Montag, 31. Oktober 2011

Bye bye, Oktober!

Herrje, momentan geht das auch unglaublich flott hier... Anfang des Monats habe ich mir noch eingebildet, dass es ein bisschen ruhiger zugehen würde und ich den Oktober ein wenig sinnvoll nützen könnte - aber irgendwie hat sich das mal wieder als Trugschluss herausgestellt. Trotz Zeitumstellung habe ich nicht wirklich das Gefühl, auch nur einen Hauch mehr Zeit gehabt zu haben... Dennoch der obligatorische Rückblick:

1. Wohnung: Mal wieder Staubwischen würde nicht schaden, aber ansonsten ist hier alles im Lot. Die Spüle wird ab und zu ein bisschen zugestellt, aber das kriege ich mit den Arbeitszeiten nicht anders hin.

2. Bett vor Sofa: Auf dem Sofa schlafe ich kürzer als im Bett - zwei Mal mit Absicht, also ist das kein Problem. Allerdings sollte ich noch fix die Wäsche von meinem Bett räumen...

3. Bücher: Der Urlaub Anfang des Monats war durchaus hilfreich und hat mich da ein ordentliches Stück weitergebracht. Inkompetente Reviews werden folgen!

4. Malen nach Zahlen: Urlaub ist doch toll! Habe gleich ein Bild bei meinen Eltern gelassen (und auch ein bisschen dran rumgemalt!) und hoffe, das bald fertigstellen zu können. Fortschritte zu vermelden *yay*!

5. Puzzles: Dafür hier nichts... Man kann nicht alles haben! Aber jetzt habe ich hier optimalen Blick auf drei Puzzlehüllen - ob das hilft?

6. Backen und Kochen: Hmm... Kochen immernoch nicht viel, Backen läuft völlig problemfrei! Alles gut hier!

7. Sport: *grml* Minus vier - ich arbeite dran... Aber da ich krank war und unterwegs, hat sich hier einfach bissl was angesammelt... Ich hab das im Blick und versuche, vorm Urlaub zumindest wieder auf Null zu kommen.
8. Trottel: Nichts, was mich übermäßig geärgert hätte - aber ein paar idiotische Aktionen sind mir natürlich diesen Monat untergekommen (sogar besonders vor kurzer Zeit, ich könnte da Storys erzählen, da wird einem schlecht von!). Alltägliche, unnütze Nervereien, aber nichts, was mich an den Rand der Verzweiflung gebracht werde - ich bemühe mich, deutlich gelassener zu werden.

9. Weiterbildung: Ganz, ganz, ganz viele Daumen runter. So weit runter, dass man schon fast nicht gucken kann *grml*. Ärgerlich, nervig, anstrengend - bringt mich gerade wirklich an den Rand der Verzweiflung, aber wenn man auf einmal sein halbes Leben umschmeißen darf, ist das wohl nicht verwunderlich.
10. Männer: Ich habe von der Spezies gehört. Ich habe mich über diese Spezies geärgert - aber ich habe gerade definitiv keinen Bedarf an irgendwelchen eingehenderen Kontakten. Können mir alle gestohlen bleiben!

Insgesamt war der Monat wirklich ein auf und ab - Anfang Oktober war alles gut, Ende Oktober dreht sich die Spirale deutlich nach unten... Die Hoffnung stirbt zuletzt und jeder ist seines Glückes Schmied - schmeißen wir mal ein paar Sprichwörter in den Raum und hoffen, dass es hilft. Ich weiß noch nicht, ob ich positiv oder kritisch auf den Rest des Jahres gucken soll, auf jeden Fall warten da einige Herausforderungen. Morgen ist die erste Herausforderung ein Besuch bei der Agentur für Arbeit - ich bin schon ganz gespannt *hust*.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Nyx Girls Nail Polish 126 "Pure green"

Der nächste Lack von meinen neuen Nyxen, an den ich mich herangewagt habe, war "Pure green". In der Flasche ist der Lack wunderbar quietschiggrün und scheint schon fast ein bisschen neonartig. Definitiv kein Lack für die Arbeit oder für den Alltag, denn die Farbe ist schon sehr auffällig und knallt einfach. Wie bei den bisherigen Nyx-Lacken auch, ist der Auftrag mit dem Pinsel angenehm, allerdings braucht Pure green drei von meinen dünnen Lena-Schichten, um komplett deckend zu sein.
Die erste Schicht ist noch ziemlich sheer und durchsichtig, ein bisschen streifig und so gar nicht ansehnlich - wer dicker lackiert, wird dieses Problem natürlich deutlich weniger bis gar nicht haben. Die Trocknungszeit ist allerdings sehr schnell - ich konnte direkt nach dem Foto eigentlich die zweite Schicht lackieren, da klebte nichts mehr an meinen Nägeln.
Nach der zweiten Schicht sieht man immernoch gut das Nagelweiß und so richtig gleichmäßig ist der Spaß noch nicht geworden. Ich vermute allerdings, dass zwei dickere Schichten durchaus reichen würden, um ein deckendes Ergebnis zu erzielen. Hier und da erkennt man bei mir schon, dass der Lack auch komplett deckend aufgetragen ist, aber die Streifenoptik ist ja nicht schön, also eine dritte Schicht drauf!
Beim dritten Anstrich ist dann alles gut - ein ordentliches Grasgrün strahlt von meinen Nägeln und ich habe so langsam Zweifel bekommen, ob ich tatsächlich so auf die Arbeit gehen wollte... Auch wenn gerade an diesem Tag die Sonne schien, dürfte die Farbe im Herbst / Winter doch ein wenig seltsam aussehen. Davon ab, dass ich gar nicht wusste, was ich zu diesem Quietschgrün bei den aktuellen Temperaturen anziehen sollte (jaja, schwarz geht immer - aber gar so traurig rumlaufen wollte ich dann nicht). Also einen Blick ins Nagellackregal geworfen und nach Abhilfe gesucht, die ich auch flott gefunden habe: den essence Rock Top Coat!
Für den ersten Versuch mit dem Rock Top Coat war das ganz okay - ich habe zumindest festgestellt, dass ich den Top Coat ganz dünn auftragen muss, damit sich nicht unschöne Streifen ergeben und die Verdunkelung schön gleichmäßig wird (wobei das wahrscheinlich ziemlich egal ist und eh niemandem auffällt). Mit einer Schicht Rock Top Coat wurde also aus dem Grasgrün ein oliv angehauchtes Laubgrün, das in der Sonne noch viel zu hell rüberkommt. Im Schatten bzw. bei Tageslicht ohne Sonne (was ja momentan eher üblich ist) wirkt die Farbe wie ein sattes Dunkelgrün.
Ein bisschen aufgepeppt wurde das Grün dann noch mit Nailstickern, die mich aber nicht ganz so glücklich gemacht haben wie die 3D-Sticker... Die Ränder sieht man bei den größeren Stickern doch deutlicher und sie sind auch ein bisschen unwillig, was das flache Auftragen am Nagel angeht (ich vermute ja, dass ich einfach eine komische Rundung am Ringfinger habe). Mit dem Rot-Weiß auf dem Dunkelgrün fühlte ich mich schon fast ein bisschen weihnachtlich - ist ja doch eine eher klassische Kombination. Auf der Arbeit wurde ich auch darauf angesprochen, wie toll denn meine Nägel aussehen würden (yay! Freude!).

Die Haltbarkeit des Lackes war durchschnittlich - nach drei Tagen habe ich dann ablackiert, weil ich ein bisschen Tipwear hatte. Bei Schreibtischarbeit ist das allerdings nichts Ungewöhnliches... Das Ablackieren ging problemlos und ich hatte auch keinerlei Verfärbungen auf den Nägeln, was ich bei diesem Grün (trotz Basecoat) fast ein bisschen befürchtet hatte. Irgendwie hat Nyx mit der Qualität der Lacke wirklich was richtig gemacht - wenn sie jetzt noch ein bisschen besser decken würden, wären sie perfekt!

Samstag, 29. Oktober 2011

ClubCinema - Saftladen sonders gleichen

Im Juni hatte ich ja schonmal meine Meinung zu ClubCinema geschrieben und nach langem Hin und Her gibt es heute das zweite vernichtende Feedback von meiner Seite: ClubCinema ist ein Saftladen sonders gleichen! Ich weiß nicht, ob die Betreiber zentral überfordert, unfähig oder einfach nur unverschämt sind und sich einen Spaß daraus machen, Kunden zu verarschen - aber wenn das ein kostenpflichtiger Service wäre und nicht auf Prämienpunkten beruhen würde, gäbe es wohl deutlich mehr negative Kritik.

Wie angekündigt, habe ich also noch eine DvD bestellt, da ich genug Punkte hatte. Jules hatte auf 12 Wochen getippt, nach denen bei mir immernoch nichts ankam und dementsprechend habe ich mich an diesen Zeitrahmen gehalten. Und sogar noch ein paar Tage draufgelegt, bevor ich eine Email schrieb, in der ich meinen Unmut kund tat und um eine Übersendung der Prämie bat. Ich wartete eine Woche - keine Reaktion, nichts in meiner Post, keine Antwort auf meine Email, keine Versandbestätigung der Prämie. Also schickte ich die Mail erneut, wartete ein paar Tage und mailte sie nochmal. Dann verging bestimmt nochmal eine Woche und ich beschloss, über das Kontaktformular der Homepage den Service zu erreichen, da meine Emails anscheinend ignoriert wurden (ganz ehrlich - anders kann ich mir dieses Stillschweigen nicht erklären).

Auch auf die Kontaktanfrage per Formular kam NICHTS - und das empfinde ich persönlich als die größte Frechheit, die sich ein solches Portal nur leisten kann. Ich habe mit mir gehadert, ob ich tatsächlich zum Telefon greifen und die kostenpflichtige (!) Servicenummer wählen soll - will ich wirklich diesem unverschämten Unternehmen auch noch Telefongeld in den Rachen werfen? Ich wollte nicht, aber irgendwie muss man ja mal auf Missstände aufmerksam machen - 4 Monate nach dem Bestelltermin! Nach ein paar Sekunden hatte ich auch einen netten Mitarbeiter am Telefon, der sich mein Anliegen anhörte. Er fand dann auch tatsächlich meine Bestellung von Juni im System und konnte sich nicht erklären, warum die noch nicht rausgeschickt sei (awas, ehrlich? Ich würde es mal mit Google versuchen und mir die Kommentare einiger Nutzer ansehen, die was von 9 Monaten Wartezeit schreiben...). Man stelle gerade von DvD auf Bluray um, vielleicht sei dadurch im System was durcheinandergekommen (und morgen is Weihnachten, was?).

Auf meinen Hinweis, dass meine Emails ignoriert worden waren, konnte er nur antworten, dass er das weiterleiten werde und ja selbst nicht für Versand oder Emailkontakt, sondern nur für die Telefonhotline zuständig sei... Mag sein, aber wenn der Laden nicht funktioniert und man nur über die Hotline Kontakt bekommt - bei wem soll man denn sonst die Probleme beklagen? Er versprach also, mein Anliegen weiterzuleiten und das wars. Das Gespräch war recht kurz, mein Ansprechpartner zwar nett, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass das Problem ernst genommen würde (und ich vermute einfach auch, dass das zur Taktik gehört). Nach etwa einer Woche hatte ich aber meine DvD im Briefkasten - allerdings keine Versandbestätigung erhalten, keinerlei Reaktion auf meine Emails, keinerlei Entschuldigung oder Erklärung oder sonstwas.
 Über vier Monate habe ich also auf eine DvD gewartet, die den Wert von 5€ kaum übersteigt. Noch dazu musste ich bei der kostenpflichtigen Hotline anrufen und man hat mir keinerlei Entschädigung, Entschuldigung oder irgendeine Wiedergutmachung angeboten - was ich auch schon eine Frechheit finde, wenn man "6 bis 8 Wochen" als Lieferzeit angibt... Wenn ich bei brands4friends bestelle, sind meine Sachen tatsächlich auch innerhalb der angegebenen Zeit da (öfters sogar etwas früher) - damit habe ich kein Problem. Aber mit miesem Kundenservice, Lieferversprechen, die nicht eingehalten werden und der Tatsache, dass Beschwerden ignoriert werden, kann ich so gar nicht.

An dieser Stelle also von mir ganz klar ein dicker Daumen nach unten für ein solches angebliches "Prämienportal". Weihnachten rückt näher und damit auch wieder viele Gewinnspiele, die mit diesen Prämienpunkten werben. Jedem, der sich auf eine DvD in naher Zukunft freuen möchte, möchte ich dringlich von ClubCinema abraten - denn man hat mehr Ärger damit, der kleinen Prämie hinterherzulaufen, als man letztendlich Freude damit hat.

Freitag, 28. Oktober 2011

Parfümpröbchen - wohin mit dem Krams?

Seit einiger Zeit stehe ich morgens ein wenig unentschlossen in meinem Bad und überlege, zu welcher Duftbombe ich jetzt greifen soll: Zu meinen Parfüms, die ich als Fullsizes habe und die mir dufttechnisch gefallen, oder zu diesen kleinen und ansehnlichen Parfümpröbchen, die man ja hier und da immer mal wieder an die Hand bekommt und die sich wie wild auf meinem Regal tummeln?

Ich habe vor einigen Wochen das erste Mal bei einer Umfrage teilgenommen, die sich mit Düften auseinandergesetzt und dabei fünf kleine Fläschchen zugeschickt bekommen, die je eine Probe eines EdT enthielten (mit so klingenden Namen wie K, S, T, V und Z). Inzwischen habe ich also neben den Standardpröbchen noch fünf kleine Fläschchen mit Stinkewasser im Haus. Und jeden morgen stehe ich wieder vor der Qual der Wahl - gut riechen, mich wohl fühlen oder eins dieser unsäglichen Stinkedinger auftragen, nur damit das Fläschchen leer ist und ich es endlich entsorgen kann?

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist - aber ich schmeiße ungern "gute" Produkte weg. Die Düfte sind ja an und für sich nicht kaputt oder schlecht, sie sagen mir nur einfach nicht zu. Und so habe ich mich in der letzten Zeit tatsächlich ein bisschen gequält und versucht, diese Minifläschchen aufzubrauchen. Das Ergebnis war, dass ich morgens einfach mal gerne "vergessen" habe, Parfüm aufzutragen - schließlich ging es nur darum, die Unliebsamen loszuwerden... Klar, ab und an ist auch mal ein guter Duft dabei, die "Ô de l'Orangerie"-Probe von Lancôme war ratzfatz leer, weil ich den Duft wirklich toll finde. Aber die Proben von Lola oder j'adore sind einfach nicht mein Fall und stinken für mich einfach nur.
Auch wenn es nun nicht die Welt an Pröbchen ist - eine meiner Freundinnen hat ihr ganzes Bad voller Miniaturparfüme stehen - ärgern sie mich inzwischen. Und so habe ich manche dieser Proben seit Ende letzten Jahres, weil mir der Duft einfach nicht zusagen. Schließlich habe ich keine Lust, mich wie eine Oma zu fühlen, die eine künstliche Blümchenduftwolke umgibt... Seit ich diese "noname"-Tester erhalten habe, habe ich beschlossen, stinkende Parfüms einfach wegzuschmeißen. Es tut mir ja wirklich leid drum, aber ich werde mir nicht noch länger die Wohnung mit den Dingern vollstellen und meine guten Düfte nicht nutzen, weil ich mir einbilde, diese kleinen Stinkbomben aufbrauchen zu müssen...

Wie handhabt ihr das so mit solchen Pröbchen? Ich muss sagen, dass ich bei den vielen Proben, die ich bisher erhalten habe, lediglich zwei wirklich gut fand: Die eine war von Lolita Lempicka "Le premier parfum"- welches ich immernoch unglaublich toll, sinnlich und lecker finde - und die zweite ist die von "Ô de l'Orangerie", bei dem könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass es irgendwann den Weg zu mir findet. Bei den restlichen Proben muss ich sagen, dass mir die Düfte nicht zusagen, auch wenn sie noch so hochgehypt sind. Und jetzt wandern sie einfach gesammelt in meinen Müll, Basta!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Schokokuchen - ohne Blitz

Eigentlich war das ein Rezept für einen Blitzschokokuchen, das ich bei Kochfrosch gefunden habe. Aber den Blitz habe ich aus Versehen aus der Sache entfernt (man lernt ja immer dazu!) und statt dessen einen Schuss Gemählichkeit hinzugefügt... Memo an mich: Rittersport Dunkle Vollmilch hat eine Schmelzaversion!

Zutaten:

200 g Schokolade
200 g Butter
200 g gemahlene Mandeln
150 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz

Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen (kleiner Tipp von mir: KEINE Rittersport Dunkle Vollmilch nehmen, die schmilzt nämlich erst nach einer gefühlten Ewigkeit, in der man die Schokolade wahrscheinlich auch selber hätte herstellen können...). Währenddessen die restlichen Zutaten verrühren (im Original waren 200 g Zucker drin, mir wars aber auch mit 150 g süß genug; fast sogar ein bisschen zu viel). Dann die geschmolzene (!) Schokoladen-Butter-Mischung dazukippen, miteinander verrühren und den Teig in eine 26 cm Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 50 Minuten backen.
Nach gefühlten Ewigkeiten, die tatsächlich etwa 30 Minuten waren, hatte ich auch die Rittersport überzeugt, sich mal schmelzen zu lassen... Die Butter und die normale Schokolade (ich hatte tatsächlich keine zwei Tafeln Zartbitter mehr!!!) hatten sich im Nu verflüssigt, nur diese blöde Rittersport hat elendig lang rumgezickt und ich hatte schon die Befürchtung, dass mir die restliche Schokolade irgendwann verdampft oder sonstwie ihren Aggregatzustand ändert... Das war ein unglaublicher Krampf!
Der Krampf hat sich aber gelohnt, denn dieses leckere Schokostück kam dann aus meinem Ofen raus! Zugegeben - nicht gerade eine Beautyqueen, aber es kommt ja auch auf die inneren Werte an! Wer mag, kann da natürlich mit Glasur oder Kuvertüre noch was für die Optik tun, aber dank des fabulösen Geschmacks ist das eigentlich gar nicht nötig.
Innen drin ist der Kuchen nämlich noch wunderbar sabschig, saftig und weich... Schokoladig lecker, mit einem eindeutigen Mandeleinschlag, zergeht auf der Zunge und wäre mit selbstgemachter Schlagsahne sicherlich noch einen Hauch göttlicher (und kalorienbezogen tödlicher)! Meine Nachbarin und ihr Mann fanden den Kuchen auch bombastisch lecker, vielleicht noch einen Hauch zu süß, aber auf jeden Fall die kleine Schokoladensünde wert. Diesmal hab ich auch nichts mit auf die Arbeit genommen (undankbares Pack!), sondern ein Viertel in mein Gefrierfach gelegt - so für schlechte Zeiten *hust*. Superleckerer Kuchen, geht mit normaler Schokolade auch wirklich sehr schnell und ist einen Versuch auf jeden Fall wert!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

alessandro 180

180 - was für ein blöder Name. Ich hab ein bisschen vor mich hingegooglet, aber einfach keinen ordentlichen Namen oder auch eine Angabe zu einer LE oder sonstigem gefunden... Also bleibt der Lack einfach bei 180. Der erste Swatch war ja nicht so vielversprechend - aber das habe ich wohl auch mir zuzuschreiben. Denn schon in der Flasche zeigt der Lack, dass er doch was drauf hat und unter Umständen ein kleines Schmuckstück sein könnte:
Ich machte mich also ans Lackieren, das sich ein bisschen schwierig gestaltete, da die Flakes (sind das Opalsplitter?) den eigentlich sehr dünnflüssigen Lack andicken und sich eben nicht gleichmäßig verteilen. Die erste Schicht war also ganz bäh - die standardmäßig dünnen Lenaschichten saugen dem Lack einfach jegliches Leben aus. Ich war also schlau und lackierte die zweite Schicht großzügiger und ein bisschen dicker und voilá! Der Lack deckt! Während man in der ersten Schicht noch deutlich den dunkellilanen Aubergineton erkennt, ist die zweite Schicht einfach nur noch schwarz. Trockenzeit war okay, ich habe meinen Top Sealer benutzt, um die unebene Oberfläche noch ein bisschen zu glätten - aber allzuviel hat das nicht geholfen.
Mit Blitz schauts einfach nur so aus, als ob da rote Flakes in schwarzem Lack schwimmen würden. Aber ich weiß es doch eigentlich besser! Ich vermute mal, dass die Grundfarbe des Lackes einfach zu dunkel ist und sich dadurch die Flakes vorwiegend rot färben - eigentlich schade. Insgesamt ist die Farbe aber natürlich trotzdem sehr schön - aber wenn man die Flasche changieren hat sehen, wünscht man sich doch genau diesen Effekt auf den Nägeln?
Auch im Tageslicht kommt der schöne changierende Effekt kaum raus - in der Flasche schon, auf den Nägeln so gut wie gar nicht. Im richtigen Licht scheinen die Flakes aber deutlich gelber und man kriegt den Hauch einer Idee, wie schön der Lack sein könnte.
Ich stand also am Fenster und drehte und schob und versuchte irgendwie, den Effekt auf die Nägel zu kriegen - nada. In der Flasche hauts aber hin... Beim Ablackieren (unglaublich ätzend - ich hatte überall auf den Nägeln und Händen gelbe kleine Flakes hängen... Nervig hoch 3!) kam mir dann aber die Erkenntnis: Wahrscheinlich muss man einfach die oberste Lackschicht entfernen, damit die Flakes in allen Farben schimmern können. Wenn ich den Lack das nächste mal trage, probier ich das auf jeden Fall - aber es wäre wohl einfacher, einfach den essence Dance Topcoat drüberzupinseln.

Die Haltbarkeit war übrigens gut - drei Tage ohne irgendwelche Probleme oder Tipwear. Insgesamt also ein Lack mit Potenzial, das er allerdings leider nicht ausschöpft.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Eine Runde Backformen...

... sind das heutige Highlight meines Tages (traurig, aber wahr). Vor einiger Zeit habe ich einige Kaiser-Backformen für mich und meine Mutter bestellt und heute konnte ich von meiner Nachbarin das Packet in Empfang nehmen. Definitiv das Highlight meines heutigen Tages - aber was will man auch von einem Tag erwarten, den man auf der Arbeit verbracht hat und dabei festgestellt hat, dass man einfach nur unglaublich dämlich ist, sich so den Arsch für den Laden aufzureißen...
Eine kleine Quicheform für mich, damit ich auch mal kleinere Tartes und Quiches backen kann - so als Single will man ja nicht unbedingt ne ganze Woche an einem Kuchen knabbern und auch nicht an einer Quiche naschen... Dann noch eine quadratische Form für Brownies und eine kleine, runde Springform. Da es auf der Arbeit kaum noch jemand zu schätzen weiß, wenn ich ein paar Leckereien mitbringe, behalte ich sie jetzt eben für mich und dafür reichen auch kleinere Förmchen.

Wenn ich nicht gerade eine echt blöde, zukunftsträchtige Information wegen meiner Arbeit bekommen hätte, würde ich mich gleich ans Backen machen... Aber ich krieg grad nicht so wirklich was runter, also blase ich erstmal ne Runde Trübsal und freue mich hoffentlich morgen weiter an den Backformen - denn eigentlich habe ich sie sehnlichst erwartet!

Montag, 24. Oktober 2011

Die thüringische Lederhose

Was tut die Lena, wenn sie total platt von der Arbeit nach Hause kommt, den ganzen Tag nur zwei Joghurts gegessen hat, sich die Seele aus dem Leib husten durfte und sich nur über ihre Kolleginnen geärgert hat? Richtig, irgendwo im Bilderordner rumwühlen und nach einem seichten Foto suchen, das sich in einem kurzweiligen Posting noch fix am Abend verschriftbildlichen lässt. Neben ein paar niedlichen Fotos von der Katze meiner Eltern (was bin ich neidisch, wie sich das Tierchen da in seinem Kuschelturm wälzt!) ist mir tatsächlich noch folgendes Foto untergekommen:

Ich glaube, das war auf der "Heim"fahrt nach Hamburg (witzigerweise fahre ich von Zuhause nach Zuhause - von mir in Hamburg zu meinen Eltern) und ich habe todesmutig meine Kamera in "voller" Fahrt auf der Autobahn benutzt! Gut erkennbar gurke ich da auf der rechten Spur hinter einem etwas in die Jahre gekommenen VW-Bus her, also kanns nicht so die Flitzpiepengeschwindigkeit gewesen sein... Aber diese Ausfahrt bzw. ihr Gegenstück in die andere Richtung auf der A9 bringen mich jedes Mal wieder zum Schmunzeln.

Und so auch gerade beim Durchklicken durch die Bilder - wer bitte, möchte denn freiwillig in Lederhose wohnen? Noch dazu, da dieses Kaff mit sagenhaften 276 Einwohnern nicht, wie man es vom Namen her vermuten könnte, in Bayern liegt, sondern in Thüringen... Wäre es irgendein bayrisches Kuhdorf gewesen, hätte ich das ja noch verstanden - die Lederhose als traditionelle Tracht in Teilen Bayerns wurde aus ominösen Gründen dann zum Namensgeber für ein Dörfchen... Aber Thüringen? Auch wenn das irgendeinem Namen entspringt, die Lederhose gehört für mich nicht nach Thüringen!

Bei der nächsten Fahrt sollte ich mal wieder nach witzigen Ausfahrten oder ähnlichem Ausschau halten - nach Dong und der Lederhose gibts bestimmt noch die eine oder andere amüsante Bezeichnung, die auf Deutschlands Straßen entdeckt werden will! (Wobei Renthendorf allein von der Aussprache her ja auch eine gewisse Attraktivität hat...)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Nyx Girls Nail Polish 138 "Boho"

Wie versprochen kommt hier die Mani zu Boho, den ich letztens bei Douglas gekauft habe. Ich bin mir immernoch nicht so ganz sicher, wie die Farbe nun genau zu bezeichnen ist, je nach Licht ists mal ein bisschen grüner, mal doch eher bläulich... Der Silbereinschlag ist aber immer eindeutig erkennbar und der Lack gefällt mir! Um eine ordentliche Deckkraft zu erhalten, brauchte ich drei Schichten. Bei zweien schienen die Nagelspitzen noch durch, da die Trockenzeit allerdings sehr kurz ist, ging das Lackieren problemlos.
Trotz des metallischen Schimmers sind kaum Streifen sichtbar - großes Plus aus meiner Sicht! An der einen oder anderen Stelle sieht man vielleicht ein bisschen was, aber das kenne ich von anderen ähnlichen Lacken deutlich schlimmer. Hier würde ich den Lack eher als mint beschreiben, mit nur einem ganz kleinen Hauch Blau.
Im Sonnenschein finde ich den Grünstich ein wenig vorherrschend und würde es eher als Minzgrün mit einem ordentlichen Blaueinschlag bezeichnen - aber im Prinzip ist das ja egal, Hauptsache schön! Irgendwie hat mich diese Farbe total begeistert und ich war wirklich hin und weg... Der Schimmer ist einfach toll und es ist trotz der Blau-Grün-Anteile immernoch ein Lack, der sich im Alltag gut tragen lässt und nicht übermäßig auffällig ist.
Zuletzt noch ein Bild, das definitiv eher grün aussieht und die 3D-Sticker zeigt, die ich noch zur Verzierung genommen habe. Auch wenn ich Rosa nicht leiden kann - die Blümchen gabs nur in der Farbe und ich finde sie auch ganz süß. Vor allem passen sie unglaublich gut zu Boho (und sind qualitativ auch wirklich ne Bombe, da sieht man den Stickerrand kaum) und haben ein bisschen Frühling auf meine Nägel gebracht!

Die Haltbarkeit war mit Top Sealer okay, ich hatte nach drei Tagen etwas Tipwear und an einer Stelle eine kleine abgeplatzte Ecke, ansonsten nichts zu beanstanden. Das Ablackieren war auch völlig unproblematisch, wobei witzigerweise mal wieder die silbernen Partikelchen als letzte auf den Fingern waren. Für 4,95 € habe ich bei Douglas definitiv einen ordentlichen und wunderschönen Lack erstanden!

Samstag, 22. Oktober 2011

Wenn die Lena sich die Finger anmalt...

Liebe Kiki, ich hoffe, ich kann dir mit dem folgenden Posting ein bisschen helfen, auch wenn es (aus meiner Sicht) kein richtiges Tutorial ist. Das ist vielmehr einfach meine Art und Weise, mir die Pfötchen zu lackieren - hier und da ist sie sogar gut überlegt und logisch nachvollziehbar, aber im Endeffekt gibt es wahrscheinlich auch zig andere Wege, es "richtig" bzw. zufriedenstellend zu machen. Es folgt eine wall of text - wer kein Interesse hat, kann also hier abschalten.

Nach dem ersten Gedanken "Ach klar, beim Lackieren knipsen ist doch kein Thema!" kam sehr schnell die Frage "Ehem... Moment... Mit der einen Hand die andere anmalen - und womit fotografieren?". Ohne Stativ ist das Problem vielleicht gut erkennbar, aber selbst ist die Frau! Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, habe ich mir also mit Pappe, Panzertape und einer Schere eine kleine Box gebastelt, in die ich oben meine Kamera einlegen kann und die dann mit Selbstauslöser meine grandiosen Lackierkompetenzen festhält - deswegen auch der farbenfrohe Papphintergrund.

Die Fotos sind von der ersten Schicht Farblack, da man bei einem durchsichtigen Basecoat einfach gar nichts sieht und die weiteren Schichten dann auch eher schwer voneinander zu unterscheiden sind. Ich verwende immer einen Basecoat, erstens schützt der vor Verfärbungen und zweitens gleichen sich so auch kleinere Unebenheiten im Nagel aus. Wichtig ist auf jeden Fall, den Unterlack gut trocknen zu lassen, sonst zieht sich die Trockenzeit des Farblackes ewig hin.
Wie erkennt man, ob eine Lackschicht trocken ist? Da gibts mehrere Methoden: ich fahre, wenn ich unsicher bin, ganz vorsichtig mit einem anderen Finger über den Lack - klebts, ist rutschig oder stockt man, noch trocknen lassen. Draufdrücken geht natürlich auch - hinterlässt aber unter Umständen unschöne Spuren, die dann auch mit Farblack drüber noch zu erkennen sein können. Alternativ kann man auch die Lippen oder Zungenspitze hernehmen: An der Lippe gehts auch um die Klebrigkeit, mit der Zungenspitze eher der "Geschmack" - ein trockener Lack schmeckt nicht, bei einem noch feuchten kriegt man schnell einen chemischen Hauch mit und auch ein bisschen um die Konsistenz, die man mit der Zunge erspüren kann. Um die Sache zu beschleunigen kann man natürlich DryDrops oder Trockenspray zur Hilfe nehmen - allerdings sind die auch alle unterschiedlich gut oder schnell. Bei den essence-DryDrops auf jeden Fall die ölige Schicht dann abwaschen, bevor man weiterlackiert! (Andere Trockenhelfer habe ich nicht und kann nichts dazu sagen.)

Vor dem Auftrag des Farblacks checke ich erstmal das Pinselchen und die Konsistenz des Lackes: langer oder kurzer Pinsel, breit oder schmal? Dünnflüssiger Lack oder doch eher zähflüssig? Das hat entsprechende Auswirkungen auf die Menge an Lack, die ich mit dem Pinsel auf den Nagel befördere: Flüssige, dünne Lacke brauchen weniger Lack, eher zähe ein bisschen mehr, damit man gleichmäßig lackiert. Beim Pinselchen ist das Geschmackssache, aber je nachdem, wie gut er auffächert, braucht man eben weniger Züge pro Nagel. Ich ziehe den Pinsel immer auf einer Seite an der Flasche ab und habe somit nur an einem Ende Lack:
Je nachdem, mit welcher Hand ich lackiere, ziehe ich entweder am rechten Rand des Fläschchens ab (linke Hand) oder am linken Rand (rechte Hand). Dann muss ich den Pinsel nämlich nicht noch einmal umdrehen, um den Lack auf den Nagel zu bringen. Dann gehts auch schon ans Eingemachte. Auf vielen Lacken ist eine Anleitung á la "einen Tropfen auf den Nagel setzen und damit den kompletten Nagel lackieren" angegeben. Das funktioniert bei manchen Lacken - und bei anderen gar nicht. Da muss man einfach bissl rumprobieren - bei flüssigen Lacken kann man ohne Probleme nachbessern, eher zähe Konsistenzen machen es einem schwieriger, ziehen dann unschöne Fäden oder man produziert Batzer beim Drüberlackieren.
Mit etwas Lack am Pinsel geht der Spaß dann auch schon los. Wo setzt man denn den ersten Strich an? Ich mache das relativ weit hinten am Nagel, aber nicht ganz am Rand - ich habe gerne hinten ein bisschen nackten Nagel vor der Nagelhaut. Ob man links, rechts oder in der Mitte anfängt, ist Geschmackssache, ich fange mittig an. Dann einfach mit sehr wenig Druck (aber wirklich nur ganz wenig, sonst zieht man den ganzen Lack wieder ab - ich lackiere einfach sehr dünn und fühle mich damit wohler, wer dicker lackiert, braucht gar keinen Druck und muss den Pinsel nur sanft nach vorne ziehen) den Pinsel zur Nagelspitze ziehen.
Je nach Pinsel und seiner Fächerwilligkeit reichen manchmal zwei Streifen, manchmal brauchts drei oder vier. Dementsprechend verschiebt sich auch die Startposition, aber die Mitte ist eigentlich immer ein guter Ausgangspunkt. Mitte - links - rechts und fertig ist der Nagel. Wenns irgendwo daneben geht, ist das erstmal überhaupt kein Problem - das lässt sich alles im Nachhinein beheben und kann beim Lackieren einfach ignoriert werden (außer, man hat am Rand zwischen Nagel und Haut sehr viel Lack, der sich dann ein bisschen nach oben anstaut. Das sollte man zügig entfernen, ansonsten gibt es unschöne Trocken- bzw. Bruchspuren beim Entfernen.).
Das NYX-Pinselchen fächert eigentlich ganz schön auf, ich hatte aber beim Mittelfinger zu wenig Lack mitgenommen... Also nochmal ab ins Fläschchen - wenn ich nur kleine Mengen brauche, lassen die sich gut innen am Rand der Flasche abnehmen, also dort, wo die Reste vom ersten Abstreifen sind. Wichtig ist auf jeden Fall, den Pinsel nach vorne gut abzuziehen, dass die Nagelspitze auch Lack abbekommt. Ansonsten entsteht sehr schnell (also sobald der Lack trocken ist) Tipwear, weil eben nicht der komplette Nagel Farbe abbekommen hat. Schaut unschön aus und ist natürlich nicht der Sinn der Sache, aber man kriegt recht schnell raus, wie man das verhindert.
Tja, eigentlich war das schon das ganze Geheimnis... Wenn ich für mein Gefühl zu nah an die Nagelhaut lackiert habe, lässt sich das gut mit einem Q-Tip und etwas Nagellackentferner korrigieren, wenn der Lack gut getrocknet ist. Hautmalereien gehen gut beim Händewaschen oder unter der Dusche weg (auch hier wichtig, dass der Lack ordentlich durchgetrocknet ist. Das mache ich meistens am nächsten Morgen.). Einen Nagellackentfernerstift habe ich nicht, aber der macht das alles sicherlich ein wenig einfacher als ein Q-Tip.

Sooo, Kiki... Noch irgendwelche zentralen Fragen offen? Wenn ja, immer her damit...Meinen Kameraaufbau hab ich noch, kann also ansonsten auch noch ein paar Fotos schießen (wobei das Lackieren dadurch ein wenig ungewöhnlich ist - ich weiß gar nicht, ob ich auf das Kameradisplay oder von schräg unten auf meine Hand schauen soll...). Ich hab sogar ein Video gedreht, allerdings gerade gar kein Bearbeitungsprogramm und das war auch eher so ein Schnellschuss... Wie gesagt, wenn noch was gewünscht wird immer her mit den Anfragen - ich geb mir alle Mühe, auch wenn ich kein Profi vom Fach bin.

Freitag, 21. Oktober 2011

Es regnet Awards - vielen Dank!

Da ich momentan immernoch flach liege, bin ich sehr dankbar, wenn ich auf ein "angebotenes" Thema zurückgreifen kann (obwohl ich gerade mehr als genug Ideen habe, was ich noch schreiben möchte...). Diese Woche habe ich gleich zwei Awards verliehen bekommen und freu mich darüber wirklich ganz doll! Einmal gabs von maedchen und von Sarah den "Wolke 7"-Award und von maedchen zusätzlich den "Liebster Blog ♥"-Award.


Die Regeln des lauten wie folgt:

1. Verlinke die Person, von der du den Award bekommen hast. (Check, erledigt!)
2. schreibe 7 Dinge über dich. (Oha, krieg ich grad noch hin.)
3. Reiche den Award an 10 andere Blogs weiter. (Ich bin Profi im Regelnbrechen - 10 ist einfach zu viel...)
4. Benachrichtige diese Personen. (Das krieg ich hin!)

Okay, dann also 7 Dinge über mich (Mensch, das ist ja richtig Arbeit - da muss ich erstmal wieder grübeln und nicht das Gleiche erzählen wie beim letzten Mal...)

1. Ich habe ständig zumindest einen blauen Fleck irgendwo am Körper... Ich habe teilweise keine Ahnung, wo die so her kommen, aber ich bin meistens sehr bunt unterwegs. Das führt auch zu dem einen oder anderen, seltsamen Blick - geprügeltes Mädchen oder vielleicht doch Junkie? Momentan habe ich vom Blutspenden eine blaue Ellenbeuge...

2. Wenn ich viel zu tun habe, "vergesse" ich oft das Essen. Ich weiß dann zwar, dass ich was essen sollte, aber mein Bauch meldet sich auch gar nicht, dass er Hunger hat. In stressigen Zeiten kann es also gerne passieren, dass ich den ganzen Tag nichts essen - allerdings trinke ich ganz normal Wasser und Tee. Faszinierenderweise hat das auch überhaupt keine Auswirkungen, ich fühle mich nicht unfit oder ähnliches.

3. Ich kann Ärzte nicht leiden und vermeide es, zum Arzt zu gehen, soweit es geht. Bis auf die obligatorischen Besuche (Impfungen, Frauenarzt) warte ich wirklich, bis es nicht mehr geht, bevor ich zum Arzt gehe... "Bisschen" Fieber, Kopfschmerzen oder ähnliches stehe ich auch alleine durch und meistens können die Ärzte einem ja eh nicht helfen. Das ist ein Verhalten, dass ich bei meiner Familie total schrecklich finde, aber irgendwie hat sich das wohl vererbt...

4. Ich trage gerne bunte Motivsocken. Auch wenn das von meinen Kollegen oder Freunden immer mal wieder belächelt wird, habe ich gar kein Problem damit, meine rot-weißen Ringelsocken mit Snoopy drauf anzuziehen. Oder die blau-grauen mit Pluto... Oder irgendwelche mit Steinbeck-Schnecken. Klar, nicht unbedingt zum feinsten Zwirn, aber für den Alltag finde ich das völlig problemlos und einfach witzig.

5. Ich habe in meinem Bett ein Kuscheltier, das ich mir jede Nacht brav unter den Arm klemme. Ich habe sogar noch mein erstes Kuscheltier, dem ich in der Kindheit mal ein Ohr, einen Arm und ein Bein abgerissen habe - das ist jedoch im Ruhestand und schaut nur vom Fensterbrett aus zu... Das Kuscheltier wird aber nicht mitgenommen, wenn ich irgendwohin fahre, sondern wohnt einfach bei mir im Bett. Ich brauche einfach was, das ich mir unter den Arm klemmen und als Zusatzkissen missbrauchen kann - ohne Kuscheltier muss ein anderes Kissen her oder die Bettdecke.

6. Ich fahre nicht gerne Bus - lieber mit der U-Bahn oder der S-Bahn, auch wenn ich dann etwas weiter laufen muss. Ich weiß gar nicht wieso, weil ich in meiner Kindheit und Jugend ganz viel mit dem Bus gefahren bin... Aber seit ich hier in Hamburg wohne, mag ich die Bahnen einfach viel lieber und laufe auch das Stück zu meiner U-Bahnstation, obwohl ich genauso mit dem Bus fahren könnte.

7.In der letzten Zeit habe ich mich zu einer "Beschwer"-Tante entwickelt. Wenn ich mit einem Produkt nicht zufrieden bin, melde ich mich inzwischen rigoros beim Kundenservice. Früher habe ich irgendwelche Macken und kleinen Defizite eher hingenommen, inzwischen sehe ich das nicht ein, dass ich mit einem minderwertigen oder schadhaften Produkt leben soll, für das ich Geld ausgegeben habe... Wenn der Service gut ist, sage ich das aber auch immer nochmal explizit!

Hach, das war ja gar nicht so einfach... Aber macht trotzdem immer wieder Spaß, ein bisschen über sich selbst nachzudenken und Erzählenswertes zu suchen. Wie bereits erwähnt, gabs auch noch einen zweiten Award und zwar den "Liebster Blog ♥"-Award. Hach, wenn ich nicht krank wäre, würde ich wahrscheinlich in der Gegen rumhüpfen!
Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn auch weiter geben? Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst ( der Text, den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award-Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3-5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht. 


Liebe Bloggerinen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Sooo... Und jetzt muss ich diese Awards also weitergeben - ich bin faul und belasse sie einfach in dieser Konstellation und gebe beide zusammen weiter an folgende Blogs (ich würde ihn ja auch noch an weitere Blogs verteilen, aber die haben ihn schon bekommen):

Hourglass von Stundenglas, weil ich dort schon viele Inspirationen gefunden habe und mich immer über neue Posts freue
Konfessionen einer Antibeautybloggerin, ein erfrischender und kurweiliger Blog mit viel Persönlichkeit

PicturedTinsel, einfach weil Elena ganz viele tolle Lacke und immer wieder grandiose Ideen hat, wie sie sich kombinieren lassen.

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, also hoffe ich, dass mir diese Regelverletzung verziehen wird...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Maulwurfkuchen

Donnerstag ist mal wieder ein Futtertag - und heute gibt es Kuchen! Und zwar Maulwurfkuchen, allerdings ist meiner ziemlich flach geworden und so gar nicht hügelig... Aber das finde ich zum Essen auch angenehmer als so einen franzeligen, komischen Hubbel obendrauf. Bei mir und allen anderen, die ihn essen durften, ist der Kuchen gut angekommen (und das will bei meiner anspruchsvollen Familie und meinen essensverwöhnten Freunden ein hohes Lob!). Er schmeckt zemlich nussig, wer also kein Fan von Haselnüssen ist, sollte diese im Rezept einfach durch irgendwas anderes (Mandeln oder Kakaopulver oder irgendwas anderes, das schmeckt) ersetzen. Gefunden habe ich das Rezept mal wieder hier - diese Foodblogs sind aber auch immer so verführerisch!

Zutaten:

300 g Sahne
200 g Butter
250 g Zucker
100 g geriebene Schokolade
100 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
7 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 EL Kakao

Am Anfang 100 g Schokolade reiben und bei Bedarf 100 g Haselnüsse im Mixer kleinhäckseln. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann Stück für Stück die Eier hinzufügen und ordentlich vermmischen. Die geriebene Schokolade mit gemahlenen Haselnüssen, Mehl und Backpulver vermischen und mit dem Teig verrühren. Die Masse in eine Springform füllen (wir haben eine 26 cm Form genommen und das hat gut gepasst, laut Rezept soll es eine 28 cm sein).
Bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen etwa eine Stunde backen (Stäbchenprobe ftw!). Bei unserem zickigen Herd hat es etwas länger gedauert - etwa 75 Minuten, bis keine Teigreste mehr am Stäbchen zu sehen waren und die Form aus dem Ofen durfte. Auf den ersten Blick sah das schonmal ganz lecker aus (musste dann aber nochmal in den Ofen, weil er nicht durch war - aber n schönes Foto hab ich gemacht!), aber jetzt kommt ja erst das maulwurfige! Den Kuchen auskühlen lassen und dann mit einem Esslöffel vorsichtig aushöhlen, dabei einen Rand und Boden stehen lassen.
Die ausgekratzten Kuchenstückchen zerkrümeln, die Sahne steif schlagen und die Kuchenkrümel mit der Sahne und dem Kakao zu einer geschmeidigen Masse vermischen. Diese Masse dann in die Aushöhlung füllen. Bei uns ergab das dann eine plane, ebene Fläche... Einfach ein platgetretener Maulwurfshügel!
Um das Ganze aufzuhübschen haben wir dann noch ein bisschen Kakaopulver drübergestreut und das Ganze noch mit einer Puderzucker-Garnierung versehen... Und schon waren die angebrannten Stellen fast vergessen (blöder alter Ofen!). Geschmacklich hat das natürlich wenige negative Auswirkungen gehabt - nur zum Anschauen wars einfach mit diesem dunklen Rand nicht ganz so toll, wie es sein sollte...
Na, das schaut doch fein aus - hält aber nicht lang... Da die Creme drunter relativ feucht ist, saugen sich Kakaopulver und Puderzucker ein bisschen voll und mit der Zeit verschwindet diese grandiose Garnierung ein bisschen, leider. Aber ohne die cremige Füllung wäre der Kuchen auch nur halb so spannend.
Geschmacklich ist wirklich die Nuss sehr vorherrschend - aber der Kuchen (eine Eierbombe so ganz nebenbei) lässt sich bestimmt auch gut mit Mandeln, anderen Nüssen oder einfach ohne Nuss mit ein bisschen Aroma oder so backen. Das wirklich tolle ist dieser Konsistenzunterschied zwischen "trockenem" Teig und der "feuchten", cremigen Füllung (die übrigens total gesund ist mit der Schlagsahne!). Auf jeden Fall ist der Kuchen trotz eher flacher Maulwurfoptik etwas Besonderes - die lange Backzeit macht das Backen allerdings nicht so ganz "alltagstauglich", auch wenn der Rest wirklich wenig Aufwand bedeutet.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

MNY 545

Heute gibts noch schnell einen anderen Lack, irgendwie muss man ja auch ein bisschen Testen und nicht nur die Farbe der neuen Errungenschaften kommentieren (da gibts ja in den Swatches einen kleinen Einblick), Boho habe ich gerade noch auf den Fingern... Beim vorletzten Lackieren war dummerweise zu faul, um Abends das Licht anzumachen und habe mehr oder minder blind in mein Regal gegriffen und mich genau um einen Lack vergriffen... Ich landete also bei dem MNY 545 und fragte mich dann, wieso ich den Lack eigentlich gekauft habe...
Die Farbe ist... Irgendein blasses Lila mit ein wenig Rosaeinschlag und einem perlmuttartigen Finish. Da ich immer tendenziell spät am Abend lackiere, ist das nicht so einfach einzufangen bei Blitzlicht. Erstaunlicherweise war der Lack in der zweiten Schicht deckend - auf den ersten Blick hätte ich das nämlich nicht erwartet, da die Farbe relativ zart wirkt und mit dem dezenten silbernen Schimmer in der Flasche so gar nicht nach einem ernstzunehmenden Lack aussieht.
Im Sonnenlicht kommt dann der perlmuttige Glanz schon eher raus - zumindest auf dem kleinen Fingerchen kann man wenn man ganz genau hinschaut einen klitzekleinen blauen Schimmer erahnen... Auf dem Ringfinger musste ich für meine Kassierein bei Budni schnell den Dance-Topcoat swatchen, als ich vor der Arbeit dort reingeschaut habe, also nicht über die Macken und dortigen Flakes wundern.

Obwohl ich dem Lack erst sehr skeptisch gegenüber war, hat er sich doch als unkomplizierter und auch ganz netter herausgestellt. Die Farbe ist immernoch nicht so ganz meins, aber definitiv für offizielle Anlässe gut geeignet. Ich habe keinen Schimmer, obs den Lack noch gibt (Jules hat sich geopfert und rausgefunden, dass er noch erhältlich ist! Merci für die Info und sorry fürs Anfixen...) - bei mir in der Gegend gibts ja hauptsächlich Budni und da wurde MNY aus dem Sortiment genommen. Also wer auf solche Farben steht, weiß ja jetzt, wonach er Ausschau halten kann! Ich verkrieche mich erstmal wieder unter meiner Bettdecke und versuche, mich bis morgen auszukurieren...

Dienstag, 18. Oktober 2011

Getagged - Sieben kleine Fragen

Da passt man mal nicht auf und *flupps* kommt da schon ein TAG angeflogen: maedchen hat ihn mir zugeschoben und mir somit heute das Posting des Tages erleichtert. Nachdem ich mich gestern Abend anscheinend erkältet habe, schniefe ich heute nur noch vor mich hin, kann lediglich durch den Mund atmen und habe das Gefühl, mein Kopf ist inzwischen zwei Kilo schwerer... Da sind so ein paar nette Fragen doch sehr gerne gesehen!

1. Wie würdest du heißen, wenn du ein Junge geworden wärst?
Da habe ich absolut keinen Schimmer - meine Eltern wussten vor meiner Geburt (angeblich) nichtmal, wie sie mich tatsächlich nennen wollten. Mein Papa hat wohl, als er mich zum ersten Mal im Arm hielt, beschlossen, dass er jetzt meinen Namen aussucht und meine Mama war mit der Wahl einverstanden. Immerhin haben sie mich nicht Edeltraud genannt!

2. Kartoffelbrei mit oder ohne Stückchen? 
Auf jeden Fall ohne! Ich liebe Kartoffeln in sämtlichen Zubereitungsmöglichkeiten, auch als Kartoffelbrei, -püree oder Stampfkartoffeln. Aber dabei doch bitte keine Stückchen, ne
eee, das geht gar nicht!

3. Socken an oder aus beim Schlafen? 
Im Sommer klar ohne Socken, im Winter gerne auch mal mit. Ich gehöre zur Kategorie "Füße-nachts-frei-Strampler" und strecke meine Größe 37 gerne unter der Decke vor. Im Winter sind dann einfach Socken deutlich angenehmer, weil meine Füßchen dann nicht zu kalt werden und ich nicht aufwache. Allerdings gehe ich auch gerne mit Socken ins Bett und wache dann ohne auf...

4. Erdkunde oder Geschichte? 
Der geneigte Leser könnte inzwischen wissen, dass Erdkunge und ich einfach keine Freunde sind... Ich muss meistens nachschauen, wo irgendwelche Städte oder Länder liegen und ehrlich zugeben, dass ich auch kein Interesse daran habe, der Geografiefreak zu werden. Geschichte ist teilweise sehr interessant, aber auch das ist wohl nicht gerade mein Interessenschwerpunkt. In der Hinsicht muss ich also sagen: Keins von beidem!

5. Regen oder Sonne?
So ein richtig schöner, warmer Sommerregen ist schon was Tolles! Gewitter mit Blitz, Donner und saumäßig Krach ist auch ne feine Sache, wenn man drinnen sitzt und der Regen gegen die Fenster prasselt... Also würde ich fast sagen, der Regen kriegt den Zuschlag, wobei ich natürlich auch sonnige Tage unglaublich gerne hab - Dauerregen ist nämlich ziemlich ätzend.

6. Land oder Stadt?
Hm, schwierig... Ich muss sagen, dass ich Hamburg wirklich toll finde - also Tendenz Stadt. Allerdings wohne ich nicht im Zentrum, sondern in einer netten Wohngegend, die etwas außerhalb ist und durch das viele Grün schon fast ländlich. Hier ists schön ruhig, ich komme aber trotzdem an so ziemlich alles schnell ran und flott überall hin - also das Beste Stadt-Land-Gemisch! Meine Eltern leben komplett "auf dem Land" und da ist man doch teilweise sehr ab vom Schuss und hat relativ lange Fahrtzeiten überallhin...

7. Welches Produkt (Lebensmittel) liegt bei dir nicht lange rum und landet sofort in deinem Magen? 
Hmm, gar nicht so einfach, inzwischen bleibt vieles länger liegen bzw. wird nicht sofort leergemampft (ist ja manchmal bei den Mengen auch schwierig)... Ich mag total gerne Sesam-Salzstangen und Landliebe Schokpudding. Und zügig aufgefuttert wird für gewöhnlich die Champignonsuppe meiner Oma, aber so richtig sofort - ich glaube, das gibts bei mir momentan nicht.

Sooo, an wen kann ich den Tag jetzt noch weitergeben *grübel*, wer hat denn noch nicht? Wer möchte denn gerne? Ich bin grad zu platt, um durch meine Blogroll zu scrollen - also fühlt euch einfach alle getagged, wenn ihr Lust habt! Ich kuschel mich in meine Decke und schlaf erstmal ne Runde... Vielleicht ist der Kopf danach besser.

Eine kleine Swatchrunde zu später Stunde

Gar so spät, wie es jetzt geworden ist, wollte ich heute eigentlich nicht nach Hause kommen... Faszinierenderweise stand ich allerdings noch gute fünf Minuten an einem Bahnübergang, weil da ein Güterzug noch durchzuckeln wollte. Wisst ihr, wie bescheuert man sich vorkommt, wenn man um halb zwölf Uhr nachts einsam und alleine an einem Bahnübergang steht und darauf wartet, dass da mal irgendein Zug vorbeikommt? Ich hatte schon die Befürchtung, dass da kein Zug kommen würde, sondern einfach nur der Bahnübergang gesperrt war... Aber Gott sei Dank kam dann ein Zug und ich konnte nach Hause radeln.

Deswegen habe ich für euch jetzt noch fix noch ein paar Swatches der Nagellacke, die ich am Freitag gekauft hab. Die auf der linken Hand sind deutlich besser geworden, als die der rechten Hand - irgendwie ist mit Links fotografieren gar nicht so einfach. Die Lacke sind alle ohne Unterlack geswatcht und auch nicht übermäßig genau, aber einen ersten Eindruck wollte ich einfach mal in den Raum werfen.
Boho: Ich habe insgesamt drei Schichten aufgetragen, um eine halbwegs akzeptable Deckkraft zu erhalten. Die Farbe ist wirklich schön, immernoch Türkis, eine Grün-Blau-Silber-Mischung mit feinen Schimmerpartikeln. Deckkraft auch mit drei Schichten nicht optimal (aber ich lackiere ja sehr dünn), dafür trocknet der Lack sehr schnell.

Pure green: Ich würde das ja als Grasgrün beschreiben. Auch hier drei Schichten lackiert und ich hätte mir ein etwas intensiveres Grün gewünscht. Knallt schon ganz gut, deckt noch nicht perfekt, könnte aber noch ein wenig grüner sein. Ich hätte mir von dem Fläschchen etwas mehr erwartet.

Fame: Ebenfalls in drei Schichten aufgetragen. Klare Base mit lilanen (also definitiv einfarbigen) Glitzerpartikeln drin. Leider für mich nicht als Singlelack zu gebrauchen - damit da überall Lila auf den Nagel kommt, müsste man wohl zehn Schichten auftragen. Schade, aber eine Lehre, in Zukunft nur noch in Filialen zu kaufen, die Tester der Nyx-Lacke haben. Als Topper lässt sich der Lack bestimmt gut nutzen.

Gold bar: Der einzige, der mit zwei Schichten deckt. Ein metallisch schimmernder Orange-Rost-Ton, sehr schön, sehr herbstlich, begeistert mich immernoch. Ein klitzekleines bisschen streifig, aber das ist wohl dem metallischen Finish geschuldet, definitiv ein toller Herbstlack.
alessandro 180: In zwei Schichten aufgetragen, sag mir live auch recht deckend aus, allerdings sehe ich auf dem Foto noch etwas durchscheinen - also auch ein Kandidat für drei Schichten. Ein bisschen bin ich enttäuscht, denn in der Flasche hatte sich ein wahrer Regenbogen an Schimmerflakes angekündigt, auf dem Nagel ist davon nichts zu sehen. Die Farbe schaut eher auberginefarben Lila aus und die roten Flakes gehen irgendwie total unter.

ANNY 593 "Blue diamond": In zwei Schichten ist Blue diamond komplett deckend. Ein wunderschönes, intensives Blau mit helleren Schimmerpartikeln. Erinnert mich extrem an Meer und so gar nicht an Diamanten, die Farbe ist wirklich fein und begeistert mich. 

ANNY 589 "Ocean in a bottle": Braucht auf jeden Fall drei Schichten, damit das Nagelweiß nicht mehr durchscheint. Der Grauanteil im Lack kommt relativ deutlich raus, der Schimmer ist auch recht deutlich erkennbar. In der Summe nicht so schön wie der blaue Diamant und auch durch die geringere Deckkraft nicht so ganz optimal... Hier macht sich bei mir die Überlegung breit, einen blauen Cremelack als Farbbase zu nutzen, damit der Lack schön rauskommt.

ANNY 585 "Anny in the sky": Nach drei Schichten ist hier immernoch nichts in Richtung Deckkraft zu sehen. Das helle Blau schimmert schön, eignet sich für mich aber so gar nicht als eigenständiger Farblack. Da könnte ich noch locker zehn weitere Schichten aufpinseln und man würde immernoch alles sehen. Schade, ist für mich auf jeden Fall die Enttäuschung des Trios... Eignet sich nur als Topper und davon habe ich wahrlich aus einem günstigeren Preissegment genug.

Natürlich gibts von allen Lacken auch nochmal eine komplette Maniküre - allerdings dauert das bei mir einfach ein kleines bisschen, ich hab einfach nicht die Zeit, jeden Tag neu zu lackieren. Fame werde ich wahrscheinlich nur als Topper nutzen, deswegen wird es den eher nicht in pur geben. Beim Rest muss ich einfach gucken, wann ich den unterkriege - ich kann ja eher weniger mit quietschgrünen Nägeln zu nem offiziellen Termin gehen... So viel von mir, ich schmeiß mich jetzt noch fix ins Bett und schlaf ne Runde!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Maybelline mini Colorama 96 Party Blue

Das erste Mitbringsel, das seinen Weg auf meine Nägel gefunden hat, ist der Maybelline mini Colorama 96 Party Blue. Unter "Partyblau" würde ich definitiv was anderes verstehen. die Farbe ist für mich eher Babyblau - und zwar so richtig. Ein bisschen pastellig (was schon den ersten Hinweis darauf liefert, dass der Lack zickig sein könnte), ansonsten ein schönes, helles Blau. Wenn ich die Infos auf der Homepage von Maybelline richtig deute, gibt es diese Farbe nicht in unseren Theken hier in Deutschland. Wie gesagt, habe ich die drei Farben, die meine Mama mir mitgebracht hat, auch noch in keiner der Theken (auch nicht in der allergrößten) gesehen.

Entsprechend der Erwartung ist der Lack wirklich zickig - ein bisschen zäh, trocknet dafür auch relativ schnell, was das Lackieren entsprechend kompliziert macht. Die erste Schicht ist sehr sheer - sogar so sheer, dass ich beschlossen habe, die zweite Schicht dicker zu lackieren, um zumindest die Hoffnung auf eine halbwegs anständige Deckkraft zu erhalten. Nach zwei Schichten deckt der Lack auch - allerdings haben sich diverse kleine Bläschen eingeschlichen, leider... Aus der Entfernung sieht man sie natürlich nicht, lediglich wenn man genau hinschaut - aber genau das tut diejenige, die den Lack drauf hat, ja auch meistens. Fürs nächste Mal heißt das also: etwas mehr Zeit nehmen, Drydrops nutzen und drei Schichten lackieren.
Die Farbe ist bzw. bleibt ein schönes Babyblau, tendenziell eher eine Frühlings- oder Sommerfarbe, aber ich war gerade so in Stimmung dafür und hab mich auch im Herbst damit wohl gefühlt. Obendrauf kam eine Schicht des Top Sealers, um die dicke Schicht auch wirklich trocken zu kriegen. Maybelline verspricht eine Haltbarkeit von bis zu fünf Tagen und kein Splittern - und das hat der Lack bei mir auch geleistet. Auch mit Top Sealer hatte ich schon ganz andere Ergebnisse, diesen Lack habe ich sechs Tage getragen und mir erst am letzten Tag zwei Macken reingeschlagen. Vorher habe ich fröhlich im Garten gewerkelt, Bäumchen geschleppt, Haare gewaschen etc. und ich hatte nicht ein Problem.

Haltbarkeit war also top - wenn der Lack im Auftrag nicht so zickig wäre, wäre ich vollends begeistert! Ablackieren war kein Problem und ich bin schon ganz gespannt, was die anderen zwei Geschwisterchen zu bieten habe. Da die Farben nicht so hell sind, hoffe ich mal darauf, dass sie im Auftrag deutlich angenehmer sind - aber erstmal sind eure Swatchwünsche dran.

Samstag, 15. Oktober 2011

L'Oréal Perfect Clean Intensives Waschpeeling

Vor inzwischen geraumer Zeit gab es auf Facebook eine Art Minigewinnspiel von L'Oréal, bei dem man einen Cleanpod gewinnen konnte, wenn die Fruitmachine drei mal das gleiche Symbol angezeigt hat (oder irgendwie sowas). Da ich bei sowas ja immer fleißig mitmache, habe ich tatsächlich auch gewonnen und vor etwa drei Wochen dann überraschend meinen Cleanpod aus dem Briefkasten gezogen (ich hatte nämlich schon ganz vergessen, dass da etwas mit der Post kommen sollte).
Ausgesucht hatte ich mir die Variante für alle Hauttypen, ein intensives Waschpeeling, das ich inzwischen nahezu jeden Morgen verwende. Die orangene Farbe der Verpackung lässt schon darauf schließen, dass das Dufterlebnis auch aus dieser Richtung kommen dürfte und es riecht tatsächlich nach Pfirsich - ein Blick auf die Zutaten zeigt, dass Aprikosensamenpulver drin ist, haut also gut hin! Das Coolste an dem Teil ist aber der tatsächliche Cleanpod, dieses kleine Gummischwämmchendings, das man zum Auftrag des durchsichtigen (!) Waschpeelings nutzen soll.
Mir langt ein etwa erbsen- bis haselnussgroßer Tropfen auf den Cleanpod, je nachdem, wieviel da gerade rauskommen möchte. Das durchsichtige Gel ist relativ flüssig und enhält kleine braune Peelingkörnchen, die ich aber erst wirklich spüre, wenn ich mir das Zeug wieder aus dem Gesicht wasche. Beim Einmassieren ins Gesicht (hatte ich schon erwähnt, dass ich anscheinend total gern mit Pinseln und anderem Zeug in meinem Gesicht rumfahre?) schäumt das Peeling ganz leicht und verteilt sich wirklich angenehm und gut. Der Duft ist total mein Fall und ich nehm den Cleanpod morgens gerne zur Hand.

Nach dem Einschäumen wird der Spaß dann wieder abgespült - hierbei machen sich die Peelingkörnchen bemerkbar, beim Einmassieren sind sie mir gar nicht aufgefallen. Nach dem Abspülen ist meine Haut schön weich und nicht gereizt. Der Cleanpod lässt sich auch fix unter fließendem Wasser abspülen und dann wieder mit dem Saugnapf an der Wand festmachen (grandiose Erfindung!). Das Peeling ist nicht übermäßig intensiv oder aggressiv und eignet sich dadurch für mich gut zur täglichen Anwendung - wer also ein "ordentliches" kräftiges Peeling sucht, sollte nicht zu diesem Produkt greifen. Ich mags für meine tägliche Gesichtswäsche sehr gerne, allerdings ist der Preis mit 4,79€ doch ziemlich hoch (im Angebot habe ich den Cleanpod schon für 2,99€ gesehen, das wäre dann ne Überlegung wert).

Was ich aber nicht mehr missen möchte, ist dieser kleine, gumminupsige Cleanpod: Wenn das Peeling alle ist, behalte ich den auf jeden Fall und werde ihn mit den Reinigungscremes oder Gesichtswasser oder was auch immer sonst benutzen - ich mag das Gefühl, das die kleinen Gumminupsis beim Kontakt mit der Haut verursachen: Eine Minimassage, deutlich besser als mit einem Waschlappen (den ich sowieso nicht mag) oder mit dem Wattepad. Auch wenn also das Peeling jetzt nicht das allerbeste ist, der Cleanpod hat bei mir einen Stein im Brett - auch, weil er so gut an meinen Fliesen hält, schnell zur Hand und schnell wieder sauber ist. Wenn der Preis nicht so hoch wäre, wäre das definitiv ein Produkt, das ich jeden Tag zur Hand nehmen würde.

Freitag, 14. Oktober 2011

Lauter neue Lacke - ich weiß auch nicht, wo die herkommen!

In der letzten Zeit haben sich völlig überraschend und total unerwartet *hust* ein paar neue Lacke bei mir eingefunden. Ist ja nicht so, dass ich schon genug davon hätte - nein, nein, irgendeine Nuance fehlt dann halt doch immer und irgendeine Leidenschaft muss frau ja haben! Falls jemand spezifische Swatches wünscht, immer Bescheid sagen, dann fällt mir auch die Auswahl des Lackes ein wenig leichter und ich muss nicht ständig grübelnd vor meinen kleinen Showtreppen stehen und hin- und herüberlegen.

Den Anfang machen meine ersten China-Glazes, die ich mir bei Petra's Nailstore mit dem komischen Apostroph gekauft habe. Da ich ein großer Freund von keinen Versandkosten bin, habe ich gleich fünf Schätzchen eingepackt und bin somit um diesen ekligen Zusatz drumrum gekommen. Im Rahmen der damaligen Rabattaktion gabs die Lacke für 4,90€ pro Stück, momentan ist nur noch Hey doll bei Petra zu haben. Die Lacke sind alle aus der "Vintage Vixen"-Edition und neben dem grandiosen Namen finde ich die Farben auch einfach schön und mache damit auch einen weiteren Schritt in meiner "Rot-Konfrontationstherapie":
China Glaze Foxy, Emerald Fitzgerald, Goin' my way?, Riveter rouge, Hey doll
Leider war heute das Licht schon weg (wie so oft momentan...), als ich die Fotos geknipst habe, deswegen sind sie wahrscheinlich nicht 100%ig farbecht - aber Zaubern kann ich leider noch nicht. Aber ich bin schon ganz gespannt, wie sich die China Glazes so machen und freue mich drauf, die Farben zu tragen. Eigentlich hätte ich gerne noch Jitterbug gehabt, aber als ich bestellt habe, war der schon ausverkauft. Die rostigen Rottöne finde ich momentan klasse und Blaugrün ist sowieso total mein Fall!

Meine allerliebste Lieblingsmami (ja, ich habe nur eine - aber sie ist trotzdem meine liebste!) hat mir aus dem Urlaub auch noch ein paar Schmuckstücke mitgebracht. Die Bitte war "nichts, was es in Deutschland auch gibt", ihre Reaktion war "woher soll denn ich wissen, was es hier an Nagellacken gibt???". Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen, ich habe eine nette Auswahl an Lacken bekommen, die mir ein Strahlen ins Gesicht gezaubert haben - eigentlich hatte ich mit zwei, drei Lacken gerechnet...
my Secret 144 Vanilla und 150 Midnight, Maybelline mini Colorama 96 Party Blue, 120 Urban Turquoise und 52 Dark Plum
Die mini Colorama Lacke von Maybelline gibt es bei uns zwar auch, allerdings habe ich in allen Läden nur Rosa- und Rottöne gesehen, nichts was in diese bunte Richtung gehen würde. Das Hellblau habe ich schon getragen (Bilder folgen am Sonntag), den türkisenen finde ich im Fläschchen schonmal total Klasse, ist ein Lack für gute Laune und der Pflaumenton hat mich auch sofort begeistert. Die my Secret Lacke sind mir total neu und ich finde sowohl das Cremegelb spannend, als auch diese tiefe, wunderschöne Blau! Da hat meine Mama wirklich voll ins Schwarze getroffen.
Catrice 380 Forget-Me-Not! und 620 Captain Sparrow's Boat, Manhattan "M&Buffalo" 95E
Außerdem hat mir mein Mütterchen noch zwei Catrice-Lacke mitgebracht - witzigerweise diejenigen, um die ich sonst auch rumgeschlichen bin, aber bisher widerstehen konnte... Irgendwie ist das schon ein sehr seltsamer Zufall, vor allem, da meine Ma keine Ahnung hab, was ich schon alles so an Lacken hier stehen habe und man bei der Farbauswahl "alles außer rosa" auch wirklich andere Lacke hätte kaufen können (♥ Mami).

Den Manhattanlack 95E hat mir maedchen zukommen lassen - fühl dich nochmal ganz dicke geknutscht dafür!!! Auch wenn ich total platt war, als ich die Post geöffnet habe, habe ich innerlich einen ganz ganz hohen Freudensprung gemacht und mich wie blöde darüber gefreut! Das ist so ein toller, unkomplizierter und wunderschöner Nudelack, vielen, vielen lieben Dank *hüpfhüpfhüpf* (♥ maedchen)!

Dann habe ich auch noch meinen eigenen Geldbeutel ein wenig geschüttelt, um meine miese Laune, die durch die grandiosen Geschehnisse auf der Arbeit letzte Woche bedingt ist, ein wenig anzuheben. Heute war ich mit meiner Nachbarin unterwegs, um die 2,20€, die ich für die Glamour investiert habe, sinnvoll auszunutzen (die Zeitschrift an sich finde ich nämlich total öde). Tatsächlich hat meine liebe Nachbarin massenweise Sachen gefunden, während ich immer leer ausgegangen bin. Dann wanderten wir noch zu tkmaxx und ich habe mir für 8,99€ einen kleinen alessandro-Cube mit vier Lacken unter den Nagel gerissen:
alessandro grau schimmer, dunkellila, grau creme und 180
Dummerweise haben drei der vier Lacke keinen Namen oder eine Nummer - lediglich der letzte hat einen Aufkleber mit der 180. Neben unterschiedlichen Farbcubes mit 5ml (von denen die einen 8,99€ und die anderen 9,99€ gekostet haben - bei gleichem Inhalt, muss man wohl nicht verstehen) gab es noch Dreiersets (je 5ml) für 6,99€ und für ebenfalls 8,99€ ein Doppelpack (je 10 ml) mit dem Paradoxal-Dupe und ich tippe mal auf ein Particuliere-Dupe, jedenfalls ein Beige-Braun-Taupe-Creme. Falls also jemand Interesse an alessandro-Lacken zu einem günstigen Preis hat, momentan scheints bei tkmaxx da einiges zu geben. Ich habe mir jedenfalls die für mich passendste Farbkombination zusammengesucht und bin glücklich mit den Farben.

Um dann doch noch eine Chance zu haben, die Glamour Shopping-Week auszunutzen, sind wir noch bei Douglas reingeschneit. Nachdem ich zwei Teenies zusammengeschissen habe, dass sie gefälligst nicht die normalen Lacke nutzen sollten, um sich die Finger anzumalen (und die Flaschen dann wieder in den Aufsteller zurückzustellen...), habe ich ein paar kleine Goodies zum reduzierten Preis gefunden und mich aufgemacht, die 30€ voll zu machen, die für den 5€ Rabatt nötig waren:
ANNY 585 "Anny in the sky", 589 "Ocean in a bottle", 593 "Blue diamond" und Art Deco 424, 421
Für 4,95€ konnte ich das "Blue Ocean - Miami Beach"-Miniset von ANNY ergattern, die standen massenweise da rum und da ich noch keinen ANNY-Lack hatte, dachte ich, dass ich mit den kleinen Größen (6ml) für den Preis ja kaum was falsch machen konnte. Ich bin gespannt, wie die Lacke sich so verhalten, gerade der dunkle "Blue diamond" ist von der Farbe her voll mein Geschmack. Die Artdeco-Lacke gab es ebenfalls im Zweierset, sie waren bei diesem Douglas auf 4,95€ runtergesetzt und es ist die Farbkombination mit der Nummer 6. In anderen Filialen kosten die Lacke teilweise immernoch 9,95€ oder auch 7,95€. Die Preispolitik werde ich da nie verstehen... Artdeco hatte ich bisher auch noch nicht, deswegen auch hier gespannte Erwartungen, was der olivgrüne Lack und der helle Creme-Beige-Ton so bringen.
Nyx 224 "Gold bar", 126 "Pure green", 138 "Boho" und 151 "Fame"
Zu den 30€ fehlte noch so einiges und da es Flormar nur in einer Ramschkiste gab (wobei ich erwähnen muss, dass ich in einer Filiale bei meinen Eltern sogar schon einen ordentlichen Flormar-Aufsteller gesehen habe, in dem die Lacke schön ordentlich aufgereiht waren!) und ich meine zwei Favoriten (ein dunkles Grau und ein wunderschönes Blaulila) nicht gefunden habe, habe ich mich dem Nyx-Regal (4,95€) gewidmet.

Gold bar ist ein wunderschöner Rostton, allerdings der einzige Lack in der kleineren Größe (10ml), wie mir gerade auffällt. Das finde ich übrigens ein bisschen fies, dass da 12ml und 10ml gemischt stehen und das gleiche kosten (nicht, dass es wirklich was ausmachen würde, aber rein vom Prinzip her). Pure green ist ein Neongrün, ursprünglich hatte ich ein Neongelb in der Hand, aber das war mir dann doch ein bisschen zu krass. Ich bin gespannt, wann ich mich dran traue, den Lack auf meine Fingerchen zu lassen... Boho (geiler Name, oder?) ist ein türkisener Lack mit einem gewissen Silber- oder Grauanteil und winzigen Silberschimmerpartikelchen. Definitiv eine besondere Farbe! Nyx Fame ist so wies in der Flasche aussieht eine klare Base mit ganz ganz ganz vielen lilanen und pinken Schimmerpartikeln. Von weiter weg schauts aus wie ein schwarzer Lack mit Schimmer drin, mal sehen, wie der sich auf dem Nagel verhält...

Wie gesagt, falls jemand von irgendwas ein Tragebild möchte, immer her mit den Wünschen! Sei es aus diesen Lacken oder ansonsten gibts eine (relativ) aktuelle Übersicht hier. Und was habt ihr so gekauft in der letzten Zeit *hust*?