Donnerstag, 31. Januar 2013

Anfang und Ende vom Januar...

... zeigen das Wetter fürs ganze Jahr, so sagt eine Bauernregel.

Wenn das auch für meine Grundstimmung gilt, dann habe ich da überhaupt nichts dagegen - mein Start in den Januar war nämlich genial und das Ende des Monats ist zumindest ganz gut... Was da so zwischendrin war, lässt sich wohl am besten als durchwachsen beschreiben.

Da mir dieses Jahr die "eindeutigen" Vorsätze für 2013 fehlen, gibt es den Monatsrückblick, der mir persönlich inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist, in einer eher offenen Form, es gibt also sozusagen meine "Tops" und "Flops" des letzten Monats - wobei es hier eher selten um konkrete Produkte gehen wird, sondern eher um Dinge, die ich für mich als gut gelungen oder weniger gut gelungen bezeichne.


Top:
Frühstück - ich bin ganz stolz auf mich, ich habe wirklich jeden Tag brav gefrühstückt. In den letzten Jahren war das Frühstück eher so eine "kann, muss aber nicht"-Sache; ich habe durchaus auch mal einen ganzen Tag auf der Arbeit "vergessen", was zu essen, weil ich einfach keine Zeit hatte. Diesen Monat habe ich mir angewöhnt, morgens eine Tasse Tee zu trinken und zumindest ein Brötchen bzw. Toast zu futtern. Der große Vorteil: So hab ich auch schon ein paar Marmeladengläschen von Mami (die schon geraume Zeit bei mir rumstanden) leer gekriegt.

Saft trinken - klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber jeden Tag ein Glas Saft ist zumindest mein Versuch, meinem Körper mehr Obst zuzuführen. Irgendwie muss ich mich zu Obst häufig "überwinden", nicht, weil ich das nicht lecker finde, sondern einfach, weil... ich weiß gar nicht warum. Aber wenn die Äpfel mal in Schnitze geschnitten sind, mampfe ich die auch problemlos auf - allerdings der Weg dahin... Deswegen wird jetzt versucht, mit Saft ein bisschen was an Vitaminen zuzuführen - ja, ich weiß, Saft ist nicht perfekt, aber besser als nichts!

Essen mit auf die Arbeit nehmen - wir haben inzwischen eine Mikrowelle und auch wenn ich belächelt werde, wenn ich Montags mit meiner Tupperdose ankomme, ist doch auch ein bisschen Neid dabei ("Sag mal... Willst du nicht mal etwas mehr davon mitbringen?")... Ich spare mir das Geld für das mittelprächtige Essen in der Kantine und kriege auch mal die Reste vom Wochenende weg, yay!

Urlaub buchen - auch wunderbar gelungen! Die Planung lief zwar schon länger, aber das dann tatsächlich umzusetzen, ist doch eine ganz andere Geschichte. Ich bin ein kleines bisschen stolz und hoffe, dass der Urlaub so spaßig und spannend wird, wie ich mir das erhoffe.

Dinge aufbrauchen - ha, ich habe es tatsächlich geschafft, zwei Bodybutter leer zu machen (auch wenn sie beide schon angebrochen waren) und bin auch bei Duschgel und Creme weitergekommen. Auch was Nahrungsmittel angeht, habe ich so gut wie nichts wegwerfen müssen - außer einer Gurke, die nach wenigen Tagen (weniger als eine Woche!) irgendwie komplett durchgegammelt, sabschig und weich war *bäh*. 

Flop:
Arbeit - eigentlich wollte ich vor meinem Urlaub einen Artikel fertighaben und damit schon im Januar anfangen. Da ich allerdings ein paar Sachen dafür nicht bekommen habe (so ist das, wenn man von anderen abhängig ist) und dann noch unerwartet einige Dinge schnell fertigwerden mussten, bin ich dazu nicht gekommen. Tja, dafür hab ich ja jetzt noch vier Wochen - dann muss das Ding stehen...

Freizeit schaffen - und nicht so lange auf der Arbeit sitzen, um noch alles zu erledigen. War diesen Monat wirklich nicht einfach, weil ich eben aus dem Urlaub kam und dann noch "spontan" irgendwelche Sachen sofort zu erledigen waren bzw. Leute immer kurz vor knapp noch mit irgendwelchen Sachen ankamen... Und wenn das "wichtige" Leute sind (oder sie sich zumindest selbst für wichtig halten...), muss man da natürlich auch ein bisschen außerhalb der Zeit arbeiten... Muss auf jeden Fall besser werden!

Bücher lesen - irgendwie hat das auch ganz schlecht funktioniert... Liegt auch daran, dass meine Abendgestaltung primär aus essen und dann schlafen bestanden hat und ich kaum wirklich gemütlich in der Wanne lag... Aber ich möchte eigentlich unbedingt auch endlich mal meine Bilder fertigmachen und dafür brauche ich einfach wieder Zeit und sollte auch ein bisschen frisch sein; aber vielleicht wird das ja jetzt auch mit dem "Frühling" etwas besser.

Puh, in der Summe war der Januar ganz okay... Wenn sich nicht einige Leute selten dämlich angestellt hätten, wäre der Monat auch deutlich besser gewesen, aber für einen Jahresstart gar nicht so übel! Und vor allem sind es nur noch vier Wochen bis zum Urlaub, yay!

Schoko-Brownie-Muffins

Auch wenn ich mit Vorliebe meine Rezepte im Netz recherchiere, habe ich mir letztens tatsächlich ein Backbuch (oder wie heißt ein Kochbuch mit Backrezepten richtig?) gekauft - und gleich festgestellt, dass ich die Rezepte wohl doch ein bisschen abwandeln muss. Deswegen gibt es heute ein Rezept für Muffins, das eigentlich für einen Schoko-Brownie-Kuchen gedacht ist - aber noch eine Schokocreme war mir zu aufwändig und Muffins sind einfach besser zu transportieren...

Zutaten:

180g Butter
300g Zucker
120g Schokolade
175g Mehl
75g Cranberries
50g gehobelte Mandeln
4 Eier
5 Tropfen Vanillearoma
1 Prise Salz

Die Schokolade in Stücke schneiden, mit der Butter in einen mittelgroßen Topf geben und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren schmelzen. Vom Herd nehmen und den Zucker einrühren, dann etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier miteinander verrühren und nach und nach in die Schokomasse einrühren. Dann Mehl, Salz und Vanillearoma unterrühren und zum Schluss die Cranberries und Mandeln unterheben. Den Teig in die Muffinförmchen geben (bei mir hat's für 14 Stück gereicht) und im Ofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen.
In der irren Annahme, dass die Muffins nicht hochgehen (weil ja kein Backpulver drin ist), habe ich meine Förmchen ziemlich voll gemacht - und die Muffins sind trotzdem ein bisschen aufgegangen... Aber nicht allzuschlimm, Gott sei Dank! Geschmacklich sind die Teile nämlich der Hit schlechthin - der Schokoteig ist wunderbar cremig und durch die Cranberries saftig (wobei man sich die gehobelten Mandeln eigentlich sparen könnte), die Oberfläche hat ein bisschen was karamelliges (wobei ich nicht weiß, woher...) und ich war schlichtweg begeistert - genauso wie die Kollegen auf der Arbeit... Bisher hatte ich mich noch nicht so recht an Cranberries rangetraut - aber hey, die waren sogar richtig lecker!

Der einzige Nachteil an diesen Muffins ist, dass sie doch relativ mächtig sind - der Teig ist relativ "dicht" und nicht luftig (ist ja auch nichts drin, was großartig treiben könnte). Fürs nächste Mal werde ich auf jeden Fall kleinere Muffins machen bzw. die Förmchen nicht so voll machen; oder einfach doch in Kuchenform machen. Auf jeden Fall hab ich mir da gar kein so übles Rezept aus dem Büchlein ausgesucht und habe inzwischen auch schon ein paar weitere gefunden - die müssen aber noch ein bisschen warten, sonst erleide ich hier noch einen Schokoladenschock...

Mittwoch, 30. Januar 2013

essie "Thigh high"

"Thigh high" von essie habe ich von maedchen in meiner Geburtstags-Weihnachts-make me happy-Box gehabt. Ich muss sagen, bei dm bzw. Budni wäre ich gnadenlos an dem Lack im Regal vorbeigelaufen - einfach, weil ich magisch von blauen Lacken angezogen werde, aber nicht von roten... Dabei ist "thigh high" ein rotes Schmuckstück, dass eigentlich erst auf den Nägeln seine wahre Pracht entfaltet.

In zwei Schichten ist der Lack perfekt deckend (für "Normallackierer" durchaus auch in einer Schicht möglich) und lässt sich mit dem breiten Pinsel wunderbar auftragen. Um endlich meinen good to go leerzukriegen (der wird nur über essies lackiert, da er bei vielen anderen Lacken rumzickt und Shrinkage verursacht), habe ich auch über "thigh high" eine Schicht Topcoat gegeben, wobei die Trockenzeit recht kurz war und der Lack durchaus auch ohne klarkommen würde.
Die wahre Pracht des Lackes liegt nämlich nicht in der Farbe, die an sich schon sehr gelungen ist und perfekt in die Weihnachtszeit passt (wo sonst gehört so ein hübsches Weinrot sonst noch hin, außer an Schneewittchens Nägel?) - nein, das wirklich Tolle an dem Lack ist dieser subtile Schimmer, der auf den Nägeln noch viel besser herauskommt als in der Flasche. Im Fläschchen dachte ich nämlich, dass es sich "einfach" um einen roten Schimmerlack handeln würde - lackiert macht der Schimmer aber ein ganz tolles Finish und verleiht dem Rot (finde ich zumindest) noch ein bisschen mehr Eleganz, als der Lack in Cremeform hätte.
Wo genau der Rotton einzuordnen ist, lässt sich nur schwer sagen - je nach Lichtverhältnissen würde ich sagen, dass wir zwichen Kirschrot und Weinrot schwanken, wobei gerade bei Blitzlicht noch ein kleiner Schuss Himbeere dazu kommt - der Schimmer macht sich dann ein bisschen pinkig bemerkbar und macht "thigh high" ein bisschen knalliger als bei anderen Lichtverhältnissen. Und genau das ist aus meiner Sicht auch das Schöne, Spezielle und Besondere an diesem Lack.
Von klassisch-elegant-rot über vampy-weinrot zu einem leicht pink-knalligen Rot hat "thigh high" alles zu bieten und ist somit ein hübscher "Universallack", der sowohl zu offiziellen Anlässen taugt, sich gut für den Alltag eignet und sicherlich auch für eher besondere Events taugt. So viel Begeisterung von mir, die eigentlich kein ausgeprochenes Faible für rote Nagellacke hat, ist nicht nur eine Seltenheit, sondern schon fast bedenklich (vielleicht sollte ich mir noch einmal Gedanken um meine Farbpräferenzen machen?).
Es dürfte ja klar geworden sein, dass ich "thigh high" wirklich, wirklich, wirklich richtig toll finde und mich der Lack ganz der Intention der Schenkenden entsprechend, so richtig happy gemacht hat. Dass die essies mit guter Haltbarkeit aufwarten können, ist glaube ich keine Neuigkeit - und "thigh high" hat hier auch keine Ausnahme gemacht. Ich bin gute vier Tage mit dem Lack unterwegs gewesen und hatte lediglich ein bisschen Tipwear zu vermelden - und dass trotz eines kleinen Backmarathons und viel Rumgewurstel in der Küche.
Auch das Ablackieren war am Schluss kein Problem - der Schimmer hat sich widerstanslos mit dem roten Lack ablackieren lassen und ich hatte ratzfatz saubere Pfötchen... Ganz ehrlich, so ein Rotton passt definitiv in absolut jede Jahreszeit und falls jemand im Lackregal über "thigh high" stolpert - nehmt ihn mal zur Hand und schaut ihn euch ein bisschen genauer an... Der isses auf jeden Fall wert!

Dienstag, 29. Januar 2013

AMU-Dienstag: Sleek "Monaco", Teil 4

Irgendwie muss ich ehrlich sagen, dass die "Monaco" so ein bisschen an mir vorbeigegangen ist, obwohl wir heute schon den letzten AMU-Dienstag haben... Ich habe gerade die für mich "alltagstauglicheren" (also nicht-blauen) Lidschatten im letzten Monat häufiger genutzt, aber irgendwie fühle ich mich noch nicht komplett monacoisiert... Wobei ich jetzt nicht sagen kann, woran das wirklich lag, denn die Lidschatten sind alle hübsch und lassen sich zumeist gut verarbeiten.
Heute gibt es also die letzten drei Gesellen, die noch in der Palette Platz finden - und ich muss sagen, dass sie ziemlich frühlingshaft unterwegs sind und damit im totalen Gegensatz zu dem fiesen grauen Himmel und nervigen Regen heute stehen... Im Angebot heute drei schimmernde Lidschatten:

"Washed ashore" ist ein Orangeton, der im Pfännchen etwas heller wirkt, als beim Auftragen aufs Lid. Könnte für meinen Geschmack ein wenig intensiver sein, ist so aber auch ganz okay. "Kiwi zest", ein phänomenales helles Grün, hat mich auf Anhieb begeistert (wobei ich Kiwis dunkler kenne). "Hummingbird" ist der dritte im Bunde - ein schimmerndes (Kolibri-)Türkis, das mir auf den Nägeln wohl deutlich besser gefallen würde, als als Lidschatten -aber gar nicht mal so übel ist, wie befürchtet.

Manchmal sollte man sich beim Fotos machen nicht zu ernst nehmen - und ich habe es heute früh einfach nicht geschaft, wie ein normaler Mensch zu gucken - also schaue ich ein bisschen blöd aus der Wäsche. Aber gut, man kann nicht alles haben - deswegen gibts das AMU eben mit einem ultimativen "Hilfe, die Welt geht gleich unter und ich bin bunt!"-Blick...
Von der Anordnung der Lidschatten gibt es wenig Spektakuläres zu berichten: "Washed ashore" ist im Innenwinkel zu finden, etwa bis zur Mitte des Lides. Außen habe ich dann "Kiwi zest" aufgetragen (wobei ich mir das umgekehrt auch gut vorstellen kann) und in die Lidfalte dann "Humming bird" zum leichten Abdunkeln geblendet. Die drei ließen sich total einfach miteinander verblenden, wobei dann doch ein bisschen der Farbintensität flöten gegangen ist...
Um das AMU dann doch einen Hauch orangener zu gestalten, habe ich also zum Schluss nochmal "Washed ashore" aufgetupft, einen grauen Lidstrich gezogen (und versucht, am unteren Wimpernkranz und der Wasserlinie ein bisschen grün aufzutupfen - das ist aber nur mäßig gelungen) und mir die Wimpern getuscht. Fertig war ein bisschen buntes Gepampe auf den Lidern! Ich war dann doch überrascht, dass das AMU zwar bunt, aber nicht schreien knallig geworden ist und bin gemütlich damit auf die Arbeit gewandert.
Da alle drei Lidschatten schimmern (teilweise wie blöd - leider ließ sich das bei dem schlechten Licht heute morgen nicht mit der Knipse einfangen), sind die Übergänge wirklich das Spannendste - da finden sich richtig tolle Mischfarben, die auch auf unterschiedliche Lichtverhältnisse verschieden reagieren... Obwohl das so ein bisschen meine Panik-Kombi war (sehe ich damit aus wie ein Clown oder wird das frühlingstauglich?), ist das von den vier AMUs mit der Palette glaube ich dasjenige, das mir am besten gefällt...

Auf jeden Fall ein würdiger Abschluss für die "Monaco"-Palette - und ich wette, bei maedchen legen die drei Lidschatten auch nochmal einen grandiosen Auftritt hin!

Montag, 28. Januar 2013

Die "make me happy"-Box, Runde 5

Dass Weihnachten inzwischen vorbei ist, merkt man nicht nur an den Weihnachtsbaumleichen, die teilweise immernoch draußen an den Straßen stehen - nein! Man merkt das auch daran, dass Post auch dann wieder unversehrt im Briefkasten landet, wenn sie ein wenig ausgebeulter ist und nicht "nur" profanes Papier enthält. Anscheinend ist die große Sause vorbei und man erwartet nicht mehr in jedem dickeren Brief den großen Reihbach (und jetzt soll mir noch einer erzählen, dass das Zufall ist, wenn vor Weihnachten Umschläge geöffnet, ausgeräumt und dann leer zugestellt werden...)...

Und so erreichte mich zu meiner großen Freude diesen Monat wieder eine "make me happy"-Box von maedchenspricht. Leider musste sie aber einen ganzen Tag in meiner Wohnung auf mich warten, weil ich unterwegs auf der Suche nach Geburtstagsgeschenken für meinen besten Freund war - und die ganze Zeit gespannt wie ein Flitzebogen, sodass ich Abends gleich den Umschlag aufriss und meine Einkäufe erstmal außerhalb des Kühlschranks vor sich hinvegetieren ließ...
Auch wenn ich schon wusste, dass etwas von MUA enthalten sein würde (das kommt davon, wenn man sagt, dass man eventuell ans Bestellen denkt - da muss dann bekannt werden, dass man vielleicht bei einer Palettenbestellung kurz rückmelden sollte, welche es denn wird... Und dann hab ich doch nichts bestellt *schäm*), habe ich mich tierisch gefreut, eine Palette und einen Lack zu bekommen.

Die "Glamour nights" wird definitiv demnächst beim AMU-Dienstag zum Einsatz kommen und wenn ich sie mir so anschaue, kommt sie mich vielleicht auch in den Urlaub begleiten - aber da bin ich allgemein noch nicht sicher, was ich alles mitnehmen soll... Auf jeden Fall ist ads eine sehr hübsche Palette, die noch unangetastet auf meinem Tisch liegt, mich jedoch auf den ersten Blick schon begeistert hat. Von Rot über Lila zu Grün und Blau ist alles dabei und auch ein paar nude-taugliche Töne sind dabei, sehr vielfältig und sicherlich nicht nur für glamouröse Nächte geeignet.

Beim Nagellack handelt es sich um - phänomenale Namensgebung - um Shade 1. Auch wenn maedchen schrieb, dass die Farbe im Shop anders aussah - mit Dunkelblau kann man bei mir doch nicht daneben liegen! Ein sehr dunkelblauer Basislack, in dem ganz kleine blaue Glitzerpartikel unterwegs sind und auch einige lilane, die ließen sich aber auf dem Foto nicht einfangen... Ich befürchte, das wird auch beim Lackieren dann nicht wirklich einfach, aber mir gefällt der Lack schon jetzt sehr gut! Das einzig doofe ist, dass die Kappe nach einem Aufdrehen nicht mehr "richtig" draufsitzt, sondern schräg auf der Flasche, damit alles ordentlich zugedreht ist...

Neben dem "üblichen" Kosmetikkrams habe ich noch eine Schlafmaske mit Kühlgelpad bekommen - da hat jemand an den bevorstehenden Urlaub gedacht! Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon überlegt habe, eine Schlafmaske zu kaufen - ich habe zwar irgendwo eine billige rumfliegen, aber die taugt nicht so wirklich. Jetzt hab ich eine Elitemaske mit Kühlpad und überlege schon, ob ich sie zu Hause mal vortesten soll - vor Augenringen bin ich im Urlaub damit definitiv geschützt und finde das Teil unglaublich genial!

Die Balea Hygiene-Reinigungstücher sind als Scherzartikel deklariert - wieso das denn bitte? Ich finde die Klasse und muss zugeben, dass ich zwar mehrere so kleine Fläschchen mit dem Desinfektionszeugs habe - aber nicht daran gedacht hab, Tücher zu kaufen... Die sind aber schonmal deswegen praktischer, weil sie flach sind und auch mit ins Flugzeug reindürfen und dann gleich zur Hand sind. Hach, nicht ohne Grund heißt die Box "make me happy"-Box - sie hat mal wieder voll und ganz ihrem Namen Rechnung getragen und mich total glücklich gemacht!

Sonntag, 27. Januar 2013

Priti NYC 423 Barbarossa

Auch wenn es manchmal ein bisschen dauert - irgendwann schafft es doch jeder Lack noch auf meine Nägel! Heute gibt es "Barbarossa" von Priti NYC, der letzten Herbst dank eines Gewinnspiels von Elena bei mir einziehen durfte. Hier geht's zu Elenas tollen Sonnenbildern - mit denen kann ich dank der momentan eher trüben Wetterlage zwar nicht aufwarten, aber nur weil das Wetter mies ist, werde ich mir ja nicht den Spaß am Lackieren verderben lassen!
 
Um das Orange von "Barbarossa" gut auf die Nägel zu bringen, habe ich zwei Schichten gebraucht - allerdings dünne und ich würde vermuten, mit einer etwas dickeren kommt man hier auch gut hin. Die Priti-Lacke sind meistens mit einer ordentlichen Deckkraft gesegnet und auch "Barbarossa" macht hier keine Ausnahme. Der Auftrag war gewohnt einfach und die Trockenzeit kurz - trotzdem habe ich einen Topcoat drübergepinselt, um das schöne Geschimmer ein bisschen besser einzufangen.
"Geschimmer?" wird sich der eine oder andere fragen - ja, zugegeben, das ist (besonders bei dem Wetter) nicht so einfach rauszukitzeln, aber in dem leicht dreckigen Orange sind kleine Glasflecks versteckt, die dem Lack einen pinken Schimmer verleihen (wenn man ihn denn sieht). Andeutungsweise erkennt man auch auf den normalen Tageslichtbildern, dass das Finish des Lackes nicht gleichmäßig-cremig ist, sondern da irgendwas auf dem Lack drauf ist. Leider schimmern die Partikelchen erst, wenn sie ordentlich Licht abkriegen - also im Sonnenschein (der momentan auf sich warten lässt) oder im Blitzlicht.
Die Kombination aus Orange und Pink finde ich an und für sich schon interessant - wäre sicherlich nicht meine erste Wahl, da beides doch sehr kräftige Farben sind und sich ein bisschen beißen. Aber bei "Barbarossa" passt das gut zusammen, da der Orangeton doch ein wenig gesetzter und zurückhaltender ist und der Schimmer auch nicht übermäßig auffällig. Vom Grundton des Lackes her würde ich sagen, passt er perfekt in den Herbst - ein hübscher und warmer Orangeton. Aber mit dem pinken Schimmer ist er auch genial für den Frühling geeignet - da kommt nämlich ein bisschen Frische mit auf die Nägel.
Anfangs hatte ich ein paar Bedenken aufgrund der Farbe - aber die waren mit der ersten Schicht schon weggewischt. Gefällt mir außerordentlich gut, auch wenn ich nicht weiß, ob er mir auch außerordentlich steht - ist bei dem momentanen Wetter auch irgendwie schwer rauszukriegen. Fakt ist aber, dass ich mich mit "Barbarossa" sehr wohl gefühlt habe und den Lack gerne getragen habe. Die Haltbarkeit war sehr gut - ich bin nach drei Tagen wildem Getippe auf der Arbeit nur der Farbe überdrüssig geworden und habe mit minimaler Tipwear ablackiert. Das Ablackieren ging total easy und die Flecks haben keinerlei Probleme gemacht - mal wieder ein toller Lack von Priti NYC!

Freitag, 25. Januar 2013

Kühlschrankmagnete mit Nagellack

Auch wenn inzwischen alles Mögliche mit Nagellack angepinselt wird (von Ringen über Gläser zu Vasen), hat es doch ein bisschen gedauert, bis mir aufgegangen ist, dass genau das die perfekte Lösung für mein Problem ist... Mein bester Freund hat demnächst Geburtstag und sich Kühlschrankmagnete gewünscht, um seine Küche ein bisschen aufzuhübschen.

Nachdem ich stundenlang in diversen Läden und im Internet gesucht habe, aber absolut keine passenden Magnete zu einem akzeptablen Preis gefunden habe, fiel so langsam der Groschen: Ich muss mich wohl selber ransetzen und "hübsche" Magnete machen. Nachdem ich aber auch keine guten "Grundzutaten" in Form von Magneten zu Hause hatte, habe ich mir für einen ersten Versuch ein paar White-Board-Magnete von der Arbeit geschnappt und drauf losgepinselt. Gar nicht so übel, wobei ich den gelben am hübschesten und den grünen (oben) am wenigsten toll finde - da hab ich einfach mit den Flakes etwas übertrieben...
Das Gute, wenn man zig Lacke daheim hat ist, dass man was Farben und Finishes angeht, völlig aus dem Vollen schöpfen und sich so richtig austoben kann... Auf gut 2cm Durchmesser passen auch ein paar wildere Kombinationen und Muster, die man ansonsten nicht auf den Nagel kriegt und so habe ich einfach mal ein bisschen rumprobiert, Topcoats verbraten, Crackles genutzt und bunte Striche und Flächen produziert. Topcoat drüber, trocknen lassen - und fertig ist der Spaß! Von der Trockenzeit abgesehen, geht das alles ganz schnell und deutlich einfacher als auf den Nägeln - weil Patzer nicht so schlimm sind und man sie einfach übermalen kann (vom Ablackieren mit Nagellackentferner würde ich zumindest bei Magneten mit Plastikoberfläche abraten - das produziert nur unschöne Fitzelchen)...
Neben den "normalen" Magneten ist mir noch ein (ehemaliges) Lesezeichen in die Hände gefallen - die gibt es manchmal an irgendwelchen Bestsellern oder so und ich hasse sie zum Lesen... Wenn man nicht aufpasst, hat man nämlich schnell einen Riss in der Seite drin, aber wenn man den Aufkleber, der meistens drauf ist, abgepult hat, kann man eigentlich auch das noch ganze Lesezeichen ein bisschen aufhübschen...

Momentan überlege ich, ob ich mir nicht alle Magnete von der Arbeit schnappe und sie hübsch anmale - damit mein White-Board ein bisschen netter aussieht... Auf jeden Fall brauche ich noch ein paar, um noch mit Stampings, Pigmenten und Stripes rumzuspielen - vielleicht finde ich ja morgen beim Shoppen was, ansonsten geht's erst nächste Woche mit der Spielerei weiter...

Donnerstag, 24. Januar 2013

Leicht verunglückte Bananenmuffins

Mit diesen Bananen ist das bei mir irgendwie immer das Gleiche - wenn ich nicht wirklich grüne im Laden kriege, sind sie so schnell quietschegelb, dass ich sie nicht mehr essen mag und irgendwie was draus basteln muss... Dieses Mal wurden es "wieder" Muffins und ich hab auch noch (fehl-)versucht, meinen übriggebliebenen Yufka-Teig zu verarbeiten. Das hätte ich mir sparen können, aber die Bananenmuffins sind lecker geworden - ein bisschen arg süß, aber lecker!

Zutaten:

2 reife Bananen
130g Mehl
100g braunen Zucker
100ml Milch
50ml Rapsöl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Die Bananen in Scheiben schneiden, die restlichen Zutaten zu einem Teig verrühren (wer den Teig gerne etwas fester hat, nimmt weniger Milch - wers flüssiger mag, lieber mehr Milch). (Einen Streifen Yufka-Teig ins Muffinförmchen legen.) Gut einen Esslöffel Teig in die Muffinformen füllen, dann ein paar Scheiben Banane drauflegen und mit Teig auffüllen. Zum Schluss (falls noch Banane über ist) noch ein paar Bananenscheiben obenauf legen und eventuell noch ein bisschen Zucker drüberstreuen. Bei 180 Grad in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen - bis der Muffin eine hübsche Farbe hat. Die Stäbchenprobe ist nur bedingt aussagekräftig, da ja unsere matschigen Bananen im Teig stecken...
So schnell sie gemacht sind, so lecker sind die Muffins auch! Der Yufka-Streifen sippt leider mit der Zeit ein bisschen durch, deswegen würde ich den beim nächsten Mal weglassen (ab und zu darf man ja auch Quatsch ausprobieren!)... Wers gerne etwas würziger mag, nimmt noch Zimt und Nelke dazu - wer eher in Richtung Banana-Split tendiert, haut etwas Kakao oder Schokostreusel in den Teig. Der Teig ist einfach ein guter Grundteig, der sich super variieren lässt und auch mit Bananenfüllung noch einige Möglichkeiten bietet.
 
Auf der Arbeit sind die Muffins weggegangen wie nichts - und da waren sie schon kalt! Leicht warm ist das natürlich richtig genial und die Bananen sind noch das matschig-sabschige Tüpfelchen auf dem i. Auch wenn ich lieber meine Bananen grün und nicht reif mag - als Notfall-Verarbeitung gehen Bananenmuffins immer!

Mittwoch, 23. Januar 2013

essence color & go quick drying nail polish 138 Walk on the wild side

Auch wenn sich draußen wieder eindeutig der Winter bemerkbar macht, bin ich lacktechnisch gesehen Herbstfarben immernoch sehr zugeneigt - oder einfach generell allen Farben, die so ein bisschen matschig daherkommen... Deswegen habe ich mir letztens "Walk on the wild side" von essence geschnappt und meine Pfötchen mal wieder grün angemalt - allerdings dunkelgrün!

Für ein deckendes Ergebnis habe ich zwei Schichten lackiert - allerdings hätten anderthalb auch gereicht; also sollte eine etwas dickere Schicht auch völlig genügen. Ich mag den breiten Pinsel und kann gut damit arbeiten, ohne groß zu patzen - ist aber wohl auch Gewöhnungssache. Die Konsistenz des Lackes ist genau richtig und die Trockenzeit würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Wie fast immer gabs eine Schicht Topcoat, diesmal wieder den hochgelobten Top Sealer von essence und fertig war das erstaunlich schöne Ergebnis!
Schon im Fläschchen erkennt man sehr gut, dass im Lack winzige Schimmerpartikelchen rumschwirren - die sind intensiv grün und machen den Lack richtig spannend. Die Grundfarbe ist ein leicht angegrautes Dunkelgrün (im Fläschchen wirkt der Lack am Boden deutlich heller als weiter oben und schaut da fast olivfarben aus - ist er aber faktisch gar nicht), das ohne die Schimmerpartikel wohl auch nicht unbedingt eindeutig als Grün identifizierbar sein dürfte.
Der leichte Graustich im Lack führt dazu, dass "Walk on the wild side" in unterschiedlichen Lichtverhältnissen eine variable Farbintensität aufweist und mal eher deutlich grün und mal ein wenig gräulich-matschiger aussieht. Aber immer wieder bringen die Schimmerpartikel tolle, kleine Highlights in den Lack. Was mich positiv überrascht hat, ist die wunderbar glatte Oberfläche - die kleinen Schimmerteilchen sind perfekt in den Lack eingebettet und auch ohne Topcoat gibt es ein schönes und ebenes Finish.
Bei den Schimmerteilchen hatte ich mich kurz gefragt, ob es sich um Flakes handeln würde - aber bei genauem Hinsehen erkennt man, dass das ungleichmäßig große und unregelmäßig geformte Schimmerschnipselchen sind. Die bleiben auch immer grün und changieren nicht - sind also definitiv keine Flakes (fast ein bisschen schade)... Schauen aber ehrlich gesagt auch so toll aus. Ohne dieses Highlight wäre der Lack einfach nur ein dunkelgrüner, leicht matschiger Cremelack - und hätte vielleicht den Charme des dunklen Grüns, aber so hat er zumindest bei mir einen dicken Bonus.
Ja, ich gebe es ja gerne zu - ich bin ein kleines bisschen begeistert von diesem Lack... "Walk on the wild side" ist vielleicht kein Kracherlack, der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht (dafür ist er wohl auch einfach zu dunkel), aber die Finesse, die man durch den Schimmer reingebracht hat, finde ich super (und man sieht sie auch im Fläschchen ein klitzekleines bisschen besser als auf den Nägeln)! Mit Blitz tritt der Graustich auf den Nägeln deutlich in den Hintergrund - aber dafür sieht man den Schimmer ein wenig deutlicher.
Hach ja, zum Preis des Lacks muss ich ja nicht wirklich was sagen - die essence-Lacke sind sehr günstig... Und auch was die restlichen Kriterien angeht, schneidet "Walk on the wild side" gut ab - die Haltbarkeit war völlig in Ordnung, ich habe den Lack drei Tage lang getragen und hatte dann zwar vom vielen Spülen und Wischen leichte Tipwear, aber sonst keinerlei "Beschwerden". Das Ablackieren ging auch in einem Wisch und auch wenn der Lack gerade nicht in die Saison passt - ich find den klasse!

Dienstag, 22. Januar 2013

AMU-Dienstag: Sleek "Monaco", Teil 3

Heute zu eher später Stunde gibt es den dritten Teil unserer "Monaco"-AMU-Serie, mit einer doch für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftigen Kombination, die mich doch ein bisschen überrascht hat. Da ich es auch nicht hinbekommen habe, bei Tageslicht zu fotografieren, gibt es heute Kunstlicht-Indoor-Aufnahmen - sorry...
Die drei heutigen Lidschatten sind "Midnight garden", "Summer breeze" und "Lotus flower". Dunkelblau, hellblau und helllila - eigentlich dachte ich ja, das könnte halbwegs akzeptabel werden, aber irgendwie war ich da wohl auf dem Holzweg...
"Midnight garden" ist ein sehr dunkler, matter Blauton, der gut pigmentiert ist und recht zügig ein gleichmäßiges Ergebnis abgibt. Im Gegensatz dazu ist "Summer breeze" nicht nur hell, sondern auch ein bisschen schwach auf der Brust, wie man im Swatch gut sieht. Ebenfalls matt, ist das einer der typischen Lidschatten, die beim Auftrag rumzicken und nicht wirklich viel Farbe rüberbringen. "Lotus flower" ist der einzige schimmernde Lidschatten, die Farbe geht in Richtung Flieder.

Irgendwie konnte ich nicht so wirklich was mit den dreien anfangen und musste ein bisschen rumprobieren, wie ich was am liebsten hätte - das Ergebnis ist wenig spektakulär und sieht durch die Lichtverhältnisse in meinem Bad auch noch megaungleichmäßig aus, obwohls das gar nicht ist *seufz*. Viel Heulerei, wenige Infos - auf dem Lid habe ich "Summer breeze" verteilt, dann mit "Midnight garden" die Lidfalte abgedunkelt und einen Lidstrich gezogen, schließlich mit "Lotus flower" den Innenwinkel noch ein bisschen belilat.
Ansonsten ist nur noch schwarzer Kajal an der oberen Wasserlinie im Spiel und logischerweise ein bisschen Mascara. Anfangs hatte ich mit der Idee gespielt, lilanen Eyeliner zu verwenden - aber das sah ziemlich bescheuert aus, weil "Lotus flower" auch primär durch das Geschimmere deutlich wird und weniger mit der Farbintensität auffällig. Trotzdem ist das ein süßer Lidschatten - aber eben kein auffälliger.
Was die Verarbeitung anging, ließen sich auch die beiden matten Lidschatten erstaunlich einfach miteinander verblenden - ich musste nur ein bisschen aufpassen, nicht die ganze Farbe aus "Midnight garden" auszublenden und graue Pampe auf dem Auge zu haben... Aber ich war auch erstaunt, dass sich "Summer breeze" zumindest halbwegs akzeptabel gehalten hat und sogar ein Hauch von dem Hellblau zu sehen ist.
Immerhin habe ich festgestellt, dass ich mit Hellblau auf meinem Auge einfach nicht so richtig grün werde - es aber in Kombination mit dem Fliederton gar nicht so übel und auch tragbar ist (zumindest ohne, dass ich das seltsame Gefühl habe, da mit irgendeiner komischen Farbe auf dem Auge rumzulaufen). Dennoch ich vermute mal ganz stark, dass maedchen da etwas deutlich Phänomenaleres draus gezaubert hat!

Montag, 21. Januar 2013

Kleine Freuden...

Da habe ich heute Vormittag erst erfahren, dass ja heute "Blue monday" ist - also pseudowissenschaftlich gesehen angeblich der deprimierendste Tag des Jahres. Und an so einem Tag sollte man sich (und anderen) ja nach Möglichkeit eine Freude machen - und genau das ist mir erstaunlicherweise völlig ohne dieses unglaublich zentrale Wissen gelungen!
Manchmal sind es die großen Sachen, wie ein Urlaub, die zu guter Laune führen und einem Aufschwung geben - und manchmal sind es ganz kleine Sachen... Z.B. wenn man beim Aufräumen ein kleines Wandtattoo findet (oder eigentlich eher einen Sticker), das Snoopy zeigt (ich liebe Snoopy! Und ich trauere meinem flauschigen Snoopy-Schlafanzug hinterher, der nach über 10 Jahren dann doch mal seine beste Zeit hinter sich hat) und sich fragt, was man mit diesem Ding nu machen soll - denn so ganz alleine passt das Ding ja nicht an eine Wand...

Wenn man dann Lena heißt, kommt man auf die blöde Idee, das Ding auf die Küchentür zu kleben - natürlich von "außen". Und da wohnt Snoopy seit gestern, mit seinem Futternapf im Maul und hungert vor sich hin. Heute Morgen, als ich mir dann Frühstück machen wollte, musste ich (notorische Türschließerin) dann echt grinsen, als ich den armen kleinen Kerl auf Augenhöhe an meiner Küchentür erblickte: Erstens ist der einfach niedlich und zweitens konnte ich verdammt gut nachvollziehen, wie das arme Snoopy-Bäuchlein sich auf dem Bild fühlt...

Auch heute Abend, als ich nach Hause kam und mir was zu Trinken aus der Küche geholt habe, musste ich unwillkürlich schmunzeln, als ich Snoopy gesehen habe - was so Kleinigkeiten doch an guter Laune ausmachen können, ist manchmal erstaunlich. Und toll!

Sonntag, 20. Januar 2013

Butter London "Fairy cake"

Da doch ein gewisses Interesse an den Lacken von Butter London bestand, gibt es heute den zweiten aus der Reihe und zwar "Fairy cake". Ich muss bei dem Törtchen recht schnell an "Star Sparkle" denken und habe mich gefragt, ob ich mir da nicht einen sehr ähnlichen Lack zugelegt habe - aber die Unterschiede wurden recht schnell deutlich (Gott sei Dank!): Während "Star sparkle" rein silbern ist, ist bei "Fairy cake" ein leicht wärmerer, leicht beige-bronzener Farbton dabei - oder so...

Lackiert habe ich, wie schon bei "Rosie Lee" insgesamt drei Schichten, um ein relativ deckendes Ergebnis zu erhalten (oder zumindest mein Nagelweiß entsprechend abgedeckt zu haben). Die Trockenzeit war kurz, aber auch dieses Mal kam ein Topcoat drüber, um die doch sehr uneben Oberfläche ein wenig glatter zu gestalten und vor allem nicht ständig Stofffitzelchen an den Nägeln hängen zu haben. Wie auch bei "Rosie lee" ist hier die Base klar und es schwirren ganz viele kleine Glitzerpartikelchen im Lack rum - silberne und irisierende.
Das Ergebnis ist sehr hübsch, wobei ich finde, dass "Fairy cake" ein sehr alltagstauglicher Glitterlack ist - der Grundton geht in Richtung einer Mischung aus nude und silber (sieht man auf dem oberen Bild recht gut - und das macht auch den Unterschied zum reinsilbernen "Star sparkle" deutlich) und das Gefunkel ist zwar sehr deutlich, aber nicht penetrant auffällig. Wirklich toll ist, dass man recht einfach alle Farben ausmachen kann - sei es im Sonnenschein oder im Blitzlicht erkennt man wild vermischt gelbe, orangene, rote, lilane, blaue und grüne Funkelteilchen. Hübsch, hübsch, hübsch!
Im normalen Tageslicht ist "Fairy cake" dafür ziemlich - unauffällig, fast ein bisschen langweilig. Ohne separaten Lichteinfall tut sich da nämlich auf den Nägeln (und auch im Fläschchen) sehr wenig. Durch die fehlenden auffälligen Lichtreflektionen wird auch deutlich, wie uneben der Lack ist und dass er eben nicht so extrem silbern ist, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Aber es ergibt sich auch hier kein ganz einheitliches Bild - wenn man genau hinschaut, erkennt man leichte Farbunterschiede zwischen den einzelnen Partikelchen, die sich eher im Pastellbereich bewegen (wobei hier trotzdem grüne, blaue, gelbe, rote und silberne Partikel zu identifizieren sind) und somit dem Lack auch sein leicht beiges Aussehen verleihen. 
Im direkten Vergleich zu "Star sparkle" würde ich sagen, dass bei "Fairy cake" die Partikelchen einfach mehr Licht brauchen, um ihre Farbpracht zu entfalten - aber das ist ja nicht unbedingt negativ. Was auch hier wieder gut auffällt, ist die ordentliche Deckkraft an den Spitzen, die insgesamt einfach ein schönes Bild ergibt. Die Haltbarkeit war bei "Fairy cake" auch deutlich besser (was mich vermuten lässt, dass da ich bei "Rosie lee" irgendwie Pech mit irgendwas hatte) - ich habe den Lack drei Tage getragen und bis auf zwei Chips, an denen ich selbst schuld war (Aufkleber abmachen ist keine gute Idee...), nur wenig Tipwear gehabt. Das Ablackieren war allerdings immernoch eine Qual - aber das ist ja nichts Neues!

Freitag, 18. Januar 2013

Kleine Lena auf großer Fahrt...

Auch wenn es eigentlich noch ganz schön lange hin ist (am 01.03.2013 geht es los!), bin ich schon ganz hibbelig, ob alles klappt, alle Buchungen funktionieren, wir nichts Wichtiges vergessen haben und generell natürlich ob alles so läuft, wie wir uns das gedacht haben... Letzte Woche haben wir nämlich in die Tat umgesetzt, was so in etwa seit Oktober halb in der Luft schwebte: Knappe drei Wochen Urlaub in den USA!

Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, haben wir beschlossen, uns ein bisschen im Osten umzusehen und insgesamt vier Stationen abzuklappern: Boston, New York City, Philadelphia und Washington, D.C.. Und bevor sich jetzt jemand noch den Hintern verbrennt, weil er vor Neugierde auf brennenden Kohlen sitzt, gibt es heute die ersten Infos zu unseren Plänen...
In genau 6 Wochen dürfte ich um diese Zeit in einem Flieger sitzen, der nicht mehr allzu weit entfernt von Boston, Massachusetts ist. Wir (meine männliche Reisebegleitung und ich) kommen Mittags in Boston an, hoffen mehr oder minder flott unsere Koffer entgegenzunehmen (ich hab mir extra einen neuen gekauft, um möglichst wenig Aufwand zu haben und viel Gepäck mitnehmen zu können) und das ganze Einreiseprozedere hinter uns zu bringen, damit wir noch einen Blick auf die größte Stadt Neuenglands werfen zu können.

Die zweieinhalb Tage in Boston sind eigentlich schon recht knapp geplant - wir wollen auf jeden Fall ins New England Aquarium, uns die Sehenswürdigkeitem am Freedom Trail angucken und im Optimalfall noch ins Museum of Fine Arts und ins Museum of Science. Ob das beides klappt, ist momentan aber noch ein bisschen fraglich, da wir am Montag um die Mittagszeit in unseren Bus nach New York hüpfen müssen (Bustickets sind auch schon gebucht und waren die schlauste Möglichkeit, da die Züge von Amtrak perfide Gepäckvorschriften haben). Vielleicht kriegen wir auch noch einen Abstecher nach Harvard hin, um uns zumindest ein bisschen im Ruhm der Weisheit zu sonnen...

Für New York City haben wir dann volle sechs Tage Zeit - die aber eigentlich auch viel zu wenig sind, um sich alles anzusehen, was die Stadt zu bieten hat. Das Programm steht noch nicht 100%ig, aber wir haben definitiv ein paar Eckpunkte, die wir (neben ein bisschen Shopping *hust*) abchecken wollen: Der Klassiker, mal bei der Freiheitsstatue vorbeizuschauen, ist sowieso gebongt - ob wir allerdings nur mit der Fähre vorbeigurken oder auf Ellis Island auch ins Museum schauen, machen wir von der restlichen Zeitplanung abhängig (und den Menschenmassen, die uns dann vielleicht im Weg stehen). Ansonsten ist ein fester Punkt der Bronx Zoo (jaja, wir haben ein Faible für Tierchen!), das American Museum of Natural History (in dem man wohl allein mehrere Tage zubringen könnte), die Aussichtsplattform auf dem Empire State Building, das Museum of Modern Art und das Solomon R. Guggenheim Museum... Wenn wir lustig sind, stolpern wir noch zu Madame Tussauds und gucken uns das Rockefeller Center etwas genauer an (eventuell auch mit der entsprechenden Aussichtsplattform); ein Besuch in der MET wäre eigentlich auch noch schön und insgesamt hat New York ja doch so einiges zu bieten und zwischendrin sollte auch noch ein bisschen Shopping machbar sein...

Am 11.03. geht es dann - wieder mit dem Bus - weiter nach Philadelphia, wo wir uns nicht nur für die legendären Cheese-Steaks interessieren, sondern auch für die geschichtlichen Abläufe um die Unabhängigkeitserklärung herum. Welche Museen da dann noch auf dem Plan stehen, ist noch nicht komplett durchgeplant und dürfte auch sehr davon abhängen, ob wir inzwischen genug Kunst und Wissenschaft gesehen haben oder eben nicht... Im Notfall hat auch Philly noch einen Zoo im Angebot, in dem wir unsere Zeit totschlagen können!

Der letzte Stop wird Washington, D.C. sein - von da aus geht es dann am 20.03. auch wieder nach Hause zurück... Logischerweise muss man in D.C. mal in Richtung des Weißen Hauses und des United States Capitol gucken, diverse Memorials und Monuments ablaufen und auf jeden Fall nach Arlington fahren, um mal bei JFK vorbeizuschauen... Das fand ich bei meinem Besuch zu Schulzeiten schon sehr beeindruckend, allerdings hatten wir damals recht wenig Zeit  (Schüleraustausch eben). Die Mussen-Dichte in D.C. ist bekanntlich relativ groß und bisher sind wir uns "nur" sicher, dass wir das National Air and Space Museum dringend besuchen müssen (wobei das auch riesig ist und man da unter Umständen zwei Mal reinmüsste, um alles mitzunehmen) und in der National Gallery of Art vorbeischauen wollen...

Wenn jemand Tips zu einer der Städte hat oder absolute "Must haves" weiß, leckere Restaurants oder gute Shoppingmöglichkeiten kennt oder andere spannende Locations: Her damit! Wir sind bis auf die Rahmenplanung (Flüge gebucht, Hotels gebucht, Busse zwischen den Städten auch schon mit Zeiten gebucht) gerade in New York City und in Washington relativ flexibel, da wir da die meiste Zeit zubringen.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Hirtenkäseröllchen

Vor geraumer Zeit hatte ich mir Yufka-Teig gekauft, weil ich so viele leckere Rezepte mit Yufka gesehen hatte - dummerweise kam ich dann nicht dazu, irgendwas mit dem Teig zu machen und hatte ihn auch völlig vergessen... Letzte Woche fiel er mir dann auf der Suche nach passierten Tomaten wieder in die Hände und beim Einkaufen wanderte noch ein bisschen Kuhmilch-Feta (wieso gibt es für das Zeug eigentlich keine gute Bezeichnung?), auf der Packung brav als Hirtenkäse bezeichnet, in meinen Einkaufswagen, um Käseröllchen zu machen.

Zutaten:

100g Hirtenkäse (oder ordentlicher Feta)
Yufka-Teig
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Petersilie
Pfeffer
ein Schuss Milch

Den Käse in einem Schüsselchen zerbröseln, Petersilie und Basilikum kleinhacken und dazugeben. Eine Knoblauchzehe durch die Presse drücken, ebenfalls dazugeben und die Käsemischung pfeffern (wer mag kann auch gerne anderen Kräuter nehmen - da sind die Fantasie keine Grenzen gesetzt). Bei Bedarf (damit die Masse etwas geschmeidiger wird) mit einem Schuss Milch strecken. Wers besonders salzig mag, kann noch nachsalzen, aber eigentlich ist der Käse salzig genug. Den Yufka-Teig in kleine Dreiecke schneiden (ich hatte eine riesige runde Platte), mit etwas Wasser befeuchten, ein bisschen von dem Käse auf die "flache" Seite des Dreiecks legen, Seiten einklappen und aufrollen. Die Röllchen in der Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten (etwa 2 Minuten pro Seite) und auf einem Küchentuch etwas abkühlen lassen.
Die größte Arbeit hat man hier definitiv beim Rollen -  der Rest geht ruckzuck in wenigen Minuten; aber auch die Rollerei hat man relativ schnell raus. Meine Röllchen sind jetzt nicht superdünn geraten - die gekauften haben nämlich für meinen Geschmack zu wenig Käse drin, also hab ich meine etwas dicker gemacht. Ich brauche einfach ein bisschen mehr Füllung bei diesen Teilchen. Aus meiner Menge an Feta habe ich insgesamt 12 Röllchen rausbekommen und von meiner großen Yufka-Platte noch etwa 1/3 übrig gehabt.
Geschmacklich sind die Röllchen natürlich von der Füllung abhängig - ich mag die Kombination aus Petersilie und Basilikum sehr gerne, kann mir das aber auch gut noch mit Paprika oder Chiliflocken vorstellen - oder überhaupt mit ein bisschen Gemüsefüllung. Irgendwie muss ich ja noch die restlichen Yufka-Teigplatten aufbrauchen und nach süß ist mir momentan nicht so wirklich - mal sehen, was sich da also auflauftechnisches machen lässt... Die Rollen finde ich auf jeden Fall klasse - allerdings das nächste mal mit vorgeschnittenen Teigteilchen!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Catrice "Upper wildside" Hunting heritage

Aus meiner letzten "make me happy"-Geburtstagsbox hat mich letztens der blaue Catrice-Lack so angelacht, dass ich ihn ganz dringend lackieren musste (er hat sich also durch eine ganze Menge Konkurrenz durchgesetzt!)... Heute gibt es dementsprechend "Hunting heritage" aus der Upper wilde side-LE vom letzten Jahr. Bevor es hier so angefangen hatte zu schneien, hat der Lack perfekt zum grauen Himmel und dusigen Wetter gepasst.

Für ein perfektes Ergebnis habe ich zwei Schichten gebraucht - allerdings dünne. Wer dicker lackiert dürfte auch mit nur einer Schicht auskommen, aber ich habs ja lieber dünn. Die Konsistenz war angenehm und der Lack ist auch recht flott durchgetrocknet. Mit einer Schicht Topcoat drüber war dann alles fertig und ich konnte mich an meinen irgendein ominöses Erbe jagenden Nägeln erfreuen.
Da tagsüber tatsächlich kurz die Sonne rauskam, konnte ich ein Foto (sogar mit blauem Himmel und nur ein paar Wolken!) im prallen Sonnenschein machen und auch da wird deutlich, dass "Hunting heritage" kein reines Blau ist, sondern in die eher matschige Kategorie fällt. Generell handelt es sich um ein eher dunkleres Blau, das deutlich angegraut daherkommt - Graublau halt! Aber trotzdem keinesfalls stumpf, sondern aus meiner Sicht immernoch eine interessante Farbe - eben weil sie nicht so klar und eindeutig daherkommt wie "reine" Lacke.
Allein im Sonnenschein kriegt man es gut hin, die unterschiedlichen Farbanteile darzustellen - ein bisschen die Hand gedreht und *flup* wirkt der Lack gräulicher! Auch wenn solche Farben ja klassischerweise eher in den Herbst gehören muss ich sagen, dass ich sie durchaus auch als winter- und frühlingstauglich erachte - wobei Blau ja auch ganzjährig überhaupt kein Problem ist!
Auch im normalen Tageslicht und nochmal geblitzt ist der Grauanteil deutlich erkennbar - wobei er mit Blitz wohl tatsächlich am krassesten rauskommt und der Lack schon nahe an einem blaustichigen Grau ist. Meine Lieblingsfarbe hat der Lack tatsächlich auf dem oberen Bild (das leider nicht ganz scharf ist, weil ich einfach den Blitz ausgeschaltet habe, obwohl die Kamera ihn gerne angemacht hätte - blöder grauer Himmel!) - da hat das Blau noch eine richtig schöne Tiefe und zeigt trotzdem die Matschigkeit (ja, ich mag matschige Lacke!) richtig gut.
Was die Haltbarkeit angeht, war ich mit "Hunting heritage" im durchschnittlichen Bereich unterwegs - nach drei Tagen hat man deutliche Tipwear gesehen, aber ansonsten war alles heile (von ein paar Macken im Topcoat abgesehen, die auf intensives Nagel-Abrubbeln an der Wand zurückzuführen ist). Das Ablackieren ging einfach und ohne Schmiererei - so mag ich das! Irgendwie macht Catrice halt trotz einem günstigen Preis immernoch gute Lacke...

Dienstag, 15. Januar 2013

AMU-Dienstag: Sleek "Monaco", Teil 2

Heute wieder pünktlich des Dienstags gibt es den zweiten Teil unserer Sleek "Monaco"-Serie. Irgendwie hat der Wettergott beschlossen, dass das mit dem vorgezogenen Frühling doch nichts wird und eigentlich hätte sich aus den drei Lidschatten sicherlich auch besser eine Eisprinzessin machen lassen - aber daran habe ich irgendwie erst gedacht, als ich schon draußen in der Kälte stand...
Heute geht es ein bisschen knalliger, bunter und kontrastreicher zu, wir haben nämlich "Aquamarine", "Magenta madness" und "Sand walker" im Angebot! Warum ich Dödel die Swatches in umgekehrter Reihenfolge gemacht und das Bild nicht gedreht habe, weiß ich gerade leider nicht - schieben wir das mal auf morgentliche Verwirrung...
"Sand walker" ist ein hübscher, heller Beigeton, der auf dem Auge nicht so sehr in den Vordergrund tritt. Durch das matte Finish ist er eher wenig sichtbar, eignet sich aber gut zum Blenden oder als Aufheller. "Magenta madness" ist ein sehr kräftiger Pinkton, der sich erstaunlich einfach auftragen lässt, allerdings beim Blenden auch schnell an Farbintensität verliert (kam mir zumindest so vor). "Aquamarine" hat, bilde ich mir ein, vereinzelte Schimmerpartikelchen drin, wirkt aber insgesamt doch matt. Das grünstichiges Türkis gubt einen super Kontrast zu dem Pink!

Um nicht schon wieder komplett in das Standardmuster zu verfallen, habe ich heute beschlossen, die Farbkontraste mal ein bisschen deutlich zu machen und nicht alles wischi-waschi ineinander zu verblenden. Im Innenwinkel gibt es "Sand walker", damit nicht alles zu dolle zugeklatscht aussieht, auf dem Lid habe ich dann "Magenta madness" aufgetragen und am unteren Wimpernkranz und auf der Wasserlinie "Aquamarine". Mit dem Türkiston habe ich dann noch ein bisschen in den Außenwinkel und die Lidfalte geblendet und damit einen angedunkelten Violettton fabriziert.
 
Ansonsten kam noch ein pinker Liquidliner von Kiko zum Einsatz, den ich ganz passend fand (einen türkisenen habe ich glaube ich gar nicht und der wäre doch ein bisschen krass gewesen; schwarz wollte ich auch nicht, wäre aber sicherlich hübsch gewesen) und logischerweise Mascara auf die Wimpern. Ansonsten wars das auch schon mit der Zauberei! Okay, ein bisschen Fitzelei hatte ich schon mit dem Rumgeblende im äußeren Bereich und der Lidfalte (schließlich sollte das ja relativ gleichmäßig aussehen) und wenn ich nicht so ein Held im Augenbrauen-Hochziehen wäre, würde das auf den Fotos auch
Ich hatte eigentlich heute früh geplant, das AMU zu schminken und mich dann "arbeitstauglich" umzuschminken, aber ich war erstaunt, wie gut mir das AMU doch gefallen hat und dass es trotz dieses krassen Pinktons gar nicht so übermäßig kreischend auffällig ist... Also sitze ich heutein pink-blau im Büro und werkele ernsthaft mit diesem AMU vor mich hin.
Und da ich mich heute nicht entscheiden konnte, welches der beiden Bilder ich hübscher finde, gibt es einmal das linke und einmal das rechte Äuglein etwas genauer. Irgendwie mag ich die Farbkombination richtig gern, was sagt ihr dazu?

Natürlich gilt es wie jede Woche, zu maedchen rüberzuschauen und ihre Interpretation der Kombination zu bewundern! Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sie diesmal gezaubert hat...

Black tattoo - Sam Enthoven

Bevor ich mich gleich mit dem nächsten Buch in mein Bettchen werfe (ich habe momentan einen unglaublich fiesen Schlarhtythmus - und das Buch ist gerade so spannend!), wollte ich noch fix meine Meinung zu einem der schon gelesenen Bücher festhalten. "Black tattoo" habe ich bei meinen Eltern eingepackt, weil ich das Cover nett fand (ja, ich bin bei Büchern durchaus coveranfällig!) und der Klappentext auch ganz okay klang - wobei ich sagen muss, dass sicherlich nicht jeder kotzende Feldermäuser spannend findet...
Auch wenn da "Roman" steht, kann man schon fast vom Cover her vermuten, dass das nicht unbedingt ein Buch für Erwachsene ist - und prinzipiell ist es auch wirklich ein Jugendbuch. Die Protagonisten sind Teenies, die Geschichte mal ganz runtergebrochen der gute alte Kampf "Gut gegen Böse" - wer hier also hochwertige, komplexe Literatur sucht, ist definitiv fehl am Platz. Auch wenn die Charaktere nicht übermäßig differenziert ausgearbeitet sind und die Grundstory nicht neu ist, ist das ganze Schauspiel in ein nettes Setting gebettet, wenn man denn was mit Fantasy anfangen kann und ein bisschen Vorstellungskraft mitbringt.

Von fliegenden Haien, einem Blobb-Wesen zu schwebenden Menschen, die im Matrix-Style agieren können, über Gott, der in der Hölle seinen Job tut bis zu einem riesigen Drachen, der die Hölle beherbergt und somit auch die Grundlage für das Leben der vielen Wesen dort bildet, ist für allerlei fantastisches Getier gesorgt. Wenn man sich dem Buch von dieser Seite nähert, sind sowohl viele Gimmicks als auch nette Bilder gegeben - aber dafür muss man auch ein Faible haben. Die Charaktere sind nicht sonderlich stark geraten und wie es eben manchmal bei Jugendlichen ist, hat man hier und da das Bedürfnis, den einen oder anderen fest zu schütteln, damit er mal seine grauen Zellen benutzt... Da das aber nicht geht, sollte man großzügig darüber hinwegsehen, dass wenig Entwicklung bei den Charakteren stattfindet und sich eher an der seichten, leicht lesbaren Geschichte erfreuen (wenn man denn dazu fähig und bereit ist).
 
Enthoven sagt selbst, dass sein Anliegen mit diesem Buch ist, den Leser dazu zu bringen, gleich das nächste Buch zu lesen und ich muss sagen, bei mir ist ihm das gut gelungen. Allerdings ging mein Bedürfnis danach in Richtung "ordentliches" Buch - also eines, bei dem ich ein bisschen was mit den Charakteren anfangen und mich an der Story erfreuen kann... "Black tattoo" ist definitiv Geschmackssache und vielleicht wirklich bei Jugendlichen besser aufgehoben.

Sonntag, 13. Januar 2013

Butter London "Rosie Lee"

Ich bin im Dezember auch schwach geworden und habe mir bei amazon das Butter London Trio bestellt. Zugegeben, ich habe ein bisschen überlegt, bin dann aber doch noch schwach geworden. Und da ich neugierig war, wie denn die Butter London Lacke so wären, habe ich mir mehr oder minder zeitnah einen geschnappt und lackiert. Entschieden habe ich mich für "Rosie lee", weil das irgendwie der Lack ist, der mir spontan am wenigsten zusagt - die Farbe ist einfach nicht so ganz meins.

Für eine akzeptable Deckkraft habe ich insgesamt drei Schichten lackiert - wenig verwunderlich, da "Rosie lee" aus lauter kleinem, alrosanen Glitter in einer klaren Base besteht. Eine Schicht war noch total löchrig, die zweite schon besser und bei der dritten war ich dann zufrieden. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man trotzdem noch Lücken erkennen - aber dazu muss man schon sehr genau gucken. Das Ergebnis wäre mit einer Schicht mehr auch nicht anders oder besser geworden. Die Trockenzeit war sehr gut, wie bei so klaren Glitterlacken eigentlich üblich und das Finish auch entsprechend: Ziemlich hubbelig und ein bisschen rauh. Mit einem Topcoat drüber habe ich versucht, das Ganze etwas glatter zu kriegen, was auch ganz gut funktioniert hat.
Das Ergebnis fand ich gar nicht so übel - durch den Glitzer gibt es viele Lichtreflektionen und das Rosa schaut auch für mich ganz akzeptabel aus. Im zugegebenermaßen eher mäßigen Tageslicht kommt der altrosane Einschlag zwar nicht so gut raus, aber dafür sieht man deutlich, dass da unterschiedliche Farbreflektionen den Lack recht lebhaft machen. Was mich auch positiv überrascht hat, ist das relativ leichte Anbringen des Glitters an den Tips - bei vielen Glitterlacken hat man ja relativ schnell wenig Glitter an den Tips und schon kurz nach dem Lackieren Tipwear. Bei "Rosie lee" hatte ich einen recht normalen Abschluss, der sich auch am nächsten Tag noch gut gehalten hat.
Im Blitzlicht sieht man dafür die "Lücken" ein bisschen deutlicher, das ist aber einfach dem Blitzlicht geschuldet. Allerdings kommt die Farbe bei diesen Bedingungen ein bisschen besser raus und man sieht doch deutlich, dass es sich nicht um ein einfaches Rosa handelt, sonder da durchaus ein bisschen "Schmutz" in der Farbe enthalten ist. Was auch sehr deutlich wird, sind die Unebenheiten in der Oberfläche, aber damit muss man ja bei Glitterlacken auch rechnen.
Was mich ein bisschen enttäuscht hat, war allerdings die Haltbarkeit. Nach einem Tag Tragezeit war ich in der Badewanne und hatte danach zwei abgesplitterte Eckchen zu vermelden, zu denen sich am zweiten Tag dann noch sechs weitere gesellten - oder um es zusammenzufassen: Am zweiten Tag musste ich die ganze Chose ablackieren, weil ich mehr Macken im Lack als Lack auf den Nägeln hatte. Fand ich logischerweise (und vor allem unter Einbezug des Originalpreises des Lackes) nicht ganz so toll und da das Ablackieren auch ätzend war (Glitter halt...), habe ich von dieser Front leider wenig positives zu berichten.

Insgesamt würde ich sagen ein mittelprächtiges Fazit - die Farbe ist okay, die Deckkraft akzeptabel, aber die Haltbarkeit einfach nicht so toll. Mal sehen, wie sich die beiden anderen Lacke so schlagen werden...