Montag, 30. April 2012

Und ab und zu macht der April auch, was er soll...

"Los April, sei lieb zu mir!" Das war der große Wunsch am 31. März. Und ich muss sagen, das hat doch ganz gut funktioniert!

1. Freizeitgestaltung: Da ich ja bei meinen Eltern war, gabs hier ein paar Tage Freizeit pur - rumhängen mit Freunden, Lesen, Zeit totschlagen... Grandios! Wieder auf der Arbeit angekommen, kam mehr Chaos auf mich zu, als befürchtet, aber ein bisschen Zeit für mich blieb trotzdem. Das lief diesen Monat schonmal ganz gut und die Prognose für Mai sieht gerade regelrecht bombastisch aus.

2. Sport: Nachdem sich durch den Urlaub doch wieder ein paar Miese angesammelt hatte, bin ich jetzt wieder auf dem aktuellen Stand angelangt. Ab jetzt heißt es also jeden zweiten Tag mein Programm durchziehen und bei besonders viel Motivation auch ein paar Einheiten im Voraus machen. Bei dem schönen Wetter bin ich auch zur Arbeit immer mit dem Fahrrad unterwegs (und inzwischen tut mir der Hintern auch nicht mehr weh), das ist zwar kein Monsterweg, hilft aber zumindest ein bisschen für die Fitness.

3. Kochen: Zugegeben - durch den Besuch daheim ist das Kochen ein bisschen unter den Tisch gefallen. Gerade wenns draußen warm ist, brauche ich nicht zwei warme Mahlzeiten, aber das eine oder andere Mal stand ich dann doch am Herd. Momentan gibt es einfach auch viel zu viele Rezepte, die mich interessieren und die ich noch auf meine Liste stehen habe - aber natürlich gabs von der Familie auch ein ordentliches Fresspaket, das noch vernichtet werden musste.

4. Sinnvoll konsumieren: Die zwei Kiwis mussten dann tatsächlich weg - ansonsten ist diesen Monat nur eine total verschimmelte (aber frisch gekaufte!) Biozitrone in den Müll gewandert. Das ist halt der Vorteil, wenn man im Urlaub ist - da wird der Müll nicht zu Hause produziert. Funktioniert momentan also ganz gut, allerdings gabs natürlich eine Fuhre frisches Gemüse, als ich wieder zu Hause war - und das will jetzt erstmal alles vernichtet werden.

5. Job: Hach ja... Erst denkt man, dass alles perfekt laufen müsste und dann läuft das so gar nicht. An allen Ecken und Enden, bei wirklich jedem Projekt, das ich hier am Laufen habe, haben sich Verzögerungen und Probleme ergeben. Zuerst generelle Genehmigungsprobleme, als diese gelöst waren, dann auf einmal technische Schwierigkeiten bei der Umsetzung, die noch nicht gelöst sind... Leute, die nicht in die Pötte kommen, sich nicht an Fristen halten und dann von mir erwarten, dass ich zaubere. Nicht gerade optimal, viel Ärger und Stress - und noch dazu ein Chef, der mich für eine Zukunft verplant, nach der er mich noch nicht einmal gefragt hat.

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Ob der April mich gelassener gemacht hat, weiß ich nicht - in einigen Fällen bestimmt, aber auch erst, nachdem mich das ein paar Nerven gekostet hat. Auf jeden Fall hatte ich aber sehr viel Spaß diesen Monat - ich glaube, ich hab so viel gelacht, wie schon lange nicht mehr. Klar, großer Vorteil, wenn man sich in der Heimat mit Freunden und lieben Menschen treffen kann, aber auch (oder gerade?) hier in Hamburg gab es in der letzten Zeit viele tolle Situationen, in denen ich mit anderen, aber auch ganz ordentlich über mich lachen musste.

Insgesamt betrachtet muss ich sagen, dass der April ein echt ordentlicher Monat war. Und das Beste ist: Er verspricht viel Potenzial für Mai! Ich freu mich erstmal auf den letzten Aprilabend und starte morgen schonmal perfekt in den neuen Monat - da ist nämlich ein Besuch im Zoo geplant!

Sonntag, 29. April 2012

Maybelline mini Colorama 120 Urban Turquoise

Heut gibts - trotz des fiesen Nagelunfalls - eine knallige Farbe auf den Nägeln, schließlich wird es jetzt so langsam ja wirklich Frühling und ein bisschen gute Laune auf den Fingerchen schadet nicht. Trotz der immernoch großen Auswahl, fiel die Entscheidung diesmal relativ schnell und auf den letzten der drei "mini Colorama"-Lacke von Maybelline, die mir meine Mama mal mitgebracht hatte.

"Urban Turquoise" wird seinem Namen wirklich gerecht - es handelt sich um ein tolles, knalliges Türkis, das nach zwei Schichten deckend ist. Ich würde sagen, dass ist ein Türkis mit deutlich mehr Grün- als Blauanteil, aber das ist ja generell Geschmackssache. Ich hab ein bisschen gepatzt beim Auftrag, sodass sich leider ein paar kleine Bläschchen gebildet haben, die dann auch mit Top Sealer nicht wegzukriegen oder zu übertünchen waren - Shit happens!
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum Maybelline bei uns nur Rottöne in der mini Colorama-Reihe hat - die sind mit 1,95€ bezahlbar und anscheinend gibt es ja andernorts "richtige" Farben. Ich finde auf jeden Fall "Urban Turquoise" ist ein ganz toller Farbton, der perfekt in den Frühling und den Sommer passt.
Wie so viele Mischfarben kommt es auch bei "Urban Turquoise" ein bisschen auf den Lichteinfall an - mal wirkt der Lack ein wenig grünlicher, mal einen Hauch bläulicher; mal etwas dunkler und mal etwas heller. Aber auf jeden Fall eine sehr intensive Farbe, mit der man überall auffällt. Was die Haltbarkeit angeht, liegt der Lack im Mittelfeld - nach drei Tagen habe ich mit deutlich sichtbarer Tipwear ablackiert. Das Ablackieren an sich ging recht problemlos, allerdings hat dieser quietschige Lack meine Nägel verfärbt. Immerhin nicht komplett, sondern erst ab ca. der Mitte des Nagels bis zur Spitze hin - aber dafür ziemlich dunkel... Unschön, aber zumindest hab ich damit einen sehr einleuchtenden Grund, nicht ohne Nagellack rumzulaufen!

Samstag, 28. April 2012

Von Ordnung im Kleiderschrank...

... konnte ich zugegebenermaßen in der letzten Zeit teilweise nur träumen. Ich habe drei große Schubfächer und dort Socken, Unterwäsche und Shirts untergebracht. Während es mit Shirts relativ einfach ist, die ordentlich zu halten (wenn man die einfach übereinanderstapelt, kann man da ja nicht allzu viel falsch machen), war das in meiner "Kleinkram"-Schublade deutlich schwieriger. Irgendwann haben nämlich immer die Socken die Herrschaft übernommen und sich ausgebreitet - bis mal wieder eine große Aufräumaktion angesagt war und das Ganze von vorne losgehen konnte.

Als ich aber mit meinem besten Freund bei Ikea unterwegs war und dort die Gewürzregale kaufte, fielen uns beiden ein paar Ordnungsfächer in die Hände - zugegeben, ich brauchte ein paar Minuten, bis mir klar wurde, dass ich sie haben wollte, aber letztendlich sind zwei unterschiedliche Ausführungen davon für mich in den Einkaufswagen gewandert. Und nicht nur bei Schminke, nein, auch bei Klamotten muss ich Ole zustimmen: Ordnung muss sein! Bzw. macht sie einem das Leben unglaublich viel angenehmer in einigen Bereichen (nicht in allen! Ab und zu gilt einfach auch: "Nur ein Genie beherrscht das Chaos!").
Diese Ordnungsdinger gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben (und leider nicht alle in lila), preislich liegen sie glaube ich irgendwo um die 8€ pro Set, also durchaus akzeptabel. Nachdem ich die Teile also irgendwann ausgepackt habe, habe ich mich drangemacht, meine Strumpfhosen zu sortieren (die flogen auch alle wild durcheinander rum), meine Socken und alles andere in ein passendes Fach zu packen und das dann in meine Schubfächer einzupassen. Und ich muss sagen: das funktioniert!
Gerade bei diesen winzigen lilanen Fächern war ich mir unsicher, wofür die gut sein sollen - aber dann fielen mir meine Feinsöckchen in die Hand und die passen da einfach perfekt rein! Endlich fliegt da nicht mehr alles durcheinander und vor allem - dauerhaft! Ich weiß, dass ich schon früher mal nach solchen Fächern geguckt hatte, aber nirgendwo welche in der passenden Höhe gefunden hatte - und Körbchen sind meistens zu hoch für so ein Schubfach. Da hat sich doch der Ikea-Ausflug doppelt gelohnt!

Freitag, 27. April 2012

Anubis - Wolfgang Hohlbein

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mir "Anubis" bei Weltbild mal mitgenommen, um es mir als kleines Beiwerk zum Geburtstag schenken zu lassen. Bei Hohlbein, so dachte ich, kann man nicht so wirklich viel falsch machen (wenn man denn den Autor mag), also packte ich den kleinen Wälzer mit immerhin über 700 Seiten ein.
Als ich das Buch dann zur Hand nahm, war ich entsprechend gespannt, worum es denn gehen sollte - das Cover und der Titel deuten schon darauf hin, dass Ägypten und eine gewisse Gottheit eine Relevanz in diesem Werk haben sollten. Aber die ersten hundert oder sogar hundertfünfzig Seiten lang hatte ich eher das dringende Bedürfnis, das Buch wieder wegzulegen oder in den Kamin zu schmeißen - es war nämlich stinklangweilig. Die Vorgeschichte des bzw. der Protagonisten wurde sowas von langatmig und uninteressant dargestellt und mir fiel es generell ziemlich schwer, die Szenerie erstmal einzuordnen - in welcher Zeit befinden wir uns denn eigentlich? Das genau zu lokalisieren, war gar nicht so einfach...

Und auch nach dem ersten Viertel wurde es nicht unbedingt besser - zwar kam dann etwas mehr Geschichte und Action rein, aber an vielen Stellen fand ich das Verhalten des Protagonisten nicht so ganz nachvollziehbar und eigentlich hätte er sich selbst mehrfach aus dem Buch abschaffen müssen... Die langatmigen Beschreibungen ermüden einen als Leser ganz schön und nehmen auch immer wieder auch nur das kleinste bisschen Schwung, das sich aufbauen konnte, wieder aus der Geschichte heraus. Nichtmal die Charakter sind ansprechend gezeichnet - so richtig konnte ich niemanden aus der Geschichte leiden und schon gar nicht nachvollziehen, warum sich wer wie verhielt. Auch wenn ich Hohlbein ansonsten gerne lese - das hier war ein totaler Griff in die Toilettenschüssel!

Double Chocolate Cookies

Eigentlich hatte ich mir eingebildet, dass ich gestern noch zu einer halbwegs akzeptablen zeit zu Hause wäre, um noch mein zuckersüßes Posting zu verfassen - aber erstens kommt es bekanntlich anders und zweitens, als man denkt. Deswegen verspätet heute ein paar Schoko-Cookies, die ich in Anlehnung an ein Rezept von Anna gebacken haben.

Zutaten:

250 g Zartbitterschokolade
100 g weiße Schokolade
180 g Mehl
150 g Zucker
110 g Butter
30 g Kakao
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwa 100 ml Milch

Etwa 150 g der Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit Butter mit Zucker cremig schlagen, dann das Ei und den Vanillezucker unterrühren und die geschmolzene Schokolade dazugeben. In einer zweiten Schüssel Backpulver, Mehl, Kakaopulver und Salz vermischen und zu der Buttermasse geben. An dieser Stelle sollte dann die restliche (also Zartbitter- und weiße) Schokolade gehackt unter den Teig - allerdings war mein Teig staubtrocken und ich habe noch mit etwas Milch nachgeholfen, damit zumindest der Anschein von Teig erweckt werden konnte. Auf ein Backblech dann Teighäufchen setzen und diese bei 150 Grad etwa 15 Minuten backen.
Aus der Menge an Zutaten habe ich insgesamt drei Bleche mit je neun Cookies rausgekriegt und wenn sie auch optisch sicherlich nicht spekakulär aussehen, sind sie unglaublich lecker geworden. Auf der Arbeit wurden sie mir regelrecht aus den Fingern gerissen (zugegeben, das ist nicht sonderlich ungewöhnlich) und auch nur lobend kommentiert... Dürfte auch schwierig sein, bei einer so süßen Versuchung, die einfach großteils aus Schokolade besteht, nicht begeistert zu sein. Ich mochte die Cookies leicht warm am meisten - weil dann noch der Schmelz der Schokoladenstückchen so richtig besonders toll war, aber auch abgekühlt machen die Cookies genug her, um sie definitiv mal wieder zu backen!

Mittwoch, 25. April 2012

Kiko Frozen nail lacquer 05 Plum noir

Als kleine Abwechslung nach den zwei hellen Lacken musste mal wieder was Dunkleres her - und da ich gerade schon in der Kiko-Ecke gelandet war, habe ich mir einfach den nächsten Lack aus der Reihe geschnappt: "Plum noir" aus der Frozen-Reihe. Im Fläschchen sieht der Lack wie ein Dunkellila aus - also wegen mir eine schwarze Pflaume, wobei ich eher an Aubergine gedacht hätte.

Ich habe mal wieder abends lackiert und dachte eigentlich, dass mit zwei Schichten alles gut sein müsste - im Nachhinein hätte ich aber doch lieber drei Schichten lackieren sollen. Die zwei Schichten ließen sich aber gut auftragen und sind recht flott getrocknet, trotzdem kam noch ein Top Sealer drüber. Am nächsten Morgen habe ich festgestellt, dass das ein bisschen zu Shrinkage an den Spitzen geführt hat - damit war auch abzusehen, dass die Tipwear nicht allzu lange auf sich warten lassen würde.
Die Farbe ist bei normalem Tageslicht recht schwer einzufangen - da spiegelt irgendwie viel zu viel beim Fotografieren... Das hab ich allerdings nicht abgestellt gekriegt, deswegen muss das Foto halt so herhalten. "Plum noir" ist definitiv ein ziemlich dunkler, leicht rotstichiger (sieht man an den Rändern ganz gut und am Zeigefinger scheints durch den Lichteinfall auch ein bisschen durch) Violetton. Teilweise hatte ich beim Draufgucken das Gefühl, dass die Farbe schon nahe an Schwarz dran ist - aber das hängt wirklich nur vom Licht ab.
Im Sonnenlicht wird dann deutlich, dass es sich hier um einen Lack mit ordentlichem Rotanteil und sogar kleinen (blauen?) Schimmerpartikelchen handelt - und man sieht auch, warum ihm drei Schichten besser gestanden hätten. An einigen Stellen deckt der jetzt deutlich roter angehauchte Lack noch nicht ganz perfekt.

Und als ob die ganzen netten Worte zu meinen Nägeln ein böses Omen gewesen wären, beschlossen meine Nägel, sich einer nach dem anderen von mir zu verabschieden und abzubrechen. Zuerst erwischte es den Zeigefinger, als ich gerade ein paar Kleinigkeiten gekauft hatte *meeeh* - und ich musste mit einem komplett zerfetzten Nagel nach Hause strampeln. Da ich aber noch keine Lust hatte, neu zu lackieren (und eigentlich nicht wirklich mit Aceton an meinen kaputten Nagel ran wollte), habe ich zwei Crackle-Lacke rausgeholt und sie einfach drübergepinselt.
Zuerst hab ich den goldenen Crackle von 17 cosmetics genommen - das Gold hat mir aber nicht so wirklich zugesagt, also wurde noch "Violet fusion" von p2 drübergepinselt und so fand ich das Bild doch deutlich stimmiger. Der kleine Krüppelfinger schaut logischerweise nicht gar so hübsch aus, aber dafür ist das Crackling auf den anderen Nägeln wirklich hübsch geworden und hat auch ein bisschen die Tipwear verdeckt. Zur Haltbarkeit gibts dementsprechend nicht so wirklich viele Infos - aber macht euch drauf gefasst, dass es demnächst (leider) wieder kürzere Nägel bei mir gibt...

Dienstag, 24. April 2012

AMU-Dienstag: alverde Pigmente Teil 2

Heute ein bisschen zu späterer Stunde, aber maedchen und ich präsentieren euch einen weiteren Teil unserer AMU-Dienstags-Reihe und haben uns heute drei weiteren Pigmenten von alverde (bzw. eigentlich nur zweien, einer der Protagonisten kam schon letzte Woche vor) gewidmet, die wir beide in unserem Schminkkästchen finden konnten: "Dark mocca", ein dunkles Braun, darf sich mit "Granite grey", einem schlichten Grau und "Nude rose", dem hellen Rosaton, vergnügen.
Während ich den dunklen Mokka gleich ins Herz geschlossen habe (Brauntöne mag ich einfach unglaublich gern, vor allem satte, dunkle Braunnuancen) und mich mit der nackten Rose schon letzte Woche  angefreundet habe, hat es mir der graue Granit doch schwer gemacht. Einfach aufs Lid ist der nicht zu bringen, ohne eine weiße Base sieht man eigentlich gar nichts von dem Grau und auch mit Base muss man schon viel guten Willen (und diverse Schichten!) aufbringen, um den Farbton mehr als nur zu erahnen.
"Granite grey" kam aufs bewegliche Lid, "Nude rose" großzügig in die Lidfalte und mit "Dark mocca" habe ich noch einen schönen Rahmen um meine ganze Pinselei gezogen. Die Kombination von Grau und Braun fand ich gar nicht so einfach und habe mich letztlich für diese, relativ "getrennte" Variante entschieden. Da sowohl "Nude rose" als auch "Granite grey" nicht übermäßig auffällig sind, bildet "Dark mocca" da doch einen schönen Kontrast und das AMU bleibt trotzdem noch tauglich für den Alltag.
Dieses Mal habe ich mich (ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit!) gegen einen Lidstrich entschieden - ich hatte die Befürchtung, dass der dann den grauen Ton deutlich dominiert und ich glaube, damit lag ich nicht allzu falsch. Was ich jetzt mit diesem etwas zickigen, grauen Pigment machen soll, weiß ich noch nicht so ganz - richtig sympathisch ist es mir jedenfalls nicht geworden (leider)... Aber dafür ist "Dark mocca" doch ein wirklich hübsches Stückchen und ich bin ganz gespannt, was maedchen aus dieser Kombination gemacht hat!

Von wegen Freitag, der 13.!

Ich sag euch, Dienstag, der 24. ist viel, viel schlimmer!

Ich gebs zu, ich bin nicht ganz unschuldig - ich hab heute Nacht nicht übermäßig viel geschlafen, hatte aber heute früh einen Chauffeur zur Arbeit und musste deswegen um 7:30 Uhr fertig sein. Außer einem Puder und meiner Mascara hab ich heute früh in der Eile nichts an Schminke zur Hand gehabt (so ist das, wenn man panisch aufräumt und einfach alles in Schränke wirft) - grundsätzlich nicht schlimm, aber bei der Suche habe ich eine kleine Kram-Lawine ausgelöst, die sich dann aus dem Schränkchen auf den Fußboden ergossen hat...

Im Auto fiel dann das Stichwort "Frühstück" und mir ging auf, dass ich komplett vergessen hatte, mir was zu Essen mitzunehmen - nicht einmal einen Müsliriegel hatte ich mir gegönnt. Schwamm drüber, ab auf die Arbeit, Rechner an und... Nichts. Diese blöde Kiste weigerte sich, mich mit meinem Profil anzumelden und mir so Zugang zu meinem Thunderbird und meinem Kalender zu gewähren. Um 7 nach 8 Uhr morgens war allerdings auch der Zuständige noch nicht erreichbar, also probierte ich es mit dem guten alten "Schalte die Kiste aus und wieder an, vielleicht hilft das ja" - tat es aber nicht. Keiner der PCs wollte mich anmelden...

Als ich um kurz vor 10 endlich jemanden erreichte, wurde dort auch erstmal mit Ratlosigkeit reagiert - seltsam sei das, aber man kümmere sich darum, müsse hier mal sehen, da mal schauen und Profile vom Server auf den lokalen PC kopieren und notfalls in der Datenbank das Profil wieder aufspielen. Komplizierte Angelegenheit, die ein paar Stündchen gedauert hat - der Rechner konnte einfach nicht schneller kopieren. Als mein PC mich dann wieder "erkannte" und mich mit meinem Desktop und Mailprogramm begrüßte, hatte ich gerade mal Zeit, eine Mail zu schreiben und einen Termin in meinen Kalender einzutragen. Dann tat es ein leises *pfitzsch*, mein Monitor wurde schwarz, der Rechner war aus und mein Wasserkocher tat auch nicht mehr - irgendwie hatte sich meine Steckdosenleiste verabschiedet...

Nachdem ich 20 Minuten auf der Suche nach jemandem war, der mir helfen konnte, bekam ich die (sehr nette) Auskunft, dass man gleich den Elektriker anriefe und der sich das dann anschauen würde - für heute solle ich doch nach Hause gehen. Tat ich dann auch und als ob das nicht genug wäre, flutschte mir noch im Bad mein Handy aus der Hosentasche, knallte auf die Fliesen und beschloss, ein paar Plastikteilchen von der Abdeckung zu verlieren... Mal sehen, was heute Abend noch alles passiert - ich setze mich jetzt erst einmal an das AMU-Posting für heute Abend...

Sonntag, 22. April 2012

Kiko Nail lacquer 305 Light green chrome

Und sonntäglich grüßt ein Nagellackposting auf dem Sofa! Heute ein definitiver Frühjahrslack (zumindest aus meiner Sicht), den ich bei Kiko eingepackt habe - und trotz besseren Wissens der Verkäuferin geglaubt habe. "Deckt der denn überhaupt?" hatte ich sie nämlich gefragt, da mir die Farbe sehr sheer schien. "Klar, in zwei Schichten ist das perfekt!" antwortete die nette junge Dame und nahm den Lack einfach mit, obwohl ich nicht so ganz von ihrer Antwort überzeugt war.

"Light green chrome" gibt ja schon einen guten Hinweis auf die Farbe: Ein helles Grün, das dann ein leicht metallisches Foil-Finish hat. Der Auftrag des Lackes hat mich aber fast wahnsinnig gemacht - denn die Basis, in der diese grünlichen Partikelchen schwimmen ist entweder komplett klar oder nur ganz dezent leicht grünlich angetönt. Für eine halbwegs (mit Betonung auf halbwegs) akzeptable Deckkraft habe ich drei Schichten gebraucht - und als "deckend" ist der Lack nur zu bezeichnen, wenn man nicht zu genau und schon gar nicht gegens Licht guckt.
Die Trockenzeit war zwar okay, aber ich hatte am Schluss trotzdem keine Lust mehr und habe meinen Top Sealer drübergeklatscht. Eigentlich könnte da ein bisschen mehr Farbe im Lack sein, aber ich mag den Ton irgendwie trotzdem - so ein bisschen unschuldig frühlingshaft. Als Topper über Cremelacken taugt er bestimmt besser, denn als Solokünstler, aber ich wollte ihm eine Chance geben.
Etwas doof ist nur, dass durch diese partikelgeladene Base der Lack extrem uneben wird und sich das auch durch den Topcoat nicht ganz beheben lässt. Ich vermute mal, das passiert, wenn sich die Partikelchen nicht plan auf dem restlichen Nagel ablegen, sondern eben "senkrecht". Was die Haltbarkeit angeht, lag der Lack im Durchschnitt - nach zwei Tagen gab es zwar Tippwear, aber die ist ja bei hellen Lacken nicht so tragisch. Am vierten Tag kam er dann aber ab und hat mir eine unglaubliche Freude beim Ablackieren gebracht - ich glaube, ich habe an jeder Hand gut sechs Wattepads verbraten, weil sie sich an diesen kleinen Teilchen ständig aufgerissen haben.

So und das dürften für einige Zeit die letzten Bilder mit so hübschen Nägeln sein - ich habe mir nämlich fleißig einen nach dem anderen abgebrochen und sie dann letztlich doch ziemlich weit runtergekürzt *schnief*. Mir blutet zwar ein kleines bisschen das Herz, aber so ist das halt - ich bin keine Maschine und meine Nägel haben ihren eigenen Willen!

Samstag, 21. April 2012

Lidschatten 1 x 1: Rot und Blau


Das Lidschatten 1 x 1 kursiert ja schon einige Zeit und vor meinem Urlaub hatte mich maedchen mit der für mich unsäglichen Farbkombination Rot und Blau getagged. Nochmal kurz das Prozedere, für diejenigen, die es (noch) nicht wirssen:

Die Regeln des Lidschatten 1x1:

Weiß - Rosa - Pink - Lila - Flieder 
Gelb - Orange - Rot - Gold - Bronze 
Blau - Grau - Silber - Grün - Türkis 
Kupfer - Braun - Taupe - Beige - Schwarz

  • Bloggerin 1 sucht zwei Farben aus der Liste aus z.B. Rosa+Braun und tagged jemanden
  • Bloggerin 2 wird getagged, und muss mit den ausgewählten Farben ein AMU schminken (natürlich nur, wenn ihr mitmachen möchtet!) also z.B.: Rosa+Braun= AMU
  • Das AMU präsentiert Bloggerin 2 in einem Post und dann tagged sie wie üblich andere Bloggerinnen, welche jeweils unterschiedliche Kombis von ihr erhalten.
 Rot und Blau sind zumindest in der Kombination definitiv Killerfarben - Blau steht mir (meiner Ansicht nach) so überhaupt nicht und nach einem Rotton musste ich ordentlich suchen, aber ich habe es geschafft!

In meiner Sleek "Chaos" gibt es einen Rotton und auch ein quietschiges Blau, dazu kamen noch alverde "Nude rose", Sleek "Zing" und ein Pigment von Basic Concept. Ein dunkelblauer Kajal von MNY, eine Catrice-Mascara und eigentlich noch ein dunkelblauer Liquidliner von Catrice, aber der hat sich irgendwie versteckt...

Das Ergebnis ist zumindest im ersten Schritt ziemlich knallig - ich glaube, so würde ich mich allerhöchstens auf eine Party oder in die Disko trauen, für meine Alltag ist das auf keinen Fall tauglich (und die Farbkombination auch ein bisschn schwierig...).
Den blauen Ton aus der Sleek-Palette habe ich noch ein bisschen mit dem Pigment von Basic Concept betupft, so komplett matt hat mir das AMU nicht gefallen. Auf den roten Lidschatten gabs ein bisschen was von "Zing" und dann nochmal eine Schicht rot - so gab es einen richtig hübschen Rotton und ich muss sagen, dass ich so langsam verstehen kann, warum viele auf rote AMUs stehen.
Am unteren Wimpernkranz habe ich nur das Blau aufgegriffen und genauso wie im Innenwinkel ein kleines bisschen "Nude rose" verteilt. Der dunkelblaue Kajal auf der Wasserlinie war ein Versuch und ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob mir das gefällt oder nicht. Generell bin ich nicht so ganz zufrieden, aber es taugt zumindest halbwegs, oder?
Da mir das Ganze fürs Rausgehen zu knallig war und ich unglaublich gut im Verblenden, Verwischen und generell "unsichtbar machen" bin, habe ich mir "Nude rose" geschnappt und versucht, das ganze AMU deutlich softer zu machen, damit ich mich damit auch aus der Tür trauen konnte.
Das war dann doch eine Variante, mit der ich guten Gewissens rausgehen konnte (wenn auch nur kurz). Da ich momentan noch zwei weitere AMUs aus dem 1 x 1 in der Schlange habe (gibt es übrigens jemanden, der demnächst damit getagged werden möchte?), kommt nur die Rache auf dem Fuße und maedchen kriegt die Kombination Lila und Grün!

Freitag, 20. April 2012

Lena vs. Gewürzregale = 2:0

Als ich über Ostern bei meinen Eltern war, war ich auch mit meinem besten Freund unterwegs. Der ist gerade in eine neue Wohnung gezogen und musste nochmal zu Ikea, ein paar Sachen umtauschen und zurückbringen. Zu Ikea wollte ich doch glatt mit, mein Gewürzregal brauchte nämlich noch ein Brüderchen und da es von Ikea stammte, waren meine Hoffnungen groß, dort Familienzuwachs zu finden.

Ich wurde nicht enttäuscht und konnte recht schnell ein Grundtal-Regal einpacken und habe es brav nach Hamburg gefahren (ja, ich hätte durchaus auch in Hamburg zu Ikea fahren können... Aber das ist so weit weg von mir und nur wegen einem popeligen Gewürzregal? Näää, lohnt nicht!). Heute habe ich es ausgepackt, weil ich die beiden Regale dann an die Wand schrauben wollte - mein altes hing ja an der Stange und wackelte dadurch ein bisschen. Für zwei ist an der Stange kein Platz, also war das Festschrauben die schlauste Variante.

Dummerweise hatte ich nicht bedacht, dass inzwischen jemand auf die Idee gekommen sein könnte, das Gewürzregal ein bisschen umzugstalten. Haben sie aber und ich hatte meine liebe Mühe damit, das neue Teil an die Wand zu kriegen - aber ich war erfolgreich! Das Ergebnis begeistert mich leider nur mittelmäßig, aber seht selbst:
Beim neuen Regal sind die Haken um Aufhängen gleich in die Leiste integriert - beim alten konnte ich die abmachen. Da ich keine Flex oder Metallsäge habe, musst eich also die blöden haken mitmontieren, aber das war noch nicht der ganze Ärger! Beim alten Regal sind die "Auflagen" (das Zeug mit dem Gitter halt) an den Leisten montiert und das Regal wird durch zwei Schrauben oben und unten an der Wand befestigt. Beim neuen Regal sind die drei Auflagen separat und müssen erst an die Leisten geschraubt werden - das mit lauter rechten Winkeln hinzukriegen, ist gar nicht so einfach! Aber - es gibt keine separaten Löcher für die Wandmontage, d.h. ich musste die obere und die untere Auflage mit langen Schrauben durch die Leisten in die Wand schrauben... Was für ein Spaß das mit dem markieren war, brauche ich glaube ich nicht zu sagen - meine Wasserwaage ist nicht die leichteste, leider.

Aber jetzt sind beide Regale laut Wasserwaage waagerecht an der Wand montiert und auch eigentlich auf gleicher Höhe - allerdings sind die Auflagen beim alten Regal ein bisschen "senkrechter" montiert, als die vom neuen Regal maximal montierbar sind... Also auch da sind die beiden Regale nicht so ganz identisch, leider. Immerhin kann ich jetzt alle meine Gewürzgläschen in die Regale stellen - wenn ich sie befüllt habe. Denn neben Ikea haben wir auch einem Gewürzladen einen Besuch abgestattet und ich konnte einfach nicht widerstehen, mir ein paar neue Beutelchen mit spannendem Inhalt zuzulegen...

Donnerstag, 19. April 2012

Schokopudding

Wer kennt ihn nicht, den heißgeliebten Schokpudding! Bei meinen Großeltern gab es früher öfters mal Pudding zum Nachtisch und Schoko stand damals bei mir hoch im Kurs. Aber mit der Zeit merkt man doch, dass das Tütchenpulver nicht so ganz das Wahre ist... Und ich gebe zu: Ich hatte absolut keinen Plan, wie man denn bitte Pudding selber machen sollte - das müsste doch ziemlich kompliziert sein? Pustekuchen! Pudding kochen ist pupseinfach, braucht nur wenige Zutaten und geht ratzfatz! Das Grundrezept habe ich mir bei Steph geliehen und war beim ersten Mal richtig erstaunt, dass es so einfach und so lecker ist!

Zutaten:

250 ml Milch
20 g Kakao
20 g Zucker
15 g Maisstärke

In einen Topf etwa 210 ml der Milch geben, Kakao und Zucker gleich dazu und das Ganze auf dem Herd zum Kochen bringen. In einer kleinen Schüssel die übrigen 40 ml Milch mit der Maisstärke verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Sobald die Kakao-Zucker-Milch kocht, von der Platte nehmen und die Stärke-Milch einrühren. Das Ganze dann nochmal auf die Platte schieben und aufkochen lassen - fertig.
Wer mag (so wie ich!) kann den Pudding dann schon mal warm futtern, ansonsten wie gewohnt in Schälchen füllen und abkühlen lassen. Im Gegensatz zum Fertigprodukt hat der selbstgemachte Pudding eine ganz tolle, cremige Konsistenz und kann nach Belieben im Geschmack verändert werden: Vanille dazu, Sirup unterschiedlicher Geschmacksrichtungen, Zimt oder Muskat - oder auch Kakao- oder Kaffeebohnensplitter, Kokosflocken, Nüsse oder Mandeln... Und auch die Zuckermenge kann man gut regulieren, mir sind meistens die fertigen Puddings einfach zu süß.
Die selfmade-Variante ist nicht wirklich aufwändiger, als ein Puddingpulvertütchen in Milch einzurühren, aber um Längen leckerer! Schön ist natürlich noch, dass man mit dem Anteil an Maisstärke variieren kann, wie fest der Pudding wird - bei Tütchen gibt es ja nur eine Konsistenz... Auch wenn Pudding nicht unbedingt zu den typischen Sommerspeisen gehört, bin ich gerade ein bisschen im Puddingfieber und muss definitiv noch ausprobieren, ob man mit Cappuccinopulver ein gutes Ergebnis kriegt...
So eine 250 ml - Portion reicht für ein Ikea-Schüsselchen und ein paar warme Löffelchen gleich aus dem Topf - also die perfekte Singlegröße... Und wenn ich Schokogeschmack nicht so toll finden würde, hätte ich bestimmt schon eine andere Geschmacksrichtung ausprobiert, aber irgendwie erliege ich immer wieder dem Kakaopulver...

Mittwoch, 18. April 2012

Orly "Birds of a feather" Nite owl

Nach den ollen Nagellackkamellen gibt es heute mal einen weniger alten Lack und zwar "Nite owl" aus der "Birds of a feather"-Collection von Orly. Als ich mir die Kollektion bestellt habe, war "Nite owl" sicherlich nicht der Lack, der den Ausschlag gegeben hat... Aber er ist doch ein ziemlich hübscher, wie ich jetzt festgestellt habe.

Nach der ersten Schicht hatte ich ernsthafte Bedenken, ob da überhaupt jemals irgendwas deckend wird, denn der erste Auftrag war wirklich ziemlich sheer. Mit dem zweiten wurde aber alles gut (und der war nichtmal wirklich dicker als der erste!) und es gab ein deckendes Ergebnis. Zugegeben - wenn man gegens Licht schaut, sieht man schon die eine oder andere leicht hellere Stelle, aber für den Normalsterblichen ist der Lack deckend. Drüber kam, wie so oft, eine Runde Top Sealer und voilà!
Die Farbe ist ein Beige, würde ich sagen. Aber es ist kein reiner Cremelack, sondern mit vielen kleinen Schimmerpartikelchen versehener Lack. Ich bin mir immernoch nicht so ganz sicher, ob die Teilchen jetzt golden oder silbern sind, das hängt nämlich ein bisschen vom Lichteinfall ab. Auf jeden Fall machen diese Teilchen den ansonsten eher ein bisschen langweiligen Lack richtig toll: Es schimmer nämlich wirklich wie wild, der Beigeton wird dadurch aus meiner Sicht deutlich aufgewertet!
Auch mit Blitz kommt dieser feine, tolle Schimmer (auf dem oberen Bild sieht man ihn auch gut im Fläschchen) super raus... Ich muss (leider) sagen, dass das wieder ein toller Lack von Orly ist - immerhin ist in den Fläschchen auch immer ordentlich Inhalt drin (18 ml!) und ich werde mich definitiv lange an diesem Schätzchen erfreuen können. Gerade, wenn man eher nude Nägel braucht, aber trotzdem eine kleine Besonderheit haben will, ist "Nite owl" die richtige Wahl.
Zur Haltbarkeit kann ich dieses Mal so einiges sagen, denn ich habe den Lack Dienstag Abend lackiert und am Mittwoch in der Woche drauf ablackiert. Ich hatte ihn also sieben volle Tage auf den Nägeln und dementsprechend auch mehrere Back- / Koch- / Spül- / Dusch- / Haarewaschaktionen damit durchgemacht. Insgesamt hatte ich nach diesen sieben Tagen Tragezeit wie man sieht ein bisschen Tipwear und an vier Nägeln kleine abgeplatzte Ecken (hier: am Zeige- und Mittelfinger). Nach einer Woche hätte ich ein deutlich dramatischeres und schlimmeres Bild erwartet und war dementsprechend positiv überrascht. 

Wenn mir am Zeige- und Mittelfinger nicht die Nägel mal umgeknickt wären, wären sicherlich auch diese Ecken im Lack nicht entstanden... Aber ich finde das Ergebnis so oder so grandios und es zeigt, dass der Lack wirklich was draufhat! Dass das Ablackieren überhaupt kein Thema war, muss ich glaube ich nicht erwähnen - trotz der kleinen Schimmerteilchen ging alles ohne Probleme ab, aber bei der Tragezeit hätte ich auch ein paar Zickereien in Kauf genommen.

Dienstag, 17. April 2012

AMU-Dienstag: alverde-Pigmente

Nach der Osterpause geht's heute weiter mit der AMU-Dienstag-Aktion. Nach der "Oh so special"-Reihe haben maedchen und ich uns mal angeschaut, was wir so an gemeinsamen Lidschatten haben - und sind auf erschreckend wenige gestoßen. Aber ein paar alverde-Pigmente haben wir dann doch im jeweiligen Bestand gefunden und widmen uns diese und nächste Woche diesen Schätzchen. Für heute haben wir uns "Sage", "Aubergine" und "Nude Rose" ausgesucht.
Mal kurz die drei geswatcht - Sage ist dunkelgrün, Aubergine ein rotstichiger Lilaton und Nude Rose ein dezenter, heller Rosaton. Bisher hatte ich lediglich "Nude Rose" ab und zu mal verwendet, die anderen beiden Töne waren noch versiegelt - eigentlich schade, denn ich finde sie sehr hübsch. Allerdings haben sie sich (für mich) als sehr schwierig herausgestellt. Insgesamt habe ich tatsächlich fünf Versuche gebraucht, um ein AMU hinzukriegen, das überhaupt ein bisschen Farbe hat - und so ganz das Wahre ist das trotzdem nicht.
Hei nun - im Innenwinkel gibt es ein bisschen nackiges Rosa. auf dem Lid ist die Aubergine zu finden und als Lidstrich durfte dann Sage ran (ich hatte auch probiert, Sage zum Verdunkeln im Außenwinkel zu nehmen, aber das gab nur einen langweiligen Einheitsbrei). Während "Sage" und "Aubergine" im Pöttchen und beim Swatch auch noch ein paar Glitzerpartikel haben, scheinen sie sich bei mir auf den Augen irgendwie zu mattieren und nur noch wenig zu glitzern, leider.
Ich habe mit unterschiedlichen (farblichen und farblosen) Lidschattenbases versucht, irgendwie die erhoffte Farbintensität hinzukriegen - hat aber alles nicht so recht geklappt. Wildes Auftupfen der Lidschatten hat nur zu mehr Fallout geführt, aber nicht das erhoffte Plus an Farbe gebracht. Irgendwie habe ich mich dann doch geschlagen gegeben und finde das AMU beim Blick in den Spiegel auch recht hübsch und gar nicht so blass, wie es auf den Fotos rüberkommt - immerhin ist es alltagstauglich (so langsam scheint mir das ein Schimpfwort zu sein)!
Die Aubergine mag ich vom Grundton her eigentlich sehr gerne, aber irgendwie wollte das Pigment nicht so recht mit mir... Auch Sage gefällt mir gut und wird definitiv wieder verwendet - vielleicht kriege ich sie dann auch ein bisschen glitzernder hin, denn gerade auf dem Auge wird bei mir einfach alles matt.
Definitiv keine Glanzleistung - aber das waren die vier vorhergehenden Versuche auch nicht. Wer die Pigmente zu Hause hat und mir gerne zeigen will, was man damit Tolles zaubern kann: Fühlt euch frei, ich lasse mich da gerne belehren und bin für sämtliche Tipps dankbar! Ansonsten schaut unbedingt bei maedchenspricht vorbei und schaut euch ihr AMU mit den drei Pigmenten an - ich wette, das knallt mehr als meins.

Montag, 16. April 2012

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub - Plan und Realität

Eigentlich hatte ich den heutigen Tag recht chillig geplant - gemütlich auf die Arbeit radeln, die Tatsache akzeptieren, dass ich aufgrund unabwendbarer Tatsachen erst gegen 22 Uhr wieder zu Hause bin, ein paar Sachen erledigen, mit meinem Chef sprechen und in Ruhe arbeiten. Ich finde, das klingt gar nicht nach so wirklich viel, das ich mir für diesen Tag gewünscht hätte - gemütlich etwas arbeiten und ein paar Emails beantworten.

Allerdings kam ich heute Morgen im Büro an - mein Chef begrüßt mich mit den Worten "Hi, schön, dass du wieder da bist - ich muss gleich weg und hab keine Zeit. Aber wir müssen dringend was besprechen - später." - aha, gut, dann komme ich (schon wieder) nicht dazu, die wichtigen Themen anzusprechen... Schön, dann nicht - also Rechner angemacht, der 25 Minuten gebraucht hat um sich hochzufahren. Vielleicht wollte er mich bestrafen, weil ich ihn eine Woche nicht genutzt habe? Ich weiß es nicht, aber ich schmiss meinen Wasserkocher an und machte mir einen Tee - als ich den Teebeutel in den Müll befördern wollte, stellte ich fest, dass die Putzfrau diesen mal wieder nicht an seinen Platz gestellt hatte. Dummerweise lag mein Teebeutel zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Teppich.

Keine 10 Minuten, nachdem mein Rechner an war, schrie er schon nach einem Neustart - weil da so viele Updates installiert werden wollten... Gut, das dauerte dann eine gute halbe Stunde - in der mich natürlich jemand anrief, der ein paar Infos brauchte, die ich wo nochmal hatte? Genau, auf dem Rechner! Oder zumindest dachte ich, dass ich sie da hätte - denn ich wollte die Daten runterladen, allerdings informierte mich die Seite darüber, dass ich per Mail informiert würde, wenn die Datei heruntergeladen sei. Ich warte bis jetzt auf diese Information - allerdings haben wir den Kundenservice schon kontaktiert, mal sehen, was die zu diesem neuen Vorgehen (bis vorletzte Woche ging das Runterladen nämlich sofort!) sagen...

Und so wurde aus gemütlichem Arbeiten irgendwie viel Rumärgern, ein dazwischengequetscher "Wir müssen das jetzt klären, weil wir das bis morgen weiterleiten müssen!"-Termin mit meinem Chef - verständlicherweise sehr unbefriedigend - und der schlaue Kommentar: "Tja, wenn du nach dem Urlaub nicht mehr Arbeit haben willst, als vorher - solltest du einfach keinen Urlaub machen!"

Und als ich da saß und schon gar nicht wusste, ob ich vor lauter Raufen noch Haare auf dem Kopf habe - kam eine Email, mit ein wenig arbeitsbezogenem Inhalt und vielen netten Worten. Ziemlich unerwartet, brachte mich aber auch unglaublich zum Lachen und hat mir die Wartezeit bis "Feierabend" doch versüßt - nicht nur die eine Mail, sondern mehrere, aber irgendwann ist auch genug Werkelei für einen ersten Nachurlaubstag! Dummerweise stehen für morgen ein paar anstrengende Termine an - aber dafür vielleicht auch ein paar nette Emails...

Sonntag, 15. April 2012

p2 "Meet me at 12:30" Dramatic green

Irgendwie bin ich gestern Abend gar nicht mehr zum Bloggen gekommen (jaja, so ein letzter Urlaubstag kann stressig sein, dabei hätte ich so viel zu erzählen) und heute nach über sechs Stunden auf der Autobahn auch ein bisschen platt... Nichtsdestotrotz gibt es heute wieder bunte Fingerchen und an dem Lack ist Rea von Lacktastisch schuld, denn sie hat ihn mir in diesem Posting wieder in Erinnerung gerufen. Grün, dunkel und noch dazu schimmernd - passte mir gut in den Kram und wurde also lackiert (nachdem er wohl wirklich seit Oktober 2010 darauf warten musste!).

Nach zwei Schichten, die erstaunlich schnell trockneten (anscheinend hat ihm die Stehzeit nicht wirklich geschadet), hatte ich ein tolles, dunkles Grün auf den Nägeln, das perfekt gedeckt und mich wirklich begeistert hat (jetzt weiß ich zumindest, warum ich mir damals die drei Lacke aus dieser LE geholt habe!). Drüber kam dann in alter Manier noch eine Schicht Topsealer.
Ob das jetzt ein dramatisches Grün ist, sei dahingestellt - es ist auf jeden Fall nach den zwei Schichten ein tiefes und sehr dunkles Grün, das ein wenig schimmert. Dem Fläschchen zufolge könnte man deutlich mehr Schimmer und ein bisschen changierenderes Grün vermuten, aber das zeigt sich leider nicht so ganz auf den Nägeln. Ein bisschen schade, aber ich finde die Farbe dennoch traumhaft - obwohl sie wohl eher in die Weihnachtszeit passen würde.
Ich weiß gar nicht, warum das Schätzchen so lange darauf warten musste, lackiert zu werden - ich erinnere mich, ihn öfters in der Hand gehabt, aber dann wieder weggelegt zu haben... Der Grund? Gerade nachdem ich jetzt weiß, wie hübsch die Farbe ist - völlig schleierhaft! Auch die Haltbarkeit war in Ordnung, ich habe den Lack vier Tage lang getragen und dabei nur Tipwear im durchschnittlichen Ausmaß festgestellt. Wie bei allen dunkleren Lacken, fällt aber gerade hier Tipwear schneller negativ auf - zu Weihnachten kann man das sicherlich als Schnee verkaufen *hust*. Das Ablackieren ging dann aber auch völlig unproblematisch - und hab ich schon gesagt, dass die Farbe einfach toll ist?

Freitag, 13. April 2012

Das Boxenfieber geht um...

... und es hat unglaublicherweise nicht nur Auswirkungen auf die Beautyverrückten und generell Neugierigen, nein! Auch die Tierwelt ist davon betroffen - oder zumindest Frau Katze. Dass die nicht ganz normal ist (wobei - was heißt bei Katzen schon normal?), habe ich ja schon erwähnt. Aber in letzter Zeit scheint sie noch ein wenig seltsamer zu werden, obwohl sich meine Eltern wirklich aufopfernd um sie kümmern und sich brav nach dem Klischee "Eine Katze hat Personal!" verhalten (ist halt blöd, wenn man keine Katzenklappe hat und das Tierchen nach draußen will)...

Bisher war Frau Katze von ihrem eher luxuriösen Leben durchaus angetan: Sobald das Bett schön ordentlich gemacht und die Bettdecke aufgeflauscht war - *hops* saß die Miezekatze drin und stampfte sich ihr Schlafplätzchen frei. Im Wohnzimmer gab es IHRE heißgeliebte Decke, schön weich und flauschig - und wehe, sie lag nicht an Ort und Stelle! Dann wurde ein bisschen rumgemosert und beleidigt das Weite gesucht. Alternativ wurde jeglicher Versuch unternommen, sich auf der Decke zu platzieren - auch wenn sie nur auf der schmalen Rückenlehne lag, Hauptsache sie hat die Decke unter den Pfoten!

Der Schlafturm mit zwei Ebenen, natürlich beide schön weich ausstaffiert, war auch eine zeitlang Objekt der Begierde, ebenso wie die mit sogar zwei Liegedecken versehene Couch im Obergeschoss (irgendwie muss man ja verhindern, dass das Tierchen absolut alles verkratzt!). Aber seit einiger Zeit ist Frau Miezekatze eher auf dem Spartrip und besinnt sich auf ihre spartanische und eher robuste Natur - oder sie ist dem generellen Boxenfieber erlegen und möchte auch in begrenzter Anzahl für wenig Geld verschickt werden (wenn DAS mal keine Luxusprobe ist!):
Man müsste nur noch den Deckel zuklappen und könnte sie tatsächlich der Post übergeben - wobei ich keinerlei Haftung dafür übernehmen würde, dass der Inhalt auch tatsächlich irgendwo ankommt... Man sieht ja schon, dass Frau Glückskatze ein bisschen am Karton rumgekratzt hat - und ihr glaubt gar nicht, wie sehr man sowas auch am Telefon hört! Ich bin richtig erschrocken, als ich mit meiner Mama telefoniert habe und im Hintergrund irgendwelche Kruschgeräusche zu hören waren - da lag nämlich noch der bestellte Dünger im Karton und die Katze hat es sich dann darauf bequem gemacht.

Inzwischen ist der Inhalt ausgeräumt und der Pappkarton steht nur noch leer im Arbeitszimmer rum - ungepolstert, gar nicht weich, nichtmal übermäßig groß (sieht man ja ganz gut)... Aber aus irgendeinem Grund ist das jetzt DER angesagte Schlafplatz - der das menschliche Personal im Haus manchmal an den Rand eines Herzinfarkts bringt, wenn die Katze irgendwann Spätabends anfängt, rumzuscharren, wenn man gemütlich auf der Couch liegt und fernsieht. Versteh einer dieses Katzengetier...

Donnerstag, 12. April 2012

Pappigsüßer Osterkuchen

Seit Jahr und Tag ist es bei uns in der Familie Tradition, dass zu Ostern ein pappigsüßes Kuchendings auf den Tisch kommt - definitiv so süß, dass man nach einem Stück schon genug hat. Es ist keine kulinarische Meisterleistung und auch sicherlich kein geschmacklicher Hochgenuss (das pappsüß hatte ich ja schon erwähnt...) - aber es gehört einfach zu Ostern dazu und ist gerade wegen der übermäßigen Süße dann doch lecker. Der große Vorteil ist auch, dass man relativ frei in der Gestaltung ist und so jedes Jahr wieder eine etwas andere Variante auf den Tisch bringen kann.

Zutaten Teig:

300 g Mehl
200 g Butter
100 g Puderzucker
1 Eigelb
2 TL Vanillezucker
1 TL Backpulver

Zutaten pappigsüßes Topping:

150 g Marmelade
400 g Milchmädchenkaramell
150 g Kuvertüre
100 g Sahne
Puderzucker
Zitronensaft

Zuerst bastelt man einen Mürbeteig - dafür das Mehl mit Puderzucker, Backpulver, Butter, Eigelb und Vanillezucker verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann (eigentlich) auf einem Blech ausrollen, wir haben uns aber für eine quadratische Backform entschieden - dadurch ist der Boden einfach etwas dicker geworden. Bei 190 Grad etwa 25 Minuten backen (je nach Ofen und Dicke des Teiges ist das sehr unterschiedlich, also vorsichtshalber mal zwischendrin nachgucken) und dann abkühlen lassen.

Auf den abgekühlten Mürbeteig dann die Marmelade streichen - wie dick, bleibt jedem selbst überlassen, genauso wie die Geschmacksrichtung - wir hatten Brombeer mit Quitte (selbstgemacht!). Darüber kommt dann das Milchmädchenkaramell - bei uns gabs ein fertig gekauftes mit Haselnussgeschmack (der aber nicht rauskam) aus der Dose. Aber selbermachen ist auch kein Problem - dafür muss man nur eine Dose gezuckerte Kondensmilch ein paar Stunden kochen... Über die Karamellmasse kommt dann die geschmolzene Kuvertüre, die mit Sahne vermischt wurde und zum Schluss gibts noch ein künstlerisch wertvolles Bild aus Zuckerguss (Puderzucker und Zitronensaft gemischt). Nein, ich bin nicht 5 Jahre alt - ich kann nur nicht sonderlich gut Zeichnen oder Malen *hust*.
Im Prinzip ist das ein Baukasten-Kuchen - Teig und dann drauf, was man mag und was süß ist! Es geht auch weiße Kuvertüre, die man dann mit schwarzer verziert oder auf die man dann Zuckerkugeln streut oder oder oder... Hauptsache bunt, süß und lecker - schließlich muss man das Ende der Fastenzeit ja feiern!

Wenn man das Ganze in kleinen Muffinformen macht und nicht gar so süß, sondern vielleicht mit einer Frischkäsecreme oder etwas Pudding, könnte das sogar was hermachen... Aber ich gebe zu - ich gönne mir jetzt gleich noch eins der letzten Stücke und verputze damit wahrscheinlich den Tagesbedarf an Kalorien, den ein Bauarbeiter bräuchte... Das ist mir aber total wurst, ich hab nämlich Urlaub, ha!

Mittwoch, 11. April 2012

p2 "Color signals" Attention yellow

Irgendwie war ich mit "Peachy parrot" voll in Frühlingslaune und wurde ein bisschen übermütig... Ich griff nämlich zu dem einzigen richtig gelben Lack in meinem Besitz und bildete mir kurzfristig tatsächlich ein, er würde gut aussehen. Ich habe mir irgendwann letztes Jahr aus der p2 "Color signals"-LE einen Lack gekauft, der seinem Namen alle Ehre macht, denn diesem Gelb schenkt man wirklich Aufmerksamkeit!

Dummerweise deckt die Farbe nicht sonderlich gut - ich habe drei Schichten gebraucht, bis ich halbwegs zufrieden war. Wenn das Licht richtig (oder eben falsch) drauffällt, sieht man trotzdem noch das Nagelweiß durch, aber was solls. Überraschenderweise war die Trockenzeit recht kurz, ich habe mir nämlich dieses Mal den Topcoat gespart, weil ich mit der Farbe so gar nicht klargekommen bin. Ich kam mir wirklich ein bisschen alienmäßig vor mit diesem quietschigen, streifigen Gelb auf den Nägeln.
Irgendwie muss ich sagen, dass mir die Farbe auch so gar nicht steht - zumindest komme ich mit der Farbe an meinen Händen nicht wirklich klar. An und für sich ist der Ton aber wunderschön - intensiv und leuchtend, ein richtiges Gelb...
Mag vielleicht auch an dem eher trüben Wetter gelegen haben, dass ich mich damit doppelt seltsam gefühlt habe, aber wie gesagt - es ist auch das einzige richtige Gelb, das ich habe. Ansonsten habe ich nur ein pastelliges Gelb von meiner Mama bekommen und mich von Gelbtönen im Großen und Ganzen ferngehalten...
Ein bisschen andere Lichtverhältnisse und es ergibt ein tolles Sonnengelb - aber auch das sagt mir an meinen Nägeln nicht zu. Die Streifigkeit könnte man mit einem Topcoat etwas kaschieren, aber dazu hatte ich keinen Nerv - ich habe einfach am zweiten Tag ein bisschen rumgespielt und mich an "Nailart" probiert und lauter seltsame Kleckse auf meine Nägel gemacht und den Lack dann wieder ablackiert. So wollte ich einfach nicht aus dem Haus gehen... Als Base für einen Crackle ist er definitiv gut geeignet, ansonsten für ein quietschgelbes Highlight auch noch - aber für mich nicht als Solokünstler!

Immerhin ging er brav ab und hinterließ auch keine Flecken auf meinen Nägeln - dann hätte ich mich wohl so richtig geärgert. Eigentlich seltsam, dass ich mit diesem knalligen Gelb nicht so recht kann, denn Pastellgelb fand ich auch solo akzeptabel - nur ziemlich langweilig. Und ansonsten bin ich mit knalligen Farben ja auch gut Freund...

Dienstag, 10. April 2012

Carmex

Irgendwie hat uns der Osterstress ein wenig vereinnahmt - deswegen gibts heute leider kein AMU, aber nächste Woche geht es mit dem AMU-Dienstag bei maedchen und mir weiter, fest versprochen! Dafür gibt es heute meine Meinung zu einem bekannten kleinen Lippenpflegehelfer. In der Pinkbox, die ich bei Ina gewonnen hatte, war ein Tiegelchen Carmex enthalten. Während ich schon sehr viel über Carmex gelesen und gehört hatte, hatte ich selber bisher noch keinen Kontakt damit. Woran das nun liegt, weiß ich gar nicht so genau, aber Lippenpflege hat man ja immer irgendeine rumfliegen und dementsprechend hatte ich auch nicht so das dringende Bedürfnis, mir mein eigenes Carmex zuzulegen - aber das hat ja dann auch Ina für mich übernommen.

Das Carmexdöschen ist schonmal sehr handlich und ich gebe zu: ich datsche gerne direkt mit meinen Lippen in die Pflege, der Umweg über Finger ist nicht meine favorisierte Auftragemethode. Mir sind solche Döschen inzwischen deutlich lieber als Lipgloss-Krams und auch als die üblichen Lipptenstift-Balsame. Mein erster Kontakt mit Carmex hatte erstmal ein "Uäh - was ist das denn?" zur Folge - denn ich finde die Kombination aus Minze und Vanille doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das Carmex (oder der Carmex?) duftet nämlich primär schön minzig - das heißt für mich auch automatisch irgendwie "gesund" - und dann kommt so ein süßlicher Vanilletouch hintendran... Interessant ist das auf jeden Fall und nach etwas Eingewöhnungszeit auch gar nicht so schlecht.

Der erste Kontakt mit meinen Lippen war auch ein wenig - ungewohnt, denn es bitzelte erstmal ganz ordentlich und ich hatte das Gefühl, in ein Minzetöpfchen gefallen zu sein (meine Lippen waren da also nicht ganz so fit, wie sie hätten sein können). Nach ein paar Sekunden geht das Kribbelgefühl aber weg und meine Lippen sind einfach nur schön angenehm eingefettet - genau das, was eine Lippenpflege also auch tun soll. Das Besondere an Carmex ist aber, dass es auch die ganze Nacht lang hält - das hat bisher bei mir nur eine uralte p2 Lippenpflege mit Honig geschafft (die ist aber leider schon leer). Ich schmiere mir nämlich gerne kurz vorm Schlafengehen meine Lippen noch ein und wenn ich morgens noch ein weiches, angenehmes Gefühl auf den Lippen habe, ist das für mich toll.

Carmex schafft das und hält wirklich auch eine bewegungsreiche Nacht durch. Generell habe ich auch das Gefühl, dass meine Lippen schön weich und geschmeidig werden und kleinere Blessuren weniger Probleme machen. Gerade Essen und Trinken (was ich aber nicht wirklich mit diesem Minzgeschmack tun würde) sind natürlich kontraproduktiv - aber das trifft auf jede Lippenpflege zu. Generell kann ich mir wirklich gut vorstellen, mir ein Carmex nachzukaufen, wenn das hier mal leer wird (und ich diverse anderen Lippenpflege aufgebraucht habe), denn was die Wirkung angeht, bin ich überzeugt. Mal sehen, was im Winter ist - da sind meine Lippen nämlich meistens schlimmer dran. Also Ina: Auch das Carmex war bei mir ein Volltreffer!

Montag, 9. April 2012

Die brandnooz Box

Momentan bricht ja generell eine Boxenmanie aus - bei der Glossybox gibt es erschreckende Änderungen, bei der Douglas Box of Beauty positive Dinge; eine Wohlfühlbox hat die Bloggerherzen erobert und generell scheint das Prinzip einfach gut angekommen. brandnooz, Deutschlands führendes Online-Portal für neue Lebensmittel, steigt jetzt auch ins Geschäft mit ein und bietet eine Lebensmittel-Box an, die brandnooz Box.

Als ich das erste Mal davon las, habe ich ernsthaft überlegt, ob ich sie mir bestellen soll - aber dann doch gezögert. Allerdings nicht, weil ich am Produkt zweifele, denn ich habe bisher mit brandnooz nur positive Erfahrungen gemacht - aber mein Geldbeutel freut sich, wenn ich mich ein bisschen zurückhalte. Deswegen ist für mich die Möglichkeit, die Box kostenfrei zu testen, natürlich grandios.

Dem inzwischen bekannten Prinzip folgend bietet brandnooz also ab Ende April eine Überraschungsbox für 9,99€ (inklusive Versand!) im Monat an, die erste Abo-Box für Lebensmittel (natürlich monatlich kündbar). Die enthaltenen Produkte sind mindestens 10€ wert und reichen von herzhaft bis süß. Es soll Produkte für Snacks, Frühstück, Mittag- oder Abendessen geben und sie werden in dieser süßen grünen Box nach Hause geliefert (dann habe ich endlich auch mal so eine Box zu Hause, die ich für... ehem, irgendwas!, zweckentfremden kann). Der Knüller ist aber aus meiner Sicht, dass man durch die Box die Gelegenheit hat, Produkte teilweise sogar vor der Markteinführung zu testen! Ich liebe neue "Futterprodukte" und bin wirklich schon gespannt auf die erste Box.

Generell muss ich sagen, dass ich vom Konzept an und für sich überzeugt bin und auch glaube, dass man sich das bei brandnooz gut überlegt hat - das, was bisher an Produkten dort zum Test angeboten wurde, deckt auch wirklich diese Bandbreite ab und der Kontakt war immer schnell, nett und lösungsorientiert. Wer generell an Produkttests interessiert ist und gegen ein paar Leckereien nichts einzuwenden hat, dem kann ich brandnooz nur wärmstens ans Herz legen - denn natürlich gibt's immer noch Gratisproben bei www.brandnooz.de! Wer sich für die brandnooz Box interessiert, kann sich unter www.brandnooz-box.de nochmal umsehen und dort gegebenenfalls bestellen.

Sonntag, 8. April 2012

Orly "Birds of a feather" Peachy parrot

Nach dem Rosa hatte ich eigentlich kurz das Bedürfnis, wieder was Dunkles zu lackieren, allerdings war dann das Wetter doch eher freundlich und ich entschied mich für einen weiteren, hellen Lack - passt gerade auch viel besser zu Ostern! Es traf "Peachy parrot", den pfirsichfarbenen Papagei von Orly aus der "Birds of a feather" Kollektion. Irgendwie hatten wir beide aber keinen guten Start, denn beim ersten Mal hatte ich lauter kleine... Sprenkel im Lack, von denen ich bis jetzt nicht weiß, wo sie herkamen - Fussel oder irgendwelche Partikelchen, keine Ahnung.

Beim zweiten Mal liefs dann schon deutlich runder - zwei Schichten mit einer tollen, kurzen Trockenzeit reichten mir für eine gute Deckkraft. Drüber kam noch mein Top Sealer, um den leicht streifigen Look auszugleichen. Wenn man im Netz nach Swatches googelt, findet man doch recht unterschiedliche Bilder und kurzum: Der Lack ist nicht so einfach gestrickt, wie man sich das denken würde. Unter gewissen Lichtbedingungen wird ein kühles Lachsrosa sichtbar:
Definitiv eine hübsche, frühlingshafte und sehr alltagstaugliche Farbe, die mir trotz meiner Rosa-Aversion doch gut gefallen hat. Das ist eben kein reines Rosa, sondern eines mit einem deutlichen Orange-Anteil, der bei etwas mehr Sonnenanteil (vielen Dank an die Wolken, die genau zu diesem Zeitpunkt ein wenig Platz gemacht haben!) ein wenig deutlicher wird. Das ist doch die perfekte Frühlingsfarbe!
Peachy parrot hat einen ganz tollen Schimmer, der aber nicht übermäßig aufdringlich ist, sondern dem Lack eine gewisse Intensität verleiht, die Elena so schön als "inneres Strahlen" bezeichnet - ich finde, dass triffts genau. Wenn das kein Nagellack wäre, könnte man glatt von einem Glow reden - es ist eben kein oberflächliches, plumpes Schimmern, das auf viel Glitzer und Blingbling zurückzuführen ist, sondern ein gleichmäßiges Leuchten. Irgendwie scheint es wirklich, als ob das von irgendwo innen drin kommen würde... Mit mehr Sonne gefällt mir der etwas orangener wirkende Lack auf jeden Fall besser als die blasse Variante.
Und wenn die Sonne dann mal so richtig knallt, kommt auch noch eine ordentliche Spur mehr Orange raus - dann verliert sich das Lachsrosa ziemlich und das schöne Geschimmere wird intensiver. Das ist definitiv mein "Lieblingslicht", was diesen Lack angeht, denn da kann er seine ganze Frühlingskraft zeigen und sich als wunderschöner Frühlingston hervortun.

Ja, ich gebe zu - ich habe mich ein bisschen in die Orlys verliebt. Trotz der Anlaufschwierigkeiten ist "Peachy parrot" wirklich ein Schmuckstück, das sich auch durch eine gute Haltbarkeit auszeichnet. Er hat sowohl zwei Haarwäschen mit gemütlichen Badewannensessions, als auch mehrere Spülaktionen und ein bisschen Backerei ohne Probleme überstanden - natürlich neben der üblichen Tipperei auf der Arbeit. Ein bisschen Tipwear sei ihm gegönnt, aber es war nicht so auffällig, dass ich ihn nach vier Tagen wirklich hätte ablackieren müssen - das hab ich nämlich freiwillig getan, weil ich Lust auf eine andere Farbe hatte. Und auch was das Ablackieren angeht, war er völlig harmlos und ging problemfrei runter.