Samstag, 31. März 2012

März - Frühlingsanfang und ganz viel Stress...

Irgendwie hatte ich mir das mit dem März dieses Jahres ein bisschen anders vorgestellt und mir fällt der Rückblick auch nicht unbedingt leicht - am liebsten hätte ich mich davor gedrückt... Sehr durchwachsen, mit vielen Tiefen und einigen Höhen (Danke an Ina, Marina, Elena und maedchen an dieser Stelle - ihr wart wirklich meine Rettungsanker und Stimmungsgaranten!), die mich ein bisschen aus der miesen Grundstimmung rausgezogen haben...

Mag zwar etwas idiotisch klingen, dass mich gerade sowas wie Gewinnspielglück unglaublich gefreut hat - aber das waren einfach nette Goodies, die mir gezeigt haben, dass auch mal was Tolles passieren kann und nicht alles ätzend ist.

1. Freizeitgestaltung: Großteil meiner Freizeit ging diesen Monat fürs Ablenken drauf - DvDs gucken, etwas Lesen, Hauptsache nicht so viel Zeit zum Nachdenken. War zumindest was den Wohlfühlfaktor angeht alles gut, auch wenn ich gerne wieder etwas aktiver werden würde und endlich Zeit für meine Bildchen finden würde. Aber insgesamt ist das schonmal auf einem guten Weg.

2. Sport: Sport lenkt auch ganz gut ab - wenn man sauer ist, hat man Energie und zum traurig sein hat man beim Rumhampeln auch keine Zeit. Inzwischen habe ich sogar zwei Trainigseinheiten im Voraus erledigt - das ist auch gut, weil ich nächste Woche in den Osterurlaub fahre und danach nicht wieder mit so einem dicken Minus dastehen möchte. Also was mein Standardprogramm angeht, alles im grünen Bereich - yay! Ich hab mich auch durchgerungen und mein Fahrrad aus dem Keller geholt - diverse Knochen, die intensiven Kontakt mit dem Sattel haben, danken mir das momentan noch. Aber das geht auch wieder weg, Radeln ist zumindest gesund und spart Geld!

3. Kochen: Es gab ein Suppen-Revival diesen Monat (Möhrchen und Kartoffeln sind einfach imba!) und ich habe mich auch mal wieder ans Brotbacken gewagt. Dementsprechend ein angemessener Mix aus warmem und kaltem Abendessen und ich hab mir auch auf die Arbeit ein paar Mal was mitgenommen (selbstgemachter Pudding rockt und ist noch dazu total easy!) - das hat mir zwar ein paar blöde Blicke eingebracht, aber das ist mir ziemlich egal.

4. Sinnvoll konsumieren: Die Tomaten-Geschichte habt ihr ja mitbekommen - da sind noch ein paar kaputte Edgar hinterhergepilgert, aber wenn frisch gekaufte Lebensmittel schlecht werden, kann ich auch nichts dafür. Heute musste ich beim Auspacken von meinem Knoblauch (ich kaufe gerne den chinesischen, weil man da so eine Kugel eher aufbraucht, als eine ganze Knolle) feststellen, dass da auch drei Stück verschimmelt waren... Auch letzte Woche gekauft *grml*, allerdings war der Knoblauch von Innen geschimmelt, das sieht man halt erst beim Aufmachen. Ansonsten musste ich nur zwei Scheiben Käse und ein paar Scheiben Salami rausschmeißen - nicht schön, hält sich aber alles in Grenzen... Allerdings liegen immernoch zwei Kiwi in meiner Schale, die wohl auch demnächst in den Müll wandern, weil sie schon schrumpelig sind.

5. Job: Jaja, das Fünkchen aus dem letzten Monat hat sich als unrealistisch rausgestellt - blöd. Saublöd. Aber was solls, dafür haben sich gerade ein paar tolle Sachen für meine aktuelle Arbeit ergeben - auf der anderen Seite gibts aber auch mal wieder Leute, die nicht kapieren wollen, dass sie auch was tun müssen. Sehr durchwachsen also, aber ich halte auf jeden Fall die Augen nach spannenden Stellen offen.

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Spaß war jetzt diesen Monat nicht ganz so einfach - dafür sind zu viele unschöne Dinge passiert, die ich erstmal verdauen musste. Allerdings hat mich das auch gelassener gemacht in gewissen Bereichen - auf der Arbeit hat jemand unschön zu spüren bekommen, dass ich mir nicht für alles den Allerwertesten aufreiße (und so wie es ausschaut, wird er das auch noch einmal zu spüren bekommen).. Auch auf ein wirklich unverschämtes Verhalten einer Freundin habe ich relativ ruhig reagiert - ich ignoriere sie einfach erstmal, bis ich wieder Lust habe, mich mit so einem Kinderquatsch auseinanderzusetzen.

Hei nun - der März war jetzt kein Traummonat, ich hätte mir eigentlich einige Fortschritte erhofft, die leider ausgeblieben sind... Aber es gibt einfach Dinge, die man nicht beeinflussen kann und mit denen man dann umgehen muss. Gerade durch den Zuspruch vieler netter Leute gehts bei mir wieder deutlich Bergauf und ich habe öfters mal wieder ein Lächeln im Gesicht (wobei für kurze Lacher auch diverse Fernsehserien gut zu gebrauchen sind!). Und da es ja auch wieder aufwärts gehen muss (wobei der 1. April dafür ja nicht gerade prädestiniert ist), habe ich grad noch ein bisschen aus dem Fenster geschaut und meinen Sonnenuntergang betrachtet:

Los April, sei lieb zu mir!

Freitag, 30. März 2012

Getagged - Tricky Tag "Musik"

Ann-Christin von La vie extraordinaire hat mich mit dem "Tricky Tag" getagged. Der Tag geistert jetzt schon eine Weile durch die Bloggerwelt, ist aber sehr abwechslungsreich, da immer das Thema gewechselt wird. Ann-Christin hat sich "Musik" als Thema ausgesucht. 

Natürlich kommt auch dieser Tag nicht ohne Regeln aus:

1. Schreibe, von wem du getagged wurdest und verlinke sie / ihn. (Jawoll, erledigt!)
2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen. (Sollte ich hinkriegen.)
3. Stelle selbst ein Thema auf, tagge 8 weitere Leute und informiere sie. (Ehm... 8 Leute? Das ist doch zu viel...)

Nun gut, auch wenn Musik nicht unbedingt mein Hauptthema hier auf dem Blog ist, finde ich sicherlich trotzdem ein paar mehr oder minder interessante Sachen, die ich zu diesem Thema anbringen kann.

1. Ich bin gar kein CD- oder mp3-Käufer... Noch nie gewesen, auch in meiner Teenie-Zeit war ich da sehr selektiv, einfach weil viele Titel sich relativ schnell ausgespielt haben. Da bleib ich doch lieber bei meinem Radio!

2. Ich höre beim Autofahren immer Radio - egal, obs eine kurze Strecke ist, oder ich die 600 km zu meiner Familie fahre... Obwohl sich das Programm bei 7 Stunden Fahrt ständig wiederholt, ist mir das deutlich lieber, als ein Hörbuch oder eine CD. Und natürlich summe, singe, quietsche und gröhle ich dabei viele Titel schräg, schief und falsch mit - aber das hört ja keiner und es macht einfach gute Laune!

3. Gerade bei aktuellen Lieder merke ich mir eher selten Titel und / oder Interpreten - außer sie sind wirklich einschlägig (z.B. wie die Refrainzeile). Ich finde, die meisten aktuellen Titel sind einfach viel zu kurzlebig - nach ein paar Wochen Hype hört man sie gefühlt alle 10 Minuten im Radio, danach verschwinden sie in der Versenkung... Ich brauche mein Hirn für wichtigere Informationen - wobei ich mir logischerweise die Titel, die mir wirklich gut gefallen, durchaus merken kann.

4. Ich stehe auf die "guten alten" Songs - im Rockbereich besonders auf Interpreten wie Pink Floyd, Queen, Genesis, Joe Coker oder die Stones und viele weitere... Das war zumindest noch richtige Musik von echten Charakteren und nicht so eine übermäßig bearbeitete Massenplörre, wie sie heute teilweise produziert wird. Natürlich gibt es auch moderne Titel, die wirklich gut sind - aber es sind definitiv nicht so übermäßig viele.

5. Wenn ich nicht einschlafen kann, stöpsel ich meinen mp3-Playern ein, drehe ihn auf die niedrigste Lautstärke und lasse mich in den Schlaf lullen... Kurz bevor ich richtig einschlafe, wird die Musik ausgemacht und ich schlummere innerhalb von Sekunden ein. Früher bin ich auch ganz oft mit Radio (mit Snooze-Funktion) eingeschlafen - momentan hab ich aber keins im Schlafzimmer.

6. Ich finde es grausam, wenn "Sänger" Playback singen. Tragischerweise ist das inzwischen sowohl auf Konzerten nicht unüblich (wenn man sich so manche Bühnenshow anschaut, ist das auch nicht verwunderlich) und auch bei Fernsehshows sieht man das immer häufiger. Ich finde das ziemlich erbärmlich - wenn ich schon jemanden live vor mir Stehen habe, soll der gefälligst auch live singen! Und wenn er das nicht kann, ist er (oder auch sie) aus meiner Sicht einfach kein ernstzunehmender Sänger. Ich meine, wer glaubt denn ernsthaft, dass Carl Douglas nach fast 40 Jahren noch "Kung Fu fighting" genauso trällgern kann, wie 1974???

7. Ich weiß immernoch nicht, ob ich den Hype um Musicals nachvollziehen kann... Ich habe vor Jahren Grease gesehen und fand es passabel (soweit ich mich noch erinnern kann). In Hamburg habe ich in den letzten zwei Jahren Tarzan und Cats gesehen und fand beides eher mittelmäßig - für die horrenden Preise hätte ich da qualitativ hochwertigere Leistungen erwartet. Generell finde ich aber die Kombination von Gesang und Schauspiel / Tanz wirklich interessant - aber halt nur, wenn beides auf hohem Niveau ist.

8. Wenn ich irgendwas im Haushalt machen muss, dass ich so gar nicht leiden kann (Spülen, Aufräumen, Wäsche aufhängen, Staubsaugen... hach, da gibt es so viel!), geht das alles mit ein bisschen Musik viel besser! Dann wird der mp3-Player auch mal gerne bis zum Anschlag aufgedreht und ich hopse wie eine Irre erstmal in meiner Wohnung rum - bevor ich mich dann doch an das unangenehme Übel mache.

Soo, das neue Thema für diesen Tag ist eines, dass mich in letzter Zeit sehr beschäftigt hat - sowohl im Positiven, als auch (leider) im Negativen. Und zwar geht es um das Thema "Familie und Freunde", mit dem ich gerne folgende Mädels taggen möchte:

maedchen von maedchenspricht
Jennifer von Kirschblütenschnee

Wer nicht getagged wurde, aber gerne was zu dem Thema schreiben möchte, kann sich gerne frei fühlen, den Tag aufzunehmen. Ich freue mich, wenn ihr mir einen Kommentar mit Link oder euren Facts hinterlasst!

Donnerstag, 29. März 2012

Schokoladen-Cupcakes mit weißem Schokofrosting

In meiner unsäglichen Nettigkeit habe ich letztens zu einem etwas wichtigeren Anlass ein paar Cupcakes mit Frosting gebacken - während ich ansonstne ja bei profanen Muffins bleibe, gab's diesmal das ganze Tamtam dazu und obendrauf. Das Rezept für die Muffins / Cupcakes und auch für das Frosting stammen von Ninas kleinem Food-Blog - wer anfällig für lecker aussehende Bilder von Süßkrams ist, sollte sich von dem Blog fernhalten, es besteht großes Sabberpotenzial!

Zutaten für die Cupcakes:

275 g Mehl
130 g Zucker
100 g weiße Schokolade
300 ml Buttermilch
80 ml Öl
1 Ei
3 1/2 EL Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Zutaten für das Frosting:

200 g Frischkäse
120 g weiche Butter
140 g weiße Schokolade
Die 100 g weiße Schokolade in kleine Stückchen schneiden. Mehl mit Backpulver, Natron und Kakaopulver vermischen. In einer weiteren Schüssel ein Ei schaumig schlagen, Zucker, Öl und Buttermilch dazugeben und alles miteinander verrühren. Dann die Mehlmischung ebenfalls in die Schüssel geben und vermischen, zum Schluss die weißen Schokostückchen unterheben. Teig in Muffinförmchen (ich habe insgesamt 14 Stück gemacht) füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen.
Während die Cupcakes / Muffins im Ofen backen, die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. 200 g Frischkäse cremig rühren und die weiche Butter und etwas abgekühlte Schokolade damit vermischen. Die cremige Masse kann man dann auf die abgekühlten Cupcakes spritzen (oder es sein lassen, denn die Muffins sind auch so sehr lecker!) und nach Bedarf noch mit Streukrams verzieren.
Obwohl ich eigentlich dachte, ich hätte nicht zu viel Teig pro Förmchen eingefüllt, sind die Cupcakes doch alle ein bisschen höher geworden, als ich es mir gewünscht hätte. Ein Frosting lässt sich halt auf flachere Küchlein besser aufspritzen, als auf so hubbelige, die noch dazu ungleichmäig geworden sind *grml*. Aber nun hatte ich mein Frosting schon, also habe ich angefangen, jeweils fünf kleine Häubchen (vier nebeneinander und eines obendrauf) auf ein Cupcake zu spritzen. Dafür hat auch das Frosting gerade so für 12 Cupcakes gelangt!
Nachdem ich beim Umgang mit Frosting einfach nicht sonderlich erfahren bin und die Grundfläche auch sehr uneben war, ist alles etwas ungleichmäßig geraten - leider. Beim nächsten Mal übe ich vorher noch ein bisschen Spritztüllen-Zielen... Damit noch ein bisschen Farbe dazukommt, habe ich obendrauf kleine Zuckerperlen gestreut, fand ich irgendwie also Deko noch ganz süß.
Das größte Problem bei solchen Teilchen ist: Wie isst man die? Denn das ganze Stück kann man sich schwerlich in den Mund schieben und irgendwo abbeißen führt unweigerlich dazu, dass man ein Unverhältnis zwischen Teig und Frosting hat... Da bin ich noch nicht aufs Optimum gestoßen, aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese Cupcakes wirklich unglaublich lecker sind! Der Teig ist angenehm fluffig und durch den relativ geringen Zuckeranteil die perfekte Grundlage für das Schokoladenfrosting.

Wer seine Küchlein supersüß mag, kann gerne noch etwas mehr Zucker in den Teig tun, aber für mich und die Gäste waren die Cupcakes wirklich perfekt und richtig lecker! Allerdings hat man nach einem auch genug - denn das Frosting ist jetzt nicht unbedingt das Leichteste... Aber mal ehrlich - ab und zu darf doch eine süße Versuchung sein, oder?

Mittwoch, 28. März 2012

Zoya "True" Cho

Hach je, was ein Druck am heutigen Abend - Ina hat fleißig die Werbetrommel für mich gerührt (♥ dafür!) und nun wirds auf dem Sofa ein bisschen voller... Herzlich willkommen an alle neuen Leser - schnappt euch ein Kissen, macht's euch bequem und schreit, wenn ihr irgendwas sagen wollt. Heute gibt es, wie in guter Mittwochs-Tradition ein paar Nagellackbilder, diesmal mit einer Zoya-Premiere.

Ich hatte das unfassbare Riesenglück, bei DysfunctionalKid das Gewinnspiel zum einjährigen Blogbestehen zu gewinnen und bin jetzt im Besitz der kompletten "True"-Collection. Nachdem ich die Lacke gebührlich eine geraume Weile einfach nur angegafft habe, habe ich mich getraut, den ersten zu lackieren und mich für "Cho" entschieden. Das ist definitiv keine der Farben, die mich aus der Kollektion anspringen würde, aber "Cho" hat doch so seine Besonderheiten und Vorzüge.
Erstmal war ich erstaunt, dass ich für eine gute Deckkraft nur zwei Schichten gebraucht habe - bei einem so hellen Lack ist das für mich wirklich ungewöhnlich. Mit dem relativ kurzen Pinsel ließ sich "Cho" aber auch angenehm auftragen und hat so gar nichts mit den hellen Lacken gemeinsam, die zähflüssig und zickig sind. Die Trockenzeit war recht kurz, aber da ich wie so oft abends lackiert habe, kam noch eine Schicht Topsealer drüber. Zoya beschreibt die Farbe als ein deckendes, gelbgetöntes, helles leicht pfirsichiges Beige mit feinem silbernen Schimmer. Ja - das geht auch deutlich einfacher, bei gelblichem Beige mit Silberschimmer steige ich ein.
Der deutlich gelbliche Anteil wird allerdings erst mit ordentlicher Belichtung sichtbar - im Schatten ist "Cho" eher cremefarben, einfach ein ziemlich heller Lack (bilde ich mir ein, dass man auf dem obigen Foto das Nagelweiß durchsieht oder ist das tatsächlich so?). Ich war mir beim Tragen nicht sicher und weiß auch jetzt bei Betrachtung der Fotos nicht so wirklich, ob mir der Lack nun steht oder nicht... Der Farbton ist auf jeden Fall mal was anderes! Der feine silberne Schimmer ist in der Flasche schon zu erahnen und im Sonnenlicht richtig gut sichtbar.
Auf den Nägeln muss man schon sehr genau hinschauen, bis der Schimmer auffällt - ich würde sagen, bei normalem Hingucken merkt man den gar nicht. In der Flasche schwirrt deutlich mehr davon rum, als dann (gefühlt) auf den Nägeln landet, aber das ist bei "Cho" sicherlich auch nur das Tüpfelchen auf dem i. Denn einen so hellen Lack, der mit zwei Schichten ohne Flecken, Schmierereien und sonstige Zicken deckt, findet man nicht unbedingt häufig. Da mir jedoch die helle Farbe nach zwei Tagen doch etwas zu hell und langweilig wurde, habe ich einen meiner p2-Cracklelacke rausgeholt.
Irgendwie fand ich, dass der lilane vielleicht ganz gut passen könnte und bin dann noch zwei Tage so rumgelaufen. An den Spitzen sieht man eigentlich keine Tipwear, obwohl ich ganz normal auf der Arbeit war. Die Haltbarkeit des Lackes ist also wirklich gut und auch ablackieren ließ er sich völlig unproblematisch. Auch wenn das sicherlich nicht das Highlight der Kollektion ist, ist "Cho" ein sehr solider, hübscher Lack, der vielleicht bei der nächsten Konferenz mit ins Täschchen wandern darf...

Dienstag, 27. März 2012

AMU-Dienstag: Sleek "Oh so special" Teil 3

Und weiter geht es mit dem dritten Teil unserer "Oh so special"-AMU-Reihe, heute gibts mal wieder ein bisschen Rosa! Es geben sich die Ehre Pamper, Organza und Celebrate - wir verhätscheln uns feiernd mit Organza? Manchmal sollte man nicht darüber nachdenken, was diese Namen so bedeuten...
An und für sich fand ich das eine sehr dankbare Kombination, wobei ich auch dieses Mal so meine Scherereien mit dem matten Pamper hatte; allerdings wars hier nicht gar so schlimm wie bei Ribbon. Pamper kam also auf den beweglichen Teil des Lids, im Außenwinkel erkennt man gut Celebrate und in die Lidfalte wurde dann Organza geblendet.
Da das dunkle Lila von Celebrate schon recht ausdrucksstark ist, habe ich nur einen dünnen Lidstrich gezogen und meine Wimpern fröhlich getuscht. Zugegeben, nicht übermäßig kreativ, aber zumindest kann man damit auch unter die Leute gehen. Eigentlich ist das so auch ziemlich alltagstauglich, wers im Außenwinkel nicht so krass mag, kann natürlich auch ein bisschen mehr drüberblenden oder einen helleren Ton nehmen.

Und noch einmal ein Äuglein alleine - da erkennt man meine Eyelinerbemühungen, ich kriege normalerweise viel leichter einen dicken, als einen dünnen Lidstrich hin, aber diesmal hats auch mit dem dünnen ganz gut geklappt. Reicht hier auch völlig aus, finde ich.
Ach ja, ich vergaß - schwarzer Kajal am oberen Lid, damits da nicht zwischen den Wimpern und dem hervorblitzt... Dummerweise färbt der Krams auch immer unten ein bisschen ab, aber das finde ich hier auch okay - ein bisschen verrucht darf frau ja! Auf dem unteren Bild sieht der Eyeliner allerdings ein bisschen unregelmäßig aus - ich weiß auch nicht, in der Frontalansicht passts und darauf kommts ja schließlich an!
So, das war die dritte Runde der "Oh so special"-Reihe, nächste Woche machen wir die Palette noch komplett und schnappen uns die letzten verbleibenden drei Lidschatten.

maedchens Interpretation dieser Kombination findet ihr hier.

Montag, 26. März 2012

Mighty Lena

Eigentlich muss ich mich ja fragen, wie peinlich es ist, jetzt zuzugeben, dass ich mir momentan "Buffy" auf DvD reinziehe (immerhin auf Englisch) und mich köstlich dabei amüsiere... Aber gerade stellt sich mir die Frage, ob nicht ein paar der Slayerschen Superkräfte ihren Weg durch meinen Fernseher zu mir gefunden haben, denn gestern Abend nahm ich meine Lieblingspfanne von Silit in die Hand.
Irgendwie hat sich da eine ordentliche Delle in meine Pfanne geschlichen! Gestern früh hatte der Glasdeckel noch wunderbar drauf gepasst, gestern Abend dann logischerweise nicht mehr... Gnah, wie soll ich denn jetzt meine geliebten Eier auf Schinken machen, wenn der Deckel undicht ist??? Aber vor allem: Wo kommt diese blöde Delle bitte her? Ich hab die Pfanne nur abgespült und dann wieder an ihren angestammten Platz in meinem Küchenschrank gestellt - wer hat ihr denn dabei einen auf die Nase gegeben?

Geistig blond, wie ich manchmal bin, habe ich natürlich probiert, die Pfanne wieder gerade zu biegen (kläglich gescheitert, das mit den Superkräften war wohl nicht von Dauer), am Boden gerade zu klopfen (genaus kläglich gescheitert, auch der Fußboden scheint keine Superkräfte zu haben - aber immerhin gabs keine neuen Dellen) oder durch pure Willenskraft wieder rund zu kriegen (natürlich hat das auch nicht funktioniert - aber seit StarWars sinds auch schon ein paar Wochen...). Unglaublich, meine popeligen Billigpfannen, die inzwischen zig Kratzer in der Beschichtung haben, sind noch wunderbar rund und die teure Silitversion hat den Geist aufgegeben und fühlt sich in einer individuellen Form wohler. Abweichlerin!
Ich muss definitiv mal meinen Paps konsultieren, was man in so einem Fall von Individualismus bei Pfannen tun muss - wobei ich ja befürchte, dass es keinerlei Hoffnung mehr für Sie gibt und sie für immer in dieser verunstalteten - Pardon, BESONDEREN Form bleiben muss...

Sonntag, 25. März 2012

Orly "Metal chic" Iron butterfly

Nachdem mich das Suede-Finish von OPI schon so begeistert hatte, konnte ich natürlich nicht widerstehen, mir bei meiner Bestellung bei freshnails.de zwei Lacke mit einem ähnlichen Finish zu bestellen, beide aus der "Metal chic"-Collection von Orly. Irgendwie mag ich dieses Finish einfach, das nicht richtig matt ist, aber halt auch nicht hochglänzend - schon was Besonderes und ich finds richtig toll.

Iron butterfly ist eine schwarz-silberne Mischung, bei der beim Ablackieren definitiv zuerst die schwarzen Partikel weggehen. Im Auftrag ist der Schmetterling nicht ganz so einfach für jemanden wie mich - zu dünne Schichten tun ihm nicht gut, sieht man auf dem Foto auch, dann gibt es nämlich einen ungewollten "crackle"-Effekt. Der Lack ist recht flüssig und zieht unglaublich schnell an, man sollte also gleich ordentlich Lackieren, sonst schiebt man nur ein paar Klümpchen hin und her. Für mich gibt es also zwei Schichten, damit meine Nägel ordentlich und ebenmäßig aussehen, das ist aber dank der blitzschnellen Trockenzeit überhaupt kein Thema. Nach fünf Minuten (ohne Flachs!) ist alles fertig und man kann tun und lassen, was man möchte.
Da ich ja dieses Finish gerade so spannend finde, habe ich natürlich keinen Topcoat verwendet - das hat natürlich so seine Tücken, denn dadurch ist der Lack deutlich empfindlicher als ein "ordentlich versiegelter" Nagellack. Somit ist die Haltbarkeit entsprechend eingeschränkt - ich hatte z.B. schon am zweiten Tag nach einem Besuch in der Badewanne ein paar abgeplatzte Stellen. der große Vorteil an Iron butterfly ist aber, dass man einfach nachbessern kann, ohne dass es auffällt.
Im direkten, prallen Sonnenschein (mit vielen Patzern - ich schäme mich wirklich, aber ich hatte einfach keine Zeit...) sieht man schon, dass da nicht so wirklich viel glänzt. Die Silberpartikel kommen aber auch hier ein bisschen raus, allerdings entfaltet der Lack seinen besonderen Charme eher bei durchschnittlichen Lichtverhältnissen.
Und jetzt sag noch jemand, dass diese coole Kombination aus einem matten Dunkelgrau (oder ist es doch Schwarz?) und den silbernen Minipartikelchen, die dann halt doch irgendwie ein bisschen schimmern, nicht total genial ist?
In der Abendsonne zeigt sich dann auch, dass das eben kein total matter und toter Lack ist, sondern ein besonderes Finish hat, dass eigentlich die Highlights von matt und glänzend verbindet - die matte Basisfarbe und die Partikelchen, die nicht ganz so matt sind. Aus Interesse hab ich dann einfach noch mal einen Topcoat aufgetragen und dabei festgestellt, dass das Originalfinish einfach das beste ist.
Mit einem glänzenden Topcoat wird der Lack einfach ein Anthrazit mit kleinen silbernen Partikeln - die Grundfarbe wirkt mit den Reflektionen etwas dunkler, allerdings geht dieser Gegensatz zwischen Farbe und Partikeln verloren. Immernoch hübsch, aber nicht mehr so besonders. Mit einem matten Topcoat hingegen wirkt der Lack aus meiner Sicht so richtig tot - die silbernen Partikelchen treten komplett in den Hintergrund und alles wird dumpfer und langweilig. Spannend eigentlich, dass es hier nochmal einen deutlichen Unterschied zum Originalfinish gibt, das hätte ich so nicht wirklich erwartet - lässt aber die Vermutung zu, dass es eben doch kein normales mattes Finish ist.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich Iron butterfly wirklich klasse finde - schnell lackiert, tolle Farbe und auch beim Ablackieren macht er keine Probleme, obwohl man das mit den silbernen Teilchen vermuten könnte. Das ist definitiv ein Lack, den man fünf Minuten bevor man aus dem Haus muss, auftragen kann und damit auch ein besonderes Ergebnis erzielt.

Samstag, 24. März 2012

Ein haariges Tomätchen

Hach ja, der Frühling macht sich draußen bemerkbar, die Sonne strahlt vom babyblauen Himmel und ich nehme mir mal wieder vor, mehr Gemüse und Obst zu essen. Irgendwie klappt das nur phasenweise bei mir (wieso genau, weiß ich ehrlich gesagt nicht so richtig), aber gerade hat wieder so eine Phase begonnen und ich war am Donnerstag fleißig gesunden Krams einkaufen - nach Äpfeln letzte Woche gabs dieses Mal ein paar Erdbeerchen, die inzwischen auch (total gesund!) mit einer Portion Schlagsahne aufgefuttert wurden...

Und natürlich wanderte auch ein Päckchen Tomaten in meinen Einkaufswagen - sie waren halt gerade im Angebot und Tomaten gehen ja eigentlich immer... Frisch aufs Brot oder als Caprese, im Notfall werden sie eben zu Soße oder einer Suppe verarbeitet, die gehen meistens weg. Am Donnerstag packte ich also nach definitiv gründlicher Inspektion so ein Schälchen mit einem halben Kilo Tomaten ein und packte sie gestern aus. Und da strahlte mich eine sehr persönliche Tomate an, die mich erstmal zum Stutzen brachte - nennen wir sie ab jetzt einfach mal Eduard, die Haarmate.
Meine Verwunderung, als ich Eduard aus der Ecke der Tomatenschale gezogen habe, ist glaube ich völlig verständlich (auch wenn er da natürlich noch keine Augen hatte!)... Wie gesagt, hatte ich mir das Schälchen vorher relativ genau angeschaut (so gut es eben durch die Folie ging) und habe da keine Spuren von irgendwelchen Datschern oder Schimmel gefunden - das habe ich mir inzwischen einfach bei verpacktem Obst und Gemüse angewöhnt, da das nicht immer so ganz einwandfrei ist. Aber Eduard hat mich dann doch komplett von den Socken gehauen - irgendwo Schimmelflecken okay... Aber dass irgendein Gemüse oder Obst so eine Frisur hat, ist mir noch nicht untergekommen. Normalerweise wandert sowas bei mir auch gleich in den Müll, aber irgendwie fand ich ihn dann doch zu hübsch, um es nicht zu fotografieren.

Allerdings ist Eduard gleich im Anschluss im Müll gelandet, genauso wie das Schälchen, in dem die Tomaten drin waren. Die Tomaten selber (der Schimmelfleck war definitiv ganz im Eck und hatte keinen Kontakt zu anderen Tomaten) hab ich erstmal abgewaschen und schaue sie mir jetzt mal an...Wenn sich da Geschwister von Eduard breitmachen, landen sie halt alle im Müll, aber ärgerlich ist das schon - gerade bei frisch gekauften Waren. Ich glaube, ich kauf jetzt doch wieder nur noch lose Tomaten... Allerdings gibts Cherry- oder Datteltomaten ja meistens nur im Schälchen *damn*!

Freitag, 23. März 2012

Ab die Post - Terry Pratchett

Nach dem ersten Pratchett musste ich mir gleich das zweite Exemplar im Haushalt meiner Eltern schnappen - ich glaube mich zu erinnern, dass ich das Buch mal meinem Paps geschenkt hatte. Natürlich völlig ohne Ahnung von Reihenfolgen oder ähnlichem, aber das war mir beim Lesen dann auch völlig wurst - es geht einfach auch ohne Vorinformation!
"Ab die Post" habe ich auch ratzfatz durchgelesen gehabt - einfach weil es eine unglaublich leichte, angenehme und erheiternde Lektüre ist. Es geht um den Wiederaufbau der Post in Ankh-Morpork, der Feucht von Lipwig angeboten (oder eher "angeboten") wird - der Gute ist nämlich ein Betrüger und hat die Wahl zwischen dem Postministerposten und dem Tod... Das Postamt ist das reinste Chaos, es haben sich massenhaft Briefe gestapelt, die dann im Laufe der Geschichte auch tatsächlich zugestellt werden (über den Sinn, jahrzehntealte Post zuzustellen, mag man durchaus unterschiedlicher Ansicht sein). Das Ganze findet dann auch noch im Wettbewerb mit einer anderen Kommunikationsform, den Klackersysten statt - wer hier keinen Bezug zur Realität sehen kann, der muss schon blind sein!

Aber auch hier ist nicht nur der Verlauf der Handlung an sich das Spannende, sondern alles außenrum - die zwei Postbeamten (einer uralt, einer total durchgeknallt), der witzige Initiationsritus des Postministers, ein Golem und die ersten Einblicke in die Golembewegung (ein Brüller!) und noch viele weitere Charaktere und ihre Geschichten. Feucht ist an und für sich schon ein Gag auf zwei Beinen, aber wenn ein kleiner Nadelsammler dazu kommt und das Ganze von der Leiterin der Golem-Stiftung abgerundet wird, sind die Rahmenbedingungen für lauter witzige, absurde und einfach köstliche Situationen perfekt abgesteckt.
Das Ganze wird dann gekrönt von sprachlichen Highlights, wie folgender Fußnote: "Noch etwas weiter weg, und man wäre am Arsch der Welt gewesen." Ich weiß gar nicht mehr warum genau, aber da hats mich zumindest komplett zerrissen und ich habe mich auf der Couch gekringelt (und die arme Katze dadurch komplett in Erstaunen versetzt, daran erinnere ich mich noch sehr gut!). Ich mag die Pratchett-Bücher einfach und habe netterweise letztens auch zwei weitere ausgeliehen bekommen - jetzt muss ich nur noch Zeit zum Lesen finden!

Donnerstag, 22. März 2012

Einfacher Ananaskuchen

Was tut man, wenn man vor lauter Gier zu viel Ananas gekauft hat, inzwischen aber schon ein leichtes Bitzelgefühl auf der Zunge von zu viel frischer Ananas hat? Richtig - Kuchen backen! Und da die meisten Rezepte irgendwie für Dosenananas sind, habe ich einfach wild ein paar Rezepte zusammengeworfen und dann einen halbwegs passablen Ananaskuchen gebacken.

Zutaten:

1 frische Ananas
3 Eier
5 EL Mehl
3 EL Zucker
2 EL Öl
1 Päckchen Backpulver

Ananas schälen und klein schneiden - am besten in mundgerechte Stücke, also noch ein bisschen kleiner, als ich sie geschnitten habe (Versuch macht bekanntlich kluch!). Die restlichen Zutaten miteinander verrühren und in eine gefettete Springform gießen, obendrauf dann die Ananasstücke verteilen. Den Kuchen bei 175 Grad etwa 25 Minuten backen.
Grundsätzlich könnte man die Ananasstücke auch komplett in den Teig einarbeiten - aber dann wären die auch nach unten gefallen und das wollte ich nicht. Wer mag, kann natürlich auch obendrauf noch ein bisschen Zucker streuen und karamellisieren, aber da ich eine frische und süße Ananas hatte, habe ich darauf verzichtet. Im Großen und Ganzen ein ziemlich einfacher Kuchen, der aber besonders durch die Ananas punkten kann. Ich fand ihn zwar ein bisschen trocken, aber auf der Arbeit war das gefräßige Pack begeistert und fand es absolut genial, einen Kuchen mit "echter" Ananas vorgesetzt zu kriegen.
Statt Ananas lässt sich auch jedes andere Obst nehmen - eventuell muss man dann nur die Zuckermenge anpassen, wie gesagt hatte ich eine ziemlich süße Ananas. Bei der Zubereitungszeit kann man sicherlich nicht meckern, im Prinzip ist das aufwändigste die Ananas, die geschält und kleingeschnitten werden muss. Ich hatte kurz überlegt, dem Ganzen noch eine Puddinghaube zu verpassen oder Schlagsahne - aber der Kuchen war so ganz ausreichend; ich hätte selber nicht gedacht, dass er so gut ankommt!

Mittwoch, 21. März 2012

Orly "Birds of a feather" Fowl play

In einem Anfall zentraler Frustriertheit habe ich alle logischen Gedanken beiseite gelassen und mir ein Orly ein paar Nagellacke bestellt, darunter die "Birds of a feather"-Collection. Nachdem ich sie alle erstmal eine Zeit lang angehimmelt habe, habe ich sehr zögerlich das erste Opfer ausgewählt: Fowl play.

Lackiert habe ich zwei Schichten, die erste deckte noch nicht so wirklich, mit der zweiten war ich zufrieden und alles sah gut aus... Oh, nicht nur gut, eigentlich grandios! Das faszinierende an diesem Lack ist, dass in der dunkellilanen Base changierende Flakes und kleine, superblaue Partikelchen rumschwirren, die dem Lack ein wundervolles Finish verleihen und ihn je nach Lichteinfall funkeln und changieren lassen, dass man getrost stundenlang draufstarren könnte (oder alternativ zig Fotos machen könnte).
Was ich an den Orly-Lacken wirklich klasse finde, ist die Gummikappe - dadurch liegt der Pinsel nämlich richtig gut in der Hand und das Lackieren ist sehr angenehm. Generell ist das aber ein normaler Pinsel, man folgt hier augenscheinlich nicht dem Trend der breiten Pinsel. Der Lack an sich ist relativ flüssig, lässt sich aber gut auftragen und hat eine erstaunlich kurze Trockenzeit... Allerdings auch eine gute Haltbarkeit, ich war nämlich mit der ersten lackierten Schicht in der Badewanne und alle Finger haben das ohne den kleinsten Schaden überstanden.
Über die zwei Schichten Farblack kam noch eine Schicht Top Sealer und fertig war das grandiose Werk. Je nach Lichteinfall wirkt der Lack sehr dunkel und die Flakes und blauen Schimmerpünktchen treten eher in den Hintergrund. Auf dem unteren Bild wird es deutlich lilaner, die Flakies kommen etwas besser raus - und im Fläschchen sieht man, dass das Ganze doch relativ flüssig daherkommt.
Wenn man jetzt aber anfängt, die Hand ein wenig hin und her zu drehen und zu schwenken, dann kommen die changierenden Flakes deutlicher ins Spiel und diese unglaublich blauen kleinen Pünktchen. Wie krass blau sind die denn bitte? Meine definitiven Favoriten in diesem Lack - die verleihen dem Lack noch definitiv das Tüpfelchen, Flakies kann ja inzwischen jeder!
Die Flakies changieren von rötlich-orange über gelb bis zu einem hellen grün, wie man hier mehr oder minder Erkennen kann. Die blauen Pünktchen bleiben aber quietschblau! Ist auch gut so, die sind nämlich toll!
Und wenn man dann noch ein bisschen rumspielen möchte, mattiert man einen Teil des Fingers und versucht, den Übergang mit silbernen Punkten zu verschleiern. Wenn man Lena heißt, stellt man dabei fest, dass sich das Dottingtool versteckt hat (nicht, dass ich das übermäßig oft nutzen würde, aber dieses Mal hätte ich es gerne gehabt!) und man sich mit einem Zahnstocher behelfen muss. Finde das Design aber durchaus gelungen und auch mattiert macht "Fowl play" eine gute Figur - vor allem, weil die blauen Pünktchen immernoch deutlich herausstechen!
Ich hatte "Fowl play" insgesamt vier Tage auf den Fingern - das letzte Bild ist am letzten Tag entstanden, da ist von Tipwear nicht allzu viel zu sehen. Und wenn ich nicht endlich einen anderen Lack hätte lackieren wollen, hätte ich wohl noch länger mit dieser Mani rumlaufen können. Für meinen ersten Orly-Lack muss ich sagen, dass ich vollauf begeistert bin: Guter Auftrag, kurze Trocknungszeit, grandiose Haltbarkeit - und eine hammergeile Farbe, was will ein Nagellackjunkie bitte mehr???

Dienstag, 20. März 2012

AMU-Dienstag: Sleek "Oh so special" Teil 2

Irgendwie ging die Woche schnell rum und heute gibt es den zweiten Teil der "Oh so special" Reihe bei maedchenspricht und mir. Die heutige Kombination ist The mail, Gift basket und Noir - eigentlich dachte ich ja, dass das eine sehr gemütliche Mischung ist, aber Pustekuchen! Ich hab mir so richtig schwer getan mit diesen drei Lidschatten.
Insgesamt habe ich drei AMUs geschminkt und im Prinzip sind sie alle drei für die Tonne. Noir ist bretterhart und unglaublich schwer aufs Lid zu bringen (Versuch Nr. 1 ist daran kläglich gescheitert) - deswegen hab ich beschlossen, den schwarzen Lidschatten einfach als Eyelinerersatz zu missbrauchen.
Versuch Nr. 2 ist so alltagstauglich, dass man schon fast überhaupt nix sieht. Noir kommt hier eher als ein Dunkelgrau daher, das als Eyeliner zumindest relativ natürlich wirkt. Dafür, dass es auch auf dem Pinsel wie tiefschwarze Nacht aussieht, kommt einfach zu wenig auf der Haut an - auch auf dem Handrücken musste ich doch mehrmals intensiv drüberpinseln, um an ein Schwarz ranzukommen.
Im Innenwinkel und auf dem beweglichen Lid macht sich hier "The mail" breit, im Außenwinkel gibts dann etwas "Gift basket" - aber großartig viel erkennt man leider nicht. Also habe ich mich daran gemacht, nochmal ein AMU zu schminken, das das Ganze etwas intensiver darstellt. Und ich habe bei aller Liebe kein ordentliches Frontalfoto davon hinbekommen - also gibts eins mit der typischen Lenabraue, ich hoffe, ihr seht mir das nach.
Gut erkennbar ist der etwas intensivere "Gift basket" in der Lidfalte, auch beim Lidstrich habe ich etwas tiefer ins Noir-Töpfchen gegriffen und alles etwas breiter gemacht, damit ließ sich dann auch deutlich einfacher mehr Farbe aufs Auge bringen. Insgesamt ist und bleibt Noir aber eine Zicke!
An diesem Tag hatte ich aber fiese tränende Augen, deswegen ist auch im Innenwinkel alles ein bisschen fleckig geraten und verwischt - wenn der Wurm drin ist, dann doch bitte ordentlich. Ein richtig dramatisches AMU geht in dieser Kombination nur, wenn man Noir irgendwo auf dem Lid einsetzt - ansonsten sind das einfach eher zurückhaltende Töne... Ob man da mit einer farbigen Base was rausholen kann, wage ich auch ein bisschen zu bezweifeln - einen Hauch intensiver könnte man das kriegen, aber sicherlich nicht übermäßig.
Allzuviel gibts hier nicht zu sagen - der matte, beige Lidschatten (The mail) braucht ein paar Schichten, damit er ordentlich auf dem Auge sichtbar wird, aber das ist bei einer so zurückhaltenden Farbe nicht weiter verwunderlich.
Wie man zumindest hier halbwegs sieht, habe ich versucht, den Lidstrich entsprechend in den unteren Wimpernkranz einfließen zu lassen - war gar nicht so einfach, finde ich für dieses AMU aber sehr passend. Ansonsten bin ich nicht so wirklich zufrieden, dafür umso gespannter, was maedchenspricht aus dieser Kombination gemacht hat...

Sonntag, 18. März 2012

p2 color victim nail polish 200 rebel

Erstmal wollte ich an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die vielen lieben Worte zum gestrigen Post loswerden - manchmal tut es ganz gut, auch ein paar nette Gedanken zu einem Thema zu hören, mit dem man sich auseinandersetzt. Wobei natürlich auch die kritischen Argumente ihren Teil tun - ist ja nicht so, dass ich mir darüber nicht auch schon einen Kopf gemacht hätte. Dennoch: Vielen Dank an euch alle!

Heute gibts einen eigentlich uralten Nagellack, den ich aber wunderschön finde - und ich frage mich, wieso momentan so viele langweilige Lacke in den Sortimenten unterwegs sind. "Rebel" ist auf jeden Fall ein wahres Schmuckstück und ich habe ihn lange Zeit sträflich vernachlässigt. Bei diesem Lack scheiden sich irgendwie die Geister, ob er nun Blau oder Lila ist - ich habe mir beim Kauf eingebildet, er sei Dunkelblau, weil er in der Flasche einfach blau aussieht, allerdings war er im ersten Auftrag definitiv Lila. Ich wage zu behaupten, dass da in einer lilanen Base sehr viele blaue Schimmerpartikel rumschwirren, die für diese Blaufärbung verantwortlich sind.
Zwei Schichten sind wunderbar deckend und aus meiner sicht herrlich Dunkelblau. Trockenzeit durchschnittlich, wurde wie so oft mit dem Top Sealer beschleunigt. Gerade am Nagelbett kann man sehen, dass die Grundfarbe definitiv lila ist - hängt also ein bisschen von der Lackiererei ab. Wenn man eine etwas dickere Schicht lackiert, kriegt man sicherlich weniger blaue Schimmerpartikel und einen eher lilanen Unterton... Aber so oder so, der Lack ist einfach toll!
Auf jeden Fall lebt der Lack von den Lichtbedingungen, im Schatten ist er relativ "langweilig" dunkelblau, aber mit etwas normalem Tageslicht kommt schon der Schimmer hervor und macht rebel zu etwas Besonderem. Hier wirkt er aus meiner Sicht sogar ein bisschen mehr ins Dunkelviolette gehend als auf dem oberen Bild - das kann aber auch Einbildung sein. Definitiv ist das aber ein Lack, den man zu einem etwas eleganteren Anlass tragen könnte - sofern das restliche Outfit dazu passt, denn so rebellisch ist er gar nicht.
Im Blitzlicht sieht man die blauen Schimmerpartikel nochmal besonders gut - sowohl in der Flasche, als auch auf den Nägeln. Ich gebs ja zu, eine generelle Präferenz für Blau macht mich nicht gerade zu einer objetiven Beurteilerin, aber der Lack ist doch wirklich bombig! Ich frage mich ernsthaft, wo p2 diese Lackmischer versteckt hat... Zur Haltbarkeit würde ich sagen: Durchschnitt, nach drei Tagen hatte ich deutlich sichtbare Tipwear - aber das fällt bei dunkleren Lacken ja immer mehr auf als bei hellen. Dafür war das Ablackieren völlig unproblematisch.

Wer dieses Schätzchen noch zu Hause rumstehen hat: Huldigt ihm und baut ihm einen Schrein!!!

Samstag, 17. März 2012

Gestatten, Lena Kannstdumal

Ich glaube, ich habe mein zentrales Problem erkannt, das zu häufiger Unzufriedenheit meinerseits führt: Mein Name ist Lena Kannstdumal. Alternativ bin ich Frau Kannstdumalschnell, Frau Kannstumalkurz oder auch Frau Kannstdumaleben. Wenn ich nicht gerade sowieso knatschig wäre und diese "kannst du mal"s sich in den letzten Wochen gehäuft hätten, wäre mir das wohl gar nicht so richtig aufgefallen - bzw. hat es eigentlich lange genug gedauert, BIS es mir mal aufgefallen ist.

Auf der Arbeit sprach mich eine Kollegin letztens an, ob ich denn nicht für einen besonderen Anlass ein paar Muffins machen könnte. Ohne groß nachzudenken habe ich zugesagt - ich backe gerne und Muffins sind kein megagroßer Aufwand. Irgendwann fing ich dann an, darüber nachzudenken, was für Muffins ich backen will und da kam mir ein Satz ins Gedächtnis, den sie sagte: "Dann kannst du mich zumindest da etwas entlasten." Ich meine - hey klar, ich helfe gerne (ich Idiot bin ja nett), aber irgendwie hat mir das zu denken gegeben... Wer entlastet denn mich? Ich such mir ja schließlich ein Rezept aus, muss die Zutaten besorgen (ja, es muss nicht teuer sein, aber Kleinvieh macht halt auch Mist), mich in die Küche stellen und das Zeug dann irgendwie transportieren. Der Dank? Naja, wie halt üblich: "Danke, Lena Kannstdumal!"

"Kannst du da mal fix drüberlesen? Sind nur 15 Seiten." Ist die nächste bitte, die mich kürzlich erreichte. Hmm, ja, 15 Seiten ist nicht die Welt - aber wenn ich etwas korrekturlese, mache ich das ordentlich und gewissenhaft und da gehen für ein paar Seiten mehr als nur 10 Minuten drauf. Und was gibts hier als Dankeschön? Naja, nicht sonderlich viel mehr als ein Standard-Dankeschön.
 
Auch der Satz "Du, ich hab das jetzt nicht zum vereinbarten Termin geschafft - du müsstest das bis morgen lesen und deine Anmerkungen geben, damit ich die noch einarbeiten kann." ist nichts Neues - Frau Kannstdumal kann ja alles stehen und liegen lassen, damit die verplante Frist doch noch eingehalten werden kann. Wenns an der Stelle überhaupt ein Dankeschön gibt, ist das schon viel.

Viel interessanter sind aber die Reaktionen, wenn Frau Kannstdumal eben mal nicht kann... Dann wird versucht, mich zu überreden mit den grandiosen Argumenten wie "das geht doch total schnell!" und "aber beim letzten Mal..." oder "aber du kannst das so gut!". Wenn das dann auch nicht zieht, wird ordentlich geschmollt und es wandern böse Blicke zu mir, alternativ herrscht auch eine Zeit lang Funkstille - bis das nächste "kannst du mal?" ansteht.
 
Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne helfe - aber ist denn ein bisschen Wertschätzung dafür zu viel verlangt? Nach dem x-ten Mal kann das auch mal mehr als ein "Dankeschön!" sein - denn einen Austausch an "kannst du mal"s gibts nicht. Ich verlange keine täglichen Geschenke oder Brillianten - aber es wäre einfach nett, wenn man es zu schätzen wüsste, dass ich Zeit und Mühe investiere, um zu helfen. Und da ich davon in letzter Zeit doch eher wenig bekommen habe, schalte ich jetzt eben um auf Frau Kannmalnicht. Fällt mir nicht leicht, aber irgendwie muss man ja zusehen, wo man bleibt - oder?

Freitag, 16. März 2012

Bye, bye, e.l.f.-Eyelinerpen....

Beim ersten AMU mit der "Oh so special"-Palette habe ich ja geschrieben, dass ich für den Lidstrich eigentlich meinen e.l.f.-Eyelinerpen in der Farbe "Ash", also ein Dunkelgrau, benutzen wollte. Als das AMU geschminkt war, schnappte ich mir also den Stift, schraubte ihn auf und - guckte erstmal wie der Ochs vorm Berg.
Zugegeben, ich hatte den Liner inzwischen seit Juli letzten Jahres und ihn nicht unbedingt jeden Tag benutzt, aber das letzte Mal hatte ich ihn etwa eine Woche vorher am Auge und da hat die Spitze noch normal ausgesehen. Logischerweise habe ich mir das dann lieber nicht ins Gesicht geklatscht, aber zumindest mal die Spitze abgewischt und nachgeschaut, ob die innenliegende "Spitze" auch so aussah - tat sie aber nicht.

Und da war dann mein kleiner Forschergeist geweckt - rein theoretisch hat die Filzspitze nämlich wieder "normal" ausgeschaut, also habe ich den Liner noch ein paar Tage (logischerweise unbenutzt) liegen lassen. Heute beim Aufräumen ist mir der Stift wieder in die Hände gefallen und ich habe ihn mal aufgeschraubt und dann dem Mülleimer übereignet. Das Bild war nämlich nicht viel anders als vor gut einer Woche:
In der Kappe war alles "sauber", die Spitze allerdings total hinüber. Ich will gar nicht wissen, was mit meinen Augen passiert wäre, wenn ich mir damit noch einen Lidstrich gezogen hätte *brrr*. Interessanterweise habe ich noch weitere Eyelinerpens mit Filspitze (von essence und Catrice), die auch schon älter sind als dieser hier - allerdings sind die alle noch in Ordnung. Jaja, die Farbabgabe mag nicht mehr ganz so toll sein oder was auch immer - aber noch keiner hat mich mit einem Schimmelüberzug begrüßt... Ich war ein bisschen entsetzt, als ich das gesehen habe und weiß ehrlich gesagt immernoch nicht, wo der Schimmel bei dem Stift herkam - ich male mir damit ja schließlich nur am Auge oder maximal auf dem Handrücken rum...

Donnerstag, 15. März 2012

Kokos-Zitronen-Muffins

Hach, was ein turbulenter Tag mit viel Küchengewerkel - allerdings kein kulinarisches, sondern lediglich handwerkliches... Zugegeben, ich durfte mich eher zurückhalten, denn Papa ist da doch ein bisschen versierter als ich. Dafür gibts aber in guter Donnerstagsmanier ein paar kleine Leckereien, die ich bei Gustoaroma entdeckt habe - ursprünglich war das ein Kuchen, ich hab einfach Muffins draus gemacht.

Zutaten:

250 g Mehl
200 g Zucker
125 g Butter
50 g Kokosraspel
250 ml Milch
2 Eier
1/2 TL Backpulver
2 Tütchen geriebene Zitronenschale

Die Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer homogenen Masse rühren. Dann den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen.
Wenn das mal nicht eine grandiose Anleitung ist - man kippe alles zusammen, rühre um und es ist fertig! Ist aber wirklich so, das hat mich an diesem Rezept auch begeistert. Wie oben schon geschrieben kann man natürlich auch einen "normalen" Kuchen daraus machen, aber Muffins sind einfach transportabler. Und sie waren sooo lecker! Man muss bei der Backzeit entweder ein gutes Gefühl für den Ofen haben oder einfach ein paar Mal öfters nachgucken, dann kommen perfekte kleine Muffins raus.
Superzitronig mit einem Kokoseinschlag - ich hatte kurz überlegt, noch eine Glasur drüberzugeben (Puderzucker mit Zitronensaft), habe es dann aber sein lassen. Das wäre dann eine sabschige Leckerei gewesen, die ich sicherlich nicht hätte teilen wollen - aber die kleinen Dinger kamen auch so auf der Arbeit super an. Diesmal gabs keine Probleme, den Geschmack zu erraten und man war durchweg begeistert. Für wenig Aufwand mit Standardzutaten hat man hier wirklich eine kleine Leckerei!

Mittwoch, 14. März 2012

alessandro "Glam session" Belle mademoiselle

Der zweite Lack, den ich aus Inas Pinkbox fischen durfte, war "Belle mademoiselle" von alessandro. Auch das definitiv ein Kandidat, an dem ich im Laden vorbeigegangen wäre, der mich aber durchaus zu begeistern vermag. Ein genauerer Blick auf das Fläschchen zeigt schon, dass das kein einfacher, dunkelbrauner Lack ist, sondern in der dunkelbraunen Base kleine goldene Glitzerpartikelchen rumschwirren.

Für eine perfekte Deckkraft habe ich - wie so oft - zwei Schichten gebraucht. Aber besonders bei diesem Lack gilt: Wer etwas dicker lackiert, kommt auf jeden Fall mit einer Schicht aus, denn der Lack lässt sich supergut auftragen und hat auch ordentlich Bumms in der Farbe. Wenn die goldenen Glitzerteilchen nicht wären, hätte ich wohl bei der Farbe die eine oder andere, etwas weniger angenehme, Assoziation... Aber so behaupte ich einfach mal, dass wir hier ein dunkleres Vollmilchschokoladenbraun vor uns haben (liebe Elena, ich hoffe, du bist jetzt stolz auf mich!), das mit goldenen Sprenkeln aufgewertet wird.
Der Auftrag mit dem kurzen Pinselchen war super, die Trocknungszeit recht kurz, aber ich habe mal wieder eine Schicht Top Sealer drübergeklatscht und dann die tollen goldenen Sprenkel begutachtet. Für meinen Geschmack könnten es ein paar mehr sein, aber sie kommen auch so schon recht gut zur Geltung. Sicherlich nicht so aufdringlich, wie in einem helleren Lack, aber sie verleihem dieser Vollmilchschokolade doch ein gewisses Etwas.
Die Hand ein bisschen gedreht und *flupp* wurde aus der Vollmilchschokolade ein wunderschöner Zartbitterton, der schon fast wie schwarz aussieht. Meine liebe Nachbarin guckte mir auch erstmal auf die Nägel und fragte, ob das denn jetzt Schwarz sei oder doch was anderes. Der Lack wirkt bei wenig Lichteinfall ziemlich dunkel und ist auf die Entfernung gar nicht von Schwarz zu unterscheiden - allerdings sind auch dann die kleinen Goldsprenkel noch gut sichtbar. Ich finde die Farbe auf jeden Fall klasse!

Die Haltbarkeit war okay, ein bisschen Tipwear, aber keine größeren Splitter oder ähnliches nach drei Tagen. Ablackieren völlig unproblematisch, wobei ich aufgrund der dunklen Farbe schon die eine oder andere Befürchtung hatte. Auf jeden Fall zeigt das hübsche Fräulein mal wieder, dass alessandro wirklich hübsche und ordentliche Lacke rausbringt - wieso finde ich die nur nie hier in den Aufstellern? Da gibts nur langweilige...

Dienstag, 13. März 2012

AMU-Dienstag: Sleek "Oh so special" Teil 1

Herzlich willkommen zur Einführung des AMU-Dienstags! Wie die Idee eigentlich entstanden ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr - in einer der vielen Mails zwischen maedchen und mir kamen wir darauf, dass viele unserer Lidschatten ein eher einsames und unbeachtetes Leben führen. Irgendwie entwuchs dann daraus die Idee, das zu einer mehr oder minder festen Institution zu machen, sodass wir versuchen wollen, jeden Dienstag eine kleine Schminkeskapade zu posten.

Zu Beginn wird es drei AMUs mit der "Oh so special"-Palette von Sleek geben, heute geht es los mit der Kombination "Bow, Ribbon, Glitz", nächsten Dienstag folgt "Gift basket, The mail, Noir" und die Woche drauf "Pamper, Organza, Celebrate". Wer Lust hat, sich anzuschließen, ist natürlich herzlich eingeladen - wer Ideen für andere Farbkombinationen hat, darf sich natürlich ebenso äußern, wir würden uns über Anregungen, Wünsche und natürlich auch Kritik freuen!
Los geht es also mit diesen drei Lidschatten - mit "Ribbon" hatte ich so meine Probleme, weil diese matte Rosa einfach nicht so richtig deckend auf meine Lider wollte... Also habe ich fröhlich vor mich hingetupft und geschichtet wie eine Irre, bis ich dann mit der Farbintensität zufrieden war. Ich bin dann tatsächlich auch so unter die Leute gegangen. Mit Rosa auf den Augen - ich bin so stolz auf mich *hust*!
Neben den drei Lidschatten habe ich nur noch Mascara, dunkelgrauen Cremeeyeliner aus einem der essence "Smokey eyes"-Duos und einen schwarzen Kajal verwendet (und ne Lidschattenbase, logischerweise). Bow eignet sich super als Highlighter im Innenwinkel, da ist er bei mir auch zum Einsatz gekommen. Auf das bewegliche Lid kam ordentlich geschichtetes Ribbon und dann außenrum noch ein bisschen Glitzergrau. Ich hatte mir ja eigentlich eingebildet, das symmetrisch hingekriegt zu haben, aber bei Betrachtung der Fotos bin ich mir nicht mehr so wirklich sicher, ob ich das geschafft habe...
Am unteren Wimpernkranz gibts ganz dezent auch einen Farbverlauf von Grau über Rosa zu Weiß - allerdings war ich da eher vorsichtig mit dem Pinsel. Abgerundet mit einem mittelprächtigen Lidstrich (eigentlich wollte ich meinen e.l.f.-Stift verwenden, aber das ging dann doch nicht so wirklich - warum, zeige ich euch demnächst) fand ich das AMU dann doch recht gelungen.
Wie immer war die größte Herausforderung, das bunte Zeug angemessen in die Kamera zu bringen. Aber diesmal ist mir das so halbwegs gelungen - bilde ich mir zumindest ein (zugegeben, ich habe auch gefühlte zig Fotos davon gemacht, um zumindest ein paar ordentliche zu haben).

Bis auf dieses nervige Mascara-Klümpchen, das mir natürlich erst beim Durchsehen der Fotos aufgefallen ist, finde ich das doch schon ganz okay. Rosa wird sicherlich nie mein bestern Freund werden, aber mit dem Grau dazu schauts doch ganz nett aus.

Wer jetzt Blut geleckt hat, sollte noch bei maedchenspricht vorbeischauen und sich ihre Umsetzung anschauen oder natürlich selbst zum Pinsel (oder Applikator oder was auch immer) greifen.