Sonntag, 17. Juni 2012

KOH 150 Black Stars

Ein weiterer KOH-Lack hat es in meine Sammlung geschafft - durch einen glücklichen (oder eher unglücklichen?) Zufall eigentlich. Elena hat nämlich mit diesem wunderhübschen Lack ein paar Probleme, was das olfaktorische Erlebnis beim Lackieren und Tragen angeht - ganz liebevoll hat sie "Black Stars" inzwischen öfters als Essigbombe bezeichnet und so durfte ich bei meinem Besuch noch einmal testen, ob die Zicke tatsächlich eine ist oder das auf irgendwelche Verträglichkeitsproblemen liegt. Zu meinem Glück stinkt der Lack bei mir überhaupt nicht (außer halt nach normalem Nagellack) und ich durfte ihn in meine Obhut nehmen.

Lackiert habe ich bei Elena drei dünne Schichten, um eine angemessene Deckkraft zu kriegen - ansonsten ist die schwarze Jellybase einfach nicht deckend genug. Alternativ kann man "Black Stars" natürlich auf einer schwarzen Base auftragen, aber uns ging es ja erst einmal um den generellen Stinke- und Aussehtest. In dieser schwarzen Base schwirren Flakes rum, die theoretisch von hellblau über grün zu gelb bis orange changieren - faktisch aber hauptsächlich im grün-gelb-orange-Bereich unterwegs sind. Dazu gibts kleine Hologlitterpartikel und winzige, goldene Partikelchen.
Im Sonnenlicht kommen die kleinen Partikel leider nicht ganz so perfekt raus, wie man sich das wünschen könnte. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Bilder ohne Topcoat entstanden und man kann den feinen goldenen Schimmer auf den Nägeln ein klitzekleines Bisschen erahnen - in der Summe ist der Lack aber im Fläschchen ein bisschen spannender, als letztlich auf den Nägeln. Oder vielmehr sind die Effekte auf den Nägeln nicht so deutlich, wie man sie sich wünschen würde - nichts destotrotz ist "Black Stars" aber ein Traum von einem Lack!
Das Finish des Lackes ist generell wunderschön - der funkelnde Sternenhimmel, den Elena sieht, strahlt mich hier auch an. Je nach Lichteinfall blinken entweder die Flakes oder die kleinen Holopartikelchen und geben wirklich einen traumhaften Effekt auf den Nägeln ab. Generell ist der Lack natürlich durch die dunkle Farbe ein Eyecatcher, aber das Gefunkel tut noch seinen Teil dazu, dass ich nicht nur beim Fotografieren sehr begeistert war und mich auch zu Hause noch ein paar Minütchen (*hust*) mit dem Fläschchen vergnügt habe.
Die Effekte sind schwierig einzufangen, aber zumindest die bläulich changierenden Flakes sieht man hier am unteren Ende der Flasche im Ansatz - wie schon erwähnt, auf den Nägeln ist das Spektrum geringer und besonders bei frontaler Betrachtung ist eine orangene Färbung der Flakes dominierend. Auch wenn es von KOH eine Vielzahl von Lacken gibt, sind nicht alle von Ihnen große Besonderheiten - "Standardlacke" in eher alltäglichen Farben gibt es deutlich mehr, als solche Schätzchen wie "Black Stars" oder die Holos.
Ich hätte mir "Black Stars" wohl nicht für den Standardpreis geholt - im Angebot wäre ich aber definitiv schwach geworden, ich habe nur einfach bisher keines mehr gesehen. Aber das Fläschchen steht jetzt neben den beiden wild schillernden Holos und ich bin doch immer wieder verzückt, wenn ich die drei in meinem Display stehen sehe (und weiß, dass "Black Stars" jetzt eben nicht in einer Schrankecke vergammelt, sondern angehimmelt wird). Zur Haltbarkeit gibts diesmal keine Infos, da ich den Lack nur zum Testen kurz auf den Fingern hatte - ablackiert wurde auch eher unkonventionell, aber ich vermute mal, dass es dank der Flakes und Partikelchen ein paar kleinere Probleme geben könnte...

Kommentare:

  1. die Marke kenn ich gar nicht. Wo gibts die? Ich find er sieht toll aus!

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  2. Im Augenblick gibt es einige KOH Lacke bei www.meinduft.de im Angeobt für 9,90.

    Liebe Grüße,
    Elena

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  3. @MarisolKOH gibts online bei einigen Händlern, z.B. auch bei Zalando oder wie Elena schrieb bei meinduft.de.

    Die Lacke kosten leider recht viel (um die 20€ pro Fläschchen), deswegen sollte man vorher nach Swatches googlen, und "live" habe ich sie bisher nur in einer Douglas Select-Filiale, die wohl auf Highend-Sachen spezialisiert ist, gesehen.

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