Donnerstag, 24. Januar 2013

Leicht verunglückte Bananenmuffins

Mit diesen Bananen ist das bei mir irgendwie immer das Gleiche - wenn ich nicht wirklich grüne im Laden kriege, sind sie so schnell quietschegelb, dass ich sie nicht mehr essen mag und irgendwie was draus basteln muss... Dieses Mal wurden es "wieder" Muffins und ich hab auch noch (fehl-)versucht, meinen übriggebliebenen Yufka-Teig zu verarbeiten. Das hätte ich mir sparen können, aber die Bananenmuffins sind lecker geworden - ein bisschen arg süß, aber lecker!

Zutaten:

2 reife Bananen
130g Mehl
100g braunen Zucker
100ml Milch
50ml Rapsöl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Die Bananen in Scheiben schneiden, die restlichen Zutaten zu einem Teig verrühren (wer den Teig gerne etwas fester hat, nimmt weniger Milch - wers flüssiger mag, lieber mehr Milch). (Einen Streifen Yufka-Teig ins Muffinförmchen legen.) Gut einen Esslöffel Teig in die Muffinformen füllen, dann ein paar Scheiben Banane drauflegen und mit Teig auffüllen. Zum Schluss (falls noch Banane über ist) noch ein paar Bananenscheiben obenauf legen und eventuell noch ein bisschen Zucker drüberstreuen. Bei 180 Grad in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen - bis der Muffin eine hübsche Farbe hat. Die Stäbchenprobe ist nur bedingt aussagekräftig, da ja unsere matschigen Bananen im Teig stecken...
So schnell sie gemacht sind, so lecker sind die Muffins auch! Der Yufka-Streifen sippt leider mit der Zeit ein bisschen durch, deswegen würde ich den beim nächsten Mal weglassen (ab und zu darf man ja auch Quatsch ausprobieren!)... Wers gerne etwas würziger mag, nimmt noch Zimt und Nelke dazu - wer eher in Richtung Banana-Split tendiert, haut etwas Kakao oder Schokostreusel in den Teig. Der Teig ist einfach ein guter Grundteig, der sich super variieren lässt und auch mit Bananenfüllung noch einige Möglichkeiten bietet.
 
Auf der Arbeit sind die Muffins weggegangen wie nichts - und da waren sie schon kalt! Leicht warm ist das natürlich richtig genial und die Bananen sind noch das matschig-sabschige Tüpfelchen auf dem i. Auch wenn ich lieber meine Bananen grün und nicht reif mag - als Notfall-Verarbeitung gehen Bananenmuffins immer!

Kommentare:

  1. Oh, die klingen spannend- vielleicht mische ich auch noch ´ne zerquetschte Banane mit rein, wenn ich sie morgen teste.

    Liebe Grüße :)

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  2. Ich bin ja auch kein braune-Matschbananen-Fan. ;) Ich hab dann immer so nen Bananenkastenkuchen gemacht. Vielleicht werden's das nächste Mal einfach Muffins. ^^

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  3. Ich mag auch nur grün-gelbe Bananen. Gelb macht Marc dann Porridge draus oder ich verarbeite sie in Schoko-Kuchen. Alles andere mag ich nicht... vielleicht sollte ich mal Shakes probieren...

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  4. @Ahnungslose WissendeNe zermantsche Banane geht auch noch in den Teig - sicher :) Dann musst du nur ein bisschen mit der Flüssigkeit spielen - aber geschmacklich taugt das!
    Ich wollte nur eben "Stückchen" haben, weil... keine Ahnung, wieso ;)

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  5. @LotteKastenkuchen lässt sich nicht so gut transportieren - bzw. verteilen^^ Und ich alleine esse auch den ganzen Kuchen nicht so auf; Muffins lassen sich einfach einfrieren und portionieren, deswegen gibts bei mir meistens Muffins. Aber den Teig kann man ja auch in jede beliebige Form kippen :)

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  6. @AlicePorridge mit Banane ist auch lecker! Mit Shakes werde ich auf Dauer nicht so wirklich glücklich - da schmeckt mir das dann auch zu dolle nach gelber Banane...
    Aber Schokokuchen könnte ich auch mal wieder machen... :)

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  7. Ich ess Bananen nur, wenn sie schon braune Flecken haben ;)

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  8. @BinaraDu hast es leicht - die seh ich im Laden häufiger ;) Aber dann hast du ja auch gar keinen Grund, leckere Bananenmuffins zu machen... *hust*

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