Montag, 31. Dezember 2012

Ein kurzer Dezember - und ein laaanges Jahr

Mein Dezember dieses Jahr war "recht" kurz - weil ich die letzten zwei Wochen bei meinen Eltern verbracht habe und dementsprechend wenig schlimm war der Monat auch...

1. Freizeitgestaltung: Kam Anfang des Monats etwas kurz, weil ich einfach vieles noch vorm Weihnachtsurlaub erledigt haben musste - aber im Urlaub logischerweise deutlich besser. Wobei ich mich teilweise echt frage, was ich überhaupt gemacht habe (von Rumgammeln abgesehen)... Aber ein bisschen gelesen habe ich doch und ansonsten viel vor dem Fernseher gegammelt *hust* - muss auch mal sein!

2. Sport: Bis zum Urlaub war ich total im Soll - und dann hats logischerweise aufgehört... Im Urlaub will ich mir den Stress wirklich nicht machen, da starte ich lieber mit einem Sportminus ins neue Jahr. Das wird zwar auch ein bisschen nervig, aber was sein muss, muss eben sein! Nach über zwei Jahren werd ich sicherlich nicht jetzt irgendwas einreißen lassen.

3. Kochen: Das absolute Highlight diesen Monat war definitiv der Hirschbraten, den ich daheim mit meinem Paps gemacht habe... Dicht gefolgt von der Entenbrust mit Brezelfüllung - aber das war logischerweise alles eine Koproduktion weil rohes Fleisch und ich nicht so die besten Freunde sind... Am Anfang des Monats war dafür mein Backrohr im Einsatz und es gab sowohl ein paar Cookies als auch leckere Muffins - ansonsten wurden Reste verbraucht, weil sich die drei Wochen über sicher nichts gehalten hätte.

4. Sinnvoll konsumieren: Zwei Restscheiben Salami und ein paar Frühlingszwiebeln, die ich ansonsten in einer Vase am Leben gehalten (und immer wieder "geerntet" habe), sind dieses Mal im Müll gelandet. Ansonsten war ich fleißig und habe Reste gefuttert und nach Möglichkeit nichts weggeschmissen... Okay, bis auf die Cookies, die zu viel Salz abbekommen hatten und wirklich ungenießbar waren (manchmal sollte man halt nicht auf Rezepte hören...), die durften auch gleich in den Müll... Lief also ganz gut, war aber auch nur ein halber Monat.

5. Job: Puh... Schwieriges Fazit. Mein Ziel diesen Monat war definitiv, den Abflugtermin zu erleben und dann einfach Ruhe von dem Mist zu haben. Natürlich kam noch was zwischenrein, das dringend erledigt werden wollte bzw. musste - also leider sehr wenig Fortschritt in diesem Bereich... Mal sehen, wies weiter geht....

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Jap, hat funktioniert - ob das jetzt an Weihnachtenliegt, weiß ich gar nicht, aber ich habe festgestellt, dass es seit einiger Zeit einfach ein paar Dinge in meinem Alltag gibt, die mich happy machen und gute Laune bereiten. Von dem "Vorurlaubsstress" abgesehen lief alles gut und insgesamt bin ich im Vergleich zum Anfang des Jahres auch deutlich ruhiger und entspannter geworden.

Der Dezember war definitiv ganz okay und hätte schlimmer sein können - insgesamt muss ich aber sagen, dass ich auf 2012 hätte verzichten können. Hauptsächlich wegen eines Ereignisses, das nichts mit mir selbst zu tun hatte, aber mir mal wieder verdeutlicht hat, wie fies und gemein die Welt doch sein kann... Auch wenn es 2012 einige schöne Ups und sehr unschöne Downs gab, habe ich dieses Jahr viel gelernt - unglaublich viel, besonders über mich selbst und mein soziales Umfeld.

Nach über 10 Jahren eine Freundschaft zu beenden ist einfach nicht schön - vor allem, wenn das auf eine Art und Weise passiert, die total idiotisch ist, aber ich lasse halt nicht alles mit mir machen und mich respektlos behandeln lasse ich mich schon gar nicht. Auf der anderen Seite ist mir auch sehr klar geworden, welche Leute zu mir halten - sowohl "alte" Freunde, als auch "neue", unglaublich nette und liebenswürdige Damen, die mir den Alltag versüßt haben und sich auch meine manchmal chaotischen Gedanken angehört und mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Es ist einfach schön zu wissen, auf wen man sich verlassen kann!

Für 2013 habe ich momentan keine so richtigen Vorsätze - es wird aber definitiv wieder eine Art "Monatsrückblick" geben, das ist für mich einfach eine nette Sache... Wie genau das aussehen wird, werde ich mir wohl spätestens bis zum 31.01. überlegt haben und jetzt... Mache ich mich mit meinem besten Freund dran, das leckere japanische Menü zu futtern, das wir vorbereitet haben und dann rutschen wir irgendwie lustig ins neue Jahr! Ich wünsch euch allen auch einen guten Rutsch und... bis nächstes Jahr!

Sonntag, 30. Dezember 2012

essie "Ballet slippers"

Von Viola hatte ich ja "Ballet slippers" von essie zum Geburtstag bekommen und auch wenn ich nicht so der Fan von Nudelacken bin, kam mir "Ballet slippers" gerade für Weihnachten und den Besuch bei meinen Eltern gerade recht... Wenn ich sowieso viel am Werkeln bin und in der Küche rumwusele, Krams aufräume und so weiter, muss nicht gerade der spannendste Lack auf den Nägeln sein. Hauptsache, meine Nägel sind geschützt und da ist ein wenig auffälliger Lack sinnig - da sieht man auch kleine Macken nicht gleich.
 
Also machte ich mich brav dran, "Ballet slippers" auszuprobieren und wurde beim Lackieren mit meinen schiefen Nägeln (oder vielmehr schiefen Fingern) konfrontiert, die nochmal deutlich gemacht haben, wieso so besonders durchsichtige Lacke nicht übermäßig gut für meine Nägel taugen. Dennoch ließ sich "Ballet slippers" angenehm (und vor allem gleichmäßig!) auftragen und ich war nach zwei Schichten mit dem "Aufhellungseffekt", den der Lack mit sich bringt, zufrieden. Topsealer drüber, ab in die Heia...
Der milchige Farbton von "Ballet slippers" deckt glaube ich auch bei mehr Schichten nicht so wirklich - muss er ja auch nicht, er hinterlässt ein sehr hübsches und natürliches Finish auf den Nägeln und hellt alles ein bisschen auf (wenn ich von Natur aus so helle Nägel hätte, könnte ich mir den wahrscheinlich ganz sparen - aber man kann ja nicht alles haben!). Auch das Nagelweiß sieht wieder frisch und ordentlich aus, was auch auf die Gleichmäßigkeit des Lackes zurückzuführen ist. Mich hat das echt überrascht - ich hatte (obwohl es ein essie ist...) schon befürchtet, dsas sich da wilde Schlieren bilden würden, aber nein, gleichmäßige Milchigkeit lässt grüßen!
Nach einigem wilden Abgespüle, Rumgeschrubbe und Rumgewurstele sahen meine Nägel an den Spitzen ein wenig angeschranzt aus - also dachte ich, dass ich da bestimmt noch ein bisschen was pimpen kann und holte einen der Kiko-Topcoats raus, die mit iridisierenden Teilchen gespickt sind. Eine Schicht draufgepinselt und schon ergab sich eine (aus meiner Sicht wirklich erstaunlich!) hübsche Mani, die den eher dezenten Lack deutlich aufgepeppt hat. Gerade die unterschiedlichen Lichtreflektionen finde ich toll - wobei hier bei Kunstlicht das eine oder andere Plättchen einfach nur gelb wirkt und ich mich teilweise gefragt habe, ob meine Nägel gerade schmutzig sind oder nicht (bis ich sie gedreht habe...).
Insgesamt muss ich ehrlich sagen, dass mich "Ballet slippers" sehr positiv überrascht hat und ich den Lack sowohl als dezente Mani sehr hübsch finde, als auch als Basis für Spielereien mit Glitter oder generell anderen Lacken. Die ebenmäßige Oberfläche hat mir echt gut gefallen - dass die Haltbarkeit auch gut war, muss ich glaube ich nicht extra betonen... Ist halt doch ein essie-Lack und ich finde, ein würdiger Abschluss für 2012!

Freitag, 28. Dezember 2012

Evolution und Schöpfung in neuer Sicht - Hans Kessler

Ich erinnere mich noch ziemlich gut an einen recht intensiver Streit mit meinem Großvater, der inzwischen über 12 Jahre her ist - ich, Biologie-LK in der Kollegstufe mit einem eindeutigen naturwissenschaftlich-rationalen Einschlag vs. Opa, der mit seinen über 70 Jahren einen religiös geprägten Standpunkt hatte. Streitthema: Die Dinosaurier und die (nicht vorhandene) Vereinbarkeit mit der Schöpfungsgeschichte. Soweit ich mich erinnern kann, sind wir auf keinen grünen Zweig gekommen - aber genau aufgrund dieser Tatsache stürzte ich mich auf "Evolution und Schöpfung in neuer Sicht" von Hans Kessler, als es bei Blogg dein Buch im Aktionsangebot war.
Mit 188 Seiten (Text) ist das Buch von Butzom & Bercker kein Wälzer, den man gebunden (und mit Lesebändchen!) für 17,95€ z.B. bei Chrisbuch erwerben kann. Während auf der Rückseite mit "Kesslers Standortbestimmung von Naturwissenschaft und Theologie hat die Qualität einer Aufklärungsschrift." geworben wird, muss ich nach der Lektüre leider sagen, dass ich von dem Buch maximal mäßig begeistert bin - und das aus recht unterschiedlichen Gründen.

Zunächst ist das Buch (inzwischen in der vierten Auflage erschienen) aus meiner Sicht gar nicht so einfach zu lesen, wie vielerorts behauptet wird (ja, ich habe mir einige Rezensionen bei Amazon durchgelesen!) - ich finde es stellenweise sogar für Laien recht kompliziert. Wenn man mit den Begriffen nicht vertraut ist oder sich diese schnell wieder herleiten kann (manchmal ist es doch ein Segen, dass man Latein in der Schule hatte), darf man doch einige Zeit mit dem Hin- und Herblättern verbringen. Sprachlich ist die Ausführung stellenweise auch recht komplex und verschachtelt und verlangt vom Leser doch eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Das mag auch dem Thema geschuldet sein - aber ich denke, man könnte vieles auch weniger hochtrabend verpacken; es geht mir nicht darum, Dinge zu banalisieren, aber es wird doch oftmals verkompliziert. Ich habe vor Jahren auch das eine oder andere Werk zum Thema Bibelcode bzw. wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Prophezeiungen etc. gelesen und fand die (damals schon!) deutlich angenehmer zu lesen, obwohl sie nicht weniger sachlich oder kritisch geschrieben waren.

Inhaltlich hat mich das Buch auch nicht glücklich gemacht - ich habe kaum Neues erfahren und das, obwohl ich mich nicht gerade als Profi in den Bereichen bezeichnen möchte. Nett fand ich ein paar Infos zum Kreationismus und zum Intelligent Design - ansonsten war mir alles schon mehr oder minder bekannt (an einigen Stellen meldete sich auch das Bio-LK-Wissen wieder und verursachte Bauchschmerzen, weil ich mit einigen Aussagen Kesslers nicht ganz so einverstanden war - aber das ist wieder ein anderes Thema) und insgesamt fehlte mir die schlüssig nachvollziehbare Zusammenführung der beiden Standpunkte. Der Ansatz bietet unglaublich viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wird - wobei ich persönlich denke, dass das gar nicht so komplizier ist, aber für mich hat dieses Buch das nicht geschafft.

Mir fehlt hier einfach die neue Sicht, die der Autor verspricht - zumindest eine für mich nachvollziehbare, neue Sicht. Denn Kritik an den unterschiedlichen Ansätzen ist keineswegs neu und auch wenn sie teilweise mit "aktuellen" Erkenntnissen widerlegt oder bekräftigt werden kann, so fehlt hier ein integrativer Ansatz, der die Verbindung beider Sichtweisen für einen aufgeklärten Menschen ermöglicht. Mir scheint, dass hier ein Nebeneinander nur unter gewissen Voraussetzungen möglich ist und wenn man dem Denkpfad Kesslers nicht folgen kann, bricht vieles zusammen. Wie gesagt - ich hätte mir hier mehr gewünscht und bin ehrlich gesagt doch ein bisschen enttäuscht...

Mittwoch, 26. Dezember 2012

OPI "Suede" Russian navy

Hach, was sind die Feiertage doch schön - und irgendwie geht die Zeit doch viel zu schnell vorbei, während man mit der Familie bei lauter Leckereien sitzt und sich am (total sinnfreien) Fernsehprogramm ergötzt (DMAX rockt!) oder über irgendwelche uralten Geschichten quatscht... Ich mag das definitiv! Nichtsdestotrotz gibt es heute in braver Mittwochsmanier einen Nagellack und zwar einen wahren Notfall-keine Zeit-Helfer: "Russian navy" in der Suede Variante von OPI, den ich bei meiner Bestellung als Goodie von Petras Nailstore erhalten habe.

Ich liebe ja die Suede-Lacke, schon "Lincoln park after dark" hat mich einfach umgehauen und ich finde ihn immernoch genial (Elena, du bist und bleibst meine Heldin!) und als ich "Russian navy" gesehen habe, hat mein Herzchen einen kleinen Hüpfer gemacht: Blau und Suede-Finish - wenn das nicht sehr nahe am Lena-Himmel ist, weiß ich auch nicht!
"Russian navy" war mein Retter in der Not - Abends in die Wanne gehopst, danach direkt ins Bett und das alles mit unlackierten Nägeln. Morgens vor der Arbeit also fix Basecoat aufgetragen und in zwei Schichten "Russian navy" (bei kurzen Nägeln reicht auch eine vollkommen - und wenn man sich nicht so dusselig anstellt, wie ich an diesem Morgen, für gewöhnlich auch bei längeren) und nach knappen fünf Minuten war ich aus der Tür. Ich liebe diesen Lack! Die Trockenzeit ist superkurz, man kann dem Lack wahrlich zusehen, wie er trocken wird und ich persönlich finde das Finish einfach genial.
Im Gegensatz zu profanen matten Finishes, die ja zumeist aus einer Farbe bestehen, ist auch bei "Russian navy" nicht nur Blau im Spiel, sondern auch ein bisschen Silber und im Zusammenspiel dieser ganzen Partikelchen ergibt sich ein ganz phänomenales Bild. Ich mag die unterschiedlichen Blau- und Silber-Nuancen, die sich durch die kleinen Teilchen ergeben und ich finde das Finish immernoch besonders toll. Ist einfach etwas Besonderes und macht mir immer wieder Spaß - sowohl beim Lackieren, weil die Veränderung des Lackes so witzig ist, als auch beim Tragen.
Irgendwie ist dieses nicht ganz so "glatte" Mattfinish deutlich edler, als eben normale matte Lacke und ich gebe zu - in Blau gefällt mir das noch ein bisschen mehr als in Lila, wobei das Lila schon auch echt genial war. Im Blitzlicht sieht man auch nochmal gut, dass es sich wirklich um einen matten Lack handelt - da blinken zwar die kleinen Partikelchen ein bisschen, aber insgesamt schluckt der Lack schon relativ viel von dem Licht. Hach, ich mag ihn einfach!
Das große Manko ist natürlich die Haltbarkeit - ohne Topcoat liegen die Schimmer-Glitzer-schichten ziemlich ungeschützt. Kratzfest ist das Finish nämlich nicht und wenn man wild mit der Hand an der Wand rumschrammt, geht auch eher was von dem Lack ab, weil eben kein Klarlack drüber ist. Ansonsten hält sich aber das Suede-Finish gut, nach guten zwei Tagen hatte ich kaum Tipwear, der Lack hatte kaum Glanz aufgenommen - aber die Konfrontation mit der Wand und einem Schlüssel haben ein paar Kerben hinterlassen (nein, ich weiß nicht, warum ich sowas mache...). Das Ablackieren ging dann so halbwegs - es glittert ein bisschen, aber wenn man drauf gefasst ist, verteilt man nicht allzuviel von dem Krams auf den Nägeln. Das Finish ist mir das auf jeden Fall wert!

Sonntag, 23. Dezember 2012

p2 color victim nail polish 650 fever

Auch ich habe von p2 einen Lack zugeschickt bekommen (ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür und viele Grüße an Verena, Maren, Evi & Dagmar aus dem p2-Team!) und musste ihn auch gleich lackieren - besonders, weil die Farbe einfach perfekt zu Weihnachten passt. Und da heute der 23. Dezember ist, passt der Lack auch noch wie die Faust aufs Auge zum Datum!

Also fix rangemacht und mit "fever" losgepinselt - zwei Schichten und alles war gut. Der Lack ließ sich sehr gut verteilen, das Pinselchen war angenehm und überhaupt ging alles wirklich easy. Mit kürzeren Nägeln dürfte auch eine reichen, aber mein Nagelweiß und ich sehen uns bei farbigem Lack nicht so gerne, also mussten da zwei Schichten ran. Die Trockenzeit war superkurz und der Topsealer kam nur drüber, weil es einfach schon spät war.
Was gibt es zu "fever" noch zu sagen? Wahrscheinlich, dass die Farbe wirklich wunderschön ist - ein kräftiges Rot mit einem sehr hübschen Schimmer, den man auch im Fläschchen schon erahnen kann (ob das jetzt ein Schimmer-Finish oder doch eher Pearl ist, sei mal dahingestellt). Der Schimmer ist sehr dezent, lässt sich auch komplett streifenfrei auftragen und reflektiert manchmal ein kleines bisschen golden. Für das perfekte Weihnachtsrot ist der Lack vielleicht ein kleines bisschen zu hell - aber das ist Geschmackssache.
Für Rot-Fans empfiehlt es sich definitiv, mal in das p2-Regal zu schauen - ich gebe zu, ich bin an dem Lack definitiv schon mehrfach vorbeigegangen und habe ihn links liegen lassen. Mag auch daran liegen, dass das Fläschchen sich auch dezent zurückhält und nicht richtig knallt - und dass ich auch schon den einen oder anderen Lack daheim stehen habe... Wobei ich sagen muss, dass ich zu "fever" definitiv kein Dupe in meinen Displays habe (Rot und ich... Wir kennen uns ja noch nicht so lange...)
Je nach Lichteinfall gibt es mal einen helleren, mal einen leicht ins Weinrot gehenden Einschlag - aber insgesamt bleibt der Rotton doch eher heller mit dezenten Schimmerpartikelchen, die hübsch reflektieren. Zur Haltbarkeit kann ich auch nur Gutes berichten - ich bin so rot knappe fünf Tage rungelaufen und hatte zwar ein bisschen Tipwear, aber das ist bei viel Arbeit am PC auch nicht ungewöhnlich. Das Ablackieren ging dann in einem Wisch - Lack völlig ohne Probleme runter, keine Schlieren, keine dreckigen Nagelhäute, alles perfekt!
Soo und da ich gerade noch nicht weiß, wie chaotisch das bei uns die Feiertage wird, wünsch ich euch allen einfach schonmal ein frohes Fest und ein paar ruhige, besinnliche Tage bei viel zu hohen Temperaturen... Die Hoffnung, dass sich hier noch ein bisschen was von dem schmuztigweißen Grasbelag hält, ist leider sehr gering (momentan sind zwar noch ein paar Häufchen erkennbar, aber beim anhaltenden Regen sind die wohl auch in ein paar Stunden weg *schnief*), aber auch ohne Schnee wird das ein nettes Weihnachtsfest - schließlich haben wir einen Weltuntergang überstanden *hust*!

Samstag, 22. Dezember 2012

agnes b. Lidstift Metallic "Pures Gold" und Mono-Lidschatten Jelly-Glanz "Glanzvolles Gold"

Um die Runde komplett zu machen, gibt es heute noch die letzten beiden Produkte aus meinem CCB Paris Paket: Einen goldenen Kajal und einen Jelly-Lidschatten, beide logischerweise in Gold passend (zu Weihnachten und) zum Motto "Goldzauber". Ich war besonders gespannt auf die Mono-Bulle und gleich zu Anfang auch ein bisschen enttäuscht, dass es sich nicht um einen normalen Lidschatten, sondern um ein Jelly, also im Prinzip einen Cremelidschatten, handelt.
Aber erstmal das Einfache, der Kajal! Es handelt sich hierbei um einen Metallic-Liner, der in einer ganz normalen Stiftform daherkommt. Kein Spitzer am Ende, kein weiterer Schnickschnack, nur ein hellgoldener Kajal, der angenehm weich ist und sich sehr gut auftragen lässt. Ich habe ihn inzwischen öfters getragen und finde ihn sowohl solo als auch in Kombination mit einem schwarzen Lidstrich "drunter" sehr hübsch. Die Haltbarkeit ist auch gut - wenn man sich nicht übermäßig oft übers Auge wischt, hält der Lidstrich auch den ganzen Tag. Bombenhaltbarkeit kann man glaube ich bei einem gewöhnlichen Kajal nicht verlangen.
Das einzige Problem, das ich mit diesem Kajal (und so unglaublich vielen anderen) habe ist, dass ich trotz der guten Konsistenz keinerlei Farbe auf meine Wasserlinie kriege. Ich habs auch auf dem Foto probiert und bin mehrfach über meine Wasserlinie gefahren, aber mehr als einen dezenten Schimmer kriege ich einfach nicht hin. Die Farbabgabe auf dem Lid ist hingegen wirklich gut - da langt ein Strich und man hat einen satten Goldton auf dem Auge.

Cremelidschatten und ich sind ja nicht so die dicksten Freunde, aber ich wollte dem glanvollen Gold doch eine faire Chance geben. In der schwarzen Plastikverpackung sah er schon ganz hübsch aus und das Farbspiel (sieht man auf dem Foto leicht, da die Sonne rechts oben ins Eck scheint) war auch recht nett. Der erste Versuch, irgendwas davon aufs Auge zu bringen, gestaltete sich jedoch schwierig - blond wie ich war, habe ich einfach mal mit den Fingern reingepatscht und nichts so richtig aufs Auge bekommen. Allerdings wurde es dann mit Pinsel nicht wirklich besser und das ganze Drama sieht man ganz gut beim Versuch, ein AMU mit dem Lidschatten zu schminken:
Vorsichtig ausgedrückt, ist das einfach nur katastrophal. Da wirds einfach absolut gar nichts auch nur im Ansatz gleichmäßig - weder mit dem Finger, noch mit nem Pinsel. Das Foto ist übrigens nur ein paar Wimpernschläge nach dem Auftrag entstanden und schon da sieht man, dass sich ein bisschen was in die Lidfalte verkrümelt hat. So glanzvoll das Gold von dieser Jelly-Bulle also sein mag - wir beide werden einfach keine Freunde (zumindest nicht als Lidschatten).

Im Vergleich zum Liner (unterer Swatch) ist der Lidschatten auch deutlich dunkler. Auch auf dem (Finger-)Swatch sieht man schon, dass da in diesem Jelly-Lidschatten nur gröbere Partikelchen unterwegs sind, die keine deckende Basis produzieren. Auch in Kombination mit dem Kajal als Base ergibt sich kein schönes Bild - der Jelly ist nämlich einfach zu cremig und hält nicht ordentlich bzw. fängt dann an, die Base mit zu verschieben.


Allerdings habe ich festgestellt, dass er sich - dezent eingesetzt - durchaus gut als Highlighter oder Schimmer"puder" missbrauchen lässt, da gibt es nämlich einen hübschen Schimmer auf den Wangen, der auch nicht aufdringlich wirkt. Allerdings geht er auch nicht gar so leicht wieder runter...

Schade eigentlich, dass mich der Creme- (oder Jelly-)Lidschatten nicht überzeugen konnte - aber für mich ist das einfach kein richtiger, eigenständiger Lidschatten. Zumal auch die Verarbeitung nicht übermäßig angenehm ist und die Produkteigenschaften generell eher schwierig. Der Kajal hat mich dafür echt begeistert - ordentliche Farbabgabe, weiche Mine, gute Handhabbarkeit (er lässt sich sowohl gut auftragen, als auch gut entfernen). Insgesamt gehen also meine Däumchen für die erhaltenen Testprodukte nach oben - 4 von 6 Produkten gefallen mir sehr gut (die beiden Lacke, das Duschgel und der Liner), eines (die Mascara) ist zumindest durchschnittlich und nur der Jelly-Lidschatten ist ein totaler Reinfalll.

Freitag, 21. Dezember 2012

agnes b. 3D Ultracils smoking noir Mascara 3 in 1

In meinem Päckchen von CCB Paris war auch eine Mascara enthalten und ich war gespannt, ob sie an die Supersize False Lash Look von Manhattan (die momentan wirklich mein Liebling ist) rankommen würde. Ums schonmal vorweg zu nehmen: So ganz hat die 3D Ultracils das nicht geschafft, aber es ist doch eine solide Mascara, mit der ich ganz gut zurecht komme.

Ganz schlicht in einer schwarzen Verpackung mit goldener Aufschrift versteckt sich das angebliche Wunderkind, das Länge, Dichte und Schwung verspricht (weil ja 3 in 1). Warum das Schwarz jetzt unbedingt "Smoking schwarz" heiße muss, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber zumindest ist sie in dieser Hinsicht wirklich passend - denn schwarz werden die Wimpern auf jeden Fall.

Das Spannendste an einer Mascara ist ja immer das Bürstchen - und bei der 3D Ultracils gibt es wieder ein leicht gebogenes Bürstchen, das allerdings insgesamt etwas schmaler und kleiner ausfällt. Auch wenn ich mit größeren Bürstchen auch gut zurecht komme, fand ich das doch ganz angenehm.

Was man allerdings am Foto des Bürstchens schon gut erkennt: Auch hier sammelt sich am Ende gerne ein Produkt-Nupsi und man weiß beim Rausziehen aus der Verpackung erstmal nicht, an welchem Ende man abstreifen soll, um möglichst nicht zu viel Schwarz auf die Augen zu kriegen.

Das ist nämlich bei dieser Mascara mein persönliches, größtes Problem: Sie batzt recht schnell und produziert Fliegenbeinchen, wenn man nicht gut aufpasst und wirklich nur wenig Produkt auf die Wimpern bringt. Wenn man allerdings ordentlich abstreift und vorsichtig tuscht, ist das Ergebnis auch ganz schön - allerdings ist für mich bei einer Schicht definitiv Schluss, da ansonsten die Fliegenbeinchen überhand nehmen und das Ganze eher wie schlecht gepatzt aussieht.

Was man an den Vergleichsbildern (wie gut, dass hier innerhalb von Minuten die Lichtverhältnisse wechseln *sigh*) gut sieht ist, dass die Mascara wirklich ein schönes Schwarz hat. Ansonsten gibt es nicht wirklich viel Schwung (zumindest bei mir nicht), die Länge ist so ein bisschen ein Selbstläufer - ich habe nunmal helle Wimpernspitzen und wenn man die schwarz anmalt, wirken die Wimpern länger (Überraschung...). Was Dichte angeht, muss ich ehrlich sagen: Für mich ist da nichts dichter geworden. Schwarzer heißt nicht dichter - aber wie schon beim letzten Mal ist das auch eines der Produktversprechen, an denen ich bei Mascara grundsätzlich zweifle.

Am anderen Auge sieht man auch nochmal die Mini-Klümpchen, die sich auch bei sehr vorsichtigem Tuschen leider ergeben. Die Trennung der Wimpern ist "normal" - ich erkennen da zumindest keine großen Unterschiede im Vergleich zu anderen Mascaras.
Tja, Meinung insgesamt? Momentan gibt's die Mascara für 5,99€ bei CCB Paris im Angebot - das ist zumindest ein annehmbarer Preis. Der "Originalpreis" (den man ja irgendwie doch nie bezahlen muss) beliefe sich auf 17,80€ und das wäre mir definitiv zu viel. Die 3D Ultracils ist keine Mascara, die ich in Not, Hektik und Zeitdruck verwenden würde - sondern eher, wenn ich mir in Ruhe die Wimpern tusche und da auch nachkorrigieren kann. Das Farbergebnis ist gut, auch die Haltbarkeit ist auch in Ordnung - auch am unteren Wimpernkranz kann ich sie gut tragen und habe nach einem 12 Stunden Tag noch keine Pandaerscheinungen.

Die 3D Ultracils ist halt eine solide Mascara, die ein schönes, schwarzes Ergebnis liefern - aber sie avanciert leider nicht zu meinem heiligen Gral.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Weihnachtsmuffins mit Zimtsahne

Mit hoher Wahrscheinlichkeit das letzte Rezept für dieses Jahr, dafür sehr passend zur Weihnachtszeit: Die von mir als "Weihnachtsmuffins" getauften Leckereien, die ich für die Weihnachtsfeier gebastelt hatte. Gebastelt trifft es hier wirklich ganz gut - ich hab nämlich wild irgendwelche Rezepte zusammengeworfen und dann einfach probiert, bis es gepasst hat. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt am besten sein Lieblings-Standard-Muffin-Rezept und pimpt es nur mit den weihnachtlichen Zutaten!
 
Zutaten für die Muffins:
 
250g Mehl
125g Zucker
250ml Buttermilch
100ml Öl
100g weiße Schokolade
100g Schokodrops
2 Eier
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen geriebene Orangenschale
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise gemahlene Muskatnuss
1 Prise Cardamom 
 
Für das Frosting:
 
1 Becher Schlagsahne
150g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
Sahnesteif
Zimt

Die weiße Schokolade kleinhacken und im Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit Buttermilch mit Öl und Eiern verrühren, in einer zweiten Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Vanillezucker und Salz vermischen. Die trockenen und die feuchten Zutaten vermengen, dann die geschmolzene weiße Schokolade dazugeben. Mit Orangenschale, Nelken, Muskatnuss und Cardamom nach Geschmack würzen (ich habe von den Gewürzen jeweils etwa 1/4 TL genommen; wer mag kann auch einfach Lebkuchengewürz nehmen). Zum Schluss die Schokodrops unterheben, alles in Förmchen kippen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen.
Ich habe aus Mitnahmegründen dieses Mal normale Papierförmchen verwendet und genau 12 Muffins rausbekommen. Durch den eher geringen Anteil an Backpulver gehen die Muffins nicht so wirklich auf, was aber gerade mit Blick auf ein Frosting durchaus so gewollt ist (wer nur ne Schokoglasur draufmachen will oder lieber große Muffins mag, kann natürlich einfach etwas mehr Backpulver dazugeben).
Wenn die Muffins etwas abgekühlt sind (oder auch etwas länger), macht man sich an das Frosting: Dafür den Frischkäse (je nach Geschmack - wer es lieber etwas frischkäsiger mag, kann auch gerne mehr nehmen! Für mich waren die 150g genau richtig) in eine Schüssel geben, mit Vanillezucker und Zimt vermischen. In einem hohen Rührgefäß die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen (meine Muffins mussten am nächsten Tag über 10 Stunden ohne Kühlschrank auskommen - da greife ich doch lieber auf Sahnesteif zurück!) und dann mit dem Frischkäse vermischen. Mit einer Spritztülle auf die Muffins spritzen und fertig sind die weihnachtlichen Muffins!
Geschmacklich waren die Teilchen wirklich lecker - und vor allem weihnachtlich! Durch die Gewürze in Kombination mit dem Orangenaroma und dann der Zimtsahne war der Geschmack zwar stimmungsvoll, aber dennoch nicht zu schwer. Gerade der Frischkäse im Frosting gibt da noch ein bisschen Frische und einen kleinen Hauch Säure, der den sonst durch die Schokolade süßlichen Muffins eine schöne Abrundung gibt. Durch die Schokodrops sind die Muffins an sich etwas schwerer und nicht ganz so fluffig, aber dafür schön saftig. Und auch wenn die Zutaten nach massig viel ausschauen, geht die Vorbereitung ziemlich flott!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Nyx Girls Nail Polish 185 "Emerald forest"

Nachdem ich letztens Rot hatte, musste passend zur Weihnachtszeit auch ein Grün her - und irgendwie landete ich da bei "Emerald forest" von Nyx. Das ist (leider) einer der Lacke, die im Fläschchen faszinierend aussehen und in dem Moment, in dem man das Pinselchen mit dem Lack betrachtet der ganze Zauber schon verflogen ist, weil der Lack von einer ordentlichen Deckkraft weit entfernt ist...
 
Insgesamt musste ich von "Emerald forest" sagenhafte vier Schichten lackieren, bis ich mit dem Ergebnis auf den Nägeln zufrieden war. Da in der klaren Base ganz viele Schimmer- und Glitzerpartikelchen rumschwirren, könnte es künftig schlauer sein, den Lack nur als Topper zu verwenden, aber ich wollte das halt mal probieren... Meine Mühen wurden allerdings durch die miese Trockenzeit (wirklich mies) torpediert, denn auch nach einer Schicht Topsealer und über zwei Stunden Wartezeit konnte ich relativ einfach noch Dellen in den Lack matschen und es machte sich am nächsten Tag auch schon Tipwear an den Spitzen breit.
Das Ergebnis finde ich jedoch was die Farbe angeht, recht hübsch. Auch wenn das Licht den Lack ein bisschen fahler wirken lässt, ist das Grün ziemlich intensiv (sieht man im Fläschchen ein kleines bisschen besser). Allerdings kein klassisches Tannengrün, sondern doch ein bisschen quietschiger - das kommt durch die unterschiedlichen Partikelchen, die teilweise sogar leicht ins Türkisene gehen; andere (Flakies?) sind sogar eindeutig gelbgolden und insgesamt gefällt mir der Mischmasch ganz gut.
Was man auf den Bildern allerdings deutlich sieht (und das, obwohl sie vom Tag direkt nach dem Lackieren sind, ich den Lack also gerade mal 12 Stunden drauf hatte!), ist die Tipwear. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass das mit dem Schimmerkrams und der Verteilung auf den Tips eben nicht so einfach ist und sich da hauptsächlich nur Klarlack ansiedelt. Aber ich vermute, dass da auch der Topsealer so seinen Einfluss hat, aber irgendwie musste ich ja den Lack auch trocken kriegen...
Das perfekte Weihnachtsgrün ist das wohl wahrlich nicht, aber ich finde den Lack durch seine unterschiedlichen Reflektionen und damit auch durch die Lebhaftigkeit echt nett. Wie gesagt, werde ich ihn wohl künftig primär als Topper verwenden, um die mangelnde Deckkraft und die unsägliche Trockenzeit irgendwie umgehen zu können... Im Blitz sieht man übrigens noch sehr schön die goldenen Partikelchen, die dann auf einmal sehr sichtbar werden.
Tja, das Gesamtfazit? So mittelmäßig würde ich sagen. Dass das Ablackieren keine Freude war, ist jetzt keine Überraschung, oder? Die Farbe bzw. die Farbzusammenstellung ist recht hübsch und auch vielseitig verwendbar - wenn man denn Grün gerne mag. Was eigentlich gar nicht geht, ist diese unglaublich schlechte Trockenzeit - gerade von Lacken mit Schimmer oder Glitter ist man da doch anderes gewohnt, schließlich brauchen die nur eine halbwegs akzeptable Base... Aber gut, muss ja nicht jeder Lack ein Highlight sein!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Zwei Awards für mich *yay*

Nachdem ich momentan sowas von platt bin (irgendwie sollte das im "Urlaub" doch anders sein, oder?), allerdings so langsam auch tierisch genervt davon, dass ich absolut alles vor mir herschieben muss, weil mein Tag einfach nur 24 Stunden und nicht mehr hat, gibt es heute - endlich - mal zwei Awards, die ich schon vor geraumer Zeit erhalten habe.

Auch wenn es gedauert hat, liebe Tina, liebe Mia (wo hast du dich eigentlich versteckt?): Vielen Dank! Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr meinen Blog mögt! Aus zentralem Zeitmangel ignoriere ich allerdings so ziemliche alle Regeln und behalte die Awards einfach für mich - momentan ist der Trubel auf allen Blogs ob der Weihnachtszeit ja auch wahrlich genug...
Zum liebsten Blog Award gab es von Tina noch 11 Fragen, die ich natürlich gerne beantworte:

1. Lieblinsgspeise?
Hmm, schwierig - ich lande momentan irgendwie recht schnell bei der Champignonsuppe meiner Oma, aber es gibt einfach zu viele leckere Sachen, die man sonst noch so essen kann (und die einfach zu machen sind!)...

2. Rock oder Hose im Winter?
Grundsätzlich geht beides - ich bin momentan deutlich mehr auf dem Hosentrip, aber mit ordentlichen Strümpfen und Stiefeln geht auch ein Rock gut. Letztes Jahr war ich mehr im Röckchen unterwegs, das wechselt also.

3. Süß oder herzhaft früh morgens?
Auch das wechselt - mal so, mal so; aber insgesamt eher herzhaft. Ich mag zwar gern Marmelade, aber mich zieht es dann doch zu irgendwelchen Rühreiern, Eiern auf Schinken oder einfach Käsebrötchen... Wenn's dann mal besonders dekadent ist, gibt es (selten) Pfannkuchen zum Frühstück.

4. Sind dunkle AMU's alltagstauglich?
Klar sind sie das! Ist halt einfach nur Geschmackssache und Gewöhnungssache - und es kommt sicherlich auch drauf an, wo man arbeitet, bzw. wie dort damit umgegangen wird. Bei mir wäre das grundsätzlich kein Problem, ich darf ja auch mit quietschig blauen Nägeln auf die Arbeit.

5. Sportler oder Sportmuffel?
Hmmm, irgendwas dazwischen, würde ich sagen? Ich mache brav meine Fitnesssachen und finde die auch ganz nett - im Urlaub freue ich mich zwar auch, wenn ich mal faul sein darf, aber grundsätzlich ist Bewegung auch immer was Feines. Allerdings bin ich kein Sportfreak, der alles ausprobiert haben muss.

6. Liebste Sportart?
Eindeutiv Volleyball - auch wenn ich nicht mehr spielen darf... Aber das ist ein Sport, der megaviel Spaß macht, neben der körperlichen Aspekte auch taktisch anspruchsvoll ist (und damit meine ich nicht Herren-Volleyball, das ist großteils nur Gewaltprotzerei) und einfach voll mein Fall ist.

7. Welche ist deine Lieblingsserie?
Ähm, eine? Eine geht nicht, dafür gucke ich viel zu viele... Momentan liegt gerade Dr. House in meinem DvD-Player; aber ich bin da wirklich ein totaler Quergucker... Boston Legal, Ally McBeal, Psych, Monk, Supernatural, Without a trace, The Closer, Burn Notice, True Blood, Buffy, Angel, The Big Bang Theory, Eureka, Dexter, Gilmore Girls, Nip/Tuck,  Bones und noch ne ganze Menge weiterer Staffeln fliegen in meinem Schränkchen rum...

8. Flüssig- oder Puderfoundation?
Ach ja, ich bekenne mich schuldig: Foundation und ich sind keine Freunde. Ich hab irgendwie noch nicht ganz die Relevanz (für mich persönlich) gefunden, also bin ich ohne Foundation unterwegs!

9. Tee oder Kaffee?
Tee! Definitiv. In vielen möglichen (und auch unmöglichen) Varianten. Allerdings ungezuckert - mit Vorliebe Roiboostee oder grüner Tee; aber auch der "richtige" Früchtetee (also einer, der nicht nur aus Hagebutte besteht) ist immer gern gesehen. Ich gebe zu, ich habe eine kleine Teeschwäche!

10. Blush oder Bronzer?
Wenn (was selten genug vorkommt), dann mal Blush. Aber auch hier bin ich durch hauseigene Apfelbäckchen eigentlich meist genug versorgt und gehe blushlos aus dem Haus.

11. Konzert oder Festival?
Auch wenn es schon ewig her ist, seit ich mal auf einem Konzert war, wäre das doch eher mein Wahl. Festival ist nicht so wirklich meins...

Dann soll ich noch 11 Sachen über mich erzählen *grübel*...
1. Ich habe mir vorgestern die Nägel kurz gefeilt - und mir gleich darauf einen abgebrochen (Hallo, Murphy!).

2. Auf Reisen nehme ich IMMER mein Hüggli-Nackenkissen mit - außer, vor Ort ist schon eins (wie bei meinen Eltern). Ich sitze damit auch im Zug oder im Flugzeug und fahre damit Auto... Ohne fehlt einfach was!

3. Ich freu mich wie Bolle auf das Weihnachtsessen - das ist irgendwie doch jedes Jahr wieder das Highlight. Auf Geschenke kann ich problemlos verzichten - aber nicht auf das Zusammensitzen mit meiner Familie und die alljährlich gleichen Themen an Heilig Abend. Das muss so!

4. Meine Wohnung ist genau dann am besten aufgeräumt, wenn ich nicht da bin - oder wenn Besuch kommt. Nein, das ist nicht logisch.

5. Im Winter schlafe ich mit Socken - und strecke dann meine Füße unter der Decke raus (ja, ich weiß - auch das ist nicht logisch...).

6. Sobald ich jemanden fränkeln höre, geht mir wirklich das Herz auf - als sich gestern im Flughafenbus am Flughafen in Hamburg zwei Leute so deutlich auf Fränkisch unterhalten haben, musste ich echt dolle grinsen.

7. Ich bin schon ganz gespannt auf den "neuen" Lynley-Band von Elizabeth George. Der erscheint immer im Herbst und ich kriege den dann von meiner Oma zum Geburtstag (damit Oma auch mit Garantie ein Geschenk hat, über das ich mich freue).

8. Die Weihnachtskugeln sind mein Territorium - mein Papa kümmert sich um die Lichterketten, das Lametta und die Watte; ich muss die Kugeln an den Baum hängen. Das war irgendwie schon immer so - und wird wahrscheinlich auch ewig so bleiben.

9. Ich habe es die letzten zwei Jahre tatsächlich geschafft, Silvester zu verschlafen - da war ich nämlich alleine zu Hause und bin einfach vorm Fernseher weggepennt. Dieses Jahr "muss" ich mit meinem besten Freund feiern - auch wenn wir noch nicht wissen, was wir machen wollen, ich freu mich schon!

10. Ich bin absolut kein Weihnachtsmarkt-Fan... Glühweinbude an Glühweinbude (Kirschglüh rockt!), überall kalt und nass und bätschig... Dann lieber zu Hause vorm Kamin sitzen und ne heiße Schoki schlürfen!

11. Ich liebe "Last christmas" von Wham! Sorry, aber ich mag dieses Gedüdel zur Weihnachtszeit einfach...

Und Mia hatte mir den Beauty-Coral-Award verliehen:
Merci auch dafür! Und ich verziehe mich jetzt mal auf die Couch und versuche es mit einer Runde ausschlafen - falls die Katze irgendwo noch Platz für mich gelassen hat *hust*.

Montag, 17. Dezember 2012

Meine Nagellack-Sammlung, Teil 9

Soderla, aller guten Dinge sind anscheinend neun - ist ja drei mal drei, also lässt sich das irgendwie auch erklären (wenn man sich die Mühe machen möchte und einen Sinn sucht)... Heute gibt es also den letzten Teil meiner Lacke und zwar die Orlys und die Priti NYCs!

Teil 1 ist hier zu finden mit Lacken von alessandro, Color Club und Flormar.
Teil 2 ist hier zu finden mit Lacken von essence.
Teil 3 ist hier zu finden mit Lacken von Catrice, p2 und Rival de Loop.
Teil 4 ist hier zu finden mit Lacken von Kiko, Kosmetik Kosmo und MNY. 
Teil 5 ist hier zu finden mit Lacken von Manhattan, W7 und diversen Einzellacken.
Teil 6 ist hier zu finden mit Lacken von Basic Concept, Biocura, e.l.f., infinity woman, Maybelline etc...
Teil 7 ist hier zu finden mit Lacken von essie, KOH, L.A. Colors, SpaRitual, ANNY, Art Deco und Nivea.
Teil 8 ist hier zu finden mit Lacken von China Glaze, Nyx, OPI und Zoya.

Während ich eigentlich gehofft hatte, ein wenig resistent degen diese reinen Lackmarken zu sein, die man so schlecht vor Ort kriegt, wurde ich wie so oft von diversen Angeboten überlistet... Bis auf den Mini, der als Goodie bei einer Bestellung dabei war, habe ich sie 18ml-Monster also alle höchstselbst irgendwo bestellt - allerdings zumeist im Angebot und ich bereue absolut gar nichts! (Wer allerdings in großen Teilen Schuld ist, darf man sich jetzt mal denken - ich will ja auf niemanden mit dem Finger zeigen... *hust*)
Fowl play, Goth, Iron butterfly, Vinyl, Sea gurl, Pixie dust
Was ich zu den Orlys sagen muss ist, dass sie wirklich ihr Geld wert sind (wobei ich die momentane Preiserhöhung nicht ganz so genial finde); mehr Inhalt für weniger Geld als z.B. bei OPI und einige wirlich phänomenale Farben und Finishes, die mit gewohnt hoher Qualität überzeugen. Von matt über Creme zu Schimmer, Glitzer, Flakies und irgendwas das in Richtung rubber-finish geht, ist da wirklich alles vertreten - und noch dazu in absolut allen Farben. "Fowl play" ist defeinitiv eines meiner persönlichen Highlights...
Midnight star, Purple pleather, Purple velvet, Thorned rose, Peachy parrot, Fiesta
Aber auch in anderen Farbbereichen finden sich immer wieder wirklich hübsch und besondere Lacke - wobei hier und da natürlich auch ein paar Standards rumturnen. "Thorned rose" ist als cremiger Weinrotton ist sicherlich nicht das neu erfundene Rad, aber wenn die Qualität stimmt, spricht ja auch nichts gegen ein paar grundsolide Lacke (zumal sie dann noch im Angebot ist...).
Star of Bombay, La playa, Blue suede, Royal navy, Sweet peacock, Bailamos
Von guter Haltbarkeit und genialen Farben abgesehen, hat Orly auch noch einen weiteren Vorteil, nämlich das gummierte Käppchen, das einem das Lackieren so unsagbar einfach macht, weil man ordentlichen Grip hat und das Ding einfach sehr gut in der Hand liegt - von der Flaschenform mag man halten, was man will, aber die Gummierungsidee ist einfach kunden- und vor allem bedienungsnah und geschickt.
Enchanted forest, Lucky duck, Viridian vinyl, Halley's comet, It's not rocket science
Wenn ich nicht ganz falsch liege, sind die schwarzen Kappen (außer bei Minis) ein Hinweis auf besondere Besonderheiten - nicht nur irgendwelche Kollektionen (sonst würden die meisten anderen Lacke auch einen schwarzen Deckel haben), sondern so richtige Hammer-Knaller-Bäm-Kollektionen - oder irgendwie sowas auf jeden Fall. Ich mag meine zwei Cosmix FX-Lacke auf jeden Fall, auch wenn mir "It's not rocket science" nicht so wirklich steht - der Lack ist einfach genial! Und auch seine Brüderchen und Schwesterchen sind klasse, sonst hätten sich wohl kaum 26 Orlys bei mir angesammelt...
Nite owl, Glitz, Glam rock
Ähnlich viele Lacke, nämlich 28 Stück, besitze ich inzwischen von Priti NYC. Ein Großteil zu einem doch eher sehr günstigen Preis bei tkmaxx erworben, deswegen auch einige Farben dabei, die "nicht so meins" sind, aber eben im Bundle mitgenommen wurde (frei nach dem Motto "einem geschenkten Gaul...").
St. Catherine's lace, Hardy water lily, Lady derby hyacinth, Mother of pearl peony, Egyptian starcluster, Hula girl rose
Die Pritis sind für mich großteils eher "erwachsene" Lacke - auch wenn es durchaus ein paar Knaller und Hämmer gibt (die ich allerdings großteils nicht habe), habe ich bei Priti einfach eher eine Assoziation zu eher gestandenen Lacken in eher tragbaren Farben - wie gesagt, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und das ist ja auch nur mein persönliches Empfinden. Allerdings sind die Lacke trotz einer gewissen Unaufdringlichkeit keineswegs langweilig, sondern haben vielfach einen ganz besonderen Charme und Pfiff.
Bleeding heart, Fire carpet, Chester scarlet, Thumbling tea, Cambridge scarlet,  Black sarana
Auch wenn man es auf dem oberen Foto nicht sieht, hat "Lady derby hyacinth" einen ganz feinen und fantastischen grünen Schimmer und bei "Thumbling tea" kommt auch ein bisschen was Schimmeriges raus. Es ist halt auch eine Kunst, aus etwas eher "Gewöhnlichem" und wenig aufregenden durch Kleinigkeiten was Besonderes zu machen und das schafft man bei Priti NYC wirklich perfekt.
Voodoo pelargonium, Bronze fairy, Flamingo flower, Red riding hood tulip, Dandy dhalia, Barbarossa
Den großen Vorteil, dass hier tierversuchsfrei gearbeitet wird, die Lacke vegan und auch für werdende Mütter geeignet sind, muss man natürlich mit einem höheren Preis bezahlen - aber dafür kriegt man auch wirklich hochwertige Lacke, die sich einfach auftragen lassen, lange halten und hübsch aussehen (ich fühle mich schonf ast wie in einer Verkaufsveranstaltung...). Gerade, wenn man eher im Bereich Naturkosmetik unterwegs ist, dürfte man bei Priti also durchaus auf interessante Lacke stoßen.
King protea, Paperbark maple, Tomorrow's dawn, Dove wing, Blue dawn delphinium, Dusty miller
Ein weiteres kleines Gimmick sind die Namen der Lacke, die zumeist auf irgendwelche Blümchen zurückzuführen sind (wobei "Blümchen" lenaisch für Grünzeug und Pflanzen ist), auch wenn man sich gerade beim staubigen Müller auch andere Assoziationen gefallen lassen könnte. Zumindest sind hier also keine total abgefahrenen Namen, deren Sinn man erstmal mit der Lupe suchen muss, vorhanden - aber das ist ja auch nicht wirklich zentral bei der Lackauswahl.
Fairy thimbles, Bachelor's buttons, Climbing blueberry
Dass Priti auch knallen kann, sieht man besonders an "Bachelor's buttons" - ist das nicht ein phänomenaler Blauton? Und die Blaubeere muss sich mit dem tollen Lila sicherlich auch nicht verstecken.

So, das war also meine monstermäßige Mega-Lacksammlung, die auch deutlich macht, dass hier diverse Lacke noch nicht gezeigt wurden - aber ich hab halt auch nur zwei Hände und auch wenn ich manchmal am liebsten jeden Tag umlackieren würde, fehlt mir doch auch ein wenig die Zeit dazu. Aber wie gesagt - bei spezifischen Wünschen schaue ich, was ich machen kann (allerdings erst im nächsten Jahr, da ich heute Abend zu meiner Familie fliege und bis auf eine Handvoll Auserwählter alle anderen Lacke brav in Hamburg bleiben).

Sonntag, 16. Dezember 2012

OPI "The Muppets" Meep-meep-meep

Mit diesem Lack laufe ich mal wieder Gefahr, meine vorherrschende Pinkaversion in Frage zu stellen - aber so ist das nunmal, gekauft ist gekauft und wird auch lackiert! "Meep-meep-meep" (faszinierender Name - den kann man sich zumindest leicht merken!) ist aus der Muppets-Collection von OPI und ich habe ihn bei Petras Nailstore im Ausverkauf günstig erstanden. Warum, obwohl er denn pink ist? Na, weil er Flakes hat und Flakes rocken!

Zu meinem Erstaunen hätte "Meep-meep-meep" ernsthaft schon in einer Schicht gedeckt - wenn man denn einen eher pinken Lack möchte. Ich fands ein bisschen intensiver Rot doch schöner und habe zwei Schichten lackiert (kurze Trockenzeit, absolut gar nichts zu meckern!) und dann noch den Topsealer drübergepinselt - und ich finde, das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen!
Das Spannende an diesem Lack sind definitiv die Flakes, die in der ordentlich magentafarben (man muss ja nicht ständig von pink reden, wenn man pink nicht mag *hust*) Jellybase schwimmen. Sie sind deutlich auch mit bloßem Auge sichtbar und verleihen dem Lack ein sehr schönes Finish, das unterschiedlichen Lichteinfall reflektiert und damit mal etwas gelblich-goldener, mal rötlicher oder auch mal pinkig-violetter wird. Er scheint manchmal gar nicht magentafarben, sondern deutlich roter und das hat mir dann definitiv noch ein bisschen mehr gefallen.
Der Blauanteil im Magenta (jaja, ich versuche das jetzt einfach damit!) wird gerade bei dem doch kalten und häufig sonnenlosen Licht, das momentan herrscht, deutlich und findet einen passenden Gegenpol in den goldenen Flakes - im Fläschchen sieht man das vielleicht ein bisschen deutlicher, aber es kommt auch auf den Nägeln richtig gut raus. Überhaupt ist durch die Flakes, die eben nicht ganz in der Base untergehen, das Finish einfach spannend und auch erstaunlich gleichmäßig - ich hätte durchaus kleine Unebenheiten befürchtet, aber die waren auch ohne Topcoat nicht vorhanden (zum Glück).
Die leicht violetten Reflektionen sieht man am besten im Blitzlicht - wobei der Lack da deutlich an Exklusivität verliert, da die Flakes einfach total überstrahlt werden. Aber wer läuft auch schon die ganze Zeit im Blitzlichtgewitter rum - ich jedenfalls nicht! Auch wenn ich bei "Meep-meep-meep" am Anfang wirklich etwas skeptisch war (aber zu dem Preis war er einfach eine Versuchung par excellance), hat er mich trotz der Farbe überzeugt, die Flakes haben einfach alles rausgehauen!
Das einzig Negative ist das leicht nervige Ablackieren, das geht ein bisschen zäher als bei einem Cremelack, aber bei Weitem nicht so schlimm wie bei einem Glitzerlack. Zu dem einfachen Auftrag und der erstaunlichen Deckkraft gesellt sich auch noch eine sehr solide Haltbarkeit ohne Chips und mit nur wenig Tipwear nach drei Tagen - dann war es doch zu viel des Magenta und ich habe mir einen anderen Lack geschnappt (es warten ja auch noch so viele auf ihren Einsatz...)...

Samstag, 15. Dezember 2012

Verstummt - Karin Slaughter

Da ich gerade versuche, in meiner Wohnung Ordnung zu machen und mir dabei auch "Verstummt" in die Hände gefallen ist, gibt es heute eben eine Buchrezension, basta! Das Buch hatte ich ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für meine Mama gekauft (letztes Jahr) - bis sie mir eröffnete, dass sie sich just ein paar Tage zuvor selbst erstanden hätte... Hei nun, also stand es hübsch in Geschenkpapier verpackt bei mir rum.
So recht weiß ich nicht, was ich zu diesem Thriller wirklich sagen soll - das ist so ein typisches "Ja, aber..." Buch. Der Ansatz ist nicht übel, aber die Ausführung ist bescheiden. Die Idee ist nicht schlecht, aber nicht ausgereift. Der Anfang ist gut, aber das Ende richtig dämlich... Zu Beginn des Buches dachte ich, mich würde ein spannender Thriller erwarten, der anscheinend zweiteilig aufgebaut ist und mit einer 20 Jahre zurückliegenden Geschichte aktuelle Geschehnisse erklären will. Will er auch - aber irgendwie gelingt das nur lückenhaft und ist nicht wirklich schlüssig aufgebaut und logisch nachvollziehbar (ja, mag ein hoher Anspruch sein...).

Die Charaktere sind irgendwie alle Problemschleudern ohne Ende (und mit diversen Klischees behaftet, sodass man sich durchaus fragt, wie sowas überhaupt überlebensfähig ist) und bleiben trotzdem ein bisschen blass, haben wenig Tiefe. Was "Verstummt" gut geschafft hat, ist bei mir desöfteren ein mentales "IGITT!!!" hervorzurufen - das erste Mal nach recht wenigen Seiten, als man herausfindet, dass die Geliebte von Michael (bis dato dargestellt als verführerisches Luder) gerade mal 15 ist (und zum Zeitpunkt, an dem man das erfährt, frisch tot). Da hat's mich wirklich ein bisschen geschüttelt - aber hauptsächlich, weil die Autorin (!) es schafft, das auch im weiteren Verlauf des Buches nicht als wirklich tragisch darzustellen... Es klingt zwar an, dass der Herr eine Vorliebe für Frischfleisch hat, aber das wars auch. Irgendwie will ich nicht wirklich wissen, was für ein Frauenbild die gute Frau Slaughter hat - zumindest sind die in diesem Buch dargestellten Frauen alle ein bisschen... seltsam (na, wer von euch wollte sich schon immer mal durch eine Katzenklappe zwängen?) und verhalten sich ein bisschen bescheuert - mehrfach.

Aber die Herren der Schöpfung kommen auch nicht besser weg - Mr. Superagent, der Waise ist, misshandelt wurde, Analphabet ist und dennoch einen Doktortitel hat und die Spürnase schlechthin ist und sich mit seinen Einschränkungen irgendwie ganz gut durchs Leben schlägt - hallo, Klischeekeule! Dicht gefolgt von Mr. "saß 20 Jahre lang unverschuldet im Knast", der auch total konfus rüberkommt und die Frage erlaubt, ob er nicht auch sein Hirn im Gefängnis gelassen hat... Grundsätzlich sind da mehrere, wirklich spannende Ansätze drin, die man gut hätte ausarbeiten können - aber sie werden einfach oberflächlich miteinander verbunden und wer ein bisschen mitdenkt, stellt schnell Inkonsistenzen fest.

Ich weiß nicht, irgendwie ist mir die ganze Story zu konstruiert, zu viel (unnötige, wirklich einfach nur unnötige und irrelevante) Fäkalsprache, zu wenig Spannung und zu viel Altbekanntes, zu viel Abgefahrenes, zu sehr "Schema F"! Die Charaktere bleiben blass, ich konnte keinen so richtig leiden und bis auf Michael fand ich auch keinen so richtig scheiße - aber das liegt auch an mir und weniger daran, dass die Autorin es geschafft hat, den Charakter als Fiesling darzustellen (wenn man alles zusammenzählt, ist er vielleicht gar kein so mieser Typ - davon abgesehen, dass er halt einen Vollschuss hat...). Ob ich noch was von Slaughter lesen werde, weiß ich unter diesen Voraussetzungen ehrlich gesagt nicht...

Freitag, 14. Dezember 2012

Meine Nagellack-Sammlung, Teil 8

Zum doch etwas späteren Abend gibt es den vorletzten Teil meiner Lacksammlung - so langsam nähere ich mich doch tatsächlich dem Ende! Heute gibt es nur wenige Marken, dafür von jeder ein paar mehr Lacke - und zwar eher die mittelpreisigen Varianten.

Teil 1 ist hier zu finden mit Lacken von alessandro, Color Club und Flormar.
Teil 2 ist hier zu finden mit Lacken von essence.
Teil 3 ist hier zu finden mit Lacken von Catrice, p2 und Rival de Loop.
Teil 4 ist hier zu finden mit Lacken von Kiko, Kosmetik Kosmo und MNY. 
Teil 5 ist hier zu finden mit Lacken von Manhattan, W7 und diversen Einzellacken.
Teil 6 ist hier zu finden mit Lacken von Basic Concept, Biocura, e.l.f., infinity woman, Maybelline etc...
Teil 7 ist hier zu finden mit Lacken von essie, KOH, L.A. Colors, SpaRitual, ANNY, Art Deco und Nivea.

Los geht's mit China Glaze - obwohl CG sehr viele, sehr hübsche Lacke hat, sind nur 8 Stück in meinem Besitz. Einer der Gründe dafür dürfte wohl sein, dass man nicht so wirklich gut rankommt, ansonsten fällt mir wirklich kein gutes Argument ein - qualitativ sind die Lacke nämlich gut und die Auswahl ist auch grandios.
Hey doll, Robotika, Goin' my way, Foxy, Riveter rouge
Ich bin aber bei China Glaze irgendwie etwas rotlastig aufgestellt - die meisten der Lacke habe ich bei Petras Nailstore gekauft, aus der "Vintage vixen"-Kollektion (übrigens ein echt guter Name für eine Kollektion!). Allerin schon bei den ersten Lacken sieht man die Vielfalt, die angeboten wird - von einem Metallicfinish über "glatten" Schimmer bis zu Glitzerpartikelchen ist da schonmal einiges geboten. Verdammt, vielleicht sollte ich doch noch ein paar mehr kaufen *hust*...
Metallic muse, Midnight mission, Emerald fitzgerald
Wenig erstaunlich eigentlich, dass ich auch noch ein paar blau angehauchte Lacke von China Glaze habe - wobei ich "Midnight mission" von Elena mitgebracht habe und ihn seitdem regelmäßig im Fläschchen bewundere.

Nach dem ganzen Chaos (von dem ich selber zwar nicht betroffen war, aber man kriegt ja doch so einiges mit...) um die Marke, ist mir ein kleines bisschen der Spaß an den Lacken von NYX vergangen - obwohl 17 davon in meinen Displays zu finden sind. Es gibt eine recht breite Auswahl, in einigen (ausgewählten) Douglas-Filialen sogar Tester, was ich sehr befürworte, da viele der Lacke doch eher sheer sind und man das allein aufgrund des Fläschchens nicht unbedingt erkennen kann.
Smoldering, Red bean slush, Bronze godess, Gold bar,, Fire amber, Dorothy
Die Auswahl bei den NYX Girl Polishes ist recht groß - eigentlich ist da für jeden Geschmack was zu finden, es gibt Cremes, Glitter, Schimmer; Nudelacke, Knallerlacke, dezente und elegante Farben, Neon und auch Klassiker - man muss nur ein bisschen genauer hinschauen, was man da genau vor sich hat... Die Qualität ist leider unterschiedlich was Deckkraft und Trockenzeit angeht - ich habe das Gefühl, dass "gewöhnliche" Lacke, also normaler feiner Schimmer und Cremes, ganz gut trocknen, während Glitter eher Probleme bereitet... Aber z.B. mit "Dorothy" gibt es ein recht gutes Dupe zu dem deutlich teureren Deborah Lippmann "Red ruby slippers".
Robotic, Pacific blue, Sea of cortez, Emerald forest, Boho, Luscious green
Preislich liegen die Lacke bei 4,95€ für 10ml bzw. 12ml. Ich habe absolut noch kein schlüssiges System gefunden, das erklärt, warum in den Fläschchen mal mehr und mal weniger drin ist... Die Douglette, die ich dazu mal gefragt hatte, konnte mir auch nicht weiterhelfen (ist jetzt jemand überrascht?). Aber trotzdem - die Menge langt ja für eine geraume Zeit!
Sandals, Golden lavender, Fame, Royal purple, Pure green
Ich glaube "Sandals" und "Pure green" sind die einzigen Lacke mit Cremefinish, die ich von NYX habe - sehr seltsam, was einem so bei spezifischen Marken auffallen kann... Ich bilde mir ein, es müsste auch ein paar Jellys geben (irgendwie habe ich da so ein Blau im Hinterkopf), aber die habens nicht zu mir geschafft.

Bei einem Douglasbesuch durfte ich jedoch als Goodies zwei der alten NYX-Lacke mitnehmen - und bei diesem Posting ist mir aufgefallen, dass ich sie gar nicht in meiner Übersicht drinhatte, das heißt wohl, ich habe doch noch zwei Lacke mehr *hust*, also wohl 423? Die noch nicht mitgezählt, die seitdem noch kamen (was 10 Stück sein dürften, also dann 433...), ich glaube, ich geh mich wieder verbuddeln...
Laura, Red glitter
Jedenfalls habe ich die zwei hier noch nicht ausprobiert - sind jetzt keine übermäßigen Besonderheiten und ich glaube, in den Staaten wird diese Serie immernoch verkauft (bei uns gabs die damals bei Douglas zum Preis von 6,95€, wenn ich mich noch recht erinnere). Die bauchigen Fläschchen finde ich eigentlich ganz hübsch und irgendwie attraktiver als die strengeren von den Nyx Girls...

Um welche Marke kommt man als Nagellackjunkie absolut gar nicht rum? Richtig, um OPI. Auch wenn der Name der Marke für Deutschland wohl nicht optimal ist, besticht OPI doch immer wieder mit faszinierenden Lacken, idiotischen Namen, unmöglichen Preisen und dennoch guter Qualität. Kein Wunder also, dass ich tatsächlich inzwischen 17 Lacke davon habe - einige im Ausverkauf bei Petras Nailstore erstanden, ansonsten sind mir die 16€ Standardpreis hier doch ein bisschen zu viel.
Manicurist of Seville, Wocka wocka!, Meep-meep-meep, Mod-ern girl, I eat mainely lobster, Bright power
Ja, da ist durchaus ein gewisser Einschlag an Rosa zu erkennen und ich bekenne mich schuldig! Wobei ich mir immernoch einrede (und auch bei den Fläschchen definitiv der Meinung bin, wenn ich sie nicht auf Fotos anschaue!), dass da mehr Lachs oder Peach dran ist, als rosa... Gerade bei der Rot-Fraktion ist einiges an Cremefinishes zu sehen, aber "Meep-meep-meep" zum Beispiel ist ein toller Lack mit Flakies.
Ogre-the-top blue, Blue my mind, Magic, Russian navy, Lincoln park after dark, OPI Ink
Meine große Liebe - blaue Lacke - dürfen natürlich nicht zu kurz kommen! Und hier auch mit der silbernen Kappe ein Lack aus der Designer Series. "Russian navy" ist die Suede-Version und ich habe ihn bei meiner Bestellung dazubekommen - wie sehr ich mich darüber gefreut habe, muss ich glaube ich nicht sagen: Das Suede-Finish finde ich generell ja phänomenal und neben "Lincoln park after dark" jetzt noch eine blaue Version zu haben, war einfach bombastisch.
Grape... set... match, Eiffel for this color, I brake for manicures, Espresso your style!, Fiercely Fiona
Worüber man bei OPI besser nicht allzu lange nachdenken sollte, sind die Namen der Lacke - bei manchen gehts ja noch, bei anderen darf man doch am Geisteszustand der Leute fragen, die sie sich ausgedacht haben... Aber hey, immerhin arbeiten die mit Namen und nicht nur mit Nummern! 

Zu guter Letzt kommen meine 6 Zoyas, die ich bei Marina gewonnen habe - und seitdem heiß und innig liebe! Wenn ich nicht komplett falsch liege, dürfte Zoya auch großteils (oder sogar komplett) vegan sein - allerdings auch nicht so einfach ranzukriegen. Allerdings gibt es wirklich massenweise wunderschöne Lacke - und hier läuft auch die große Dupe-Maschinerie mit OPI und CG wohl ganz gut. Qualitativ bin ich von de Zoyas begeistert und wenn ich nicht ein Fünkchen Verstand in meinem Hirn hätte und die Lacke günstiger wären, hätte ich wohl meinen eigenen Zoya-Store im Arbeitszimmer...
Tru, Lotus, Bevin, Skylar, Cho, Farah
Wie schonmal gesagt - wenn ihr von irgendwelchen spezifischen Lacken Bilder sehen wollt, einfach Bescheid sagen. Dann kann ich zumindest noch ein paar Lacke für den Weihnachtsurlaub bei meinen Eltern mitnehmen... Spätestens nächste Woche gibt es dann den letzten Teil meiner Sammlung mit ein paar sehr hübschen Schätzchen!