Montag, 31. Januar 2011

Januar: Wie war das mit den Vorsätzen?

Hei nun, irgendwie ist jetzt ein Monat verflogen (ich gebe zu, teilweise frage ich mich wirklich, wo der eine oder andere Tag geblieben ist) und eigentlich sollte ich mal einen Blick auf meine Vorsätze wagen:

Das ist mir tatsächlich so halbwegs gelungen - im Wohnzimmer ist gerade noch etwas Optimierungsbedarf, das wird sich allerdings im Laufe dieser Woche ändern (müssen), da ich demnächst Besuch kriege. Meine Küche schaut inzwischen fast immer top aus - ab und zu findet sich noch etwas Spülkrams, der bleibt aber inzwischen nicht mehr ansatzweise so lang stehen. In den letzten vier Tagen hat sich zwar ein Mini-Kleiderhaufen im Schlafzimmer gebildet, das ist aber der Veranstaltung und dem typischen "Oh mein Gott, was zieh ich an? Das? Nein, das? Nein, das...." geschuldet und wird heute weggeräumt.

Ich bin so stolz auf mich, dass ich nicht eine Nacht auf dem Sofa geschlafen hab! Auch wenns zwei Uhr nachts war und ich vor dem Fernseher eingepennt, gerade aufgewacht bin, hab ich mich in mein Bettchen geschleppt - also Erfolg auf ganzer Linie!

Nunja... Immerhin eins hab ich gelesen! Nicht zu verachten - da ich irgendwie einfach nicht so viel Freizeit habe, wie ich gerne hätte...

Hrm... Fehlanzeige... Irgendwie hatte ich mir die Priorität "Buch, dann Bild" gesetzt, nur kam mir dann irgendwie das Monatsende entgegen - hier ist definitiv noch was zu tun, meine Bildchen jaulen mich auch schon fast an.

Teilerfolge ersichtlich, ein paar Puzzles warten aber noch - die werden auch hoffentlich bald angegangen, den Besuch würde es sicher freuen, wenn was an der Wand hängt.

Hier auch ein definitives "Bingo!" von mir. Auch wenn ich nicht jeden Tag dazu komme, was Frisches zu machen (das mit den langen Arbeitszeiten ist da einfach ein bisschen hinderlich), hab ich doch ein paar Mal gekocht und gebacken. Klar, lässt sich bestimmt ausbauen, aber eigentlich bin ich ganz zufrieden.

Das mit dem Joggen überleg ich mir nochmal gründlich - ich werd mit dem Laufen einfach nicht so richtig grün... Aber mein maxxf mach ich immer brav, also konsequent durchgehalten bisher.

Bis auf die Krisenzeit vor der Veranstaltung würde ich sagen, ich war sehr erfolgreich. Seit Ewigkeiten nix mehr von einem gewissen Trottel gehört und es ist mir - Gott sei Dank - völlig egal. Wer nicht will, der hat schon, Basta!

Hrmpft. Griff in die Toilettenschüssel... Aber wenn einfach ständig irgendwelche Termine dazwischenkommen, bleibt keine Zeit zum kreativen Grübeln für die eigene Diss - leider.

Eine kleine Chance kriegen sie - allerdings weiß ich momentan nicht wirklich, ob ich so scharf auf eine Beziehung bin... Immerhin war ich zu keinem Kerl im letzten Monat so richtig gemein - glaube ich zumindest *hust*.
Insgesamt schaut das doch schonmal ganz gut aus - klar, noch Verbesserungsbedarf, aber hallo, es ist ja auch erst Januar, ich kann ja nicht schon optimal ins neue Jahr starten, wo soll man sich denn dann noch verbessern??? Eigentlich bin ich ein bisschen stolz auf mich!

Sonntag, 30. Januar 2011

Shiny Nails "Gold"

Da ich am Freitag bei der Veranstaltung einen aktiven und sehr sichtbaren Part hatte, musste auf die Fingernägel irgendwas verträgliches, dezentes und wenig auffälliges drauf. Ich hatte kurzfristig schon überlegt, ganz ohne Lack zu gehen, allerdings hätte ich dann wohl den halben Tag fürs Retten abgebrochener Fingernägel verwenden müssen...

Also entschied ich mich für ein wenig Glitzer, das ich mal bei Tchibo in einem Set erstanden hatte (drei Nagellacke und drei Lipglosse). Der Goldton sieht schon in der Flasche nicht nach der bombastischsten Deckkraft aus und entsprechend sheer zeigter sich auch auf den Nägeln - für den Anlass zumindest akzeptabel.

Zwei Schichten erbrachten ein annehmbares Ergebnis - deckender würde er auch nicht werden, wenn man die ganze Flasche auf einem Finger verteilt. Haltbarkeit war ok, wichtig war mir, dass er die Veranstaltung überlebt und das hat funktioniert. Mal sehen, ob ich ihn nicht als Topcoat zweckentfremde, um irgendwelche Nagellacke ein wenig aufzupeppen.

Samstag, 29. Januar 2011

Ausgepowert...

Was bin ich froh, dass die Woche rum ist... Diese dämliche Veranstaltung am Freitag hat mir wirklich den letzten Nerv geraubt. Auch wenn nicht ICH für die Organisation zuständig war, sondern eine meiner Kolleginnen, kriegt man doch die volle Breitseite ab und das ganze Chaos mit.

Da natürlich auch jeder was Vorzubereiten hatte, wurde man auch mit (leider bereits bekannten) Problemen konfrontiert, die bei mir dazu geführt haben, dass ich zwei Tage lang unglaublich miese Laune hatte (und absolut keine Lust, meine Zeit in die Veranstaltung bzw. die dafür nötigen Vorbereitungen zu investierten). Dass sich das alles hätte verhindern lassen, wenn man in der Lage gewesen wäre, angemessen zu Kommunizieren, ist nichts Neues - mal sehen, ob sich überhaupt in der Zukunft was ändert, aber diese Tatsache habe ich auch meinem Chef wieder ins Bewusstsein gerufen. Insgesamt ist jedoch (leider?) alles gut gegangen, die Besucher waren zufrieden und wir haben auch den Zeitrahmen nicht wesentlich gesprengt...

Was mir in den Tagen vor der Veranstaltung aufgefallen ist (und was ich dadurch auch sehr zu schätzen weiß), ist die Tatsache, dass es wohl doch Menschen gibt, die sich Sorgen um mich machen. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so besorgt angesehen wurde, wie an besagten zwei Stresstagen - und es hat mich total überrascht. Unglaublich, dass die "harten Jungs" auch mal so süß sein können und sich Mühe geben (und in der Lage sind, jemanden auch mal mit Samthandschuhen anzufassen).

Ich glaube, das war in den letzten Tagen mein großer Auftrieb - und die Hoffnung auf ein angenehmes Wochenende, an dem ich wieder runterkomme und mich ordentlich ausruhen kann. Heute hab ich zumindest schonmal den halben Tag auf dem Sofa verbracht - morgen kommt hoffentlich noch etwas Zeit dazu und dann ist alles wieder halbwegs in Ordnung...

Freitag, 28. Januar 2011

Cappuccino-Muffins

Wenn man schonmal am Backen ist, dann muss auch mehr bei rumkommen, als nur eine einzige Sorte Muffins - sprach meine Nachbarin und wollte gleich fünf oder sechs unterschiedliche Sorten machen...

Da ich den Tag allerdings nicht komplett in der Küche verbringen wollte, konnten wir uns auf zwei Sorten (für die wir auch die Zutaten hatte...) einigen und neben den Zitronen-Kokos-Muffins produzierten wir noch ein paar Cappuccino-Muffins:

Zutaten:

3 Eier
200 g Zucker
200 g weiche Butter
20 g Kakao
1/2 TL Zimt
1/2 TL Nelkenpulver
6 EL Cappuccinopulver
200 g Mehl

Eier mit Zucker schaumig rühren, Butter nach und nach hinzufügen, Kakao, Gewürze und Cappuccinopulver und Mehl unterrühren, fertig! Im Backofen bei 180°C ca. 20 bis 25 Minuten backen und dann genießen!
Leider sind sie nicht ganz so schön geworden wie die Zitronenteilchen (mag wohl daran liegen, dass im Rezept bein Backpulver vorkommt), auch geschmacklich begeistern sie mich nicht so sehr... Ein wenig trocken (kommt ja auch kaum Flüssigkeit dazu...),aber durch das "richtige" Cappuccinopulver (ich hatte nur Straciatella da) schmecken sie sehr intensiv und das tröstet ein wenig über die fehlende Saftigkeit hinweg.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Couscoussalat

Wenn man nach Feierabend noch auf die Schnelle was Essbares zaubern möchte und dabei nicht auf Convenience-Food zurückgreifen will, ist dieses Rezept definitiv zu empfehlen! Gefunden habe ich es auf diesem tollen Kochblog. Ich habe mich daran orientiert, lediglich die Zutaten auf eine Person runtergekürzt und noch eine Zwiebel, die ich an der Hand hatte, daruntergemischt.

Zutaten:

75 g Couscous
120 ml heiße Brühe
1 Tomate
ein Stück Salatgurke
etwas Zwiebel
etwas Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Zitronensaft, Zitronenmelisse

Den Couscous mit der Brühe übergießen und kurz warten, währenddessen das Gemüse kleinschneiden. Das Tomatenmark mit etwas heißem Wasser und den Gewürzen verrühren und über den Couscous geben, dann das Gemüse unterheben.
In knapp 10 Minuten hat man ein leckeres Essen fertig (ich bin ein Langsamschneider bei Gemüse!), wobei mir die Menge fast ein bisschen zu viel war.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Flormar Nail Enamel 389

Die Flormar-Lacke hab ich mir Ende letzten Jahres bei Douglas zugelegt, da ich einige der Farben interessant fand und sie preislich mit 1,95€ auch im akzeptablen Bereich für einen Feldversuch lagen.

Weil die Farbe im Fläschchen so schön aussah, habe ich mir auch die Nr 389 zugelegt - obwohl ich eigentlich kein wirklicher Fan von Rot bin. In der Flasche sieht der Lack weinrot aus und zeigt einen metallischen Schimmer. Auf den Nägeln unterscheidet sich die Farbe wenig vom Flaschenvorbild - was ich sehr positiv finde.

Der Stiel, an dem das Pinselchen hängt, ist im Vergleich zu anderen Lacken sehr lang, was bei mir die positive Hoffnung hegt, dass man auch gut an Reste herankommen wird (falls der Lack jemals auch nur ansatzweise leer wird). Im Auftrag ist der Lack sehr unkompliziert und verzeiht auch ein paar Geschwindigkeitsfehler - trocknet aber dennoch sehr schnell. Eigentlich deckt das schöne Rot nach einer Schicht, ich hab aber zwei aufgetragen, um die kleinen Fehlerchen auszugleichen, die ich meistens im ersten Auftrag habe.

Die Haltbarkeit ist mit Topcoat ganz okay, Tipwear stellt sich allerdings als Problem nach zwei Tagen heraus - das kann aber auch am enormen Tippaufwand in den letzten beiden Tagen liegen.Ansonsten bin ich überrascht, dass ich die Farbe immernoch gut finde.

Dienstag, 25. Januar 2011

Doch die Sünde ist scharlachrot - Elizabeth George

Sooo, inzwischen habe ich es tatsächlich geschafft, den Wälzer durchzulesen und bin - wie bei der ganzen Serie von Elizabeth George - begeistert (und vor allem gespannt auf den nächsten "Band").
Im Zentrum des Geschehens steht der Mord an einem Jungen, der am Fuße einer Klippe aufgefunden wird. Der erste Mann am Tatort ist Thomay Lynley, ehedem Inspector bei New Scotland Yard und momentan aufgrund einer persönlichen Tragödie auf "Sinnsuche" und Wanderschaft - obwohl er eigentlich nichts mit der Polizeit am Hut haben will, kommt er natürlich nicht drumherum, bei der Klärung des Falls zu helfen. Natürlich wird im Buch der Fall geklärt (darum gehts ja auch in einem Krimi), allerdings sind es bei Elizabeth George meistens komplexe und psychologisch gut durchdachte Mordgründe, die eine spannende Geschichte um die Tat herum aufspannen. So erfährt der Leser einiges über die Entwicklungen in der Familie des Mordopfers und auch der weiteren betroffenen Personen. Und man ist wirklich sehr lang im Unklaren über den Täter und dessen Beweggründe!

Was mich aber an den Romanen so begeistert ist, dass nicht nur die Fälle thematisiert werden, sondern auch die Ermittler(innen): einmal natürlich Lynley, der als Adliger und Polizist so eine Eigenheiten und auch eine tragische Vergangenheit hat; im zur Seite gestellt ist Barbara Havers, die aus der Arbeiterklasse stammt und somit einen wunderbaren Gegenpol zu Lynley darstellt. Trotz der großen Unterschiede zwischen den beiden arbeiten sie als Team gut zusammen und haben sich in den Jahren ihrer Zusammenarbeit auch persönlich zu schätzen gelernt - das wird auch im vorliegenden Band thematisiert. Die Charaktere sind sehr glaubhaft gestaltet, wodurch es auch einfacher wird, ihr Verhalten  und ihre Einstellungen nachzuvollziehen (finde ich bei solchen Geschichten immer sehr wichtig).

Wovor ich warnen muss, ist aber das Suchtpotenzial: "Doch die Sünde ist scharlachrot" ist der 14. Roman, der sich um die beiden Ermittler dreht - und ich hab die einzelnen Bände teilweise schon mehrfach gelesen...

Montag, 24. Januar 2011

Zitronen-Kokos-Muffins

Meine Nachbarin, ihres Zeichens Mutter eines supersüßen kleinen Jungen (der momentan unglaublich viel sabbert), ist leider ein totaler Backmuffel. Da ihr Mann jedoch ein totales Leckermäulchen ist beschlossen wir, ihm einen Gefallen zu tun und ein paar Leckereien zu produzieren.

Da ich ja recht gerne backe, machten wir uns also auf, den höchsten Muffingipfel zu erklimmen und uns mit einem Einjährigen in die Küche zu stellen (der Junge wird sicher mal Schlagzeuger, das Rumkloppen auf Töpfen beherrscht er perfekt!). Nach einingen Auswahlschwierigkeiten, die auf dem Nicht-Vorhandensein von Zutaten beruhten ("Hm... Kann man die Walnussmuffins auch ohne Walnüsse machen?" - "Erm..." - "Okay, dann sinds keine Walnussmuffins mehr!"), machten wir uns an die Zitronen-Kokos-Muffins (eigentlich Limetten-Kokos-Muffins, aber ohne Limetten...) aus so einem kleinen Muffinrezeptebuch:

Zutaten:

250 g Mehl
3 TL Backpulver
125 g Zucker
3 TL Bourbon-Vanillezucker
90 g Kokosflocken
2 TL abgeriebene Zitronenschale (alternativ: Zitronenaroma)
250 ml Milch
2 Eier
100 g Butter

Backofen auf 200°C vorheizen, Butter zerlassen und abkühlen lassen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, Zucker und Vanillezucker sowie Kokosflocken untermischen. Limettenschale, Milch, Eier und Butter verquirlen und mit den trockenen Zutaten vermischen. Der Teig darf ruhig noch klumpig sein. Dann in die Muffin-Förmchen füllen und ca. 20-25 Minuten backen.

Das Ergebnis konnte sich durchaus blicken lassen, obwohl wir ein paar Minuten mehr gebraucht haben (der ultimative Schaschlikspieß-Test ist halt doch unfehlbar!):
Und der Geschmack ist (zugegebenermaßen zu meinem Erstaunen) wirklich bombastisch, da die Muffins trotz der Kokosflocken noch eine gewisse Griffigkeit haben und nicht zu trocken sind. Die muss ich demnächst mal wieder machen - und zwar alleine, dann kann ich alle behalten und nicht die Hälfte abgeben...

Sonntag, 23. Januar 2011

MNY "I am a sweetheart" 109A

MNY-Lacke mag ich an und für sich wegen des angenehmen, etwas breiteren Pinsels, sehr. Allerdings hab ich bei denen die Erfahrung gemacht, dass leider einige Farben doch sehr sheer sind und absolut nicht decken wollen.

Beim 109A ist es leider ähnlich, aber nicht ganz desaströs - auch wenn der Lack in der Flasche in einem wunderschönen hellen Blau schimmert, ist er beim Auftrag doch relativ schwach auf der Brust. Um ein halbwegs deckendes Ergebnis zu erzielen, musste ich drei Schichten lackieren - normalerweise ist bei zwei absolut Ende, aber weil ich die Farbe einfach so schön finde und der Lack auch relativ dünnflüssig ist, hab ich ihm eine Chance gegeben. Nach der zweiten Schicht ist der Lack auch nicht mehr streifig, sondern superschön schimmernd einheitlich.
Der super türkisblaue Schimmer, den man bei entsprechendem Lichteinfall ausmachen kann, entschädigt mich auch für die Handlingprobleme. Ich hätte mir den Lack ein bisschen deckender gewünscht, aber man kann nicht alles haben!

Die Haltbarkeit ist MNY-typisch ganz gut,auch am vierten Tag schaut der Lack ordentlich aus. Tip(p)wear kaum zu sehen, nur an der einen oder anderen Stelle ist mal was abgelatzt, aber das passiert mir auch immer!

Samstag, 22. Januar 2011

Ich hab' was gewonnen!

Yay!!! Ausnahmsweise war mal was äußerst Positives in meinem Briefkasten: eine Gewinnbenachrichtigung! Und zwar nicht eine "Herzlichen Glückwünsch, Sie haben gewonnen - aber nur, wenn Sie drei Zeitschriftenabos und viel Staubsauger kaufen!"- Benachrichtigung, sondern eine mit dem Gewinn anbei:
Erstmal dachte ich ja, da stünde was von 5 Euro (es war spät, dunkel und ich war saumüde...), doch beim zweiten Blick ging mir auf, dass da tatsächlich 50 stand. Ich sollte jetzt lieber nicht sagen, dass ich kurzfristig wie ein Flummi auf und ab gehüpft bin und mich gefreut habe...

Und die Geschenkkarte lag anbei, dummerweise stehen da ja keine Beträge drauf, also war ich noch ein bisschen skeptisch - ich und ERNSTHAFT was gewinnen? Und dann noch eine Gutscheinkarte über fünfzig Euronen?

Also gleich beim nächsten Budni-Besuch das Kärtchen gezückt und damit gezahlt - und Tatsache, sie ist mit 50 Euro aufgeladen (bzw. jetzt etwas weniger)! Natürlich hab ich gleich etwas Sinnvolles gekauft (*hust* Nagellack *hust*) - und überlege auch schon fleißig, wie ich den Rest investieren will. Da ich sowieso sehr gern bei Budni einkaufe, sollte das ja wirklich kein Problem sein!

Liebes Budni-Team und liebe Glücksfee, vielen Dank für die Gutscheinkarte! Ihr habt mir wirklich die Woche versüßt!

Freitag, 21. Januar 2011

Rucolapesto

Da ich noch etwas Rucola über hatte, gab es eine kleine Portion Rucolapesto - leider war es nur genug für eine Portion...

Zubereitung ist idiotensicher: Einfach Rucola, Parmesan, etwas Knoblauch (den ich natürlich vergessen hatte...),  ein paar Mandeln (nehme ich anstelle von Pinienkernen), Salz, Pfeffer und Olivenöl mit einem Stabmixer zerkleinern. Ich mags gern, wenn noch ein paar kleine Stückchen drin sind, ansonsten ist mir das Pesto ein wenig zu breiig. Was mich immer wieder fasziniert ist diese quietschgrüne (oder auch giftgrüne...) Farbe:
Bei Rucola muss man nur ein wenig aufpassen, da manchen der Geschmack doch ein wenig zu bitter ist - Abhilfe schaffen hier Kräuter und ein Spritzer Zitronensaft, bzw. eine größere Menge an Parmesan. Aber wer keinen Rucola mag, wird auch Rucolapesto nicht mögen...

Was ich unbedingt mal probieren muss, ist anstatt von Mandeln Walnüsse zu nehmen - mal sehen, ob sich da was am Geschmack tut, aber dafür müsste ich erstmal Walnüsse organisieren. Und die esse ich eigentlich recht selten, obwohl ich beim Wichteln vorletztes Jahr einen süßen Nussknacker bekommen habe - aber ob ich jetzt noch irgendwo Walnüsse zu erschwinglichen Preisen finde? Auf jeden Fall kommt das mal auf eine Merkliste...

Donnerstag, 20. Januar 2011

Murnauers Totes Meer Hautgenuss: Tiefreinigende Algen-Maske

Als sie mal im Angebot war (ich vermute mal stark: bei Budni), habe ich mir eine ganze Ladung der Murnauers Masken zugelegt. Ich hatte bisher noch nicht so die Kontaktpunkte zu solchen Masken, aber nachdem ich die erste mal ausprobiert hatte, fand ichs ganz witzig und beschloss, mich ein wenig durch die Marken und Produkte zu testen.
Die Maske ist zur zweimaligen Anwendung gedacht und was mich wirklich begeistert hat, war die Tatsache, dass lediglich 5ml Produkt in einem Tütchen waren. Warum? Weil ich diese 5 ml zumindest gut in meinem Gesicht verteilt kriege - bei den 8ml-Masken bleibt mir immer ein Rest übrig, der nicht zum Aufheben taugt, aber auch zu viel zum ins Gesicht patschen ist.

Das wars aber auch schon, was ich an dieser Maske toll fand... Beim Auftragen riecht die mintgrüne Masse irgendwie modrig und unangenehm - irgendwie hatte ich die Assoziation zu schlammigem Waldboden, aber das ist totaler Quatsch, da ja Algen drin sind...

So schön sie sich verteilen lässt, so sehr hat sie auch auf meinen Wangen gebrannt - nach den ersten 5 Minuten hat sich das zwar gegeben, aber angenehm wars nicht. Nach insgesamt 15 Minuten soll man die Pampe dann abwaschen - bis dahin war einiges schon recht getrocknet, was ein unangenehmes Spannungsgefühl auf meiner Haut zur Folge hatte; allerdings war das schlimmste, dass meine Haut nach Entfernen der Maske unglaublich trocken war. Also gleich ne ordentliche Portion Creme drauf, die zumindest das Spannungsgefühl linderte...

Mein Fazit ist auf jeden Fall, dass ich mir DIESE Maske nicht mehr kaufen werde - wies mit den anderen ausschaut, bleibt abzuwarten.


Mittwoch, 19. Januar 2011

Infinity Woman Nr. 30 Grey Flannel

Als ich über die Feiertage bei meinen Eltern war, bin ich auch in einen Woolworth reingestolpert. Normalerweise meide ich den Laden, da es mir dort etwas zu ramschig vorgeht (zumindest hatte ich das so in Erinnerung), aber nachdem ich auf einigen Blogs gelesen hatte, dass man dort auch durchaus günstig an Kosmetik kommen könnte, hab ich meinen Widerwillen überwunden und mich mal reinbegeben.

Für sagenhafte 50 Cent habe ich auch die zwei Infinity-Lacke erstanden - bei dem Preis kann man ja nicht viel falsch machen, wenn sie Mist sind, dann ist zumindest nicht viel verloren. Die Farben sind beide dezent gehalten, einmal das Grau, um das es jetzt geht, und einmal habe ich mir einen braunen / taupigen Ton zugelegt.
Der Grey Flannel ist erstaunlich dünnflüssig, allerdings mit dem Pinsel (ein ganz normaler) angenehm aufzutragen. Nach zwei Schichten ist die Deckkraft fast perfekt, die erste ist noch etwas streifig - mit dreien schauts allerdings noch einen Hauch besser aus. Was mich wirklich überrascht hat, war die schnelle Trocknungszeit - ich hatte mich eigentlich auf eine lange Zeit eingestellt, aber schon nach ein paar Minuten sind die Schichten durchgetrocknet.

Da mir irgendwie nach matt war, habe ich das Ganze mit dem p2-matte-Topcoat versehen (von dem bin ich auch immer wieder erstaunt, wie schnell er doch trocknet):
Der Lack hat bisher zwei einhalb Tage intensiver Tipparbeit überstanden, also ist die Haltbarkeit durchaus akzeptabel. Der Matt-Effekt lässt zwar mit der Zeit ein wenig nach (inzwischen gibt es ein paar Glanzstellen), aber trotzdem finde ich die Farbe klasse - auch mattiert!

Dienstag, 18. Januar 2011

Spülbeckenregal

Letzte Woche hab ich bei Lidl ein Spülbecken-Unterstell-Regal erstanden.
In meiner Küche herrscht chronischer Platzmangel, da ich nur eine Küchenzeile und ein Sideboard habe, und unter meinem Spülbecken herrschte chronisches Chaos, da dort alle "unwichtigen" Dinge untergebracht sind, die nicht direkt zum Kochen nötig sind - also Wischlappen, Spülschwämmchen, Müllbeutel und Spülmittelchen.

Da mein Spülbeckenunterschrank keinen Zwischenboden hat, wird der Platz da definitiv nicht optimal ausgenutzt. Also lachte mich dieses Lidl-Regal für 7,99€ an und ich beschloss, mal einen Versuch zu unternehmen. Gut, es ist aus Kunststoff, also kann man nicht die Welt erwarten, aber ich hoffte, dass es nicht allzu ramschig sei und seinen Dienst täte. Die Verpackung war relativ handlich gestaltet und auch nicht schwer, was bei mir schon die ersten Bedenken auslöste...
 Aha, so soll das also mal aussehen...
Als ich die Verpackung dann mal offen hatte, kamen mir handlich verpackt auch die Einzelteile entgegen und eine kurz gehaltene Gebrauchsanweisung. Immerhin braucht man / frau keinerlei zusätzliche Werkzeuge für den Zusammenbau dieser Teile:
Nach ein paar Minuten war das Regal auch schon fertiggestellt, die Anleitung war recht eindeutig. Ein bisschen Stecken hier, ein bisschen Drücken da und letztlich die Auflagen noch draufklemmen und schon stehts:
Yay, fertig!
Der Vorteil an diesem Regal ist, dass es variabel in der Breite ist, da man die Mittelstangen ineinanderschieben kann / muss. Also sowohl für breite Spülbeckenunterschränke geeignet, als auch für schmale (so wie meinen). Ich musste dann ein paar der weißen Bodenteile rausnehmen, damits unter meine Spüle passte, aber dann konnte ich auch da etwas Ordnung machen:
Lieber nicht drüber nachdenken, wie das vorher aussah.
Die Regal-Aufbau-Aktion war der Auftakt für ein allgemeines Wohnungsaufräumen... Nächstes Wochenende ist noch das Wohnzimmer dran, aber es ist unglaublich, wie gut sich eine frisch geputzte und aufgeräumte Wohnung anfühlt - und wie glücklich einen so ein kleines, gammeliges, Plastikregal machen kann!

Montag, 17. Januar 2011

Sonntagsfrühstück: Eier auf Schinken

Solang ich eigentlich zurückdenken kann, war das eines unserer Standard-Sonntags-Frühstücke (als Alternative gab es für gewöhnlich Würstchen) und mein allerliebstes Wochenendfrühstück: Eier auf Schinken! Die Zubereitung ist selten einfach: Schinken in die Pfanne, von einer Seite anbraten, umdrehen, Eier draufhaun, salzen und nen Deckel auf die Pfanne tun. Dann bis zur gewünschten Konsistenz abwarten und genießen!
Ein bisschen "toller" als gewöhnliche Spiegeleier, weil die eben erst auf den angebratenen Schinken kommen, ist das ein Essen, was mir immer gute Laune macht und mich an meine Familie erinnert. Meine Mama hatte die Herstellung richtig perfektioniert, sie hats irgendwie IMMER geschafft, dass das Eiweiß durch war (labberiges Eiweiß ist für mich ein absolutes NoGo, da schauderts mich immer) und das Eigelb noch relativ flüssig.

Bei mir wird das Eigelb manchmal einfach etwas zu hart, weil ich nebenbei noch irgendwas anderes sinnvolles tue, abspüle oder Brötchen schmiere... Aber trotzdem ist es immer ein super Frückstück - vor allem, da ich inzwischen (ja, man muss sich ja auch weiterentwickeln!) nicht mehr normalen Hinterkochschinken verwende (wie Mütterchen... diesen dick geschnittenen *schauder*), sondern immer einen etwas leckereren - hier ist es zum Beispiel Schwarzwälder.

Ich freu mich schon auf das nächste Wochenende - allerdings muss ich vorher Schinken kaufen.... Gleich mal aufschreiben!

Sonntag, 16. Januar 2011

essence "The twilight saga eclipse collection" Undead?

Warum ich diesen Lack gekauft habe, weiß ich eigentlich selber nicht mehr so genau. Er lag in einer Grabbelkiste und ich habe ihn bestimmt vorher schonmal in der Hand gehabt und dann nicht gekauft - denn eigentlich stehe ich so gar nicht auf rosa und in dem schwarzen Lack sind rosa Glitterpartikel drin... Oder pinke, wie auch immer, ich finde beide Farben doof.
Aber dunkle Lacke finde ich toll - das ist mir gerade wieder bei diesem Lack aufgefallen. Eigentlich hab ich ja schon einen schwarzen Lack, aber irgendwie hab ich "Undead?" dann auch mitgenommen (ich vermute, das war einfach im Zuge eines weihnachtlichen Kaufrausches).

Nach zwei Schichten ist der Lack deckend, die erste Schicht ist total streifig gewesen und insgesamt gibt es die üblichen "Schwarzer Lack"-Probleme: ein bisschen zähflüssig und schwieriger zu verteilen, als andere Lacke, aber noch nicht so anstrengend, dass man in ernsthafte Schwierigkeiten kommt. Die Trockenzeit ist allerdings erstaunlich kurz.

Das rosa/pinke Glitter ist - Gott sei Dank - man muss schon sehr genau auf die Nägel gucken, um die Partikelchen zu erkennen. Sie sind zwar in Massen vorhanden (das sieht man besonders gut, wenn man den Lack in der Flasche betrachtet), aber einfach nicht penetrant vordergründig - das finde ich sehr positiv. Allerdings ist der Glitter auch schwer mit der Kamera einzufangen...

Was die Haltbarkeit angeht, habe ich bei dem Lack gar nichts zu meckern: Er hat ein gemütliches und langandauerndes Bad ohne die kleinste Macke bestanden und auch meinen Shoppingmarathon ohne zu Murren mitgemacht (da hat bei mir schon der eine oder andere Lack aufgegeben und ist abgesplittert...). Topergebnis, wird defintiv irgendwann wieder getragen!

Samstag, 15. Januar 2011

Aufm Parkplatz von Budni...

... passieren manchmal Dinge, die besser nicht passieren sollten.

Ich war gestern ein wenig Shoppen und dementsprechend bin ich auch zu einer meiner Lieblings-Budni-Filialen gefahren. Nach dem (etwas enttäuschenden) Besuch im Laden setzte ich mich also wieder in mein Auto, und wollte ausparken. Also Rückwärtsgang rein, Blinker an und fleißig in den Spiegel gucken. Als ich mein Auto halb aus der Parklücke raushatte, sehe ich im Rückspiegel, wie mir aus der gegenüberliegenden Parkreihe zwei Rückfahrlichter entgegenleuchten.
"Aha, da will also auch jemand ausparken. Der wird ja wohl so schlau sein, zu warten, bis ich raus bin..." Denkste. Nachdem sich die Lichter also tatsächlich auf mich zubewegten, beschloss ich, meine Rückwärtsbewegung einzuschränken (also auf die Bremse zu treten und den Rückwärtsgang rauszunehmen).  Nach einem weiteren Blick in den Rückspiegel hatte ich schon die dumpfe Befürchtung, dass da nicht genug Platz für zwei Autos ist, wenn der andere Fahrer nicht demnächst eine seitliche Bewegung vollführt. Kurzfristig dachte ich wirklich daran, wieder in die Parklücke reinzufahren, aber dann ging ich - idiotischerweise - davon aus, dass mein "Gegenfahrer" auch ein wenig gesunden Menschenverstand hätte und ab und zu mal in seinen Spiegel schaute.

Die Lichter kamen immernoch näher - ich drückte einmal sanft auf meine Hupe und *bumms* machte mein Auto Bekanntschaft mit dem anderen Auto. Also ich sofort Motor aus, ausgestiegen und nach hinten gegangen. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs hat hingegen gemütlich wieder in seine Parklücke reingesteuert und sich erst bewegt, als ich neben der Tür stand. Die alte Frau (ja, Klischee, aber es war so) öffnete dann die Tür und fragte mich: "Ach, bin ich wohl gegen ihr Auto gestoßen?" (NEIN OMMA, DER KRACH KAM BESTIMMT WOANDERS HER....) Ich bejahte dies und sie stieg dann tatsächlich mal aus ("Hm... Dann mach ich mal den Motor aus und steige aus.").

Trotz intensiver Inspektion konnte ich - Gott sei Dank - keinerlei Schäden an meinem Auto entdecken - anscheinend war das ein Stoßstangenkontakt, der sich lediglich auf die Plastikteile beschränkte (es hat sich auch wie ein Plastikknutscher angehört, aber man kann ja nie wissen). Der Lack meiner Stoßstange war jedenfalls nirgendwo angekratzt und es waren auch im Schmutz (*hust* ja es regnete zu der Zeit!!!) keine Spuren zu erkennen, die schwarze Plastikumrandung hat auch "normal" ausgeschaut. Die gegnerische Oma meinte (ohne sich meinem Auto näher als 1,5m zu nähern), dass man doch nichts sehe und ich dann am besten zuerst aus der Parklücke rausfahren solle und bewegte sich gleich wieder in ihr Autolein...

Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung, keine Erkenntnis, dass sie etwas falsch gemacht haben könnte. Und DAS hat mich tierisch sauer gemacht. Sorry, aber manche Leute sollten einfach nicht mehr Autofahren. Wenn die Gute nichtmal in den Rückspiegel schaut, wenn sie auf einem Parkplatz rumgurkt, dann finde icht das gemeingefährlich. Auf dem Parkplatz laufen auch gerne mal Kinder rum und die überstehen einen Autoknutscher nicht so unbeschadet wie mein kleines Autolein.

Und WENN man schon einen Unfall verursacht (ja, für mich war das ein Unfall - wenns kracht ist das irgendwie ein Unfall in meinem Kopf, auch wenn nicht unbedingt was kaputt gegangen ist...), dann sollte man sich zumindest dafür entschuldigen... Ich als stehendes Fahrzeug fühle mich da überhaupt nicht verantwortlich; erstens habe ich als erste ausgeparkt und zweitens hab ich auch noch extra angehalten - wenn ich weitergefahren wäre, wär das wahrscheinlich schlimmer ausgegangen, weil sie mir dann in die Seite gefahren wäre... Ich weiß ja nicht, wie viele Autos diese Oma schon angerummst hat, aber ich vermute, dass es einige waren - sie machte zumindest keinen wirklich überraschten Eindruck.

Ich hab dann auch noch ca. drei Mal nachgeschaut, ob da WIRKLICH nichts an meinem Heck zu sehen ist, aber bisher hab ich nichts entdecken können, was auf irgendeine Beschädigung hindeuten könnte... Trotzdem ärgert mich so ein Verhalten einfach - allerdings (siehe Vorsatz Nr. 8) sollte ich mir jetzt genug Luft gemacht haben. Werde morgen nochmal mein Auto inspizieren, wenns so richtig hell ist - nur vorsichtshalber...


Freitag, 14. Januar 2011

Malen nach Zahlen die Erste - Gelini-Gummibärchen

Das erste Bild (zumindest im Alter von über 20 - ich hab tatsächlich in meiner Jugend ein paar Malen nach Zahlen-Bilder fertiggestellt), das ich fertigbekommen habe, war wie schon erwähnt ein Minibildchen mit einem Gelini-Gummibärchen drauf.

Man denkt sich ja, dass es bei einer Größe von 8,5cm * 12 cm nicht lange dauern kann, bis man das Bild fertig hat. Aber weit gefehlt - irgendwie stecken am Ende doch ein paar Stunden Arbeit drin (zumindest bei mir). Auch wenn die Ravensburger-Farben ganz gut sind, decken sie nicht unbedingt in einer Schicht; gerade bei den helleren Farben sieht man die Linien bzw. Zahlen noch durch, also muss man zwei Schichten malen.

Wenn man sich dabei noch etwas Mühe geben will und nicht wie wild über die vorgezeichneten Linien pinselt, nimmt die Fertigstellung doch etwas Zeit in Anspruch. Und ich bin dann auch jemand, der gerne genau arbeitet, also werde manche Konturen auch durchaus mehrmals überarbeitet, bis sie mir letztendlich zusagen (und bei genauem Hinsehen dann doch nicht perfekt sind - aber irgendwann muss ja mal Schluss sein!). Insgesamt hats bestimmt zwei bis drei Stunden gedauert, bis ich das folgende"Kunstwerk" fertig gestellt hatte:
Momentan steht der Kleine bei mir im Wohnzimmer und ich muss sagen, ich schaus mir auch immernoch gerne an... Allerdings erinnert er mich auch daran, dass noch ein paar andere Bilder darauf warten, fertig gestellt zu werden. Letztes Wochenende bin ich einfach nicht dazu gekommen, aber vielleicht das kommende...?

Donnerstag, 13. Januar 2011

Käsekuchen

Brav dem Vorsatz entsprechend, wieder mehr zu Kochen und zu Backen, habe ich mich an einen Käsekuchen gewagt. Ich LIEBE Käsekuchen und das Rezept habe ich von einer Freundin bekommen, nachdem sie einmal diesen phänomenalen Käsekuchen zu einem gemütlichen Abend mitgebracht hat.

Zutaten und Herstellung sind eigentlich ganz einfach:

Für den Teig:

80g Butter
80g Zucker
1 Ei
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Für den Belag:

125g Butter
250g Zucker
2 Eier
750g Quark
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
250ml Milch

Zuerst Butter, Milch und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Dann den Teig herstellen und in eine Form drücken. Quark, Puddingpulver, Vanillezucker und Eier verrühren, die abgekühlte Butter-Milch-Zucker-Mischung unterrühren und alles auf den Teig geben.
Das Ganze ca. 50-60 Minuten bei 170° Umluft backen.

Wenn er dann aus dem Ofen kommt, schaut er unter Umständen so aus:
Auch wenn er am Rand etwas dunkel ist, was ich persönlich optisch nicht so ganz ansprechend finde - gerade der Rand schmeckt bombastisch karamellig! Insgesamt ein wenig arg süß, vielleicht nehme ich beim nächsten Mal einfach etwas weniger Zucker... Aber wie man sieht, hat er durchaus Abnehmer gefunden:
Aber für den ersten Käsekuchen, den ich je allein gemacht habe, war das ein voller Erfolg! Der wird  spätestens zu irgendjemandes Geburtstag wieder gebacken *thumbsup*!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Manhattan Lotus Effect 96G

Nach dem quietschibunten Lack das letzte Mal musste jetzt etwas Harmloseres drauf... Nach einem tiefen Blick in meine Nagellackkiste habe ich mich letztlich für den Manhattan 96G entschieden.

Der Auftrag ist sehr unproblematisch und gelingt mit dem Pinsel sehr gut, der Lack trocknet auch verhältnismäßig schnell. Leider ist die Bezeichnung auf der Rückseite der Flasche mit einer "intensiven Farbe" nicht so ganz die Wahrheit, denn auch nach zwei Schichten ist es mit der Deckkraft nicht weit her.
Trotzdem mag ich die Farbe, ein bisschen Schimmer, ein dezenter Ton und man hat alltagstaugliche, aber auch elegante Pfötchen. Da kann ich auch mal auf eine bombige Deckkraft verzichten und in Kauf nehmen, dass meine Nägel ein bisschen durchscheinen (mal ehrlich, es guckt einem kaum einer SO genau auf die Fingernägel, dass er erkennt, ob der Lack deckend ist).

Von der Haltbarkeit bin ich überrascht - der Lack hat ohne Probleme einen gemütlichen Abend in der Badewanne überstanden. Mir ist zwar beim Aufpumpen meiner Autoreifen an einem Finger etwas Lack abgeplatzt, aber immerhin ist mein Fingernagel ganz geblieben... Definitiv ein Lack, der mal wieder benutzt werden sollte; eventuell auf irgendeiner Tagung oder sonst einem offizielleren Anlass, an dem nicht SO auffällige Farben angesagt sind.

Dienstag, 11. Januar 2011

Elmar, der arme Weihnachtskaktus

Am vierten Advent gegen 11 Uhr vormittags, ich war gerade auf dem Weg in die Badewanne, das Wasser lief schon ein und der Schaum schäumte vor sich hin, da klingelte es an meiner Tür. Ein wenig verwundert, wer mich denn an einem Sonntag um diese Zeit besuchen wollte, stapfte ich also aus dem Bad und öffnete die Tür und vor mir stand... ein DHL-Männchen mit einem Paket. Es wurde mir auch nur flott in die Hand gedrückt, dann verzog sich der "Weihnachtsmann" auch schon wieder.

Und meine Verwirrung nahm zu: ein Päckchen hatte ich nun nicht erwartet - vor allem, da ich allen immer sage, sie sollen mir alles per DHL bitte an die Packstation schicken, da ich meistens um die Lieferzeit nicht zu Hause bin - und wer erwartet schon Sonntags eine DHL-Lieferung?

Als ich das Päckchen dann öffnete, stieg meine Verwunderung noch an, da ich vom Absender erst recht nichts erwartet hatte (eine der Personen, an die ich keine weiteren Gedanken verschwenden wollte). Es war eine Art Weihnachtsgeschenk, bestehend aus einer DvD und einem Minikaktus, der seine Erde fröhlich im ganzen Paket verteilt hatte. Der Kaktus sah eigentlich ganz knuffig aus, hatte eine Weihnachtsmütze auf und ein Gesicht mit einem Schnurrbart, das er auch über Weihnachten behalten durfte, da ich zu dieser Zeit nicht daheim war (und auch nicht dran gedacht habe, ein Foto davon zu machen).
Als ich aber kurz vor Silvester wieder hier aufschlug, beschloss ich, den kleinen Kaktus von diesem Schnickschnack zu befreien und ihn Elmar zu taufen (ich hab zu der Zeit viel Darts geguckt und fand die Kommentatoren so witzig; einer davon heißt Elmar). Allerdings musste ich erstmal ordentlich schlucken, denn Elmars "Gesicht" ließ sich nur mit einer Pinzette und viel ... gutem Willen (auch bekannt als Gewalt) entfernen. Dass ein Loch von der Mütze (die war auf einem Stengel aufgesteckt) zu sehen war, war mir vorher schon klar gewesen, aber mit so einem Gesichts-Kahlschlag hatte ich jetzt nicht gerechnet:
Elmar ist da, wo seine Augen klebten einfach völlig kahl geworden - bin mal gespannt, wie lang das dauert, bis das wieder zuwächst... Memo fürs nächste Mal: entweder "Gesicht" dranlassen oder keinen Kaktus mit Gesicht kaufen... Der arme Elmar, jedes Mal, wenn ich ihn sehe, fühle ich mich schuldig....

Montag, 10. Januar 2011

Die Tchibo-Wärmflasche - mein absoluter Liebling momentan!

Als ich nach Weihnachten ein paar Verspannungen in der Schulter hatte, hab ich mich bei meinen Eltern mit einem Kirschkernkissen kuriert. Da ich in meiner Wohnung allerdings keine Mikrowelle hab, um mir ein KKK warm zu machen, musste ich auf eine Wärmflasche zurückgreifen.

Letztes Jahr habe ich sie bei Tchibo gekauft und letzte Woche gesehen, dass es momentan einen Nachfolger zu gibt. Die aktuelle Wärmflasche ist lila, meine ist noch hellblau und auch der Schriftzug ist ein anderer.

Jeden Abend, bevor ich mich auf meine Couch fläze, gibts erstmal nen Schwung heißes Wasser in die Wärmflasche und selbige dann hinter den Rücken geklemmt oder auf den Bauch gelegt. Auch wenn mir momentan nix mehr weh tut, ist so ein wohlig-warmes Gefühl einfach toll...

Das Gute an dieser Wärmflasche ist nicht nur, dass sie sehr lang warm hält, sondern auch durch den Überzug aus Fleece die Anfangshitze (die sehr schnell sehr unangenehm wird, wenn man gerade gekochtes Wasser einfüllt) etwas dämmt. Wenn einem die Falsche zu kalt wird, kann man sie auch aus dem Fleeceüberzug ziehen - dann fühlt sie sich war nicht mehr ganz so schön an, ist aber wieder ein bisschen wärmer.

Meistens wandert das gute Stück auch noch mit ins Bettchen, weil ich ungern die wärmende Wirkung so verpuffen lasse - und teilweise (also abhängig von der Befüllzeit) ist sie auch noch morgens etwas warm. Maximal passen zwei Liter rein, allerdings ist sie dann schon sehr prall gefüllt - ich fühl mich mit etwa einer halben Füllung, also einem Liter oder etwas mehr, deutlich wohler, weil man dann die Flasche auch noch etwas hin- und herschieben kann.

Das einzige Manko ist, dass sie besonders am Anfang beim Befüllen durch einen intensiven Plastikgeruch besticht - sobald man den Stöpsel allerdings reingeschraubt hat, riecht man nix mehr. Beim Befüllen ist der Geruch inzwischen ein wenig abgeklungen, aber etwas plastikich riechts leider immernoch; man muss ja aber auch nicht dauernd seine Nase in die Öffnung stecken.

Sonntag, 9. Januar 2011

essence multi dimension 3 in 1 nail polish with XXXL shine 61 Blue lagoon

Um ein bisschen Farbe in den grauen Alltag zu bringen, habe ich mich für einen letztens erworbenen Lack aus der Ramschkiste entschieden: inzwischen aus dem Sortiment geflogen ist der essence multi dimension  in der Farbe 61 "Blue lagoon".

Aufzutragen ist der Lack eigentlich ganz angenehm, allerdings ist er sehr streifig. Prinzipiell würde nur eine Schicht reichen, damits deckend ist - allerdings sieht man dann die Streifen extrem. Mit einer zweiten Schicht wird die Farbe noch etwas intensiver, ein wunderschönes, helles Blau; ich würde sogar in Richtung Türkis oder Grünblau tendieren, wobei sich bei der Bezeichnung dieser Farben die Geister spalten. Auf den Bildern schaut er allerdings weniger türkis bzw. grünlich aus, als er tatsächlich ist - bei den momentanen Lichtverhältnissen gibts aber einfach nicht anders.
In der Flasche sieht man leichte Schlieren von silbernem Schimmer, auf den Nägeln ist davon aber nichts mehr zu merken. Streifig bleibts beim genaueren Hinsehen leider trotzdem - kleines Manko an dem Lack.

Aber die fröhliche Farbe tröstet darüber hinweg, ich mag den Farbklecks bei der momentanen Wetterlage! An der Haltbarkeit gibts auch nix zu meckern, ich hab mir lediglich einen dicken Riss im Daumen reingehaun (auch wenn ich absolut keinen Plan habe, wo, wie und wann...), ansonsten ist auch nach drei Tagen kaum Tipwear zu sehen. Insgesamt aber ein guter Lack, mit einer schönen Farbe - gefällt mir auf jeden Fall.

Samstag, 8. Januar 2011

Kunderbuntes Durcheinander: Ich war einkaufen...

Eigentlich dachte ich ja, ich könnte den Freitagvormittag sinnvoll nutzen und nachmittags meine Arbeit machen - da ich eh Einiges zu tun hatte, was ich daheim an meinem PC machen musste. Also machte ich mich gestern Vormittag auf, eine mehr oder minder nahegelegene Einkaufsstraße zu besuchen.

Ursprünglich wollte ich bei einem Friseur vorbei und endlich das Gemüse auf meinem Kopf mal wieder ein wenig stutzen lassen - aber nachdem bei beiden Friseuren auf dem Weg anscheinend Omainvasion war (ja, auch Rentnerinnen haben halt nur um die Mittagszeit mal ein freies Stündchen, um sich die Haare schneiden zu lassen!!!), wird das aufs nächste Mal verschoben...

Der zweite Punkt auf meiner Liste war ein Besuch bei der Post, da ich mich für den E-Post-Brief angemeldet habe und man dann die Identität in der Postfiliale bestätigen lassen muss (ob ich den E-Post-Brief allerdings nutzen werde, weiß ich noch nicht... Hauptsache, die richtige Adresse ist schonmal gesichert; momentan brauch ich das nicht, aber wer weiß, was künftig noch alles kommt!). Also brav ein paar Minütchen angestanden, um dann der netten Postfrau beim Ein-Finger-Daten-tippen zuzusehen und mich letzteich auf in das Shoppinggetümmel zu machen.

Ich dachte mir in meiner Naivität, dass vielleicht die eine oder andere "alte" LE reduziert sei - ein irrer Gedanke, der sich dann weder bei dem dortigen Rossmann, noch bei zwei Budnis bestätigen ließ. Die neue Manhattan-LE "London calling" hab ich auch nirgendwo gefunden, da wollte ich mir mal die Lacke anschauen... Also stapfte ich fröhlich in jeden Laden rein, der auch nur einen Hauch von Interesse bei mir wecken konnte und so kam die folgende Ausbeute zusammen:
Die Brötchen wurden dann auch gleich mit Tomaten, Rucola, Gurken und den Zwiebeln belegt und konsumiert - lecker! Der Quark ist für den Käsekuchen, den ich morgen backen will. Dann hab ich noch etwas Schokolade eingesteckt, die sich wahrscheinlich demnächst in irgendwelchen Muffins wiederfindet.

Ansonsten hab ich in einem Buchladen halt gemacht und ein Hörbuch gekauft, das ich wahrscheinlich meinem Paps zum Geburtstag schenken will. "Die Messias Linie" hat mich vom Klappentext her angelacht und durfte deswegen mit.

An Beautykrams durften ein Wellness & Beauty Badesalz Kakao & Jojoba mit, ein Dottingtool (ich hab mit sowas noch gar keine Erfahrungen, also mal schaun, ob ich damit überhautp klar komme...), der gelbe Sunclub-Eyeshadow ausm Rossmann und zwei Nagellacke: einmal "wet'n'wild Rock Solid" in der Farbe "Beautiful in Bronze" und einmal ein "Elle Exception 42 Special violet". Ich hab zwar genug Nagellacke, aber die Farben fand ich irgendwie nett und der Euro pro Lack tut mir dann auch nicht weh.

Freitag, 7. Januar 2011

Bernbacher Pesto Genovese

Ich wollte ja mehr Kochen - wobei das ja eigentlich ein bisschen mehr Eigenständigkeit beinhaltet, als nur Nudeln ins Wasser zu schmeißen und ein Glas Pesto aufzumachen, aber  dieses Mal das Pesto selber machen war einfach nicht drin. Der Grund dafür ist schlicht und einfach Materialmangel:
Aus den paar Blättchen Basilikum krieg ich vielleicht einen halben Teelöffel voll Pesto, aber mehr ist sicher nicht drin. Ende letzten Jahres ist das meiste von dem Basilikum in ein Pesto gewandert und es ist momentan einfach noch nicht genug nachgewachsen... Rucola (<3 Rucolapesto!!!) hab ich bei meinem Stamm-real leider auch nicht bekommen und bei Penny und Lidl war irgendwie so gut wie gar kein Gemüse mehr da. Also musste wohl das Glas ran.

Normalerweise bin ich ein Riesenfan von rotem Pesto, aber da ich zu Weihnachten bei meinen Eltern war und mit Mütterchen beim Einkaufen, habe ich ein Aktionsglas Bernbacher Pesto Genovese mitgenommen:
Seit ich das erste Mal Kontakt mit grünem Pesto aus dem Glas hatte, habe ich eine Abneigung gegen das Zeug entwickelt. Ich mag Basilikum total gerne, allerdings schmeckt das "Basilikum"pesto, das man schon fertiggepanscht erwerben kann, meiner Meinung nach meistens nach Gras. Und damit meine ich wirklich dieses grüne Zeug, was draußen wächst und einen Rasen bildet.

Bernbacher hatte ich allerdings noch nicht probiert und auch schon seit langer Zeit kein grünes Pesto mehr aus dem Glas gegessen, also hab ich wohl in einem vorweihnachtlichen Anflug von Nächstenliebe einfach das Glas mitgenommen. Im Gegensatz zum Standardglas (Angaben habe ich hier nur von der Bernbacher-HP) besteht das Aktionsglas zu 31% aus Basilikum und hat damit 3% mehr. Das Hauptöl ist jedoch auch hier Sonnenblumenöl - ich mach mein Pesto eigentlich immer nur mit Olivenöl, aber egal. Jedenfalls hat es auf den ersten Blick akzeptabel ausgeschaut und ist dann auf meinem Teller gelandet:
Wie man sieht, sind durchaus auch etwas größere Stückchen drin und es ist nicht nur eine breiige Pampe, das finde ich gut. Geschmacklich wars dann leider (oder auch: wie erwartet) nicht wirklich mit Basilikum in Verbindung zu bringen. Zwar schmeckt das Zeugs nicht wirklich schlecht, allerdings auch einfach nicht nach Basilikum...  Ab und zu erwischt man ein Körnchen Käse und hat dann den entsprechenden Hauch Parmesangeschmack; insgesamt ist das aber einfach ein geschmacklich grünes Pesto - immerhin nicht grasig!

Das größte Manko ist allerdings, dass einfach zu viel Salz dran ist. Der Hauptgeschmack ist salzig (und das ist nicht von den Nudeln abhängig, habe das Pesto pur getestet), was sehr schade ist, erst dann kommts ein bisschen grün und gegebenenfalls käsig. Leider kein Nachkaufprodukt und wieder ein "Beweis", dass man grünes Pesto am besten selber macht!

Donnerstag, 6. Januar 2011

Rival de Loop Long Lasting Nail Colour 51

Irgendwie wusste ich nicht so recht, worauf ich Lust habe und letztlich musste der RdL 51 dran glauben. So ganz happy bin ich mit der Farbe gerade nicht, aber das wird einfach an meiner Laune liegen... Da ich über Weihnachten und Neujjahr nichts auf den Nägeln hatte, haben diese das als perfekte Gelegenheit zum wilden Abbrechen gesehen - deswegen sind sie momentan kurz und noch dazu schief und krumm...
Die Farbe ist ein... nunja, braun-matsch-beige-taupe-grau-irgendwas mit einem Goldschimmer, der leider in der Flasche deutlich besser rauskommt, als auf den Nägeln. Je nach Lichteinfall bzw. allgemeinen Lichtverhältnissen schaut der Lack eher gräulich bzw. eher bräunlich aus - ein netter, unauffälliger Ton, der sicher im Frühling und Herbst wieder attraktiver wird. Bei dem dusigen Wetter draußen brauche ich auf meinen Pfötchen eher irgendwas Knalligeres, das meine Laune steigert!
Und einmal mit Blitz, da kommt der goldene Schimmer schön raus
Zum Auftrag kann man nicht viel sagen - ich war bisher mit den RdL-Lacken, die ich mir gekauft habe,durchaus zufrieden. Nach zwei Schichten ist die Farbe deckend, von der Trocknungszeit her würde ich sagen durchschnittlich und die Haltbarkeit ist auch ganz ok. Mir ist nach zwei Tagen an einem Finger was abgesplittert und da ich eh nicht so glücklich mit der Farbe war, ist er wieder runtergekommen - alle anderen Fingerchen waren aber noch ok, auch von Tipwear nichts zu sehen, d.h. er hätte noch gut einen weiteren Tag überleben können.
Mal sehen, wann es mich wieder zu dieser Farbe zieht - qualitativ gibt es jedenfalls nichts zu meckern.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Vorsatz Nr. 10: Die Männerwelt hat noch eine Chance verdient!

Ja, die Herren der Schöpfung... Nach meiner letzten Beziehung bin ich seit anderthalb Jahren Single und eigentlich sehr zufrieden, so wies ist. Dass ich mich in diesem Zustand befinden würde, war mir auch zu Beginn meiner letzten Beziehung klar und witzigerweise habe ich das damals (sogar zu Beginn unserer Beziehung) auch meinem Freund gesagt, O-Ton war in etwa: "Ne, du, wenn wir zwei auseinander sind, habe ich erstmal die Schnauze voll von Männern, das kann ich dir jetzt schon sagen!"
Und - dummerweise - hatte ich recht. Ich hab im letzten Jahr ziemlich dicht gemacht, was neue Kontakte anging, auch wenn es durchaus den einen oder anderen Interessenten gegeben hätte. So langsam komme ich in eine Phase, in der ich denke, dass ich auch mal wieder nett zu den Kerlen sein könnte. Momentan bin ich zwar nicht wirklich auf der Suche nach DER großen Liebe, aber wenn sie mir über den Weg laufen sollte, werd ich ihr bestimmt nicht die Tür vor der Nase zuknallen (letztes Jahr hätte ich das getan)...

Allerdings weiß ich auch, dass es ganz schön schwierig wird, einen Kerl zu finden, der meinen Ansprüchen genügt und der mit mir umgehen kann. Frauen mit Hochschulabschluss habens allgemein nicht leicht; wenn man dann auch nicht gerade auf den Mund gefallen ist und noch dazu nicht komplett schrecklich aussieht, wirkt man auf die Herren der Schöpfung auch gerne mal einschüchternd.
Liebe Männer, auch wenn wir Frauen oftmals wissen, was wir wollen und uns das auch holen können: Ihr braucht keine Angst zu haben, wir beißen nicht (zumindest meistens nicht fest...)!

Mal sehen, ob mir dieses Jahr ein interessantes Exemplar über den Weg läuft... Einen hätte ich ja im Kopf, der zumindest auf den ersten Blick interessant ist - allerdings ist das ein komplizierter Typ und wir kennen uns zu wenig... Abwarten und Tee trinken würde ich mal sagen ist dasdie Devise - ich habs nicht eilig und ich bin gerade als Single auch sehr glücklich (hab ja meine Couch!)!

Vorsatz Nr. 9: Beruflich mal in die Pötte kommen!

Hach ja... Das nötige Übel "Arbeit" und das hässliche Schlagwort "Qualifikationsstelle".
Eigentlich könnte man diese Positionen auch "hochqualifizierte Deppen vom Dienst" nennen: die Bezahlung ist eigentlich eine Frechheit, da man keine volle Stelle hat, allerdings mehr als eine volle Stelle arbeiten muss; die "Qualifikationszeit" ist eigentlich nicht vorhanden und dann muss man sich noch mit ätzenden Kollegen rumschlagen...
 
Ich hab einen wirklich netten Chef, allerdings ist das mit der Arbeitsverteilung so eine Sache... Wenn man pro Woche gute 50 Stunden mit Arbeit beschäftigt ist, allerdings nur für knapp die Hälfte bezahlt wird, hat man irgendwann das Gefühl, für nichts und wieder nichts zu arbeiten... Nach fast zwei Jahren finde ich, dass ich so langsam einen Schritt vorwärts kommen sollte.
 
Auch wenn ich in der letzten Zeit viel gelernt habe und ordentlich Erfahrung sammeln konnte, ist leider wenig Handfestes bisher dabei rausgekommen. Die Grundidee für die Doktorarbeit steht, jetzt sollte ich mich also an die Details setzen und so langsam auch mal was zu Papier bringen, dass dann in die entsprechende Richtung geht. Es steht noch ein Haufen Arbeit an, aber ich würde das gerne endlich mal anpacken - wozu mir bisher leider auch die Zeit gefehlt hat, da ständig irgendwas anderes dazukam, das unbedingt erledigt werden musste. Dieses Jahr ists an der Zeit, dass am 31.12.2011 endlich mal schwarz auf weiß was passiert ist!

Dienstag, 4. Januar 2011

Vorsatz Nr. 8: Weniger Gedanken an unwichtige Leute verschwenden!

Es gibt ja einfach Leute, über die man sich keine Gedanken machen sollte, weil es eh nix bringt.  Seien es Beweggründe ihres Verhaltens, Absichten, die sie mit ihren Aussagen kund tun wollten oder allgemein das mehr oder minder seltsame Verhalten dieser Menschen - man macht sich einen Kopf drum und kann im Endeffekt eh nichts dran ändern.
Dummerweise bin ich einfach ein Mensch, der sich unglaublich viele Gedanken macht. Und zwar auch über solche unwichtigen, nervigen oder einfach nur total bescheuerten Leute (ja, mir schwebt da tatsächlich ein Prototyp vor, aber dazu möchte ich lieber keine genaueren Auskünfte geben). Ich habe es in den letzten Jahren ganz gut geschafft, mir über die meisten Leute keine Gedanken zu machen - aber es gibt ja auch im Leben immer ein paar Menschen, von denen man denkt, dass sie etwas Besonderes seien und dass man ihnen vertrauen könnte. Und wenn sich genau diese Menschen dann auf einmal selbst ins Abseits schießen, fragt man sich natürlich, woran das liegt oder ob man sich vorher in ihnen getäuscht hat.

Und dann geht das Hin- und Hergedenke los und man grübelt, wenn man ein bisschen Zeit hat, ob sich jemand tatsächlich geändert hat, ob das nur eine Phase ist, oder was auch immer da los ist. Im Endeffekt nutzt es vorne und hinten nichts, da einfach jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss und man auch andere nicht unbedingt vor ihren Fehlern bewahren kann (und ich bin nicht der Typ Mensch, der sich am Ende hinstellt und sagt: "Siehste - ich habs doch gewusst!", auch wenn das vorher der Fall war). Manche Menschen lernen einfach nur durch Schmerz - und auch wenn man sie in ihr Verderben rennen sieht, muss man das manchmal zulassen. Und damit sollte ich mich endlich abfinden!

Wozu also unnütz Gedanken verschwenden an Leute, die sich anscheinend gerne daneben verhalten? Richtig, es gibt keinen guten Grund dafür, also lass ich das!

Vorsatz Nr. 7: Sport ist doch kein Mord!

Das ist wohl einer der Vorsätze, die sich bei den meisten fürs neue Jahr finden lassen: mehr Sport machen! Immerhin will ich nicht "mehr" Sport machen, sondern erstmal so weitermachen, wies momentan ist und bei gutem Wetter vielleicht anfangen, zu joggen.

Ich glaube, ich habe nach dem Umzug letztes Jahr im Mai oder so (wenn ich meine Liste hier hätte, wüsste ich das genauer) mit maxxf angefangen. Eine sehr liebe Freundin hat mir das empfohlen, da es ein einfaches Programm ist, das auch individuell anpassbar ist, kaum Material benötigt und *ole ole* kostenlos ist. Im Endeffekt ists einfach nur ein Timerprogramm im Netz, das alle x Sekunden piepst und den Wechsel der Übung anzeigt. Man kann die Übungs- und Pausendauer einstellen oder einfach bei den Standardeinstellungen bleiben und insgesamt zwischen fünf unterschiedlichen Programmen wählen. Im Großen und Ganzen ist das eine Reihe sehr effektiver Kraftübungen, man muss nur das Programm einschalten und brav tun, was da steht. Wenn man ein bisschen Vorwissen hat (und das habe ich dank jahrelangem Sport), weiß man auch, welche Übungen gemeint sind - ansonsten sind die Anleitungen etwas sehr kurz.
Jedenfalls hatte ich mir vorgenommen, drei Mal die Woche das Programm durchzuziehen; das ist mir auch relativ gut gelungen (momentan bin ich durch die Feiertage mit ach im Minus glaube ich). Durch die Liste fällt mir auch immer auf, wann ich mal was ausgelassen habe (aus welchen Gründen auch immer) und ich behalte den Überblick - ansonsten würde wohl irgendwann doch der faule Schweinehund siegen!
Positive Ergebnisse haben sich auch eingestellt - besonders im Armbereich merkt man das ganz fix, wenn sich auf einmal so ein kleiner Trizeps bemerkbar macht. An den Oberschenkeln bilde ich mir auch ein, ein kleines Muskelchen gefunden zu haben, das vorher nicht da war, aber recht deutlich sieht man das (bei mir zumindest) an der Wade, die auf einmal deutlich mehr Form hat.

Eigentlich hatte ich überlegt, auf zwei Mal die Woche runterzuschrauben, aber so wies momentan läuft, werde ich wohl bei drei bleiben. Was ich nur noch überlege, ist, mit dem Joggen anzufangen, um auch bissl was für die Kondition zu tun. Bei gutem Wetter fahre ich eh mit dem Fahrrad auf die Arbeit, aber vielleicht wäre Laufen auch mal was. Allerdings finde ich Joggen eigentlich total ätzend und weiß noch nicht so recht, wo ich das zeitlich gesehen unterbringen soll: Wenn ich gegen 19/20 Uhr von der Arbeit komme und schon die 5,6km gestrampelt bin, dann ist meine Motivation zum Joggen noch geringer als sonst... Aber gut, das hat ja auch noch Zeit!
Bis das Wetter joggingtauglich wird, werde ich mal schaun, ob mir eine gute Lösung einfällt!

Montag, 3. Januar 2011

Vorsatz Nr. 6: Backe, backe, Kuchen...

Ich koche und backe unheimlich gerne - mit meistens zumindest genießbarem Erfolg (es gab da mal so einen Kuchen, der durch die Zugabe von Kirschsaft ein wenig... naja, sagen wirs vorsichtig, kompakt wurde...). Nur irgendwie finde ich selten Zeit dazu bzw. gute Ausreden, es nicht zu tun.

Zum Backen fehlen mir manchmal einfach die Nerven UND in einem Singlehaushalt dauert es einfach unglaublich lange, bis mal ein Kuchen oder auch 12 Muffins vertilgt sind. Auch wenn ich ein kleines Gefrierfach habe, in dem man das Zeugs lagern könnte, backe ich leider recht selten. Gerade im letzten Monat ist mir allerdings wieder beim Muffinsproduzieren für die Weihnachtsfeier aufgefallen, wie viel Spaß das eigentlich macht - und wie wenig Zeit es beansprucht. Deswegen hab ich mir vorgenommen, wieder öfter zu Backen! Bei meinen Eltern zu Hause gibts eigentlich jedes Wochenende irgendeinen Kuchen (wobei manchmal einfach aufgetaut wird, da auch in einem Drei(bzw. inzwischen nur noch zwei)-Personen-Haushalt ein ganzer Kuchen nicht so schnell weggeht. Eigentlich finde ich das eine sehr schöne Einrichtung, da man sich auch mit einem Stück Kuchen und etwas Ruhe beim Futtern was Gutes tut. Zumindest ein Mal im Monat sollte ich es wohl hinkriegen, meinen Backofen mal in Gebrauch zu nehmen - mal sehen, was mir am Sonntag dazwischen kommt!

Mit dem Kochen verhält es sich ähnlich, allerdings kommt mir da das Mittagessen auf der Arbeit in die Quere. Mehr oder minder gehört es sich halt, mit den Kollegen und dem Chef zum Essen zu gehen und zwei Mal am Tag warm essen ist mir persönlich dann doch zu viel... Ich muss mal schaun, ob ich mich mittags (wobei wir immer gegen 12 Uhr Mittag machen und auch die Uhrzeit passt mir eigentlich so gar nicht - ich bin eher so ein Spätesser) dann nicht doch eher in Richtung Salat bewege oder bei der Suppe bleibe oder wie auch immer... Irgendeine Lösung muss mir da einfallen, denn das Essen ist auch nicht immer das, was ich mir so erträume. Dann landet meist abends nur noch Joghurt oder ne Schnitte Brot in meinem Bauch und das ist leider wirklich nichts, was man großartig kochen könnte. Hier kommt dann auch noch der Single-Faktor dazu: Für einen allein was kochen ist meistens nicht so wirklich einfach - das Wokgepansche, das ich vorgestern gemacht habe (und das einfach nicht herzeigbar ist!), werde ich hoffentlich heute Abend dann mal alle machen...

Vorsatz Nr. 5: Puzzles an die Wand!

Neben dem Bildchen malen hab ich vorletztes Jahr auch festgestellt, wie gerne ich Puzzles mag. Irgendwie ist es unglaublich entspannend, wenn man diese kleinen Puzzelteilchen aneinandersteckt und sich am Schluss ein Bild ergibt. Wobei ich sagen muss, dass frei nach dem Sprichwort "der Weg ist das Ziel" das puzzeln an sich viel mehr Spaß macht, als das Betrachten des fertigen Bildes...

Jedenfalls habe ich inzwischen einige 1000Teiler und ein 2000Teile Puzzle fertig, ein paar andere liegen noch im Schrank und warten auf ihre Fertigstellung. Der 2000er hing in meiner alten Wohnung auch schon an der Wand, allerdings haben die Helden von der Umzugsfirma den Glasrahmen geschrottet (NEIN, man sollte nicht versuchen, das Bild mit dem Glas nach unten zu kippen, wenn die Glasplatte 1m * 70 cm groß ist und nur von Clips gehalten wird... Das ergibt wunderschöne Scherben!!!) und das Besorgen eines neuen hat eine wahre Odyssee ausgelöst... Inzwischen hab ich zwar einen neuen Rahmen, allerdings trau ich mich mit meinen grandiosen Handwerkerkenntnissen nicht, das Bild alleine aufzuhängen - das mag allerdings auch an den sehr instabilen Wänden in meiner Wohnung liegen.
Die kleineren Puzzles (also die 1000er) sind ja nur 50cm * 70 cm groß, die sollte ich also relativ problemlos alleine an die Wand kriegen - ich sollte mich nur dazu durchringen.

Insgesamt würde etwas Wanddeko meiner Wohnung auch nicht schaden, vor allem, da es wirklich schöne Puzzles sind, die ja auch mit viel Liebe und Puzzlekleber zusammengehalten werden und bestimmt an den Wänden deutlich schöner ausschauen, als am Boden liegend bzw. an die Wand gelehnt. Außerdem wollen die restlichen Puzzles auch gern verarbeitet werden!
Also ranhalten - puzzlen kann man immer nebenbei noch ganz gut, beim Malen nach Zahlen muss man etwas mehr Zeit investieren...

Sonntag, 2. Januar 2011

Vorsatz Nr. 4: Ran an die Bilder!

Vor gut eineinhalb Jahren befiel mich nach einer kurzen Phase in meiner Kindheit oder Jugend (so genau weiß ich nicht mehr wirklich, wann das war) der Wunsch, irgendwie künstlerisch tätig zu werden.

Da mir inzwischen klar ist, dass ich nicht das angeborene Talent zum Malen oder Zeichnen habe und auch nicht soo heiß drauf bin, mich monatelang mit irgendwelchen Techniken auseinanderzusetzen (nur um dann festzustellen, dass ichs immernoch nicht drauf habe...), habe ich auf das gute alte Malen nach Zahlen zurückgegriffen. Anscheinend hat so ziemlich jeder bei diesem Begriff die Assoziation "Pferdeköpfe" - ich weiß zwar nicht warum, aber es gibt auch durchaus andere Motive, sogar ziemlich viele davon! Zum Beispiel Gelini-Gummibärchen, die ich total knuffig finde; also mussten natürlich gleich die Gelini-Malen nach Zahlen her. Eins davon habe ich auch schon komplett fertig gemalt, das andere wartet noch.

Nach dem ersten Minibildchen (so ein Werbegeschenk glaube ich, das ich von einem sehr guten Freund bekommen habe) und dem Gummibärchenbild - immerhin 24 cm * 30 cm groß" - hatte mir das so viel Spaß gemacht, dass ich mir einige weitere Bilder zugelegt habe. Diesmal nicht von Ravensburger, wie die Gelini-Bilder, sondern von Schipper. Da dann auch mein Geburtstag anstand und Amazon unglaubliche Angebote hatte, hab ich gleich ordentlich zugeschlagen und habe inzwischen fünf Bilder von Schipper hier stehen und noch zwei Ravensburger, die endlich fertiggestellt werden wollen.

So ein Bild ordentlich fertigzumachen dauert dann doch relativ lange, aber da will ich mich endlich dransetzen! Eins ist inzwischen so gut wie fertig, es fehlen nur noch einige wenige Farben im zweiten Anstrich; ein weiteres braucht den kompletten zweiten Anstrich und ein drittes ist zu zwei Dritteln mit dem Erstanstrich durch...
Hoffentlich hab ich nächstes Wochenende schon Zeit dafür!

Vorsatz Nr. 3: Mehr Bücher braucht das Land!

Eigentlich bin ich eine totale Leseratte; wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, musste mich meine Mutter teilweise aus meinem Zimmer verscheuchen, weil ich mich mit einem Buch verkrochen hatte. Quer durch die Bank hab ich über die klassischen Mädchenbücher (Thema: Pferde, Pferde und ... Pferde) über SciFi und Fantasy hin zu Krimis und Horror, aber auch durch die Klassiker gelesen.

Der Deutsch-LK tat seiniges dazu, dass ich öfters Kontakt mit den unterschiedlichsten Druckwerken hatte und ich hatte auch immer Spaß daran. In den letzten Jahren, besonders seit ich angefangen habe, zu arbeiten - aber auch schon während des Studiums - hat mein Literaturkonsum doch deutlich abgenommen. Das lag zum einen daran, dass mich der PC und diverse Games ein wenig beanspruchten, andererseits aber auch daran, dass ich im Studium (und auch jetzt) recht viel Fachliteratur lesen muss (oder darf?). Und wenn man die ganze Zeit mit Artikeln konfrontiert wird und hier und da in zig Nachschlagewerken blättert, vergeht einem aber ein bisschen die Lust auf weitere Leserei.

Wenn ich Urlaub hab, greif ich trotzdem gerne zu dem einen oder anderen Buch und stelle immer wieder fest, wie viel Spaß es mir macht und wie toll das eigentlich ist. Deswegen hab ich mir vorgenommen, wieder mehr zu lesen - ich hab auch noch eine Handvoll Bücher im Regal stehen, die noch nicht gelesen wurden (und demnächst hier irgendwo festgehalten werden). Und natürlich hab ich zu Weihnachten auch noch das eine oder andere Büchlein bekommen, das mich auch richtig interessiert.
Brav habe ich mich auch auf dem Weg zu meinen Eltern und wieder zurück durch ein mehr oder minder spannendes Buch gewühlt ("Crisis" von Robin Cook, so ganz grün bin ich damit nicht geworden; aber richtig schlecht wars auch nicht) und momentan lese ich "Doch die Sünde ist scharlachrot" von Elizabeth George. Ich liebe die Lynley-Serie und hab die anderen Bücher inzwischen schon mindestens zwei Mal gelesen. Wenn ich durch bin, gibts Feedback!

Samstag, 1. Januar 2011

Vorsatz Nr. 2: Mein Bett vermisst mich!

Klingt wahrscheinlich ein wenig seltsam, dieser Vorsatz, öfters im eigenen Bett zu schlafen... Tatsächlich (oder leider?) ist daran das Sofa schuld, nach dem auch dieser Blog benannt ist.

Es ist kein superteures Sofa, eigentlich ist es nichtmal außergewöhnlich; sondern einfach nur saumäßig bequem! Es ist ein XXL-Sofa mit Bettfunktion in rot, von einem Versandhaus brav angeliefert - wenn es hier wieder hell ist, stelle ich vielleicht ein Foto vom corpus delicti ein.
 Der rechte Teil meines Sofas - inklusive aller relevanten Kissen UND auf der Ablage dem aktuellen Buch!

Das "Schlimme" am Sofa ist, dass es im Wohnzimmer steht, in dem auch der Fernseher zu finden ist. Und wenn man sich dann abends gemütlich in die flauschige Decke gewickelt hat, das Hüggli-Kissen hinterm Kopf klemmt und sich vom Fernsehprogramm berieseln lässt, dann siegt manchmal der innere Schweinehund und man drückt einfach nur auf das Standby-Knöpfchen und dreht sich zur Seite.

An und für sich wäre das ja nicht so schlimm, aber mein Bett ist auch saumäßig bequem und wenn ich schon ein Schlafzimmer habe (das brauche ich auch unbedingt, denn wo soll sonst mein Schrank mit den ganzen Klamotten hin?!?!?!), dann sollte ich das auch zum Schlafen benutzen und nicht nur zum Wäschehaufenproduzieren! Ein wenig hängt also dieser Vorsatz auch mit der Ordentlichkeit in meiner Wohnung zusammen, aber einen Kleiderhaufen vom Bett auf den Boden befördern ist ja nicht wirklich schwierig. Im Endeffekt ists wirklich nur Bequemlichkeit, die ich in dieser Hinsicht ein wenig ablegen möchte.

Also: Kampf dem Sofa! Und auch wenn ich heute den Glockenschlag zum neuen Jahr verpasst habe und erst drei Minuten später auf der Couch (!) aufgewacht bin, habe ich mich dann brav ins Schlafzimmer verschleppt und nach dem obligatorischen Blick aus dem Fenster "Ach, man ballert immernoch (angefangen haben sie um 16 Uhr), mhm... Schaut immernoch gammelig aus, was man so im Laden an Feuerwerk kaufen kann - danke, ich verzichte." mein Bett besucht. Also Vorsatz erfolgreich umgesetzt!!! YAY!

Vorsatz Nr. 1: Die Bude muss ordentlicher werden!

Das ist zumindest einer der Vorsätze, an die ich mich gleich machen werde, bzw. mit denen ich gestern schon angefangen habe.

Ich habe zwar keine Riesenwohnung, aber doch genug Platz, um immer ein wenig Chaos zu verbreiten. In drei Zimmern, Küche und Bad finden sich doch einige Ablagen, die man zweckentfremden kann. Meistens muss mein Arbeitszimmer drunter leiden, da ich relativ wenig Zeit darin verbringe (was daran liegt, dass ich einfach bis abends auf der Arbeit hänge und es dann zu spät ist, noch was zu tun). Diverse Kartons oder Unterlagen stapeln sich dann gerne auf dem Schreibtisch, oder wenns da voll ist, auf dem Boden... Momentan liegen dort auch noch zwei fertiggestellte und eingerahmte Puzzles, die irgendwo in der Wohnung aufgehängt werden wollen und zumindest ein Gummibärchen-Malen nach Zahlen.

Das Arbeitszimmer ist allerdings eher ein Nebenschauplatz, die Hauptschauplätze sind das Schlafzimmer und die Küche. Im Schlafzimmer häufen sich grundsätzlich irgendwelche Kleiderberge an, die entweder früh morgens entstehen, weil ich keinen Nerv hab, die Sachen wieder ordentlich in den Schrank zu räumen, wenn ich sie doch nicht anziehe. Oder sie entstehen, wenn ich unwillig bin, die trockene Wäsche vom Wäscheständer in den Schrank einzuräumen, um eine neue Wäscheladung aufzuhängen. Der schnellste Weg ist dann einfach, alles runterzuziehen und auf einem Haufen zu sammeln - und da bleibt es oftmals. Ansatzpunkt ist hier also der innere Schweinehund, der mit Faulheit gepaart zu Tage tritt - und mal ehrlich, ein aufgeräumtes Schlafzimmer ist einfach schöner!

Ähnlich schauts eigentlich in der Küche aus: Wenn ich abends doch noch was esse, landen Teller und Töpfe einfach auf der Ablage - und wenn ich am nächsten Abend um eine ähnliche Uhrzeit heimkomme, ist meine Begeisterung fürs Spülen immernoch nicht größer. Im Prinzip sammeln sich dann bis Freitag meistens zwei bis drei Teller und ebenso viele Töpfe bzw. Pfannen, die dann am Samstag in einer Minispülaktion von ca. 10 Minuten beseitigt sind, also sollte es doch auch möglich sein, das unter der Woche zu schaffen???

Das letzte Problemkind ist das Wohnzimmer, denn da sammeln sich alle "aktuellen" Sachen an, Post, Werbung, Pakete, Krimskrams - das sollte allerdings recht einfach zu beseitigen sein, wenn man sich denn entsprechend in den Allerwertesten tritt und das habe ich ja vor!

Also auf in den Kampf, die Küche wird erstmal zu Frühstückszwecken missbraucht und dann auf Vordermann gebracht!