Mittwoch, 30. November 2011

Ein schneller November...

... ein sehr schneller November, irgendwie! Durch die Urlaubstage, die ich bei meiner Familie verbracht habe, den Stress davor und danach, ging der Monat irgendwie ganz schön schnell rum... Ich bin eigentlich nicht traurig darüber, weil ich damit näher am nächsten Urlaub bin - aber auch gleichzeitig am neuen Jahr, das für mich definitiv nicht sonderlich toll anfangen wird *sigh*. Aber zum vorletzten Mal dieses Jahr (ich bin richtig stolz auf mich, dass ich das so durchgehalten habe!) ein kleiner Blick auf meine Vorsätze:
1. Wohnung: Da ich unterwegs war, ist hier alles sauber - bis auf meinen Koffer, der gerade noch im Schlafzimmer liegt. In der Hinsicht also keine Probleme, juhu!

2. Bett vor Sofa: Das Sofa bei meinen Eltern zählt ja wohl nicht, da habe ich nämlich gar kein Bett! Und hier bei mir schlafe ich immer brav in meinem Bettchen.

3. Bücher: Hach ja, Urlaub ist doch was Feines - ich habe einige Bücher gelesen (waren es vier?) und festgestellt, wie toll Lesen doch ist... Im Alltag krieg ich das momentan mal wieder nicht unter, das sollte sich aber nächstes Jahr ändern (leider - und zum Glück).

4. Malen nach Zahlen: Ha! Ich habe tatsächlich ein Bildchen fertig gemacht - zwar nur ein winzig kleines, aber immerhin hatte ich mal wieder Zeit, Lust und genug Durchhaltevermögen.

5. Puzzles: Ach - von meinem epischen Griff in die Toilettenschüssel am letzten Sonntag muss ich ja noch berichten! Ansonsten ist hier leider auch der Zeitmangel immernoch Thema...
6. Backen und Kochen: Backen ist super, ich habs sogar geschafft, zwei Abende was Leckeres für mich zu kochen. Im nächsten Jahr sollte das wohl mehr werden, aus unterschiedlichen Gründen.

7. Sport: Durch den Urlaub hat sich da doch wieder was aufgebaut, aber ich bin schon fleißig am abarbeiten. Übermorgen sollte ich wieder auf Null sein und dann noch ein paar Pluspunkte sammeln, damit ich bei meinen Eltern einfach Ruhe habe.
8. Trottel: Wenn man im Urlaub Mails von den Arbeitskollegen bekommt, die "verlangen", dass man arbeitet, regt man sich doch zu Recht auf oder? An dieser Front war also diesen Monat ganz viel los, vorgestern schon wieder - ich verstehe einfach nicht, wie man so anstandslos und gedankenlos sein kann, wie es teilweise bei mir auf der Arbeit der Fall ist... Ich hab mich viel zu viel aufgeregt über Nichtigkeiten, Nervigkeiten und dumme Menschen - leider.

9. Weiterbildung: Ich gebe zu, das war diesen Monat nicht sonderlich vordergründig - im Urlaub muss ich auch einfach mal abschalten und nicht noch zusätzlich was für die Arbeit machen... Dadurch ging Zeit verloren und vor bzw. nach dem Urlaub war ich irgendwie mit Vor- bzw. Nacharbeiten beschäftigt - das wird "mal wieder" auf das nächste Jahr verschoben...
10. Männer: Bla. Keine Zeit für - bzw. kein Interesse an denen, die Interesse haben. Und um ehrlich zu sein, brauch ich grad auch so gar keinen Kerl - lieber nen Hund...

Hmm, tja... Der Monat ging wirklich fix rum und war nicht gerade von guten Neuigkeiten geprägt, wäre ja auch zu schön gewesen. Rum ist rum, also vorwärts gucken und den nächsten Monat bzw. das nächste Jahr anpeilen!

China Glaze "Vintage vixen" 936 Hey doll

Mensch, schon wieder Mittwoch - heißt also, wieder Pfötchen zeigen! Irgendwie hab ich momenten eine gewissen Tendenz zu Rottönen - vielleicht liegt das ja an Weihnachten, ich weiß es nicht... Aber irgendein Teil meines Hirns wollte wieder einen der roten Lacke nutzen, also schnappte ich mir schließlich "Hey doll" von China Glaze und bepinselte mir die Nägel damit. So langsam sollte ich mir mal eine sinnvolle Strategie zulegen - ich stehe gerade immer vor meinen Lacken, nehme alle möglichen in die Hand, stelle sie wieder zurück - entscheide mich für einen und entscheide mich kurz vor dem Lackieren dann um...

Tatsächlich wäre schon eine Schicht deckend gewesen, wenn ich nicht so ein Dünnlackierer wäre. Hier und da schimmerte mir nach einer Schicht Lack noch etwas Nagelweiß durch, also gabs die zweite Schicht drüber und alles war gut. Die Trockenzeit war durchschnittlich, da es mal wieder eher spät war, kam eine Schicht Top Sealer drüber und ich konnte ins Bett gehn, ohne am nächsten Morgen mit einem netten, ungewollten Muster aufzuwachen.
Die Farbe ist gar nicht so einfach zu beschreiben - Rot isses auf jeden Fall. Ein recht dunkles Rot, ich würde fast zu Weinrot tendieren, aber dafür isses irgendwie nicht rot genug (klingt wirr, oder?) - das kommt von den Schimmerpartikelchen, die hier in silber und blau vor sich hinblitzen. Knallig ist die Farbe nicht, eher ein eleganter Rotton, der durch den Schimmer schon fast ein bisschen edel wirkt.
Ein bisschen anders geblitzt, kommt irgendwoher noch ein warmer, goldener Unterton daher, der dem Lack einen ganz anderen Anstrich verpasst. Das Rot wirkt viel heller und wirkt schon fast ein bisschen kupferig (oder kupfrig? Halt, wie Kupfer!) - fand ich auf jeden Fall spannend, dass sich doch so viel an dem Lack tut, nur wenn ein bisschen anderes Licht drauffällt. Die Fotos sind beide Abends entstanden, ich habe aber trotz miesem Wetter am einem Morgen noch ein Bild im "Tageslicht" geschafft (leider ohne Sonne, nur bei wolkenverhangenem Himmel):
Bei "normalem" Licht sind wieder die silbernen Schimmerpartikelchen vordergründig im Rot zu erkennen (blau schaut hier gar nichts aus). Und wenn man genauer hinschaut, sind das auch ganz schön viele von den Dingern! Insgesamt mag ich den Lack wirklich, ein sehr schöner und wandelbarer Rotton, der sich gut auftragen lässt und auch eine ordentliche Haltbarkeit aufweist. Nach drei Tagen hatte ich nur ein bisschen Tipwear und ausnahmsweise keine der üblichen abgesplitterten Ecken. Die Tipwear veranlasste mich allerdings dann zum Ablackieren, das völlig problemlos ging.

Rot und ich - wir werden vielleicht doch noch dicke Freunde, momentan muss ich mich fast dazu "zwingen", eine andere Farbe zu lackieren...

Dienstag, 29. November 2011

Sacrificium - Veronique Roy

Dieses Buch hat mir meine Mama Mitte des Jahres in die Hand gedrückt: "Da, haben wir doppelt gekauft!" Ich kann also zu meiner Entschuldigung sagen, dass es nicht durch mein Verschulden in meinen Besitz gelangt ist. Während der Klappentext noch ganz attraktiv klingt (wir sind mal wieder bei männlicher Experte muss mit weiblicher Unterstützung mysteriöse Geschehnisse aufklären - ja, ich habe das Schema erkannt!!!), setzt nach den ersten Seiten die Erkenntnis ein, dass das Buch definitiv unspannend ist.
Das Thema "Wissenschaft vs. Religion" ist ja grundsätzlich interessant und ich lese gerne Bücher, die sich damit befassen, aber irgendwie hat mich Sacrificium so gar nicht begeistert. Es liest sich gut weg, ist aber nur mäßig spannend und leider auch ein bisschen vorhersehbar - eigentlich verrät sich der Täter recht früh selbst und wenn man nicht komplett drüberweg liest, springt einen dieser Hinweis als Leser direkt an. Spannungsaufbau ist hier also eher Fehlanzeige.

Gut gelungen sind an diesem Buch die Charakterbeschreibungen - gerade Wissenschaftler haben halt doch so ihre Eigenheiten und schrulligen Angewohnheiten, die sie zu wahren Persönlichkeiten machen und ein gutes Bild vermitteln (besonders denjenigen, die noch nicht sonderlich viel mit Wissenschaftlern zu tun hatten - ja, es ist überzogen, aber teilweise stimmen die Klischees halt doch!). Aber auch gut gezeichnete Charaktere können mich nicht über eine seichte Handlung, eine etwas wirre Schreibweise und wenig überraschende Wendungen hinwegtrösten.

Es war nicht so schlecht, dass ich es hätte weglegen müssen, aber definitiv kein sonderlich anspruchsvolles Buch, das ich unbedingt nochmal lesen müsste...

Montag, 28. November 2011

Warum die Lena Geburtstage doof findet...

An und für sich habe ich kein Problem mit "meinem" Geburtstag - okay, er liegt für gewöhnlich mitten im Winter (dieses Jahr ist ja doch eine große Ausnahme, was das Wetter angeht!), das ist nicht optimal, aber da ändert man so schwer was dran. So langsam gehe ich auf die angeblich so magische 30 zu, aber auch das stört mich nicht - ob da nun eine 2 oder einer 3 steht, ist mir völlig egal! Dieser Tag ist für mich eigentlich wie jeder andere, mal ehrlich, es ist keine große Leistung x Jahre alt zu werden - dafür muss man nicht sonderlich viel tun... Eigentlich gebührt das Lob erstmal meiner Mama, weil sie mich zur Welt gebracht hat und dann meinen Eltern, weil sie sich so lange mit mir rumgequält und mich schließlich auf die Welt losgelassen haben...

An und für sich sollte das also ein akzeptabler Tag sein, der genauso vorbei geht, wie jeder andere auch - nur dass man danach eben nicht mehr 27 als Alter angibt, sondern in meinem spezifischen Fall dieses Jahr, 28. 28 ist auch schöner als 27, denn 28 = 4 * 7 (und wer jetzt nach der Logik fragt: keine Ahnung, ich finde 4 * 7 irgendwie besser als 3 * 9!). Was mich allerdings seit Jahren stört, sind diese Menschen, die am Geburtstag so unglaublich nett zu einem sind - und das nur, weil man Geburtstag hat. Diese Pseudogratulanten, die scheinheilig-schleimig daherkommen und alles Gute wünschen (und dann natürlich die grandiosen Eierlikörmuffins abstauben...).

Ich habe heute eine Email erhalten von einer Person, mit der ich seit relativ genau einem Jahr kein Wort mehr gewechselt habe - und da habe ich ihr auf die letztjährige Glückwunschmail geantwortet (mit viel Anknüpfungspotenzial, aber das hat sie wohl gekonnt ignoriert). Und heute *schwupps* flattert wieder so ein Pseudoglückwunsch in mein Postfach - schön, dass es in den letzten 363 Tagen anscheinend nicht zu einer Antwort gereicht hat! Ebenso die Herrschaften auf der Arbeit, die sonst gerne mal vergessen "Hallo" oder "Guten Morgen" zu sagen - heute kommen die natürlich angeschissen "Alles Liebe zum Geburtstag! Na, wie gehts dir denn so?".
 
Ich erinnere mich auch noch mit Grausen an die "Geburtstagsgeschenke", die ich von meiner Tante bekommen habe, als sie gezwungenermaßen zur Familienfeier eingeladen wurde - das war in meiner Kindheit und Jugend. Da wurden dann diese grandiosen Werbegeschenke an mich weitergereicht, die für gewöhnlich im Mülleimer landen und nichtmal die Verpackung wert sind: Plastik-Haarbürstensets, stinkende Duschgelpröbchen in einem noch mehr stinkenden Plastiktäschen, "reudziert auf..."-Bücher, bei denen fadenscheinig dieser dicke rote Aufkleber abgepult wurde und die so thematisch völlig an mir vorbeigingen... Schrecklich sowas - da kommt nichtmal mein Duschgel-Sammelsetz vom letzten Jahr ran, das ich von meinen Arbeitskollegen bekommen habe (was schenkt man, wenn man keine Ahnung hat, weil man denjenigen nicht kennt? Genau, Duschgel und Badekrams, damit kann man bei einer Frau ja nicht falsch liegen *doing*!)...

Natürlich gibts auch die lieben Menschen, die mir gratulieren - aber die sind auch den Rest des Jahres so nett zu mir, dass es dieser eine Tag nicht ausmacht. An allererster Stelle natürlich meine Eltern, die mich tatsächlich auch heute Morgen beide angerufen haben - wärend ich meinen Paps am Handy hatte, klingelte das andere Telefon mit meiner Mama an der Strippe (ich glaube, die haben eine telepathische Verbindung!!!)... Ich glaube meine einprägsamste Geburtstagserinnerung ist, dass mir meine Mama als ich noch zu Hause gewohnt habe, an meinem Geburtstag immer Rührei zum Frühstück gemacht hat - sonst gabs entweder Müsli oder Brötchen, aber an meinem Geburtstag habe ich dann mein geliebtes Rührei bekommen. ♥
 
Dann gibts es natürlich noch Freunde, die mich schon seit Jahren begleiten und sich an meinem Geburtstag melden, um das nächste "echte" Treffen klar zu machen, das irgendwann in der Urlaubszeit um Weihnachten stattfindet. Ernst gemeinte Wünsche von Leuten, die sich auch sonst kümmern, sind toll und tun unglaublich gut - aber wie gesagt, die gibts meistens auch an den anderen 364-365 Tagen und sie werden an besonderen Terminen einfach nochmal bekräftigt.

Und dann gibts noch diese Highlights, wenn man von einer Seite, von der man es nicht erwartet hätte, einfach ein unglaublich positives Feedback bekommt. Wenn man sich sehr unerwartet mit jemandem gut versteht, auf einer Wellenlänge liegt und einfach super miteinander klarkommt. Wenn das noch jemand ist, den man "nur übers Bloggen" kennt, dann ist das aus meiner Sicht etwas ganz besonderes. In diesem Sinne - auch wenn ich das heute schon mehrfach gesagt und geschrieben habe - liebes maedchen, du warst heute meine Überraschung! In zwei-, nein eigentlich dreifacher Hinsicht hast du mir heute wirklich den Tag versüßt und mich happy gemacht. Ich danke dir für die zahlreichen Mails, die wir uns inzwischen geschrieben haben, für viele Lacher und Aufreger und dafür, dass du so bist, wie du bist!

Ich darf jetzt noch gleich mein Arbeitsgeschenk in Empfang nehmen (ob es wieder Duschgel wird?) und dann hoffentlich irgendwann gegen 20 oder 21 Uhr zu Hause einschlagen... Immerhin ist der Tag dann bald rum und ich muss nicht noch mehr Gratulationen von Leuten entgegennehmen, die sich ansonsten das ganze Jahr über nicht melden!

Sonntag, 27. November 2011

essence colour & go 52 out of my mind

Nach dem vielen Rot und dem Creme vom letzten Mal war mir mal wieder nach Farbe und ich griff zu meinem einzigen colour & go-Lack von essence: Out of my mind - ich glaube, der ist aus dem alten Sortiment und nicht mehr erhältlich... Lackiert hatte ich den (leider) ein wenig unter Zeitdruck - ich wollte abends mit Freunden ausgehen, musste vorher noch nen Kuchen fertig machen und habe zwischen Kuchen und Losmüssen nicht gerade viel Zeit gehabt.
Lackiert habe ich zwei Schichten, die mit dem Top Sealer versiegelt wurden. Die Trockenzeit der einzelnen Schichten war recht kurz, der Pinsel hat den Auftrag sehr angenehm gemacht und ich konnte auch wirklich schnell lackieren. Insgesamt wäre eine dritte Schicht schlauer gewesen, um eine ordentliche Deckkraft zu erreichen - aber dafür fehlte mir dann die Zeit. Nach der ersten Schicht sahen meine Nägel ein bisschen - naja, schimmelig-bläulich aus, ganz ganz schrecklich! Der zweite Auftrag hat dann das schöne Türkis ergeben, das ohne Blitz im Tageslicht auch deutlich deckender aussieht und nicht gar so sheer wie beim obigen Bild.
Die Farbe ist ein wirklich wunderschönes Türkis (zumindest ist das für mich türkis!), besonders bei Sonnenlicht oder mit Blitz kommt der Grüneinschlag in diesem intensiven Hellblau schön raus. Der Schimmer macht den Lack für mich zu etwas Besonderem, eine auffällige, kräftige Farbe, die unglaublich schön strahlt und heraussticht. Allerdings wirkt der Lack für mich nicht übertrieben oder protzig, sondern trotz der Knalligkeit noch irgendwie erwachsen... Es ist zwar ein Blau, das ins Auge fällt, aber keins, das unangenehm auffällt (bilde ich mir zumindest ein).
Die Haltbarkeit war okay, ich hatte am zweiten Tag (siehe Fotos) schon etwas Tipwear, die aber bis zum vierten Tag nicht viel schlimmer wurde. Bis auf eine kleine Ecke (eine meiner Standardecken) platzte auch nichts ab und der Lack hielt sich solide durch alle Kramerei und Abspülerei. Ablackieren ging völlig problemfrei, keine verfärbten Nägel oder Hände - super! Ich weiß gar nicht, warum ich gegen die colour & go-Lacke so eine Abneigung habe - das Fläschchen passt mir irgendwie nicht so wirklich, aber die Qualität zumindest dieses Lackes ist völlig in Ordnung.

Samstag, 26. November 2011

Mission (im)possible?

Heute Abend bekomme ich Besuch von einem guten Freund, der sich mit mir den morgigen Tag um die Ohren schlägt. Eigentlich wollten wir Shoppen gehen, da er aber Samstags relativ lang arbeiten muss und Sonntags die Geschäfte eher selten offen sind (Ausnahmen bestätigen die Regel), fällt das flach. Die Alternative Zoobesuch ist zwar unglaublich attraktiv, da wir beide gerne in den Zoo gehen und Tierchen mögen, allerdings ist das Wetter momentan nicht unbedingt das allerbeste, um stundenlang draußen rumzulaufen. Ab und zu kommen hier kleinere Regenschauer runter, es ist kalt und windig...

Nach einigem Hin und Her einigten wir uns dann darauf, dass wir uns ordentlich mit DvDs eindecken würden und den Tag einfach mit Quatschen und Fernsehen zubringen. Bis mir dann beim Rumgehopse auf meinem Wohnzimmerboden eine etwas irre Idee kam: Ich habe da noch das 3000 Teile Puzzle rumstehen, das mich täglich von meiner Wohnzimmerwand anlacht... Ich schnappte mir mein Handy und schrieb eine SMS: "Meinst du, wir schaffen an einem Tag ein 3000 Teile Puzzle?" Die Antwort überraschte mich, denn sie klang sehr eindeutig: "Logisch!!!"
Wir planen nun also ernsthaft, in etwa 22 Stunden (mehr Zeit haben wir insgesamt nicht und die wird durch Schlafen noch reduziert!) dieses Puzzle zu legen - mit 3000 Teilen. Ich habe absolut keinen Schimmer, ob wir das hinkriegen - zu zweit an einem Abend ein 1000 Teile Puzzle legen geht ohne Probleme, das habe ich schonmal getestet. Aber 3000 ist doch eine Hausnummer größer - noch dazu sind bei dem Motiv nicht viele eindeutige Farbkonstellationen, die das Sortieren einfacher machen könnten...

Vorhin war ich auf jeden Fall noch beim Einkaufen und habe uns mit Proviant versorgt: Bissl was Gesundes in Form von Tomaten, Gurke und Rucola; was Süßes in Form von Gummibärchen und Schokolade und zu Trinken ist natürlich auch genug da! Wobei wir wohl eher bei den alkoholfreien Getränken bleiben werden - sonst wird das mit dem Puzzle wahrscheinlich nichts... DvDs als Unterhaltung sind auch an Bord, genug Kissen und Decken, um es sich auf dem Fußboden bequem zu machen, habe ich auch (mit einer Große von knapp 120 cm * 85 cm passt das Endergebnis auf keinen meiner Tische) - und ich bin ehrlich gespannt, ob wir das hinkriegen oder gnadenlos scheitern werden!

Gewinnspiel bei Nagellackprinzessin

Die Advents- und Weihnachtszeit naht und so langsam komme ich auch in sehr intensive Geschenkestimmung (das liegt aber auch an diversen anderen Terminen) - und gestern Abend entdeckte ich dann bei Nagellackprinzessin ein Gewinnspiel mit fünf bombigen Lacken.
Zu gewinnen gibts "Golden Green" von Models Own (irgendwie habe ich momentan ein Faible für grüne Lacke, fragt mich nicht, wieso), den "Teenage Dream" von OPI (für mich wohl der schwächste Lack aus diesem Grüppchen), "Peachy Keen" von China Glaze (*bling bling bling* die Farbe ist doch mal hammermäßig!), "Facets of Fuchsia" von Revlon (eine kleine Glitzerbombe in Lila, yay!) und zu guter letzt "Tattered in Gold" von Color Club - einen Crackle-Lack (*hust* muss ich zu Crackle noch was sagen?).

Die Teilnahme ist bis zum 08.12. um Mitternacht möglich, alle nötigen Infos gibt es hier. Wer ansonsten noch einen vielseitigen Blog mit tollen Nagellacken sucht, sollte auf jeden Fall mal bei der Nagellackprinzessin vorbeischauen! Ich schmachte jetzt noch ein bisschen die Lacke an und wünsche allen viel Glück!

Freitag, 25. November 2011

Ohrpuschel

Ich bin ja definitiv kein Modepüppchen und dementsprechend auch so gar nicht auf dem Laufenden, was gerade in, hip und angesagt ist. Grundsätzlich ist mir das auch ziemlich wurst und ich kaufe mir das, was mir gefällt und von dem ich mir einbilde, dass es mir irgendwie steht. So kam es auch, dass ich mir letzte Woche ein Paar Ohrpuschel zugelegt habe - ob die modisch sind oder nicht, ist mir wumpe, denn sie halten meine Ohren warm!
Ich, mit meinen Naturlocken und relativ kurzen Haaren, habe nämlich ein zentrales Problem mit Mützen: Ich schaue nach Mützengebrauch aus, wie ein begossener Pudel. Meine Haare sind so platt, wie man es sich nur vorstellen kann und hängen einfach nur noch lustlos runter - ist jetzt nicht lebensbedrohlich, aber ein bisschen blöd fand ich das schon. Nachdem ich mich also vor einigen Jahren dazu entschlossen habe, Mützen zu tragen (in meiner Jugendzeit habe ich mich nämlich strikt geweigert, mir was auf den Kopf zu setzen - da war mir nämlich nicht kalt!), durfte ich mich mit dieser Haarproblematik auseinandersetzen. Mit ein bisschen Pech hatte ich nämlich noch elektrisierte Haare, die dann total bescheuert halb flach halb abstehend waren...

Irgendwann letztes Jahr setzte ich mir in den Kopf, mir Ohrschützer zu kaufen - aber natürlich gab es keine, die meinen Ansprüchen genügten: Sie sollten nämlich nicht 20 € kosten und nach Möglichkeit auch nicht "oben" den Riemen haben (also nicht wie ein Haarreif). Denn durch so einen Standardriemen hatte ich nahezu das gleiche Problem: oben einen platten Streifen, der mich so richtig dämlich aussehen ließ. Und so musste ich also ohne Ohrpuschel auskommen, bis ich zufällig beim Shoppen mit meiner Mama diese Schmuckstücke hier fand. Fragt mich nicht, woraus sie sind - ich vermute Kunststoff gepaart mit Kunsstoff und Kunststoff, umwickelt mit Fellplüschimitat. Aber sie sind warm!

Für 5,99 € habe ich sie glaube ich erstanden - in einer kleinen, hochpreisigen Boutique, in der meine Mama ein überteuertes Oberteil interessant gefunden hatte. Ich gebe zu, mit Ohrpuscheln schau ich aus wie Prinzessin Leia in ihrer besten Ohrschneckenzeit gepaart mit Chewbacka - denn meine Haare hängen natürlich noch ein bisschen über die Fellpuschel. Aber - meine Ohren sind warm, ich höre noch genauso gut wie vorher, kann damit theoretisch sogar Fahrradfahren (was ich aber nicht tue, viel zu kalt!) und habe kein eingeschränktes Blickfeld. Der Bügel hängt hinten im Nacken, stört mich überhaupt nicht und ich bin total glücklich mit meinen Ohrpuscheln. Das einzige Manko an ihnen ist die Farbe: Es gab sie leider nur in Grau, mir wären sie in Schwarz lieber gewesen... Die nette Damen in der Boutique wusste leider nicht, ob die sie noch eine Lieferung bekommt und es sie in schwarz geben könnte, aber ich werde im Dezember auf jeden Fall nochmal nachschaun.

Sonst noch wer mit Ohrpuscheln unterwegs?

Donnerstag, 24. November 2011

Bounty-Mogel-Kuchen

Ist das nicht ein wunderschöner Name für einen Kokos-Schokoladen-Kuchen? Das Rezept habe ich bei Kerstin gefunden, gleich gespeichert und nur noch auf die richtige Gelegenheit gewartet, es endlich mal nachbacken zu können. Die ergab sich dann, als ich meiner Mama ihre Backformen nach Hause mitbrachte und sie unbedingt die quadratische Form ausprobieren wollte. Auch wenn das Rezept ursprünglich für ein Kuchenblech gedacht war, haben wir einfach die Mengen so belassen und in die quadratische Form gepackt - war auch ganz gut so, denn sonst wäre der Kuchen wohl ein bisschen flach geworden. Ein paar kleine Änderungen gabs aufgrund Nichtvorhandenseins von Kuvertüre im elterlichen Haushalt.

Zutaten Teig:
230 g Butter
200 g Mehl
170 g Zucker
4 EL Milch
3 EL Kakao
4 Eier
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten Kokosmasse:

500 ml Milch
150 g Butter
150 g Zucker
200 g Kokosraspel
6 EL Grieß

Zutaten Schokoguss:
200 g Schokolade
20 g Butter
100 ml Sahne
2 TL Honig

Zuerst Butter und Zucker schamig rühren, nach und nach die Eier unterrühren. Anschließend Mehl, Kakao, Backpulver und Salz dazugeben und schrittweise mit der Milch alles zusammenrühren. Die Masse in die Backform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober- / Unterhitze backen. Laut Rezept hätten es nur 20 Minuten Backzeit sein sollen - allerdings haben wir ja eine Form und kein Blech genutzt, also sowieso schon mit einer längeren Backzeit gerechnet.
Der Stäbchentest hat uns aber eine wahre Geduldsleistung abgefordert, denn der Kuchen wollte auch nach einer halben Stunde noch nicht durch sein. Nach etwa 50 Minuten waren wir dann so weit - aber der Ofen meiner Mutter ist auch ein eher älteres Baujahr (wenn ich nicht irre, ist er schon ein Twen), also bitte beim Nachbacken lieber früher mal in den Ofen sehen.
So sah dann unser "Unterboden" für den Kuchen aus - na, wer will raten, wo das Stäbchen gelandet ist? An und für sich hätte man den Kuchen wohl auch so schon essen können, ordentlicher, aber schlichter Schokokuchen halt. Aber dazu sollte ja noch eine Kokosmasse kommen!

Dafür (während der Kuchen im Ofen ist) die Milch mit Butter und Zucker auf dem Herd erhitzen bringen, dann den Grieß einrühren und kurz aufkochen lassen. Dann noch die Kokosflocken einrühren und fertig ist die weiße Masse! Der Boden sollte abgekühlt sein (laut Angabe mindestens 10 Minuten), bevor man die Masse daraufgibt.
Was noch fehlt ist der Schokoguss obendrüber, dafür bringt man die Schokolade mit der Butter im Wasserbad zum schmelzen und rührt dann Honig sowie Schokolade unter und kippt das über den Kuchen - voilá! Dann wandert alles in den Kühlschrank, um auszuhärten bzw. zu kühlen und ist dann schon konsumfertig!
Wir haben den Kuchen Freitag gebacken und Samstag gegessen - er schmeckt zwar nicht nach Bounty, aber doch sehr, sehr lecker! Das einzige Manko ist, dass relativ viel Fett drin ist und man das auch schmeckt - der Kuchen war uns also ein bisschen zu mächtig. Der Schokoteig ist superlecker, der lässt sich auch für andere Sachen verwenden, bei der Kokoscreme hätte auch etwas weniger Kokos drin sein können und dafür eine eher grießige Konsistenz - aber das ist alles Geschmackssache.
Schaut er nicht schön schwarz-weiß-schwarz aus? Wie man sieht, ist die mittlere Schicht aus dieser Perspektive die dickste - das liegt aber daran, dass der Kuchenteig in der Mitte etwas gewachsen ist... Angeschnitten ergibt sich leider kein soo schönes Bild, da die Schoki von oben ein bisschen schmiert und sich somit auch in die Kokosmasse zieht - also kein perfektes Foto.
So kommen die Proportionen schon deutlicher raus - also hätte für unsere Form eigentlich auch die Hälfte des Teigs gelangt, aber hinterher ist man immer schlauer! Insgesamt war das ein erstaunlich leicht zu backender Kuchen, der trotzdem eine gewisse Rafinesse hat... Wäre er nicht so "schwer", hätte ich auch mehr davon gefuttert, aber nach einem Stück hatte ich einfach genug. Fürs nächste Mal weiß ich ja, was ich zu ändern habe!

Mittwoch, 23. November 2011

Nivea Manicure naturals 02 Vanilla

Wenn aus meinem Freundeskreis jemand erwähnt, dass er sich aus Urlaubsgründen ins Ausland absetzt, folgt auf die Frage "wohin gehts?" in den meisten Fällen: "Bring mir nen Nagellack mit!" So auch geschehen bei einem lieben (männlichen) Bekannten, der sich auf Familienurlaub nach Dänemark begab. Hätte er mir erzählt, dass er irgendwo in der Pampa Nichtstu-Urlaub macht, hätte ich mir den Satz verkniffen - denn der arme Kerl ist mit seiner kleinen Schwester in alle Läden reingestolpert, die er finden konnte (sie waren weit verstreut und rar gesät), nur um einen Lack für mich zu kaufen!

Schlussendlich entschied sich seine Schwester für einen Nivea-Lack - die gibts bei uns schließlich nicht mehr! Und zwar erhielt ich eine im Fläschchen recht weiß aussehende Farbe, die den klingenden Namen "Vanilla" trägt. "Strong & pastel" steht netterweise noch als Hinweis auf der Flasche - man darf sich also auf pastellige Farben gefasst machen. Helles Vanilleeis kommt so in etwa hin - allerdings ohne irgendwelche schwarzen Punkte! Und wie bei pastelligen Lacken üblich, ists mit der Deckkraft nicht allzuweit hin:
Der Lack lässt sich sehr angenehm auftragen, da der Pinsel superbreit ist (nicht ganz so breit wie die neuen Essie-Pinsel, aber fast) und der Lack genau die richtige Konsistenz hat. Farblich lässt sich jetzt nicht so übermäßig viel sagen - ein cremiges Weiß, das ein paar wenige, winzige Silberschimmerpartikelchen hat, die ein nur ganz leicht erkennbar sind. Ein sehr schlichter und zurückhaltender Lack, der auch viele abgebrochene, kleine Fingernägel halbwegs ansehnlich macht.

Gehalten hat der Spaß mit Top Sealer dann auch knappe 5 Tage, wobei gegen Ende das eine oder andere Eckchen fehlte - was aber bei der Farbe nicht sonderlich auffällt. Ich fühlte mich mit angeweißten Fingernägeln ein bisschen winterlich, aber nicht unwohl - dafür war die geringe Deckkraft verantwortlich... Mit weiß zugepappten Nägeln wäre das sicher was anderes, aber der Lack hier gefällt mir wirklich!

Dienstag, 22. November 2011

Vom Sinn und Unsinn von Urlaub

Momentan frage ich mich, welchen Sinn Urlaub so hat. Ich war ja 10 Tage bei meinen Eltern - in dieser Zeit habe ich nur die wichtigsten Emails beantwortet und nur an einem Tag wirklich was gearbeitet. Gestern Morgen bin ich in den Flieger gehüpft und war um kurz nach 9 Uhr in meinem Büro. Von da an war eigentlich fröhliches Arbeiten angesagt - zumindest bis 15 Uhr, denn ab da mussten wir einen ausländischen Gast bespaßen... Ich meine, wir durften uns mit einer Koryphäe unterhalten und wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Dummerweise war ich dann erst um Mitternacht zu Hause - und heute früh um 9 wieder auf der Arbeit. Ausnahmsweise nur bis 15 Uhr, da ich noch zu einem Termin losmusste... Aber dafür muss ich für morgen früh noch Unterlagen vorbereiten, was ich logischerweise jetzt machen werde. Sobald ich nach dem Termin morgen gegen Mittag wieder im Büro bin, habe ich noch mehr als genug andere Sachen, die dringend erledigt werden müssen - und am besten schon gestern fertig gewesen wären.

Ich frage mich also ernsthaft, welchen Sinn es hat, Urlaub zu machen. Nach dem Urlaub haben sich nämlich lauter Termine, Aufgaben und Telefonate angesammelt, die unbedingt abgearbeitet werden wollen und schnell fertig werden müssen. Nach einem Tag Arbeit hab ich schon wieder so genug, dass ich mich wie blöd drauf freue, dass ich nur noch drei Wochen arbeiten muss und dann meinen Resturlaub nehmen kann. Ich meine, an und für sich ist doch ein Urlaub dafür da, sich zu entspannen und auszuruhen, um dann wieder gestärkt und voll motiviert und ausgeruht in die Arbeit zu starten, oder?

Und ich habe es nach einem Tag geschafft, wieder komplett hinüber und übermüdet zu sein - mal ganz davon abgesehen, dass ich meinen Koffer noch nicht ausgepackt habe und mich schon frage, wann bitte ich noch die Wäsche machen soll, damit ich was zum Anziehen für die nächsten Tage habe... Und das sollen jetzt die Konsequenzen von meinem Urlaub gewesen sein? Irgendwas läuft da doch falsch...


Sonntag, 20. November 2011

essence "Sun delicious" Raspberry sorbet

Nach dem großen roten Flop wollte ich natürlich nicht aufgeben und habe mich gleich weiter daran gemacht, mein Verhältnis zu roten Lacken aufzubessern. Diesmal entschied ich mich aber für einen beerigen Lack, der auch schon ein paar Tage in meinem Regal stand und bisher wegen seiner Rotheit nicht auf die Nägel durfte: "Raspberry sorbet" aus der letztjährigen "Sun delicious" LE von essence. Wenn ich mich recht erinnere, sind das Lacke, die auch nach irgendwas duften sollen - tatsächlich riechen sie zumindest nicht so streng, wie normaler Nagellack.
Raspberry sorbet habe ich in zwei Schichten aufgetragen - wie so oft. Die erste war nicht komplett deckend, der Lack war auch eher etwas flüssig, mit der zweiten ließ sich das Problem dann beheben und ich hatte einen wunderschönen, tiefroten Beerenton an den Nägeln, der schließlich noch mit dem Top Sealer versiegelt wurde (ich war ja auf Reisen und es musste schnell gehen). Die einzigen Scherereien, die ich beim Auftrag hatte, waren meine grandiosen Übermalereien, die ich in Ermangelung eines Qtips irgendwie mit einem Taschentuch wegwischen durfte (bei der nächsten Reise kommen auf jeden Fall wieder Qtips mit... Dass es sowas aber auch im Hotel nicht gibt, pft!).
Nunja, für Himbeeren ist mir die Farbe ja ein bisschen zu dunkel - aber toll ist sie auf jeden Fall! Ich weiß gar nicht, ob das nun ein Pinkeinschlag oder doch eher ein bisschen Lila ist, das sich in dem Lack bemerkbar macht, aber der Ton wirkt auf jeden Fall elegant und lässt sich gut zu einem Arbeitstermin tragen. Der Lack hat ein schönes Cremefinish, allerdings fehlt ein bisschen der Glanz, der dann durch den Topsealer kommt.
Bei Tageslicht (ohne Sonne) betrachtet wirkt die Farbe dann deutlich dunkler und gesetzter - für mich damit auch noch ein bisschen seriöser und edler. Allerdings auch wieder weniger rot, sondern eher ins violette gehend beerig - also nicht so übermäßig knallig. Für den Anlass wars wirklich der perfekte Lack, mit dem ich mich auch sehr wohl gefühlt habe. Nach drei Tagen hatte ich dann ein bisschen Tipwear und die eine oder andere Ecke, die dran glauben musste - aber da hatte ich dann auch nochmal 300 km Reise hinter mir und ein bisschen Klamottenpackerei.

Das Ablackieren war dafür ziemlich unspannend und unproblematisch - sehr zu meiner Überraschung. Keine blutigen Hände, keine wilden Schmierereien, keinerlei komische Flecken auf der Nagelhaut oder den Fingerspitzen. Ein sehr schöner, angenehmer und auch vielseitiger Farbton, bei dem ich mich für die lange Standzeit wohl entschuldigen sollte...

Samstag, 19. November 2011

Wick Schwarze Johannisbeere & Holunder

Schon längere Zeit bin ich bei for me angemeldet und nutze auch gerne die dort angebotenen Coupons. Vor einiger Zeit konnte man mit etwas Glück ein Päckchen Wick Hustenbonbons ergattern und da ich total auf schwarze Johannisbeeren stehe, habe ich mich an der Sorte "Schwarze Johannisbeere & Holunder" versucht und nach einigen Tagen sogar tatsächlich ein Päckchen ergattert (die Produkte werden bei diesen Tests nach dem Zufallsprinzip vergeben und man kann in einem bestimmten Zeitraum jeden Tag einmal versuchen, das "richtige" Los zu ziehen).

Nach ein paar Tagen fand ich dann einen dicken Brief in meinem Briefkasten, der ein Päckchen Hustenbonbons enthielt. Die Verpackung ist wiederverschließbar, was ich wirklich gut finde - und sie funktioniert auch gut... Wenn man nicht gerade unter der Lasche abschneidet, kann man die Bonbons wieder sicher verpacken und auch bei einem eher rauheren Transport in der Handtasche geht die Tüte nicht auf.

Da ich sowieso gerade Halsschmerzen und einen fiesen Husten hatte, habe ich das Tütchen natürlich gleich aufgerissen - dank dieser vormarkierten Einreißlaschen ging das auch völlig problemfrei (was heutzutage leider auch nicht Standard ist). Dann habe ich erstmal alle Bonbons rausgeschüttelt und gezählt - schließlich will frau ja wissen, was denn so tatsächlich in dieser Tüte drin ist! Insgesamt habe ich dann 22 Bonbons in der 72 g Tüte gezählt und mich gefreut, dass ich so viele, hoffentlich leckere, Hustenbonbons habe.

Ein kleiner Blick noch auf die Zutatenliste - immerhin ist da schwarzes Johannisbeersaftkonzentrat (vielleicht sollte denen von Wick jemand sagen, dass das Konzentrat neutral ist und nicht männlich?) und nicht nur Aroma... Wobei "natürliches Johannisbeeraroma mit anderen natürlichen Aromen" natürlich auch noch zugesetzt wurde - immerhin natürlich, wobei mich ja auch fast interessieren würde, womit das natürliche Aroma dann noch weiter gepimpt wurde... Egal, wichtig ist ja, dass es schmeckt und hilft - zumindest sind das meine Ansprüche an Hustenbonbons!


Also gleich ran an den Spech - ehm, die Bonbons! Die sind nochmals alle einzeln verpackt - was vorteilhaft ist, da sie nicht verkleben. Allerdings hat man dann auch diese blöden Bonbonpapierchen rumfliegen, die sich nervtötend in allen Ecken verstecken - für den Hausgebrauch also nicht optimal, wenns ums Mitnehmen geht allerdings top. Mir sind Einzelverpackungen dann auch deutlich lieber, wenn es um Bonbons geht, die man nicht ständig futtert und die dann interessante Verbindungen eingehen (ich erinnere mich da an einen Klotz Eisbonbons...).


Geschmacklich war ich sehr positiv überrascht, denn ich schmecke tatsächlich schwarze Johannisbeere! Obwohl das Bonbon rot ist und nicht ein bisschen dunkler und violetter, wie ich es von der Verpackung erwartet hätte, schmeckt es eindeutig wie schwarze Johannisbeere. Den Holunder kriege ich nicht so ganz eindeutig raus, aber der steht ja auch nur an zweiter Stelle und ist bestimmt für den runden Geschmack verantwortlich... Denn diese Bonbons sind wirklich lecker und ich könnte sie auch des Geschmacks willen einfach der Reihe nach weg lutschen - aber sie beruhigen auch wirklich den Hals- und Rachenraum, sodass das gar nicht notwendig ist (dafür lutsche ich auch ab und zu mal eins, wenn ich keine Probleme mit Husten habe).

Normalerweise greife ich bei Halsbeschwerden eher auf diese kleinen, runden Salbeibonbons in der gelben Verpackung zurück - aber ich muss sagen, dass diese Wick Bonbons bei mir gerade einen dicken Stein im Brett haben. Preislich bin ich leider nicht auf dem Laufenden - ich hab noch ein paar Reste bei mir zu Hause liegen und bin momentan Gott sei Dank nicht erkältet. Aber beim nächsten Anflug einer Erkältung werde ich mir diese Bonbons auf jeden Fall kaufen - sie sind wirklich lecker und tun auch ihren Dienst, was meinen Hals angeht.

Freitag, 18. November 2011

Von Katzen und Türen...

Momentan bin ich ja bei meinen Eltern im Urlaub - leider nur noch heute *schnief*. Aber bekannterweise weilt bei meiner Familie ja auch ein vierbeiniges Familienmitglied, die Katze (mit unterschiedlichen Namen, die sie immernoch alle gekonnt ignoriert). Frau Katze erfreut sich bester Gesundheit und verbringt bei der momentanen Wetterlage ihre Zeit am liebsten in der Wohnung - vorzugsweise in ihrer Transportkiste im Keller (weil sie sich einbildet, dass sie niemand aus dem Haus jagen würde, wenn sie sich dort aufhält) oder wahlweise auf "ihrer" Decke im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer meiner Eltern.
Meine armen, arbeitenden Eltern sind also heute Morgen aus dem Haus gegangen und haben das Tierchen natürlich drin gelassen. Als ich dann aufwachte, mich auf den Weg die Treppe runter in die Küche und ins Wohnzimmer machte, konnte ich die Katze nirgendwo entdecken und gönnte mir also ein gemütliches Bad. Nach ein bisschen Plantscherei in der Wanne (mit Buch versteht sich), schäumte ich mir die Haare mit Shampoo ein, wusch sie gemütlich aus und wollte gerade die Spülung packen, als es an der Badezimmertür kratzte. Aha, Frau Miezekatze ist also aufgewacht und hat sich den weiten Weg aus dem Keller aufgemacht, die Belegschaft des Hauses zu suchen.

Nachdem einige Worte ("Ja, Katzilein, ist ja gut - warte kurz, ich mach dir gleich auf.") nichts nutzten, hievte ich mich also tropfnass aus der Badewanne und öffnete dem Fräulein die Tür. Keine zwei Minuten später wollte die Dame wieder aus dem Badezimmer raus - war ja auch ganz schön warm da drin. Also packte ich mich wieder in die Wanne, spülte meine Haare gar komplett aus und wollte mich schon ans nächste Kapitel meines Buchs machen - als es schon wieder an der Tür kratzte... Also die brave Lena wieder raus, Katzi reingelassen, sogar das Fenster aufgemacht, damit die Holde vielleicht auf dem Dach spazieren konnte - aber nein, sie wollte sich nur kurz kraulen lassen, mir ein paar Mal in die Hand beißen und wild vor sich hinschnurren...

Hatte ich schon erwähnt, dass das Katzentier seltsam ist? Nach ein paar Liebesbekundungen schlich sich Madame dann auch wieder aus dem Bad und nahm gemütlich auf ihrer Decke im Wohnzimmer Platz - da liegt sie nun seit guten zwei Stunden und schläft (sie schläft, sie döst nicht - denn wenn sie dösen würde, wäre sie mir wieder ins Arbeitszimmer hinterhergelaufen, nur um sicherzustellen, dass da jemand ist und sie nicht alleine vor sich hindöst... Ich glaube ja, die Katze ist ein kleiner verkappter Kontrollfreak). Das komische Tier hat mich also tatsächlich zwei Mal aus der Wanne gejagt, nur um gemütlich auf der Couch zu schlafen... Kann mir DAS jemand erklären?

Donnerstag, 17. November 2011

Zucchini-Schokokuchen

Heute auf dem Programm: Zucchini-Schokoladenkuchen. Zucchini? Wirklich? Das grüne Zeug, ähnlich wie Gurke in einem Kuchen? Ja! Und es schmeckt lecker! Wenn man nicht dazusagt, dass da Zucchini drin ist, merkts auch keiner - wenn mans dazusagt, ist die erste Reaktion "Örghs... Das soll ich essen?". Ich habe einige Rezepte beim Surfen gefunden und einfach mal abgespeichert, weil ich die Kombination recht außergewöhnlich und interessant fand. Letztens hatte ich ein paar Zucchini gekauft und dachte mir, dass das die perfekte Gelegenheit sei, den Kuchen auszuprobieren. Ich habe einfach ein paar Rezepte wild zusammengewürfelt und so abgewandelt, dass der Teig für mich okay ausgeschaut hat.

Zutaten:

200 g Zucchini
100 g Butter
125 g Zucker
100 g Schokolade
50 g gemahlene Mandeln
200 g Mehl
3 Eier
1 TL Backpulver
5 Tropfen Vanillearoma
2 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
Butter und Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, in der Zwischenzeit die Zucchini raspeln. In einer Schüssel das Mehl mit Backpulver, Zucker, gemahlenen Mandeln und Salz vermischen. Dann die Eier nacheinander einrühren und die Schokoladen-Butter-Mischung hinzufügen. Mit Vanillearoma abschmecken (ich fand 5 Tropfen gut, wer mag, kanns auch ganz weglassen) und die Zucchini einrühren. Dann bei Bedarf (mir war der Teig durch die Zucchini etwas arg flüssig geworden) mit 2 EL Kakaopulver vermischen. Den Teig in eine Kastenform füllen und etwa 50 Minuten bei 180 Grad backen. Der Stäbchentest verrät, ob der Kuchen fertig ist.
Ich war sehr gespannt, wie das Ergebnis sein würde - denn im Teig schmeckte man die Zucchini nicht übermäßig raus, was auch kein Wunder ist, da Zucchini ja nicht übermäßig viel Eigengeschmack haben. Ich hatte meine Zucchini (eine mittelgroße ergibt in etwa 200 g) sehr klein geraspelt, weil ich vorsichtshalber nicht auf Zucchinibrocken stoßen wollte, aber ich denke, auch etwas gröber ist das durchaus machbar.
Nach knapp einer Stunde konnte ich dann den Kuchen aus dem Ofen holen, behauptete zumindest die Stäbchenprobe - und er sah immernoch ganz normal aus... Ganz heiß hab ich ihn dann nicht angeschnitten (was bin ich stolz auf mich!), aber noch ein bisschen lauwarm und ich fand ihn sehr lecker! Durch die Zucchini ist er innen schön saftig und unglaublich schokoladig.
Ich hätte wohl noch ein bisschen mehr rühren können (oder ein bisschen weniger, um nicht so viel Luft reinzuschlagen?), aber ich finde, er kann sich trotzdem sehen lassen: Schön schokoladig, super feucht und saftig. Auch meine Nachbarin (kritischer Blick: "Ist das der mit der Zucchini drin?") fand den Kuchen sehr lecker und meinte, man würde die Zucchini gar nicht rausschmecken. Ich gebe zu - außer den drei Teilchen hier auf dem Bild ist der ganze Rest in meinen Magen gewandert, denn ich fand den Kuchen zu lecker, um ihn an meine undankbaren Kollegen auf der Arbeit zu verschwenden. Dementsprechend hielt er sich auch nur zwei Tage, dann war alles ratzeputz weggefuttert...

Für mich auf jeden Fall ein sehr gelungener Kuchen und nach dem Orangen-Olivenöl-Kuchen auch wieder ein kleiner Beweis, dass man sich auch mal an Rezepte mit etwas ungewöhnlicheren Zutaten wagen darf... Wenn ich mal wieder Zucchini daheim hab, werden sie auf jeden Fall in den nächsten Kuchen wandern - da dürfte sich ja einiges machen lassen...

Mittwoch, 16. November 2011

Biocura Beauty 06 Brilliant Rot

Heute ist irgendwie "Rot-Tag"... Und der heutige Nagellack ist definitiv ein "Nail of the day", denn er hat nur einen sagenhaften Tag gehalten - leider! Ich habe mich tatsächlich rangewagt und mir ein knalliges Rot lackiert, ein klassisches, rotes Rot. Mein Plan war, nach einem Tag (bzw. wenn mir das Rot doch zu rot war) einen Topcoat drüber zu machen und damit ein anderes Finish zu kriegen, das mir den Lack doch wieder etwas wenier rot machen sollte - aber dazu ist es gar nicht erst gekommen.

"Brilliant Rot" hatte ich mit seinen anderen zwei Brüdern "Mokka" und "Taubenblau" mitgenommen, einfach um mich mal an das Rotthema ranzuwagen. Im Auftrag war das Rot wie die anderen Aldi Nord-Lacke auch sehr angenehm und einfach. Prinzipiell würde wohl eine Schicht für eine gute Deckkraft reichen, aber bei meiner dünnen Lackiererei ists eben nicht überall deckend und ich habe zwei Schichten lackiert, mit denen ich dann vollauf glücklich war. Getrocknet sind beide Schichten sehr schnell, wurden jedoch zum Abschluss doch noch mit dem Top Sealer versiegelt (denn eigentlich wollte ich den Lack ja ein paar Tage tragen).
Wie man sieht, ist das Rot ein intensives, klassischrotes Rot - auch wenn ich hier wohl ein paar Fussel mit aufs Bild geschmuggelt habe. Zu meiner Überraschung fand ich die Farbe an mir durchaus okay und habe mich schon am Abend mit dem Rot angefreundet. Zugegeben - ich hab extrem viel auf meine Nägel geguckt und überlegt, ob das nun wirklich hübsch ist, oder eben nicht... Aber letztendlich war ich doch ganz zufrieden und habe mich nicht unwohler gefühlt als mit einem quietschigen Blau, Schwarz oder auch Lila.
Ich lief also den einen Tag mit diesem Rot rum (angenehmerweise muss man ja auf Rot seine Klamotten so gar nicht abstimmen und kann einfach alles anziehen) und machte mich dann am nächsten Morgen ans Haarewaschen und Sachen zusammensuchen. Schon nach dem Besuch im Bad machten sich an der einen oder anderen Stelle kleine Macken bemerkbar - nicht schön, aber mit nem Topcoat noch überbrückbar. Allerdings fingen dann beim Anziehen und Frühstücken ganze Ecken an, abzuplatzen und von einem Nagel hatte ich sogar auf einmal die halbe Lackierung in der Hand.

Irgendwie unschön - und vor allem unerwartet, da die anderen beiden Lacke sich keineswegs so zickig verhalten hatten. Also habe ich "schnell" noch die restlichen Nägel abgezogen - ja, abgezogen, denn ich konnte an nahezu allen Fingern die Farblackschicht einfach an einer Ecke abziehen. Teilweise hatte ich dann nur den Topcoat in der Hand (also ist vielleicht an der Kombination des Top Sealers mit dem roten Lack irgendwas unglücklich?), teilweise aber auch den Farblack und Basecoat gleich mit - und das erwies sich als großer Vorteil. Denn an einem Nagel bekam ich einfach keine Ecke zu fassen und wollte mir auch nicht die Nägel absplittern, also kam der gute alte Nagellackentferner zum Einsatz...

Und wenn jemand fürs nächste Halloween blutige Nägel haben will, empfehle ich einfach, diesen Lack abzulackieren, denn es ergibt die schönste Schmiererei, die man sich nur vorstellen kann! Mein Finger hat ausgeschaut, als ob ich ihn frisch in einen Topf rote Farbe gesteckt hätte und ich habe sagenhafte fünf Minuten gebraucht, um ihn wieder ansehnlich zu machen - der rote Lack schmierte sich einfach überall hin. Hätte ich zwei Hände abzulackieren gehabt, hätte ich sicherlich ne Stunde gebraucht, um mit Nagellackentferner, Seife und Essig bzw. Zitronensaft alles wieder ansehnlich zu kriegen...

Die Haltbarkeit war in diesem Fall also eher sehr mau, allerdings finde ich das Rot sehr schön. Es wird sicherlich ein nächstes Mal geben - dann werden aber irgendwelche Vorkehrungen fürs Ablackieren getroffen, denn so eine Sauerei will ich sicherlich nicht nochmal haben!

Ein Blümlein steht im Garten...

... ganz still und stumm! Mal so frei nach Hoffmann von Fallersleben. Im Garten meiner Eltern, der mich ja schon im Frühjahr mit lauter tollen Blümchen begeistert hat, blüht es auch noch Mitte November. Trotz beginnendem Frost, eisigen Temperaturen und wilden Windstößen steht an unserer Hausecke ein Blümchen und trotzt den Gezeiten:
Ist das nicht eine wunderwunderschöne Rose? Die da "mitten im Winter" noch blüht und vor allem so toll ausschaut? Ich weiß, dass meine Mama sich immer über diesen Rosenstrauch geärgert hat, weil er irgendwie nie so richtig wachsen wollte, ständig umgeknickt ist und irgendwie gezickt hat... Aber mal ehrlich, dieses Ergebnis war definitiv alle Strapazen wert! Gerade, wenn die Sonne scheint (was momentan trotz der Eiseskälte hier täglich für eine kurze Zeit der Fall ist), schaut die Rosenblüte einfach fantastisch aus...

Montag, 14. November 2011

Getagged - Beauty Fragen

maedchen hat mir einen Tag weitergeleitet, der sich mit zentralen Beautyfragen befasst - für einen Urlaubstag ist das doch die perfekte Beschäftigung, vielen Dank also!

1. Lipgloss oder Lippenstift?
Eher Lippenstift als Lipgloss, aber ich versuche gerade, meine Lopglosse aufzubrauchen und zwinge mich, sie zu nutzen... Grundsätzlich bin ich aber einfach kein Glosstyp.


2. Puder- oder Cremelidschatten?
Bitte Puder - mit Cremelidschatten kann ich irgendwie so gar nicht... Entweder die Farbe ist mir nicht intensiv genug oder die Textur ist grausam und es muss eh noch ein Puderlidschatten drüber.

3. Metall oder matter Lidschatten?
Je nach Anlass - aber ein bisschen schimmern darfs schon. Matte Lidschatten finde ich aber grundlegend toller.

 4. Normale oder wasserfeste Mascara?
Normale!


5. Foundation?
Nein Danke, ich verzichte!

6. Puder?
Loses Puder, zumindest ein bisschen was davon.

7. Rouge oder Bronzer?
Auch hier verzichte ich dankend... Ich bin einfach keine Blusherine - wobei ich versuche, daran zu arbeiten.

8. Nude oder knallige Augenmakeups?
Eher nude für die Arbeit, aber auch da kommt ab und zu mal ein Farbklecks dazu. Knallig eher, wenns mal weg geht.

9. Selbstbräuner?
Ich habe davon gehört, sehe aber absolut keinen Anlass, mein Geld für so ein Zeug auszugeben.

10. Nagellack?
Viel davon, in allen möglichen Farben!!! Ganz viel!

11. Lieblings Marke(n)?
Eindeutige Lieblingsmarke hab ich nicht - gerade bei Nagellack bin ich ein Freund von Vielfalt.

12. Lieblings AMU-Kombi?
Dezentes Braun-Beige für die Arbeit, mit braunem, schwarzen oder auch mal buntem Eyeliner.

13. Lieblings Eyeliner?
Die Gel Eyeliner von Essence - die sind aus meiner Sicht wirklich super! Ansonsten auch mal Eyeliner in Stiftform, die gehen schnell.

14. Pinsel, Applikator oder Finger?
Pinsel für so ziemlich alles!

15. Absolutes Schmink-No-Go?
Fiese Farbübergänge zwischen Hals und Gesicht, fleckige Selbstbräunerunfälle und eine dicke Make-Up-Schicht.

16. Schminkst du dich für die Schule/Arbeit, wenn ja - würdest du auch ungeschminkt gehen?
Wenn ich Lust hab, mal ich mich etwas an - ansonsten gehe ich auch total ungeschminkt, da hab ich überhaupt keine Probleme mit.


17. Nail-Art (z. B. Stamping) oder Farbe pur?
Ich trage oft Farbe pur, weil ich zu wenig Zeit fürs Stampen habe... Aber der eine oder andere Sticker hat sich schon auf meine Nägel verirrt und das mag ich ganz gerne. Also beides!

18. Make-Up-Entferner, Reinigungstücher oder Reinigungsmilch?
Am häufigsten Make-Up-Entferner, ab und an auch Reinigungstücher... Mit Reinigungsmilch habe ich mich noch nicht anfreunden können.

19. Liebste Nagellackfarbe bzw. bei Stamping auch Farb-Kombis?
Ehm... "schön" ist ja nun keine Nagellackfarbe... Ich glaube, eine tatsächliche Lieblingsfarbe habe ich nicht, einen konkreten Lack auch nicht. Gibt viele tolle Lacke und Farben, die mich begeistern.

20. Absolutes Hass-Produkt und warum?
Hm, absolutes Hass-Produkt... Keines der Produkte, die ich daheim habe, fällt in diese Kategorie (Gott sei Dank!) und spontan fällt mir auch keines ein.

21. Nude Lippenstifte oder mehr Farbe?
Dezente Farbe ist okay, so richtig Knalliges gefällt mir an mir (noch) nicht... Meistens also nude oder wirklich die harmlosen, sanften Rottöne.

22. Gezielt konturieren oder reicht ein Klacks Rouge?
Meistens kein Rouge, aber wenn mal doch, versuche ich zu konturieren - Apfelbäckchen kriege ich auch von Natur aus.

23. Wird Taupe (egal ob Nagellack, Lidschatten etc.) bleiben?
Ach, das ist doch eine tolle Unfarbe - natürlich wird das bleiben!

24. Haarpflege ohne Silikone?
Meine Haare sind da nicht so anspruchsvoll, ich merke ehrlich gesagt wenig Unterschiede zwischen Pflege mit und ohne, deswegen benutze ich beides.

25. Benutzt du eine Lidschatten Base, wenn ja - welche?
Momentan hab ich eine von Fairwind, ansonsten noch die von Rival de Loop Young rumliegen, eine von Zoeva und auch von alverde...

26. Dein Lieblingsparfum und welche Duftrichtung (süß, blumig, frisch, orientalisch) bevorzugst du?
"Le premier parfum" von Lolita Lempicka und - auch wenns peinlich ist - Pussy Deluxe Woman.

27. Wie oft im Monat kaufst du neue Schminke (Lidschatten, Rouge und auch Nagellack)?
Nagellack vorwiegend, wenn mir irgendwo was Tolles auffällt oder gerade die roten Schildchen blinken... Ich würde sagen im Schnitt etwa ein bis zwei Mal im Monat?

28. Kaufst du mehr aus Limited Editions oder aus dem normalen Sortiment?
Tendenziell mehr aus LEs und Sortimentsumstellungen - gerade bei Nagellack *hust*. Ansonsten hält sich das wahrscheinlich die Waage.

29. Was hältst du von den Lush-Produkten und benutzt du die Farbpigmente?
Lush, ja... Mehrfach drin gewesen, nix gekauft - dementsprechend auch keine Farbpigmente. Mir sind die Sachen einfach zu teuer.

30. Wunschprodukt? (Was du noch nicht hast, aber irgendwann mal haben willst.)
Ein Butter London Lack, habe heute einige bei Douglas gesehen und durchaus das eine oder interessante Opfer entdeckt. (Ansonsten fallen mir auch noch viele andere Lacke ein, aber ein konkretes Produkt nicht wirklich.)

31. Lidschatten lieber als Pigment oder gepresst?
Ich verwende deutlich öfter gepresste Lidschatten, habe aber auch Pigmente daheim (die ich öfters verwenden sollte).

32. Welches Beautyprodukt hältst du für total überflüssig?
Angebliche Wimpern-Verlängerungs-Seren... Das Zeugs funktioniert doch sowieso nicht und wird sauteuer verkauft, so ein Quark!

Soviel von mir - ich begebe mich jetzt wieder zu meiner Familie und möchte den Tag einfach mal freu flottierend streuen! Wer mag, kann sich gerne bedienen - ich komme gerade nichtmal zum Lesen der Blogs auf meiner Liste *schnief*.

Sonntag, 13. November 2011

essence "Return to paradise" Back to paradise

Was folt passenderweise auf Rot? Richtig - Grün... Ich stand mal wieder völlig untentschlossen vor meinem Nagellackregal (irgendwie werden das auch nicht weniger Lacke, die mal lackiert werden wollen...) und entschloss mich schlussendlich für "Back to paradise", der inzwischen schon geraume Zeit in meinem Besitz ist und bisher noch nie lackiert wurde. Ich weiß gar nicht, warum, denn eigentlich finde ich die Farbe wirklich klasse: ein dunkles, intensives Grün mit einem klitzekleinen Blaueinschlag.
Für eine optimale Deckkraft habe ich zwei Schichten gebraucht - man siehts oben am Ansatz, eine langt bei weitem nicht und natürlich wirds auch ein bisschen fleckig. Die zweite Schicht macht allerdings die Farbe perfekt - ich finde, dieses Grünbläuliche einfach total toll, nicht ganz weihnachtlich, aber irgendwie sehr spannend. Die Trockenzeit des Lackes war allerdings nicht so toll - unterirdisch wäre übertrieben, aber es hat schon sehr lang gedauert, bis man damit auch nur grob was anfassen konnte.

Genau aus diesem Grund hab ich dann auch den Top Sealer drübergepinselt und - man sehe sich nur den Ringfinger und den kleinen Finger an - irgendwie fand der Lack das gar nicht so toll und hat gleich einen auf beleidigte Leberwurst gemacht. Keine 10 Minuten nach dem Lackieren hatte ich schon die erste "Tipwear", die wohl darauf zurückzuführen ist, dass der Farblack unter dem Topcoat ein bisschen eingeschrumpft ist. Schön ist was anderes, aber da weiß ich mir doch zu helfen!
Wozu hat uns essence denn eine ganze Runde voller Topcoats beschert? Natürlich damit wir sie auch nutzen und versuchen, irgendwelche Griffe in die Toilettenschüssel wieder heile zu machen. Also ab mit dem Dance Top Coat auf die grüne Hölle und mit nur einer Schicht hatte ich dieses schillernde Ergebnis (zu meiner Überraschung trocknet der Dance auch sehr glatt ab, obwohl ich das trotz der vielen Flakies gar nicht so erwartet hatte)!
Einmal erwischte ich das Ganze noch bei Tageslicht - das war glaube ich schon am dritten Tag (da machte sich Tipwear auch so langsam am Zeige- und Mittelfinger breit). Ich finde einfach diese changierenden Flakies im Dance Top Coat klasse (deswegen habe ich mir vorsichtshalber auch gleich noch ein paar Backups besorgt - und dann Tags darauf in einem Budni einen völlig unangetasteten Aufsteller gefunden... Sehr seltsam!). Bei Tageslicht gibts tolle Farbwechsel zwischen Rot-Orange-Gelb und beim richtigen Lichteinfall habe ich sogar auch einen Hauch von Blau gesehen. Für dunkle Lacke ist das auf jeden Fall ein toller Hingucker!

Am vierten Tag habe ich den ganzen Spaß dann ablackiert, die Tipwear ging mir doch auf den Keks, ansonsten war noch alles dran und nichts abgeplatzt. Erstaunlicherweise ging das Ablackieren auch recht gut, die Flakies gingen schnell weg, das Grün war überhaupt kein Problem! Auch wenn "Back to paradise" erstmal wieder in die Reihe wandert und viele andere Lacke lackiert werden, ist das ein schöner Grünton, der für mich gut in den Herbst und Winter passt... Vielleicht darf er mal für das ein oder andere Nailart ran, wenn ich denn dazu Zeit finde.

Gewinnspiel bei Vengeance Cosmetics

Aus 450 Leserlein sind ganz schnell 502 geworden bei Stephies super Gewinnspiel, bei dem die glückliche Gewinnerin sich über vier OPI-Minis aus der Touring America Kollektion freuen darf.


Ich gebe zu - My Address is "Hollywood" ist nicht so ganz meine Kragenweite, aber die anderen drei Schätzchen sind einfach zum Niederknien... Ich finde sowieso, dass OPI sich mit der Namensgebung doch viel Mühe gibt und teilweise einfach sehr nette Wortspielereien einbringt - zur Lackqualität brauche ich ja nun wirklich nichts mehr sagen...

Das Gewinnspiel geht bis heute 23:59 Uhr, wer also noch mitmachen möchte, sollte sich beeilen und findet alle nötigen Informationen hier. Teilnehmen können nicht nur Blogger, sondern auch "normale" Leser, was ich wirklich ganz toll finde! Wer nicht am Gewinnspiel teilnehmen möchte, sondern einen weiteren, tollen Blog in seine Leseliste aufnehmen möchte, ist bei Vengeance Cosmetics auch völlig richtig: Bei Stephie findet ihr tolle Nagellackfotos (ja, ich gebe zu, ich hab dafür eine gewisse Präferenz!), aber auch viele liebevoll gestaltete Reviews zu anderen Kosmetikprodukten.

Ich drücke für das Gewinnspiel natürlich allen die Daumen - aber mir doch ein klitzekleines bisschen mehr *hust*.

Samstag, 12. November 2011

Die Messias Linie - Michael Byrnes

Was ein wirklich gutes Buch ausmacht, ist definitiv nicht leicht zu beantworten... Was allerdings einen guten zweiten Teil ausmacht, ist sehr leicht zu sagen: Wenn man erst 100 Seiten vor Schluss auf dem Rückumschlag entdeckt, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. So ging es mir nämlich mit "Die Messiaslinie", die ich (wie so oft) als preisreduziertes Mängelexemplar für wenig Geld erstanden habe.
Inhaltlich ist definitiv festzuhalten, dass ich das Buch wohl in einer Phase gekauft habe, in der mich mysteriös-religiöse Storys angezogen haben. Nach den Dan Brown Büchern gehts hier also recht passend weiter - bzw. eigentlich doppelt weiter, denn den ersten Teil hab ich nicht und beim Kauf dieses Buches auch nicht so recht registriert, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Das ist aber gar nicht so tragisch, da sich die Geschichte auch ohne Vorwissen aus dem ersten Band gut verstehen und runterlesen lässt.

Die Geschichte stellt sich in zwei parallelen Strängen dar, die unterschiedliche Hauptdarsteller haben (ich mag solche Storys ganz gern) und sich natürlich am Schluss vereinen. Auch wenn recht oft zwischen den beiden Geschichten gewechselt wird, lassen sich die kurzen Kapitel gut lesen und man verliert auch eher selten den Überblick. Die Handlung an sich ist jetzt nicht übermäßig herausragend, aber ich finde die Grundidee (religiöser Fanatiker wird mit wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert) ganz nett. Es gibt sicherlich mehr als genug Bücher, die sich dem Thema intensiver, besser recherchiert und auch spannender widmen, aber "Die Messias Linie" war eine nette Badewannen-Lektüre (das heißt für mich auch, dass ich das Buch gut weglegen konnte, ohne dringendst weiterlesen zu müssen und beim Weiterlesen auch sehr schnell wieder in der Geschichte und auf dem Laufenden war).

Gewiss keine literarische Meisterleistung (aber das müssen ja auch nicht alle Bücher sein, oder?), eindeutig eine Ausrichtung auf eine gewisse Klientel, die sich mit Verschwörungstheorien und einigen (abstrusen?) Ansichten anfreunden kann, und auch kein Buch, das mir noch nach Jahren im Gedächtnis bleiben wird... Aber für Zwischendurch, für ne kleine Ablenkung und auch fürs Runterkommen und "mitnehmen lassen" ohne Fernsehbeschallung gut geeignet.

Freitag, 11. November 2011

Eine kleine Brotschau am Rande

Heute gibts mal eine kleine Brotschau - nicht, dass ihr denkt, ich hätte das Brotbacken aufgegeben! Ich habs nur aufgegeben, jedes Brot zu knipsen, da ich inzwischen auch öfters einfach das gleiche Brot gebacken habe. Aber die eine oder andere - vorwiegend interessante und leckere - Variante möchte ich euch nicht vorenthalten. Im Prinzip basieren sie alle auf der gleichen Rezeptvorlage, nur dass eben unterschiedliches Mehl und diverse Zutaten dazu kamen. Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich mein Brot am liebsten in einer Kastenform backe, so lässt es sich am einfachsten schneiden (wobei ich das von der Unterseite her mache, sonst gibts Chaos) und auch noch am ehesten in die eine oder andere Tupperdose packen, um mit auf die Arbeit genommen zu werden.

Brunhilde
Ich hatte da mal eine Vollkorn-Variante, gemischt mit Weizen- und Dinkelvollkorn, die mit ordentlich Körnerkram (Sonnenblumenkerne und Leinsamen) vollgepumpt war. Manchmal frage ich mich wirklich, wieso ich früher so viel Brot gekauft habe und nicht gleich selbergebacken... Meine Eltern kaufen immer Brot einer kleinen, in der Nähe ansässigen Bäckerei, die das Brot im Holzofen produziert - das schmeckt wirklich superlecker, aber viele andere Brotsorten sind einfach sehr gewöhnlich... Da greife ich wirklich lieber zu meiner eigenen Backform!
Barney
Ein reines Weizenvollkorn ist dann Barney geworden, der auch fröhlich mit Leinsamen gespickt war (ja, ich mag Leinsamen in Brot!). Das pure Weizenvollkornmehl war dann nicht so ganz mein Fall, weils eben doch ziemlich kompakt wurde und auch geschmacklich nicht zu meine Favoriten gehört. Ab Barney gabs also keine reinen Weizenvollkornbrote mehr, sondern nur noch beigemischte. Nichtsdestotrotz ist so ein Körnerbrot einfach total klasse!
Brody
Der letzte (und leckerste!) im Bunde ist Brody - ein bisschen grünlich angehaucht, weil ich zum Dinkelvollkornmehl noch grünes Pesto begemischt habe. Nach der Katastrophe mit dem Pesto-Inlay, die ein wahres Brotmonster erschaffen hat, hab ichs nochmal etwas harmloser versucht. Etwa ein Viertel Glas Pesto wanderte zur restlichen Mischung dazu (beim nächsten Mal darf es auch ruhig mehr Pesto sein) und verlieh dem Brot dadurch ein dezentes, aber gut spürbares, Kräuteraroma. Das Brot war superweich und geschmeidig (ich vermute, das kommt einfach vom Öl) und hat auch bombig geschmeckt. Der einzige Nachteil ist, dass man dieses Brot tendenziell eher nicht mit Marmelade oder anderen süßen Brotaufstrichen essen sollte - das könnte dann doch ein wenig seltsam anmuten.

Und da ich gerade bei meiner Familie bin und meine Mama extra frische Hefe gekauft hat, werde ich mich wohl gleich mals ans Brötchen- oder Brotbacken machen und nachher noch einen Kuchen zaubern!

Donnerstag, 10. November 2011

China Glaze "Vintage Vixen" 930 Riveter Rouge

Wenn ich das nächste Mal irgendwohin auf Dienstreise muss, sollte ich unbedingt vorbloggen... Trotz der Angabe "Wlan vorhanden" auf der Hotelseite, sagte mir eine nette kleine Broschüre in meinem Hotelzimmer, dass mich das Wlan horrende Summen kosten würde und so kam ich am Dienstag und gestern nicht zum Bloggen - bäh, blöd! Dementsprechend hab ich ein bisschen was nachzuholen und werde versuchen, das in den folgenden Tagen auch zu tun. Heute also erstmal der eigentlich gestrige Post mit einem Nagellack.

Um meine kleine Rotaversion in den Griff zu kriegen, habe ich einfach beschlossen, meinen roten Lacken mehr Aufmerksamkeit zu widmen und mich einfach mal im Sinne einer Konfrontationstherapie mit der Farbe auf meinen Nägeln anzufreunden. Den Anfang machte hierbei ein China Glaze-Lack aus der Vintage Vixen Collection namens Riveter Rouge - mein erster China Glaze Lack überhaupt *olé*!

Riveter Rouge ist ein schönes, dunkleres Rot, das mit vielen silbernen Glitzerpartikeln versetzt ist. Wenn ich nicht ungleichmäßig gepinselt hätte, hätte schon eine Schicht gelangt, um ein deckendes Ergebnis zu erzielen, aber da ich an der einen oder anderen Stelle eben nicht genug Lack drauf hatte, gab es eine zweite Schicht. Der Lack an sich ist relativ flüssig und lässt sich somit auch sehr angenehm auftragen. Die Trockenzeit war nicht sonderlich kurz und liegt meiner Ansicht nach eher im durchschnittlichen Bereich. Bei der zweiten Schicht habe ich das Ganze allerdings mit dem essence Top Sealer beschleunigt.
Durch diese Glitzerteilchen wird der Lack an der Oberfläche leider auch sehr ungleichmäßig und gar nicht glatt - ohne Topcoat würde ich den also überhaupt nicht tragen wollen. Das Rot finde ich hingegen wirklich schön - so ein Bordeauxrot ist auch grundlegend keine der Nuancen, die mir Probleme bereitet, dunkleres Rot ist okay, ich kann nur mit diesem hellen, quietschigen Rot nichts anfangen.
Die Haltbarkeit des Lackes lag auch im durchschnittlichen Bereich - nach drei Tagen kam er dann ab, mit ein bisschen Tipwear (aber völlig akzeptabel, da ich viel am PC saß und getippt haben, wie eine Irre). Das Ablackieren war eigentlich kein Problem - das Rot ging schön weg und hinterließ keine unangenehmen Spuren auf meinen Händen, nur die Glitzerpartikelchen sträubten sich teilweise ein bisschen und verteilten sich mit Vorliebe in Richtung Nagelhaut. Aber sie waren nicht so nervtötend, dass sie nicht mit Händewaschen und nochmal Nagellackentferner weg gingen.

Wären diese Glitzerpartikel nicht so unangenehm hubbelig im Finish, wäre ich von dem Lack vollauf begeistert - so muss ich sagen, dass ich ihn durchaus okay finde, aber nichts wirklich Herausragendes feststellen kann. Ein solider Lack mit einer etwas weihnachtlich anmutenden Farb-Glitzer-Kombination, zumindest keine Enttäuschung für den Erstkontakt mit der Marke!

Montag, 7. November 2011

Thank God it's monday!

Dieser Satz gilt aber nur heute - denn morgen ist mein vorletzter Arbeitstag und es folgen 10 gemütliche Tage bei meiner Familie! Allerdings bin ich auch gerade erst zu Hause angekommen - d.h. mein Arbeitsmontag war nicht gerade kurz und schon gar nicht angenehm. Ich weiß auch nicht, wie manche Leute darauf kommen, dass man die Arbeit von 20 Stunden in etwa 10 erledigen könnte...

Immerhin startete mein Chef in den Tag mit "Mensch, Lena - gut schaust du aus!" - und ich vermute stark, dass das lediglich an dem bisschen roten Lippenstift lag, den ich mich ausnahmsweise mal getraut habe... Ansonsten sah ich nämlich so aus wie immer, mit zu wenig Schlaf, viel zu viel zu tun und viel zu wenig Zeit. Diese "Schleimerei" zog sich dann durch den Tag, denn als mein Chefchen spitz bekam, dass ich nicht nur einen Tag für den Termin weg sei, sondern auch noch die 10 folgenden, schluckte er ganz betreten und fragte: "Wie kannst du das denn jetzt machen? Jetzt muss ich mir ein Kissen mit auf die Arbeit nehmen, in das ich täglich reinweinen kann..."

Nichtsdestotrotz bin ich gerade erst (!) daheim aufgeschlagen - total platt, mit immernoch einem Haufen Arbeit für morgen, die Wohnung noch nicht urlaubsfertig und der Koffer noch nicht gepackt... Optimale Voraussetzungen also für eine sehr kurze Nacht! Aber ich habe ein kleines Goodie ausgepackt, das mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert:
Sie ist zwar nicht heute angekommen, sondern schon letzte Woche mit mir gereist - aber heute hat sie mich wirklich bezaubert. Die Bärchentasse habe ich von einem lieben Freund geschenkt bekommen, den ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr getroffen habe, obwohl wir gar nicht so weit voneinander entfernt wohnen... Keine Ahnung warum, aber wir habens irgendwie nicht hingekriegt, uns zu treffen. Und dann hat er tatsächlich diese knuffige Tasse für mich besorgt und ich war wirklich gerührt. Und jetzt mach ich mir in meiner neuen Tasse erstmal nen Cappuccino und setze mich dann ans Packen, Aufräumen und dann hoffentlich noch Schlafen - Sport fällt heute wohl flach *grml*.