Mittwoch, 20. März 2013

Orly "Holiday Soireé" Androgynie

Auch wenn morgen schon wieder mein Rückflug von Washington aus geht, gibt es heute erst den Lack, mit dem ich mich in die Staaten aufgemacht habe - lange habe ich überlegt, was ich mir auf die Nägel packen will (außer dem Orly Top 2 bottom habe ich nämlich keinen Lack mitgenommen) und mich dann für "Androgynie" entschieden. Ich hatte lange überlegt, ob ich ihn mir bestellen soll - und es dann nicht gemacht, weil ich mir dachte, dass ich ja schon genug schwarze bzw. sehr dunkle Lacke habe; umso schöner war es, als ich ihn bei einer Bestellung als Goodie dazu bekommen habe.

Um wirklich ein eindeutiges Schwarz auf die Nägel zu bekommen, musste ich drei Schichten lackieren - dann war aber auch genug von dem schwarzen Jelly auf dem Nagel, um zu decken. Was ich bei diesem Lack auf jeden Fall ordentlich machen musste, war schütteln. In der ersten Schicht hatte ich nämlich nur die ganz kleinen goldenen und silbernen Partikelchen auf den Nägeln und kein einziges von den bunten Hexagons... Nach ein bisschen Schüttelei und Rührerei haben die sich dann aber auch bemerkbar gemacht. Aufgrund des unebenenen Finishs (siehe auch letztes Bild), habe ich noch eine Schicht Topsealer auf die drei Schichten "Androgynie" gepinselt und die Mani war fertig.
"Androgynie" ist wirklich ein spannender Lack, der aber seine Besonderheit erst in der zweiten oder wirklich dritten Schicht zeigt - dann hat er nämlich eine tolle Tiefe, die durch die kleinen Partikelchen und die Hexagons, die eben teilweise durch die Jellybase überlagert werden und dann durch die oberste Schicht scheinen. Ganz spannend ist natürlich auch, dass unterschiedlich farbige Hexagons in dem Lack rumschwimmen - türkis, dunkelblau (das manchmal sogar lila aussieht), grün, gold und orange kann ich zumindest auf meinen Nägeln ausmachen.
Das Ergebnis ist natürlich auf jedem Nagel unterschiedlich - auf dem Zeigefinger sind definitiv deutlich weniger Hexagons gelandet als auf den übrigen Fingern, aber im Gesamtbild fällt das nicht wirklich auf. Die Hexagons fand ich beim Auftrag auch teilweise ein bisschen zickig - sie haben sich recht schnell wieder vom Nagel schieben lassen; das würde ich aber auf meine doch eher dünnen Schichten zurückführen, wer etwas großzügiger lackiert, wird damit keine Probleme haben.
Teilweise erkennt man auf den Bildern auch gut, dass der Lack ein bisschen braucht, um schwarz zu werden - gerade an den Rändern erkennt man noch hellere Stellen. Das wirft natürlich die Überlegung auf, "Androgynie" einfach über einen schwarzen Lack zu lackieren und somit weniger Schichten "verschwenden" zu müssen, um das hübsche Ergebnis zu bekommen. Allerdings dürfte dann auch die Tiefe ein bisschen zu wünschen lassen, da die Hexagons ja nicht mehr in dem Maße von weiteren Jellyschichten überdeckt werden - Geschmackssache würde ich sagen.
Zur Haltbarkeit kann ich dieses Mal nichts sagen, da der Lack gerade mal einen Tag auf meinen Nägeln war, bevor ich mich in den Flieger gesetzt habe (bis dahin hat er aber einen kleinen Spülmarathon sowie ein bisschen wildes Aufräumen und Packen unbeschadet überstanden). Dafür kann ich für mich sagen, dass ich "Androgynie" nicht ohne Topcoat tragen würde - die Oberfläche ist durch die Hexagons recht uneben und wirkt mit einer Schicht Klarlack drüber einfach glatter, hübscher und reflektiert besser.

Kommentare:

  1. Sehr schön! Auf den Bildern wirkt er mehr gräulich bis bräunlich von der Basis her, aber er gefällt mir trotzdem. :)

    Freu mich schon auf deine USA Berichte! ^^
    LG Lotte

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  2. @LotteUhm bräunlich? Oo Vielleicht kommt das durch den goldenen Schimmer? Eigentlich isser eher schwarz - bei gräulich wäre ich noch dabei, aber braun macht mein Monitor nicht mit ^^

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  3. Antworten
    1. Isser auch wirklich :) Ich mag Androgynie sehr gern.

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