Samstag, 30. April 2011

Der April ist ja auch schon rum...

Hupsa, jetzt ist ja tatsächlich der April schon wieder rum... Irgendwie ging das diesen Monat besonders flott - wenn mich gestern nicht jemand ausdrücklich daran erinnert hätte, dass am Sonntag der 1. Mai ist, wäre mir das glatt durchgegangen.

Deswegen in Anlehnung an die letzten Monate (und für mein siebiges Hirn), mal wieder ein Blick auf die schönen Dinge, die ich mir zum Jahreswechsel vorgenommen hatte:

1. Wohnung: Der Wohnzimmertisch schaut ein wenig chaotisch aus, der Rest ist in Butter! Demnächst kommt eh wieder Besuch, da wirds nochmal ordentlicher...

2. Bett vor Sofa: Gestern nach 10 auf der Couch eingeschlafen und kurz vor 2 im Bett aufgeschlagen. Das stellt also absolut gar kein Problem mehr dar!

3. Bücher: Optimierbar - aber immerhin habe ich den Gigerenzer durchgelesen; im Mai stehen leider ein paar Auswärtstermine an, die mir wenig Zeit zum Lesen lassen werden...

4. Malen nach Zahlen: Hrmpft. Das Rosenbild liegt immernoch auf dem Tisch und wartet, bis ich es endlich fertig male...

5. Puzzles: Fröhlich eingekauft - aber nix fertig gemacht... Blöd, blöd, blöd! Ich hab einfach zu wenig Zeit.

6. Backen und Kochen: Kein Problem in Sicht. Habe einige neue Rezepte ausprobiert, vor allem, was meine Backförmchen angeht. Also alles grün!

7. Sport: Ha, da bin ich ja richtig stolz auf mich! Obwohl ich ne Woche nicht in Hamburg war, kein Minus! Habs tatsächlich geschafft, genug "vorzusporteln" und sogar noch einen zusätzlichen Bonus gehabt, der sich dann mit einem kopfschmerzengeplagten Tag ausgeglichen hat.
8. Trottel: Ich gebe zu, ich fluche ab und an, wenn mir Deppen auf der Autobahn begegnen... Da aber niemand mit im Auto sitzt, stört es keinen. Ansonsten keine nennenswerten Ereignisse.

9. Weiterbildung: Dazu schweige ich mich lieber aus. In meinem Hirn arbeitets wie wild, aber zu Papier kommt sehr wenig, das sich mit diesem Thema befasst.
10. Männer: Ich habe gelesen, dass Singles immer anspruchsvoller werden, was die Partnerwahl angeht. Und dass man doch seine Ansprüche lieber ein wenig runterschrauben solle, um nicht "ewig" allein zu bleiben.
Bitte WAS? Tut mir leid, aber ich fühle mich auch ohne Kerl an meiner Seite wohl, wieso sollte ich mich dann mit einem "Klotz am Bein" belasten, nur damit ich nicht mehr Single bin? Ich habe meine Ansprüche durchaus zu recht - denn irgendwie will ich in einer Beziehung doch nicht unglücklich werden? So nett dieser Tipp gemeint gewesen sein mag - ich möchte mich da sehr ausdrücklich von distanzieren. So lang mir kein akzeptabler Kerl über den Weg läuft und mich aus den Latschen haut, komme ich auch alleine zurecht.

Witzig - oder tragisch? -, dass schon wieder vier Monate des neuen Jahres rum sind. Wenn ich mal so zurückblicke, die ganz großen Sprünge lassen sich da nicht finden... Eher viele kleine Erlebnisse, die mir in Erinnerung blieben (meine Jungs, die Gute-Laune-Garanten; meine Familie; einige Blicke, die mir zugeworfen wurden, als ich mit Rock auf dem Rad in die Arbeit gefahren bin und noch einige mehr) und viele Fragezeichen, die sich für die nächsten Monate aufgetan haben. Ich bin gespannt, was das Jahr sonst noch so bringt!

Freitag, 29. April 2011

Lip Smacker Fanta Orange

Ende letzten Jahres köderte mich Douglas mit einer Weihnachtsbox Lipsmacker. Enthalten waren glaube ich sechs unterschiedliche Geschmacksrichtungen und ich habe gleich mal mit dem angefangen, der mir am unsympathischsten war: Fanta Orange.

Ich mag eigentlich keine Fanta - zumindest nicht pur. Wenn ich Softdrinks trinke, dann meistens Cola - oder mal ne Spezi. Aber Fanta in Reinform kam mir schon lange nicht mehr ins Glas. Allerdings kam sie auf meine Lippen - und ich war nach sehr kurzer Zeit wirklich begeistert! Das Zeug ist wirklich fies, denn man tendiert dazu, es sich wieder von den Lippen zu schlecken...

Die Pflegewirkung ist akzeptabel, allerdings ist die Lebenserwartung auf den Lippen einfach nicht so groß, dass man tatsächlich was zu Langzeitwirkungen sagen könnte. Beim Auftrag ist der Pflegestift sehr angenehm und farblos (Sprite ist ein wenig weißlich...), verleiht einen schönen, natürlichen Glanz. Auch wenn meine Lippen ein wenig spröde waren, haben sie sich nach dem Auftrag angenehm geschmeidig angefühlt - bei extrem trockenen Lippen versagt die Fanta in Lippenstiftform allerdings.

Wie zu erwarten, duftet der Pflegestift nach Fanta - ein wenig künstlich (wie Fanta halt so riecht), aber nicht unangenehm oder penetrant. Der Geschmack kommt auch sehr nahe an Fanta ran - süßlich-künstlich-orangig, ein wenig cremig (macht Sinn für ne Lippenpflege, oder?) und überraschend lecker. Die Hoffnung, dass also tatsächlich mal eine Lippenpflege länger auf meinen Lippen bleibt, ging also dahin. Es ist erstaunlich, mit was für kleinen, fiesen Tricks ich versucht habe, mir das Zeug von den Lippen zu lecken: man kann ja einfach ganz unauffällig anfangen, von innen zu knabbern und zu knuspen, um so an das leckere Fantazeugs zu kommen - richtig auffällig ablecken ist ja doof! Der Vorteil an dem Ding ist, dass mans recht einfach wieder draufpinseln kann. Dummerweise wird man mancherorts ein wenig schräg angeguckt, wenn man sich etwas Orangenes mit dem typischen Fantaschriftzug ins Gesicht schmiert *hust*... Besonders von Leuten in Anzügen!

Dieser Lipsmacker ist aber etwas ganz Besonderes: Und zwar der allererste Lippenpflegestift in meinem ganzen Leben, den ich tatsächlich leer gekriegt habe! Ich erinnere mich an zahllose, halb aufgebrauchte Produkte aus meiner Jugendzeit, die dann irgendwann an Mama abgegeben wurden oder im Müll gelandet sind - aber leer habe ich noch keinen gemacht (ich habe sogar noch einen Lippenpflegestift mit Aloe Vera gefunden, den ich vor ca. 7 Jahren geschenkt bekommen habe....). Ganz leer ist er allerdings noch nicht - ich werde mir wohl mit irgendeinem Minispachtel den letzten Rest, der nicht mehr herauszuschrauben ist, noch auf die Lippen klatschen und die dann genüsslich ablecken *hust*. Denn so krieg ich einfach nichts mehr raus, der Schraubmechanismus ist an seinem absoluten Ende angelangt.
Das Ding hats zumindest geschafft, dass ich letzten Winter extrem wenig mit spröden Lippen zu kämpfen hatte. Also hats zumindest seinen Zweck in dieser Hinsicht erfüllt. Mal sehen, wie sich die anderen Geschmacksrichtungen schlagen, Sprite habe ich schon in Angriff genommen, aber der ist wohl das größere Problemkind...

Donnerstag, 28. April 2011

Das Reißverschlussprinzip...

... oder auch: wie man Leute NICHT auf die richtige Spur lässt...

Ich habe in der letzten Woche gute 1200 km auf Deutschlands Autobahnen zugebracht. Insgesamt war ich wohl knapp 15,5 Stunden unterwegs - normalerweise wären es nur 12 gewesen. Wenn da nicht mein Freund und Helfer der Stau in Aktion gewesen wäre. Gut, an Gründonnerstag wars nicht wirklich erstaunlich - zwar ärgerlich und nervig, aber da war ich drauf gefasst. Dass ich allerdings gestern gute zwei Stunden fast auf der Stelle stand (ja, nur fast - das war das ätzende), hat dazu geführt, dass ich gegen 17 Uhr in meiner Wohnung ankam und einfach komplett bedient war.

Stau an sich ist ja gar nicht so schlimm - wenn er einen Grund hat und man wirklich steht. Hatten wir gestern auch, sind dann sogar noch an den Herren vorbeigekommen, die die Abstände der bunten Markierungen auf der Straße abgemessen haben - da hats wohl gekracht. Was ich wirklich nervig finde sind diese künstlich produzierten Staus, die darauf beruhen, dass ein Großteil der Autofahrer nicht zum Einfädeln nach dem Reißverschlussprinzip in der Lage ist.
So schaut - in etwa so ein Reißverschluss aus. Schön greift ein Zähnchen ins andere. Immer abwechselnd. Wieso sind dann bitte Spuren schon beim ersten Schild (auf dem dann steht "Spur endet in 800m") leer? Ich weiß es - weil man am Ende der 800m, wenn man auf die befahrene Spur wechseln will, nicht reingelassen wird. Ich stand da also vor so einem netten, blauen, runden Schild mit einem dicken, weißen Pfeil nach links und freundete mich so langsam mit den Pylonen und Markierungen an, die die kommende Baustelle kennzeichneten.

Und an mir schlichen links (ja, sie schlichen, weil zähfließender Verkehr nahe Schritttempo) zahlreiche Autos vorbei, die sich auch nicht davon ablenken ließen, dass ich mit meinem kleinen Autolein nach links eingeschlagen hatte und sich hinter mir sogar einige mutige Mit-Wahnsinnige angestellt hatten. In einem wilden Blinkkonzert standen wir also da und blinkten mit den Warnblinkern der Baustelle um die Wette. Irgendwann erbarmte sich dann mal einer und ließ mich rein. Als die Verengung wegen der Baustelle dann zu Ende war, düste ich mit gemütlichen 110 kmh an den ganzen Deppen vorbei, die mich nicht reingelassen hatten - herzlichen Glückwunsch, ihr wart ganze 45 Sekunden vor mir am Ende der Baustelle!

Warum gabs da diese Temporeduktion um gute 80 Stundenkilometer? Weil man unbedingt die rechte Spur, die irgendwann auslief, frei halten musste. Ich hasse sowas. Und ich gebe offen und ehrlich zu - ich verstehe nicht, wieso das passiert; aber das mag daran liegen, dass ich eine eher defensive Fahrerin bin. Außerdem habe ich festgestellt (mit bissl Nachdenken funktioniert das sehr gut), dass "Zwischenrasen" auf freien Strecken (die es kaum noch gibt) nur zu einem nicht-signifikanten Zeitvorteil führt, da man sowieso ständig irgendwo ausgebremst wird. Mal von den negativen Auswirkungen für den Blutdruck abgesehen und von der Tatsache, dass mein Auto nicht zum Rasen taugt...

Aber genug gemeckert - ich hab zu Hause ordentlich Fotos geknipst und werde demnächst über zahlloses Essen berichten! Futterneid nicht ausgeschlossen *hust*

Mittwoch, 27. April 2011

Bauchentscheidungen - Gerd Gigerenzer

"Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition" - ein vielversprechender Untertitel! Ich habe das Buch auf eine Empfehlung hin gelesen, bzw. mir an einem Vormittag reingezogen. Und ich muss sagen, ich hatte mir eigentlich mehr erwartet.
Das mag natürlich daran liegen, dass ich Gerd Gigerenzer letztes Jahr "live" bei einem Vortrag gesehen und ihn als unglaublich sympathischen und netten Menschen erlebt habe. Er trifft so ein bisschen das Klischee "netter alter Opa", zumindest vom ersten Eindruck her, aber man merkt recht schnell, dass da ein wacher Geist dahinter steckt und er sich einfach nur unglaublich gut zu verkaufen weiß.

Das Buch wurde als Wissenschaftsbuch 2007 ausgezeichnet und mir ist ein bisschen schleierhaft, warum. Es liest sich zwar ganz gut - allerdings ist relativ wenig Inhalt darin enthalten und ich finde, dieser wird seinem Autor auch nicht gerecht. Die kleinen Geschichtchen und Anekdoten aus seinem Erfahrungsschatz sind einleuchtend, leicht verständlich und ganz nett, aber mir fehlt so ein bisschen der "Aha-Effekt".

Nach etwa 50 Seiten hatte ich das Gefühl, dass jetzt noch irgendwo der Casus Knackus zu finden sein muss, aber es kam einfach nichts - es wurden einfach nur weitere Belege und Beispiele angeführt und kaum etwas Neues. Dadurch zog sich das Buch ein wenig hin. Etwas überzogen kann man sich einfach die Zusammenfassungen auf Amazon durchlesen und sich dann das Buch sparen. Diese Einschätzung mag vielleicht auch daran liegen, dass ich eben kein Laie auf diesem Terrain bin - aber schade finde ich das doch trotzdem.

Denn die Forschung, die Gigerenzer betrieben hat und betreibt, hat durchaus auch praktische Auswirkungen - und auch besonders diese intuitiven Entscheidungen spielen da eine wichtige Rolle. Ich habe das Gefühl, dass mir sein Vortrag letztes Jahr viel mehr vermittelt hat, als dieses Buch - und auch der Vortrag war sehr publikumswirksam und einfach verständlich.

Dienstag, 26. April 2011

Dove Repair Therapy 1 Minute Intensiv Reparatur Kur-Spülung - mein Fazit

So, nachdem ich jetzt zwei Monate und eine Tube lang die Dove-Spülung aus dem trnd-Test benutzt habe, hier mein Fazit zum Produkt:
Für mich taugt die Kur nichts! Ich habe sie anstatt einer normalen Haarspülung nach jeder Haarwäsche zu meinem normalen Shampoo genutzt und habe insgesamt ein sehr durchwachsenes Ergebnis gehabt. Ich wasche meine Haare normalerweise alle zwei Tage und hatte bei Verwendung der Kur oft schon am ersten Tag fettige Haare.

Das Problem kenne ich von meinem Pony, der ab einer gewissen Länge schneller fettet - aber am gleich am ersten Tag und auf dem ganzen Kopf hatte ich das noch nie. Leider hat sich dieser Zustand auch nach mehreren Wäschen nicht gebessert (manchmal braucht man ja eine gewisse "Eingewöhnungszeit"). Dadurch glänzten meine Haare zwar - aber das ist ja wohl kaum der beabsichtige Effekt, der als "glänzend schönes Haar" bezeichnet wird...

Was das Volumen anging, gabs auch zwei Varianten - manchmal wars okay (also ganz normal) und nach anderen Haarwäsche hatte ich einfach nur platte, laprig runterhängende Haare. Woran das lag, kann ich leider nicht nachvollziehen, allerdings würde ich schätzen, dass es etwa jedes zweite Mal auftrat.

Es kann natürlich daran liegen, dass meine Haare wohl eher nicht extrem strapaziert waren, aber solche negativen Ergebnisse hätte ich jetzt aufgrund der Produktbeschreibung nicht erwartet. Nichtsdestotrotz ist es gut zu wissen, dass ich mir diese Kur sparen kann - der Preis ist auch nicht gerade der günstigste, ich bilde mir ein, für die 180 ml zahlt man um die 4 Euro.

Immerhin konnte ich ein paar andere Menschen mit den Pröbchen und den Fullsizes glücklich machen!

Montag, 25. April 2011

Kleinvieh macht auch Mist!

Nichtsahnend komme ich Spätnachmittags nach Hause, nachdem ich mir auf dem Rad den Hintern abgestampelt und so ziemlich jedes Schlagloch auf den 6 km Heimweg mitgenommen habe. Der Briefkasten beinhaltet neben einer der vielen Pizza-Werbungen auch eine Briefsendung mit unbekanntem Absender. Nach gefühlt unendlich vielen Treppenstufen lässt sich die Wohnungstür öffnen und meine Couch freut sich schon auf mich. Die Briefsendung wird ausgepackt und was sehen meine Äugchen?
Jeeha, das Gewinnspiele macht sich bezahlt! Diese fiesen Facebook-Aktionen, die mich immer verleiten, bei Gewinnspielchen mitzumachen, fördern tatsächlich Produkte zu Tage und führen nicht dazu, dass mich ständig irgendwelche komischen Leute anrufen! Wenn man jetzt jemand wäre, der seine DvDs irgendwo ausstellt und nicht hinter einer Tür im Schrank lagert, würde man sich darüber freuen, dass diese DvD über ein Wendecover verfügt, mit dem man die unschöne FSK-Kennung verstecken kann.

"Fast and furious - Neues Modell. Originalteile." hab ich immerhin noch nicht gesehen. Den ersten Teil fand ich amüsant, aber das mag auch an den Darstellern liegen. Ich muss sagen, ich finde sowohl Vin Diesel als auch Paul Walker ziemlich lecker - die Jungs würde ich zumindest nicht von meiner Bettkante stoßen! Wobei ich Vin Diesel glaube ich in "Tripple X" einen Hauch attraktiver fand - und das könnte am Tattoo gelegen haben...

Aber bevor ich mich jetzt hier noch über meinen hypothetischen Männergeschmack auslasse (denn ich würde im wahren Leben wohl kaum einen Vin-Diesel-Typen daten), teile ich einfach meine Freude über den Gewinn. Den Film werde mich mir, sobald ich wieder in Hamburg bin, definitiv reinziehen - ich hatte sowieso schon überlegt, mir das Bundle zu holen (ja, ich habe auch eine gewisse Affinität zu den tollen Autos! Und nein, ich würde mir nie ein solches zulegen, außer ich hätte so unglaublich viel Geld, dass ich nicht wüsste, was ich damit anfangen soll) - und dann wurde der 5. Teil angekündigt. Jetzt muss ich sie mir wohl alle einzeln organisieren *shrug*.

Sonntag, 24. April 2011

Nagellackfreie Woche!

Da ich einige Tage Urlaub habe und bei meiner Familie unterwegs bin, habe ich mienen Nägel mal ein wenig Lackruhe gegönnt. Nur mit Nagelhärter (einer von p2 ohne Formaldehyd, der meine Nägel definitiv nicht härtet), damit sie ein bisschen stabiler werden und nicht mindestens ein Nagel pro Tag einreißt oder abbricht, sehen sie momentan auch ganz akzeptabel aus.
Gegen meine ungleichmäßigen Nagelformen kann ich nix tun... Und meine schiefen und krummen Finger krieg ich auch nicht mehr gerade gebogen, also kann man sich ja mal die Fingernägel als Optimierungsfeld suchen.

Seit dem ersten Nagelpflege-Versuch sind inzwischen zwei Monate vergangen und ich habe das Gefühl, dass zumindest der Nagelhärter mit Formaldehyd ein bisschen was gebracht hat. Allerdings bin ich momentan brav in der 4-Wochen-Pause-Phase und werde erst demnächst wieder ein Mal die Woche meine Nägel mit dem Teufelszeug behandeln.

Das Nagelöl, das übrigens immernoch gut riecht, hat meinem Empfinden nach absolut keine Auswirkungen. Es ist angenehm beim Auftrag und lässt die Nägel kurze Zeit glänzen - allerdings ist der Effekt von sehr kurzer Dauer. Sobald das Öl eingezogen ist oder einmassiert wurde, schauen meine Nägel genauso aus wie vorher, kein besonderer Glanz - und keine wirkliche Pflegewirkung. Schneller gewachsen (wie versprochen) sind meine Nägel auch nicht - aber davon bin ich auch nie wirklich ausgegangen. Ich glaube, meine Nägel stehen nicht auf Weizen-Proteine!

Ab Mittwoch bin ich wieder im Alltagstrott und Arbeitsstress, also gibts dann auch wieder bunte Fingerchen - an irgendwas muss frau sich ja bei trostloser Arbeit und nervigen Mitmenschen erfreuen...

Samstag, 23. April 2011

Weiße-Schokoladen-Tarte mit Johannisbeeren

Nachdem ich mir bei Tchibo eine Tarteform mit Liftboden gekauft hatte (angefixt durch diese vielen tollen Kochblogs und Tarterezepte...), habe ich mich auch gleich an eine leckere Tarte gewagt. Wenn weiße Schokolade in einer Tarte ist, dann muss das Rezept einfach fabulös sein! Gefunden habe ich das Rezept hier und es ein wenig abgewandelt (im Original wurde Himbeermarmelade verwendet; die hatte ich aber nicht).

Für einen ersten Versuch hat sie absolut akzeptabel ausgesehen - der Geschmack war einfach nur unglaublich lecker! Allerdings ist auch ein kleines Stück schon recht mächtig... Wenn man sie die Zutaten anschaut, weiß man aber auch, warum das der Fall ist - 300 g Schokolade lassen grüßen!
Und da die Tarte von oben relativ langweilig ausschaut, hier noch mein Teststück. Natürlich war ich so nett und habe meine Kollegen an meinen grandiosen Backkünsten teilhaben lassen (okay, ich gebs zu: so eine ganze Tarte ist für mich einfach zu viel und bevors schlecht wird...). Allerdings geht das ja nicht ohne Vortest - falls doch mal was nicht so ganz gelungen ist, also habe ich mir ein kleines Stückchen gegönnt:
Auch meine Nachbarin hat sich nur löblich über die süße Versuchung geäußert - das Rezept lässt sich auch vielfältig verwenden und je nach Marmelade und Schokolade gut anpassen.

Für den Teig:
 
100 g Butter
200 g Mehl
70 g Puderzucker
1 Ei
2 EL gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

300 - 350 g Marmelade (oder einfach fröhlich aus dem Glas auf den Boden löffeln und irgendwann aufhören, wenn man glaubt, es sei genug)

Für die Creme:
 
300 g weiße Schokolade
150 ml Créme double (Créme fraiche geht auch!)
70 g Butter

Für den Teig die Zutaten miteinander vermengen und einen Teig kneten. Dann in die Tarteform drücken (ich glaube, hier macht Übung einfach den Meister) und bei 175 Grad etwa 18 Minuten lang blindbacken.

Die Schokolade hacken oder irgendwie anders zerkleinern (ich hab mein Mixdings dafür genommen).
Wenn der Teig etwas abgekühlt ist, die Marmelade auf den Boden streichen.

In einem Topf die Créme fraiche (bzw. double) mit der Butter aufkochen und die Schoki dazumischen und zu einer gleichmäßigen Masse schmelzen lassen. Die Schokoladencreme auf die Tarte gießen und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Creme bekommt eine tolle Substanz und die Tarte ist am besten leicht gekühlt zu genießen. Wenn sie länger draußen stehen bleibt, wird die Schokocreme zunehmend weicher - und das machts dann schwierig, sie zu essen. Aber lecker ist diese Tarte so oder so - in diesem Sinne frohe Ostern und viel Spaß beim Schokoeierkonsum!

Freitag, 22. April 2011

MeinPaket - oder auch nicht mein Paket...

Ich bilde mir ein, es war irgendwann im Februar bei MeinPaket angemeldet habe - ich gebe es offen zu, ich wurde von der Valentinstags-Aktion "geködert"! Es gab einige Parfüms im Sonderangebot und zufällig war auch eins dabei, das mich interessierte.

Zu meinem letzten Geburtstag (oder war es zu Weihnachten?) hatte ich mir bei Douglas ein Parfüm bestellt, das meine Oma mir schenken wollte. Und wie das bei Douglas so ist, landeten auch zwei Pröbchen in meinem Päckchen. Eins davon hat mich sofort begeistert, der Duft war einfach unglaublich lecker und hat mir unglaublich gut gefallen. Das kleine lila Ding war dummerweise namenlos - leidiglich "Lolita Lempicka" und "Eau de Parfum" standen drauf.

Also gleich mal Google befragt und bei Douglas auf der Seite gesurft - Problem immernoch nicht gelöst, denn es gibt (oh Wunder!) natürlich mehrere Düfte von Lolita Lempicka. Nach nahezu endloser Suche kam ich in irgendeinem Uraltlink zu einer Forumsseite drauf, dass es wohl "Le premier parfum" sein sollte. Aber - wir glauben ja nicht alles, was das Internet uns sagt (zumindest tue ich das nicht), also machte ich mich irgendwann nach Weihnachten auf, die Douglasien zu befragen und mir vom Ursprung des Problems Rat zu holen.

Ich stapfte also in eine kleinere Filiale bei mir in der Nähe - und habe gleich zwei der Damen in helle Aufregung versetzt, denn keine von ihnen hatte eine Ahnung, welcher Duft das nun sein könnte. Nach Probeschnuppern am vorhandenen Lolita Lempicka Duft wusste ich zumindest, dass es DER nicht war. Man vermutete dann stark, dass es sich um "Le premier parfum" handele und verwies mich an eine der größeren Filialen - oder ich könne natürlich auch gleich bestellen! Nene ihr, erstmal probeschnuppern in Originalgröße, bevor ich da über 40 Euro für 30ml Stinkewasser ausgebe.

Bei der nächsten Gelegenheit also in der großen Filiale gesucht, geschnuppert und - erstmal erstaunt festgestellt, dass das so in groß doch etwas anders riecht. Immernoch lecker, aber eben nicht mehr so toll, wies in klein roch. Also Kaufentscheidung erstmal vertagt und beschlossen, meine Bestände an anderen Düften aufzubrauchen (faszinierend, was da so zusammenkommt, wenn man kaum Parfüm trägt!).

Und dann kam dieses Valentinsangebot: 100 ml Parfüm für ich glaube 30 Euronen. In meinem Hirn setzte irgendwas aus, ich meldete mich bei MeinPaket an (der versprochene 5-Euro-Gutschein für die Anmeldung kam dann... ich glaube zwei Wochen später, na Danke auch!) und bestellte sofort das Parfüm. Das war am zweiten Tag der Aktion. Dann ging das fröhliche Warten los - im Portal hieß es, das Paket befinde sich im Versand.

Als nach zwei Wochen immernoch nichts bei mir angekommen war, schrieb ich MeinPaket an. Als Antwort (immerhin relativ flott) bekam ich den Hinweis, dass ich mich beim Anbieter direkt erkundigen solle (man beachte: keinerlei Verantwortungsübernahme von dieser Seite). Gesagt, getan - Mail geschickt. Die Antwort lautete wie folgt: "Sehr geehrte Frau Lena, leider mussten wir Ihre Bestellung stornieren. MeinPaket.de befindet sich wie Sie evtl. wissen noch in einer Betaphase. Dies bedeutet wiederum, dass es noch regelmäßig zu Systemfehlern kommt.Ihr Geld wurde bereits zur Erstattung freigegeben. Ich hoffe sehr, dass Sie aufgrund der schnellen Erstattung nicht allzu erbost sind."

Nein, ich war nicht "allzu erbost". Ich war stinksauer - denn die Schuld auf das Portal zu schieben geht für mich absolut nicht; auch wenn die Technik Schuld ist, vergrault man sich so einfach Kunden. Nene, WIR waren das nich, die ANDEREN sind Schuld? Ich vermute mal, man hat einfach ein schönes "Lockangebot" geschaltet; Gott sei Dank (oder seltsamerweise?) wurde bei mir auch kein Geld abgebucht...

Schöne Ausrede sag ich da mal - man könnte doch zumindest den Kunden informieren, dass eine Bestellung nicht zustande gekommen ist??? Weder Meinpaket noch der Anbieter haben das versucht - und witzigerweise steht das Parfüm bei MeinPaket in meinem Konto als zugestellt... Irgendwie bilde ich mir ja ein, dass man zumindest informiert werden muss, wenn eine Bestellung storniert wird?

Die Konsequenz ist, dass ich bei dem Anbieter zukünftig sicherlich nichts erwerben werde - und auch MeinPaket werde ich eher skeptisch sehen. Als ich die Osterangebote gesehen habe, ist mir mein Erlebnis wieder ins Gedächtnis gekommen und ich dachte mal, ich sollte das für mich hier festhalten.

Donnerstag, 21. April 2011

Hamburg, meine Perle...

... nein, keine Sorge, ich stimme jetzt keine Loblieder an. Aber ich habe letztens festgestellt, wie schön Hamburg wirklich sein kann - vorausgesetzt, man findet die Zeit, sich die schönen Plätzchen anzuschauen. Der Hafen gehört auf jeden Fall zu den tollsten Flecken, die es in Hamburg so gibt. Und als ich das letzte Mal mit meinem Besuch in der Speicherstadt unterwegs war, hab ichs geschafft, diese Bilder zu knipsen:
Dieser Klotz da links wird übrigens mal die Elbphilharmonie - zumindest theoretisch. Wer weiß, ob dieses komische Gebilde überhaupt jemals fertiggestellt wird, man hört ja immer wieder nur neue Negativschlagzeilen...
Und das ist der Blick in die andere Richtung auf die Hafencity- die Brücke, von der aus ich fotografiert habe (jaja, ich hätte meinen Hintern auch näher an das Geländer schwingen können, dann wärs nicht so unschön im Bild... *grml*), lässt sich übrigens hochklappen - so kommen auch die Schiffe mit höheren Masten oder Aufbauten an den Liegeplatz. Ich habs sogar ein Mal geschafft, bei so einer Aktion dabei zu sein; da haben sich dann Scharen an Menschen um die Brücke gescharrt, nur um so einem hässlichen Kahn dabei zuzusehen, wie er unter den hochgefahrenen Brückenteilen durchtuckert.

Mein liebes Hamburg, im letzten Jahr hast du es doch geschafft, mich zu begeistern! Und heute verlasse ich dich für eine Woche - falls ich überhaupt rauskomme bei dem Chaosverkehr zum Osterfeierabend. Die 600 km Autobahn werden sicher kein Pappenstiel, aber ich freu mich tierisch auf meine Familie zu Hause. Auch wenn ich erst mitten in der Nacht ankomme und wahrscheinlich mein "Bayern"-Schild auf der Autobahn verpasse...
Und - ich freu mich auch drauf, wieder nach Hamburg zurück zu kommem. Es gibt einfach zu viele schöne Fleckchen hier, die noch besucht werden wollen.

Mittwoch, 20. April 2011

Gecrackelte Nägel

Hui, ihr vermehrt euch ja! Hallo Kiki5, schön, dass du da bist!

Diesmal gibts keine einfache Farbe auf den Pfötchen, sondern... naja, fast ein Nageldesign? Ich glaube, ich müsste mal die Definition von Nageldesign nachschlagen, um mir der Bezeichnung sicher zu sein... Jedenfalls war mir nicht nach profanem Anpinseln, deswegen habe ich ein wenig rumgespielt. Seit ich die Crackling-Topcoats habe, weiß ich nicht so recht, wie und wo ich sie am besten einsetzen soll.

Einfarbige Nägel mit Crackling-Topcoat schauen (für mich) einfach nicht wirklich gut aus - da stört mich einfach das komplett unregelmäßige beim Crackling. Nur einen Nagel mit einem Topcoat cracklen lassen ist relativ akzeptabel - aber da stellt sich dann die Frage, obs das wirklich braucht oder eben nicht. Also brauchts zwei Base-Farben und dazu passend zwei Crackling-Topcoats. Da ich Schwarz und Grau (oder Silber?) von p2 als Crackling-Topcoats habe, habe ich meine Finger abwechselnd in Schwarz und Silber lackiert:
Der schwarze Lack ist "Fatal" von Essence, der silberne ist von Basic Concept. Von beiden jeweils eine Schicht aufgetragen - beim silbernen langt das, beim schwarzen ists nicht deckend. Ich dachte aber, dass das fürs Crackling nicht so relevant sei. Das nächste Mal würde ich aber einen grauen Lack bevorzugen.
Dann gibts auf die silbernen Nägel den schwarzen Crackling-Topcoat und auf die schwarzen Nägel den silbernen - Gegensätze ziehen sich halt an! Die Crackling-Coats werden beim Trocknen matt - schaut finde ich in der Gesamtheit jetzt nicht sooo toll aus. Der schwarze macht auch ein (meiner Ansicht nach) schöneres Muster - der silbergraue (ha, jetzt hab ich die Farbe!) produziert eher kleinere Flächen und auch kleinere "Risse".

Besonders beim schwarzen Grundlack sieht man an einigen Stellen fast den Nagel durch - durch die Wirkungen des Crackling-Topcoats wird hier der Farblack extrem angegriffen. Beim silbernen Grundlack fällt das nicht so sehr auf, ist aber wenn man ganz ganz ganz genau hinschaut auch der Fall. Deswegen Memo an mich: beim nächsten Mal auch für den Crackling-Topcoat zwei Schichten Farblack nehmen.
Obendrüber noch eine Schicht normalen Topcoat, damit die Nägel wieder glänzend werden und so sah mein Ergebnis aus. Im Vergleich zu einer Farbe finde ich das ziemlich ansehnlich - ich brauche immer einen kleinen Moment, bis mir klar wird, was so seltsam ausschaut. Schließlich sind beide Farben vertreten, nur eben in vertauschter Auffälligkeit.

Die Haltbarkeit war nicht berauschend, aber das mag auch daran liegen, dass ich bei unebenen Nageloberflächen eher dazu tendiere, drüberfahren. Nach zwei Tagen hatte ich einige kleine Absplitterungen, allerdings keine Tipwear. Durch die Unregelmäßigkeiten im Crackling sieht man aber irgendwelche Fehler kaum. Ich finde die Variante ganz okay, irgendwann wird sie sicherlich ihren Weg wieder auf meine Finger finden - vermutlich aber nicht im Sommer.

Dienstag, 19. April 2011

Geröstete Kichererbsen

Eigentlich könnte ich momentan die ganze Zeit über Essen schreiben... In der letzten Zeit bin ich nämlich tatsächlich dazu gekommen, ein paar der Rezepte nachzukochen / -backen, die sich inzwischen auf meiner "musst du unbedingt mal machen"-Liste eingefunden haben. Besagte Liste ist übrigens unschön lang geworden - und verdächtig schokoladig! Irgendwie hab ich momentan unglaublichen Schokoladenbedarf...

Nichtsdestotrotz gab es letztens geröstete Kichererbsen. Entdeckt habe ich das Rezept hier, aber eigentlich stammt es aus Stephs Kula (ein toller, toller, toller Blog!!!) - nur ist es mir dort irgendwie nicht so richtig aufgefallen. Die Zubereitung ist sehr einfach und auch variabel - braucht nur ein bisschen Vorlaufzeit, da die Kichererbsen über Nacht eingeweicht gehören. Theoretisch müsste es wohl auch mit denen aus der Dose gehen - aber die hab ich auch noch nie gekauft.

Die Kichererbsen werden nach der Einweichzeit nochmal abgewaschen und dann auf dem Backblech bei 150 Grad für 20 Minuten lang getrocknet. Dann mit Olivenöl und Gewürzen nach Geschmack (ich hab Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Cayennepfeffer genommen) vermischt und nochmal 20 bis 30 Minuten bei 200 Grad fertiggebacken. Wenn sie aus dem Ofen kommen, schauen sie in etwa so aus:
Das ist zumindest der schöne Teil... Zum Testen habe ich nur eine kleine Schüssel voll gemacht, hätte ja auch sein können, dass sie mir nicht schmecken. Leider sind mir ein paar etwas sehr dunkel geworden, obwohl sie nur 20 Minuten im Ofen waren. Aber auch wenn sie teilweise sehr knusprig (*hust*) waren, waren die Teilchen unglaublich lecker! Die werden demnächst mal wieder produziert, wenn ich von meinem Schokoladentrip runter bin.

Eine nette Alternative zu Chips, vor allem ein bisschen gesünder und man hat die freie Wahl, was man da an Gewürzen drangeben möchte. Werde sie demnächst auch "nackt" nur mit Salz probieren, da ich ansonsten auch Salzchips gerne mag - und vor allem eine größere Menge machen! Da sie so klein sind, wandern sie auch gerne in Gruppen in meinen Mund und dadurch reduziert sich die Anzahl recht schnell...

(Und ein "Hallo!" an maedchen, herzlich Willkommen in meinem Chaosreich!)

Montag, 18. April 2011

Getagged - "Das Freundebuch"

Heieiei, wie lange ist es her, dass ich so ein Buchdings hatte... Ich glaube, damals hieß es auch noch "Poesie-Album", weil dann jeder noch nen dämlichen, ich meine, total tollen Spruch reinschreiben durfte oder musste.
Ich erinnere mich, dass ich sogar einen Eintrag von meinem Schulbus-Fahrer hatte (und ich weiß sogar noch, wie er hieß!!!) - der war nämlich richtig cool! Fanden wir damals zumindest - in der Grundschule...

Also gut, hier ein paar Facts zu meiner Person - da hat mich ThePechfee richtig zum Grübeln gebracht!

Geburtstag: 28. November

Sternzeichen: Schütze

Haarfarbe: sehr dunkelblond (aber nicht hellbraun, dafür fehlt der warme Unterton) - demnächst werden sie aber schwarz!

Augenfarbe: braun, mit einer zunehmend sichtbaren Tendenz zu grün am Irisrand (ist mir aber erst letztens aufgefallen)

Besondere Kennzeichen: ne hochgezogene Augebraue auf allen Fotos (witzig, da ich das nie bewusst mache) und ein wohl grundsätzlich skeptischer Blick (sagt man mir zumindest nach)

Lieblingsfarbe: blau, aber auch viele andere... Hassfarbe wäre einfacher gewesen, da lande ich sofot bei rosa / pink
 
Lieblingstier: hm schwierig. Aber ich würde sagen, die Seekuh schlägt das Schnabeltier knapp!

Lieblingsgericht: die Champignonsuppe meiner Oma! Ein sehr unkompliziertes, aber ehrliches Gericht. Dafür würde ich alles andere stehen lassen - und ich kriege sie einfach nicht so gut hin wie meine Oma *brummel*

Lieblingssong: momentan "Grenade" von Bruno Mars (der Text ist halt wirklich Hammer...); ansonsten krieg ich regelmäßig Gänsehaut bei "Requiem for a dream" von Clint Mansell (welcher Remix da grad der beste war, hab ich nicht mehr im Kopf)... Aber so einen richtigen Lieblingssong hab ich nicht, da gibts zu viele gute.

Hobbys: Kochen, Backen, Bloggen und Blogs lesen, Bücher lesen, Bildchen nach Zahlen malen, Musik hören, Puzzeln, mit Freunden ausgehen (und ansonsten telefonieren und chatten, weil alle so weit weg wohnen), DvDs gucken... Und wahrscheinlich noch viele andere Sachen, die mir spontan nicht einfallen!
 
Das kann ich besonders gut: oha... Das ist die Killerfrage. Ich kann besonders gut Geschenke einpacken würde meine Mama sagen; das muss ich daheim nämlich immer machen. Ansonsten bin ich ganz gut darin, meinen Freunden unangenehme Fragen zu stellen, die sie sich heimlich schon selbst gestellt haben. Und grundsätzlich bin ich sehr gut im kritisch Denken und Alternativen suchen!

Ich bin ein Fan von: viel zu vielen Serien! Ansonsten mag ich Elizabeth George sehr gerne; und Schipper, weil die tolle Bildchen zum Nachmalen machen; aber so richtig krass "Fan" bin ich glaub ich von nix.

Was ich gar nicht mag: hinterfotzige, unehrliche Leute! Bei Essen viel zu viele Sachen und bevor ich mich hier komplett in Kleinigkeiten verliere, bleibts erstmal dabei.

Bestes Erlebnis: hm... Schwierig, ein "bestes" fällt mir grad gar nicht ein. Ich freu mich über viele kleine Dinge - z.B. wenn meine Muffins lecker werden oder ich mal aufgeräumt habe (klingt doof, ist aber so!), wenn ich ein gutes Buch lesen kann. Aber ganz ganz ganz besonders (auch wenn es noch so idiotisch ist) freue ich mich, wenn ich das Schild mit "Freistaat Bayern" auf der Autobahn sehe, wenn ich meine Eltern besuchen fahre und ich im Radio wieder Antenne Bayern reinkriege... Dann gibts erstmal den ultimativen "Bayern!"-Juchzer im Auto - bald ists wieder soweit, YAY!


So, wen will ich denn dann mit diesem Tag weiter beglücken? Ich würde mich freuen, wenn MuhSchu mitmacht, wenn Bea Lust hat und ihr das nicht zu albern ist, wäre das auch total toll. Und schließlich interessiert mich noch, was das maedchen dazu zu sagen hat.

Davon ab, habe ich festgestellt, dass der Hausdrachen zumindest schöne Stiefmütterchen auf dem Balkon züchten kann. Eigentlich wollte ich irgendwas Nettes aus meinem Fenseter raus knipsen, aber die Bäumchen sind noch ein wenig mau bestückt und lassen sich auch aus dem 3. Stock nicht so richtig gut in Szene setzen. Dafür sind mir die Balkonkübel unter mir aufgefallen:

Sonntag, 17. April 2011

Catrice 290 My best friend's tiara

Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, mir nichts auf die Fingerchen zu pinseln (das wird jetzt auf Ostern verschoben), aber dann fiel mein Blick auf "My best friend's tiara" - und gerade fällt mir auf, dass dieser Apostroph das ja eigentlich gar nicht hingehört...

Nun denn, eine Schicht des sheeren Lackes auf die Fingerchen gemalt - ein Hauch von Silber ließ sich blicken und trocknete in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit! Also kam dann noch eine zweite Schicht drauf, die wurde allerdings auch nicht deckender, dafür war die Trocknungszeit genauso gering wie bei der ersten Schicht. Es blieb bei zweien, ich weiß nicht, ob die Lack irgendwann deckend wird (vermute es allerdings nicht) - dezente Nägel waren aber gerade das, was mir auch entgegen kam.
Die unglaublich nichtssagenden Fotos zeigen, dass die Farbe weder sonderlich spannend, noch irgendwie besonders ist. In der Flasche vermutet man noch ein Silber, auf den Fingerchen ists dann durchscheinend. Dummerweise habe ich meine Hände und Finger zwei Tage lang extrem strapaziert, da ich meine Sommerräder aus dem Keller ins Auto und die Winterräder nach dem Radwechsel entsprechend wieder zurücktragen musste (eventuell die Tage mehr zu dem Thema).
Deswegen kann ich auch nur wenige Infos zur Haltbarkeit geben. Positiv ist mir aufgefallen, dass Macken eher schwer sichtbar sind - macht ja auch Sinn, da der Lack so unauffällig ist. Am zweiten Tag ist mir am kleinen Finger der linken Hand allerdings der halbe Lack abgeplatzt - und ich bilde mir ein, dass ich gerade meinen kleinen Finger nicht übermäßig beanspruche... Nun ja, jetzt ist der Lack wieder ab und ich stehe mal wieder vor meiner Kiste und überlege, welcher als nächstes drankommt *sigh*.

Auf dass ich mich bald entscheiden kann!

Samstag, 16. April 2011

Bacon-Champignon-Omelett

Irgendwie hab ich in letzter Zeit doch desöfteren meine Küche genutzt - jedenfalls sind da ein paar Gerichte, die ich gerne für mich festhalten möchte, auf meiner Kamera zusammengekommen...

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an ein Omelett getraut. Bisher konnte man meine Omelett-Fähigkeiten als ... seien wir mal nett und sagen "erweiterbar" bezeichnen. Irgendwie hab ich das nie richtig hinbekommen, dass es nicht auseinanderfällt oder total zerrupft ausschaut (also ähnlich wie Rührei...). Aber dann hatte ich noch eine Handvoll Champignonstiele über und Lust auf was eiiges - im Notfall hätte es also auch ruhig ein Rührei werden können, doch es wurde dann ein unglaublich schönes Omelett!

Zutaten:

3 Scheiben Bacon
Eine Handvoll Champignonstiele
2 Eier
2 Scheiben Edamer
1 Schuss Milch
Salz, Pfeffer

Die Herstellung erwies sich als erstaunlich einfach (warum zur Hölle hat das bisher nie geklappt?). Der Bacon wurde erstmal in schmale Streifen geschnipselt und in der Pfanne (ohne Fett) etwas angeknuspert. Dann die Champignons dazuschmeißen und etwas mitbrutzeln. Die Eier mit einem Schuss Milch (wirklich nur ein Schuss!) verquirlen, salzen und pfeffern und in die Pfanne kippen. Dann nen Deckel auf die Pfanne (vielleicht war das der Geheimtipp, der bisher immer zum Versagen geführt hat?) und auf mittlerer Hitze das Ei gemütlich stocken lassen. Irgendwann sah das Ganze dann so aus:

Ha! Hat doch schonmal gewisse Ähnlichkeit mit einem Omelett! Jetzt kam natürlich noch das fiese Wenden und ich gebe zu, ich hab einfach einen Pfannenwender zuhilfe genommen - das wilde Hochwerfen wollte ich nicht riskieren... Dann wäre mein schönes Kunstwerk noch irgendwo auf dem Boden oder Herd gelandet, nenene! Also gemütlich das Omelett gewendet und den in Scheiben geschnittenen Käse drübergelegt, Deckel nochmal drauf und den Käse schmelzen lassen.

Endergebnis! Wow! Es hat zusammengehalten - und war saulecker! Eigentlich hätt ichs noch ein wenig länger drinlassen können, bis der Käse noch weiter geschmolzen wäre, aber da war ich dann doch zu hungrig zu. Ein wenig mächtig vielleicht, lässt sich bestimmt auch gut zu zweit teilen, aber da ich alleine war, wurde es einfach weggeputzt. Hat auch für den Tag gut satt gemacht *hust*.

Aber ich war so stolz auf mich, dass es schön ausgeschaut hat, da kann man auch mal so ein ganzes Omelett futtern! Jedenfalls weiß ich jetzt, wies geht - demnächst gibts sicher wieder ein paar Reste, die am Wochenende verarbeitet werden wollen und ihren Weg zu den Eiern finden.

Freitag, 15. April 2011

Die lieben Nachbarn

Heute hatte ich ein Erlebnis der eher seltsamen Art - und wie man merkt, geht es mir auch noch im Kopf herum. Ich war nachmittags mit meiner Nachbarin und deren Anderthalbjährigen beim Einkaufen. Als wir wieder im Haus waren und vollbepackt mit Kind, drei Einkaufstüten und einer Rolle Küchentücher unterm Arm die Treppe hochstapften, wurde ich von der Nachbarin angesprochen, die direkt unter mir wohnt.

"Ach, wie GUT, dass ich Sie mal sehe!" - In meinem Kopf schrillten schon sanft die Alarmglocken, was zur Hölle will die gute Frau denn jetzt wieder von mir? Das letzte Mal, dass sie mich ansprach ging es darum, dass ihr anscheinend die Putzgewohnheiten unserer Etage nicht zusagten (die Nachbarin auf meiner Etage und ich putzen halt nicht wie der Drachen unter mir jede zweite Woche die Treppe, weil das einfach auch unnötig ist...). Also blickte ich sie nur fragend an und wartete ab. "Ja, ich wollte Sie mal fragen, was Sie denn immer so laut in Ihrer Wohnung machen. Schieben Sie da ihre Möbel jedes Mal rum oder wie?"

Erm... Wie bitte? Ich hatte keinen Plan, was sie meinte und habe ihr das auch mitgeteilt. Als ob ich übermäßig laut wäre, wie ich da so auf meiner Couch rumsitze oder 23:35 Minuten lang ein paar Fitnessübungen mache? Aber der Hammer kam dann ja auch erst noch - die Szenerie immernoch: meine Einkaufspartnerin mit Kind und ich, mit insgesamt drei Tüten plus Küchenrolle auf der Treppe stehend. "Ja, ich hör Sie ja auch immer, wenn Sie zur Arbeit gehen. Sie klappern da immer so laut mit den Schuhen." BITTE WAS??? Ich gehe - zugegebenermaßen desöfteren mit Absatzschuhen - die Treppe runter. Ja, ich wohne im dritten Stock, das heißt, ich muss auch ein paar Treppen bewältigen. Aber, bei aller Liebe - ich gehe GANZ NORMAL die Treppe runter. Ich versuche nicht, auf den allerleisesten Sohlen runterzuschleichen, sondern bewege mich ganz normal die Treppe hinab. Und da ich Fersen habe, benutze ich die auch zum Gehen - sorry, so wurde mir das beigebracht.

Meine Einkaufsnachbarin musste sich einen Kommentar verkneifen (den wir dann natürlich bei einem Tee auspalavert haben) und ich war erstmal ein wenig baff, wie man sich denn über sowas aufregen könne. Ich, alleinlebend, keine Parties in der Wohnung, keine laute Musik, kein ständiges Türenknallen - werde dann angemault, weil ich zu laut gehe? Galant habe ich diesen Kommentar dann übergangen und hab meine Sachen erstmal in die Wohnung hochgetragen. Dann Schuhe ausgezogen, Hausschuhe an (ja, ich trage in meiner Wohnung Hausschuhe! So flauschige, bequeme Dinger.) und wieder runter zum Lästern. Kaum wollte ich in die Tür zu meiner Leidensgenossin, sprach der Drache: "Ach und jetzt mit Puscheln unterwegs!"

Beim Tee und ein paar Süßigkeiten wurden mir dann noch weitere witzige Geschichten erzählt, die sich aufs Schneeschippen mit einem Kleinkind oder das Treppenhauswischen bei Abwesenheit bezogen - denn die Aktion des Drachen ist bei meiner Nachbarin auf der Liste der abstrusen Dinge gelandet, die sie schon mit ihr erlebt hat.

Und da frage ich mich einfach, wie man drauf sein muss, dass man sich über jede Kleinigkeit aufregen kann. Mir sind auch schon oft Geräusche aus der Wohnung unter mir aufgefallen, aber dann stellt man halt den Fernseher lauter oder macht das Fenster zu, wenn die Herrschaften mal wieder auf dem Balkon in voller Lautstärke quatschen. Oder wenn mal wieder Rauch in meine Wohnung wabert. Oder der Fernseher von unten in einer übermäßigen Lautstärke bei mir ankommt - mein Gott, ich könnte mich da drüber aufregen und meine Nachbarn belästigen. Aber man kanns auch sein lassen, oder?

Ich bin mir zumindest keiner Schuld bewusst und meine Nachbarin sagte mir auch, dass sie den Drachen häufiger Krach machen hört bzw. zur Arbeit gehen hört. Mich hingegen nie - was natürlich seltsam ist, da ich an beiden Wohnungen vorbei muss... Ich bin schon ganz gespannt, wann der Drachen bei mir an der Tür klopft, weil ich "meine Möbel wie wild in der Wohnung rumschiebe"... Sachen gibts...

Donnerstag, 14. April 2011

Die perfekten Bananen!

Völlig unbedarft war ich nach Feierabend noch fix Einkaufen, eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten und Basics organisieren. Wie gewohnt einen Blick in die Gemüse- und Obstabteilung geworfen und fast einen Herzkasper gekriegt: Da sind grad frische Bananen reingekommen! Zwei Kartons voll, gerade erst "aufgelegt", zumindest war noch kaum was weg.

Der geneigte Leser mag sich nun fragen, was zur Hölle so besonders an Bananen sein soll - die gibts ja zu Hauf! Das stimmt natürlich, allerdings habe ich bei Bananen ganz besondere Ansprüche... Ich mag keine richtig gelben Bananen - und wenn sie braun und fleckig sind ist das für mich eigentlich schon Biomüll. Mit viel gutem Willen kann man sie dann noch zu Bananenmilchshake verarbeiten, aber pur essen geht dann gar nicht mehr. Ich oute mich also als Fan grünlicher Bananen!

Nicht ganz grün, sondern eben "fast hellgelb". Wenn die Banane noch etwas hart ist und nicht so pappig süß, dann ist sie mein absoluter Liebling. Und genau in diesem Zustand waren die Bananen in den frisch aufgelegten Kisten! Da schlug mein Herz gleich besonders hoch und ich hab mir gleich ein Tütchen gekrallt, um eine ordentliche Handvoll Bananen darin zu versenken:
Kaum zu Hause angekommen musste auch schon die erste dran glauben - yummi! Das Dumme ist nur, dass es keine zwei Tage dauert, bis sie den optimalen Zustand wieder verlassen haben *sigh*. Und so viele Bananen kann ich in der Zeit dann doch nicht verdrücken! Immerhin dauert es noch deutlich länger, bis sie extrem süß werden und nur noch zum Verbacken taugen - wobei ich dann zumindest schon wüsste, was ich am Wochenende Leckeres machen möchte...

Man kann halt nicht alles haben - aber Hauptsache, erstmal die volle Auswahl an unreifen Bananen beim Einkaufen!

Mittwoch, 13. April 2011

p2 color victim nailpolish 320 unforgettable

Wühlen in der Nagellackkiste förderte mal wieder einen p2 Lack zutage - einen, der definitiv nicht zum verregneten, grauen, windigen, trüben und absolut ekligen Wetter passte: ein intensives, knalliges Türkisblau! "unforgettable" ist vielleicht ein bisschen übertrieben, denn so einzigartig, dass man ihn in Erinnerung behalten müsste ist der Lack nicht; er hätte wohl eher "striking" oder "glaring" heißen können, aber irgendwas wird sich p2 dabei ja gedacht haben (oder auch nicht...).

Im Fläschchen ein toller Ton (auf den Nägeln auch!) - mit der Kamera aber nicht richtig zu kriegen... Ich würde sagen, es fehlt eine kleiner Hauch an grün, damit der Lack wirklich so türkis aussieht, wie er live ist. Das hab ich aber absolut nicht hinbekommen - mag aber auch ein wenig an der Uhrzeit (morgens) bzw. der Lichtproblematik (jaja, die Energiesparleuchten lassen grüßen!) liegen... Oder schlicht und ergreifend an meiner Kamera...
Wie man sieht habe ich mich wagemutig an mein erstes Stamping gewagt! Halbwegs akzeptabel hinbekommen sogar - obwohl ich am Anfang dachte, ich sei zu doof dazu... Da hatte ich aber einfach nur einen Lack erwischt, der augenscheinlich nicht zum Stampen taugt. Jedenfalls durfte dann eine gelbe Ranke meine Ringfinger schmücken - auf jeden Nagel hätte ich das nicht in zufriedenstellender Synchronität hinbekommen *hust*.

"unforgettable" war im Auftrag unproblematisch, in einer Schicht zu 95% deckend. Gegens Licht haben die Spitzen noch durchgeschienen, deswegen gabs noch flugs nen zweiten Anstrich. Trockenzeit war in Ordnung, die Haltbarkeit aber leider weniger... Da das Wetter mies und ich trotzdem mit dem Rad unterwegs war, hab ich meine Nägel vielleicht ein wenig mehr strapaziert als üblich; aber trotzdem sind Tipwear am ersten Tag und mehrere Splitter am zweiten Tag nicht wirklich toll.

Ablackieren war jetzt auch nicht das allerangenehmste, da sich das Blau gerne in die Nagelhäutchen verzieht und dann unschöne, schwer wegzukriegende Ränder produziert.

Auf jeden Fall eine schöne Farbe für den Sommer und auch besseres Wetter - aber wirklich ein wenig arg knallig. Gott sei Dank sieht man mir sowas auf der Arbeit nach und ich darf mich bunt anmalen, wie ich will.

Dienstag, 12. April 2011

Fixer Nachtisch - Apfelküchlein

Wenns mal flott gehen soll (also sehr sehr selten bei mir *hust*) und sowieso noch Apfelreste rumfliegen (nein, ich bin irgendwie kein Apfelfan...), bietet es sich doch an, die irgendwie zu verarbeiten, bevor sie komplett über den Jordan gehen.
Nach ein klein wenig Gesuche auf verschiedenen Blogs bin ich dann hier auf ein Rezept zu "Apfelkiachln" gestoßen. Die Zubereitung ist wirklich einfach und vor allem auch schnell, eignet sich also optimal für den feierabendlichen Heeper auf was pseudogesundes Süßes. Nach knapp 20 Minuten war alles schon vorbei (was aber auch an meinen Mengen lag) und ich konnte reinhaun:
Garniert habe ich die Äpfel - die aufgrund ihrer geringen Größe bei mir einfach kein Loch in der Mitte entwickeln wollten - mit ein wenig kerngesunder, selbstgemachter Schlagsahne. Mit meinem neuen Stabmixdingens ist die Sahne superschnell geschlagen und schmeckt um Welten besser als dieses Zeug aus der Sprühdose!

Zutaten:

3 kleine Äpfel
ein paar Spritzer Zitronensaft
125 g Mehl
125 ml Milch
2 Eigelb
2 Eiweiß
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Öl
Die geschälten Äpfel in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, das Kerngehäuse entfernen und mit Zitronensaft beträufeln. Das Eiweiß mit der Prise Salz schlagen; Mehl mit Milch und Eigelb cremig rühren und Vanillezucker sowie Öl einrühren. Dann das steifgeschlagene Eiweiß unterheben. Die Apfelscheiben in den Backteig tauchen (am einfachsten mit einer Gabel) und in einer Pfanne mit Fett hellbraun ausbacken. Unbedingt auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen - und dann mit Schlagsahne garnieren...
Bei mir ist noch ordentlich Teig übergeblieben, aber ich hatte auch wirklich kleine Äpfel - der Teig schmeckt aber auch pur ausgebacken sehr lecker und lässt sich bestimmt noch mit anderen Früchten kombinieren (wenn man denn welche gehabt hätte).
Auch wenn ich die Äpfel jetzt erstmal los bin - lecker wars! Vor allem, da es wirklich fix gemacht ist.

Montag, 11. April 2011

Je später der Abend...

... desto schöner die Nacht?

Irgendwie hatte ich gerade auf der Heimfahrt ein unglaublich gutes Gefühl. Und "gerade" meint wirklich am Montag Abend gegen 23 Uhr. Da endete nämlich mein Arbeitstag - der übrigens nicht wirklich grandios war, aber dafür hab ich festgestellt, dass die Jungs meine Laune unglaublich steigern, auch wenn sie mich mit Vorliebe verscheißern... Nachdem ich bis halb 8 im Büro war, bin ich dann Abends noch mit meinem Chef einen Happen essen gegangen.

Wir sind zu einem schnuckeligen Restaurant an der Alster gedüst und nach dem Essen noch ein wenig dort in der Gegend spazieren gegangen (leider hatte ich meine Cam im Auto gelassen - eine Hammeraussicht hat man da bzw. einen Superblick auf die Alster!). Dann bin ich noch die knapp 6km von der Arbeit nach Hause geradelt. Jap! Ich habs tatsächlich am Wochenende endlich geschafft, wieder Luft in meine Reifen zu kriegen (der Aufpumpautomat an der Tankstelle war letzte Woche kaputt, natürlich GENAU dann, als ich extra früh aufgestanden bin, um mein Rad flott zu machen...)! Irgendwann nach 22 Uhr hab ich mich also auf mein Uraltbike geschwungen und bin nach Hause gestrampelt.

Und es war erstaunlicherweise unglaublich angenehm! Für gewöhnlich ist Heimfahren eher nervig, weil ich gerne daheim wäre und mich nicht noch abplagen will... Vor allem um so ne Uhrzeit. Aber heute fand ich das wirklich toll, mit mp3-Player-Stöpseln in den Ohren und Musik durch Hamburg fahren macht tatsächlich Spaß. Und auch wenn die Straßen bzw. Fahrradwege mies sind und mir das Sitzfleisch (bzw. der Knochen drunter) momentan noch bei jedem Hubbelchen weh tut - wow, war das ein Gefühl! Ich bin sogar noch nen kleinen Umweg gefahren, weil ich es so (grundlos) angenehm fand.

Bin ganz erstaunt von mir selber, denn eigentlich ist die Heimfahrt immer das lästige Übel - heute fand ich sie einfach nur spitze. Der perfekte Abschluss für einen etwas nervigen Tag!

Sonntag, 10. April 2011

Basic Concept Nr. 125 Aqua Shine

Inzwischen ist hier auch die Sonne rausgekommen, aber da ich noch einen zumindest halbwegs ernstzunehmenden Termin hatte, sollte es (noch) nicht komplett knallig auf meinen Fingerchen werden. Nach einigem Hin und Her (wie eigentlich immer...) entschied ich mich für "Aqua Shine" von Basic Concept. Den hatte ich mal aus der Grabbelkiste bei Woolworth mitgenommen.

Der Name gibt schon einen ersten Hinweis auf die Farbe, tatsächlich ist besteht der Lack aus lauter Glitzerpartikeln und zwar silbernen, (jetzt schlägt wieder der Farbnamenteufel zu) - ich würde sagen - mintgrünen mit welchen mit einem eindeutigen Blaustich. Die kann ich zumindest grob identifizieren, es mögen auch gerne mehr sein.

Insgesamt hat der Lack einen eher grünlich-silbernen Grundton und wenig Blauanteil, schaut aber auf den Nägeln sehr schön aus. Der Auftrag war sehr unproblematisch, nach zwei Schichten ist das Ergebnis auch super. Ich trage zwar immer nen Topcoat drüber, aber bei diesem Lack ginge es nicht ohne: Die rauhe Oberfläche (durch die Glitzerpartikelchen) verleitet extrem zum Rumspielen...
Einmal ohne Blitz, das trifft die Farbe relativ genau. Nicht zu auffällig, aber dennoch frühlingshaft. Mir hat er zumindest gute Laune gemacht!

Und einmal mit Blitz - ich bilde mir ein, hier sieht man die Partikelchen ein bisschen besser... Ein wenig changiert der Lack auch je nach Lichteinfall, je nachdem, welche Farbpartikel besser zur Geltung kommen. Aufgefallen ist mir jedoch, dass sich die silbernen "unten" abzusetzen scheinen... Das sind zumindest die letzten, die beim Ablackieren (ätzend ohne Ende, wie bei allen Lacken mit so vielen Partikeln) über bleiben.

Die Haltbarkeit ist gut, hat Badewanne und Abspülen überstanden; beim nächsten Extremspülen aber aufgegeben. Das ist aber entschuldbar! Kleinere Fehlerchen, also wenn mal irgendwo etwas absplittert oder einem der Nagel abbricht (schönen Grüß an den Kofferraumdeckel!), ist es nicht übermäßig auffällig. Trotz Grabbelkiste und Mini-Preis definitiv ein schöner Lack, der mir Freude macht! (Mal sehen, wie das mit dem silbernen wird...)

Samstag, 9. April 2011

Pfirsich-Quark-Torteletts

Vor einiger Zeit hab ich bei TkMaxx günstig Tortelett-Förmchen von Kaiser erstanden. Erst im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass ich vielleicht mal vorher drüber hätte nachdenken sollen, welche Größe ich nehme... Aber egal (dachte ich mir), irgendwie werd ich mit diesen 10cm Förmchen zurecht kommen.

Und dann hab ich mich tatsächlich dran getraut, was darin zu backen - und es wurden Pfirsich-Quark-Torteletts. Eigentlich wollte ich was mit Kirschen machen - hatte dann aber keine, also wurde fix umdisponiert und alles aus dem Kühlschrank verwurstelt, was noch weg musste.

Für den Teig:

100 g Butter
70 g Puderzucker
220 g Mehl
3 EL Kokosflocken
1 Prise Salz
1 Ei


Für die Füllung:

90 g Ricotta (der musste weg)
140 g Quark
3 EL Zucker
1 Eigelb
1 Eiweiß
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Vanillepudding
1 Prise Salz
Pfirsiche aus der Dose

Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dann in die Tortelett-Förmchen drücken (war das ein Spaß... Beim nächsten Mal weiß ich, wies geht!) und mit einer Gabel einstechen, damit der Teig nicht zu hoch geht. Ca. 20 Minuten bei 180°C backen.

Ricotta, Quark, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver mit dem Eigelb vermischen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann unter die Quarkmasse heben. Pfirsiche in Scheiben schneiden. Den Ofen auf 160°C runterdrehen, die Quarkmasse auf die Teigböden füllen, nach Belieben mit Pfirsichscheiben garnieren und ca. 30 Minuten fertigbacken. (Alternativ Pfirsiche auf den Boden legen und dann die Quarkmasse drüberkippen.)
Ich hab aus der Menge 10,5 Torteletts rausgekriegt (das letzte war sehr teig- und füllungsarm...) - allerdings lässt sich das auch ohne Probleme auf 12 strecken, wenn man den Boden etwas dünner macht (die ersten Torteletts, es sei mir verziehen!). Die Anzahl der benötigten Pfirsiche ist abhängig von der Dicke der Scheiben - und dem Appetit des Bäckers... Ich glaube, ich hab die Hälfte (natürlich nur die unschönen Scheiben!) nebenbei gefuttert.

Geschmacklich sind die Torteletts bombig gewesen! Nett wie ich bin, hab ich welche mit auf die Arbeit genommen und dort wurden sie mit Begeisterung verzehrt. Das nächste Mal schaun sie bestimmt auch regelmäßiger aus...

Freitag, 8. April 2011

Miniatur Wunderland

Inzwischen war ich schon zwei Mal da - eins davon hatte ich die Kamera mit (auch wenns noch die alte war) und die Fotos fliegen schon seit geraumer Zeit auf meiner Platte rum... Das Miniatur Wunderland hier in der Hamburger Speicherstadt ist definitiv einen Besuch wert!

Ich hätte zwar nie gedacht, dass es mir da so gut gefallen könnte (denn eigentlich steh ich so gar nicht auf irgendwelche Miniatureisenbahnen), aber es ist wirklich unglaublich, was die Damen und Herren da auf die Beine gestellt haben! Denn für mich waren nicht die Züge das spannende, sondern das alles andere außenrum.
Mit sehr viel Liebe zum Detail wurden da Landschaften, Figürchen und Szenerien geschaffen und viele kleine Attraktionen (z.B. Lifte, Karusells, etc.), die per Knopfdruck bedient werden können. Manchmal muss man auch erstmal ordentlich suchen, wo sich die Attraktion gerade befindet, also welche Männchen irgendwas tun. Und man freut sich tierisch, wenn mans dann mal gefunden hat!

So gestaunt hab ich glaub ich selten, wie viel Mühe das macht, diese ganzen kleinen Figürchen an Ort und Stelle zu platzieren... Vom Anmalen und der Umgebung, die ja liebevoll per Hand begrast oder bemoost wird, braucht man da gar nicht sprechen. Unglaublich viel Zeit, die da drauf geht - aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Natürlich sind neben sinnigen Szenerien (z.B. einem Jahrmarkt, oder auch einem DJ Bobo Konzert (*hust*), einem Fussballstadion...) auch einige Gimmicks eingebaut:
In der Broschüre, die man am Eingang bekommt, sind auch einige Hinweise bzw. eine "Suchaufgabe" für genau diese Gimmicks drin. Man kann sich also gemütlich ein paar Stunden vertreiben - ich glaube, wir waren jedes Mal so an die 3h unterwegs und hätten auch locker noch mehr Zeit investieren können. Wir standen oft an genau solchen kleinen Szenen und haben uns köstlich amüsiert.
Im Wasserbecken, das sogar mit Ebbe und Flut aufwarten kann, fahren nicht nur Schiffe und man kann den Hafen bewundern, sondern auch diesen armen kleinen Kerl... Ja, der ist am Grund des Beckens abgesoffen!
Das ganze MiniWula ist auch einem Tages- und Nachtrhythmus unterworfen. Ich glaube, alle 15 Minuten "geht die Sonne unter" und man kann sich alles auch bei Nacht anschauen. Richtig faszinierend ist es, wenn dann bei allen Autos und in Häusern die Lichter angehen, die Straßenlaternen und die Nachtbeleuchtung bei irgendwelchen Attraktionen. Einige Dinge kann man nur bei Nacht bzw. Tag aktivieren, was dann auch dazu beiträgt, dass man ein wenig länger stehen bleibt
Wenn man ne gescheitere Kamera hätte, würden die Bilder wahrscheinlich auch deutlich besser werden (muss das demnächst mal mit der neuen probieren). Aber der eine oder andere Schnappschuss ist mir dann doch auch gelungen, wie dieser hier von einer Tunnelröhre:

So und zum Schluss noch ein paar kleinere Bildchen, die ich aber einfach zu niedlich fand, um sie nicht hochzuladen. Die Ideen sind einfach superniedlich und nett umgesetzt.
Es gibt sogar die eine oder andere Reportage, die sich auch intensiv mit dem MiniWula auseinandersetzt - die sind zwar inzwischen ein paar Jährchen alt und nicht mehr aktuell, aber man kriegt schon einen guten Eindruck davon. Das tolle am MiniWula ist, dass die "Ausstellung" ständig erweitert wird und neue Themengebiete dazukommen: momentan wird gerade noch am Flughafen gearbeitet, der auch wirklich schon spannend ausschaut.
Auf jeden Fall vorteilhaft ist die Vorbestellung der Karten übers Internet - als ich das erste Mal (natürlich völlig naiv) mit meinen Eltern da war, hätten wir über zwei Stunden in der Schlange stehen können. Also fix für den Abend Karten reserviert und dann ohne lästige Warterei reingegangen - sogar mit einem kleinen Rabatt!

Donnerstag, 7. April 2011

Und wenn man so gar nicht weiß, worauf man Lust hat...

... landet man unter Umständen schließlich tatsächlich bei einer Fast Food Kette...
Nach knapp 12 Stunden auf den Beinen und einem Käsebrot um 8 Uhr morgens - Pulvercappucino zählt wohl nicht wirklich als Nahrung - hat mich so richtig gar nichts beim Einkaufen angelacht. Auch der Gedanke an mein Gefrierfach löste nichts aus, also stolperte ich bei Burgerking vorbei und gönnte mir zum ersten Mal in diesem Jahr ernsthaft ungesundes Fast Food.

Die Pommes bei McDonalds sind leider immernoch besser als die bei Burgerking (zumindest, soweit ich die McDo Fritten in Erinnerung habe...)! Allerdings war der Burger durchaus genießbar - auf Burgern konsumiere ich sogar Senf, obwohl ich den pur zu irgendwas nicht mag.

Als Nachtisch gabs noch unglaublich ungesunden Schokopudding *hust* - aber für den stressigen Tag heute geht das auch in Ordnung...

Mittwoch, 6. April 2011

p2 color victim nailpolish 208 rich & royal

Passend zum unglaublich ekligen, vernieselten, verwindeten und von einem konstanten Grau durchzogenen Wetter habe ich mir die Nägel mit "rich & royal" von p2 (aus dem alten Sortiment) lackiert. Ging mit der Hand auch sehr gut, inzwischen kann ich sogar ohne Pflaster rumlaufen - wobei ich nicht allzu doll in Richtung Handballen drücken sollte, sonst aua...

Die Farbe des Lackes (neudeutsch heißt das taupe!) ist eine spannende Sache, denn je nach Lichteinfall ist er mal grau, mal braun, mal lilastichig... Auf jeden Fall irgendwie matschig-grau mit irgendeinem Einschlag. Passend zum ekligen Wetter und meiner momentan eher gedämpften Stimmung (irgendwie seh ich vor lauter Arbeit gerade kein Land mehr und das führt nicht gerade zu Hochgefühlen).
Der Auftrag war gewohnt problemfrei, richtig deckend wird die Farbe erst nach zwei Schichten; wenn man bissl dicker lackiert würde eine Schicht vielleicht auch schon reichen. Die Trockenzeit war klasse, ich hatte am nächsten Morgen auch keine wilden Bettdeckenmuster!
Meiner unglaubliche Fotografierkompetenz (*hust* *hust* *hust*) ist es zu verdanken, dass ich tatsächlich aus den knapp 20 Bildern, drei scharfe rausfitzeln konnte, die sogar ein wenig unterschiedliche Schattierungen zeigen. Sind sogar relativ farbecht, wobei ich vermute, dass unter anderen Lichtverhältnissen (habe gehört, dass es ab und zu sogar Sonnenschein geben soll!) auch noch andere Schattierungen möglich sind.

Die Haltbarkeit des Lackes war auch klasse: nach drei Tagen wildem Tastaturrumgetippe hatte ich lediglich an zwei Fingern minimale Tipwear und nirgendwo war auch nur ein Eckchen abgesplittert! Und das, obwohl ich gemütlich in der Badewanne unterwegs war. Wenn ich nicht gerade wieder ein wenig Frühling auf den Fingerchen bräuchte, wäre der Lack sicherlich noch etwas länger draufgeblieben.

Der wandert auf jeden Fall in meine Favoritenliste - wenn die restlichen Lacke mal abgearbeitet sind, wird der sicherlich mal wieder verpinselt.

Dienstag, 5. April 2011

Post Nr. 101

Hm, da ist mir doch tatsächlich gerade aufgefallen, dass ich schon 100 Posts (exklusive des aktuellen) verfasst habe. Klassischerweise gibts nach den ersten 100 Tagen im Amt ja irgendeine Art von Evaluation - da man hier ja kaum von einem Amt oder eine Position sprechen kann und auch nicht von Tagen (zumindest tue ich das gerade nicht), sondern von Postings, bin ich so frei, mich selbst zu evaluieren! HA!

Es heißt ja, die ersten hundert seien die Schlimmsten... Hm, an den 100 Posts war eigentlich nichts wirklich schlimm. Ich bin fast ein wenig erstaunt, wie schnell es ging - und noch ein bisschen erstaunter, dass ich es tatsächlich durchgehalten habe. Denn ich war noch nie ein Tagebuchschreiber; ich glaube ich habs irgendwann in der 6. Klasse oder so mal probiert und nach relativ kurzer Zeit wieder aufgegeben, weil ich mein eigenes Geschreibsel unglaublich dämlich und bedeutungslos fand (und sind wir mal ehrlich - wenn man das dazugehörige Alter bedenkt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es tatsächlich auch beides war!).
Und es ist wirklich lustig, wenn man sich seine eigenen Posts durchliest - und dabei feststellt, welche Wörter man besonders gerne verwendet (und dann die drei "aber", die sich in EINEN Satz geschlichen hatten, wieder löscht!).

Aber gut, eine "Liste" (und nichts anderes ist dieser Blog ja, eine gute Möglichkeit, sich selbst zu überprüfen) funktioniert nicht nur beim Sport, sondern augenscheinlich auch beim Bloggen! Und es ist wirklich faszinierend, wie viel Spaß es macht - auch wenn manchmal wirklich hirnrissige Sachen dabei rumkommen (wobei ich immernoch finde, dass mein Pfannkuchen bombig ist!!!). Immerhin funktioniert die interne Sicherung noch, dass nicht allzu großer Mist seinen Weg in die Weiten des Netzes findet - manche Dinge sollte man halt doch nicht für die Ewigkeit festhalten...

Außerdem hab ich festgestellt, dass Fotografieren wirklich lustig ist - auch wenn ich nur ne kleine popelige Digicam habe (und mich mit ihr noch nichtmal ansatzweise wirklich gut auskenne). Ich glaube, ich habe an die zweieinhalbtausend Fotos geschossen seit Anfang Januar - und wahrscheinlich die Hälfte wieder gelöscht, weil sie unscharf, verwackelt oder einfach nur kompletter Nonsense war. Am witzigsten ist das Fotografieren von Essen - das meiste Zeug wird nämlich in der Zwischenzeit kalt... Und es gibt unglaublich viel leckeres Futter, das total bescheiden aussieht (ich habe nebenbei festgestellt, wie egal es mir eigentlich ist, wie mein Essen ausschaut - aber wie viel mehr Spaß man hat, wenns schön aussieht...), aber sehr sehr sehr lecker schmeckt.

Das Spannendste ist ja, dass es tatsächlich Menschen gibt, die es interessiert, was ich so von mir gebe. Wow! Meine lieben vier Leser (nebenbei nochmal "Herzlich willkommen!" an Fresh_Ju), ich danke euch, dass ihr Interesse für meinen Ramsch zeigt und auch euren Senf dazugebt! Auch wenn es nicht das primäre Ziel ist, eine möglichst große Anhängerschaft um mich zu scharen (und dann die Weltherrschaft zu übernehmen *hust*), finde ich es doch sehr nett und schmeichelhaft, dass ihr da seid! Ich freu mich über euch.