Mittwoch, 31. Oktober 2012

Von Herbstblues keine Spur - byebye, Oktober!

Ich glaube, ich habe dieses Jahr am Ende so ziemlich jeden Monats das Gefühl, dass die Zeit viel zu schnell rum ging - und dieses Mal ist es irgendwie nicht wirklich besser. Was bitte habe ich in den letzten 31 Tagen getan, dass sie so schnell rumgegangen sind? Ich erinnere mich irgendwie immer nur daran, dass auf einmal alle Zeit weg war und ich doch nicht so viel geschafft habe, wie erwartet... Seltsame Dinge passieren - irgendwo sitzt ein Zeitfresser! Aber Rückblick hat ja auch immer was Gutes - ein bisschen reflektieren ist schon sinnvoll...

1. Freizeitgestaltung: Hach, das lief super diesen Monat! Ich hab viel beim Zocken gelacht, viel Spaß gehabt und mich einfach köstlich amüsiert - vielen Dank an Blizzard für den Patch, der das Spiel wieder lustig gemacht hat! Ansonsten habe ich tatsächlich ein Buch fertiggelesen und stecke im nächsten schon wieder mitten drin, mein DvD-Player hat sich durch vier Staffeln einer Serie gequält und ich erinnere mich durchaus an entspannende Tage. Aus der Hinsicht war der Monat definitiv klasse und stressfrei!

2. Sport: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - meine Sportliste weist nur noch ein Minus von zwei Tagen auf... Läuft also alles sehr gut, den Umzug hätte ich mir eigentlich als einen Sporttag einrechnen sollen (habs aber nicht gemacht...). Leider ist das Wetter inzwischen nicht mehr so ganz fahrradtauglich und ich bin wieder auf mein Autolein umgestiegen - wenns stockfinster und kalt ist, will ich nicht auch noch mit meinem Rad durch den Regen fahren... Geht also so langsam wieder alles auf geregelte Bahnen zu und ich sollte wohl demnächst anfangen, für Weihnachten vorzusporteln *hust*.

3. Kochen: Die Essenszubereitung lief auch besser! Es gab öfters mal Suppe (an der ich dann durchaus ein paar Tage gegessen habe), Quarkklößchen, Kartoffelgratin und selbstgemachten Aufstrich und hier und da mal ein paar Nudeln mit Pesto oder einer schnellen Soße. Auch meinen Backofen habe ich mal wieder angeschmissen und Muffins gebacken - meine Küche hat mich definitiv öfters gesehen (leider auch zum Spülen). Ansonsten gabs auch viel Gemüse in Form von Tomaten und Gurken - tendenziell eher kalt und aufs Brot, aber die Entwicklungs ist doch sehr positiv!

4. Sinnvoll konsumieren: Ich habe ein paar Sachen aus meinem Gefrierfach entsorgt - ich hatte mal Nudeln mit einer Füllung aus Süßkartoffeln gemacht und die schmecken mir einfach so gar nicht. Bevor sie also noch gefühlte Ewigkeiten als Frostbeulen verbringen, habe ich sie einfach ihrem Schicksal zugeführt. Ansonsten sind mir jeweils zwei halbe Zwiebeln hopps gegangen und eine halbe Zitrone... An mehr kaputte Lebensmittel kann ich mich nicht erinnern - aber ich sollte daran denken, meine Milch leer zu machen *denk denk denk*. Funktioniert also mit ein wenig strategischem Einkaufen immer besser.

5. Job: Puh, gerade wieder schwierig hier... Viel zu tun, wenig Support und lauter dumme Fragen, mit denen ich konfrontiert werde (und die ich eigentlich schon beantwortet habe). Immerhin sind eindeutige Fortschritte zu erkennen, wobei ich auch da das Gefühl habe, dass mir gerne Stöckchen zwischen die Beine geworfen werden. Ansonsten warte ich immernoch auf Rückmeldung von einer anderen Stelle - habe da aber die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben...

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Es ist doch wirklich faszinierend, wie sehr man über sich selbst lachen kann, wenn man den Mut dazu hat - ab und zu hilft das doch. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich viel mehr über andere Menschen amüsiert habe, als über mich. Und ich habe viel MIT Freunden gelacht - und das ist einfach das, was am Tollsten ist! Wenn man jemandem zu dessen Geburtstag eine Freude machen kann, die nicht nur ein paar Minuten dauert, ist das doch der größte Verdienst und an dem freue ich mich immernoch. Gelassenheit hat sich in Bezug auf einige Dinge auch eingestellt (teilweise auch in Bezug auf den Job - aber nur teilweise) und ich fühle mich momentan eigentlich ganz ordentlich aufgestellt für die zwangsweise stressige Jahresabschlusszeit.

Auch wenn wohl in der Gesamtschau 2012 nicht wirklich mein Jahr war, der Oktober war echt in Ordnung! Klar, es gibt immer ein paar Stellen, an denen ich hätte produktiver oder effizienter sein können und natürlich ist meine to-do-Liste nicht komplett abgehakt... Und ja, ich könnte auch noch ein paar zusätzliche Tage brauchen, um alles irgendwie unterzukriegen; aber insgesamt würde ich sagen, dass das einer der besseren, schöneren, netteren und angenehmeren Monate war, der mich auch gut gelaunt in den November starten lässt (in dem ich KEINEN Feiertag habe *grummel*).

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