Samstag, 13. Oktober 2012

Noch ein paar Urlaubserinnerungen...

... au weia, der Urlaub fühlt sich schon so ewig her an - dabei sind das erst anderhalb Monate... Aber was in diesen anderthalb Monaten alles passiert ist, hat die Zeit echt ganz schön lang erscheinen lassen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die Bilder gerne wieder anschaue und an meine Familie denke (okay und am liebsten wieder zurückwill, um meine Ruhe zu haben) - und deswegen gibt es heute noch ein paar!
Ich habe es tatsächlich geschafft, einen Regenbogen zu fotografieren - naja so halbwegs... Das war an dem Tag, an dem wir ein Lagerfeuer geplant hatten und es natürlich Mittags anfing, zu regnen (Hallo Murphy, schön, dass du dich auch im Urlaub bemerkbar machst!). Danach kam zwar wieder die Sonne raus - allerdings nur, um gleich wieder einem Regenschauer Platz zu machen. Aber in der Zwischenzeit hat sich ein kleiner Regenbogen gebildet, der uns alle vor das Häuschen lockte und in den Himmel starren ließ.
Und wie geplant, starrten wir danach noch ins Feuer. Alle - sowohl die anwesenden Männlein, als auch die Weiblein. Ich finde ja, es gibt nichts Tolleres, als Lagerfeuer mit Würstchen - stilecht auf Holzspießen, die vorher erst noch zurechtgeschnitzt wurden. Der Regen hat mitgespielt und uns genau eine halbe Stunde gegeben, in der wir unsere Würstchen über dem Feuer brutzeln konnten, bis das Fett raustropfte und sie eine wunderschöne braune Farbe hatten- und unsere Backen eine leicht rote. Eigentlich erstaunlich, wie warm so ein kleines Lagerfeuerchen wird und wie krass der Temperaturunterschied zwischen Vorder- und Rückseite ist, wenn man vor so einem Feuer sitzt.
Wenn man so im Nichts unterwegs ist, kriegt man auch nette Fotomotive vor die Linse - beim Reiterhof nebenan fand ich dieses Unterstelldings schon cool - allerdings ist eigentlich noch viel cooler, was da so untergestellt ist. Ich weiß nicht, ob dieses mittlere Gefährt nicht ernsthaft dafür vorgesehen ist, von einem Pferd gezogen zu werden - leider war in der einen Woche keine Kutsche bei uns unterwegs, lediglich ein paar Leutchen ganz normal auf den Pferden...
Von den Seen hatte ich ja schon geschrieben - idyllisch, ziemlich einsam und oft naturbelassen... Teilweise auch verlassen, wie man an diesem kaputten Steg gut sehen kann. Aber irgendwie macht gerade das ja auch seinen Reiz aus, wenn man an so einem Seeufer steht, Libellen knapp über der Wasseroberfläche rumschwirren (ich habe zum ersten Mal in meinem Leben rote Libellen gesehen - grün, blau und schwarz waren mir bekannt, aber rot war mir und meiner Familie komplett neu) und Wasserflöhe gemütlich vor sich hingleiten... Hier und da ein Minifischchen und quakende Fröschchen, hach je war das nett.
Was bei unseren Ausflügen immer besonders nett war, waren so kleine Gimmicks, die die Städtchen teilweise hatten. Ich habe keinen Schimmer, warum z.B. die Skulptur von diesem Gnomdings mit Schwert da rumstand (auf dem Schild stand leider auch nur, wer sie gestiftet bzw. hergestellt hat und nicht, was sie darstellt oder warum genau sie nun da rumsteht), aber sie war unglaublich niedlich gemacht und hat uns alle erfreut (und wie wild rumlaufen lassen auf der Suche nach irgendwelchen Hinweisen zu Sinn und Zweck).
Passend dazu gabs dann auch eine kleine Amorfigur auf dem Dach eines kleinen Unterstandes am Steg. Auch dort leider keinerlei Info zur symbolischen Bedeutung. Auf jeden Fall witzig, mit was für einem Blick man dann durch die Stadt läuft und was für Dinge einem dann auffallen - den kleinen Kerl hätte man nämlich auch völlig problemlos übersehen können, wenn man nicht gerade nach kleinen Besonderheiten Ausschau hält.
Den dritten im Bunde haben wir dann an einer Straße gefunden - und der war zweigeteilt. Am hinteren Ende des Zebrastreifens sind nämlich seine Füße zu sehen, die "in die Straße" eintauchen oder sich in den Boden graben. Auf der anderen Seite kommt das Kerlchen halt wieder raus und zieht sich an einem Straßenschild wieder an die Luft. Ich finde ja, die Jungs haben irgendwie was von Kobolden...
Und das ist glaube ich eines meiner Lieblingsfotos... Entstanden, als wir eigentlich zu einem "Töpferdorf" wollten, das sich dann irgendwie als Töpferschule herausgestellt hat, in der sich niemand für uns interessierte. Also sind wir einmal rund um das Gelände gestapft und haben uns die Blümchen angeschaut. Da ich weiß, dass meine Mama auf Blümchen steht und ich überlege, ihr irgendeinen Kalender oder sowas zu Weihnachten oder dann zum Geburtstag zu schenken, war ich mit meiner Miniknipse also fleißig dabei und habe diese Hummel inflagranti erwischt - immerhin nur von hinten *hust*.
Und nur so als Beweis - ja, ich war wirklich da! Logischerweise habe ich mit meiner Kamera eher keine Fotos von mir gemacht, dafür war dann mein Paps zuständig, wenn ich es nicht geschafft habe, schnell aus dem Bild zu laufen... Aber meine schrottigen Turnschuhe (Herrgott, warum ist es so schwierig, einfach schwarze Sneakers zu kaufen???) beweisen, dass ich auch da war!

Kommentare:

  1. Sehr schöne Impressionen! Und ruhe ist einfach was ganz wertvolles finde ich - deswegen sollte man in der hektischen Zeit heutzutage solche ruhigen Momente genießen! Danke fürs Zeigen <3

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  2. @InaImmer gerne :) Ich erwische mich ja auch dabei, durch die Fotos zu blättern und ein bisschen vor mich hinzuträumen ;)

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