Freitag, 13. Januar 2012

Steckrüben-Möhren-Suppe

Eigentlich sollte das Rezept ja gestern kommen - aber da war ich viel zu kaputt, um meinen Rechner noch anzumachen und etwas zu tippseln, das halbwegs sinnvoll sein sollte... Statdessen hab ich meine Badewanne mit meiner Gesellschaft erfreut und bin danach seelig in mein Bettchen gesunken. Darum heute, an einem Freitag, dem 13., das gestrige Rezept! Gefunden habe ich das Rezept bei Topfsache, als mir von Freunden eine Steckrüber überlassen wurde ("Sag mal - du weißt doch bestimmt was damit anzufangen, oder? Wir haben zu viele gekauft und kriegen die nicht mehr weg, also wird verschenkt!") und ich so gar keinen Plan hatte, wie ich mit der Steckrübe umgehen sollte. Also wurde eine nachweihnachtliche Vorspeise in Suppenform für vier Personen gebastelt, die dann noch am zweiten Tag geleert werden konnte.

Zutaten:

1 Steckrübe
2 Möhren
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Honig
800 ml Gemüsebrühe
60 ml Sahne
Olivenöl
Salz, Muskatnuss, Majoran, Pfeffer

Die Zwiebel fein würfeln, Steckrübe, Möhren und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten, dann das geschnittene Gemüse und den Honig dazugeben. Alles ein paar Minuten mitschmoren lassen, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa eine halbe Stunde auf mittlerer Hitze vor sich hinköcheln lassen. Dann mit einem Pürierstab das Gemüse kleinpürieren und die Sahne unterziehen, mit Salz, Muskat, Pfeffer und Majoran abschmecken und servieren.
Ich habs leider nicht geschafft, ein Foto vom ersten Tag zu machen, als wir schöne Schälchen hatten, in denen die Suppe besser zur Geltung kam... Optisch definitiv keine Überraschung, was will man denn auch von püriertem, gelborangenen Gemüse erwarten? Geschmacklich wars auf jeden Fall was Neues - bei uns gabs bisher nie was mit Steckrüben und die herbe, leicht kohlige Note war was Neues für uns. Mein Papa hätte sich etwas mehr Pfiff und Würze gewünscht und fürs nächste Mal etwas Cayennepfeffer, Chillies und Paprika vorgeschlagen, ansonsten waren wir alle sehr zufrieden.

Der große Vorteil an der Suppe ist, dass man außer der Schnippelei am Anfang (die aber auch sehr schnell geht, da man keine perfekten Stückchen braucht) wenig Arbeit mit der Zubereitung hat. Nach einer halben Stunde ist das Gemüse auch weich und lässt sich supergut pürieren - man sollte dann nur den Herd runtergeschraubt haben, da die pürierte Suppe ganz fies blubbt und einen mit heißem Brei attackiert (der zu Brandblasen führen kann - persönliche Erfahrung). Der erste Kontakt zur Steckrübe war durchaus positiv und ich kann mir gut vorstellen, auch für mich mal wieder so ein Süppchen zu kochen!

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