Sonntag, 30. September 2012

4me Nail Polish & Diamonds Nr. 4

Diesen Lack habe ich glaube ich mal bei dm mitgenommen, als er in irgendeinem Ramschkörbchen lag. Dunkler Lack geht ja irgendwie immer und ich gebe zu, dieses "mit Diamonds" (ja, da steht ernsthaft MIT und dann Diamonds auf der Rückseite! Nicht mit Diamanten oder with diamonds...), die in einem Käppchen im Deckelchen drin sind, hat mich irgendwie gereizt - auch wenn ich die Diamanten bisher noch gar nicht genutzt habe... Als ich den Lack dann zu Hause in mein Regal stellte, ist er ein bisschen untergegangen und ward lange Zeit nicht beachtet. Zugegeben, Nr. 4 ist jetzt auch kein reißerischer Name, der einen spontan anlächeln würde...

Zu meiner Dienstreise habe ich ihn dann rausgeholt (keine Ahnung eigentlich genau, warum - ist aber ein gutes Kontrastprogramm zum grünen Glitzer) und habe mich im Hotel erstmal ordentlich geärgert: Was im Fläschchen eigentlich als ordentlich deckendes Anthrazit ausschaut, ist eine sehr sheere angegraute Brühe... Unter drei Schichten habe ich noch ständig mein Nagelweiß gesehen, nach der dritten war ich dann zufrieden (bzw. hatte auch keine Lust mehr, noch eine Schicht zu lackieren), klatschte noch den Topsealer drüber und war vom Endergebnis auch wirklich begeistert!
In der grauen Base schwirren nämlich silberne Flakies rum, die den Lack ganz fantastisch aussehen lassen - ich hatte am Anfang gedacht, es würde sich um popeligen Glitzer in einem dunkelgrauen Lack handeln, aber nein! In der jellymäßigen Base kommen die silbernen Flakies supergut raus (in einem Cremelack wären sie halt wahrscheinlich ziemlich untergegangen) und verliehen dem Lack so eine gewisse Tiefe und insgesamt ein ganz tolles Gesamtbild. Anthrazitfarbenen Lack kann jeder, aber so einen hübschen habe ich bisher eher selten gesehen.
Leider sieht man auf den Bildern auch in Teilen das große Manko des Lackes - trotz drei Lackschichten (oder vielleicht gerade deswegen?) "sitzt" die Nr. 4 nicht so richtig - ich hatte eigentlich schon beim Lackieren ein bisschen Shrinkage und dadurch den Anschein von Tipwear. Obwohl ich natürlich versucht habe, die Tips ordentlich zu belacken - irgendwie ging das nicht so wirklich gut. Schade eigentlich, denn bei so einem dunklen Lack fällt das recht flott auf und wird mit der Zeit natürlich auch nicht besser, sondern nur schlimmer.
Was mich so richtig erstaunt hat war die Tatsache, dass ich mehrfach auf diesen Lack angesprochen wurde. Auf einen popeligen Lack, der einen lumpigen Euro gekostet hat! Auf deutlich teurere Gesellen wurde ich seltener angesprochen - irgendwas haben die von 4me da also wirklich richtig gemacht! Wie schon gesagt, ich finde das Ergebnis auch außerordentlich hübsch - im Blitzlicht verliert der Lack jedoch viel von seiner Besonderheit, das ist also doch eher so ein Tageslichtfan. Gehalten hat er drei Tage - dann war mir das mit der Tipwear aufgrund der schon schlechten Ausgangslage ein bisschen zu blöd. Ablackieren war okay, hätte ich mir mit den Flakies auch deutlich schlimmer vorgestellt.

Was lernen wir daraus? Beurteile einen Lack nicht nur nach seinem Preis - manchmal gibt es für wenig Geld auch echte Schätze!

F*** off, September!

Obwohl mir bewusst war, dass Montag der 01. Oktober ist, war mir damit nicht wirklich klar, dass der September schon rum sein sollte (klingt unlogisch und ist es irgendwie auch, aber egal). Ging irgendwie mal wieder erstaunlich schnell, was aber daran liegen dürfte, dass ich viel zu tun hatte und eigentlich nur von Termin zu Termin gehetzt bin... Es waren zwar durchaus auch positive Termine dabei, aber irgendwie ist das ja auch ein bisschen stressig.

1. Freizeitgestaltung: Puh, die musste ein bisschen leiden diesen Monat... Einem netten langen Wochenende (von dem ich im Nachhinein aber nicht weiß, ob es wirklich so nett war), das definitiv Freizeit war, stehen irgendwie viele durchgearbeitete Tage (und die eine oder andere Nacht) gegenüber. Ich habe ein paar Seitchen in meinem Buch gelesen und ansonsten nicht so wirklich viel Zeit für mich gehabt, leider. Aber da sich jetzt eigentlich ein Großteil der Verpflichtungen aufgelöst hat, könnte das besser werden...

2. Sport: Hach je - hier steht immernoch ein Minus in meinem Kalender *grml*... Nicht wirklich verwunderlich, wenn man sieben Tage auf Dienstreise ist und vier Tage über ein langes Wochenende unterwegs, aber ich arbeite dran. Leider ist das Wetter hier so wechselhaft (gestern kam ein solcher Guss vom Himmel, dass das Wasser einfach nur konstant an meinen Fenstern runterlief), dass ich wohl auch nicht mehr lange mit dem Fahrrad fahren kann...

3. Kochen: Hey, ich habe mehrfach arme Ritter "gekocht"! Und Champignonsuppe und Grießpudding - aber das waren wohl die größten Aktionen diesen Monat. Da ich öfters unterwegs war, habe ich meinen Kühlschrank nicht so voll gepackt - aber ich hab eigentlich wieder so richtig Lust darauf, etwas zu kochen... Dummerweise habe ich momentan nicht so wirklich viel Lust darauf, etwas zu essen - das macht das Kochen dann ein bisschen unsinnig...

4. Sinnvoll konsumieren: Irgendwie kann ich mich nur an zwei Tomaten und drei Kartoffeln erinnern, die ich weggeschmissen habe... Die waren schimmelig und matschig, obwohl ich sie noch nicht wirklich lange hatte. Ansonsten war ich diesen Monat richtig gut - liegt auch daran, dass ich eben nicht so viel zu Hause war und deswegen nicht viel eingekauft habe. Allerdings habe ich noch Möhren im Kühlschrank, die nicht mehr so wirklich frisch ausschauen - mal sehen, ob ich die noch zu Suppe machen kann die Tage!

5. Job: Irgendwie bin ich gerade sehr zwiegespalten - einerseits hat sich ein bisschen was getan, das die Zukunft positiver scheinen lässt... Klare Ansatzpunkte für weiteres Vorgehen, die ein bisschen mehr Struktur versprechen - was ja grundlegend nicht übel ist. Auf der anderen Seite hab ich das Gefühl, dass ich null Support bekomme, wenn ich ihn mal bräuchte - was die positiven Punkte gleich wieder zunichte macht. Glücklich bin ich nicht; die eine Alternative hat sich gestern komplett zerschlagen, eine weitere hängt in der Luft und wird voraussichtlich auch nichts. Augen zu und durch, heißt das dann wohl...

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Tja... Spaß. Hatte ich durchaus im September - wahrscheinlich nicht so viel, wie ich gerne gehabt hätte, aber ein bisschen was war da schon. Im Nachhinein muss ich wohl sagen, dass das nicht wirklich zählt, denn etwa die letzten zehn Tage waren sehr unspaßig, nervig, frustrierend und unangenehm. Dafür habe ich mir eigentlich ein Sternchen für Gelassenheit verdient - oder sogar zwei Sternchen, denn es gab unglaublich viele Situationen im Job und auch im Privaten, in denen ich hätte austicken können und es nicht gemacht habe. Geholfen hat das zwar nicht, aber ich fühle mich nicht ganz so wuschig.

Den verhaltenen Optimismus aus dem August streichen wir mal wieder komplett - Entwicklungen abgewartet, haben sich als Mist rausgestellt. Hach je, manchmal läufts halt einfach nicht und ich glaube, 2012 ist nicht mein Jahr... Wenns scheiße läuft, dann ordentlich und auf allen Kanälen - erst der Mist mit dem Job, dann ein unschöner Vorfall in der Familie und an die Katastrophen in meinem Umfeld möchte ich lieber gar nicht mehr denken. Bäh, der September kann mich auf jeden Fall mal - und 2012 im Generellen auch (zumindest heute!).

Samstag, 29. September 2012

Die liebe Post...

Ich scheine momentan einen Run zu haben - die Post mag mich dermaßen, dass sie mir einfach dauernd auf den Senkel geht. Erst das zerfledderte Päckchen mit der "make me happy"-Box (ich habe übrigens von der Post vier Briefmarken als "Wiedergutmachung" erhalten.... Scherzkekse!), jetzt der große Spaß, den ich gestern hatte... Ich war seit letztem Freitag dienstlich unterwegs und hatte mir deswegen meine Bestellung an die Packstation schicken lassen - naja, eigentlich mache ich das immer, wenn es geht; bin ja meistens nicht daheim, wenn der Postbote bzw. DHL kommen.

Donnerstag Abend hatte ich keinen Nerv mehr, noch zur Packstation zu fahren, also habe ich das gestern gemacht. Und stand dann vor dem gelben Ding, das mir sagte, dass es nicht funktionieren würde - vielen Dank! Also nach Hause gefahren, etwas stinkig über die DHL-Seite den Support angeschrieben und gespannt auf eine Antwort gewartet - ich will ja nicht ständig zu dieser blöden Packstation fahren. Als ich dann aber ein paar Stunden eine Mail von meiner Packstation (!) bekam, dass ich doch bitte innerhalb von zwei Tagen mein Paket holen soll, sonst geht es als unzustellbar an den Absender zurück, habe ich dann auf diese Mail geantwortet, dass die Packstation defekt sei. Die Antwort lautete:
Vielen Dank, liebes DHL-Team, dass ihr mir gesagt habt, dass die Packstation defekt ist, nachdem ICH euch das mitgeteilt habe! Ich habe bis jetzt noch keine Benachrichtigung erhalten, dass das Teil wieder geht - war aber vor einer halben Stunde da und es ging nicht. Ich vermute auch, dass die Packstation nicht erst seit gestern Vormittag defekt ist (bei meinen Eltern war die Packstation über eine Woche defekt...) - und wenn am Montag meine Sendung zurück geht, dann werde ich so richtig stinkig.

Denn da man das System fröhlich Mails verschicken lässt, obwohl die Station hinüber ist (was ich eigentlich wirklich eine Frechheit finde!), glaube ich nicht, dass die Lagerdauer verlängert wird... Und da mich die Packstation mit doppelten Mails und SMS zuspammt, frage ich mich wirklich, ob es so schwer wäre, Paketempfänger automatisch darüber zu informieren, dass momentan keine Abholung möglich ist. Nein, momentan sind die Post und ich definitiv KEINE Freunde!

Freitag, 28. September 2012

Arme Ritter mit Käse

Eigentlich hätte das Posting ja gestern online gehen sollen, aber manchmal will Blogger einfach nicht so wie ich - deswegen gibt es das Rezept erst heute. Viola ist eigentlich schuld, weil sie letztens ihre Erlebnisse bei der Zubereitung von Armen Rittern gepostet hat - davon abgesehen, dass ich beim Lesen schmunzeln musste, habe ich einfach Lust auf Arme Ritter bekommen. Allerdings kenne ich die Toastscheibchen nicht in süß, sondern eben mit Käse!

Zutaten:

4 Scheiben Toast
4 Scheiben Scheiblettenkäse
1 Ei
Milch
Margarine
Salz
Pfeffer

Im Prinzip ist das Rezept sehr einfach: In einer Pfanne etwas Margarine (oder Butter oder wegen mir auch Öl) schmelzen lassen - in etwa die gleiche Menge, die man für Rührei nimmt. In einem tiefen Teller das Ei aufschlagen, salzen und pfeffern und mit etwas Milch verpantschen. Wirklich viel Milch kommt da nicht rein, lediglich genug damit die Konsistenz des Eis ein bisschen aufgelockert wird und die Mischung nicht mehr so klebrig ist. Eine Scheibe Toast in die Ei-Milch-Mischung legen, nachdem sich das Toast mit etwas Flüssigkeit vollgesogen hat, wenden und die andere Seite beeien.

Den Toast dann in die Pfanne legen und von einer Seite goldbraun (oder halt eben so braun wie gewünscht) anbraten.Dann wenden, eine Scheibe Käse auf den Toast legen, einen Deckel auf die Pfanne tun und warten, bis der Käse schön geschmolzen ist. Innerhalb von 3 Minuten ist ein Toast fertig, ein Ei reicht bei mir für vier Scheiben Toast und innerhalb von etwa 15 Minuten ist der Herd mit Fettspritzern eingesaut und das Essen fertig.

Statt Scheiblettenkäse (den ich wirklich nur für Toast nehme) kann man natürlich auch "normalen" Käse nehmen - der schmilzt allerdings nicht ganz so schön und zieht sich beim Essen dann mehr. Ist aber geschmacklich natürlich dann auch ein bisschen käsiger - ich schaue ehrlich gesagt lieber nicht auf die Zutatenliste bei Scheibletten *hust*. So, ich mache mich jetzt wieder ans Werkeln - eine Woche Dienstreise heißt irgendwie immer, dass danach mehr Zeug ansteht, als vor Antritt der Reise...

Mittwoch, 26. September 2012

L.A. Girl "Glitter Addict" 450 Purge

Nachdem es gestern bei AMU-Dienstag schon grün zuging, gibt es passenderweise auch noch ein paar Grüne Fingerchen dazu. Ob man jetzt noch von geistiger Gesundheit sprechen kann, wenn man sich einen reinen Glitterlack auf die Finger haut, wenn man zu einem offiziellen Termin muss, sei mal dahingestellt... Ich habe auch schon überlegt, ob das nicht ein Anzeichen leicht selbstzerstörerischen Verhaltens oder schlicht und ergreifend von Masochismus ist, aber ich bin hier noch zu keinem klaren Ergebnis gekommen.

Jedenfalls habe ich mir den L.A. Girl "Glitter Addict" in der Farbe "Purge" geschnappt und mir das Glitzerzeug lackiert. "Purge" hat eine klare Base, in der winzige froschgrüne Hexagons und etwas größere gleichfarbige Hexagonglitterteilchen rumschwirren. Wenn jetzt noch jemand so schlau gewesen wäre, die Base ein bisschen einzufärben, hätte es wahrscheinlich nicht vier Schichten (ja, wirklich, VIER!) gebraucht, um ein aus meiner Sicht akzeptables und halbwegs deckendes Ergebnis zu erhalten. Der große Vorteil des Lackes ist aber, dass er wirklich ratzfatz trocknet.
Ich weiß selber nicht so genau, warum ich nicht einfach einen grünen Cremelack als Basis genommen habe - irgendwie kam mir diese Idee erst nach der ersten, recht wenig glitterbeladenen Schicht und da hatte ich dann keine Lust, wieder alles abzulackieren. Also wurde fröhlich geschichtet und als ich das Gefühl hatte, dass man von normaler Betrachtungsweite keine allzugroßen Löcher mehr sehen konnte, habe ich mir noch den Top Sealer geschnappt und die etwas unebene Oberfläche geglättet.
Die Farbe ist an und für sich wirklich hübsch und knallt auch ganz schön - so ein froschiges Wiesengrün, das einen da mit unterschiedlichen Reflektionen von den Nägeln anstrahlt. Im ersten Moment dachte ich ja, dass ich damit wie so eine Leuchtreklame wirken würde, aber irgendwie hat kaum jemand was gesagt (was auch daran liegen mag, dass man sich inzwischen daran gewöhnt hat, dass ich mit durchaus kräftigen Farben auf den Nägeln rumlaufe). Der große Vorteil an dieser reinen Glittermani ist, dass ich eine ordentliche Schutzschicht auf den Nägeln hatte mit abbrechen war da also absolut nichts.
Je nach Lichteinfall fällt auch gar nicht auf, dass der Glitterlack nicht bis zum absoluten "Grund" deckt, sondern man hier und da noch ein bisschen Naturnagel sehen kann. Ein bisschen habe ich auch dafür Sorge getragen, indem ich bei der letzten Schicht die Tips noch ein bisschen verstärkt bearbeitet habe - ansonsten hätten sich da nur die feinen Partikelchen angelagert und damit hätte sich recht schnell ein Tipwear-Bild ergeben, das lediglich durch "falsche" Lackierung zustande gekommen wäre. Insgesamt bietet sich bei "Purge" aber natürlich ein eher unruhiges Bild, da die einzelnen Partikelchen immer ein bisschen anders liegen und sich das Licht somit immer unterschiedlich spiegelt.
Besonders gut sind die "Lücken" natürlich mit Blitz zu erkennen - ohne Gnade fällt da absolut jedes Fitzelchen auf, das nicht mit Glitzer bedeckt ist... Aber mal ehrlich: Wer schaut einem schon so genau auf die Finger? Richtig - niemand! Was ich positiv finde, ist dass man keinen Unterschied zwischen Nagelweiß und dem restlichen Nagel sieht - also zumindest hier ist die Deckkraft gegeben. An der Haltbarkeit gibt es nichts zu meckern - ich habe den Lack vier Tage lang getragen und hatte da nur minimale Tipwear, die Ränder waren alle heil... Und der Lack wollte nicht so wirklich ab. Dass ich dann beim Ablackieren des puren Glitzers keinen großen Spaß hatte, ist glaube ich keine unerwartete Aussage...

Dienstag, 25. September 2012

AMU-Dienstag: Sleek "Acid", Teil 4

Heute gibt es den letzten AMU-Dienstag mit der Sleek "Acid"-Palette - und ich weiß gerade nicht, ob ich "Gott sei Dank!" oder "Schade..." sagen soll. Ich habe die Palette noch nicht so lange und der AMU-Dienstag war auch der erste Einsatz der Lidschatten - es gibt definitiv einige, die ich wirklich wunderschön finde (z.B. die Rosa.Töne) und ein paar, mit denen ich nicht so ganz viel anfangen kann...
  
Heute gibts die letzten drei Helden - das Weiß, das quietschige Grün und den Silbergrauton. Nachdem ich erstmal noch so gar keine Ahnung hatte, was ich aus der Farbkombination machen soll, habe ich beschlossen, die Lidschatten erstmal auf Base zu swatchen - keine gute Idee, denn danach war ich echt frustriert.
 Das Silbergrau liefern einen ordentlichen, satten und schön schimmernden Swatch; das Hellgrün ist matt und ein bisschen schwach auf der Brust, wird auch ein bisschen fleckig und wer das Weiß entdecken kann, kriegt von mir einen virtuellen Keks! Das ist so unglaublich mies pigmentiert, dass ich bei aller Liebe keine ordentliche Farbe auf die Hand (und logischerweise auch nicht aufs Auge) bekommen habe.

Aber nichtsdestotrotz habe ich mir ein bisschen Mühe gegeben und wild in meinem Gesicht rumgepinselt - das Ergebnis kann sich auch halbwegs sehen lassen. Als Base habe ich "Nyx Milk" genutzt, um zumindest im Ansatz was von dem Weiß rauszukriegen und das Grün auch ein bisschen deutlicher zu kriegen. Im Innenwinkel ist also der weiße Lidschatten zu sehen, auf dem Lid dann das Grün und im Außenwinkel habe ich mit dem Silbergrau alles abgedunkelt und ein bisschen miteinander verblendet.
Die Verblenderei hat sich als etwas schwierig rausgestellt, da die matten Lidschatten einfach ein bisschen zickig waren - mein Favorit aus dem Trio ist also auf jeden Fall der silbergraue Lidschatten, der sich wunderbar verarbeiten lässt und auch schnell Farbe aufs Lid bringt. Um das Ganze abzurunden, habe ich mit dem Silbergrau noch einen kleinen Lidstrich gezogen - Schwarz wäre mir hier zu krass gewesen und einen grünen Eyeliner hab ich leider nicht. Am unteren Wimpernkranz wurde alles ein bisschen angegrünt und ich habe mir sogar auf die Wasserlinie (mangels Kajal) ein bisschen von dem grünen Lidschatten geklatscht. Wimpern getuscht und fertig!
Das Ergebnis ist zumindest halbwegs akzeptabel - zumindest habe ich für mich eine annehmbare Kombination der drei Farben hinbekommen... Der Weißton gehört eigentlich in die Tonne gekloppt, aus dem Grün lässt sich mit etwas Liebe und viel gutem Willen durchaus mal was machen und der silbergraue Lidschatten ist ein total unproblematischer. Erstaunlicherweise finde ich auch, dass mit die Farbkombination gar nicht so schlecht steht - aber jetzt will ich wissen, was maedchen mit den drei Lidschatten gemacht hat!

Montag, 24. September 2012

Shiny Nails "Bronze"

Eieiei, heute zu ganz früher - oder eigentlich eher später Stunde, aber so von unterwegs ist das alles immer nicht so wirklich einfach. Dafür gibt es aber einen erstaunlich hübschen Lack, den ich mal bei Tchibo im Dreierset gekauft habe und dann für gefühlte Ewigkeiten in meinem Schrank stehen hatte. Eigentlich dachte ich ja, dass auch "Bronze" von Shiny Nails eher so ein Nudeton ist, aber Pustekuchen! Auch wenn es nicht wirklich ein Bronzeton ist, ist der Lack richtig hübsch!

Ich war ziemlich erstaunt, dass ich mit zwei Schichten schon eine solide Deckkraft hatte - hätte ich eigentlich gar nicht gedacht und mich auf mindestens drei Schichten eingestellt, aber nach zweien war ich zufrieden und habe meinen Top Sealer draufgepinselt. Die Trockenzeit war angenehm kurz, lediglich das kleine Pinselchen hat mich nicht so ganz glücklich gemacht - aber darüber kann man ja hinwegsehen.
Was die Farbe angeht, so war ich doch recht schnell begeistert - ein wunderschöner (aus meiner Sicht) Goldton, der nicht zu quietschig, sondern ein bisschen dezenter und leicht bronzen wirkt und dadurch eine Eleganz hat, die ich einfach faszinierend finde. Entgegen meiner Erwartungen (ja, das hat der Lack wirklich drauf!) ist das Finish auch gar nicht langweilig, sondern richtig spannend: Es sind nämlich ein paar silberne Schimmerpartikelchen enthalten, die dem Lack einen sehr hübschen und etwas ungewöhnlichen Anstrich verleihen.
Bei normalem Licht muss man schon ordentlich hingucken, um den silbernen Schleier zu entdecken - aber bei Blitz (siehe unten) und etwas hellerem Licht kommt er schon ganz gut raus und macht sich auch bemerkbar. Ich war bisher ehrlich gesagt nicht so richtig begeistert von Goldtönen, aber dieser "No name"-Lack hat mich definitiv dazu gebracht, nochmal darüber nachzudenken, on Gold nicht doch was Feines sein kann (obwohl er ja Bronze heißt, aber mal ehrlich - das ist doch kein Bronzeton, oder?).
Was man an einigen Stellen sieht, ist die leichte Tendenz zur Streifigkeit - nicht wirklich extrem, aber ein kleines bisschen und mit Topcoat kriegt man das noch ganz gut kaschiert. Als Metalliclack würde ich den hier trotzdem nicht bezeichnen, aber ein leichter Einschlag in die Richtung ist zumindest zu erkennen (was bei dem Farbton aber auch nicht sonderlich überraschend ist).
Auch was die Haltbarkeit angeht, gibt es wenig zu meckern - aber bei so relativ dezenten Farbtönen ist das nicht verwunderlich. Ich hatte den Lack insgesamt vier Tage drauf und hatte zwar ein bisschen Tipwear, aber nachdem ich sehr arbeitsam war, war das völlig okay. Auch das Ablackieren war absolut kein Problem, auch wenn ich ein bisschen Befürchtungen hatte, was den Schimmer angeht - aber der ging völlig problemfrei runter und ich hatte ratzfatz wieder saubere Nägel! Hübscher Lack auf jeden Fall, den ich für die nächste Zeit doch im Auge behalten werde - aber am Mittwoch gibt es erstmal den totalen Gegensatz zu einem harmlosen, lieben und dezenten Lack...

Sonntag, 23. September 2012

Geldgeschenk nett verpackt

Ach je, was hab ich mir für einen Stress mit diesem kleinen Dingens gemacht - ein Geburtstagsgeschenk sollte es werden... Und wie das so ist, neigen wir ja immer mehr dazu, keine klaren und eindeutigen Angaben bezüglich der gewünschten Sachen zu machen, sondern uns Gutscheine oder Geld zu wünschen. So auch im vorliegenden Fall eines runden Geburtstages eine gute Bekannte. Sie hatte zwar mal erwähnt, dass sie gerne ein Fahrradschloss hätte, aber irgendwie habe ich nicht eingesehen, über 50€ zu investieren (sooo dicke sind wir nun auch wieder nicht!) und da ich mit den anderen Gästen nix zu tun hatte, musste ich mir irgendwas Gutes einfallen lassen.

Geld in Karten stecken finde ich nämlich ein bisschen einfallslos und doof - und es schaut auch nicht wirklich hübsch aus. Da ich vom Budget her auch eher eingeschränkt war (eigentlich wollte ich die 30 rund machen und ihr auch 30€ schenken; da ich aber davor noch zum Muffinsbacken verpflichtet wurde, habe ich beschlossen, die Zutaten einfach abzuziehen und bin so bei knapp 25€ gelandet), musste also eine süße und pfiffige Idee her und so begab ich mich in die Tiefen des Internets auf der Suche nach einer hübschen Möglichkeit, ein paar Euronen nett zu verpacken.

Ich suchte und suchte und suchte und blieb schließlich bei irgendwelchen gefalteten Geldgeschenken hängen - dummerweise sind die aber meistens auch auf höhere Beträge für Hochzeiten und Ähnliches ausgelegt, da gibt es dann total süße Blumenwiesen oder Geldbäume - aber für ein paar Zwanzig Euro war es nicht so einfach, ein hübsches Motiv zu finden. Ein Fahrrad hätte ja gut gepasst - aber die waren einfach von der Scheinanzahl meistens viel mehr wert, als ich ausgeben wollte... Also half nix und ich musste mir die Vorlagen ein bisschen abwandeln und aus meinen 25€ ein hübsches Rad basteln:
Mit etwas Tesa, ein paar Stückchen Basteldraht und einer Musterbeutelklammer war ich mit meinen fünf 5-Euro-Scheinen schon bedient: Aus je einem Schein wurde ein Vorder- bzw. Hinterrad gefaltet - die Ränder dann mit einem dünnen Tesastreifen verklebt, um die "Nabe" dann ein bisschen Draht gewickelt und nach oben geführt. Ein Schein längs aufgerollt, mit Tesa zugeklebt und in Form geknickt als Stange, die dann mit Draht umwickelt wurde, damit sie besser hält und stabiler ist. Einen Schein quer gefaltet und mit der Musterklammer vorne am Gestänge als Lenker fixiert und der letzte Schein zu einem kleinen Paket gefaltet, das dann mit Draht als Gepäckträger oder Sitz festgemacht wurde.

Ein bisschen Pfriemelei ist notwendig, eine kleine Pinzette ist auch noch von Vorteil - aber ansonsten braucht man wirklich nichts. Die Scheine sind per Hand gefaltet, das muss nicht hyperregelmäßig sein, sollte nur ansatzweise gleichmäßig ausfallen, sonst zicken die Räder etwas beim gefaltet werden. Von Vorteil sind natürlich recht neue Scheine, die nicht total ausgeleiert und labberig sind - einfach weil sie besser die Form halten, aber auch das lässt sich sonst mit ein bisschen Draht wieder rausholen...
Witzigerweise war meine Bekannte von der Darbietungsform so begeistert, dass das Geld-Fahrrad erst einmal ein paar Wochen lang im Wohnzimmer auf einem Regal rumstand und einfach nur süß ausgesehen hat - aber irgendwann wollte der schnöde Mammon dann doch ausgegeben werden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihr mit so ein bisschen grobmotorischer Bastelei eine solche Freude machen kann - war das doch vielmehr eigentlich ein Verlegenheitsgeschenk... Aber manchmal ist es halt einfach, Menschen glücklich zu machen, wenn man sich ein kleines bisschen Mühe gibt!

Freitag, 21. September 2012

Ein kleiner Schelm unterwegs

Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die einem den Tag versüßen - durchaus auch die wirklich kleinen, eigentlich winzigen und total unnützen Dinge... Und die zaubern einem dann ein Lächeln ins Gesicht oder führen dazu, dass man auf dem Weg zum Mittagessen ein kleines bisschen wild kichert und den Kopf schüttelt (was dazu führt, dass entgegenkommend Personen einen sehr irritiert anschauen) und auf dem Rückweg schon wieder ein bisschen grinsen muss.

Irgendein Scherzkeks hat nämlich in unserem Treppenhaus ein DIN A 4 Blatt auf... ja, auf was eigentlich? Jedenfalls hat da jemand etwas hingeklebt auf diese Tür, die da in der Wand ist - und ich gebe ehrlich zu, sie ist mir bis zu diesem Zettel-Vorfall gar nicht wirklich aufgefallen und jetzt frage ich mich, ob da ein Sicherungskasten dahinter ist? Oder irgendein Zugang zu irgendwelchen Rohren? Aber in einer ordentlichen, gemauerten Wand? Seltsam, seltsam... Noch dazu relativ mittig im Gebäude.

Zugegeben - das Treppenhaus ist nicht sonderlich ansehnlich (deswegen gucken auch alle irritiert, wenn man prustend da runter oder rauf geht), obwohl es letztens frisch gestrichen wurde. Und diese komische Tür ist einfach nur hässlich - aber der Spruch drauf ist einfach göttlich:
Zugegeben - der Witz ist unglaublich flach, weil die Tür eigentlich nur tiefer in die Wand bzw. das gesamte Gebäude reinführen kann... Aber ich find ihn einfach gut und passend. Und ich muss einfach jedes Mal grinsen, wenn ich das Schildchen sehe - also wer auch immer der Held war *thumbs up*, bitte mehr davon!

Donnerstag, 20. September 2012

Grießpudding

Ich weiß gar nicht, wieso ich auf ein Mal so eine Lust auf Süßspeisen habe, aber letztens war mir dringend nach irgendwas Grießigem. Also flugs meine megalange Rezeptliste durchstöbert und bei Kochfrosch fündig geworden - ein Rezept für Grießpudding! Gut, mir fehlte die Puddingform und die Kocherei war mir irgendwie suspekt - also habe ich beschlossen, einfach Mini-Grießpudding-Muffins im Ofen zu machen, sollte doch funktionieren, oder?

Zutaten:

500 ml Milch
120 g Hartweizengrieß
80 g Butter
60 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Zitronenschale
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Die Milch mit Vanillezucker, Zitronenschale und Salz aufkochen und den Grieß dazurieseln lassen. Unter Rühren zu einem Brei einkochen und abkühlen lassen. Eier trennen, die Butter mit 40 g Zucker verrühren und das Eigelb nach und nach dazugeben, bis alles schön schaumig aufgeschlagen ist. Den abgekühlten Grießbrei nach und nach drunterrühren. Das Eiweiß mit den restlichen 20 g Zucker steifschlagen und unter die Grießbrei-Ei-Mischung heben. Die Masse dann in Muffinförmchen füllen, auf ein Bleche stellen und dieses mit Wasser füllen und etwa 50 Minuten bei 180 Grad backen.
Ich war am Anfang etwas skeptisch, ob ich wirklich Hartweizengrieß nehmen sollte - meinen Grießbrei mache ich sonst mit Weichweizen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und das Ergebnis war gar nicht mal so übel - zum puren Genuss fehlt ein bisschen Süße, aber sobald man etwas Cranberrysirup (hatte meine Nachbarin gerade da) dazugibt, ist das Zeug einfach lecker! Warm ist es schön fluffig und sabschig und halt eben warm (ich stehe einfach auf warmes Gebäck!) und ist auch bei meiner Nachbarin sehr gut angekommen. Auch am nächsten Tag aus dem Kühlschrank ging so ein kleines Gugelhupf-Muffin-Dings gut weg.

Aus der angegebenen Menge habe ich übrigens 6 Gugelhüpfe und nochmal 6 Muffins rausbekommen - also eine durchschnittliche Menge für eine "normale" Muffinform. Mit der Backzeit habe ich recht gut geraten, um die ganze Feuchtigkeit nicht zu verlieren, habe ich vorsichshalber mein Backblech geflutet (im Original wird der Grießpudding ja in einer Form im Wasserbad gekocht). War dann zwar beim Rausholen ein kleiner Akt und ich hätte fast meine Küche überflutet - aber das wars mir wert! Auf jeden Fall nicht mein letzter Grießpudding - und jetzt suche ich mir in meiner Küche mal was zu essen, von Grießpudding schreiben macht nämlich hungrig!

Mittwoch, 19. September 2012

essie "Dive bar" Dive bar

Für ein sehr langes Wochenende, an dem ich definitiv keine Zeit haben würde, mir die Nägel neu zu lackieren (okay, an dem ich mir keine Zeit dafür nehmen wollte, meine Nägel neu zu lackieren), war ich auf der Suche nach einem passenden Lack - und die Entscheidung fiel mir erstaunlich leicht. Lange Haltbarkeit? Okay, dann muss ein essie her! "Dive bar", den Namensgeber der Kollektion, hatte ich zwar schon einmal getragen, aber einfach keine ordentlichen Fotos hinbekommen - also war dann auch klar, dass es "Dive bar" für die Tage werden sollte.
In aller Hektik habe ich also kurz bevor ich los musste zwei Schichten "Dive bar" auf meine Nägel geklatscht und vorsichtshalber noch den Top Sealer drübergepinselt. Schlau wie ich war, musste ich mir dann noch mit frisch lackierten Nägeln eine Jeans anziehen - das hat zwar wahrscheinlich unglaublich idiotisch ausgesehen, aber immerhin hab ich meinen Lack nicht in Mitleidenschaft gezogen... Aber Memo für die Zukunft: Nicht 10 Minuten bevor man vollbepackt aus dem Haus muss die Nägel neu machen!
Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen - der Lack ist einfach genial! Dieser phänomenale türkisene Schimmer in der dunklen Base ist einfach grandios... Und dass der Lack auch noch in absolut allen Lichtverhältnissen immer wieder etwas Neues und Besonderes zeigt, begeistert mich noch mehr. Bei Tageslicht ist der Schimmer nicht gar so aufdringlich, sondern verleiht dem Lack eine ganz tolle Tiefe und macht ihn ein bisschen mysteriös.
Im Sonnenschein wird der Schimmer schon deutlicher und der Lack wirkt deutlich "fröhlicher", als man ansonsten von der dunklen Grundfarbe erwarten würde. Es funkelt fröhlich vor sich hin - allerdings nur in Türkis und dieser leichte Violettstich, der hier am oberen (bzw. linken) Flaschenrand erkennbar ist, kommt leider gar nicht raus *schnief*. Den habe ich auch absolut nicht auf Bild gebannt bekommen - ab und an zwar auf den Fingern gesehen, aber dafür muss der Winkel schon ganz besonders richtig sein.
Mit Blitz wirkt "Dive bar" auf einmal schon fast grünlich - der Schimmer dominiert eindeutig das Gesamtbild und der Lack wirkt weniger edel als bisher, sondern viel eher ein bisschen knallig und aufdringlich. Spannende Sache, was sich so alles mit diesem einen Lack anstellen lässt. Erklärt glaube ich auch, warum er so viele Fans gefunden hat - sehr wandelbar und dabei immer wieder interessant und spannend.
Die letzten zwei Bilder zeigen "Dive bar" nach 120 Stunden Tragzeit. Also nach 5 Tagen - relativ genau sogar. Ich hatte Mittwochs nach 17 Uhr lackiert und Montag gegen 19 Uhr fotografiert. Wenn das mal nicht eine solide Leistung ist, weiß ich auch nicht... Klar, der Glanz an der Oberfläche ist schwächer geworden, aber ansonsten? Am Zeigefinger vorne ein klitzekleines Eckchen abgeplatzt, genauso wie am kleinen Finger. Am Mittelfinger auch eine kleine Ecke - Tipwear minimal, wobei die an der rechten Hand etwas deutlicher war. Auch da sind mir an ein paar Fingern kleine Stückchen abgeplatzt, aber nichts, was die Mani übermäßig zerstört hätte.
Ablackieren ging völlig problemfrei, der Lack ging ganz einfach runter ohne Schlieren oder Verfärbungen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst ziemlich überrascht war, dass das Ergebnis so gut war - denn auch wenn ich nicht viel an der Tastatur saß, war ich viel unterwegs, habe viel rumgekruscht und meine Nägel nicht unbedingt geschont. Geduscht, gespült und Hände gewaschen sowieso, nur das Kochen ist mir erspart geblieben. Was Haltbarkeit angeht, gehen hier auf jeden Fall die Daumen für die essies mal wieder ganz weit hoch!

Dienstag, 18. September 2012

AMU-Dienstag: Sleek "Acid", Teil 3

Nach dem kurzen Einschub letzte Woche, geht es diesen Dienstag weiter mit der "Acid"-Palette von Sleek. Und heute wird das AMU auch bunt - und irgendwie hat das so gar nicht zu meiner Stimmung gepasst und ich muss sagen, dass ich überhaupt nicht zufrieden bin... Mal davon abgesehen, dass mir die Lidschatten auch erstmal einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht haben...
Die Voraussetzungen sind eigentlich richtig quietschig - zumindest den Pfännchen zufolge. Ein mattes Hellgelb und zwei hübsche, schimmernde Blaufarben. Bei meinem ersten Versuch habe ich das dringende Bedürfnis gehabt, das Gelb aus dem Fenster zu schmeißen, denn - hallo, matt! - was für eine Zicke ist denn bitte in der Palette gelandet? Fleckig, gar nicht mehr quietschig und eindeutig grünlich und nicht wirklich angenehm zu verblenden. Bäh, blöd - also zweiter Versuch, diesmal mit dem Gelb in einer eher zurückhaltenden Nebenrolle.
Der Gelbton ist im Innenwinkel und auch innen am unteren Wimpernkranz unterwegs - oben deutlich mit dem hellen Blauton verblendet, damit sich ein ebenmäßigeres Bild ergibt. Das Hellblau in etwa mittig auf dem Lid und im Außenwinkel und am unteren Wimpernkranz dann der dunklere Blauton - wilde Blenderei, ein schwarzer Lidstrich und alles ist fertig!
Insgesamt also eine eher dezente Variante der knalligen Ausgangsfarben - aber dennoch für mich momentan bunt genug. Der Gelbton kommt leider so gut wie gar nicht raus - aber mit dem hab ich mir auch schwer getan. Mit "üblichen" Mitteln habe ich den Farbton einfach nicht wirklich gut rausgekriegt und da ich ihn doch ein bisschen verblendbar haben wollte, habe ich auf eine dicke Schicht weißer Base lieber verzichtet. Die Farbe kommt dann geschichtet zwar schön raus - aber mit blenden ist dann Essig...
Hach ja, irgendwie nicht wirklich eine Glanzleistung, aber man hat ja nicht nur gute Tage... Ich bin auf jeden Fall neugierig, was maedchen so gemacht hat - ich wette, da drüben knallt es mit den Farben ordentlich!

Montag, 17. September 2012

Das Jahreszeitenhaus feiert Geburtstag

Und weil ich Cyws Schwafelei einfach mag, möchte ich es mir nicht nehmen lassen, ihr auch zum Blog-Geburtstag zu gratulieren! Ich weiß gar nicht, wann ich angefangen habe, bei Cyws Blog zu lesen - aber es ist definitiv schon ein paar Tage her...

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich die liebe Cyw nicht lumpen lassen und drei süße Preise zusammengestellt, die keine Wünsche offen lassen:
Für die kleinen Lacksuchtis gibt es ein Kleancolor-Bundle mit sechs Chunky-Holo-Lacken- ich gebe zu, ich habe die Kleancolors schon öfters angeschmachtet, aber der eine oder andere Bericht über die eher suboptimale Duftkomponente ist mir auch noch im Ohr. Die nette Zusammenstellung hier ist aber auf jeden Fall einen Blick wert und wer noch ein paar Lacke braucht, ist bei Set 1 gut aufgehoben.
Das zweite Set ist eher was für die Bastlerinnen - und falls es jemand noch nicht bemerkt hat, da ist Striping-Tape dabei! Wer also Gefallen an den kleinen Tesafilmchen gefunden hat, sollte mal in sich gehen... Ansonsten hat man mit dem Set auch die Möglichkeit, sich an der Fishegg-Manicure zu probieren - die Microperlchen laden ja regelrecht dazu ein. Insgesamt hat man mit diesem Set auf jeden Fall eine Menge Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben und tolle Designs auf die Nägel zu kriegen - genug Glitzerkrams und Handwerkszeug ist auf jeden Fall dabei! Und wenn jemand Anregungen braucht, Cyw hat da ein paar Inspirationen gepostet...
Zu guter Letzt gibt es noch ein Set mit selbstgesiedeten Seifen - für die nicht ganz so Nagellackbekloppten oder für alle, die sich gerne an Selbstgemachtem erfreuen. Warum das ganze als Mini-Set bezeichnet wird, ist mir zwar nicht ganz klar, aber trotz Salzseife finde ich die Idee und auch die Zusammenstellung einfach zuckersüß - wem läuft bei tropischer Fruchtseife nicht das Wasser im Mund zusammen?

Wer gerade bei den Sets ein bisschen Blut geleckt hat, findet hier alle wichtigen Informationen - bis zum 22.09. ist noch Zeit!

Sonntag, 16. September 2012

MNY 341

Auch wenn es MNY nicht mehr auf dem deutschen Markt gibt - ich wette, der eine oder andere MNY-Lack steht trotzdem noch in diversen nagellackverrückten Haushalten rum! So auch bei mir - teilweise wirklich sträflich vernachlässigt habe ich noch ein paar jungfräuliche MNYs, die ich mir im damaligen Abverkauf gesichert habe. Unter anderem die 341 - wie ich diese Zahlen liebe -, ein wunderschöner Orangeton mit deutlichem Rotstich. Oder Rotton mit deutlichem Orangestich - wie man eben mag!

Da es sich bei 341 definitiv um einen Jelly-Lack handelt, ists mit der Deckkraft nicht so wirklich weit hin. Um aber ein hübsches und gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, habe ich zwei Schichten lackiert, die auch recht flott getrocknet sind. Also was die Lacke angeht, war MNY gar nicht so katastrophal, dass sie sich gleich vom deutschen Markt hätten verabschieden müssen...
Jelly-Lacke gibts ja nicht wirklich wie Sand am Meer und ich wette, MNY hätte noch so den einen oder anderen hübschen im Sortiment gehabt... Dieser hier hat jedenfalls auch ohne Top Sealer ein tolles Finish (das obere Foto ist noch ohne Topcoat), aber um sicher zu gehen, habe ich ihn trotzdem noch drüberlackiert - sicher ist sicher und schützt vor dem fantastischen Bettdeckenmuster.
Auch im Sonnenlicht bleibt der Farbton orangig - und entspricht dem Fläschchen, egal in welchen Lichtverhältnissen. Ein schöner, intensiver Farbton, der gute Laune macht und auch wunderbar zum Sonnenschein passt, der sich da gerade breit gemacht hatte.
Ein bisschen später, als die Sonne doch eher am Untergehen war, wurde der Farbton dann etwas dunkler und roter - aber auch hier ist das Nagelweiß noch gut durchzusehen. Es springt einen zwar nicht an, aber ist deutlich. Und da ich schon einen Jelly auf den Nägeln hatte, muss ich doch glatt ein kleines Sandwich ausprobieren: Von essence hatte ich noch "Edward" im Schrank rumstehen aus der Nail art twins-Serie, fix draufgepinselt und noch eine Schicht MNY 341 drüber, damit das Geglitzer eben nicht mehr so dolle glitzert und - ein hübsches Ergebnis!
Das geht dann halt doch nur mit Jelly-Lacken - und erschwert das Ablackieren ein klitzekleines bisschen... Das Orange an sich ging wunderbar runter, lediglich an den quadratischen Glitzerteilchen bin ich ab und an hängen geblieben, aber das nehme ich doch in Kauf für so ein hübsches Ergebnis (das mich ja schon fast darüber hinwegtröstet, dass ich "Black Polka Dots" nicht habe!). Und nach dem vielen Rot begebe ich mich jetzt mal wieder auf die dunkle Seite der Macht *hust*...

Freitag, 14. September 2012

Furie - Chelsea Cain

Was gibt es Schöneres, als im Urlaub bei regnerischem Wetter mit einem spannenden Buch unter einer leichten Decke auf der Couch zu sitzen? (Jetzt mal vom Plantschen am See bei gutem Wetter abgesehen...) Ich glaube, nicht wirklich viel - und ich war ehrlich überrascht, dass meine Mama sogar gute Bücher mitgenommen hatte - bei so einer Zufallsauswahl kann man ja mie wissen...
"Furie" von Chelsea Cain ist mal wieder ein Buch, das nicht jedermanns Sache ist - das Cover lässt schon vermuten, dass das Buch nicht das Harmloseste ist. Es erinnert mich ein bisschen an "Das Schweigen der Lämmer", nur dass die Rollen vertauscht sind, die Täterin (und sozio- oder psychopathisch angehauchte Irre) eben eine Frau und der Ermittler ein Mann ist. Der hat dafür ein bisschen was von Dr. House - eine etwas verkorkste Einstellung und eine Begeisterung für Pillen...

An beidem ist natürlich Gretchen schuld, weil Sie Archie tagelang gefangengehalten und gefoltert hat - bevor sie ihm das Leben rettete und sich freiwillig stellte. Ein perfides Spiel, das im Laufe der Geschichte (eigentlich geht es nämlich um einen anderen Serientäter, dessenwegen Archie wieder den Dienst aufnimmt) aufgedeckt wird und deutlich macht, was für vielschichtige Charaktere Chelsea Cain da geschaffen hat. Die unterschiedlichen Erzählstränge sind geschickt miteinander verwoben und werden auch schlüssig zusammengeführt - vielleicht nicht mit einem unvorhersehbaren Geniestreich, aber in sich stimmig und spannend. 

Die Story an sich ist aber nicht das Herausragende an dem Buch, sondern wirklich die Charaktere und das psychologische Geschick in deren Darstellung - während man mit Archie gleich Mitleid hat (das durch die anschaulichen Folterszenen definitiv erhöht wird), ist bei Gretchen der Zwiespalt vorherrschend: Faszination oder doch Abscheu für so grausame und abscheuliche Taten mit einer seltsam einfachen und doch komplexen Intention? Sicherlich, das eine oder andere Klischee kommt zum Tragen - aber ich fand das Buch sehr lesenswert! Wobei, wie schon gesagt, zart Besaitete lieber die Finger davon lassen sollten...

Donnerstag, 13. September 2012

Die einzig wahre Champignonsuppe

Ja, das ist eine gewagte Aussage - aber für mich persönlich stimmt sie einfach: Es gibt absolut keine bessere Champignonsuppe als diese hier, denn das Rezept ist von meiner Oma! Meine Mama macht zwar auch gute Suppen, aber an Omas Champignonsuppe kommt einfach keine ran - auch wenn mir ein Sternekoch eine kredenzen würde. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist - denn so besonders ist sie eigentlich nicht (um ehrlich zu sein ist sie so gar nicht besonders...), aber für mich ist das einfach DIE perfekte Suppe! 

Genau aus diesem Grund hab ich mich auch lange nicht getraut, sie nach einem Fehlversuch nochmal zu machen - aber letzte Woche hat es mich irgendwie gepackt und ich war erstaunlich zufrieden mit dem Ergebnis!

Zutaten

Wasser
2 kleine Dosen Champignons
1 mittelgroße Karotte
4 mittelgroße Kartoffeln
1 Becher Crème Fraîche
2 EL Mehl
1 Lorbeerblatt
4 Pimentkörner
Majoran
Maggi
Salz
Pfeffer

Man nehme einen mittelgroßen Topf (ja, grandiose Angabe, ich weiß - aber so ist das halt mit Omas Rezepten!) und bringe darin Wasser zum Kochen. Wenn es kocht, eine gute Prise Salz dazugeben und die Flüssigkeit aus den Champignondosen. Die Champignons kleinschneiden, während das Wasser wieder aufkocht und dazugeben. Die Karotte schälen und kleinraspeln, dann ebenfalls zu der Suppe geben. Kartoffeln schälen und in recht kleine Stücke schneiden und mit in den Topf geben. Jetzt noch ein Lorbeerblatt, vier Pimentkörner und getrockneten Majoran dazu geben, aufkochen lassen und dann auf niedriger Flamme köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind (etwa 15 Minuten).

Zwei EL Mehl mit zwei EL Crème Fraîche und etwas Wasser verrühren und dann in die Suppe geben, das Ganze noch einmal aufkochen lassen (dann lösen sich auch etwaige Mehlklümpchen wieder auf). Mit Salz, Pfeffer und Maggi würzen, bei Bedarf noch etwas Majoran dazugeben und zum Schluss den Rest Crème Fraîche mit etwas Wasser gestreckt in den Topf geben. Alles noch ein Mal aufkochen und servieren (vielleicht die Pimentkörner und den Lorbeer vorher rausnehmen).
Ich gebs ja zu - eine Schönheit ist diese Suppe nicht... Aber sie ist lecker und das, obwohl ich eigentlich kein Fan von Majoran bin und Maggi auch nie verwende (ja, an dieser Stelle darf man sich fragen, warum ich dennoch eine Flasche davon daheim habe - die Antwort ist genau wie bei der Kaffeemaschine: für Besuch!). Ich war ganz fasziniert, dass ich sie geschmacklich so "omalike" hinbekommen habe - das heißt aber auch, dass ich sie jetzt öfters mache. Für den Herbst ist so eine schöne, dampfende und wärmende Suppe einfach perfekt - und sie schmeckt auch aufgewärmt!

Mittwoch, 12. September 2012

essence "Cherry blossom girl" Cherry cherry girl

Nach dem kleinen Kimono gibt es heute den zweiten Lack aus der LE, "Cherry cherry girl". Ich gebe ehrlich zu, dass der Name so gar nicht zur Farbe passt - denn Kirschrot ist für mich definitiv was anderes... Aber der Lack hat einen hübschen, frühlingshaften und knalligen Rotton, der mir wirklich gefällt.

Wie schon bei dem taupigen Lack, ist der Auftrag nicht ganz so unproblematisch - auch "Cherry cherry girl" zieht sehr schnell an und ist ein bisschen zickigzäh im Auftrag. Die Deckkraft ist bei einer dickeren Schicht schon ausreichend, allerdings wird dann der Auftrag nicht so ganz gleichmäßig - deswegen habe ich lieber zwei Schichten lackiert und alles mit dem Top Sealer versiegelt.
Was aber wirklich toll ist, ist die vielseitige Farbe - ein knalliges Rot mit einem leichten Orangestich, der je nach Licht mal mehr, mal weniger rauskommt. Der Lack hat an und für sich schon ein hübsches Cremefinish, aber durch den teilweise etwas "klumpigen" Auftrag neigt er auch zu Minibläschen (bzw. so kleinen Hubbeln, keinen richtigen Bläschen). Mit Topcoat sind diese Unebenmäßigkeiten jedoch schnell wieder weg und die Oberfläche wunderschön glatt, gänzend und überhaupt knallig rot!
Egal bei welchem Lack - ich habe gerade bei hellen Tönen immer das Gefühl, dass ich in gewissen Positionen mein Nagelweiß "durchschimmern" sehe... Nicht wirklich schimmern, sondern einfach den Rand erkenne - aber so langsam glaube ich, dass das wirklich nur Einbildung ist, denn "Cherry cherry girl" deckt definitiv! Der Lack ist kein Jelly (im Gegensatz zu dem Rot, das ich euch am Sonntag zeige und vor dem hier drauf hatte), sondern ein ordentlicher Cremelack, also kann da auch kein Nagelweiß sein!
Was ich schon eher vermuten würde, ist eine gewisse Neonigkeit - wobei ich das nicht überprüfen kann, aber die Strahlkraft dieses Lackes ist einfach genial. Das ist der ultimative Aufmerksamkeitscatcher in einem schlecht belichteten Flur oder Treppenhaus - da glühen die Nägel sozusagen!
Im Sonnenschein kommt dann der Orangestich deutlich raus und macht aus der Kirsche eine Tomate - finde ich. Zumindest habe ich noch keine Kirschen in der Farbe gesehen, dafür schon die eine oder andere leckere Tomate - ich finde den Lack was die Farbe angeht einfach grandios (liegt aber auch an meiner momentanen - unerklärlichen - Begeisterung für quietschig rote Lacke) und das Farbspiel hat natürlich auch was für sich.
Die Haltbarkeit ist durchschnittlich - Tipwear zeigt sich nach drei Tagen nur ein bisschen, obwohl ich nicht unbedingt sorgsam mit meinen Nägeln umgegangen bin und wild geräumt, gespült und rumgewuselt habe. Aber weitere vier Tage habe ich dem Lack nicht zugetraut, also wurde vor dem verlängerten Wochenendausflug umlackiert. Trotz der intensiven Farbe ging der Lack aber problemlos wieder runter - Gott sei Dank, denn für wildes Rumgeschrubbe hatte ich vorhin echt keine Zeit mehr!

Dienstag, 11. September 2012

AMU-Dienstag - essence Lidschatten Quattro "Dreaming under a cherry tree"

Heute gibt es eine kleine Unterbrechung der Acid-Reihe zugunsten eines AMUs mit dem aktuellen Quattro "Dreaming under a cherry tree" aus der "Cherry blossim girl"-LE. Auch wenn es schon einige Berichte und AMUs (z.B. bei Muhschu) gibt, schadet ja sicherlich eine weitere Meinung (bzw. zwei!) und Interpretationsmöglichkeit sicherlich nicht.
Ein (amüsanter) Auszug aus dem Pressetext: "Zwei dezente Töne in Peach und Nude sowie zwei intensive Farben in Braun und Rot sorgen für endlos viele Styles und zaubern durch ihre seidi-zwarte Textur mit schimmernden und matten Effekten ein atemberaubendes Augen Make-up."
Herzchen - die vier Lidschatten schimmern. Alle. Man muss zwar ein bisschen genauer hingucken, aber keiner von denen ist matt, bei allen sind Schimmerpartikel drin, die zumindest in gold / grün / orange / silber changieren.
Schnelle Swatches bei Sonnenschein - na, wer erkennt hier einen roten Lidschatten? Das Taupe / Braun ist ganz ordentlich, der dunklere Orangeton haut so halbwegs hin, das "Peach" ist recht schwach auf der Brust und der Beigeton ist nahezu unsichtbar - im Schatten wird das sogar noch schlimmer, trotz Base. Generelles Manko an den Lidschatten: Sie sind recht krümelig und es gibt eine Menge Fallout beim Versuch, Farbe aufs Lid zu bringen.

Aber trotzdem - das Quattro hat irgendwie was und ich finde die Farbauswahl gar nicht so übel - sie ist halt sehr dezent und übermäßig "atemberaubend" wird das AMU dadurch nicht wirklich. Klassisch habe ich also den "peachigen" Ton in den Innenwinkel verbannt, den dunklen Orangeton (oder auch "Rot") ab der Mitte des Lids bis zum Außenwinkel gezogen und in der Lidfalte und im Außenwinkel mit dem bräunlichen Taupe abgedunkelt.
Am unteren Wimpernkranz auch ein kleines bisschen des taupigen Lidschattens, dazu noch ein brauner Lidstrich (wobei ich festgestellt habe, dass ich einfach nicht ohne Lidstrich aus dem Haus gehen kann, wenn ich Lidschatten trage - andersrum kein Thema, aber mit bunten Augen ohne Lidstrich fühle ich mich nackt!) und die Wimpern getuscht - fertig mein "atemberaubendes Augen Make-up".
Insgesamt bleibt das Ergebnis ziemlich dezent, alltagstaulich - aber dennoch hübsch anzusehen. Ich habe mich wohlgefühlt und das Quattro auch gleich am nächsten Tag noch einmal genutzt. Orange ist jetzt nicht gerade eine meiner Standardfarben, aber vielleicht sollte sie es werden, denn ich mag die Farbe an mir erstaunlich gerne. Wer die Lidschatten ganz hübsch findet, sollte auf jeden Fall mal in den Tester patschen - aber ich vermute, dass die meisten schon ähnliche Farben zu Hause haben.

Heute gewiss kein Hexenwerk von meiner Seite, aber vielleicht kann uns ja maedchen den Atem rauben?