Dienstag, 20. September 2011

Das verlorene Symbol - Dan Brown

Ich habs tatsächlich geschafft, endlich mal das Buch zu lesen, dass ich letztes Weihnachten geschenkt bekommen habe! Um wieder in der Story drin zu sein, habe ich die beiden Vorgänger Illuminati und Sakrileg nochmal gelesen, wodurch sich das alles auch extrem hingezogen hat... Unter der Woche komme ich einfach nicht wirklich zum Lesen *grml*. Als ich mit Sakrileg durch war, habe ich mich echt auf eine neue Story gefreut und mich ganz gespannt an Das verlorene Symbol gemacht.
Ein ordentlicher Wälzer mit über 700 Seiten - also eigentlich genau mein Fall, denn ich liebe dicke Bücher! Die Story fing auch ganz nett an, natürlich muss der liebe Professor Langdon wieder einen mysteriösen Fall lösen und wird unter einem Vorwand nach Washington gelockt. Dort stellt er fest, dass sein Freund (und Mentor, wenn ich das richtig im Kopf habe) entführt wurde und er macht sich mit dessen Schwester (jaja, hier ist der Auftritt der intelligenten, starken Frau, der Langdon immer helfen muss) auf die Suche nach ihm. Zumindest so in etwa. Eigentlich ist die Geschichte wirklich spannend und nett - aber eben nur eigentlich.

Was mich recht schnell tierisch genervt hat, war die Vorhersehbarkeit der groben Entwicklungen - klar, Einzelheiten und Kleinigkeiten konnte man nicht ahnen (die Auflösung am Schluss ist übrigens ganz nett), aber im Groben war recht schnell klar, dass das übliche Schema der Vorgänger aufgegriffen wird: Langdons grandiose Fachkenntnis wird verlangt, er muss mal wieder seine Urängste aus der Kindheit überwinden (und genau das ist der Punkt, der mich an dem Charakter so unglaublich stört) und natürlich eine attraktive Frau aus einer Gefahr retten. Mag auch daran liegen, dass ich die ersten zwei Bände noch relativ parat hatte, aber diese Storyline fand ich einfach sehr fad. Die charakterliche Entwicklung von Langdon ist - nicht vorhanden. Er besticht mit einer Unmenge an Wissen und Kombinationsgabe, verknallt sich in jedem Buch in eine andere Frau und ist immer wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert. Das macht doch keinen Spaß so!

Die Details der Hintergrundgeschichte habens dann ein bisschen rausgehauen und der Flair der Freimaurergeschichten waren für mich zumindest die Höhepunkte des Buches... Ich weiß nicht so recht, ich hatte mir auf jeden Fall mehr erwartet. 2012 soll die Story verfilmt werden - ich glaube, darauf kann ich getrost verzichten. Hat jemand von euch das Buch gelesen und ne Meinung dazu?

Kommentare:

  1. oh schade dass das Buch nicht so dolle ist - habe die anderen beiden verschlungen. aber wenn ich an eine erneute Dan Brown Verfilmung denke wird mir ganz anders.....ich fand die beiden letzten Filme sowas von schlecht umgesetzt da wird das diesesmal sicherlich nicht besser werden.....

    schau doch mal bei mir vorbei wenn du magst ich würde mich total freuen

    http://cessagoesbeauty.blogspot.com/

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  2. Filme zu Büchern sind meistens enttäuschend... Zumindest, wenn man das Buch vorher kennt. Ich bin auch nicht sonderlich auf die Verfilmung aus.

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  3. Ich hab mir das Buch letztens als Mängelexemplar für 5 Euro geholt ;) Aber gelesen habe ich es noch nicht, erst sind andere dran. Leider fehlen mir davor Illuminati und Sakrileg, davon kenn ich nur die Filme. Hoffe, ich komme trotzdem gut rein!
    Würd mich freuen, wenn du auch mal "rumkommst", mein Blog ist noch recht neu ich hab querbeet alles dabei, von Make Up, Nägeln, Bücher und Kino.
    LG Marisol
    la-mia-farfalla.blogspot.com

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  4. @MarisolMit den Filmen als Vorwissen müsste das gut klappen - im Prinzip kommt man auch ohne die "Vorgänger" gut rein.

    Ich bin grad noch im Urlaub, werde aber auf jeden Fall demnächst bei dir vorbeischauen und mich umsehen :)

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