Sonntag, 19. Februar 2012

my Secret 144 Vanilla

Nach dem Dunkelblau habe ich mich gleich an das pastellgelbe Fläschchen gemacht, um my Secret erstmal in den "schon lackiert"-Aufständer zu verbannen. Auch wenn mir gerade nicht so richtig nach einem pastelligen Gelb war (ich glaube, mir war auch noch nie nach einem Pastellgelb; Gelb ist definitiv eine der Farben, mit der ein ein paar generelle Probleme zu haben scheine!), habe ich mich mal wieder bei Elena bedient und ihre Idee geklaut.

Zu meinem Erstaunen war der Lack überhaupt nicht zickig, was das Lackieren angeht. Weder übermäßig dick, wie manche Pastelllacke, noch überaus flüssig, sondern eine angenehme, durchschnittliche Konsistenz. Allerdings brauchte ich für eine ordentliche Deckkraft drei Schichten - was bei der unglaublich schnellen Trockenzeit aber kein Problem darstellte. 

Bei Tageslicht, ohne Sonne
Dummerweise haben sich trotzdem ein paar kleine Bläschen bemerkbar gemacht, als ich fertiglackiert hatte (allerdings nur sehr vereinzelt, also ist das wohl auf meine Unregelmäßigkeiten im Auftrag zurückzuführen). So im normalen, sonnenlosen Tageslicht schaut der Lack fast ein bisschen weißlich aus, aber es ist tatsächlich ein helles Pastellgelb, das den Namen "Vanilla" durchaus verdient hat.

Tageslicht mit indirekter Sonne
Glücklicherweise kam irgendwann tatsächlich die Sonne raus und ich konnte ein paar frühlingshafte Bilder machen. Auch wenn die Sonne nicht direkt draufknallt, wird der Gelbanteil hier doch deutlicher. An und für sich wirklich eine hübsche und dezente Farbe - aber ich kann mich immernoch nicht entscheiden, ob ich den Lack hübsch finde oder nicht. Das Problem hatte ich allerdings auch, als ich ihn getrage habe - nahezu im Minutentakt konnte sich meine Meinung darüber ändern, ob das Gelb jetzt hui oder pfui ist... 

Sonnenschein pur!
Tatsächlich gibts dann noch ein Bild im Sonnenschein - und da mag ich das Pastellgelb wirklich auf meinen Nägeln. Allerdings war mir recht schnell klar, dass ich gegen dieses ambivalente Ja-Nein-Gefühl unbedingt was tun musste und da Elena so eine schöne Schmetterlingsmani gepostet habe, habe ich mich einfach an einer Kuhflecken-Variante versucht.
Muhflecken mit Glitzeroverload
Mit dem Ergebnis bin ich so mittelprächtig zufrieden - insgesamt habe ich ein bisschen zu viel Glitzerkrams verwendet... Zuerst kamen natürlich mit einem schwarzen Tippainter die Flecken drauf (auf der linken Hand ging das ja noch gut, aber mit Links malen ist gar nicht so einfach!), dann habe ich von essence "Mystic mermaid" verwendet und das war aus meiner Sicht der Fehler. Dadurch wurde das Schwarz nämlich eindeutig von diesen silbernen und bläulichen Partikeln ent-schwarzt... Da haben dann auch der Dance-Topcoat und ein weiterer Topper von Kiko (Sparkle touch multicolor sequins) nicht mehr so wirklich viel geholfen - der tolle Flake-Effekt wurde einfach boykottiert von dem Schimmerkrams.

Aber insgesamt ist das auf jeden Fall eine grandiose Idee, wie man pastellige Lacke relativ einfach aufpeppen kann und sich etwas Besonderes auf die Nägel zaubern. Gibts beim nächsten Pastelllack bestimmt mal wieder, wenn es die Zeit zulässt. Das Ablackieren gestaltet sich je nach verwendetem Glitzer natürlich mal mehr oder minder schwierig - in meinem Fall gings ganz gut, da weder Farblack noch die Topper übermäßig viele nervige Glitzerpartikel hatten. Die Flakes gingen gut weg, Mystic mermaid auch, lediglich der Kiko hat etwas gestört, aber das hielt sich sehr in Grenzen.

2 comments

20. Februar 2012 08:50

Stimmt, das Schwarz ist zwar etwas entschwärzt, aber ich finde, es sieht richtig toll aus.

lg

20. Februar 2012 22:21

@ElenaDank dir :) Beim nächsten Mal kommen aber andere Topper drauf... Mir gefällts "schwarzer" einfach besser.

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28 Jährchen alt, wohnhaft in der "schönsten Stadt der Welt", vielseitig interessiert, Vorliebe für Nagellack
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