Dienstag, 31. Mai 2011

Alles grün macht der Mai

Der Mai ging irgendwie besonders schnell rum - es war auch relativ viel los. Besuch gehabt, viel Arbeit, unterwegs gewesen... Mal sehen, was ich noch zusammenkriege.

1. Wohnung: Nach dem Besuch alles halbwegs aufgeräumt, momentan türmt sich nur ein kleiner Wäscheberg in meinem Schlafzimmer - der kommt aber am Wochenende weg.

2. Bett vor Sofa: Jemand sagte mir mehrfach, dass es gar nicht gesundheitsförderlich sei, auf dem Sofa einzuschlafen und dann erst ins Bett zu gehen. Bei mir hat sich das inzwischen so eingependelt, dass ich den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen lasse und dann entweder nach einem kleinen Nickerchen oder manchmal sogar schon davor (!) mein Bettchen für die Nacht konsultiere. Also alles im grünen Bereich.

3. Bücher: Ganz ganz böse... Keine Zeit, keine Nerven. Wenn, dann Fachliteratur und das führt nicht dazu, dass der Stapel kleiner wird. Schade.

4. Malen nach Zahlen: Möp, auch hier nichts Gutes zu berichten. Leider... Das schöne Wetter ist aber auch nicht gerade förderlich, vor allem, da es in meiner Wohnung auch sehr schnell recht warm wird.

5. Puzzles: Man bestaunte meine Vorräte und das wars. Das Zeitproblem machte sich auch hier bemerkbar, dieser Monat war arbeitsam.

6. Backen und Kochen: Läuft! Alles super, ich habe viel mehr Rezepte, die ich gerne ausprobieren möchte, als Zeit... Irgendwie muss man ja auch noch bedenken, dass das Zeugs gegessen werden will. Ich schaffe es zumindest, nahezu jedes Wochenende etwas zu Backen.

7. Sport: Da hat sich ein kleines Minus eingeschlichen, das in den nächsten Tagen abgearbeitet werden will, leider. Aber ist auch kein wirkliches Wunder, wenn Besuch da ist, kann ich ja eher weniger auf dem Boden rumkrabbeln und wenn ich selber unterwegs bin, funktioniert das auch nicht. Dafür fahre ich so oft es geht mit meinem Fahrrad zur Arbeit und lasse das Auto stehen.
8. Trottel: Nichts wirklich nennenswertes zu Berichten, einige Kleinigkeiten, über die ich den Kopf geschüttelt habe, aber keine großen Patzer.

9. Weiterbildung: Hach, schwierig... Ein bisschen Blut geleckt habe ich auf jeden Fall wieder. Wenn man anfängt, sich mit Daten zu befassen und sich wieder richtig in eine Materie einarbeitet, ist es auch wirklich toll. Aber die ganzen Standards, die auf der Arbeit anstehen und mit Deadlines versehen sind, lassen einfach nicht viel Zeit für die spannenden Sachen.
10. Männer: Ach je, versteh mal einer die Männer... Der Mai hatte seine Ups and Downs und ich habe festgetellt, dass mein Köpfchen sehr viel Einfluss auf mein Bauchgefühl hat. Es waren definitiv ein paar Situationen dabei, in denen sich ein paar kleine Schmetterlinge gerührt haben - aber realistisch betrachtet macht das keinen Sinn. Da funktioniert mein Hirn sehr gut! Aber ein bisschen gute Laune hat mir diesen Monat doch jemand verschafft (und sie auch gleich wieder eingestampft...) und ich habe festgestellt, dass ich momentan sehr zufrieden mit meinem Leben bin.

Da ging er also hin, der Mai. Ich weiß gar nicht, wo sich diese 31 Tage so rumgetrieben haben, denn an mir ist vieles einfach nur vorbeigezischt. Ich hab viel nachgedacht und gegrübelt, einige interessante Feststellungen gemacht und mich mehrfach über den Menschen an sich amüsiert. Der Juni birgt noch ein bisschen Spannung, was das Zwischenmenschliche angeht und ich hoffe, endlich auf der Arbeit einen Schritt nach vorne zu machen.

Montag, 30. Mai 2011

Getagged - Über mich

Da wurstelt man so nichtsahnend vor sich hin und wird hinterrücks getagged von der Pechfee. Klasse, muss ich mir nicht selber ausdenken, was ich hier von mir gebe - sondern über lauter fiese Fragen nachdenken!

1. Wie magst du dein Spiegelei? Von einer oder beiden Seiten gebraten?
Spiegelei kann man auch von beiden Seiten braten? Ist mir noch nie untergekommen - wobei mich das glaub ich schonmal jemand gefragt hat. Also definitiv von einer Seite gebraten - am liebsten noch auf Schinken und das Eigelb in der Mitte noch flüssig!

2. Schönheit vs. Gesundheit? Was ist dir wichtiger? Und wie weit würdest du für die Schönheit gehen?
Schönheit liegt im Auge des Betrachters - da bleib ich lieber gesund (EHEC lässt grüßen!). Und gesund sein macht ja auch schöner - was ich nie tun würde, sind irgendwelche Schönheitsoperationen. Gegen Fettröllchen soll Sport ganz gut helfen und mit Falten kann ich irgendwie gut leben...

3. Was wolltest du dir schon immer mal kaufen und hast es aber noch nicht gemacht?
Örm... Lustigerweise hatte ich am Wochenende eine ähnliche Diskussion und muss feststellen, dass es glaube ich wenige Dinge gerne hätte, die ich nicht haben kann. Deswegen fällt mir hier glatt nichts ein, dass ich wirklich schon immer mal kaufen wollte...

4. Duschst du morgens oder abends?
Im Sommer eher morgens, im Winter öfters abends. Der Grund ist ganz einfach: Mit nassen Haaren kann man gut rausgehen, wenn es warm ist - wenns draußen friert ist das nicht so ganz angenehm. Wenn ich viel Zeit habe (also tendenziell am Wochenende), gerne morgens mit einem Buch in die Badewanne und gemütlich im Schaum plantschen.

5. Das schlimmste psychische Gefühl, das du je empfunden hast?
Ohnmacht oder Hilflosigkeit... In einer Situation zu stecken, an der man nichts ändern kann, obwohl man es gerne würde, ist absolut das Schlimmste, das man durchmachen muss.

6. Beschreibe dich mit 3 Worten!
Kompliziert (das hat mir in letzter Zeit jemand öfters gesagt...), ehrlich, kritisch.

7. Ein Lied, das dich zum Weinen/Nachdenken bringt oder das dich an eine Person/Situation erinnert?
Uhm, gar nicht so einfach... "Behind blue eyes" von Limp Bizkit (Määnsch, gibts da nirgendwo ein normales Video???), "Here without you" von 3 Doors Down und "Nothing else matters" von Metallica fallen mir spontan ein. Da fängt mein Hirn doch immer wieder an zu arbeiten.

8. Thema Urlaub: Wandern in den Bergen oder Baden am Strand?

Hm... Ich glaube, momentan wäre mir ein Strandurlaub lieber, einfach gemütlich irgendwo chillen, unter einem Sonnenschirm liegen und ein Buch lesen. Ich steh so gar nicht auf wandern...

9. Was hältst du von Lush?
Laden gesehen, Laden betreten, aus Laden rausgegangen, nix gekauft. *shrug* Der Preis schreckt mich und so richtig zieht mich da nichts hin.

10. Deine deutsche Lieblingsstadt?
Hmmm, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl Hamburg sagen. Auch wenn ich noch gar nicht so lange hier bin, mag ich die Stadt schon ganz schön und könnte mir auch vorstellen, hier länger zu bleiben.

11. Das erste Kosmetikprodukt, das du dir gekauft hast?

Öhm, ich vermute, es war ein Nagellack? Aber ich habe absolut keinen blassen Schimmer mehr... Irgendwann kamen dann Haar-Mascaras (jaja, sowas gabs damals und es war total in!!!) dazu.

12. Isst du Fleisch? 
Essen ist kein Problem, wobei ich auch darauf verzichten könnte und häufig kein Fleisch esse. Aber ich finde es relativ unangenehm, rohes Fleisch anzufassen - deswegen gibts eher weniger Fleisch, wenn ich selber koche. Und wenn ichs selber totmachen müsste, würde ich auch drauf verzichten...

13. Kannst du tanzen? Wenn ja was?
Ich hab in der 9. Klasse mit nem Tanzkurs angefangen und dann bis zum Abi alle Kurse durchgemacht. Also wohl so ziemlich alle Standard- und Lateintänze, die es gibt. Anfangs mochte ich Latein mehr, mit der Zeit hab ich aber auch meine Begeisterung für den einen oder anderen Standardtanz entdeckt... Von den Figuren ist allerdings nicht mehr übermäßig viel in meinem Hirn hängen geblieben, befürchte ich...

14.Natur- oder konventionelle Kosmetik?

Beides. Hab in meinem Körbchen einige naturkosmetische Produkte und versuche auch, bei Pflegeartikeln auf diverse Inhaltsstoffe zu verzichten - allerdings ist die Mehrzahl doch eher konventionell.

15. Macht dir der Gedanke Angst, dass du auf einer riesen Kugel sitzt und durch das Nichts fliegst?
In meiner Jugend hat sich mir diese Frage aufgedrängt, wobei das Szenario ein anderes war: Stell dir vor, wir wären nur ein Staubflusten in irgendeinem gigantischen Zimmer eines Monsters... Und mir persönlich macht das nichts aus, ich habe da absolut keine Tendenzen in Richtung Größenwahn.


Ich würde den Tag gerne weitergeben an Erdbeerelfe, Jules und Muhschu - wenn ihr Lust habt.

Sonntag, 29. Mai 2011

essence "I love Berlin" Buddy bear

Jules kam ja mit einem blauen Lack im Kommentar an und da dachte ich mir, dass ich bestimmt noch eine ganze Horde kleiner, blauer Nagellacke habe, die ausgeführt werden wollen. Pustekuchen! Ganze vier hatte ich noch zur Auswahl - dabei mag ich blau doch so gerne... Ich muss ernsthaft nochmal ein Wörtchen mit meiner Nagellackkiste reden und mir mal einen Überblick verschaffen, was da farblich noch so drin ist und ausprobiert werden will.

Schließlich entschied ich mich für den Übeltäter "Buddy bear", bzw. dessen Überreste, die ich in eine leere Nagellackflasche retten konnte. Der Lack an sich ist immernoch in Ordnung und lässt sich gut auftragen, allerdings haben sich in der ersten Schicht ein paar Bläschen gebildet. Die Farbe finde ich toll, es ist ein nicht allzu aufdringliches, dunkles Blau, das ich intuitiv mit Jeans verbinde (deswegen gabs da auch einen Jeansrock dazu!). Nach der zweiten Schicht sind die Bläschen deutlich zurückgegangen, die Trockenzeit war auch absolut in Ordnung - und ich habe mir keine fiesen Macken reingehauen, ich bin fast stolz auf mich!

Haltbarkeit war okay, nach zwei Tagen keine Tipwear, dafür eine abgeplatzte Stelle - aber ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass das einfach an meinen relativ weichen Nägeln liegt... Bevor mir der Nagel hops geht, gibt halt der Lack auf - besser so rum als andersrum. Ablackieren ging auch problemlos (und war leider nötig, da ich dringend für einen wichtigen Termin bravere Fingerchen brauchte), also hat sich der Lack zumindest ein bisschen rehabilitiert!

Samstag, 28. Mai 2011

Selbstgemachtes Fix für Chili

Hach, Chili con carne - yummi! Ein Gericht, an dem sich glaube ich in vieler Hinsicht die Geister scheiden. In meiner Familie war das früher immer das typische Donnerstagsessen, das es nach dem Einkaufen (weil gaaaanz früher die Läden nur Donnerstags bis 20 Uhr offen hatten!) immer zu Essen gab. Meine Mama machte das immer (und macht es immernoch) mit Hilfe eines kleinen Maggi- oder Knorr-Tütchens und recht sparsam mit lediglich Hackfleisch und Kidneybohnen. Und ich muss sagen, das schmeckt! Immernoch!

Ich hab allerdings zunehmend versucht, ohne dieses dumme Tütchenzeug zurecht zu kommen und mein Chili bisher freihand gewürzt - hat auch ganz gut funktioniert. Letztens hab ich hier jedoch ein Rezept für eine selbstgemachte Gewürzmischung gefunden und mich gleich daran probiert, die Zutaten hatte ich nämlich sowieso daheim. Und der Inhalt von Tütchenmischungen ist tendenziell eher... naja sagen wir suboptimal und nicht wirklich gerichtspezifisch (oder ist jemand der Ansicht, dass wirklich zu JEDEM Essen Zwiebelpulver gehört?).

Zutaten:

5 EL Kreuzkümmel (wobei ich beim nächsten Mal eher weniger nehmen würde)
4 EL edelsüßes Paprikapulver
4 EL scharfes Paprikapulver
4 EL feines Salz
4 EL Oregano
3 EL Cayennepfeffer
2 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL gemahlener weißer Pfeffer
2 EL Kakaopulver
1 EL gemahlener Piment
1,5 TL Zimt
1 TL gemahlene Nelken

Alles miteinander vermischen und auf 250 g Hackfleisch etwa 3 gestrichene EL des Pulvers verwenden - die Gesamtmenge soll für etwa 15 Portionen reichen.

Das Ergebnis ist total lecker, mir persönlich ist es nur etwas zu viel Kreuzkümmel. Ansonsten absolut nichts dran auszusetzen und im Vergleich zu irgendwelchen Fix-fürs weiß ich zumindest, was drin ist. Natürlich wurde gleich ein Chili gezaubert (dazu sind auch die Tomatenreste von der Suppe verwendet worden), allerdings hab ich auch "nur" Mais zu meinem Hack, den Zwiebeln, dem Tomatenpamp und den Kidneybohnen zugefügt.
Fröhliches Geblubber in meinem Chilitopf! Irgendwie schaffe ich es immer, eine kleine Sauerei in der Küche zu hinterlassen, wenn ich Chili koche... Aber die Hauptsache ist ja doch, dass es lecker ist - und ich bin bei Chili halt eher der Fan von "weniger ist mehr". Meistens spare ich mir auch den Mais, aber diesmal hatte ich einfach Lust drauf. Paprika sind tendenziell eher so gar nicht mein Fall (wobei ich im Salat durchaus mit Paprika leben kann... Also alles sehr seltsam mit der Paprika und mir), deswegen kommen die schonmal gar nicht in mein Chili. Und um dem Ganzen noch ein kleines Krönchen aufzusetzen, wurde das Chili auch noch in einen Wrap gepackt und dann erst konsumiert:

Freitag, 27. Mai 2011

Wenn sich Alltagsprodukte verändern...

Ich oute mich mal als "Billig-Wasser-Trinkerin". Vorzugsweise ohne Blubb - also ohne Sprudel. Wie es dazu kam, weiß ich eigentlich gar nicht so richtig, denn in meiner Kindheit gab es zu Hause immer nur spritziges Mineralwasser. Das wurde dann auch zum Sport mitgenommen und bei Bedarf auch mal ne 0,7l Flasche geext - da waren die Flaschen auch noch aus Glas.

Wasser ohne Sprudel fand ich damals doof - konnte ich ja schließlich auch aus der Leitung trinken... Das funktioniert allerdings nich überall bzw. es schmeckt nicht überall - allzuviel Kalk oder anderes Zeugs macht sich geschmacklich nicht so richtig gut. Als ich von zu Hause auszog, entdecke ich (allerdings mit PET-Flaschen) das große Problem von Sprudelwasser: Eine angebrochene Falsche verträgt den Transport nicht so wirklich gut (besonders auf dem Fahrrad...) und abgestandenes Sprudelwasser ist so ziemlich das ekligste Trinken, das ich kenne. Also ging ich zu stillem Wasser über und stellte fest, welche enorm große Unterschiede es zwischen Wasser und Wasser gibt (man mag es tatsächlich kaum glauben).

Nach einigem Rumgeteste landete ich dann beim guten Lidlwasser, das ohne irgendwelche komischen Beigeschmäcker frisch und nass schmeckt, also so wies soll! Natürlich konsumiert man gerade bei etwas höheren Temperaturen gerne mal etwas mehr Wasser und schleppt dementsprechend öfters mal einen neuen Sixpack nach Hause. Und dann packt man eine Flasche Wasser aus, nimmt sie in die Hand und - stockt erstmal. Moment - irgendwas fühlt sich da doch seltsam an?
Links die alte Version - rechts die neue. Mein erster Blick ging natürlich zu den Inhaltsstoffen und zur Quelle - denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass meistens gleich beides verändert wird und das Wasser geschmacklich dann auch deutlich vom vorherigen abweichen kann. Aber nein, alles gleich, nur die Form ist anders. Sehr viel angenehmer zu Halten (und ich habe kurz darüber nachgedacht, ob ich mich ärgern soll, dass ich mir kleine Hanteln gekauft habe, weil die 1,5l Flaschen so schlecht zu greifen sind) und irgendwie auch fescher und moderner... (Sofern man bei Wasserflaschen von sowas reden kann.)

Jedenfalls brauche ich gerade noch ein bisschen, bis ich mich an die neue Form gewöhnt habe - und ich hab mich wirklich gewundert, dass mich das dermaßen gestört hat im ersten Moment. Eigentlich witzig, wie sehr man sich an gewohnt Abläufe und Standards gewöhnt. Ich stutze momentan immernoch ein bisschen, wenn ich eine Flasche in die Hand nehme, aber das wird sich hoffentlich demnächst geben. Aber es tut auch gut, mal wieder darüber nachzudenken, was man denn alles so als alltäglich und gewöhnlich sieht und sich keinen Kopf drüber macht.

Donnerstag, 26. Mai 2011

essence 24h hand protection balm "roiboos tea & blackberry"

Als ich es irgendwann letzten Winter tatsächlich geschafft habe, die Handcremes zu Gesicht zu kriegen (ich bilde mir sogar ein, es war in einem gammeligen "Ihr Platz" in irgendeinem Bahnhof, als ich von einer Dienstreise nach Hause gefahren bin...), musste ich sie mir gleich holen. Ich hatte mir nämlich eingebildet, dass es durchaus schlau sein könnte, endlich mal mit Händchencremen anzufangen... Im Winter ist das ja auch durchaus keine schlechte Idee.

Dementsprechend nahm ich brav eine Tube mit auf die Arbeit und cremte mir nahezu jeden Tag die Hände ein. Dass ich noch nicht richtig routiniert creme, merk(t)e ich desöfteren, wenn ich keine fünf Minuten nach meinem fröhlichen Gecreme feststellte, dass der Liter Tee, den ich mir einverleibt hatte, gerne eine Wanderung durch den Flur machen würde... Und frisch gecremte Hände waschen ist nun nicht wirklich das Allerschlauste, oder?
Da ich grundsätzlich Brombeeren toll finde und teemäßig auf Roiboos stehe (und mir der Geruch auch sehr zusagte), fing ich also mit der lilanen Version an. Eigentlich erstaunlich, wie lange man an so 75 ml Creme vor sich hincremen kann... Schrecklich ergiebig das Zeug, aber äußerst angenehm. Den Geruch muss man halt mögen, es riecht nicht richtig brombeerig, schon gar nicht nach Tee, sondern tendenziell einfach süßlich-chemisch nach Aroma, das man entfernt mit dunklen Beeren in Verbindung kriegen kann. Also ähnlich zu allen Getränkesorten, die irgendwie mit schwarzer Johannisbeere, Aronia oder Brombeeren gepantscht werden. Der Duft hält sich auch einige Zeit an den Händen - ab und zu hab ich mich tatsächlich beim Schnuppern erwischt!

Die Pflegewirkung ist durchschnittlich - von 24 Stunden ist sie einfach schon deswegen weit entfernt, weil man sich in der Zeit definitiv die Hände waschen sollte. Sie lässt sich relativ gut verteilen und zieht auch recht schnell ein. Nicht übermäßig schnell, ein bisschen cremen ist schon angesagt, aber zumindest kann man sich dann irgendeine Pflegewirkung einbilden. Fühlt sich auch auf der Haut angenehm an, hinterlässt zwar keinen sicht- oder spürbaren Fettfilm, allerdings wäscht sich "irgendwas" ab, wenn man kurz danach Händewaschen musst *hust*. Ich würde sagen ne halbe Stunde lang merke ich tatsächlich was von der Creme, danach verfliegt das gepflegte, geschmeidige Gefühl.

Tatsächlich ist letztens kaum noch was aus meiner Tube rausgekommen - mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber hurra! Endlich leer, dachte ich. Und dann nahm ich eine Schere in die Hand, schnipselte die Tube mal auf (in den Dingern ist ja meistens noch etwas drin) und wurde damit konfrontiert:
Das ergibt zusammengedrückt in etwa anderthalb Zentimeter (!) Füllstand in der Tube... Damit kann ich noch locker nen Monat vor mich hincremen, bevor die nächste Tube dran glauben darf *arghs*. Das einzige Problem ist, dass man jetzt nicht mehr so angenehm an die Creme rankommt, sondern von oben mit dem Finger reingrabschen muss... Aber besser, als so viel Produkt rauszuwerfen, weil es nicht mehr ordentlich aus der normalen Öffnung kommt. Mal sehen, wann ich die nächste Tube in Angriff nehmen kann, im Sommer ist ja mit dem Cremen auch nicht mehr sooo zentral...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Von Bienchen und Blümchen...

Nein, das werden jetzt ganz bestimmt keine Schweinereien, sondern einfach nur ein paar Fotos, die ich noch rausgekramt habe und einfach zu schön finde. Entstanden sind sie bei meinem Osterbesuch zu Hause in unserem Garten. Meine Eltern haben da neben vielen schönen Blumen (die ich auch fotofiert habe und vielleicht demnächst noch posten werde) auch ein paar kleinwüchsige Obstbäumchen, unter anderem auch ein Apfelbäumchen, das inzwischen wohl gute zwei Meter misst.

In den letzten Jahren schwankte da der Ertrag leider sehr, mal gabs massenweise Kirschen bzw. Zwetschgen oder Äpfel und mal gabs - gar keine oder nur ne Handvoll. Keine Ahnung, was die Bäumchen da für Probleme haben (vielleicht sind das auch nur alles Mädels und sie zicken halt gerne rum?), aber letztens hat der Apfelbaum so toll geblüht, dass ich ein bisschen mit meiner Kamera rumspielen musste.
Bei so vielen Blüten müsste man ja davon ausgehen, dass da dieses Jahr tonnenweise Äpfel dran zu finden sein werden - aber irgendwie hat er letztes Jahr auch schon ordentlich geblüht und auch viele Früchte gebildet. Allerdings sind sie dann irgendwann allesamt kaputt gegangen und nur fünf Apfelchen haben es bis zur Reife und Konsumierbarkeit gebracht... Schade eigentlich, denn geschmacklich waren die richtig lecker...
Ich glaube zwar, dass alle Nachbarn, die mich da im Garten haben rumstehen sehen, mich für völlig bekloppt halten, weil ich bestimmt ne halbe Stunde lang wie wild das Bäumchen fotografiert habe, aber die Bilder haben sich meiner Meinung nach sehr gelohnt! Und ich bin wirklich erstaunt, was meine kleine Kamera tatsächlich an Detailgenauigkeit und Schärfe hinkriegt - wow! Wenn man allerdings zu lange durch das Kameraobjektiv guckt, verliert man ein wenig den Bezug zum tatsächlichen Objekt, vor allem, wenn der Zoom relativ hoch ist... Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich mich ja nicht bewegen darf, um die Blüten nicht kaputt zu machen, obwohl da noch gut zehn Zentimeter Platz waren.

Und wie ich da so rumstand und Blüten fotografierte, wurde ich von dem Gesumme der Bienchen abgelenkt... Wenn die Viecher nicht so unglaublich gestresst gewesen wären und von einer Blüte zur anderen gehopst wären, wären mir bestimmt ein paar weitere, phänomenale und bahnbrechende Bilder gelungen, die das Wissen über die Bestäubungstechniken von Bienen revolutioniert hätten *hust*...
Die Viecher sind gar nicht so leicht vor die Linse zu kriegen, aber es ist mir tatsächlich gelungen. Ich hab keine Ahnung, wie lang ich da wirklich rumstand und fasziniert die Bienen mit ihren Pollensäckchen anstarrte - schließlich hab ich schon öfters welche gesehen, aber irgendwie fand ich das besonders spannend.
Ich könnte jetzt zwar noch bestimmt zehn weitere Bilder von Bienchen und Blümchen posten, aber ich glaube, ich belasse es bei diesen *hust*... Bin schon gespannt, wie die Apfelernte dieses Jahr ausgeht, sobald sich Früchtchen sichtbar machen, werden die Bäume jedenfalls mit einem Anti-Vogel-Netz abgedeckt, denn die haben uns die letzten Jahre auch viel Obst am Baum kaputtgefressen. Man darf gespannt sein, der Herbst kommt ja auf jeden Fall - nachdem wir Weltuntergang letzte Woche ja tatsächlich verpasst haben...

Catrice 100 Wine-tastic

Oooh, was hatte ich schlechte Laune... Und bei schlechter Laune kann man bekanntlich zwei Dinge tun: entweder in der miesen Stimmung aufgehen oder sich mit irgendwas nettem ablenken. Mir war definitiv nach schlechter Laune, bzw. war mir gar nicht nach pseudo-guter Stimmung, also war wieder was Dunkles auf den Fingerchen angesagt. Nach einem Blick in die magische Kiste hatte sich auch schnell ein Kandidat empfohlen: Wine-tastic von Catrice - bilde mir ein, inzwischen auch ausgelistet? Das Fläschchen sah auf jeden Fall vielversprechend aus, dunkel mit rotem Schimmer:
Der Auftrag war ein bisschen anstrengend, da der Lack doch eher zäflüssig war. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass kaum einer der dunklen Lacke so schön flüssig und geschmeidig ist, wie die hellen... Die erste Schicht dementsprechend nicht gerade herzeigbar und fleckig, also musste eine zweite drauf. Und irgendwie war der rote Schimmer weg. Ich hab geguckt, geguckt, Licht angemacht, Fingerchen gedreht und gewendet - schwierig, schwierig, mit viel Liebe konnte man ab und zu mal ein Schimmerchen erkennen. Ansonsten: schwarz. Hrmpft. Wenn ich ein schwarzes Schwarz gewollt hätte, hätte ich mir auch eins auf die Finger gemacht, ich wollte Schimmer! Und es gab einfach keinen... Ein einziges Foto, das die Partikelchen erahnen lässt, die man ansonsten einfach gar nicht sieht:
Wenn das mal kein Fall von einem Griff in die Schüssel ist, weiß ich auch nicht... Ich war auf jeden Fall nicht zufrieden. Weder mit der Farbe, noch mit dem Auftrag. Die Trockenzeit war halbwegs akzeptabel, dafür ging die Haltbarkeit gar nicht: Schon am ersten Tag Tipwear! Nö, das war einfach nicht der Lack, den ich wollte. Dazu kam dann natürlich noch, dass er im Ablackieren ziemlich anstrengend war und sich fröhlich auf meinen ganzen Händen verteilt hat - natürlich nur die schwarze Farbe, nicht der komische Glitter! Auch wenn ich Catrice-Lacke ansonsten sehr gerne mag, der ist eher die Kategorie "Bäh".

Dienstag, 24. Mai 2011

Klarer Tomatenfond mit Grießnockerln

Beim Rumgesurfe bin ich bei Milliways auf den klaren Tomatenfond gestoßen. Ui, ne klare, nicht-rote Suppe, die nach Tomaten schmeckt - das muss doch kompliziert sein? Weit gefehlt. Der Clue an der Sache ist einfach, dass man die Suppe durch ein Küchentuch tropfen lässt. Dadurch bleiben wohl die ganzen Trübstoffe hängen und man erhält eine schöne, helle Tomatensuppe.

Ich hab mich also daran gemacht und erstmal für mich getestet - und dann meine Familie groß beeindruckt *hust*... Einfach Tomaten kleinschneiden und pürieren - das wäre die einfachste Variante, die man schon durchs Küchentuch sieben kann... 

Zutaten:

frische Tomaten (ich hatte 1 kg, das hat für gut vier kleine Teller gereicht)
1 Zwiebel
Basilikum
Salz
Pfeffer
Zucker
Zitronensaft

Ich hab einfach noch eine Zwiebel mitpüriert und etwas Basilikum dazugeworfen, dann das Ganze aufgekocht, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abgeschmeckt und dann durch das Küchentuch tropfen lassen. Wenn man nicht drückt (so wie ichs am Ende gemacht hab, um noch den letzten Rest Flüssigkeit rauszubekommen - Schande über mein Haupt!), wird die Suppe auch noch heller. In meiner Familie ging eine fröhliche Raterei los, ob es sich denn um Zitronensuppe handle oder was das Geheimnis sein könnte... Auf Tomate ist erstmal niemand gekommen. Die Tomatenreste kann man dann übrigens sinnvoll für eine Soße wiederverwenden, bei mir sind sie im Chili gelandet.
Da ich ja für mich allein kein großes Schnickschnack brauche und mich schlecht selber beeindrucken kann, wenn ich die Suppe im Glas anrichte, hab ich mir noch ein paar Grießnockerl dazu gemacht. Das Rezept hab ich ursprünglich bei Gusto & Aroma gefunden und dann noch mit etwas Schnittlauch (bzw. beim Familienessen mit Bärlauch) gepimpt.

Zutaten:

70 g Grieß
30 g Butter
1 Ei
Schnittlauch / Bärlauch

Wasser in einem Topf für die Nockerl heiß werden lassen, die Butter in einem Töpfchen schmelzen und mit dem Ei vermischen, dann Grieß und Schnittlauch (oder kleingeschnittenen Bärlauch) zufügen und etwas stehen lassen. Am besten stellt man sich noch ein Glas heißes Wasser bereit, damit das mit dem Nockerlformen gut funktioniert. Dann mit zwei Teelöffeln Nockerln ausstechen und ins heiße Wasser plumpsen lassen. Ich hab sie einfach ein paar Minuten ziehen lassen, irgendwann schwimmen sie an der Oberfläche und sind fertig.
Insgesamt habe ich glaube ich 17 Nockerln aus dem Teig mit einem Ei gemacht, aber das hängt natürlich auch von der Größe des Eis ab. Man kann sie natürlich auch gleich in die Suppe geben, aber da manchmal etwas von den Nockerln abgeht, schwimmen dann kleine Grießklümpchen in der Suppe und das fand ich dann nicht so schön...

Aber ich habe meine Begeisterung für Grießnockerl entdeckt - besonders wenn sie noch einen leicht buttrigen Beigeschmack (von ordentlicher Butter!) haben... Ich mag auch die Kombination mit dieser Tomatensuppe sehr, "pur" wäre sie mir - als Suppe angerichtet - ein wenig zu nackig. Wenn man sie dagegen mit einem Schuss Vodka in einem Glas anrichtet, ist das natürlich ganz was anderes...

Montag, 23. Mai 2011

L'Oréal Sublime Mousse 20 Sinnliches Schwarz

Ich hab mich eigentlich "schon immer" (immer ist natürlich übertrieben) gefragt, wie ich denn mit schwarzen Haaren aussehen würde - das Dunkelblond / Hellbraun, das da auf meinem Kopf naturmäßig unterwegs ist, finde ich nämlich ziemlich langweilig. Als ich irgendwann vor 10 Jahren das erste Mal damit ankam, hat meine Mutter einen halben Herzkasper gekriegt - dunkel Haare? Nur über ihre Leiche! In ihrem Kopf war ich nämlich immernoch das kleine Goldlöckchen, das ich in meiner Kindheit mal gewesen bin.

Das Gold hat sich jedoch mit der Zeit ziemlich verabschiedet und die Locken sind nicht mehr so krass wie früher. Naturlocken hab ich immernoch, allerdings werden die bei längeren Haaren eher zu Wellen, deswegen mag ich meine Haare auch lieber kürzer. Inzwischen habe ich natürlich schon das eine oder andere Tön- / Färbeexperiment hinter mich gebracht und war früher tatsächlich mal bei blond, dann aber eher bei rötlich und braun angelangt. Und jetzt sollte es also schwarz werden! Die Aktion war eigentlich ein halber Kurzschluss, denn bei Fashionfee wurde ich auf eine Aktion von Allesanna.de (momentan kein funktionierender Link?) aufmerksam, die kostenlos L'Oréal Sublime Mousse verschickten. Also *bing* Knöpfchen gedrückt, schwarz als Farbe ausgewählt und dann gewartet.
Erstaunlich schnell kam mein Päckchen, aber ich wartete vorsichtshalber noch Ostern ab, um Mütterchens Herz zu schonen. Dann wurde fröhlich die Anweisung gelesen (und der Teil mit dem 48-Stunden-Verträglichkeitstest geflissentlich ignoriert), begeistert festgestellt, dass der Aufwand sich in Grenzen hält und dann auch schon losgelegt. So ganz getraut habe ich der Anweisung "nur zwei Mal auf den Kopf stellen, nicht schütteln" zwar nicht, aber ich hab mich brav dran gehalten. Der Schaum, der dann aus dem ... Fläschchen? kam, war zu Beginn nicht so wirklich dunkel, sondern hat eher wie Milchkaffee ausgeschaut, aber gut, Lena patscht sich das in die nach Anweisung trockenen Haare:
Mit zunehmenden Pumpstößen wurde es auch dunkler und ich massierte fröhlich auf meinem Kopf herum (übrigens sind die mitgelieferten Handschuhe sehr angenehm!). Ich hatte locker noch die Hälfte des Produkts über, als absolut alles auf meinem Kopf mit Farbe vollgekleistert war, also hab ich dann mal brav aufgehört und auf die Uhr geschaut. Guddi, 30 Minuten gespannt gewartet. Dann eine gefühlte Ewigkeit meine Haare ausgespült - es dauert und dauerte und dauerte, bis es endlich klar von meinem Kopf rann und nicht mehr brühig-dunkel... Dann noch den beiliegenden Conditioner benutzt, der übrigens wirklich akzeptabel riecht und für mehrere Anwendungen reicht (bei mir warens knapp 4) und gewartet, bis es trocknet. Voilá:
Na, wenn das mal nicht schwarz ist! Und zwar so richtig schwarz, sogar mit einem kleinen Blaustich. Huiuiui, erstmal sah das ziemlich ungewohnt aus, aber ich fands irgendwie ganz nett. Lustigerweise ist es nicht mal allen Leuten aufgefallen (kann sich das jemand vorstellen? Von hell auf schwarz und manche Leute merken das nicht... Da weiß ich doch gleich, wem ich so komplett am Allerwertesten vorbeigehe... Banausen.), ansonsten erntete ich allerdings viele Komplimente.

Aber ich war ja nicht ganz vorurteilsfrei, denn Jabelchen hatte schon von eher mäßigen Ergebnissen berichtet. Also behielt ich meine Haare brav im Auge und vergewisserte mich immer akribisch, was denn die Farbe tat. Und sie tat so einiges - leider. Nach dem ersten Haarewaschen war noch alles ok, beim zweiten Mal hatte ich schon den Verdacht, dass der Blaustich sich verabschiedet hatte und an manchen Stellen mein heller Unterton ein bisschen durchscheint. Nach gut einer Woche war das Schwarz immernoch dunkel, aber kein Schwarz mehr und nach zwei Wochen sah es dann so aus:
Ja, da ist noch Farbe dran... Und sie schaut auch noch okay aus. Aber bei aller Liebe - schwarz ist das ganz bestimmt nicht. Ehrlich gesagt, bin ich ziemlich enttäuscht vom Produkt, das eigentlich um die 7€ kostet. Wenn ich für zwei Wochen Farbe in die Haare haben will, kann ich mir auch eine Billigcoloration holen, die genau diesen Zeitrahmen verspricht und nicht ein teures Produkt, das angeblich "langanhaltend" ist. Für manche mögen zwei Wochen ja lang sein, für mich trifft das definitiv nicht zu - und eigentlich hätte ich in meiner Naivität gedacht, dass es gerade bei helleren Haaren kein Problem darstellen sollte, sie schwarz zu kriegen...

Sonntag, 22. Mai 2011

p2 color victim nailpolish 207 stormy

Dieser Lack wurde so unglaublich hoch gelobt, dass ich ihn irgendwann tatsächlich aus einer Ramschkiste mitnahm. Die Farbe hat mich vorher eigentlich nicht wirklich angemacht und ich bin grundsätzlich an ihm vorbeigegangen (im Nachhinein weiß ich, dass ich das auch einfach weiter hätte tun sollen...), aber das ist wohl der klassische Fall von "Anfix-Opfer". Bei dem Preis kann man das aber auch verschmerzen.

Lack aufgeschraubt und dann in eine pappige Masse geblickt, die mich so gar nicht begeistert hat. Damit hätte ich mir zwar dicke Lackpunkte auf die Finger machen können, aber sonst wohl nicht viel... Gut, mein Freund der Nagellackverdünner kam zum Einsatz! Ein paar Tröpfchen, rollen, schütteln, warten - Pustekuchen. Na gut, dann eben ein paar Tröpfchen mehr (gefühlt war irgendwann der halbe Verdünner im Farblack...) - mhm, ein wenig besser, aber noch nicht optimal. Egal, fürn Test würde es ja wohl reichen! Wagemutig pinselte ich mir also die immernoch zähflüssige Farbe auf meine Finger. Immerhin trocknete sie nicht übermäßig schnell, sodass ich noch ordentlich nachbessern konnte.

Das mit dem nicht-trocknen zog sich allerdings auch später weiter - da wurde und wurde einfach nichts fest. Also bin ich mit einer Schicht ins Bett gegangen (und ich frage mich bis heute, wie ich es geschafft habe, zu schlafen!) und bin morgens brav auf dem Bauch liegend mit ausgestreckten Händen aufgewacht - genauso wie ich eingeschlafen war. Und normalerweise bewege ich mich nachts recht viel! Ein Blick auf die Finger - naja... Optimierbar, aber nicht das schreckliche Ergebnis, das ich befürchtet hatte:
Die eine Schicht war sogar deckend (da sie so unglaublich dick war, war das aber eigentlich kein Wunder) und ich hatte keine Zeit mehr für nen Topcoat, also bliebs dabei. Und es blieb und blieb und blieb! Nach drei Tagen absolut nichts (außer dem netten Muster, das dann doch irgendwie der Bettdecke oder so geschuldet war) zu sehen, keine Tipwear, kein Absplittern, kein stumpf werden. Hoppala. Hätte ich nach dem Start nicht erwartet. Die Farbe ist ja an und für sich auch ganz nett, allerdings kann ich den Hype um den Lack immernoch nicht nachvollziehen...

Zimtmuffins

Heute morgen wurde ich wach (zu einer unsäglichen Uhrzeit, aber so langsam habe ich mich daran gewöhnt, dass mein Körper einfach nicht mehr ausschlafen will) und hatte tierische Lust auf etwas zimtiges... Am liebsten wären mir Franzbrötchen gewesen, aber dafür hätte ich ja aus dem Haus gehen müssen - und dazu hatte ich dann doch eher weniger Lust.

Also ab in die Küche und irgendwas Wildes zusammengemischt, das sich am Schluss als bombastisch leckere Zimtmuffins herausgestellt hat. Warm sind sie einfach ein Traum und ich habe mir fast die Schnute verbrannt, weil ich nicht warten wollte. Das Rezept ist aus allen möglichen Muffinrezepten zusammengewurstelt und auf eine für mich optimale Konsistenz optimiert, deswegen hab ich keinen Plan, wo es jetzt am ehesten herkommt. Jedenfalls sah so das Ergebnis aus:
Die Menge reichte genau für ein Muffinblech mit 12 Vertiefungen, wobei ich bestimmt einen weiteren Muffin hätte machen können, wenn ich die Förmchen nicht so voll gemacht hätte. Die Muffins sind ein bisschen aufgegangen und haben... naja, sagen wir einfach, etwas besondere Auswüchse angenommen *hust*.

Zutaten:

125 g Butter
185 g Zucker
300 g Mehl
325 g Buttermilch
15 g Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Ei

Butter mit 100 g Zucker und dem Ei ordentlich verrühren, in einer weiteren Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zimt, Vanillezucker und restlichen Zucker) vermischen. Die Buttermilch zur Buttermasse schütten und die trockenen Zutaten zufügen und verrühren. Ca. 30 Minuten backen und genießen!
Der große Vorteil an diesem Rezept ist, dass es unglaublich schnell geht. Ich glaube ich stand keine 15 Minuten in der Küche zum Teig herstellen, also optimal für ein gemütliches Sonntagsfrühstück. Natürlich lässt sich das Rezept beliebig abwandeln - mit Zimt ists richtig lecker und durch die Buttermilch auch sehr fluffig (nichts ist schlimmer, als so hyperkompakte Muffins). Normalerweise hab ich nicht wirklich Buttermilch im Haus, aber vielleicht wird sich das in künftig für weitere Muffins ändern! Und ich schmeiß mich jetzt erstmal in die Badewanne, bevor ich mich wieder an die Arbeit machen muss...

Samstag, 21. Mai 2011

Hüggli-Invasion auf Lenas Sofa

Glücklicherweise gibt es hier in Hamburg einen Tchibo Prozenteladen. Unglücklicherweise liegt der weder auf meinem Weg zur Arbeit noch in der Nähe meiner Wohnung. Allerdings habe ich ab und zu in der Nähe zu tun, und etwas seltener habe ich auch noch Zeit, dort mal vorbeizuschauen. Ich kaufe eigentlich ganz gerne bei Tchibo ein, die Qualität ist bei vielen Dingen sehr akzeptabel (aber nicht bei allen).

Vor inzwischen einigen Jahren brachte mir meine Mutter ein Kissen mit, ein grünes "hüggli". Die Füllung dieser als "Relaxkissen" bezeichneten Dinger ist aus kleinen Mikrokügelchen, die sie sehr weich und angenehm flexibel machen. Ich habe mich sofort in mein neues Kissen verliebt und hatte es von da an auch immer in meinem Bettchen liegen. Nach einigen Jahren (ich glaube es waren tatsächlich um die 6) hat wohl die Hülle aufgegeben und die Füllung bahnte sich an einigen Stellen den Weg nach draußen... Das brachte mir übrigens nette Kommentare auf der Arbeit ein: "Bist du untern nem weißen Baum durchgegangen?" - "Nein, wieso?" - "Du hast da lauter kleine weiße Dinger in den Haaren..." Und Mikrokügelchen sind gar nicht sooo einfach aus den Haaren zu entfernen *hust*...

Irgendwann schaffte ich mir ein zweites Hüggli an, ein Nackenhörnchen. Und mein grünes kaputtes wurde durch ein rotes ersetzt, das inzwischen brav in meinem Bett schläft. Ich habe mich auch an vermeidlichen Doppelgängern probiert und muss sagen, an die Hügglis kommt einfach keiner ran! Das Nackenkissen gehört schon zum Standard auf dem Sofa und ist einer der ersten Handgriffe, wenn ich mich hinsetze (was mir auch schon einige Kommentare eingebracht hat...). Außerdem eignet es sich unglaublich gut zum Autofahren!

Umso mehr freute ich mich, als mich bei meinem Tchibo-Prozente-Besuch nicht nur massenweise Klamotten (eine Vielzahl allerdings in sehr abstrusen Größen) anlachte, sondern auch weitere Vertreter der Hügglifamilie:
Das rote Nackenhörnchen (vorsichtshalber mal als Ersatz für mein blaues) war auf 6€ runtergesetzt, von irgendwas um die 10-12€ glaube ich. Und das Marienkäferchen gabs für 3€, das hatte vorher 9,99€ gekostet. Den Marienkäfer hab ich einfach nur mitgenommen, weil er knuffig ist und echt günstig war. Von der Größe her taugts nicht so richtig als Schlafkissen, sondern wird eher zur Deko verwendet - niedlich isses ja wirklich - oder irgendwo mal unter den Arm geklemmt. An und für sich sind diese Kissen ja auch zu Originalpreisen nicht extrem teuer, aber wirkliche brauchen tu ich die halt nicht, ich hab ja schon zwei; deswegen wurden sie erst jetzt eingepackt.

Ich glaube, die "normalen" Kissen gabs letztens in lila und grün und in gestreift bei irgendeiner Yoga-Relax-sonstwas-Aktion, aber da war mir der Preis einfach nur zum "Haben" etwas zu happig... Jaja, ich kann auch ab und an logisch darüber nachdenken, was ich wirklich brauche und was nicht! Allerdings hab ich auch schon festgestellt, dass ich eigentlich nie genug Hügglis haben kann, denn jeder Besuch, der bei mir vorbeikommt, droht damit, einfach eins mitzunehmen, weil die doch sooo bequem sind... Ja ach ne, ihr Helden, was meint ihr, wieso ich mir die gekauft habe?! Der Zuwachs hat es sich jedenfalls schon auf dem Sofa bequem gemacht und gerade das Käferchen bringt mich doch zum Schmunzeln.

Freitag, 20. Mai 2011

Auf 11cm-Hacken schaut die Welt auf einmal ganz anders aus...

Auch wenn ich bis Montag noch dringend was fertigzumachen habe, habe ich beschlossen, mir heute eine Auszeit zu gönnen (und dafür morgen und am Sonntag zu arbeiten - noch bin ich mir nicht sicher, ob das so schlau war...). Ich habe tatsächlich mal ausgeschlafen (ansonsten bin ich auch am Wochenende spätestens um 8 Uhr wach) und bin dann ins nahegelegene Einkaufscenter geradelt.

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen Kosmetik gucken (beim Gucken ist es natürlich nicht geblieben, vielleicht knipse ich mal meine ganzen Neuzugänge, um mir vor Augen zu halten, wie doof ich doch bin...), aber dann habe ich mich doch noch in den einen oder anderen Schuhladen gewagt. Ich bin momentan nicht direkt auf der Suche nach Schuhen, aber wenn, dann hätte ich gern weiße für den Sommer, irgendwas sandaliges, in das meine breiten Füße reinpassen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Irgendwie gab es nirgendwo schöne, helle Sommerschuhe zu einem akzeptablen Preis und ich landete schließlich bei Deichmann.

Dort fiel mein Blick auf eine mir bis dato unbekannte Marke namens "Catwalk". Die Schuhe waren entsprechend, nix für die Normalsterbliche und schon gar nix für meine Füßchen (denn ich bin der Ansicht, dass Sitzschuhe Geldverschwendung sind!). Aber um die Ecke gelinst - aha, da sind diese Cindy Crawford-Schuhe von 5th Avenue. Die Werbung geht ja in die Richtung "Hach ja, ich brauche in meinem Leben unbedingt bequeme Schuhe und diese 35cm-Stilettos sind soooo bequem, dass ich damit auch wandern gehen könnte..." - und sowas glaube ich grundsätzlich erstmal nicht. Erstaunt stellte ich aber fest, dass die Schuhe alle aus Leder sind - nix ist mit komischem Plastikkrams, ordentliches Material! Also schnappte ich mir ein Paar, das halbwegs nach was aussah - und stellte fest, dass das gar nix für mich ist, weil mein Fuß absolut überall aus dem Schuh rausfluppte, wo er nur konnte...

Völlig sicher, dass das bei den nächsten Schuhen genauso sein würde, wagte ich mich also an ein paar Plateau-Peeptoes... Und sie passten. Und sie waren bequem - arghs. Ich stand bzw. ging ernsthaft 10 Minuten im Deichmann rum, um wirklich sicher zu sein, dass diese Schuhe ernsthaft auf meine Füße passen - und sie blieben bequem. Der Preis war mit 25€ auch okay, also ging ich ernsthaft an die Kasse... Dort riet mir die Verkäuferin, vorne Geleinlagen reinzutun und bestätigte mir, dass ich die Schuhe auch wieder zurückbringen dürfte, wenn mein gesunder Menschenverstand daheim wieder einsetzte.

Zu Hause zog ich die Teile erstmal an, stellte fest, dass sie doch ganz schön hoch sind (irgendwas um die 11cm oder 12cm, je nachdem, wo und wie man gerne messen möchte) und stapfte fröhlich in meiner Wohnung rum. Die Schuhe sind definitiv eine Premiere für mich - ich trage zwar seit ein paar Jahren regelmäßig und gerne Absatzschuhe (früher eigentlich nur Sneakers und lediglich zum Tanzen hohe Schuhe), aber so hohe hab ich noch nicht in meiner Sammlung. Außerdem bin ich eher ein Fan von breiteren Absätzen - und die machen mir auf unserem nregelmäßigen Kopfsteinpflaster schon genug Probleme.

Diese Dinger sind da schon ne andere Hausnummer. Es ist unglaublich lustig, wenn man im Bad oder in der Küche steht und feststellt, dass irgendwas anders ist als sonst - die "paar" Zentimeter machen doch ganz schön was aus. Standardabläufe funktionieren auf einmal nicht mehr so ganz, weil man weiter greifen muss, irgendwo haut man sich den Kopf an, weil die Schranktür eigentlich doch ein Stück über dem Kopf hängt und nicht so weit unten...

Ich bin mir gerade ziemlich sicher, dass ich sie behalten werde - obwohl ich noch nicht weiß, wann ich sie denn wirklich tragen soll. Hier geht Abends eh keiner mit mir aus (wenn ich denn mal Zeit dazu habe) und ob ich auf der Arbeit mit solchen Tretern rumlaufen will (das Kopfsteinpflaster lässt grüßen...) weiß ich auch noch nicht. Aber toll sind sie und ich finde, sie stehen mir auch ganz gut. Laufen kann ich in den Teilen auch - und im Notfall könnte ich sie auch zu irgendeiner "Proleten & Schlampen"-Party anziehen, da hab ich auch das perfekte Oberteil dazu *hust*...

Donnerstag, 19. Mai 2011

Neuer Müll für Lenas Küche

Im März gab es ja eine Aktion von MeinGutscheincode, bei der ich einen 50Euro-Gutschein für Otto erhalten habe. Lange hab ich vor mich hingegrübelt, was ich denn genau bestellen möchte - kaum hatte ich eine grandiose Idee, musste ich feststellen, dass diese Produkte von einem Drittanbieter sind und somit nicht im Gutscheinumfang enthalten: Wandtattoos, Eierschalensollbruchstellenverursacher (ja! Ich wollte mir wirklich einen kaufen, einfach des Gags halber!) oder Küchenzubehör... Irgendwie war da nix von Otto direkt dabei.

Aber dann kam mir der geniale Einfall: Ich brauch einen neuen Mülleimer für meine Küche! "Brauchen" ist hierbei natürlich so eine Sache - logischerweise hatte ich bisher auch schon einen Mülleimer in der Küche (den ich von einer meiner Mitbewohnerinnen geerbt habe, als sie ausgezogen ist). Allerdings war das so ein blaues Ikeateil (das auf dem Foto schon ziemlich mitgenommen aussieht, deswegen erspar ich mir das), bei dem man per Hand den Deckel hochheben muss, wenn man was reinwerfen will.
Nach einer ausführlichen Sondierung des Otto-Mülleinmer-Marktes (man muss sich ja schlaumachen) konnte ich mich für ein Modell von Hailo entscheiden, das (in der Farbe) glaube ich 39,95€ kostet. Ganz schön viel Cash für so einen dämlichen Mülleimer, finde ich...
Das ist also das neue Schmuckstück: Mit einem Tretbügel, damit die Lena auch mit Eierschalen in den Händen den Mülleimer aufkriegt, ohne sich Einzusauen! Es hätte ihn durchaus auch noch in schöneren Farben gegeben, aber dann hätte ich noch 5€ mehr zahlen müssen - und dafür war ich dann zu knauserig (nein, das muss man nicht wirklich verstehen...). 40 Euro für einen Mülleimer (man überlege mal, das sind fast 80 DM!) sind schon eine Leistung, denn das Ding kann nix besonderes (außer eben den Deckel per Tritt öffnen), nicht kochen, putzen oder waschen und selber runter bringts sich auch nicht... Ohne den Gutschein hätte ich mir den sicher nicht geholt, weil mir der Preis einfach zu hoch war. Aber so freue ich mich wie Bolle, dass ich endlich einen komfortablen Kübel in der Küche stehen habe! Merci, merci, merci für den Gutschein!!!

Zu Gute kam mir bei meiner Bestellung auch noch eine 10%-Rabatt-Aktion, dank der ich mir noch eine Herzchen-Backform geholt habe (Beweisfotos gibts bei der nächsten Backaktion), um den Gutschein voll auszunutzen. Interessanterweise kamen dann die Form mit Hermes und der Eimer mit DHL - natürlich mit zwei Tagen Abstand, aber immerhin nach "nur" einer Woche glaube ich... Wieso allerdings mit zwei unterschiedlichen Versandunternehmen gearbeitet wird, ist mir absolut nicht aufgegangen.

Fakt ist, dass ich mit meinem Hailo-Mülleimerchen rundum zufrieden bin, er hat mit 16Litern auch eine völlig ausreichende Größe für meinen Singlehaushalt, wobei ich sicher bin, dass auch zwei Leute mit der Größe gut zurecht kommen. Die Verarbeitung ist relativ hochwertig und der herausnehmbare Plastikeinsatz macht auch das Auswaschen, falls doch mal was daneben gegangen ist, leicht. Schönes Produkt, Lena zufrieden!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Catrice 170 I scream peach!

Nachdem das letzte Rot so gut bei mir ankam, habe ich mich gerade in einer Phase gefühlt, in der ich mich weiter an eher ungewöhnlichen Farben versuchen sollte. Die Wahl fiel auf "I scream peach!" und der Lack passt farblich einfach nicht so wirklich in mein Beuteschema... War also eher so ein Gefühlskauf, der sich dann entsprechend nur bei der richtigen Stimmung tragen lässt.

Nach dem ersten Auftrag (die Catrice-Pinselchen sind eindeutig angenehmer als andere!) schrillten schon wieder meine Alarmglöcken, denn irgendwie war mir das alles ein wenig zu pinkstichig... Bei peach erwarte ich dann doch eher Orange und nicht unbedingt so einen Pinkstich. Nach ein wenig gegoogle habe ich mich dann gefragt, warum "Meet me at coral island" orangener ist als "I scream peach!" - denn für mich sollte das andersrum sein... Aber nichtsdestotrotz hat mich die Farbe nach der zweiten Schicht schon etwas fröhlicher gestimmt:
Die Trockenzeit war relativ durchschnittlich, nach zwei Schichten ist der Lack auch richtig deckend. Aber irgendwie wollte ich dann doch nicht so aus dem Haus und habe beschlossen, noch einen matten Topcoat drüberzupinseln. Mit Mattierungen kann man auch ganz schön in die Toilettenschüssel greifen, aber ich finde, in diesem Fall ist das Ergebnis ansehnlich (zumindest fand ich das so auch sehr gut!):
Ein bisschen heller als im Originalfinish, dadurch auch ein bisschen weniger knallig und aufällig. Kurzum, ich war richtig zufrieden! Die Haltbarkeit war auch klasse, drei Tage ohne Abplatzer mit nur minimaler Tipwear - Badewanne und Spülen (zumindest im kleineren Ausmaß) hat er auch überstanden. Die Mattierung war am dritten Tag zwar ein wenig glänzend angehaucht, aber durchaus noch als matt zu erkennen - der Topcoat gibt halt doch irgendwann auf. Das hat auf jeden Fall getaugt - für den Sommer geht das bestimmt auch mal im glänzenden Finish (wobei ich ja momentan auch noch genug andere Lacke auf der Warteliste stehen habe...)!

Dienstag, 17. Mai 2011

Der verlorene Post kehrt zurück...

Ab und zu hat man dann wohl auch mal Glück! Da wollte ich mich gerade abmühen und noch fix eine Kleinigkeit schreiben (ja, manchmal bin ich auch erst um 11 Uhr abends wieder zu Hause...) - da strahlt mich mein Posting vom letzten Donnerstag an! Klasse, kann ich mir ein bisschen Schreibarbeit sparen und vor allem das Gesuche nach dem Bild. Außerdem hat Jules ihren Weg auf diesen Blog gefunden, an dieser Stelle *Hallo!* und danke für deine Kommentare!

Soho, also anbei mein Geblubbere zum Hamburger Rathaus bzw. vielmehr zu einem kleinen Gimmick, das sich dort finden lässt: Wenn Besuch da ist, muss man neben der Binnenalster (und bei Shoppinginteressierten auch der Europapassage) ja zumindest mal das Rathaus zeigen ("Und das da drüben ist das Rathaus... Ja, toll schauts aus, lass uns weitergehen..."). Mit manchem Besuch geht man dann auch noch in die Vorhalle rein und bestaunt - erm, naja, halt was da drinnen so alles ist. Den tollen Raum und die Treppen, die Wasserspender und überhaupt alles! (Ja, man merkt, ich habs nicht so mit Gebäuden...)

Wenn man dann allerdings wieder nach draußen will, muss man durch die Holztüren wieder durch und unter gewissen Umständen stockt man - oder genauer ich - dann ein wenig, denn man blickt auf folgendes Schild:
Hoppala. Bei genauerem Hinsehen ist das Schild auch von draußen an der Tür angebracht (macht ja irgendwie Sinn, denn irgendwie muss man ja reinkommen!). Was gemeint ist, ist ja ziemlich eindeutig, aber witzig fand ich das trotzdem - und meine Begleitung auch. Deswegen haben wir uns auch knappe 10 Minuten hingestellt und gewartet, bis ich ein ordentliches Foto schießen konnte... Die vielen, netten und interessierten Leute, die ständig ins Rathaus reinwollen, erschweren nämlich eine bewegungsarme Ablichtung unglaublich!

Das war zumindest wieder so eine Kleinigkeit, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat - die "Drücken" und "Ziehen"Schilder (die bei manchen Leuten trotzdem nichts nützen, weil erstmal wild gedrückt wird, bevor das Schild realisiert wird...) ist man einfach gewohnt, die Aufschrift "Stoßen" hatte ich bisher noch nirgendwo gesehen.

Sonntag, 15. Mai 2011

p2 color victim nailpolish 270 scandal

Gestern bin ich aufgrund von Besuch (und viel Spaß!) leider nicht zum Bloggen gekommen (und vorher auch nicht zum Vorbloggen...), das wird aber auf jeden Fall nachgeholt... Wenn sich bei mir einmal der Schlendrian einschleicht, sehe ich meine Felle davonschwimmen - das ist jetzt aber nicht nur beim Bloggen so, sondern auch überall anders, besonders beim Sport (ja, da winkt mir momentan auch ein Minus entgegen *grml*).

Aber erstmal zu den sonntäglichen bunten Fingerchen: Auch wenn ich mit Rot so meine Probleme hab, hat mich der "scandal" aus dem alten p2-Sortiment irgendwie angelacht. Also drauf damit, fix zwei Schichten lackiert - bei der Trockenzeit überhaupt kein Thema. Der Auftrag ging butterweich von der Hand, notfalls konnte man auch ein bisschen nachjustieren. Die Deckkraft ist bei zwei (dünnen) Schichten optimal, mit nur einer ist er an manchen Stellen einfach ein wenig unregelmäßig und durchscheinend.
Und ich muss sagen: Holla, der gefällt mir aber auch! Klar, es ist kein klassisches Rot (dazu kriegt mich glaub ich so schnell keiner), sondern doch deutlich dunkler; der eine oder andere mag es ein bisschen mit Weihnachten verbinden *hust*... Wie man in der Flasche schon sieht, sind Schimmerpartikel enthalten, die sich auch bei Sonneneinstrahlung schön bemerkbar machen. Insgesamt ist das für mich ein sehr runder Lack, der auch als Rot für mich in Frage kommt.

Die Haltbarkeit war gut, drei Tage gingen ohne Probleme und Macken, mit nur sehr wenig Tipwear. Badewanne und etwas Abspülen hat er auch mitgemacht, ohne Rumzuzicken - also definitiv einer der guten Kandidaten in letzter Zeit! 

Ansonsten möchte ich noch SweatJojo begrüßen (*winke*) und verspreche, ab Dienstag wieder brav jeden Tag was zu liefern (so lange ist nämlich mein Besuch noch da und ich weiß nicht, ob ich zwischendrin dazu komme...). Die "verschluckten" Posts hole ich auf jeden Fall nach, denn mir schwirrt so viel im Kopf rum, das ich gerne loswerden will, aber die Zeit lässts grad nicht zu... Macht euch nen schönen Sonntag!

Freitag, 13. Mai 2011

Freitag, der 13.

Hach ja, ein Klassiker: Freitag, der 13. der Unglückstag schlechthin! Man mag dran glauben - oder es sein lassen.

Mir war das bisher eigentlich immer ziemlich egal (und es ist mir immernoch egal), aber als mich am Mittwoch auf der Arbeit einer meiner Jungs darauf hinwies, dass ich bei meiner aktuellen "Pechsträhne" am Freitag vielleicht zu Hause bleiben und Homeoffice machen sollte, musste ich doch ein wenig schmunzeln. Aber wir wären ja alle nicht Wissenschaftler, wenn das nicht zu ein paar - sehr eingeschränkten - empirischen Evidenzen führen würde, was denn so diesen heutigen Freitag, den 13. Mai ausmacht.

Das Wetter war erstaunlicherweise heute gnädig zu mir! Es hat zwar zwischendrin geregnet, aber ich bin trocken zur Arbeit gekommen und genauso trocken wieder nach Hause, wobei ich auf dem Heimweg durch diverse Pfützen gefahren bin. Von Unglück also keine Spur!
Ansonsten bin ich (bisher) auch missgeschicksbefreit durch den Tag gekommen, keine Karten oder Schlüssel irgendwo liegen lassen, keine offenen Gefrierfächer, alles in Butter!
Mein Fenster auf der Arbeit hat einer Schokobrötchenattacke standgehalten und ist nicht zerbröselt (war von einem Schokobrötchen auch nicht wirklich zu erwarten, aber wer weiß...). Außerdem hatte ich eine grandiose Idee, die sich auch umsetzen ließ und damit hoffentlich jemandem (also nicht mir) den Tag versüßt hat.
Die Grundstimmung lässt sich also durchaus als durchschnittlich bezeichnen und ist völlig datumsunabhängig.

Aber kommen wir nun zu den spooky Details, die vielleicht doch etwas mit Freitag, dem 13. zu tun haben...
Blogger hat mein Posting von gestern gefressen - natürlich nicht nur meins, sondern allgemein wohl so ziemlich alle. Und war heute (ja, auch gestern schon) den halben Tag (?) down - passt doch super zum Datum, oder?
Mein Firefox auf der Arbeit hat heute gestreikt... Irgendwie konnte er zwar den Prozess, aber nicht die Oberfläche laden; nach mehreren Versuchen ging zwar eine Oberfläche, aber die Geschwindigkeit war so berauschend, dass ich vorsichtshalber einfach keine Seite geöffnet habe, um nicht einen Absturz zu verursachen. Das Problem ist sonst noch nie passiert, aber der Rechner ist auch nicht mehr der jüngste...

Tja, mehr ist heute nicht wirklich passiert - da lassen sich die Fails wohl doch eher auf Zufall attribuieren! Wenn mir jetzt nicht noch die Decke auf den Kopf fällt, ich mir den Finger in der Tür einklemme oder mir nen Muskel zerre - dann kann mich Freitag, der 13. immernoch freundlich anlächeln!

(Wenn das Posting allerdings morgen wieder verschwunden ist, fange ich an, mir ernsthaft Sorgen zu machen *hust*!)

Mittwoch, 11. Mai 2011

MNY "I am an iced angel" 409A

Irgendwie hab ich auch bei der Farbenauswahl diese Woche kein so rechtes Glück... Ich dachte eigentlich an ein helles, ein wenig dezentes Blau - mir war nicht so richtig nach was Intensivem. Erstaunlicherweise hab ich festgestellt, dass ich sehr viele intensive Farben in meinem "to do"-Kästchen habe, aber eher wenige dezente. Nach ein bisschen Gesuche fiel die Wahl dann auf den 409A aus der "I am an iced angel"-LE von MNY.

Bei einem Blick ins Fläschchen kann man schon vermuten, dass das nicht gerade die deckendste Farbe sein wird - war aber auch ganz ok. Die Partikelchen, die im Lack enthalten sind, machen das Finish ein wenig rauh. Lackieren lässt sich die Farbe ganz gut, die Trockenzeit ist auch relativ kurz - aber man sieht sehr wenig Hellblau auf den Nägeln. Nach zwei Schichten wars immernoch weit von etwas Deckendem entfernt, aber meiner Vermutung nach würde es bei mehr auch nicht wirklich besser.
Schön sind auf jeden Fall die unterschiedlichen Glitzerpartikelchen, die je nach Lichteinfall in den Vordergrund treten. Als ich abends einen Blick auf meine Finger warf, war auch noch alles in Ordnung... Am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein hatte ich jedoch recht schnell eine sehr unschöne Assoziation: Irgendwie sahen meine Nägel schimmelig aus. Das sheere Hellblau fand ich auf dem weißen Teil meiner Nägel absolut unschön... Ein wenig sieht man das auf dem Foto ja - ich find den Anblick bei mir einfach grauselig!

Und zwar so unschön, dass am Abend auch wieder ablackiert wurde - als Topper lässt sich das Ding vielleicht gut verwenden; oder auch auf weißem Nagellack als Base - aber pur kommt mir das so sicher nicht mehr auf die Pfoten...

Dienstag, 10. Mai 2011

24 Stunden sind einfach zu wenig...

Der Tag an sich hat 24 Stunden. Und ich bräuchte momentan noch mindestens 6 mehr... Die letzte Woche hat mies angefangen und wurde nicht wirklich besser, der Hoffnungsschimmer Wochenende hat sich dann auch selbst disqualifiziert und diese Woche besteht auch nur aus Hetzerei bisher. Die Aussichten, dass es sich die nächsten Tage ändern könnte, sind leider eher mau.

Was also tun? Weniger schlafen geht schon fast nicht - ich glaube, ich habe momentan knappe 6 Stunden Schlaf die Nacht. Eigentlich fühle ich mich mit knapp 8 rundum wohl, allerdings habe ich momentan keine Zeit dazu. Die einzige Möglichkeit, mal etwas für mich zu sein ist auf dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit und wieder heim. Daheim ist eigentlich nur noch Wasser tanken, im Bad rumwuseln und dann ins Bett fallen (bzw. auf die Couch) angesagt.

Auf der Arbeit ist sowieso High Life angesagt, ein Termin jagt den anderen und ich weiß schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht... Und natürlich passieren einem dann auch ständig irgendwelche idiotischen Missgeschicke: Ich hab meine Kopierkarte verloren, mir ungefähr 100 blaue Flecken geholt und gerade festgestellt, dass mein Gefrierfach zumindest den ganzen heutigen Tag (mit hoher Wahrscheinlichkeit aber eher seit Sonntag Abend) halb offen stand... Ich glaub, ich geh lieber ins Bett...

Montag, 9. Mai 2011

Bananen-Kokos-Muffins

Am Wochenende war mal wieder Backzeit und da ich noch ein paar Bananenreste (so gelbe mit leicht braunen Flecken - also nix Essbares mehr für mich) rumliegen hatte, wurde nach einer sinnvollen Verwendung für die Bananenpampe gesucht. Und tadaaa... es fanden sich leckere Bananen-Kokos-Muffins bei Sekundentakt. Im Original sind sie zwar vegan - aber ich habe die Reismilch durch normale Milch ersetzt, weil ich einfach kein Reismilch daheim habe.
Die Zutaten hatte ich ansonsten alle da (da sie nicht sonderlich kompliziert sind, ist das auch ein super Notfallrezept!), die Zubereitung war unglaublich einfach und angenehm und geschmeckt haben sie auch noch lecker (und wie immer sind sie gut bei meinen Arbeitskollegen angekommen!)! Definitiv eine gute Verwertung für die Bananenreste - ansonsten wären sie nur in einem Milchshake oder Müsli gelandet, so hatte ich zumindest noch Frühstück heute morgen!

Zutaten:

260 g Mehl
100 g Kokosraspel
80 g Öl
50 g Zucker
250 ml Milch
3 Bananen (zermantscht)
1/2 Päckchen Backpulver

Alle Zutaten miteinander vermischen, die Teigmasse in die Förmchen füllen und bei 180 Grad für eine halbe Stunde backen. Dann die leckeren Muffins genießen!
Ein Foto vom Innenleben spare ich mir lieber - das sieht nicht ganz so appetitlich aus *hust*, schmeckt aber bombastisch lecker! Warm sind sie natürlich am allerbesten (wie die meisten Kuchen und Muffins), aber auch abgekühlt sind sie noch angenehm fluffig und nicht zu kompakt. Wenn mal wieder Bananen überbleiben, sind diese Muffins eine arbeitsarme und sehr schmackhafte Verwendung - die wirds bestimmt mal wieder geben! Vielleicht sogar das nächste mal als Cupcakes mit einem leckeren Frosting drauf...

Sonntag, 8. Mai 2011

MNY "Basic is chic" 610A

Manche Lacke steckt man einfach ein und fragt sich dann irgendwann, wieso man sie eigentlich gekauft hat. So in etwa ging es mir mit dem 610A von MNY. Bisher hab ich einfach immer an ihm vorbeigeguckt, weil er mir nicht so richtig zugesagt hat. Aber letzte Woche blieb ich dran hängen - warum weiß ich bis jetzt nicht so richtig *hust* und er landete schließlich tatsächlich auf meinen Nägeln.

Auftrag total unproblematisch - mir ist nur wieder aufgefallen, wie angenehm ich die MNY-Pinselchen finde. Die erste Schicht war ein wenig streifig und definitiv noch nicht deckend, nach der zweiten hats mit der Deckkraft zumindest anders ausgeschaut. Ein bisschen Streifenoptik konnte man aber immernoch erahnen - ich tippe mal, das liegt einfach an den Glitzerpartikelchen und der Metallic-Optik.
Es ergibt sich ein schönes Kupfer-Rot-Braun - je nach Lichteinfall schauts mal eher rötlichorange und mal eher bräunlich aus. Trotz einem gewissen metallischen Einschlag und eindutiger Kupferigkeit also nicht übermäßig auffällig, aber mit einem gewissen Etwas. Die Streifen sieht man auf dem Zeigefinger auch noch ganz gut, ansonsten gibts bei dem Lack nichts zu meckern.

Die Haltbarkeit war durchschnittlich - ich hab einfach das Gefühl, durch wildes Haarewaschen und Geschirrspülen hat einfach bei mir kein Lack eine ernsthafte Langzeitchance. Aber Tipwear hielt sich sehr in Grenzen, abgesplittert ist mir auch nach drei Tagen noch nichts, deswegen Däumchen ordentlich hoch!

Samstag, 7. Mai 2011

Alnavit Vollkorn Toastbrot

Über irgendeinen Link oder Banner bin ich vor einiger Zeit auf eine Aktion von Alnavit aufmerksam geworden, denn dort wurden Produkttester gesucht. Alnavit bietet Produkte an, die besonders für Allergiker geeignet sind und kein Gluten und / oder keine Lactose enthalten. Auch wenn ich (noch) unter keiner dieser Allergien leide, fand ich es doch interessant und spannend, mal in diese Bereiche reinzuschnuppern.

Einige Lebensmittel ohne Gluten oder Lactose habe ich auch so mal probiert, wenn man ins Bio-Regal greift, erwischt man manchmal "aus Versehen" ein Produkt, das diese Eigenschaften aufweist. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich den Inhalt des Päckchens gesehen und das nette Briefchen dazu gelesen habe (tierisch geärgert habe ich mich allerdings, weil ich an einem Samstag 10 Minuten vor dem DHL-Boten aus dem Haus gegangen bin und deswegen extra zur Post fahren musste, obwohl mir das so gar nicht in meinen Zeitplan gepasst hat...). Das Schöne ist, dass man gleich einen kurzen Fragebogen zum Produkt mit entsprechendem Rückumschlag beigelegt hat, um wirklich auch Rückmeldung zu erhalten.

Zugeschickt wurde mir ein Vollkorn Toastbrot, das mit Reis, Mais und Hirse gemacht wird. Ein Päckchen enthält 350 g Toast, der in 7 Scheiben aufgeteilt ist. Von der Größe her würde ich sagen, trifft das eher Sandwichtoast oder ist sogar noch einen Hauch größer (ich hatte keinen anderen Toast zum Vergleich und Brot ausmessen war mir dann auch zu doof...) - bei allzu kleinen Toastern kann man also Probleme haben.

Die Toastscheiben sind nochmal in einem Tütchen verpackt, was ich wirklich gut finde, da sie so vor dem Austrocknen geschützt werden. Der Hinweis, die einzelnen Scheiben mit einem Messer zu trennen, ist auch auf der Seite aufgedruckt und nicht zu verachten - denn die Dinger kleben wirklich aneinander. Ein wenig Fitzelei ist also nötig, bevor man in den Genuss des Toastbrots kommt, denn die sehr dünnen Scheiben sind nicht sooo einfach voneinander zu trennen und ein wenig bruchgefährdet.

Ich hab natürlich mal getestet, wie denn das Toastbrot vor dem Toasten schmeckt - und hätte mir gewünscht, es nicht getan zu haben... Trocken und bröselig, sehr kompakt und extrem künstlich; kurzum definitiv BÄH.

Also nix wie ab in den Toaster damit! Und die Befürchtungen, dass das Endprodukt nach dem Toasten auch irgendwie komisch schmecken könnte, waren total fehl am Platz. Das Brot wird nicht brauner beim Toasten, aber dafür weich (und logischerweise warm...), geschmeidig, saftig und schmeckt auch sehr lecker nach Vollkornbrot (nicht nach Vollkorntoast! Den mag ich nämlich gar nicht...); weder irgendwie "komisch" nach Reis noch sonstwie seltsam. Egal ob herzhafter oder süßer Belag, es passt beides wunderbar und sättigt auch ordentlich (zumindest mehr als so ein normaler Toast).

Zu meinem Erstaunen war ich wirklich von diesem Toastbrot begeistert, auch wenn es abgekühlt ist, war der Geschmack noch sehr rund und die Konsistenz zwar ein wenig härter, aber trotzdem noch saftig.

Im Laden liegt der Preis glaube ich bei knapp 2,50 Euro - was für die Menge nicht unbedingt wenig ist. Wenn man das mit "normalem" Toast vergleicht, ist das doch um einiges teurer, aber ich muss sagen, dass mich das Produkt wirklich überrascht und überzeugt hat... Auch wenns das bei mir sicherlich nicht ständig geben wird, wird es ab und an mal im Einkaufswagen landen. Und ich werd mich demnächst mal ein bisschen intensiver bei den Alnavit-Produkten umgucken...

Freitag, 6. Mai 2011

Kleine Goodies

Das Deko-Gen ist an mir irgendwie ein bisschen vorbeigegangen. Nicht, dass ich Deko (bei anderen) nicht schön finden würde - wenn sich jemand irgendwelches Zeugs in die Wohnung stellen mag, kann er das ruhig tun. Aber ich finde für mich Kleinkrams in der Bude einfach nicht so extrem wichtig. Ich war allerdings letztens meine Familie besuchen und habe mich dort an dem Schischi ein wenig erfreut:
Der Kleine steht bei uns daheim am Kamin und ich find ihn einfach knuffig. Jedes Mal, wenn ich an ihm vorbeigegangen bin, musste ich tatsächlich ein bisschen grinsen - denn was zur Hölle macht der Igel mit dem Blümchen da eigentlich? Irgendwie bin ich einfach auf keine gute Antwort gekommen, aber ich mag das Kerlchen einfach.

Nur leider habe ich festgestellt, dass diese Art von Begeisterung einfach nur bei anderen auftritt - wenn ich mir so ein Tierchen in die Wohnung stellen würde, würde es mir wahrscheinlich sehr schnell auf den Keks gehen. Ich hab zwar einige wenige Dinge hier zur Deko rumstehen (und die hab ich auch schon relativ lang...), aber das beruht auch eher auf dem "Irgendwas muss einfach auf die Regale"-Prinzip. Meine Mama ist dagegen (man denke an das Igelchen) der totale Deko-Junkie - überall im Haus stehen irgendwo irgendwelche kleinen Nippes rum. Zu Ostern und zu Weihnachten muss dann natürlich noch die jahreszeitentypische Deko hin (was ich mir sowas von komplett schenke...). Da frage ich mich wirklich, was da bei der Vererbung schief gegangen ist...

Donnerstag, 5. Mai 2011

Zucchini-Soufflé

Letztens haben mich die Zucchini so angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte und sie in meinem Einkaufskorb gelandet sind. Natürlich stellte sich daheim angekommen die Frage, wie die Teilchen denn jetzt zubereitet werden wollen und nach einigem Gesuche in den Weiten des Internets fand ich bei Tobias ein Zucchini-Soufflé. Oha - Soufflé hatte ich bisher noch nicht gemacht, es klang aber nicht abschreckend kompliziert, also habe ich mein Glück versucht.

Zutaten:

3 Zucchini (ich hatte eher kleinere)
1 Zwiebel
4 Eier
100 g geriebenen Käse (ich hatte Parmesan)
Salz, Pfeffer, Thymian


Die Zucchini raspeln und die Zwiebel fein hacken. In etwas Olivenöl die Zwiebel anbraten und die Zucchini hinzufügen und mitbraten (bei mir waren die Zucchini da wohl noch etwas zu saftig, werde die beim nächsten Mal erstmal etwas abtropfen lassen). 

Eiweiß und Eigelb trennen, das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit Käse, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren und mit der etwas abgekühlten Zucchinimasse vermengen. Dann nach und nach das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.

Bei 170 Grad für 30 Minuten in den Ofen schieben, ich hatte zwei kleinere Auflaufformen, die nach der Zeit so aussahen:
Richtig schön goldbraun und es duftete auch sehr lecker in meiner Küche. So ein Förmchen hat für mich etwa zwei Portionen beinhaltet (Gott sei Dank ging das Aufwärmen ganz gut und es ist mir nix angekokelt) und ich war wirklich begeistert! Vielleicht wars innen drin ein wenig zu flüssig, weil die Zucchini beim Anbraten noch zu viel Wasser gelassen haben (und ich dann zu wenig angebraten hab...), aber viel trockener hätte ich es nicht gewollt. Geschmacklich sehr gut, endlich mal ein Rezept, in dem Zucchini nicht komplett untergehen und sich ein wenig bemerkbar machen dürfen!

Die Zubereitung geht (vom Reiben der Zucchini abgesehen) recht schnell von der Hand und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Wird es bestimmt bei Gelegenheit mal wieder geben - allerdings dann wohl in noch kleineren Förmchen und wohl als Beilage. Ich bin fast ein wenig stolz, dass das mit dem Soufflé was geworden ist...