Samstag, 30. Juni 2012

Eigentlich brauche ich nicht noch mehr Lacke...

... aber wenn ich mir sowieso ein Ticket für den ÖPNV kaufen muss, sollte sich diese Ausgabe doch irgendwie lohnen, oder? Am Donnerstag war ich mit meiner Nachbarin unterwegs, die ihre ganzen Geburtstagsgutscheine loswerden und sich ein paar nette Sachen zulegen wollte. Nachdem wir gefühlte Stunden nach Klamotten gesucht haben und da nur so halbwegs glücklich geworden sind (wer hat sich denn diese seltsamen Schnitte ausgedacht? Und diese nervigen Farben? Und vor allem diese unverschämten Preise?), hatte ich noch ein bisschen Zeit und bin in die eine oder andere Drogerie und Parfümerie gehopst...

Aus der p2 "What's up? Beach babe"-LE habe ich mir den sponge allrounder zugelegt - auch wenn ich ihn nicht wirklich brauche und wohl nur für den Auftrag von Concealer nutzen werde. Für 1,95€ kann man da ja nicht allzu viel falsch machen und ich fand das Teil einfach interessant. Da das Schwämmchen Latex enthält, hat es ach erstmal einen stinkigen Gummiduft an sich, der aber nach dem ersten Ausspülen schnell verfliegt. Bisher finde ich das Ding ganz nett, mein Concealer lässt sich damit gut verteilen und der Schwamm schluckt nicht übermäßig viel Produkt. Ob das Ei jetzt mit dem Beautyblender mithalten kann, kann ich nicht beurteilen.

Nach meinem Drogeriestop war ich noch bei tkmaxx, da es dort ja OPIs und essies geben sollte. War auch der Fall, allerdings fand ich die Zusammenstellungen der OPIs total langweilig - und nur weil OPI drauf steht, werde ich mir nicht einen Farbton kaufen, den ich schon ähnlich habe oder gar nicht mag. Schade eigentlich, denn 25€ für vier Lacke sind wahrlich ein Angebot! Die essies sind noch die alten und es gab zwei Farblacke plus einen Nagelhärter (vermute ich zumindest) für 13€ - Farben mindestens genauso langweilig wie bei den OPI-Sets... Allerdings habe ich dann noch ColorClub-Sets für 9€ entdeckt und habe dann bis auf eines mit lauter Rosé- und hellen Pastelltönen (könnte "Alter ego: Reveal your mystery" gewesen sein) alle eingepackt *hust*.
Alter ego, Secret agent, Total mystery, Alias, Ulterior motive, Masquerading
In jedem Set sind sechs Farblacke und ein Klarlack enthalten - in einem Fall soll das wohl ein Basecoat sein, aber auf den Fläschchen selber sind leider keine Etiketten aufgebracht... Das macht auch die Farbzuordnung ein bisschen schwieriger, aber Google ist bekanntlich mein Freund! Da kriegt man zumindest die Lackbezeichnungen schnell raus - ob jetzt einer von den Klarlacken anders ist als die anderen, ist mir ehrlich gesagt egal, die brauche ich eh nicht!

Das "Alter ego: Keep it undercover"-Set fand ich einfach generell ansprechend - dunkle Töne, noch dazu mit Blau und Lila... Was sollte ich mehr wollen? Ich find die einfach interessant und hübsch, Lacke mit Glasflecks kann man ja irgendwie nie genug haben *hust*... Auf dem Bild sind "Secret agent" und "Total mystery" deutlich blauer, als sie tatsächlich sind - so langsam erkenne ich ein System in der Lilaproblematik!
Nomadic in nude, Earthy angel, New bohemian, Shabby drab, Rad nomad, Red-ical gypsy
Die "Back to boho: For the modern bohemian" habe ich mir gleich komplett geschnappt - hier gibt es ein eher pastelliges Set mit zwei kräftigen Tönen. Ich muss sagen, dass ich hier auch die eher dunklen Nuancen grandios finde, bei "Rad nomad" muss ich an "Paradoxal" denken, nur eben ohne Schimmer - die Grundfarbe passt. Und die anderen Lacke sind auch eher ein bisschen schmutzig angehaucht, das ist mir definitiv lieber als so klare Pastelle.
Boho mojo, Nouveau vintage, Voodoo you do, Artsy crafty, Blue-topia, Rebel spirit
Der zweite Teil der "Back to boho" ist dann wieder deutlich dunkler - klasse! "Boho mojo" erinnert mich ein bisschen an "Nothing else metals", beim Rest bin ich einfach nur gespannt. Besonders die drei Cremelacke finde ich interessant - "Artsy crafty" ist deutlich dunkelgrüner, als er auf dem Foto scheint, "Blue-topia" ist wirklich ein sehr dunkles Blau und "Rebel spirit" ist ein Braunschwarz... Die perfekten Herbstfarben eigentlich - passen also zum aktuellen Wetter wie die Faust aufs Auge!
Perfect mol-ten, Antiquated, Cold metal, Hot like lava, Foil me once, Lumin-icecent
Das letzte Pack im Bunde ist "Foiled: Molten metals for your nails" - dem Namen entsprechend handelt es sich hier um Foillacke. Hatte ich nicht letztens erst meine Begeisterung für Foillacke entdeckt? Grandios, jetzt hab ich gleich sechs weitere... Zugegeben, die Farben sind nicht die Spektakulärsten, aber für umgerechnet 1,50€ pro Lack kann man hier glaube ich nicht meckern! Sie sind zwar alle noch brav in ihren Packungen, weil ich gerade genug andere Lacke in der Pipeline stehen habe - aber ich hätte mich in den Hintern gebissen, hätte ich sie nicht gekauft!


Zu guter letzt war ich noch bei Douglas und hatte Dusel: Seit geraumer Zeit hatte ich einen der BeYu-Lacke ins Auge gefasst, mich aber nicht so recht zum Kauf durchringen können... Letztens wurden ja die Fläschchen getauscht (und die Lacke dabei gleich mal verteuert) und ich konnte die 330 in keinem Ramschkörbchen mehr entdecken - bis Donnerstag!
Ich vermute mal, dass der Lack nicht der deckendste ist, aber ich finde diesen matschigen Graublauton mit den changierenden Flecks einfach grandios... Im neuen Sortiment habe ich ihn zumindest in meinen Filialen nicht stehen sehen und bin wirklich froh, dass ich ihn ein bisschen reduziert noch in der einen Filiale entdeckt habe. Auch wenn ich jetzt 25 neue Lacke habe (manchmal sollte man besser nicht rechnen) und gerade auch nicht weiß, wo ich sie unterbringen soll - und noch weniger, wann ich die alle lackiert kriege! Das war zumindest mal wieder ein Shoppingerlebnis, nach dem ich nicht total frustriert und genervt war - hurra!

Freitag, 29. Juni 2012

Muffins mit Erdbeerfüllung

Eigentlich könnte man sie auch "Loser-Muffins" nennen, denn die habe ich gestern Abend fürs Spiel gebacken... Aber im Gegensatz zu der miserablen Leistung unserer Nationalmannschaft, habe ich meinen Job richtig gut gemacht und leckere, saftige Muffins gebacken! Eigentlich war das auch nur so eine Resteverwertung, weil ich noch zwei Handvoll Erdbeeren hatte und die loswerden wollte... Und eigentlich wollte ich die gestern Abend noch posten, aber dann war ich doch ein wenig geknickt und ärgerlich, deswegen gabs heute zum Frühstück noch Restmuffins - und heute Mittag eben das Rezept!

Zutaten:

310 g Mehl
150 g Zucker
100 g zerlassene Butter
315 ml Milch
2 Eier
2 TL Backpulver
2 Päckchen Vanillezucker
2 Handvoll Erdbeeren
Vanillearoma
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, in der Zwischenzeit Mehl mit Zucker, Backpulver, einem Päckchen Vanillezucker, Eiern und Milch verrühren (wer mag, kann auch zuerst die trockenen, dann die feuchten Sachen vermischen) und dann die geschmolzene Butter dazugeben. Nach Geschmack etwas Vanillearoma zugeben und etwa anderthalb Esslöffel Teig pro Muffin in die Formen füllen (oder etwa bis zur Hälfte der Form). Die Erdbeeren kleinschneiden und in einer Schale mit dem zweiten Päckchen Vanillezucker verrühren, dann jeweils zwei Teelöffel Erdbeeren auf den Teig geben und alles mit dem Restteig bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen.
Das Grundrezept ist eigentlich super variabel (da habe ich mich an mein kleines Muffinheftchen gehalten und etwas weniger Zucker genommen) und geht auch flott; der größte Aufwand war die Schnippelei mit den Erdbeeren. Bei der "Füllung" wollte ich einfach nur ein bisschen Frucht in die ansonsten eher wenig spannenden Vanillemuffins packen und war vom Ergebnis selber ganz überrascht: Lecker! Und vor allem sind das wohl einige der wenigen Muffins, die komplett abgekühlt definitiv besser schmecken als noch schön warm.
Zu meinem Erstaunen haben sich die Erdbeeren nämlich einen kleinen Weg nach oben gebahnt und die Oberfläche ist aufgebrochen - Erdbeerlava im Anflug! Das Ergebnis ist aber trotzdem recht hübsch geblieben und durch den fruchtigen Anteil sind die Muffins auch schön saftig geworden. Es hätten wohl ein paar mehr Erdbeeren sein können, aber die hatte ich nicht im Haus... Bei meinen Nachbarn ist dieses Experiment auch erstaunlich gut angekommen, obwohl die Muffins da noch leicht warm waren. Im lauwarmen Zustand kommt nämlich der Erdbeergeschmack nicht so gut durch, wie am nächsten Morgen - da hatte ich dann einen tollen, leicht cremigen Erdbeergeschmack im Mund, der super zu dem fluffigen Teig gepasst hat. Experiment gelungen - Patient satt und Deutschland trotzdem raus, nun ja - man kann nicht alles haben!

Donnerstag, 28. Juni 2012

SpaRitual "Wilde Collection" Instinct

Das zweite Schätzchen, das ich Elena mitgebracht habe, ist "Instinct" aus der Wilde Collection von SpaRitual. Bei dem Lack habe ich lange überlegt, ob ich ihn haben möchte, mich aber letztendlich dann doch für "Blue moon" entschieden - irgendwie hab ich eigentlich genug Lila (mit Betonung auf eigentlich - und BLau kann man nie genug haben!). Im Laden sah "Instinct" nämlich wie ein rotstichiges Lila aus, sehr hübsch, aber irgendwie nicht besonders genug - als ich ihn dann doch für Elena geholt habe und er so in meinem Regal stand, fand ich ihn zunehmend hübscher, konnte mich aber dennoch gut von ihm trennen.

Beim Lackbesuch habe ich ihn mir dann auch mal lackiert, einfach spaßeshalber und um ein bisschen zu vergleichen. Mit dem Lackieren wurde schnell deutlich, dass "Instinct" gar nicht so harmlos ist, wie er aussieht, sondern einen wirklich hübschen Schimmer hat. Letztendlich war ich aber erst nach drei Schichten mit der Deckkraft zufrieden - dummerweise tritt dann auf den Fotos das Lila sehr in den Hintergrund. Witzigerweise sind aber so ziemlich alle Swatches im Netz blaustichig - das liegt also weder an meiner, noch an Elenas Kamera, dass wir den Farbton nicht "korrekt" geknipst kriegen, sondern einfach an dem Lack, so!
Was man auf den Fotos durchwegs sehr gut erkennen kann, ist der wunderschöne blaue Schimmer, der sich auf dem Lack bemerkbar macht. Gerade an den Nagelrändern erkennt man aber gut, dass dieser blaue Schimmer in einer violetten Base unterwegs ist, die einen sehr deutlichen Rotstich hat. Die Bilder sind alle ohne Topcoat entstanden und ganz ehrlich - den braucht dieser Lack auch nicht wirkich. Die Oberfläche ist wunderbar glatt, die leichte Streifigkeit noch völlig im Rahmen - und ob man die tatsächlich mit einem Topcoat loswird, weiß ich nicht.
Auch im Tageslicht will sich "Instinct" nich in seinem ordentlichen Lila zeigen - aber im Vergleich zum blauen Tisch im Hintergrund wird zumindest sehr deutlich, dass der Lack kein reines Blau ist, sondern definitiv eher Lila. Meine Hoffnung war ja, dass der Lack vor diesem blauen Hintergrund ein bisschen rotstichiger wirkt - aber das war leider eine Fehleinschätzung.
Wenn ein bisschen Sonne draufscheint, kommt schon eher der grundlegende Lilastich auf in der Kamera raus - aber so ganz will sich der Farbton einfach nicht realitätsgetreu auf Papier, respektive auf den Schirm, bannen lassen. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich diesen Blauschimmer einfach faszinierend finde!
Und dann habe ich noch versucht, irgendwie die tatsächliche Farbe aus dem Lack zu kitzeln und ein bisschen an den Farbeinstellungen gedreht - in etwa so schaut "Instinct" dann tatsächlich aus. Ganz 100%ig kriegt man das natürlich nicht hin - da spielt der jeweilige Monitor noch mit rein, ebenso wie das persönliche Empfinden und so weiter und so fort... Aber grob ist "Instinct" wirklich ein lilaner Lack, der tollen, blauen Schimmer hat.

Falls es jemand noch nicht bemerkt haben sollte - auf dem ersten Foto ist nicht meine, sondern Elenas Hand zu sehen... Zumindest zu 83,3%...

Mittwoch, 27. Juni 2012

SpaRitual "Twinkle Collection" Break of dawn

Als ich zu Elena fuhr, hatte ich im Gepäck ein paar Lacke dabei - unter anderem auch zwei SpaRituals, die es heute und morgen hier bei mir und bei Elena zu sehen gibt (yay, Doppelpost!). Um uns den Spaß zu gönnen und zu sehen, wie die Farben im direkten Vergleich bei einer anderen Person wirken, haben wir also beide die SpaRituals lackiert - so bekommt man auch einen kleinen Eindruck, wie sich auch die jeweilige Hautfarbe auf den Eindruck vom Lack auswirkt.

"Break of dawn" habe ich in zwei Schichten lackiert und war dann mit dem Ergebnis völlig zufrieden - ich finde dieses Gummikäppchen immer wieder grandios, wenn ich es in der Hand habe; warum machen das nicht einfach mehr Hersteller? Die Bilder sind ohne Topcoat entstanden und zeigen auch schon ganz deutlich, dass der Lack auch gut ohne klarkommt. "Break of dawn" hatte ich unbeachtet im Laden stehen lassen, weil er einfach nicht in mein "Beuteschema" passt - pinkige Töne sind einfach nicht meine Präferenz, auch wenn sie mir sehr gut stehen.
Bei Elena stellte ich aber fest, dass der Lack durchaus sehr hübsch ist - aber das ist es aus meiner Sicht dann auch. An der Farbe hätte ich mich an mir ruckzuck sattgesehen! Auch wenn dieses wunderschöne Magenta mit den kleinen, schimmernden Partikelchen ein toller Anblick ist und ich das Farbenspiel der Reflektionen faszinierend und interessant finde, hatte ich überhaupt kein Problem damit, das Schätzchen in Elenas liebevollen Händen zu lassen - da ist er definitiv besser aufgehoben!
Im prallen Sonnenschein tritt die Grundfarbe, ein kräftiges Magenta - oder Fuchsia - deutlich in den Vordergrund, der Schimmer kommt gar nicht so richtig zum Vorschein, da einfach der ganze Lack strahlt. Definitiv ist hier der Rotanteil dominant. Im Gegensatz dazu kommt im Schatten eher der Blaustich durch, der Lack wirkt ein bisschen kühler und der Schimmer tritt in den Vordergrund. An den Nagelspitzen erkennt man im Ansatz, dass auch der Schimmer leicht bläulich bzw. violett wird - mit Blitz wird das noch ein bisschen deutlicher, aber niemals so richtig dominant.
Auch wenn das Bild ein bisschen unscharf ist, sieht man hier zumindest den goldgelbenen Schimmer im Fläschchen sehr deutlich und auch auf dem Nagel in Ansätzen. Wenn das noch ein bisschen deutlicher wäre, fände ich den Lack wahrscheinlich deutlich spannender, weil er dann definitiv duochrom wäre (ob er das jetzt schon ist - da kann man sich wahrscheinlich drüber streiten). Aber auch hier gilt: Diese Besonderheit wird kaum jemandem außer einem selbst auffallen - macht nix, hübsch ist das trotzdem!
Was man an den Bildern generell gut erkennt, ist, dass man auf den Nägeln auch tatsächlich das bekommt, was das Fläschchen verspricht - das ist ja nicht bei allen Lacken und auch nicht bei allen SpaRituals so! Mich hat aber auch "Break of dawn" wieder völlig überzeugt - einfach aufzutragen, akzeptable Deckkraft, hübsche Farbe mit etwas Pfiff! Wenn mir noch irgendwo ein paar Lacke der Marke über den Weg laufen, werde ich sie mir sicher genauer ansehen.

Dienstag, 26. Juni 2012

AMU-Dienstag: Sleek-Crossover "Oh so special, bad girl" Teil 2

Und es ist wieder Dienstag und Zeit für die zweite Runde des Sleek-Crossovers der "Oh so special" und "Bad girl"-Paletten. Heute gibts die Kombination "Gullible" aus der "Bad girl" mit "Ribbon" aus der "Oh so special" und "Noir", was in beiden Paletten zu finden ist (wie ich aber festgestellt habe, in meinen Paletten unterschiedlich hart gepresst ist!).

"Gullible" ist immernoch ein heller Champagnerton, der nicht gerade ein Wunder an Deckkraft ist, aber ich hab ihn auch in der letzten Zeit gerne verwendet, um kleine Highlights zu setzen oder den Innenwinkel ein bisschen zu betonen. So langsam sehe ich auch schon ernsthafte Abnutzungserscheinungen in dem kleinen Pfännchen - hurra!

"Ribbon" habe ich zugegeben in letzter Zeit gar nicht benutzt und ich weiß auch wieder, warum - dieses Rosading ist gar nicht so einfach aufs Lid zu bringen! Aber mit ein bisschen Tupferei habe ich zumindest einen halbwegs farbechten Auftrag hinbekommen und nicht nur eine wilde Vermutung von etwas, das mal ein leicht orangestichiges Rosa hätte sein können.

Um nicht schon wieder den großen Klassiker "innen hell, außen dunkel" zu pinseln, habe ich "Ribbon" einfach mal im Innenwinkel genutzt, auf dem kompletten Lid dann "Gullible" aufgetragen und außen etwas mit "Noir" verblendet. Da mir das dann doch etwas zu nackig war, gabs noch einen einfachen Lidstrich mit dem schwarzen Lidschatten. Am unteren Wimpernkranz einen hellen Wischer mit "Gullible", um ein bisschen wacher auszusehen und fertig ist das AMU.

Zugegeben, es ist kein Wunderwerk, aber da ich heute damit auf die Arbeit gestiefelt bin, kann man auch kein übermäßig dramatisches Ergebnis erwarten. Beim Betrachten der Fotos fällt mir aber gerade auf, dass "Ribbon" gerade sehr unschmeichelhaft ist und meine Augen auch noch quietscherot aussehen lässt - das liegt zwar auch daran, dass sie mir momentan wie blöde tränen, aber "in echt" schaut das gar nicht so schlimm aus wie grad auf dem Bild...
So, einmal mit Äuglein zu - da sieht man leider auch sehr gut, dass "Gullible" trotz weißer Base nicht so richtig decken möchte und sich eher als heller Schimmer auf den Lidern wiederfindet. Was ich bei diesem AMU eigentlich ganz spannend fand, war die unglaublich leichte Verblendbarkeit von "Noir". Da ich die härter gepresste Version genutzt habe, habe ich auch gar nicht so viel Schwarz auf den Pinsel bekommen und konnte völlig problemlos einen eher dunkelgrauen Ton in der Lidfalte platzieren, der sich wunderbar mit "Gullible" verblenden ließ und auch den schönen Schimmer angenommen hat.
Der Innenwinkel gefällt mir dafür in matt ganz gut, hier habe ich versucht, "Ribbon" nicht übermäßig viel mit "Gullible" zu verblenden. Generell könnte man die beiden auch zusammenmatschen, aber dann wird der Rosaton deutlich abgeschwächt und ein bisschen Farbe wollte ich dann doch auf dem Auge behalten. Was sagt ihr so zu der Kombination? Geht - oder doch zu langweilig?

Und da Mirimari ja nach einem Foto mit Brille wollte - bitteschön! Gerade beim Fotografieren fällt einem erst auf, dass man diese blöde Ding die ganze Zeit total schief auf der Nase sitzen hat... Oder vielleicht stehe ich schief? Oder meine Augen sind schief oder die Ohren sind schief - oder die Brille ist schief und ich halte die Kamera schief? Keine Ahnung - auf jeden Fall gibts ein schiefes Brillenfoto mit Braue (ja, ich war schon leicht genervt!):
Und jetzt würde ich mal sagen, erheben wir uns alle brav vom bequemen und kuscheligen Sofa und huschen rüber zu maedchen, um uns ihre Kombination der drei Lidschatten anzusehen - ich bin wie immer ganz gespannt, ob wir wieder was komplett unterschiedliches geschminkt haben oder doch mal wieder näher beieinander liegen...?

Montag, 25. Juni 2012

Sandras Schatten - Martina Sevecke-Pohlen

Im März schrieb mich Martina Sevecke-Pohlen, die Autorin von "Sandras Schatten" an und fragte, ob ich Interesse hätte, einen Krimi zu rezensieren. Nach einem sehr netten Austausch sagte ich zu und erhielt "Sandras Schatten" als pdf. Ja, hier ist schon der größte Haken an der Sache - das Buch gibt es bisher nur digital (dieser fiese Fortschritt mit E-Books und Onlinekram, dabei finde ich Bücher gehören auf Papier, sonst geht ein bisschen die Atmosphäre verloren!). Also habe ich meinen Drucker in Anspruch genommen und mir für das perfekte Badewannenfeeling "Sandras Schatten" handlich zwei Seiten auf ein Blatt ausgedruckt.
Zugegeben - das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall, aber im Gegensatz zu einem "richtigen" Buch hat man es bei einem pdf auch nicht ständig vor Augen. Im Vergleich zu meinen ansonsten präferierten Wälzern handelt es sich bei diesem Buch eher um ein "Häppchen" für zwischendurch - nach 190 Seiten ist die Geschichte um Christa Hemmen schon fertig erzählt. Ich kann schonmal sagen: Als ich durch war, fand ich das definitiv schade! Allerdings kam das Ende auch irgendwie ein bisschen plötzlich (inhaltlich - dass mein Ausdruck zu Ende ging, ist mir schon aufgefallen) und ich habe mich ein bisschen überrumpelt gefühlt, als die Geschichte auf einmal vorbei war. Mir war das ein bisschen zu abgehackt, die Auflösung des Geheimnisses ging doch sehr schnell und hat mich etwas im sprichwörtlichen Regen stehen lassen.

Generell hat sich "Sandras Schatten" sehr leicht lesen lassen, auch wenn ich an einigen Stellen das Gefühl hatte, das mir Vorwissen aus dem Vorgänger fehlt - es gibt nämlich einen ersten Band, in dem die  Protagonistin, Christa Hemmen, schon so einiges erlebt, auf das in diesem Band Bezug genommen wird. So fand ich z.B. die Geschichte um die Gemeinschaft der Muh (Ja, die heißen wirklich so - ich musste zumindest am Anfang oft grinsen, weil ich das "mooohmooohmoooh" aus Diablo II im Hinterkopf hatte...) sehr interessant, hätte gerne mehr darüber gelesen und musste mir das eine oder andere entsprechend durch die angedeuteten Rückbezüge selbst zusammenreimen. Aber es ist nicht so, dass man das Buch nicht als Standalone lesen könnte - alle wichtigen Infos für den aktuellen Fall gibt es im Buch.

Was die Charaktere angeht, so muss ich sagen, dass ich mit Christa nicht so ganz warm wurde - ich habe eine Idee von ihrer Persönlichkeit bekommen, konnte mir aber irgendwie kein komplettes Bild machen und entsprechend waren ihre Aktionen für mich nicht immer nachvollziehbar. Auch Sandra blieb mir als ein bisschen seltsam im Gedächtnis - gut, nach der Vorgeschichte kein Wunder, aber insgesamt fehlt mir bei den handelnden Personen der letzte Schliff, der mich so richtig in ihren Bann zieht und in die Geschichte hineinsaugt.

Die Grundidee des Krimis finde ich wirklich gut und vor allem sehr treffend - den Schein zu wahren ist in der heutigen Gesellschaft tatsächlich von sehr großer Bedeutung, aber leider habe ich als Leser nicht das Gefühl, wirklich hinter diese Fassade blicken zu können. Natürlich kann man in einem so knappen Rahmen nicht alle Fragen beantworten und "Sandras Schatten" ist definitiv ein kurzweiliges Werk, das man sich gut zu Gemüte führen kann - ich würde mir hier aber ein bisschen mehr Tiefgang wünschen, den geben sowohl die Geschichte als auch die Intention dahinter nämlich auf jeden Fall her!

Sonntag, 24. Juni 2012

alessandro "Enjoy me!" Latina Lips

Wie gestern schon angedroht, gibt es heute den ersten Lack aus der "Enjoy me!"-Edition. Die Lacke gibt es im kleinen Fläschchen mit 5ml Inhalt für 4,95€, also zu den üblichen alessandro-Preisen. Bei "Latina Lips" handelt es sich um einen eindeutigen Rotton und da ist es ja ein kleines bisschen ungewöhnlich, dass ich gerade auf den so abfahre - aber ich fand den Lack im Fläschchen einfach nur toll und musste gleich ausprobieren, ob er mir an meinen Nägeln genauso gut gefällt (und ich muss sagen: Tut er!).

"Latina Lips" ist für mich ein richtiges Tomatenrot - ein klarer, heller Rotton mit einem gewissen Orangestich; also nicht wirklich das klassische Nagelrot. Aber wahrscheinlich finde ich den Lack gerade deswegen auch so klasse. Wenn ich nicht ganz irre, handelt es sich um einen Jellybase (zumindest ist das kein Cremelack), der mit zwei bis drei Schichten gut deckt. Ich habe drei aufgetragen, um die kleinen Hubbelchen vom Basecoat auszugleichen - das ist dank der superkurzen Trockenzeit gar kein Problem - aber muss im Nachhinein sagen, dass für die Farbe auch zwei völlig gereicht hätten.
Auf dem kleinen und Ringfinger sieht man diese kleinen Unzulänglichkeiten, die ich mir irgendwie mit dem Basecoat und meinen Nägeln beschert habe - aber ansonsten ist die Deckkraft schon vollkommen ausreichend. Der Lack ließ sich super auftragen und trocknete wahnsinnig schnell - kaum war ich beim Daumen mit Lackieren fertig, hätte ich schon die zweite Schicht auftragen können, wenn ich nicht noch eine zweite Hand gehabt hätte. Ich muss sagen, ich finde die Farbe toll und das Finish hätte auch ohne Topcoat geaugt!
Blitzeblank und glatt wurde die Oberfläche dann mit der dritten Schicht und ich bilde mir ein, dass das Rot dadurch ein kleines bisschen roter wurde. Im Fläschchen sieht man aber auch sehr gut den Orangestich, der sich im Lack verbirgt und bei der richtigen Belichtung besonders deutlich rauskommt (siehe Blitzbild am Ende). Und gerade diese Farbnuance finde ich wirklich grandios und genial und fühle mich damit überhaupt nicht unwohl (Rot und ich - wir werden ja vielleicht doch noch Freunde?). 
In der Sonne hängts sehr vom Lichteinfall ab, ob gerade das intensivere Rot in den Vordergrund tritt - so wie auf den Nägeln auf dem Sonnenfoto, oder eben das Orange, wie man es in der Flasche erkennt. Im Finish gibt es eigentlich keinen Unterschied zwischen ohne und mit Topcoat, den könnte man sich also prinzipiell sparen. Und da mir "Latina Lips" ein kleines Stimmungshoch verschafft hat, habe ich mich dann gestern daran gewagt, mal wieder eine bei Elena geklaute Maniküre zu probieren - und obwohl der Lack kein Erdbeerrot ist (dafür müsste er eigentlich weniger orange und etwas dunkler sein, zumindest für mich), habe ich daraus einfach Erdbeeren gebastelt - zumindest halbwegs!
Ich bin selber ganz erstaunt, dass das Ganze so gut geklappt hat - ich habs ja eigentlich nicht so mit irgendwelchen Freihandverzierereien, aber auch die rechte Pfote schaut sehr ansehnlich aus! Mit einem Tippainter aus der "I love Berlin"-LE von essence (Green grass) habe ich das Blattwerk gepinselt und dann mit einem Zahnstocher und einem gelben Lack fröhlich Pünktchen gemalt. Fertig ist die Erdbeere - in tatsächlich etwa 10 Minuten an beiden Händen. Als Beweis einer gewissen Ähnlichkeit habe ich mir dann gestern Abend noch eine Monstererdbeere geschnappt - bis auf das Grün passt das doch super!
Und bei diesem Blitzbild sieht man auch sehr gut den orangenen Unterton bei "Latina Lips" (und bei der Erdbeere - sehr witzig). Allein diese Bilder zeigen schon, dass der Lack wirklich nicht ohne ist und ich bin tatsächlich positiv überrascht! Selbst hätte ich mir diese Farbe kaum ausgesucht (deswegen ein noch größeres "Vielen Dank!" an das alessandro-Team!) - aber jetzt würde ich sogar behaupten, dass das mein momentanen Lieblingsrot ist! Zur Haltbarkeit des Lackes kann ich dementsprechend nicht viel sagen - aber da ich die ersten eineinhalb Tage trotz Spülen (!) gar keine Macken oder Probleme hatte, vermute ich mal, dass es wie bei den anderen alessandro-Lacken sehr gut damit aussieht. Und, was sagt ihr zum Rot - und zu den Erdbeeren?

Samstag, 23. Juni 2012

alessandro "Ice Cream Bar" Handcreme Vanilla-Milk und neuer Trend Look "Enjoy me!"

Schon im Mai hatte mich neben dem pinken Lack auch eine Handcreme erreicht, die ich euch heute kurz vorstellen will - die "Ice Cream Bar" Handcremes gibt es in vier Duftrichtungen, ich habe davon die "Vanilla-Milk"-Version bekommen. Die Handcreme enthält 75ml und ist für 9,95€ UVP z.B. in einigen Douglas-Filialen zu bekommen (und die anderen Sorten riechen auch unglaublich lecker...).

Wie schon bei der Hands!Up Handcreme bin ich von diesem Produkt total begeistert - nicht unbedingt wegen des Anti-Aging-Effekts, auch nicht aufgrund des Aloe Vera Gels oder des Macadamiaöls... Sondern wegen dieses grandiosen Duftes! Für den Sommer ist das für mich DIE perfekte Handcreme, denn sie riecht herrlich süß und genau wie ein Vanille-Milchshake vom großen gelben M (und ich liebe diese Vanille-Milchshakes!). Sicherlich ist der Duft nicht jedermanns Sache, aber ich schwelche jedes Mal in Sandstrand-Fantasien und habe sofort einen strahlend blauen Himmel vor Augen, wenn ich die Creme nutze. Im Gegensatz zur Vanille-Handcreme von Balea ist der Duft aber überhaupt nicht streng, sondern sehr weich, sanft und einfach lecker.

Zugegeben, ein wenig künstlich ist der Duft schon - aber das ist mir bei solchen Assoziationen wirklich egal! Obwohl ich die Handcreme schon öfters genutzt habe, ist noch recht viel Produkt vorhanden - sie ist sehr ergiebig und schon ein kleines bisschen reicht völlig aus, um beide Hände in eine kleine Duftwolke zu hüllen und sie wunderbar geschmeidig zu machen. Die Creme zieht sehr schnell ein, hinterlässt keinen Film auf der Haut, sondern ein samtiges, angenehmes Gefühl - so wünsche ich mir das von einer Handcreme, besonders, wenn meine Hände nach dem Spülen ein wenig trocken und zickig sind! Das Wohlfühlgefühl hält auch relativ lange an - von Zwangsnachcremen ist hier also nicht die Spur zu merken (außer man möchte noch einmal an der Creme schnuppern *hust*) und auch wenn ich die Creme abends vor dem Einschlafen nutze, fühlen sich meine Hände am nächsten Morgen schön weich und gepflegt an.

Was ich wirklich toll finde, ist die Versiegelung an der Tubenunterseite - so ist sichergestellt, dass wirklich keiner das Originalprodukt angrabbelt, obwohl von jeder Sorte ein Tester zur Verfügung steht (ich kapiere zwar nicht, warum man dann ein Originalprodukt nutzt, aber ich habe das einfach schon zu oft gesehen). Durch die Perforation geht die Plastikhülle sehr gut ab und schon kann man sich mit der leicht gelblichen Creme die Pfötchen einschmieren. Was auch super ist, ist die transparente Verpackung - so sieht man gleich, wie viel Creme noch in der Tube ist... Ich hasse dieses Gewichts-Rumgerate, das ich bei vielen anderen Handcremes betreiben muss...

Aber während ich hier noch von ollen Kamellen vom Mai schwärme, ist gestern hier ein kleines Päckchen hereingetrudelt, das ein paar Lacke des neuen Trend-Looks "Enjoy me!" beinhaltete:
Sunny Copacabana, Ipanema Orange, Samba de Janeiro, Latina Lips, Brazilian Nights
Mit diesem Trend-Look läutet alessandro den Sommer ein und eröffnet die Samba-Saison - die Lacke sind bunt, quietschig und intensiv und passen perfekt in die Jahreszeit (auch wenn das Wetter das gerade nicht tut). Was die Namen angeht, so dürfte recht einfach ersichtlich sein, dass das Summer-Feeling hier deutlich brasilianisch angehaucht ist. Die "Latina Lips" habe ich gestern schon lackiert und zeige sie euch morgen. Was die anderen Lacke angeht, weiß ich noch gar nicht, welchen ich mir zuerst schnappen soll - irgendwelche Vorlieben?

Freitag, 22. Juni 2012

Shopbewertung: smartgirl.de

Auch ich habe von smartgirl.de einen der Blogger-Gutscheine bekommen (Vielen Dank dafür!) und durfte mir dementsprechend ein paar Sachen aus dem Shop aussuchen. Ich hab recht lange gebraucht, bis ich mich entscheiden konnte - die Auswahl an Klamotten ist unglaublich groß und auch in der Kosmetikabteilung wäre ich einiges an Geld losgeworden, aber ich wollte nicht über die Stränge schlagen (und Lacke hab ich ja eigentlich auch genug *hust*). Dementsprechend folgt hier ein kleiner Erfahrungsbericht - viel Text, aber so ist das halt, wenn was nicht so glatt läuft...

Meine Auswahl:
Was mir am Shop gut gefällt, ist neben dem kostenfreien Versand, dass man mouseover bei der Übersicht angezeigt bekommt, in welchen Größen das jeweilige Kleidungsstück verfügbar ist - spart einem die Klickerei und das enttäusche "Bääääh, das gibts gar nicht in meiner Größe!" und die Auswahl ist auch wirklich groß. Mit einer denkbar einfachen Navigation findet man sich schnell zurecht und kann auch gut mit spezifischen Einschränkungen nach Produkten suchen.
Schließlich habe ich mich für ein blau-schwarzes Shirt entschieden (Original *klick*), das ich in meiner Standardgröße M bestellte. Eigentlich war meine Hoffnung, dass es wie beim Model ein wenig lockerer säße, aber es sitzt doch enger - wie ein ganz normales Shirt eben. Der Stoff  (Modal) ist angenehm, wenn auch nicht sonderlich dick, aber für das momentane Wetter perfekt geeignet. Den Originalpreis von über 50€ hätte ich allerdings nie im Leben gezahlt - das ist aber auch der Vorteil bei smartgirl, dort gibt es eine Vielzahl an Angeboten und man bekommt unterschiedlichste Marken auch zu günstigen Preisen.

Neben dem Shirt durften dann doch noch zwei Lacke mit, ein OPI (aus der "Touring America" I brake for manicures) und ein AMUST by Kenny Aleksandr (Sara). Zu beiden wird es natürlich ein Posting geben, sobald sie getragen und geknipst sind. Die OPI-Lacke kosten 14,95€, sind somit also einen Hauch günstiger als bei Douglas, allerdings ist die Auswahl auch beschränkt.

Bestellung 1:
Was den Bestellvorgang angeht, ging bei mir bis zum Bezahlen alles glatt - ich wollte gerne das Lastschriftverfahren wählen, bekam da aber nur Fehlermeldungen und habe mich schließlich für eine Überweisung entschieden. Auf die Bestellbestätigung mit den Kontodaten hin, habe ich den Betrag gleich überwiesen und mich schon auf meine Lieferung gefreut - und zwar 9 Tage lang. Bis dahin bekam ich weder eine Versandbestätigung, noch konnte ich meine Bestellung auf der Sendungsverfolgung auf der smartgirl.de-Seite finden.

Gut, es kann ja mal was schiefgehen, also habe ich den Kundenservice angeschrieben - und als ich nach 4 Tagen noch keine Antwort hatte, habe ich mich an die Gutschein-Kontaktperson gewendet. Ratzfatz wurde meine Bestellung bearbeitet und rausgeschickt - allerdings hatte ich auch am nächsten Tag eine Email mit einem Gutschein über einen etwas seltsamen Betrag. Der Hinweis "für die nicht gelieferte Ware" hätte mir ja eigentlich schon sagen können, dass irgendwas nicht so ganz optimal gelaufen war... Ursprünglich hatte ich nämlich "Warm & Fozzie" bestellt, in den ich mich bei Elena verguckt hatte. Aber den gab es dann wohl nicht mehr (wer auch immer meinen "Warm & Fozzie" jetzt hat - shame on you!!!).
Mein überwiesenes Restgeld wurde jedoch nicht gleich in den Gutschein verrechnet (warum eigentlich nicht?), sondern ich musste mich entsprechend der Anweisungen auf dem Lieferschein an den Kundenservice wenden, damit das Geld zurücküberwiesen wurde (das ging dafür sehr schnell). Dieses - aus meiner Sicht unnötig komplizierte - Vorgehen fand ich jetzt nicht so prall und vor allem nicht kundenorientiert. Man kann doch gerne dazu neigen, so eine Rücküberweisung zu verschlafen, gerade, wenn man mehrere Sachen bestellt hat und es nicht so auffällt.
Bestellung 2:
Den Gutschein wollte ich natürlich komplett einlösen, also wurde zum zweiten Mal bestellt - an einem Montag Morgen, vor 8 Uhr.  Ich entschied mich für OPI "I brake for manicures" und wollte es wieder mit Lastschrift versuchen - Fehlanzeige. Egal, welches meiner Konten ich probierte, da ging nix. Also - leicht verärgert - wieder die Überweisung gewählt und sofort den Betrag überwiesen. Auf die Bestellbestätigung mit Zahlungsaufforderung hin erhielt ich keine weitere Mail, dass mein Geld eingegangen sei oder ähnliches - und auch in diesem Fall verlief die Recherche der Bestellung per Sendungsverfolgung im Nirvana: Bestellnummer nicht bekannt. Dafür bekam ich am Freitag eine Mail, dass meine Bestellung versandt wurde und konnte sie anschließend bei meinen Nachbarn abholen.

Lieferung:
Sowohl die erste, als auch die zweite Lieferung kamen recht flott nach der Versandbestätigung und ich war positiv überrascht, dass ich nur ein kleines Päckchen bekam, in dem die Produkte auch sicher verpackt waren. Also keine unnötige Verschwendung von Verpackungsmaterial, was ich sehr begrüße! Nicht nur aus Umweltaspekten, sondern auch aus Gründen der Praktikabilität - hier gibt es also nichts zu meckern.

Fazit:
Mein Gesamtfazit ist allerdings durchwachsen - die Produkte sind durchwegs in Ordnung, "im Prinzip" sind sie auch recht schnell dagewesen... Allerdings ist mir die vergessene oder verlorene Bestellung nicht gut in Erinnerung geblieben, ebensowenig wie die fehlende Reaktion des Kundenservices. Ohne eine weitere Anlaufstelle hätte ich wohl bei der Hotline anrufen müssen - innerhalb meiner Arbeitszeiten nicht wirklich einfach. Dieses Hickhack um die Überweisung leuchtet mir auch nicht so ganz ein - hier hätte ich mir ein kundenorientierteres Vorgehen gewünscht: Wenn man sowieso schon einen Gutschein ausstellt, warum nicht gleich für den Gesamtbetrag? Und warum wird so eine Rücküberweisung nicht automatisch getätigt, sondern verlangt erst noch eine Aktion von Kundenseite aus?
Auch was die Sendungsverfolgung angeht, würde ich mir mehr Transparenz wünschen - eine Info über den Erhalt der Überweisung oder zumindest eine funktionierende Verfolgung über die Seite (nebst Beseitigung diverser Rechtschreibfehler) wären doch nicht zu viel verlangt... Ob ich noch einmal bei smartgirl.de bestellen werde, weiß ich ehrlich gesagt nicht - aber ich scheine da so ein Spezialfall zu sein, denn es gibt auch positive Rezensionen, z.B. bei maedchenspricht. Es geht also auch anders und ich bin vielleicht ein kleiner Pechvogel - aber das beweist immerhin, dass bei Bloggern "Geschenke" auch durchaus kritisch betrachtet werden...

Donnerstag, 21. Juni 2012

Vanille-Cupcakes

Bei Miss Blueberrymuffin entdeckte ich am Dienstag wunderschöne Vanille-Cupcakes und habe beschlossen, mich heute in die Küche zu stellen und für den morgigen Abend was Süßes mitzubringen. Da die Zubereitung auch einfach ist (und ich letztes Wochenende explizit gebeten wurde, Muffins ohne Schokolade zu machen), stand einem kleinen Intermezzo in der Küche nichts im Weg - allerdings waren meine Hoffnungen, die Cupcakes genauso hübsch hinzukriegen, relativ gering... Ich habs einfach nicht so mit diesem Dekokram!

Für den Teig:
150 g Mehl
145 g Zucker
100 ml Milch
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Für das Topping:
200 g Butter
150 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Vanillearoma

Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Milch cremig schlagen, dann Mehl mit Backpulver vermischen und zu der Eiermasse geben. Alles umrühren und 25 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad backen.
Für die Buttercreme die Butter ein paar Minuten rühren (Miss Blueberrymuffin empfiehlt 5 Minuten) - da meine schon vorher draußen stand und es heute hier ziemlich warm ist, musste ich nicht so ganz lange rühren, bevor der gesiebte Puderzucker portionsweise dazukam. Dann noch den Vanillezucker und etwas Aroma dazugeben - und da ich es morgen einen spezifischen Bezug zur Farbe gibt, habe ich noch grüne Lebensmittelfarbe in die Creme gekippt. Alles ab in den Kühlschrank stellen, warten bis die Cupcakes abgekühlt sind und mehr oder minder kompetent auf die Küchlein spritzen.
Nachdem meine Buttercreme etwa eine Stunde im Kühlschrank stand, war sie angenehm zu verarbeiten - allerdings ist sie bei der momentanen Hitze auch sehr schnell wieder weich geworden und ein bisschen verlaufen *schnief*. So richtig perfekt schauen meine Cupcakes zwar nicht aus, aber was solls - Hauptsache, sie schmecken lecker! Und das tun sie - ich musste nämlich vorhin gleich einen probieren, nicht, dass ich morgen Abend mit Leckereien ankomme, die dann gar nicht so lecker sind... Während das Cupcake an sich relativ zurückhaltend ist, knallt natürlich die Buttercreme mit einer wahnsinnigen Süße rein.
Die unterschiedlichen Konsistenzen geben noch ihren Teil dazu - das kuchenige Cupcake, das nicht übermäßig saftig ist und dazu die geschmeidige Creme, die einfach wunderbar miteinander harmonieren... Oh Gott und ich muss die Teile jetzt noch bis morgen in meinem Kühlschrank stehen lassen *ahaaaa*.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Star Gazer 518

Ich habe vor Kurzem von Liris Beautywelt netterweise zwei Lacke von Star Gazer zugeschickt bekommen - zugegeben eine Marke, mit der ich bis jetzt noch nichts zu tun hatte, aber das mag durchaus daran liegen, dass die britische Marke bei uns kaum verbreitet ist. Aber ich habe auch schön öfters beim Stöbern in Liris Shop überlegt, ob ich mir nicht einige Lacke zulegen mag - mit 3,75€ für 14 ml Inhalt sind die nämlich durchaus finanzierbar. Das große Manko an diesen Lacken ist natürlich die dumme Nummeriering - ich präsentiere heute als die 518!

Liri beschreibt den Lack in ihrem Shop als "Fuchsia" - ich dachte mir zuerst, dass das doch kein Fuchsia sei, sondern Magenta; aber ein bisschen Recherche brachte die Erkenntnis, dass beide Bezeichnungen synonym für den gleichen Farbton stehen (so lernt man also dazu!). Um also das Fuchsia angemessen auf die Finger zu kriegen, habe ich gleich loslackiert und war nach der ersten dünnen Schicht ein bisschen erschrocken - von Deckkraft war da jetzt nicht sooo viel zu sehen. Die zweite Schicht brachte schon deutliche Besserung und mit der dritten hatte ich ein perfekt deckendes Ergebnis. Die Trockenzeit war bei der ersten Schicht sehr kurz, bei den weiteren auch entsprechend im Rahmen. Das Ganze wurde mit dem Good to go von essie versiegelt (und führte auch zu einem kleinen bisschen Shrinkage) und bestaunt.
Am Anfang dachte ich ja, dass das so gar nicht meine Farbe sei - aber der Lack steht mir erstaunlich gut und gefällt mir auch sehr. Je nach Lichteinfall, wirkt der Lack mal intensiver, mal etwas heller - mal eher rötlich, mal eher rosapink; aber so ist das halt mit diesen Mischfarben, auf jeden Fall hat der Cremelack ein hübsches Finish und sieht im Sonnenschein auch wirklich wunderschön aus. Für mich steht hier deutlich der Pinkton im Vordergrund und der Lack wirkt sehr intensiv, knallig und strahlend.
Bei "normalem" Tageslicht scheint die 518 ein wenig dezenter zu sein, von der Knalligkeit ist gar nicht mehr so viel zu sehen und die Farbe ist schon ein bisschen "erwachsener". So könnte ich mir den Lack wunderbar zu irgendeiner nervigen, spießigen Veranstaltung vorstellen, zu der man nicht mit blauen Pfötchen gehen darf, aber trotzdem etwas Besonderes auf den Nägeln tragen will. Auch wenn ich grundsätzlich nicht so der Fan von Rosatönen bin - dieser Lack hat mir (zu meiner eigenen Überraschung) erstaunlich gut an mir gefallen!
Stellt man die 518 hingegen eher in den Schatten und lässt den Sonnenschein nicht so wirklich ran, kommt der Blaustich des Lackes viel deutlicher heraus. Auf mich wirkt der Lack dunkler, gesetzter und ein kleines bisschen edel - da es bei mir im Büro nicht unbedingt sonderlich sonnig ist, habe ich mich mit dieser Nuance am ehesten angefreundet und finde den Lack unter diesen Umständen am hübschesten. Generell muss ich aber sagen, dass ich von diesem Magenta- bzw. Fuchsiaton sehr positiv überrascht bin, da die Farbe im Fläschchen der Farbe auf den Nägeln entspricht (mal winzige Abweichungen durch die runde Flaschenform ausgenommen)!

Auch was die Haltbarkeit angeht, gibt es eigentlich nichts zu meckern - ich habe den Lack drei Tage getragen, dabei keine abgeplatzten Stellen gehabt und Tipwear im üblichen Rahmen (mal von dem topcoatbedingten Shrinkage abgesehen). Vorm Ablackieren hat es mir ein bisschen gegraut - aber die Befürchtungen waren unbegründet, ich habe ohne Schmiererei oder sonstige Probleme die Farbe sehr gut von meinen Nägeln bekommen. Das einzige Manko, das mir zu diesem Lack einfallen würde, ist die mittelprächtige Deckkraft - bei einem solchen Cremelack würde ich lieber nur zwei Schichten lackieren, aber das liegt natürlich auch an meinen dünnen Schichten. Vielen Dank, liebe Liri, dass ich diesen Lack testen durfte!

Dienstag, 19. Juni 2012

AMU-Dienstag: Sleek-Crossover "Oh so special, bad girl" Teil 1

Puh, irgendwie geht mir in letzter Zeit der Montag ganz schön durch - eigentlich kein Wunder, wenn man 12 Stunden auf der Arbeit hängt, aber ein schöner Wochenenfang ist das nicht! Heute gibt's dafür wieder einen AMU-Dienstag und maedchen und ich haben für die nächste Zeit ein Crossover der beiden bisher gezeigten Paletten ("Oh so special" und "Bad girl") von Sleek geplant. Schließlich ist es ja durchaus legitim, die beiden nicht nur "für sich" zu verwenden, sondern auch mal zu kombinieren - besonders, da die "Bad girl"-Palette vorwiegend aus dunklen Farben besteht und die "Oh so special" doch eher was für die süßen Mädels beinhaltet.

Dementsprechend geht es heute los mit zwei Kandidaten aus der "Bad girl" und einem aus der "Oh so special". Wir haben versucht, jeweils so zu kombinieren, dass wir nicht die schon gezeigten Paarungen erneut haben - und ich bilde mir ein, das ist halbwegs gelungen (wer die bisherigen Werke sehen möchte, klickt hier für maedchen und hier für mich).

Für die bösen Mädchen haben wir "Innocence" und "Underground" am Start - beides schimmernde Lidschatten, die jedoch farblich große Gegensätze bilden und dazu kommt aus der "Oh so special" ein schimmernder Braunton dazu "Gift basket".


Ich, die Königin der langweiligen AMUs, habe mich also heute früh mit meiner Kamera rumgequält, um halbwegs anständige Bilder zu zaubern - allerdings hat mir da das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht: Trüb, grau, langweilig und fahl dämmerte es durch mein Fenster - also wirklich optimale Voraussetzungen, um ein recht einfaches AMU zu fotografieren *grml*.
Ganz kurz zum Prinzip: Innenwinkel "Innocence", im Außenwinkel und auf dem Lid "Gift basket", in der Lidfalte und ein bisschen nach unten in den Außenwinkel gezogen dann "Underground". Das Ganze garniert mit einem dunkelgrauen Eyeliner, der aber doch eher dezent bleibt, dann alles ein bisschen verblenden, unter der Braue einen matten, hellen Lidschatten auftragen, Wimpern tuschen, Kajal an die obere Wasserlinie klatzschen, kurz den unteren Wimpernkranz mit etwas Braund und Grau bewischen und - fertig!

Ich geb's ja zu -eine Glanzleistung ist das nicht, aber mir gefällt das AMU sehr gut. Irgendwie habe ich am Wochenende eine Vorliebe für "Gift basket" entwickelt, den habe ich am Samstag auch für mein AMU genutzt (ohne vorher zu schauen, dass ich auch da gleich das AMU für heute hätte schminken können, ich Idiot!). Der Braunton ist wirklich wunderschön, lässt sich leicht auftragen und verblendet sich fast ein bisschen zu gut für meinen Geschmack - aber da bin ich ja selber dran schuld.
Das AMU an sich ist heute mal wieder sehr tragbar und alltagstauglich - ich sitze hier gerade so im Büro, wobei ich sagen muss, dass ich mir zumindest mit Brille ein klitzekleines bisschen dämlich vorkomme.... Aber ich glaube, das liegt einfach nur daran, dass ich nicht dran gewohnt bin, mich mit Brille und AMU zu sehen. Und, was sagt ihr so zu dem ersten Crossover-Ergebnis? Ich guck jetzt auf jeden Fall mal, was es bei maedchen gibt - ich wette nämlich, dass sie wieder ganz was anderes aus der Kombination gemacht hat, als ich...

Sonntag, 17. Juni 2012

KOH 150 Black Stars

Ein weiterer KOH-Lack hat es in meine Sammlung geschafft - durch einen glücklichen (oder eher unglücklichen?) Zufall eigentlich. Elena hat nämlich mit diesem wunderhübschen Lack ein paar Probleme, was das olfaktorische Erlebnis beim Lackieren und Tragen angeht - ganz liebevoll hat sie "Black Stars" inzwischen öfters als Essigbombe bezeichnet und so durfte ich bei meinem Besuch noch einmal testen, ob die Zicke tatsächlich eine ist oder das auf irgendwelche Verträglichkeitsproblemen liegt. Zu meinem Glück stinkt der Lack bei mir überhaupt nicht (außer halt nach normalem Nagellack) und ich durfte ihn in meine Obhut nehmen.

Lackiert habe ich bei Elena drei dünne Schichten, um eine angemessene Deckkraft zu kriegen - ansonsten ist die schwarze Jellybase einfach nicht deckend genug. Alternativ kann man "Black Stars" natürlich auf einer schwarzen Base auftragen, aber uns ging es ja erst einmal um den generellen Stinke- und Aussehtest. In dieser schwarzen Base schwirren Flakes rum, die theoretisch von hellblau über grün zu gelb bis orange changieren - faktisch aber hauptsächlich im grün-gelb-orange-Bereich unterwegs sind. Dazu gibts kleine Hologlitterpartikel und winzige, goldene Partikelchen.
Im Sonnenlicht kommen die kleinen Partikel leider nicht ganz so perfekt raus, wie man sich das wünschen könnte. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Bilder ohne Topcoat entstanden und man kann den feinen goldenen Schimmer auf den Nägeln ein klitzekleines Bisschen erahnen - in der Summe ist der Lack aber im Fläschchen ein bisschen spannender, als letztlich auf den Nägeln. Oder vielmehr sind die Effekte auf den Nägeln nicht so deutlich, wie man sie sich wünschen würde - nichts destotrotz ist "Black Stars" aber ein Traum von einem Lack!
Das Finish des Lackes ist generell wunderschön - der funkelnde Sternenhimmel, den Elena sieht, strahlt mich hier auch an. Je nach Lichteinfall blinken entweder die Flakes oder die kleinen Holopartikelchen und geben wirklich einen traumhaften Effekt auf den Nägeln ab. Generell ist der Lack natürlich durch die dunkle Farbe ein Eyecatcher, aber das Gefunkel tut noch seinen Teil dazu, dass ich nicht nur beim Fotografieren sehr begeistert war und mich auch zu Hause noch ein paar Minütchen (*hust*) mit dem Fläschchen vergnügt habe.
Die Effekte sind schwierig einzufangen, aber zumindest die bläulich changierenden Flakes sieht man hier am unteren Ende der Flasche im Ansatz - wie schon erwähnt, auf den Nägeln ist das Spektrum geringer und besonders bei frontaler Betrachtung ist eine orangene Färbung der Flakes dominierend. Auch wenn es von KOH eine Vielzahl von Lacken gibt, sind nicht alle von Ihnen große Besonderheiten - "Standardlacke" in eher alltäglichen Farben gibt es deutlich mehr, als solche Schätzchen wie "Black Stars" oder die Holos.
Ich hätte mir "Black Stars" wohl nicht für den Standardpreis geholt - im Angebot wäre ich aber definitiv schwach geworden, ich habe nur einfach bisher keines mehr gesehen. Aber das Fläschchen steht jetzt neben den beiden wild schillernden Holos und ich bin doch immer wieder verzückt, wenn ich die drei in meinem Display stehen sehe (und weiß, dass "Black Stars" jetzt eben nicht in einer Schrankecke vergammelt, sondern angehimmelt wird). Zur Haltbarkeit gibts diesmal keine Infos, da ich den Lack nur zum Testen kurz auf den Fingern hatte - ablackiert wurde auch eher unkonventionell, aber ich vermute mal, dass es dank der Flakes und Partikelchen ein paar kleinere Probleme geben könnte...

Samstag, 16. Juni 2012

Neue Schuhe - und Alice ist schuld!

Ende April surfte ich nichtsahnend durch das Web und landete mal wieder bei Alice - und wurde ein Opfer des bösen, in der Bloggerszene weit verbreiteten "Anfixens". Denn Alice zeigte ein Paar wunderschöne Pumps, die voll und ganz mein Geschmack waren - verdammt! Ja, natürlich im Prinzip habe ich genug Schuhe (wobei ich gerade eben sogar festgestellt habe, dass ich eigentlich noch ein paar schwarze, elegante Pumps bräuchte *hust*), aber diese Tamaris-Schühchen haben es mir irgendwie angetan... Mein Budget sagte zwar, dass die 50€ nicht drin wären, aber anschauen kostet ja erstmal nix!

Also beim nächsten Besuch im Einkaufscenter schnell in den dortigen Schuhladen gehopst - massenweise Tamaris vorhanden, aber natürlich nicht das Modell, das ich gerne gehabt hätte. Gut, dann eben nicht - freut sich mein Konto, dachte ich zumindest und stellte dann fest, dass ich auf dem Weg zu einem Vortrag doch in einem anderen Einkaufscenter vorbeikam (wirklich!). Dort gab es einen Tamaris-Laden und sogar meine angeschmachteten Pumps - allerdings nur in 38 und die waren mir viel zu groß. Die nette Tamaris-Frau teilte mir jedoch mit, dass man am anderen Ende der Stadt noch ein Paar in 37 hätte und ich es dort doch probieren könnte...

Wollte ich quer durch Hamburg fahren, um mir ein Paar Schuhe anzusehen, das mir vielleicht passen könnte? An diesem Tag ging das eh nicht, da ich zu meinem Termin musste und ansonsten war ich auch nie an besagtem Ende der Stadt unterwegs - also waren die Pumps zum zweiten Mal abgehakt... Bis ich noch ein paar Einkäufe für meinen Besuch bei Elena machen musste und dafür eben an besagtes Ende der Stadt in besagtes Einkaufscenter fahren musste - und es gab die Tamaris-Pumps immernoch in 37. Und tatsächlich passten sie mir auch - mitgenommen habe ich sie aber trotzdem nicht. Der böse Hintergedanke sagte, dass man bei einer Bestellung im Netz sicherlich ein paar Euro sparen könnte und so war es tatsächlich auch: Durch einen lieben Freund bekam ich einen 10€-Gutschein für amazon und durch ein bisschen Glück auch noch ein gutes Angebot, so dass ich die Schuhe schließlich für 35€ bestelllt habe.
Und ich lieben sie! Heiß und innig, auch wenn das Wetter gerade grau, kühl und unangenehm ist - die Holden werden heute ausgeführt, ich werde mir wahrscheinlich Blasen darin tanzen und mich heute Nacht dafür verfluchen, aber ich freu mich einfach so über diese süßen Schleifchen (auch wenn ich sonst kein Schleifchen-Fan bin), die grandiose Optik und vor allem über die Tatsache, dass die Pumps hübsche Beine machen *hust*. Also Alice - fühl dich ein bisschen gescholten und ganz fest gedrückt, denn ohne dich hätte ich die Pumps nie entdeckt!

Freitag, 15. Juni 2012

Der Glücksfee auf die Sprünge helfen...

... möchte ich mit diesem Posting. Und zwar geht es um das Swatchlack-Gewinnspiel bei Elena. Auch wenn ich die Lacke live sehen und mir all ihre Nachteile anhören durfte, gibt es trotzdem das eine oder andere Schätzchen, das ich mir gut auf meinen Fingerchen vorstellen kann. Aber vorneweg ein paar Worte zu Elenas Glücksfee, sonst wäre das Posting ja ganz schön langweilig! Leider kann Otto nicht lesen und somit wäre das hier auch ein sehr ineffektiver Bestechungsversuch, aber ich möchte an dieser Stelle mal beschreiben, durch was für Höllenqualen ich am letzten Wochenende gehen musste...

Nicht nur, dass ich ganz fies hinters Licht geführt wurde mit schmeichelnden Worten wie "Such dir ruhig einen meiner Lacke zum Swatchen aus - du darfst jeden nehmen!", nein, ich wurde dann vor diesen monströsen Schrank gestellt und war mit der schieren Anzahl hübscher Lacke total überfordert (Gedankenmitschnitt: "Hach, der ist aber..." - "Oh, der ist ja auch..." - "Aaaah, DEN hab ich ja schon die ganze Zeit an..." - "Awas, den hier hat sie auch noch?" - "Oh ja, den will..." - "Moment, der ist aber auch..."). Bevor man dann in einen katatonischen Zustand verfällt, entscheidet man sich endlich für einen Lack und stellt danach fest, dass man für den zweiten Swatch immernoch keine Ahnung hat, welches Schätzchen als nächstes dran glauben soll. Es war schier zum Verzweifeln... Und dann sitzt man da n diesem Tischchen, hat immernoch zig Lacke vor der Nase und fühlt sich ein bisschen bekloppt (aber nur ein bisschen!).
Aber es ist ja nicht so, dass man da gemütlich allein gelassen wird - Nein! Jeglicher Besuch auf dem roten Sofa wird von den zwei kleinen Knutschkugeln (weitere Fotos hier, hier und hier) kritisch beäugt und besonders von Otto ein wenig tollpatschig bestiegen (ich glaube, ich hatte noch nie so viele blaue Flecke auf meinen Beinen, wie nach diesem Wochenende und zwei Hunden, die mit mir einen echten Hundehaufen gebildet haben!). Die Folgen davon sind natürlich, dass man auf Schritt und Tritt verfolgt und "angemacht" wird - hier Beinchen anschmusen und streicheln lassen, da auf den Schoß hopsen und kraulen lassen und dort noch am besten quer über die Brust legen und betüdeln lassen. Irgendwann schaut man als "Opfer" dann so aus:
War gar nicht so einfach, die ganzen Haare wieder loszuwerden (und hat immernoch nicht so richtig geklappt *hust*) - aber ich muss wirklich sagen, das wars mir wert! Auch wenn ich absolut kein Bulldogen-Fan bin, ich habe mich unsterblich in Otto verliebt! Sogar Elena sagt, dass eine solche Schnute nur eine Mutter lieben kann - hübsch ist Otto nun wirklich nicht, aber einfach ein unglaublich knuffiges Viech... Ein Tollpatsch sondersgleichen, als Wachhund denkbar ungeeignet (wenn die Tür dann zwei Mal ging, merkte auch das Getier, dass anscheinend jemand ins Haus gekommen ist), nicht mit der besten Schlussfolgerungsfähigkeit ausgestattet (man kann sich auch fünf Mal hintereinander den Kopf am Tisch stoßen, weil man jemandem auf den Schoß springen will, es aber zu eng ist!) und mit einem Gedächtnis gesegnet, das einem Sieb gleicht: Ich wurde nämlich jeden Morgen begeistert empfangen und begrüßt, als ob ich völlig neu sei - dabei kam ich nur die Treppe runtergestapft... Wenn ich mir das recht überlege, scheine ich ein Faible für eher ... sagen wir einfach unorthodoxe Gesellen zu haben *kicher*.
Aber mal ehrlich - wer kann dieser Schnute widerstehen, wenn sie sich heimlich an ein Beinchen heranrobbt, einem die Schnauze aufs Knie legt und einen mit diesen Kulleräuglein und einem brummeligen Grunzen anschaut? Ich kanns nicht - ich gebs ja zu! Am liebsten hätte ich Otto ja eingepackt, aber dann wäre der kleine Karl-Heinz ganz unglücklich gewesen und die beiden sind wirklich das zuckersüßeste Hundepaar, das ich jemals gesehen habe. Obwohl Otto definitiv mehr Masse hat, macht der kleine Karl-Heinz den Dicken ganz schön rund, hat ihn aber keine fünf Minuten danach wieder zum Abschlecken dolle lieb...

Liebe Elena, lieber Mr. Elena, lieber Otto, lieber Karl-Heinz (okay und liebes Rosinchen!): Ich danke euch für dieses tolle Wochenende, ihr seid einfach hammermäßig und ich hatte eine Menge Spaß bei euch ♥♥♥!

Ach ja, das Gewinnspiel noch - ich finde ja Set 1 hauptsächlich wegen den "Black polka dots" toll und würde mich gerne dafür ins Töpfchen werfen. Wer noch teilnehmen möchte, hat bis Sonntag Abend Zeit - und ich drücke allen ganz feste die Daumen, dass Otto ihren Namen aus dem Lostopf zieht, ihn nicht komplett vollsabert und wieder ausspuckt.