Samstag, 21. Januar 2012

Hearts in Atlantis - Stephen King

Da ich heute meine 20000 (wenns weniger sind, die auf jeden Fall auch...) Wörter schon verbraten habe, gibts nur eine kurze Buchreview. Mal wieder ein Stephen King - wenn man schonmal nen Run hat, dann sollte man auch entsprechend weitermachen, oder?
Das Cover ziert Anthony Hopkins - es gibt wohl eine Verfilmung (zumindest eines Teils), aber die ist mir (noch) nicht untergekommen. Das Buch haben meine Eltern mal gekauft, weils eben von King ist und es lag inzwischen eine geraume Zeit bei uns rum. Es ist definitiv kein typischer King, da es keine eindeutige durchgängige Geschichte gibt, sondern eigentlich fünf Novellen aneinandergereiht werden. Zeitlich bauen die Geschichten aufeinander auf, jedoch kommen nicht überall die gleichen Personen vor.

Und das war auch mein Problem an der Sache - die erste Geschichte (auf der auch der Film beruht) ist wirklich interessant und in Kingmanier geschrieben... Es gibt irgendwo eine geheime Macht, die auf der Jagd nach Ted (Anthony Hopkins) ist, der auf seiner "Flucht" einen Jungen und dessen Mutter kennenlernt. Man lernt einiges über den kleinen Bobby, seine Mutter und die familiäre Situation und wird mit Bobby zusammen in Teds gefährliches Leben hereingezogen. Für mich hätte es genau dort dann mit der folgenden Geschichte weitergehen können - allerdings dreht die sich um Studenten, die Hearts (das Kartenspiel) in Atlantis spielen... Gemeinsamer Nenner ist hierbei ein Mädchen, das in der ersten Geschichte Bobbys Spielkameradin und Freundin war.

Allerdings brauchts erstmal, bis dieser gemeinsame Nenner auftaucht - ich habe also gelesen und es schwirrten lauter Fragezeichen über meinem Kopf rum. Die Story ist ganz nett, hat aber nicht den Charme der ersten. In Teil drei taucht dann wieder ein Charakter aus Bobbys Umfeld auf, der für seine Missetaten Sühne tut und auch im vierten Teil geht es um einen ehemaligen Freund... Der letzte Teil bildet dann den Gesamtrahmen: Auf der Beerdigung von der Person aus Teil vier treffen sich Bobby und seine Kindheitsfreundin wieder und erhalten eine Nachricht von Ted...

Der Inhalt war jedenfalls nicht das, was ich von dem Buch erwartet hätte - ob es nun anderweitig hochgelobt wird, oder nicht... Man konnte es lesen, die erste Geschichte war sogar spannend und fesselnd - aber das wars auch. Den Rest habe ich halt so mitgenommen, es war nicht uninteressant, aber irgendwie wurde mir da zu viel Unterschiedliches verwurstelt...

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