Samstag, 31. Dezember 2011

Vorsatzrückblick 2011

Bevors jetzt hier gleich ernst wird und ich mich in Klamotten und weiteren Krams vertiefe, noch ganz obligatorisch der Rückblick auf das, was ich mir letztes Jahr so vorgenommen hatte - neue Vorsätze gibts natürlich auch, die folgen allerdings erst morgen...

1. Wohnung: War sauber, war ja nicht da - schaut momentan wieder aus wie das letzte Chaos, dank Spontanbesuch hab ichs einfach nicht hinbekommen, meine Sachen und Pakete schön ordentlich einzupacken... Aber das wird die Tage auf jeden Fall wieder ordentlich. Insgesamt hat das ganz gut funktioniert dieses Jahr, das Problem hat sich wirklich erledigt und bewegt sich im normalen Chaosrahmen würde ich sagen.

2. Bett vor Sofa: Hm, bei meinen Eltern zwangsweise auf dem Sofa geschlafen - hier brav im Bett. Thema ist ja schon länger durch.

3. Bücher: Supi - ich hab dieses Jahr insgesamt 17 Bücher gelesen, 3 davon allein diesen Monat - Urlaub ist doch meine Hauptlesezeit und das würde ich gerne im nächsten Jahr ändern. Ich hab gerade jetzt mal wieder festgestellt, wie toll Lesen ist und wie viel Spaß ich an Büchern habe.

4. Malen nach Zahlen: Flop... So gut wie nichts geschafft dieses Jahr, obwohl ich daran wirklich viel Spaß habe. Muss definitiv nächstes Jahr besser werden!

5. Puzzles: Hmm... Auch nicht so ganz gelaufen, wie ich das geplant hatte, leider. Mal sehen, obs vielleicht bald besser wird.

6. Backen und Kochen: Insgesamt Däumchen hoch hier - im nächsten Jahr sollte es kochtechnisch noch etwas besser werden. Schön ist auf jeden Fall, wenn die Ergebnisse gelingen und nicht nur mir, sondern auch anderen schmecken. Bin hier also auf der richtigen Spur, habe einige tolle Rezepte gefunden und werde das gerne ausbauen.

7. Sport: Momentan grad wieder im Minus, das hab ich allerdings in Kauf genommen durch den langen Urlaub bei meinen Eltern. Joggen ist einfach nicht mein Fall, im Großen und Ganzen läuft das aber recht stabil und wird mit Liste auch im nächsten Jahr so weitergeführt. Schön wärs, wenn ichs dann mal schaffe, mir einen Puffer aufzubauen und den im Urlaub abzubauen.
8. Trottel: Durchwachsen, durchwachsen. Gerade im Bezug zur Arbeit rege ich mich doch noch sehr viel über das Fehlverhalten (das vermeidbare Fehlverhalten, um genau zu sein) anderer Menschen auf. Hauptsächlich, wenn es mich in meiner Arbeit behindert. Insgesamt bin ich schon deutlich gelassener geworden, aber manche Dinge bringen mich immernoch auf die Palme. Definitiv also ein Bereich, an dem ich noch weiter arbeiten muss.

9. Weiterbildung: Määäh - big Fail! Allerdings ist das aufgrund der veränderten Bedingungen (leider nicht unbedingt in meinem Sinne positiv) ein Punkt, der sich im nächsten Jahr drastisch ändern muss. Ich habe in der letzten Zeit einige wichtige und zielführende Weichen gesetzt, die sich hoffentlich wie erwartet entwickeln und damit auf den richtigen Weg führen... Alles nicht so einfach, wie erhofft, teilweise auch durch trotteliges Verhalten der Kollegen "sabotiert".
10. Männer: Uff, nach den Dingen, die ich so heute erfahren habe, bin ich ganz froh, dass ich da gerade keinen an der Backe habe. Es gab dieses Jahr sicherlich ein paar kleine, harmlose Flirts und momentan ist da zumindest ein interessanter Kandidat in halber Sichtweite, aber im Großen und Ganzen komme ich gut alleine klar. Natürlich wäre eine tolle, funktionierende Beziehung, die mich glücklich macht, eine schöne Sache - aber ich bin eben nicht unbegrenzt kompromissbereit (was nicht heißt, dass ich gar keine Kompromisse eingehe! Es gibt nur ein paar Dinge, die mir wichtig sind und wo ich nicht bereit bin, mich zu verbiegen.) und auch mit dem Singleleben gerade nicht unzufrieden.

Irgendwie gar nicht so einfach, so ein ganzes Jahr zusammenzufassen - klar, es gab hier und da immer mal wieder Rückschläge, aber in der Summe bin ich mit dem Jahr zumindest halbwegs zufrieden. Einiges hätte besser laufen können, vieles bestimmt auch schlechter. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das neue Jahr bringen wird und freue mich auf jeden Fall auf heute Abend.

Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch und einen angenehmen Abend - wir sehen uns dann im nächsten Jahr wieder!

Freitag, 30. Dezember 2011

Erstens kommt es anders...

... und zweitens als man denkt!

Bis gestern Abend hatte ich einen konkreten Plan, wie ich die letzten Tage des Jahres inklusive Silvester zubringe: Ich wollte heute gemütlich einkaufen gehen (nach drei Wochen Urlaub bei meinen Eltern habe ich natürlich gar nichts auch nur ansatzweise Frisches im Haus), dann meine Sachen auspacken, Wäsche waschen und mich an ein paar Sachen machen, die noch zu erledigen sind: Mein Seminar vorbereiten, mit meiner ganzen Post Ordnung machen (da hat sich was angesammelt...), ein paar Unterlagen wieder in Ordnung bringen und mit zwei lieben Menschen telefonieren. Wenn noch Zeit ist, ein Buch lesen, vielleicht ein Puzzle anfangen, gemütlich Kochen und Silvester auf der Couch verbringen - den Jahreswechsel wahrscheinlich verschlafen und ein paar Minuten zu spät das Feuerwerk aus dem Fenster anschauen. Dann am 01. den Tag gemütlich beginnen, mein Schlafzimmer umstellen und ein Wandtattoo anbringen und mich auf die Arbeit am nächsten Tag vorbereiten.

Klang aus meiner Sicht unglaublich attraktiv, unstressig und sehr entspannt - das Angebot eines guten Freundes aus der Nähe zu einem gemütlichen Sit-In mit seinen Kumpels hätte ich problemlos ausschlagen können und somit meine Ruhe gehabt. Aber dann stieg ich gestern aus meinem Flugzeug und schaltete mein Handy wieder an - keine Minute später vibrierte etwas in meiner Hosentasche und ich sah eine SMS von meinem besten Freund: "Du gehst nicht an dein Telefon - ich dachte eigentlich, du wärst schon seit gestern in Hamburg. Aber anscheinend ist das nicht der Fall, melde dich doch, wenn du da bist." Hm - seltsam, wir hatten uns doch erst vor ein paar Tagen gesehen? Also schnell zurückgesimst, dass es noch dauert und ich dann in der Nacht anrufen könne, wenn er noch wach sei.

Also Koffer geholt (Mensch, hat das gedauert...), ins Taxi gesetzt (meine besorgten Eltern haben mir die Taxifahrt gesponsert, sonst wäre ich mit der S-Bahn, U-Bahn und dem Bus gefahren), mich von dem Taxifahrer mit eindeutigen Angeboten nerven lassen ("Wollen Sie mir nicht Ihre Wohnung zeigen? - Sie brauchen doch bestimmt eine Massage...") und dann meinen Koffer in den dritten Stock geschleppt, kurz Familie angerufen, dass ich halbwegs heil angekommen bin und dann der geheimnisvollen SMS auf die Spur gegangen: "Sag mal Lena - hast du Silvester schon was vor?" - "Nö, ich wollte eigentlich gemütlich zu Hause sitzen und nichts tun." - "Hm, ich hab überlegt, nach Hamburg zu kommen - wollen wir dann zusammen weggehen?"

Natürlich sag ich ja, wenn mein bester Freund (weil seine Freundin morgen, Silvester UND Neujahr arbeiten muss, die arme...) sich für eineinhalb Tage ins Auto setzt und insgesamt 1200 km zurücklegt - ich freu mich auch wie Bolle, dass ich ihn wiederseh und wir zusammen weggehen (auch wenn das letzte Mal nicht so lange her ist, aber die Disko war SO mies...)! Ich meine - wie genial ist das denn, mit jemandem, den man gern hat zusammen irgendwo unglaublich viel Spaß haben und sich die Seele aus dem Leib tanzen? Silvester hin oder her - das muss ich wohl oder übel in Kauf nehmen... Schöner wärs natürlich gewesen, wenn seine Freundin auch hätte mitkommen können, weils zu dritt einfach noch ne Runde witziger ist - aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul!
 
Allerdings stehe ich jetzt vor diversen mittelkleinen Problemchen, denn etwa in drei Stunden schlägt er hier auf:
  1. Ich hab nicht so wirklich was Essbares im Haus und war noch nicht einkaufen, denn das wollten wir gemeinsam machen, allerdings ist er dann doch erst recht spät losgefahren und wir haben das auf morgen verschoben. Zu Mittag gabs immerhin ein paar Nudeln, aber was wir heute Abend noch futtern wollen, weiß ich echt nicht - vielleicht darf da ein Lieferservice ran...
  2. Nagellack - bisher hatte ich ja keinen Grund, mir Gedanken über einen silvestertauglichen Lack zu machen, aber wenn wir nu ausgehen, sollte da ja was hübsches drauf... Allerdings muss ich noch meine Klamotten auspacken und die erste Waschmaschine fertig machen und das heißt, Lackieren ist auch erstmal verschoben - mehr Zeit zum nachdenken.
  3. Klamotten - ich hab mir noch null Gedanken drüber gemacht, was ich denn zu einer potenziellen Silvesterparty anziehen wollte, gab ja keinen Anlass. Und nu steh ich mit meinem Urlaubskoffer da und meinem Kleiderschrank und weiß so gar nicht, was ich anziehen will und die Zeit rennt und rennt und rennt...
  4. AMU - jaaa, auch da hab ich mir bisher keinen Kopf gemacht, was pinsel ich mir denn morgen ins Gesicht?
  5. Wohnung auf Vordermann bringen: eigentlich sollte man für einen Besuch ja nochmal Staubwischen, Staubsaugen, den Boden kehren und alles wischen - aber wenn man erstmal Päckchen auspacken, Post sortieren und ankommen muss, bleibt dafür nicht übermäßig viel Zeit... Ich hab ganz schlecht geschlafen und den Tag auch nicht unbedingt superfit begonnen.
Zugegeben, das sind keine weltbewegenden Probleme und natürlich überwiegt die Freude, aber ich wollte eigentlich noch ein bisschen Zeit fürs Bloggen haben, da bin ich ja bei meinen Eltern nicht so sehr zu gekommen, wie ichs mir gewünscht hätte (überhaupt ist der Urlaub sowieso viel zu schnell rumgegangen!). Dabei wollte ich doch gemütlich und chillig ins neue Jahr starten - mal sehen, wo ich jetzt noch Abstriche in meiner "to do"-Liste für den nächsten Tag mache, auf in den Kampf!

Raffaello-Torte

Irgendwie wars gestern Abend nach der kurzen Verspätung doch ein bisschen zu spät und ich war zu platt, noch den PC anzumachen - deswegen mal wieder mit Verspätung das donnerstagliche Rezept (ich gelobe Besserung!). Das Rezept habe ich bei Hella gefunden und es bis auf ein paar Verfehlungen meinerseits brav nachgebacken.

Zutaten:

600 g Schlagsahne
200 g weiße Schokolade
100 g Kokosraspel
100 g Zucker
100 g Mehl
4 Eier
2 Tüten Sahnesteif
1/2 TL Backpulver

Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen und überm Wasserbad mit 200 g Schlagsahne schmelzen lassen. Die entstandene Schoko-Sahne-Masse abkühlen lassen und im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175 Grad vorheizen, eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter bestreichen, damit der Boden nachher schön rausgeht. Die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Mixer schön schaumig rühren, dabei den Zucker nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und in zwei bis drei Portionen unter die Eier mischen. Den Teig in die Springform kippen und etwa 30 Minuten auf unterster Schiene backen. Das Ergebnis sah bei mir dann so aus:
Eigentlich sollte der Boden nach dem Abkühlen zerschnitten werden, 1/3 sollte als Kuchenboden genutzt werden, die übrigen 2/3 zerkrümelt werden... Allerdings war mein Boden relativ flach (und schief...), also habe ich etwa einen cm stehen lassen und den Rest halbwegs eben abgesäbelt und in einer Schüssel zerkrümelt.
Die Schoko-Sahne-Mischung darf dann aus dem Kühlschrank raus und in eine hohe Rührschüssel rein. Die restlichen 400 g Sahne und die zwei Tütchen Sahnesteif dazukippen und alles schön steif aufschlagen (es wird nicht ganz so steif wie Sahne "pur"!). Dann die Sahne zu den zerkrümelten Teigstückchen und den Kokosflocken geben und alles vorsichtig miteinander vermischen. Diese Masse dann auf den betortenringten Boden geben und kalt stellen.
Da die Masse aufgrund recht wenig Teiganteil relativ flüssig war, haben wir erst kurz vorm Anschnitt Kokosraspel obendrauf gegeben - ansonsten wären sie wohl untergegangen. Restliche Deko mit halbierten Raffaello-Kugeln oder sonstigem Schnickschnack haben wir uns gespart, meine Familie ist da nicht so dekoorientiert irgendwie.
Was den Geschmack angeht muss ich sagen, dass das definitiv Raffaello ist - auch ohne entsprechende Deko obendrauf! Unglaublich lecker, schön sahnig-schokoladig mit einem Kokoseinschlag - was will man mehr? Sogar meine Familie hat eindeutig Raffaello rausgeschmeckt, obwohl das Ganze eher als Kokos-Torte angekündigt war bzw. jeder aufgrund der Kokosflocken oben erkennen konnte, dass Kokos drin war.
Noch dazu ist die Torte recht einfach zuzubereiten, der größte Aufwand ist die Warterei, bis der Boden abgekühlt ist. Da unsere Masse recht saftig war, wurde der Kuchen mit längerer Stehzeit nur besser - insgesamt war er aber schon von Anfang an ziemlich fluffig (wobei wir die Torte eh erst am zweiten Tag gegessen haben). Der Boden ist superfluffig und zart - wenn er noch höher aufgegangen wäre, wäre ich noch ein bisschen glücklicher gewesen, aber man kann ja nicht alles haben. Auf jeden Fall eine tolle Torte, wenig Aufwand, viel Ergebnis - die gibts auf jeden Fall wieder!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Flormar Supershine 07

Ich weiß genau, dass der Supershine 07 schon eine halbe Ewigkeit in meinem Besitz ist, bisher hatte ich aber keine Lust, ihn zu lackieren... Nachdem ich ihn jetzt auf den Fingern hatte, frage ich mich mal wieder, wieso er denn so lange rumstehen musste, denn sowohl von den Lackiereigenschaften als auch von der Farbe ist das (in der richtigen Stimmung) ein wahres Schätzchen! Wie bei Flormar üblich, ist der Lack bei Douglas zu finden und kostet 1,95€.
Einmal gebitzt, ein ganz toller Gold-Orange-Ton!
In zwei Schichten, die sich sehr angenehm auftragen lassen und unglaublich schnell trocknen, deckt der Flormarlack perfekt - bei dem einen oder anderen Finger hätte sogar schon eine meiner dünnen Schichten fast gelangt, wer dicker lackiert, kommt also wohl mit nur einer Schicht aus. Diesmal habe ich tatsächlich den Topcoat weggelassen - einerseits aus Faulheit (ich hab an Heilg Abend in der Nacht lackiert und wollte einfach endlich ins Bett), andererseits auch, weil der Lack so schnell getrocknet war, dass ich bedenklos der Ansicht war, ohne irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen ins Bett gehen zu können.

Gut zu erkennen: Es gibt keinerlei Bettdeckenspuren, nur einen kleinen Wassertropfen, der sich auf dem Mittelfinger ins Bild geschlichen hat. Trotz des metallisch angehauchten Finish, neigt der Lack auch kaum zur Streifenbildung, wie man sie ja sonst so gerne bei ähnlichen Lacken sieht. Klar, ein bisschen was erkennt man, wenn man genauer hinsieht - aber das ist aus meiner Sicht alles noch im erträglichen Bereich. Auch die Farbe hat mich letztlich sehr begeistert (und erklärt wohl auch, warum ich den Lack mal mitgenommen habe...), gerade im Kunst- bzw. Blitzlicht macht sich ein wunderschöner und intensiver, goldorangener Farbton bemerkbar, der fröhlich vor sich hinstrahlt und blinkt. Hätte ich den Lack mal als Weihnachtslack getragen, ich Dödel *doing*.
Und im normalen Tageslicht - deutlich weniger intensiv-orange
Im gewöhnlichen Tageslicht trott der Orangeanteil ein bisschen in den Hintergrund und der Lack wirkt gesetzter, dezenter und zurückhaltender, hat aber immernoch einen tollen Goldton mit einem ordentlichen Einschlag ins Orangene - nur der Knalleffekt geht ein bisschen zurück. Auch der schöne Glanz wird ein bisschen weniger, aber das ließe sich bestimmt mit einem entsprechenden Überlack kompensieren - ich finde aber, dass das dem Lack trotzdem gut steht und man ihn getrost auch "alleine" tragen kann.

Da ich auf den Topcoat gepfiffen habe, hatte ich schon Befürchtungen, dass der Lack nicht hält - aber nach den üblichen drei Tagen hatte ich nicht das erwartete Disaster auf den Nägeln, sondern nur ganz normale Gebrauchsspuren: einige klitzekleine abgeplatzte Stellen (wie so oft an den Nagelrändern, die man gerne zum Öffnen diverser Behältnisse wie Plätzchendosen oder ähnlichem nutzt *hust*) und ein bisschen Tipwear. Insgesamt könnte ich mich mal wieder für die lange Liegezeit des Lackes schelten - aber ich freue mich lieber über die tolle Qualität, die man für einen günstigen Preis bei Douglas erhält.

Ich vermute mal, das Ablackieren wird unproblematisch - das mache ich aber erst nachher, wenn ich meinen mal wieder viel zu schweren Koffer fertig gepackt habe... Morgen ist mein Urlaub nämlich vorbei und es geht wieder nach Hamburg - ich fasse es gar nicht, wie schnell die Zeit tatsächlich vergangen ist...

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sale oder: "Wie man Kunden an der Nase herumführt"

Momentan ist ja mal wieder (wie den vielen tollen Plakaten zufolge eigentlich die meiste Zeit) SALE und nach drei Tagen Familienidylle zu Weihnachten sind wir dann mal in die Stadt gestolpert. Natürlich finden sich momentan in so ziemlich jedem Laden diese brüchtigten "SALE"-Schildchen und als halbwegs gebildeter Mensch kommt man nach ca. 2 Sekunden nachdenken nicht drum herum, sich ein bisschen ins Fäustchen zu lachen - denn, ach wie nett! Man weist in einem Geschäft darauf hin, dass man etwas verkaufen möchte - wer hätte das denn gedacht? Anscheinend wird nur zu besonderen Zeiten etwas verkauft und ansonsten ist die Ware nur zum Anschauen gedacht oder wie?

Man wandert also in Richtung dieser grandios ausgeschilderten Produkte und dann kommt man sich - genauer, komme ich mir - doch teilweise ziemlich vergackeiert vor: Da kostet der Pullover statt dem Originalpreis von 49,95€ NUR NOCH 44,95€, die Jacke anstatt 169€ sagenhafte 159€ und die Stiefel sind doch tatsächlich von 89,95€ auf 85€ reduziert - sorry, aber den Witz können sich die Herrschaften aus meiner Sicht wirklich schenken. Ganz davon ab, dass mit Vorliebe auf ausgezeichneten Ständern auch Produkte (und zwar nicht Einzelteile!) platziert werden, die zum ganz normalen Standardpreis verkauft werden und nicht reduziert sind. Ich gebe zu - ich war nicht wirklich auf der Suche nach etwas, aber bei diesen Preis"reduzierungen" komme ich nichtmal ansatzweise auf die Idee, etwas zu kaufen - im Gegenteil, ich ärgere mich und mache mich schleunigst auf den Weg aus dem Laden.

Noch dreister ist allerdings die Masche (vorwiegend bei Karstadt anzutreffen), vorsichtshalber gleich mal Preisreduzierungen auf den Originalpreiszettel zu drucken - also einen durchgestrichenen, schwarzen Preis und darüber einen roten "reduzierten" Preis zu drucken. Wen will man denn bitte mit dieser Aktion verarschen? Glaubt ernsthaft auch nur ein Mensch, dass alle Klamotten eingesammelt werden, irgendwo extra Zettelchen gedruckt werden, die ursprünglichen Auspreisungen (die an diesen nervigen Haltern aus Plastik hängen) abgemacht und neue draufgetan werden? Das ist ja wohl zig mal unökonomischer, als gute ordentliche rote Preisschildchen drüberzukleben! Ich als Kunde komme mir bei diesen Preisschildern ziemlich verarscht vor und frage mich ernsthaft, ob jemand bei so einem Produkt denkt, ein Schnäppchen gemacht zu haben?

Natürlich gibts auch ab und an wirklich gute Angebote - aber das ist die Seltenheit. Wo mit "bis zu 70% reduziert" gelockt wird, findet man mit viel gutem Willen Produkte, die um 50% reduziert sind - aber das eine, das wahrscheinlich um 70% runtergesetzt ist, wird wohl in den ersten 30 Sekunden nach Ladenöffnung verkauft... Oder in der jeweiligen Filiale wird gerade dieses Produkt nicht geführt - ich weiß es nicht, vielleicht schaue ich auch immer bei den falschen Sachen. Gerade zur Weihnachtszeit bilde ich mir ein, dass diese Schildchen und Pseudoauspreisungen einfach nur eine Masche sind, um die Leute zum Kaufen zu animieren.

Bestes Beispiel dafür sind wohl die zu Weihnachten vermehrt auftauchenden Duft + Bodylotion-Sets... Man nehme ein normales EdT oder sogar Parfüm, reduziere die Flaschengröße um mindestens 50%, füge eine Minigröße einer Bodylotion oder eines Duschgels dazu - und verkaufe es zu einem höheren Preis als das EdT in der "normalen" Größe... Wenn man noch besonders schlau ist, stattet man diese Päckchen gleich von Anfang an mit einem roten Preisschild aus und die Leute kaufen wie doof (so gesehen vor Weihnachten in diversen Douglassen und Karstadts in Nürnberg und Bamberg). Denkt denn da niemand auch nur ansatzweise nach? Oder schaut mal ins Regal, was denn das Parfüm sonst so kostet?

Allerdings gibts manchmal auch Angebote, die eindeutig darauf hinweisen, dass da beim Verkäufer irgendwas im Hirn falsch gelaufen ist: Auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt gibts Quarkbällchen - 70 Cent das Stück. Kauft man 4 Stück, zahlt man nur 2€. Kurz drüber nachgedacht - joa, beim Bäcker zahlste auch 2€ für 4 Bällchen und hier sind die sogar ein ordentliches Stück größer und lecker warm! Allerdings - Moment mal, es kommt mich teurer, wenn ich nur 3 Bällchen kaufe? 2,10€ für 3 Bällchen und nur 2€ für 4 - hey klar, als Kunde geh ich da mit, aber so ganz koscher kommt einem sowas doch nicht wirklich vor... Ich sag euch - ich wäre heute lieber daheim geblieben und hätte mich nicht so über diese Pseudoangebote geärgert, auch wenn ich ein paar Kleinigkeiten zu einem guten Preis mitgenommen habe - nichts Kosmetisches allerdings.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Artdeco ceramic nail lacquer 424

Auch wenn ich dank einem Kommentar von DysfunctionalKid auf einem anderen Blog nun weiß, dass man für die Artdeco-Lacke die Namen auf der Homepage nachschauen kann, habe ich für den vorzustellenden Helden hier keinen Namen gefunden... Dementsrepchend bleibe ich bei der wundervoll klingenden Nummer 424. Ich habe den Lack günstig mit seinem Brüderchen (oder Schwesterchen) im Doppelpack erstanden. Im Fläschchen wirkte der Lack auf den ersten Blick cremig-beige, auf den Nägeln zeigte sich dann aber recht flott ein anderes Bild. Dummerweise ist der Lack so gar nicht weihnachtlich - aber seis drum!

Wie üblich habe ich zwei Schichten lackiert, bis ich mit der Deckkraft zufrieden war. Die Trockenzeit des Lackes war in Ordnung, am Schluss habe ich alles wie so oft mit dem essence Top Sealer bepinselt, um meine Fingerchen flott wieder nutzbar zu machen. Mein erster Eindruck von den Artdeco-Lacken ist insgesamt ganz gut, das Pinselchen ist etwas breiter als bei anderen Lacken, im Auftrag zeigt der Lack eine schöne Konsistenz und ich habe eigentlich kaum was zu meckern - wäre da nicht die Farbe... Wie schon gesagt, ich hatte eigentlich ein Creme-Beige erwartet und bekam dann irgendwie einen khaki-angehauchten, dunklen Beige-Braunton.
 Ich war ziemlich erstaunt, dass der Lack auf den Nägeln noch dunkler wurde, als er in der Flasche ausgesehen hat - aber an und für sich ist die Farbe recht hübsch. Ganz ehrlich gesagt ist das ein reiner Schlamm-Matsch-Ton, der je nach Licht mal eher khakifarben oder oliv wirkt oder die Braunanteile in den Vordergrund stellt und dunkler scheint. Definitiv kein Weihnachtsfarbton, aber ich fand ihn sehr passend zum matschigen Wetter draußen.
Mit Blitz (der bei diesem Wetter nun wirklich nicht selten zum Einsatz kommt) wirkt der Lack auf einmal deutlich dunkler und wird für mich zu einem graustichigen Braunton - entweder die Artdeco-Leute haben da irgendwas verdammt richtig gemacht, oder eben verdammt falsch... Von so einem Cremelack hätte ich diese Bandbreite an Facetten sicherlich nicht erwartet.
Was die Haltbarkeit angeht, war der Lack mit gut drei Tagen im Mittelfeld unterwegs - kaum Tipwear, aber dafür ein paar abgeplatzte Stellen an dem einen oder anderen Finger. Dies mag der vorweihnachtlichen Geschenkeeinpackerei geschuldet sein, sollte aber im Großen und Ganzen dann doch eher seltener vorkommen (wobei ich mich frage, wieso mir am kleinen Finger der linken Hand Lack abplatzt...). Da ich den Lack im reduzierten Angebot mitgenommen habe, kann und will ich mich gar nicht beschweren - aber 7,50€ hätte ich dafür sicherlich nicht berappen wollen...

Freitag, 23. Dezember 2011

Florena Körberbutter mit Sheabutter & Arganöl

Ich habe vor geraumer Zeit die Florena Körperbutter im Angebot gesehen, aus Neugier gekauft, kurz getestet und gleich Nachschub geholt. Ich glaube, bei meinem Budni kostet die 200 ml Dose standardmäßig 3,69€ - ich habe sie damals für glatte 2€ erstanden und sie zwischendurch auch mal bei MäcGeiz für 1,95€ entdeckt. Der Standardpreis ist mir definitiv zu happig, aber der Angebotspreis ist doch akzeptabel. Die Körperbutter ist zwar "für sehr trockene Haut" - aber ich gebe nicht so übermäßig viel auf diese ganzen Bezeichnungen, sondern tendiere einfach erstmal zum Ausprobieren. Die Definition von "sehr trockener Haut" ist glaube ich auch nicht so ganz einheitlich, deswegen Mut zum Test!
Für den einen oder anderen durchaus positiv zu erwähnen: Die Körperbutter kommt ohne Mieralöle und Silikone aus. Ich bin da nicht ganz so strikt, freue mich aber natürlich, wenn ein gutes Produkt (und mir sagt die Körperbutter sehr zu!) auch noch ein paar positive Aspekte an Inhaltsstoffen mit sich bringt. Weitere Details gibts auf dem kleinen Foto, falls sich jemand explizit dafür interessiert.
 
Der Bezeichnung als "Körperbutter" nach erwartete ich also eine festere Konsistenz, als das Produkt tatsächlich bietet; ich würde das nämlich eher als Creme bezeichnen - buttrig ist da aus meiner Sicht nichts, tut aber natürlich der ganzen Sache keinen Abbruch. Ich würde sagen, wir haben wir konsistenztechnisch einen Vertreter, der in die Richtung der guten, alten Niveacreme geht, aber ein bisschen zarter ist. Die Körperbutter (die im Übrigen auch weiß ist) lässt sich wunderbar auf der Haut verteilen, zieht auch sehr schnell ein und hinterlässt keinen Film auf der Haut - was will frau denn mehr? Ein seidig zartes Hautgefühl wird gleich mitgeliefert, da ist man doch wunschlos glücklich...

Zugegeben - ein toller Duft wäre noch fein! Und auch hier trifft die Florena Körperbutter voll meinen Geschmack, denn sie hat einen dezenten und angenehmen, leicht süßlichen Duft - irgendwie einen Hauch nussig oder so. Düfte beschreiben ist nicht so ganz einfach, ich finde, sie riecht gut, basta! Ich kann den Duft ein paar Stunden nach dem Auftragen noch leicht wahrnehmen, wenn ich an meiner Haut schnuppere - er steigt mir aber nicht "von selbst" in die Nase, ich laufe also nicht als wandelnde Duftbombe in der Gegend rum. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn man ein bisschen Parfüm tragen möchte - kein Problem, die Duftnoten werden nicht durch die Körperbutter verändert.

Wenn ich den Tag über zu Hause bin, merke ich auch Abends noch, dass ich mich morgens eingecremt habe - meine Haut ist durchwegs glücklich mit der Florena Körperbutter! Klar, wenn ich draußen unterwegs bin, verfliegen sowohl Duft als auch "Eingecremtgefühl" ein bisschen schneller. Was die Ergiebigkeit angeht, dachte ich anfangs, dass diese 200 ml sehr schnell weg sind - aber da die Körperbutter sehr cremig ist und eben nicht gar so fest, brauche ich auch nicht übermäßig viel. Ich glaube, mit einem Pot bin ich gut zwei Monate hingekommen (wobei ich erwähnen sollte, dass ich mich nur jeden zweiten Tag eincreme). Wie schon erwähnt, hab ich mir einen kleinen Vorrat angelegt - auch wenn ich erstmal noch ein paar andere Bodybutter (jaja, Butter hat keinen Plural!) testen will, Florena hat auf jeden Fall das Potenzial "die" Bodybutter für mich zu werden!

Weihnachtsgewinnspiel bei der Nagellackprinzessin

Während mein Kuchenteig gerade im Backofen vor sich hinbäckt, auf die Schnelle noch eine Teilnahme an einem tollen Weihnachts-Gewinnspiel (jaja, es gewinnspielt momentan ein bisschen viel, aber da ich ja nie Glück habe, muss ichs immer wieder probieren!): Es gibt nämlich bei der Nagellackprinzessin einige tolle Lacke aus der Look by BIPA Metallic LE zu gewinnen - und an die kommt man in Deutschland ja nicht gar so leicht ran.
Na, sind sie nicht hübsch?
Netterweise gibts noch eine Handvoll Swatches (die Nagellackprinzessin mit ihren eigenen Lacken gemacht hat), die die tollen Changiereffekte zeigen, die man von diesen Schätzchen erwarten darf:
Super Effekte!
Das Gewinnspiel läuft noch bis heute Mitternacht, wer also noch mitmachen möchte, hat noch ein bisschen Zeit und findet alle nötigen Informationen hier. Brav wie ich bin, drücke ich natürlich allen die Daumen - ich glaube, das wäre für jeden ein tolles, zusätzliches Weihnachtsgeschenk.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Apfel-Schoko-Kuchen

Da ich gerade nicht weiß, ob ich in den nächsten Tagen überhaupt noch an den PC komme (es gibt so unglaublich viel zu tun und so wenig Zeit *panik*), gibt es jetzt noch schnell das Rezept für diese Woche: Einen Apfel-Schoko-Kuchen. Das Rezept stammt von der Rückseite der "Feinste heiße Schokolade" von Nestlé (das ist heiße Schoki für Milch). Auch wenn ich eigentlich kein so großer Fan von Backen mit Obst bin (wobei ich gerne Gebäck mit Obst esse - nur selbermachen ist irgendwie nicht so meins, keine Ahnung, warum), gabs diesmal auf Familienwunsch was apfeliges.

Zutaten:

400 g Äpfel
350 g Zucker
300 g Butter
150 g Mehl
150 g gemahlene Haselnüsse
3 Eier
3 TL Backpulver
1 TL Zimt
6 EL Feinste heiße Schokolade

Die weiche Butter mit Zucker schön schaumig schlagen, dann nach und nach die Eier unterrühren. Die anderen Zutaten bis auf die Äpfel miteinander vermischen und unter die Buttermasse heben. Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, dann unter den Teig heben. Den Kuchen in eine quadratische Form streichen und bei 180 Grad etwa 35 Minuten backen.
Ich hab dem Ganzen ja nicht so wirklich getraut - glaube niemals den Rezepten, die auf irgendwelche Packungen aufgedruckt sind, die können ja nicht stimmen! Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt: Es ergab sich ein akzeptabler, nach Schokolade schmeckender, Apfelkuchen (eigentlich gehört der aufs Blech, aber er ist auch so nicht sonderlich hoch geworden)! Zwar ein bisschen zu fettig - beim nächsten Mal nehm ich definitiv weniger Butter, aber doch geschmacklich sehr gut.
Leider ist unser Puderzuckergarnierung auf dem Bild schon aufgesaugt worden - der Kuchen ist nämlich wirklich sehr feucht gewesen. nach ein bisschen Stehzeit haben sich auf dem Teller auch unschöne Fettränder gebildet - definitiv ein Zeichen für zu viel Butter im Teig! Ansonsten ist er gerade mit der Zimtnote sehr schön weihnachtlich angehaucht und durch die schnelle Zubereitungszeit ein Kuchen, den man gerne auch mal im Notfall (und auch ohne diese spezifische, heiße Schoki) machen kann!

Da meine Familie grad schon mit den Hufen scharrt, muss ich mich fix auf die Socken machen - falls ich die Tage keine Zeit mehr für ein paar Blogposts finde: Euch allen ein frohes Fest, viele schöne Geschenke und ein paar ruhige Minuten zum Grübeln und Wohlfühlen!

Catrice 620 Captain Sparrow's Boat

Vor lauter Freizeitstress gestern (ein weiterer, verzweifelter und erfolgloser Versuch, beim Weihnachtsshopping Geld auszugeben und irgendwelche tollen Sachen zu finden) bin ich gar nicht dazu gekommen, meinen mittwöchlichen Nagellackpost zu schreiben - deswegen kommt der erst heute! Allerdings hab ich gerade beim Durchsehen der Fotos festgestellt, dass das wohl eher eine sehr komplizierte Nummer werden könnte... Irgendwie war die Kombination von Lack, Kamera und Licht nicht so ganz optimal.

Meine Mama hatte mir mal Captain Sparrow's Boat von Catrice mitgebracht (designiertes Dupe zum Chanel Black Pearl) und mich damit glücklich gemacht: Ich hatte den Lack schon oft im Regal stehen sehen, in der Hand gehabt, dann aber doch nicht gekauft - denn eigentlich hab ich ja genug Lacke... Da kommt einem so ein kleines Goodie von Mami ganz recht und zum Familienurlaub hatte ich Captain Sparrow's Boat dann auch eingepackt. Lackiert hab ich ihn in zwei Schichten, damit die Deckkraft für mich optimal war (wie immer: dünne Schichten). Mit dem dickeren Pinselchen ging das alles ganz gut, aber schnell war mir klar, dass der Lack ein Streifenhörnchen wird.
Captain Sparrow's Bötchen, die erste (Tageslicht)
Da sich das Schiffchen von unserem lieben Jack an das Chanel-Original anlehnt (übrigens finde ich diese Namensgebung mal wieder grandios!), ist der Grundton ein intensives und tiefes Anthrazit, das leider ein wenig streifig beim Auftrag wird. Grundsätzlich ein ziemlich dunkler und gesetzter Lack, der aber durch die Schimmerpartikel ein wenig Pfiff und viel Besonderheit bekommt. Mit dem Top Sealer ließen sich die schlimmsten Streifen gut kaschieren - ohne irgendeinen Topcoat würde ich den Lack aber kaum tragen, auch wenn die Trocknungszeit im Rahmen liegt.
Das Schiffchen im Blitzlicht
Geblitzt kommen die feinen Schimmerpartikelchen schon ganz ordentlich zur Geltung - leider habe ich einfach kein besseres, halbwegs scharfes Foto hinbekommen. Ich sehe da zumindest kleine, blaue Schimmerpünktchen, hier und da auch ein klitzekleines Bisschen an Rosa. Im Gegensatz zum Original, das (angeblich) mit einem gewissen Grünton aufwarten kann, kann ich zumindest an meinen Nägeln nichts Grünes entdecken. Nichtsdestotrotz finde ich gerade im Schimmermodus Captain Sparrow's Boat sehr elegant, hübsch anzusehen und schon fast erhaben.
Im Sonnenlicht wirkt der Lack letztlich wieder ein bisschen heller, aber auch hier kommen ein paar kleine blaue Schimmerchen hervor und machen das Anthrazit wieder ein bisschen geheimnisvoll, glänzend und spannend. Auf jeden Fall ein super Lack - völlig davon abgesehen, dass er wohl eine große, berühmte Schwester hat (oder einen Bruder?). Die Haltbarkeit war bei mir mit gut drei Tagen ebenfalls im Mittelfeld - kaum Tipwear, was aber im Urlaub kaum verwunderlich ist, lediglich am Daumen und Zeigefinger hatte ich recht schnell ein paar kleine Macken, aber das liegt am Abknibbeln von irgendwelchen Preisschildern und ähnlichem. Ablackieren war auch überhaupt kein Thema, keine Schmierereien, wie man sie sonst von dunklen Lacken kennt, keine Verfärbungen und auch keine Zickereien - so muss das sein!

Wer also für den Farbton was übrig hat oder sich mit einem nahen Verwandten des Black Pearl anfreunden möchte (und dabei nur run 10% des Preises bezahlen möchte), der ist mit dem Catrice Lack auf jeden Fall auf einem guten Weg. Ich finde ihn nahezu zeitlos und für viele Gelegenheiten geeignet - das ist auch auf jeden Fall einer der Lacke, der sich für Veranstaltungen und offizielle Termine eignet.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Schön, dass jemand meinen Blog so mag!

Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her (dabei war es "erst" Anfang des Monats), als mir Elena einen Blogaward verliehen hat... Aber gerade, weil ich das so ein süßes und liebes Kompliment von Elena finde, wollte ich das Posting nicht "schnell, schnell" und nebenher machen, sondern mir auch ein bisschen Zeit nehmen zum "Danke!" sagen. Auch wenn "best blog" nicht wörtlich zu nehmen ist (sonst würde ja auch die Vervielfachung des Awards wenig Sinn machen), freue ich mich sehr, dass ich jemandem eine Freude mit meinem Geschreibsel machen kann.

Allerdings gilt dieses Danke nicht nur Elena, sondern euch allen, die ihr meinen Blog lest - vielen lieben Dank für die Kommentare, Anregungen und Meinungen! Ich weiß, dass ich nicht gerade einen Mainstream-Blog schreibe und weiß es deswegen besonders zu schätzen, dass sich in der Zwischenzeit doch schon so viele interessierte Leser eingefunden habe (um ehrlich zu sein - ich bin völlig baff und erstaunt...)!

Die Regeln für den Award:

- Verlinke den Blog dessen der dir den Award verliehen hat. (Jap, erledigt!)
- Stelle ihn in einem Post vor. (Na... Steht doch oben!)
- Verleihe den Award an sieben Blogger. Du kannst den Award auch an solche verleihen, die schon einen bekommen haben und du kannst auch dem einen geben, der dir einen gab. (Hachz - 7... Immerhin kann ich welche nehmen, die schon haben *yay*!)
- Teile es den "Gewinnern" mit. (Jo, kommt gleich...)
- Schreibe ein Post über deine Verleihung, in welchem du die verlinkst, die den Award bekamen. (Auch erledigt.)

Sohoo, sieben Blogger also... Gar nicht so einfach, da ja einige Blogs, die ich sehr gerne lese, diese Award-Verleiherei nicht so mögen. Also durchforste ich mal meine Leseliste, um auf die sieben zu kommen.

Ersteinmal geht der Award zurück an PicturedTinsel zu Elena - super Fotos, tolle Tips, klasse Blog (Schleimerei Ende). Der Rest folgt in alphabetischer Reihenfolge der Nicknames (jaja, so vermeidet man ungewollte Wertungen!).

Alice mit grandiosen Postings über alle möglichen wichtigen und noch wichtigeren Dinge im Leben hat ebenso ein Lob verdient.

Dann - auch wenn sie ihn schon hat - an DysfunctionalKid von Lacquediction, neben tollen Lacken gibts hier auch eine ordentliche Portion Individualität, die zumindest mich auch oft zum Lachen bringt.

Glittermuffins Blog ist auch abwechslungsreich und gibt neben Reviews zu Kosmetikprodukten auch nette DIY-Tipps.

Ein weiterer Blog, den ich sehr ins Herz geschlossen habe (die Autorin inklusive) ist maedchenspricht, mit einer guten Mischung aus Beauty, Hausbau, Büchern und allem, was sonst noch so anfällt.

Auch bei den Mädels von Pinks & Purples schaue ich gerne vorbei und freue mich über bunte Fingerchen.

Bei Wespe gibts eine bunte Mischung und ganz viele tolle Nagellackbilder.

Jetzt saß ich tatsächlich über ne Stunde hier und habe meine Leseliste durchwühlt und Blogs gelesen... Ich hoffe, die "Beschenkten"sehen den Award als das, was er ist: Nämlich meine persönliche Meinung, dass ich ihre Blogs gerne lese. In diesem Sinne verziehe ich mich jetzt in die Badewanne!

Sonntag, 18. Dezember 2011

p2 color victim nail polish 015 gracious

Gracious ist einer der Lacke, die schon ewig in meinem Regal stehen und der (wenn ich jetzt nicht völlig falsch liege) irgendwann mal aus dem Sortiment genommen wurde - ich bilde mir ein, es war die Herbstumstellung 2010. Seitdem stand der tapfer vor sich hin und wartete, bis ich ihn mal wiederentdecken würde - und das dauerte ganz schön lang. Jetzt muss ich aber sagen, dass ich mich ernsthaft frage, wieso er so lange unbeachtet blieb... Die Farbe ist nämlich wirklich hübsch, der Auftrag unkompliziert und deckend in den üblichen zwei Schichten, die Trockenzeit durchschnittlich.

Bei "gracious" handelt es sich um einen leicht pastellig wirkenden Lilaton - würde ich zumindest mal so auf den ersten Blick sagen... Für mich ist der Rotanteil in diesem Lila deutlich höher als der Blauanteil, wodurch der Lack schon fast nicht mehr so richtig lila wirkt. Wenns ein Braun wäre, würde das Taupe sein - vielleicht geht der Lack auch eher in Richtung Mauve-Taupe? Egal, Hauptsache: Besonders und hübsch! Schwer zu beschreiben ist er (für mich) allemal.
Aber der Lack ist gar nicht so einfach gestrickt, wie man vermuten würde. Ändern sich die Lichtverhältnisse ein bisschen, kommt auf einmal ein intensiverer Stich ins gräulich-bläuliche heraus, der den Lack für mich ein bisschen edler wirken lässt. Das ist auf jeden Fall keine knallige Farbe, sondern ein angenehm dezenter und unaufdringlicher Ton, der trotzdem noch etwas Besonderes hat.
Falls man mal Sonne erwischt hätte (oder sich ansonsten mit dem Blitz beholfen hat), kommt noch ein bisschen wunderschöner Schimmer hervor, der in der Flasche schon ansatzweise mal hervorgelugt hat: Es blinkt ein bisschen rosa und blau, was einen wunderschönen Schimmer ergibt und auch auf den Nägeln sichtbar wird. Ein Foto der glitzernden Flasche ist mir mangels des entsprechenden Lichts leider nicht gelungen.
Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, warum der Lack aus dem Sortiment geflogen ist, aber ich bin froh, dass ich ihn noch zu Hause habe. Die Haltbarkeit war eher mittelmäßig - nach meinem Plätzchenbackmarathon hatte ich eine wunderbar durch den Butterplätzchenteig mattierte Hand und dann am dritten Tag alles ablackiert... Mit zwei ungleichen Händen wollte ich dann irgendwie nicht rumlaufen. Das Backen sowie Vorbereitungen etc. hat der Lack mit Top Sealer drüber gut überstanden, also ist die Haltbarkeit im normalen Rahmen.

An den essie vom letzten Mal kommt er definitiv nicht ran, aber man kann ja nicht alles haben!

Samstag, 17. Dezember 2011

Puls - Stephen King

Da ich momentan wieder Urlaub habe und somit auch recht viel zum Lesen komme (Gott sei Dank!) wird meine Liste "abgearbeiteter" Bücher immer länger - deswegen gibts heute mal wieder ein bisschen Geblubber zu einem Buch. Ich hab schon in meiner Jugendzeit angefangen, Stephen King zu lesen (ich glaube eins der ersten Bücher war "Es" - die Verfilmung ist diese Geschichte mit dem fiesen Clown) und fand seine Werke damals schon ziemlich gut (bis auf eines, das ich erst drei Mal anfangen musste, um es fertig zu kriegen). Seitdem gehört Stephen King auch zu einem meiner Leiblingsautoren - zugegeben, mit dem Genre und seinem Schreibstil muss man was anfangen können und das ist nicht jedermanns Sache, mir gefällts aber.
"Puls" ist eines der neueren Bücher und dreht sich um unsere schöne Handy-Gesellschaft bzw. zeichnet eigentlich ein Horrorszenario, das sich auf die Folgen der Handynutzung dreht: Durch ein seltsames Signal werden nämlich alle Leute, die ein Handy nutzen zu - naja, sagen wir einfach, sie drehen total durch und scheinen sich auf ihre grundlegenden Bedürfnisse zurückzubesinnen. Profan gesagt dreht die Welt durch, da die meisten Menschen (klar, wer hat heute kein Handy?) betroffen sind - bis auf ein paar Handy-Verweigerer, zu denen auch der Protagonist der Geschichte gehört, der sich im Laufe des Buchs auf die Suche nach seinem Sohn macht und dieses schließlich auch findet - allerdings nicht im erhofften Zustand...

Ohne weiter auf die Story einzugehen (wikipedia liefert da wie immer eine gute, knappe Zusammenfassung) muss ich sagen, dass ich nach langer Zeit mal wieder zu einem King gegriffen habe - und es überhaupt nicht bereut habe. Ein kurzweiliges, spannendes Buch mit einem nicht gerade geringen Anteil an Splatter-Szenen, die definitiv auch kürzer gefasst sein könnten (aber gerade da kann man ja gut drüberlesen) - aber die Hintergrundgeschichte und die daraus folgenden Gedanken, die man sich als Leser machen kann, sind das Besondere an diesem Buch. Auch wenn das alles Fiktion ist und fern aller Realität ist - das Bild, das gezeichnet wird ist extrem überzogen, zeigt aber doch auf, wie abhängig wir inzwischen von unseren kleinen Mobiltelefonen und Technik im Allgemeinen sind.

Mich hat das Buch gefesselt, auch wenn die kingtypischen, ausführlichen Charakterbeschreibungen hier etwas kurz ausgefallen sind. Man bekommt trotzdem einen guten Einblick in die Personen - besonders was den Protagonisten angeht - und kann sich auch in deren Gefühlslage sehr gut hineinversetzen. Die Geschichte hat mich auf jeden Fall am Lesen gehalten und das Ende ist in diesem Fall auch ein Knackpunkt: Es ist nicht eindeutig, wie es sich manche Leser vielleicht wünschen würden, sondern lässt Spielraum für Interpretationen. Das kann man gut finden oder nicht - ich bin der Ansicht, dass es gut in die Story, die Entwicklung und den Gedankengang passt, der dahintersteht. Man kann sich einiges in die ganze Geschichte hineindenken - muss es aber nicht. Gute Unterhaltung, nicht unbedingt für King-Neulinge zu empfehlen und sicherlich auch nicht für zart Besaitete - aber so ist das halt mit Horrorautoren!

Freitag, 16. Dezember 2011

Meggle Safranbutter

Jaja, ich durfte mal wieder bei brandnooz testen, dieses Mal Safranbutter von Meggle. Es gibt momentan bei brandnooz einen Adventskalender, bei dem an jedem Tag ein neues Produkt zum Testen angeboten wird (natürlich in begrenzter Stückzahl). Was die Safranbutter angeht, kann man sogar bis zum 24.12. täglich am Brandwheel drehen, um vielleicht Testen zu dürfen!
In meinem Testpäckchen waren 2 Gläschen der Safranbutter, die jeweils 80 g Butter beinhalten. Das Päckchen kam gut gekühlt und sicher verpackt bei mir an, an dieser Stelle also nochmal *Däumchen hoch* für das brandnooz-Team! Der UVP liegt bei 3,99€ - ich sie hab aber gestern bei meinem real im Angebot für 3,49€ gesehen. 80 g klingt jetzt erstmal nicht so wirklich viel, aber da die Butter sehr geschmacksintensiv ist, ist die Größe durchaus ausreichend. Netterweise gibts bei Meggle auf der Homepage auch drei Rezepte, die auf die Safranbutter ausgelegt sind.
Da ich bisher noch nichts mit Safranbutter gemacht hatte, haben wir einfach das Pastarezept ein bisschen abgewandelt (wenn man kein frisches Basilikum hat, tuts auch getrocknetes; wenn man keine Linguine hat, gehn auch andere Nudeln). Das große Problem an der Safranbutter ist nur, dass man mit einem Esslöffel nicht in die Öffnung reinkommt (übrigens schaut die Butter von oben aus wie die Zoeva-Base *hust*) - Mengenangaben mit EL sind okay, aber wenn der Esslöffel nicht reinpasst... Nimmt die Lena halt einen Teelöffel!
Also Butter geschmolzen (allerdings etwas weniger genommen, als angegeben), Zwiebeln und Tomaten dazugeworfen und alles fröhlich vor sich hinköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken und fertig ist die "Soße". Das Ganze dann auf die die Nudeln geben und fertig ist das Essen!
Zugegeben, einen Preis für das schönste Essen gewinne ich damit nicht - aber es war lecker! Erstaunlicherweise kams auch bei meiner Familie sehr gut an (tendenziell freut man sich da immer über Fleisch). Der Safrangeschmack kam sehr gut rüber - hier und da kam ein Kommentar, es schmecke ein bisschen metallisch, aber insgesamt war man von der Safranbutter begeistert. Inzwischen haben wir sie auch als Brotbelag getestet - unter einer feinen Wurst oder einem Schinken ist die dezente Safrannote auch sehr lecker!
Ansonsten stehen momentan noch ein paar feine Wildsteaks auf dem Plan, für die die Safranbutter gut geeignet scheint oder ein Pastagericht mit Tomaten, Rucola und Parmesan, bei dem ich mir die Safrannote auch sehr gut vorstellen kann. Wir haben also unsere Begeisterung für Safran entdeckt und freuen uns, dass wir noch zwei weitere Gläschen im Kühlschrank stehen haben, die entsprechend getestet werden können. Der Preis ist natürlich ein kleines Hindernis - die Safranbutter wird definitiv etwas für besondere Anlässe bleiben! Wenn man allerdings überlegt, wie aufwändig die Safranernte ist, ist der Preis durchaus gerechtfertigt.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Der Plätzchenbackmarathon

Wie schon angedeutet, stand ich am Dienstag den halben Tag in der Küche und habe fröhlich vor mich hingeplätzchent... Deswegen gibts heute auch gleich drei kleine Plätzchenrezepte, die ich am Dienstag fabriziert habe. Ganz klassisch gabs Butterplätzchen, die meine Mama bisher noch nicht gemacht hatte, dazu Haselnussmakronen (Standardrezepte) und Stracciatella-Kokos-Makronen nach dem Rezept von ThePechfee.
Butterplätzchen

Zutaten:

500 g Mehl
350 g Butter
200 g Puderzucker
15 g Vanillezucker
3 Eigelb
(1 Eigelb und 1 Ei verpantscht, zum Bestreichen)

Aus den Zutaten einen Teig kneten (am besten mit der Hand, sonst wirds nicht geschmeidig) und etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann mit ordentlich viel Mehl (wirklich ordentlich viel, sonst klebts an der Arbeitsplatte fest!) jeweils einen kleinen Teil des Teiges ausrollen und mit Ausstechern Förmchen ausstechen - bei mir gabs unter anderem Schweinchen, Sterne, Nikoläuse, Enten, etc. Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier präpariertes Backblech legen, mit der Eigelb-Ei-Mischung bestreichen und mit Haselnusskrokant, Hagelzucker, Schokostreuseln, Zimt oder was auch immer, verzieren.

Den Backofen auf etwa 170 Grad vorheizen und die Butterplätzchen etwa 7 Minuten backen, wenn sie schön goldgelb bis hellbraun sind, rausholen und kurz abkühlen lassen. Wer nicht gerade eine Monstermenge backen möchte, sollte das Rezept halbieren, denn ich stand mehrere Stunden am Ausstechen und Backen. Geschmacklich sind sie aber sehr lecker und auch bei meiner Familie gut angekommen (besonders die Hagelzuckervariante)!

Haselnussmakronen

Zutaten:

2 Eiweiß
125 g Puderzucker
125 g gemahlene Haselnüsse
ein Schuss Zitronensaft
eine Prise Salz
Backoblaten

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dann die gemahlenen Haselnüsse, den gesiebten Puderzucker und den Schuss Zitronensaft unterheben. Die Masse dann auf Backoblaten verteilen, etwas antrocknenlassen und dann für 20 Minuten bei 120 Grad backen.
Da ich relativ große Oblaten hatte, habe ich nur 16 Stück rausbekommen - bei kleineren Oblaten kommen da bestimmt mehr raus. Irgendwie sind die Haselnussmakronen nicht so richtig fest geworden, sondern relativ weich geblieben - bei meiner Familie kam das gut an, ich hätte sie lieber etwas fester gehabt, aber was solls...  Der Geschmack ist allerdings vollig in Ordnung, wie erwarte relativ süß und angenehm haselnussig; lediglich die Konsistenz war suboptimal - da muss ich noch ein bisschen üben.

Stracciatella-Kokos-Makronen

Zutaten:

2 Eiweiß
150 g Puderzucker
100 g Kokosraspel
100 g gemahlene Mandeln
25 g Schokostreusel
1 Päckchen Vanillezucker

Das Eiweiß steif schlagen, dann den Vanillezucker und gesiebten Puderzucker unterrühren, bis der Zucker sich gelöst hat. Kokosrapsel, gemahlene Mandeln und Schokostreusel vorsichtig unterheben und dann kleine Häufchen auf ein Backblech setzen (ein bisschen Platz zwischen den einzelnen Haufen lassen - mehr als ich zumindest). Bei 160 Grad im vorgeheizten Ofen 12 bis 15 Minuten backen.
Im Gegensatz zu normalen Kokos-Makronen finde ich diese Variante deutlich leckerer! Schön knusprig und chrunchy, aber nicht trocken, sondern angenehm saftig. Der Kokosgeschmack kommt deutlich durch, aber durch die Schokostreusel gibts noch einen netten Nebeneffekt, der mir super schmeckt und bei meiner Familie sowie Bekannten und Arbeitskollegen auch sehr gut angekommen ist. Ein supereinfaches Rezept, das lecker schmeckt - was will man mehr?
Wer also noch ein paar Plätzchen backen will (und sie dann natürlich auch aufessen) - haut rein! Wenn man nicht gerade wie ich lauter unterschiedliche Sorten macht und sich auch was die Mengen angeht ein bisschen zurückhält, macht das riesigen Spaß und geht auch recht flott. Am tollsten ist es aber, wenn die Plätzchen gut ankommen - da ging mir doch richtig das Herz auf!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

essie "Cocktail bling" Cocktail bling

Nachdem essie ja die Preise gesenkt hatte, habe ich beschlossen, mir vielleicht zum Geburtstag den ersten essie-Lack zu kaufen. Flugs zu Douglas gestapft und zufällig noch in den Genuss einer (geheimen?) Aktion gekommen. "Wenn Sie da zwei von kaufen, gibts die Handcreme dazu!" raunte mir eine Verkäuferin zu, nachdem ich nach essie-Lacken gefragt hatt. "Ach wirklich?" staunte die zweite Verkäuferin und führte mich zum Display, in dem leider nur die "Cocktail Bling"-Kollektion zu sehen war. Nach einigem Gegrüble ("Brauchst du wirklich zwei davon?" - "Hach, aber schön sind sie ja schon..." - "Aber eigentlich wolltest du doch welche aus dem normalen Sortiment..." - "Aber die Smoothies...") könnt ihr euch denken, dass ich einfach zwei Lacke eingepackt habe: Cocktail bling und School of hard rocks.

Nach ein bisschen Warterei habe ich schließlich "Cocktail bling" lackiert, in zwei dünnen Schichten. Eine ist bei mir zu wenig, durchscheinend und unregelmäßig, mit zweien ist alles perfekt und deckt. Garniert habe ich das Ganze dann mit dem essie "good to go", weil ich noch ein kleines Fläschchen daheim rumstehen habe und mir dachte, dass der bestimmt mit den essies nicht rumzickt.
Der breite Pinsel der neuen essies ist ja mal ein Traum - der Auftrag ist damit (zumindest für mich) unglaublich einfach und angenehm. Die Konsistenz von Cocktail bling ist auch total mein Fall - angenehm flüssig, aber nicht zu wässrig. Der Lack lässt sich schön auftragen und trocknet auch ziemlich flott. Zurück bleibt dann nach zwei Schichten ein schönes, eindeutig sehr graues, leicht dunkel angehauchtes Grau. Zumindest auf den ersten Blick.
Bei Tageslicht (nach einem Kampf mit dem Schlüsselring, der am kleinen Finger Spuren hinterlasen hat) wirkt das Grau schon ein bisschen heller, mausiger und unter gewissen Lichtbedingungen (die ich natürlich nicht festhalten konnte) kommt sogar ein bisschen Fliedereinschlag durch. Es ist also definitiv kein langweiliges, einfaches Grau, sondern hat einige versteckte, tolle Schattierungen und Nuancen.
Deswegen hab ich auch Fotos wie ne Irre gemacht und versucht, zumindest im Ansatz festzuhalten, was der Lack so von sich zu geben hat... Immernoch Tageslicht, ein bisschen anderer Lichteinfall und ich bilde mir ein, da einen gewissen Blaustich erkennen zu können, der dem Lack ein bisschen Eleganz verleiht. Kurzum könnte man sagen, dass ich von dem Lack begeistert bin, obwohl er anfangs einfach nur wie ein ordentlicher, hübsch anzusehender Grauton wirkte.
Jaja, ich gebs zu - ich finde den Lack einfach toll und hab deswegen noch den einen Sonnenstrahl geknipst, den ich erwischt habe! Farbenspiel hin oder her, was mich so richtig vom Hocker gerissen hat, war die Haltbarkeit, mit der der Lack auftrumpfen konnte. Insgesamt hat er sich durch drei Mal Haarewaschen gequält, mit mir meinen Koffer mindestens vier Mal ein- und wieder ausgepackt, hat gespült und geräumt, sich mit einem Schlüsselbund angelegt und ist 600 km mit mir geflogen. Wenn ich mich nicht ein bisschen blöd angestellt hätte, hätte er noch ein paar Tage länger gehalten:
Man sollte halt Brot, das frisch aus der Pfanne kommt und gerade schön in Butter gebrutzelt wurde, nicht mit den Händen anfassen. Denn dann sieht ein Zeigenfinger nämlich etwas angebrutzelt aus... Ansonsten ist der Lack noch topfit, kaum Tipwear, keine abgeplatzten Stellen und nur die Macke am Zeigefinger (die ich auch am Daumen hatte - logisch, man muss ja das Brot greifen...) hat mich zum Ablackieren bewogen. Obs am Lack selbst oder am Topcoat liegt, weiß ich nicht - fest steht, dass der Lack sagenhafte fünf Tage Stress ziemlich unbeschadet überstanden hat, wenn das mal nicht bombig ist, weiß ich auch nicht!

Neben der grandiosen Haltbarkeit war auch das Ablackieren kein Problem - nichts zieht sich, alles geht ordentlich ab, keine Verfärbungen... Ich weiß nicht, was ich mir von einem Lack mehr wünschen könnte! In Hamburg wartet auf mich noch "School of hard rocks" und wenn ich nicht ein kleines Männchen im Hinterkopf hätte, das mir das Kaufen von Nagellacken momentan untersagt - ich würde das halbe essie-Regal leer räumen!

Dienstag, 13. Dezember 2011

100 Leser Gewinnspiel bei PicturedTinsel

Da ich heute den ganzen Tag in der Küche stand und fleißig Plätzchen gebacken habe (Rezepte gibts hoffentlich bebildert dann am Donnerstag), gibts heute nur kurz, schnell und schmerzlos einen kleinen Gewinnspielbeitrag: Elena von PicturedTinsel verlost anlässlich ihrer 100 Leser (inzwischen sind es natürlich einige mehr) einige supertolle Lacke:

Einmal gibt es die OPI-Muppets Minis mit Wocka Wocka!, Excuse Moi!, Designer...de Better! und Warm & Fozzie.

Zusätzlich zu den süßen kleinen gibt es noch China Glaze Lubu Heels und Sunset Sail.



Ich gebs ja zu - ich bin ganz heiß auf den Fozzie-Bär, den hat Elena übrigens hier schonmal gezeigt und ich war da schon hin und weg (und bemerke erst beim nochmaligen lesen meiner Kommis meine Rechtschreibfehler - wie peinlich ist das denn!)... Dummerweise hab ich ihn bisher noch bei keinem meiner Douglasbesuche gefunden - deswegen versuche ich mein Glück einfach bei diesem Gewinnspiel. Wer noch mitmachen möchte hat Zeit bis zum 17.12.2011 und findet alle weiteren Infos hier. Ich drück allen ganz dolle die Daumen!

Wer Elenas Blog noch nicht kennt und ein Faible für Nagellacke hat, sollte unbedingt mal bei ihr vorbeischauen - außer, er ist extrem anfixbar... Dann würde ich davon abraten, denn Elena zeigt wirklich viele tolle Lacke und spannende Ideen, wie man sie miteinander kombinieren kann! Gott sei Dank hab ich ihr das schonmal gesagt und sie weiß, dass das hier nicht als Schleimerei gedacht ist... In diesem Sinne verziehe ich mich jetzt wieder auf die Couch und träume von Fozziebär...

Montag, 12. Dezember 2011

Malen nach Zahlen Ravensburger - Gelini "Viel Glück"

Ich hab ja schon ganz stolz berichtet, dass ich es im November tatsächlich geschafft habe, mal wieder ein Malen nach Zahlen Bild fertig zu machen... Es war (mal wieder) nur ein winzig kleines und es ist auch gar nicht bei mir geblieben (sondern zu maedchenspricht gewandert). Deswegen nur der Vollständigkeit halber ein kleines Bildchen von dem Gummibärchen-schweine-Kunstwerk:
Obwohl es wirklich klein ist (die üblichen 8,5cm * 12 cm) und auch nur sechs Farben hat, dauerte es doch einige Stunden, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war... Genaue Angaben habe ich nicht im Angebot, da ich meistens nach Feierabend noch ein bisschen gepinselt habe. Aber wenn man dann mal dabei ist und diese Miniflächen bunt ausmalt, geht die Zeit doch schneller rum, als man vermutet hätte - dummerweise spiegeln die Flächen auch besonders gut, wenn sie vom Lampenlicht beschienen werden.

Insgesamt muss ich auch sagen, dass der Vordruck nicht unbedingt überall symmetrisch und optimal ist (arghs, die Backe von dem rosa Viech schaut ja gemein schief aus!), aber künstlerische Freiheit ist ja erlaubt! Ich hatte kurzfristig sogar überlegt, ob ich nicht komplett andere Farben nehmen soll (rosa und ich - ihr wisst ja...), mich dann aber doch für die Originalfarben entschieden. Auf der Verpackung ist immerhin noch eine Vorlage auf Pappe, damit man die Farbzuordnungen nochmal nachschauen kann, wenn man schon eine Schicht gemalt (jetzt wollte ich schon schreiben "lackiert"...) hat. Vielleicht male ich also irgendwann nochmal bunte Pappbärchen auf das einfachere Papier.

Zum Schluss noch ein herzliches Willkommen an alle neuen Leser und ein dickes *Dankeschön* an DysfunctionalKid, die meinen Blog toll findet und Werbung dafür gemacht hat! Seid mir nicht böse, wenns hier in der nächsten Zeit ein bisschen ruhiger werden sollte - ich fange gerade an, meine freien Tage zu genießen und viel Zeit mit Büchern, meiner Familie und Freunden zu verbringen... Die Nagellack- und Backpostings dürfte ich aber noch problemlos hinkriegen (außer ich komme nicht zum Nägel lackieren).

Sonntag, 11. Dezember 2011

Infinity Woman Nr. 31 Camouflage

Eigentlich wollte ich mir nur "schnell" die Nägel lackieren und konnte mich erstaunlich flott für einen Lack entscheiden (schon hier hätte mir der Fehler auffallen können). Also Basecoat, erste Lackschicht, kurz warten, zweite Lackschicht und dann...
... durfte ich erstmal meinen Fußboden und dann meine Nägel vom Lack (und Fusseln) befreien (um zumindest die Nägel im Anschluss wieder zu lackieren). Irgendwie hat sich nämlich das Fläschchen ein bisschen selbstständig gemacht und ich habe gefühl die halbe Flasche vom infinity woman "Camouflage" auf dem Fußboden verteilt... Wie man erkennen kann (oder auch nicht) handelt es sich um einen Braunton mit Taupeeinschlag. Der Auftrag war eigentlich unproblematisch, da sich der Lack als recht flüssig herausstellte und auch gut verteilen ließ.
Nach zwei Schichten ist die Deckkraft perfekt, bei dickeren Schichten würde auch eine reichen - aber damit hab ichs ja nicht so. Geblitzt erkennt man gut den deutlichen Brauneinschlag und die netten Abdrücke, die trotz Topsealer irgendwie auf meinen Nägeln gelandet sind. Die Trockenzeit würde ich dementsprechend nicht als so ganz optimal bezeichnen und anscheinend konnte auch das Wundermittelchen dem nicht ganz entgegenwirken.
Bei Tageslicht macht sich dann ein bisschen der gräuliche Einschlag bemerkbar, der dem Lack eine wunderschöne Optik verleiht und mich dann auch durch das Malheur am Vorabend hinweggetröstet hat. Ich finde solche Farbgebungen einfach klasse und war im Nachhinein auch froh, dass ich mich so schnell für diesen lack entschieden habe. Allerdings machte sich schon nach dem ersten Arbeitstag fiese Tipwear bemerkbar, der ich dann auch mit einem Crackle-Topcoat nichts wirklich Brauchbares entgegensetzen konnte:
Ich holte mir also "Violet fusion" und pinselte den auf mein schönes, aber extrem tipwearlastiges Graubraun - und mich erwartete ein zarter, goldener Schimmer. Ich hatte mir eigentlich die Kombination von Lila und Braun echt schön vorgestellt, allerdings kam einfach kein Lila aus dem Crackling raus. Das Gold fand ich dann aber auch sehr hübsch (und diese Tatsache warf die Frage in mir auf, wozu man diesen Cracklelack nicht sonst so alles gebrauchen könnte, wenn er sich farblich so als Chamäleon herausstellt). Leider hat sich der Crackle so gar nicht auf meinen Tipwear-Spitzen gehalten, sondern die auch noch extra weiß gelassen *möp*.
Das schönste Erlebnis mit dieser Maniküre hatte ich jedoch (mal wieder) mit meinem Chef: Da saß ich bei ihm im Büro und wir gingen gemeinsam ein Dokument durch und auf einmal fragt er mich so von der Seite: "Sag mal, ist das eigentlich ein Aufkleber?" Ich, gerade völlig in den Text vertieft, musste erstmal kurz umschalten: "Äh... Was? Ach so, ne, das ist ein Nagellack, der aufplatzt..." Und dann folgten bestimmt 10 Minuten, in denen ich meinem Chefchen das Prinzip von Crackle-Lacken erklärt habe und mich gewundert habe, wieso ausgerechnet meinem Chef irgendwelche bunten Nägelchen auffallen (auch wenn das schon öfters der Fall war).

Ablackieren war dann schließlich kein Problem und ging ohne größere Sauereien vonstatten. Die Haltbarkeit des infinity-Lackes würde ich trotzdem als schlecht bezeichnen; auch wenn man mit dem Crackle-Topcoat ein bisschen was retten kann, ist Tipwear nach einem Tag einfach mies (dem ließe sich bestimmt mit irgendeinem farbigen French entgegenwirken, aber das schaut bei mir einfach nicht gut aus...). Die Farbe finde ich dafür wirklich toll! Mal schauen, was überhaupt noch in der Flasche drin ist - die darf jetzt erstmal ein bisschen "abstehen" und sich ordentlich setzen...

Freitag, 9. Dezember 2011

Ernstzunehmende Gewichtsprobleme...

... beschäftigen mich heute im Besonderen. Nein, es geht nicht um mein persönliches Gewicht (naja, in gewisser Weise schon, aber nicht um mein Körpergewicht), sondern um mein Köfferchen - oder eher meinen Monsterkoffer.
Bei zulässigen 20 kg wiegt das gute Stück gerade 29,5 kg. Und ich habe mir extra von meiner Nachbarin eine Waage ausgeliehen (ich hab ja keine...), um mich vor dem großen Chaos am Flughafen zu bewahren. Jetzt stehe ich hier, habe noch eine knappe Stunde Zeit, bis ich mich fertigmachen und zum Bus bewegen muss, der mich zum nächsten Bus bringt, der dann (hoffentlich) zum Flughafen fährt... Die 1-Million-Euro-Frage ist also, wie ich knappe 10 kg aus meiner Koffer kriege (nachdem ich ihn mühsam zugemacht habe...)? Ich hab jetzt mal ein Buch ausgepackt und ins Handgepäck umgeschichtet; beschlossen, ein Paar Stiefel hierzulassen und ein paar Shirts ausgepackt - der Rest muss eigentlich alles mit.

Weihnachtsgeschenke für meine Eltern, Klamotten für mich, damit ich drei Wochen zu Hause im Winter klarkomme - und natürlich ein paar feinere Sachen, damit ich an Heiligabend nicht in Jeans und Tshirt auflaufen muss. Was ich jetzt noch auspacken oder umschichten soll, weiß ich echt nicht - mein Handgepäck ist auch nicht unendlich dehnbar und da muss auch noch mein Laptop mit rein... *grml* Das kommt davon, wenn man noch einen alten Koffer hat, der schon selbst 5 kg wiegt... Ich könnte noch meine zweite Jacke hier lassen, aber wenns dann doch nicht so kalt wird, muss ich in der dicken Winterjacke rumlaufen. Mit nur zwei Paar Schuhen drei Wochen zurechtkommen ist sowieso schon eng bemessen, da kann also nicht noch mehr wegfallen... Und meine Weihnachtsgeschenke kann ich auch schwerlich hierlassen *haarerauf*. Nochmal alles auspacken und kritisch durchgehen - wenn die Zeit dafür mal reicht...

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Fixer Nudelsalat

Ha! Ich habs tatsächlich geschafft, mal was zu "Kochen". Kochen ist hier mit Anführungszeichen zu versehen, denn nach dem Kochen wurde mein Kochprodukt erstmal abgekühlt und dann kalt gegessen... Das "Rezept" oder vielmehr die Grundzutaten habe ich von meiner Mama, die irgendwo mal ein ähnliches Rezept gefunden hat und so hat sich das dann bei uns in der Familie verbreitet.

Zutaten:

Nudeln (am besten sind welche mit viel Oberfläche)
Minisalami
rotes Pesto
Tomaten
Gewürzgurken
Salz
Pfeffer

optional:
Grüne Gurke

Rucola
Parmesan
Zwiebeln
Vorgehensweise ist selten einfach: Nudeln bis zur Lieblingskonsistenz kochen, das Wasser abgießen und die Nudeln mit etwas Öl abkühlen lassen (damit sie nicht zusammenkleben; am besten Olivenöl) - das lässt sich auch gut am Abend vorher machen. Die Minisalami, Gewürzgurken und Tomaten in kleine Stücke schneiden und zu den abgekühlten Nudeln geben. Dann das Ganze mit rotem Pesto vermischen (je nach Belieben bzw. Menge der Nudeln, 1-2 EL) und noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen, wenn nötig. Das ist das Grundrezept, für das es auch keine Mengenangaben gibt - ist halt alles nach persönlichem Gusto veränderbar.

Ich hab dieses Mal noch grüne Gurke und Rucola dazugeschnipselt, weil ich das noch im Kühlschrank hatte. Ab und zu kommen auch noch ein paar Zwiebeln dazu und der Salat wandert als Mittagessen mit auf die Arbeit. Bei den Minisalamis hat man ja meistens die Auswahl zwischen scharfen und milden - ich finde ja, die scharfen geben noch einen ordentlichen Pepp dazu und mag die lieber... Ansonsten lassen sich auch Mini-Wienerle oder sowas verwenden (und im Prinzip auch normale Würstchen, aber die muss man halt mehr schneiden). Ganz toll ist der Nudelsalat auch, wenn man noch etwas Parmesan dazugibt - aber ich hatte gerade keinen mehr. Und wer frische Kräuter rumliegen hat, kann die natürlich auch entsprechend verwenden.
Der große Vorteil von dem Salat ist, dass er sowieso nie schön ausschaut durch die Pestopampe - deswegen kann man ihn auch getrost in der Tasche oder im Rucksack durchschütteln und auf die Arbeit transportieren. Da die Nudeln schon kalt sind, kommt man auch ohne eine Mikrowelle (bei uns gibts nämlich keine) klar und hat trotzdem ein leckeres Essen - um das mich tatsächlich mein Chef auch ordentlich beneidet hat, als die Kantine nur Mist ausspuckte...

Ein weiterer Vorteil ist, dass man für diesen Salat gar kein gutes Pesto verwenden muss, sondern auch das nehmen kann, das pur zu Pasta nicht so gut schmeckt - durch die würzigen Salamistückchen und die Gewürzgurken kommt noch ordentlich Geschmack dazu und das "schlechtere" (für mich heißt das, dass es nur nach Tomaten schmeckt...) Pesto wird dadurch auch kompensiert. Fürs nächste Jahr landet das Rezept definitiv wieder in meiner Küche - denn dann wird die ganze Kantinengeldausgeberei reduziert!