Freitag, 31. August 2012

Der August ist schon vorbei?

Oha, irgendwie ging das diesen Monat so richtig flott - klar, kein Wunder bei zwei Wochen Urlaub und danach der vollen Dröhnung Arbeitsstress (der momentan auch noch anhält und sich wohl durch den kompletten September ziehen wird - Freude, Freude!)... Aber als ich dann gestern auf dem Kalender den 30. August entdeckte, musste ich mich doch fragen, wo denn die letzten Tage geblieben sind - wobei ich hier für ein paar definitiv weiß, warum sie so schnell rumgegangen sind *hust*.

1. Freizeitgestaltung: Ich würde mal sagen, die Ampel steht auf Grün! Im Urlaub sowieso, da habe ich viel gelesen, viel gechillt und gemütlich vor mich hingedöst, wenn mir danach war. Aber auch als ich wieder hier ankam, habe ich mir zumindest ein bisschen Zeit zum Ausspannen genommen und mein Buch fertig gelesen, war in der Stadt unterwegs und habe mir keinen (unnützen) Stress wegen der Arbeit einreden lassen. Im nächsten Monat wird es etwas enger, weil viele Termine anstehen, aber erstmal mache ich mir Mitte des Monats ein schönes Wochenende...

2. Sport: Ich sitze brav am Minus, das sich durch den Urlaub (und einen Besuch) ergeben hat... Ob ich im September wieder auf Null komme, weiß ich aufgrund der vielen Termine nicht - aber momentan macht das Sporteln auch wieder richtig Spaß! Auch wenns etwas anstrengender ist, weil mein Körper sich knapp drei Wochen lang dran gewöhnt hatte, nichts zu tun - aber manchmal ist ein bisschen Leid ja gar nicht so schlecht und ich fühle mich nach meiner kurzen Sportelsession abends einfach gut!

3. Kochen: Hmm, im Urlaub haben wir nicht sooo viel gekocht, mit meinem Besuch habe ich zumindest eine Lasagne gemacht und die letzten Tage kam ich Abends nicht recht dazu, noch irgendwas zu machen... Der Fraß in der Kantine wird allerdings immer schlimmer und das gefällt mir so gar nicht. Fürs Wochenende hab ich mir erstmal ein bisschen Süßkram in Richtung Milchreis oder Pfannkuchen vorgenommen - wie es sich dann unter der Woche weiter ausgeht, muss ich einfach mal schauen. Aber immerhin habe ich ständig irgendwas Frisches an Gemüse oder Obst im Haus.

4. Sinnvoll konsumieren: Nachdem ich Ende Juli fast ein bisschen gehungert habe, weil ich nichts Frisches kaufen wollte, damit es im Urlaub nicht kaputt geht, ist nicht so wirklich viel in die Tonne gewandert. Klar, ein paar Reste vom Besuch (ein bisschen Gemüse vorwiegend) sind in den Müll gewandert, weil ihnen die Nacht außerhalb des Kühlschranks nicht wirklich gut getan hat - aber ansonsten habe ich sogar brav halbtrockene Brötchen gefuttert und versuche, nichts wegzuschmeißen (und vor allem bewusster zu kaufen).

5. Job: Tja, der Urlaubs-Stillstand führte nur dazu, dass noch mehr Arbeit auf mich wartete und mein Chef mir vorsichtshalber noch ein paar ordentliche Batzen aufgebürdet hat. Da ich mich aber kaum in der Mitte teilen kann, um alles zu machen - wird das einfach geflissentlich ignoriert. Planungsmäßig steht momentan einiges an und ich sehe tatsächlich ein Licht am Ende des Tunnels - wenn auch nur ein kleines... Und ich hadere momentan mit mir selbst, ob ich den Mut habe, etwas Neues zu wagen oder nicht...

6. Mehr Spaß haben und noch gelassener werden: Ob der Urlaub jetzt so spaßig war, sei mal dahingestellt - er war zumindest angenehm... Es gab sicherlich viele Situationen, die nicht wirklich schön waren, aber das gewissen unschönen Umständen geschuldet und der Tatsache, dass ich eine Grüblerin vor dem Herrn bin. Auf jeden Fall habe ich mich nicht so viel aufgeregt, wie ich mich theoretisch hätte aufregen können und hatte trotzdem meine Freude. Die Auflauf-Taktik funktioniert immernoch wunderbar (und die Leute sind halt einfach selbst schuld!) und ich konnte viele "Probleme" deutlich relativieren - so ein bisschen auf dem richtigen Weg bin ich hier also auch!

Verhaltener Optimismus macht sich breit, auch wenn erst der Verlauf des Septembers zeigen wird, ob er gerechtfertigt ist - sehr kryptische Ausdrucksweise, ich weiß, ich weiß... Aber es gibt einfach ein paar Entwicklungen, die ich gerne abwarten möchte, bevor ich sie rausposaune (und mich selbst damit unter Druck setze?). Es gibt auf jeden Fall wieder Dinge, auf die ich gespannt bin - und dazu zählt nicht nur die "make me happy"-Box! Auf in den Herbst - es kann ja nur besser werden!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen