fertig! Mich hat wirklich dieser rotpinke Ton unglaublich geflasht und ich finde den auch richtig, richtig cool!
Wie schon angedeutet, ist der Lilaton ein bisschen unwillig und lässt sich nicht gar so einfach so intensiv auftragen, wie ich es mir wünschen würde. Dafür ist dieses Rotpink einfach hammermäßig und vor allem auch sehr einfach aufs Lid zu bringen. Der helle Goldton ist zwar farblich nicht so auffällig, lässt sich aber leicht und angenehm verarbiete. Insgesamt lassen sich die drei Lidschatten auch gut mit- und ineinander verblenden und sind eine echt tolle Kombination!
Und auch wenn das auf dem Auge doch recht farbintensiv daherkommt, ist das AMU so gar nicht mal übermäßig auffällig, wenn man es nicht übertreibt und zu weit nach oben zieht. Bis auf eine kleine "ich muss so dolle husten, dass ich weinen muss"-Episode heute Vormittag, die den Goldton im Innenwinkel ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen hat, sitzt auch nach gut sechs Stunden noch alles so, wie es soll! 

Hach, ich bin selbst ganz überrascht - und gespannt, was maedchen aus der heutigen Kombination gemacht hat!

Montag, 18. Februar 2013

Wohin mit dem Geld auf Reisen?

Diese Frage stellte sich mir doch relativ früh, als es um die konkrete "Was muss ich alles mit in den Urlaub nehmen?"-Planung ging. Spätestens, als meine Oma aus einer der hintersten Schubladen 103$ kramte (die mein Opa und sie mal eingetauscht hatten, um eine "sichere Währung" im Haus zu haben - muss ich erwähnen, dass die jüngste Banknote aus dem Jahr 1985 stammt?) - irgendwo muss ich ja ein bisschen Bares und vor allem meine Kreditkarte mit mir rumtragen, im Optimalfall sogar noch den Pass...

Obwohl ich kein Handtaschenfan bin, habe ich eine schwarze, kleine Handtasche - aber ob die der richtige Ort für meine Wertsachen ist, wenn ich im Bus sitze oder quer durch irgendwelche Städte latsche? Der sicherste Ort wäre sie bestimmt nicht und da meine Hosentaschen nur begrenzten Raum bieten, musste eine andere Lösung her... Nach einem bisschen Recherche und Rumfragerei (ja, meine Liebe, dieser Post ist vor allem für dich!) habe ich meinen liebsten Onlinehändler konsultiert und mir zwei "Geldkatzen" oder wie auch immer man die Teile jetzt nennen mag bestellt. Gesamtpreis sagenhafte 20€ und somit genau die Versandkostenfrei-Grenze (das Armband kostet 5,50€).
Die Auswahl insgesamt war doch relativ groß - allerdings wollte ich nicht das gleiche Teil wie mein Mitreisender haben (Verwechslungsgefahr) und etwas in einer neutralen Farbe - also wurden es diese beiden Teilchen von Tatonka (logischerweise haben auch Kundenbewertungen und der Preis auch noch ein bisschen reingespielt - ich wollte jetzt nicht wirklich über 50€ für ein einzelnes Teil ausgeben). Eigentlich hatte ich nur so einen "Brustbeutel" geplant, weil man da einfach das meiste wichtige Zeugs, also auch den Pass, reinbekommt - allerdings ist es auch nicht ganz so einfach, an die Sachen ranzukommen, wenn man das Holster unter den Klamotten trägt.
Also habe ich (auch ob des günstigen Preises) noch das Teil fürs Handgelenk mitbestellt. Die Farbe ist jetzt nicht die tollste - es ist zwar hell, aber doch eher bräunlich als tatsächlich beige (das Verpackungsfoto kommt am ehesten an die Farbe ran), aber egal, besser als schwarz! Beide Teile sind recht leicht und auf der Rückseite aus einem leicht flauschigen Material, das sich auf der Haut sehr angenehm anfühlt. Das Handgelenkteilchen hatte ich eher für das Allernotwendigste und eher kurze Ausflüge im Kopf  - allerdings ist mir dann aufgefallen, dass da auch eine kleine Schlaufe drin ist, an die man auch z.B. Schlüssel hängen könnte.

Ansonsten bietet das Teil lediglich Platz für Dinge in Kreditkartengröße oder eben Geldscheine. Obwohl ich nicht unbedingt die schmalsten Handgelenke habe, ist beim Klettverschluss noch ordentlich was über, wenn ich mir das Teil ans Handgelenk schnalle - für Mädels mit schmaleren Handgelenken also nicht wirklich gut geeignet und logischerweise auch auffällig, wenn man nichts drüber hat (das dürfte allerdings im März sehr unwahrscheinlich sein...).

Unter einem längeren Ärmel fällt das Ding nicht wirklich übermäßig auf - klar gibt es leichte Geräusche, wenn der Kunststoff an der Kleidung reibt und auch der Mini-Reißverschluss klackert ganz leicht, ansonsten ist das aber bei einem nicht total hauteng anliegenden Pulli oder auch Longsleeve eigentlich ein gutes Versteck für Cash. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich mit dem Ding irgendwo in Museen oder draußen unterwegs bin, wenn wir eben nicht mit großem Gepäck auf Tagestour sind oder ähnliches. Für den Preis von 5,50€ kann man zumindest nicht meckern!

Ich habe beide Teile zwar nur zu Hause für ein paar Stunden Probegetragen, aber dabei sind sie mir nur angenehm aufgefallen - sie stören nicht, nur bei dem Holster muss ich noch die genaue Spannung der beiden Gurte rauskriegen (und das nächste Mal putze ich meinen Spiegel, bevor ich Fotos mache... Durch den Bauchgurt ist das Teil relativ sicher am Körper platziert (einen Brustbeutel kann man ja doch sehr einfach abschneiden) und liegt auch relativ eng an - relativ, weil das auch von der Befüllung abhängt. Pass, Kreditkarten und Geld können problemlos in den zwei separaten Taschen untergebracht werden.

Das einzig Negative ist, dass der Schultergurt relativ weit hochrutscht, sodass man den Gurt auch unter dem Shirt durchsehen kann - aber vielleicht kriege ich das auch noch behoben (wobei sich das Teil auf der Haut gar nicht unangenehm anfühlt, auch Bewegungen gut nachgibt und nicht kratzt) oder trage es ansonsten einfach auf einem Shirt unter dem Pulli. Die Gurte sind recht einfach einstellbar (und auch für sehr unterschiedlich füllige Personen geeignet) und trotzdem leicht elastisch. Der Verschluss ist zwar aus Plastik, scheint aber stabil und braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl zum Öffnen.

Ich bilde mir jetzt zumindest ein, dass ich meine Wertsachen ein bisschen "an mir" verteilen kann und nicht so sehr Gefahr laufe, dass mir sofort alles wichtige abhanden kommt, falls doch mal was passieren sollte. Dass man ein paar Scheine auch in der Hosentasche tragen kann, ist klar - aber mit meiner Kreditkarte oder meinem Pass in der Hosentasche würde ich mich doch nicht ganz so wohl fühlen. Ob die beiden Teile jetzt auch auf lange Sicht bei Tagesausflügen usw. angenehm tragbar sind und alles mitmachen, ohne dass man extrem darunter schwitzt, werde ich logischerweise erst im Urlaub rausfinden...

Sonntag, 17. Februar 2013

MUA Nail Varnish Shade 1

In der letzten "make me happy"-Box war nicht nur die "Glamour nights"-Palette, mit der wir momentan den AMU-Dienstag verbringen, sondern auch ein Nagellack mit dem wenig klingenden Namen "Shade 1". Von den Bildern auf der MUA-Bestellseite kann man nicht wirklich eindeutig auf den Lack schließen, den man dann schließlich in Händen hält, deswegen auch für maedchen mal ein paar Tragebilder (und du hast immernoch die richtige Wahl getroffen!).

"Shade 1" ist erstmal generell ein dunkelblauer Lack, in dem ebenfalls dunkelblaue Schimmerpartikelchen rumfliegen - und er deckt mit zwei Schichten.Die erste Schicht ist etwas unregelmäßig, aber auch da sind die blauen Schimmerteilchen schon gut erkennbar, die zweite Schicht macht dann ein tolles Bild und auch ein ebenmäßiges Finish. Die Trockenzeit war zwar recht kurz - aber Topcoat muss ja bei mir meistens sein.
Mal davon abgesehen, dass ich ja generell blaue Lacke toll finde, ist der MUA-Lack trotz des bescheuerten Namens auch wirklich, wirklich hübsch! Das Dunkelblau ist zwar sehr dunkel, wird aber durch den helleren Schimmer ein bisschen aufgelockert und schaut richtig toll aus - hat irgendwie ein bisschen was von Sternenhimmel nur mit blauen Sternen (ja, die Logik ist jetzt hervorragend...). Ich hatte am Anfang ein bisschen die Befürchtung, dass der Lack mit einer zweiten Schicht so dunkel würde, dass er gar nicht mehr blau, sondern schwarz ausschauen würde, aber wie man gut sieht, war das total unbegründet.
Die Schimmerpartikel sind auch noch unterschiedlich groß, wodurch auch jeder Finger ein kleines bisschen anders aussieht - die größeren Partikelchen scheinen meistens etwas heller zu sein als die kleineren (aber das kann auch nur Einbildung sein...). Ich könnte jetzt wahrscheinlich noch zig andere Fotos posten, da ich den Lack wirklich cool finde (übrigens: seltsame Flaschengröße haben die von MUA da, 6,2ml sind in einem Fläschchen enthalten).
In der Flasche scheint es auch so (am ehesten auf dem obersten Foto sichtbar, aber auch da nicht so wirklich gut), als würden in dem Lack auch lilane Schimmerpartikel sein - aber irgendwie sehen die auf den Nägeln nur noch blau aus und auch mit Blitz macht sich da kein Lila bemerkbar... Nichtsdestotrotz und auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde den Lack toll und für 1£ Normalpreis (was in etwa 1,15 € entspricht) ist das sicherlich eine Ausgabe, die sich lohnt!
Auch was die Haltbarkeit angeht, habe ich an dem Lack nichts zu meckern. Ein bisschen Tipwear hatte ich zwar nach drei Tagen, aber insgesamt war das doch sehr im Rahmen. Und auch das Ablackieren ging wirklich einfach, keine Schlieren, keine nervigen Verfäbrungen, keine Zickereien mit dem Schimmerkrams. Wer also bei MUA bestellen will, sollte vielleicht vorher mal im Netz nach Swatches googlen, um sich die Farben genauer anzuschauen - oder einfach auf gut Glück anhand der Farbkästchen im Shop bestellen, großartig was falsch kann man mit den Lacken zu dem Preis eigentlich nicht machen!

Samstag, 16. Februar 2013

tetesept Meersalz-Ölbad Mandelblüte

Da ich momentan anscheinend versuche, einen Rekord im Niesen aufzustellen und neben dem Näschen irgendwann auch der Kopf und der Hals der Erkältung zum Opfer fallen (Memo an mich: Nicht mehr mit Nachbarn sprechen, die wegen Grippe krankgeschrieben, aber angeblich wieder gesund sind!), ist die Badewanne gerade mein allerbester Freund und mein liebster Abendsaufenthalt, bevor ich ins Bett gehe. Und auch wenn Marina das viel besser kann, gebe ich heute mal meine Meinung zu einem Badezusatz kund (und übrigens... Bei mir schaut das Zeug anders aus!).

Umso passender ist es natürlich, dass ich eine gewisse Auswahl an Badezusätzen vorrätig habe und letztens auch bei einem Gewinnspiel ein Meersalz-Ölbad Mandelblüte-Päckchen von tetesept gewonnen habe. Auf den ersten Blick mutet der Badezusatz etwas seltsam an - er ist nämlich feucht und körnig im Päckchen (logisch, da sind ja auch Mandelöl und Salz drin...). Obowohl ich normalerweise nicht peele, hat mich das "auch als Peeling anwendbar" dazu bewogen, es zu probieren. Bevor ich mich also komplett in mein Badewasser versenkt habe, wurde erstmal fleißig mit dem Öl-Salz-Gemisch geschrubbt...
Entsprechend der Packungsanweisung habe ich mein Päckchen erstmal ein bisschen geknetet, um das Salz besser mit dem Öl zu vermischen und dann aufgerissen - das geht nämlich erstaunlicherweise sehr gut (großes Plus - bei vielen Päckchen muss ich erstmal nackich durch die Wohnung hüpfen und eine Schere suchen...). Was einem dann an Duft entgegenkommt ist sehr angenehm mandelig, leicht süßlich, aber nicht übermäßig aufdringlich - mir sagte das auf jeden Fall zu.

Also beherzt ins Salz gegriffen und fleißig auf Beinen, Armen und dem Rest verteilt und ein bisschen geschrubbelt - die Menge reicht für eine Lena auf jeden Fall aus! Von der Größe her entsprechen die Salzkörner in etwa dem, was man so als günstiges grobes Meersalz im Laden bekommt; dementsprechend sollte man mit dem Druck ein bisschen aufpassen, wenn man da empfindlich ist - das Zeug verursacht schon ganz ordentlich Reibung (soll es ja auch!). Man sieht allerdings auch gut, dass das Salz richtig mit dem Öl vollgesogen ist und auch noch Öl "über" ist - dadurch lässt sich die Masse auch gut als Peeling verteilen.
Die Plastikverpackung habe ich dann kurz in der Wanne ausgespült, um auch noch den letzten Rest rauszubekommen und mich dann ins Wasser gesetzt... Zugegeben, es prickelte und bitzelte ein bisschen an den Beinen und Armen, aber das ging auch irgendwann weg und ich schnupfte im Wasser vor mich hin. Es gab nur ein ganz kleines bisschen sehr feinen Schaum, aber dafür duftete das Wasser noch ein bisschen nach dem Mandelöl (und das Salz schmeckt übrigens nach Salz...). Relativ schnell hatten sich dann alle Salzkörner aufgelöst und ich konnte gemütlich baden.

Was ich wirklich schön fand war, dass ich nach dem Baden so gar nicht das Bedürfnis hatte, mich noch zusätzlich einzucremen - durch das Mandelöl war meine Haut wirklich samtig weich und wollte nur noch in den Schlafanzug und unter die warme Bettdecke... Da sich das Salz auch komplett auflöst, ist die Badewanne danach auch relativ sauber - logischerweise sollte man hinter dem Öl noch einmal drüberspülen, aber das geht auch wirklich flott. Wenn ich bei meinem letzten Budni-Besuch richtig geschaut habe, kostet der Badezusatz um die 1,50€ - also durchaus akzeptabel, vor allem, wenn man das als Peeling gleich mit "zweckentfremdet". (Andererseits kann man sich auch überlegen, ob man sich aus Salz und Mandelöl nicht selbst einen Peeling-Badezusatz zusammenpantscht... Die Zutatenliste des Badezusatzes ist ja nicht wirklich lang.)

Freitag, 15. Februar 2013

Mein "Urlaubs-Orden"

Hach ja, der Urlaub rückt immer näher (noch zwei Wochen!) und dementsprechend wir es auch organisatorisch immer enger... Das meiste ist logischerweise schon erledigt, aber natürlich gibt es immer mal wieder ein bisschen Kleinkram, der noch erledigt werden muss. Ende letzter Woche hatte ich mit meiner Reisebegleitung noch einen ausführlicheren Skypetermin, bei dem wir die grobe Tagesplanung festgelegt und noch City-Pässe gekauft haben. In diesem Rahmen fiel dann auch irgendwie der Satz "Ach, dafür hast du dir aber einen Orden verdient!" - zugegebenermaßen fällt sowas bei uns schonmal öfters, wenn man irgendwelche Leistungen anerkennt.

Aber anscheinend hat mein Mitflieger das ein bisschen ernster genommen und mir tatsächlich einen Orden gebastelt und ihn passend mit einer "amtlichen" Urkunde, die mir hervorragende Urlaubsplanung bezeugt, per Post geschickt:
Ist das nicht niedlich? Ich hab mich über die Geste gefreut wie Bolle, wobei ich auch vorsichtshalber nachgefragt habe, ob ich ihn jetzt im Urlaub immer tragen muss (nein, muss ich nicht...). Was ich toll finde, ist dass das nicht nur einfach so eine Geste ist, sondern da durchaus auch Ernst dahintersteckt und der ganze Planungsaufwand (man glaubt ja nicht, wie lange es dauern kann, im Netz rumzusuchen...) auch gewürdigt wird (da er klausurentechnisch eingespannt war, habe ich mich einfach recht viel mit Flügen und Hotels auseinandergesetzt - beschlossen haben wir dann logischerweise gemeinsam).
Eigentlich kann dem perfekten Urlaub jetzt nichts mehr im Weg stehen - die Hotels sind rückbestätigt (lieber auf Nummer sicher gehen - man liest ja ganz Unterschiedliches über nicht vorhandene Buchungen und ich erinnere mich an meinen Türkeiurlaub vor Jahren, bei dem wir "angeblich" auch nicht auf das Hotel gebucht waren...); die grobe Zeitplanung steht (zumindest haben wir in etwa mal Zeitslots festgelegt, die wir für bestimmte Aktivitäten planen und auch zwei feste Tourtermine); wir wissen auch, wie wir von Flughafen zum Hotel bzw. dann jeweils zu den Bussen kommen und haben noch freie Zeit, die sich nach Bedarf füllen lässt.

Die einzigen Miesepeter können momentan noch das Wetter sein (da drüben ists gerade genauso kalt wie hier auch *bibber*) und... diese Streiks an den Flughäfen. Auch wenn in Hamburg "Streikbrecher" eingesetzt werden, damit da doch was vorwärts geht, weiß man natürlich nicht, wie das in zwei Wochen aussieht... Aber da wir in Frankfurt zwei Stunden Zeit zum Umsteigen haben und früh morgens fliegen, könnte man notfalls auch noch mit der Bahn anstatt mit dem Inlandsflieger zum Langstreckenflug kommen - aber insgesamt ist das so eine "drohende Gefahr", die ein bisschen nervt.

Ansonsten steht jetzt natürlich noch Kleinkram an - alle Bestätigungen ausdrucken (sicher ist sicher!), Koffer packen (wahrscheinlich das größte Problem) und dafür erstmal Wäsche herrichten und sicherstellen, dass man in der nächsten Zeit nicht noch alles, was man eigentlich mitnehmen will, benutzt; wichtige Dinge wie Adapter, Geldaufbewahrung und so weiter zusammensuchen und fertigmachen und natürlich ein Notfall-Set fürs Handgepäck, falls der Koffer irgendwo Verspätung hat... Wenn ihr wollt, halte ich euch gerne auf dem Laufenden, wie es mit der momentanen Planung aussieht...?

Donnerstag, 14. Februar 2013

Glückskekse

Für meinen besten Freund habe ich zum Geburtstag Anfang des Monats Glückskekse gemacht - ich hatte bei Vera von Nicest Things ein Rezept gefunden und schon vor Ewigkeiten beschlossen, das mal auszuprobieren... Mir fehlte nur bisher die passende Gelegenheit, aber da mein Silvesterglückskeks mich auf eine Reise in den fernen Osten schicken wollte, war mir klar, dass mein bester Freund für sein neues Jahr "ordentliche" Glückskekse brauchte!
Bevor man sich also ans Backen macht, sollte man vorher ein paar Sprüche recherchieren oder selbst ausdenken. Ich habe sie auf ganz normales Druckerpapier gedruckt und dann von beiden Seiten mit Tesa beklebt und ausgeschnitten (da die Kekse im Paket quer durch Deutschland mussten war das aus meiner Sicht sicherer, damit sie nicht vom Teig angefettet werden).

Zutaten:

45g geschmolzene Butter
3 Eiweiß
80g Puderzucker
60g Mehl
1 Prise Salz
Glückskekssprüche

Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, dann beiseite Stellen. In der Zwischenzeit 3 Eiweiß in einer Schüssel leicht schaumig schlagen, dann Puderzucker dazusieben und glatt rühren. Mehl und Salz ebenfalls reinsieben. Die inzwischen etwas abgekühlte Butter dazugeben und alles zu einem einheitlichen Teig rühren, dann für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Drei Kreise mit 8cm Durchmesser auf ein Backpapier zeichnen (ich hatte Dessertringe als Vorlage), das Backpapier umdrehen (sonst hat man nachher Stift-Spuren auf dem Keks) und dann jeweils einen ordentlichen Teelöffel Teig draufgeben und glatt streichen. Etwa 4 Minuten backen - sie sollten nur minimal braun am Rand sein.
Die Kekskreise vom Backpapier lösen, in die Mitte einen Spruch legen, zu einem Halbkreis falten und den Halbkreis dann theoretisch in der Mitte eindellen und die Ränder zusammendrücken - praktisch habe ich einfach nur die Ränder aneinandergedrückt, weil alles andere bei mir nicht so recht funktioniert hat und mir der Teig auseinandergebrochen ist. Die Kekse dann gut einen Tag trocknen lassen, hübsch verpacken und verschenken (oder selber futtern)!
Bei Vera hat der Teig für 18 Kekse gereicht - ich habe 12 Stück fertig gemacht, 6 verhunzt und am Schluss noch eine Platte Teig gebacken... Allerdings ist der "Überschuss" wirklich nicht schlecht, weil mir z.B. das erste Blech zu durch geraten ist und die Kekse dadurch zu knackig waren und beim Falten gebrochen sind... Beim zweiten Dreier-Set war das deutlich besser, nur mit dem Formen hat es einfach nicht wie bei echten Glückskeksen hingehauen, also habe ich sie einfach nur zusammengedrückt - so haben sie zumindest (mit ein paar Hilfsmitteln) gehalten. Zwischendrin ist mir auch mal ein Keks beim Ablösen vom Backpapier kaputt gegangen (ich habe brav dagegengepustet, um sie beim Abziehen nicht kaputt zu machen - nicht, dass das irgendwie helfen würde, aber Einbildung hilft ja manchmal auch!) - da ist also insgesamt ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt.
Die Glückskekse werden nicht so fest wie "normale" gekaufte Glückskekse - das ergibt sich ja aus dem Teig, der doch Biskuitcharakter hat. Aber trotzdem - die Geste zählt ja und wenn man ein paar nette Sprüchlein reinpackt, ist es auch völlig egal, ob die Teile wie perfekte industriell gefertigte Kekse aussehen oder eben ein bisschen anders. Mein bester Freund hat sich über die Überraschung auf jeden Fall gefreut und ich fand die "kaputten" Kekse und meine Teigplatte am Schluss auch deutlich leckerer als normalen Glückskeksteig!

Allerdings sollte man ein bisschen Zeit für die Herstellung einplanen - da man nur drei Kekse auf einmal backt (ansonsten werden sie beim Warten auf die Bezettelung zu trocken und fest und sind nicht mehr biegbar) und dann faltet, dauert es so seine Zeit, bis man alle Kekse fertig besprucht hat. Aber ich finde, sie sind den Aufwand wert - auch wenn sie noch nicht perfekt geworden sind, Hauptsache, mit Liebe (und einigen dummen Sprüchen) gemacht!

Mittwoch, 13. Februar 2013

essence color & go quick drying nail polish 115 Redvolution

Eigentlich könnte ich ja jetzt sagen, ich hätte das perfekt getimed und mit Blick auf den Valentinstag einen roten Lack getragen - aber dafür bin ich doch zu ehrlich und gestehe, dass ich vorletzte Woche einfach mal Lust auf Rot hatte und deswegen zu "Redvolution" von essence gegriffen habe, den ich in einer meiner dm-Boxen hatte (wobei das auch schon ein bisschen her ist)...

"Redvolution" ist wenn ich nicht völlig daneben liege auch noch im aktuellen Sortiment erhältlich und ist ein klassischer, wenn auch ein wenig hellerer, Rotton. Ich habe insgesamt drei Schichten lackiert, weil ich mein Nagelweiß ja eher ungerne durscheinen lasse. Wer kurze Nägel hat, kommt sicherlich auch schon mit zwei Schichten zurecht - ich brauche bei der doch eher jellyartigen Konsistenz eben drei. Die Trockenzeit war dafür aber auch recht kurz, ich habe trotzdem noch den Top Sealer drübergepinselt und fertig waren meine roten Nägel!
Witzigerweise meinte mein Chef sofort, dass es sich da aber um eine ganz schön auffällige Farbe handeln würde (als ich mit quietschgrünen Nägeln auf der Arbeit war, hat er keinen Ton gesagt *ehem* und auch ansonsten sagt er bei auffälligen Farben nicht oft was) - irgendwas muss dieser Rotton also definitiv haben, dass er auffällt... Wie schon gesagt, ist "Redvolution" ein helleres klassisches Rot, aber wunderbar intensiv und obwohl ich ja mit Rot so meine Schwierigkeiten habe, finde ich den Farbton klasse! Ob das jetzt mehr in Richtung Tomate oder Erdbeere geht, sei mal dahingestellt - auf jeden Fall ein ordentliches Quietscherot (könnte sogar in Richtung des alten Audi 80-B4-Rot gehen - ich würde sogar behaupten, das trifft es ziemlich gut)!
Trotz der drei Schichten sieht man teilweise mein Nagelweiß noch durch, was jetzt nicht schlimm ist, da man dafür schon wirklich sehr genau hinschauen muss - aber das zeigt auch deutlich, dass das eher in Richtung Jelly, denn in Creme-mit-Weißanteil geht. Das typische "wabbelige" Jellyfinish hat der Lack jedoch nicht wirklich - aber ich bin auch zu wenig Chemieprofi, um mich da mit den relevanten Bestandteilen auszukennen. Fakt ist: Der Lack ist hübsch, aber keine Deckkraftbombe. Im Blitzlicht (oder dann auch gegebenenfalls im Sonnenlicht) bekommt "Redvolution" einen leicht orangenen Touch - aber auch da bleibt der Lack noch eindeutig rot (kommt aber ein bisschen mehr an die Tomate ran und von der Erdbeere weg - wobei leicht unreife Erdbeeren auch eher hellrot sind... Ach egal!).
Zur Haltbarkeit kann ich auch nur Positives berichten - der Lack hat mich drei volle Tage lang quietscherot begleitet, ohne übermäßige Gebrauchsspuren aufzuweisen (ein bisschen Tipwear, die bei so einer Farbe natürlich eher auffällt und die eine oder andere Abrieb-Macke an der Oberfläche durch Kollisionen mit der Wand *hust* sind ja normal). Ablackieren ging auch easy ohne irgendwelche Verfärbungen oder sonstige Probleme.

Jo, ganz ehrlich - da hat essence so richtig was gut gemacht! Die Farbe hat was, der Lack ist solide und ordentlich und preislich ist das Ganze auch nicht zu verachten... Einziges Manko mag für einige die Flaschenform sein - aber ich persönlich komme auch mit der ganz gut klar. Däumchen hoch, hübscher Lack!

Dienstag, 12. Februar 2013

AMU-Dienstag: MUA "Glamour nights", Teil 1

Erstmal möchte ich mich ganz dolle bei euch für die vielen netten und ausführlichen Kommentare zu meinem gestrigen Posting bedanken! Ich werde mich heute Abend in Ruhe hinsetzen und euch antworten - dazu finde ich momentan auf der Arbeit nicht wirklich die Muße... Ich finde es wirklich toll, dass ihr auch so offen und ehrlich euer Feedback hier anbringt!

So, dann zum eigentlichen heutigen Anliegen: Nachdem mir maedchen in der letzten "make me happy"-Box eine Palette von MUA bescherte, haben wir uns natürlich gleich darauf geeinigt, die Palette für den AMU-Dienstag herzunehmen. Da die Palette 12 Lidschatten beinhaltet, gibt es die nächsten vier Wochen AMUs mit der "Glamour nights"-Palette. Auf den ersten Blick gefällt mir die Palette schonmal sehr gut - es ist einfach alles dabei,w as man braucht und sie verspricht sowohl alltagstaugliche Lidschatten als auch knallige Farben.
Da die Lidschatten leider keine Namen haben, gibt es dieses Mal nur Kreuzchen und wilde Farbbezeichnungen, die auf meinem eigenen Mist gewachsen sind - heute geht es los mit den Nummern 1, 6 und 10. Ich oute mich gleich mal und sage, dass ich den Braunton einfach phänomenal finde und total auf diese Farbe abfahre - definitiv einer meiner Favoriten hier!

Das Swatchen war schon fast eine Herausforderung - der weiße (matte) Lidschatten ist leider sehr schüchtern und macht sich nur ganz leicht auf der Base bemerkbar... Ist also eher zum Verblenden und Absoften geeignet, nicht gar so gut als "Farbe" auf dem Auge. Der tolle Braunton ist dafür mit Glitzer gespickt - nicht gerade sonderlich feinem Glitzer, was dazu führt, dass man recht schnell im gesamten Gesicht glitzert - aber ich finde die Reflektionen und die Grundfarbe einfach klasse! Der Lilaton ist auch matt - und wirkt witzigerweise auf der Haut deutlich rotstichiger als auf dem Pinsel (deswegen ist der auch mit im Bild...). Die Deckkraft ist so lala - aber bei matten Lidschatten ist das ja nichts Neues.

Ich habe versucht, diese drei Helden irgendwie im AMU sichtbar zu halten - und das hat sich als wahre Herausforderung erwiesen. Eine braun-lilane Matschepampe wäre einfach machbar gewesen, aber die Finishes halbwegs zu trennen, ohne dass es allzu aufgeklatscht aussieht, war gar nicht so einfach (und es ist mir auch nicht perfekt gelungen).
In letzter Zeit ist das mit dem Fotografieren irgendwie so ne Sache - es klappt einfach nicht, wies soll *sigh*. Auf jeden Fall habe ich versucht, im Innenwinkel den weißen Lidschatten aufzutragen - sieht einfach so aus, als ob da nichts wäre... Auf dem Lid habe ich das Lila verteilt und musste da schon ein bisschen schichten um mehr als einen Hauch Farbeim Gesicht zu haben und schließlich gabs in der Lidfalte und im Außenwinkel ein bisschen glitteriges Braun. Beim Versuch, alles hübsch zu verblenden, ist mir an einigen Stellen erstmal die Farbe abhanden gekommen - da wurde dann noch fleißig Lila und Weiß nachgetupft...
Zum Schluss gabs noch einen Lidstrich mit dem Liquidliner von Kiko - ich mag den Liner unglaublich und fand das Lila ein bisschen passender als einen Braunton (wobei da durchaus auch einer gegangen wäre) und ein bisschen Mascara. Am unteren Wimpernkranz noch ein bisschen von dem braunen Lidschatten und die Wasserlinie dunkel gemacht - und dabei festgestellt, dass ich das dringend lassen sollte, weil es mich alt aussehen lässt (finde ich)...
So toll und einfach der braune Lidschatten in der Verwendung ist (die Deckkraft ist gut, nur der rumfliegende Glitter stört manchmal ein bisschen), so anstrengend sind die beiden matten... Von der reinen Farbe her finde ich das Lila wirklich toll - jedoch ist es mühsam, den Ton ordentlich intensiv aufs Auge zu bringen. Mal sehen, der Einstand der "Glamour nights" war sicherlich nicht der beste - aber auch gar nicht so übel... Ich freue mich auf die weiteren AMUs und bin jetzt erstmal gespannt, was maedchen so aus dieser Kombination gemacht hat!