Dienstag, 31. Januar 2012

Januar 2012 - ach was, schon rum?

In üblicher Tradition am Ende des Monats ein kleiner Rückblick auf die Dinge, die ich mir so vorgenommen habe... Der Januar ist sehr, sehr schnell vorbeigegangen und war unerwartet turbulent - wahrscheinlich der anstrengendste Januar, den ich je mitgemacht habe. Gott sei Dank war ich selber eher nur am Rande von dem Chaos betroffen, das sich um mich herum eröffnet hat - aber nicht minder zeitlich involviert... Ich glaube, diesen Monat hat sich nicht sonderlich viel getan, da ich einen Großteil meiner Nicht-Arbeitszeit am Telefon verbracht habe...

1. Freizeitgestaltung: Nachdem ich Anfang des Monats "Dragon Age" für mich entdeckt habe, habe ich fröhlich da einige Zeit investiert..."Love" liegt immernoch auf dem Badewannenrand und wird regelmäßig zur Hand genommen, aber fertig bin ich noch lange nicht. Dafür hat sich gestalterisch ein bisschen was in meiner Wohnung getan (Posting folgt noch, sobald ich fotofertig bin!) - ein bisschen was ist passiert, aber optimierbar ist das auf jeden Fall noch.

2. Sport: Also irgendwie muss ich vergessen haben, meine Liste abzustreichen - gefühlt habe ich nämlich fast jeden Tag gesportelt, bin aber immernoch im Minus... Sogar, als ich Besuch hatte, hab ich was gemacht! Der Teufel steckt halt auch hier im Detail, aber das Ganze ist auf einem guten Weg.

3. Kochen: Ich liebe Suppen! Besonders Möhren-Kartoffel-Suppen - seit drei Wochen gibts nämlich jedes Wochenende eine davon und nie schmecken sie gleich! Diesen Monat gabs sogar Pfannkuchen zum Frühstück (ja, wenn man Besuch hat, geht das schonmal!), das Bohnenexperiment habe ich euch ja schon gezeigt, ansonsten gabs selbstgemachte Lasagne und ein Nudelgericht, bei dem ich meine Lieblingsnudeln entdeckt habe. Wenn ich weiter auf dem Suppentrip bleibe, könnte sich das sehr positiv entwickeln.

4. Sinnvoll konsumieren: Diesen Monat habe ich wirklich wenig entsorgt - eine Viertel Kiwi, die matschig war, ein offenes Päckchen Salami, das eingefroren war und da wohl schon nicht mehr ganz so frisch und ein Päckchen Blätterteig, das auch schon eine halbe Ewigkeit in meinem Kühlschrank lag. Ansonsten habe ich gerade noch ein Viertel Salatgurke im Kühlschrank, alles andere (Möhren, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Zucchini) habe ich komplett weggefuttert! Okay - ich habe noch etwa 15 g Rucola rausgeschmissen, der irgendwie in der Schale geblieben und gelb geworden ist... Ein guter Anfang für diesen Vorsatz!

5. Job: Tja, ein wegweisendes Negativerlebnis des Monats, mit dem ich mich eigentlich noch nicht so ganz richtig auseinandergesetzt habe, weil ich mich um andere Leute kümmern musste... Mal sehen, ob sich da gerade eine Chance ergibt, die ich ergreifen werde und hoffentlich ab Mitte des Jahres endlich eine andere Perspektive habe - ansonsten muss ich fleißig werden und mich bewerben. Allerdings habe ich es konsequent geschafft, nicht übermäßig viel zu arbeiten und mir mehr Freizeit zu gönnen.
6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Mit dem Computerspiel definitiv ein Schritt in die richtige Richtung! Zum Abschalten ist das grandios und Spaß machts mir auch noch... Ich war ein paar Mal unterwegs diesen Monat (besuchbedingt) und habe mich auch da köstlich amüsiert - hoffentlich kann ich das so weiterführen, denn wenn nicht unschöne Sachen der Grund für meinen Besuch gewesen wären, hätte ich gesagt, ich hatte Riesenspaß!

Zusammenfassend ist der Monat zumindest akzeptabel gewesen - ich hatte viel zu tun, hauptsächlich im privaten Bereich, und das war natürlich etwas anstrengend. Insgesamt bin ich diesen Monat etwas kurz gekommen und habe mich großteils um andere gekümmert - aber so bin ich halt! Wenn jemand Hilfe und Unterstützung braucht, sage ich nicht nein, auch wenn das heißt, dass ich mir dann die Nacht um die Ohren schlagen muss... Das sollte in der nächsten Zeit besser werden; allerdings hab ich dieses Wochenende nochmal Besuch *hust*.

p2 Nagelpflege neues Sortiment

Letzte Woche fand ich in meinem Briefkasten einen Paketzettel, dass bei einer Nachbarin etwas für mich hinterlegt worden sei. Als ich es geschafft hatte, besagte Nachbarin anwesend zu erwischen, drückte sie mir einen Umschlag in die Hand - Absender dm. Zuerst konnte ich das gar nicht zu ordnen und überlegte, ob ich da an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte, denn Bestellen ist da ja nicht drin. In meiner Wohnung angekommen öffnete ich natürlich gleich den Umschlag und quietschte fröhlich vor mich hin (mein Besuch sah mich dabei - naja, sagen wir einfach, seltsam an):
Ich hab tatsächlich ein kleines Päckchen mit Produkten aus der neuen Nagelpflegetheke bekommen *jippo*! Liebes dm-Team, liebe Lisa: Vielen Dank für die Gelegenheit, diese Produkte zu testen! Inzwischen sind die Produkte ja teilweise schon erhältlich - bei mir in der Gegend dauert das mal wieder etwas länger... Natürlich habe ich mich am Wochenende dann gleich dran gemacht, die Sachen auszuprobieren - Pfötchen baden und dann anmalen war ja sowieso geplant.

Die "Spa Time! Bathing Pearls" (3,45 €) sind Badeperlen für Hand- bzw. Fußbäder. Enthalten sind in der Flasche (?) 94g - irgendwie seltsam, vor allem, da auf der Rückseite angegeben ist, dass 5g für 1 Liter Wasser reichen (die letzten 4g kriegen halt nur 800 ml *hust*)... Aber gut, irgendeinen Grund wird das haben! Brav habe ich natürlich meine 5g abgewogen (so ist das, wenn man gerne backt und die Küchenwaage an der Wand hängt!) in eine Schüssel gefüllt, mit einem Liter Wasser aufgegossen und dann an den Tisch gesetzt. Beim Einfüllen der Kügelchen ist mir aufgefallen, dass der Verschluss doch recht eng ist - da muss man schon angemessen schräg halten und ständig schütteln, sonst kommen nicht viele Perlen raus (immerhin hat man somit auch nicht gleich die ganze Flasche in der Schüssel). Aufgelöst gibts ein leicht milchiges Wasser, das mit Glitzerpartikelchen versetzt ist. Der Duft ist nicht übermäßig aufdringlich, süßlich-herb und angenehm. Nach 10 Minuten Bad fühlen sich meine Hände schön weich an und sind bereit für das weitere Vorgehen.

Hände abgetrocknet, Nägel nochmal gecheckt und dann den "Perfekt Look! Beauty Nails" in 010 charm white (1,95€) geschnappt. Laut Anweisung soll man den Lack ein Mal auftragen und erhält dadurch einen Gel-Modellage-Effekt. Ich war schon ganz gespannt, habe kurz überlegt, ob ich einen Basecoat brauche - mich dann aber dafür entschieden, den Lack direkt aufzutragen. Der Lack soll nämlich die Nägel verstärken und das funktioniert wahrscheinlich auf dem blanken Nagel deutlich besser. So - und nun darf mir jemand erklären, was da genau der Gel-Look ist...
Der Lack erinnert mich ja ein bisschen an charming - ein dezenter Schimmer macht sich bemerkbar und der Lack hellt meine Nägel ein kleines bisschen auf. Der Auftrag ging angenehm, die Trockenzeit ist so lala. Das Ergebnis zumindest nach einer Schicht eher sehr dezent - ich vermute mal, ich sollte mich an weiteren Schichten versuchen (auch wenn die Gebrauchsanleitung was anderes behauptet)? Seis drum, das sah ich als die perfekte Gelegenheit, gleich mal die "Perfect Look! Nail Art Tips" (1,45€) zu testen! Ich habs ja nicht so richtig mit dem French und mit den Stickern hatte ich die Vermutung, dass sogar ich das hinkriegen könnte...
Also pfriemelte ich diese Sticker ab und versuchte, sie auf meine Finger zu kleben... Es sind nur 10 Tips enthalten, d.h. man hat sehr wenig Auswahl - finde ich nicht wirklich optimal, da alleine ich schon unterschiedlich breite Nägel habe und mir andere Größen bzw. mehr Auswahl gewünscht hätte. Auch die Form der Tips ist sicherlich nicht für jeden passend, bei meinen Nägeln geht das zumindest halbwegs. Dummerweise haben die Tips auf meinem Lack überhaupt nicht gehalten (und schauen auf meinen Nägeln auch eher bescheiden aus). Auf dem Foto sieht man ganz gut, dass die Ecken fröhlich abstehen und sich nicht an den Nagel anpassen wollen. Den Topcoat drüber habe ich mir gespart - das hätte die extrem abstehenden Ecken auch nicht dazu angehalten, plan auf dem Nagel aufzuliegen.

Noch dazu hatte ich beim Abmachen der Sticker von der Folie bzw. Anbringen an meine Nägel das Problem, dass einige der Sticker einfach in der Mitte durchgebrochen sind (auf dem Foto oben am Zeigefinger und am kleinen Finger zu sehen). An der Oberflächenbiegung meiner Nägel kann ich leider nichts tun, allerdings sollte ein Nagelsticker es auch aushalten, wenn man ihn entsprechend an den Nagel andrückt - ansonsten hätte ich ja noch mehr abstehende Kanten... Also wieder ab mit den Tips (die dabei übrigens noch weiter zerbrochen sind) und einen Farblack drüber - so hat der Gel-Look-Lack zumindest eine sinnvolle Verwendung als Basecoat gefunden.

Bei den drei Produkten, die ich testen durfte, ist mein Fazit doch eher gemischt: Die Badeperlen gefallen mir gut, mit einem angenehmen Duft und einem weichen Hautergebnis kann ich mir vorstellen, sie auch nochmal nachzukaufen. Die 94g reichen bei einem Liter "Badewasser" für 19 Anwendungen - dadurch kostet ein Bad gerade mal 18 Cent, kann man sich also gönnen.
Der Lack hält leider nicht so ganz, was er verspricht - einen Gel-Look kann ich nicht sehen, aber er taugt aus meiner Sicht zumindest als Unterlack (wobei ich nochmal probieren muss, ob er mit mehr Schichten deckender und gel-lookiger wird); die Trocknungszeit ist allerdings nicht optimal.
Die Tips sind dagegen ein totaler Fehlgriff: Halten nicht ordentlich auf dem Lack, brechen relativ schnell und sind auch in der Anzahl sehr begrenzt - mit etwas breiteren Nägeln kann man die getrost gleich stehen lassen. Auch wenn ich gerne Nagelsticker verwende, kommen diese hier für mich nicht in Frage!

Sonntag, 29. Januar 2012

essie "Cocktail bling" School of hard rocks

Der zweite Lack, den ich mir aus der "Cocktail bling"-Collection geholt habe, war "School of hard rocks". Dieses Grün mit einem leichten Blaueinschlag hat mich einfach sofort angelacht (wie auch immer man die Farbe nun genau bezeichnen möchte) - einfach mein Beuteschema. Der Lack ließ sich mit dem breiten Pinsel gut auftragen und war nach zwei Schichten deckend - wie immer, dünne Schichten. Die Trockenzeit war superkurz und ich hatte tatsächlich überlegt, auf den Topcoat zu verzichten - aber dann hab ich doch mein "Good to go"-Minifläschchen zur Hand genommen...

Wenn nicht dann das Telefon geklingelt hätte und ich daraufhin wie eine Irre versucht hätte, meine Wohnung für den Spontanbesuch am nächsten Tag zumindest halbwegs ansehnlich zu kriegen, wäre folgendes Foto auch gar nicht entstanden. Ich habe nämlich festgestellt, dass es keine gute Idee ist, mit "frisch" lackierten Nägeln (etwa 2-3 Stunden her) ein Spülschwämmchen in Kombination mit heißem Wasser zu benutzen. Das Ergebnis schaut nämlich so aus:
Die linke Hand (die hatte auch nur mit heißem Wasser zu tun und nicht mit dem Spülschwämmchen) war dafür noch völlig in Ordnung - bloß rechts war halt hinüber und musste dann neu lackiert werden. Dank der kurzen Trockenzeit ging das problemlos und gab auch keine Bettdeckenabdrücke. Hätte also auch schlimmer kommen können.
Die Farbe ist nicht so ganz einfach zu beschreiben - ist es ein Teal? Ein dunkles Petrol? Oder doch ein Smaragdgrün mit etwas Blaueinschlag? Ich habe absolut keinen blassen Schimmer, wie die korrekte Bezeichnung ist - auf der essie-Seite ist es ein "midnight malachite" also ein Mitternachtsgrün... Ehem, ja, so kann man das natürlich auch bezeichnen! Ich finde die Farbe toll - sie ist auffällig, aber nicht übermäßig knallig und einfach eine MEINER Farben.
"School of hard rocks" habe ich nicht ganz so lange getrage wie "Cocktail bling" - hier war nach vier Tagen für mich Schluss, aber hauptsächlich, weil ich dann Lust hatte, umzulackieren. Ich hatte ein bisschen Tipwear, aber nirgendwo abgeplatzte Stellen (auch an der linken Spülhand keinerlei Probleme!) - im Prinzip hätte der Lack also noch locker einen oder zwei Tage durchgehalten. Meine beiden essies haben mich auf jeden Fall begeistert und ich bin gerade wirklich froh, dass es bei meinen Douglasfilialen nur eine kleine essie-Auswahl gibt - ich könnte nämlich fröhlich weiter essies kaufen, wenn ich nicht immernoch viel zu viele jungfräuliche Lacke daheim rumstehen hätte...

Samstag, 28. Januar 2012

alessandro Hands!Up Flower Bar Amazonia

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich außer einem Nagellack auch eine Handcreme von alessandro erhalten habe. Inzwischen habe ich mich genug mit dem Produkt beschäftigen können, um meine Meinung dazu abzugeben und tue das hiermit; zwar am heutigen Tag zu später Stunde, aber ich war bis heute Mittag doch sehr eingespannt und komme gerade erst dazu, meine ganzen wichtigen Dinge abzuarbeiten.
Die Flower Bar Handcremes gibt es in vier ... ehm Duftrichtungen (ich wollte ja glatt Geschmack schreiben): Amazonia, Jasmine, Lavendel und Pashmina. Ich habe leider keine Inhaltsstoffe im Angebot, denn die sind auf meiner Tube alle ausge-x-t. Da ich kein Blümchenprofi bin, weiß ich auch nicht, was das Bild für eine Blüte darstellt (Elena hat mich aber aufgeklärt, dass es sich um eine Seerose handelt) - dementsprechend kann ich keine "soll so riechen wie..." Aussagen treffen, sondern kann einfach sagen, was in meiner Nase (oder meinem Hirn?) ankommt.

Die Creme riecht ein bisschen süßlich und typisch cremig, aber überhaupt nicht aufdringlich - wenn man die Tube öffnet und ein bisschen pumpt, kommt ein sanfter, leicht süßlicher Blumenduft hervor (ich bilde mir ein, bei Douglas gibts auch immer eine Testertube - auf jeden Fall dran riechen!). Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, welche Blume das ist, aber für mich als Nicht-Blümchen-Fan duftet die Creme angenehm dezent. Beim Verreiben auf den Händen wird der Duft ein kleines bisschen intensiver und steigt mir zumindest kurz in die Nase, aber das wars dann auch. Nach etwa einer Minute verströmen meine Hände keine Duftwolke mehr, ich kann aber das süße Blümchen riechen, wenn ich mir die Hand nahe vors Gesicht halte. Ist mir persönlich auf jeden Fall lieber, als so eine Duftbombe!

Der große Bonus an der Creme ist, dass sie sehr ergiebig ist - knappe 2cm reichen mir völlig für beide Hände aus (von anderen Cremes kenne ich das auch anders!). Sie verteilt sich sehr leicht auf der Haut und zieht wahnsinnig schnell ein - deswegen ist sie alleine in den letzten Tagen zu meiner Notfallcreme geworden: Wenns mal schnell gehen muss, greife ich zu der Amazonia und nicht zu einer meiner vielen anderen Handcremes, die ziehen nämlich nichtmal ansatzweise so schnell ein! Das Hautgefühl danach ist toll, zart und weich - und es hält auch einige Zeit an. Beim Händewaschen habe ich auch nicht das Gefühl, irgendeine Schicht abzuwaschen, wie bei vielen anderen Cremes.

Kurzum: Mich hat diese Creme wirklich begeistert, obwohl sie es als Blümchen mit mir sicherlich nicht leicht hatte. Der Preis liegt vermutlich bei 9,95€ - zumindest kosten das die andere alessandro-Handcreme bei Douglas. Klar, das ist nicht die billigeste Handcreme, aber wenn ich sie z.B. mit einigen essence-Handcremes vergleiche, liegt sie meilenweit vorne: zieht schneller ein, hinterlässt keinen Film, riecht nicht so aufdringlich... Das wäre mir auch den Preis durchaus wert, denn gerade auf der Arbeit creme ich mir fleißig die Hände ein und wenn man dann auf der Tastatur fettige Tapsen hinterlässt, ist das unangenehm. Wenn ich nicht noch mehr als genug Handcremes hätte, die ich aufbrauchen musst, würde ich definitiv an der einen oder anderen schnuppern, wenn sie bei Douglas verfügbar sind - aber im Moment werde ich die Amazonia hüten und erstmal den Rest aufbrauchen...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Kichererbsen-Bohnen-Bulgur-Pfanne

Was tut die Lena, wenn sie eigentlich genug zu Essen daheim hat, aber nicht so recht weiß, was davon sie essen möchte? Richtig - einfach alles zusammen in eine Pfanne schmeißen, wild würzen und feststellen, dass das gar nicht so seltsam schmeckt, wie sie befürchtet hatte! Schon seit einiger Zeit habe ich weiße Bohnen in meinem Schrank und die stehen Seite an Seite mit Bulgur und Kichererbsen. Im Kühlschrank wohnte noch eine einsame Zucchini, die einfach der Farbe halber gleich mitverarbeitet wurde.

Zutaten:

1 Tasse Kichererbsen
1 Tasse weiße Bohnen
1 Tasse Bulgur
1 Zucchini
1 Zwiebel
2 TL Tomatenmark
2 TL gekörnte Brühe
2 Tassen Wasser
Öl
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne, Zitronengras

Sowohl Kichererbsen als auch Bohnen einen Tag vorher in Wasser einlegen (wenn man denn die getrocknete Variante hat). Zwei Tassen Wasser mit der gekörnten Brühe aufkochen, dann den Bulgur dazugeben, aufkochen lassen und ca. 15 Minuten lang ziehen lassen - bis kein Wasser mehr übrig ist. Eine Zwiebel und die Zucchini klein schneiden. Die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann das Tomatenmark dazu geben und etwas anrösten lassen. Anschließend Kichererbsen, Bohnen und Zucchini ebenfalls in den Topf bzw. die Pfanne geben und mit etwa zwei Tassen Wasser aufgießen (bei Bedarf auch etwas mehr). Jetzt noch den Bulgur unterrürhren und fröhlich mit Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne und Zitronengras würzen (oder anderen Gewürzen, wie mans halt mag) und fertig ist das Zeug!
Die Menge reicht irgendwie für vier Lenas - zumindest hatte ich die ganze Woche was von meiner witzigen Mischung. Da ich keine Mikrowelle habe, konnte ich beim Warmmachen auch noch fröhlich nachwürzen und habe also jeden Tag ein bisschen einen anderen Geschmack gehabt - ansonsten wäre ich auch durchgedreht! Klar, das ist jetzt nicht der optische Knüller, aber von der Quellzeit abgesehen wirklich fix gemacht. Tendenziell dürfte das auch noch als gesund durchgehen und ist mit anderem Gemüse, anderen Gewürzen etc. gut variierbar.

Für den ersten Versuch mit den weißen Bohnen bin ich ganz zufrieden - wer also irgendwelche Dinge im Schrank hat, mit denen er noch nichts anfangen konnte: Traut euch, ab und zu kommen da ganz unerwartet leckere Dinge bei raus!

Mittwoch, 25. Januar 2012

MNY 265

Den MNY-Lack mit der vielsagenden Nummer 265 wollte ich eigentlich schon heilig Abend lackieren - bin allerdings nicht dazu gekommen und im Nachhinein bin ich ganz froh drum... Letztens nahm ich ihn nämlich zur Hand, denn das Versprechen im Fläschchen lachte mich schon wieder an - ein tolles, intensives Rot mit kleinen holografischen Glitzerpartikeln. Dann lackierte ich eine erste Schicht und hatte sheeren, pinken Lack auf den Nägeln - urghs. Pink ist so gar nicht gut, also fix eine zweite Schicht drüber - die war dann schon eher rötlich, aber immernoch sheer und sehr pinklastig. Also habe ich tatsächlich drei Schichten lackiert, was dank der recht kurzen Trockenzeit zumindest unproblematisch war.
Top Sealer drauf und man konnte das Rot als solches erkennen - leider finden sich auf den Nägeln dann deutlich weniger, dolle glitzerende Partikel, als in der Flasche sichtbar sind. Dabei hatte ich mich eigentlich so auf einen funkelnden, roten Lack gefreut (und das erklärt, warum ich ganz froh bin, den Lack nicht zu Weihnachten lackiert zu haben). Im Großen und Ganzen wirkt der Lack jellymäßig rot - so richtig deckend ist das einfach nicht. Die Holopartikel sind eher hintergründig und vor allem bei Tageslicht einfach nur als silbrige Partikel wahrnehmbar.
Im Blitzlicht sieht man zumindest im Ansatz, dass da Blingbling versteckt ist - aber die Flasche glitzert deutlich mehr als meine Nägel... Um da nachzuziehen hab ich einfach mal den Pop Topcoat von essence zuhilfe genommen und noch eine Schicht über den roten Lack aufgetragen.
Bei Tageslicht gibts dann eher weißlich angehauchte Nägel - da glitzerts doch eher selten (mag aber auch an der fehlenden Sonne liegen). Auch mit Blitz schauts ein kleines bisschen besser aus - zumindest macht sich mehr Glitzer- und Funkelpotenzial bemerkbar. Die Grundfarbe tritt dann aber deutlich in den Hintergrund - schade eigentlich.
So richtig begeistert war ich von dieser Version dann auch nicht, also dachte ich mir, ich pinsel nochmal eine Schicht MNY 265 drüber... Summa summarum hatte ich dann tatsächlich sieben Schichten Lack auf den Fingern (Basecoat, 3 Schichten MNY 265, Top Sealer, Pop Topcoat, MNY 265) und durfte mich wieder mit einem Pink herumschlagen. Es blinkt ein bisschen mehr, als ohne den gelayerten Pop Topcoat, aber die Farbe ist ziemlich weit weg von dem, was ich erwartet hatte...
Gehalten haben diese Massen an Nagellack eigentlich ganz passabel, ich habe mich wirklich vier Tage ohne Probleme damit rumgeschlagen. Dann hatte ich von diesem Pink aber ziemlich die Nase voll und habe ablackiert - erstaunlicherweise ohne größere Probleme. Bei so vielen Schichten hätte ich mir auch Schlimmeres ausmalen können. Irgendwie habe ich also noch nicht die perfekte Verwendung für den Lack gefunden, aber vielleicht taugt er ja als Topper über einem roten Lack - mal sehen, wann ich dazu komme, das auszuprobieren.

Dienstag, 24. Januar 2012

Rüttelbehälter für Kontaktlinsen

Auf der Facebookseite von Lensbest konnte man sich vor einiger Zeit um einen Produkttest für einen Kontaktlinsen-Rüttelbehälter bewerben. Die ersten 50 Anmeldungen bekamen sicher eins der pinkten Rüttelteile geschickt, 10 weitere wurden unter den übrigen Interessenten verlost - ich kam zwar für den ersten Teil zu spät, hatte in der zweiten Runde aber Glück und bekam einen Rüttelbehälter. Da ich eigentlich täglich mit Kontaktlinsen rumlaufe (außer am Wochenende, wenn ich zu Hause bin und nichts vor habe), war ich ganz gespannt, was denn dieses Saubermachwunder tatsächlich bewirkt.
Das ist er also, der iPool - und netterweise gab es auch noch eine deutsche Bedienungsanleitung zum Produkt dazu (auf der Originalverpackung waren ein paar andere Sprachen zu finden) und eine Batterie, um das Teilchen gleich in Betrieb nehmen zu können. Der Rüttelbehälter ist ein Gerät, das die Reinigungs- und Desinfektionswirkung von All-in-one-Lösungen unterstützen soll - also auch nur für weiche Linsen, die mit einer All-in-one-Lösung gereinigt werden, gedacht. Wenn ich nicht völlig daneben liege, wird das Produkt etwa für 10€ zu haben sein. Das Prinzip ist ganz einfach - man reinigt die Linsen manuell vor, legt sie dann in die Behälter, füllt die Behälter mit Lösung und schaltet dann das Gerät für etwa 10 Minuten an (der kleine Knopf ist links hinten, noch ein bisschen hinter dem Behälter sichtbar).

Nach den 10 Minuten soll man das Gerät ausschalten und die Linsen mindestens 6 Stunden im Behälter lassen - haut hin, so viel Schlaf brauche ich allemal! Vor dem Einsetzen der Linsen sollte man die dann nochmal abspülen und dann erst ins Auge pfriemeln. Da ich mich ja sehr freue, wenn ich mit meinen Kontaktlinsen weniger Arbeit habe, habe ich mich also fleißig ans Testen des Behälters gemacht - Lensbest selbst gibt die Empfehlung, den Behälter ca. eine Woche lang zu testen, bevor man einen Bericht schreibt (finde ich übrigens wirklich gut, denn das zeigt, dass es nicht nur um die Werbung geht, sondern auch tatsächlich ums Produkt!).

Natürlich hab ich mich da auch brav dran gehalten und mir das Teil erstmal angeschaut und es ordentlich unter die Lupe genommen. In Betrieb kriegt man das Teil sehr leicht, der Behälter sitzt zwar fest in der Halterung, lässt sich aber auch relativ leicht herausholen, um die Linsen einzulegen oder rauszunehmen. Bei mir steht das Ding nicht im Bad (da wird auch deutlich wegen der Feuchtigkeit von abgeraten!), sondern im Flur. Also Linsen rein, Behälter an - und es fängt an, vor sich hinzusummen und leicht zu vibrieren. Die Bewegung sieht man nicht, aber man spürt sie, wenn man die Finger an den Behälter legt. Witzigerweise ist das Geräusch keineswegs gleichmäßig, sondern ich kann unterschiedliche... Frequenzen? Geschwindigkeiten? wahrnehmen.
Das ist jetzt eine reine Feststellung meinerseits, die auf einigen Minuten vor-dem-Gerät-stehen-und-lauschen beruht. Was mich jedoch gestört hat, ist die Lautstärke, die das Brummen-Summen-Vibrieren auf einer ebenen Unterlage verursacht - die Tür zum Wohnzimmer zu, Fernseher an und trotzdem höre ich da noch ein hintergründiges Summgeräusch. Vorteil: Man achtet sehr auf die Zeit, Nachteil: es stört - zumindest mich - ungemein. Angenehmer wäre es natürlich auch, wenn das Gerät mit einem Timer ausgestattet wäre und sich nach der Rüttelzeit selbst abschalten würde.

Am spannendsten ist aber wohl die Frage nach dem Ergebnis und ich muss sagen, ich merke bei meinen Linsen keinen Unterschied, ob ich sie im Rüttelbehälter rüttele und lagere oder ob sie in einem normalen Linsenbehälter übernachten. Dadurch, dass die Linsen sowieso vorgereinigt werden und dann in frischer Lösung nächtigen, sind sie auch im normalen Linsenbehälter am nächsten Tag sauber. Wies ausschaut, wenn ich die Linsen ungereinigt in das Dings stecke, weiß ich nicht (soll man ja aber auch nicht). Ob die Desinfektionswirkung durch das Rütteln besser ist, kann ich nicht beurteilen - so viel chemische Einsicht hab ich in meine Augen irgendwie nicht...

Ein weiterer, für mich etwas suboptimaler Punkt: In den Rüttelbehälter passt nur der speziell dafür vorgesehene Linsenbehälter. Ich habe einen, der nahezu identisch aussieht - aber irgendwie ist der wohl in der Mitte einen Millimeter zu breit oder so, denn beim ersten Rütteln rutscht er aus der Halterung und damit vibriert nicht mehr das, was vibrieren soll. Schade, denn ich kenne keinen Linsenträger, der nicht mehr als genug Behälter hat und sich freuen würde, wenn er auch unterschiedliche Linsen im gleichen Zeitraum (z.B. Farblinsen und normale Linsen) berütteln könnte, OHNE einen weiteren Behälter kaufen zu müssen.
Kurzum: Für mich wird der Nutzen des Produkts nicht ersichtlich, ich kann keine Verbesserung in der Reinigungswirkung feststellen. Vielleicht liegt das an meinen Augen, die ziemlich gnädig sind und im Allgemeinen eher wenig zur Bildung von Ablagerungen neigen; vielleicht auch an der Vorreinigung oder irgendwas anderem. Sinn eines Tests ist für mich, eine ehrlich Meinung abzugeben und in diesem Fall heißt die leider, dass es zwar ein nettes Gimmick für mich ist, ich aber keinen Vorteil in der Nutzung des Rüttelbehälters erkennen kann.

Montag, 23. Januar 2012

p2 charming als Topper?

Kiki hatte ja im Kommentar zum p2 "charming" angeregt, den Lack mal als Topper auf anderen Farben zu probieren. Brav habe ich mich am Wochenende also daran gemacht, mir ein paar Lacke zu schnappen und das zu testen. Ich habe einfach mal in den Farbkasten gegriffen und ein Grün ("Show your feet" 10 In the jungle), ein Mittelblau (Buddy bear), ein Rot (Brilliant Rot) und ein Schwarz (essence 20 Fatal) hergenommen. Je zwei Schichten lackiert, damit eine deckende Basis vorliegt und dann eine Schicht "charming" drüber.
Im Blitzlicht wird der goldene Schimmer auf allen Farben deutlich, ansonsten passiert da nicht wirklich viel. Der Lack lässt sich in einer Schicht nicht so gleichmäßig auftragen und das Ergebnis wird dadurch ziemlich fleckig. Farblich tut sich da leider nichts - logischerweise werden durch die milchige Basis die Farben etwas gedämpft, aber mehr ist nicht drin. Das Schwarz ist nicht mehr so ganz eindeutig als Schwarz erkennbar, sondern ist einfach nur irgendwie dunkel... Beim Rot könnte man so langsam Richtung Rosa tendieren - das sind aber die größten Veränderungen.
Bei Tageslicht geht der Effekt noch deutlich zurück - da tut sich also insgesamt herzlich wenig... Kurzum würde ich also sagen, dass "charming" nicht so wirklich als Topper taugt - zumindest nicht, was Farben angeht, die weiter vom Ursprungston von "charming" wegliegen. Auf Nude-Tönen oder Creme und Weiß sollte das passen - aber das ist wenig erstaunlich.

Sonntag, 22. Januar 2012

MNY 757

Nach einem unerwartet turbulenten Wochenende gibt es heute noch ein kleines Nagellackposting - könnte sein, dass es nächste Woche hier etwas ruhig wird, da ich an einer privaten Baustelle arbeiten muss... Irgendwie hab ich momentan eine Grünphase und finde alle möglichen grünen Lacke toll (was nicht heißt, dass ich nur grün lackiere - schließlich müssen ja die Klamotten auch bissl dazu passen). Deswegen hab ich auch einen MNY, der schon ewig in meinem Regal stand, lackiert. Der klingende Name lautet 757.
Ich habe für diese Deckkraft tatsächlich drei Schichten Lack gebraucht - die erste war total durchsichtig, die zweite immernoch an einigen Stellen... Aber das liegt auch an meiner dünnen Lackiererei. Erstaunlich schnell war der Lack trocken, sodass auch die dritte Schicht im zeitlichen Rahmen lag. Top Sealer drüber und alles war gut. Die Farbe ist irgendwie schwer zu beschreiben (vor allem bei den miesen Licht verhältnissen in letzter Zeit) - auf jeden Fall ist es ein Olivgrün mit einem metallischen Glanz.
Beide Fotos sind mit Blitz gemacht und trotzdem erkennt man schon leichte Farbunterschiede. Was an diesem Lack ganz toll ist, sind die klitzekleinen Schimmerpartikel, die (besonders auf dem ersten Foto) in unterschiedlichen Farben blinken. Insgesamt hat der Lack aber einen leicht goldigen Einschlag und ist einfach wirklich schön. Trotz des metallisch angehauchten Finishs wird da aber nichts streifig.
Mit einem meiner kürzlich erworbenen Kiko Topper (Nr. 231 Sparkle touch multicolour sequins) gabs dann noch ein bisschen was auf die Spitzen - aber ich kriege das (noch) nicht so gut hin, wie Elena. Hier ist der Lack auch im Tageslicht zu sehen, deswegen schauen die kleinen Hexagons aus dem Kiko auch so langweilig aus.
Der Lack kann aber auch noch ganz intensivgrün, wie man auf dem letzten Bild sieht. Das ist eigentlich die Farbe, in die ich mich verliebt habe und nach der ich vor zwei Jahren wie doof alle möglichen Läden abgegrast habe - natürlich ohne damals fündig zu werden. Qualitativ ist der Lack völlig in Ordnung, ich habe ihn drei Tage getragen und lediglich ein bisschen Tipwear gehabt. Es gab trotz der vielen Schichten keine Blasen oder Abplatzer oder ähnliches, auch Ablackieren ging ohne Probleme. Da ich hier keine MNY-Theke mehr in kürzerer Reichweite habe, weiß ich auch gar nicht, ob der Lack noch im aktuellen Sortiment ist - aber ein ganz Hübscher ist das meiner Meinung nach schon!

Samstag, 21. Januar 2012

Hearts in Atlantis - Stephen King

Da ich heute meine 20000 (wenns weniger sind, die auf jeden Fall auch...) Wörter schon verbraten habe, gibts nur eine kurze Buchreview. Mal wieder ein Stephen King - wenn man schonmal nen Run hat, dann sollte man auch entsprechend weitermachen, oder?
Das Cover ziert Anthony Hopkins - es gibt wohl eine Verfilmung (zumindest eines Teils), aber die ist mir (noch) nicht untergekommen. Das Buch haben meine Eltern mal gekauft, weils eben von King ist und es lag inzwischen eine geraume Zeit bei uns rum. Es ist definitiv kein typischer King, da es keine eindeutige durchgängige Geschichte gibt, sondern eigentlich fünf Novellen aneinandergereiht werden. Zeitlich bauen die Geschichten aufeinander auf, jedoch kommen nicht überall die gleichen Personen vor.

Und das war auch mein Problem an der Sache - die erste Geschichte (auf der auch der Film beruht) ist wirklich interessant und in Kingmanier geschrieben... Es gibt irgendwo eine geheime Macht, die auf der Jagd nach Ted (Anthony Hopkins) ist, der auf seiner "Flucht" einen Jungen und dessen Mutter kennenlernt. Man lernt einiges über den kleinen Bobby, seine Mutter und die familiäre Situation und wird mit Bobby zusammen in Teds gefährliches Leben hereingezogen. Für mich hätte es genau dort dann mit der folgenden Geschichte weitergehen können - allerdings dreht die sich um Studenten, die Hearts (das Kartenspiel) in Atlantis spielen... Gemeinsamer Nenner ist hierbei ein Mädchen, das in der ersten Geschichte Bobbys Spielkameradin und Freundin war.

Allerdings brauchts erstmal, bis dieser gemeinsame Nenner auftaucht - ich habe also gelesen und es schwirrten lauter Fragezeichen über meinem Kopf rum. Die Story ist ganz nett, hat aber nicht den Charme der ersten. In Teil drei taucht dann wieder ein Charakter aus Bobbys Umfeld auf, der für seine Missetaten Sühne tut und auch im vierten Teil geht es um einen ehemaligen Freund... Der letzte Teil bildet dann den Gesamtrahmen: Auf der Beerdigung von der Person aus Teil vier treffen sich Bobby und seine Kindheitsfreundin wieder und erhalten eine Nachricht von Ted...

Der Inhalt war jedenfalls nicht das, was ich von dem Buch erwartet hätte - ob es nun anderweitig hochgelobt wird, oder nicht... Man konnte es lesen, die erste Geschichte war sogar spannend und fesselnd - aber das wars auch. Den Rest habe ich halt so mitgenommen, es war nicht uninteressant, aber irgendwie wurde mir da zu viel Unterschiedliches verwurstelt...

Freitag, 20. Januar 2012

Getagged - Fragen über Fragen über Fragen...

Momentan geistern ja diese "x Fragen"-Tags durch die Gegend und ich habe auch zwei davon abgekriegt - einmal von maedchenspricht gleich elf davon: 

1.  Dein peinlichstes Erlebnis?
Hm, peinlichstes Erlebnis... Mir fällt da maximal eine Story aus der Schule ein, wo wir ein Rollenspiel in Englisch machen sollten und unser Lehrer darauf Wert legte, dass wir als Berater in der Bank nett zu den Kunden sein sollte. Ich begrüßte meinen Kunden dann gleich mit "What do you want?" - brachte mir aber diverse Lacher von der Klasse ein. Ansonsten greife ich nicht übermäßig deutlich daneben, dass mir etwas oberpeinlich ist.

2.  Dein liebstes Accessoire?
Die perfekte Frage für mich Accessoire-Muffel! Momentan (also so seit September) wohl mein Schal, ohne den ich gar nicht mehr vor die Tür gehe (wobei ich als Kind und Jugendliche noch ein totaler Schal-Muffel war), und meine Ohrpuschel!

3.  Deine eigenartigste Eigenart?
Der erste Griff, wenn ich mich auf die Couch setze geht zu meinem Nackenhörnchen-Hüggli. Ohne geht gar nicht, fühlt sich seltsam und ungewohnt an... Am liebsten nehme ich das Hüggli auch auf alle Reisen mit, damit ich im Zug, Flieger oder Auto bequem sitzen kann. Besuch guckt mich natürlich immer etwas strange an, wenn ich auf meiner Couch mit nem Hörnchen sitze, aber mit der Zeit gewöhnt sich jeder an den Anblick.

4.  Süß oder herzhaft?
Das wechselt; tendenziell wohl lieber herzhaft - außer ich bin gerade in einer extremen Süßphase.

5.  Bist du zur Zeit zufrieden?
Vor drei Wochen hätte ich noch gesagt "Ja!!!", mit ganz vielen Ausrufezeichen. Momentan ein deutliches "Nein!!!!", mit noch mehr Ausrufezeichen... 

6.  Was erwartest du vom Bloggen?
Oh je, erwarten eigentlich nicht viel (Erwartungen werden ja mit Vorliebe enttäuscht)... Ich möchte Spaß daran haben, die Sachen, die mir im Kopf rumgehen, zu "Papier" zu bringen; nette Leute kennenlernen und spannende Gespräche führen. Nichts Weltbewegendes also. 

7.  Wie viele Lidschatten besitzt du?
Mhm... Okay, ich gehe brav zählen. Ich habe 5 Sleek-Paletten, 25 Pigmente und 76 weitere Lidschatten unterschiedlicher Konsistenzen (Souflée, gepresst, gebacken) - zumindest, wenn ich mich nicht verzählt habe. Definitiv mehr, als ein normaler Mensch je aufbrauchen könnte...

8.  Dein Lieblingstier?
Die Seekuh - immernoch! Und der beste Spruch (stammt sogar aus irgendeiner Dokumentation) dazu ist auch immernoch: "Der größte natürliche Feind der Seekuh ist die Schiffsschraube." 

9.  Was für Schuhe trägst du gerade?
Gar keine - ich gammel ja auf meiner Couch rum... 

10. Treibst du Sport, wenn ja, welchen?
Allgemein bekannt robbe ich fleißig auf meinem Fußboden rum und verlustiere mich regelmäßig an ein paar Kraftübungen zum entsprechenden Onlinepiepser. 

11. Magst du TAGs?
Großteils schon. Vor allem diejenigen, die ein bisschen Hirn verlangen und zum Nachdenken anregen.

MuhSchu bedachte mich mit fünf weiteren Fragen, die ich natürlich auch gerne beantworte:

1. Wocheneinkauf oder zwischendurch mal schnell zum Discounter, weil dies und jenes fehlt?
Hmm, am liebsten Wocheneinkauf, aber da ich bei manchen Dingen spezielle Vorlieben habe (z.B. grüne Bananen), läufts dann doch oft auf den kurzen Zwischenstop nach der Arbeit raus. Da ich einen Lidl relativ auf dem Weg habe, ist das auch kein Problem. Manchmal brauch ich auch gar nix Großes, da wird dann nach Bedarf, Lust und Laune was geholt.

2. Lieber ohne Lack auf den Nägeln oder lippenstiftloser Mund im Alltag?
Lieber ohne Lippenstift - meine Lippen brechen mir nämlich nicht ab, wenn sie mal nackig sind... Außerdem trinke ich sowohl daheim als auch auf der Arbeit relativ viel, da nutzt sich der Lippenstift eh schnell ab. 

3. Kajal, Lidschatten, Blush etc. - welches ist dein LIEBSTES Kosmetikprodukt?
Ohne langes Zögern - Nagellack!

4. Vorm Schlafengehen lieber im Netz surfen oder TV gucken?
Im Netz surfen, während der Fernseher läuft! Zumindest, wenn was Sehenswertes läuft. Ansonsten kann ich auch auf die Glotze verzichten, wenn ich Internet habe (allerdings hab ich mir ja einen schönen Fernseher gekauft, der auch genutzt werden will...).

5. Wie klingt der Ton deines Weckers?
Erm - das ist ein SMS-Ton meines Handys... Die Wecktöne waren mir irgendwie zu piepston-lastig, also hab ich einfach meinen SMS-Ton eingestellt. Ansonsten hab ich noch einen Ersatzwecker, der einfach nur Piepsgeräusche von sich gibt, die sich in der Frequenz steigern.

Ihr Lieben - vielen Dank fürs taggen! Ich oute mich allerdings mal wieder als Dead End - die Tags sind ja so ziemlich überall schon angekommen und dadurch, dass die Fragen auch von Person zu Person wechseln, fallen mir keine guten mehr ein, die nicht schon irgendwo aufgetaucht wären. Falls aber jemand Lust hat, die oben stehenden Fragen zu beantworten: Fühlt euch frei und hinterlasst einfach im Kommentar einen Link für die Neugierigen unter uns!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Bananen-Scheiterhaufen

Bei Kochsinn habe ich eine weitere Möglichkeit entdeckt, wie ich meine Bananen bei Erreichen eines gelben Zustandes sinnvoll zu Leckereien verarbeiten kann: Bananen-Scheiterhaufen! Ein ziemlich einfaches Rezept, das wenige Zutaten braucht und dann auch noch ganz lecker schmeckt. Der erste Versuch ist zwar nicht optimal gelaufen, aber hinterher ist man halt immer schlauer!

Zutaten:

3 Bananen
8 Scheiben Toastbrot
200 ml Milch
2 Eier
20 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Butter

Die Bananen in Scheiben schneiden - ich habe etwa 1,5cm dicke Scheibchen geschnitten. In eine ausgefettete Kastenform (oder irgendeine andere Form, ich fand die Kastenform wegen der Ecken nur sehr praktisch) zuerst eine Schickt Toast legen. Den Toast dann mit Bananenscheiben bedecken und schließlich wieder Toast drüberschichten. Milch mit den Eiern, Zucker und Vanillezucker verrühren und über den Toast gießen. Zum Schluss noch ein paar Butterflocken obendrauf geben und das Ganze im vorgeheizten Backofen etwa 60 Minuten backen.
Eigentlich soll die obere Schicht schuppenförmig angeordnet werden, aber da war meine Form schon zu voll für. Deswegen habe ich einfach eine normale Toastschicht obendrauf gepackt, das ging auch. Für meine Form hab ich auch nur 2,5 Bananen gebraucht - aber das liegt auch daran, dass ich nicht so ganz gleichmäßig geschnitten habe (der Rest Banane ließ sich aber auch gut aufessen!).
Den größten Aufwand an diesem "Kuchen" hat man tatsächlich beim Warten, dass das Zeug fertig wird... Ich habe versucht, am Ende der Backzeit oben noch eine schöne ankaramellisierte Schicht zu kriegen, aber das hat nicht so ganz funktioniert. Geschmacklich ist der Kuchen zwar keine Erleuchtung, aber ein leckerer, schneller und süßer Snack. Ich habe mit meiner Nachbarin genascht und sie war ziemlich begeistert. Warm schmeckt der Kuchen zwar ein bisschen besser, allerdings "sippt" der Scheiterhaufen mit etwas Stehzeit besser durch.
Man kann natürlich überlegen, statt Toast Brioche zu nehmen - dann wirds vermutlich etwas weicher, oder über die Bananen noch etwas Nutella zu geben - dann gibts halt Banana-Split-Scheiterhaufen. Aber für einen Schnellschuss und sowas wie Resteverwertung ist das allemal ein brauchbares Rezept. Optisch nicht der Burner, weil Bananen bei Hitze halt nicht die Schönsten werden, aber wenn man oben noch bissl Puderzucker drüberstreut, kann man das auch kaschieren. Ich hab auf jeden Fall jetzt eine neue Bananenverwertung gefunden!

Mittwoch, 18. Januar 2012

alessandro "Track me" Mood brown

Vor kurzer Zeit hatte ich beim alessandro Kundenservice angefragt, ob es für meine Cube-Lacke irgendwelche Bezeichnungen oder Namen gäbe - irgendwie ists ja schöner, wenn man die Lacke "korrekt" vorstellen kann. Dummerweise haben diese Lacke keine Namen, da es saisonale Zusammenstellungen sind - aber ich bekam das tolle Angebot, hier ein paar der aktuellen alessandro-Produkte vorzustellen. Da mich die Qualität der Lacke bisher sehr überzeugt hat (hier, hier, hier und hier), fand ich das Angebot natürlich toll und hielt ein paar Tage später eine Handcreme (wird noch genauer unter die Lupe genommen) und diesen Lack in den Händen.

Mood brown (Nr. 059) müsste aktuell bzw. ab demnächst im Laden zu finden sein (ich hab hier leider keinen Laden in greifbarer Nähe, der alessandro führt) und ist auf den ersten Blick ein beige-brauner Lack mit einem silbernen Schimmer. Ich fand die Farbe im Fläschchen hübsch, aber jetzt nicht herausragend, habe mir dann die Nägel lackiert und meine Meinung geändert! Der Auftrag des Lacks war superleicht, das Pinselchen fächert toll auf und die Trockenzeit ist sehr kurz. Ich bin vor lauter Schusseligkeit nach dem Lackieren der linken Hand mit dem kleinen Finger an eine Tasse gestoßen und hatte schon gefürchtet, dass sich was verzogen hätte - aber nein, der Lack war völlig intakt.
Nach zwei Schichten hatte ich eine gute Deckkraft - eine war noch recht sheer, aber ich lackiere ja auch dünn. Auch die zweite Schicht trocknete superflott, trotzdem kamm zum Schluss noch der Topsealer drüber. Die Farbe lässt sich einfach nicht eindeutig beschreiben - das obere Bild zeigt einen eher gräulichen Einschlag und gibt einen ersten, winzigen Eindruck von dem silbernen Schimmer.
Einmal die Hand gedreht - und schon wirkt die Farbe etwas heller, beige-bräunlicher und hat ein bisschen was von feuchtem Sand - besonders, wenn man den Schimmer auch noch sieht. Aber der kommt in den Blitzfotos deutlicher raus. Leider hatte ich keinen Sonnenscheind, während ich den Lack getragen habe - aber ich vermute stark, dass das Funkeln dann auch noch deutlicher herauskommt.
Mit Blitz zeigt "Mood brown" dann nochmal deutlicher, was in ihm steckt - auf diesem Foto würde ich die Farbe doch eindeutig als Grau bezeichnen, das vielleicht einen leichten bräunlichen Einschlag hat... Der Schimmer tritt in den Vordergrund und lässt das Braun deutlich zurücktreten - für mich auf jeden Fall das eleganteste der Bilder.
Ein bisschen brauner und eher metallisch-schimmernd wirds mit dieser Aufnahme - völlig entgegen meinen Erwartungen outet sich der anfangs so harmlos wirkende Lack als kleiner Verwandlungskünstler. Ich gebe zu, ich habe ziemlich oft geguckt, wie sich meine Nägel so in unterschiedlichen Lichtverhältnissen verhalten und fand die unterschiedlichen Farbschattierungen immer wieder ansprechend.
Um seinem Namen Rechnung zu tragen, schließlich noch ein Foto, auf dem er tatsächlich auch braun ist - oder doch eher eine Braun-Taupe-Mischung? Passend zur Bezeichnung würde ich einfach sagen, dass der Lack lichtbezogen Stimmungsschwankungen hat - allerdings ganz tolle Stimmungsschwankungen. Die Farbe lässt sich gut im Alltag tragen, ist aber für mich auch ein Kandidat für offizielle Anlässe. Die Haltbarkeit war super, ich bin vier Tage ohne Probleme, ohne irgendwelche Macken und sogar ohne Tipwear durchgekommen.

Dann wars einfach Zeit für eine neue Farbe und ich habe mich en wenig vorsichtig ans Ablackieren gemacht - und trotz des Schimmers ging das völlig ohne Probleme. Kurzum: Qualitativ wieder ein toller Lack von alessandro! Die Farbe ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das Sortiment bietet auch viele knallige und bunte Nuancen. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an die lieben Damen vom Kundenservice für die Möglichkeit, hier eines der aktuellen alessandro-Produkte vorzustellen!

Dienstag, 17. Januar 2012

Was Hans nicht lernt...

... lernt Hänschen nimmermehr.

Oder: Was die Lena bisher nicht gelernt hat, lernt sie wohl auch in Zukunft nicht. Wer kein Mimimi lesen möchte, sollte jetzt hier aufhören und morgen wiederkommen, wenns bunte Finger gibt!

Ich bin ein unverbesserlicher "ans Gute im Menschen"-Glauber. Ich bin der Ansicht, dass man es sich lohnt, sich für etwas den Arsch aufzureißen, zurückzustecken und sich zu engagieren. Dass man es irgendwann zurückbekommen, wenn man Zeit, Herzblut und Motivation in eine Sache einbringt und dass es sich lohnt, sich nicht arschig zu verhalten. Dass es sinnvoll ist, nett zu anderen zu sein, immer wieder auf sie zuzugehen und zu Kompromissen bereit zu sein. Dass es gut ist, wenn man sich kümmert, anderen hilft und auch Aufgaben übernimmt, die nur am Rande zum eigenen Verantwortungsbereich gehören. Dass es belohnt wird, wenn man nachts und am Wochenende arbeitet und seine Termine einhält.

Und heute wurde ich - mal wieder - eines Besseren belehrt. Niemand dankt es dir, wenn du die Fehler der anderen ausbügelst, wenn du deinen Job richtig gut machst oder dir Gedanken darüber machst, wie man Fehler vermeiden kann. Niemanden interessiert es, dass du dir Zeit dafür nimmst, anderen Leuten Dinge zu erklären, die sie eigentlich verstehen müssten. Niemand schert sich darum, ob es dir gut geht oder ob dir etwas fehlt - Hauptsache, du erledigst deine Aufgaben und dann bitte noch die Aufgaben derjenigen dazu, die es alleine nicht gebacken kriegen. Niemand weiß es zu schätzen, wie viel Mühe du dir gibst und wie viel Zeit du investierst. Niemand erkennt an, dass du immer da bist, wenn du gebraucht bist und dass du immer versucht, eine Lösung für die Probleme derjenigen zu finden, die Rat suchend zu dir kommen.

Und wenn du auf die Frage "Du bist jetzt sehr enttäuscht, oder?" in dich reinhörst und dann ehrlich antworten kannst "Nein... Wenn man immer vom Schlimmsten ausgeht, kann man nicht enttäuscht sein, wenn es eintritt." - genau dann weißt du, dass du was falsch gemacht hast.

Montag, 16. Januar 2012

Mein Gewürzregal

Auf Wunsch gibts heute noch auf die Schnelle (heute war wieder einer dieser arbeitsreichen Montage, an denen man sich irgendwann fragt, ob man von lauter Vollidioten umgeben ist...) meine Gewürzaufbewahrung. Ich habs gestern tatsächlich geschafft, bei Tageslicht ein paar Fotos von meiner grandiosen Lagerung zu machen. Nachdem ich von Mami ja auch Post bekommen habe, habe ich meine kleinen Gläschen auch gleich beklebt und sie ordentlich in Reih und Glied gestellt.

Das Gewürzregal habe ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit, es gehörte nämlich einer meiner Mitbewohnerinnen zu Studienzeiten. Als sie dann aus der Wohnung auszog, hatte sie keinen Bedarf mehr für das Ikea-Teil (eines der wenigen Dinge in meiner Wohnung, die tatsächlich aus dem schwedischen Möbelhaus stammen - ich steh da nämlich eigentlich so gar nicht drauf) und so landete es in meinem Besitz. Seitdem baumelt es in meiner Küche und führt bei Besuchern immer zu mittelprächtigen Katastrophen - es ist nämlich nur oben aufgehängt und wackelt dementsprechend, wenn man dagegen stößt... Und dann fallen auch gerne mal irgendwelche Gläschen bzw. Dosen runter - oder schwanken zumindest bedenklich und führen zu witzigen Rettungsaktionen, die dann blaue Flecken bei meinen Gästen zur Folge haben.
Natürlich passt in das kleine Regal nicht alles, was ich so rumstehen habe - der Rest findet gerade unter dem Regal auf einem Küchenschrank (der eigentlich eine Anrichte fürs Esszimmer ist, das ich nicht mehr habe). Ich versuche da gerade etwas auszumisten - also einfach die Gläschen bzw. Dosen aufzubrauchen, die ich nicht mehr nutzen möchte (z.B. diesen geschroteten Pfeffer da im Vordergrund - wozu braucht man denn sowas? Da kann ich auch einfach ganze Pfefferkörner zwei mal zerstampfen! Das gehört auch zu den Nachlässen aus Studienzeiten...). Auf lange Sicht plane ich, alle Gewürze in so kleinen (oder großen, wie beim Basilikum und Oregano zu sehen) Gläschen zu lagern und muss mir da noch überlegen, ob ich noch so ein Hängeregalteil brauche oder das anders organisieren will.

Aber gerade bei Gewürzen dauert es doch ein bisschen, bis alles unnütze leer ist - meistens sind das ja auch noch Sachen, die man nicht so übermäßig oft benutzt... Gemahlener Ingwer z.B. gehört nicht gerade zu den Dingen, die ich täglich in mein Essen schmeiße - und wenn, dann eben auch in eher reduzierten Mengen. Und ich werfe doch so ungern Dinge in den Müll, die an und für sich noch gut sind...

Sonntag, 15. Januar 2012

p2 color victim nail polish 050 charming

Da ich letzte Woche einen wichtigen Termin hatte (oder mir zumindest eingebildet habe, dass der Termin wichtig wäre - hat sich leider im Nachhinein als Trugschluss erwiesen), wollte ich meine Nägel nur ganz dezent lackieren - man will ja einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Nach einem Blick auf mein Regal stellte ich aber fest, dass ich eigentlich so gar nichts passendes unter meinen Frischlingen hatte, also musste ein Lack ran, den ich schon öfters getragen habe, den es aber noch nicht hier auf dem Blog zu sehen gab. Aus irgendeinem alten Sortiment hatte ich noch "Charming" da, für mich die perfekte Wahl für den Anlass.

Insgesamt ist der Lack sehr sheer und deckt auch nach zwei Schichten nicht - ich glaube, da stehen die Chancen eh bei etwa null, eine vollständige Deckkraft zu erzielen. Aber ich war mit zwei Pinseldurchgängen glücklich (die Trockenzeit war auch erstaunlich kurz), hatte den schönen goldenen Schimmer auf den Nägeln und auch ein bisschen aufgehellte Farbe - sah aus meiner Sicht ordentlich und offiziell genug aus. Ganz ohne Lack wollte ich nicht gehen, da mir bei solchen Aktionen immer reihenweise Fingernägel abbrechen (und gerade, wenn man bei einem Termin ist, ist das doppelt ungeschickt...).
Ich persönlich mag meine Nägel mit so sheeren Lacken eigentlich gar nicht - da fällt mir immer so übermäßig auf, wie ungleichmäßig meine Nägel... Mit deckendem Lack kann man das ja noch schön kaschieren, aber wenn man sowieso die Spitzen sieht, hat man keine Chance. Ich hab tatsächlich kurz versucht, meinen Nagelweißstift zu benutzen, um ein bisschen Frenchfeeling zu kriegen - allerdings hab ich schnell festgestellt, dass das eine Riesensauerei macht und ich danach einfach nur weiße Fingerkuppen habe.
Was sehr schön an diesem Lack ist, ist der goldene Schimmer, der sich ab und zu offenbart und zumindest ein bisschen *blingbling* auf meine Nägel gezaubert hat... Ein reines Rosé oder helles Creme hätte ich nicht im Ansatz so schön gefunden und auch gute drei Tage auf meinen Nägeln ausgehalten. Vermutlich lässt sich Charming auch gut als Topper über helleren Lacken verwenden, um ihnen einen kleinen Hauch Goldschimmer zu verleihen - aber ich fand ihn so für sich auch ganz nett.

Aufgrund der hellen Farbe war das Ablackieren gar kein Problem, der Schimmer hat sich auch nirgendeo versteckt, sondern ging schön mit ab. Wie gesagt, habe ich nach drei Tagen mal wieder auf Farbe gewechselt, bis dahin allerdings keine Probleme mit dem Lack gehabt - so gut wie keine Tipwear (die bei dem Lack allerdings auch nicht auffallen würde) und keine abgeplatzten Stellen. Wenn ich öfters Bedarf an naturnahen Nägeln hätte - der Lack wäre auf jeden Fall meine erste Wahl!

Freitag, 13. Januar 2012

Das Kreuz mit den Passwörtern

Ach, es ist doch wirklich eine Teufelssache mit diesen blöden Passwörtern... Ständig und überall braucht man eins, jeder hat andere Anforderungen - mal sinds mindestens 5 Zeichen, mal bitte maximal 8, dann mindestens ein Großbuchstabe oder auch mindestens ein Sonderzeichen, alternativ natürlich mindestens ein Großbuchstabe UND ein Sonderzeichen.
Für gewöhnlich habe ich alle meine Passwörter parat und abgespeichert - ich habe zwei Standardpasswörter, die mit diversen Abweichungen schön variiert werden können und somit für viele Zwecke verwendbar sind. Und dann gibts natürlich noch ein paar Passwörter, die für eher unwichtige Dinge sind, bei denen man ein Login braucht - z.B. bei Gewinnspielen oder Ähnlichem, da neige ich dann zu ganz kreativen Kombinationen, die entweder den Namen der Seite oder Veranstaltung beinhalten oder das unglaubliche Hinweiswort "Passwort". Ja, das mag nicht das sicherste von der Welt sein - aber da sind auch keine wirklich sensiblen Daten mit verbungen (mal ehrlich, wenn jemand für meine Emailadresse an so einem komischen Adventskalender teilgenommen hätte, hätte ich mich gefreut! Da hätte ich zumindest nicht dauernd selber klicken müssen...).

Ich habe also zumindest meine Kartenpin im Kopf, den Login fürs Onlinebanking, mein Passwort für die Arbeitsmail (das übrigens ein fieses kompliziertes ist), dann noch das für Blogger und für zwei weitere Emailadressen, für Facebook, zumindest ein Forum - und das Passwort, das ich heute Abend bräuchte, um nicht morgen auf die Arbeit fahren zu müssen, ist mir gänzlich entfallen. Arghs! Ich könnte mich dermaßen in dern Allerwertesten beißen! Da wollte ich eigentlich heute Nacht etwas vorarbeiten, um morgen mehr Zeit zu haben - aber nein, ich habe keinen Zugang zu den Dateien, die ich dafür bräuchte, weil ich Idiot nach der Aktivierung des Kontos das Passwort geändert habe und jetzt nichtmal weiß, was für ein beschissenes Passwort ich verwendet habe!

Ist nicht so, dass ich schon alle potenziell möglichen Kombinationen ausprobiert hätte - nein, ich habe auch noch alle unmöglichen Kombinationen ausprobiert und versucht, mich daran zu erinnern, was denn die Anforderungen für das Passwort waren... Aber das ist alles weg *wusch*, mein Hirn ist absolut leer in dieser Hinsicht! Peinlich an der Sache ist natürlich, dass ich jetzt auch noch den Admin anschreiben und anbetteln muss, dass er mich bitte wieder freischaltet oder mir irgendeinen Zugangslink schickt. Das wird er aber wohl kaum vor Montag tun, was für mich heißt, dass ich morgen ins Büro fahren darf (und ich wollte ja Sprit sparen, haha...) und dort Unterlagen zusammenklauben muss.

Irgendwie hat mich Freitag, der 13. wohl doch erwischt.

Steckrüben-Möhren-Suppe

Eigentlich sollte das Rezept ja gestern kommen - aber da war ich viel zu kaputt, um meinen Rechner noch anzumachen und etwas zu tippseln, das halbwegs sinnvoll sein sollte... Statdessen hab ich meine Badewanne mit meiner Gesellschaft erfreut und bin danach seelig in mein Bettchen gesunken. Darum heute, an einem Freitag, dem 13., das gestrige Rezept! Gefunden habe ich das Rezept bei Topfsache, als mir von Freunden eine Steckrüber überlassen wurde ("Sag mal - du weißt doch bestimmt was damit anzufangen, oder? Wir haben zu viele gekauft und kriegen die nicht mehr weg, also wird verschenkt!") und ich so gar keinen Plan hatte, wie ich mit der Steckrübe umgehen sollte. Also wurde eine nachweihnachtliche Vorspeise in Suppenform für vier Personen gebastelt, die dann noch am zweiten Tag geleert werden konnte.

Zutaten:

1 Steckrübe
2 Möhren
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Honig
800 ml Gemüsebrühe
60 ml Sahne
Olivenöl
Salz, Muskatnuss, Majoran, Pfeffer

Die Zwiebel fein würfeln, Steckrübe, Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten, dann das geschnittene Gemüse und den Honig dazugeben. Alles ein paar Minuten mitschmoren lassen, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa eine halbe Stunde auf mittlerer Hitze vor sich hinköcheln lassen. Dann mit einem Pürierstab das Gemüse kleinpürieren und die Sahne unterziehen, mit Salz, Muskat, Pfeffer und Majoran abschmecken und servieren.
Ich habs leider nicht geschafft, ein Foto vom ersten Tag zu machen, als wir schöne Schälchen hatten, in denen die Suppe besser zur Geltung kam... Optisch definitiv keine Überraschung, was will man denn auch von püriertem, gelborangenen Gemüse erwarten? Geschmacklich wars auf jeden Fall was Neues - bei uns gabs bisher nie was mit Steckrüben und die herbe, leicht kohlige Note war was Neues für uns. Mein Papa hätte sich etwas mehr Pfiff und Würze gewünscht und fürs nächste Mal etwas Cayennepfeffer, Chillies und Paprika vorgeschlagen, ansonsten waren wir alle sehr zufrieden.

Der große Vorteil an der Suppe ist, dass man außer der Schnippelei am Anfang (die aber auch sehr schnell geht, da man keine perfekten Stückchen braucht) wenig Arbeit mit der Zubereitung hat. Nach einer halben Stunde ist das Gemüse auch weich und lässt sich supergut pürieren - man sollte dann nur den Herd runtergeschraubt haben, da die pürierte Suppe ganz fies blubbt und einen mit heißem Brei attackiert (der zu Brandblasen führen kann - persönliche Erfahrung). Der erste Kontakt zur Steckrübe war durchaus positiv und ich kann mir gut vorstellen, auch für mich mal wieder so ein Süppchen zu kochen!

Mittwoch, 11. Januar 2012

essence colour & go quick drying nail polish 78 Blue addicted

Den colour&go "Blue addicted" (der übrigens ein Dupe zu Deborah Lippmann "Across the universe" ist) habe ich in meinem Adventskalender gehabt, den mir maedchen zum Geburtstag geschenkt hat - die vielen Knutscher, die ich ihr dafür geben könnte, seien einfach mal auf virtuellem Wege kommuniziert ♥♥♥! Letztens war mir dann mal wieder nach Blau, also packte ich mir den Lack un pinselte ihn auf meine Fingerchen.

Ich muss sagen, dass der Lack für mich wirklich eine Herausforderung war - die vielen hexagonalen Partikeldinger machen es einem Dünnlackierer wie mir wirklich nicht einfach... Wenn ich mich nicht verguckt habe, schwimmen in der dunkelblauen Base größere grüne und blaue Hexagons und winzige blaue. Der Lack ist einfach gespickt damit und wenn man mit dem Pinsel dann über eine schon lackierte Stelle streicht, verschiebt man natürlich die ganzen Teilchen. Eine erste dünne Schicht war also gar nicht so einfach zu bewerkstelligen - und noch dazu total sheer. Allerdings ist sie recht flott getrocknet und ich konnte mich an die zweite machen, die deutlich dicker wurde (was mit dem Lack auch einfacher zu bewerkstelligen ist) und für eine gute Deckkraft ausgereicht hat.
Und ich muss sagen, das Ergebnis spricht für sich! Ein wunderschöner, tiefdunkelblauer Lack mit grün und blau schimmernden Partikeln drin - wie man sieht, nicht so ganz gleichmäßig verteilt, aber das tut dem Effekt aus meiner Sicht keinen Abbruch. Das Ganze bekam obendrauf eine Schicht Top Sealer und war relativ eben - zumindest hätte ich mir das auch deutlich schlimmer vorstellen können. Auf dem Foto sieht man ein bisschen Tipwear, das ist allerdings das Foto vom ersten Tragetag! Durch die vielen Partikel lässt sich der Lack auch nicht so schön bis an die Nagelspitzen vorziehen, außer man steht auf überstehende Hexagons... Insgesamt ist die Tipwear aber nicht so tragisch und in meiner Tragezeit zumindest nicht schlimmer geworden.
Da ich in letzter Zeit auf einigen Blogs mattierte Glitterlacke gesehen habe, wollte ich das auch beim Blue addicted ausprobieren - und ich muss sagen, das Ergebnis ist gar nicht so unansehnlich geworden. Dass der Lack so viel heller wirkt, liegt aber nicht nur am Topcoat, sondern auch am Tageslicht... Ich verwende den Matt-Topcoat von p2, der die Farbe für gewöhnlich ein bisschen aufhellt- aber bei Weitem nicht so krass, wie das obere Foto das suggeriert.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir die glänzende Version ein bisschen besser gefällt - ist einfach spezieller und irgendwie spannender. Aber auch in matt (bildet sich noch jemand ein, dass auf dem dritten Bild weniger Tipwear zu sehen ist als auf dem ersten?) hat die Maniküre ihren Charme. Der Lack ist auf jeden Fall ein ganz toller Lack und für den Preis von 1,25€ auch durchaus erschwinglich.

Dieses Mal kann ich allerdings gar nix zum Ablackieren sagen - ich habe mir da Leben nämlich einfach gemacht, ein gemütliches Handbad genommen und dann den Lack von meinen eingeweichten Nägeln abgezogen... Das ging ganz gut, obs jetzt so toll für die Nägel ist, wage ich mal in Frage zu stellen, allerdings ist die Rubbelei bei einem Lack mit so vielen Partikeln drin auch mit Nagellackentferner sicherlich strapazierend.

Dienstag, 10. Januar 2012

Kleine Freuden

Heute: Post von Mami!

Der Tag fing heute Morgen schon mit einem unschönen Dröhnen in meinem Kopf an (obwohl ich erstaunlich gut geschlafen hatte) und auch das aus einer Paracetamol bestehende Frühstück wollte nichts daran ändern. Der Tag auf der Arbeit (und zwei weitere kleine, völlig nutzlose Tabletten) trug dann nicht gerade dazu bei, dass sich meine Laune steigerte und als ich kurz nach vier nach Hause gurkte, wollte ich eigentlich nur ins Bett und in Ruhe schlafen. Dann öffnete ich meinen Briefkasten und es kam hervor ein Brief von meiner Mama!

Wooza! Der Inhalt ist zwar selten unspektakulär - kein Geld, kein Scheck, kein Gutschein, eigentlich nichts von Wert - hat mir aber ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert:
Meine Mami hat mir nämlich einen Stapel Klebeetiketten für meine Gewürzgläschen geschickt! Schlau wie meine Eltern sind, haben sie sich letztes Jahr nämlich so eine kleine Etikettiermaschine gekauft - vorwiegend, um Marmeladegläschen zu beschriften. Ich bin jetzt nicht so der Marmeladenmacher, aber ich kaufe gerne meine Gewürze in Plastikbeutelchen - nicht nur, weil sie deutlich günstiger sind als die Markenprodukte, sondern auch, weil in kleineren Gewürzläden wirklich nur das Gewürz verkauft wird und das Produkt nicht zusätzlich mit irgendwelchen Konservierungsstoffen oder ähnlichem versetzt ist.
Im Plastiktütchen lässt sich das Zeug natürlich schwer lagern und noch blöder verwenden, also habe ich mir bei Thevs (bzw. NanuNana) kleine Gläschen gekauft und alles umgefüllt. Der Koriander ist in ein kleines Glas gefüllt, das für 75 Cent zu haben ist, das große mit der gemahlenen Zitronenschale kostet 95 Cent. Beide haben einen dichtenden Gummiring unterm Deckel und ich finde das gerade für Gewürze optimal. Dummerweise sind die Gläser nicht beschriftet und um alles schön ordentlich zu haben, habe ich bei meiner Mama die entsprechenden Etiketten "bestellt".

Es war also keine riesige Überraschung, dass sie heute in der Post waren - allerdings meinte meine Mama, dass sie den Brief erst gestern Nachmittag aufgegeben hat... Die Beförderung war also unglaublich fix und ich hatte die Etiketten auch gar nicht so schnell erwartet. Jedenfalls könnte ich jetzt fröhlich in der Wohnung rumhüpfen (ja, ich gebs zu - ich bin halt einfach glücklich zu machen!), wenn mein Kopf nicht noch so weh tun würde... Jetzt gehts erstmal in die Küche, alle Gläschen bekleben und dann ab in die Heia!

Montag, 9. Januar 2012

Hallo Arbeit! Schön, dass du wieder da bist - nicht.

Ja, ich gebe zu - ich hatte wirklich viel Urlaub. Ich habe ihn mir zwar redlich verdient, tonnenweise Überstunden geschoben und um meine Termine einzuhalten auch nachts und am Wochenende gearbeitet. Ich gebe zu, seit dem 10.12. habe ich nicht sonderlich viel getan - aber ich habe gerüchteweise gehört, dass das im Urlaub auch so sein darf. Trotzdem habe ich meine Emails beantwortet, einige Dinge erledigt und teilweise tatsächlich "gearbeitet". Die Zeit zwischen Weihnachten und heute habe ich regelrecht genossen - auf der Arbeit kein Mensch da, freie Zeiteinteilung und die Gelegenheit, die "verarbeitete" Zeit im Urlaub zurückzuholen (ist ja wohl mein gutes Recht, oder?).

Und heute - Chef wieder da, Kollegen wieder da. Fix zwei Stündchen Besprechung und es regnete ein Berg Arbeit vom Himmel, der natürlich sofort erledigt werden muss. Hier noch was ändern, da noch was dazutun - und bitte alles möglichst gestern und unbedingt vor übernächster Woche, weil dann hier und da jemand nicht da ist, anderes zu tun hat und keine Zeit dafür aufbringen kann - aber bitte nochmal unbedingt nach hier und da schicken, damit dieser und jeder noch draufgucken kann... Und zuerst nochmal überprüfen, ob das alles so richtig ist - und am einfachsten, wenn man das gleich mal gemeinsam macht...

Ich bin jetzt seit gut 5 Stunden auf der Arbeit und hab schon genug für den Rest der Woche... "Es war ganz schön verwaist ohne dich." habe ich zu hören bekommen - man hat mich also eindeutig vermisst, aber ist das ein Grund, mich gleich wieder mit so viel Arbeit zuzuschütten, dass ich schon bevor ich angefangen habe, gar nicht mehr weiß, wie und wann ich das erledigen soll? Gibts denn hier niemand anderen, der sich mal auf seine vier Buchstaben (hach, wie passend - toller Wortwitz, oder?) setzen und was schaffen kann? Ich weiß gar nicht, ob ich grad sauer und genervt oder geschockt und entsetzt sein soll - gebt mir einfach ein Loch, in dem ich mich verkriechen kann und die Arbeit nicht mehr sehen muss...
 
Ich pack jetzt meine Sachen und mach mir morgen nen Kopf um das Chaos hier - ist ja nicht so, dass ich nicht noch eigene Arbeit hätte, die erledigt werden will...

Sonntag, 8. Januar 2012

Revlon 311 PeachZING

Ich könnte ja sagen, ich wäre vor dem PC beim Zocken versumpft - aber das wäre glatt gelogen, wobei das Spiel tatsächlich riesig Spaß macht. Allerdings verbringe ich den Großteil meiner Zeit momentan am Telefon und das ist auf Dauer ziemlich anstrengend, deswegen gehts hier gerade etwas ruhiger zu - wenn ich schon am Dauerquasseln bin, muss ich mir nicht auch noch die Finger wund tippen...

Trotzdem gibts heute ein paar bunte Pfötchen, denn die Nägel lackier ich mir natürlich trotzdem noch. Dieses Mal hab ich zu einem der uralten Lacke gegriffen, die ich mal zu Hause rausgekramt habe, dem zweiten Revlon mit dem klingenden Namen PeachZING (der Bruder findet sich hier). Der Lack an sich ist unglaublich flüssig, ließ sich aber ganz gut auftragen und trocknete auch ziemlich flott. Durch die extrem dünne Konsistenz brauchte ich zwei Schichten, damit die Deckkraft perfekt war - allerdings wäre es auch kaum möglich gewesen, viel dicker zu Lackieren. Top Sealer drüber und alles war gut!
Wieso der Lack jetzt "Peach"Zing heißt, geht mir zwar nicht so ganz auf - denn farblich ist das für mich eindeutig Orange und zwar ein relativ kräftiges. Nichtsdestotrotz ein schöner Lack, denn zu dem orangenen Grundton kommen ganz viele gelbgoldene Schimmerpartikel dazu, die die Farbe so richtig zum Strahlen bringen (nur nicht bei bewölktem Himmel draußen - mäh!).

Unters Lämpchen gehalten wird der goldengelbe Schimmer noch deutlicher, der wohl das "ZING" an dem Lack ausmacht. Im Gegensatz zu dem zitronigen Bruder ist der Kontrast zwischen dem Orange und dem Goldgelb allerdings nicht so groß, dass man hier von irgendeinem duochromen Effekt sprechen könnte.
Intensivorange mit einem supertollen, leuchtenden Schimmer - yeah! Eigentlich eine super Farbe für den Sommer, wenn draußen die Sonne scheint und es schön hell ist... Beim momentanen Matschewetter hat das zumindest meine Laune extrem gesteigert. Die Farbe ist aber auch das grandioseste an dem Lack - ich hatte nämlich nach gut einem Tag schon unschöne Tipwear und das fällt ja gerade bei einem knalligen Lack schon sehr auf.
Da ich trotzdem noch nicht Ablackieren, sondern mir die gute Laune noch etwas bewahren wollte, hab ich mir meinen schwarzen Tippainter geschnappt und zumindest versucht, ein French draus zu machen - aber da meine Nägelchen ja nicht ganz gleichmäßig sind, schaut das irgendwie nicht so recht nach irgendwas aus... So ein dünner Rand geht grad noch (und schon da hab ich mich an der rechten Hand angestellt wie der letzte Mensch...), alles andere mag ich an mir so gar nicht. Ab ging der Lack dann einen Tag später ganz einfach, ohne Schmiererei oder Ähnliches - auch der Schimmer hat sich nirgendwo festgesetzt.

Auf jeden Fall gut, dass ich das Fläschchen nicht rausgeschmissen habe - wobei ich ja sehr zu zweifeln wage, dass das mit 14,7ml jemals leer wird!